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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Katholische Kirche]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Niederlande | Nein, danke | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1311281-nein-danke</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:39:00 +0100</pubDate><guid>1311281</guid></item>
<item><title>Polen | Direkt in den Himmel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/626241-direkt-den-himmel</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie wir Johannes Paul II. lieben&ldquo;, so <a href="http://www.polskatimes.pl/ " target="_self"><em>lautet </em></a>die &Uuml;berschrift des Artikels in der Polska The Times zur am 1. Mai geplanten Seligsprechung des letzten Papstes, an der nur 80.000 Besucher aus Polen teilnehmen d&uuml;rften. Im Vergleich zu den 1,5 Millionen Polen, die 2005 bei der Beerdigung von JPII zugegen waren, sollte die geringe Pilgerzahl f&uuml;r die polnische Kirche ein Warnsignal sein, so Polska. &bdquo;Man sagt, JPII habe uns in die freie Welt gef&uuml;hrt, aber f&uuml;r die Generation der &uuml;ber Zwanzig&auml;hrigen hei&szlig;t das heute nicht mehr viel&ldquo;, so die Warschauer Tageszeitung. Andrzej Szostek zufolge haben die Medien zu einer oberfl&auml;chlichen Wahrnehmung von JPII und seinen Lehren beigetragen. </p>
<p>Am Vorabend der Seligsprechung von Johannes Paul II <a href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/wojtyla-fu-davvero-un-santo/2150173" target="_self"><em>legt</em></a> L'Espresso eine Sonderausgabe &uuml;ber &bdquo;Die Geheimnisse des Vatikan&ldquo; auf, in der der Inhalt verschiedener diplomatischer US-Depeschen &uuml;ber den Heiligen Stuhl, die in die H&auml;nde von WikiLeaks gelangt waren, ver&ouml;ffentlicht wird. Diesen Dokumenten zufolge war man in Washington von der Wahl Joseph Ratzingers zum Nachfolger Wojtylas &uuml;berrascht und machte sich aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend Sorgen. Andererseits versp&uuml;rte man jedoch Erleichterung aufgrund des Endes der &bdquo;polnischen Mafia&ldquo;, die Johannes Paul II. umgab. Daneben hebt die r&ouml;mische Wochenzeitung auch die weniger positiven Seiten des Seligzusprechenden hervor, der als &bdquo;gro&szlig;er Obskurant&ldquo; bezeichnet wird.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:00:06 +0100</pubDate><guid>626241</guid></item>
<item><title>Zeitgenössische Kunst | Fundamentalisten zerstören "blasphemischen" Christus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604061-fundamentalisten-zerstoeren-blasphemischen-christus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Hammerschl&auml;ge auf &lsquo;Piss Christ&rsquo; &ldquo;, <a href="http://next.liberation.fr/culture/01012332337-tirs-croises-en-avignon" target="_self">titelt Lib&eacute;ration</a> nach dem Andres Serranos Foto eines in Urin getauchten Kruzifixes mit einem Hammer und einem Schraubenzieher besch&auml;digt wurde. Katholische Fundamentalisten zerst&ouml;rten das Kunstwerk im <a href="http://www.collectionlambert.com/" target="_self">Museum f&uuml;r zeitgen&ouml;ssische Kunst in Avignon</a>. &quot;'Piss Christ&lsquo; ist zwar ein provokativer Titel. Das Werk selbst ist aber nicht anst&ouml;&szlig;ig. Es handelt sich um eine sehr sch&ouml;ne rot-goldene Fotografie&ldquo;, versichert die Tageszeitung. Avignons Erzbsichof Jean-Pierre Cattenoz &uuml;berzeugt dieses Argument nicht. Seit Wochen fordert er die Beseitigung dieses &quot;M&uuml;lls&ldquo;. Mit Unterst&uuml;tzung der rechtsradikalen Partei Front National versammelten sich am 16. April 500 Menschen vor dem Museum, um die Entfernung des Werkes zu fordern. F&uuml;r den in den 1980er Jahren geschaffene 'Piss Christ&lsquo; ist dieser Angriff nicht der erste: zuletzt hatten ihn schwedische Rechtsextreme 2007 demoliert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:32:42 +0100</pubDate><guid>604061</guid></item>
<item><title>Polen | Priester enthüllt Sünden der Kirche</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/428251-priester-enthuellt-suenden-der-kirche</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Schuld meiner Kirche&ldquo; lautet die Schlagzeile auf dem <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,8813410,Dramatyczny_list_dominikanina__Winy_mojego_Kosciola.html" target="_blank">Titelblatt der <em>Gazeta Wyborcza</em></a>. Sie bezieht sich auf ein offenes Schreiben des legend&auml;ren Paters Ludwik Wiśniewsk, der unter anderem als Pater der demonstrierenden Studenten in der kommunistischen &Auml;ra zu Ber&uuml;hmtheit gelangte, an den apostolischen Nuntius in Polen, Erzbischof Celestino Migliore. In seinem Brief bedauert Wiśniewski die Haltung der katholischen Kirche Polens und hebt hervor, dass einige Mitglieder des Episkopats offensichtlich &bdquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/341041-das-kreuz-ist-weg-der-konflikt-bleibt" target="_blank">Initiativen</a> unterst&uuml;tzen, die als heidnisch zu bezeichnen sind, denn sie sch&uuml;ren die Spaltung der Gesellschaft und der Kirche.&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus sei die H&auml;lfte der polnischen Priester &bdquo;mit dem Virus der Fremdenfeindlichkeit, des Nationalismus und versteckten Antisemitismus infiziert&ldquo;. Pater Wiśniewski wirft seinen Kollegen zudem vor, sie w&uuml;ssten nicht, &bdquo;wie man mit einer sich st&auml;ndig &auml;ndernden Welt kommuniziert&ldquo; und beklagt &bdquo;die Verwischung der Grenzen zwischen Evangelium und Politik.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Dec 2010 14:42:54 +0100</pubDate><guid>428251</guid></item>
<item><title>Religion | Polemik um den Pilgervater (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/380021-polemik-um-den-pilgervater</link><description><![CDATA[Der Papst geißelt die spanischen Gesetze, die seiner Meinung nach die traditionelle Familie angreifen, und bedauert den Rückgang der katholischen Gläubigen in Europa. Damit liefert er zwar Diskussionsstoff. Die europäische Presse überzeugt Benedikt XVI. aber nicht. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:07:06 +0100</pubDate><guid>380021</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Mehr Geld für weniger Gläubige</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/345991-mehr-geld-fuer-weniger-glaeubige</link><description><![CDATA[<p>In dem europ&auml;ischen Land, das als atheistischstes gilt, &quot;nimmt die Zahl der Gl&auml;ubigen ab, doch die der Geistlichen zu&ldquo;. Der Staat m&uuml;sse mehr zahlen, <a href="http://www.lidovky.cz/vericich-ubyva-duchovnich-pribyva-stat-musi-platit-cirkvim-vic-a-vic-1ih-/ln_domov.asp?c=A100923_214113_ln_domov_ani" target="_blank">erkl&auml;rt Lidov&eacute; noviny</a>, denn die Kirchen werden vom Staat finanziert. J&uuml;ngsten Statistiken zufolge sank in der tschechischen Republik die Anzahl der katholischen und protestantischen Gl&auml;ubigen von 32,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Jahr 2001 auf 25 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Jahr 2009, wovon wiederum nur 10 Prozent auch beteten und regelm&auml;&szlig;ig die Kirche besuchten. Doch gleichzeitig stieg die Anzahl von Pfarrern und Pastoren von 3.500 auf 4.754. 2009 musste der Staat 55 Millionen Euro ausgeben, wie die Prager Tageszeitung berichtet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Sep 2010 12:50:30 +0100</pubDate><guid>345991</guid></item>
<item><title>Belgien | Kirche und Pädophilie: der Skandal weitet sich aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/288701-kirche-und-paedophilie-der-skandal-weitet-sich-aus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ermittler verh&ouml;ren Kardinal Danneels&quot;, <a target="_blank" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=C42SG6MD">titelt <em>De Standaard</em></a>. Der Erzbischof von Mechelen wird heute zum Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche verh&ouml;rt werden. Man vermutet, dass hier F&auml;lle vertuscht worden seien. <a target="_blank" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20100706_017">Auf der Website</a> der Tageszeitung ist nachzulesen, dass die Beamten bei der Razzia im erzbisch&ouml;flichen Palais vom 24. Juni auch vertrauliche Akten der Staatsanwaltschaft gefunden h&auml;tten, darunter Fotos der Leichen von Julie und Melissa, Opfer des p&auml;dophilen Kinderm&ouml;rders Marc Dutroux aus dem Jahr 1996. F&uuml;r die Ermittler sei es &quot;ein R&auml;tsel, wie diese Akten in der Krypta des erzbisch&ouml;flichen Palais gelandet sind&quot;, ein R&auml;tsel, f&uuml;r das der Kardinal vielleicht eine Erkl&auml;rung hat.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:27:43 +0100</pubDate><guid>288701</guid></item>
<item><title>Petar Pismestrovic, Kleine Zeitung (Graz) | Die üblichen Verdächtigen | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/210951-die-ueblichen-verdaechtigen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 16 Mar 2010 15:34:09 +0100</pubDate><guid>210951</guid></item>
<item><title>Kirche | Ein Diplomat an der Spitze der tschechischen Katholiken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/190961-ein-diplomat-der-spitze-der-tschechischen-katholiken</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Nach dem K&auml;mpfer ein Diplomat&quot;</em>, <a href="http://www.lidovky.cz/po-bojovnikovi-prichazi-diplomat-dli-/ln_noviny.asp?c=A100215_000054_ln_noviny_sko&amp;klic=235525&amp;mes=100215_0" target="_blank">stellt die <em>Lidov&eacute; noviny</em> </a>nach der Ernennung von <a href="http://tisk.cirkev.cz/en/czech-republic/bishop-dominik-duka-appointed-new-archbishop-of-prague.html" target="_blank">Dominik Duka</a> zum Erzbischof von Prag fest. Der Vatikan hatte beschlossen, dass die tschechische Kirche auch weiterhin von einem Kleriker gef&uuml;hrt werden sollte, der unter der Verfolgung durch das kommunistische Regime gelitten hatte. Anfang der achtziger Jahre war Dominik Duka in Pilsen-Bory inhaftiert, wo er auf den Oppositionellen V&aacute;clav Havel traf. W&auml;hrend sich sein Vorg&auml;nger Kardinal Miloslav Vlk&nbsp; energisch f&uuml;r die R&uuml;ckgabe der von den Kommunisten konfiszierten Kirchenbesitzt&uuml;mern einsetzte, scheint Erzbischof Duka&nbsp;in dieser noch immer offenen Frage zwischen dem tschechischen Staat und der Kirche eher <em>&quot;ein guter Diplomat&quot;</em>, oder ein <em>&quot;<a href="http://www.lidovky.cz/cirkev-povede-politik-v-sutane-dzb-/ln_noviny.asp?c=A100215_000008_ln_noviny_sko&amp;klic=235517&amp;mes=100215_0" target="_blank">Politiker in Soutane</a>&quot; </em>zu sein, urteilt die <em>Lidov&eacute; noviny</em>. Er wird aber <em>&quot;schwierige Gespr&auml;che&quot;</em>&nbsp;sowohl mit dem Staat, als auch innerhalb der Kirche f&uuml;hren m&uuml;ssen, wo es gilt zu verdeutlichen, dass die Eigentumsfrage nicht zu den Priorit&auml;ten der Kirche geh&ouml;rt, sondern dass diese <em>&quot;einen anderen Daseinsgrund habe&quot;.</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:04:09 +0100</pubDate><guid>190961</guid></item>
<item><title>Deutschland | Kirchliche Omertà bröckelt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/185311-kirchliche-omerta-broeckelt</link><description><![CDATA[<p>Ein beispielloser Skandal trifft die deutsche katholische Kirche und in ihr diejenigen, die der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-4661,00.html" target="_blank"><em>Spiegel</em>-Titel</a> als <em>&quot;Die Scheinheiligen&quot; </em>gei&szlig;elt: Nach den Enth&uuml;llungen &uuml;ber sexuellen Missbrauch von Sch&uuml;lern der Berliner Eliteschule <a href="http://www.canisius.de/" target="_blank">Canisius-Kolleg</a> in den 70er und 80er Jahren <em>&quot;bricht die Schweigemauer&quot;</em>, meldet das Nachrichtenmagazin. Laut einer <em>Spiegel</em>-Umfrage an den 27 deutschen Bist&uuml;mern (, der 24 antworteten) stehen oder standen seit 1995 mindestens 94 Geistliche und Laien unter dem Verdacht des Missbrauchs von zahllosen Minderj&auml;hrigen. Die deutsche <a href="http://www.dbk.de/index.html" target="_blank">Bischofskonferenz</a> wird sich noch im Februar mit den Skandalen besch&auml;ftigen, die Kleriker sind jedoch von <em>&quot;echter Selbstkritik&quot;</em> weit entfernt. Denn in Deutschland, wo die Kirchenhierarchie bevorzugt nach dem Motto <em>&quot;Aussitzen oder Versetzen&quot;</em> vorgeht, steht <em>&quot;die Aufarbeitung [im Vergleich zu den Skandalen in den USA oder Irland] erst am Anfang&quot;</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:59:46 +0100</pubDate><guid>185311</guid></item>
<item><title>Belgien – Tschechische Republik | Das Kreuz mit den Bischöfen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/173481-das-kreuz-mit-den-bischoefen</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend man in Belgien allerorts die Ernennung des neuen Erzbischofs von Br&uuml;ssel kritisiert, l&auml;sst sich der Vatikan mit seiner Entscheidung &uuml;ber die Nachfolge des so beliebten Kardinals <a target="_blank" href="http://www.kardinal.cz/">Miloslav Vlk</a> im Erzbistum von Prag noch Zeit. Selbst die Presse macht sich schon Sorgen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2010-01-20/moins-d-un-catholique-sur-cinq-plebiscite-mgr-leonard-749429.shtml"><em>Le Soir</em> bezeichnet</a> den am 18. Januar von Papst Benedikt XVI. ernannten Erzbischof <a target="_blank" href="http://www.monseigneur-leonard.be/">Andr&eacute;-Mutien L&eacute;onard</a> als <em>&quot;bekanntesten aber unbeliebtesten&quot;</em> Kandidaten. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind seine erzkonservativen Stellungnahmen in Sachen Euthanasie, Abtreibung, Homosexualit&auml;t, Stammzellenforschung, Scheidung oder Empf&auml;ngnisverh&uuml;tung. Laut einer <em>Le Soir</em>-Umfrage sind gerade mal 17 Prozent der belgischen Katholiken davon &uuml;berzeugt, dass er einen guten Erzbischof abgeben k&ouml;nnte.<em> &quot;Einen neuen Vlk zu finden ist nicht einfach&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/nazor-najit-noveho-vlka-neni-jen-tak-dbt-/domaci.asp?c=A100120_1321451_domaci_itu">titelt ihrerseits die <em>Mlad&aacute; Fronta DNES</em> </a>und betont, dass Vlk seinem Nachfolger ein schweres Erbe hinterl&auml;sst. Richtig, denn die Tschechische Republik ist <em>&quot;eines der L&auml;nder Europas mit den meisten Atheisten&quot;</em>. Die <em>&quot;Beziehungen zwischen <a target="_blank" href="http://www.cirkev.cz/de/">Kirche</a> und Staat&quot;</em> gestalten sich hier noch immer schwierig. Ein wichtiger Grund daf&uuml;r sind die <em>&quot;mit der Zur&uuml;ckerstattung der von den Kommunisten konfiszierten Kircheng&uuml;ter verbundenen Probleme&quot;.&nbsp;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:04:17 +0100</pubDate><guid>173481</guid></item>
<item><title>Religion | Europäische Richter verbannen das Kreuz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/130681-europaeische-richter-verbannen-das-kreuz</link><description><![CDATA[<p><a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;documentId=857732&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Mit seinem Urteil</a> vom gestrigen Dienstag ordnet der Europ&auml;ische Gerichtshofes f&uuml;r Menschenrechte die Beseitigung aller Kruzifixe in italienischen Schulen an. Grundlage des Urteils: Sie stellen eine <em>&quot;Verletzung der Religionsfreiheit der Sch&uuml;ler&quot;</em> dar. Die italienischen Katholiken sch&auml;umen vor Wut. <a href="http://www.repubblica.it/2009/11/sezioni/scuola_e_universita/servizi/crocefissi-aule/crocefissi-aule/crocefissi-aule.html"><em>La Repubblica </em>berichtet</a>, dass der Vatikan diese &quot;<em>ideologische und kurzsichtige Entscheidung&quot; </em>heftig kritisiert hat. Die Regierung Silvio Berlusconis k&uuml;ndigte an, dass sie Berufung einlegen wird. Der Oppositionsf&uuml;hrer Pierluigi Bersani der Demokratischen Partei mischte sich ebenfalls ein und pl&auml;dierte gegen das, was er einen Versto&szlig; gegen den &quot;<em>gesunden Menschenverstand&quot;</em> nennt. Unter den anderen italienischen Zeitungen betrachtet <em>Corriere della Sera</em> dies als eine so abscheuliche<em> &quot;Jagd auf Symbole&quot;</em> wie es das franz&ouml;sische Verbot der Hijab (des arabischen Kopftuches) f&uuml;r Sch&uuml;ler war. <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=6581&amp;ID_sezione=&amp;sezione=">In <em>La Stampa</em> beobachtet Michele Ainis</a>, dass <em>&quot;Kein Gesetz der italienischen republikanischen Gesetzgebung Kruzifixe in Schulen vorschreibt&quot;.</em> Ihre Anwesenheit ist ein &Uuml;berbleibsel aus der faschistischen &Auml;ra und ein Zeichen f&uuml;r die andauernde Ehrerbietung, die der Staat der Kirche erweist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:15:41 +0100</pubDate><guid>130681</guid></item>
<item><title>Karl Marx | Laut Papst eine gute Droge</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/122281-laut-papst-eine-gute-droge</link><description><![CDATA[<p>Karl Marx, der den Satz &quot;Religion ist das Opium des Volkes&quot; gepr&auml;gt hat, w&uuml;rde sich wohl in seinem Grab auf dem Londoner Highgate-Friedhof umdrehen, wenn er von der heutigen Nachricht erfahren w&uuml;rde: Der Vatikan hei&szlig;t seine Theorien gut. Wie die <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article6884704.ece"><em>Times </em>berichtet</a>, hat die offizielle p&auml;pstliche Zeitung <a href="http://www.vatican.va/news_services/or/or_eng/index.html"><em>L&rsquo;Osservatore Romano</em></a> erkl&auml;rt, <em>&quot;dass die fr&uuml;he Kritik, die Marx am Kapitalismus &uuml;bte, die gesellschaftliche Entfremdung betont hat, die ein Gro&szlig;teil der Menschheit empfunden hat, die von wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurden und es auch heute noch immer sind&quot;.</em> Der Autor des Kommunistischen Manifests, der 1883 starb, wird damit in eine recht neu entstandene Liste historischer Pers&ouml;nlichkeiten aufgenommen, die zuvor von der Katholischen Kirche scharf kritisiert wurden (zu ihnen geh&ouml;ren auch Galileo Galilei, Charles Darwin und seit kurzem Oscar Wilde). Die Zeitung, mit deren Inhalt der Papst einverstanden sein muss, erkl&auml;rt weiterhin, dass die Arbeiten von Marx besonders heutzutage wieder relevant sind. Viele Menschen bef&auml;nden sich auf der Suche nach <em>&quot;einer neuen Harmonie&quot;</em> zwischen ihren Bed&uuml;rfnissen und der nat&uuml;rlichen Umwelt. Allerdings merkt sie auch an, dass <em>&quot;nichts den Interessen des Philosophen Marx so sehr geschadet hat wie der Marxismus selbst&quot;.</em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:54:25 +0100</pubDate><guid>122281</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Der Papst im Land der Atheisten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/105191-der-papst-im-land-der-atheisten</link><description><![CDATA[<p>Die Tschechen glauben eher an ihr Horoskop als an Gott. Nicht umsonst sind sie weltweit f&uuml;hrend im Atheismus. Und dennoch &ndash; oder gerade deshalb &ndash; begab sich<em> &quot;das umstrittene Oberhaupt der Katholiken&quot;</em>, wie die <em>Lidov&eacute; Noviny</em> Benedikt XVI. <a href="http://www.lidovky.cz/prijizdi-kontroverzni-vudce-katoliku-dhe-/ln_noviny.asp?c=A090926_000017_ln_noviny_sko&amp;klic=233462&amp;mes=090926_0">nennt</a>, dieser Tage auf eine <em>&quot;<a href="http://www.lidovky.cz/obrazem-papezova-navsteva-v-cesku-ve-fotografiich-ln-pch-/ln_domov.asp?c=A090927_164629_ln_domov_tai">Wallfahrt</a> in ein konfessionsloses Land&quot;</em>.</p>
<p>Der Papst, so berichtet die Prager Tageszeitung, forderte die Tschechen dazu auf, die Tradition nicht zu vergessen. Die Sonntagsmesse, die im m&auml;hrischen Brno &uuml;ber 120.000 Personen anzog, handelte somit von der Hoffnung, w&auml;hrend die vom Montag, in Star&aacute; Boleslav, vor allem die Jugend ansprechen sollte. Benedikt XVI. erinnerte hier an die Legende des Heiligen Wenzel, des tschechischen F&uuml;rsten, der zum Nationalheiligen wurde. In Prag, so die Zeitung weiter, traf sich Benedikt XVI. mit Politikern und Akademikern, die er vor der Versuchung warnte, in einer Zeit der Informationstechnologien die Vernunft dem Glauben und der Suche nach der Wahrheit entgegenzustellen. In Erinnerung an seinen Besuch erhielt der <em>&quot;Papst der Wahrheit&quot;</em>, wie ihn Zbyněk Petr&aacute;ček in seinem Leitartikel in der <em>Lidov&eacute; Noviny</em> nennt, mehrere Geschenke, darunter eine Kopie eines silbernen Kreuzes aus der Zeit des Gro&szlig;m&auml;hrischen Reichs (9. Jahrhundert), als der christliche Glaube dort Fu&szlig; zu fassen begann.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Sep 2009 15:24:51 +0100</pubDate><guid>105191</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Kondome zum Empfang des Papstes</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/101971-kondome-zum-empfang-des-papstes</link><description><![CDATA[<p>Folgendes Photo schm&uuml;ckt die Titelseite der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/548-lidove-noviny"><em>Lidov&eacute; Noviny</em></a>: Ein Kondom, das mit dem Portr&auml;t des Papstes mit einem Kondom auf dem Kopf geziert ist. Dieses etwas spezielle Souvenir anl&auml;sslich des baldigen Besuches von Papst Benedikt XVI in der Tschechischen Republik vom 26. bis 28. September ist die Sch&ouml;pfung von Condom Positive. Dieser Verbund will gegen die Auffassung der Katholischen Kirche protestieren, dass das Tragen von Kondomen nicht ausreiche, um sich gegen Aids zu sch&uuml;tzen, <a href="http://www.lidovky.cz/papezske-kondomy-zbude-pro-vsechny-d6z-/ln_noviny.asp?c=A090923_000020_ln_noviny_sko&amp;klic=233415&amp;mes=090923_0">berichtet</a> die Prager Tageszeitung. Die Kondome mit dem Slogan &quot;<em>Der Papst sagt Nein! Und du?&quot; </em>werden beim p&auml;pstlichen Gottesdienst am 27. September in Br&uuml;nn verteilt werden, zu dem 100.000 Personen erwartet werden. Die Aktivisten von Condom Positive werden dem Papst w&auml;hrend seiner ganzen Reise durch das atheistischste Land Europas folgen.<em> &quot;Wir haben genug f&uuml;r alle&quot;</em>, versichert der Organisator der Kampagne in der<em> Lidov&eacute; Noviny.</em> </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Sep 2009 15:38:49 +0100</pubDate><guid>101971</guid></item>
<item><title>Verstorben | Abschied von Leszek Kołakowski</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/58071-abschied-von-leszek-kolakowski</link><description><![CDATA[<p>In der <em><a href="http://wyborcza.pl/0,0.html"><em>Gazeta Wyborcza</em></a></em> ehrt der polnische Schriftsteller und Kolumnist Jacek Bocheński Leszek Kołakowski, den einflussreichsten polnischen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts, der vergangenen Freitag verstorben ist. <em>&quot;Er begann und gewann den Kampf gegen den Kommunismus. Jedoch k&auml;mpfte er auf eine ganz andere Weise, denn er k&auml;mpfte gegen etwas, was er selbst erlebt und f&uuml;r eine gewisse Zeit sogar mit erzeugt hat&quot;</em>, schreibt Bocheński. Kołakowski war der Erste, der den Kommunismus herausforderte und an den Konsequenzen seines eigenen rebellischen Kampfes litt (1968 war er gezwungen, Polen zu verlassen). Nachdenklich f&uuml;gt Bocheński hinzu: <em>&quot;Er war unglaublich mutig&quot;</em> und gilt als ein Beispiel f&uuml;r die demokratische Opposition in Polen. <em>&quot;Bis zu seinem Tode blieb er Agnostiker&quot;</em>, aber er hat sich gegen&uuml;ber der Religion nie als ein Feind gesehen, sondern eher als ihr Freund. Bocheński schlussfolgert: <em>&quot;In einem Land, in dem 'kirchlicher Opportunismus' vorherrscht, war seine weise Freundschaft, die er mit der Religion, der Transzendenz und dem Heiligen unterhielt, etwas h&ouml;chst Ungew&ouml;hnliches.&quot; </em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:42:02 +0100</pubDate><guid>58071</guid></item>
<item><title>Rehabilitiert | Oscar Wilde: ein Hauch von Heiligkeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/57561-oscar-wilde-ein-hauch-von-heiligkeit</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Lebend hatte er ebenso viele Chancen wie Pontius Pilatus ein Held der katholischen Kirche zu werden&quot;</em>, und nun steht der Vatican f&uuml;r ihn wie f&uuml;r einen der Seinen ein, ironisiert die <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article6716323.ece" target="_blank"><em>Times</em></a>. Die Londoner Tageszeitung erz&auml;hlt, dass <em>L&rsquo;Osservatore Romano, </em>das offizielle Blatt des Heiligen Stuhls dem anglo-irischen Schriftsteller, der zu Lebzeiten wegen seiner Homosexualit&auml;t und seines exzessiven Lebens geschm&auml;ht wurde, gerade einen jubelnden Artikel gewidmet hat. 1900 konvertierte sich Wilde auf dem Sterbebett zum katholischen Glauben. Die <em>Times</em> erinnert daran, dass &ndash; trotz der homo-feindlichen Positionen von Benedikt XVI -<em> </em><em>&quot;die Rehabilitierung Wildes bereits vor zwei Jahren begonnen hat, als seine Aphorismen in eine Sammlung aufgenommen wurden, die der Protokollchef des Vatikan herausgibt&quot;.</em></p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:51:33 +0100</pubDate><guid>57561</guid></item>
</channel></rss>
