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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Menschenrechte]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Diplomatie | Ein Menschenrechtskommissar für die EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599371-ein-menschenrechtskommissar-fuer-die-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die EU sagt dem Werteverfall den Kampf an&ldquo;, <a href="http://jp.dk/udland/europa/article2717917.ece" target="_self">verk&uuml;ndet die <em>Jyllands-Posten</em></a>. Am heutigen 9. M&auml;rz versammeln sich die Au&szlig;enminister der EU in Kopenhagen, um &uuml;ber einen deutsch-d&auml;nischen Vorschlag zur Benennung eines Kommissars f&uuml;r Menschenrechte zu diskutieren. Die Tageszeitung aus Aarhus erkl&auml;rt, dass der Vorschlag gelegen komme, da</p>
<blockquote><p>die EU seit einigen Jahren an Einfluss innerhalb der UNO und im Besonderen im Menschenrechtsrat verloren habe, in dem der Westen sich vorher wie zu Hause gef&uuml;hlt hat. Fr&uuml;her unterst&uuml;tzten 72 Prozent der UNO-L&auml;nder die EU, heute ist es nur noch ungef&auml;hr die H&auml;lfte. Aus Erfahrung wei&szlig; man, dass Bem&uuml;hungen gezielten Lobbyings zur Erh&auml;rtung von Allianzen (vor allem in afrikanischen L&auml;ndern) das Bild [der EU] wenden k&ouml;nnen. Diese Taktik k&ouml;nnte von einem speziell eingesetzten Kommissar f&uuml;r Menschenrechte in die Tat umgesetzt werden.</p>
</blockquote>
<p>Doch selbst wenn die Minister den Vorschlag annehmen, wird die Schaffung eines solchen Postens vor Juni nicht offizialisiert werden, wenn die EU ihre neue Menschenrechtspolitik pr&auml;sentiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:13:30 +0100</pubDate><guid>1599371</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge |  Asyl in Europa - eine Fatamorgana (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/829241-asyl-europa-eine-fatamorgana</link><description><![CDATA[Gerade sind 25 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien im Maschinenraum ihres Bootes erstickt. Ihr Tod ist nicht nur eine weitere Folge im jahrzehntealten Flüchtlingsdrama an Europas Südküsten, er ist zum Teil der europäischen Abschreckungsstrategie von Asylbewerbern geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 03 Aug 2011 16:07:27 +0100</pubDate><guid>829241</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Internationale Kampagne gegen Lukaschenko beginnt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/538341-internationale-kampagne-gegen-lukaschenko-beginnt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Lukaschenko: Diktator auf der Anklagebank&ldquo;,<a target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/lukashenko-the-dictator-in-the-dock-2236287.html"> titelt <em>The Independent</em></a> in seinem zweiten Leitartikel innerhalb von zwei Tagen &uuml;ber den starken Mann in Wei&szlig;russland. Es ist bekannt, dass Hunderte gefangen genommen und gefoltert wurden, nachdem er eine brutale Polizeirazzia gegen eine Oppositionsdemonstration am 19. Dezember angeordnet hatte. Die britische Menschenrechtsfirma <a target="_blank" href="http://www.h2o-law.com/index.php">H20 Law</a> k&uuml;ndigt ihre Absicht an, sowohl ein privates Straf- als auch ein Zivilverfahren gegen Alexander Lukaschenko anzustrengen. &bdquo;Die Firma vertritt <a target="_blank" href="http://www.freebelarusnow.org/">Free Belarus Now</a>, einen Interessenverband, der von den Familien von bei der Razzia verhafteten Oppositionspolitikern, Aktivisten und Journalisten gegr&uuml;ndet wurde&ldquo;, erkl&auml;rt die Londoner Tageszeitung. &bdquo;Die Anw&auml;lte hoffen, dass ein privates Strafverfahren letztendlich in einem Haftbefehl gegen ihn oder seine Partner enden k&ouml;nnte.&ldquo; Ermittler in Menschenrechtsbelangen interviewten Hunderte von Aktivisten, die nach den umstrittenen Pr&auml;sidentschaftswahlen von Dezember verhaftet wurden. Sie fanden heraus, &bdquo;dass Folter, Schl&auml;ge und unmenschliche Haftbedingungen zum Alltag geh&ouml;ren&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:09:42 +0100</pubDate><guid>538341</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Lukaschenko, unser gnadenloser Diktator (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/535981-lukaschenko-unser-gnadenloser-diktator</link><description><![CDATA[Während Europas Augen auf die Revolutionen im Nahen Osten gerichtet sind, walzt ein Diktator im Osten stillschweigend seine Opposition nieder. Doch langsam werden Stimmen laut. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:12:06 +0100</pubDate><guid>535981</guid></item>
<item><title>Rumänien | Menschenrechte werden zur Regel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/514931-menschenrechte-werden-zur-regel</link><description><![CDATA[<p>Bukarest richtet sich nach dem Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR). Am 23. Februar hat die Abgeordnetenkammer ein Gesetz verabschiedet, das &bdquo;die Regierung zur Anerkennung der Menschenrechte&ldquo; zwingt, <a target="_blank" href="http://www.jurnalul.ro/stiri/observator/guvernul-obligat-de-parlament-sa-respecte-drepturile-omului-569582.html">berichtet <em>Jurnalul National</em></a>. In Zukunft muss jeder Gesetzestext auf seine Konformit&auml;t mit den Grundrechten der <a target="_blank" href="http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm">Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention</a> &uuml;berpr&uuml;ft werden. Zudem wird die Regierung gezwungen sein, die Empfehlungen und Entscheidungen des EGMR innerhalb von drei Monaten umzusetzen. Seine Urteile haben damit Verbindlichkeit. Laut dem aktuellen Bericht des Stra&szlig;burger Gerichtshofes, auf den sich die rum&auml;nischen Medien beziehen, wurde Rum&auml;nien von allen EU-Mitgliedern 2009 am H&auml;ufigsten verurteilt: 139 Mal. Zwischen 1998 und 2009 musste das Land mehr als <a target="_blank" href="http://www.curentul.ro/2009/index.php/2009100534999/Actualitate/Condamnarile-Romaniei-la-CEDO-aproape-31-milioane-de-euro.html">31 Millionen Euro Strafe zahlen</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 11:32:00 +0100</pubDate><guid>514931</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Libyens Kampf, Europas Schmach (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/514131-libyens-kampf-europas-schmach</link><description><![CDATA[Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:59:31 +0100</pubDate><guid>514131</guid></item>
<item><title>Polen | Roma müssen draußen bleiben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/479411-roma-muessen-draussen-bleiben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Men&uuml;s nur f&uuml;r Polen&ldquo; <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,9009505,Menu_tylko_dla_Polakow.html">titelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und berichtet &uuml;ber verschiedene Restaurants in der Stadt Posen, die es <a target="_blank" href="http://poznan.gazeta.pl/poznan/10,88284,9008557,Romow_nie_wpuszczamy_.html">ablehnen, Roma zu bedienen</a>. &bdquo;Roma kommen gruppenweise, machen einen H&ouml;llenkrach und hinterlassen ein absolutes Durcheinander&rdquo;, rechtfertigt sich die Besitzerin des Restaurants Cuba Libre, Klaudia Lopez. Das Verbot ist verfassungswidrig. Jedoch hat die Polizei eine formelle Beschwerde der lokalen Roma-Organisation abgewiesen. Das Innenministerium will nun Vermittler nach Posen schicken, um die Gespr&auml;che zwischen Roma und Restaurantbesitzern anzusto&szlig;en.</p>
<p>&bdquo;F&auml;lle von aggressivem Verhalten gegen&uuml;ber Roma verzeichnet Polen t&auml;glich [gesch&auml;tzte 35.000 von ihnen leben dort]. In Breslau und Lublin wurden wir aus Gesch&auml;ften geschmissen. In Beuthen wurden Roma auf brutalste Weise angegriffen&ldquo;, erz&auml;hlt der Mitbegr&uuml;nder des Vereins polnischer Roma, Roman Kwiatkowski, der Tageszeitung und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Keine andere Minderheit wird in Europa so sehr diskriminiert wie die Roma. Ihre Situation gleicht so langsam derjenigen der Juden vor dem Zweiten Weltkrieg.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 11:26:50 +0100</pubDate><guid>479411</guid></item>
<item><title>EU-Usbekistan | Unser Freund aus Taschkent (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/474751-unser-freund-aus-taschkent</link><description><![CDATA[Gegenüber Diktatoren misst die Union mit zweierlei Maß: dem weißrussischen Präsidenten wird sofort mit Sanktionen gedroht, aber beim Usbeken Karimow legt man deutlich mehr Nachsicht an den Tag. Wie einst gegenüber Ben Ali. Doch wird sich das auszahlen?, fragt der Politologe Bruno de Cordier. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 09:07:06 +0100</pubDate><guid>474751</guid></item>
<item><title>EU-Maghreb | Alles so vorhersehbar... (Le Soir, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/455921-alles-so-vorhersehbar</link><description><![CDATA[Trotz aller Korruption, des Nepotismus und der Menschrechtsverletzungen unterstützt die EU die aktuellen Regierungen in Nordafrika. Damit trägt sie eine gewisse Verantwortung für die heute ausbrechenden Unruhen in Tunesien und Algerien. Es ist höchste Zeit, dass Europa eine neue politische Klasse unterstützt, die endlich zugunsten der Bürger handelt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 10 Jan 2011 13:45:06 +0100</pubDate><guid>455921</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Der Blindheit blutige Folgen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/437321-der-blindheit-blutige-folgen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Verschwunden in Europa.&ldquo; Unter dem <em>TAZ</em>-Titel, die Fotos von f&uuml;nf Gegnern Alexander Lukaschenkos bei der Pr&auml;sidentschaftswahl, eines Anwalts f&uuml;r Menschenrechte und einer Journalistin. Sie alle wurden w&auml;hrend oder nach den Demonstrationen vom 19. Dezember gegen den Wahlausgang verhaftet oder vom Geheimdienst entf&uuml;hrt. Die Verschleppung Oppositioneller erinnere an das Wei&szlig;russland Ende der 90er Jahre und zeige, dass die &Ouml;ffnung der Landes nur ein kurzes Zwischenspiel war, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/blindheit-mit-blutigen-folgen/" target="_blank">bemerkt die Berliner Tageszeitung</a>. &bdquo;Die EU muss sich nun fragen lassen, wie sie k&uuml;nftig mit ihrem autokratischen Nachbarn verfahren will&ldquo;, meint die <em>TAZ</em> und sieht nur einen Weg: die Unterst&uuml;tzung der Zivilgesellschaft, am besten durch &bdquo;die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Erleichterungen bei der Visavergabe.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 13:08:59 +0100</pubDate><guid>437321</guid></item>
<item><title>Menschenrechte | Der leere Stuhl des freien Kuba</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/431391-der-leere-stuhl-des-freien-kuba</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Fari&ntilde;as Stuhl blieb leer&ldquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,8825153,Puste_krzeslo_Farinasa.html" target="_blank">titelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a> am Tag nach der Verleihung des <a href="http://www.europarl.europa.eu/parliament/public/staticDisplay.do;jsessionid=0AE5E21D01586010C8DAAEFC52E9B041.node1?language=DE&amp;id=42" target="_blank">Sacharow-Preises 2010</a> f&uuml;r Menschenrechte im Europ&auml;ischen Parlament. Der Preis ehrt den 48-j&auml;hrigen kubanischen Dissidenten Guillermo Fari&ntilde;as, dem die Beh&ouml;rden in Kuba verboten hatten, nach Stra&szlig;burg zu reisen. Eine kubanische Flagge bedeckte seinen leeren Stuhl. In einer Botschaft an die EU-Abgeordneten <a href="http://www.europarl.europa.eu/sakharov/2010/pdf/851745DE.pdf" target="_blank">schrieb Fari&ntilde;as</a>, dass die kubanischen Machthaber die Inselbewohner wie &bdquo;Sklaven&ldquo; behandeln. Er sagte auch, dass er als &bdquo;Vertreter des rebellierenden kubanischen Volkes und der kubanischen B&uuml;rger, die ihre Furcht vor der totalit&auml;ren Regierung verloren haben&ldquo; sehr gern selbst nach Stra&szlig;burg gekommen w&auml;re. Zudem gelobte er, seinen Kampf fortzusetzen. Im vergangenen Januar war Fari&ntilde;as in einen 135 Tage dauernden Hungerstreik getreten, um die Befreiung von 42 inhaftierten kubanischen Oppositionsmitgliedern zu erwirken.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 16 Dec 2010 12:22:02 +0100</pubDate><guid>431391</guid></item>
<item><title>Friedensnobelpreis | Catherine Ashton glänzt durch Abwesenheit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/425261-catherine-ashton-glaenzt-durch-abwesenheit</link><description><![CDATA[<p>Catherine Ashton hatte eine &bdquo;traumhafte Gelegenheit, um gegen Chinas schamlose Einstellung zum <a href="http://nobelprize.org/" target="_blank"><em>Nobelpreis</em></a> zu protestieren&ldquo;, <a href="http://www.dn.se/ledare/signerat/den-tomma-stolen-1.1224789" target="_blank"><em>meint</em></a> Dagens Nyheter. Mit ihrer Anwesenheit bei der Friedensnobelpreisvergabe an den Dissidenten Liu Xiaobo am 10. Dezember in Oslo h&auml;tte die europ&auml;ische Au&szlig;enministerin zeigen k&ouml;nnen, &bdquo;dass Europa es nicht einfach so hinnimmt, wenn die chinesische Regierung versucht, Menschenrechtler mundtot zu machen&ldquo;. </p>
<p>Br&uuml;ssel entschuldigt Catherine Ashtons Abwesenheit damit, dass sie nicht eingeladen war, doch die schwedische Zeitung hat eine andere Erkl&auml;rung: &bdquo;Ihr Wunsch, immer allen zu gefallen, hinderte sie daran, nach Norwegen zu fahren.&ldquo; Denn &bdquo;die Botschaft&ldquo; ist nach Ansicht der Dagens Nyheter&nbsp;&bdquo;klar&ldquo;: Ihre Anwesenheit im Osloer Rathaus h&auml;tte eine Verschlechterung der Beziehungen zu China nach sich gezogen.&ldquo; Nat&uuml;rlich haben alle Mitgliedsl&auml;nder der EU an der Verleihung teilgenommen, &bdquo;aber Catherine Ashton h&auml;tte sich als Vertreterin der Europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik dazugesellen und die ihr so typische &Uuml;bervorsichtigkeit ablegen sollen, um f&uuml;r die Rechte Liu Xiaobos einzutreten.&nbsp;Denn wenn sich selbst die EU nicht f&uuml;r die Werte einsetzt, die sie verk&ouml;rpert, wie sollen es dann die einzelnen Staaten bei ihren Verhandlungen mit der weltgr&ouml;&szlig;ten Diktatur tun? </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Dec 2010 13:16:39 +0100</pubDate><guid>425261</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Paris gibt Peking die Samtpfote</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/376891-paris-gibt-peking-die-samtpfote</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Frankreich-China: Die Vers&ouml;hnungsvertr&auml;ge&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/journal/" target="_blank">titelt </a><em><a href="http://www.lesechos.fr/journal/" target="_blank">Les Echos</a> </em>am ersten Tag des Staatsbesuchs des chinesischen Pr&auml;sidenten H&uacute; Jǐntāo in Frankreich. Die franz&ouml;sischen Industriellen erwarten &bdquo;eine Flut von Vertr&auml;gen&ldquo;. Jedoch &bdquo;gehen sie wie auf rohen Eiern&ldquo;. In China &bdquo;sind alle Unterschriften f&uuml;r Gro&szlig;vertr&auml;ge von den politischen Spitzen abh&auml;ngig&ldquo;, schreibt die Wirtschaftszeitung. Als Sarkozy den Dalai Lama 2008 traf, verweigerte Peking die Unterzeichnung mehrerer gro&szlig;er Vertr&auml;ge. Das Elys&eacute;e versucht wieder gute Beziehungen zu China herzustellen. K&uuml;rzlich erkennbar wurde dies &bdquo;anl&auml;sslich der Verleihung des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/183571-prag-will-nobel-fuer-chinesischen-dissidenten" target="_blank">Friedensnobelpreises</a> an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo&ldquo;, kommentiert <em>Les Echos</em> und erinnert daran, dass Experten damals &bdquo;auf das beredte Schweigen des Elys&eacute;e-Palastes&ldquo; hingewiesen hatten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 04 Nov 2010 12:25:22 +0100</pubDate><guid>376891</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge | Asylsystem ad absurdum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/373001-asylsystem-ad-absurdum</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Folterverbot verletzt, Abschiebung gestoppt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/import/seite1/605655/index.do">titelt <em>Die Presse </em></a>zur <a target="_blank" href="http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/attachments/9/4/3/CH0003/CMS1288163791433/dublin_ii_-_griechenland_-_u694-10.pdf">Entscheidung </a>des &ouml;sterreichischen Verfassungsgerichtshofes, die &Uuml;berstellung einer afghanischen Fl&uuml;chtlingsfamilie nach Griechenland zu stoppen. F&uuml;r das Gericht gew&auml;hrleistet Griechenland das Asylverfahren nicht mehr und kann nicht als sicheres Drittland betrachtet werden. In &Ouml;sterreich ist das eine Premiere.<a target="_blank" href="http://derstandard.at/1288160109684/Die-Falle-des-Abschiebestopps-light"><em> Der Standard</em> weist </a>aber darauf hin, dass in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern bereits ganz &auml;hnlich verfahren wird. Das Wiener Blatt schreibt: &bdquo;Gro&szlig;britannien tut es. Die Niederlande tun es. Belgien, Norwegen und D&auml;nemark tun es. Besagte f&uuml;nf Mitgliedsstaaten des Europarats haben den dringenden Aufforderungen des Europ&auml;ischen Gerichtshofes f&uuml;r Menschenrechte in Stra&szlig;burg bereits entsprochen. Sie widersetzen sich den Regeln der EU-weiten <a target="_blank" href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33153_de.htm">Dublin-II-Verordnung</a>, die vorsieht, dass Fl&uuml;chtlinge dort ihr Asylverfahren abwarten m&uuml;ssen, wo sie die Union zuallererst betreten haben.&ldquo; Dem Urteil eines Menschenrechts-Experten der Vereinten Nationen zufolge, ist das griechische Asylsystem zusammengebrochen. Fl&uuml;chtlingen jeden Alters drohen sechs Monate Gef&auml;ngnis. Die Bedingungen in den Lagern sind unmenschlich und lebensbedrohlich. Die Fl&uuml;chtlinge sind durch das v&ouml;llig &uuml;berforderte Justizsystem dazu gezwungen, monatelang zu warten.</p>
<p>Die &bdquo;griechische Asylkrise ist auch eine Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die EU&ldquo;, schreibt <em>Der Standard</em>. Die 27 Mitgliedsstaaten m&uuml;ssen einen Mechanismus finden, der das Dublin-II-System &bdquo;vermenschlich[t]&ldquo;. <a target="_blank" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/513525">In Deutschland pr&uuml;ft das Verfassungsgericht </a>seit dem 28. Oktober, ob Berlin das Recht hat, Fl&uuml;chtlinge ohne weitere Pr&uuml;fung in andere EU-Staaten abzuschieben. Seit 2009 hat das Karlsruher Gericht dreizehn F&auml;lle, andere deutsche Verwaltungsgerichte mehr als 300 F&auml;lle von &Uuml;berstellungen nach Griechenland gestoppt. Das Urteil wird f&uuml;r 2011 erwartet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Oct 2010 16:11:54 +0100</pubDate><guid>373001</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Im Namen Ihrer Majestät: Lizenz zum Foltern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/370701-im-namen-ihrer-majestaet-lizenz-zum-foltern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Erniedrigen, entkleiden, bedrohen: britische Verh&ouml;rmethoden&ldquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2010/oct/25/uk-military-interrogation-manuals" target="_blank">titelt der <em>Guardian</em> </a>und enth&uuml;llt, wie die britischen Streitkr&auml;fte &bdquo;Personal ausgebildet haben, um Kriegsgefangene des Irakkriegs zu verh&ouml;ren. &bdquo;Die Methoden beinhalten Bedrohungen, Isolationshaft und erzwungene Nacktheit.&ldquo; Geheimdokumente aus der Zeit nach 2003 &bdquo;fordern von den Vernehmungsbeamten, dass sie bei den Gefangenen auf Erniedrigung, Unsicherheit, Verwirrung, Ersch&ouml;pfung und Angst zielen sollen, indem sie auch suggerierten, mit welchen Methoden sie ihr Ziel zu erreichen denken&ldquo;, f&uuml;hrt das Blatt aus. Praktiken, die ganz &bdquo;offensichtlich gegen die <a href="http://www.icrc.org/ihl.nsf/FULL/375?OpenDocument" target="_blank">Genfer Konventionen</a> versto&szlig;en&ldquo;, hebt die Tageszeitung hervor und unterstreicht, dass &bdquo;die Praxis der Verhaftungen und Vernehmungen durch die britische Armee immer lauter kritisiert wird&ldquo;. Gegen mehrere Soldaten wird wegen Mordes an irakischen Zivilisten ermittelt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:44:45 +0100</pubDate><guid>370701</guid></item>
<item><title>Kuba / EU | Die Castros verkaufen ihre Dissidenten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/299151-die-castros-verkaufen-ihre-dissidenten</link><description><![CDATA[<p>Der L&iacute;der Maximo ist ab jetzt ein &quot;Maximo Dealer&quot;, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/cuba-libre-leider-nein/" target="_blank">titelt die <em>Tageszeitung</em></a> und kommt so auf den 21. Juli zur&uuml;ck, als der spanische Au&szlig;enminister und der kubanische Parlamentspr&auml;sident verk&uuml;ndeten, dass alle kubanischen politischen Gefangenen freigelassen werden sollten. Denn Kuba ist dringend auf bessere Wirtschaftsbeziehungen mit der EU angewiesen und wendet hierzu eine Methode an, die das Berliner Blatt an ein altbew&auml;hrtes DDR-System der Devisenbeschaffung erinnert: &quot;Die DDR sperrte politisch unliebsame Personen ein &ndash; und die Bundesrepublik zahlte harte D-Mark, damit die Leute freikamen.&quot; Daher die Warnung der <em>TAZ</em>: &quot;Niemand kann vorhersagen, ob nach einer Freilassung wom&ouml;glich eine neue Verhaftungswelle droht.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:01:57 +0100</pubDate><guid>299151</guid></item>
<item><title>Menschenrechte | Die kubanischen Regimekritiker rufen die EU zu Wachsamkeit auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/295211-die-kubanischen-regimekritiker-rufen-die-eu-zu-wachsamkeit-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die freigelassenen H&auml;ftlinge bitten die EU, ihre Kuba-Politik nicht zu &auml;ndern&quot;, <a href="http://www.lavanguardia.es/premium/epaper/20100715/53964212955.html" target="_blank">berichtet die Tageszeitung La Vanguardi</a>a. Neun der 52 kubanischen politischen Gefangenen, die am 8. Juli vom Castro-Regime freigelassen wurden, sind nach Spanien verbannt worden, und m&ouml;chten &bdquo;dass das Europ&auml;ische Parlament sie vor der Revision des <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31996E0697:DE:NOT" target="_blank">gemeinsamen Standpunkts</a> zu den karibischen Staaten [im September] anh&ouml;rt, die seit 1996 in Kraft ist&quot;, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Die Dissidenten wollen zeigen, &bdquo;wie man auf Kuba lebt, wo man weiterhin die Menschenrechte missachtet, die einer der Hauptinhalte des gemeinsamen Standpunkts sind&quot;. </p>
<p>&bdquo;Die Mehrheit der Gefangenen betrachtet ihre Befreiung als einen kleinen Schritt auf dem Weg zur &Auml;nderung&quot; und nicht als Beispiel f&uuml;r die Einhaltung der Menschenrechte oder der Demokratisierung der Insel, betont La Vanguardia. Der freigelassene Regimekritiker Normando Hern&aacute;ndez, der zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war, ist der Auffassung, dass die Entscheidung der kubanischen Regierung ein &bdquo;Vertuschungs&ldquo;-Versuch sei und dass die Aufgabe der gemeinsamen Position ein Fehler sei, da &bdquo;ihre Ziele nicht verwirklicht worden sind&ldquo;. Bei einem Besuch auf der Insel hatte der spanische Au&szlig;enminister Miguel Angel Moratinosk&uuml;rz dagegen beteuert, dass es &bdquo;absolut keinen Grund&ldquo; f&uuml;r die EU g&auml;be, seinen gemeinsamen Standpunkt gegen Kuba weiter zu verfolgen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:06:33 +0100</pubDate><guid>295211</guid></item>
<item><title>Polen | Gleichstellung: Warschau unter Beschuss</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/283591-gleichstellung-warschau-unter-beschuss</link><description><![CDATA[<p>&quot;Mini-Gleichstellung&quot;, <a href="http://wyborcza.pl/1,76842,8075806,Rownosc_mini.html" target="_blank">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, w&auml;hrend Polen drakonischen Sanktionen entgegensieht, weil es vier EU-Richtlinien &uuml;ber die Gleichstellung in Gesundheitswesen, Bildung und am <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/employment_and_social_policy/employment_rights_and_work_organisation/c10823_de.htm" target="_blank">Arbeitsplatz</a> ignoriert. Die Warschauer Tageszeitung berichtet, die Regierung werde ein t&auml;gliches Strafgeld von bis zu 260.000 Euro zahlen m&uuml;ssen solange die nationale Gesetzgebung nicht nachzieht. Obwohl die Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf bereits vorbereitet hat, wird sie von der katholischen Kirche und von Nichtregierungsorganisationen angegriffen. Die Kirche argumentiert, dass die EU-Ma&szlig;st&auml;be zur Gleichstellung das Land &quot;verschiedenen, nicht spezifizierten Formen des Drucks&quot; aussetzen k&ouml;nnten (gemeint sind homosexuelle Ehen). Den NROs hingegen gehen die vorgeschlagenen Regelungen nicht weit genug.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:26:51 +0100</pubDate><guid>283591</guid></item>
<item><title>Belgien – DR Kongo | Verbrechen der Armee belasten Annäherung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/211741-verbrechen-der-armee-belasten-annaeherung</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend Belgien und seine ehemalige Kolonie m&uuml;hselig wieder diplomatische Beziehungen aufbauen, erscheint ein UNO-Bericht &uuml;ber Kriegsverbrechen der kongolesischen Armee, der diesem Prozess Einhalt gebieten k&ouml;nnte, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/990/Buitenland/article/detail/1080986/2010/03/17/Vernietigend-VN-rapport-voor-Congolese-militairen.dhtml" target="_blank">meldet </a><em><a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/990/Buitenland/article/detail/1080986/2010/03/17/Vernietigend-VN-rapport-voor-Congolese-militairen.dhtml" target="_blank">De Morgen</a>.</em> Der<a href="http://www2.ohchr.org/french/bodies/hrcouncil/" target="_blank"> Bericht</a>, der am 18. M&auml;rz vorgelegt werden soll, verurteile <em>&quot;Soldaten der Regierungsarmee, verantwortlich f&uuml;r Hinrichtungen, willk&uuml;rliche Verhaftungen, sexuelle Gewalt, Folter, Zwangsarbeit und Misshandlungen&quot;</em>, sowie das fehlende Durchgreifen der kongolesischen Regierungsbeh&ouml;rden, um der sich Jahr f&uuml;r Jahr zuspitzenden Situation ein Ende zu bereiten. Der Bericht erscheine kurz nach der Ank&uuml;ndigung K&ouml;nig Albert II., an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabh&auml;ngigkeit (20. Juni) in die Demokratische Republik Kongo reisen zu wollen sowie der Einladung des belgischen Verteidigungsministers an kongolesische Armeemitglieder zum belgischen Nationalfeiertag am 21. Juli. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Mar 2010 14:42:14 +0100</pubDate><guid>211741</guid></item>
<item><title>Türkei | Europa von Rechts wegen (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/194931-europa-von-rechts-wegen</link><description><![CDATA[Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Verletzung der Menschenrechte: Viele Türken umgehen ihre Justiz, indem sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Dieses Phänomen ärgert zwar die Juristen, doch es verändert nach und nach die Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:21:52 +0100</pubDate><guid>194931</guid></item>
<item><title>Illegale Einwanderung | Rettung von Schiffbrüchigen nicht strafbar</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/112281-rettung-von-schiffbruechigen-nicht-strafbar</link><description><![CDATA[<p>Nothilfe ist keine Straftat. Die Offensichtlichkeit des Richterspruchs vom 7. Oktober im sizilianischen Agrigent st&ouml;&szlig;t den deutschen Zeitungen bitter auf. Sie prangern einen <em>&quot;skandal&ouml;sen Prozess&quot;</em> an. Seit f&uuml;nf Jahren prozessierten die italienischen Beh&ouml;rden gegen den ehemaligen <a href="http://www.cap-anamur.de/">Cap Anamur</a>-Chef <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/ich-freue-mich-nicht/">Elias Bierdel</a> und seine Mitarbeiter. Er hatte im Sommer 2004 37 afrikanische Fl&uuml;chtlinge in Seenot gerettet und an Land gebracht. Sein &quot;Verbrechen&quot; nannte sich &quot;Beihilfe zur illegalen Einwanderung&quot;. Nach der <em>&quot;v&ouml;llig abstrusen [&hellip;] Anklage, die aus humanit&auml;ren Helfern gewerbsm&auml;&szlig;ige Schlepper machte, [&hellip;] der Freispruch&quot;</em>, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/justiziable-fluechtlingspolitik/">meldet die <em>Tageszeitung</em></a>. <em>&quot;So endet ein Prozess, der niemals h&auml;tte beginnen d&uuml;rfen.&quot;</em> Das Berliner Blatt sieht hier vor allem einen politischen Prozess. <em>&quot;Er sollte zur Demonstration dienen, dass die ganze Wucht staatlicher Repression all diejenigen trifft, die es wagen, gegen Italiens &ndash; und Europas &ndash; Fl&uuml;chtlingsabwehrpolitik nicht blo&szlig; zu protestieren, sondern sie wom&ouml;glich gar mit praktischen Aktionen zu konterkarieren.&quot; </em>Folgerung der <em>TAZ</em>: Ein Erfolg w&auml;re der Richterspruch blo&szlig;, <em>&quot;wenn er an elementare Normen des internationalen See- und des Menschenrechts erinnerte: an die absolute Pflicht, Schiffbr&uuml;chige zu retten, oder an das bindende Gebot f&uuml;r die Staaten, Fl&uuml;chtlingen Aufnahme zu gew&auml;hren.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Oct 2009 14:46:55 +0100</pubDate><guid>112281</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Mit Samthandschuhen gegen harte Regime</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/96231-mit-samthandschuhen-gegen-harte-regime</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Der Versuch der Europ&auml;er, ihrer Au&szlig;enpolitik ein ethisches Fundament zu geben, er droht zu scheitern</em><em>&quot;</em>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/Im-Blick-Europaeische-Aussenpolitik;art771,2898312">bemerkt</a> der <em><a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/33491-der-tagesspiegel">Tagesspiegel</a> </em>und zitiert die F&auml;lle von <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/afghanistan/index_en.htm">Afghanistan</a>, <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/libya/index_en.htm">Libyen</a> und <a href="http://ec.europa.eu/development/geographical/regionscountries/countries/country_profile.cfm?cid=ZW&amp;type=short&amp;lng=en">Simbabwe</a>, wohin gerade eine Gruppe europ&auml;ischer Abgesandter reiste. Libyen verf&uuml;ge &uuml;ber gro&szlig;e Mengen &Ouml;l, von denen jeder seinen Teil abhaben wolle, &ndash; und die Menschenrechte &ndash; sei's drum. W&auml;hrenddessen <em>&quot;tr&auml;gt [die EU] die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte und demokratischen Standards im Fall Afghanistan und im Fall Simbabwe zumindest rhetorisch noch vor sich her&quot;</em>. Ihre Sch&uuml;chternheit gegen&uuml;ber dem alten Diktator Mugabe l&auml;sst das Berliner Blatt dann doch perplex: Die EU plant Simbabwe wieder die Gesamtheit der Entwicklungshilfe zu Zahlen, <em>&quot;auch wenn weiterhin Menschenrechtler und Angeh&ouml;rige der Partei des Premierministers Morgan Tsvangirai ohne Urteil festgehalten oder gefoltert werden&quot;</em>. Im Umgang mit der Regierung von Hamid Karsai werde es f&uuml;r die Union <em>&quot;schwer zu erkl&auml;ren, warum viel Geld europ&auml;ischer Steuerzahler f&uuml;r die Organisation von Wahlen in Afghanistan ausgegeben wird, es aber keinerlei Konsequenzen hat, wenn es zu Wahlbetrug im gro&szlig;en Ma&szlig;stab kommt&quot;</em>, so der <em>Tagesspiegel</em>, der schliesst:<em> &quot;Es gibt gute realpolitische Gr&uuml;nde, mit [den Regierungen] zusammenzuarbeiten. Aber vielleicht w&auml;re es angebracht, zumindest einzugestehen, dass die Demokratisierungsbem&uuml;hungen im Land gescheitert sind.&quot;</em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:43:10 +0100</pubDate><guid>96231</guid></item>
<item><title>Menschenrechte | Total pumpt Dollars in die Junta</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/94051-total-pumpt-dollars-die-junta</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r seine Pr&auml;senz in Birma/Myanmar hat der franz&ouml;sische &Ouml;l-Riese Total schon immer ein und dasselbe Argument vorgebracht: Die Bev&ouml;lkerung vor Ort profitiere von seinen Aktivit&auml;ten. Ein <a href="http://www.earthrights.org/mwt_journal_admin/total-impact.pdf">Bericht</a> der amerikanisch-thail&auml;ndischen Nicht-Regierungsorganisation <a href="http://www.earthrights.org">Earth Rights International</a> (ERI) vom 10. September widerspricht dieser Behauptung. Dem Unternehmen (und seinem amerikanischen Partner Chevron) wird zudem vorgeworfen, die haupts&auml;chlichen Geldgeber der Junta zu sein, die seit 1962 an der Macht sei, <a href="http://www.liberation.fr/monde/0101589994-en-birmanie-la-junte-pompe-l-argent-de-total">berichtet</a> <em>Lib&eacute;ration</em>. ERI deckt ebenfalls auf, dass die Gasvorkommen des Standorts Yanada im S&uuml;den des Landes den Machthabern in Myanmar zwischen 2000 und 2008 zu 4,83 Milliarden Dollar (3,31 Milliarden Euros) Gewinn verhalfen. <em>&quot;Anstatt das Budget Myanmars zu bereichern (&hellip;), werden diese Dollars jedoch auf geheime Konten geleitet, die sich im Besitz verschiedener Gener&auml;len in Singapurer Banken befinden&quot;</em>, berichtet die franz&ouml;sische Tageszeitung. Der Bericht erw&auml;hnt f&uuml;r den Standort Yadana ebenfalls mehrere F&auml;lle von <em>&quot;Zwangsarbeit&quot;</em> und <em>&quot;Hinrichtungen&quot;</em>. <em>Lib&eacute;ration</em> <a href="http://www.liberation.fr/monde/0101589985-une-dictature-qui-se-rit-des-sanctions">bedauert</a>, dass <em>&quot;Europa es immer vermieden hat, Erd&ouml;l, und somit Total, mit m&ouml;glichen Sanktionen [gegen&uuml;ber Rangun] zu bestrafen&quot;.</em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:05:24 +0100</pubDate><guid>94051</guid></item>
<item><title>Nahost | Syrien, ein guter europäischer Nachbar (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/85781-syrien-ein-guter-europaeischer-nachbar</link><description><![CDATA[Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2009 17:02:38 +0100</pubDate><guid>85781</guid></item>
<item><title>Menschenrechte | Der große Auslieferungspfusch (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/72921-der-grosse-auslieferungspfusch</link><description><![CDATA[Der 2002 eingeführte Europäische Haftbefehl sollte eigentlich Auslieferungen zwischen EU-Mitgliedsstaaten erleichtern, als diese sich nach dem 11. September 2001 in verschärfter Terror-Bedrohung wähnten. Laut neuester Daten betrifft der Großteil der Auslieferungen aber triviale Vergehen. David Cronin behauptet im Guardian, das System sei ein &quot;heilloses Durcheinander&quot;, das einen hohen menschlichen Preis fordert. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 07 Aug 2009 18:10:32 +0100</pubDate><guid>72921</guid></item>
</channel></rss>
