Amsterdam und Reykjavik zanken ums Geld
Der niederländische Außenminister Maxime Verhagen "verlangt von Island das Icesave-Geld zurück", titelt das NRC Handelsblad. Die niederländische Abendzeitung erklärt, dass das isländische Parlament das Abkommen zurückweisen könnte, auf das sich die Regierung im letzten Monat mit den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich geeinigt hatte. Demnach muss Reykjavik mehr als 4 Milliarden Euro zurückerstatten, was in etwa der Summe (zuzüglich Zinsen) entspricht, die während der Krise von Amsterdam und London an die Kunden der Online-Bank Icesave geflossen ist. In Island protestiert man gegen diese Abmachung.
"Das alles hätte keineswegs zu einem noch ungünstigeren Zeitpunkt passieren können", stellt NRC fest. Schließlich hatte dasselbe Parlament am 16. Juli für die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union gestimmt. Nun läuft das Land Gefahr, befürchtet die Zeitung, "dass man es als zweifelhaften Partner betrachtet". "Daher ist es keineswegs verwunderlich, dass Verhagen seinem Amtskollegen Skarphedisson auf wenig diplomatische Weise hat wissen lassen, dass ein Beitritt Islands vollkommen außer Frage steht, wenn dieses seine finanziellen Verpflichtungen nicht wahrnimmt."
Deux camps, deux thèses, deux visions de la France : dix-huit ans après le massacre de 800 000 Tutsis par des extrémistes hutus, le rôle de Paris suscite toujours une controverse passionnée, qui évolue au gré des enquêtes judiciaires.
Pour éviter le risque d'une sortie de la zone euro, Athènes a consenti à de nouvelles mesures d’austérité juste avant une réunion de l’Eurogroupe. Une alternative que les politiciens locaux n’ont pas su éviter, regrette To Vima.
En évoquant, comme l’a fait en début de semaine la commissaire Neelie Kroes, la sortie de la Grèce de la zone euro, les dirigeants européens semblent préparer le terrain à cette éventualité. De son côté Athènes continue de négocier avec ses créanciers privés la restructuration de sa dette.