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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Erweiterung]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Kroatien: Nach dem EU-Beitritt ist Schengen das Ziel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3744691-nach-dem-eu-beitritt-ist-schengen-das-ziel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Kroatien tritt <a href="/de/content/article/3598511-langer-huerdenlauf-die-eu">am 1. Juli der EU bei</a> und will bis 2015 in den Schengen-Raum aufgenommen werden, berichtet <em>Der Standard</em>. Die österreichische Tageszeitung erklärt aber, dass ein Eintritt in diesen Raum der offenen Grenzen, dessen Außengrenzen teilweise von Kroatien kontrolliert würden,</p></p>

<p><blockquote> <p>für [das Land] eine Herausforderung bliebe was Ausstattung und Personal anbelangt: Der Zeitung <em>Novi List</em> zufolge müssten 750 zusätzliche Polizisten eingesetzt werden. Zum Schutz der Grenzen zu Lande und zu Wasser fehlten noch Hubschrauber und Land- und wassertaugliche Spezialfahrzeuge sowie Wärmekameras.</p></p>

<p></blockquote> <p>„Kontrollen an den Grenzen zu Italien, Slowenien und Ungarn würden nach der Aufnahme nicht automatisch abgeschafft. [Zagreb] versuche aber, sich schon jetzt darauf vorzubereiten, die Kriterien für die Aufnahme in den Schengen-Raum zu erfüllen”, ergänzt <em>Der Standard</em>. Das Land verhandelt mit Slowenien und Ungarn über die Bedingungen gemeinsamer Kontrollen, um den Touristen den Zugang zu Kroatien zu erleichtern.</p></p>

<p><p>„Die Kontrollen von EU-Bürgern an Grenzen zu EU-Ländern, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro in Häfen und Flughäfen sollten vereinfacht werden”, erklärt <em>Der Standard</em> und weist darauf hin, dass zwei Grenzübergänge zu Bosnien-Herzegowina seit Ende April geöffnet seien. Dies war eine der Voraussetzungen der EU, Kroatien in die EU aufzunehmen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 03 May 2013 16:59:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3744691</guid></item>
<item><title><![CDATA[Erweiterung: Krise bringt Beitrittskandidaten ins Grübeln]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3740401-krise-bringt-beitrittskandidaten-ins-gruebeln?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Der EU fiel es schon immer schwer, ihre Außengrenzen festzulegen. Nun lösen die Beitrittskandidaten das Problem aber selbst: Die meisten von ihnen hängen ihre Integrationsträume an den Nagel“, <a href="http://archiwum.rp.pl/artykul/1187899-Coraz-mniej-chetnych--do-Unii-Europejskiej.html">meint <em>Rzeczpospolita</em> Kolumnist Jędrzej Bielecki</a>. Wie die Tageszeitung berichtet, sind nicht nur wohlhabendere Länder <a href="/de/content/news-brief/3729971-warten-auf-sigmundu-und-bjarni">wie Island</a> zunehmend euroskeptischer und wollen nicht einmal mehr die Beitrittsverhandlungen weiterführen, sondern auch ärmere Kandidaten wie <a href="/de/content/article/3361731-beitritt-mit-hindernissen">die Ukraine</a>. Ihr Integrationsenthusiasmus hat so sehr gelitten, dass selbst die ermutigenden Zurufe Polens nichts bewegen können: Das Land kann sich einfach nicht entscheiden, ob es sich der EU nun nähern soll oder nicht.</p></p>

<p><p>Darüber hinaus betrachtet auch die türkische Öffentlichkeit eine mögliche EU-Mitgliedschaft des Landes <a href="/de/content/article/3519321-eu-beitritt-mission-impossible">zunehmend mit kritischen Augen</a>. Für die kommenden Jahre dürfte Kroatien also voraussichtlich der letzte Neueinsteiger aus dem Balkan sein. In den Augen anderer Kandidaten der Region rechtfertigt die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft einfach nicht mehr die qualvollen Reformen, die sie noch vor dem Beitritt einleiten müssen.</p></p>

<p><p>Laut der Tageszeitung aus Warschau ist dies</p></p>

<p><blockquote> <p>das Ergebnis der seit fünf Jahren anhaltenden Krise, in denen die EU-Führungsspitzen nicht in der Lage waren, all die notwendigen mutigen Entscheidungen zu treffen, um die Stabilität des Euro wiederherzustellen. Gleichzeitig führte die Gebrechlichkeit Frankreichs, Italiens und Spaniens dazu, dass Deutschland innerhalb des vereinten Europas die politische Führung übernahm, was wiederum historische Vorurteile zu neuem Leben erweckte. Für die Krise der Eurozone sind nicht nur die Schwindeleien der griechischen Behörden oder die leichtsinnigen Investitionen der spanischen Banken verantwortlich, sondern auch die Konstruktionsfehler in der Organisationsstruktur der Währungsunion, die Deutsche und Franzosen geschaffen haben. Allerdings sollen nun allein die schwächsten Länder der Eurozone für das Scheitern des Euro bezahlen. Und genau das veranlasst die Bewerberländer zum Nachdenken.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 15:01:55 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3740401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien-Bosnien: „Auf Knien bitte ich um Vergebung für die Verbrechen von Srebrenica”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3724721-auf-knien-bitte-ich-um-vergebung-fuer-die-verbrechen-von-srebrenica?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=9c-iF9Li8tY">einem Interview</a> im Staatsfernsehen von Bosnien-Herzegowina hat der serbische Präsident Tomislav Nikolić für das Massaker von Srebrenica im Juli 1995 um Verzeihung gebeten.</p></p>

<p><p>„Das war ein schreckliches Verbrechen, dass von Angehörigen meines Volkes begangen wurde”, erklärte der Staatschef, der 2012 für <a href="/de/content/article/2134181-tomislav-nikolic-grosse-klappe-nichts-dahinter">Empörung</a> gesorgt hatte, als er verlauten ließ, dass Srebrenica kein Völkermord gewesen sei.</p></p>

<p><p>Rund 8 000 Männer der unter UNO-Schutz stehenden muslimischen Enklave sind von den serbischen Truppen ermordet worden, ein Massaker, welches von den Vereinten Nationen als Völkermord anerkannt wird.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:42:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3724721</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU-Serbien: Der Beitritt wird noch dauern]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3711611-der-beitritt-wird-noch-dauern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Berlin und Paris bremsen Serbiens Beitritt zur EU“, <a href="http://diepresse.com/home/politik/eu/1392582/Berlin-und-Paris-bremsen-Serbiens-Beitritt-zur-EU?from=suche.intern.portal">titelt <em>Die Presse</em></a>. Dabei hatte die Europäische Kommission am Vortag empfohlen, die <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-347_en.htm">Beitrittsverhandlungen mit Belgrad und die Assoziierungsverhandlungen mit Pristina aufzunehmen</a>. Dieser Entscheidung ging <a href="/de/content/press-review/3706481-nur-gewinner">die Unterzeichnung</a> des Abkommens zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und seiner ehemaligen Provinz Kosovo voraus.</p></p>

<p><p>Der nächste Schritt besteht nun darin, ein Datum zu finden, an dem die Beitrittsverhandlungen beginnen können. Genau das könnte aber eine Weile dauern. Schließlich müsse bis dahin erst einmal „umgesetzt“ werden, „was vereinbart wurde“, forderte Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle beim Treffen der EU-Außenminister vom 22. April in Luxemburg.</p></p>

<p><p>Wie <em>Die Presse</em> berichtet, machte der</p></p>

<p><blockquote> <p>gestrige Außenministerrat in Luxemburg deutlich, dass insbesondere gewichtige EU-Länder wie Deutschland oder Frankreich sich nicht weiter drängen lassen wollen, was einen baldigen Beginn von Beitrittsgesprächen [mit Serbien] betrifft.</p></p>

<p></blockquote> <p>Trotzdem sei die Vereinbarung zwischen Serbien und Kosovo unter Federführung der Union der Beweis dafür, dass der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) seinen Nutzen hat, meint das <a href="http://euobserver.com/opinion/119903">Nachrichtenportal <em>EUobserver</em></a> und fügt hinzu:</p></p>

<p><blockquote> <p>Catherine Ashton hat dadurch einen diplomatischen Sieg errungen, den sie so dringend gebrauchte, um zu beweisen, welch zentrale Rolle dem EAD als neuem außenpolitischen Akteur der EU zukommt. [...] Für den EAD ist das Abkommen zwischen Belgrad und Pristina ein eindeutiger und durchschlagender Erfolg, durch den es [...] die Frage ausräumen kann, ob der neue europäische diplomatische Dienst tatsächlich einen Mehrwert darstellt. [...]</p></p>

<p><p>Auf diese Weise sendet [Ashton] nicht nur den Ländern in der [Balkan]region ein eindeutiges Signal, sondern auch der UNO, den USA, Russland, China, sowie weltweit agierenden Großkonzernen. [Von nun an ist] die EU ein ernstzunehmender Akteur, wenn es darum geht, ihre unmittelbaren Nachbarländer zu stabilisieren. [In diesem Sinne] zeigt sie, dass sie den <a href="/de/content/press-review/3140761-verdiente-vorschusslorbeeren">Friedensnobelpreis, der ihr 2012 verliehen wurde</a>, auch wirklich verdient hat.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 16:24:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3711611</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Regeln müssen befolgt werden]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3709571-regeln-muessen-befolgt-werden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Le Temps, Genf &ndash; Erstmals seit Beginn der Finanzkrise wird am 1. Juli ein weiteres Land der EU beitreten: Kroatien. Allerdings darf diese Ausnahmesituation nicht dazu führen, dass die Anforderungen an die Achtung der Rechtsstaatlichkeit vergessen werden. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3709571-regeln-muessen-befolgt-werden?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 13:20:34 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3709571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien-Kosovo: Nur Gewinner]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3706481-nur-gewinner?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Mit dieser Einigung wird ein EU-Beitritt Serbiens in Aussicht gestellt, der Kosovo tatsächlich von Belgrad anerkannt, und ein diplomatischer Erfolg der Union besiegelt, deren Auswärtiger Dienst bisher eher durch Unsichtbarkeit glänzte.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/danas-21042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Mit den Worten „Habemus pactum“ betitelt <em>Danas</em> triumphierend ihre Wochenendausgabe. „Ende gut, alles gut“, schreibt die Zeitung und betont wie wichtig diese Brüsseler Abmachung ist, auf die man sich nach monatelangen Verhandlungen einigte. Dank ihr</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/politika-22042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Während die nationalistische Presse Serbiens, allen voran <em>Nase Novine</em>, eine „Kapitulation“ Serbiens anprangert, findet <em>Politika</em> vielmehr, dass sich Belgrad mit der Unterzeichnung der Vereinbarung mit Pristina „für die Zukunft entschieden hat“.</p>

<p>In den Augen der Belgrader Tageszeitung</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/blic-22042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Für die Zeitung <em>Blic</em> haben Ministerpräsident Ivica Dacić und sein Stellvertreter, Aleksandar Vucić, „den einzig richtigen Weg“ gewählt: Den einzig möglichen, der „Serbien in die EU führen wird“. Das hat [Serbien] auch der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, zu verdanken, die „endlich die lange Serie der Niederlagen der serbischen Regierung beendete“ und „den europäischen Integrationsprozess so wieder [in den Mittelpunkt rückte]“. Allerdings betont die Zeitung auch, dass es Dacić und Vucić</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/jutarjni-list-22042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Die in Brüssel unterzeichnete Vereinbarung ist auch ein Erfolg für die Europäische Union, und ganz besonders für Catherine Ashton, schreibt <em>Jutarnji List</em>. Für die Zeitung aus Zagreb ist Ashton</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-shquip-22042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Aufseiten des Kosovo begrüßt <em>Gazeta Shqip</em> das „historische Abkommen“, das</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-express-logo.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Während <em>Express</em> einräumt, dass das Abkommen „legale und politische Möglichkeiten schafft, um den Norden des Kosovo zu integrieren, ohne dabei Pristinas Gesetzen oder seiner Politik zu schaden“, meint es dennoch, dass</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/koha-ditore-22042013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Auf derselben Wellenlänge verurteilt <em>Koha Ditore</em> das Brüsseler Abkommen, das seiner Meinung nach keineswegs aus der momentanen Sackgasse im Kosovo führt:</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 17:09:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3706481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: „Kosovo-Serben in Polizei und Justiz”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3691911-kosovo-serben-polizei-und-justiz?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Im Konflikt um das Mitspracherecht der serbischen Minderheit im Kosovo gibt es weiterhin keine Einigung. Die Verhandlungen zwischen dem serbischen Regierungschef Ivica Dačić und seinem kosovarischen Amtskollegen Hashim Thaçi, am 17. April in Brüssel, wurden ergebnislos beendet.</p></p>

<p><p>Die EU-Außenbeautragte und Verhandlungsführerin Catherine Ashton akzeptiert hingegen „den Vorschlag, dass die Kosovo-Serben das Kommando der lokalen und regionalen Polizei, sowie die Leitung des Landesgerichts von Mitrovica (im serbischen Teil des Landes) übernehmen, <a href="http://www.blic.rs/Vesti/Tema-Dana/378174/Zavrseni-pregovori-u-Briselu-Dacic-kaze-da-Kosovo-opstruise-dogovor">erklärt <em>Blic</em></a>.</p></p>

<p><p>Ashton <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/EN/foraff/136836.pdf">hoffe jedoch weiterhin</a>, dass noch eine Einigung vor dem kommenden Außenministertreffen am 22. April gefunden werden kann, bei dem über eine mögliche Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit Serbien entschieden werden soll.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 11:57:51 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3691911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien : Kroatien: Niederlage für die SDP]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3675201-kroatien-niederlage-fuer-die-sdp?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die rechtspopulistische Kroatische Demokratische Union (HDZ) hat Kroatiens <a href="http://www.izbori.hr/2013EUParlament/rezult/rezultati.html">erste Europawahl</a> gewonnen.</p></p>

<p><p>Von den insgesamt 12 Parlamentssitzen, über die Kroatien nach seinem EU-Beitritt am 1. Juli verfügen wird, gehen sechs an die rechtspopulistische Koalition, die 32,87 Prozent der Stimmen erreichte. Die Sozialdemokratische Partei (SDP) von Ministerpräsident Zoran Milanović erhält mit 32,07 Prozent der Stimmen nur fünf Sitze. Ein weiterer Sitz geht an die Arbeiterpartei, für die 5,76 Prozent der Wähler stimmten. Innerhalb der rechtsliberalen Koalition erhielt der eurofeindliche Kandidat Ruža Tomašić der Kroatischen Partei des Rechts – Ante Starčević mit fast 26 Prozent die meisten Stimmen.</p></p>

<p><p>„Seit den Parlamentswahlen 2007 ist das Milanović schlechtestes Ergebnis“, meldet die <a href="http://www.jutarnji.hr/prvi-tezi-poraz-zorana-milanovica-od-2007-/1097158/">Zeitung <em>Jutarnji List</em></a> und vermutet folgenden Grund: „Die Wähler der Mitte haben [der SPD] den Rücken gekehrt, weil die Regierung keinerlei konkrete Ergebnisse vorweisen kann“.</p></p>

<p><p>Die niedrige Wahlbeteiligung (20,84 Prozent) erklärt sich das Blatt wie folgt: Zum einen wussten die Wähler nicht genug über die Kandidaten. Zum anderen hatte der Wahlkampf sie kaum überzeugt, weil darin die falschen Probleme angesprochen wurden, beispielsweise die Gehälter der Abgeordneten und ihre Englischkenntnisse.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:55:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3675201</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europawahlen : Kroatiens erstes Mal]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3667641-kroatiens-erstes-mal?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 14. April sind die Kroaten zum ersten Mal in ihrer Geschichte aufgerufen, 12 Abgeordnete zu wählen, die ihr Land — bis zu den kommenden Europawahlen im Jahr 2014 — im Europäischen Parlament vertreten werden. Zweieinhalb Monate vor dem offiziellen EU-Beitritt besitzen diese Wahlen eine symbolische Kraft, meint <em>Tportal</em>: „Es ist das Willkommen in einen Club, dem Kroatien schon seit langer Zeit angehören wollte.“</p></p>

<p><p>Die Wähler müssen sich zwischen 336 Kandidaten aus 28 Parteien oder Bündnissen entscheiden, von denen manche extra für diese Wahl gegründet wurden und skurrile Namen tragen wie „Stimme der Vernunft“, „ABC der Demokratie“, „Nur Kroatien“ „Piratenpartei“ oder „Partei der Familie“, <a href="http://www.novilist.hr/Komentari/Kolumne/Komentar-Sanje-Modric/Sedam-hiljadarki-Judinih-skuda">berichtet</a> <em>Novi List</em> und führt aus:</p></p>

<p><blockquote> <p>Viele Kandidaten sind bis dato nur ihrem Familien oder Nachbarn bekannt. Manche von ihnen sind Euroskeptiker und plädieren offen für einen EU-Austritt Kroatiens.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Tageszeitung <em>Rijeka</em> erklärt die inflationäre Kandidatenschwemme durch das attraktive Gehalt der Europaparlamentarier (monatlich 7000 Euro), „welches manchem hartgesottenen Euroskeptiker seine Überzeugungen vergessen lässt.”</p></p>

<p><p>Der dreiwöchige Wahlkampf sei „zu kurz gewesen, uninteressant und ohne Ideen“, <a href="http://www.jutarnji.hr/najdosadniji-izbori-ikada--tjedan-dana-do-izbora--a-jos-nije-bilo-nijednog-ozbiljnijeg-javnog-suceljavanja-kandidata/1095491/">bedauert</a> hingegen <em>Jutarnji List</em> und meint:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Kandidaten haben es versäumt zu sagen, was sie über die aktuelle EU-Krise denken, wie sie die Zukunft der Union sehen und welche Folgen der EU-Beitritt für Kroatien haben wird.</p></p>

<p></blockquote> <p><em>Tportal</em> <a href="http://www.tportal.hr/komentari/komentatori/251920/Stranacke-zakrpe-u-izlogu-tastine.html#.UWfnCitzd1B">bedauert darüber hinaus</a>, dass</p></p>

<p><blockquote> <p>die meisten Kandidaten von den Parteien nach dem Prinzip der Linientreue ausgewählt wurden. [Ihnen] fehlt die Kompetenz, die Erfahrung (oder die Lust), sich bei Verhandlungen über sehr komplexe Themen zu engagieren, beispielsweise den Haushaltsdebatten, oder sich hinter den Kulissen dem Gezerre der mächtigen Lobbys aus Politik und Wirtschaft zu stellen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Jüngste Umfragen prognostizieren eine Wahlbeteiligung von 60 Prozent — doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt bei Europawahlen. Als Favorit gilt die (Regierungs-) Koalition rund um die Sozialdemokratische Partei.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 12 Apr 2013 15:20:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3667641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien-Kosovo: Dačić: Dialog, so schnell wie möglich! Thaçi: Ich werde eine Einaldung annehmen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3649231-dacic-dialog-so-schnell-wie-moeglich-thaci-ich-werde-eine-einaldung-anneh?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 8. April, einen Tag vor Ablauf der von der EU festgesetzten Frist, hat Serbien den Entwurf eines Abkommmens über die Beziehungen zum Kosovo abgelehnt.</p></p>

<p><p>Für Belgrad <a href="/de/content/cartoon/3626401-alte-liebe-rostet-nicht">garantiere die Vereinbarung nur unzureichend</a> die Rechte der serbischen Minderheit im Kosovo.</p></p>

<p><p>Während die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton von den Serben „eine letzte Antsrengung” forderte, erklärte sich der serbische Ministerpräsident Ivica Dačić, ebenso wie sein kosovarischer Amtskollege Hashim Thaçi, zur Fortsetzung der Verhandlungen bereit.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 09 Apr 2013 11:28:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3649231</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Montenegro ohne Präsident]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3643861-montenegro-ohne-praesident?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nach der montenegrinischen Präsidentschaftswahl am 7. April erklären sich sowohl der Amtsinhaber Filip Vujanovic als auch der Oppositionskandidat Miodrag Lekic zum Sieger.</p></p>

<p><p>Vujanovic (der Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros) beansprucht 51,4 Prozent der Stimmen und behauptet, Lekic habe nur 48,5 Prozent erreicht. Dieser erklärte wiederum, dass 50,3 Prozent der Wähler für ihn gestimmt hätten, und warf seinem Gegner sogleich „einen Staatsstreich“ vor. Miodrag Lekics Wahlbündnis Demokratische Front behauptet, dass etwa vier Prozent der Stimmen „ungültig“ seien. Wie die Tageszeitung berichtet, entspricht dies genau dem Stimmenunterschied zwischen beiden Kandidaten.</p></p>

<p><p>Die Zentrale Wahlkommission hat nun 24 Stunden Zeit, um das endgültige Urteil zu fällen. Filip Vujanovic gilt als Favorit. Dabei hat er seine Beliebtheit vor allem seiner Nähe zum Regierungschef und früheren Präsidenten Milo Djukanovic zu verdanken, der seit über zwanzig Jahren als starker Mann Montenegros gilt.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 08 Apr 2013 10:51:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3643861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Slowenien unterstützt einstimmig EU-Beitritt Kroatiens]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3623101-slowenien-unterstuetzt-einstimmig-eu-beitritt-kroatiens?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das slowenische Parlament hat am 2. April einstimmig den Vertag zum EU-Beitritt Kroatiens ratifiziert.</p></p>

<p><p>Die Abstimmung ist durch die <a href="/de/content/news-brief/3524691-slowenien-laesst-uns-die-eu-beitreten-und-wir-lassen-sloweniens-banken-in">am 11. März zwischen beiden Ländern unterzeichnete Vereinbarung</a>, mit welcher der Bankenstreit als Folge der Spaltung Jugolsawiens beigelegt wurde, ermöglicht worden. Bereits 2010 hatten Ljubljana und Zagreb <a href="/de/content/news-brief/108811-spiel-ab-fuer-kroatien">einen Grenzstreit</a> beendet.</p></p>

<p><p>In vier weiteren Ländern — Deutschland, Belgien, Dänemark und die Niederlande — steht die Ratifizierung über den am 1. Juli geplanten EU-Beitritt Kroatiens aus.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 03 Apr 2013 11:38:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3623101</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Langer Hürdenlauf in die EU]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3598511-langer-huerdenlauf-die-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Jutarnji List, Zagreb &ndash; Es steht fest: Kroatien wird am 1. Juli neues Mitglied der EU und das nach 20 jährigen Verhandlungen. Der Grund für diesen langen Prozess liegt sicher darin, dass die 27 Mitgliedsstaaten mit den vorherigen Erweiterungen keine guten Erfahrungen gemacht haben. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3598511-langer-huerdenlauf-die-eu?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 27 Mar 2013 16:53:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3598511</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: 655 Millionen Euro. Vukovar, Osijek, Rijeka und Porec werden als erste vom EU-Geld profitieren.]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3596331-655-millionen-euro-vukovar-osijek-rijeka-und-porec-werden-als-erste-vom-e?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Es ist so weit! Herzlichen Glückwunsch an die Kroaten, ihr seid bereit für die EU”, resümiert die Tageszeitung. Am 26. März <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-13-267_en.htm?locale=en">kündigte EU-Erweiterungskommissar Štefan Füle an</a>, dass Zagreb alle Bedingungen für den EU-Beitritt am 1. Juli dieses Jahres erfüllt.</p></p>

<p><p>Die Zeitung betont die europäischen Mittel, die Kroatien im Rahmen des EU-Haushalts 2013 nutzen kann. Sie sollen für die wirtschaftliche Entwicklung mehrerer Städte verwendet werden, die zum Teil durch den Krieg große Schäden erlitten. Im Gegensatz zu Bulgarien und Rumänien, den beiden jüngsten EU-Mitgliedsstaaten,  werden die Institutionen in Kroatien keiner Kontrolle unterliegen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:59:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3596331</guid></item>
<item><title><![CDATA[Moldawien: „Schluss mit der Erfolgsstory“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3570791-schluss-mit-der-erfolgsstory?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der moldawische Staatspräsident Nicolae Timofti kündigte am 20. März an, das Assoziierungsabkommen mit der EU werde aufgeschoben. Das Abkommen gilt als erster Schritt in Richtung eines möglichen Beitritts zur Union.</p></p>

<p><p>Die Unterzeichnung war für kommenden Herbst in Vilnius vorgesehen, während des Gipfels über die Ostpartnerschaft, doch <a href="/de/content/news-brief/3498201-filat-regierung-mit-54-stimmen-gestuerzt">der Sturz von Vlad Filats proeuropäischer Regierung</a> am 5. März hat den Zeitplan durcheinander gebracht und sie wird nun nicht vor 2014 stattfinden können.</p></p>

<p><p>Timoftis offizielle Erklärung für den Aufschub ist der “Mangel an Zeit, um den Vertrag in die 23 offiziellen EU-Sprachen übersetzen zu lassen...”. “EU, bis bald oder ade?” fragt sich die Tageszeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 21 Mar 2013 12:44:22 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3570791</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: „Regierung dagegen, Brüssel schweigt“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3552921-regierung-dagegen-bruessel-schweigt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Doch kein Abkommen zwischen Serbien und Kosovo: Am 14. März hatte <a href="/de/content/news-brief/3537111-abkommen-zwischen-belgrad-und-pristina-unterzeichnet">die serbische Zeitung <em>Blic</em></a> von einer Vereinbarung über einen neuen Status der Serben im Nord-Kosovo berichtet. Die Einigung sei im Rahmen der Streitigkeiten mit Belgrad und der Europäischen Union erzielt worden.</p></p>

<p><p>Nun aber lehnte die Regierung des Kosovo diese Abmachung nicht nur ab, sondern erklärte sie sogar als „inoffiziell“.</p></p>

<p><p>Serbiens Regierungschef Ivica Dačić dementierte die Existenz eines solchen Abkommens. Vertreter der EU-Kommission in Pristina lehnten es ab, der Zeitung <em>Koha Ditore</em> Auskunft zu geben.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 18 Mar 2013 11:13:37 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3552921</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Abkommen zwischen Belgrad und Pristina unterzeichnet]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3537111-abkommen-zwischen-belgrad-und-pristina-unterzeichnet?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Serbien und der Kosovo einigten sich über die Schaffung und die Befugnisse eines <a href="/de/content/news-brief/3446761-norden-naehert-sich-zunehmend-pristina">Verbandes der serbischen Kosovo-Gemeinden</a> im Norden der ehemaligen serbischen Provinz, berichtet die Tageszeitung, die sich dabei auf EU-Quellen beruht.</p></p>

<p><p>Für die formale Eröffnung der EU-Beitrittsverhandlungen waren die Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo bisher immer der größte Stolperstein, den es zu überwinden galt. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung unter der Schirmherrschaft der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, die nach Belgrad gereist war und am heutigen 14. März in Pristina sein wird.</p></p>

<p><p>Noch ist das am 13. März unterzeichnet Abkommen aber nicht amtlich, berichtet die Zeitung und fügt erklärend hinzu, dass Belgrad und Pristina die Union um ein wenig Zeit gebeten haben, um ihre jeweilige Bevölkerung auf die gemachten Zugeständnisse vorzubereiten.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 14 Mar 2013 11:15:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3537111</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkans: Slowenien lässt uns in die EU beitreten und wir lassen Sloweniens Banken ins Land ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3524691-slowenien-laesst-uns-die-eu-beitreten-und-wir-lassen-sloweniens-banken-in?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der kroatische Ministerpräsident Zoran Milanović und sein slowenischer Amtskollege Janez Janša haben am 11. März eine Vereinbarung unterzeichnet, mit welcher der <a href="/de/content/news-brief/3346271-kroatien-und-slowenien-vor-beilegung-des-bankenstreits">Banken-Streit zwischen den beiden Ländern </a>, der den EU-Beitritt Kroatiens zum 1. Juli dieses Jahres bis dato behinderte, beigelegt wird.</p></p>

<p><p>Das offizielle Abkommen übernimmt den am 7. März gefundenen Kompromiss, demzufolge die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich die Sukzessionsnachfolge der Banken nach dem Zerfall Jugoslawiens 1991 endgültig klären soll.</p></p>

<p><p>Damit ist der Weg für eine rasche Ratifizierung des EU-Beitrittvertags durch Slowenien geebnet. Im Gegenzug erlaubt Kroatien den slowenischen Banken, sich im Land niederzulassen, was ihnen bisher verwehrt war.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 12 Mar 2013 11:14:13 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3524691</guid></item>
<item><title><![CDATA[Türkei:  EU-Beitritt: Mission impossible]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3519321-eu-beitritt-mission-impossible?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Cumhuriyet, Istanbul &ndash; Die Türkei ist zur Regionalmacht aufgestiegen und gehört zahlreichen internationalen Institutionen an, doch mit der EU wird seit den Sechzigerjahren erfolglos über einen Beitritt verhandelt. Hat das Land die Chance verstreichen lassen und wird sich mit der Rolle des Subunternehmers der USA im Mittleren Osten begnügen müssen?, fragt ein türkischer Journalist. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3519321-eu-beitritt-mission-impossible?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 11 Mar 2013 13:18:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3519321</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien-Slowenien: „Endlich! Der Weg ist frei! In 114 Tagen gehören wir zur EU“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3509731-endlich-der-weg-ist-frei-114-tagen-gehoeren-wir-zur-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 7. März haben Zagreb und Ljubljana einen zwanzigjährigen <a href="/de/content/news-brief/3346271-kroatien-und-slowenien-vor-beilegung-des-bankenstreits">Streit um eine bankrottgegangene Bank</a> beigelegt. Dank dieser Einigung sollte Kroatiens EU-Beitritt am 1. Juli 2013 nun nichts mehr im Wege stehen.</p></p>

<p><p>Laut dem Abkommen, das die Regierungschefs beider Länder am 11. März in Ljubljana unterzeichnen müssen, wird die Regelung der finanziellen Streitigkeiten unter der Schirmherrschaft der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich stattfinden, die ihren Sitz im schweizerischen Basel hat.</p></p>

<p><p>Kroatien verpflichtete sich im Gegenzug dazu, auf die bereits eingeleiteten gerichtlichen Schritte gegen die slowenische Bank Ljubljanska Banka zu verzichten. Bis Ende März hat Sloweniens Parlament nun Zeit, den EU-Beitrittsvertag Kroatiens zu ratifizieren. 21 der 27 Mitgliedsstaaten haben ihm bereit zugestimmt.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 08 Mar 2013 11:31:27 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3509731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Griechenland: „Kazan, Kazan“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3493331-kazan-kazan?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Mit den Worten: „Gewinner, Gewinner“ fasst <em>Ta Nea</em> den Besuch des griechischen Regierungschefs in Istanbul zusammen, der am 4. März in freundschaftlicher Atmosphäre verlief. Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan unterzeichneten unter anderem 25 Abkommen über gemeinsame Handelsbeziehungen, Tourismus und gegenseitige Hilfeleistung in Katastrophenfällen. Zudem sicherte sich die Türkei Griechenlands Unterstützung für Istanbuls Bewerbung für die Olympischen Spiele 2020. Bezüglich der heiklen Frage der Kohlenwasserstofferkundung im Ägäischen Meer wurden allerdings keinerlei Fortschritte gemacht.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 05 Mar 2013 11:34:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3493331</guid></item>
<item><title><![CDATA[Türkei :  Paris bringt Verhandlungen mit Ankara wieder in Gang]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3410341-paris-bringt-verhandlungen-mit-ankara-wieder-gang?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Beginnendes Tauwetter nach jahrelangem Zerwürfnis.“ So fasst <a href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2013/02/13/degel-du-processus-d-adhesion-de-la-turquie-a-l-union-europeenne_1831789_3214.html"><em>Le Monde</em></a>das Treffen vom 12. Februar zwischen dem französischen Außenminister Laurent Fabius mit dessen türkischen Amtskollegen <a href="/de/content/article/251531-ahmet-davutoglu-zwischen-zwei-welten">Ahmet Davutoglu</a> zusammen. Im Anschluss des Treffens bekundete Paris seine Unterstützung für die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Initiative bricht mit der Haltung [von Ex-Präsident] Sarkozy zu diesem Dossier. Letzterer hatte sich <a href="/de/content/press-review/1325781-frankreich-tuerkei-streit-um-voelkermord">gegen einen EU-Beitritt der Türkei</a> ausgesprochen und 2007 bei fünf Verhandlungskapiteln sein Veto eingelegt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Tageszeitung erklärt, dass seit Beginn der Verhandlungen 2005 bereits 13 der 35 Kapitel abgeschlossen seien, fünf weitere würden immer noch von Paris blockiert. Sie betreffen die Regionalpolitik, die Wirtschafts- und Währungsunion, die Gemeinsame Agrarpolitik, sowie die institutionellen und finanziellen Regelungen.</p></p>

<p><blockquote> <p>Als Zeichen ihres guten Willens erklärte sich die französische Regierung bereit, eines der fünf von der vorherigen Regierung blockierten Kapiteln wieder aufzunehmen, das Kapitel Regionalpolitik.</p></p>

<p></blockquote> <p>Irland, welches derzeit die rotierende Präsidentschaft der Union innehat, „hofft, dass das Kapitel bis Ende des ersten Halbjahres wieder aufgenommen wird. Eine Premiere seit Juni 2010“, notiert <em>Le Monde</em>. In Dublin „hält man auch das Kapitel Wirtschafts- und Währungsunion nicht für ausgeschlossen“, trotz des Dämpfers aus Paris, wo man betont, dass „dies im derzeitigen Kontext einer Revision der Eurozone keine Priorität“ sei, berichtet das Blatt.</p></p>

<p><p>„Die Beitrittsverhandlungen sind auch wegen der fehlenden Einigung bei der Zypern-Frage blockiert“, schreibt ihrerseits in Istanbul die Tageszeitung <a href="http://www.todayszaman.com/news-306836-france-and-turkey-agree-to-open-regional-policy-chapter.html"><em>Zaman</em></a>. Istanbul weigere sich weiterhin, die Souveränität Nicosias über die Insel anzuerkennen und unterstütze unbeirrt die Türkische Republik Nordzypern. In Ankara zeige man sich dennoch optimistisch:</p></p>

<p><blockquote> <p>Trotz der langsamen Fortschritte und einer immer skeptischeren öffentlichen Meinung, beabsichtigt die Türkei weiterhin eine Vollmitgliedschaft und hofft, dass man bis 2023, zum hundertjährigen Jubiläum der Republikgründung, der Europäischen Union beigetreten sein wird.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 14 Feb 2013 15:41:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3410341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien-Slowenien: „Kroatien erhält weniger, als es sollte, Slowenien zahlt mehr, als es wollte.“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3381361-kroatien-erhaelt-weniger-als-es-sollte-slowenien-zahlt-mehr-als-es-wollte?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die slowenischen und kroatischen Außenminister haben sich endlich im <a href="/de/content/article/3372881-einigung-ist-pflicht">Bankenkonflikt</a> geeinigt. Der Streit entzweit die beiden Länder seit dem Zusammenbruch des ehemaligen Jugoslawiens und hat bislang die Ratifizierung des Vertrags über den Beitritt Krations durch Ljubljana verhindert.</p></p>

<p><p>Das Abkommen, dessen Einzelheiten nicht veröffentlicht wurden, dürfte am 19. Februar von den Regierungschefs der beiden Staaten unterzeichnet werden.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 08 Feb 2013 11:32:34 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3381361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien-Slowenien: Einigung ist Pflicht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3372881-einigung-ist-pflicht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Tportal , Zagreb &ndash; Fest an den Gedanken an die eigene Souveränität gekrallt, führen EU-Beitrittskandidat Kroatien und Mitglied Slowenien ihre Streits um Banken und Grenzen ins Endlose. Welch kultureller Unterschied zu den älteren EU-Staaten, die Konflikte notfalls auf Kosten ihrer Hoheit beilegen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3372881-einigung-ist-pflicht?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 06 Feb 2013 17:54:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3372881</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Beitritt mit Hindernissen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3361731-beitritt-mit-hindernissen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Die Niederlande haben als 22. Land der Europäischen Union den für den 1. Juli vorgesehenen EU-Beitritt Kroatiens ratifiziert. Eine gerechte Entscheidung, findet das NRC Handelsblad, auch wenn die 27 beim Beitritt Bulgariens und Rumäniens zu nachgiebig waren und deshalb nun mit Zagreb strenger vorgehen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3361731-beitritt-mit-hindernissen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 04 Feb 2013 16:34:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3361731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Türkei: Erdogan liebäugelt mit den Shanghai-Fünf]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3347291-erdogan-liebaeugelt-mit-den-shanghai-fuenf?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Milliyet, Istanbul &ndash; Angesichts der Hinhaltetaktik, die die Europäischen Union bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei an den Tag legt, droht der türkische Regierungschef nun damit, anderen Bündnissen wie der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) beizutreten. Und selbst wenn es sich dabei um einen Bluff handelt, spiegelt seine Geste dennoch die wachsende Ungeduld  Ankaras wieder. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3347291-erdogan-liebaeugelt-mit-den-shanghai-fuenf?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 31 Jan 2013 17:54:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3347291</guid></item>
<item><title><![CDATA[Banken: „Kroatien und Slowenien vor Beilegung des Bankenstreits“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3346271-kroatien-und-slowenien-vor-beilegung-des-bankenstreits?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Bei einem Treffen in Brüssel haben die Außenminister beider Länder beschlossen, die Verhandlungen über die Beilegung des Bankenstreits zu beschleunigen. Seit die slowenische Bank Ljubljanska Banka gleich nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens 1991 bankrott gegangen war, belastet dieser Streit die Beziehungen der beiden Länder. 130.000 Kroaten besaßen ein Konto bei der Ljubljanska Banka.</p></p>

<p><p>Slowenien behindert seither die EU-Beitrittsverhandlungen Kroatiens, das am 1. Juli 2013 EU-Mitglied werden soll. Sollte Ljubljana dem Beitritt Kroatiens bis zum 1. April nicht zustimmen, könnte dieser verschoben werden.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 31 Jan 2013 13:51:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3346271</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien : Krise in Europa und serbische Politiker sind schuld]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3338701-krise-europa-und-serbische-politiker-sind-schuld?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Tageszeitung veröffentlichte am 29. Januar eine Umfrage, in der nur 41 Prozent der Serben für einen EU-Beitritt stimmen würden. Es ist der niedrigste Wert seit zehn Jahren und ein Rückgang um 18 Prozent im Vergleich zur letzten Umfrage vom Juni 2012.</p></p>

<p><p>Für Danas erklärt sich das Ergebnnis „aus der Wirtschaftskrise und der Armut”, welche die Serben trifft sowie aus den „Bedingungen, die die EU im Beitrittverfahren stellt”, insbesondere in der Kosovo-Frage. Auch gebe es „Missverständnisse über die Funktionsweise der Union” und „widersprüchliche Botschaften an die Bürger durch die alte und neue Regierung” in Belgrad.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 Jan 2013 10:45:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3338701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien-Kosovo: „Dačić: Vorläufige Einigung im Zollstreit“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3287001-dacic-vorlaeufige-einigung-im-zollstreit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Unter der <a href="/de/content/cartoon/3267461-sehtest">Vermittlung</a> der Hohen Vertreterin für Außenpolitik Catherine Ashton haben sich der serbische Ministerpräsident Ivica Dačić und sein kosovarischer Amtskollege Hashim Thaci in Brüssel getroffen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag einigten sich die beiden Männer im Streit um zwischen beiden Ländern erhobenen Zölle: Die Einnahmen werden in einen von der EU verwalteten Sonderfonds gehen und sollen der Entwicklung Nordkosovos dienen, wo die serbische Minderheit lebt.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 18 Jan 2013 11:56:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3287001</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Bulgaren bremsen Mazedonien aus ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3184361-bulgaren-bremsen-mazedonien-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Dnevnik, Sofia &ndash; Nach Athen droht jetzt Sofia mit einer Blockade der EU-Beitrittsgespräche Mazedoniens. Das feuert nicht nur die nationalistischen Konflikte zwischen beiden Ländern an. Es bestätigt auch die Klischees über die Reibereien im Balkan, bedauert ein bulgarischer Journalist. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3184361-bulgaren-bremsen-mazedonien-aus?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 19 Dec 2012 17:31:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3184361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Mitteleuropa: 10 Jahre gemeinsam einsam]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3157571-10-jahre-gemeinsam-einsam?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Gazeta Wyborcza, Warschau &ndash; Vor zehn Jahren erhielten vier Staaten aus dem ehemaligen Sowjetblock das Recht, der EU beizutreten. Doch trotz enger wirtschaftlicher Bindungen und einem Gefühl geteilten Schicksals verhindern unterschiedliche politische Entwicklungen, dass sie in der Union wirklich ins Gewicht fallen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3157571-10-jahre-gemeinsam-einsam?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 13 Dec 2012 14:33:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3157571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Unbeglichene Kriegsrechnungen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3108081-unbeglichene-kriegsrechnungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Tygodnik Powszechny , Krakau &ndash; Die Freisprechung der beiden kroatischen Generäle und eines ehemaligen kosovarischen Premiers hat den Streit über eine beliebte Frage im ehemaligen Jugoslawien neu entfacht: Wer war in dem Krieg vor knapp zwanzig Jahren das Opfer und wer der Angreifer? <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3108081-unbeglichene-kriegsrechnungen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 03 Dec 2012 17:13:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3108081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Markač und Gotovina: Freispruch reißt alte Wunden auf]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3050911-markac-und-gotovina-freispruch-reisst-alte-wunden-auf?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die beiden kroatischen Gener&auml;le Ante Gotovina und Mladen Markač standen zwar unter Anklage wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wurden in Kroatien jedoch als Helden betrachtet. Am 16. November wurden sie von der Berufungskammer des Internationalen Strafgerichtshofs f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien freigesprochen. F&uuml;r ihre Handlungen im August 1995, bei der R&uuml;ckeroberung von Krajina &ndash; einer kroatischen Region, die damals von der selbsternannten serbischen Republik kontrolliert wurde &ndash;, waren sie in erster Instanz zu je 24 und 18 Jahren Haftstrafe verurteilt worden. Diesmal waren die Richter der Ansicht, dass sie nicht vors&auml;tzlich gegen Zivilisten vorgegangen waren und keinen bewussten Plan zur ethnischen S&auml;uberung umgesetzt hatten.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/NOVI-LIST-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Das Urteil wurde in Kroatien mit Spannung erwartet, lsst aber &bdquo;keinen Platz fr Euphorie&ldquo;, schreibt die <em>Novi List</em>. Die Tageszeitung aus Rijeka erinnert daran, dass die EU die Verhaftung des flchtigen Gotovina und seine Auslieferung nach Den Haag zur Bedingung gemacht hatte, um die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien einzuleiten. Vor seiner Festnahme im Dezember 2005 hatte keine Diskussion stattfinden knnen. Heute, so erklrt <em>Novi List</em>,...</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/jutarnji-list-100_1.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>&bdquo;Sie verteidigten Kroatien mit allen Ehren&ldquo;, titelt hingegen <em>Jutarnji list</em>, und bemerkt folgendes: </p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/Poslovoni-dnievnik-19111-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Der positive Schlussstrich fr Kroatien, der mit dem Urteil unter die Affre gezogen wurde, &bdquo;frdert Investitionen in Kroatien hchstwahrscheinlich wenig, kann aber ein freundlicheres Geschftsklima schaffen&ldquo;, hofft ihrerseits <em>Poslovni Dnevnik</em>. Die Wirtschaftszeitung unterstreicht, dass</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/politika-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>In Belgrad glaubt <em>Politika</em>, dass &bdquo;sich der Freispruch der Generle Gotovina und Markač durch das ICTY weniger auf die Beziehungen zwischen Serbien und Kroatien, als auf die Region und das Verhalten der Serben bezglich der europischen Integration auswirken wird&ldquo;. Der Tageszeitung zufolge...</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/blic-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Fr die Boulevardzeitung <em>Blic</em> &bdquo;entfernt die Schmach von Den Haag Europa noch weiter von den Serben&rdquo;. Der Freispruch der Generle hilft Kroatien durchaus, &bdquo;von aller Schuld reingewaschen&rdquo; der EU beizutreten, meint der von <em>Politika</em> zitierte Politikwissenschaftler Predrag Simić. Er hebt aber andererseits hervor, dass ...</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 19 Nov 2012 17:30:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3050911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Türkei-Balkan: Beitrittskandidaten: Könnten besser sein]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2853991-beitrittskandidaten-koennten-besser-sein?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Bei der Vorstellung des <a href="http://ec.europa.eu/enlargement/countries/strategy-and-progress-report/index_de.htm">Fortschrittsberichts 2012 &uuml;ber die Kandidatenl&auml;nder zum EU-Beitritt </a>hat die Europ&auml;ische Kommission die T&uuml;rkei zurechtgewiesen, insbesondere hinsichtlich der individuellen Freiheitsrechte und der Pressefreiheit. Weiter verlangte Br&uuml;ssel, Ankara solle &bdquo;so bald wie m&ouml;glich eine neue Verfassung verabschieden, um die Probleme des Landes zu l&ouml;sen&ldquo; und die Beitrittsverhandlungen wieder aufzunehmen, <a href="http://www.zaman.com.tr/newsDetail_getNewsById.action;jsessionid=826C5244B04FB7EF74A87AAA62B44142?newsId=2001186&amp;columnistId=0">wie in <em>Today&rsquo;s Zaman</em> zu lesen ist</a>.</p></p>

<p><p>Der Inhalt des Berichts l&ouml;ste in Ankara Verwunderung aus: Der t&uuml;rkische Minister f&uuml;r europ&auml;ische Angelegenheiten, Egemen Bağış, sprach von einer &bdquo;gro&szlig;en Entt&auml;uschung&ldquo;, <a href="http://www.hurriyetdailynews.com/eu-points-to-charter-to-solve-turkeys-woes.aspx?pageID=238&amp;nID=32157&amp;NewsCatID=338">wie die Zeitung <em>H&uuml;rriyet</em> in ihrer englischen Ausgabe berichtet</a>. Bağış beschuldigteZypern, das derzeit den EU-Vorsitz f&uuml;hrt, den Inhalt des Berichts beeinflusst zu haben. Die Teilung der Insel, die im Norden seit 1974 von der T&uuml;rkei besetzt wird, ist der wesentliche Stolperstein in den Beziehungen mit der EU.</p>

<p>Auch Serbien wurden im Erweiterungsbericht die Leviten gelesen. <a href="http://euobserver.com/enlargement/117819">Der <em>EUobserver </em>ist der Ansicht</a>, dass das Land aus Br&uuml;ssels Sicht &bdquo;als gro&szlig;er Verlierer&ldquo; erscheint. Denn Serbien besitzt zwar den Kandidatenstatus, erf&uuml;llt jedoch f&uuml;r die Kommission immer noch nicht die n&ouml;tigen Bedingungen, um &uuml;ber seinen EU-Beitritt verhandeln zu k&ouml;nnen. Belgrad wird insbesondere gebeten, &bdquo;dauerhafte und sichtbare Verbesserungen in seinen Beziehungen zum Kosovo unter Beweis zu stellen&ldquo;. Der Kosovo wiederum soll, wie auch Albanien und Mazedonien, &bdquo;in seinen Verpflichtungen vorankommen, um der EU beitreten zu k&ouml;nnen&ldquo;, wie auf der Br&uuml;sseler Nachrichtenwebsite zu lesen ist.</p></p>

<p><p>Der <em>EUobserver</em> f&uuml;hrt ins Feld, dass Albanien den Kandidatenstatus nur dann erh&auml;lt, wenn es sein Rechtssystem reformiert, den Kampf gegen das organisierte Verbrechen beschleunigt und die Funktionsregeln des Parlaments revidiert. Mazedonien muss seine Differenzen mit Griechenland kl&auml;ren: Athen verweigert Skopje das Recht, den Namen einer seiner historischen Regionen zu verwenden. Der Kosovo scheint schon etwas weiter zu sein und die Kommission empfiehlt somit den Abschluss eines Assoziierungsabkommens, selbst wenn manche EU-Staaten die Unabh&auml;ngigkeit der kleinen, albanischsprachigen, ehemals serbischen Provinz nicht anerkennen.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 11 Oct 2012 16:05:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2853991</guid></item>
<item><title><![CDATA[Albanien-EU: „Lasst uns rein, ihr Dreckskerle!“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2522471-lasst-uns-rein-ihr-dreckskerle?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Gazeta Wyborcza, Warschau &ndash; Von allen Ländern, die sich der EU anschließen wollen, scheint das ‚Land der Adler‘ am höchsten motiviert zu sein. Doch die Chancen auf den Kandidatenstatus stehen derzeit denkbar schlecht. Zu viele Dinge müssen verbessert werden. Eine Reportage von der griechischen Grenze, wo der Migrationsstrom von den unvorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklungen bestimmt wird. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2522471-lasst-uns-rein-ihr-dreckskerle?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 15 Aug 2012 14:09:40 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2522471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Erweiterung: Slowenien behindert EU-Beitritt Kroatiens]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2417791-slowenien-behindert-eu-beitritt-kroatiens?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Slowenen wollen Kroaten aufhalten&ldquo;, titelt <em>SME</em>. Eigentlich sollte Zagreb der EU im Juli 2013 beitreten. Nun drohte der slowenische Au&szlig;enminister Karl Erjavec diese Woche aber an, dass das Parlament den EU-Beitrittsvertrag nicht ratifizieren wird.</p>

<p>Der Grund daf&uuml;r sind 172 Millionen Euro, die eine slowenische Bank kroatischen B&uuml;rgern schuldet. Diese Aff&auml;re stammt aus der Zeit vor der Zerst&uuml;ckelung Jugoslawiens im Jahr 1991, <a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/6470872/slovinci-chcu-blokovat-chorvatov.html">erinnert die slowakischeTageszeitung</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Bank von Ljubljana war eine der gr&ouml;&szlig;ten Banken des ehemaligen Jugoslawiens. Als die gro&szlig;e Inflation in den 1990er Jahren um sich griff, fingen die Leute aber an, ihre Ersparnisse abzuheben. Nur die Bank von Ljubljana lehnte es ab, das Geld zur&uuml;ckzugeben und schloss ihre Filialen in Kroatien und Bosnien [...]. Kurze Zeit danach meldete die Bank Konkurs an, woraufhin sich der Staat sein Eigentum aneignete und die Gl&auml;ubigerpapiere &uuml;bernahm.</p></p>

<p></blockquote> <p>In Kroatien verloren 130.000 Menschen ihre Ersparnisse. Und die bis zum Hals in Schwierigkeiten steckende Bank von Ljubljana hat nicht vor, sie zur&uuml;ckzuerstatten. Wenn Kroatien nun aber der EU beitritt, wird die slowenische Bank verpflichtet sein, ihre Schulden zu begleichen. Das wird schwierig, zumal die slowenischen Banken laut <em>SME</em> alle &bdquo;in gro&szlig;en Schwierigkeiten stecken&ldquo;. Bereits im Juni investierte Sloweniens Regierung 382 Millionen Euro (d. h. doppelt so viel Geld wie die Schulden, welche die Bank bei den kroatischen B&uuml;rgern hat).</p>

<p>Eine L&ouml;sung dieser Aff&auml;re ist noch lange nicht in Sicht: Die Slowenen verlangen inzwischen sogar von der kroatischen Regierung, dass sie damit aufh&ouml;re, ihre B&uuml;rger dazu zu ermutigen, ihr Geld bei internationalen Institutionen einzufordern.</p>

<p>Slowenien hatte den EU-Beitrittsprozess Kroatiens schon einmal im Oktober 2009 aufgehalten. Damals schafften es die beiden einfach nicht, <a href="/de/content/news-brief/108811-spiel-ab-fuer-kroatien">sich auf den Verlauf ihrer Seegrenzen zu einigen</a>.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 26 Jul 2012 16:21:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2417791</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU-Mitgliedschaft: Montenegro und Island nähern sich EU]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2252741-montenegro-und-island-naehern-sich-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Aufgrund der Krise der Eurozone m&uuml;sste eine EU-Mitgliedschaft derzeit eigentlich kein so verlockendes Angebot sein. Und dennoch sind in Br&uuml;ssel Beitrittsverhandlungen mit den Bewerberstaaten in Gange. <a target="_self" href="http://euobserver.com/1016/116774">Wie EUObserver berichtet</a>, entschieden die EU-Staaten, die Verhandlungsgespr&auml;che mit Montenegro schon ab dem 29. Juni aufzunehmen. Nach Aussagen der EU-Au&szlig;enminister wird Br&uuml;ssel Montenegros Anstrengungen im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalit&auml;t genau unter die Lupe nehmen, insbesondere w&auml;hrend des Beitrittsprozesses, der mehrere Jahre dauern k&ouml;nnte.</p></p>

<p><p>W&auml;hrenddessen trafen sich die EU-Au&szlig;enminister Anfang der Woche auch, um &uuml;ber die isl&auml;ndischen EU-Beitrittsbem&uuml;hungen zu diskutieren, meldet die Schweizer Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.letemps.ch/">Le Temps</a>.</p></p>

<p><blockquote> <p>Schwer zu glauben, dass die Insel der EU inmitten der Eurokrise noch immer beitreten will... Warum will Reykjav&iacute;k weiterhin den Beitritt? [&hellip;] Im Grunde genommen geht es wohl darum, die Insel nach der im September 2008 geplatzten Spekulationsblase fester an das europ&auml;ische Festland und seine Solidarit&auml;t anzubinden.</p></p>

<p></blockquote> <p></p>

<p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p></p>

<p><p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 27 Jun 2012 14:15:46 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2252741</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien: Tomislav Nikolić: große Klappe, nichts dahinter]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2134181-tomislav-nikolic-grosse-klappe-nichts-dahinter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Jutarnji List, Zagreb &ndash; Kaum hat er das Präsidentenamt übernommen, reißt der Nationalist die Wunden Ex-Jugoslawiens wieder auf. Doch in der Kosovo-Frage musste er rasch feststellen, dass die Wirklichkeit stärker ist als alle Rhetorik. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2134181-tomislav-nikolic-grosse-klappe-nichts-dahinter?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 07 Jun 2012 13:15:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2134181</guid></item>
<item><title><![CDATA[ Serbien: Serbien beendet die Ära Tadić]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/2027891-serbien-beendet-die-aera-tadic?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p dir="ltr">Mit dem Wahlsieg Nikolićs, f&uuml;r den <a target="_self" href="http://www.b92.net/info/izbori2012/rezultati-glasanja-drugi-krug.php">49,5 Prozent</a> der W&auml;hler stimmten, enden zehn reformreiche Jahre. Europa gegen&uuml;ber positiv eingestellt sei auch er, versicherte Nikolić so &uuml;berzeugend wie m&ouml;glich. Dabei stand gerade er dem Ultranationalisten Vojislav &Scaron;e&scaron;el nahe, der vom Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien (ICTY) verurteilt wurde.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521danas_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p dir="ltr">&bdquo;Nikolić hat gewonnen&ldquo;, kommentiert Danas das Wahrergebnis vom Vortag  nchtern. Die ganz offensichtlich berraschte Tageszeitung aus Belgrad  hebt vor allem die erste Verlautbarung Nikolić' hervor die niedrige Wahlbeteiligung:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521politika_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Ebenso sachlich titelt <em>Politika</em>: &bdquo;Prsident Tomislav Nikolić&ldquo;. Neben der  niedrigen Wahlbeteiligung macht das Blatt auch auf die Whler  aufmerksam, die einen ungltigen Stimmzettel abgaben (drei Prozent).  Fr die Tageszeitung aus Belgrad</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521blic_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p dir="ltr">Ironisch berichtet Blić vom &bdquo;diplomierten Prsidenten&ldquo; und spielt auf  das Wirtschaftsdiplom an, welches dem neuen Prsidenten angeblich unter  zweifelhaften Umstnden von einer Privatuniversitt verliehen wurde. Damit beruft sich die Zeitung auf die Untersuchungen des serbischen  Sozialisten Ivica Dacić, der seit den Parlamentswahlen vom 6. Mai als  Favorit fr das Amt des Regierungschef galt. Laut Dacić muss</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521enovine_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p dir="ltr">Das Nachrichtenportal <em>e-novine</em> findet dagegen, dass der Sieg Nikolićs  ein Schlag ins Gesicht der serbischen Gesellschaft ist. Tadić habe die  Wahl vor allem deshalb verloren, weil seine Regierung seit vier Jahren  keine konkreten Ergebnisse vorweisen knne, meint das Portal. Fr  e-novine:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521jl_1.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p dir="ltr">Was die Wahlen angeht, nehmen die kroatischen Nachbarn dagegen kein  Blatt vor den Mund. So kommentiert Jutarnji list das Ergebnis mit  folgendem Titel: &bdquo;Politisches Erdbeben in Serbien. Ehemalige Radikaler  zum Prsidenten gewhlt&ldquo;. Die Tageszeitung aus Zagreb hebt hervor, dass</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-jutarnjilist_3.png" alt="" style="display:block;" /><p><p>Scheinbar hat auch die EU keine Angst vor Nikolić. Dafr sprechen  zumindest die Glckwunschbotschaften, die Brssel dem neuen serbischen  Prsidenten... bereits drei Stunden vor der Schlieung der Wahlbros  sandte, ironisiert die kroatische Tageszeitung. Im Bereich der Regionalpolitik muss es auch nicht unbedingt zu einer  Verschlechterung der Beziehungen mit Kroatien kommen, meint Jutarnji  list. Schlielich habe</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 18:11:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2027891</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien: Brüssel wählt Stabilität]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924571-bruessel-waehlt-stabilitaet?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Jutarnji List, Zagreb &ndash; Kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Serbien unterstützt die EU offiziell keines der Lager. Doch im Vergleich zu den euroskeptischen Herausforderern erscheint der amtierende Präsident immer noch als der bestmögliche Partner. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924571-bruessel-waehlt-stabilitaet?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 16:05:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1924571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bosnien-Herzegowina: „Der Tag, an dem Europa in Sarajevo starb”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1758941-der-tag-dem-europa-sarajevo-starb?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Vor 20 Jahren, am 6. April 1992, haben &bdquo;die paramilit&auml;rischen Truppen und die Jugoslawische Volksarmee (JNA) angefangen, das eingekesselte Sarajevo unter Beschuss zu nehmen. Am selben Tag haben die Europ&auml;ische Union und die USA die Unabh&auml;ngigkeit Bosnien-Herzegowinas anerkannt&rdquo;, <a href="http://www.delo.si/novice/svet/dvajset-let-od-zacetka-vojne-v-bih.html" target="_self">erinnert <em>Delo</em></a>. Die slowenische Tagezeitung unterstreicht, dass &bdquo;die Vorbereitungen f&uuml;r den Krieg schon lange liefen&rdquo;, doch niemand hatte diejenigen ernst genommen, die einen bewaffneten Konflikt ank&uuml;ndigten.</p></p>

<p><p>Der Beginn der Belagerung der bosnischen Hauptstadt bezeichnet &bdquo;den Tag, an dem Europa in Sarajevo starb&rdquo;, <a href="http://www.delo.si/novice/svet/ko-je-v-sarajevu-umrla-evropa.html" target="_self">beteuert <em>Delo</em></a> und druckt aus diesem Anlass einen Gastkommentar des bosnischen Schriftstellers Dzevad Karahasan. Ihm zufolge</p></p>

<p><blockquote> <p>befindet sich Bosnien-Herzegowina immer noch in einer schweren Krise, denn das Dayton-Abkommen [welches den Krieg im Dezember 1995 beendete]&nbsp;hat eine Staatsstruktur erzwungen, die weder aus juristischer noch aus logischer Sicht tragbar ist. Wenn die internationalen und lokalen B&uuml;rokraten versuchen, diese zu &auml;ndern, hindert man sie sofort daran mit der Erkl&auml;rung, dass dadurch das Gleichgewicht und der Frieden gest&ouml;rt werden k&ouml;nnten. In Bosnien kennen nur die Friedh&ouml;fe Frieden. Und vielleicht nicht einmal die.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Tageszeitung aus <a href="http://www.dnevniavaz.ba/vijesti/iz-minute-u-minutu/88917-gradjani-sarajeva-od-jutros-obilaze-crvenu-liniju.html" target="_self">Sarajevo <em>Dnevni Avaz</em> widmet ihrerseits</a> mehrere Seiten den Feierlichkeiten zum Gedenken der &bdquo;zwei Jahrzehnte seit dem Angriff auf Bosnien-Herzegowina&rdquo;, und insbesondere der &bdquo;roten Linie&ldquo;. Diese wird am heutigen 6. April aus 11 541 roten St&uuml;hlen zum Gedenken an die Einwohner der Stadt, die w&auml;hrend des Krieges starben, auf der Tito-Stra&szlig;e gebildet. Die Zeitung erinnert im &Uuml;brigen auch daran, dass der Tag gleichzeitig Gelegenheit ist, die &bdquo;Gr&uuml;ndung von Sarajevo vor 550 Jahren und die Befreiung vom Faschismus vor 67 Jahren&ldquo; zu feiern.</p></p>

<p><p>Was Bosnien dabei helfen k&ouml;nnte, das Kapitel abzuschlie&szlig;en, ist die Aussicht auf den Eintritt in die Europ&auml;ische Union. Doch der Weg dahin ist alles andere als leicht, <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/746878/Die-Europaeische-Union-und-die-BosnienSchizophrenie" target="_self">wie <em>Die Presse</em> berichtet</a>. In ihrem Leitartikel &bdquo;Die Europ&auml;ische Union und die Bosnien-Schizophrenie&ldquo; befindet die Wiener Tageszeitung, dass sich die EU wieder mehr auf ihre Urspr&uuml;nge besinnen und sich als Friedensprojekt platzieren sollte. Derzeit zeichne sie sich vor allem durch mangelndes Interesse f&uuml;r das Geschehen in Bosnien aus:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die EU hat den bosnischen Politikern zu verstehen gegeben, dass ihr Land mit seinen komplizierten Strukturen, die von der V&ouml;lkergemeinschaft in Dayton ersonnen wurden, der EU nicht beitreten kann. Leider gibt es unter den bosnischen Politikern keine Einigkeit &uuml;ber neue Strukturen.</p></p>

<p></blockquote> <p>In Madrid <a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/05/opinion/1333649718_007099.html" target="_self">schreibt <em>El Pais</em></a> schlie&szlig;lich, dass die Nachkriegszeit erst an dem Tag enden werde, wenn Bosnien-Herzegowina der EU beitrete:</p></p>

<p><blockquote> <p>Bosnien-Herzegowina hat keinen Nationalfeiertag, die Politiker k&ouml;nnen sich nicht auf einen Tag einigen. [...] Das Land ist immer noch in zwei Teile gespalten. [...] Eine doppelte Administration und das vollst&auml;ndige Fehlen eines gemeinsamen Nationalgef&uuml;hls definieren heute ein Land, dass seine physischen Wunden geheilt, aber noch immer nicht zu einer Auss&ouml;hnung gefunden hat.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:10:45 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1758941</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: EU-Beitritt heißt Kröten schlucken]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625061-eu-beitritt-heisst-kroeten-schlucken?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Utrinski vesnik , Skopje &ndash; Slowenien, Kroatien, Serbien... Alle EU-Beitrittskandidaten mussten auf Druck von Brüssel Opfer bringen und Kompromisse machen. Und je zögerlicher sie sich geben, desto größer werden die Hürden, schreibt ein Journalist aus Mazedonien. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625061-eu-beitritt-heisst-kroeten-schlucken?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:08:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1625061</guid></item>
<item><title><![CDATA[Balkan: Die drei Musketiere des neuen Serbien]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1585921-die-drei-musketiere-des-neuen-serbien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Le Figaro, Paris &ndash; Die Milošević-Jahre hinter sich lassen und Kurs auf die EU nehmen: In Belgrad verkörpern drei Politiker diesen politischen Willen. Sie heißen Vuk Jeremić, Božidar Đelić und Borislav Stefanović. Ihre Gemeinsamkeiten: Sie sind jung, ehrgeizig und wurden im Westen ausgebildet. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1585921-die-drei-musketiere-des-neuen-serbien?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:34:41 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1585921</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien: Ein neuer Schritt in Richtung EU]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1560081-ein-neuer-schritt-richtung-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 28. Februar erkl&auml;rten die EU-Au&szlig;enminister sich f&uuml;r den Status Serbiens als Beitrittskandidaten. Der Entschluss folgte auf das regionale Kooperationsabkommen, das am 24. Februar in Br&uuml;ssel zwischen Belgrad und Pristina geschlossen wurde. Die Parteien legten darin fest, dass in ihren Beziehungen der Name &ldquo;Kosovo&rdquo; mit einem Sternchen versehen wird. Die dazugeh&ouml;rige Fu&szlig;note weist darauf hin, dass die Unabh&auml;ngigkeit der Provinz nicht anerkannt wird. In der (albanisch-kosovarischen) Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.koha.net/index.php?page=1,9,89350"><em>Koha Ditore</em></a> <a target="_self" href="http://www.koha.net/index.php?page=1,13,89391">analysiert</a> Veton Surroi die Dinge folgenderma&szlig;en:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Beschaffenheit der Beziehungen zwischen dem Kosovo und Serbien nach einj&auml;hrigen Verhandlungen wird sich nach diesem Abkommen kaum &auml;ndern. Die beiden L&auml;nder erkennen sich rechtlich immer noch nicht an. Daher die Notwendigkeit, die Diskussionen weiter zu betreiben, bis stabile Beziehungen erreicht werden. [...] F&uuml;r Pristina k&ouml;nnen die Verhandlungen eventuell dazu f&uuml;hren, dass das Kosovo von den f&uuml;nf europ&auml;ischen Staaten, die seine Unabh&auml;ngigkeit immer noch nicht avaliert haben (Zypern, Spanien, Rum&auml;nien, Slowakei und Griechenland), anerkannt und ein neuer rechtlicher Rahmen eingef&uuml;hrt wird. Doch der undefinierte Status des Kosovo macht eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrats erforderlich &ndash; mit Zustimmung Serbiens.</p></p>

<p><p>Die EU wird dem Kosovo die europ&auml;ische Perspektive er&ouml;ffnen und ihm eine Machbarkeitsstudie &uuml;ber seine Integration versprechen (ohne jedoch den Zustimmungsprozess zum Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen einzuleiten). Serbien hingegen k&ouml;nnte den Status des EU-Kandidaten erlangen. [...] Br&uuml;ssel wollte vor allem den Status Quo &uuml;berwinden, Serbien verst&auml;rkt f&uuml;r die EU begeistern und somit seinen Nutzen beweisen.</p></p>

<p><p>Serbien wiederum visierte vorwiegend den Kandidatenstatus an und lehnt nach wie vor die Unabh&auml;ngigkeit, die Souver&auml;nit&auml;t und die Funktionalit&auml;t des Kosovo ab. Dieses Ziel hat es ganz deutlich erreicht. Das Kosovo hingegen hat die Chance verpasst, die Situation zu normalisieren. Bald wird in beiden L&auml;ndern ein neuer Wahlzyklus beginnen, eine &lsquo;normale&rsquo; Phase der Instabilit&auml;t. Die EU-Beitrittsverhandlungen f&uuml;r Serbien k&ouml;nnen erst er&ouml;ffnet werden, wenn die politische Lage im Kosovo und in Serbien eindeutig und stabil ist. Wann es wieder an der Zeit ist, sich an einen Tisch zu setzen und den Status Quo zu &uuml;berwinden, wird ihnen Br&uuml;ssel ank&uuml;ndigen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 17:03:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1560081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Schwaches Ja zur EU]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1433671-schwaches-ja-zur-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/novilist-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>In <em>Novi List</em> freut sich Neven Santic darber, dass das &ldquo;historische Ja&rdquo; seiner Mitbrger zum EU-Beitritt schwerer wog als &ldquo;die Bemhungen der EU-Beitritts-Gegner und der Alptraum in den Kpfen zahlreicher Stimmberechtigter&rdquo;. Fr Santic,

</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/slobodna-dalmacija-logo.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Dagegen interessiert sich der Kolumnist Senol Selimovic der Tageszeitung <em>Sloboda Dalmacija</em> aus Split vor allem fr folgenden Rekord: Die &ldquo;historisch niedrigste Beteiligung [der Kroaten] an einem Referendum ber den EU-Beitritt&rdquo;:

</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/jutarnji-list-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Fr Augustin Palokaj der Tageszeitung <em>Jutarnji List </em>scheint dagegen Brssels Erleichterung ber das kroatische Ja am wichtigsten zu sein:

</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:40:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1433671</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Ohne Enthusiasmus in die Union]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1420541-ohne-enthusiasmus-die-union?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Tportal , Zagreb &ndash; Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1420541-ohne-enthusiasmus-die-union?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:39:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1420541</guid></item>
<item><title><![CDATA[Türkei: Die EU, Ankaras liebster Prügelknabe]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1283341-die-eu-ankaras-liebster-pruegelknabe?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Milliyet, Istanbul &ndash; Im Aufwind der wirtschaftlichen und politischen Dynamik ihres Landes kritisieren immer mehr türkische Verantwortliche die Europäische Union, die tief in der Krise steckt. Das darf jedoch nicht die Entschlossenheit Ankaras zum EU-Beitritt in Frage stellen, meint ein türkischer Leitartikler. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1283341-die-eu-ankaras-liebster-pruegelknabe?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:46:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1283341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum? ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1238551-eu-beitritt-vom-traum-zum-albtraum?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Tportal , Zagreb &ndash; Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1238551-eu-beitritt-vom-traum-zum-albtraum?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:59:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1238551</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU - Ukraine: Lasst Kiev nicht draußen stehen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1096211-lasst-kiev-nicht-draussen-stehen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Postimees, Tallinn &ndash; Auch wenn die jüngste Verurteilung von Julija Timoschenko, der Symbolfigur der Orangefarbenen Revolution, Zweifel an der Unabhängigkeit der ukrainischen Justiz aufkommen lässt, sollte die EU den Dialog mit der Ukraine nicht einstellen. Die Zukunft des Landes liegt weiterhin in Europa. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1096211-lasst-kiev-nicht-draussen-stehen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:19:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1096211</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union : Erweiterte Illusionen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Dagens Nyheter, Stockholm &ndash; Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:50:45 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1053821</guid></item>
</channel></rss>