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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Brasilien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Portugal | Schwellenländer auf Brautschau (Expresso, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1255591-schwellenlaender-auf-brautschau</link><description><![CDATA[Portugal will mit einem umfassenden Privatisierungsprogramm die Staatskassen wieder füllen. Brasilianer, Chinesen und Angolaner bekunden starkes Interesse. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:16:53 +0100</pubDate><guid>1255591</guid></item>
<item><title>Italien-Brasilien | Battisti frei, eine Affront für Rom</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/705841-battisti-frei-eine-affront-fuer-rom</link><description><![CDATA[<p>Die Entscheidung der brasilianischen Beh&ouml;rden, den italienischen Ex-Terroristen Cesare Battisti nicht auszuliefern, hat in Italien eine Welle der Emp&ouml;rung hervorgerufen, und an aller erster Stelle beim italienischen Pr&auml;sidenten Giorgio Napolitano, <a href="http://www.repubblica.it/esteri/2011/06/08/news/cesare_battisti-17418530/" target="_self">wie <em>La Repubblica</em> titelt</a>. Napolitano beschuldigt Brasilien, mit der Freilassung Battistis internationale Abkommen verletzt zu haben. Battisti wurde in Italien in Abwesenheit f&uuml;r vier Morde w&auml;hrend der Bleiernen Jahre zu lebenslanger Haft verurteilt, Beschuldigungen, die er stets zur&uuml;ckgewiesen hat. </p>
<p>Italiens Regierung k&uuml;ndigte unterdessen einen Appell gegen die Entscheidung Brasiliens am Internationalen Strafgerichtshof von Den Haag an. &bdquo;Die Brasilianer meinen, sie h&auml;tten eine linke sprich: sozialistische Entscheidung gef&auml;llt&ldquo;, kommentiert die Tageszeitung aus Rom. &bdquo;Sie meinen, einen Garibaldi, einen Che, einen Freiheitshelden gerettet zu haben. Dabei hatte Battisti nur die Hand am Abzug wie jeder gew&ouml;hnliche M&ouml;rder.&ldquo; Seine Freilassung &bdquo;ist ein Fleck der L&uuml;ge auf dem Andenken der Opfer und auf der Geschichte unseres Landes.&ldquo; </p>
<p><a href="http://www.repubblica.it/politica/2011/06/10/news/campagna_elettorale-17481985" target="_self">Die Tageszeitung macht ebenfalls</a> mit den zwei Volksabstimmungen auf, die am 12. und 13. Juni stattfinden werden, bei denen &uuml;ber den Wiedereinstieg in die Atomkraft, die Wasserprivatisierungen und &uuml;ber die Abschaffung des Gesetzes entschieden werden soll, das es Inhabern hoher Staats&auml;mter (bis zum Regierungschef) erlaubt, einem Prozess &bdquo;aus berechtigten Gr&uuml;nden&ldquo; fernzubleiben. W&auml;hrend Berlusconi f&uuml;r Enthaltung wirbt, betont <em>La Repubblica</em>, dass der &bdquo;Fukushima-Effekt&ldquo; m&ouml;glicherweise f&uuml;r eine ausreichende Wahlbeteiligung sorgt, um das Quorum zu erreichen. Der Sieg des &bdquo;Ja&ldquo;, notiert <a href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/si-andiamo-tutti-a-votare/2153592/18" target="_self"><em>L&rsquo;Espresso</em></a>, &bdquo;w&auml;re das Ende der Berlusconi-&Auml;ra&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:44:12 +0100</pubDate><guid>705841</guid></item>
<item><title>Durchhalten | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/666381-durchhalten</link><description><![CDATA[<p>Mit dem R&uuml;cktritt Dominique Strauss-Kahns von seinem Amt am Internationalen W&auml;hrungsfonds nach seiner Verhaftung wegen sexueller Bel&auml;stigung, stellt sich die Nachfolgerfrage.</p>
<p>Seit Gr&uuml;ndung des IWF im Jahr 1945 kam der Direktor des IWF stets aus Europa, so wie der Direktor der Weltbank aus den Vereinigten Staaten kam. Ein Gentlemen&rsquo;s Agreement, welches sich damals aus dem wirtschaftlichen Gewicht beider Bl&ouml;cke rechtfertigte, heute aber f&uuml;r manche, angesichts der wachsenden Bedeutung der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, S&uuml;dafrika) und des wirtschaftlichen Niedergangs Europas als unzeitgem&auml;&szlig; bewertet wird. Deshalb werden zahlreiche Stimmen laut, die Kandidaten aus S&uuml;dafrika, Singapur, Israel oder auch China unterst&uuml;tzen. Die Zeit f&uuml;r einen Wandel sei gekommen, hei&szlig;t es.</p>
<p>Eine legitime Forderung, denn die aufstrebenden Wirtschaftsm&auml;chte sind in den internationalen Institutionen unterrepr&auml;sentiert: Im IWF beispielsweise <a href="http://www.imf.org/external/np/sec/memdir/members.aspx#A" target="_self">haben die BRICS-Staaten</a> 11,06 Prozent der Stimmen inne, w&auml;hrend <a href="http://www.economywatch.com/economic-statistics/economic-indicators/GDP_Share_of_World_Total_PPP/" target="_self">ihr Anteil am weltweiten BIP</a> bei 20 Prozent liegt. Europa verf&uuml;gt &uuml;ber ein Gewicht von 35,6 Prozent, produziert aber nur 30 Prozent des Welt-BIPs (die Vereinigten Staaten verf&uuml;gen &uuml;ber 16,8 Prozent der Stimmen bei 30 Prozent des Welt BIPs). Und wenn auch das Verh&auml;ltnis von Stimmen und Wirtschaftskraftgegen&uuml;ber den BRICS-Staaten unfair ist, bleibt die Tatsache, dass Europa dennoch der einflussreichste Block innerhalb des IWF darstellt.</p>
<p>Es gibt also keinen Grund, dass Europa diese strategische Schl&uuml;sselposition kampflos aufgibt, vor allem zu einem Zeitpunkt, in dem mehrere europ&auml;ische Staaten um finanzielle Hilfen verhandeln oder verhandelt haben. Auch hier muss Europa einmal mehr mit einer Stimme sprechen und vereint den Anw&auml;rter  &ndash;  oder die Anw&auml;rterin  &ndash;  , der die seine Interessen verteidigen soll, unterst&uuml;tzen. Und wenn Europa vermeiden will, dass der IWF wieder als finsterer H&uuml;ter einer neoliberalen Orthodoxie auftritt, dann hat es ein Interesse daran, dass sein Kandidat &uuml;ber Fingerspitzengef&uuml;hl und Kreativit&auml;t verf&uuml;gt, damit die Pillen, die verschrieben werden m&uuml;ssen, so wenig bitter wie m&ouml;glich sein m&ouml;gen. <em>(js)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 20 May 2011 16:20:58 +0100</pubDate><guid>666381</guid></item>
<item><title>Debt Schuldenkrise | Basilien soll Portugal Hilfestellung leisten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/575421-basilien-soll-portugal-hilfestellung-leisten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Brasilien will portugiesische Schulden kaufen&ldquo;, <a href="http://www.publico.pt/Pol%C3%ADtica/dilma-quer-ajudar-portugal-mas-precisa-de-garantias_1487394" target="_blank">titelt <em>P&uacute;blico</em></a>, nach dem Besuch der brasilianischen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff in dem wirtschaftlich gebeutelten Land. Auf die Frage der Journalisten, ob Brasilien die Absicht habe, Portugals Staatsschulden aufzukaufen, antwortete Rousseff, Brasilien werde &bdquo;alles tun, um zu helfen&ldquo;. Doch sie bestritt, dass die ausscheidende portugiesische Regierung formell um Unterst&uuml;tzung gebeten habe. W&auml;hrenddessen <a href="http://aeiou.expresso.pt/standard--poors-volta-a-cortar-iratingi-de-portugal=f640705" target="_blank">stufte die Agentur Standard &amp; Poor&rsquo;s</a> Portugals Rating auf BBB- herunter und die Zinss&auml;tze f&uuml;r Staatsanleihen erreichten Rekordh&ouml;hen von 9,04 Prozent f&uuml;r F&uuml;nfjahresanleihen und 8,023 Prozent f&uuml;r Zehnjahresanleihen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 12:44:59 +0100</pubDate><guid>575421</guid></item>
<item><title>Umwelt | Europa verschlingt Amazonien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/476211-europa-verschlingt-amazonien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der europ&auml;ische Konsum bedroht Amazonien&ldquo;, beklagt <em>P&uacute;blico</em> und zitiert aus dem langen <a target="_blank" href="http://www.foeeurope.org/press/2011/Jan25_Europes_overconsumption_driving_destruction_Amazon.html">Bericht</a> der NGO Friends of the Earth (FoE), der am 25. Januar vorgestellt wurde und die Alarmglocken zum Zustand des Regenwalds im Amazonasgebiet l&auml;utet. Der Bericht erl&auml;utert, dass der Regenwald bis &bdquo;2020 dramatisch schrumpfen&ldquo; werde. &bdquo;Eine Folge der stark wachsenden europ&auml;ischen Nachfrage an Fleisch, Biokraftstoffen und Tierfutter aus Brasilien.&ldquo; Ein Ph&auml;nomen, das &bdquo;w&auml;hrend des kommenden Jahrzehnts voraussichtlich exponentiell wachsen wird.&ldquo;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.publico.es/ciencias/357933/el-consumo-europeo-amenaza-la-amazonia">Die Tageszeitung betont</a>, dass die EU erster Importeur von Ethanol, viertgr&ouml;&szlig;ter von Fleisch und einer der wichtigsten M&auml;rkte f&uuml;r Gen-Soja sei. Der Verbrauch dieser &bdquo;drei Standbeine der brasilianischen Wirtschaft&ldquo; f&uuml;hre dazu, dass weiter Regenwald abgeholzt werde, &bdquo;trotz gravierender Folgen f&uuml;r Klima, biologische Vielfalt und dem &Uuml;berleben Tausender von Menschen&ldquo;, wie Adrian Bebb, Ressortleiter Landwirtschaft und Ern&auml;hrung innerhalb der FeO, beklagt. P&uacute;blico l&auml;sst mehrere Umweltgruppen zu Wort kommen, die eine &bdquo;&Uuml;berpr&uuml;fung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)&ldquo;  &ndash;  40 Prozent der EU-Ausgaben  &ndash;  fordern. Die Revision der GAP wird einer der Schwerpunkte der <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/agricult/118939.pdf">Tagung der EU-Landwirtschaftsminister am 24. Januar</a> in Br&uuml;ssel sein. Die Tageszeitung erinnert an die Initiative &bdquo;fleischfreier Montag&ldquo;, die vor einigen Jahren &bdquo;erfolglos&ldquo; vom Musiker Paul McCartney in Br&uuml;ssel ins Leben gerufen wurde, um den Fleischkonsum zu reduzieren. &bdquo;Doch weder die EU-Exekutive noch die 27 Regierungen schenkten ihr Beachtung&ldquo;, bedauert <em>P&uacute;blico</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 25 Jan 2011 14:55:10 +0100</pubDate><guid>476211</guid></item>
<item><title>Arend | Währungskrieg | Cartoon (Het Financieele Dagblad, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/456831-waehrungskrieg</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 11 Jan 2011 13:24:20 +0100</pubDate><guid>456831</guid></item>
<item><title>Globalisierung | Wie der Westen verlieren wird (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/452391-wie-der-westen-verlieren-wird</link><description><![CDATA[Das starke Wachstum der Schwellenländer treibt die Rohstoff- und Treibstoffpreise in die Höhe. Sie bestimmen jetzt den Rhythmus der Weltwirtschaft. Und mit seinen Sparprogrammen und seiner Arbeitslosigkeit fällt es Europa schwer, hinterherzukommen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:38:30 +0100</pubDate><guid>452391</guid></item>
<item><title>EU-Diplomatie | Aus Schein mach Sein (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/355611-aus-schein-mach-sein</link><description><![CDATA[Ein effizienter diplomatischer Dienst reicht nicht, solange es immer noch keine gemeinsame EU-Außenpolitik gibt, schreibt Gazeta Wyborcza. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 07 Oct 2010 16:27:20 +0100</pubDate><guid>355611</guid></item>
<item><title>PORTUGAL/BRASILien | Sócrates hofft auf Lula</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/254511-socrates-hofft-auf-lula</link><description><![CDATA[<p>Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva besucht heute Lissabon, um ein Kooperationsabkommen mit Portugal in den Bereichen Forschung, Verteidigung, Technik und erneuerbare Energien zu unterzeichnen. <a target="_blank" href="http://dn.sapo.pt/inicio/portugal/interior.aspx?content_id=1573165"><em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em> vermerkt</a>, dass Portugals Regierungschef Jos&eacute; S&oacute;crates versuchen wird, sein krisengesch&uuml;tteltes Land an den Zug der boomenden Wirtschaft Brasiliens anzukoppeln. Die neben Indien, China und Russland aufstrebende neue Wirtschaftsmacht <em>&quot;kann Portugal aus dem Finanzloch holen, das es sich selbst geschaufelt hat&quot;</em>, schreibt die Lissabonner Tageszeitung. Laut <em>Di&aacute;rio</em> wird der portugiesische Ministerpr&auml;sident Lula vorschlagen, brasilianische Investitionen in Portugal zu erleichtern, w&auml;hrend man darauf hoffe, dass Lula portugiesische Unternehmer ermutigen werde, sich bietende Gelegenheiten auf der anderen Atlantikseite zu nutzen, wie beispielsweise die in Brasilien ausgetragene Fu&szlig;ball-WM 2014 oder die Olympischen Spiele 2016.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 May 2010 13:06:09 +0100</pubDate><guid>254511</guid></item>
<item><title>Internationaler Handel | EU vor lateinamerikanischer Chance</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/253031-eu-vor-lateinamerikanischer-chance</link><description><![CDATA[<p>Europa soll Lateinamerika <em>&quot;eine Chance geben&quot;,</em> <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/America/Latina/pide/paso/Europa/elpepiint/20100517elpepiint_1/Tes/" target="_blank">hei&szlig;t es im Leitartikel</a> der spanischen Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s</em> anl&auml;sslich des <a href="http://www.eu2010.es/en/cumbre_ue-alc/bienvenida/index.html" target="_blank">EU-Lateinamerika-Karibik-Gipfels</a>, der am 17. Mai in Madrid beginnt. <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/la/index_en.htm" target="_blank">Die Region</a> <em>&quot;hat die Demokratie verst&auml;rkt und die Weltwirtschaftskrise vermieden&quot;</em>, schreibt <em>El Pa&iacute;s</em> und bemerkt, dass die Staaten in Mittelamerika durchaus dazu bereit sind, ab dem 19. Mai bessere Handelsbeziehungen mit der EU zu unterhalten. Weiter hofft der <a href="http://www.mercosur.int/msweb/Portal%20Intermediario/" target="_blank">Mercosur</a>, der s&uuml;damerikanische Binnenmarkt, zu welchem Brasilien, Argentinien und Uruguay geh&ouml;ren, auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens. W&auml;hrend China auf dem besten Weg ist, bis 2020 in diesem Teil der Welt der zweitgr&ouml;&szlig;te Investor nach den Vereinigten Staaten zu werden, bedeutet dies eine einmalige Chance f&uuml;r den spanischen EU-Vorsitz, die Verhandlungen voranzutreiben, meint<em> El Pa&iacute;s</em>. Sonst <em>&quot;ist die Chance f&uuml;r immer verloren</em><em>&quot;</em>. Der Mercosur erwirtschaftet heute weltweit das f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Bruttoinlandsprodukt und Brasilien hat innerhalb der letzten Jahre den Status einer Weltmacht erreicht, schlie&szlig;t die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 17 May 2010 13:00:35 +0100</pubDate><guid>253031</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Gemeinsam sind andere stark (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/186621-gemeinsam-sind-andere-stark</link><description><![CDATA[Eine gute Nachricht: Auf dem asiatischen oder amerikanischen Kontinent entstehen immer mehr Staatengemeinschaften nach dem Vorbild der EU. Eine schlechte Nachricht: Längerfristig könnten sie die EU in den Schatten stellen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:31:40 +0100</pubDate><guid>186621</guid></item>
<item><title>Niederlande | Sextouristen denunzieren mit einem Klick</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/169461-sextouristen-denunzieren-mit-einem-klick</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Was machen Sie, wenn Sie in einem exotischen Land einen Landsmann regelm&auml;&szlig;ig mit einem einheimischen Kind in seinem Hotelzimmer verschwinden sehen?&quot;</em> Anstelle sich an die Beh&ouml;rden des Landes zu wenden, was h&auml;ufig m&uuml;hselig und <em>&quot;kompliziert&quot;</em> ist, kann man den T&auml;ter fortan auf einer eigens von der niederl&auml;ndischen Polizei erstellten <a href="http://www.meldpunt-kinderporno.nl/en/" target="_blank">Internetseite </a>anzeigen, <a href="http://www.volkskrant.nl/multimedia/article1337786.ece/Justitie_begint_site_om_sekstoerist_aan_te_geven" target="_blank">meldet <em>De Volkskrant</em></a>. Die Tageszeitung weist au&szlig;erdem darauf hin, dass Niederl&auml;nder, denen vorgeworfen wird, im Ausland Minderj&auml;hrige sexuell missbraucht zu haben, seit 2002 in den Niederlanden verurteilt werden k&ouml;nnen und dass die Anzeigen anonym bleiben k&ouml;nnen. De Volkskrant f&uuml;gt hinzu, dass die Initiative Teil der Kampagne <em>&quot;Brecht das Schweigen&quot; </em>ist, mit der die Justiz und die Tourismusbranche die &Ouml;ffentlichkeit auf den Sextourismus und auf Reisende nach Brasilien und Thailand, zwei Lieblingsziele von P&auml;dophilen, aufmerksam machen wollen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:37:22 +0100</pubDate><guid>169461</guid></item>
<item><title>Verpatztes Stelldichein | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/158471-verpatztes-stelldichein</link><description><![CDATA[<p>Europa wollte in Kopenhagen <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/149711">Geschichte schreiben</a>. Die internationale Konferenz zum Klimawandel (<a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">COP15</a>) fand auf europ&auml;ischem Boden statt, die Union gilt als beispielhafter Vorreiter im Bereich des Umweltschutzes und es ist ihr gelungen, eine gemeinsame und ambitionierte Position zur Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es einzunehmen. Europa h&auml;tte also ohne weiteres eine f&uuml;hrende Rolle bei den Verhandlungen anstreben k&ouml;nnen.</p>
<p>Dieses Treffen hat Europa verpatzt. Schon zu Beginn der Konferenz wurde deutlich, dass die Diskussionen fast ausschlie&szlig;lich von Washington und Peking, der &quot;G2&quot; der gr&ouml;&szlig;ten Klimas&uuml;nder, gef&uuml;hrt wurden. Nicolas Sarkozy, Gordon Brown und Angela Merkel ebenso wie die d&auml;nischen Organisatoren hatten, vermutlich mit den besten Absichten, individuell agiert, anstatt am gemeinsamen Strang zu ziehen. Ihnen, den &quot;G2&quot; und den Schwellenl&auml;ndern (Brasilien, Indien, S&uuml;dafrika) gegen&uuml;ber fehlte es der schwedischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft am n&ouml;tigen Format, was auch der Pr&auml;sident der Kommission Jos&eacute; Manuel Barroso nicht auffangen konnte. Die Anwesenheit von EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy h&auml;tte sicher nichts daran ge&auml;ndert.</p>
<p>Das Ergebnis f&uuml;r die Klimaproblematik ist ein im kleinen Komitee getroffenes und m&uuml;hsam abgerungenes <a href="http://en.cop15.dk/files/pdf/copenhagen_accord.pdf" target="_blank">&Uuml;bereinkommen</a>, das aber keine langfristigen Ziele im Hinblick auf den CO2-Aussto&szlig; festlegt, nur unzureichende Hilfe zur Bereitstellung umweltfreundlicher Technologien f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder vorsieht und vor allem f&uuml;r die unterzeichnenden L&auml;nder nicht verbindlich ist. Und laut dem Kabinett Deloitte wurden in den zw&ouml;lf Tagen &uuml;ber 46.000 Tonnen CO2 quasi f&uuml;r nichts ausgesto&szlig;en. Aus politischer Sicht ist die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Welt, deren 600 Millionen Einwohner bereit sind, etwas f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Generationen zu tun, auf der Ersatzbank geblieben. Die Lehre, die man daraus ziehen kann, ist immer die gleiche: Ungeeint spielen die Europ&auml;er keine gewichtige Rolle auf der internationalen B&uuml;hne. Ob sich ihre f&uuml;hrenden Politiker dessen bewusst sind? <em>G.P.A. </em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:06:42 +0100</pubDate><guid>158471</guid></item>
<item><title>COP15 | Kopenhagen, Stippvisite oder Schaubühne</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/145601-kopenhagen-stippvisite-oder-schaubuehne</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Der m&auml;chtigste Mann der Welt wird zur Klimakonferenz nach Kopenhagen [<a href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>] kommen&quot;</em>, k&uuml;ndigt die <a href="http://jp.dk/"><em>Jyllands-Posten</em></a> an. Die d&auml;nische Tageszeitung bedauert aber, dass Barack Obama sich leider entschlossen hat, am 9. Dezember zu kommen &quot;wenn kein anderer Staatschef anwesend sein wird&quot;, bevor er nach Oslo f&auml;hrt, um dort seinen Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. <em>&quot;Es besteht die gro&szlig;e Wahrscheinlichkeit, dass andere Regierungschefs wie z.B. der chinesische Staatspr&auml;sident Hu Jintao oder der indische Ministerpr&auml;sident Manmohan Singh nicht kommen werden&quot;</em>, berichtet Jyllands-Posten und f&uuml;rchtet, dass dies <em>&quot;die M&ouml;glichkeit einer Einigung bez&uuml;glich der Reduzierung von Treibhausgasen schw&auml;chen&quot;</em> k&ouml;nnte. Was den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten angeht, ist dies nicht der Fall. Er lehnt eine <em>&quot;Einigung mit Abstrichen&quot; </em>ab und f&auml;hrt am 26. November nach Brasilien, um die Staaten S&uuml;damerikas davon zu &uuml;berzeugen, sich der europ&auml;ischen Position anzuschlie&szlig;en. <em>&quot;Auch wenn er von keinem anderen europ&auml;ischen Staatschef dazu aufgefordert wurde, m&ouml;chte Nicolas Sarkozy die Methode des Forcierens wieder aufnehmen&quot;</em>, <a href="http://www.lefigaro.fr/environnement/2009/11/26/01029-20091126ARTFIG00032-climat-obama-et-sarkozy-face-a-face-a-copenhague-.php">berichtet <em>Le Figaro</em>.</a> Und vor allem will er die Chance nicht verpassen, als Architekt eines Klima-Konsens' dazustehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:14:52 +0100</pubDate><guid>145601</guid></item>
<item><title>Außenpolitik | EU-Brasilien, der Anfang einer schönen Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/111621-eu-brasilien-der-anfang-einer-schoenen-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>Die Wahl Rio de Janeiros als Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 zeuge <em>&quot;vom stetig wachsenden Gewicht&quot;</em> Brasiliens, <a href="http://www.lavanguardia.es/premium/epaper/20091007/53798912946.html"><em>schreibt</em></a> <em>La Vanguardia</em> nach dem <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/en/er/110440.pdf"><em>EU-Brasilien-Gipfel</em></a>, der am 6. Oktober in Stockholm stattfand. Ein Gipfel, der &ndash; so die Tageszeitung aus Barcelona &ndash; <em>&quot;sechs Jahre nach der Wahl Lu&iacute;s In&aacute;cio Lula Da Silvas zum Pr&auml;sidenten die f&uuml;hrende Rolle Brasiliens auf dem internationalen politischen Parkett&quot;</em> noch st&auml;rke. <em>&quot;Vor allem das &ouml;konomische Gewicht Brasiliens und sein Leadership in Lateinamerika haben die Europ&auml;er dazu gebracht, sich Lula anzun&auml;hern&quot;</em>, stellt das Blatt fest. Ein paar Wochen vor dem <a href="http://fr.cop15.dk/ "><em>Weltklimagipfel (COP15) in Kopenhagen</em></a> im kommenden Dezember, wird das <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/brazil/index_en.htm"><em>B&uuml;ndnis mit Brasilien von der EU</em></a> als strategisch wichtig betrachtet, mehr noch mit China, Indien oder den USA. La Vanguardia meint, dass diese Ann&auml;herung <em>&quot;sowohl f&uuml;r Brasilien als auch f&uuml;r die EU von historischer Bedeutung ist, denn es ist das erste Mal, dass die EU mit einem zur Weltmacht aufstrebenden Schwellenland bei einem Abkommen dieser Tragweite an einem Strang zieht.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:10:36 +0100</pubDate><guid>111621</guid></item>
<item><title>Globalisierung | G8: Der auf dem letzten Loch pfeift (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/50491-g8-der-auf-dem-letzten-loch-pfeift</link><description><![CDATA[Er ist schlecht organisiert, und das auch noch von einem diskreditierten Silvio Berlusconi. Der Gipfel der größten Industrienationen, der an diesem 8. Juli in L&#039;Aquila beginnt, erinnert an das Ende einer Epoche. Für die europäische Presse schlägt jetzt die Stunde, um über eine neue internationale Steuerungsorganisation nachzudenken. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2009 18:36:21 +0100</pubDate><guid>50491</guid></item>
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