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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Ägypten]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>EU-Parlament | Preis des guten Gewissens</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1287571-preis-des-guten-gewissens</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Mit dem Sacharow-Preis poliert Europa sein Image auf&rdquo;, kommentiert <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/"><em>El Mundo</em></a> die Verleihung des Preises f&uuml;r geistige Freiheit, mit dem das Europ&auml;ische Parlament dieses Jahr f&uuml;nf Aktivisten der arabischen Protestbewegungen ehrt.</p>
<p>Nur zwei von ihnen k&ouml;nnen den Preis in Stra&szlig;burg entgegennehmen: Der Libyer Ahmed al-Subair Ahmed al- Sanussi, der unter dem Gaddafi-Regime 31 Jahre im Gef&auml;ngnis verbrachte, und die &auml;gyptische Aktivistin Asmaa Mahfus der &ldquo;Bewegung 6. April&rdquo;. Unter den Preistr&auml;gern, die nicht anreisen konnten: Die syrische Rechtsanw&auml;ltin und Bloggerin Razan Zaitouneh, die untertauchen musste, und der syrische Politiksatiriker Ali Farzat, der von Bashar al-Assad-Anh&auml;ngern angegriffen wurde und daraufhin nach Kuwait fl&uuml;chtete. Posthum geehrt wird Mohammed Bouazizi, dessen Selbstverbrennung zum Symbol der Tunesischen Revolution wurde.</p>
<p>&ldquo;Jahrelang hat Europa &uuml;ber die arabischen Diktaturen hinweggesehen&rdquo;, schreibt die spanische Tageszeitung und f&uuml;gt hinzu: Die diesj&auml;hrige Preisverleihung &ldquo;zeigt, wie sehr die Gewissensbisse nagen&rdquo;. Obwohl das Europ&auml;ische Parlament die Repression in Syrien verurteilt, geht &ldquo;Br&uuml;ssel noch immer nicht einheitlich gegen al-Assad vor&rdquo;. In der Europ&auml;ischen Union muss &ldquo;noch viel getan werden, um angemessen auf die demokratischen Entwicklungen in der arabischen Welt reagieren zu k&ouml;nnen.&rdquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:03:25 +0100</pubDate><guid>1287571</guid></item>
<item><title>Der Europäer der Woche | Der Cyber-Revolutionär vom Tahrir-Platz (Fokus, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1254821-der-cyber-revolutionaer-vom-tahrir-platz</link><description><![CDATA[Dass es Husni Mubarak im vergangenen Januar nicht gelungen ist, die ägyptischen Revolutionäre vom Rest der Welt abzuschneiden, verdanken wir dem schwedischen Studenten und Cyberaktivismus-Theoretiker Christopher Kullenberg. Er wurde von der Wochenzeitschrift Fokus zum Schweden des Jahres gewählt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:40:05 +0100</pubDate><guid>1254821</guid></item>
<item><title>Diplomatie | 5-Milliarden-Hilfe für die arabischen Revolutionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677151-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen</link><description><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik macht &quot;die EU die Hilfe an die arabischen L&auml;nder von Fortschritten in Sachen Demokratie abh&auml;ngig&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/UE/condiciona/ayuda/paises/arabes/democracia/elpepiint/20110526elpepiint_3/Tes" target="_self">titelt El Pa&igrave;s</a>. Am 25. Mai haben die Hohe Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;enpolitik, Catherine Ashton, und der <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/policy_fr.htm" target="_self">EU-Kommissar f&uuml;r Nachbarschaftspolitik</a>, Stefan F&uuml;le, ihre Strategie gegen&uuml;ber den 16 wichtigsten Nachbarn der Union, von S&uuml;d bis Ost, vorgestellt. Von den 7 Milliarden Euro, die bis 2013 auf den Tisch gelegt werden, gehen 5 an die L&auml;nder des s&uuml;dlichen Mittelmeerraums. </p>
<p>Bis dato beruhte bei L&auml;ndern wie &Auml;gypten oder Tunesien, &quot;die Strategie der Union auf dem Prinzip: 'Millionen Euro gegen Sicherheit&rsquo;&ldquo; Heute gebe es Parameter, die es Europa erm&ouml;glichen w&uuml;rden, die Demokratisierung dieser L&auml;nder zu messen: Freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, eine unabh&auml;ngige Justiz, Bek&auml;mpfung der Korruption, demokratisch kontrollierte Sicherheitskr&auml;fte und Armee. </p>
<p>Die Tageszeitung betont, dass der von der Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie enth&uuml;llte Plan auch Ma&szlig;nahmen zur Steuerung der Migrationstr&ouml;me beinhalte. Doch &quot;Ashton bestreitet, dass gezahlt wird, um Einwanderung zu begrenzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 14:50:39 +0100</pubDate><guid>677151</guid></item>
<item><title>Wenn Gaddafi gewinnt | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/546921-wenn-gaddafi-gewinnt</link><description><![CDATA[<p>Der &bdquo;arabische Fr&uuml;hling&ldquo; scheint den europ&auml;ischen Spitzenpolitikern wirklich nicht gut zu bekommen. Nachdem sie sich erst die &bdquo;Jasminrevolution&ldquo; entgehen lie&szlig;en und dann &uuml;berst&uuml;rzt auf die Revolte gegen Mubarak zugriffen, erhielten sie die Gelegenheit, die Sache durch die Mitte Februar in Libyen begonnene Revolte wieder wettzumachen.</p>
<p>Und doch lie&szlig;en sie auch diese neue Gelegenheit, sich als gewichtiger Akteur auf internationaler Ebene zu positionieren und den Lauf der Dinge zu beeinflussen, verstreichen. Und immer aus denselben Gr&uuml;nden: St&uuml;mperei, Spaltungen, Unentschlossenheit, mangelnder Weitblick.</p>
<p>St&uuml;mperei, weil sie mit einem unabwendbaren Dominoeffekt rechneten: Nach Ben Ali dem Tunesier und Mubarak dem &Auml;gypter k&ouml;nne Gaddafi der Libyer ja nur gest&uuml;rzt werden, hie&szlig; es. Doch da kannte man die Dschamahiriyya und das vor &uuml;ber 40 Jahren von ihrem Anf&uuml;hrer eingerichtete System schlecht. Spaltungen und Unentschlossenheit, denn nachdem sie nach dem Ausbruch der Revolte im Osten Libyens drei Wochen lang gewartet hatten, bevor sie ernsthaft &uuml;ber die Haltung der EU diskutierten, brachten sie w&auml;hrend des <a target="_blank" href="http://rpfrance.eu/IMG/pdf/119792.pdf">europ&auml;ischen &bdquo;Notgipfels&ldquo; vom 11. M&auml;rz</a> nur das Versprechen zustande, dass sie &bdquo;alle n&ouml;tigen Optionen&ldquo; untersuchen wollten, &bdquo;um die Zivilbev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen&ldquo;. Sie einigten sich auch darauf, &bdquo;sobald wie m&ouml;glich&ldquo; einen trilateralen Gipfel mit der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union einzuberufen, um auf die Krise zu reagieren. Gaddafi solle unverz&uuml;glich zur&uuml;cktreten und sein Regime werde nicht mehr als Gespr&auml;chspartner f&uuml;r die EU betrachtet. Alles in allem, nichts, was einen Diktator in der Bedr&auml;ngnis zum Aufgeben bringen k&ouml;nnte.</p>
<p>W&auml;hrenddessen scheint sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis vor Ort zugunsten von Gaddafi zu wenden, und nun wird die Position der Europ&auml;er heikel und ihr mangelnder Weitblick beunruhigend. Indem sie darauf verzichteten, dem libyschen Diktator einen &bdquo;ehrenhaften&ldquo; Abgang zu erm&ouml;glichen, als er in Schwierigkeiten war; indem sie anschlie&szlig;end &ndash; unter dem Vorwand, die Bedingungen (blinde Angriffe auf Zivilisten, ein Entschluss des UN-Sicherheitsrats und die Unterst&uuml;tzung der arabischen L&auml;nder) seien nicht erf&uuml;llt, &ndash; <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/543771-sarkozy-kriegstreiber-der-union">den franz&ouml;sisch-britischen Vorschlag</a> ablehnten, eine Flugverbotszone einzurichten, also milit&auml;risch gegen Gaddafi vorzugehen, und indem sie sich weigerten, den Nationalrat mit anderen Mitteln zu unterst&uuml;tzen, gingen die Europ&auml;er das Risiko ein, dass der Oberst den Sieg davontr&auml;gt. Und dass sich vor ihren Toren das etabliert, was <a target="_blank" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/98a1661e-4c27-11e0-9f8e-d40eb0e3b237/Et_si_Kadhafi_devait_lemporter">Serge Michel in <em>Le Temps</em></a> als &bdquo;florierendes Nordkorea im Mittelmeerraum&ldquo; bezeichnet. Doch einen Plan B f&uuml;r den Fall, dass Gaddafi in Libyen an der Macht bleibt, haben die Europ&auml;er anscheinend nicht vorgesehen. Gut gemacht. <em>(pl-m)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 14 Mar 2011 13:49:51 +0100</pubDate><guid>546921</guid></item>
<item><title>Ägypten | Die Revolution, die aus Serbien kam (Svenska Dagbladet, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/523231-die-revolution-die-aus-serbien-kam</link><description><![CDATA[Die Bewegung des 6. April war eine der Speerspitzen der ägyptischen Revolution. Einige ihrer Mitglieder wurden von der serbischen Otpor!-Bewegung ausgebildet, die im Jahr 2000 am Sturz des jugoslawischen Regimes maßgeblich beteiligt war. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:48:49 +0100</pubDate><guid>523231</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Lasst die Neuen mitmachen (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/521361-lasst-die-neuen-mitmachen</link><description><![CDATA[Vor 30 Jahren hätte niemand vorhergesehen, dass Länder des Warschauer Pakts schon bald der Europäischen Union beitreten würden. Jetzt, da die arabischen Staaten ihre Revolutionen erleben, muss die EU ihnen dieselbe Möglichkeit einräumen, um die Demokratie zu stärken, heißt: die Aussicht auf eine Mitgliedschaft. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:54:57 +0100</pubDate><guid>521361</guid></item>
<item><title>Maisflocken-Demokratie? | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/517291-maisflocken-demokratie</link><description><![CDATA[<p>Ein zorniges Irland w&auml;hlt heute, und wird zum neuen Taoiseach zweifellos Enda Kenny von der Mitte-Rechts-Partei Fine Gael w&auml;hlen, die damit an die Stelle der Fianna F&aacute;il tritt &ndash; einer anderen rechtsgerichteten Partei, der weitgehend die Schuld f&uuml;r den wirtschaftlichen Crash zugeschoben wird. Kenny will, wie die meisten Spitzenpolitiker Irlands, mehr oder weniger dieselbe Politik weiterf&uuml;hren, die auch sein Vorg&auml;nger unterst&uuml;tzt hat: mehr sparen, die Bedingungen des Bailouts durch EU und IWF aufrechterhalten und weitere &ouml;ffentliche Gelder in Milliardenh&ouml;he f&uuml;r Irlands zahlungsunf&auml;hige Banken bereitstellen. Wie <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/514371-wahlen-irland-neu-heisst-nicht-anders" target="_blank">Kolumnist Fintan O&rsquo;Toole dazu meint</a>: &bdquo;Es wird bedeuten, dass die ganze Wut und Emp&ouml;rung, das ganze Fluchen und Faustdrohen, zu nicht viel gef&uuml;hrt haben.&ldquo;</p>
<p>W&auml;hrend die Iren resigniert ihr demokratisches Recht aus&uuml;ben, blicken sie auf die Aufst&auml;nde in Nordafrika und im Nahen Osten, wo Hunderte von Menschen f&uuml;r die Grundfreiheiten sterben. Viele derer, die gebannt vor Al Jazeera oder der BBC sitzen, w&auml;hrend sich dort aufregende und zugleich be&auml;ngstigende Ereignisse abspielen, werden wohl von Ergriffenheit oder auch Inspiration bewegt, weil sie wohl &ndash; wie die meisten von uns &ndash; instinktiv erfassen, was f&uuml;r eine edle Sache die Demokratie ist. Dementsprechend wird ihnen wohl auch das Herz schwer bei dem Gedanken, dass die V&ouml;lker von Tunesien, &Auml;gypten und Libyen irgendwann einmal, nach all den Opfern und dem vergossenen Blut, zwischen ihren lokalen Varianten von Fianna F&aacute;il und Fine Gael entscheiden werden m&uuml;ssen, und das Gezanke darum geht, welche Steuern man feinjustiert, welche &ouml;ffentliche Dienste man k&uuml;rzt und wie man einen besseren Zinssatz f&uuml;r die R&uuml;ckzahlungen an EU und IWF aushandelt.</p>
<p>F&uuml;hrt der Anbruch der Demokratie unvermeidlich zu technokratischen Spitzfindigkeiten? In gewisser Weise sind die neuesten Parallelen zwischen den derzeitigen Ereignissen und den Revolutionen von 1989 eher ungl&uuml;cklich. Wenn die <a href="http://homepages.nyu.edu/%7Ejat7/Pacek_PopEleches_Tucker_Turnout.pdf" target="_blank">Wahlbeteiligung</a> in ehemaligen kommunistischen L&auml;ndern wie Rum&auml;nien, Bulgarien, der Tschechischen Republik und Polen ein Barometer f&uuml;r den Enthusiasmus ist, den Demokratie einfl&ouml;&szlig;t, dann weist eine Durchschnittsbeteiligung von 50 bis 60 Prozent auf die Antwort &bdquo;Ja&ldquo; hin. Nur 20 Jahre sp&auml;ter hat die H&auml;lfte dieser W&auml;hler einfach abgeschaltet.</p>
<p>Das Problem ist nicht nur die Gleichg&uuml;ltigkeit, sondern es scheint sich auch daraus herzuleiten, wie zaghaft und langweilig unsere Oberh&auml;upter sind. Wie l&auml;sst sich zum Beispiel Respekt aufrecht erhalten, wo Leute wie die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton oder Barack Obama so <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/515461-europas-ungutes-beispiel" target="_blank">peinlich zur&uuml;ckhaltend reagierten</a>, als die &Auml;gypter unter Lebensgefahr auf den Tahrir-Platz str&ouml;mten? Was w&uuml;rden sie denn tun, wenn Europa wieder von Tyrannei heimgesucht w&uuml;rde? Und dies hat weniger mit ihren pers&ouml;nlichen M&auml;ngeln zu tun als vielmehr mit einer risikoscheuen politischen Kultur, die dazu f&uuml;hrt, dass eine eigentlich sehr anst&auml;ndige Frau wie Lady Ashton und der fr&uuml;her so erhebende Obama so wenig Spielraum haben und von der ganzen ihnen zur Verf&uuml;gung stehenden Macht eher geknickt als befreit wirken.</p>
<p>Weil wir in Gesellschaften leben, die sich nichts trauen, wird sich auch zwangsl&auml;ufig nichts &auml;ndern, und demzufolge wird das W&auml;hlen zu einer Geste, die nicht erbaulicher ist als die Wahl zwischen Mais- und Reisflocken im Supermarkt. Trotz jahrzehntelanger Tyrannei beweisen die Menschen in Nordafrika jedoch, dass das, was wie eine eiserne Realit&auml;t aussieht, ebenso schnell zu Staub zerfallen kann. Wenn sie in die Wahlkabinen treten, sollten sich Iren wie Europ&auml;er daran erinnern, dass die Welt nicht eine lange Pechstr&auml;hne ist, sondern dass sie uns zu F&uuml;&szlig;en liegt. <em>(pl-m)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 25 Feb 2011 15:31:26 +0100</pubDate><guid>517291</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Pest oder Cholera, Europa? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/512231-pest-oder-cholera-europa</link><description><![CDATA[Von Anfang an hatte Europa ein Problem mit den arabischen Revolten. Die blutige Repression des libyschen Volks durch Gaddafis Regime macht diesen Missstand nur noch flagranter, stellt die europäische Presse fest. Sie fordert konkretes, koordiniertes Handeln. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 Feb 2011 16:28:26 +0100</pubDate><guid>512231</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Was auf Europa zukommt (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/510871-was-auf-europa-zukommt</link><description><![CDATA[Terrorismus, Einwanderung und Wirtschaft: für die Europäer ist die Welle von Revolten, die die arabischen Welt erschüttern, voller schwer einzuschätzender Gefahren. El País hat versucht, Richtig und Falsch zu entwirren. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 17:23:21 +0100</pubDate><guid>510871</guid></item>
<item><title>Arabische Revolution | Lady Ashton hat sich ausgebootet (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/506941-lady-ashton-hat-sich-ausgebootet</link><description><![CDATA[Nun versprach Catherine Ashton bis 2013 eine Unterstützung für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro. Libération bemerkt, dass erst die tunesischen Boatpeople an den Küsten von Lampedusa anlaufen mussten, damit die EU endlich der tunesischen Revolution aktive Hilfestellung leistete. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:04:55 +0100</pubDate><guid>506941</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Sieben Gründe für Optimismus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506721-sieben-gruende-fuer-optimismus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Arabiens Revolutionen &ndash; Die Chance f&uuml;r uns.&ldquo; Als w&uuml;rde sie sich f&uuml;r sieben Monate Islamdebatte in Deutschland revanchieren, titelt <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/"><em>Die Zeit</em></a> mit all den Vorurteilen und Feindbildern, die aus den K&ouml;pfen der Europ&auml;er verschwinden werden wie die Despoten aus den Maghreb-Staaten. Ohne Zweifel werde &bdquo;der Aufstand in Tunis, Kairo und Teheran den westlichen Blick auf den Islam ver&auml;ndern&ldquo;, glaubt die Wochenzeitung. In sechs Seiten Dossier unter dem biblischen Leitwort &bdquo;F&uuml;rchtet euch nicht!&ldquo;, sammelt das Hamburger Blatt allerlei Gr&uuml;nde, warum die Welt von Berlin &uuml;ber Peking bis <a target="_blank" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2011/02/16/warum-die-agyptische-revolution-sogar-fur-israel-gut-ist_4623">Ramallah</a> nach den Revolutionen besser sein wird. Zun&auml;chst bei uns, da die Entdiabolisierung von Muslimen im t&auml;glichen Leben nur hilfreich sein kann. Etwas weiter weg, erscheinen die Beziehungen zwischen Europa und der T&uuml;rkei in einem ganz neuen Licht: Istanbul muss k&uuml;nftig nicht mehr &bdquo;zwischen dem demokratischen Europa und der arabischen Despotie jonglieren&ldquo;. Und auch in der Ferne, im Iran, China oder Wei&szlig;russland. Denn &bdquo;in diesen Diktatur-Club muss die arabische Revolution als Schock hineinfahren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:34:51 +0100</pubDate><guid>506721</guid></item>
<item><title>Charb | Sie kommen! | Cartoon (Charlie Hebdo, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/505821-sie-kommen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 16:26:28 +0100</pubDate><guid>505821</guid></item>
<item><title>Mittelmeer | Die Diplomatie muss jetzt klotzen (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/503541-die-diplomatie-muss-jetzt-klotzen</link><description><![CDATA[Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:00:55 +0100</pubDate><guid>503541</guid></item>
<item><title>Italien | Die Revolution landet in Lampedusa (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/502071-die-revolution-landet-lampedusa</link><description><![CDATA[Nach dem Fall von Ben Ali bestiegen tausende Tunesier ein Boot nach Europa. Sie landeten auf der italienischen Insel Lampedusa. La Stampa sieht in ihnen nur einen Vorgeschmack auf die großen Einwandererströme ins „opulente Europa“, die dem Niedergang der Diktatoren folgen werden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 Feb 2011 17:09:02 +0100</pubDate><guid>502071</guid></item>
<item><title>Oliver | Revolution 2.0 | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/499741-revolution-20</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 11 Feb 2011 15:40:30 +0100</pubDate><guid>499741</guid></item>
<item><title>Ideen | Der arabische Frühling ist nicht 1989 (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/497951-der-arabische-fruehling-ist-nicht-1989</link><description><![CDATA[Der Vergleich der Aufstände in der arabischen Welt mit dem Ende der kommunistischen Regimes hinkt, schreibt ein tschechischer Journalist, da die kulturellen und politischen Traditionen grundverschieden seien. Was nicht bedeuten soll, dass nicht auch dort eines Tages die Demokratie siegen könne. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 15:07:38 +0100</pubDate><guid>497951</guid></item>
<item><title>EU - Nahost | Zukunft braucht Risiko - überall (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/491491-zukunft-braucht-risiko-ueberall</link><description><![CDATA[Gebannt verfolgt die Welt den Umbruch in Ägypten - und auch angstvoll. Was kommt danach, wird schon gefragt. Die Zukunft ist ein Risiko, und hätten nicht auch wir es einst gewagt, wir säßen noch in Höhlen oder lebten unter der Knute, schreibt ein österreichischer Autor. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:50:14 +0100</pubDate><guid>491491</guid></item>
<item><title>Europa – Ägypten | Stabilität, unser Fetisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/490611-stabilitaet-unser-fetisch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Mubaraks Handlanger&ldquo;, titelt die <em>Tageszeitung</em> &uuml;ber den Bildern europ&auml;ischer Politiker, die dem &auml;gyptischen Pr&auml;sidenten wohlwollend die Hand sch&uuml;tteln. Zapatero (2004), Sarkozy (2010), Merkel (2010), Berlusconi (2009): &bdquo;Nach drei&szlig;ig Jahren Freundschaft mit dem Diktator gehen westliche Politiker nur z&ouml;gerlich auf Distanz. Keine Forderng nach Mubaraks R&uuml;cktritt, keine Einstellung der Milliaredenhilfen f&uuml;r das Regime&ldquo;, entr&uuml;stet sich die alternative Zeitung. &bdquo;In den Augen oppositioneller arabischer Demokraten haben die europ&auml;ischen M&auml;chte und die EU jede Glaubw&uuml;rdigkeit in Sachen Menschenrechte eingeb&uuml;&szlig;t.&ldquo; Kein Einzelfall, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/im-zweifel-fuer-die-potentaten/" target="_blank">meint die <em>TAZ</em></a>. &bdquo; Wo immer die EU f&uuml;r ihre Mitgliedsl&auml;nder zentrale Positionen in Stellung bringt &ndash; Abwehr der Fl&uuml;chtlinge an den Mauern der Festung Europa, Sicherung der Energiequellen -, &uuml;berall ist ihr jeder Gewaltherrscher recht, soweit er Stabilit&auml;t zu verb&uuml;rgen scheint. Es ist dieser Fetisch Stabilit&auml;t, f&uuml;r den die EU jetzt die Quittung erh&auml;lt.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Feb 2011 12:47:45 +0100</pubDate><guid>490611</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Hände weg von Ägypten! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/487931-haende-weg-von-aegypten</link><description><![CDATA[Die Ereignisse in Ägypten sind für jeden Verfechter der Bürgerrechte berauschend, gibt Simon Jenkins, Kolumnist des Guardian, zu. Doch angesichts seiner Geschichte blutiger und unnützer Interventionen weltweit, sollte sich der Westen gut überlegen, ob er sich beim Streben der muslimischen Staaten nach Selbstbestimmung wirklich einmischen will. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:03:06 +0100</pubDate><guid>487931</guid></item>
<item><title>Märkte | Mitteleuropa in der Ägyptenkrise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/485181-mitteleuropa-der-aegyptenkrise</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Chaos in &Auml;gypten: die Kurse fallen, das Erd&ouml;l steigt&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-49683380-chaos-v-egypte-trhy-padaji-zdrazuje-ropa" target="_blank">sorgt sich die <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Die Prager Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die B&ouml;rsen in Mittel- und Osteuropa von der &Auml;gyptenkrise betroffen sind. Denn manche internationalen Investoren betrachten sie als Entwicklungsm&auml;rkte, die demnach empfindlicher sind. Die Folge: &bdquo;Die tschechische Krone und der ungarische Forint sind bereits gefallen.&ldquo; Die Investoren werden langsam von Panik ergriffen, denn ein Chaos in &Auml;gypten k&ouml;nnte zur Schlie&szlig;ung des Suez-Kanals f&uuml;hren, &uuml;ber den 2,6 Prozent der weltweiten Erd&ouml;lproduktion bef&ouml;rdert wird. Das mag manchen wenig erscheinen, so Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny, doch der Kanal bleibt f&uuml;r Europa ein sehr wichtiger Zubringer. Mit 100 Dollar pro Barrel ist der Erd&ouml;lpreis seit zwei Jahren auf seinem H&ouml;chststand. Eine weltweite Erh&ouml;hung der Preise f&uuml;r Lebensmittel und Textilien wird ebenfalls erwartet, denn &Auml;gypten ist der Hauptimporteur von Weizen und einer der gr&ouml;&szlig;ten Baumwollexporteure.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:36:01 +0100</pubDate><guid>485181</guid></item>
<item><title>Glez | Lady Ashtons Position | Cartoon (Le Journal du jeudi, Ouagadougou)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/483811-lady-ashtons-position</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:37:21 +0100</pubDate><guid>483811</guid></item>
<item><title>EU-Ägypten | Letzter Aufruf für Ohnmächtige (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/484131-letzter-aufruf-fuer-ohnmaechtige</link><description><![CDATA[Erst reagierte sie nur zögerlich auf die tunesische „Jasminrevolution“, jetzt scheint die EU angesichts des ägyptischen Aufstands gegen Husni Mubarak schon wieder gelähmt. Dabei, so die europäische Presse, ist doch gerade jetzt die Gelegenheit, für mehr Demokratie in ihrem „Hinterhof“ am Mittelmeer einzutreten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:16:04 +0100</pubDate><guid>484131</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Frattinis Plan für Ägypten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/481671-frattinis-plan-fuer-aegypten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Tag der Abrechnung in &Auml;gypten&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/robert-fisk-egypts-day-of-reckoning-2196751.html" target="_blank">titelt <em>The Independent</em></a> &uuml;ber das, was sich als ein kritisches Wochenende f&uuml;r Husni Mubaraks wackeliges Regime herausstellen d&uuml;rfte. Millionen von Demonstranten wollen aus Protest am 28. Januar nach dem Morgengebet auf die Stra&szlig;en str&ouml;men. Der erfahrene Nahost-Korrespondent der britischen Tageszeitung, Robert Fisk, meint dazu: &bdquo;Die Amerikaner und die EU sagen dem Regime, auf das Volk zu h&ouml;ren &ndash; doch wer ist dieses Volk, wer sind seine Anf&uuml;hrer? Dies ist kein islamischer Aufstand &ndash; obwohl es durchaus einer werden k&ouml;nnte. Trotz des &uuml;blichen Geredes &uuml;ber die Teilnahme der Muslimischen Bruderschaft an den Demonstrationen, handelt es sich hier nur um eine Masse von &Auml;gyptern, die jahrzehntelang durch Misserfolge und Dem&uuml;tigungen unterdr&uuml;ckt wurden.&ldquo;</p>
<p>Unterdessen <a href="http://euobserver.com/9/31716" target="_blank">berichtet der <em>EUobserver</em></a>, der italienische Au&szlig;enminister Franco Frattini habe an die EU appelliert, um ein hochrangiges &bdquo;politisches Unterst&uuml;tzungsteam&ldquo; nach &Auml;gypten zu schicken, wo es &bdquo;die Spannungen beruhigen&ldquo; soll, wie auch in anderen nordafrikanischen, von B&uuml;rgerunruhen getroffenen L&auml;ndern. Bei einer Versammlung der EU-Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel am 31. Januar will Frattini Pl&auml;ne f&uuml;r eine europ&auml;ische Mission vorstellen, die &bdquo;auf h&ouml;chster Ebene [...] mit der Zivilgesellschaft, den B&uuml;rgermeistern und den Oppositionsparteien&ldquo; Kontakt aufnehmen soll, &bdquo;um Informationen zu sammeln, nicht um Anweisungen zu erteilen&ldquo;. Der Minister meint, die unberechenbare Situation in &Auml;gypten k&ouml;nne nicht durch &bdquo;sporadische Initiativen von diesem oder jenem Staat in Europa, sondern nur durch eine europ&auml;ische Initiative&ldquo; behandelt werden. Doch bis Montag ist es vielleicht schon zu sp&auml;t.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:48:01 +0100</pubDate><guid>481671</guid></item>
<item><title>Frankreich-Tunesien | Was ist aus den Revolutionären geworden? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/467131-was-ist-aus-den-revolutionaeren-geworden</link><description><![CDATA[Die von den Ereignissen überwältigte französische Regierung, welche die Demokraten nur zögerlich unterstützt, scheint bis zum Schluss hinter Ben Alis Regime gestanden zu haben. Heute kann sie ihre Haltung nur schwer rechtfertigen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:00:37 +0100</pubDate><guid>467131</guid></item>
<item><title>EU-Maghreb | Alles so vorhersehbar... (Le Soir, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/455921-alles-so-vorhersehbar</link><description><![CDATA[Trotz aller Korruption, des Nepotismus und der Menschrechtsverletzungen unterstützt die EU die aktuellen Regierungen in Nordafrika. Damit trägt sie eine gewisse Verantwortung für die heute ausbrechenden Unruhen in Tunesien und Algerien. Es ist höchste Zeit, dass Europa eine neue politische Klasse unterstützt, die endlich zugunsten der Bürger handelt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 10 Jan 2011 13:45:06 +0100</pubDate><guid>455921</guid></item>
<item><title>Mittelmeerunion | Aus der Traum (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/345121-aus-der-traum</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:03:21 +0100</pubDate><guid>345121</guid></item>
<item><title>Religion | EU-Parlament steht für Christen ein</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/175151-eu-parlament-steht-fuer-christen-ein</link><description><![CDATA[<p>Das Europ&auml;ische Parlament bezieht Stellung zu Christen, die &uuml;berall in der Welt verfolgt werden, <a href="http://www.rp.pl/artykul/423266_UE_broni_nekanych_za_wiare_.html" target="_blank">berichtet die <em>Rzeczpospolita</em></a> aus Warschau zufrieden. Als Folge von j&uuml;ngsten Ereignissen in &Auml;gypten, bei denen sechs koptische Christen nach der Messe beim Verlassen der Kirche erschossen wurden, wurde am 21. Januar eine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&amp;reference=P7-TA-2010-0005&amp;format=XML&amp;language=EN" target="_blank">Resolution verabschiedet</a>, die die Verfolgung von Christen verurteilt und EU-Institutionen und den Europarat dazu anh&auml;lt, das Problem bei Verhandlungen mit &Auml;gypten anzusprechen. Malaysia wird auch aufgef&uuml;hrt, nachdem dort christliche Andachtst&auml;tten angegriffen wurden. Einige Politiker hoffen, dass die Resolution des Europ&auml;ischen Parlamentes ein erster Schritt dazu sein wird, Christen unter den Schutz der EU-Diplomatie zu bringen. Jonathan Rocho vom <a href="http://www.persecution.org/suffering/index.php" target="_blank">International Christian Concern</a> (ICC) zufolge verschlechtert sich die Lage der Christen in muslimischen und kommunistischen L&auml;ndern wie China, Vietnam und Kuba zusehends. <a href="http://www.persecution.org/suffering/pdfs/ICCTop10Report.pdf" target="_blank">K&ouml;rperliche Gewalt, willk&uuml;rliche Vertreibungen und Morde</a> nehmen zu. Andere bef&uuml;rchten, dass Ma&szlig;nahmen schon bestehende Spannungen zwischen dem Christentum und dem Islam weiter verschlimmern k&ouml;nnten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 22 Jan 2010 17:25:40 +0100</pubDate><guid>175151</guid></item>
<item><title>Organspenden | Kampf gegen den &quot;Transplantationstourismus&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/116731-kampf-gegen-den-transplantationstourismus</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Von den weltweit insgesamt durchgef&uuml;hrten Nierentransplantationen muss man etwa 6800 (das entspricht etwa 10 %) zum sogenannten 'Transplantationstourismus' z&auml;hlen. Dabei k&ouml;nnen die Preise 100.000 Euros pro Operation &uuml;bersteigen&quot;</em>, <a href="http://www.lavanguardia.es/premium/epaper/20091014/53804375988.html">enth&uuml;llt <em>La Vanguardia</em></a>. Die katalanische Tageszeitung beruft sich auf eine bahnbrechende <a href="http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/trafficking/Docs/News/OrganTrafficking_study.pdf">Studie</a>, welche der Europarat und die Vereinten Nationen gemeinschaftlich durchgef&uuml;hrt haben. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem internationalen Abkommen, der genau dieses Ph&auml;nomen bek&auml;mpfen soll. Haupts&auml;chlicher Grund f&uuml;r diesen 'Tourismus' ist der Mangel an Spendern. Allein in der EU sterben jedes Jahr 4000 Patienten w&auml;hrend sie auf eine Organtransplantation warten. Daher <em>&quot;suchen diejenigen, die es sich leisten k&ouml;nnen&quot;</em> in Pakistan, Indien, China, den Philippinen, &Auml;gypten oder Kolumbien nach<em> &quot;anderen L&ouml;sungen f&uuml;r ihre Gesundheit&quot;</em>, berichtet die <a href="http://www.transplant-observatory.org/">Weltweite Organspende- und Transplantations&uuml;berwachung</a>. Der Verantwortliche der spanischen Organspende-Organisation, Rafael Matesanz, der den Bericht mit verfasst hat, h&auml;lt die weltweite Durchsetzung der 'vermuteten Einwilligung', wie sie derzeit in Spanien gilt (dem Land, welches die weltweit h&ouml;chste Organspende-Rate hat), f&uuml;r die beste L&ouml;sung. <em>&quot;Es w&auml;re m&ouml;glich, anstatt der gegenw&auml;rtigen 100.000, eine Million Organspenden auf der ganzen Welt durchzuf&uuml;hren.&quot;</em> Das Europ&auml;ische Parlament hat diese L&ouml;sung schon gefordert.&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:06:23 +0100</pubDate><guid>116731</guid></item>
<item><title>Gas | Alle Pipelines führen nach Ceyhan (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/106771-alle-pipelines-fuehren-nach-ceyhan</link><description><![CDATA[Um sich aus ihrer Energieabhängigkeit von Russland zu befreien, braucht Europa die Türkei. Hier werden alle zukünftigen Transportwege für Öl und Gas zusammenlaufen. Aus diesem Grund glaubt die Zeit, wird die EU Ankara nicht mehr lange die Tür verschließen können. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:29:47 +0100</pubDate><guid>106771</guid></item>
<item><title>Kultur | Bücherverbrenner am UNESCO-Steuer?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/98971-buecherverbrenner-am-unesco-steuer</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Der Mann, der B&uuml;cher verbrennen will&quot;</em>, titelt <em>Lib&eacute;ration</em>. Dieser Mann ist Farouk Hosni, 71 Jahre alt und &auml;gyptischer Kulturminister seit 22 Jahren. <em>&quot;Ich w&uuml;rde h&ouml;chstpers&ouml;nlich israelische B&uuml;cher verbrennen, wenn es welche in den &auml;gyptischen Bibliotheken g&auml;be&quot;</em>, lie&szlig; er letztes Jahr vor dem &auml;gyptischen Parlament verlauten. Wenn man dann noch einige judenfeindliche &Auml;u&szlig;erungen dazuz&auml;hlt, versteht man, warum seine Bewerbung um den Posten des <a href="http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=29008&amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;URL_SECTION=201.html">UNESCO</a>-Generalsekret&auml;rs seit mehreren Wochen heftige Diskussionen ausl&ouml;st. Viele Intellektuelle prangern den Antisemitismus dieses <em>&quot;zwielichtigen Freundes&quot;</em> an, dessen Kandidatur von Frankreich unterst&uuml;tzt wird. Im Mittelpunkt dieses <em>&quot;diplomatischen Billardspiels&quot;</em> steht die <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/euromed/index_en.htm">Union f&uuml;r das Mittelmeer</a>, die 2008 mit gro&szlig;em Pomp von Nicolas Sarkozy aus der Taufe gehoben wurde und deren Vorsitz Frankreich sich, welch ein Wunder, mit &Auml;gypten teilt. Nach dem Gaza-Krieg 2009 zeigten sich die arabischen L&auml;nder dem Projekt der Mittelmeerunion gegen&uuml;ber sehr verhalten. Seitdem will &Auml;gypten <em>&quot;den sogenannten Dialog wieder aufnehmen... indem man den Soldaten Farouk Hosni rettet&quot;</em>, <a href="http://www.liberation.fr/monde/0101591528-l-ami-sulfureux-de-paris-favori-pour-l-unesco">erkl&auml;rt</a> die franz&ouml;sische Tageszeitung. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:34:17 +0100</pubDate><guid>98971</guid></item>
<item><title>Nahost | Syrien, ein guter europäischer Nachbar (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/85781-syrien-ein-guter-europaeischer-nachbar</link><description><![CDATA[Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2009 17:02:38 +0100</pubDate><guid>85781</guid></item>
<item><title>Erneuerbare Energien | Die Sonne Afrikas für Europa? (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/83921-die-sonne-afrikas-fuer-europa</link><description><![CDATA[Zwei gewaltige Projekte zur Energieerzeugung wurden in den letzten Wochen gestartet. Das eine will die weltweite größte Solaranlage errichten, das andere den größten Wasserkraftstaudamm der Erde. Obwohl beide in Afrika gelegen sind, ist ihr Ziel, elektrischen Strom nach Europa zu exportieren. The Independent wägt das Pro und Kontra dieser beiden ambitionierten Projekte ab, die nach Meinung vieler Kritiker den Beigeschmack einer Machtergreifung im Kolonialstil haben. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 25 Aug 2009 17:43:31 +0100</pubDate><guid>83921</guid></item>
<item><title>Energie | Gas ab für Nabucco!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/53501-gas-ab-fuer-nabucco</link><description><![CDATA[<p>Die geplante Gas-Pipeline Nabucco soll Zentralasien mit Westeuropa verbinden, damit die Westeurop&auml;er k&uuml;nftig weniger abh&auml;ngig von russischem Gas sind. Dem Plan nach soll sie 2014 in Betrieb genommen werden. Am 13. Juli in Ankara haben die T&uuml;rkei, Bulgarien, Rum&auml;nien, Ungarn und &Ouml;sterreich, also die f&uuml;nf L&auml;nder, durch welche die 3 300 km lange Leitung f&uuml;hren wird, ein Abkommen unterzeichnet, das den Weg zur Umsetzung dieses Projekts freimacht. <em>&quot;Wenn wir das Geld zusammen haben&nbsp; [&hellip;], bleibt das gr&ouml;sste Problem noch zu l&ouml;sen&nbsp;: Die Beschaffung des Gases&quot;</em>, pr&auml;zisiert der t&uuml;rkische Experte Necdet Pamir im<a href="http://www.lefigaro.fr/matieres-premieres/2009/07/13/04012-20090713ARTFIG00189-etape-decisive-pour-le-gazoduc-europeen-nabucco-.php"><em> Figaro. </em></a></p>
<p><em>&quot;Aserbaidschan hat den Initiatoren von Nabucco einen betr&auml;chtlichen D&auml;mpfer versetzt, indem es Anfang Juli beschloss, Gazprom einen bevorzugten Zugang zu seinem Gas zu gew&auml;hren&quot;</em>, erkl&auml;rt die franz&ouml;sische Tageszeitung.&nbsp; Nach den heftigen Reaktionen der Europ&auml;er jedoch hat die staatliche &Ouml;lgesellschaft Aserbaidschans zugesagt, die versprochene Menge Gas zu liefern. Turkmenistan, dessen Beziehungen zu Moskau gespannt sind, will sich an dem europ&auml;ischen Projekt beteiligen. <em>&quot;Br&uuml;ssel hofft, das gleiche Versprechen von &nbsp;Kasachstan und &nbsp;Usbekistan zu bekommen. Langfristig wird allerdings mit den Gasreserven in &Auml;gypten, Irak und dem Iran gelieb&auml;ugelt&quot;</em>, schlie&szlig;t der <em>Figaro.</em> <em></em></p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2009 15:50:19 +0100</pubDate><guid>53501</guid></item>
</channel></rss>
