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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Libyen]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>EU - Libyen | Ashtons Behörde unter Verdacht der Günstlingswirtschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2041481-ashtons-behoerde-unter-verdacht-der-guenstlingswirtschaft</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://www.rue89.com/2012/05/22/europe-catherine-ashton-chef-de-la-diplomatie-soupconnee-de-favoritisme-232348">Laut Rue89</a> ist das Europ&auml;ische Amt f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung (OLAF) im Begriff, Untersuchungen einzuleiten, die aufdecken sollen, &bdquo;unter welchen Bedingungen die EU einen wichtigen Auftrag in Libyen an ein britisches Unternehmen vergeben hat, das gar nicht dazu befugt war, in diesem Land t&auml;tig zu werden&ldquo;.</p>
<p>Die Aff&auml;re, &uuml;ber die bereits <a target="_self" href="http://euobserver.com/18/116152">EUobserver berichtete</a>, dreht sich um die britische Firma G4S, die vom Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst (EAD) entgegen aller Erwartungen einen zehn Millionen schweren Vertrag erhielt, in dem sie sich dazu verpflichtet, die Einrichtungen der EU in Libyen zu sch&uuml;tzen. Im Gegensatz zu allen anderen Bewerbern, die auf die Ausschreibung reagierten &ndash; darunter die ungarische Argus und die britisch-kanadische Garda World &ndash;, hatte es mit G4S &bdquo;vorher nie einen Vertrag zur Sicherung einer europ&auml;ischen Delegation gegeben&ldquo;, betont Rue89.</p>
<p>F&uuml;r das franz&ouml;sische Nachrichtenportal wirft dieser Fall das Problem eines Interessenkonflikts innerhalb des EAD auf, der von der britischen Catherine Ashton geleitet wird:</p>
<blockquote><p>Einige [...] verd&auml;chtigen Gro&szlig;britannien, seinen Einfluss innerhalb des EAD unrechtm&auml;&szlig;ig auszunutzen, um seinen wichtigsten privaten Sicherheits- und Milit&auml;runternehmen Vorteile zu verschaffen.&ldquo;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 13:59:02 +0100</pubDate><guid>2041481</guid></item>
<item><title>Libyen | Ermittlungen gegen europäische Ölfirmen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1776781-ermittlungen-gegen-europaeische-oelfirmen</link><description><![CDATA[<p>Libyens Nationaler &Uuml;bergangsrat ermittelt &uuml;ber &Ouml;lvertr&auml;ge, die in den letzten Jahren des Gaddafi-Regimes mit ausl&auml;ndischen Firmen abgeschlossen wurden, so <a href="http://www.corriere.it/esteri/12_aprile_09/libia-cnt-inchiesta-compagnie-petrolifere-straniere-gheddafi_d2e4cc20-825f-11e1-9c86-d5f7abacde61.shtml" target="_self">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die mutma&szlig;liche Bestechung libyscher Beamter von 2008 bis 2011 und betreffen unter anderen zwei der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Energiekonzerne, die italienische ENI und den Franzosen Total.</p>
<p>Die Ermittlungen starteten eine Woche nachdem die US-Wertpapieraufsichtsbeh&ouml;rde ein &auml;hnliches Verfahren eingeleitet hatte. Falls sie &uuml;berf&uuml;hrt werden, m&uuml;ssten die Firmen mit massiven Geldstrafen rechnen. Zudem w&uuml;rden ihre aktuellen und zuk&uuml;nftigen Vertr&auml;ge mit der neuen Regierung f&uuml;r null und nichtig erkl&auml;rt. <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303815404577331802347989804.html" target="_self">Nach Angaben des <em>Wall Street Journal</em></a> wirft die Untersuchung &bdquo;einen Schatten auf die Ambitionen der Firmen, ihre Aktivit&auml;ten in dem Land mit den gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lreserven Afrikas auszubreiten&ldquo;.</p>
<p>Insbesondere ENI war unter Muammar Gaddafi der gr&ouml;&szlig;te Betreiber in Libyen und gelangte nach dem Regimewechsel schnell wieder zu seiner F&uuml;hrungsposition, mit einem laufenden Produktionsanteil von rund 14 Prozent. Das Unternehmen wollte diese Zahl in den n&auml;chsten zehn Jahren durch geplante Investitionen &uuml;ber 30 Milliarden Dollar verdoppeln.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:29:01 +0100</pubDate><guid>1776781</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Mit zweierlei Maß | Cartoon (Jyllands-Posten, Aarhus)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1619191-mit-zweierlei-mass</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:43:12 +0100</pubDate><guid>1619191</guid></item>
<item><title>Italien | Straßburg verurteilt Abschiebungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1546781-strassburg-verurteilt-abschiebungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Italien abgewiesen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">titelt <em>Il Manifesto</em></a>, nachdem der Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte EGMR urteilte, Italien habe gegen das Recht von Migranten auf Schutz vor Folter und Missbrauch versto&szlig;en. <a target="_self" href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;documentId=901572&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Das Stra&szlig;burger Gericht gab der Klage</a> einer Gruppe von Eritreern und Somalis Recht, die im Mai 2009 auf einem Boot in Lampedusa gelandet waren. Gem&auml;&szlig; eines Abkommens mit Muammar al-Gaddafi wurden die Menschen nach Libyen, dem Ausgangsort ihrer Flucht, deportiert. Italien muss jeden der Fl&uuml;chtlinge mit 15.000 Euro entsch&auml;digen.</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichts verst&ouml;&szlig;t die italienische Abschiebepolitik seit 2009 gegen internationales Recht, weil bei den Massenausweisungen keine Einzelf&auml;lle gepr&uuml;ft werden und das Recht auf Berufung vor einem italienischen Gericht ausgeschlossen sei. Der damalige italienische Innenminister Roberto Maroni der Lega Nord kritisierte das Urteil als &ldquo;politisch&rdquo;, w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mario Monti ank&uuml;ndigte, die Praxis pr&uuml;fen zu wollen. <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/318541/">Doch <em>Il Manifesto</em> ist skeptisch</a>:</p>
<blockquote><p>Die Abkommen mit der neuen libyschen Regierung gehen in dieselbe Richtung wie jene, die mit Gaddafi abgeschlossen wurden. Dies zu &auml;ndern, w&uuml;rde bedeuten, die Rechtsvorschriften gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten und die Informationspolitik zu &auml;ndern. Liest man die Kommentare zum Urteil, wird deutlich, dass Europa heute als Bedrohung f&uuml;r unsere nationale Integrit&auml;t angesehen wird. Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Feindseligkeit gegen&uuml;ber Migranten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:47:35 +0100</pubDate><guid>1546781</guid></item>
<item><title>EU-Parlament | Preis des guten Gewissens</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1287571-preis-des-guten-gewissens</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Mit dem Sacharow-Preis poliert Europa sein Image auf&rdquo;, kommentiert <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/"><em>El Mundo</em></a> die Verleihung des Preises f&uuml;r geistige Freiheit, mit dem das Europ&auml;ische Parlament dieses Jahr f&uuml;nf Aktivisten der arabischen Protestbewegungen ehrt.</p>
<p>Nur zwei von ihnen k&ouml;nnen den Preis in Stra&szlig;burg entgegennehmen: Der Libyer Ahmed al-Subair Ahmed al- Sanussi, der unter dem Gaddafi-Regime 31 Jahre im Gef&auml;ngnis verbrachte, und die &auml;gyptische Aktivistin Asmaa Mahfus der &ldquo;Bewegung 6. April&rdquo;. Unter den Preistr&auml;gern, die nicht anreisen konnten: Die syrische Rechtsanw&auml;ltin und Bloggerin Razan Zaitouneh, die untertauchen musste, und der syrische Politiksatiriker Ali Farzat, der von Bashar al-Assad-Anh&auml;ngern angegriffen wurde und daraufhin nach Kuwait fl&uuml;chtete. Posthum geehrt wird Mohammed Bouazizi, dessen Selbstverbrennung zum Symbol der Tunesischen Revolution wurde.</p>
<p>&ldquo;Jahrelang hat Europa &uuml;ber die arabischen Diktaturen hinweggesehen&rdquo;, schreibt die spanische Tageszeitung und f&uuml;gt hinzu: Die diesj&auml;hrige Preisverleihung &ldquo;zeigt, wie sehr die Gewissensbisse nagen&rdquo;. Obwohl das Europ&auml;ische Parlament die Repression in Syrien verurteilt, geht &ldquo;Br&uuml;ssel noch immer nicht einheitlich gegen al-Assad vor&rdquo;. In der Europ&auml;ischen Union muss &ldquo;noch viel getan werden, um angemessen auf die demokratischen Entwicklungen in der arabischen Welt reagieren zu k&ouml;nnen.&rdquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:03:25 +0100</pubDate><guid>1287571</guid></item>
<item><title>Libyen | Was passiert mit Gaddafis Milliarden?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1082571-was-passiert-mit-gaddafis-milliarden</link><description><![CDATA[<p>Muammar Gaddafi wurde am 20. Oktober bei der Flucht aus seiner Geburtsstadt Sirte gefangen und get&ouml;tet. W&auml;hrend die europ&auml;ische Presse flei&szlig;ig &uuml;ber die Umst&auml;nde und Geheimnise um seinen Tod berichtet, <a href="http://www.publico.pt/Mundo/khadafi-deixou-1300-milhoes-de-euros-na-caixa-geral-de-depositos--1517553" target="_self"><em>verk&uuml;ndet P&uacute;blico</em></a>: &quot;Gaddafi hinterl&auml;sst 1,3 Milliarden Euro in der Caixa Geral de Dep&oacute;sitos.&quot;</p>
<p>Die Lissabonner Tageszeitung berichtet, dass in der portugiesischen Staatsbank derzeit 1,3 Milliarden Euro an libyschem Staatsverm&ouml;gen hinterlegt sind. Diese befinden sich auf vier verschiedenen Konten, die im M&auml;rz eingefroren wurden, nachdem die internationale Staatengemeinschaft Sanktionen gegen das sp&auml;te Gaddafi-Regime erhob. Die erste Einlage wurde 2008 get&auml;tigt. Damals l&ouml;ste der libysche Staatschef als Vergeltung f&uuml;r die Festnahme und Internierung seines Sohnes in der Schweiz seine dortigen Konten auf. </p>
<p>Den <a href="http://wyborcza.pl/1,75968,10509688,Dyktatorzy_upadaja.html" target="_self"><em>Chefredakteur der Gazeta Wyborcza, Adam Michnik</em></a>, einer der Anf&uuml;hrer der polnischen demokratischen Opposition zu Zeiten des Kommunismus, stimmt Gaddafis Tod nachdenklich. &quot;Gaddafis Tod ist kein Grund zur Freude, sondern ein Grund zur Betrachtung &uuml;ber die Beschaffenheit der Welt, in der wir Seite an Seite mit Diktatoren leben. Gaddafi galt als nicht klein zu kriegen, er erpresste und erniedrigte die ganze Welt und zwang auch europ&auml;ische Regierungen in die Knie. Er glaubte an Gewalt und L&uuml;gen, doch er verkalkulierte sich.&quot; Michnik f&uuml;gt hinzu, dass Gaddafis Tod ein klares Signal an Nationen ist, die immer noch unter Tyrannei leben. Ein Signal daf&uuml;r, dass &quot;Diktaturen nicht frei von Strafe und Diktatoren nicht unsterblich sind.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:27:07 +0100</pubDate><guid>1082571</guid></item>
<item><title>Libyen | Der Nächste, bitte ! | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1082531-der-naechste-bitte</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:10:30 +0100</pubDate><guid>1082531</guid></item>
<item><title>Libyen | Cameron und Sarkozy auf Triumphzug</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/957861-cameron-und-sarkozy-auf-triumphzug</link><description><![CDATA[<p>&quot;Sarkozy und Cameron in Libyen als Befreier empfangen&quot;, prangt es auf der Titelseite des <a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2011/09/15/10001-20110915ARTFIG00672-l-enjeu-d-une-visite-a-benghazi.php">Figaro</a>, einen Tag nach dem Besuch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten und des britischen Premierministers in Libyen. &quot;Nicolas Sarkozy und David Cameron haben die Gelegenheit wahrgenommen [&hellip;], die Fr&uuml;chte ihrer Entschlossenheit zu ernten. W&auml;hrend unser Kontinent mit der Schuldenkrise ringt, hat die Tatsache, dass zwei europ&auml;ische Staatschefs auf diese Weise in einem arabischen Land bejubelt werden, etwas&nbsp;Tr&ouml;stliches&quot;,&nbsp;freut sich die Tageszeitung.</p>
<p>Auf der anderen Seite des &Auml;rmelkanals bemerkt <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/opinion/leading-articles/leading-article-a-visit-that-cameron-and-sarkozy-might-have-delayed-2355449.html">The Independent</a> dass &quot;Cameron und Sarkozy vielleicht besser daran getan h&auml;tten, den Besuch abzusagen&quot;. Auch wenn es f&uuml;r die beiden europ&auml;ischen Staatschefs v&ouml;llig legitim war, als erste westliche Politiker ins Post-Gaddafi-Libyen zu reisen und sie dort von einer Menschenmasse empfangen wurden, &quot;der Enthusiasmus der Libyer mindert nicht die Tatsache, dass ihr Besuch in unschicklicher Eile erfolgte; das alles war zu viel und zu schnell.&quot; Des weiteren schreibt der Independent: </p>
<blockquote><p>&quot;Das Bild der beiden nebeneinander stehenden Regierungschefs f&uuml;r die Medien war weitaus st&auml;rker als die Rhetorik. Es vermittelte den Eindruck von reichen M&auml;zenen, die einen kurzen Abstecher machen, um ihr gelungenes Projekt zu begr&uuml;&beta;en. Dieses Bild ist nicht sehr hilfreich und k&ouml;nnte kritische Stimmen best&auml;rken, die in der Beteiligung des Westens bei der libyschen Rebellion nicht viel mehr als Neo-Imperialismus sehen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>F&uuml;r Le Soir&nbsp;ist dieser Besuch &quot;ein diplomatischer Rush auf Tripolis: die Voreiligkeit des Duos [Sarkozy und Cameron]&nbsp;hat sogar dem t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan den Rang abgelaufen, der am selbigen Donnerstag, den 15. September in Tripolis erwartet wurde.&quot; Die belgische Tagszeitung meint: &quot;H&ouml;chstwahrscheinlich ist es kein Zufall, dass diese Eilfertigkeit mit der langsamen Wiederaufnahme der &Ouml;lexporte Libyens zusammenh&auml;ngt.&quot; (<em>sd</em>)</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 16 Sep 2011 16:19:45 +0100</pubDate><guid>957861</guid></item>
<item><title>Libyen | Der große Kuchen | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/908891-der-grosse-kuchen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:58:27 +0100</pubDate><guid>908891</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Nach dem Krieg ist Erntezeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/907671-nach-dem-krieg-ist-erntezeit</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die libysche Goldader&ldquo; <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75248,10218040,Libijska_zyla_zlota.html">titelt Gazeta Wyborcza</a> am Tag nach der internationalen Konferenz in Paris, bei der dem Krieg in Libyen ein &bdquo;symbolisches Ende&ldquo; bereitet wurde. &bdquo;F&uuml;r Gaddafis Regime ist dieses Treffen ein Sto&szlig; mitten ins Herz&ldquo;, meint&nbsp; Daniel Korski, Experte bei der europ&auml;ischen Denkfabrik ECFR (European Council on Foreign Relations), den die Tageszeitung zitiert. Als gr&ouml;&szlig;te Sieger des Pariser Treffens erwiesen sich die F&uuml;hrungsspitzen Frankreichs und Gro&szlig;britanniens: Nicolas Sarkozy und David Cameron. Beide hatten &bdquo;felsenfest an den Erfolg des Einsatzes geglaubt&ldquo;.</p>
<p>Auch die Italiener k&ouml;nnen sich selbst begl&uuml;ckw&uuml;nschen, f&uuml;gt Gazeta Wyborcza hinzu. Schlie&szlig;lich haben sie Muammar al-Gaddafi fr&uuml;h genug die Freundschaft gek&uuml;ndigt. Und die Amerikaner d&uuml;rfen froh sein &uuml;ber eine weitere &bdquo;befreundete Regierung in einer unfreundlichen Gegend&ldquo;. Insgeheim hoffen die Sieger, dass der Nationale &Uuml;bergangsrat bald &bdquo;damit beginnt, seine Kriegsschulden in Form von libyschem &Ouml;l abzustottern&ldquo;. Allerdings k&ouml;nnte ihnen eine b&ouml;se &Uuml;berraschung drohen: &bdquo;Die Libyer sind gerissen. Sie versprechen, ihre Freunde zu belohnen, und letzten Endes werden sie sich f&uuml;r das beste Angebot entscheiden, komme es nun aus Russland oder gar China&ldquo;, schlie&szlig;t Korski.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:31:03 +0100</pubDate><guid>907671</guid></item>
<item><title>Libyen | Geben und nehmen | Cartoon (Clarín, Buenos Aires)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/905261-geben-und-nehmen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 17:58:56 +0100</pubDate><guid>905261</guid></item>
<item><title>Presseschau | Libyen: Nach dem Krieg kommen die Geschäfte (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/905051-libyen-nach-dem-krieg-kommen-die-geschaefte</link><description><![CDATA[Hinter der zur Schau gestellten Einigkeit der Teilnehmer der Pariser Konferenz zum Wiederaufbau Libyens, versteckt sich ein Gerangel zwischen Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich um die Ressourcen des Landes, wie die Zeitungen aus Frankreich, Italien und Großbritannien berichten. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:15:44 +0100</pubDate><guid>905051</guid></item>
<item><title>Libyen | Die Schlacht um den Wiederaufbau</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/889471-die-schlacht-um-den-wiederaufbau</link><description><![CDATA[<p>Die K&auml;mpfe in Tripolis sind kaum beendet, als &bdquo;der Wettstreit zwischen Italien und Frankreich&ldquo; schon begonnen hat, titelt La Stampa. Genau genommen schon seit Beginn der vom franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy vorbereiteten und geleiteten Milit&auml;reins&auml;tze. Damals schnaubte der italienische Staatschef Silvio Berlusconi im Namen der Freundschaft mit dem Regime Gaddafis &bdquo;wir haben schon verstanden, dass sich der Krieg gegen den Colonel in einen andersgearteten Konflikt gewandelt hat&rdquo;, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9130" target="_self">schreibt die Turiner Tageszeitung</a>.</p>
<p>In &bdquo;einen Wirtschafskrieg mit einem neuen Gegner, n&auml;mlich nat&uuml;rlich Italien. W&auml;hrend Rom eher widerwillig an den Eins&auml;tzen teilnahm, trieben Paris  &ndash;  und anschlie&szlig;end auch London  &ndash;  ihre Bem&uuml;hungen voran. Sie tr&auml;umten von der Unterteilung Libyens in unabh&auml;ngige Provinzen und einer Aufteilung des &Ouml;lsegens mit dem Einzug auf dem Spielfeld ihrer Nationalriesen Total und BP. Jetzt wo der Krieg  &ndash;  fast  &ndash;  vorbei ist, kann die zweite Phase der Eins&auml;tze beginnen: Der Wiederaufbau, ein Gesch&auml;ft von mehreren Milliarden Euro, um Stra&szlig;en, H&auml;fen, Industrieanlagen, ganze St&auml;dte neu zu bauen. Und schon liegt Paris wieder in F&uuml;hrung. Und Rom trabt hintendrein.</p>
<p>Der Elys&eacute;e-Palast organisiert eine Konferenz, bei der die Grundlagen des neuen demokratischen Libyens festgelegt werden sollen. Der Chef der neuen libyschen Regierung Mahmoud Jibril kam am 25. August nach Paris, um &uuml;ber Inhalt und Termine zu diskutieren und beschr&auml;nkte sich auf einen Zwischenaufenthalt in Rom auf seinem R&uuml;ckweg&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:49:14 +0100</pubDate><guid>889471</guid></item>
<item><title>Die libysche Chance nicht verpassen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/889161-die-libysche-chance-nicht-verpassen</link><description><![CDATA[<p>Wo ist Catherine Ashton abgeblieben? Die Frage, was die f&uuml;hrende europ&auml;ische Diplomatin denn eigentlich tut, kommt nicht zum ersten Mal auf, diesmal ist sie jedoch noch relevanter, scheint Libyen doch ebenfalls zur Demokratie &uuml;berzuwechseln, nach dem Milit&auml;reinsatz, in dem die Europ&auml;er eine Schl&uuml;sselrolle spielten.</p>
<p>Das Timing war allerdings schlecht: Die Ereignisse in Libyen beschleunigten sich genau dann, als die Br&uuml;sseler Institutionen ihre traditionelle Sommerpause machten und nur ein Minimum an Personal f&uuml;r laufende Angelegenheiten verf&uuml;gbar war. Die Chefin des Europ&auml;ischen Au&szlig;endiensts (EAD) brach ihre Ferien zwar ab, doch bevor sie sich offiziell &auml;u&szlig;ern kann, muss sie die Au&szlig;enminister der 27 konsultieren... von denen die meisten noch im Urlaub sind. Ihr n&auml;chstes Treffen ist erst f&uuml;r den 12. September angesetzt.</p>
<p>Am 23. August k&uuml;ndigte <a target="_self" href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Feuropa.eu%2Frapid%2FpressReleasesAction.do%3Freference%3DSPEECH%2F11%2F541%26format%3DHTML%26aged%3D0%26language%3DEN%26guiLanguage%3Den&amp;sa=D&amp;sntz=1&amp;usg=AFQjCNENj3RFvOh89dNj2VeHFJj80u_Zaw">Ashton</a> dennoch in einer Pressekonferenz, die von der Presse so gut wie gar nicht erw&auml;hnt wurde, an, dass sie mit dem Chef des libyschen &Uuml;bergangsrats, Mustapha Abdel Jalil, besprochen hat, mit welchen &bdquo;Mitteln die EU und ihre Mitgliedsstaaten zu einer besseren Zukunft f&uuml;r das libysche Volk beitragen k&ouml;nnen&ldquo;.</p>
<p>Die Rolle der Europ&auml;er w&auml;hrend der Libyenkrise hat bewiesen, dass sie durchaus in der Lage sind, sich in einer Region zu engagieren, die von den USA als europ&auml;ischen Kompetenzbereich betrachtet wird: der Mittelmeerraum. Sie sind dazu f&auml;hig, in milit&auml;rischen Belangen gemeinsam zu handeln, nun m&uuml;ssen sie es auch in politischen tun &ndash; und m&ouml;glichst mittels ihrer gemeinsamen Institutionen. Ihre Chance ist der Wiederaufbau, ein Bereich, in dem die Europ&auml;er eine anerkannte Erfahrung besitzen.</p>
<p>Nachdem sie unsinnigerweise w&auml;hrend des Erwachens des &bdquo;arabischen Fr&uuml;hlings&ldquo; nicht pr&auml;sent war, kann sich die EU heute nicht erlauben, diese Chance zu verpassen. Zumal Libyen durch seine geografische Lage, sein wirtschaftliches Gewicht und seine Rolle in der Regulierung der Migrationsstr&ouml;me aus dem subsaharischen Afrika eine strategische Bedeutung hat. Zu den Instrumenten, &uuml;ber die die EU auf diesem Terrain verf&uuml;gt, geh&ouml;rt die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/fr/category/keywords/union-pour-la-mediterranee">Mittelmeerunion</a>: Diese missgeborene und dann vernachl&auml;ssigte Organisation k&ouml;nnte als echtes Gremium der Kooperation und der politischen Koordination wieder auferstehen.</p>
<p>Dieser Aufgabe k&ouml;nnte sich dann Catherine Ashton widmen, was ihrem Amt den Sinn geben w&uuml;rde, den die Europ&auml;er im Moment noch schlecht erkennen.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:05:05 +0100</pubDate><guid>889161</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Bernard-Henry Lévy:  Warum unser Einsatz richtig war (Le Point, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/885841-bernard-henry-levy-warum-unser-einsatz-richtig-war</link><description><![CDATA[Für den französischen Star-Philosophen, der Nicolas Sarkozy zum Libyeneinsatz gedrängt hat, sollte sich der Westen nicht von Diktatoren beeindrucken lassen, denn sie seien wie Muammar al-Gaddafi lediglich „Papiertiger.“ (Article)]]></description><pubDate>Fri, 26 Aug 2011 12:24:37 +0100</pubDate><guid>885841</guid></item>
<item><title>Nach dem Krieg | Wir werden im libyschen Sand steckenbleiben (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/885911-wir-werden-im-libyschen-sand-steckenbleiben</link><description><![CDATA[Noch ist es zu früh für Euphorie. Schließlich droht der Westen die gleichen Fehler wie im Irak zu begehen, meint der britische Journalist Robert Fisk. Und wenn al-Gaddafi sich auch weiterhin auf freiem Fuß befindet, steht den neuen Machthabern ganz bestimmt ein aufreibender Guerilla-Krieg bevor. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:07:29 +0100</pubDate><guid>885911</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Wem gebührt der Dank? | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/883421-wem-gebuehrt-der-dank</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 19:10:25 +0100</pubDate><guid>883421</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Wo ist das Geld der EU geblieben?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/882641-wo-ist-das-geld-der-eu-geblieben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Eine ungl&uuml;ckliche Libyen-Reise&ldquo;, lautet der Titel des Leitartikels in der<a target="_self" href="http://www.dn.se/ledare/signerat/en-olycklig-resa-libyen-nar-khaddafi-fick-jobb-som-eus-granspolis"> Dagens Nyheter</a>, die an den Libyenbesuch der EU-Kommissarin f&uuml;r Innenpolitik, Cecilia Malmstr&ouml;m, im Oktober 2010 erinnert. Damals kursierten Ger&uuml;chte &uuml;ber illegale Fl&uuml;chtlingslager in der libyschen W&uuml;ste und die EU musste ja wohl versuchen, sich &uuml;ber die Situation zu informieren, stellt die Dagens Nyheter fest. Doch das von der Kommissarin mit Libyen <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/10/472">unterzeichnete Abkommen</a> sei viel zu weit gegangen, denn &bdquo;Libyen wurden 50 Millionen Euro &uuml;ber drei Jahre zugesprochen, damit es &sbquo;Reformen&rsquo; in Asyl- und Migrationsfragen und in der Kontrolle seiner Grenzen durchf&uuml;hrte&ldquo;.</p>
<p>In der Praxis sei es eher so gewesen, dass Gaddafi als W&auml;chter der EU-Grenzen angeheuert wurde, meint die Stockholmer Tageszeitung und erkl&auml;rt weiter: &bdquo;Das Szenario war leider nur zu gut bekannt: Alle heute gest&uuml;rzten Diktatoren der Maghrebstaaten hatten der EU &sbquo;Reformen&rsquo; und &sbquo;F&ouml;rderung der Menschenrechte&rsquo; versprochen. Im Austausch gegen Geld und Handelsvertr&auml;ge waren sie bereit, alles Erdenkliche zu unterschreiben.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Hinterher ist es immer einfach, kl&uuml;ger zu sein&ldquo;, liest man in der Tageszeitung, &bdquo;doch das Abkommen mit Gaddafi war schon ein Skandal, als es unterzeichnet wurde. Heute m&uuml;sste Cecilia Malmstr&ouml;m &uuml;ber die Folgen dieses Treffens berichten. Hat es einen Dialog gegeben? Wo ist das Geld hingekommen?&ldquo; Abschlie&szlig;end meint die Dagens Nyheter, die gesamte EU m&uuml;sse sich fragen, wie das Abkommen mit Gaddafi &uuml;berhaupt zustande kommen konnte.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:46:51 +0100</pubDate><guid>882641</guid></item>
<item><title>Libyen | Der Wettlauf ums Öl hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/882491-der-wettlauf-ums-oel-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>Der &bdquo;Wettlauf um Libyens &Ouml;l&ldquo; ist bereits in vollem Gange, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/687686/Wettlauf-um-Libyens-Oel?direct=634545&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=103">stellt Die Presse fest</a>. Die Tageszeitung aus Wien erkl&auml;rt, dass bereits Kontakte mit den Rebellen gekn&uuml;pft worden seien, um sich k&uuml;nftige Vertr&auml;ge zu sichern. W&auml;hrend chinesische Firmen f&uuml;rchten, die Rebellen k&ouml;nnten sie &bdquo;f&uuml;r die Unt&auml;tigkeit ihrer Regierung strafen&ldquo;, zitiert das Blatt einen deutschen Unternehmer, der keine Konsequenzen aufgrund der Stimmenthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat bef&uuml;rchtet: &bdquo;Kanzlerin Merkel hat das ziemlich gut ausgeb&uuml;gelt.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.handelsblatt.com">Das Handelblatt bef&uuml;rchtet</a> im Gegenteil, dass Deutschlands Position beim Wettlauf &bdquo;um den libyschen &Ouml;lschatz&ldquo; gef&auml;hrdet sei. F&uuml;r das deutsche Wirtschaftsblatt ist die T&uuml;rkei, die den Rebellen 300 Millionen Dollar zur Verf&uuml;gung stellen will, der &bdquo;Etappensieger.&ldquo; Italiens Firmen, welche &bdquo;die F&ouml;rderanlagen in Libyen gebaut haben&ldquo;, st&uuml;nden ebenfalls gut da, doch Frankreich Staatschef Nicolas Sarkozy &bdquo;will das so nicht akzeptieren&ldquo;. Deutschlands Energieriesen &bdquo;haben es dagegen schwer&ldquo;. Weil die Regierung den Rebellen die Unterst&uuml;tzung verweigerte, &bdquo;verdarb sie der deutschen Industrie den Start.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:56:54 +0100</pubDate><guid>882491</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Europa in der Feuertaufe (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/882681-europa-der-feuertaufe</link><description><![CDATA[Europa ist in der Lage, eine groß angelegte Militäraktion durchzuführen. Es fehlt aber es an einer gemeinsamen Kommandozentrale, meint ein Journalist von Le Figaro. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:44:21 +0100</pubDate><guid>882681</guid></item>
<item><title>Libyen | Nachfolge | Cartoon (Het Parool, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/880301-nachfolge</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 18:15:53 +0100</pubDate><guid>880301</guid></item>
<item><title>Presseschau | Was kommt nach Gaddafi? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/880131-was-kommt-nach-gaddafi</link><description><![CDATA[Die europäische Presse begrüßt zwar insgesamt den Sturz des libyschen Regimes und den Impuls, den er dem „arabischen Frühling“ verleiht, doch in Bezug auf die Zukunft des Landes gibt sie sich vorsichtiger. In dieser Zukunft hat Europa eine entscheidende Rolle zu spielen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 16:19:35 +0100</pubDate><guid>880131</guid></item>
<item><title>Libye | Gaddafi ist gefallen | Cartoon (Al Hayat, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/876581-gaddafi-ist-gefallen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 18:09:52 +0100</pubDate><guid>876581</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Vermeiden wir den „katastrophalen Erfolg" (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/876261-vermeiden-wir-den-katastrophalen-erfolg</link><description><![CDATA[Der Sturz von Tripolis steht für den Sieg der NATO und der EU-Staaten, die den Krieg unterstützten. Doch das durch die Eurokrise gespaltene und geschwächte Europa wird Wege finden müssen, die Zeit nach Gaddafi zu bewältigen, ohne Chaos an seinen Südgrenzen auszulösen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 16:31:26 +0100</pubDate><guid>876261</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge |  Asyl in Europa - eine Fatamorgana (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/829241-asyl-europa-eine-fatamorgana</link><description><![CDATA[Gerade sind 25 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien im Maschinenraum ihres Bootes erstickt. Ihr Tod ist nicht nur eine weitere Folge im jahrzehntealten Flüchtlingsdrama an Europas Südküsten, er ist zum Teil der europäischen Abschreckungsstrategie von Asylbewerbern geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 03 Aug 2011 16:07:27 +0100</pubDate><guid>829241</guid></item>
<item><title>Italien | Tragödie auf See und Aufruhr an Land</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/826351-tragoedie-auf-see-und-aufruhr-land</link><description><![CDATA[<p><a href="http://en.kiosko.net/it/np/stampa.html" target="_self">Die Turiner Tageszeitung <em>La Stampa</em> bringt</a> auf ihrer Titelseite zwei tragische Bilder nebeneinander: Das erste Foto zeigt die Leichen von 25 Afrikanern, die im unbel&uuml;fteten Frachtraum eines mit 217 libyschen Migranten besetzten Boots erstickt sind, das am 1. August in Lampedusa eintraf. &bdquo;Ihre eigenen Reisegenossen hinderten sie daran, den Laderaum zu verlassen, weil auf dem Boot kein Platz war&ldquo;, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/413966/" target="_self">berichteten Zeugen <em>La Stampa</em></a>. &bdquo;Sie sind gestorben wie Ratten.&ldquo; </p>
<p>Das zweite Bild, das am selben Tag aufgenommen wurde, zeigt die Aufst&auml;nde in Bari (Region Apulien). Frustriert durch die Verz&ouml;gerung bei der Bearbeitung ihrer Asylantr&auml;ge skandierten afrikanische Migranten, die seit sieben Monaten in einem &bdquo;Filterlager&ldquo; festgehalten werden, &bdquo;papiers, papiers&ldquo;, &bdquo;bevor sie randalierten und den Stra&szlig;enverkehr blockierten. Insgesamt wurden 60 Personen verletzt, darunter Polizisten und Migranten&ldquo;. Der Protest, so <a href="http://www.repubblica.it/cronaca/2011/08/01/news/immigrati_guerriglia_a_bari-19893639/?ref=HREC1-9" target="_self">berichtet <em>La Repubblica</em></a>, &uuml;bertrug sich auf die kalabrischen St&auml;dte Crotone, wo &bdquo;Migranten die Aufst&auml;nde von Bari nachmachten&ldquo;, und Nard&ograve;, wo &bdquo;400 nordafrikanische Landwirtschaftsarbeiter in Streik traten und bessere L&ouml;hne verlangten&ldquo;. Letztes Jahr hatten in Rosarno (ebenfalls Kalabrien) afrikanische Migranten, die sich beklagten, sie w&uuml;rden &bdquo;von den Italienern wie Tiere behandelt&ldquo;, brutale Protestaktionen veranstaltet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 14:36:36 +0100</pubDate><guid>826351</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europa muss seine Rolle übernehmen (Al Hayat, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/810461-europa-muss-seine-rolle-uebernehmen</link><description><![CDATA[Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:57:05 +0100</pubDate><guid>810461</guid></item>
<item><title>Libyen | Gaddafi oder nicht, das ist nicht die Frage (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/810221-gaddafi-oder-nicht-das-ist-nicht-die-frage</link><description><![CDATA[Obwohl der internationale Militäreinsatz gegen das Gaddafi-Regime nun schon vier Monate dauert, können die britische und die französische Regierung noch immer keine kohärente Libyenpolitik vorlegen. Schuld daran sind allein sie, so ein britischer Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:50:08 +0100</pubDate><guid>810221</guid></item>
<item><title>Frankreich | Zwischen Falle und Schusslinie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/770521-zwischen-falle-und-schusslinie</link><description><![CDATA[<p>Zwei Schlagzeilen auf dem Titelblatt von <em>Lib&eacute;ration</em>, zwei schwierige Situationen f&uuml;r Frankreich: &bdquo;Libyen: Frankreich in der Falle&ldquo; und &bdquo;Syrien: Frankreich in der Schusslinie&ldquo;. Die Tageszeitung berichtet &uuml;ber die anstehende parlamentarische Debatte zur Weiterverfolgung der Milit&auml;roperationen in Libyen. Frankreich, <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/monde/01012348530-ambigu">betont das Blatt</a> &bdquo;steht in vorderster Front der westlichen Koalition und verstrickt sich in einen Konflikt, der l&auml;nger andauert als erwartet.&ldquo; Auch wenn die sozialistische Opposition den Einsatz bef&uuml;rwortet, sei die Debatte n&uuml;tzlich, schreibt <em>Lib&eacute;ration</em>, denn &bdquo;offensichtlich ist das Ziel des Krieges von Sarkozy und der Allianz der Sturz Gaddafis, wenn n&ouml;tig mit Gewalt.&ldquo; Doch: &bdquo;Heute sendet Paris zweideutige Signale &uuml;ber eventuelle Verhandlungen mit Gaddafi aus, der sogar in Libyen bleiben k&ouml;nnte. [...] Ein Beweis, dass der Milit&auml;reinsatz nicht der von den Sessel-Strategen versprochene effiziente Schlag war, um die Demokratie in Tripolis zu etablieren.&ldquo;</p>
<p>In Syrien muss Paris &Uuml;bergriffe von angeblichen &bdquo;Demonstranten&ldquo; , Anh&auml;ngern des Regimes Baschar al-Assads, zur Kenntnis nehmen. &bdquo;Ein weiteres Zeichen, dass das syrische Regime an Boden verliert und in die Enge getrieben ist&ldquo;. Die Attacken, die auch die amerikanische Botschaft betrafen, seien offensichtlich eine Reaktion auf den Besuch des amerikanischen und franz&ouml;sischen Botschafters bei Regimegegnern in der Rebellenhochburg Hama.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 12:02:17 +0100</pubDate><guid>770521</guid></item>
<item><title>Aus den USA | Tatsächlich ein alter Kontinent (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/748151-tatsaechlich-ein-alter-kontinent</link><description><![CDATA[Ratlos gegenüber der Schuldenkrise, in Libyen und Afghanistan ins Wanken geraten: Europa wird nicht nur schwächer, sondern es wird auch zum Problem für die Vereinigten Staaten. So lautet das harte Urteil der New York Times. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:02:54 +0100</pubDate><guid>748151</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europa hilflos in Libyen und Syrien (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/714391-europa-hilflos-libyen-und-syrien</link><description><![CDATA[Mit ihrer Beteiligung am Libyen-Einsatz entdecken die Europäer, dass sie nicht über die Mittel für ihre Ambitionen verfügen. Und ohne militärische Mittel steht die Union in einer für sie strategisch wichtigen Region ohne eine glaubwürdige Diplomatie da. Deshalb müssen die EU-Länder in der Verteidigung zusammenarbeiten. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jun 2011 16:53:47 +0100</pubDate><guid>714391</guid></item>
<item><title>Malta | Im Lager der Vergessenen (Mediapart , Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/703721-im-lager-der-vergessenen</link><description><![CDATA[Neben der italienischen Insel Lampedusa ist Malta ein weiteres Ziel für Hunderte von Afrikanern, die vor den Kämpfen in Libyen fliehen. Doch für dort ist Europa für sie ein schmuddeliger Hangar, in den sie einpfercht werden und wo sie auf eine unwahrscheinliche Anerkennung als politische Flüchtlinge hoffen. Reportage. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 16:48:13 +0100</pubDate><guid>703721</guid></item>
<item><title>Krieg in Libyen | Wie lange noch?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702771-wie-lange-noch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Libyen ist nicht der Kosovo, muss der Westen beschlie&szlig;en...&ldquo;, titelt <a href="http://www.volkskrant.nl/" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a> einen Tag nach der NATO-Versammlung vom 8. Juni zum &bdquo;schwierigen Libyen-Krieg&ldquo;, der, wie das Blatt betont, nun seit 82 Tagen andauere. Der Kosovo-Konflikt wurde nach 78 Tagen Bombardierungen beendet. Die Zeitung stellt fest, dass &bdquo;eine Frage f&uuml;r den Westen und seine Verb&uuml;ndeten immer schmerzlicher wird: Wie lange noch?&ldquo; und unterstreicht, dass zu dem Zeitpunkt, als NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rassmussen sich &bdquo;optimistisch&ldquo; erkl&auml;rte, die Gaddafi-&Auml;ra w&uuml;rde bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren, der Diktator immer noch die Rebellen-Bastion Misrata bombardierte, w&auml;hrend NATO-Truppen am helllichten Tag Angriffe auf mehr als vierzig Ziele flogen. Ein &bdquo;verst&auml;rkter Druck&ldquo;, der Gaddafi nicht zu beeindrucken scheint. In einer Audiobotschaft im libyschen Fernsehen erkl&auml;rte er: &bdquo;Wir werden nicht kapitulieren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:19:01 +0100</pubDate><guid>702771</guid></item>
<item><title>Arabischer Frühling | Was die Revolutionen für uns bedeuten (Mladá Fronta DNES, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/684531-was-die-revolutionen-fuer-uns-bedeuten</link><description><![CDATA[Welche Lehren kann Europa heute, ein paar Monate nach dem Beginn der arabischen Revolutionen, ziehen? Für Arshin Adib-Moghaddam, Professor an der London University, sollte es nicht dem Mythos eines Konflikts zwischen dem Islam und dem Westen erliegen und vielmehr eine ambitioniertere, unabhängige Diplomatie betreiben. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 16:03:52 +0100</pubDate><guid>684531</guid></item>
<item><title>Syrien-EU | Freie Hand für Assad (SME, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/650341-freie-hand-fuer-assad</link><description><![CDATA[Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 May 2011 15:33:45 +0100</pubDate><guid>650341</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Kurzsichtig | Cartoon (Le Journal du jeudi, Ouagadougou)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/647771-kurzsichtig</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 11 May 2011 11:22:21 +0100</pubDate><guid>647771</guid></item>
<item><title>Immigration | Europas Schande</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/645181-europas-schande</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Unterlassene Hilfeleistung&ldquo;, urteilt die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.publico.es/internacional/375174/barcos-de-la-otan-dejaron-morir-a-61-inmigrantes-en-el-mediterraneo"><em>P&uacute;blico</em> auf der Titelseite</a>. &bdquo;61 Migranten, darunter Kinder, sind verhungert und verdurstet, nachdem sie umsonst um Hilfe gerufen hatten.&ldquo; Laut Informationen der britischen <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/may/09/refugees-libya">Tageszeitung <em>The Guardian</em> vom 9. Mai</a>, trieb ein Boot , das am 25. M&auml;rz mit 72 Fl&uuml;chtlingen an Bord von Tripolis ablegte, nach einer Motorenpanne 16 Tage ziellos im Mittelmeer, bevor es letztlich nach Libyen zur&uuml;ckkehrte. Dem <em>Guardian</em> nach wurden die &Uuml;berlebenden von Milit&auml;rflugzeugen und einem Flugzeugtr&auml;ger geortet. &bdquo;Die Atlantische Allianz NATO bestreitet Hilferufe in irgendwelcher Form bekommen zu haben, doch die italienische K&uuml;stenwache gestand ein, einen Notruf bekommen zu haben&ldquo;, f&uuml;gt <em>P&uacute;blico</em> hinzu. Der vom <em>Guardian</em> beschuldigte franz&ouml;sische Generalstab &bdquo;dementierte kategorisch diese Informationen, die immerhin im Konjunktiv geschrieben waren&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/monde/01012336384-libyens-morts-en-mer-l-italie-suspectee">schreibt die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em></a>. Die franz&ouml;sische Tageszeitung berichtet, dass der NATO zufolge nur ein Flugzeugtr&auml;ger zur besagten Zeit in der Region war, der italienische Flugzeugtr&auml;ger Garibaldi.</p>
<p><a target="_self" href="http://blogs.publico.es/buzondevoz/616/la-verguenza-de-europa/">F&uuml;r <em>P&uacute;blico</em></a> ist der Vorfall eine &bdquo;Schande f&uuml;r Europa&ldquo;: &bdquo;Es ist schwer, den offiziellen Dementis Glauben zu schenken ....wenn die Man&ouml;ver Berlusconis und Sarkozys, den afrikanischen Fl&uuml;chtlingen (mit dem stillschweigenden Einverst&auml;ndnis der Union) die Grenzen zu verschlie&szlig;en, bekannt sind.&ldquo; <em>P&uacute;blico</em> fordert einen Untersuchungsausschuss, denn &bdquo;niemand kennt die Anzahl der Toten des afrikanischen Exodus, der Europa besch&auml;men sollte. ... Das internationale Seerecht, die Menschenrechte oder einfach der gesunde Menschenverstand verlangen, dass Schiffbr&uuml;chige gerettet werden m&uuml;ssen&ldquo;, schreibt die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 13:02:15 +0100</pubDate><guid>645181</guid></item>
<item><title>Einwanderung | Erst kommt das nationale Interesse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/623701-erst-kommt-das-nationale-interesse</link><description><![CDATA[<p>Die Ankunft tausender nordafrikanischer Fl&uuml;chtlinge in Italien st&uuml;rzt die EU in eine Krise, die zeigt, wie sehr die Mitgliedsstaaten wieder die Oberhand &uuml;ber wahlentscheidende Probleme gewinnen wollen. F&uuml;r die europ&auml;ische Presse geschieht dies aber vor allem auf Kosten der Union.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Dass die Mitgliedsstaaten die auf [der italienischen] Insel Lampedusa ankommenden Fl&uuml;chtlinge als ausschlie&szlig;lich interne italienische Angelegenheit betrachteten, war ein Fehler. Und mit seiner Reaktion, ihnen freien Verkehr in ganz Europa und besonders Frankreich zu erm&ouml;glichen, goss Italien nur &Ouml;l ins Feuer.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>So kommentiert <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/"><em>NRC Handelsblad</em></a> die fehlende Solidarit&auml;t der 27 Mitgliedsstaaten mit den nordafrikanischen Fl&uuml;chtlingen. F&uuml;r die niederl&auml;ndische Zeitung &bdquo;sind populistische Ma&szlig;nahmen wie strengere Grenzkontrollen kaum mehr als pure Symbolpolitik&ldquo;. Wesentlich wirksamer w&auml;re es, &bdquo;sich in Wort und Tat zur gemeinsamen Verantwortung f&uuml;r die europ&auml;ischen Au&szlig;engrenzen zu bekennen und sich eine gemeinsame Asyl- und Einwanderungspolitik zu geben. Das w&auml;re in der Tat besser als die letzten 26 Jahre ungeschehen zu machen&ldquo; &ndash; so lange existiert Schengen. </p>
<p>In einem Interview mit <em>NRC</em> vergleicht der am <a target="_self" href="http://www.cer.org.uk/">Centre for European Reform</a> arbeitende Wissenschaftler Hugo Brandy die Schengen-Krise mit der Krise der Einheitsw&auml;hrung:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Das Schengen-Abkommen und der Euro bauen beide auf Vertrauen auf. Weil einige L&auml;nder sich nun aber hintergangen f&uuml;hlen, macht man von Sanktionen Gebrauch. In beiden F&auml;llen stellt sich die Frage, ob die Krise ein R&uuml;ckschritt ist, oder ganz im Gegenteil dazu, die Integration vorantreibt.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Gerade jetzt, wo Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me &bdquo;von nicht gerade &sbquo;biblischem&lsquo;&ldquo;, wie es Paris verlauten lie&szlig;, aber dennoch bedeutendem Ausma&szlig; eine Krise ausl&ouml;sen, <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/04/27/immigration-paris-et-rome-appellent-a-l-aide_1513385_3232.html">verteidigt <em>Le Monde</em></a> die Schengener Errungenschaften:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Das in den 1980er Jahren unterzeichnete Schengen-Abkommen zielte vor allem auf Migrationsbewegungen innerhalb Europas ab und ist mit dem Euro eine der wichtigsten St&uuml;tzen Europas: eine gemeinsame W&auml;hrung und keine Grenzen mehr &ndash; welch Symbole!</p>
<p>Jedoch muss Schengen an die Einwanderungsstr&ouml;me der jeweiligen Zeit angepasst werden. Und das bedeutet, dass den die Einwanderung regulierenden Staaten an den EU-Au&szlig;engrenzen geholfen werden muss: Italien, Griechenland und Spanien. Und gewiss muss die EU auch eine langfristige Investitions-, Hilfs- und Kreditstrategie ausarbeiten, mit der sie ihren s&uuml;dlichen Nachbarn begegnet. Damit der &bdquo;Arabische Fr&uuml;hling&ldquo; nicht zu einem einzigen Migrationsfr&uuml;hling wird.</p>
<p>Das hat einen Preis. Und in einer EU, in der selbst die Haushaltssolidarit&auml;t ein immer gr&ouml;&szlig;eres Tabu ist, ist genau das ein Problem. Ein franko-italienischer Brief an Br&uuml;ssel wird da nicht reichen.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p><a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/fr/content/author/553141-gian-enrico-rusconi">In <em>La Stampa</em> setzt der Historiker Gian Enrico Rusconi </a>die gegenw&auml;rtige &bdquo;Mittelmeer-Libyen-Krise&ldquo; mit dem offiziellen Ende des &bdquo;Dreiecks Italien-Frankreich-Deutschland&ldquo; gleich, &bdquo;das die europ&auml;ische Geschichte lange grundlegend gepr&auml;gt hat&ldquo;:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Deutschland hat sich abgekapselt. Frankreich gibt sich souver&auml;n frech. Die Europ&auml;ische Kommission erweist sich als nicht sehr selbstsichere, oder gar machtlose Exekutive. Italien f&uuml;hlt sich ein wenig wie das Opfer, schl&auml;gt sich letztlich doch noch auf die Seite der Gro&szlig;en, ist aber im Grunde genommen auf dem Schlingerkurs.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Rusconi erinnert an die &bdquo;dauerhafte Vision&ldquo; und die &bdquo;Entschlossenheit&ldquo; der deutschen, franz&ouml;sischen und italienischen F&uuml;hrungsspitzen der Nachkriegszeit, welche die &bdquo;Dynamik dieser drei L&auml;nder&ldquo; gespeist und &bdquo;das alte Europa zerst&ouml;rt und ein neues aufgebaut&ldquo; haben. F&uuml;r den Historiker ist &bdquo;diese Zeit&ldquo; aber &bdquo;endg&uuml;ltig vorbei, oder zumindest unwiederbringlich beeintr&auml;chtigt.&ldquo;</p>
<blockquote><p>&bdquo;Zweifellos bedeutende und sogar unzerst&ouml;rbare institutionelle Bande verbinden die drei Nationen und ein paar zwanzig andere L&auml;nder. Angesichts entscheidender Probleme wie Milit&auml;reins&auml;tze, Grenzkontrollen oder Einflussbereiche sind sie jedoch alles andere als wirksam. Bei diesen Themen scheint die alte nationale Souver&auml;nit&auml;t wieder die Oberhand zu gewinnen. Unterschiede und nationale Interessen, die schw&uuml;lstig als &uuml;berholt erkl&auml;rt wurden, kommen wieder zum Vorschein.&ldquo; <em>(jh)</em></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:01:43 +0100</pubDate><guid>623701</guid></item>
<item><title>Frankreich-Italien | Kleine Gesten unterhalten die Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/620231-kleine-gesten-unterhalten-die-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Italienische Bomben auf Libyen f&uuml;r Frankeichs Entgegenkommen in der Fl&uuml;chtlingsfrage&ldquo;, kommentiert Kolumnistin Lucia Annunziata das am Vortag in Rom unterzeichnete Abkommen zwischen dem italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi und dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy in La Stampa. Ein scheinbar vern&uuml;nftiger Handel, meint Lucia Annunziata. Weil es sich aber zur Teilnahme an den NATO-Eins&auml;tzen in Libyen verpflichtete, komme Italien schlechter davon als Frankreich. Paris habe dagegen nur &bdquo;vage Versprechen&ldquo; zu einer Reform des Schengener Abkommens abgegeben. In Sachen Wirtschaftsbeziehungen ist man sich dagegen weiterhin in einem Punkt uneinig: Frankreichs offensiver Unternehmenspolitik gegen&uuml;ber den Aush&auml;ngeschildern der italienischen Industrie. W&auml;hrend Berlusconi den italienischen Wirtschafspatriotismus zur&uuml;ckstellte, versicherte Sarkozy dem Cavaliere, die Bewerbung des italienischen Notenbankgouverneurs Mario Draghi f&uuml;r das Spitzenamt der Europ&auml;ischen Zentralbank zu unterst&uuml;tzen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 12:52:31 +0100</pubDate><guid>620231</guid></item>
<item><title>Freier Personenverkehr | Europäische Grundwerte auf dem Rückzug? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/618921-europaeische-grundwerte-auf-dem-rueckzug</link><description><![CDATA[Die auf Lampedusa ankommenden nordafrikanischen Flüchtlinge, die an der Grenze zu Frankreich aufgehalten wurden, lösten eine franko-italienische Krise aus und verpassten dem Schengener Abkommen einen Schlag. Nun stellen Paris und Rom das Abkommen ganz offen in Frage. Am 26. April erklärten Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, dass sie für „Änderungen“ am Vertrag zum freien Personenverkehr sind. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 16:17:33 +0100</pubDate><guid>618921</guid></item>
<item><title>Italien | Rom tritt in Libyenkrieg ein</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/617901-rom-tritt-libyenkrieg-ein</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Auch italienische Bomben auf Libyen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.corriere.it/esteri/11_aprile_25/libia-bombe-uffici-gheddafi-scontri-misurata_aa967872-6f14-11e0-bbe9-0230826059ec.shtml"><em>titelt</em></a> der Corriere della Sera. Nach wochenlangem Hin und Her, in denen&nbsp; Italiens Milit&auml;rflugpl&auml;tze f&uuml;r die NATO ge&ouml;ffnet wurden, es seine Rolle aber auf &bdquo;nichtletales&ldquo; Handeln eingegrenzt hatte, k&uuml;ndigte die italienische Regierung nun an, dass sie der NATO ihre Flugzeuge f&uuml;r Angriffseins&auml;tze gegen die Truppen von Gaddafi zur Verf&uuml;gung stelle. Doch die Lega Nord und andere Mitglieder von Italiens machthabender Koalition gaben ihren Unmut &uuml;ber diesen Wechsel bekannt und wiederholten ihre Bedenken, dass Tripolis Zusammenbruch b&ouml;se Folgen auf die Immigrationskontrolle und Italiens Interessen in besagtem Gebiet haben w&uuml;rde. Um Komplikationen zu umgehen wird &uuml;ber die Entscheidung im Parlament nicht abgestimmt. Der Leitartikel des Corriere <a target="_self" href="http://www.corriere.it/editoriali/11_aprile_26/venturini-nato-italia-libia_9785f25c-6fc4-11e0-9dd7-595a41612a44.shtml"><em>&auml;u&szlig;ert sich</em></a> positiv &uuml;ber den Schritt, der Italien endlich aus seiner Situation bringt, zwischen den widerstreitenden Haltungen Frankreichs und Deutschlands &bdquo;festzustecken&ldquo;. La Repubblica <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/esteri/2011/04/26/news/italia_libia-15379527/?ref=HREA-1"><em>beschwert sich</em></a> dar&uuml;ber, dass dies auf &bdquo;schlimmstm&ouml;gliche Art geschah, wobei keineswegs strategische Bewertungen eine Rolle spielten, sondern nur Amerika nachgegeben wurde. [...] So geschw&auml;cht wie Berlusconi derzeit ist, konnte er dem Druck nicht Stand halten, sich Feinde in Washington zu machen&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:33:05 +0100</pubDate><guid>617901</guid></item>
<item><title>Libyen | Der immer größer werdende Krieg (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/614771-der-immer-groesser-werdende-krieg</link><description><![CDATA[Dadurch, dass ihre Militärberater schon in Bengasi sind, vertieft sich das militärische Engagement der NATO im libyschen Bürgerkrieg. Doch so wie sich Oberst Gaddafis Truppen hineinknien, könnte sein Ausgang kaum schwerer vorhersehbar sein. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 Apr 2011 16:26:45 +0100</pubDate><guid>614771</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Obama muss dranbleiben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/614171-obama-muss-dranbleiben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Entscheidende Phase in Libyen&ldquo;, <a href="http://www.economist.com/node/18586995?story_id=18586995&amp;CFID=169048973&amp;CFTOKEN=86651445" target="_self">betitelt der <em>Economist</em></a> einen Artikel &uuml;ber die &bdquo;mission creep&ldquo; (wie die schleichende Ausweitung eines milit&auml;rischen Engagements im Englischen bezeichnet wird) und die Desorientierung, die den Einsatz der Koalition im nordafrikanischen Staat beeintr&auml;chtigt. &bdquo;Auf den Vorsto&szlig; der Rebellen und die Verlagerung Muammar Gaddafis nach Osten folgte etwas, das nach einer Pattsituation aussieht&ldquo;, schreibt die Londoner Wochenzeitung und f&uuml;gt hinzu, dass die verschiedenen Interessen der Koalitionspartner &bdquo;wieder zur Geltung kommen&ldquo;. Genauer gesagt: Barack Obama &bdquo;z&ouml;gert&ldquo; noch, die speziellen Flugzeuge zu stellen, die zum Angriff auf Gaddafis Truppen in Stadtgebieten n&ouml;tig sind. &bdquo;Besorgniserregend ist, dass dieses Hinhalten nicht nur symptomatisch ist f&uuml;r einen generellen Widerwillen, den Job durchzuziehen, sondern auch f&uuml;r die geteilten Meinungen dar&uuml;ber, wie er zu erledigen sei&ldquo;. Der <em>Economist</em> dr&auml;ngt Obama, die amerikanischen Flugzeuge nicht mit dem Hintergedanken zu verweigern, &bdquo;sich nicht die H&auml;nde schmutzig machen zu wollen. Er sollte gemeinsam mit den Europ&auml;ern und Arabern Ausbilder, Erkundungsflieger sowie Hilfe f&uuml;r Logistik und Telekommunikation zur Unterst&uuml;tzung der Rebellen schicken, wozu ihn die UN-Resolution erm&auml;chtigt. Egal, was die Umfragen zuhause sagen, der amerikanische Pr&auml;sident steckt jetzt mit drin.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 22 Apr 2011 11:58:39 +0100</pubDate><guid>614171</guid></item>
<item><title>Endstation, Lady Ashton | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/591241-endstation-lady-ashton</link><description><![CDATA[<p>Fast ist man geneigt, Javier Solana zu vermissen, den ungreifbaren Hohen Vertreter f&uuml;r die Gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der EU: Den bekam man immerhin von Zeit zu Zeit zu Gesicht, bei internationalen Treffen oder beim &bdquo;auflockern&ldquo; von Pressekonferenzen, bei denen hohle Phrasen gedroschen wurden. Der Europ&auml;ische Ausw&auml;rtige Dienst (<a href="http://eeas.europa.eu/index_de.htm" target="_self">EAD</a>), der der Union eine gemeinsame Stimme geben sollte, die ihr bis dato fehlte, ist nun schon seit &uuml;ber drei Monaten im Dienst und seine Chefin Catherine Ashton zeichnet sich vor allem durch ihre <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/580991-catherine-ashton-mission-impossible" target="_self">Abwesenheit</a> aus.</p>
<p>Abwesend &ndash; oder von den anderen europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;ften vertreten &ndash; in der arabischen, aufgew&uuml;hlten Welt; abwesend in Japan, abwesend in Libyen, abwesend auf <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/506941-lady-ashton-hat-sich-ausgebootet" target="_self">Lampedusa</a>. Was muss noch geschehen, damit Frau Ashton und der EAD endlich Farbe bekennen? Ein Krieg direkt vor der T&uuml;r? Eine Invasion im Vereinigten K&ouml;nigreich?</p>
<p>Die Mitgliedstaaten ihrerseits, die &uuml;brigens Frau Ashton gew&auml;hlt haben, damit sie genau das tut, was sie jetzt tut, reagieren alle ihren eigenen Interessen entsprechend: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/374751-am-ende-lacht-napoleon" target="_self">Paris und London</a> stellen eine gemeinsame Armee auf und ersuchen die Unterst&uuml;tzung der ONU f&uuml;r ihren Einsatz gegen das <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu" target="_self">Libyen von Muammar Gaddafi</a>; und erneut Paris, das sich milit&auml;risch den Truppen von Alassane Ouattara an der Elfenbeink&uuml;ste anschlie&szlig;t, um nur einige k&uuml;rzlich aufgetretene Beispiele zu nennen.</p>
<p>Da kann man ebenso gut gleich zugeben, dass mit dem Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst das Geld der europ&auml;ischen Steuerzahler zum Fenster hinausgeschmissen wird. Diese <a href="http://www.regards-citoyens.com/article-la-crise-ou-comment-reduire-les-gaspillages-et-donner-du-sens-a-la-solidarite-europeenne-graspe-54725076.html" target="_self">570 Millionen Euro j&auml;hrlich</a> k&ouml;nnten auf wirkungsvollere Weise f&uuml;r Zivil-, Milit&auml;r- oder humanit&auml;re Zwecke ausgegeben werden, die der EAD ins Leben rufen wollte und auf die man immer noch wartet. Zu sch&uuml;chtern und ohne Stimme verschwindet der EAD diskret hinter den Hauptst&auml;dten der Mitgliedsstaaten, die alle jeder f&uuml;r sich sprechen. Dabei muss man leider sagen, liebe Lady Ashton, dass Sch&uuml;chternheit nicht zu den Prinzipien der Gr&uuml;ndungsv&auml;ter z&auml;hlte!</p>
<p>Daher sollte die EU diese Grenze akzeptieren und sich ihr anpassen &ndash; kurz gesagt, sie verzichtet auf eine wirkliche Au&szlig;enpolitik &ndash; oder sie nimmt diese Grenze eben nicht an und &auml;ndert ihre Richtung. Der Zug, den die europ&auml;ische Diplomatie bis zu diesem Zeitpunkt gefahren ist, endet n&auml;mlich im Nirgendwo. Was den Lokf&uuml;hrer angeht, sollte dieser vielleicht in Anbetracht seines fehlenden Mutes, Initiative und Tatendrang das Steuer an jemanden mit mehr Verve abgeben, bevor die Endstation erreicht ist. Freiwillige vor! <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 19:12:00 +0100</pubDate><guid>591241</guid></item>
<item><title>Belgien | Prinz Laurents lästiger Aktionismus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/588541-prinz-laurents-laestiger-aktionismus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Prinz Laurents parallele Diplomatie&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lalibre.be/actu/belgique/article/653346/comment-laurent-a-tenta-de-soutenir-les-rebelles-libyens.html">titelt <em>La Libre Belgique</em></a> und enth&uuml;llt, dass der j&uuml;ngste Sohn von K&ouml;nig Albert II. &bdquo;versucht hat, den libyschen Rebellen zu helfen&ldquo;. In den vergangenen Tagen habe der Prinz in der Tat &bdquo;in Br&uuml;ssel arbeitende libysche Diplomaten getroffen, die gern den Gaddafi treuen Botschafter absetzen w&uuml;rden&ldquo;. Das Problem ist nur, dass weder die belgische Regierung noch der K&ouml;nig von diesen strategischen Machenschaften in Kenntnis gesetzt wurden. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Schnitzer von &bdquo;Laurent dem Afrikaner&ldquo;: Die belgische Tageszeitung erinnert an seine &bdquo;abenteuerliche Reise in die Demokratische Republik Kongo Mitte M&auml;rz&ldquo;. Und bis vor kurzem unterhielt er auch noch &bdquo;Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Regime [Gaddafis]&ldquo;. Die fl&auml;mische Tageszeitung <a target="_blank" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/5036/Wetstraat/article/detail/1247182/2011/04/07/Laurent-contract-naleven-of-dotatie-kwijt.dhtml"><em>De Morgen</em> weist auf einen Brief von 2008 hin</a>, in dem der belgische Regierungschef Yves Leterme den Prinzen bereits aufgefordert hatte, sich an gewisse Regeln zu halten. &bdquo;Laurents Ungehorsam zwingt die Regierung dazu, ihm einen Vorschlag zu unterbreiten, den er annehmen oder ablehnen muss. Wenn er die Regeln nicht befolgt, so wird er seine gesamte Rente verlieren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 13:16:58 +0100</pubDate><guid>588541</guid></item>
<item><title>Asylrecht | Geschlossener Schalter (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/586891-geschlossener-schalter</link><description><![CDATA[Die EU will früher oder später gemeinsame Asylvorschriften einrichten. Doch der Aufschwung fremdenfeindlicher Parteien in mehreren Mitgliedsstaaten und der Andrang von Migranten aus Nordafrika liefert Sprengstoff für die Diskussion. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 17:51:13 +0100</pubDate><guid>586891</guid></item>
<item><title>Elfenbeinküste | Frankreich noch mal an die Front</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584021-frankreich-noch-mal-die-front</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Frankreich zieht in den Krieg&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012329852-cote-d-ivoire-paris-a-l-assaut-du-camp-gbagbo" target="_blank">titelt <em>Lib&eacute;ration</em></a>, nach dem in der Elfenbeink&uuml;ste &bdquo;auf Bitte der UNO&ldquo; gestarteten Angriff der franz&ouml;sischen Einheit &bdquo;<a href="http://www.defense.gouv.fr/operations/cote-d-ivoire/dossier/les-forces-francaises-en-cote-d-ivoire" target="_blank">Licorne</a>&ldquo; (Einhorn, 1650 Soldaten) an der Seite der UN-Friedensmission <a href="http://www.onuci.org/" target="_blank">ONUCI</a>. Am 4. April wurden von Hubschraubern der ONUCI und der franz&ouml;sischen Luftwaffe Lager von Truppen des Noch-Pr&auml;sidenten der Elfenbeink&uuml;ste Laurent Gbagbo beschossen. Gbabgo weigert sich weiterhin, die Macht an seinen von der internationalen Gemeinschaft 2010 als Wahlsieger anerkannten Rivalen Alassane Ouattra abzugeben. &bdquo;Es war wahrscheinlich das erste Mal seit der Entkolonialisierung, dass die UNO gemeinsam mit einer Ex-Kolonialmacht (Elfenbeink&uuml;ste wurde 1969 unabh&auml;ngig) interveniert&ldquo;, schreibt <em>Lib&eacute;ration</em>.</p>
<p>Die Operation wird durch die <a href="http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=37949&amp;Cr=ivoire&amp;Cr1" target="_blank">Resolution 1975</a> legitimiert, die Ende M&auml;rz vom UN-Sicherheitsrat angenommen wurde. &bdquo;In Libyen wie in der Elfenbeink&uuml;ste versucht Frankreich, auch wenn [Nicolas] Sarkozy das abstreitet, Gaddafi und Gbagbo milit&auml;risch zu st&uuml;rzen&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012329855-peril" target="_blank">meint das linksliberale Blatt</a>. Zwei seien die humanit&auml;ren Gr&uuml;nde reell, doch &bdquo;verstrickt Sarkozy Frankreich in zwei gef&auml;hrliche Missionen&ldquo;. &bdquo;Warum konnte der Wille, die Zivilbev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen, nicht das <a href="http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2011/04/05/97001-20110405FILWWW00319-duekoue-fosse-commune-decouverte.php" target="_blank">Massaker von Du&eacute;kou&eacute;</a> im Westen des Landes verhindern, das h&ouml;chstwahrscheinlich die Truppen Ouattaras zu verantworten haben?&ldquo;, fragt die Tageszeitung, f&uuml;r die in Libyen wie in der Elfenbeink&uuml;ste &bdquo;die Opposition in den Augen der Bev&ouml;lkerung immer schuldig sein wird, da die Macht mit Fahrzeugen einer ausl&auml;ndischen Armee ergriffen wurde.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:29:11 +0100</pubDate><guid>584021</guid></item>
<item><title>Arend | Ein Stamm gegen den anderen | Cartoon (Het Financieele Dagblad, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/580261-ein-stamm-gegen-den-anderen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 15:15:59 +0100</pubDate><guid>580261</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Paris-London, der neue Motor der EU (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu</link><description><![CDATA[Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:23:58 +0100</pubDate><guid>578361</guid></item>
<item><title>Operation Odyssey Dawn, | Der totale Krieg?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/578681-der-totale-krieg</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Am 13. Tag nach Ausbruch des Libyenkrieges herrscht ein heilloses Durcheinander&ldquo;, <a href="http://www.mediapart.fr/journal/international/300311/libye-la-guerre-est-deja-hors-controle" target="_blank">schreibt&nbsp;<em>Mediapart</em></a>. &bdquo;In nur wenigen Tagen ist aus einem humanit&auml;ren Einsatz, f&uuml;r den begrenzte milit&auml;rische Mittel bewilligt wurden, ein Krieg geworden, der einen Regimewechsel herbeif&uuml;hren soll.&ldquo; F&uuml;r die Pariser Internet-Zeitung haben die Amerikaner ein klares Ziel: den Sturz Gaddafis. In dem Einsatz, der seit dem 31. M&auml;rz, dem NATO-Kommando und deren Hauptquartier in Neapel untersteht, befinden sich &bdquo;alle Milit&auml;rinfrastrukturen und s&auml;mtliche politischen Machtzentren im Visier&ldquo;.</p>
<p>&bdquo;Diese Strategie des totalen Krieges (weit entfernt vom Geist der Resolution von 1973) erkl&auml;rt die immer sch&auml;rfere Kritik der Arabischen Liga, der T&uuml;rkei, aber auch Italiens (das sich bereit erkl&auml;rt hat, zu vermitteln und Gaddafi zum Exil zu &uuml;berreden)&ldquo; f&uuml;gt Mediapart hinzu. F&uuml;r Die Internetzeitung ist das B&uuml;ndnis schnurstracks auf dem Weg in den Sumpf. Gaddafis Armee konnte wieder Fu&szlig; fassen. &bdquo;Es l&auml;uft also alles auf einen Status quo und eine Teilung des Landes hinaus, wenn nicht schnellstm&ouml;glich etwas passiert.&ldquo;</p>
<p>Die heftigen Diskussionen um das Wesen der libyschen Opposition und den nationalen &Uuml;bergangsrat (den allein Frankreich am 5. M&auml;rz als legitimen Gespr&auml;chspartner anerkannt hat) bringt das B&uuml;ndnis in eine umso problematischere Lage. Vor allem die USA &bdquo;vermuten, dass Islamisten oder gar Al-Kaida K&auml;mpfer zu den einflussreichsten Aufst&auml;ndischen geh&ouml;ren&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:12:37 +0100</pubDate><guid>578681</guid></item>
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