<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[COP15]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>COP16 | Schluss mit leichtem grünen Geld (Il Foglio, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/408921-schluss-mit-leichtem-gruenen-geld</link><description><![CDATA[Dank der Krise sank der CO2-Ausstoß, doch gleichzeitig setzt sie die „grüne Industrie“ die EU unter Druck. Subventionen für wenig effiziente Technologien werden in Frage gestellt. Ein Schock, der sich für das Wachstum des Sektors als heilsam herausstellen könnte. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 29 Nov 2010 11:34:22 +0100</pubDate><guid>408921</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Warum die EU beim G20 scheitern wird (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/282171-warum-die-eu-beim-g20-scheitern-wird</link><description><![CDATA[Während des Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 26. und 27. Juni wollen Frankreich und Deutschland die europäischen Vorschläge zur Regulierung des Bankwesens einbringen. Doch indem sie mit dem Alleingang drohen, riskieren sie die Isolation. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Jun 2010 18:10:01 +0100</pubDate><guid>282171</guid></item>
<item><title>CO2 | EU will sauberer werden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/257041-eu-will-sauberer-werden</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Br&uuml;ssel spricht sich f&uuml;r eine Senkung der CO2-Emissionen um 30 Prozent aus&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/planete/article/2010/05/20/bruxelles-favorable-a-une-baisse-de-30-de-ses-emissions-de-gaz-a-effet-de-serre_1360288_3244.html">enth&uuml;llt <em>Le Monde</em>,</a> die sich eine Mitteilung von der Europ&auml;ischen Kommission besorgt hat. Br&uuml;ssel ist der Auffassung, dass eine Senkung um 20 Prozent bis 2020 &ndash; so wie es 2007 von den 27 beschlossen wurde &ndash; nicht ausreiche, um den Aussto&szlig; von Treibhausgasen bis 2050 um 80 Prozent zu mindern. Die w&auml;hrend des Gipfeltreffens in Kopenhagen getroffene Vereinbarung w&uuml;rde bestenfalls zu einer Senkung der Emissionen um 15 Prozent f&uuml;hren. <em>&quot;Wenn die Mitgliedsstaaten der Ansicht der Kommission folgten, g&auml;ben sie den internationalen Klimaverhandlungen einen ordentlichen Sto&szlig; nach vorne</em>&quot;, bemerkt die franz&ouml;sische Tageszeitung. Die j&auml;hrlichen Mehrkosten einer Senkung der Emissionen um 30 Prozent werden auf 11 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Aber diese Ma&szlig;nahme k&ouml;nnte <em>&quot;Europa dazu bringen, seine wirtschaftliche Stellung zu st&auml;rken und Arbeitspl&auml;tze im Umweltsektor zu schaffen, der am aussichtsreichsten scheint. Dabei liegen die energetische Effizienz und erneuerbare Energien ganz vorne&quot;</em>, erkl&auml;rt <em>Le Monde</em> und pr&auml;zisiert, dass die Kommission das Risiko von Standortverlagerungen der europ&auml;ischen Industrien f&uuml;r gering h&auml;lt, selbst wenn es nicht zu einer internationalen Einigung hinsichtlich dieses Themas komme sollte.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 21 May 2010 12:51:14 +0100</pubDate><guid>257041</guid></item>
<item><title>Klimawandel | Wenn Skeptiker Spuren verwischen (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/189801-wenn-skeptiker-spuren-verwischen</link><description><![CDATA[Das momentane Klima meint es gut mit den Klimaskeptikern. Für ihre Thesen nutzen sie den geringsten Fehler der Wissenschaftler aus. Mit reichlich Böswilligkeit – so das Urteil von drei Autoren im NRC Handelsblad – behaupten sie, dass die Erdwärmung keine Folge menschlichen Handelns sei. Und der IPCC – die Organisation, welche die Klimaveränderungen beobachtet – sei ein betrügerischer Verein. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:52:32 +0100</pubDate><guid>189801</guid></item>
<item><title>Erneuerbare Energien | Her mit den Patenten (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/167481-her-mit-den-patenten</link><description><![CDATA[Anstatt den Entwicklungsländern Geld für den Kampf gegen die Klimaerwärmung zu geben, wäre es besser, den Zugang zu neuen Technologien zu erleichtern, meinen zwei niederländische Forscher. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:48:21 +0100</pubDate><guid>167481</guid></item>
<item><title>CO2 | Umweltverschmutzung nach Klimagipfel billiger</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/160691-umweltverschmutzung-nach-klimagipfel-billiger</link><description><![CDATA[<p>Der Klimagipfel von Kopenhagen (<a target="_blank" href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>) wirkt sich bereits aus: Der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/environment/climat/emission/index_en.htm">Preis der Emissionsrechte von CO2 in Europa</a> wird... billiger, <a target="_blank" href="http://politiken.dk/klima/klimakloden/article866606.ece">stellt <em>Politiken</em> fest</a>. Einen Tag nach Abschluss der Konferenz sank der Preis unter 13 Euro pro Tonne, der niedrigste Wert seit sechs Monaten, schreibt die d&auml;nische Tageszeitung. Grund daf&uuml;r sei, dass es nicht zu einem Abkommen zur Verringerung der CO2-Emissionen in der EU bis 2015 um die vorgesehenen 30 Prozent gekommen ist (sondern um 20 Prozent). Dies mache auch Investitionen in erneuerbare Energien weniger attraktiv. Die d&auml;nische Investmentgesellschaft <a target="_blank" href="http://www.klimainvest.dk/">Klimainvest</a> hat daraufhin beschossen, ein gro&szlig;es, von der Weltbank gef&ouml;rdertes Projekt aufzugeben, welches die CO2-Emissionen Moldawiens um f&uuml;nf Millionen Tonnen pro Jahr h&auml;tte verringern sollen.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 19:07:40 +0100</pubDate><guid>160691</guid></item>
<item><title>Meinung | Plädoyer für ein Europa, das zählt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/160501-plaedoyer-fuer-ein-europa-das-zaehlt</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Europa ist in Gefahr, in den Augen der Welt zu einer neuen Schweiz zu werden.&quot;</em> <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch/view.do;jsessionid=271DFE7307C9F610473C399F6500AA68.node1?language=DE&amp;partNumber=1&amp;country=BE&amp;zone=Nederlands+Kiescollege&amp;id=97058">Guy Verhofstadt</a> schl&auml;gt in einer <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/forum/cartes_blanches/2009-12-23/l-europe-risque-de-devenir-la-suisse-du-monde-745288.shtml">Pressetrib&uuml;ne</a> in den belgischen Zeitungen <em>Le Soir </em>und <em>De Morgen</em> Alarm. Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen (<a target="_blank" href="http://en.cop15.dk/">COP 15</a>) stellt der Vorsitzende der Liberalen im Europaparlament und ehemalige belgische Regierungschef fest, dass <em>&quot;die Superm&auml;chte nicht mehr auf Europa h&ouml;ren&quot;</em>. Trotz des Vertrags von Lissabon, der eine europ&auml;ische Diplomatie schaffen sollte, fanden die abschlie&szlig;enden Verhandlungen ohne Beteiligung der EU statt. F&uuml;r Verhofstadt ist <em>&quot;Kopenhagen das Signal, dass die EU auch politisch zusammenfinden muss. Eine politische F&ouml;deration. Den Mitgliedsstaaten bleibt keine andere Wahl: entweder h&ouml;rt man Europa als eine Stimme, oder man h&ouml;rt es gar nicht mehr.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:30:22 +0100</pubDate><guid>160501</guid></item>
<item><title>Klimaerwärmung | Retten wir die Erde, kopieren wir Europa! (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/160021-retten-wir-die-erde-kopieren-wir-europa</link><description><![CDATA[Beim Gipfeltreffen in Kopenhagen war die Staatssouveränität der hauptsächliche Hemmschuh für ein Klima-Abkommen. Die Lösung, so versichert der Politologe José Ignacio Torreblanca, besteht darin, dem Beispiel der EU in zwei Bereichen zu folgen: Technologie und Institutionen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:48:07 +0100</pubDate><guid>160021</guid></item>
<item><title>Verpatztes Stelldichein | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/158471-verpatztes-stelldichein</link><description><![CDATA[<p>Europa wollte in Kopenhagen <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/149711">Geschichte schreiben</a>. Die internationale Konferenz zum Klimawandel (<a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">COP15</a>) fand auf europ&auml;ischem Boden statt, die Union gilt als beispielhafter Vorreiter im Bereich des Umweltschutzes und es ist ihr gelungen, eine gemeinsame und ambitionierte Position zur Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es einzunehmen. Europa h&auml;tte also ohne weiteres eine f&uuml;hrende Rolle bei den Verhandlungen anstreben k&ouml;nnen.</p>
<p>Dieses Treffen hat Europa verpatzt. Schon zu Beginn der Konferenz wurde deutlich, dass die Diskussionen fast ausschlie&szlig;lich von Washington und Peking, der &quot;G2&quot; der gr&ouml;&szlig;ten Klimas&uuml;nder, gef&uuml;hrt wurden. Nicolas Sarkozy, Gordon Brown und Angela Merkel ebenso wie die d&auml;nischen Organisatoren hatten, vermutlich mit den besten Absichten, individuell agiert, anstatt am gemeinsamen Strang zu ziehen. Ihnen, den &quot;G2&quot; und den Schwellenl&auml;ndern (Brasilien, Indien, S&uuml;dafrika) gegen&uuml;ber fehlte es der schwedischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft am n&ouml;tigen Format, was auch der Pr&auml;sident der Kommission Jos&eacute; Manuel Barroso nicht auffangen konnte. Die Anwesenheit von EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy h&auml;tte sicher nichts daran ge&auml;ndert.</p>
<p>Das Ergebnis f&uuml;r die Klimaproblematik ist ein im kleinen Komitee getroffenes und m&uuml;hsam abgerungenes <a href="http://en.cop15.dk/files/pdf/copenhagen_accord.pdf" target="_blank">&Uuml;bereinkommen</a>, das aber keine langfristigen Ziele im Hinblick auf den CO2-Aussto&szlig; festlegt, nur unzureichende Hilfe zur Bereitstellung umweltfreundlicher Technologien f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder vorsieht und vor allem f&uuml;r die unterzeichnenden L&auml;nder nicht verbindlich ist. Und laut dem Kabinett Deloitte wurden in den zw&ouml;lf Tagen &uuml;ber 46.000 Tonnen CO2 quasi f&uuml;r nichts ausgesto&szlig;en. Aus politischer Sicht ist die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Welt, deren 600 Millionen Einwohner bereit sind, etwas f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Generationen zu tun, auf der Ersatzbank geblieben. Die Lehre, die man daraus ziehen kann, ist immer die gleiche: Ungeeint spielen die Europ&auml;er keine gewichtige Rolle auf der internationalen B&uuml;hne. Ob sich ihre f&uuml;hrenden Politiker dessen bewusst sind? <em>G.P.A. </em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:06:42 +0100</pubDate><guid>158471</guid></item>
<item><title>COP15 | Der Planet dreht sich im Kreis (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/158151-der-planet-dreht-sich-im-kreis</link><description><![CDATA[Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:54:43 +0100</pubDate><guid>158151</guid></item>
<item><title>COP15 | Homo Oeconomicus fährt gegen die Wand (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/157151-homo-oeconomicus-faehrt-gegen-die-wand</link><description><![CDATA[Der Kopenhagener Klimagipfel droht zu Scheitern. Es sieht ganz so aus, als erziele man in Sachen Klimawandel keinerlei Fortschritte. Schuld daran ist die Unfähigkeit sich eine Menschheit vorzustellen, die nicht länger leben kann, ohne sich einzuschränken. Der britische Umweltschützer George Monbiot richtet einen leidenschaftlichen Appell an seine Leser. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:42:50 +0100</pubDate><guid>157151</guid></item>
<item><title>COP15 | Rebellen sind nicht mehr Gesellen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/154851-rebellen-sind-nicht-mehr-gesellen</link><description><![CDATA[Sie kommen als Piraten verkleidet nach Dänemark, um die Bewahrer des fossilen Energiesystems zu schrecken, oder inszenieren fiktive Prozesse gegen CO2-Verschmutzer: Zehntausende Klima-Aktivisten sind in Kopenhagen. Doch hinter der scheinbar geeinten Front streiten die großen Klima-Organisationen: Bei den Verhandlungen mitmachen oder stören? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 Dec 2009 16:22:02 +0100</pubDate><guid>154851</guid></item>
<item><title>COP15 | Erneuern oder sterben (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/153261-erneuern-oder-sterben</link><description><![CDATA[Um die CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen und die globale Erderwärmung zu begrenzen, muss das System des Energieverbrauchs verändert werden. Vor Beginn des Klimagipfels von Kopenhagen (COP15) hat die EU angekündigt, dass sie 20 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Ressourcen produzieren will. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:20:11 +0100</pubDate><guid>153261</guid></item>
<item><title>COP15 | Steckt Moskau hinter dem Klimagate?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/152021-steckt-moskau-hinter-dem-klimagate</link><description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cif-green/2009/dec/07/climate-change-denial-industry">Die Aff&auml;re</a> rund um die Ver&ouml;ffentlichung von E-Mails britischer Forscher einen Tag vor Beginn des Kopenhagener Weltklimagipfel (<a target="_blank" href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>) wird zum Spionageroman. <em>&quot;Die Hacker kamen aus Russland&quot;</em>, titelt <em>Mlad&aacute; Fronta DNES </em>einen Tag nach Beginn des Gipfels. Den ermittelnden Beamten zufolge agierten die Hacker, die den Zugangscode des Servers der britischen Klimaforscher knackten, von der sibirischen Stadt Tomsk aus. Die tschechische Tageszeitung <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/mfdnes.asp?v=285&amp;r=titulni_stranaa&amp;c=1301105">vertritt</a> somit die Theorie, die von der britischen Zeitungen &uuml;bernommen wurde: ein von Moskau angezetteltes Komplott. Russland geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Erdgas- und Erd&ouml;lf&ouml;rderern der Welt, und es l&auml;ge in seinem Interesse, die Teilnehmer einer Konferenz zu diskreditieren, deren erkl&auml;rtes Ziel es ist, weltweit die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:52:06 +0100</pubDate><guid>152021</guid></item>
<item><title>Windenergie | Frischer Wind über Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/151701-frischer-wind-ueber-europa</link><description><![CDATA[<p>Neun Energieminister haben eine gemeinsame Erkl&auml;rung unterzeichnet, die vorsieht, die heutigen und zuk&uuml;nftigen Windkraftanlagen der Nordsee in ein gemeinsames Netzwerk einzubinden, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/5627/kopenhagen-2009/article/detail/1039105/2009/12/08/Historisch-akkoord-over-windparken-Noordzee.dhtml" target="_blank">k&uuml;ndigt <em>De Morgen </em>an</a>. Ein <em>&quot;historisches Abkommen&quot;</em>, so der Titel der fl&auml;mischen Tageszeitung. Die Unterzeichnerstaaten (Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Gro&szlig;britannien, Irland, Schweden und D&auml;nemark) w&uuml;rden somit auch an windarmen Tagen mit Energie versorgt werden. Norwegen hat sich der Initiative angeschlossen und wird Energie aus Wasserkraftwerken liefern. Ziel der EU ist es, bis 2020 150 Gigawatt aus Windkraft (heute: 7) zu erzeugen, was eine Beschleunigung des Baus von Windkraftanlagen bedeutet. Bart Bode, Leiter der <a href="http://www.ode.be/" target="_blank">fl&auml;mischen Organisation f&uuml;r nachhaltige Energien</a>, hofft, dass das Projekt Vorbildfunktion haben wird:<em> &quot;Warum nicht ein Netzwerk von Solaranlagen im Mittelmeerraum schaffen?&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:49:44 +0100</pubDate><guid>151701</guid></item>
<item><title>Bertrams, Het Parool (Amsterdam) | Luft für die Erde | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/151131-luft-fuer-die-erde</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 07 Dec 2009 16:56:11 +0100</pubDate><guid>151131</guid></item>
<item><title>Klimawandel | CO2: Vergraben und vergessen? (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/150841-co2-vergraben-und-vergessen</link><description><![CDATA[Viele Unternehmen und Organisationen, darunter Shell, befürworten die unterirdische Einlagerung des in Industrieabgasen enthaltenen Kohlendioxids – eine Methode, der nun viele ehedem skeptische Wissenschaftler zusprechen. Wirtschaftsinteressen machen es aber schwer, unabhängige Experten zu finden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:18:15 +0100</pubDate><guid>150841</guid></item>
<item><title>COP15 | Kopenhagen, oder der Hyperkan (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/150581-kopenhagen-oder-der-hyperkan</link><description><![CDATA[Entweder wir reduzieren drastisch die Emissionen, oder wir werden unseren Planeten nicht mehr wiedererkennen. Zu Beginn des Kopenhagener Gipfeltreffens zum Klimawandel erklärt Johann Hari im Independent, dass die Welt schlicht zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu wählen hat. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:57:59 +0100</pubDate><guid>150581</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Dinosaurier gegen den grünen Cameron</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/148591-dinosaurier-gegen-den-gruenen-cameron</link><description><![CDATA[<p>Weder Europa noch der gef&uuml;rchtete Vertrag von Lissabon haben David Camerons wiederauferstehende Tories bisher zum Scheitern gebracht. Aber vielleicht wird es sein Kampf f&uuml;r den Umweltschutz tun. Das <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/cameron-hit-by-tory-backlash-on-environment-1832208.html" target="_blank">Titelblatt des <em>Independent </em>berichtet</a> &uuml;ber die Wiederauferstehung von Tory-Dinosauriern wie Ann Widdecombe, die aus der ertragreichen und gn&auml;digen Thatcher-&Auml;ra stammen. Sie alle wollen die Gelegenheit beim Schopfe fassen: Cameron dr&auml;ngt am Vorabend des <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">COP15-Gipfels</a> darauf, eine <em>&quot;wahre, verbindliche und gerechte Abmachungen&quot;</em> zu finden, um <em>&quot;die Kohlendioxidemissionen abzustellen, f&uuml;r welche die wichtigsten Wirtschaftszweige verantwortlich sind&quot;.</em> Der ehemaliger Innenminister des Schattenkabinetts <a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/david-davis-why-this-ferocious-desire-to-impose-hairshirt-policies-1832213.html" target="_blank">David Davis &auml;u&szlig;ert </a>ebenfalls in den Spalten der Londoner Tageszeitung, dass eine solch kompromisslose Politik wie die von Cameron, die das Ziel des CO2-Emissionsstops derart hartn&auml;ckig verfolgt, <em>&quot;zum Scheitern verurteilt ist&quot;. &quot;Die grausame Entschlossenheit, mit der B&uuml;&szlig;erhemd-Politik f&uuml;r die staatlichen Steuern (auf Urlaubsfl&uuml;gen) erzwungen werden sollen und mithilfe derer unsere so sch&ouml;ne Landschaft durch Windturbinen entstellt werden soll&hellip; wird in einem demokratischen Land gezwungenerma&szlig;en Reaktionen hervorrufen&quot;</em>, schreibt er.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:11:42 +0100</pubDate><guid>148591</guid></item>
<item><title>COP15 | Kopenhagen, Stippvisite oder Schaubühne</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/145601-kopenhagen-stippvisite-oder-schaubuehne</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Der m&auml;chtigste Mann der Welt wird zur Klimakonferenz nach Kopenhagen [<a href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>] kommen&quot;</em>, k&uuml;ndigt die <a href="http://jp.dk/"><em>Jyllands-Posten</em></a> an. Die d&auml;nische Tageszeitung bedauert aber, dass Barack Obama sich leider entschlossen hat, am 9. Dezember zu kommen &quot;wenn kein anderer Staatschef anwesend sein wird&quot;, bevor er nach Oslo f&auml;hrt, um dort seinen Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. <em>&quot;Es besteht die gro&szlig;e Wahrscheinlichkeit, dass andere Regierungschefs wie z.B. der chinesische Staatspr&auml;sident Hu Jintao oder der indische Ministerpr&auml;sident Manmohan Singh nicht kommen werden&quot;</em>, berichtet Jyllands-Posten und f&uuml;rchtet, dass dies <em>&quot;die M&ouml;glichkeit einer Einigung bez&uuml;glich der Reduzierung von Treibhausgasen schw&auml;chen&quot;</em> k&ouml;nnte. Was den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten angeht, ist dies nicht der Fall. Er lehnt eine <em>&quot;Einigung mit Abstrichen&quot; </em>ab und f&auml;hrt am 26. November nach Brasilien, um die Staaten S&uuml;damerikas davon zu &uuml;berzeugen, sich der europ&auml;ischen Position anzuschlie&szlig;en. <em>&quot;Auch wenn er von keinem anderen europ&auml;ischen Staatschef dazu aufgefordert wurde, m&ouml;chte Nicolas Sarkozy die Methode des Forcierens wieder aufnehmen&quot;</em>, <a href="http://www.lefigaro.fr/environnement/2009/11/26/01029-20091126ARTFIG00032-climat-obama-et-sarkozy-face-a-face-a-copenhague-.php">berichtet <em>Le Figaro</em>.</a> Und vor allem will er die Chance nicht verpassen, als Architekt eines Klima-Konsens' dazustehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:14:52 +0100</pubDate><guid>145601</guid></item>
<item><title>COP 15 | Die Klima-Kreuzritter (La Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/144851-die-klima-kreuzritter</link><description><![CDATA[Wenn heute keiner oder kaum einer mehr die Klimaerwärmung bestreitet, dann ist das ihnen zu verdanken. Seit zwanzig Jahren heben die Experten des Weltklimarats den warnenden Zeigefinger. Reportage über ein kontroverses Netzwerk. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:42:16 +0100</pubDate><guid>144851</guid></item>
<item><title>CO2 | Europas giftige Landwirtschaft (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/142851-europas-giftige-landwirtschaft</link><description><![CDATA[Die erste Kohlenstoff-Gesamtbilanz der Europäischen Union zeigt, dass die durch die Landwirtschaft verursachten Treibhausgase die Aufnahmekapazität der Ökosysteme übersteigen. Ein Tatbestand, der – so Le Figaro – die intensive Landwirtschaft noch weiter belastet. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Nov 2009 17:37:32 +0100</pubDate><guid>142851</guid></item>
<item><title>COP15 | Noch ein sinnloser Gipfel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/138051-noch-ein-sinnloser-gipfel</link><description><![CDATA[<p>Als <em>&quot;arrogant und dreckig&quot;</em> <a href="http://www.berlingske.dk/klima/internationale-medier-koebenhavn-bliver-en-tynd-omgang">bezeichnet </a>die <em>Berlingkse Tidende</em> die am 15. November in Singapur getroffene Abmachung. Man einigte sich in Hinblick auf den im Dezember stattfindenden <a href="http://en.cop15.dk/">Kopenhagener Gipfel (</a>COP15), bei dem ein politisches Abkommen zur Reduktion der Treibhausgasen unterzeichnet werden soll. F&uuml;r die d&auml;nische Tageszeitung wird das vom d&auml;nischen Regierungschef Lars L&oslash;kke Rasmussen vorgeschlagene Abkommen, mit dem sich die USA und China einverstanden erkl&auml;rt haben, keinerlei verpflichtende Klauseln enthalten. Diese k&ouml;nnten m&ouml;glicherweise w&auml;hrend des darauffolgenden Umweltgipfels 2010 in Mexiko aufgenommen werden. Auf seinem Blog sch&auml;tzt der Klimaverantwortliche der <a href="http://www.mm.dk/">Mandag Morgen</a>-Expertenkommission, <a href="http://dengronnebundlinje.blogs.berlingske.dk/2009/11/15/tillykke-til-den-sorte-lobby-1-hov-uds%25c3%25a6ttelse-er-alligevel-en-mulighed/">Peil Meilstrup</a>, die Situation als <em>&quot;&uuml;beraus besorgniserregend&quot;</em> ein. <em>&quot;Wenn die USA sich nicht dazu verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, so werden zahlreiche Entwicklungsl&auml;nder diesem Beispiel folgen wollen.&quot; </em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Nov 2009 14:21:12 +0100</pubDate><guid>138051</guid></item>
<item><title>CO2 | EU, der Musterschüler trickst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/137251-eu-der-musterschueler-trickst</link><description><![CDATA[<p>Einen Monat vor dem Kopenhagener Gipfeltreffen zum Klimawandel (COP 15) n&auml;hert sich die Europ&auml;ische Union den im Kyoto-Protokoll f&uuml;r 2012 festgelegten <a href="http://www.eea.europa.eu/de/pressroom/newsreleases/nichtindustrielle-emissionen-2013-der-schlussel-fur-die-einhaltung-der-kioto-ziele">Zielvorstellungen</a>. Dies hat sie vor allem den Bem&uuml;hungen von f&uuml;nf der 15 L&auml;nder zu verdanken, die zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Abkommens zur Reduzierung der CO2-Emissionen (1992) Mitglied der EU waren, <a href="http://www.volkskrant.nl/economie/article1315664.ece/EU_slaagt_voor_eerste_examen_in_CO2-reductie">berichtet <em>De Volkskrant</em></a>. <a href="http://www.eea.europa.eu/de/pressroom/newsreleases/nichtindustrielle-emissionen-2013-der-schlussel-fur-die-einhaltung-der-kioto-ziele">Neusten Zahlen</a> der Europ&auml;ischen Umweltagentur (EEA) zufolge, werden die Emissionen tats&auml;chlich zwischen 2008 und 2012 f&uuml;r die EU-15 durchschnittlich um 11,5&nbsp; Prozent niedriger ausfallen als im Jahre 1990, obwohl das Ziel von Kyoto nur bei 8 Prozent lag. Nichtsdestoweniger sollte man sich nicht t&auml;uschen lassen: Die niederl&auml;ndische Tageszeitung <a href="http://www.eea.europa.eu/publications/eea_report_2009_9">erkl&auml;rt</a>, dass die reellen Emissionen nur um 6,9 Prozent geringer sein werden und dass der Rest aufgrund von &quot;Kniffen&quot; zustande k&auml;me, wie zum Beispiel das Investieren in Projekte mit nachhaltiger Energie in anderen L&auml;ndern (2,2 Prozent), am innergemeinschaftlichen Austausch von Emissionsquoten (1, 4 Prozent) und dem Pflanzen von B&auml;umen (1,0 Prozent).</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:13:42 +0100</pubDate><guid>137251</guid></item>
<item><title>Kopenhagener Konferenz | Nächstes Jahr Dienstag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/132861-naechstes-jahr-dienstag</link><description><![CDATA[<p>Der weltweite finanzielle Zusammenbruch schaffte es nicht, und jetzt kann nicht einmal die Aussicht einer drohenden Klimakatastrophe die gro&szlig;en und klugen K&ouml;pfe der&nbsp; Welt zusammenf&uuml;hren. In einem Jahr voller Reinf&auml;lle von weltweiten Treffen wie dem G7 und G20, scheint es als ob die <a href="http://en.cop15.dk/">Kopenhagener Klimakonferenz</a> im Dezember baden gehen wird. Auf der <a href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/britain-rules-out-climate-treaty-at-summit-1815728.html">Titelseite des </a><em><a href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/britain-rules-out-climate-treaty-at-summit-1815728.html">Independent</a> </em>kann man lesen, dass England beschlossen hat, die Flinte ins Korn zu werfen. Infolge der Z&ouml;gerlichkeit von L&auml;ndern wie den USA, Kanada und Russland, Verpflichtungen zum Emissions-Abbau und zu finanzieller Hilfe f&uuml;r die Entwicklungsl&auml;nder einzugehen, erkl&auml;rten hohe englische Beamte, dass<em> &quot;es keine Hoffnung darauf gibt, einen rechtskr&auml;ftigen Vertrag zum Klimawandel zu unterzeichnen. [...] Die Positionen von den unterschiedlichen Weltm&auml;chten liegen so weit auseinander, dass es <a href="http://en.cop15.dk/news/view+news?newsid=2524">noch mindestens ein Jahr oder l&auml;nger dauern wird</a>&quot;</em>, berichtet die Londoner Tageszeitung. Dies ist also das traurige Ergebnis, nachdem 10.000 Beamte aus 192 L&auml;ndern 24 Monate lang auf den Kopenhagener Termin hingearbeitet haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Nov 2009 18:21:53 +0100</pubDate><guid>132861</guid></item>
<item><title>Klimaerwärmung | Osteuropa lässt Klimarechnung kalt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/128501-osteuropa-laesst-klimarechnung-kalt</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Solidarit&auml;t mit den Armen Europas&quot;</em>, <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,7202429,Solidarnosc_eurobiedoty.html">titelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und fasst damit die Debatte um die Kohlendioxidausst&ouml;&szlig;e beim EU-Gipfel in Br&uuml;ssel zusammen. Die L&auml;nder des Alten Europa wollen die Kosten f&uuml;r die Reduzierung der Emissionen gleichm&auml;&szlig;ig aufteilen. Jedoch k&auml;mpft das die Koalition der neuen EU-Mitglieder anf&uuml;hrende Polen darum, die gesamte Last der Erderw&auml;rmung auf seine wohlhabenderen europ&auml;ischen Partner abzuw&auml;lzen. Wie die Tageszeitung berichtet, bringen die Polen vor allem ein Hauptargument vor: <em>&quot;Die Grundlage unserer Wirtschaft ist noch immer Steinkohle. Deshalb haben wir viel mehr Emissionen. Aber wir k&ouml;nnen doch nicht f&uuml;r unsere historischen Probleme zahlen, die unseren Staat zur R&uuml;ckst&auml;ndigkeit verdammt haben.&quot; </em></p>
<p>Vertreter zentraleurop&auml;ischer L&auml;nder f&uuml;gten hinzu, dass das von der Krise angeschlagene Lettland auch nicht f&uuml;r die aufsteigende Wirtschaftsmacht Indien zahlen sollte. Jedoch &uuml;berzeugen diese Argumente nicht alle. <em>&quot;Heute geh&ouml;rt Polen zu den f&uuml;nfzig reichsten L&auml;ndern der Welt. Jedoch war das nicht immer so. In der Vergangenheit haben sich viele L&auml;nder dieser Erde Polen gegen&uuml;ber solidarisch verhalten. Nun sollte Polen anderen helfen&quot;</em>, schreibt der Nobelpreistr&auml;ger und Erzbischof Desmond Tutu in einem offenen Brief an die EU-Spitzen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:02:45 +0100</pubDate><guid>128501</guid></item>
<item><title>Biodiversität | Kopenhagen könnte Regenwald gefährden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/124431-kopenhagen-koennte-regenwald-gefaehrden</link><description><![CDATA[<p>Auf seiner Titelseite <a href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/rainforest-treaty-fatally-flawed-1809412.html">warnt <em>The Independent</em></a>: <em>&quot;Verh&auml;ngnisvolle Fehler im Regenwaldvertrag&quot;</em>. Eine entscheidende Passage, welche <em>&quot;die Umwandlung nat&uuml;rlicher W&auml;lder in Waldplantagen&quot;</em> verbietet, wurde aus dem <a href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/historic-chance-to-halt-the-scourge-of-deforestation-1809418.html">Vertrag &uuml;ber die Entwaldung</a> gestrichen, der im Dezember bei der Klimakonferenz in Kopenhagen unterzeichnet werden soll. Wird diese Schutzma&szlig;nahme nicht wieder eingef&uuml;gt, so ein von der Tageszeitung zitierter Umweltsch&uuml;tzer, dann <em>&quot;gelangen wir zu einer Situation, in welcher L&auml;nder daf&uuml;r bezahlt werden, ihre nat&uuml;rlichen W&auml;lder in Palmenplantagen zu verwandeln&quot;,</em> die oft f&uuml;r die Produktion von Biokraftstoffen genutzt werden. Der Bericht weist weiter darauf hin, dass die Abforstung <em>&quot;heute knapp 20% der j&auml;hrlichen Kohlenstoffemissionen produziert &ndash; mehr als das Transportwesen der ganzen Welt&quot;</em>. Aus diesem Grund hat <a href="http://www.un-redd.org/">REDD</a>, ein UN-Programm zur <em>&quot;Reduktion von Emissionen infolge von Entwaldung in Entwicklungsl&auml;ndern&quot;</em> im Kopenhagener Vertrag einen eigenen Abschnitt. Greenpeace hat EU-Funktion&auml;re dringend aufgefordert, das Verbot bei den letzten Verhandlungen &uuml;ber den Vertrag, welche n&auml;chste Woche in Barcelona beginnen, wieder einzuf&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:51:42 +0100</pubDate><guid>124431</guid></item>
<item><title>Uneinig und taub | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/122941-uneinig-und-taub</link><description><![CDATA[<p>Jetzt wo sich der tschechische Pr&auml;sident <a href="http://klaus.cz/klaus2/asp/default.asp?lang=DE&amp;CatID=xJmgUVdK">V&aacute;clav Klaus</a> anscheinend dazu durchgerungen hat, den <a href="http://europa.eu/lisbon_treaty/index_de.htm">Lissabon-Vertrag</a> zu unterzeichnen, scheint die gesamte Europ&auml;ische Union erleichtert aufzuseufzen. Die Optimisten werden sagen, dass die europ&auml;ische Integration endlich zu Stande kommen wird, dass die Europ&auml;ische Union ihren Vorstellungen endlich Gestalt geben kann und ihre Stimme Gewicht bekommt.</p>
<p>Die anderen werden anmerken, dass die EU in dieser Woche ein weiteres Mal ihre Unf&auml;higkeit gezeigt hat, am gleichen Strang zu ziehen. Am 20. Oktober scheiterten die Verhandlungen der europ&auml;ischen <a href="http://www.consilium.europa.eu/App/NewsRoom/loadDocument.aspx?id=350&amp;lang=EN&amp;directory=en/ecofin/&amp;fileName=110622.pdf">Finanzminister</a> bez&uuml;glich der EU-Finanzhilfe f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder, damit auch diese den Klimawandel bremsen k&ouml;nnen. Selbst nachdem die von Experten errechnete Summe von 30 Milliarden Euro um die H&auml;lfte verringert wurde, gab es keine Einigung: Zu viele Staaten haben Angst, dass die Beitr&auml;ge nicht gerecht verteilt werden. Zu Recht bezeichnete der niederl&auml;ndische Finanzminister Wouter Bos diesen Konsensmangel als &quot;besch&auml;mend&quot;, w&auml;hrend sein schwedischer Amtskollege Anders Borg &auml;u&szlig;erte, er sei &quot;schwer entt&auml;uscht&quot;.</p>
<p>Am n&auml;chsten Tag f&auml;ngt die Geschichte von Neuem an: Die <a href="http://www.consilium.europa.eu/App/NewsRoom/loadDocument.aspx?id=356&amp;lang=de&amp;directory=en/envir/&amp;fileName=110643.pdf">Umweltminister</a> erzielten hinsichtlich der von den mitteleurop&auml;ischen Staaten nicht ausgenutzten CO2-Emissionsrechte, der kritischsten Frage, keine Einigung. Die Verhandlungen zeigen auch, dass die &quot;kleinen&quot; Staaten dazu neigen, den &quot;gro&szlig;en&quot; Staaten alle Verantwortung aufzub&uuml;rden. Der Misserfolg der Finanzminister sei vor allem durch das z&ouml;gernde Verhalten Deutschlands herbeigef&uuml;hrt worden, das die Bildung seiner neuen Regierung abwartet. Man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass dies nur wie so oft vorgeschoben wird, um eine gemeinsame Stellungnahme hinauszuz&ouml;gern. Vielleicht fehlt auch einfach der politische Wille zu einem gemeinsamen Einverst&auml;ndnis. Europa scheint sich vor allem nicht bewusst zu sein, dass es nicht geh&ouml;rt wird, solange es unf&auml;hig ist, einstimmig zu sprechen.</p>
<p><em>J.S.</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:22:49 +0100</pubDate><guid>122941</guid></item>
<item><title>Kopenhagen-Konferenz | EU unterschätzt die Klimaerwärmung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/122431-eu-unterschaetzt-die-klimaerwaermung</link><description><![CDATA[<p>Die europ&auml;ischen Projektvorschl&auml;ge f&uuml;r die <a href="http://en.cop15.dk/">Kopenhagener Klimakonferenz </a>basieren auf veralteten Zahlen, warnt <em><a href="http://www.demorgen.be" target="_blank"><em>De Morgen</em></a></em>. Die fl&auml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass das Ziel einer auf zwei Grad beschr&auml;nkten Klimaerw&auml;rmung <em>&quot;fast zum Mantra geworden&quot;</em> und &uuml;berholt ist. Dem Umweltsch&uuml;tzer Jean-Pascal van Ypersele zufolge zeigen <em>&quot;neueste umfassende Daten, dass man einen Anstieg von maximal 1,5 Grad anstreben muss, wenn man eine gef&auml;hrliche Erw&auml;rmung verhindern will.&quot;</em> Au&szlig;erdem ist die Behauptung der EU falsch, ihre Informationen basierten auf Zahlen der <a href="http://www.ipcc.ch/home_languages_main.htm">UNO-Expertengruppe IPCC</a>: In ihrem letzten Bericht warnt die IPCC, dass der Gipfel des CO2-Aussto&szlig;es sp&auml;testens 2015 erreicht sein muss und nicht erst 2020, wie es die Europ&auml;er vorsehen. Allerdings geben der belgischen Regierung nahestehende Kreise zu verstehen, dass <em>&quot;es unklug w&auml;re, pl&ouml;tzlich Texte zu &auml;ndern, die seit Jahren zu einem 'gemeinsamen Konsens' geh&ouml;ren.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 16:59:41 +0100</pubDate><guid>122431</guid></item>
<item><title>Außenpolitik | EU-Brasilien, der Anfang einer schönen Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/111621-eu-brasilien-der-anfang-einer-schoenen-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>Die Wahl Rio de Janeiros als Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 zeuge <em>&quot;vom stetig wachsenden Gewicht&quot;</em> Brasiliens, <a href="http://www.lavanguardia.es/premium/epaper/20091007/53798912946.html"><em>schreibt</em></a> <em>La Vanguardia</em> nach dem <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/en/er/110440.pdf"><em>EU-Brasilien-Gipfel</em></a>, der am 6. Oktober in Stockholm stattfand. Ein Gipfel, der &ndash; so die Tageszeitung aus Barcelona &ndash; <em>&quot;sechs Jahre nach der Wahl Lu&iacute;s In&aacute;cio Lula Da Silvas zum Pr&auml;sidenten die f&uuml;hrende Rolle Brasiliens auf dem internationalen politischen Parkett&quot;</em> noch st&auml;rke. <em>&quot;Vor allem das &ouml;konomische Gewicht Brasiliens und sein Leadership in Lateinamerika haben die Europ&auml;er dazu gebracht, sich Lula anzun&auml;hern&quot;</em>, stellt das Blatt fest. Ein paar Wochen vor dem <a href="http://fr.cop15.dk/ "><em>Weltklimagipfel (COP15) in Kopenhagen</em></a> im kommenden Dezember, wird das <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/brazil/index_en.htm"><em>B&uuml;ndnis mit Brasilien von der EU</em></a> als strategisch wichtig betrachtet, mehr noch mit China, Indien oder den USA. La Vanguardia meint, dass diese Ann&auml;herung <em>&quot;sowohl f&uuml;r Brasilien als auch f&uuml;r die EU von historischer Bedeutung ist, denn es ist das erste Mal, dass die EU mit einem zur Weltmacht aufstrebenden Schwellenland bei einem Abkommen dieser Tragweite an einem Strang zieht.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:10:36 +0100</pubDate><guid>111621</guid></item>
<item><title>Klimaerwärmung | Uneinigkeit USA-EU bedroht Kopenhagen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/99041-uneinigkeit-usa-eu-bedroht-kopenhagen</link><description><![CDATA[<p>Die Meinungsverschiedenheit der USA und Europa beim Thema Klimaerw&auml;rmung <em>&quot;k&ouml;nnte das Abkommen, welches das <a href="http://unfccc.int/resource/docs/convkp/kpeng.pdf">Kyoto-Protokoll</a> zur Reduzierung von Treibhausgasen abl&ouml;sen soll, behindern oder entkr&auml;ften&quot;</em>, <a href="http://www.lavanguardia.es/ciudadanos/noticias/20090917/53785956376/la-brecha-entre-ee.uu.-y-la-ue-amenaza-el-pacto-sobre-el-clima.html">meldet <em>La Vanguardia</em></a>. Die Tageszeitung aus Barcelona meint, dass Barack Obamas Einzug ins Wei&szlig;e Haus die Hoffnung gesch&uuml;rt habe, dass die Vereinigten Staaten dem Kompromiss zustimmen w&uuml;rden, der sich in der internationalen Gemeinschaft bez&uuml;glich der <a href="http://en.cop15.dk/">Kopenhagener Konferenz</a> zur Fortsetzung des Protokolls von Kyoto abzeichnet (COP15). <em>&quot;Ein Abgrund trennt die USA von Europa&quot;</em>, schreibt die Tageszeitung, denn die EU m&ouml;chte bis 2020 die Treibhausgase um 30 Prozent reduzieren (im Vergleich zu 1990). Die USA aber wollen das Inkrafttreten der auf der Konferenz beschlossenen Ma&szlig;nahmen auf die Zeitspanne 2020-2050 verschieben. Dieser Vorschlag <em>&quot;zerschl&auml;gt alle Projekte globaler Bem&uuml;hungen&quot;</em>, schlie&szlig;t die Zeitung. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:13:32 +0100</pubDate><guid>99041</guid></item>
<item><title>Nächster Halt: Kopenhagen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/95731-naechster-halt-kopenhagen</link><description><![CDATA[<p>Drei Monate vor der Klimakonferenz in Kopenhagen (<a href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>) poliert Europa seine Waffen, um als Vorreiter im Kampf gegen die Klimaerw&auml;rmung aufzutreten. Am 10. September hat die Europ&auml;ische Kommission<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/93641-100-milliarden-zur-rettung-des-planeten"> ihre Vorschl&auml;ge</a> vorgebracht, damit sich L&auml;nder aus dem Norden wie aus dem S&uuml;den gemeinsam f&uuml;r den Erhalt des Planeten verb&uuml;nden. Am gleichen Tag verk&uuml;ndete Nicolas Sarkozy in Frankreich die Errichtung einer &quot;CO2-Steuer&quot; von 17 Euro je ausgesto&szlig;ener Tonne Kohlendioxid.</p>
<p><em>&quot;Die Situation ist zu ernst, um nur so zu tun, als ob man handeln w&uuml;rde&quot;</em>, erkl&auml;rte der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident und nannte die Ma&szlig;nahme &quot;geschichtstr&auml;chtig&quot;. Aber anstelle sich auf die konkreten Auswirkungen einer solchen Emissionssteuer zu konzentrieren, drehte sich die Diskussion um die Konsequenzen f&uuml;r das Haushaltsgeld der Steuerzahler. Schade, denn wie die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/644/487054/text/">bemerkt</a>, <em>&quot;handelt es sich um eine wahre CO2-Steuer&quot;</em>. Die Debatte blieb eine Frankreich interne, obwohl sie europ&auml;isch sein sollte. In Br&uuml;ssel bleiben die Vorschl&auml;ge der Kommission zur Zeit blo&szlig;e technokratische Worte, weil sie von den regierenden Politikern nicht unterst&uuml;tzt werden.</p>
<p>Angela Merkel, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy haben einen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/90951-die-zaehmung-der-suendenboecke">gemeinsamen Brief unterschrieben</a> mit dem Anliegen, beim n&auml;chsten Gipfeltreffen der G20 die Position der gro&szlig;en europ&auml;ischen L&auml;nder zur Frage der Banken-Boni zu diskutieren. Der n&auml;chste Europ&auml;ische Rat im Oktober k&ouml;nnte die Gelegenheit f&uuml;r diese drei Staatschefs, ihre Kollegen und die schwedische Pr&auml;sidentschaft bieten, auf genauso konkrete Weise in Sachen Umweltbewusstsein aktiv zu werden. So w&uuml;rde Europa mit Ideen aber auch mit einem politischen Willen nach Kopenhagen ziehen, mit dem sich seine B&uuml;rger identifizieren k&ouml;nnen.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 11 Sep 2009 19:10:25 +0100</pubDate><guid>95731</guid></item>
<item><title>Klimaerwärmung | 100 Milliarden zur Rettung des Planeten (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/93641-100-milliarden-zur-rettung-des-planeten</link><description><![CDATA[Weniger als drei Monate vor der Klimakonferenz in Kopenhagen (COP 15) will Europa die Führungsrolle im Kampf gegen die Klimaerwärmung übernehmen. In einem Dokument, das am 10. September dem Rat der Europäischen Union vorgelegt werden soll, wird die Finanzierung der von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen beziffert. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Sep 2009 17:40:55 +0100</pubDate><guid>93641</guid></item>
<item><title>Klimawandel | Kopenhagen muss ans Wasser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/66821-kopenhagen-muss-ans-wasser</link><description><![CDATA[<p>N&auml;chsten Dezember findet in Kopenhagen eine internationale Konferenz zum Klimawandel statt (<a href="http://en.cop15.dk/">COP15</a>). Doch auf der Themenliste der Tagesordnung (CO2, technologische&nbsp; Innovationen, gr&uuml;ne Energie) fehlt ein wichtiger Programmpunkt: das Wasser. In der franz&ouml;sischen Zeitung <em><a href="http://www.liberation.fr/"><em>Lib&eacute;ration</em></a></em> macht der Pr&auml;sident des <a href="http://www.ierpe.eu/?lng=en">Europ&auml;ischen Instituts f&uuml;r Wasserpolitik</a> (Ierpe) Riccardo Petrella darauf aufmerksam, dass gerade das Wasser eine der durch den Klimawandel am meisten gef&auml;hrdeten Ressourcen sei. Den Arbeiten des <a href="http://www.ipcc.ch/home_languages_main_french.htm">IPCC</a> (Zwischenstaatlicher Ausschuss f&uuml;r Klimawandel) zufolge werden 2050 h&ouml;chstwahrscheinlich 60% der Weltbev&ouml;lkerung in Gebieten mit Wassermangel leben. Wenn das &quot;blaue Gold&quot; erst einmal rar geworden ist, k&ouml;nnte es einer der Hauptkriegsgr&uuml;nde des 21. Jahrhunderts werden. Als Hauptproblem der reichen Staaten hat die Diskussion um die <em>&quot;Post-Erd&ouml;lenergie Verhandlungen zum Klimawandel verdr&auml;ngt&quot;</em>, bemerkt Riccardo Petrella.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2009 14:02:45 +0100</pubDate><guid>66821</guid></item>
</channel></rss>
