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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Nicolas Sarkozy]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Deutschland-Frankreich | Erster Tag | Cartoon (International Herald Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1989651-erster-tag</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 17:20:04 +0100</pubDate><guid>1989651</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>Französische Präsidentschaftswahlen | In Europa beginnt der Wind sich zu drehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1860311-europa-beginnt-der-wind-sich-zu-drehen</link><description><![CDATA[<p>Die  Kandidaten im zweiten Wahlgang, Fran&ccedil;ois Hollande und Nicolas Sarkozy,  waren von den Umfragen schon lange angek&uuml;ndigt worden. Seit mehreren  Tagen hatte auch der sozialistische Kandidat die Nase vorn. Doch das  Wahlergebnis der Front-National-Kandidatin hatte niemand vorhergesehen.  Mit knapp 20 Prozent der Stimmen wird Marine Le Pen durchaus Einfluss  auf die Kampagne des amtierenden Pr&auml;sidenten nehmen k&ouml;nnen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  die </span></strong><span><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:praesidentenwahl-in-frankreich-brutale-abwahl/70026146.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self"><strong><em>Financial Times Deutschland</em></strong></a></span><strong><span>  ist der zweite Platz von Nicolas  Sarkozy eine &bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo;, die seine  &bdquo;brutale Abwahl&ldquo; beweist. Die  Tageszeitung ist der Ansicht, diese erste  Runde sei &bdquo;pas qu&rsquo;un r&eacute;sultat,  c&rsquo;est un verdict contre un pr&eacute;sident  incapable de r&eacute;aliser les r&eacute;formes  n&eacute;cessaires&ldquo;. Die FTD ist davon  &uuml;berzeugt, dass die Franzosen Sarkozy  um jeden Preis loswerden wollen,  und meint, Fran&ccedil;ois Hollande k&ouml;nne &uuml;ber  den n&ouml;tigen Pragmatismus  verf&uuml;gen, um die Krise zu &uuml;berwinden:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FTD-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das Ergebnis des ersten Wahlgangs birgt eine große Chance - und ein noch größeres Risiko. Die Chance liegt paradoxerweise gerade in Hollandes fader Persönlichkeit und seinem wenig entschlossenen Auftreten. Wenn kein Wunder mehr geschieht, wird Frankreich in zwei Wochen anstelle eines Selbstdarstellers einen Langweiler zum Präsidenten haben. Mit seiner ganzen Zurückhaltung und Unverbindlichkeit könnte Hollande besser als seine Vorgänger geeignet sein, die pragmatische Reformpolitik umzusetzen, die das Land braucht, um Schuldenkrise und Wirtschaftsmisere zu entkommen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>In  Warschau schreibt Marek Magierowski in seinem Leitartikel in der  Tageszeitung </span></strong><span><a href="http://blog.rp.pl/magierowski/2012/04/23/nicolas-sarkozy-sie-chwieje/" target="_self"><strong>Rzeczpospolita</strong></a></span><strong><span>, dass &bdquo;Nicolas Sarkozy schwankt&ldquo;:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/100rzeczpospolita-04232012_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Präsident wird sich schwer tun, Marine Le Pens Anhänger zu überzeugen, die in zwei Wochen wahrscheinlich größtenteils zuhause bleiben werden. Wenn Sarkozy von einer Wiederwahl träumen will, dann muss er alles aufs Spiel setzen und weiter nach rechts gehen. Deutlich weiter nach rechts. Wenn er siegen will, muss er Lepenist werden. Sei es nur für kurze Zeit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/22/opinion/1335124722_648033.html" target="_self"><strong><em>El Pa&iacute;s</em></strong></a></span><strong><span> wiederum reicht die Tragweite der franz&ouml;sischen Wahlen &uuml;ber die  Landesgrenzen hinaus. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</span></strong><b id="internal-source-marker_0.923099824693054"><strong><span> </span></strong></b></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ganz Europa fühlt sich berührt von dieser Wahl. Die verschiedenen Auffassungen, die der ganze Kontinent von der Integration hat, treten hier gegeneinander an. Sarkozy hat sich zwar im letzten Teil den Thesen von Hollande angenähert – er will Wachstumsstrategien ausarbeiten lassen, nicht nur erdrückende Sparpolitik –, doch bei anderen Elementen, wie etwa bei der Kontrolle der Einwanderung in die EU, scheiden sich die Geister. Es wäre schon paradox, wenn der Hauptverbündete [des spanischen Ministerpräsidenten] Rajoy in der EU letztendlich ein Sozialist im Elysée-Palast wäre. Aber auch das wäre nur ein Anschein, denn Sarkozy war ja auch der Verbündete [des Sozialisten José Luis] Zapatero.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=454262&amp;h1=true" target="_self"><strong><em>To Vima</em></strong></a></span><strong><span>  schlie&szlig;lich ist die franz&ouml;sische Wahl &bdquo;eine Lektion f&uuml;r  Deutschland&ldquo;.  &bdquo;Die Niederlage von Nicolas Sarkozy ist nicht nur seine  eigene  Niederlage&ldquo;, meint die Athener Tageszeitung, &bdquo;sondern auch die  der  deutschen Politik&ldquo;. Eine Politik, &bdquo;die er treu unterst&uuml;tzt hat&ldquo;.  Diese  ersten wichtigen Wahlen seit der Unterzeichnung des Fiskalpakts  machen  zweierlei deutlich, findet To Vima:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Zunächst einmal wird klar, dass die Führungsrolle Deutschlands innerhalb Europas das zentrale Thema ist, das die Wähler in Frankreich spaltet. Und außerdem spürt das französische Volk die Folgen der von Deutschland aufgezwungenen europäischen Politik, selbst wenn es selbst nicht so getroffen ist [...]. Wenn sich Sarkozys Niederlage im zweiten Wahlgang bestätigt und Frankreich einen neuen Präsidenten bekommt, dann heißt das allerdings nicht, dass der neue Staatschef wirklich auf das deutsche Diktat in Europa reagieren wird. Insbesondere weil die Märkte Frankreich bald mit hohen Kreditzinsen drohen werden, wenn es sich nicht an die deutsche Politik anpasst. Denn Regierungen kann man einschüchtern, Völker nicht. Aus diesem Grund hat jetzt das Ende des deutschen Diktats begonnen, ganz egal ob François Hollande gewählt wird oder nicht.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:42:02 +0100</pubDate><guid>1860311</guid></item>
<item><title>Frankreich | Die Rache der Kleinen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1843041-die-rache-der-kleinen</link><description><![CDATA[Vor fünf Jahren war Nicolas Sarkozy der Kandidat des „Frankreich der Frühaufsteher“. Heute ist er der „Präsident der Reichen“. Die Wahl wird aber nicht in Paris, sondern in der Provinz entschieden, wo sich für Handwerker und Arbeiter nur wenig getan hat. Die Zeit hat sie besucht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:26:03 +0100</pubDate><guid>1843041</guid></item>
<item><title>Frankreich | Unter Schock | Cartoon (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1661181-unter-schock</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:04:10 +0100</pubDate><guid>1661181</guid></item>
<item><title>Frankreich | Marathon-Kandidaten | Cartoon (Le Soir, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1654101-marathon-kandidaten</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:10:34 +0100</pubDate><guid>1654101</guid></item>
<item><title>Frankreich | Sarkozy gegen Schengen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1612151-sarkozy-gegen-schengen</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666"><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Nicolas Sarkozy &bdquo;m&ouml;chte der Durchl&auml;ssigkeit Europas ein Ende setzen&ldquo;, titelt <em>Le Figaro</em>. Bei einer Wahlkampfveranstaltung vor rund 50.000 Anh&auml;ngern hatte der franz&ouml;sische Pr&auml;sident und Kandidat f&uuml;r eine zweite Amtszeit eine Reform des Schengen-Abkommens gefordert. Damit sollen die Grenzen st&auml;rker gesichert werden. Er drohte, Frankreichs Teilnahme am Abkommen bis auf weiters ruhen zu lassen, sollte in den kommenden zw&ouml;lf Monaten keine Reform angestrengt werden. Au&szlig;erdem machte er sich f&uuml;r einen &bdquo;Buy European Act&ldquo; nach amerikanischem Modell stark, hei&szlig;t f&uuml;r die Vorzugsbehandlung europ&auml;ischer Produkte. <br />
</span></span></p>
<p><span><span>Der konservativen Tageszeitung <a href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2012/03/11/10001-20120311ARTFIG00258-sarkozy-l-avocat-de-l-europe.php" target="_self"><em>Le Figaro</em> zufolge</a> schl&uuml;pft Nicolas Sarkozy in die Rolle des &bdquo;Anwalts f&uuml;r Europa&ldquo;, denn mehr als die H&auml;lfte seiner Rede widmete sich diesem Thema: </span></span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FIGARO-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Kampf um das Amt des Präsidenten, von dem viele befürchteten, dass er sich in Polemik verlieren würde, gewinnt endlich an Qualität. Gestern erinnerte Nicolas Sarkozy in Villepinte daran, dass Frankreichs Schicksal mit dem Europas eng verbunden ist. Dagegen kämpft François Hollande mit geballter Faust für Neuverhandlungen beim Fiskalpakt. […] Um alle Franzosen für „ein politisches Europa, das beschützt“ und kein „Sieb“ ist, zu gewinnen, will Nicolas Sarkozy die schlecht funktionierenden Mechanismen korrigieren, die Staaten zusammenführen und die Grenzen sichern. Denn das Schengen-Abkommen reguliert kaum die Einwanderungsströme in die Union. Und die kann sich ihre Großzügigkeit heute nicht mehr leisten kann.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Die linksliberale Tageszeitung <a href="http://www.liberation.fr/politiques/01012395377-improvisation" target="_self"><em>Lib&eacute;ration</em> glaubt dagegen</a>, dass Nicolas Sarkozy... <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/liberation-100_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">...gestern versuchte, ein Präsident wie Mitterand zu sein, der den europäischen Weg einschlagen will. Aber nicht jeder ist wie Mitterand. Indem er die Einwanderungsproblematik in den Vordergrund stellt und einen Befehlston an den Tag legt, zieht Nicolas Sarkozy Europa in seiner Wahlstrategie nach unten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Die Website <a href="http://www.mediapart.fr/journal/france/110312/sarkozy-le-populisme-en-version-europeenne?page_article=3" target="_self"><em>Mediapart</em></a> hebt hervor, dass sich der Kandidat ...<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mediapart-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">mit seinen herrischen Drohungen von den großen, europäischen Populisten hat inspirieren lassen – wie vom ehemaligen polnischen, konservativen und nationalistischen Präsidenten Lech Kaczynski, der für mehrere theatralische Szenen auf der internationalen Bühne sorgte. [...] Oder wie vom tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus und dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666"><a href="http://www.taz.de/Kommentar-Sarkozy-im-Wahlkampf/!89437/" target="_self">Die Berliner <em>Tageszeitung</em> stellt fest</a>, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy &bdquo;noch ein paar Schritte weiter nach rechts gegangen ist&ldquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/taz-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es fehlt nicht mehr viel, und er fällt Marine Le Pen von der Front National in die Arme. [...] Sagt jetzt Angela Merkel immer noch, sie unterstütze ihren Nicolas in jeder Hinsicht? Sie hatte zusammen mit anderen konservativen Regierungschefs gegen den Sozialisten Hollande Stellung bezogen, weil dieser den neuen Fiskalpakt nicht umstoßen, sondern bloß ergänzen möchte. Und jetzt kommt Sarkozy, der am liebsten gleich vier europäische Abkommen ändern will. Verstehe Frankreich, wer will.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplrubriche/giornalisti/grubrica.asp?ID_blog=113&amp;ID_articolo=1150&amp;ID_sezione=242" target="_self"><em>La Stampa</em> zufolge</a>, versucht &bdquo;ein gestresster Sarkozy&ldquo;, die rechtextreme W&auml;hlerschaft f&uuml;r sich zu gewinnen, obwohl er sich noch vor einem Jahr daf&uuml;r <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/648301-mit-grenzkontrollen-gegen-europa" target="_self">aussprach</a>, die Kontrolle der Grenzen Br&uuml;ssel zu &uuml;bergeben.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Bei einer Wiederwahl wäre er sicher zu einer erneuten Kehrtwende fähig. Denn 2008 hatte er sich innerhalb eines Sommers vom Euroskeptiker in einen Gründungsvater Europas verwandelt.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:28:58 +0100</pubDate><guid>1612151</guid></item>
<item><title>Fiktion | Per Anhalter durch die Eurokrise (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1573751-anhalter-durch-die-eurokrise</link><description><![CDATA[Und wenn die Eurokrise nur ein perfides Experiment wäre? Aufgestellt von einem globalen Zentralrechner? Der Berliner Kabarettist Horst Evers spielt die Eurokrise durch, aber nach den Regeln des Alternativ-Universums von Douglas Adams. Die Menschheit besteht ihre Aufgabe... nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 16:47:51 +0100</pubDate><guid>1573751</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Merkel  kämpft um ihre Vernunftehe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1487431-merkel-kaempft-um-ihre-vernunftehe</link><description><![CDATA[<p>Nach dem gemeinsamen deutsch-franz&ouml;sischen Ministerrat vom 6. Februar, sicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel w&auml;hrend eines TV-Interviews, das gleichzeitig auf dem franz&ouml;sischen Sender France 2 und dem deutschen ZDF ausgestrahlt wurde, dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten ihre Unterst&uuml;tzung im kommenden Wahlkampf zu, bei welchem er noch nicht offiziell Kandidat auf seine eigene Nachfolge ist. Ein Engagement, das es in Europa so noch nicht gegeben hat und von der Presse in Frankreich und Deutschland ausgiebig kommentiert wird.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.31913398258328607"><a href="http://www.liberation.fr/politiques/01012388332-merkel-attachee-de-presse-de-sarkozy" target="_self">F&uuml;r <em>Lib&eacute;ration </em></a>gibt die Bundeskanzlerin Sarkozys &ldquo;Pressesprecherin&rdquo; und macht damit  dessen Kandidatur auf die Wiederwahl &ldquo;offiziell&rdquo;. Merkels Rolle, meint  das linksliberale Blatt, sei f&uuml;r Sarkozy nicht ohne Risiko:</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/liberation-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Frankreichs wirtschaftliche Unterlegenheit gegenüber dem Partner könnte sich verstärken und es könnte der Eindruck entstehen, dass der kommende Wahlkampf von Sarkozy unter deutschem Einfluss stehe.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.31913398258328607">Ein Einfluss, <a href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2012/02/06/10001-20120206ARTFIG00700-les-verites-d-outre-rhin.php" target="_self">den <em>Le Figaro</em> nicht abstreitet</a>, doch meint das Blatt: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/figaro-100_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das bekannte “deutsche Modell” aus Wettbewerbsfähigkeit und Haushaltsdisziplin hat sich auf dem den Stürmen der Globalisierung ausgesetzten Kontinent als das einzig überlebensfähige erwiesen. Es steht Frankreich frei, es zu imitieren oder zu verwerfen. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://abonnes.lemonde.fr/election-presidentielle-2012/article/2012/02/06/pourquoi-angela-merkel-fait-campagne-pour-nicolas-sarkozy_1639313_1471069.html" target="_self"><em>Le Monde</em> erkl&auml;rt seinerseits</a> &ldquo;Warum Merkel f&uuml;r Sarkozy Wahlkampf macht&rdquo;, den die Umfragen geschlagen geben:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/monde-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Sarkozy und Merkel haben beide ein Interesse daran, zu zeigen, dass ihr Team noch funktioniert. Der Erste will glauben machen, dass er in Europa den Ton angibt, und die Zweite genau das Gegenteil. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.31913398258328607">In Deutschland <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/kanzlerin-unterstuetzt-sarkozy-im-wahlkampf-wenn-sich-mut-in-uebermut-verwandelt-1.1277220" target="_self">meint die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, dass sich &ldquo;Mut in &Uuml;bermut verwandelt&rdquo; und hinterfragt die Gr&uuml;nde der Bundeskanzlerin:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/suddeutsche-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der 6. Februar 2012 wird womöglich als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem eine Verzweifelte nach dem Strohhalm griff. Nimmt Merkel die Ankündigungen des Sozialisten Hollande ernst [der den EU-Haushaltsvertrag neu verhandeln will], so muss sie um ihr europapolitisches Werk fürchten. Der Sozialist will nicht sparen, sondern die Konjunktur anwerfen.[...] Die Kanzlerin kämpft deshalb in Frankreich nicht wirklich für Sarkozy, sondern für ihre eigene Politik. So betrachtet, wirkt ihr Spiel waghalsig, aber nicht irrational.  </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Die konservative <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13854229/Endlich-in-Europa-vereint.html" target="_self"><em>Die Welt</em> macht</a> kein Geheimnis daraus, dass sie den Kandidaten Hollande f&uuml;rchtet und jubelt, dass Merkel und Sarkozy &ldquo;endlich in Europa vereint&rdquo; seien:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/die-welt-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Obwohl nur die 45 Millionen französischen Wahlberechtigten aufgerufen sind, geht diese Wahl uns alle in Europa an. [...] Der Ausgang der Wahlen könnte Europa um Jahre und Jahrzehnte zurückwerfen. </p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:51:36 +0100</pubDate><guid>1487431</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Nicolas Sarkozy: Von Deutschland besessen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1474021-nicolas-sarkozy-von-deutschland-besessen</link><description><![CDATA[<p>Am 29. Januar erkl&auml;rte Nicolas Sarkozy in einem Fernsehinterview, wie er die franz&ouml;sische Wirtschaft wieder in Schwung bringen will. Die von ihm geplanten Ma&szlig;nahmen orientieren sich an der deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit. Damit r&uuml;ckt er das &lsquo;Deutsche Modell&rsquo; ins Zentrum des Wahlkampfs um die Pr&auml;sidentschaft Frankreichs.</p>
<p>&nbsp;</p><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Pr&auml;sident und zuk&uuml;nftige Kandidat ist von Deutschland regelrecht &ldquo;besessen&rdquo;, <a href="http://www.lemonde.fr/election-presidentielle-2012/article/2012/01/30/angela-merkel-l-encombrant-modele-pour-nicolas-sarkozy_1636346_1471069.html" target="_self">meint <em>Le Monde</em></a> kritisch:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/le-monde-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">In Umfragen steht er schlecht da. Bei den Franzosen ist er unbeliebt. Also zieht er einfach im Doppelpack in den Wahlkampf: Angela Merkel und er; Frankreich und Deutschland. Zu zweit ist man so viel stärker! Seit der Finanzkrise im Sommer [2011], bei der die Eurozone fast kollabierte, ist Deutschland Nicolas Sarkozys einziges Argument im Wahlkampf. [Dabei] ist Frankreich nicht Deutschland und niemals nur eine einzige Politik möglich. Um dies zu beweisen, eignet sich der Wahlkampf ganz hervorragend.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span><a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2012/01/30/10001-20120130ARTFIG00688-la-carte-allemande.php"><em>Le Figaro</em> fragt</a> unterdessen, &ldquo;ob die Pr&auml;sidentschaftswahl nicht vielmehr ein Referendum zum deutschen Wirtschaftsmodell</span><span>&rdquo;</span><span> sein wird. F&uuml;r die Tageszeitung hat Sarkozy </span><span>&ldquo;</span><span>guten Grund dazu, diese Karte auszuspielen</span><span>&rdquo;</span><span>.<br />
</span><em><span><br />
</span></em></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/figaro-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Mitten in der Krise ist es nicht so einfach, seine Wähler zu bitten, den Gürtel noch enger zu schnallen. Da könnte es sich auszahlen, sich an dem Land zu orientieren, das sich in Europa zweifellos erfolgreicher durchgesetzt hat. Die Franzosen sind bereit, ihn auf diesem Gebiet zu folgen: Nie zuvor war [die französische] Öffentlichkeit Deutschland so wohlgesonnen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><b id="internal-source-marker_0.7576694064773619"><span>An einer Frage aber kommt man in diesem Zusammenhang nicht vorbei: &ldquo;</span></b><b id="internal-source-marker_0.7576694064773619"><span>Ist Deutschland ein Modell?</span></b><b id="internal-source-marker_0.7576694064773619"><span>&rdquo; Dieser Frage <a target="_self" href="http://www.la-croix.com/">widmet sich <em>La Croix</em></a> auf ihrer Titelseite: <br />
<br />
</span></b></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/la-croix-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Gibt es auf dieser Welt ein Modell-Land, ein wirklich ausgereiftes politisches System, ein ideales Wirtschaftsprogramm, das Grenzen, Kulturen und Mentalitäten durchdringt? […] In diesen Krisenzeiten, in denen die Finanzen der europäischen Staaten in Gefahr sind, schneidet Deutschland als Liebling der Prüfer der Ratingagenturen gut ab, weil es geschafft hat, seinen Haushalt in den Griff zu bekommen und die Defizite einzuschränken. […] Selbst ein paar Deutsche überrascht das. Nicht alle sind davon überzeugt, wirklich so ausgezeichnet abzuschneiden. Der deutsche Erfolg muss demnach in allen Einzelheiten analysiert werden. Und wenn die Bilanz einmal gezogen ist, muss man sich die Frage stellen, ob man das Ganze einfach so [auf ein anderes Land] übertragen kann.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><b id="internal-source-marker_0.7576694064773619"><span>Genau an dieser M&ouml;glichkeit hat die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012386701-modele"><em>Lib&eacute;ration</em></a> so ihre Zweifel:<br />
</span></b></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/liberation-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Natürlich stellt niemand das deutsch-französische Bündnis in Frage. Diesen “Schatz”, muss man hüten. Schließlich war er für die europäische Konstruktion stets ein unverzichtbarer Katalysator. Gewiss muss Frankreich sich von seinem Nachbarn inspirieren lassen. Nur hat der Staatschef vergessen, darauf hinzuweisen, dass die Deregulierung des Arbeitsmarkts auf der anderen Seite des Rheins für viel soziale Unsicherheit gesorgt hat. Die Zahl der erwerbstätigen Armen ist erheblich angestiegen. Und im Wettlauf um immer mehr Konkurrenzfähigkeit ist vor allem der Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft auf der Strecke geblieben.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:03:30 +0100</pubDate><guid>1474021</guid></item>
<item><title>Hongrie | Europas Untergrund | Cartoon (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1447221-europas-untergrund</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:28:09 +0100</pubDate><guid>1447221</guid></item>
<item><title>Eurozone | Frankreich rauscht in die zweite Liga (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1399721-frankreich-rauscht-die-zweite-liga</link><description><![CDATA[Frankreichs Verlust seiner Top-Bonität hat zweierlei Folgen: Nicolas Sarkozy und seine Konkurrenten bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen stehen noch stärker unter dem Druck der Märkte, und Europa ist mehr denn je in Nord und Süd gespalten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1399721</guid></item>
<item><title>Dreiecksverhältnis | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1392481-dreiecksverhaeltnis</link><description><![CDATA[<p>Europa kommt in Bewegung. Bis jetzt merkt man nur zarte Fl&uuml;gelschl&auml;ge, doch die Signale sind gesetzt: Seitdem die Schuldenkrise das Fortbestehen der Einheitsw&auml;hrung gef&auml;hrdet, hat das Duo &ldquo;Merkozy&rdquo; tats&auml;chlich die Z&uuml;gel der Eurozone in die Hand genommen, kommt jetzt aber durch einen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1387681-monti-mischt-mit-bei-merkozy">dritten Mitstreiter ins Wanken</a>.</p>
<p>Als Italien kurz vor dem Zahlungsausfall stand und es so aussah, als w&uuml;rde es die gesamte Einheitsw&auml;hrung mit sich rei&szlig;en, wurde Mario Monti unter Zeitdruck ernannt. Nun scheint er entschlossen, Rom den Platz in Europa wiederzugeben, den sein Vorg&auml;nger mangels Interesse und Glaubw&uuml;rdigkeit frei gelassen hatte. N&auml;mlich den der drittgr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsmacht der Eurozone.</p>
<p>Der Spieleintritt des ehemaligen EU-kommissars, der sich im Gegensatz zu Silvio Berlusconi im Ausland eines hohen Ansehens erfreut, ist in vielerlei Hinsicht eine gute Nachricht und wird von der italienischen Presse sehr <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/politica/2012/01/07/news/monti_critica_merkel-27701494/index.html?ref=search">begr&uuml;&szlig;t</a>. Zum Einen, weil das Einverst&auml;ndnis zwischen Berlin und Paris weitaus mehr gepr&auml;gt war von der Notwendigkeit, eine L&ouml;sung aus der Krise zu finden, als aufgrund der Wahlverwandtschaft zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy. Die deutsche Kanzlerin und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident haben es im &Uuml;brigen nie geschafft, eine m&ouml;gliche gemeinsame Zukunftsvision des Euros oder Europas abzuliefern, die ihre europ&auml;ischen Partner und die Europ&auml;er im Allgemeinen h&auml;tte begeistern k&ouml;nnen. Ganz im Gegenteil scheinen sie ziellos im Dunkeln zu tappen.</p>
<p>Zum Anderen, weil man durch die Erweiterung des &ldquo;Vorstands&rdquo; von Euroland seine Repr&auml;sentativit&auml;t st&auml;rkt  &ndash; &nbsp;und damit seine Legitimit&auml;t, insofern es eine gibt. Und zu guter Letzt aus Gr&uuml;nden des Gleichgewichts: Wie schon der Wirtschaftswissenschaftler Jean-Paul Fitoussi beim Treffen zwischen Sarkozy und Monti vor einigen Tagen in Paris <a target="_self" href="http://archiviostorico.corriere.it/2012/gennaio/07/Fitoussi_Francia_piu_vicina_voi_co_8_120107002.shtml">beobachtete</a>, hat Frankreich ab sofort einen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/node/488">Verb&uuml;ndeten</a> gegen&uuml;ber einem Deutschland, das gewollter oder ungewollter Weise, dominiert und es bis jetzt geschafft hat, bei seinen Partnern seine L&ouml;sung aus der Krise durchzusetzen: Disziplin und Sparen.</p>
<p>Genau wie Nicolas Sarkozy ist Mario Monti der Auffassung, dass sein Land, was die Sparpl&auml;ne betrifft, genug gegeben hat, und dass es nun an der Zeit sei, sich um das Wachstum zu k&uuml;mmern. Die Europ&auml;ische Union soll hierf&uuml;r mittels des Stabilit&auml;tsfonds und der Zentralbank der Motor sein. Deutschland ist dazu aufgefordert, sich dem nicht in den Weg zu stellen. Diese Sichtweise wird von den anderen s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern mit Spanien an der Spitze, geteilt. Der italienische &ldquo;Professore&rdquo; hat sich in gewisser Weise zu ihrem Wortf&uuml;hrer gemacht, vor allem als er die Deutschen vor der Verbitterung <a target="_self" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13808298/Warum-Italien-mehr-wie-Deutschland-sein-sollte.html">warnte</a>, die eine zu harte Strenge von Seiten Berlins bei den Italienern ausl&ouml;sen k&ouml;nnte.</p>
<p>Doch das sich neu abzeichnende Trio ist nicht weniger st&ouml;ranf&auml;llig als das alte Duo: Sarkozy k&auml;mpft im April um sein Mandat und Merkel muss sich st&auml;ndig gegen&uuml;ber einer blasser werdenden Koalition rechtfertigen. Monti, der nicht gew&auml;hlt wurde, st&uuml;tzt sich auf eine bunt zusammengew&uuml;rfelte Mehrheit, von der ein Teil (angefangen bei den Anh&auml;ngern Berlusconis und der Lega Nord) keine Sekunde z&ouml;gern w&uuml;rde, um ihn aus dem Amt zu hebeln, wenn f&uuml;r sie die M&ouml;glichkeit best&auml;nde, das Ruder an sich zu rei&szlig;en. Insofern bleibt ihm nur wenig Zeit, Europa aus der Krise zu ziehen, wenn er dazu in der Lage ist. Das kommt nun zuf&auml;llig einmal gelegen, denn f&uuml;r die Rettung des Euro wird die Zeit auch knapp.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:25:02 +0100</pubDate><guid>1392481</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Monti mischt mit bei "Merkozy"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1387681-monti-mischt-mit-bei-merkozy</link><description><![CDATA[<p>&quot;Wenn es f&uuml;r die Italiener in absehbarer Zeit nicht greifbare Erfolge ihrer Spar- und Reformbereitschaft gibt, wird in Italien ein &ndash; sich heute schon abzeichnender &ndash; Protest gegen Europa entstehen, auch gegen Deutschland, das als Anf&uuml;hrer der EU-Intoleranz gilt, und gegen die Europ&auml;ische Zentralbank&quot;, warnt Mario Monti in einem <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13808298/Warum-Italien-mehr-wie-Deutschland-sein-sollte.html" target="_self"><em>Gespr&auml;ch mit der Welt online</em></a>. Seinen Mahnruf scheint die Kanzlerin wohl vernommen zu haben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><div class="extract"><div class="intror"><p>So kann <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9639"><em>La Stampa berichten</em></a>: &quot;Merkel gibt Italien gr&uuml;nes Licht&quot;.&nbsp;Die Zeitung <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9639"><em>schildert</em></a>, dass:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112stampa_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Deutschland Gefallen an Mario Montis Italien findet. Der geplante EU-Vertrag, über den man momentan diskutiert, scheint keine Bedrohung mehr darzustellen. […] Vereinfacht gesagt: Monti besuchte Angela Merkel, um ihr mitzuteilen, dass er sehr gut versteht, warum die Deutschen von den anderen Ländern der Eurozone so unnachgiebig Härte und Effizienz verlangen, auch wenn sie dadurch längere Zeit kurz vor dem Ruin stehen. Allerdings warnte [Monti] sie auch davor, dieses Spielchen nicht zu weit zu treiben und machte klar, wie belastbar Italien noch ist.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>F&uuml;r </span><a href="http://www.difesa.it/Sala_Stampa/rassegna_stampa_online/Pagine/PdfNavigator.aspx?d=12-01-2012&amp;pdfIndex=69"><em><span>La Repubblica</span></em></a><span> legt Deutschland dagegen keine &uuml;berm&auml;&szlig;ige &quot;Offenheit&quot; an den Tag: Auch wenn es Monti gelungen ist, die in der Vereinbarung f&uuml;r eine verst&auml;rkte Wirtschaftsunion geplante Haushaltskontrolle zu lockern, die Ende Januar diskutiert werden soll, &quot;lassen die Ma&szlig;nahmen, mit denen man das Vertrauen der M&auml;rkte gewinnen will, doch sehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig.&quot;<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112repubblica.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Bundeskanzlerin Merkels Lobrede auf das, was Montis Regierung bisher geleistet hat […] beweist, wie groß Europas Angst vor einem finanziellen Zusammenbruch Italiens war und wie erleichtert man darüber ist, dass das Land nun endlich verantwortungsbewusst regiert wird. Jedoch wird das nicht reichen, um das Land zu retten. Und vermutlich nicht einmal, um den Euro zu retten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2012-01-11/problema-italia-225111.shtml?uuid=AamLv3cE"><em><span>F&uuml;r Il Sole 24 Ore </span></em></a><span>ist &quot;das Problem&quot; in Europa &quot;nicht mehr Italien&quot;, sondern Deutschland. W&auml;hrend die Rezession an Europas und Deutschlands T&uuml;ren klopft und die Wirtschaft nur durch eine gemeinsame europ&auml;ische Dynamik wieder angekurbelt werden kann, gibt es nur <br />
<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112sole_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Worte, auch wenn sie neu sind, aber nur Worte: Das ist alles, was Merkel Montis Italien anbietet. […] Wenn ein deutsches Regierungsoberhaupt so viel über Europa spricht, dabei aber weder etwas wirklich Wichtiges sagt noch etwas wirklich Wichtiges tut, obwohl die Zukunft des Euro in Gefahr ist; wenn es auf die Haushaltsführung seiner Partner direkten Einfluss nehmen will, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen, dann besteht durchaus Grund zur Sorge. Insbesondere weil dieses Spiel schon viel zu lange dauert und – wie die Märkte beweisen – nichts dabei herauskommt. So sehr, dass man vielmehr nach der Verantwortungslosigkeit Deutschlands fragen sollte, als den Mittelmeerländern immer und immer wieder ihr unverantwortliches Benehmen vorzuwerfen, während sie sich trotz hoher sozialer Kosten darum bemühen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen. (Außer natürlich [Deutschland] hat sich zum Ziel gemacht, den Euro nicht zu retten, sondern ihn zu ruinieren.)</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Die Kanzlerin hat Mario Monti &quot;zu Recht gelobt&quot;,<a target="_self" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mario-monti-roms-vermoegen-11602364.html#Drucken"><em> meint die Frankfurter Allgemeine Zeitung</em></a> mit Blick auf die Reformen, die Montis Regierung auf den Weg gebracht hat. Dar&uuml;ber hinaus hat sie dem italienischen Regierungschef zu mehr Mut geraten: Er solle &quot;die extrem hohen Finanzverm&ouml;gen&quot; seines Landes endlich besteuern. Montis Wunsch, seinem Land auf den M&auml;rkten zu niedrigeren Kreditzinsen zu verhelfen, liegt dem konservativen Blatt dagegen ein wenig schwer im Magen:<br />
<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112faz_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Seit jeher ertragen die EU-Partner die italienische Abweichung vom erträglichen Schuldenmaß mehr als duldsam. Die Italiener haben das größte Geschenk des Euro, ungewohnt tiefe Zinsen, nicht zur Sanierung der Staatsfinanzen genutzt. […] Nicht die EU schuldet Italien niedrigere Zinsen, sondern Rom den Europartnern den immer wieder versprochenen Abbau der zu hohen Staatsschuld.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Von Berlins Dickkopf, der immer mehr Sparma&szlig;nahmen fordert, scheint man in ganz Europa langsam aber sicher genug zu haben, <a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808090,00.html"><em>stellt Der Spiegel online fest</em></a>. Erste Konsequenz: Innerhalb der EU scheinen sich die Kr&auml;fte zu verschieben. Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy und Mario Monti haben sich zu einem neuen &quot;Duo&quot; zusammengeschlossen, um Angela Merkel Kontra zu geben, berichtet <em>Der Spiegel</em> und<a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808090,00.html"><em> betitelt</em></a> das Ganze mit: &quot;Zwei gegen &#039;La Merkel&#039;&quot;.<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-spiegel.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">So schnell kann ein Hoffnungsträger unbequem werden. […] Monti will nicht mehr sparen. Er möchte eine andere Politik, eine ganz andere als die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. […] Alles das fordert, so oder ähnlich, Paris seit langem. […] Bislang hat [Merkel] sich gegen Sarkozys Wünsche meist durchsetzen können. Das wird nun schwieriger. Denn nun bekommt der Franzose Verstärkung aus Italien, der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone immerhin. Ende vergangener Woche war Monti beim französischen Präsidenten, um die weitere Marschroute abzustimmen. Es ging wohl sehr einträchtig zu.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:19:16 +0100</pubDate><guid>1387681</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Der Kampf geht weiter | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1387151-der-kampf-geht-weiter</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:53:52 +0100</pubDate><guid>1387151</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Kaufen Sie den Kalender 2012! | Cartoon (24 heures, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1315551-kaufen-sie-den-kalender-2012</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 30 Dec 2011 08:00:32 +0100</pubDate><guid>1315551</guid></item>
<item><title>Euro | Es ist geboren, das göttliche Geld | Cartoon (Neues Deutschland, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1325801-es-ist-geboren-das-goettliche-geld</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 26 Dec 2011 08:00:23 +0100</pubDate><guid>1325801</guid></item>
<item><title>Frankreich-Türkei: Streit um Völkermord</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1325781-frankreich-tuerkei-streit-um-voelkermord</link><description><![CDATA[<p>Frankreichs Abgeordnete haben entschieden: Am 22. Dezember stimmten sie einem<a href="http://www.assemblee-nationale.fr/13/dossiers/lutte_racisme_genocide_armenien.asp" target="_self"><em> Gesetzesentwurf</em></a> zu, der das Leugnen von &quot;V&ouml;lkermorden&quot; unter Strafe stellt. Das Gesetz, dem sowohl die Regierungspartei als auch die linke Opposition zustimmte, sieht f&uuml;r &quot;das Leugnen von gesetzlich anerkannten V&ouml;lkermorden&quot; k&uuml;nftig eine Geldstrafe von 45.000 Euro sowie eine Gef&auml;ngnisstrafe von bis zu einem Jahr vor. Damit kommt ein weiteres Gesetz zu den bereits existierenden <a href="http://www.lexpress.fr/actualite/societe/histoire/les-lois-memorielles-sont-elles-demagogiques_1064213.html" target="_self"><em>vier &quot;geschichtspolitischen&quot; Gesetzen</em></a> hinzu, in denen der Staat einen offiziellen Standpunkt zu einem historischen Sachverhalt vertritt.</p>
<p>Der Text bezieht sich unter anderem auf den V&ouml;lkermord an den Armeniern, bei dem rund zwei Drittel der im Osmanischen Reich lebenden Armenier bei Deportationen oder Massakern starben. Das ist auch der Grund daf&uuml;r, dass der Text Ankara so w&uuml;tend gemacht hat, dass es sogar seinen Botschafter aus Paris abberief und Frankreich mit wirtschaftlichen und diplomatischen Vergeltungsma&szlig;nahen drohte. Und das obwohl erst noch der Senat dem Gesetz zustimmen muss, bevor die Nationalversammlung es in einer erneuten Abstimmung wirklich verabschiedet.</p><div class="extract"><div class="intror"><p>Kurz vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen fu&szlig;t das Ganze einzig und allein auf politischem Kalk&uuml;l der franz&ouml;sischen Regierung, <a href="http://www.lepoint.fr/monde/ou-va-le-monde-pierre-beylau/turquie-armenie-genocide-armenien-vive-la-demagogie-22-12-2011-1411290_231.php" target="_self"><em>meint</em></a> <em>Le Point</em>-Kolumnist Pierre Beylau:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LePoint-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">War es wirklich notwendig, den Dauerbrenner des Völkermords von 1915 wieder auszugraben, dessen Existenz niemand ernsthaft bestreiten kann? In Zeiten, in denen die "armenischen Stimmen" entscheidend sein könnten, geht es den Abgeordneten natürlich darum, politisches Kapital daraus zu schlagen. Um einer Lobby einen Gefallen zu tun, zaudert man nicht lang. Selbst wenn man damit erhebliche diplomatische und wirtschaftliche Schäden anrichten könnte.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r die franz&ouml;sische Nahost-Diplomatie macht &quot;eine Kraftprobe mit Ankara keinen Sinn&quot;, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/12/22/les-lois-memorielles-ne-servent-a-rien-helas_1621554_3232.html" target="_self"><em>f&uuml;gt Le Monde hinzu</em></a>, f&uuml;r die das eigentliche Problem das Wesen dieses Gesetzesentwurfs ist:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LeMonde-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht die Aufgabe des – vom Elysée-Palast bestärkten – Gesetzgebers, Geschichte zu schreiben. Seit mehreren Jahren schon hat das offizielle Frankreich diese Verrechtlichung der Geschichte zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gemacht. Man stimmt über erinnerungspolitische Gesetze ab und macht das Leugnen von Völkermord strafbar. Sie bringen nichts. Sie lindern nicht einmal den Schmerz derjenigen, deren Vergangenheit […] auf niederträchtige Weise neu geschrieben wird. Weil sie allein dem Zweck dient, geleugnet zu werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dagegen <a href="http://www.mediapart.fr/journal/international/221211/la-france-et-la-turquie-au-miroir-de-leur-pathologie-nationale" target="_self"><em>geht es dem Internetportal Mediapart</em> </a>nicht so sehr um den Streit, als vielmehr um die Geschichte beider L&auml;nder: Beide wurden von einer Pers&ouml;nlichkeit regiert, die den Grundstein f&uuml;r eine moderne Nation gelegt hat und von der sich die heutigen Spitzen nicht einfach so befreien k&ouml;nnen &ndash; General de Gaulle und Mustafa Kemal.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mediapart-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Frankreich und die Türkei leiden in unterschiedlichem Maße an derselben nationalen Krankheit: Sie sind unfähig, mit ihrer Vergangenheit als Großmächte abzuschließen, der sie noch immer nachtrauern. Verzweifelt versuchen sie sich an einen Erlöser zu klammern, der das Heimatland in einen eisernen Mythos einlullt, und weigern sich, die historischen Fakten anzuerkennen und die Fehler und Verbrechen einzugestehen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>In der englischsprachigen Ausgabe der Tageszeitung <em>Zaman</em> greift der t&uuml;rkische Kolumnist <a href="http://www.todayszaman.com/columnist-266465-monsieur-sarkozy-look-in-the-mirror-and-see-who-the-real-genocide-perpetrator-is.html" target="_self"><em>B&uuml;lent Keneş</em></a> den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten direkt an: &quot;Es handelt sich um einen umstrittenen historischen Sachverhalt, &uuml;ber den Historiker entscheiden m&uuml;ssen. Indem Sarkozy kurz vor der Pr&auml;sidentschaftswahl einem Teil der Debattierenden das Wort verbietet, hat er allen gezeigt, was eine Demokratie &agrave; la Sarkozy wirklich bedeutet.&quot;</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Zaman-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Er, der so sehr daran hängt, vielumstrittene Episoden aus der Vergangenheit mithilfe von politischen und gesetzgebenden Mitteln in historische Lehrsätze zu gießen, hätte sich vielmehr mit einer unbestreitbaren kolonialen Vergangenheit beschäftigen sollen, als seine Augen auf die historischen Blindflecken der Türkei zu richten. Meinungsäußerungen zum so genannten "Völkermord" zu verbieten, der 1915 viele armenische Opfer gefordert haben soll, anstatt sich selbst für die von Frankreich in Algerien verübten Massaker zu entschuldigen, die der viel jüngeren Vergangenheit angehören […], oder für die Massenmorde in anderen afrikanischen Ländern und in Indochina, sowie den Überseekolonien: Das ist alles, was man von einem heuchlerischen Narren der französischen Politik namens Sarkozy mit seinen leeren Worthülsen erwarten kann.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident &quot;hat zwei gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dieses Gesetz durchzubringen&quot;, <a href="http://gundem.milliyet.com.tr/soykirim-degil-demek-sucu/gundem/gundemyazardetay/22.12.2011/1478747/default.htm" target="_self"><em>meint </em></a>Mehmet Tezkan in <em>Milliyet</em>:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Milliyet-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Erstens handelt es sich um politisches Kalkül: Es geht ihm um die Wahlstimmen der Armenier. Zweitens geht es darum, die Beziehungen zu Ankara zu beeinträchtigen. Zwischen Sarkozy und Erdogan sieht es alles andere als rosig aus. Heute wurden alle Beziehungen auf Eis gelegt. Mit diesen Machenschaften verfolgt Sarkozy vor allem folgendes Ziel: Die Türkei möglichst weit von der EU zu entfernen.

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Und schlie&szlig;lich <em><a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/Default.aspx?i=30289&amp;y=AliBayramoglu" target="_self">erinnert</a> </em>Ali Bayramoğlu in der Tageszeitung <em>Yeni Şafak </em>daran, dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/YeniSafak-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">laut Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuchs, die Aussage, es "habe einen Völkermord an den Armeniern gegeben", strafbar ist. In Frankreich kann man nun zur Rechenschaft gezogen werden, wenn man behauptet, dass "der Völkermord an den Armeniern nicht stattgefunden hat". Wieso begreift eigentlich niemand, dass beide Positionen die Meinungsfreiheit einschränken… und beide Seiten daran hindern, sich wirklich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen? Das französische Gesetz wird erhebliche Schäden anrichten.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:29:59 +0100</pubDate><guid>1325781</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europas Telefonnummer | Cartoon (La Liberté, Freiburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1317201-europas-telefonnummer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:22:35 +0100</pubDate><guid>1317201</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Einigung ohne Herz | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1307451-einigung-ohne-herz</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:39:07 +0100</pubDate><guid>1307451</guid></item>
<item><title>Die Kommission wählen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1300021-die-kommission-waehlen</link><description><![CDATA[<p>In den letzten Tagen bekamen wir h&auml;ufig zu lesen, dass die Zeit zu den Gr&uuml;nden z&auml;hlt, aus denen die Schuldenkrise in der Eurozone die Einheitsw&auml;hrung fast zum Scheitern gebracht h&auml;tte. Die Regierungen, und allen voran Berlin, haben n&auml;mlich viel zu lange gebraucht, bis sie sich zum Reagieren entschlossen haben. </p>
<p>Und als sie endlich reagierten, taten sie das auf ihre Art: indem sie dem deutsch-franz&ouml;sischen Paar die Initiative &uuml;berlie&szlig;en.</p>
<p>So wurde &ldquo;Merkozy&rdquo; &ndash; mitunter ungewollt &ndash; zum Entscheidungstr&auml;ger. Die beiden Staatschefs konnten knapp verhindern, dass die Krise den Euro zum Scheitern brachte &ndash; zumindest vor&uuml;bergehend. Ihre Art und Weise, die Notsituation zu meistern und die bevorstehenden Entwicklungen f&uuml;hrten zum Triumph der von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bevorzugten intergouvernementalen Methode. </p>
<p>Auch der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates Herman Van Rompuy, dessen Spezialit&auml;t das Zustandebringen von Kompromissen zwischen den Mitgliedsstaaten ist, hat eine Vorliebe f&uuml;r sie. Diese Methode hat ihre Vorteile &ndash; wenn Entscheidungen unter Staats- und Regierungschefs getroffen werden, ist man schneller, effizienter und legitimer. Zu den Nachteilen z&auml;hlen hingegen der Mangel an Transparenz und die Tatsache, dass &ldquo;kleine&rdquo; L&auml;nder an den Rand gedr&auml;ngt werden.</p>
<p>Ins Abseits geraten bei dieser Methode auch die europ&auml;ischen Institutionen (Kommission und Parlament), so dass schlie&szlig;lich die gesamte Union geschw&auml;cht wird. Diese wird von der &ouml;ffentlichen Meinung schlie&szlig;lich als ein Teil des Problems angesehen, und nicht als seine L&ouml;sung.</p>
<p>Jos&eacute; Manuel Barroso fordert mehr Einfluss f&uuml;r die EU-Kommission. So will er ihr beispielsweise die Verantwortung f&uuml;r die Kontrolle &uuml;ber die Einhaltung des neuen Euro-Paktes &uuml;bertragen.</p>
<p>Das &auml;ndert nichts daran, dass die von ihm geleitete Institution in den Augen der Kommentatoren und eines gro&szlig;en Teils der &ouml;ffentlichen Meinung weiterhin als Club nicht gew&auml;hlter B&uuml;rokraten gilt, die Staatsregierungen ihre Haushaltsverwaltung, wenn nicht sogar die Art und Weise, auf die sie die unvermeidlichen Sparma&szlig;nahmen umsetzen sollen, vorschreiben will.</p>
<p>Und damit w&auml;ren wir auch schon bei der wichtigsten Grenze derjenigen, die die europ&auml;ische Regierung verk&ouml;rpern sollen: Die EU-Kommissare genie&szlig;en zwar das Vertrauen des EU-Parlaments, werden jedoch nicht von den B&uuml;rgern gew&auml;hlt, sondern von den Mitgliedsstaaten ernannt.</p>
<p>Es fehlt also an einer direkten Beziehung, was f&uuml;r viele Europ&auml;er die demokratische Legitimit&auml;t ihres Handelns in Frage stellt. Deshalb w&auml;re es w&uuml;nschenswert, dass sie entweder direkt von den B&uuml;rgern oder &ndash; was kurzfristig realistischer sein d&uuml;rfte &ndash; vom Parlament unter seinen Mitgliedern gew&auml;hlt werden. <em>(ae)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:41:23 +0100</pubDate><guid>1300021</guid></item>
<item><title>Und jetzt? | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1268261-und-jetzt</link><description><![CDATA[<p>Eine der Konstanten in dieser Krise der Eurozone ist, dass man nie wei&szlig;, ob es dem Gipfel der letzten Chance diesmal gelungen ist, die Einheitsw&auml;hrung ein f&uuml;r allemal zu retten. Der Dezembergipfel macht da keine Ausnahme. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben es dazu gebracht, dass ihre Partner das Einmei&szlig;eln der Haushaltsdisziplin in den europ&auml;ischen Marmor guthei&szlig;en. Doch die gemischten Reaktionen der Finanzm&auml;rkte am Tag nach dem Europ&auml;ischen Ratstreffen sind vielleicht ein Anzeichen daf&uuml;r, dass doch noch nicht alles vorbei ist.</p>
<p>Denn das getroffene <a href="http://consilium.europa.eu/press/press-releases/latest-press-releases/newsroomloaddocument?id=&amp;lang=en&amp;directory=de/ec/&amp;fileName=126733.pdf" target="_self">Abkommen</a> schlie&szlig;t nicht nur die Eurobonds aus, die viele Akteure der Finanzbranche verlangten, sondern auch die Banklizenz f&uuml;r den Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus, der im Juli 2012 in Kraft tritt. Damit h&auml;tte sich der Rettungsfonds bei der Europ&auml;ischen Zentralbank mit Geld versorgen und somit der Eurozone unbegrenzte Mittel zur Unterst&uuml;tzung der gef&auml;hrdeten L&auml;nder garantieren k&ouml;nnen. Diese Perspektive wird von Deutschland allerdings immer noch abgelehnt. Es bef&uuml;rchtet eine Inflation sowie eine Unterordnung der Zentralbank unter zwingende politische Erfordernisse. Doch diese Ablehnung bringt die Eurozone um eben die &ldquo;Bazooka&rdquo;, die den M&auml;rkten zu verstehen g&auml;be, dass sie jeder Eventualit&auml;t die Stirn bieten kann.</p>
<p>Dadurch, dass die Reform der EU-Vertr&auml;ge nun eingeleitet wurde, gewinnt die EU ein wenig Zeit. Wir d&uuml;rften unsere Euros also auch noch im Jahr 2012 verwenden k&ouml;nnen, obwohl uns manche in den letzten Wochen das Gegenteil prophezeiten. Das ist ein betr&auml;chtliches Resultat. Doch was auch immer man von den M&auml;rkten, den Ratingagenturen und den Spekulanten mit ihren Angriffen auf die europ&auml;ische Wirtschaft halten mag &ndash; man muss hoffen, dass sie sich mit der Entscheidung der 27 zufriedengeben. Denn der Preis ist bereits sehr hoch: Nicht nur l&auml;uft Europa nun mit mehreren Geschwindigkeiten, sondern es wurde auch deutlich die Frage nach der Zukunft Gro&szlig;britanniens innerhalb der EU gestellt.</p>
<p>Diese entscheidenden politischen Probleme werden zweifelsohne in Angriff genommen werden m&uuml;ssen, doch zwei Gesten k&ouml;nnten den zu zahlenden Preis ertr&auml;glicher machen. Zun&auml;chst m&uuml;sste sich Deutschland, das ja nun die von den anderen geforderte Disziplin bekommen hat, dem Gedanken &ouml;ffnen, dass W&auml;hrungsstabilit&auml;t mit einer gewissen Solidarit&auml;t durchaus kompatibel sein kann &ndash; ob nun durch Euro-Anleihen oder durch eine deutlichere Unterst&uuml;tzung der EZB an die geschw&auml;chten L&auml;nder. Und dann m&uuml;ssten sich die europ&auml;ischen Regierungen bewusst werden, dass sie die Logik der Sparpolitik aufgeben und Grundlagen f&uuml;r eine echte Wachstumspolitik auf EU-Ebene einrichten m&uuml;ssen. Daf&uuml;r haben sie bereits ein Werkzeug: die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/166021-im-jahr-2020-werden-wir-reich-sein">Strategie 2020</a>, die nur ernst genommen werden muss.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Patricia Lux-Martel</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:31:28 +0100</pubDate><guid>1268261</guid></item>
<item><title>Euro-Gipfel | Die teuer erkaufte Einigung (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1266471-die-teuer-erkaufte-einigung</link><description><![CDATA[Ohne Zweifel: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sind ihrem Ziel einer Fiskalunion einen großen Schritt nähergekommen. Aber zu welchem Preis? Großbritannien bleibt außen vor. Jetzt kommt die Rettung, oder der Zerfall der Union. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:21:13 +0100</pubDate><guid>1266471</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Sarko, Merko, Euro | Cartoon (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1263321-sarko-merko-euro</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:50:34 +0100</pubDate><guid>1263321</guid></item>
<item><title>Eurozone | Politik ist jetzt Sache der Ratingagenturen (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1258831-politik-ist-jetzt-sache-der-ratingagenturen</link><description><![CDATA[Kurz vor dem EU-Gipfel stellt Standard &amp; Poor’s die Eurozone unter verschärfte Beobachtung. Für die französische Tageszeitung Libération macht die Ratingagentur damit nicht nur deutlich, wer in der Wirtschaft wirklich das Sagen hat, sondern untergräbt auch demokratische Strukturen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:51:53 +0100</pubDate><guid>1258831</guid></item>
<item><title>"Merkozys ungewisser Weg"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1255511-merkozys-ungewisser-weg</link><description><![CDATA[<p>Der Text sieht insbesondere die &Auml;nderung der EU-Vertr&auml;ge vor. Das Prinzip der Haushaltsdisziplin soll eingef&uuml;gt werden, sowie &ldquo;sofortige&rdquo;, &ldquo;automatische&rdquo; Sanktionen f&uuml;r Staaten, deren Defizit &uuml;ber drei Prozent des BIP l&auml;ge. Paris und Berlin verlangen auch die Einrichtung einer &ldquo;verst&auml;rkten und auf europ&auml;ischer Ebene harmonisierten Schuldenbremse&rdquo;, damit jedes Land Absicherungsmechanismen einrichten und somit das Ziel eines ausgewogenen Staatshaushalts einhalten kann. Unterdessen stellt die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s die L&auml;nder der Eurozone unter versch&auml;rfte Beobachtung, darunter auch die sechs Staaten mit AAA-Rating.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.621352890972048">In Madrid <a href="http://www.elpais.com/articulo/opinion/pata/coja/elpepiopi/20111206elpepiopi_1/Tes" target="_self">qualifizierte <em>El Pais</em></a> das Abkommen als &ldquo;wackelig&rdquo;, da im Ganzen &ldquo;unzureichend&rdquo; und in seinen einzelnen Aspekten &ldquo;diskutabel&rdquo;. Insbesondere sei &uuml;berhaupt keine Teilung der Verantwortung erw&auml;hnt:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht ausreichend, weil Merkel und Sarkozy trotz ihrer Äußerungen keine Finanzunion vorzeichnen [...], sie legen nur den Nachdruck auf die Haushaltsdisziplin. Eine Reform der Verträge mit vorgehaltener Pistole beträfe allein die Eurozone, für den Fall eines Boykotts durch manche, und würde doch auf alle Druck ausüben. Sie öffnet allerdings auch eine Büchse der Pandora mit unendlichen, lähmenden, haarspalterischen Diskussionen: Die aktuellen Verträge haben zehn Jahre gekostet. Doch die wichtigsten Mängel liegen in der Unklarheit der Notmechanismen für das Krisenmanagement. Auf den definitiven Rettungsfonds von 2012 wird nicht vorgegriffen, über die unerlässliche Rolle der EZB herrscht durchdringendes Schweigen und die Eurobonds wurden bedauerlicherweise abgelehnt. Eine magere Ernte: Wird sie beim EU-Gipfel nicht verbessert, dann wird die Freude der Märkte nicht lange anhalten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Berlin hat gewonnen&rdquo;, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/433220/" target="_self">titelt <em>La Stampa</em></a>. Die Tageszeitung aus Turin wei&szlig; zwar zu sch&auml;tzen, dass Merkel und Sarkozy die Autonomie von EZB-Chef Mario Draghi anerkannten, doch sie beklagt, das Abkommen zwischen den beiden gehe auf Kosten der Eurobonds, der ber&uuml;hmten EU-Anleihen. Was den Rest betrifft, so sei da &ldquo;nichts Neues&rdquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Am Auffälligsten ist das, worüber sie nicht gesprochen haben: Das Duo meidet das Thema der EZB, die nach Sarkozys Wünschen aktiver eingreifen aber Merkels Ansicht nach bei ihrer Stabilisationsrolle bleiben sollte.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">In Portugal <a href="http://www.jornaldenegocios.pt/home.php?template=SHOWNEWS_V2&amp;id=523803" target="_self">schreibt das <em>Jornal de Neg&oacute;cios</em> folgendes</a>:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jornal-negocios-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Alle, die Europa kennen, wissen, dass Merkozy einen ungewissen Weg geebnet haben, um den Kampf gegen einen unmittelbaren Zusammenbruch des Euro zu gewinnen. Sie öffneten damit jedoch alte Wunden aus der Zeit, als innerhalb der Souveränität und der Demokratie der europäischen Länder und der EU im Jahr 2010 die Krise ausbrach.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"> </span><span><a href="http://jornal.publico.pt/noticia/06-12-2011/a-europa-do-diktat-da-alemanha-23561931.htm" target="_self">Bei den Kollegen von <em>Publico</em> wiederum</a> hei&szlig;t es:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Deutschland bereitet sich darauf vor, Europa zu germanisieren [...]. Selbst wenn man den Gedanken akzeptiert, dass die steuerliche und budgetäre Integration “verstärkt und harmonisiert” werden muss, erinnern die Forderungen des Merkozy-Paars an Kriegsreparationen. Forderungen über Forderungen an die Verlierer und Geschlagenen, doch nichts, was Bemühungen, Geld und Solidarität erfordert.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"><a href="http://pluss.postimees.ee/657088/kari-kasper-uue-euroopa-poole/" target="_self">Die estnische Tageszeitung <em>Postimees</em> bedauert</a> ihrerseits, dass &ldquo;die Staats- und Regierungschefs der EU die europ&auml;ischen Institutionen geschw&auml;cht haben&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/postimees-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Jede Rettungsaktion der Eurozone wird durch den Rat koordiniert, obwohl dieser nie ein demokratisches Organ war. Man sollte dem Parlament mehr Gewicht verleihen. Die Umkehr zu einem Europa der Nationen wäre auch ein demokratischer Rückschritt und in weltpolitischer Perspektive mehrfach schlimmer als der 11. September 2011 oder die Kriege im Irak oder Afghanistan.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">Au&szlig;erhalb der Eurozone ist der Skeptizismus ebenfalls an der Tagesordnung. So <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Vom_trai_in_alta_tara_7_603009697.html#" target="_self">findet sich der <em>Adevarul</em> in Bukarest </a>mit der Feststellung ab, das neue Europa werde &ldquo;nicht perfekt sein und nicht einem Gedicht &auml;hneln&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/adevarul-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Europa setzt seinen Weg fort, an Deutschland gekoppelt und über die Finessen der französischen Politik hinaus. [...] Alles wird sich um den Kern der Eurozone herum anordnen, und die nicht dazugehörigen anderen Länder werden kämpfen müssen, um dem Rhythmus zu folgen. Rumänien, Polen und die baltischen Staaten werden es tun, denn es liegt in unserem Interesse. Es gibt keine andere Wahl.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.rp.pl/artykul/9133,764925-Unia-europejskich--kompromisow.html" target="_self">F&uuml;r die <em>Rzeczpospolita</em> schlie&szlig;lich ist das Abkommen</a> zwischen Merkel und Sarkozy &uuml;ber eine Union der Stabilit&auml;t weder ein Fortschritt noch eine Revolution, sondern eine &ldquo;alte Union, festgefahren in Kompromissen&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/rzeczpospolita-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wenn man das Wort “Kompromiss” zeichnen könnte, dann stünde es schon lange auf der Flagge der EU, anstatt der Sterne. Und man würde sich heute nicht fragen, welcher Stern wohl als erster fällt. Doch selbst da kann noch ein Kompromiss gefunden werden. Und wir werden höchstwahrscheinlich herausfinden, dass man auch als Außenstehender durchaus zur EU gehören kann.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:10:21 +0100</pubDate><guid>1255511</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Rückkehr der alten Dämonen (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1250641-rueckkehr-der-alten-daemonen</link><description><![CDATA[Mit Deutschlands Vorhaben, in der Eurozone für mehr Disziplin zu sorgen, hat Frankreich seine Probleme. Hinter den deutschenfeindlichen Kommentaren versteckt sich eine Wahrheit, die keiner mehr bestreiten kann: Die Franzosen sind für Europa, solange dieses französisch ist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:16:17 +0100</pubDate><guid>1250641</guid></item>
<item><title>Schicksalstage für den Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1225371-schicksalstage-fuer-den-euro</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Wird der Euro Weihnachten noch erleben?&rdquo;: diese Frage des <a target="_self" href="http://www.lejdd.fr/Economie/Actualite/Attali-annonce-un-troisieme-plan-de-rigueur-429769/?from=headlines">Journal du Dimanche</a> l&auml;sst der EU keine Ruhe. Die Pariser Wochenzeitung  stimmt der katastrophalen Prognose von Jacques Attali zu. Der Journalist  erwartet das Aus f&uuml;r den Euro noch vor Jahresende, wenn die Regierungen  &ldquo;nicht &uuml;ber den Tellerrand ihrer eigenen Legislaturperioden schauen&rdquo;.  Es bleibt &ldquo;nur noch ein Monat, um den Euro zu retten&rdquo;, schreibt die  Zeitung:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/JDD-2811201-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Nach Griechenland, Irland und Portugal hat das tödliche Virus auch Italien befallen. Die überschuldete Halbinsel musste diese Woche Kredite zu horrenden Zinssätzen aufnehmen. Am Freitag verlangten die Gläubiger 7,8 Prozent für einen Zwei-Jahres-Kredit, das heißt 3,2 Prozentpunkte mehr als vor zwei Monaten. […] Sollte die drittgrößte Wirtschaft der Eurozone zahlungsunfähig werden, bedeutet dies das Ende der Währungsunion. […] Die Anspannung ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Kurz vor dem Wochenende hatte die Rating-Agentur Standard & Poor’s Belgiens Note gesenkt. Nächsten Donnerstag muss Paris ein Darlehen von 3 bis 4,5 Milliarden Euro aufnehmen. Ein echter Test, denn die Gläubiger kehren nun auch dem besser notierten Deutschland den Rücken. Diese Woche konnte Berlin nur 3,6 statt der erhofften 6 Milliarden Euro aus den Märkten gewinnen. Eine Überraschung”.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Die Euro- und Schuldenkrise ist an einem Scheidepunkt angekommen, der  die europ&auml;ische Wirtschaft und sogar die Grundstrukturen des Kontinents  nachhaltig beeinflusst&rdquo;, <a target="_self" href="http://rassegna.governo.it/testo.asp?d=73054804">sch&auml;tzt le Corriere della Sera</a> :</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Corriere-della-sera-2811-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“In einigen Wochen wird nichts mehr sein wie vorher. Aber niemand kann mit Sicherheit sagen, dass alles so verläuft, wie geplant[…].Am Dienstag wird die Eurogruppe über die französischen und (vor allem) deutschen Vorschläge über eine Fiskalunion, wie es Kanzlerin Angela Merkel nennt, beratschlagen,. […] Diese Vorschläge werden mit hoher Wahrscheinlichkeit beim EU-Gipfel am 9. Dezember gebilligt. Kurz zuvor wird die EZB einer unbegrenzten Liquidität für zwei oder (sehr wahrscheinlich eher) drei Jahre zustimmen, um den Banken unter die Arme zu greifen. Und bis dahin wird Regierungschef Mario Monti im Ministerrat die Maßnahmen zur Stabilisierung Italiens durchgesetzt haben. Alles wird bereit sein, damit die EZB handeln kann. Sie könnte die Zinssatzgrenze für Staatsanleihen [Differenz zwischen den niedrigsten und höchsten Zinssätzen auf Staatsanleihen] festlegen. Über diese Grenze hinaus wird die Bank dann uneingeschränkt auf den Märkten eingreifen. Dieses Limit wird allerdings relativ hoch angesetzt, um die Staaten zu Zinssenkungen anzuregen. So sieht der Weg der Krisenbewältigung aus. Europa bereitet sich darauf vor, wohl wissend, dass man sich in der Vergangenheit schon oft verlaufen hat”.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9492">La Stampa stellt fest</a>, dass Angela Merkel und Nicolas Sarkozy &ldquo;mit Mario  Monti einen neuen Verb&uuml;ndeten im&nbsp; Kampf um die Vertrags&auml;nderungen gefunden  haben&rdquo; und spricht auf der Titelseite vom &ldquo;Dreierpakt f&uuml;r Europa&rdquo;. Der  Wirtschaftsexperte Franco Bruni schreibt in der Turiner Tageszeitung,  dass:</p>
<p>&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/La-stampa-28112011-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“die Schwierigkeiten der italienischen Schulden zu einem Hauptproblem der Weltwirtschaft geworden sind. Vielleicht ist das etwas übertrieben. Die Überdramatisierung ist für bestimmte Phasen einer Finanzkrise typisch, besonders wenn die Regulierungsmaßnahmen und Reformen auf politischen und sozialen Widerstand stoßen. Das betrifft auch die Diskussionen über das Ende des Euro, ohne zu wissen, wovon man spricht und ohne zu verstehen, dass die Probleme damit nicht gelöst werden, sondern allen eher noch mehr geschadet wird”.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Countdown hat auch f&uuml;r <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/union-europeenne/20111127trib000667005/paris-et-berlin-preparent-l-europe-version-2012.html">La Tribune</a> begonnen:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/La-tribune-28112011-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Tick tack, tick tack... Die Stoppuhr, die die Überlebenschancen des Euro misst, läuft unerbittlich weiter. […] Offiziell sträubt sich Deutschland weiterhin gegen das Eingreifen der EZB. Angesichts der sich zuspitzenden Krise ähnelt diese sture Weigerung dem Verhalten eines Feuerwehrmannes, der das Haus abbrennen lässt, um den Kindern beizubringen, dass man nicht mit Streichhölzern spielen darf.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Die Madrider Zeitung <a target="_self" href="http://www.eleconomista.es/economia/noticias/3564106/11/11/Alemania-seleccionara-a-nueve-paises-para-avanzar-en-el-refuerzo-del-euro.html">El Economista ist &uuml;berzeugt</a>, dass die Eurozone in zwei Teile zerbrechen k&ouml;nnte &ndash; eine Zone f&uuml;r die tugendhaften L&auml;nder und eine f&uuml;r die schw&auml;cheren Staaten. Angela &ldquo;Merkel wird au&szlig;erdem neun L&auml;nder ausw&auml;hlen, um den &lsquo;Super-Euro&rsquo; zu schaffen&rdquo;, glaubt die Tageszeitung. Denn die Kanzlerin:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/El-economista-28112011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“möchte ein Abkommen über einen neuen Stabilitätspakt, ähnlich dem Schengen-Abkommen. Nach den Regeln der EU müssen demnach mindestens neun Länder Abkommen für eine stärkere Zusammenarbeit unterzeichnen. Merkel ist mit dieser Formel aus zwei ersichtlichen Gründen zufrieden: die Zeit und Einfachheit der Umsetzung (…) – das Abkommen könnte schon im Januar oder Februar 2012 in Kraft treten. Das wäre im Vergleich zu einer Vertragsänderung, die mindestens ein Jahr dauert, unvergleichlich schnell. (...) Italien und Spanien wären mit von der Partie. Ihre Einbeziehung wäre für die beiden Länder existenziell, denn die unterzeichnenden Staaten hätten die ständige Unterstützung der EZB sicher. Eine Teilung zwischen Norden und Süden könnte zudem auch verhindert werden.” </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>In Berlin spricht <a target="_self" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13738327/Sechs-Euro-Laender-sollen-fuer-Europa-haften.html">Die Welt</a> von &ldquo;Elite-Bonds&rdquo;: &ldquo;Die sechs Euro-L&auml;nder,  die &uuml;ber die h&ouml;chste Bonit&auml;t (Triple A) an den Finanzm&auml;rkten verf&uuml;gen ,  sollen k&uuml;nftig gemeinsam Anleihen begeben, deren Zinssatz im g&uuml;nstigsten  Fall zwischen 2,0 et 2,5 Prozent liegen soll.&quot; <a target="_self" href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13738318/Jetzt-regiert-Angela-Merkels-harte-Hand-in-Europa.html">Der Leitartikler</a> der Tageszeitung glaubt,  dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Die-welt-28112011-100_0.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“die Märkte ein glaubhaftes Signal wollen. […] Die neuen Beschlüsse – wie immer sie aussehen – werden diese Botschaft senden. Jetzt regiert Merkels harte Hand in Europa.”</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:53:20 +0100</pubDate><guid>1225371</guid></item>
<item><title>"Merkozy" ist nicht allein | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1217091-merkozy-ist-nicht-allein</link><description><![CDATA[<p>Eine Brise der Erleichterung wehte in den letzten Tagen &uuml;ber Europa. Man kann noch nicht von einem Wind der Erneuerung sprechen, aber das gesetzte Zeichen war deutlich: Am 24. November fanden sich Deutschland und Frankreich zum wiederholten Male in Stra&szlig;burg zu einem Gipfeltreffen zusammen, um &uuml;ber eine m&ouml;gliche L&ouml;sung aus der Schuldenkrise zu reden. Diesmal war &ldquo;Merkozy&rdquo; nicht mehr allein. Der italienische Regierungschef Mario Monti war auch zur Stelle und zeigte, dass er keineswegs nur den Anstandswauwau f&uuml;r das deutsch-franz&ouml;sische Paar geben wollte.</p>
<p>Dieses Paar entstand aus einer Vernunftehe, deren (wirtschaftlicher) Gesundheitszustand sich verschlechtert. Frankreich hat mehreren Beobachtern zufolge <a href="http://www.rue89.com/rue89-eco/2011/11/11/pour-jacques-attali-la-france-deja-perdu-son-triple-226443" target="_self">seine kostbare AAA-Wertung so gut wie verloren</a> und die deutschen Staatsanleihen sind nicht mehr so verlockend wie sie einmal waren. Dies wurde am <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1210821-merkels-nein-ruiniert-die-eu" target="_self">relativen Misserfolg der Ausgbae von zehnj&auml;hrigen Bundesanleihen</a> am 23. November deutlich. </p>
<p>Die Meinungsverschiedenheiten Deutschlands und Frankreichs hinsichtlich der einzusetzenden Mittel, um die Anst&uuml;rme der Spekulanten auf die Staatsschulden abzuwehren, halten die Eurozone in Atem &ndash; Vorschl&auml;ge sind die Schaffung gemeinsamer <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1210471-eurobonds-werden-unsere-rettung-sein" target="_self">Euro-Bonds</a> oder Darlehen an Staaten, wenn gleichzeitig in den Vertr&auml;gen Sparpl&auml;ne und Steuerharmonisierung festgehalten werden. Doch jeder weitere Tag der Unklarheit bringt das Paar immer n&auml;her an den Rand.</p>
<p>Die Presse auf dem Stiefel begr&uuml;&szlig;t die &ldquo;R&uuml;ckkehr Italiens nach Europa&rdquo; nach Jahren des Desinteresses und Berlusconischer Fehltritte. Gleichzeitig l&auml;sst der Einzug der dritten europ&auml;ischen Wirtschaftsmacht, verk&ouml;rpert durch den hoch geachteten ehemaligen EU-Kommissar Monti, Hoffnung auf einen Ausweg aus der Sackgasse aufkommen, in der sich Euroland erneut befindet. Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass Monti den Schiedsrichter zwischen Paris und Berlin geben k&ouml;nnte oder wolle, ist er sehr wohl in der Lage, als Vermittler zu fungieren. </p>
<p>Ein Vermittler, der, wie er wiederholt seinen Kameraden &ndash; Verfechtern der zwischenstaatlichen Methode &ndash; in Stra&szlig;burg verdeutlichte, &uuml;berzeugt davon ist, dass der Weg aus der politischen und wirtschaftlichen Krise der EU &uuml;ber Respekt und Ausbau der Methode und der gemeinschaftlichen Institutionen geht. Kommissionschef Jos&eacute; Manuel Barroso wird ihn hierin voll unterst&uuml;tzen, denn dieser hatte sich k&uuml;rzlich in &auml;hnlicher Weise <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/1199341-euro-suender-unter-eu-kuratel" target="_self">ge&auml;u&szlig;ert</a>.</p>
<p>Dies sollte diejenigen beruhigen k&ouml;nnen, die f&uuml;rchteten, dass &ldquo;Merkozy&rdquo; durch eine Dreiecksbeziehung ersetzt werden w&uuml;rde, f&uuml;r die die europ&auml;ischen Journalisten schon freudig hinreichend Namen erfunden haben: &ldquo;Sarmonkel&rdquo;, &ldquo;Merkozonti&rdquo;, &ldquo;Merkonti&rdquo;, &ldquo;AnNiMa&rdquo; oder &ldquo;MMS&rdquo; sind einige der beliebtesten. Sie haben die Wahl! Dar&uuml;ber sollte man aber nicht vergessen, dass die Zeit l&auml;uft und die Erwartungen steigen. </p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 17:06:35 +0100</pubDate><guid>1217091</guid></item>
<item><title>Wer hat Angst vor Deutschland / 5 | Unsere schrecklich nette Familie (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1214701-unsere-schrecklich-nette-familie</link><description><![CDATA[Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:21:48 +0100</pubDate><guid>1214701</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Über die Furt | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1205421-ueber-die-furt</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:55:08 +0100</pubDate><guid>1205421</guid></item>
<item><title>Krise in der Eurozone | Groupe de Francfort, Europas Kampftruppe (The Spectator, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177811-groupe-de-francfort-europas-kampftruppe</link><description><![CDATA[Eine kleine Gruppe von nicht gewählten EU-Funktionären rund um Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Eurozone zu regieren und nicht fügungswillige führende Politiker zu entfernen, schreibt die konservative britische Wochenzeitschrift The Spectator. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:00:44 +0100</pubDate><guid>1177811</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Licht am Ende des Tunnels | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1161601-licht-am-ende-des-tunnels</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:22:14 +0100</pubDate><guid>1161601</guid></item>
<item><title>Groupe de Francfort | Ein neues "Schattenkabinett"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1155731-ein-neues-schattenkabinett</link><description><![CDATA[<p>Der G20-Gipfel von Cannes sei der erste Auftritt einer neuen &quot;Lobby aus Politik und Wirtschaft&quot; gewesen, <em>schreibt <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/42421-el-mundo" target="_self">El Mundo</a></em>: die &quot;Groupe de Francfort&quot; GdF, zu deren inneren Zirkel acht Politikgr&ouml;&szlig;en geh&ouml;ren:</p>
<blockquote><p>&quot;Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy, die in der europ&auml;ischen Presse immer h&auml;ufiger nur noch als &quot;Merkozy&quot; auftauchen. Aber auch Jean-Claude Juncker, Pr&auml;sident der Euro-Gruppe, IWF-Chefin Christine Lagarde, EU-Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso, EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy, EZB-Chef Marie Draghi, sowie der EU-Kommissar f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung Olli Rehn.</p>
<p>Die Gruppe entstand zuf&auml;llig am vergangenen 19. Oktober in der Frankfurter Oper, anl&auml;sslich der Abschiedsfeier f&uuml;r den scheidenden EZB-Pr&auml;sidenten Jean-Claude Trichet, an welcher die genannte Politikprominenz teilnahm.&quot;</p>
</blockquote>
<p>F&uuml;r El Mundo zeige diese informelle Gruppe:</p>
<blockquote><p>[...] &quot;die Konfrontation zwischen demokratischer Legitimierung und der Notwendigkeit, schnellstens eine L&ouml;sung f&uuml;r die Euro-Krise zu finden. [...] Manche Analysten argumentieren, dass dieses Schattenkabinett das beste Gegengewicht zur Macht des &quot;Merkozy&quot;-Tandems w&auml;re, da die Pr&auml;senz der europ&auml;ischen Institutionen innerhalb der GdF auch weniger m&auml;chtigen L&auml;ndern Stimme verleihe.&quot;</p>
<p>&quot;Die harschesten Kritiker sprechen aber vom GdF wegen der mangelnden politischen Legitimierung als &quot;Politb&uuml;ro&quot;, welchem sie die Enthauptung Georgios Papandreous und den Dolchsto&szlig; gegen Silvio Berlusconi ankreiden. Die Bef&uuml;rworter der Gruppe hingegen sehen in ihr das notwendige Gegengift, um die Euro-Krise zu bew&auml;ltigen.&quot;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:09:31 +0100</pubDate><guid>1155731</guid></item>
<item><title>TINA am Schalthebel | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1137501-tina-am-schalthebel</link><description><![CDATA[<p>Seitdem die Schuldenkrise die Aufrechtherhaltung der Einheitsw&auml;hrung in Frage stellt, hat das Duo &ldquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1041411-koennten-kohl-und-mitterrand-das-besser" target="_self">Merkozy</a>&rdquo; das Steuer des Euroschiffes an sich gerissen. Der Grund hierf&uuml;r ist nicht irgendeine Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung der Mitgliedsstaaten, sondern eine einfache Feststellung: Es gibt keine Alternative  &ndash; &nbsp;<em>There Is No Alternative</em>, TINA, wie es schon <a href="http://www.margaretthatcher.org/speeches/results.asp?ps=500&amp;w=%22There%20is%20no%20alternative%22" target="_self">eine gewisse eiserne Lady ausdr&uuml;ckte</a>.</p>
<p>Aber vielleicht gibt es doch eine Alternative. Denn es gibt die Europ&auml;ische Kommission, die, wie ihr Pr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso k&uuml;rzlich ins Ged&auml;chtnis <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066041-wie-der-euro-europa-spaltet" target="_self">rief</a>, dazu da ist, die Vertr&auml;ge und die &ldquo;Wirtschaftsregierung&rdquo; der EU zu sch&uuml;tzen. Doch wenn es um die Eurozone geht, gewinnt die Eurogruppe (die Wirtschaftsminister, d.h. die Regierungen) schnell die Oberhand. Demnach bestimmen auch hier Paris und Berlin. Die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee" target="_self">Ernennung</a> des Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rates Herman Van Rompuy als &ldquo;Herrn Euro&rdquo; wurde von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bef&uuml;rwortet. Durch diese Ma&szlig;nahme wird die Rolle der Mitgliedsstaaten &ndash; und allen voran Deutschland und Frankreich &ndash; in der Wirtschaftsregierung von &ldquo;Euroland&rdquo; gest&auml;rkt.</p>
<p>Der Haken an der Sache ist, dass diese Konstellation ohne jeglichen Vertrag abgesteckt wurde. Dar&uuml;ber hinaus sieht es so aus, als ob die Entscheidungen von &ldquo;Merkozy&rdquo; zunehmend ohne jegliche Diskussion innerhalb der Eurozone gef&auml;llt werden. Denn Tatsache ist, dass kein anderes Land bei Diskussionen ins Gewicht f&auml;llt oder einen Gegenpol darstellen k&ouml;nnte. So entledigt sich die Dampfwalze bei Gespr&auml;chen mit ihren Partnern zusehends jeglicher H&ouml;flichkeiten. Dies zeigte der Ton, mit dem die M&ouml;glichkeit einer Volksabstimmung in Griechenland von &ldquo;Merkozy&rdquo; abgeschlagen wurde. Von den &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo; befindet sich Italien, drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Eurozone, aufgrund der Prekarit&auml;t seiner Regierung und seiner Staatsfinanzen auf der Anklagebank.</p>
<p>Spanien steckt mitten im Wahlkampf und hat sich immer noch nicht aus seiner schwierigen Lage befreien k&ouml;nnen. Beide L&auml;nder stecken bis zum Hals in der Schuldenkrise und sind genau wie Portugal und Irland weit von einem &ldquo;AAA&rdquo; der Ratingagenturen entfernt. Allem Anschein nach verleiht die Bestnote den L&auml;ndern, die sich mit der Auszeichnung noch r&uuml;hmen k&ouml;nnen, &uuml;bernat&uuml;rliche Kr&auml;fte. Nebenbei gesagt erkl&auml;rt dies auch, warum der franz&ouml;sische Pr&auml;sident so sehr darauf erpicht ist, dass sein Land weiterhin in dem derzeit meistbegehrten Zirkel bleibt. In der Eurozone fallen die anderen L&auml;nder dieses Clubs (&Ouml;sterreich, Finnland, Luxemburg und die Niederlande) nicht ins Gewicht oder passen sich dem deutsch-franz&ouml;sischen Duo an.</p>
<p>Doch auch wenn das Duo eventuell die bedrohlichsten Klippen umschiffen kann, scheint es keine klare Vorstellung zu haben, in welche Richtung es das Euroschiff steuern will. Dazu hat es im &Uuml;brigen auch kein Mandat erhalten.&nbsp;Die fehlende Klarheit und Rechtm&auml;&szlig;igkeit macht der Abwicklung der Krise zu schaffen und erweckt den Eindruck, dass ungeplant vorw&auml;rts gesteuert wird. Doch angesichts des Sturms wollen wir das Ruder nur aus der Hand geben wenn derjenige, der es &uuml;bernimmt, in der Lage ist, das Schiff und seine Mannschaft sicher in den Hafen zu segeln.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:08:14 +0100</pubDate><guid>1137501</guid></item>
<item><title>Griechenland | Demokratischer Funken | Cartoon (The Economist, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1135791-demokratischer-funken</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:45:20 +0100</pubDate><guid>1135791</guid></item>
<item><title>Deutschland/EU | Der Hegemon ist verhindert (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1120721-der-hegemon-ist-verhindert</link><description><![CDATA[Es diktiert die Tagesordnung auf EU-Gipfeln, bestimmt die Regeln, lässt den ganzen Kontinent im Ungewissen und am Ende setzt es sich immer durch: Deutschland steht seit der Euro-Krise plötzlich ganz allein an der Spitze Europas. – Und ist damit völlig überfordert. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 15:24:50 +0100</pubDate><guid>1120721</guid></item>
<item><title>Scheideweg | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1112981-scheideweg</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Au&szlig;er der Schaffung von Eurobonds haben wir alles, was wir wollten, erreicht.&rdquo; Wenn man diesen von <em>Le Monde</em> zitierten Bankier sprechen h&ouml;rt, k&ouml;nnte man glauben, dass das Abkommen aus der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober zum Schuldenschnitt Griechenlands, der Rekapitalisierung der Banken und der Erweiterung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsfonds den Weg aus der Krise der Eurozone bereite.</p>
<p>Nach den Erfahrungen mit den vorigen hart verhandelten Abkommen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Die Wege der Finanzm&auml;rkte sind teilweise undurchdringbar und es besteht das Risiko, dass auch dieses Gipfeltreffen im Endeffekt nicht viel bewirkte. Daher wollen wir hier keine voreiligen Prognosen aufstellen.</p>
<p>Da aber die europ&auml;ischen Staatschefs angek&uuml;ndigt haben, dass die Zukunft Europas auf dem Spiel stehe, ist es interessant, nach diesem doppelten Gipfeltreffen einen Blick auf die europ&auml;ische Landschaft zu werfen. Dabei wird klar, dass die von der Finanzkrise &uuml;berdeckte politische Krise h&ouml;chstwahrscheinlich erst begonnen hat. Viele Beobachter haben darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Eurozone auf eine verst&auml;rkte Integration zubewege. Dies wird vermehrte Unsicherheit zur Folge haben.</p>
<p>Die Dramatisierung der Gespr&auml;che zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zeigt, dass die Achse Paris-Berlin erneut alleinige Treibkraft Europas ist. Doch Europa besteht nicht mehr nur aus 6 oder 12 Staaten, daher kann ihre Zugkraft unm&ouml;glich so stark sein wie vor den sukzessiven Erweiterungen und der Schaffung von m&auml;chtigen Verwaltungsorganen wie der Europ&auml;ischen Zentralbank.</p>
<p>Der Waffengang zwischen Nicolas Sarkozy und David Cameron und der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1097261-cameron-kriegt-die-euro-krise">Debatte im Unterhaus</a> &uuml;ber einen Volksentscheid hinsichtlich der Zugeh&ouml;rigkeit des Vereinigten K&ouml;nigreiches zur EU zeigen, dass London in diesem werdenden Gebilde seinen Platz sucht. &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/blog/1081021-auslese-das-merkozy-duumvirat">Merkozy</a>&rdquo; werden sich f&uuml;r die Briten nicht krumm machen. Daf&uuml;r hat das Inselvolk zu lange die liberale Entwicklung der Europ&auml;ischen Kommission beeinflusst, ohne die dazugeh&ouml;rige politische Verantwortung vollst&auml;ndig zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Doch Gro&szlig;britannien ist nicht das einzige Land, das seinen Platz sucht. Die neun anderen Staaten, die nicht zur Eurozone geh&ouml;ren (wie z.B. Polen und Schweden), beginnen schon, die Schaffung dieses Zweiklassen-Europas anzufechten. Sicherlich sind die Regeln f&uuml;r den Schengen-Raum oder das Europa der Verteidigung nicht dieselben. Aber sie setzen kein so gro&szlig;es Regelungssystem voraus wie es bei der Kontrolle der nationalen Budgets oder der Schaffung eines europ&auml;ischen Finanzministers der Fall w&auml;re.</p>
<p>Hiermit w&auml;ren wir mitten in der kommenden Instabilit&auml;t. Denn die Wirtschaftsregierung, die Berlin und Paris &ndash; unterst&uuml;tzt von den Niederlanden und Finnland &ndash; unbedingt einsetzen wollen, greift die Selbstverwaltung der Staaten an und wirft die Frage der demokratischen Kontrolle auf. So dr&uuml;ckt es der Soziologe <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1109061-juergen-habermas-demokratie-gefahr">J&uuml;rgen Habermas in einem bald erscheinenden Essay aus, aus dem <em>Presseurop</em> erste Ausschnitte ver&ouml;ffentlichte</a>.</p>
<p>So gesehen befindet sich die EU in einem gef&auml;hrlichen Zwiespalt. Denn ihre Politiker m&uuml;ssen politische Effizienz mit demokratischem Handeln verbinden. Wie schwierig das ist, wurde bei dem unvollkommenen Ratifizierungsverfahren des Abkommens vom 21. Juli gezeigt. Die nationalen Parlamente sind den Finanzm&auml;rkten gegen&uuml;ber zu langsam.</p>
<p>Au&szlig;erdem bringen die nationalen Demokratien widerspr&uuml;chliche Forderungen hervor, die zu einer Blockierung der EU f&uuml;hren. <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/26/europe-national-debates">Dies zeigte Timothy Garton Ash diese Woche</a>, nachdem er die Diskussionen im britischen und deutschen Parlament verfolgt hatte.</p>
<p>Doch weil niemand eine europ&auml;ische Demokratie errichten will, die auf einem transnationalen Parlament aufbaut, das anhand transnationaler Diskussionen gew&auml;hlt wurde, werden Entscheidungen weiterhin von Politikern hinter geschlossenen T&uuml;ren getroffen und von Parlamenten abgesegnet werden, die vor allem nach innerpolitischen Gesichtspunkten gew&auml;hlt wurden. Der Euro ist vielleicht gerettet, aber die EU ist noch nicht aus dem Schneider.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:10:55 +0100</pubDate><guid>1112981</guid></item>
<item><title>Politik | Die EU-Familie | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1108291-die-eu-familie</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:16:31 +0100</pubDate><guid>1108291</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Tintin in Euroland | Cartoon (Le Soir, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1091671-tintin-euroland</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:14:54 +0100</pubDate><guid>1091671</guid></item>
<item><title>EU-Gipfel | Rom, der ideale Sündenbock (Corriere della Sera, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1091681-rom-der-ideale-suendenbock</link><description><![CDATA[Auf dem jüngsten EU-Gipfel übten sich Deutschland und Frankreich in der Schelte ihrer Partner, vor allem Italiens. Die Presse reagiert pikiert. Kritik an der Berlusconi-Regierung sei sicher gerechtfertigt. Aber das heutige Ausmaß der Krise ist auch auf das zögerliche Handeln in Berlin und Paris zurückzuführen, schreibt der Corriere della Sera. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:12:55 +0100</pubDate><guid>1091681</guid></item>
<item><title>Merkel hat die Hosen an</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1091341-merkel-hat-die-hosen</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><span>&ldquo;Nicolas Sarkozy macht Angela Merkel Zugest&auml;ndnisse, um eine L&ouml;sung f&uuml;r die Eurokrise zu finden&rdquo;: <a href="http://jornal.publico.pt/noticia/24-10-2011/intransigencia-alema-23263389.htm" target="_self">so fasst <em>P&uacute;blico</em> das Ergebnis des Gipfeltreffens vom 23. Oktober zusammen</a>. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident gibt angesichts der &ldquo;Unnachgiebigkeit Deutschlands&rdquo; nach, und die Diskussionen beschr&auml;nkten sich auf die Streitpunkte: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Gestern gingen die Diskussionen so weit, dass man in Erwägung zog, die Hilfe Chinas anzufordern … Die feste Entschlossenheit Angela Merkels, nicht von ihrer eigenen Strategie abzuweichen, prägte ebenfalls die Atmosphäre. Insgesamt tat sie dies auch nicht; sie ließ ihre Strategie unverändert: Der einzige Weg aus der Krise besteht darin, die verschuldeten Länder zu Sparmaßnahmen und Disziplin zu zwingen - dies gilt sowohl für Portugal, Griechenland, Italien und Spanien als auch für Frankreich. Neu ist, dass immer mehr Stimmen gegen diese Haltung protestieren. Die EU-Länder korrigieren ihr Wachstum nach unten, und immer eindeutiger droht eine Rezession. Berlin bleibt jedoch teilnahmslos.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>In Griechenland <a href="http://www.enet.gr/?i=news.el.politikh&amp;id=320323" target="_self">ist <em>Eleftherotypia</em> der Ansicht</a>, dass Premier Giorgos Papandreou und sein Finanzminister Evangelos Venizeols &ldquo;lediglich als Statisten in Br&uuml;ssel dabei waren&rdquo;, wo &ldquo;die Europ&auml;er mit Entschlossenheit die Hinrichtung Griechenlands organisierten&rdquo;. Eine andere griechische Tageszeitung, <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22770&amp;subid=2&amp;pubid=63491058" target="_self"><em>To Ethnos</em>, klagt Angela Merkel auf der Titelseite &ldquo;der Erpressung&rdquo; an</a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/to-ethnos-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die deutsche Bundeskanzlerin versucht mit allen Mitteln, ihr Sparprogramm durchzusetzen, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Für die Griechen läuft dies auf sehr langfristige Sparmaßnahmen hinaus. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span> Als &ldquo;Zahlungsmuffel&rdquo; wird auch Italien an den Pranger gestellt. Die Analystin <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9356%20" target="_self">Marta Dass&ugrave; gibt in <em>La Stampa</em> zu</a>, dass Deutschland das einzige Land ist, das &uuml;ber den Einfluss und die Mittel verf&uuml;gt, Europa aus der Euro-Krise zu helfen. In dieser Frage ist das Land allerdings &ldquo;in jeder Hinsicht vom Bundestag abh&auml;ngig&rdquo;: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/la-stampa-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Währungsunion kann die aktuelle Krise nur überwinden, wenn die heute führenden Länder - allen voran Deutschland - ihre Solidarität verstärken […] und auch nur dann, wenn die verschuldeten Länder im Hinblick auf die Reformen glaubhafter werden und verstärkte Haushaltsdisziplin an den Tag legen. In dieser Hinsicht ist der Doppelgipfel in diesen Tagen ein wesentlicher Fortschritt, zumindest auf dem Papier. Sollte der Plan Deutschlands funktionieren, wird ein Europa mit mehreren Ebenen entstehen. Es soll sich aus einem harten Kern zusammensetzen, der auf dem Euro und auf Institutionen basiert, die teilweise von denjenigen der Union mit ihren 27 Mitgliedsstaaten abgekoppelt sind.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span> <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/economia/merkel-impone-tesis-sobre-fondo-rescate-europeo-1194501" target="_self">Auf der Titelseite von <em>El Peri&oacute;dico</em> in Spanien ist zu lesen</a> &ldquo;Der Euro ergibt sich Merkel&rdquo;. F&uuml;r die katalanische Tageszeitung hat die Bundeskanzlerin beim Gipfeltreffen am Sonntag &ldquo;ihren Kopf durchgesetzt&rdquo;: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/el-periodico-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Angela Merkel und die EZB widersetzen sich kategorisch der Möglichkeit einer unbeschränkten Finanzierung [der Länder mit Schwierigkeiten] durch die EZB. Sie sind der Ansicht, dass dies einer Verletzung der EU-Abkommen gleich käme, die es der EZB untersagen, die Staatsschulden der Mitgliedstaaten zu finanzieren. Nicolas Sarkozy sah sich trotz der Unterstützung Spaniens und der meisten Mitgliedsstaaten der Euro-Zone gezwungen, sich dem Block aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland und der EZB unterzuordnen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>F&uuml;r die <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/krisengipfel-von-bruessel-blick-in-den-abgrund-1.1171389" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> riskiert Europa zum ersten Mal</a> seit Beginn der Krise einen Blick in den Spiegel der Wahrheit. Was es dort sieht, ist der M&uuml;nchner Tageszeitung zufolge alles andere als erfreulich, blickt es doch in den &ldquo;Abgrund&rdquo;: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/suddeutsche-zeitung-2410201.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Trotz der Milliarden, die verbal bewegt werden, darf nicht übersehen werden: Egal, wie viel Geld mobilisiert wird, retten wird es den Euro nicht. Man kauft nur Zeit, um die grundsätzlichen Probleme zu lösen. Das wirtschaftliche Auseinanderdriften der 17 Euro-Länder muss beendet werden; nötig ist solides Wirtschaften. Und weil die Zeit immer teurer wird, muss der Gipfel am Mittwoch wirkliche Veränderungen einleiten. Dazu gehört die von vielen Ländern geforderte Installierung eines mächtigen, unabhängigen Haushaltskommissars. Berlin, das noch darauf pocht, erst den EU-Vertrag zu ändern, riskiert, dass das Abrutschen des Euro zum Absturz wird.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13676844/Die-einen-drucken-Geld-die-anderen-zahlen-dafuer.html" target="_self">Die <em>Welt</em> wiederum verteidigt</a> den Standpunkt der Bundesregierung:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Die-Welt-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wenn die einen Geld drucken wollen, anstatt ihre Volkswirtschaften zukunftsfähig zu machen, werden die anderen immer am Ende die Zeche zahlen müssen. Das Vertrauen der Bürger und der Märkte wird erst dann zurückkehren, wenn alle Euro-Mitglieder die Stabilitätsregeln befolgen - oder den Club verlassen.  </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Die franz&ouml;sische Tageszeitung <a href="http://www.liberation.fr/economie/01012367426-degrade" target="_self"><em>Lib&eacute;ration</em> ist &uuml;berzeugt</a>, dass die Eurokrise die Asymmetrie des franz&ouml;sisch-deutschen Paars zugunsten Berlins ans Tageslicht brachte: <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/liberation-24102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Beim “alten Ehepaar” Frankreich und Deutschland hat jetzt ein Partner ganz klar die Führung übernommen. So neu ist das nicht: von Anfang an wurde der Euro auf der Basis der D-Mark geschaffen, und auf der Grundlage einer einzigartigen Kultur des Geldes, hervorgegangen aus dem Drama der Hyperinflation der 1930er Jahre und dem Versagen der Politik. Bisher wurde diese Vorherrschaft jedoch durch die Stärke und den Mut des gemeinsamen Abenteuers der Einheitswährung gebremst. Die Gewaltigkeit der Finanzkrise brachte die Maske allerdings zum Fallen.

Von der anderen Rheinseite aus gesehen ist die Position Frankreichs geschwächt, der Diskurs des Landes hat an Bedeutung verloren und sein Einfluss ist zurückgegangen. Die von der französischen Regierung verteidigten Lösungen zur Beilegung der Eurokrise sind zwar zweckdienlich, haben jedoch immer mehr Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Ob die entschlossene Aktivität des französischen Präsidenten, der der Bundeskanzlerin bei allen Gelegenheiten folgt, nun gefällt oder nicht, die finanzielle Glaubhaftigkeit des Landes hat stark gelitten.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:35:38 +0100</pubDate><guid>1091341</guid></item>
<item><title>Eurozonenkrise | Das Ende der föderalen Idee (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee</link><description><![CDATA[Dem EU-Gipfel zur Eurokrise am 23. Oktober soll auf Antrag Deutschlands und Frankreichs ein weiterer am 26. Oktober folgen. Doch die Vorgehensweise von Berlin und Paris in der Eurokrise zeigt: Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hat sich die bilaterale Methode gegenüber der föderalistischen Idee durchgesetzt, meint Le Figaro. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:39:41 +0100</pubDate><guid>1083281</guid></item>
<item><title>Herbst der Entscheidung | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1082781-herbst-der-entscheidung</link><description><![CDATA[<p>Einmal mehr liegt die Latte extrem hoch. &quot;Unser Schicksal wird in den kommenden zehn Tagen besiegelt&quot;, <a target="_self" href="http://elysee.blog.lemonde.fr/2011/10/18/sarkozy-notre-destin-se-joue-dans-les-dix-jours/"><em>erkl&auml;rte</em></a> Nicolas Sarkozy diese Woche kurz vor dem Sondergipfel der Euro-L&auml;nder am kommenden Sonntag, den 23. Oktober.</p>
<p>Doch von welchem Schicksal reden wir eigentlich? Seit Februar 2010 treffen sich die 17 Euro-L&auml;nder zu einem &quot;entscheidenden Gipfel&quot; nach dem anderen, oftmals in aller Eile zusammenberufen, um sich &uuml;ber die Hilfen an Griechenland oder an andere Problemstaaten zu einigen. Jedes Mal begr&uuml;&szlig;en Politiker und Kommentatoren den Schritt vorw&auml;rts, der unter Schmerzen erreicht wurde  &ndash;  man verspricht Kredite an Griechenland, direkte Hilfen, die Schaffung und dann die Erweiterung des Rettungsschirms, die Harmonisierung der Fiskalpolitik, usw. Und jedes Mal, nach ein paar Tagen oder Wochen, muss man wieder von vorne anfangen, denn Griechenland versinkt immer tiefer in der Krise, denn ein anderes Land bittet um Hilfe, denn die Ratingagenturen werten dieses oder jenes Land ab. Die Finanzm&auml;rkte werden &quot;nerv&ouml;ser&quot;, oder anders formuliert, je mehr sie sich auf die Verschlechterung der Lage fokussieren, umso schlimmer wird sie. Unterdessen wird ein Sparpaket nach dem anderen beschlossen, mit der Folge, dass die Wut der Menschen und die Euroskepsis zunimmt.</p>
<p>In ein paar Tagen beginnt der G20-Gipfel. Die Vereinigten Staaten und China sind fest entschlossen, Europa zu verstehen zu geben, dass es unf&auml;hig ist seine Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Sowohl die strauchelnde als auch die aufstrebende Supermacht werden das Heft in die Hand nehmen wollen. Unser Schicksal h&auml;ngt von der L&ouml;sung der Eurokrise ab.</p>
<p>Doch ist Eurozone gleich Europ&auml;ische Union? Umfasst die Gemeinschaftsw&auml;hrung das gesamte Projekt Europa? Ist die Verkn&uuml;pfung der gesamten europ&auml;ischen Integration mit der Gemeinschaftsw&auml;hrung nicht das beste Mittel, um die europ&auml;ische Konstruktion in Gefahr zu bringen? Es gibt keine definitiven Antworten auf diese Fragen und so begn&uuml;gen sich die EU-Politiker damit, die Finanzm&auml;rkte beruhigen zu wollen und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass das &Uuml;berleben der Europ&auml;ischen Union auf dem Spiel stehe. Eine Haltung, die sowohl widerspr&uuml;chlich als auch wirklichkeitskonform ist. Genau deshalb gehen wir seit eineinhalb Jahren unmerklich jenem Moment entgegen, in dem wir endlich entscheiden m&uuml;ssen, was aus der Europ&auml;ischen Union werden soll. Der Gipfel vom 23. Oktober ist in dieser Hinsicht entscheidend. Doch schon k&uuml;ndigt Berlin einen weiteren f&uuml;r den 26. Oktober an. So weit, so gut...</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:12:23 +0100</pubDate><guid>1082781</guid></item>
<item><title>Euro | Die Retter | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1069631-die-retter</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:42:19 +0100</pubDate><guid>1069631</guid></item>
<item><title>Meinung | Wie der Euro Europa spaltet (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066041-wie-der-euro-europa-spaltet</link><description><![CDATA[Reicht es, die Eurozone zu reformieren, um ihren Zusammenbruch zu vermeiden? In Wirklichkeit, so ein Redakteur der Gazeta Wyborcza, betont das nur die Spaltungen zwischen Euro- und Nicht-Euro-Ländern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:09:06 +0100</pubDate><guid>1066041</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Im Teufelskreis | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1053671-im-teufelskreis</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 17:33:16 +0100</pubDate><guid>1053671</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Könnten Kohl und Mitterrand das besser? (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1041411-koennten-kohl-und-mitterrand-das-besser</link><description><![CDATA[Fehlt es Europas Politikern an Führungsqualitäten, um die Krise in den Griff zu bekommen? Oder werden sie vielmehr von den uneinigen Koalitionspartnern und der Öffentlichkeit an ihrer Arbeit gehindert? Das zumindest meint einer der Redakteure der Volkskrant. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 10 Oct 2011 16:45:35 +0100</pubDate><guid>1041411</guid></item>
<item><title>Banken | Tempo! | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1040971-tempo</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 10 Oct 2011 15:50:09 +0100</pubDate><guid>1040971</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Gipfel drückt sich um große Themen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1017231-gipfel-drueckt-sich-um-grosse-themen</link><description><![CDATA[<p>Der <a target="_self" href="http://pl2011.eu/en/content/eastern-partnership-summit-warsaw">EU-Gipfel der &Ouml;stlichen Partnerschaft in Warschau</a> am 30. September war kein echter Erfolg. Statt mehreren Metern r&uuml;ckten &ldquo;Armenien, Aserbaidschan, Wei&szlig;russland, Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine&rdquo; nur wenige Millimeter an die EU heran. &ldquo;Was dank Polen aber gelungen ist: Europa wird seinen Osten, seinen zweiten Lungenfl&uuml;gel, nun nicht mehr vergessen&rdquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75477,10388585,Sukces_wizjonerow_z_paryskiej__Kultury_.html">meint die Warschauer Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em></a>.</p>
<p>Aber es ziehen immer mehr Wolken am Horizont auf. Grund ist der laufende Prozess wegen angeblichen Amtsmissbrauchs gegen die fr&uuml;here ukrainische Regierungschefin Julija Tymoschenko. Beobachter halten das Verfahren f&uuml;r einen pers&ouml;nlichen Rachefeldzug von Pr&auml;sident Wiktor Janukowytsch gegen seine langj&auml;hrige Rivalin. Janukowytsch habe &ldquo;eine g&uuml;tliche Einigung&rdquo; versprochen, berichtet <em>Gazeta Wyborcza</em>. Wei&szlig;russland hatte seine Teilnahme abgesagt. Die Gipfel-Teilnehmer <a target="_self" href="http://www.msz.gov.pl/files/docs/komunikaty/declaration_eap_belarus.pdf">hatten eine gemeinsame Erkl&auml;rung unterzeichnet</a>, in der sie die Menschenrechtsverletzungen im Land verurteilen.</p>
<p>F&uuml;r &Uuml;berraschung sorgte der polnische Regierungschef Donald Tusk. Er schlug vor, Alexander Lukaschenkos autorit&auml;rem Regime neun Milliarden Dollar Entwicklungshilfe [6,75 Milliarden Euro] zu zahlen, wenn dieses die politischen Gefangenen freilasse und demokratische Wahlen abhalte.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.svd.se/opinion/ledarsidan/hopp-om-mer-europa-for-det-nya-osteuropa_6519090.svd">F&uuml;r <em>Svenska Dagbladet</em></a> verpasste der Gipfel die Chance, von den L&auml;ndern Osteuropas mit Hinblick auf einen EU-Beitritt Reformen zu fordern. Mit kosteng&uuml;nstigerer und einfacherer Visa-Ausstellung und Hilfen f&uuml;r die Zivilgesellschaft sollte die EU die B&uuml;rger dieser L&auml;nder &ldquo;direkt ansprechen&rdquo;, r&auml;t die schwedische Tageszeitung. &ldquo;So sch&uuml;rt man das Bed&uuml;rfnis nach Ver&auml;nderung und n&auml;hrt den Druck von unten.&rdquo;</p>
<p>Der Gipfel war &ldquo;f&uuml;r Europa von geringer Bedeutung&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/9133,725432-Szczyt-Partnerstwa-Wschodniego-nieistotny-dla-Europy.html">urteilt eine andere polnische Zeitung, <em>Rzeczpospolita</em></a>, und bedauert, dass die meisten europ&auml;ischen L&auml;nder &ldquo;wie Wei&szlig;russland, Aserbaidschan oder die Republik Moldau vom Alten Kontinent genauso weit entfernt sind wie Bangladesch oder Guyana&rdquo; &ndash; &ldquo;nicht so sehr geografisch, aber sehr wohl in ihren K&ouml;pfen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:34:09 +0100</pubDate><guid>1017231</guid></item>
</channel></rss>
