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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Mitgliedsstaaten]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Alexis Tsipras, der gefährlichste Europäer? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2055981-alexis-tsipras-der-gefaehrlichste-europaeer</link><description><![CDATA[Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:53:17 +0100</pubDate><guid>2055981</guid></item>
<item><title>Frankreich | Neinsager für Europa zuständig</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2008511-neinsager-fuer-europa-zustaendig</link><description><![CDATA[<p>Der neue franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Laurent Fabius und der neue Europaminister Bernard Cazeneuve haben eines gemeinsam: Sie haben beim Referendum von 2005 &uuml;ber die europ&auml;ische Verfassung und bei der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon 2008 mit Nein gestimmt.</p>
<p>Frankreichs europ&auml;ische Partner sollten jedoch</p>
<blockquote><p>nicht daraus schlie&szlig;en, Fran&ccedil;ois Hollandes Au&szlig;enpolitik sei antieurop&auml;isch angehaucht. Das w&auml;re ein Irrtum</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.lemonde.fr/a-la-une/article/2012/05/17/laurent-fabius-en-europeen-paradoxal_1703072_3208.html" target="_self">meint Le Monde</a>. Die Tageszeitung unterstreicht &bdquo;eine unausweichliche politische Realit&auml;t&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Die Franzosen sind Europa gegen&uuml;ber misstrauisch. Sie sind euroskeptisch gesinnt, auf einen R&uuml;ckzug eingestellt, als kreideten sie dem europ&auml;ischen Integrationsprojekt alle M&auml;ngel des Liberalismus an. Europa ist gewiss ein gro&szlig;er Markt &ndash; das ist eine seiner St&auml;rken, das Geheimnis seiner Attraktivit&auml;t und auch der Motor seiner Wettbewerbskraft. Doch es muss auch ein politisches Projekt sein, ein Zivilisationsprojekt. Fabius k&ouml;nnte durchaus nicht der schlechteste Wortf&uuml;hrer f&uuml;r ein derartiges Europa sein.</p>
</blockquote>
<p>In jedem Fall sind, wie <a href="http://www.liberation.fr/monde/2012/05/17/vu-de-bruxelles-un-gouvernement-hybride_819556" target="_self">Lib&eacute;ration betont</a>, Fabius und Cazeneuve &bdquo;nicht die einzigen Euroskeptiker der Regierung&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Fran&ccedil;ois Hollande hat sie an Posten gesetzt, an denen sie in Wirklichkeit nicht viel Einfluss auf die europ&auml;ischen Angelegenheiten haben. Diese werden n&auml;mlich vom Elys&eacute;e-Palast aus gesteuert, denn sie geh&ouml;ren zu einem Bereich, der dem Staatschef &bdquo;vorbehalten&ldquo; ist.&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 12:45:32 +0100</pubDate><guid>2008511</guid></item>
<item><title>Griechenland | Neue Wahlen, neue Gefahren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1996471-neue-wahlen-neue-gefahren</link><description><![CDATA[<p>Nach neun Tagen Sondierungsgespr&auml;chen haben sich die Parteien Griechenlands nicht auf eine Regierung einigen k&ouml;nnen.</p>
<p>Am 17. Juni wird es somit zu Neuwahlen kommen, die von einer &Uuml;bergangsregierung unter der Leitung des Pr&auml;sidenten des Verwaltungsgerichtshofs Panagiotis Pikrammenos organisiert werden.&nbsp;&bdquo;Mit diesen Neuwahlen steht das Land auf Alarmstufe rot&ldquo; bef&uuml;rchtet I&nbsp;Kathimerini. Dennoch notiert die Tageszeitung, dass zwar die Hypothese eines Euro-Austritts steige, aber</p>
<blockquote><p>Merkel und Hollande wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Die Kassandrarufe aus dem Ausland haben sich bewahrheitet&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22786&amp;subid=2&amp;pubid=63657543">bedauert To Ethnos</a> unter dem Titel &bdquo;Wahlen auf einem Tr&uuml;mmerfeld&quot;:</p>
<blockquote><p>Das Land steckt in einer Sackgasse. Die Parteien m&uuml;ssen heute klare Antworten auf die Probleme des Landes geben</p>
</blockquote>
<p>wie den Wirtschaftseinbruch um 6,2 Prozent und die Arbeitslosenquote um die 21 Prozent.&nbsp;</p>
<p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=457879&amp;h1=true">To Vima</a> sind die Neuwahlen</p>
<blockquote><p>ein Referendum Antonis Samaras, Chef der konservativen Neuen Demokratie contra Alexis Tsipras, Chef des radikalen Linksb&uuml;ndnisses Syriza, rechts contra links, f&uuml;r oder gegen Europa.</p>
</blockquote>
<p>Dem gegen&uuml;ber hofft <a target="_self" href="http://www.tanea.gr/gnomes/?aid=4720862 ">Ta Nea</a>, dass die politische Krise</p>
<blockquote><p>eine Chance f&uuml;r die Wiederauferstehung und Erneuerung der Sozialdemokratie sein k&ouml;nnte. Die beiden etablierten Parteien Neue Demokratie und die sozialistische Pasok sind gezwungen, die Lehren aus ihrem Scheitern ziehen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 16:50:54 +0100</pubDate><guid>1996471</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die Machtkomödie (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1983211-die-machtkomoedie</link><description><![CDATA[In Griechenland und ganz Europa warten alle darauf, dass die Vorsitzenden der drei größten Parteien sich auf eine Regierung einigen. So würde man Neuwahlen vermeiden, die die Krise nur noch schlimmer machen könnten. Allerdings scheinen die Parteispitzen momentan vor allem damit beschäftigt zu sein, sich ihre eigene politische Zukunft zu sichern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 17:15:57 +0100</pubDate><guid>1983211</guid></item>
<item><title>Deutschland – Frankreich | Wahldebakel für Merkel, gute Nachrichten für Hollande</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1982541-wahldebakel-fuer-merkel-gute-nachrichten-fuer-hollande</link><description><![CDATA[<p>Mit der Schlagzeile &bdquo;SPD triumphiert in Nordrhein-Westfalen &ndash; Debakel f&uuml;r CDU&rdquo; fasst die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Ergebnis der <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2012/aktuell/dateien/a000lw1200.html" target="_self">Landtagswahl vom 13. Mai</a> im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland zusammen. Die Partei von Angela Merkel mit ihrem Spitzenkandidaten, Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen, verlor mehr als 8 Prozent der Stimmen, w&auml;hrend Sozialdemokraten, Gr&uuml;ne und Piraten deutlich zulegten. Das Wahlergebnis reiht sich in die Serie der Entt&auml;uschungen f&uuml;r die Kanzlerin ein, die seit Beginn der Eurokrise eine Wahlniederlage nach der anderen einstecken muss.&nbsp; </p>
<p>F&uuml;r die Frankfurter Tageszeitung</p>
<blockquote><p>taugt das Thema Schuldenbremse, das schon bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im Mittelpunkt einer gescheiterten CDU-Kampagne stand, nicht zur Mobilisierung, wenn es nach Blechnapf klingt. Der Bundesumweltminister selbst stand als personifizierter Widerspruch vor den W&auml;hlern: Wenn wir sparen, sparen, sparen m&uuml;ssen &ndash; warum dann eine s&uuml;ndhaft teure Energiewende? Es ist au&szlig;erdem ein Widerspruch, &bdquo;griechische Verh&auml;ltnisse&ldquo; an die Wand zu malen, im gleichen Atemzug aber festzustellen, dass es Deutschland selten so gut gegangen sei wie heute. Widerspr&uuml;chlich ist es schlie&szlig;lich, wenn die CDU so tut, als h&auml;tten die W&auml;hler genug vom Schuldenmachen, Franzosen und Griechen dann aber so wirken, als k&auml;men sie von einem anderen Stern. </p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>In Frankreich glaubt <a href="http://www.lemonde.fr/" target="_self">Le Monde</a>, dass das Wahlergebnis in Deutschland &bdquo;eine schlechte Nachricht f&uuml;r die deutsche Kanzlerin, dagegen eine gute f&uuml;r Fran&ccedil;ois Hollande ist. Der frisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident trifft Angela Merkel am 14. Mai in Berlin&rdquo;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Fran&ccedil;ois Hollande setzte sich in den letzten Wochen f&uuml;r eine europ&auml;ische Wachstumsstrategie zur &Uuml;berwindung der Eurokrise ein. Dagegen h&auml;lt Angela Merkel an der Haushaltssanierung, dem Fundament f&uuml;r &bdquo;dauerhaftes Wachstum&rdquo;, fest. Der Sieg von Hollande und die von ihm verteidigten Ideen haben in den von Schulden geplagten EU-L&auml;ndern gro&szlig;e Erwartungen geweckt, so auch in den R&auml;ngen der SPD. Das wei&szlig; Frau Merkel und das Wahldebakel von Sonntag sollten sie zu Zugest&auml;ndnissen beim Wachstumspakt bewegen. </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 15:18:12 +0100</pubDate><guid>1982541</guid></item>
<item><title>Italien | Beppe Grillo, antipolitischer Schmierenkomödiant</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1967831-beppe-grillo-antipolitischer-schmierenkomoediant</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das System l&ouml;st sich auf&ldquo;, warnt <a href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/ma-i-partiti-lhanno-capita/2180496" target="_self"><em>Espresso</em></a> nach der ersten Runde der <a href="http://www.repubblica.it/static/speciale/2012/elezioni/comunali/index.html?ref=HREC1-8" target="_self">Kommunalwahlen</a> vom 6. und 7. Mai. Die konservativen Parteien, die 2008 die letzten Parlamentswahlen gewonnen hatten, erfuhren einen Einsturz und auch die Kandidaten der Lega Nord und des Popolo della Libert&agrave; (dt.: Volk der Freiheit) kamen in vielen Gemeinden nicht weiter. Doch nicht etwa die Linksliberalen profitieren davon: Die Protestwahl kam vor allem dem <a href="http://www.beppegrillo.it/movimento/" target="_self">Movimento 5</a> Stelle (dt.: 5-Sterne-Bewegung) von Beppe Grillo zugute. Mit &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen in vielen Gemeinden k&ouml;nnte das aktuelle politische Ph&auml;nomen mehrere &Auml;mter davontragen.</p>
<p>Der ehemalige Komiker Grillo ist f&uuml;r seine Polemiken bekannt und unterh&auml;lt einen <a href="http://www.beppegrillo.it/" target="_self">Blog</a> mit einer gro&szlig;en Leserschaft. Der 64-J&auml;hrige gr&uuml;ndete seine Partei im Jahr 2009 und unternahm eine Reihe von Meetings mit Schaucharakter, in welchen er diverse politisch-finanzielle Skandale sowie die Unzul&auml;nglichkeiten der &bdquo;Kaste&ldquo;, wie man die italienische F&uuml;hrungsklasse nennt, anprangerte.</p>
<p>&bdquo;Wie alle Protestbewegungen bringt auch die von Beppe Grillo einen wohltuenden frischen Wind ein&ldquo;, schreibt Espresso, &bdquo;doch sie verk&ouml;rpert auch den demagogischen Geist derer, die davon tr&auml;umen, Mario Monti, seiner Regierung, seine Steuern und seine wachstumslose Sparpolitik zu st&uuml;rzen.&ldquo;<a href="http://www.corriere.it/politica/12_maggio_11/grillo-stella-uomo-qualunque_98ef9e0c-9b26-11e1-81bc-34fceaba092f.shtml" target="_self"><em> Corriere della Sera</em></a> st&ouml;&szlig;t ins selbe Horn:</p>
<blockquote><p>Gewiss, Grillo ist ein Schmierenkom&ouml;diant, der mit seinen wolkenbruchartigen Tiraden auch an populistischen und antipolitischen Auffassungen kitzelt [...] Doch sein Programm enth&auml;lt viele Vorschl&auml;ge: Vom M&uuml;llmanagement bis zur Ablehnung des einfachen Wachstums durch Immobiliengesch&auml;fte, von der Transparenz der Beh&ouml;rden bis zum Einsatz des Internets auf dem Niveau eines westlichen Staates.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 15:26:21 +0100</pubDate><guid>1967831</guid></item>
<item><title>Deutschland | Wird Angela Merkel rechtzeitig abtreten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1962211-wird-angela-merkel-rechtzeitig-abtreten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie lange noch&ldquo;, fragt sich <a href="http://www.zeit.de/index" target="_self"><em>Die Zeit </em></a>neben einem Bild von Angela Merkel. In Europa hat sie nicht mehr viele Freunde und bei den Wahlen vom 13. Mai in Rheinland-Westfalen wird sie voraussichtlich ein Schlappe erleiden. Chefredakteur Bernd Ulrich bemerkt, dass fast keiner der deutschen Bundeskanzler rechtzeitig abgetreten ist, und zieht die Bilanz der Merkel-Jahre. Wer nun einen Abschiedsgesang auf die Bundeskanzlerin erwartet, t&auml;uscht sich...</p>
<p>Die einfache, rhetorisch unbedarfte Protestantin aus der DDR fand letztendlich doch noch zur Harmonie mit allen Deutschen &ndash; vor allem mit denen im Westen, die sie als &bdquo;verw&ouml;hnt, ein bisschen feige und bequem&ldquo; beurteilte. Die Deutschen hingegen &bdquo;merkelisierten&ldquo; sich, indem sie ihre vorgeblichen Schw&auml;chen &ndash; ihre Schlichtheit und ihren Mangel an Glamour &ndash; zu Kult erhoben. Und laut Ulrich war die Eurokrise der H&ouml;hepunkt dieses Wandels.</p>
<blockquote><p>2005 meinte Merkel, die Deutschen antreiben zu m&uuml;ssen. Heute muss sie ihre W&auml;hler davon &uuml;berzeugen, anderen zu helfen, die Nerven zu behalten und bitte, bitte weiter flei&szlig;ig einkaufen zu gehen. Die Vorzeichen ihrer Politik haben sich v&ouml;llig verkehrt. Hat sie damit ihre Mission in Deutschland erf&uuml;llt, ist die strenge Merkel nach Europa ausgewandert?</p>
</blockquote>
<p>Ulrich glaubt noch lange nicht an einen Sturz der Kanzlerin. Abschlie&szlig;end schreibt er:</p>
<blockquote><p>Es k&ouml;nnte sein, dass die deutsche Merkel ihren Zenit gerade &uuml;berschreitet, w&auml;hrend die europ&auml;ische Merkel in ihrem Zenit steht. [...] Sie ist gerade mal 57 Jahre alt. Eine Politikerin mit Zukunft. Fragt sich nur, wo.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:40:42 +0100</pubDate><guid>1962211</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wer kann hier Ordnung schaffen? (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1946491-wer-kann-hier-ordnung-schaffen</link><description><![CDATA[Die Wahlen vom 6. Mai haben die politische Landschaft Griechenlands von Grund auf verändert. Jetzt sind sowohl die durch das Wahlergebnis diskreditierten Politiker als auch ihre europäischen Partner dazu aufgefordert einen Weg aus der Krise zu finden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 16:19:45 +0100</pubDate><guid>1946491</guid></item>
<item><title>Rumänien | Victor Ponta, der Übergangs-Ministerpräsident</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1945531-victor-ponta-der-uebergangs-ministerpraesident</link><description><![CDATA[<p>Am 7. Mai hat eine neue Mehrheit Victor Ponta, den Chef der Sozialdemokratischen Partei (PSD), zum neuen Ministerpr&auml;sidenten ernannt. Er l&ouml;st den konservativen Mihai Răzvan Ungureanu ab, der am 27. M&auml;rz, nach nur drei Monaten Amtszeit, &uuml;ber ein Misstrauensvotum gest&uuml;rzt ist. Der 39-j&auml;hrige Jurist Ponta verf&uuml;gt bis zu den geplanten Parlamentswahlen im November &uuml;ber eine Amtszeit von sechs Monaten. </p>
<p>Der Wechsel von der Regierung Ungureanu zur Regierung Ponta &bdquo;ist eine Premiere in unserem politischen Leben: ein Machtwechsel in einer laufenden Legislaturperiode&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/liviu_antonesei/De_la_dl_Ungureanu_la_dl_Ponta_7_696000398.html" target="_self">schreibt <em>Adevărul</em></a>. Vier Monate nach Beginn der Proteste gegen die Sparpolitik beinhaltet das Programm von Ponta Ma&szlig;nahmen &bdquo;mit populistischem Potential&ldquo;, meint die Tageszeitung, wie beispielsweise die Erh&ouml;hung der Beamtengeh&auml;lter und Renten. Doch ist seine Aufgabe</p>
<blockquote><p>dieselbe wie die der Regierung Ungureanu: die laufenden Probleme in den Griff bekommen, die Wahlen vorbereiten und nat&uuml;rlich die Gunst der W&auml;hler f&uuml;r jene Parteien gewinnen, die ihn an die Macht gebracht haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 12:46:07 +0100</pubDate><guid>1945531</guid></item>
<item><title>Frankreich | Wahl von Hollande verändert Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1940481-wahl-von-hollande-veraendert-europa</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang. Pr&auml;sident Hollande verspricht eine Kurs&auml;nderung in Europa&rdquo;: f&uuml;r die Londoner Tageszeitung&nbsp;The Guardian hat der sozialistische Kandidat &bdquo;einen strahlenden Sieg errungen, nicht nur f&uuml;r ihn [&hellip;] und f&uuml;r Frankreich, sondern auch f&uuml;r den linken Fl&uuml;gel Europas&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Nicolas Sarkozy ist der elfte europäische Staatschef, der seit dem Ausbruch der Finanzkrise abgewählt wurde. Diese Tatsache ist mehr als nur ein Warnschuss für die Befürworter des ehemaligen Präsidenten wie Frau Merkel oder David Cameron. Der neue Kurs in Frankreich versetzt dem Fiskalpakt, der europäischen Antwort auf die Krise, einen tödlichen Stoß.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Frau Merkel, ich komme&rdquo;, titelt die&nbsp;Frankfurter Rundschau. Gleich nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses hat der neu gew&auml;hlte Pr&auml;sident angek&uuml;ndigt, seine erste Auslandsreise zur deutschen Bundeskanzlerin zu machen. Angela Merkel wird sich trotz der ideologischen Differenzen an ihren neuen Partner gew&ouml;hnen m&uuml;ssen:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FRundschau-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Merkel wäre nicht Merkel, könnte sie nicht rasch umsteuern. Ideologische Probleme mit Sozialdemokraten [sie hat mit ihnen von 2005 bis 2009 in einer großen Koalition regiert], auch wenn sie Sozialisten heißen, kennt sie nicht. Hollande wird keine Revolution ausrufen. Er wird, wie Merkel in den zwei Jahren der Griechenland-Krise, lernen und sich anpassen müssen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Hollande hat gesiegt, die europ&auml;ische Herausforderung beginnt&rdquo;, titelt die Mail&auml;nder Tageszeitung&nbsp;Corriere della Sera. Der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident sei &bdquo;ein normaler Staatschef in au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Zeiten&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/corriere-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der französische Monat Mai bringt viel Hoffnung in diesen Krisenzeiten, geprägt von Anti-Politik und bürgerlicher Dekadenz: für Frankreich und Europa, das auf Frankreich schaut. […Es ist] auch ein nein zum Europa der Opfer ohne gerechte Aufteilung und der Sparpolitik ohne Wachstum. […] Hollandes Frankreich träumt nicht mehr vom Sozialismus in einem Land, sondern von etwas mehr Sozialdemokratie in Europa. 

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/">El Mundo</a> &bdquo;f&uuml;hrt der Sieg Hollandes zu einer Unsicherheit in Europa&rdquo;. Die konservative Tageszeitung fragt sich beunruhigt, wie die &bdquo;neue &Auml;ra f&uuml;r Frankreich und den Rest des Kontinents&rdquo; aussehen werde.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mundo-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">„Noch nie hatte eine französische Präsidentschaftswahl derartige Auswirkungen in Europa. […] Der Sieg des sozialistischen Kandidaten zerschlägt die Mitte-Rechts-Hegemonie des letzten Jahrzehnts und lässt Zweifel an der Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel aufkommen, mit der [der ehemalige Präsident Nicolas] Sarkozy die Fiskalunion und Sparpolitik durchsetzen wollte […]”.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang f&uuml;r Europa&quot;, glaubt <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/13916/Verkiezingen-Frankrijk/article/detail/1434343/2012/05/07/Hollande-meteen-op-ramkoers-met-Duitsland-over-besparingen.dhtml">De Morgen</a>. Jedoch &bdquo;befindet sich der Sozialist Hollande in Fragen der Sparpolitik sofort auf Kollisionskurs mit Deutschland&rdquo;. Die Tageszeitung schreibt in einem <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1434341/2012/05/07/Hollande-en-Frau-Merkel.dhtml">Leitartikel</a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/de-morgen-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ob Hollande den europäischen Kurswechsel [hin zu wachstumsfördernden Maßnahmen] wirklich schafft, ist völlig ungewiss. Wir stellen uns schon seine erste Reise nach Berlin vor, wo er einen historischen Kompromiss mit der unnachgiebigen Angela Merkel finden muss. Die Verhandlungen werden nach den gestrigen Parlamentswahlen in Griechenland, die die politische Landschaft völlig zersplittert haben, in turbulenten Zeiten stattfinden. [...] Europa ist seit gestern etwas roter. Aber gleichzeitig sind die Gewitterwolken über dem Kontinent noch bedrohlicher geworden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Stockholmer Zeitung <a target="_self" href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/europa-haller-andan">Dagens Nyheter</a> zufolge habe der neue Pr&auml;sident in der Einwanderungs- und Minderheitenfrage einen toleranteren und offeneren Weg als Nicolas Sarkozy eingeschlagen. Dagegen &bdquo;wirft er beunruhigende Fragen in der Wirtschaftspolitik auf&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/dagens-nyheter-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Sollte Hollande den Fiskalpakt brechen, würde das ernsthafte Probleme nach sich ziehen. Europa braucht Wachstum. Aber ohne eine klare Beschränkung der europäischen Staatsschulden wird der Euro nur schwer überleben können. Die Einheitswährung und die Fähigkeit, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, wären gefährdet. Deshalb ist schwer vorstellbar, dass Hollande tatsächlich den Pakt neu verhandeln will. Wahrscheinlich wird er sich mit einem Zusatzprotokoll über das Wachstum zufrieden geben. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>In der Prager Tageszeitung Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny glaubt <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-55728670-jina-evropa">Martin Ehl</a>, dass &bdquo;an diesem Wahlwochenende ein neues Europa geboren wurde&rdquo;. Die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich und die Parlamentswahlen in Griechenland zeigen, dass der Alte Kontinent &bdquo;eine neue franz&ouml;sische Revolution&rdquo; erlebt. Der Konsens &uuml;ber die europ&auml;ische Integration, die sich in ihrer gr&ouml;&szlig;ten Krise seit den f&uuml;nfziger Jahren befindet, ist stark angekratzt:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/hospodarske-noviny-100_5.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Europäer erwarten von ihren Politikern mehr als Budgetkürzungen. […] Nach dem Fiskalpakt braucht Europa eine innovative Wirtschaft </p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 17:07:17 +0100</pubDate><guid>1940481</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Weg ins Chaos (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1940151-der-weg-ins-chaos</link><description><![CDATA[Am 6. Mai rechneten die Griechen mit ihren beiden traditionellen Parteien und deren Absegnung der Sparpolitik ab und ließen die radikale Linke und die extreme Rechte ins Parlament einziehen. Dieses Ergebnis könnte zu einer machtlosen Regierung und sogar zu Gewalttätigkeiten führen, so befürchtet ein Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 16:15:21 +0100</pubDate><guid>1940151</guid></item>
<item><title>Deutschland | Schleswig-Holstein wählt, und alles ist offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1940131-schleswig-holstein-waehlt-und-alles-ist-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zitterpartie im Norden&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106265791/Zitterpartie-im-Norden.html">titelt die <em>Welt</em></a> zum Ergebnis der Landtagswahlen in dem kleinen Bundesland. Die CDU liegt mit 30,9% (-0,6) hauchd&uuml;nn vor der SPD mit 30,3% (+4,9). Die FDP rutscht von 14,9% auf 8,2%, die Gr&uuml;nen kommen auf 13,2% (+0,8%) und die Piraten schaffen zum dritten Mal in wenigen Monaten mit 8,2% den Einzug ins Landesparlament.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106265023/Rot-gruene-Illusionen-jenseits-der-eigenen-Mehrheit.html">hinterfragt</a> das Ergebnis denn auch haupts&auml;chlich auf seine Bundes-Tauglichkeit. Fazit: Rot-gr&uuml;n in Berlin werde immer unwahrscheinlicher.</p>
<blockquote><p>Viele B&uuml;rger sehnen sich nach einer Neuauflage der gro&szlig;en Koalition.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 15:49:11 +0100</pubDate><guid>1940131</guid></item>
<item><title>Frankreich | François Hollande: der Traum und die Wirklichkeit (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1938811-francois-hollande-der-traum-und-die-wirklichkeit</link><description><![CDATA[Der Kandidat der Sozialisten ist Präsident. Eine „gigantische Freude“, für die linksliberale Tageszeitung, die im Wahlkampf deutlich Stellung bezogen hatte. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, auch wenn die „Gnadenfrist“ angesichts der Krise nicht lange anhalten wird. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 13:31:05 +0100</pubDate><guid>1938811</guid></item>
<item><title>Frankreich | Hollande, ein zurückhaltender Revolutionär (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1925861-hollande-ein-zurueckhaltender-revolutionaer</link><description><![CDATA[Hoffnung für manche, Buhmann für andere. Der sozialistische Favorit für die Präsidentschaftswahl vom 6. Mai hat die Debatte über eine alternative Wirtschaftspolitik in Europa entfacht. Doch zur Einlösung seiner Wachstumsversprechen wird er sich an die tatsächlichen Gegebenheiten der Marktwirtschaft anpassen müssen. (Article)]]></description><pubDate>Sun, 06 May 2012 09:29:06 +0100</pubDate><guid>1925861</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die 12 Aufgaben des Panagiotis Karkatsoulis (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924751-die-12-aufgaben-des-panagiotis-karkatsoulis</link><description><![CDATA[Wer auch die Wahlen am 6. Mai gewinnt, als erstes wird er den chaotischen Staat reformieren müssen. Nichts ist unmöglich. Denn Griechenland ist die Heimat des... besten Beamten der Welt. Gerade wurde er von der American Society for Public Administration preisgekrönt. Porträt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 17:20:53 +0100</pubDate><guid>1924751</guid></item>
<item><title>Griechenland | Rechtsextreme profitieren von der Krise (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1900071-rechtsextreme-profitieren-von-der-krise</link><description><![CDATA[Seit Beginn der Krise wird erstmals wieder gewählt. Doch drohen die vorgezogenen Wahlen am 6. Mai zur Protestwahl gegen Sparprogramme und die Parteien zu werden, die diese durchsetzen. Die Rechtsextremen, die immer legitimer werden, könnten zu den großen Wahlsiegern gehören. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 May 2012 14:06:50 +0100</pubDate><guid>1900071</guid></item>
<item><title>Frankreich | Ist das der gefährlichste Mann Europas? (The Economist, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887851-ist-das-der-gefaehrlichste-mann-europas</link><description><![CDATA[Der sozialistische Kandidat wird als der nächste französische Präsident gehandelt, doch sein mangelnder Reformwille wäre schlecht für sein Land und vor allem für Europa, so schreibt die Londoner Wochenzeitung. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:07:40 +0100</pubDate><guid>1887851</guid></item>
<item><title>Französische Präsidentschaftswahlen | In Europa beginnt der Wind sich zu drehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1860311-europa-beginnt-der-wind-sich-zu-drehen</link><description><![CDATA[<p>Die  Kandidaten im zweiten Wahlgang, Fran&ccedil;ois Hollande und Nicolas Sarkozy,  waren von den Umfragen schon lange angek&uuml;ndigt worden. Seit mehreren  Tagen hatte auch der sozialistische Kandidat die Nase vorn. Doch das  Wahlergebnis der Front-National-Kandidatin hatte niemand vorhergesehen.  Mit knapp 20 Prozent der Stimmen wird Marine Le Pen durchaus Einfluss  auf die Kampagne des amtierenden Pr&auml;sidenten nehmen k&ouml;nnen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  die </span></strong><span><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:praesidentenwahl-in-frankreich-brutale-abwahl/70026146.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self"><strong><em>Financial Times Deutschland</em></strong></a></span><strong><span>  ist der zweite Platz von Nicolas  Sarkozy eine &bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo;, die seine  &bdquo;brutale Abwahl&ldquo; beweist. Die  Tageszeitung ist der Ansicht, diese erste  Runde sei &bdquo;pas qu&rsquo;un r&eacute;sultat,  c&rsquo;est un verdict contre un pr&eacute;sident  incapable de r&eacute;aliser les r&eacute;formes  n&eacute;cessaires&ldquo;. Die FTD ist davon  &uuml;berzeugt, dass die Franzosen Sarkozy  um jeden Preis loswerden wollen,  und meint, Fran&ccedil;ois Hollande k&ouml;nne &uuml;ber  den n&ouml;tigen Pragmatismus  verf&uuml;gen, um die Krise zu &uuml;berwinden:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FTD-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das Ergebnis des ersten Wahlgangs birgt eine große Chance - und ein noch größeres Risiko. Die Chance liegt paradoxerweise gerade in Hollandes fader Persönlichkeit und seinem wenig entschlossenen Auftreten. Wenn kein Wunder mehr geschieht, wird Frankreich in zwei Wochen anstelle eines Selbstdarstellers einen Langweiler zum Präsidenten haben. Mit seiner ganzen Zurückhaltung und Unverbindlichkeit könnte Hollande besser als seine Vorgänger geeignet sein, die pragmatische Reformpolitik umzusetzen, die das Land braucht, um Schuldenkrise und Wirtschaftsmisere zu entkommen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>In  Warschau schreibt Marek Magierowski in seinem Leitartikel in der  Tageszeitung </span></strong><span><a href="http://blog.rp.pl/magierowski/2012/04/23/nicolas-sarkozy-sie-chwieje/" target="_self"><strong>Rzeczpospolita</strong></a></span><strong><span>, dass &bdquo;Nicolas Sarkozy schwankt&ldquo;:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/100rzeczpospolita-04232012_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Präsident wird sich schwer tun, Marine Le Pens Anhänger zu überzeugen, die in zwei Wochen wahrscheinlich größtenteils zuhause bleiben werden. Wenn Sarkozy von einer Wiederwahl träumen will, dann muss er alles aufs Spiel setzen und weiter nach rechts gehen. Deutlich weiter nach rechts. Wenn er siegen will, muss er Lepenist werden. Sei es nur für kurze Zeit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/22/opinion/1335124722_648033.html" target="_self"><strong><em>El Pa&iacute;s</em></strong></a></span><strong><span> wiederum reicht die Tragweite der franz&ouml;sischen Wahlen &uuml;ber die  Landesgrenzen hinaus. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</span></strong><b id="internal-source-marker_0.923099824693054"><strong><span> </span></strong></b></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ganz Europa fühlt sich berührt von dieser Wahl. Die verschiedenen Auffassungen, die der ganze Kontinent von der Integration hat, treten hier gegeneinander an. Sarkozy hat sich zwar im letzten Teil den Thesen von Hollande angenähert – er will Wachstumsstrategien ausarbeiten lassen, nicht nur erdrückende Sparpolitik –, doch bei anderen Elementen, wie etwa bei der Kontrolle der Einwanderung in die EU, scheiden sich die Geister. Es wäre schon paradox, wenn der Hauptverbündete [des spanischen Ministerpräsidenten] Rajoy in der EU letztendlich ein Sozialist im Elysée-Palast wäre. Aber auch das wäre nur ein Anschein, denn Sarkozy war ja auch der Verbündete [des Sozialisten José Luis] Zapatero.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=454262&amp;h1=true" target="_self"><strong><em>To Vima</em></strong></a></span><strong><span>  schlie&szlig;lich ist die franz&ouml;sische Wahl &bdquo;eine Lektion f&uuml;r  Deutschland&ldquo;.  &bdquo;Die Niederlage von Nicolas Sarkozy ist nicht nur seine  eigene  Niederlage&ldquo;, meint die Athener Tageszeitung, &bdquo;sondern auch die  der  deutschen Politik&ldquo;. Eine Politik, &bdquo;die er treu unterst&uuml;tzt hat&ldquo;.  Diese  ersten wichtigen Wahlen seit der Unterzeichnung des Fiskalpakts  machen  zweierlei deutlich, findet To Vima:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Zunächst einmal wird klar, dass die Führungsrolle Deutschlands innerhalb Europas das zentrale Thema ist, das die Wähler in Frankreich spaltet. Und außerdem spürt das französische Volk die Folgen der von Deutschland aufgezwungenen europäischen Politik, selbst wenn es selbst nicht so getroffen ist [...]. Wenn sich Sarkozys Niederlage im zweiten Wahlgang bestätigt und Frankreich einen neuen Präsidenten bekommt, dann heißt das allerdings nicht, dass der neue Staatschef wirklich auf das deutsche Diktat in Europa reagieren wird. Insbesondere weil die Märkte Frankreich bald mit hohen Kreditzinsen drohen werden, wenn es sich nicht an die deutsche Politik anpasst. Denn Regierungen kann man einschüchtern, Völker nicht. Aus diesem Grund hat jetzt das Ende des deutschen Diktats begonnen, ganz egal ob François Hollande gewählt wird oder nicht.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:42:02 +0100</pubDate><guid>1860311</guid></item>
<item><title>Frankreich | Der König wird rechts gekrönt (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1859641-der-koenig-wird-rechts-gekroent</link><description><![CDATA[Den ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl hielten viele für ein Referendum über den amtierenden Präsidenten. Was daraus wurde? Eine Protestwahl. Für die Rechtsextremen ist das ein gefundenes Fressen; für den sozialistischen Favoriten François Hollande, ein Problem. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:03:35 +0100</pubDate><guid>1859641</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wilders lässt Regierung platzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1859211-wilders-laesst-regierung-platzen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wer wird das regeln?&rdquo;, fragt sich <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em></a>. Am 21. April k&uuml;ndigte der Vorsitzende der Freiheitspartei (PVV) Geert Wilders an, er werde die von der Regierung vorgeschlagenen Sparma&szlig;nahmen nicht unterst&uuml;tzen. Mit dem Sparpaket soll das Haushaltsdefizit ab 2013 auf 2,8 Prozent des BIP gesenkt werden. Wilders Entscheidung d&uuml;rfte die Regierung von Mark Rutte zu Fall bringen.</p>
<p>&bdquo;Ich kann nicht akzeptieren, dass vor allem &auml;ltere Menschen f&uuml;r absurde Forderungen aus Br&uuml;ssel zahlen sollen&rdquo;, erkl&auml;rte Wilders. Er st&uuml;tzt sich dabei auf Berechnungen des Zentralen Planb&uuml;ros. Demnach werden die Einsparungen in H&ouml;he von 14,2 Millionen Euro bei &auml;lteren Personen zu geringerer Kaufkraft, zu einem Wachstumsr&uuml;ckgang und mehr Arbeitslosigkeit f&uuml;hren. Die Ma&szlig;nahmen betreffen vorwiegend das Gesundheitssystem, die Renten, die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst, Entwicklungshilfe und Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Immobilienkredite.</p>
<p>Nach sieben Wochen z&auml;her Verhandlungen &bdquo;hat Wilders die Bombe platzen lassen und die Niederlande in unsichere Zeiten gest&uuml;rzt&rdquo;, meint <em>De Volkskrant</em>. Denn ohne die Unterst&uuml;tzung der PVV verliert die Mitte-Rechts-Koalition die parlamentarische Mehrheit. Ministerpr&auml;sident Mark Rutte d&uuml;rfte sich heute bei K&ouml;nigin Beatrix f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der Zweiten Kammer aussprechen, um vorgezogene Neuwahlen zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>&bdquo;Der neue Kurs der PVV &ndash; &sbquo;Wir wollen keine von Br&uuml;ssel angeordneten Budgetk&uuml;rzungen&rsquo; &ndash; ist anma&szlig;end&rdquo;, schreibt <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/"><em>Trouw</em></a>. Wilders habe schlie&szlig;lich 2010 den Koalitionsvertrag unterzeichnet, der bereits zu einem maximalen Defizit von 2,8 Prozent verpflichtet. F&uuml;r die Tageszeitung hat sich die PVV damit selbst &bdquo;entlarvt&rdquo;. Dennoch h&auml;lt sich die Freude &uuml;ber den Sturz des rechtpopulistischen St&uuml;tzpfeilers der Regierung in Grenzen: &bdquo;Die Niederlande k&ouml;nnten jetzt einen Seufzer der Erleichterung aussto&szlig;en, w&auml;re nur die Krise nicht so schlimm.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:22:30 +0100</pubDate><guid>1859211</guid></item>
<item><title>Frankreich | Von Wahlen und Illusionen (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1846341-von-wahlen-und-illusionen</link><description><![CDATA[Revolution, Protektionismus, Austritt aus dem Euro: Die Kampagne für die französischen Präsidentschaftswahlen, die am 22. April beginnen, ist von populären, aber realitätsfremden Ideen geprägt. Das Syndrom eines Landes, das sich nicht traut, sich selbst einer Gewissensprüfung zu unterziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:52:44 +0100</pubDate><guid>1846341</guid></item>
<item><title>Frankreich | Die Rache der Kleinen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1843041-die-rache-der-kleinen</link><description><![CDATA[Vor fünf Jahren war Nicolas Sarkozy der Kandidat des „Frankreich der Frühaufsteher“. Heute ist er der „Präsident der Reichen“. Die Wahl wird aber nicht in Paris, sondern in der Provinz entschieden, wo sich für Handwerker und Arbeiter nur wenig getan hat. Die Zeit hat sie besucht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:26:03 +0100</pubDate><guid>1843041</guid></item>
<item><title>Spanien | Juan Carlos im Kritikfeuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1823811-juan-carlos-im-kritikfeuer</link><description><![CDATA[<p>Der H&uuml;ftbruch von K&ouml;nig Juan Carlos I. wurde operiert, doch sein Unfall bei einer Elefantenjagd am 12. April f&uuml;hrt zu immer neuen Unruhen. Sein Privaturlaub in Botswana mitten in der Wirtschaftskrise l&ouml;ste eine &bdquo;unvorhergesehene, doch wahrscheinlich unvermeidliche Debatte &uuml;ber die Gepflogenheiten der spanischen Monarchie&ldquo; aus, wie <a target="_self" href="http://www.elperiodico.com/es/"><em>El Peri&oacute;dico</em></a> feststellt.</p>
<p>Der Zwischenfall folgt auf ein &bdquo;Annus Horribilis&ldquo; f&uuml;r die k&ouml;nigliche Institution, in welchem der Schwiegersohn des Monarchen, I&ntilde;aki Urdangarin, der Korruption verd&auml;chtigt wurde und sein &auml;ltester Enkel, Felipe Juan Froil&aacute;n, einen Schie&szlig;unfall erlitt. Trotz des Schweigens der Regierung mehren sich die verh&uuml;llten Kritiken in den politischen Kreisen und in den Medien. So auch in der Tageszeitung aus Barcelona:</p>
<blockquote><p>Diese k&ouml;nigliche Reise erfolgte zu einem Zeitpunkt, in dem das Land sehr ernsten Schwierigkeiten ausgesetzt ist, und war so offensichtlich deplatziert, dass sogar &uuml;berzeugt monarchistische Sektoren ihre Verunsicherung nicht verbergen k&ouml;nnen.</p>
</blockquote>
<p><em>El Peri&oacute;dico</em> erinnert an die ma&szlig;gebliche Rolle von Juan Carlos w&auml;hrend des &Uuml;bergangs und w&auml;hrend der demokratischen Periode. Doch obzwar &bdquo;die Monarchie drei Jahrzehnte lang institutionelle Stabilit&auml;t einbrachte, [...] haben die Verbundenheit und der Respekt ihr gegen&uuml;ber in den letzten Jahren nachgelassen&ldquo;. Die Zeitung wirft die Debatte &uuml;ber die Erbfolge auf, denn Juan Carlos ist 74 und hat mit 37 Jahren den Thron bestiegen, w&auml;hrend Prinz Felipe heute 44 Jahre alt ist:</p>
<blockquote><p>Objektiv gesehen ist dies der schlechteste Moment f&uuml;r Spanien, um sich in eine Polemik zu verstricken, die die Monarchie in Frage stellt [...]. Doch die Monarchie muss sich selbst erneuern.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:21:44 +0100</pubDate><guid>1823811</guid></item>
<item><title>Osteuropa | Baltikum, gemeinsam einsam (Veidas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1817401-baltikum-gemeinsam-einsam</link><description><![CDATA[Lange verband die drei kleinen, oft miteinander verwechselten Ex-Satelliten der Sowjetischen Union ein gemeinsames Schicksal. Dennoch teilen sie nicht immer die gleichen Interessen – besonders in Energiefragen. Heute sichert Skandinavien ihren Zusammenhalt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:55:32 +0100</pubDate><guid>1817401</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Korruption grassiert trotz Strafe für Parteichef</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816511-korruption-grassiert-trotz-strafe-fuer-parteichef</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;B&aacute;rta ist erledigt, das System macht weiter&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-55438720-barta-konci-system-zije" target="_self">titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em></a>, nachdem V&iacute;t B&aacute;rta, der fr&uuml;here Verkehrsminister und Gr&uuml;nder der Partei <em>Věci veřejn&eacute;</em> (dt. &Ouml;ffentliche Angelegenheiten &ndash; VV), von einem Prager Gericht der Korruption f&uuml;r schuldig befunden wurde. Parteichef B&aacute;rta bekam am 13. April eine Bew&auml;hrungsstrafe &uuml;ber 18 Monate, weil er sich durch Bestechung die Loyalit&auml;t von Parteimitgliedern verschaffen wollte. Der zweite Angeklagte, der fr&uuml;here VV-Vizepr&auml;sident Jaroslav &Scaron;k&aacute;rka, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Seit den Wahlen von Mai 2010, in welchen die VV &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen erhielt, sei B&aacute;rtas Partei ein &bdquo;Symbol f&uuml;r den Verfall&ldquo; der tschechischen Politik geworden, so die Prager Wirtschaftszeitung. Doch &bdquo;V&iacute;t B&aacute;rta und seine politische Fraktion sind nicht die Wurzel allen &Uuml;bels in der tschechischen Politik, sondern nur ein Produkt des Systems, das am Freitag zwar ersch&uuml;ttert wurde, dessen Basis aber stabil bleibt&ldquo;. Die Partei VV sei &bdquo;eines der seltsamsten Beispiele der lokalen politischen Szene&ldquo; und &bdquo;ihre tragikomischen und manchmal &uuml;beraus gef&auml;hrlichen Methoden zeichnen sich durch ihre amateurhafte Direktheit aus&ldquo;.</p>
<p><em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em> ist der Meinung, die von anderen tschechischen Politikern praktizierte Korruption sei weit aufwendiger und erfindungsreicher und somit wahrscheinlich der strafrechtlichen Verfolgung weniger ausgesetzt. &bdquo;Wenn sie vor Gericht k&auml;men, w&uuml;rde das ganze politische System zusammenbrechen&ldquo;, schreibt sie. Weiter hei&szlig;t es jedoch, das B&aacute;rta-Urteil sei ein gro&szlig;er Schritt f&uuml;r die junge Demokratie des Landes.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:48:45 +0100</pubDate><guid>1816511</guid></item>
<item><title>Spanien | Mit Cannabis aus der Krise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1791641-mit-cannabis-aus-der-krise</link><description><![CDATA[<p>In Krisenzeiten ist jedes Mittel recht. Dieser Devise folgt auch das B&uuml;rgermeisteramt im spanischen Dorf <a href="http://www.rasquera.altanet.org/" target="_self">Rasquera</a> in Katalonien. Dort will man die lokale Wirtschaft auf originelle Weise ankurbeln: Dem Cannabis rauchenden Verein Asociaci&oacute;n Barcelonesa Cann&aacute;bica de Autoconsumo (ABCDA) will man ein Grundst&uuml;ck zum Hanfanbau verpachten. Dar&uuml;ber stimmten die Dorfbewohner am 10. April in einem Referendum ab: 56,3 Prozent sprachen sich daf&uuml;r aus. &bdquo;Ein mageres &sbquo;ja&rsquo; in Rasquera&ldquo; <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/opinion/exiguo-rasquera-1647093" target="_self">titelt <em>El Peri&oacute;dico</em></a>. F&uuml;r die Tageszeitung wurde das</p>
<blockquote><p>Projekt aus der Not geboren: Die nicht einmal tausend Seelen z&auml;hlende Gemeinde braucht dringend Geld, um ihr 1,3 Millionen Euro tiefes Schuldenloch zu stopfen.</p>
</blockquote>
<p>Momentan kann aber nichts und niemand daf&uuml;r garantieren, dass das Projekt auch umgesetzt wird. Zumal seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit bereits von der Regional- und der Zentralregierung angezweifelt wurde. &bdquo;Der nicht gewinnorientierte Anbau und Besitz von Marihuana stellt ein rechtliches Vakuum dar, das man nun leidenschaftlich diskutieren wird&ldquo; f&uuml;gt <em>El Peri&oacute;dico</em> hinzu. F&uuml;r die Tageszeitung zeigt das Ergebnis der Volksabstimmung, dass</p>
<blockquote><p>die Gesellschaft weichen Drogen gegen&uuml;ber immer toleranter geworden ist. [Das zeigt] dieses zwar unbedeutende und dennoch vielsagende Beispiel partizipativer Demokratie in einer Zeit, in der sich die entt&auml;uschten B&uuml;rger immer mehr von ihren politischen Vertretern abwenden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:33:03 +0100</pubDate><guid>1791641</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die wichtigsten Wahlen der Geschichte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1791171-die-wichtigsten-wahlen-der-geschichte</link><description><![CDATA[<p>Der Countdown l&auml;uft: Nur noch 25 Tage. Am 6. Mai sollen die Griechen zu den Wahlurnen schreiten, um ein neues Parlament zu w&auml;hlen. Diese gestern verk&uuml;ndete Entscheidung hat sich Regierungschef Lucas Papademos nicht leicht gemacht. Seit November 2011 leitet er die Koalitionsregierung. Gegen&uuml;ber <a target="_self" href="http://www.ethnos.gr/default.asp"><em>To Ethnos</em> erkl&auml;rte er</a>, &bdquo;dass es sich um nichts Geringeres als die entscheidendsten vorgezogenen Wahlen der j&uuml;ngsten griechischen Geschichte handelt&rdquo;:</p>
<blockquote><p>Seit Wochen schon wartet das Land auf eine solche Botschaft von Lucas Papademos. Der Termin am 6. Mai ist also keinesfalls verwunderlich. Ausschlaggebend ist allein, worum es geht.</p>
</blockquote>
<p>Laut j&uuml;ngster Umfragen werden zwischen dreizehn und zwanzig Prozent der W&auml;hler f&uuml;r die rechtsliberale Partei Nea Dimokratia (deutsch: Neue Demokratie) stimmen. Halten die Befragten ihr Wahlversprechen, k&ouml;nnte ND die Wahl gewinnen und m&uuml;sste ein B&uuml;ndnis mit der sozialistischen PASOK oder anderen kleineren Parteien eingehen.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.tanea.gr/">F&uuml;r <em>Ta Nea</em> gibt es ein ganz anderes Problem</a>:</p>
<blockquote><p>Wir m&uuml;ssen uns fragen, ob wir verantwortungsbewusst w&auml;hlen oder ein politisches Chaos vorziehen. Dar&uuml;ber, dass es eine Koalitionsregierung geben wird, weil keine einzige Partei die absolute Mehrheit schaffen kann, sind sich s&auml;mtliche Meinungsforschungsinstitute einig. Laut Umfragen wollen immer mehr Menschen f&uuml;r die Populisten w&auml;hlen, die auf einer Anti-Sparkurs-Welle surfen und gegen das &uuml;berwachende Auge Europas Stimmung machen. F&uuml;r Versprechungen wird es im Wahlkampf diesmal keinen Platz geben. Zudem hat das seit 40 Jahren herrschende Zweiparteiensystem seine Spuren hinterlassen: Die politische Lage ist labil.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:11:10 +0100</pubDate><guid>1791171</guid></item>
<item><title>Spanien | Die ersten Kratzer der Regierung Rajoy (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1778591-die-ersten-kratzer-der-regierung-rajoy</link><description><![CDATA[Der spanische Ministerpräsident trifft eine Sparmaßnahme nach der anderen, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch seines Landes zu vermeiden. Aber nach sieben Jahren in der Opposition ist es schwierig, glaubhaft und effizient zu sein, unterstreichen drei Ökonomen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 17:21:39 +0100</pubDate><guid>1778591</guid></item>
<item><title>Italien | Post-Berlusconi: Umberto Bossi beschließt eine Epoche</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1758051-post-berlusconi-umberto-bossi-beschliesst-eine-epoche</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r <em>La Stampa</em> ist es nichts Geringeres als &bdquo;ein Erdbeben&ldquo; innerhalb der Lega Nord: Der R&uuml;cktritt von Umberto Bossi, Gr&uuml;nder und bis vor Kurzem unangefochtener Chef der populistischen, autonomen Partei, stellt der <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9968">Tageszeitung</a> aus Turin zufolge &bdquo;eine Kapitulation dar, die eine &Auml;ra beschlie&szlig;t&ldquo;.</p>
<p>Bossi wurde Opfer der Veruntreuungsoffenbarungen von &ouml;ffentlichen Geldern seiner Partei, mit denen private Ausgaben seiner Angeh&ouml;rigen gezahlt wurden. Unter anderem hatte auch sein ernannter Erbe Renzo davon profitiert. Ein Triumvirat ersetzt ihn in seiner Funktion als Parteisekret&auml;r. Ihm selbst wurde das Amt des Ehrenpr&auml;sidenten &uuml;bertragen.</p>
<p>Der Zeitung zufolge sei &bdquo;es kein Zufall, dass Umberto Bossis Abschied knappe f&uuml;nf Monate nach dem Abdanken Silvio Berlusconis erfolgt&ldquo;. Dieser hatte &uuml;ber drei Wahlmandate mit der Lega regiert: &bdquo;So wie manch untr&ouml;stlicher Witwer konnte der eine das Ende des anderen nicht &uuml;berleben. Ihr B&uuml;hnenabgang &auml;ndert unerwartet und wahrscheinlich f&uuml;r immer das Profil der italienischen Rechten und somit auch die gesamte nationale politische Landschaft.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.repubblica.it/politica/2012/04/06/news/la_caduta_degli_idoli-32837369/"><em>La Repubblica</em></a> zufolge h&auml;tte sich der Separatist Bossi selbst ein Bein gestellt. Jahrelang hat er gegen das &sbquo;diebische Rom&rsquo; und den &sbquo;Vandalstaat&rsquo; gewettert. Die Diebe hatte die Lega in ihren eigenen Reihen, sogar aus dem Hause Bossi. Und der Vandalismus fand in seinen B&uuml;ros auf Kosten des Steuerzahlers statt.&rdquo;</p>
<p>Dennoch, schreibt der <a target="_self" href="http://www.corriere.it/editoriali/12_aprile_06/battista-il-po-mormorava_d5eebd06-7fa6-11e1-8090-7ef417050996.shtml"><em>Corriere della Sera</em></a>, war das Bild des ungest&uuml;men &bdquo;Senat&ugrave;r&ldquo;, der in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden die Spaltung eines imagin&auml;ren Padaniens an die Wand malte, schon seit l&auml;ngerem angekratzt:</p>
<blockquote><p>Der rebellische Chef war selbst Gefangener seiner politischen Paranoia. Je mehr seine F&uuml;hrung an Gewicht verlor, desto mehr f&uuml;hlte er sich von einem &sbquo;Komplott&rsquo; verfolgt und verlor Tag f&uuml;r Tag mehr den Kontakt mit der weiten Welt der Kleinunternehmer des Nordens, die auf die Lega gesetzt hatten. [&hellip;] Diejenigen, die an die Steuerreform und die Erleichterung der B&uuml;rokratie und der Staatsmaschinerie im freien Norden geglaubt hatten, vertrauten schon seit geraumer Zeit nicht mehr dem Sch&ouml;ngerede der Lega Nord.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:46:46 +0100</pubDate><guid>1758051</guid></item>
<item><title>Rumänien | Vom Schrottfernsehen zur Schockpolitik (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1753141-vom-schrottfernsehen-zur-schockpolitik</link><description><![CDATA[Dan Diaconescu, Besitzer des privaten Fernsehsenders OTV, der für seine reißerischen Sendungen bekannt ist, hat im vergangenen Jahr eine eigene Partei gegründet, die Partei des Volkes.  Wenige Wochen vor den wichtigen Wahlen bescheinigt man ihr fulminante Umfragewerte, was die Tageszeitung România libera beunruhigt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:45:06 +0100</pubDate><guid>1753141</guid></item>
<item><title>Visa | Bukarest erleichtert Einreise für Türken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1751511-bukarest-erleichtert-einreise-fuer-tuerken</link><description><![CDATA[<p>Rum&auml;nien und die T&uuml;rkei arbeiten an der Umsetzung einer Reform &uuml;ber die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Touristen und Gesch&auml;ftsleute. Die Wartezeit auf ein Visum soll nur noch zehn Tage betragen. Diese Ma&szlig;nahme, auf die sich der t&uuml;rkische und der rum&auml;nische Pr&auml;sident, Abdullah G&uuml;l und Traian Băsescu, im M&auml;rz geeinigt haben, soll bis Ende des Monats in Kraft treten, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/egemen-bagis-e-ilogic-ca-tari-atat-de-apropiate-ca-romania-si-turcia-sa-isi-impuna-vize-259691.html" target="_self">so <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt:</p>
<blockquote><p>In sehr naher Zukunft werden t&uuml;rkische Touristen (und infolge desselben Ma&szlig;nahmenpakets auch solche aus den arabischen Golfstaaten und China) nicht mehr monatelang in endlosen Warteschlangen auf ein Visum f&uuml;r Rum&auml;nien warten m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Bukarest will auch ein F&uuml;nfjahresvisum f&uuml;r t&uuml;rkische Gesch&auml;ftsleute einrichten. <em>Rom&acirc;nia liberă</em> zitiert den t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister und erinnert daran, dass die T&uuml;rkei das einzige Land ist, das eine Zollunion mit der EU abgeschlossen hat und dessen B&uuml;rger dennoch Einreisevisen f&uuml;r die Union ben&ouml;tigen. Von diesem Standpunkt her &bdquo;stellt Rum&auml;nien eine L&ouml;sung f&uuml;r die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger dar&rdquo;, doch nur teilweise, solange das Land noch nicht zum Schengen-Raum geh&ouml;rt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen" target="_self">Falls die Niederl&auml;nder kein Veto einlegen</a>, k&ouml;nnte dieser Beitritt kommenden September entschieden werden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 15:35:06 +0100</pubDate><guid>1751511</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Selbstmord, der die Griechen bewegt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1751461-der-selbstmord-der-die-griechen-bewegt</link><description><![CDATA[<p>Er war 77 Jahre alt, Rentner, und hat mitten auf dem Hauptplatz von Athen auf spektakul&auml;re Weise Selbstmord begangen. <a href="http://www.tanea.gr/ellada/article/?aid=4708760" target="_self">F&uuml;r <em>Ta Nea</em> </a>hat Dimitris Christoulas, der sich vor den Passanten eine Kugel in den Kopf gab, mit seinem &ouml;ffentlichen Selbstmord eine &bdquo;Botschaft der Hoffnungslosigkeit&rdquo; &uuml;bermittelt. Viele Athener waren sehr getroffen und haben ihr Beileid bezeugt, indem sie die Geste, die als politischer Protestakt gegen die Sparpolitik der Troika EU/IWF/EZB betrachtet wird, offen unterst&uuml;tzen. Die Tageszeitung wehrt sich jedoch gegen jegliche politische Instrumentalisierung und ver&ouml;ffentlicht auf der Titelseite die Zeichnung eines sich erschie&szlig;enden Mannes mit folgendem Dialog:</p>
<blockquote><p>Ich ertrage es nicht!&ldquo; &bdquo;Was ertr&auml;gst du nicht, Opa?&ldquo; &bdquo;Zu sehen, was ihr &uuml;ber meine Tat sagen werdet.</p>
</blockquote>
<p>Giorgos Delastik in <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22792&amp;subid=2&amp;pubid=63640341" target="_self"><em>To Ethnos</em> ist</a> hingegen folgender Meinung:</p>
<blockquote><p>Der Mann war nicht geisteskrank. Er hat beschlossen, mit 77 Jahren in den Tod zu gehen, um ein anst&auml;ndiges Ende zu finden und nicht zu verhungern. Das ist kein Selbstmord, sondern Mord. Er formuliert das in einem Brief, in dem er die Diktatur schildert, die seinem Land aufgezwungen wurde und es erdrosselt hat. Heute m&uuml;ssen Rentner betteln und in M&uuml;lltonnen w&uuml;hlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 15:15:56 +0100</pubDate><guid>1751461</guid></item>
<item><title>Slowenien | Janez Janša, der Allmächtige (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1748312-janez-jansa-der-allmaechtige</link><description><![CDATA[Der alte Hase aus der Politik hat zwar die Wahlen von 2011 verloren, ist aber wieder an der Macht und hält die Zügel des Landes fest in der Hand. Er setzt seine Getreuen in Schlüsselämter ein, angefangen bei Justiz und Geheimdienst. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:44:19 +0100</pubDate><guid>1748312</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Was bleibt, ist der Strudel (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741992-was-bleibt-ist-der-strudel</link><description><![CDATA[Nach dem Ende des Kommunismus haben sich Prag, Warschau, Budapest und Bratislava in der Visegrád-Gruppe zusammengeschlossen. In ihr soll der Geist, der sie im Mittelalter vereinte, wiederbelebt werden, um die westliche Integration zu fördern und politisches Gewicht zu gewinnen. Die Staatengruppe scheint aber heute eher getrennte Wege zu gehen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:48:28 +0100</pubDate><guid>1741992</guid></item>
<item><title>Ungarn | Wer wird neuer Präsident in Budapest?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1741412-wer-wird-neuer-praesident-budapest</link><description><![CDATA[<p>In Ungarn und seinen Nachbarl&auml;ndern l&ouml;st der R&uuml;cktritt des ungarischen Pr&auml;sidenten zahlreiche Reaktionen aus. P&aacute;l Schmitt wird beschuldigt, seine Dissertation &uuml;ber die Olympischen Spiele gr&ouml;&szlig;tenteils abgeschrieben zu haben, doch die Reaktionen gehen &uuml;ber die Person des nun ehemaligen Staatschefs hinaus und konzentrieren sich auf den politischen Rahmen, in welchem der Skandal ans Licht kam, und auf die allm&auml;chtige Partei von Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n. Die Regierung von Viktor Orb&aacute;n wird des autorit&auml;ren Abdriftens beschuldigt, doch P&aacute;l Schmitts R&uuml;cktritt beweist, dass die Demokratie in Budapest &bdquo;funktioniert&rdquo;, wie die <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/853965.html"><em>Rzeczpospolita</em> betont</a>. Die polnische Tageszeitung schreibt:</p>
<blockquote><p>Es hat sich herausgestellt, dass die demokratischen Mechanismen wie vorgesehen funktioniert haben [...] Schmitt hat also die linksgerichtete Presse L&uuml;gen gestraft. Wenn Ungarn so ein Land w&auml;re, wie es die europ&auml;ische Presse beschreibt, dann w&auml;re der Pr&auml;sident nicht zur&uuml;ckgetreten. Er war durch seine Immunit&auml;t gesch&uuml;tzt, hatte eine Mehrheitsregierung im R&uuml;cken und die Sympathie des Ministerpr&auml;sidenten. [...] Zu den vielen Verbrechen, die der Regierung unter Viktor Orb&aacute;n vorgeworfen werden, geh&ouml;rt die angebliche Zerst&ouml;rung der unabh&auml;ngigen Medien. Doch es war die Oppositionspresse [die Zeitschrift <em>HVG</em>], welche die schweren Anschuldigungen gegen den von der Fidesz-Mehrheit ausgew&auml;hlten Staatschef vorbrachte, was zu seinem R&uuml;cktritt f&uuml;hrte. [...] Die freie Presse hat ihre Rolle gespielt und sich als effizient erwiesen. Wie steht es also um das Recht auf freie Rede und um die Demokratie in Ungarn? Letztendlich gar nicht schlecht.</p>
</blockquote>
<p>Eben in der <a target="_self" href="http://www.nol.hu/velemeny/bukas"><em>HVG</em> ironisiert </a>Gaspar Miklos Tamas &uuml;ber den &bdquo;armen Onkel Plagi&rdquo;. Der zur&uuml;cktretende Pr&auml;sident sei, so der Philosoph:</p>
<blockquote><p>nur der Geprellte in einem ethischen Durcheinander gewesen, f&uuml;r das er nicht verantwortlich war. Er hat sich so verhalten, wie er es beim Abschaum des alten Regimes gelernt hat, und bis zum Schluss nicht verstanden, dass das f&uuml;r die Generation der demokratisch-liberalen Illusionen zugleich belustigend und ekelerregend war.</p>
</blockquote>
<p>Diese Meinung <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-55265140-kdo-by-chtel-delat-orbanovi-prezidenta">teilt auch Martin Ehl in der <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em></a>. F&uuml;r den Prager</p>
<blockquote><p>war Schmitt nur eine Marionette, derer sich Orb&aacute;n jederzeit entledigen konnte. Das Plagiat, das ihn schlie&szlig;lich zum R&uuml;cktritt getrieben hat, war nur ein Stock &ndash; geschwungen von den Medien, die den ehemaligen sozialistischen und liberalen Regierungsleitern nahe stehen.</p>
</blockquote>
<p>Was den Nachfolger Schmitts betrifft, so wird sein Name...</p>
<blockquote><p>...einen Hinweis auf die Macht geben, die Viktor Orb&aacute;n und die Fidesz zwei Jahre nach dem Start ihrer energischen Inlands- und Auslandspolitik besitzen. Angesichts der wenig prunkvollen Situation Ungarns innerhalb Europas t&auml;te der ungarische Ministerpr&auml;sident gut daran, eine parteilose, politisch unabh&auml;ngige und international anerkannte Pers&ouml;nlichkeit durchzusetzen. W&auml;hlt das Parlament hingegen eine Pers&ouml;nlichkeit aus dem harten Kern der Fidesz aus, dann sind neue Kopfschmerzen zu erwarten, sowohl in Budapest als auch in Br&uuml;ssel.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 14:40:54 +0100</pubDate><guid>1741412</guid></item>
<item><title>Spanien | Auf bestem Weg zu einer „Kriegswirtschaft" (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1707031-auf-bestem-weg-zu-einer-kriegswirtschaft</link><description><![CDATA[Am 29. März steht der Generalstreik an. Mitten in der Rezession. Zudem sind die Haushaltslöcher tiefer als geplant… Trotz der Reformen und der tiefgreifenden Sparmaßnahmen schafft Spanien es einfach nicht, die Krise zu überwinden. In der Eurozone bereitet das natürlich Bauchschmerzen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 17:04:25 +0100</pubDate><guid>1707031</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Was löste die Unruhen vom Sommer aus?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1706931-was-loeste-die-unruhen-vom-sommer-aus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Urteil &uuml;ber die Krawalle: Die Menschen m&uuml;ssen &sbquo;an der Gesellschaft beteiligt&rsquo; werden&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/uk/2012/mar/28/verdict-uk-riots-stake-society">titelt der <em>Guardian</em></a> und bezieht sich dabei auf einen Bericht &uuml;ber <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/846241-aufstand-der-unterklasse">die sozialen Unruhen von August 2011</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <a target="_self" href="http://riotspanel.independent.gov.uk/">Riots Communities and Victims Panel</a>, ein unabh&auml;ngiges, von der Regierung eingerichtetes Gremium erkl&auml;rt:</p>
<blockquote><p>... die Unruhen wurden durch eine Reihe von Faktoren gesch&uuml;rt, darunter fehlende Chancen f&uuml;r junge Menschen, mangelhafte Erziehung, Versagen der Justiz bei der Resozialisierung von Straft&auml;tern, Materialismus und Misstrauen gegen&uuml;ber der Polizei.</p>
</blockquote>
<p>Die Unruhen wurden durch den Tod von Mark Duggan ausgel&ouml;st, der am 4. August in seinem Heimatviertel Tottenham in Norden Londons von der Polizei erschossen wurde. Zwischen dem 6. und dem 10. August griff der Aufruhr auf mehrere Londoner Stadtviertel sowie auf Teile anderer St&auml;dte in ganz England &uuml;ber. Nach Angaben des bereits genannten Ausschusses liegt &bdquo;der Schl&uuml;ssel, um zuk&uuml;nftige Unruhen zu vermeiden, [...] in funktionsf&auml;higen Gemeinschaften&ldquo;, schreibt der <em>Guardian</em>:</p>
<blockquote><p>Zu den Empfehlungen geh&ouml;ren Strafgelder f&uuml;r Schulen, denen es nicht gelingt, Kindern das Lesen beizubringen, sowie fr&uuml;here und bessere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Familien in Schwierigkeiten, zudem ein &sbquo;Jugendarbeitsversprechen&rsquo;, damit mehr junge Leute Arbeit finden. Weiter sollen Grund- und Sekundarschulen &sbquo;regelm&auml;&szlig;ige Beurteilungen der Charakterst&auml;rke der Sch&uuml;ler durchf&uuml;hren&rsquo;.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:51:38 +0100</pubDate><guid>1706931</guid></item>
<item><title>Rumänien | Flüchtiger Abgeordneter eingefangen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1701661-fluechtiger-abgeordneter-eingefangen</link><description><![CDATA[<p>Die Flucht des derzeit meistgesuchten Rum&auml;nen endete am 27. M&auml;rz in Kenia: Michai Boldea ergab sich den Beh&ouml;rden im rum&auml;nischen Konsulat in Nairobi. Er wurde sofort per Flugzeug nach Bukarest &uuml;berf&uuml;hrt, wo er vor Gericht gestellt werden soll. Der ehemalige Abgeordnete der regierenden liberaldemokratischen Partei hatte Rum&auml;nien am 17. M&auml;rz verlassen. Nach Zwischenstopps in Bulgarien und in der T&uuml;rkei war er in Kenia gelandet. Der 36-j&auml;hrige Boldea wird beschuldigt, eine kriminelle Organisation geleitet zu haben, die unter anderem Menschenhandel und Betrug betrieb.</p>
<p>&bdquo;Wir danken Interpol f&uuml;r die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Fl&uuml;chtlings aus Kenia!&ldquo; <a href="http://www.adevarul.ro/locale/bucuresti/bucuresti-stiri_din_bucuresti-boldea-kenya-amsterdam-otopeni-aeroport_0_671333087.html" target="_self">freut sich <em>Adevarul</em></a>. Die Kollegen von <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/schengen-ramai-cu-bine-258410.html" target="_self"><em>Romania libera</em> hingegen bedauern</a> den Schaden, den diese Geschichte Rum&auml;niens Image zuf&uuml;gt: Man habe &bdquo;den Eindruck, in einem Dorf am Ende der Welt zu wohnen&ldquo;, so die Tageszeitung. Weiter sei es &bdquo;eine Schande f&uuml;r das Land&ldquo;, das nun wohl noch l&auml;nger auf seinen Beitritt zum Schengen-Raum warten muss.</p>
<p>Die Niederlande stellen sich diesem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen" target="_self">Beitritt zum europ&auml;ischen Raum des freien Personen- und Warenverkehrs</a> entgegen und verlangen, dass Bukarest bis 2013 zwei aufeinanderfolgende positive Berichte des <a href="http://ec.europa.eu/cvm/index_de.htm" target="_self">Kooperations- und &Uuml;berpr&uuml;fungsmechanismus</a> &uuml;ber den Kampf gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen vorlegt: &bdquo;Die Niederl&auml;nder freuen sich schon... Bye bye Schengen!&ldquo;</p>
<p>Der Abgeordnete nutzte seine parlamentarische Immunit&auml;t aus, <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Cazul_Boldea-_mod_de_folosire_7_670202977.html" target="_self">was <em>Adevarul</em> zu der Behauptung bringt</a>, diese &bdquo;Verfl&uuml;chtigung&ldquo; beweise, dass...</p>
<blockquote><p>die Korrupten immer einen Weg finden, um das Gesetz zu umgehen. Wir haben eine nationale Agentur f&uuml;r Integrit&auml;t, aber zu wenig Integrit&auml;t, eine Anti-Korruption-Abteilung, aber tonnenweise Korruption. Es ist offensichtlich, dass die Verbindungen zwischen Korruption, Schmuggel und der Welt der Politik sehr stabil sind.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:42:53 +0100</pubDate><guid>1701661</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Skandal bedroht Regierungspartei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1695761-skandal-bedroht-regierungspartei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Janou&scaron;ek-System, die &Auml;ra, in der alles m&ouml;glich war.&ldquo; Mit diesem Titel kommentiert <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny </em>die j&uuml;ngste an die &Ouml;ffentlichkeit gelangte Prager Aff&auml;re, die &bdquo;der [tschechischen Demokratischen B&uuml;rgerpartei] ODS den Todessto&szlig; verpassen k&ouml;nnte&ldquo;. Die &auml;lteste rechtsliberale Partei des Landes stellt gegenw&auml;rtig den Regierungschef Petr Nečas.</p>
<p>Im Zentrum des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1666561-prags-ex-buergermeister-abgehoert" target="_self">Skandals</a> stehen die 2007 aufgezeichneten Telefongespr&auml;che zwischen dem einflussreichen und umstrittenen Gesch&auml;ftsmann und Lobbyisten Roman Janou&scaron;ek und dem stellvertretenden ODS-Vorsitzenden und damaligen Prager B&uuml;rgermeister, Pavel B&eacute;m. 2009 sp&auml;ter gelangten die Aufnahmen in die H&auml;nde des Anti-Korruptions-Politikers V&iacute;t B&aacute;rta. Nach polizeilichen Ermittlungen wurden sie schlie&szlig;lich in der Presse abgedruckt. Ihre wichtigste Enth&uuml;llung: Janou&scaron;ek &uuml;bte ma&szlig;geblichen Einfluss auf die Beamten im Prager Rathaus aus.</p>
<p>&bdquo;Das Beziehungsnetz, das sie um sich aufgebaut hatten, reichte allerdings weit &uuml;ber die Grenzen der tschechischen Hauptstadt hinaus und spielte bei den Privatisierungen ab dem Jahr 2000 eine erhebliche Rolle.&ldquo;, enth&uuml;llt Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny. Die Tageszeitung geht sogar so weit, das Vorgehen beider M&auml;nner mit mafia&auml;hnlichen Organisationen zu vergleichen, die sich ganz wie im Roman Der Pate gegenseitig gesch&auml;ftliche Vorteile zuspielen.</p>
<p>Einen Tag nach der Ver&ouml;ffentlichung der Gespr&auml;che zwischen B&eacute;m und Janou&scaron;ek verursachte Janou&scaron;ek einen Verkehrsunfall. Er soll eine 51-j&auml;hrige Frau &uuml;berfahren und Fahrerflucht begangen haben. Kurz danach wurde er mit 2,2 Promille Alkohol im Blut von der Polizei festgenommen.</p>
<p>&bdquo;Die Geschichte des ehemaligen B&uuml;rgermeisters und des Lobbyisten ist traurig&ldquo;, <a href="http://www.sme.sk/c/6313587/smutne-kino-o-lobistovi-a-exprimatorovi.htm" target="_self">schreibt <em>SME</em></a> und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Das Szenario liegt jenseits jeder filmischen Vorstellungskraft&ldquo;. F&uuml;r die Tageszeitung aus Bratislava gleicht der B&eacute;m-Janou&scaron;ek-Skandal dem &bdquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1465201-gorilla-affaere-erschuettert-das-system" target="_self">Gorilla</a>&ldquo;-Skandal, der die slowakischen Konservativen bei den letzten <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1611451-linksruck-mit-fico" target="_self">Parlamentswahlen</a> zu Fall brachte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:35:34 +0100</pubDate><guid>1695761</guid></item>
<item><title>Irland | Keltischer Tiger kassierte Schmiergelder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1678171-keltischer-tiger-kassierte-schmiergelder</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Korruption und Machtmissbrauch sind in der Politik zuhause&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2012/0323/breaking1.html">titelt die <em>Irish Times</em></a>, nachdem gestern das <a target="_self" href="http://www.planningtribunal.ie/asp/index.asp?ObjectID=310&amp;Mode=0&amp;RecordID=480">Mahon-Tribunal</a> seinen Bericht &uuml;ber die l&auml;ngste &ouml;ffentliche Untersuchung in der Geschichte Irlands ver&ouml;ffentlichte. Die Ermittlungen &uuml;ber Schmiergeldzahlungen an Politiker, insbesondere in den Bereichen der Baubewilligungen und Grundst&uuml;ckszueignungen, wurden 1997 begonnen. Das Gericht...</p>
<blockquote><p>...beschuldigte den fr&uuml;heren Regierungschef Bertie Ahern der Unaufrichtigkeit. Es befand weiter, dass sich der ehemalige EU-Kommissar P&aacute;draig Flynn korrupt verhalten hat, und erkl&auml;rte, ein weiterer einstiger Regierungschef, Albert Reynolds, habe ebenfalls seine Machtstellung missbraucht.</p>
</blockquote>
<p>Das Gericht erkl&auml;rte, Ministerpr&auml;sident Ahern habe bez&uuml;glich der Zahlungen von &uuml;ber 275.000 irischen Pfund (349.000 Euro) nicht die Wahrheit gesagt. Das Geld floss durch Bankkonten, zu welchen er Verbindungen hatte, doch Ahern hatte immer behauptet, dies seien keine Bestechungsgelder f&uuml;r Baugenehmigungen. Vielmehr handle es sich um &bdquo;private Darlehen&ldquo; von Freunden, die ihm in einer schwierigen Lebensphase unter die Arme gegriffen hatten, als er sich von seiner Frau trennte.</p>
<p>Der 3200 Seiten lange Bericht befand auch den fr&uuml;heren EU-Kommissar P&aacute;draig Flynn f&uuml;r schuldig, w&auml;hrend seiner Zeit als irischer Umweltminister, von 1987 bis 1993, Bestechungsgelder entgegengenommen zu haben. Flynn hatte eine &bdquo;Spende&ldquo; &uuml;ber 50.000 irische Pfund (63.500 Euro) von einem Bautr&auml;ger angenommen, der einen Bauernhof im Westen Irlands kaufen wollte. Weiter verurteilte das Tribunal, dass ranghohe Regierungsmitglieder wie der ehemalige Regierungschef Albert Reynolds &bdquo;nach finanziellen Zuwendungen von Gesch&auml;ftsleuten trachteten, die wiederum bei der Regierung Lobbyarbeit betrieben, um diverse kommerzielle Projekte zu unterst&uuml;tzen&ldquo;.</p>
<p>In einem &auml;u&szlig;erst kritischen Leitartikel mit dem Titel &bdquo;Sch&auml;ndlich und widerw&auml;rtig: Wir haben es satt&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.ie/opinion/letters/shameful-and-sickening-weve-had-enough-3059294.html">stellt der <em>Irish Independent</em> fest</a>, dass die &bdquo;heimt&uuml;ckischsten Auswirkungen&ldquo; der Korruption...</p>
<blockquote><p>... w&auml;hrend der Hochkonjunktur des Keltischen Tigers stattfanden, sowie unmittelbar nach dem feierlichen Versprechen des damaligen Taoiseach Bertie Ahern im Jahr 1997, er werde Korruption nicht tolerieren und Gesetzes&uuml;bertreter zur Strecke bringen.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 12:31:48 +0100</pubDate><guid>1678171</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Prags Ex-Bürgermeister abgehört?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1666561-prags-ex-buergermeister-abgehoert</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Janou&scaron;ek ruft den B&uuml;rgermeister an, BIS h&ouml;rt mit und ABL liest den Bericht&ldquo;: <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/odposlechy-bema-a-janouska-skoncily-u-abl-vita-barty-fyn-/domaci.aspx?c=A120320_203648_domaci_ert">So fasst <em>MD DNES</em></a> die Enth&uuml;llungen zusammen, nach denen der staatliche Geheimdienst BIS im Jahr 2007 die Telefongespr&auml;che zwischen dem damaligen Prager B&uuml;rgermeister Pavel B&eacute;m und dem Lobbyisten und &bdquo;Paten der Prager Unternehmer&ldquo; Roman Janou&scaron;ek abgeh&ouml;rt h&auml;tte.</p>
<p>Die Aufnahmen kamen 2009 auf ungekl&auml;rte Weise in die H&auml;nde des privaten Sicherheitsdienstes ABL, welcher damals V&iacute;t B&aacute;rta geh&ouml;rte, dem Parteichef von Věci veřejn&eacute; (VV, &bdquo;&Ouml;ffentliche Angelegenheiten&ldquo;). Im Jahr 2010, nach einer Wahlkampagne, die vom Kampf gegen die Korruption bestimmt war, konnte die VV kr&auml;ftig zulegen und B&aacute;rta wurde zum Minister ernannt.</p>
<p>Im April 2011 zwang ihn wiederum ein weiterer <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/599551-ein-land-vorm-nervenzusammenbruch">Abh&ouml;r- und Korruptionsskandal</a>, in den seine Partei verwickelt war, zum <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/588381-neuer-skandal-fuer-die-saubere-regierung">R&uuml;cktritt</a>. W&auml;hrend der Verhandlungen im Prozess, der am 5. M&auml;rz begann, kam heraus, dass B&aacute;rtas Wahlkampf von... Janou&scaron;ek finanziert worden war.</p>
<p>Die Tageszeitung berichtet unter dem Titel &bdquo;die geheimen Telefonate des Pavel B.&ldquo;, dass die Gespr&auml;che die &bdquo;wilden Bedingungen&ldquo;, die im Rathaus geherrscht h&auml;tten, widerspiegeleen und bewiesen, dass Janou&scaron;ek, gegen den in der Schweiz wegen Geldw&auml;sche ermittelt wird, &bdquo;engste Beziehungen&ldquo; mit den Beamten im Rathaus unterhielt:</p>
<blockquote><p>Er war bei allen wichtigen Entscheidungen beteiligt: Stadtplanung, Grundst&uuml;cksverk&auml;ufe, kommerzielle Aktivit&auml;ten der st&auml;dtischen Unternehmen sowie der Personalpolitik.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:02:40 +0100</pubDate><guid>1666561</guid></item>
<item><title>Debatte | Deutsche und Briten, wo die Differenzen zuhause sind</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1659921-deutsche-und-briten-wo-die-differenzen-zuhause-sind</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Selbstisolierung, Hegemonialanspruch, Ziellosigkeit.&ldquo; In diesen Worten <a href="http://www.sueddeutsche.de/r5338g/525658/Selbstisolierung-Hegemonialanspruch-Ziellosigkeit.html" target="_self">fasst die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> nach ihrem Besuch bei der <a href="http://www.debrige.de/de/koenigswinter-conference-0" target="_self">K&ouml;nigswinter</a>-Konferenz die Lage Gro&szlig;britanniens, Deutschlands und ihres Europas zusammen. Das Treffen lieferte dieser Tage &bdquo;einen so ehrlichen wie d&uuml;steren Eindruck vom Dreiecksverh&auml;ltnis zwischen Briten, Deutschen und ihrem Europa&rdquo;, notiert die M&uuml;nchner Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Die Griechenland-Operation und die neue deutsche St&auml;rke, ein fast schon hegemonialer F&uuml;hrungsanspruch Berlins, werden in Gro&szlig;britannien mit gro&szlig;er Skepsis betrachtet. Ebenso argw&ouml;hnisch schauen die Deutschen auf ein Gro&szlig;britannien, das die politische, &ouml;konomische und auch historische Logik eines geeinten Europas nicht verstehen mag.</p>
</blockquote>
<p>Da die Debatte um die gegenseitigen &Auml;ngste und die Schl&uuml;sselfragen zu Europas Zukunft konsequent vermieden w&uuml;rden, zeige die Konferenz mal wieder deutlich den Argwohn zwischen Deutschen und Briten, die, statt Br&uuml;cken zu bauen, eher Tunnel graben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:29:55 +0100</pubDate><guid>1659921</guid></item>
<item><title>Deutschland | Joachim Gauck - Bürger und Politik versöhnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1653981-joachim-gauck-buerger-und-politik-versoehnen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Leviten-Leser  &ndash; &nbsp;Wie Joachim Gauck das Land ver&auml;ndern will&ldquo;, <a href="http://www.spiegel.de/spiegel" target="_self">titelt <em>Der Spiegel</em></a>. Am Sonnntag wurde der 72-j&auml;hrige ehemalige DDR-Pastor zum Bundespr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Gauck, der im wiedervereinten Deutschland mit der &Ouml;ffnung der Stasi-Archive ber&uuml;hmt wurde, wurde mit 991 von 1&nbsp;240 Stimmen klar bef&uuml;rwortet. Das Hamburger Nachrichtenmagazin fragt sich nun, wie viel Einfluss der &bdquo;Apostel der Freiheit&ldquo; im Amt wird.</p>
<blockquote><p>Der neue Bundespr&auml;sident wird mit seinen Thesen zur Freiheit die Republik polarisieren. Anders als seine Vorg&auml;nger hat Joachim Gauck nicht vor, dem Zeitgeist zu huldigen. Damit wird er zwangsl&auml;ufig zum Gegenspieler der Kanzlerin.</p>
</blockquote>
<p><em>Der Spiegel</em>, der Gaucks Kandidatur <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/267491-gauck-fuer-president" target="_self">seit Juni 2010 unterst&uuml;tzt</a>, sieht vor allem in Gaucks angenommenen Abweichen vom Zeitgeist ein spannendes Thema f&uuml;r die Bundesrepublik. Dass der k&uuml;nftige Pr&auml;sident die Freiheit zu seinem Hauptthema macht, wird ihn &bdquo;automatisch zu einem Herausforderer der Mehrheitsmeinung machen&ldquo;, denn &bdquo;Gerechtigkeit ist das gro&szlig;e Thema der Deutschen, nicht Freiheit&ldquo;.</p>
<p>Gemessen an dem ungew&ouml;hnlich gro&szlig;en Medienecho sind jedenfalls die Erwartungen an den nicht parteigebundenen Pr&auml;sidenten, der die B&uuml;rger und die politische Klasse einander ann&auml;hern m&ouml;chte, sehr hoch.</p>
<p>Politiker ohne Parteibindung sind unterdessen offenbar auch nach dem Geschmack der Italiener. Nach einer <a href="http://www.repubblica.it/politica/2012/03/19/news/presidente_partiti-31797464/" target="_self">von <em>La Repubblica</em> ver&ouml;ffentlichen </a>Umfrage steigt der Wunsch nach einem &bdquo;Pr&auml;sidenten ohne Partei&ldquo;. Trotz Spannungen bei der geplanten Arbeitsmarktreform vertrauen 60 Prozent der Befragten Mario Monti. Einen solchen Zuspruch hatte ein Ministerpr&auml;sident nur &auml;u&szlig;erst selten. Der gleiche Prozentsatz der Befragten h&auml;lt auch &bdquo;Technokraten&ldquo; f&uuml;r regierungsf&auml;higer &bdquo;Politiker-Experten&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:25:04 +0100</pubDate><guid>1653981</guid></item>
<item><title>Ungarn | Erste Finanzsanktionen gegen Budapest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1624841-erste-finanzsanktionen-gegen-budapest</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Br&uuml;ssel hat bestraft&rdquo; berichtet die ungarische Zeitung <em>N&eacute;pszabads&aacute;g </em>aus Budapest. Am 13. M&auml;rz entschieden die Finanzminister der Europ&auml;ischen Union, den Transfer der 495 Millionen Euro F&ouml;rdermittel aus dem Koh&auml;sionsfonds auf Eis zu legen. Aufgrund der wiederholten &uuml;berm&auml;&szlig;igen Defizithaushalte schwebt das <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1543461-495-millionen-euro-um-orban-die-knie-zu-zwingen">Damoklesschwert einer solchen Sanktion</a> bereits seit Februar &uuml;ber Budapest.</p>
<p>Der <a target="_self" href="http://www.nol.hu/velemeny/20120314-tortenelem">Leitartikler </a>der linksliberalen Tageszeitung schreibt, dass</p>
<blockquote><p>dies nicht h&auml;tte passieren d&uuml;rfen. Als Orb&aacute;n gew&auml;hlt wurde, war er in einem konservativen Europa von einflussreichen Freunden umgeben. Jeder war zuversichtlich, dass der ungarische Regierungschef seine Projekte auch durchsetzen kann. Allerdings gab es diese Projekte gar nicht. [&hellip;] Die Regierung, die st&auml;ndig von nationalen Interessen sprach, erreichte vor allem, dass die Europ&auml;ische Kommission sich f&uuml;r beispielhafte Sanktionen einsetzt. [&hellip;] Ja, das ist ein historischer Tag. Keine einzige Regierung in Europa hat solchen Unsinn gemacht.</p>
</blockquote>
<p>Das rechtsliberale Tagesblatt <a target="_self" href="http://mno.hu/vezercikk/lesujto-bizottsag-1059505"><em>Magyar Nemzet</em> meint </a>dagegen resigniert:</p>
<blockquote><p>Unsere Stunde hat geschlagen. [&hellip;] Wir erleiden einen Pr&auml;ventivschlag, der alle L&auml;nder dazu ermahnt, nicht auf zu gro&szlig;em Fu&szlig; zu leben. Unser Beispiel soll abschrecken. [&hellip;] Der Witz an der Sache ist, dass wir uns ins eigene Fleisch geschnitten haben: Die juristischen Grundlagen dieser Entscheidung wurden n&auml;mlich unter der ungarischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft 2011 gelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 14:43:16 +0100</pubDate><guid>1624841</guid></item>
<item><title>Slowakei | Nicht noch ein starker Mann in Mitteleuropa (Pravda, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1618471-nicht-noch-ein-starker-mann-mitteleuropa</link><description><![CDATA[Zum ersten Mal seit 1989 wird die Slowakei von einer einzigen Partei regiert werden. Doch der antretende sozialdemokratische Premier Robert Fico täte gut daran, nicht dem Beispiel seines Amtskollegen Viktor Orbán im benachbarten Ungarn zu folgen, meint ein Journalist der Pravda. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 16:47:41 +0100</pubDate><guid>1618471</guid></item>
<item><title>Frankreich | Sarkozy gegen Schengen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1612151-sarkozy-gegen-schengen</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666"><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Nicolas Sarkozy &bdquo;m&ouml;chte der Durchl&auml;ssigkeit Europas ein Ende setzen&ldquo;, titelt <em>Le Figaro</em>. Bei einer Wahlkampfveranstaltung vor rund 50.000 Anh&auml;ngern hatte der franz&ouml;sische Pr&auml;sident und Kandidat f&uuml;r eine zweite Amtszeit eine Reform des Schengen-Abkommens gefordert. Damit sollen die Grenzen st&auml;rker gesichert werden. Er drohte, Frankreichs Teilnahme am Abkommen bis auf weiters ruhen zu lassen, sollte in den kommenden zw&ouml;lf Monaten keine Reform angestrengt werden. Au&szlig;erdem machte er sich f&uuml;r einen &bdquo;Buy European Act&ldquo; nach amerikanischem Modell stark, hei&szlig;t f&uuml;r die Vorzugsbehandlung europ&auml;ischer Produkte. <br />
</span></span></p>
<p><span><span>Der konservativen Tageszeitung <a href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2012/03/11/10001-20120311ARTFIG00258-sarkozy-l-avocat-de-l-europe.php" target="_self"><em>Le Figaro</em> zufolge</a> schl&uuml;pft Nicolas Sarkozy in die Rolle des &bdquo;Anwalts f&uuml;r Europa&ldquo;, denn mehr als die H&auml;lfte seiner Rede widmete sich diesem Thema: </span></span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FIGARO-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Kampf um das Amt des Präsidenten, von dem viele befürchteten, dass er sich in Polemik verlieren würde, gewinnt endlich an Qualität. Gestern erinnerte Nicolas Sarkozy in Villepinte daran, dass Frankreichs Schicksal mit dem Europas eng verbunden ist. Dagegen kämpft François Hollande mit geballter Faust für Neuverhandlungen beim Fiskalpakt. […] Um alle Franzosen für „ein politisches Europa, das beschützt“ und kein „Sieb“ ist, zu gewinnen, will Nicolas Sarkozy die schlecht funktionierenden Mechanismen korrigieren, die Staaten zusammenführen und die Grenzen sichern. Denn das Schengen-Abkommen reguliert kaum die Einwanderungsströme in die Union. Und die kann sich ihre Großzügigkeit heute nicht mehr leisten kann.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Die linksliberale Tageszeitung <a href="http://www.liberation.fr/politiques/01012395377-improvisation" target="_self"><em>Lib&eacute;ration</em> glaubt dagegen</a>, dass Nicolas Sarkozy... <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/liberation-100_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">...gestern versuchte, ein Präsident wie Mitterand zu sein, der den europäischen Weg einschlagen will. Aber nicht jeder ist wie Mitterand. Indem er die Einwanderungsproblematik in den Vordergrund stellt und einen Befehlston an den Tag legt, zieht Nicolas Sarkozy Europa in seiner Wahlstrategie nach unten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666">Die Website <a href="http://www.mediapart.fr/journal/france/110312/sarkozy-le-populisme-en-version-europeenne?page_article=3" target="_self"><em>Mediapart</em></a> hebt hervor, dass sich der Kandidat ...<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mediapart-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">mit seinen herrischen Drohungen von den großen, europäischen Populisten hat inspirieren lassen – wie vom ehemaligen polnischen, konservativen und nationalistischen Präsidenten Lech Kaczynski, der für mehrere theatralische Szenen auf der internationalen Bühne sorgte. [...] Oder wie vom tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus und dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5476272322085666"><a href="http://www.taz.de/Kommentar-Sarkozy-im-Wahlkampf/!89437/" target="_self">Die Berliner <em>Tageszeitung</em> stellt fest</a>, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy &bdquo;noch ein paar Schritte weiter nach rechts gegangen ist&ldquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/taz-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es fehlt nicht mehr viel, und er fällt Marine Le Pen von der Front National in die Arme. [...] Sagt jetzt Angela Merkel immer noch, sie unterstütze ihren Nicolas in jeder Hinsicht? Sie hatte zusammen mit anderen konservativen Regierungschefs gegen den Sozialisten Hollande Stellung bezogen, weil dieser den neuen Fiskalpakt nicht umstoßen, sondern bloß ergänzen möchte. Und jetzt kommt Sarkozy, der am liebsten gleich vier europäische Abkommen ändern will. Verstehe Frankreich, wer will.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplrubriche/giornalisti/grubrica.asp?ID_blog=113&amp;ID_articolo=1150&amp;ID_sezione=242" target="_self"><em>La Stampa</em> zufolge</a>, versucht &bdquo;ein gestresster Sarkozy&ldquo;, die rechtextreme W&auml;hlerschaft f&uuml;r sich zu gewinnen, obwohl er sich noch vor einem Jahr daf&uuml;r <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/648301-mit-grenzkontrollen-gegen-europa" target="_self">aussprach</a>, die Kontrolle der Grenzen Br&uuml;ssel zu &uuml;bergeben.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Bei einer Wiederwahl wäre er sicher zu einer erneuten Kehrtwende fähig. Denn 2008 hatte er sich innerhalb eines Sommers vom Euroskeptiker in einen Gründungsvater Europas verwandelt.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:28:58 +0100</pubDate><guid>1612151</guid></item>
<item><title>Slowakei | Linksruck mit Fico</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1611451-linksruck-mit-fico</link><description><![CDATA[<p>Der ehemalige slowakische Ministerpr&auml;sident ist wieder da. Und Robert Fico &bdquo;wird allein regieren&ldquo;, <a target="_self" href="http://volby.sme.sk/">titelt <em>Sme</em></a>. Bei den Wahlen vom 10. M&auml;rz erhielt Ficos Partei, die sozialdemokratische Smer, 44 Prozent der Stimmen. Mit 83 von 150 Sitzen h&auml;lt sie die absolute Mehrheit im Parlament.</p>
<p>Die Slowakei ist damit nach Ungarn das zweite mitteleurop&auml;ische Land, das von einer einzigen Partei regiert wird: &bdquo;Die Slowakei macht diese Erfahrung zum ersten Mal seit 1989&ldquo;, hei&szlig;t es in der <a target="_self" href="http://dennik.pravda.sk/"><em>Pravda</em></a>. Die Tageszeitung stellt fest, dass &bdquo;seit dem Kommunismus [...] keine Partei einen derartigen Sieg erlebt [hat]&ldquo;. Sie erinnert auch daran, dass der Smer nur sieben Sitze zur Verfassungsmehrheit fehlen, die f&uuml;r Verfassungs&auml;nderungen n&ouml;tig sind. &bdquo;Ihr Mandat kann als sehr stark, aber nicht totalit&auml;r angesehen werden&ldquo;, schlie&szlig;t die <em>Pravda</em>.</p>
<p><a target="_self" href="http://hnonline.sk/2-55014200-k10000_detail-0f"><em>Hospodarske noviny</em> wiederum findet</a>, dass &bdquo;der Triumph der Smer&ldquo; ihr eine Verantwortung gegen&uuml;ber Br&uuml;ssel auferlegt.</p>
<blockquote><p>Der zuk&uuml;nftige Ministerpr&auml;sident bef&uuml;rwortet die Rettung Griechenlands, die er als die Rettung des Euro betrachtet, und bef&uuml;rwortet auch den Rettungsschirm EFSF. W&auml;hrend der letzten Koalitionsregierung vertrat er strikte Sparpolitik, die Reduzierung des Haushaltsdefizits durch die Schuldenbremse sowie budget&auml;re Verantwortlichkeit durch den Fiskalpakt. Doch Erkl&auml;rungen sind eines, nun muss er vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Realit&auml;t durchhalten.</p>
</blockquote>
<p>Dieser Sieg von Robert Fico, so schreibt die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.pluska.sk/obsah-casopisu/plus-jeden-den/"><em>Plus jeden deň</em></a>, ist vor allem die Folge &bdquo;des absoluten Debakels der Rechten, ausgel&ouml;st durch die &bdquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1465201-gorilla-affaere-erschuettert-das-system">Gorilla-Aff&auml;re</a>&ldquo; und veranschaulicht durch die Tatsache, dass sie sogar in ihrer Hochburg Bratislava das Vertrauen der W&auml;hler verloren hat&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:03:25 +0100</pubDate><guid>1611451</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eine Wahl zum Besten und zum Schlimmsten (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1600211-eine-wahl-zum-besten-und-zum-schlimmsten</link><description><![CDATA[Die vorgezogenen Parlamentswahlen sollten sich um Europa und den Platz der Slowakei darin drehen. Doch eine Reihe von Enthüllungen über politische Korruption auf höchster Ebene bedroht nun das ganze System. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:52:38 +0100</pubDate><guid>1600211</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Budapest, ein trügerisches Modell für Prag (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1595721-budapest-ein-truegerisches-modell-fuer-prag</link><description><![CDATA[Tschechien hat den EU-Fiskalpakt nicht unterzeichnet. Die tschechische Regierung wollte damit vor allem die Freiheit des Landes verteidigen. Zumal Länder wie Ungarn von der EU ungerecht behandelt werden. Für den Prager Kolumnisten ist dieses regionale Bündnis konservativer Parteien allerdings ein ziemliches Paradoxon. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 17:33:21 +0100</pubDate><guid>1595721</guid></item>
<item><title>Spanien | Katerstimmung in Valencia (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1590441-katerstimmung-valencia</link><description><![CDATA[Regatten, Formel 1, Freizeitparks... Während der Jahre des Wirtschaftsbooms symbolisierte der Mittelmeerhafen mit Glanz und Gloria die Erfolgsstory Spaniens. Heute, angesichts der Krise und Budgetkürzungen, ist hier die Ernüchterung groß. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Mar 2012 15:37:48 +0100</pubDate><guid>1590441</guid></item>
</channel></rss>
