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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Lega Nord]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Italien | Ohrfeige für Berlusconi</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/658011-ohrfeige-fuer-berlusconi</link><description><![CDATA[<p>Nach dem ersten Wahlgang der Kommunal- und Regionalwahlen vom 15. und 16. Mai stehen die meisten Kandidaten der Regierungsmehrheit in denkbar <a href="http://www.corriere.it/politica/speciali/2011/elezioni-amministrative/notizie/16-maggio-pastone-voto-amministrative_1d3b1806-7fb4-11e0-845d-a4559d849f1e.shtml" target="_self">schlechter Position</a> im Vergleich zu den Kandidaten des Mitte-Links-B&uuml;ndnisses. Beispielsweise in Berlusconis Geburtsstadt Mailand, B&uuml;hne seines Aufstiegs in Wirtschaft und Politik: Obwohl sich der Regierungschef pers&ouml;nlich am Wahlkampf beteiligt hat, liegt die amtierende B&uuml;rgermeisterin Letizia Moratti sieben Punkte hinter ihrem Herausforderer Giuliano Pisapia. Der zweite Durchgang wird am 29. und 30. Mai stattfinden. F&uuml;r Berlusconi, der &bdquo;die Wahl zu einem Referendum &uuml;ber sich und seine Regierung hochstilisiert hat&ldquo;, sei dies eine &bdquo;politische Ohrfeige&ldquo;, kommentiert <em>Corriere della Sera</em>. F&uuml;r den Cavaliere stehe nicht nur der Verlust der &ouml;konomischen Hauptstadt des Landes auf dem Spiel, sondern auch die Allianz mit der Lega Nord, die strategische Fehler seitens der Regierung f&uuml;r die Wahlschlappe verantwortlich macht. Seit dem 16. Mai, <a href="http://www.corriere.it/editoriali/11_maggio_17/franco-lo-schiaffo-editoriale_f32df96e-8037-11e0-845d-a4559d849f1e.shtml" target="_self">schreibt der <em>Corriere</em></a>, &bdquo;stellt sich die Frage, ob der Chef, der einst von seinen Anh&auml;ngern und Verb&uuml;ndeten als Demiurg verehrt wurde, nun zum S&uuml;ndenbock wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 May 2011 11:36:59 +0100</pubDate><guid>658011</guid></item>
<item><title>Italien | 150 Jahre Uneinigkeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/556021-150-jahre-uneinigkeit</link><description><![CDATA[<p>&quot;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zum Geburtstag, Italien.&ldquo; Die Tageszeitung <a target="_blank" href="http://www.corriere.it/editoriali/11_marzo_17/ritroviamo-l-orgoglio-dell-unita-aldo-cazzullo_0552b998-5065-11e0-9bca-0ee66c45c808.shtml">Corriere della Sera</a> macht f&uuml;r den 150. Jahrestag der italienischen Einigung mit einer besonderen Titelseite auf: Mit Zitaten der bedeutendsten Werke der italienischen Literatur, von Vergil bis Alessandro Manzoni, Autor von I promessi sposi [dt. wahlweise: &quot;Die Verlobten&ldquo; oder &quot;Die Brautleute&ldquo;]. Dennoch wurden die Feierlichkeiten von Kontroversen gekennzeichnet, wie das Blatt notiert: In Rom wurde Silvio Berlusconi ausgepfiffen. Die Menschen warfen ihm vor, dass er, um nicht seine (separatistischen) Verb&uuml;ndeten der Lega Nord zu vergraulen, sich nicht deutlich zur Einheit bekannt h&auml;tte. Die Rechtpopulisten aus dem Norden vertreten die Ansicht, dass &quot;der Norden zahlt, damit Italien feiert.&ldquo; Doch zeigt eine <a target="_blank" href="http://www.lastampa.it/redazione/default.asp">Studie der La Stampa</a>, dass die Behauptung der Lega Nord, &quot;Padanien&ldquo; (Norditalien) w&uuml;rde es ohne das &quot;Mezzogiorno&ldquo; (S&uuml;ditalien) besser gehen, ein Trugschluss ist: &quot;die 45 Milliarden Transferzahlungen des Nordens an den S&uuml;den generierten interregionale Importe in H&ouml;he von 62 Milliarden Euro.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 14:35:45 +0100</pubDate><guid>556021</guid></item>
<item><title>Italien | Das Land, das keiner versteht (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/553531-das-land-das-keiner-versteht</link><description><![CDATA[150 Jahre Einheit, und dennoch bleibt Italien ein gespaltenes Land. Für seine Nachbarn sei Italien zwar ein geeintes Land, meint der Historiker Gian Enrico Rusconi, doch könnten sie die Kräfte nicht verstehen, die das Land innerlich zerreißen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 17:05:55 +0100</pubDate><guid>553531</guid></item>
<item><title>Italien | Berlusconi noch einmal davongekommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/349721-berlusconi-noch-einmal-davongekommen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Er hat gewonnen, aber er hat verloren&quot;. So lautet die <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=7896&amp;ID_sezione=&amp;sezione=" target="_blank"><em>&Uuml;berschrift des Leitartikels von La Stampa</em></a>, der mit der Aussage &quot;Es gibt Vertrauen, aber wir denken an die Wahlen&quot; das Paradox der Abstimmung res&uuml;miert, durch welche die Abgeordnetenkammer Silvio Berlusconi ihr Vertrauen ausgesprochen hat. Der Regierungschef ben&ouml;tigte dazu die Stimmen der 32 &quot;rebellischen&quot; Abgeordneten unter der Leitung seines einstigen Verb&uuml;ndeten, des Parlamentsvorsitzenden Gianfranco Fini. &quot;Toller Schei&szlig;geburtstag&quot;, kommentierte spontan Berlusconi, der gestern 74 wurde und nun mit Fini verhandeln muss, was unweigerlich zu Spannungen mit seinem anderen Verb&uuml;ndeten, der Lega Nord, f&uuml;hren wird. Deshalb wird, wie die Stampa anmerkt, &quot;die schwere Ersch&uuml;tterung von gestern nicht die erste und auch nicht die letzte eines Erdbebens sein, das das Land noch lange ins Schwanken bringt&quot;.</p>
<p><em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Sep 2010 13:00:26 +0100</pubDate><guid>349721</guid></item>
<item><title>Italien | Abtritt eines Unabhängigen von UniCredit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/343911-abtritt-eines-unabhaengigen-von-unicredit</link><description><![CDATA[<p>&quot;Der Aufsichtsrat von UniCredit entzieht Profumo das Vertrauen&quot;, <a href="http://www.ilsole24ore.com/art/commenti-e-idee/2010-09-22/paura-banca-autonoma-084651.shtml?uuid=AYujKLSC" target="_blank">titelt <em>Il Sole 24 Ore</em></a>, nachdem am Vortag der Chef der <a href="http://www.unicreditgroup.eu/en/home.htm" target="_blank">gr&ouml;&szlig;ten italienischen Bank</a>, die auch stark auf dem deutschen und mitteleurop&auml;ischen Markt vertreten ist, zur&uuml;ckgetreten war. Der Aufsichtsrat warf Profumo vor, Libyen als Gro&szlig;aktion&auml;r zugelassen zu haben, ohne das Gremium zuvor dar&uuml;ber zu unterrichten. Die Tageszeitung fragt: &quot;Wer hat Angst vor einer unabh&auml;ngigen Bank?&quot; und notiert, dass Profumo das seltene Beispiel eines unabh&auml;ngigen Managers sei. Er habe somit zahlreiche politische Gegner, vor allem bei der Lega Nord. <a href="http://www.repubblica.it/economia/2010/09/22/news/profumo_giannini-7301261/?ref=HRER1-1" target="_blank"><em>La Repubblica</em> erkl&auml;rt</a>, dass Profumo ein entschiedener Gegner eines gr&ouml;&szlig;eren Einflusses der Partei innerhalb der Bankenbranche gewesen sei. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Sep 2010 13:27:46 +0100</pubDate><guid>343911</guid></item>
<item><title>Fußball | Italien weint, Lega Nord feiert</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/282031-italien-weint-lega-nord-feiert</link><description><![CDATA[<p>&quot;Azzuri: Niederlage und Schande&quot;, <a href="http://rassegna.governo.it/testo.asp?d=47817984" target="_blank">titelt der <em>Corriere della Sera</em></a>. Nach dem schockierenden Ausscheiden von Frankreich, Finalist 2006 in Berlin, flog der amtierende Weltmeister <a href="http://www.figc.it/index.shtml" target="_blank">Italien</a> aus dem Wettkampf, ohne ein einziges Spiel gewonnen zu haben. Die italienische Presse ist alles andere als begeistert &uuml;ber das schlechteste Resultat, das Italien je in seiner glanzvollen <a href="http://de.fifa.com/index.html?language=de" target="_blank">Weltmeisterschaft</a>sgeschichte nach Hause gebracht hat und nennt die Spieler ein Pack &quot;wackelpuddingbeiniger Million&auml;re&quot;. Die Niederlage 3-2 gegen die Slowakei am 24. Juni hat aber Wind in die Segel der regionalistischen Lega Nord geblasen, die Fu&szlig;ball als Symbol nationaler Einheit verschm&auml;ht. Der Minister Roberto Calderoli der ausl&auml;nderfeindlichen Partei schiebt die Schuld der Niederlagen auf eine &quot;irrsinnige Sportstrategie&quot; die dazu gef&uuml;hrt hat, dass Teams wie Inter Milan die Champions League mit einer ausschlie&szlig;lich ausl&auml;ndischen Mannschaft gewannen. &quot;Jetzt sollten unsere Teams nur noch italienische Fu&szlig;baller einstellen&quot;, argumentiert er.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:19:03 +0100</pubDate><guid>282031</guid></item>
<item><title>Italien | Der Wind dreht für Turins Migranten (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/248561-der-wind-dreht-fuer-turins-migranten</link><description><![CDATA[Italien verändert sich langsam, und gerade während sich die Industriestadt Turin als die fortschrittlichste Stadtbehörde in Integrationsfragen etabliert, beginnt der Immigrantenstrom zurückzugehen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 10 May 2010 15:25:45 +0100</pubDate><guid>248561</guid></item>
<item><title>Italien | Die Krönung Umberto Bossis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/223771-die-kroenung-umberto-bossis</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;K&ouml;nig Umberto&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/ciclone-lega-nord/2124386">titelt <em>Espresso</em></a> nach dem Erfolg der Lega Nord Umberto Bossis bei den italienischen Regionalwahlen am 29. M&auml;rz. Die Partei eroberte Schl&uuml;sselregionen wie das Piemont oder Venetien und erreichte quasi Augenh&ouml;he mit Silvio Berlusconis Popolo della Libert&agrave; als st&auml;rkste Partei in Norditalien. Bossi fordere nun seinen Preis, berichtet die Wochenzeitschrift: Er will das Mail&auml;nder Rathaus. Und der neue Pr&auml;sident Venetiens, Luca Zaia, fordert f&uuml;r den Norden die sofortige <em>&quot;Autonomie wir in Katalonien und Bayern&quot;</em>. Er und seine Kollegen haben weiterhin beschlossen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Verabreichung der Abtreibungspille RU 486 zu unterbinden, die seit einigen Tagen in italienischen Krankenh&auml;usern verf&uuml;gbar ist. <a target="_blank" href="http://www.repubblica.it/politica/2010/04/01/news/ru486_per_la_polverini_solo_con_ricovero-3067906/">Laut <em>La Repubblica</em></a> w&auml;scht damit eine Hand die andere. Die Kirche hatte sich dies im Gegenzug f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung der Lega bei den Regionalwahlen ausbedungen. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Apr 2010 14:10:56 +0100</pubDate><guid>223771</guid></item>
<item><title>Rechtsextreme in Europa / 3 | Lega Nord, glokale Burschen (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/218761-lega-nord-glokale-burschen</link><description><![CDATA[Die Ende der achtziger Jahre aus Protest gegen die Übergriffe der &quot;römischen&quot; Parteien gebildete Bewegung von Umberto Bossi ist heute in der Regierung die stabilste Verbündete Silvio Berlusconis. Von vier Prozent im Jahr 2001 erzielte sie bei der letzten Europawahl mehr als zehn Prozent und dürfte ihren Stimmenanteil bei den Regionalwahlen vom 28. und 29. März bestätigen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 26 Mar 2010 16:16:38 +0100</pubDate><guid>218761</guid></item>
<item><title>Schweiz | Der Populismus hängt sich am Minarett auf (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/147411-der-populismus-haengt-sich-am-minarett-auf</link><description><![CDATA[Das Minarett-Bauverbot, das von den Schweizer Wählern am 29. November bestätigt wurde, ist ein direkter Affront gegenüber den im Land lebenden Muslimen. Doch nach Meinung der europâischen Presse ist es zudem auch Zeichen eines sozialen und politischen Problems, das alle Länder unseres Kontinents betrifft. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:34:17 +0100</pubDate><guid>147411</guid></item>
<item><title>Einwanderung | Die &quot;weiße Weihnacht&quot; der Lega Nord (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/143491-die-weisse-weihnacht-der-lega-nord</link><description><![CDATA[Das Örtchen Coccaglio in der Provinz Brescia will sich in diesem Jahr eine &quot;White Christmas&quot;, eine weiße Weihnacht der besonderen Art gönnen. So heißt nämlich eine Aktion der lokalen Polizei gegen illegale Einwanderer, die die Lega Nord für die Feiertage zum Jahresende organisiert. Bis zum 25. Dezember werden die Polizisten bei 450 Migranten aus Nicht-EU-Ländern per Hausbesuch die Aufenthaltsgenehmigungen kontrollieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:19:22 +0100</pubDate><guid>143491</guid></item>
<item><title>Pressefreiheit | EU-Abgeordnete geißeln Berlusconis Medienkontrolle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/112951-eu-abgeordnete-geisseln-berlusconis-medienkontrolle</link><description><![CDATA[<p>Die Mehrheit der Europaabgeordneten hat am 8. Oktober das <em>&quot;Problem der Pressefreiheit in Italien&quot;</em> <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/public/focus_page/008-61783-292-10-43-901-20091002FCS61743-19-10-2009-2009/default_p001c004_fr.htm">angeprangert</a>, <a href="http://www.elperiodico.com/default.asp?idpublicacio_PK=46&amp;idioma=CAS&amp;idnoticia_PK=651534&amp;idseccio_PK=1007&amp;h=091009">berichtet die Tageszeitung <em>El Peri&oacute;dico</em> </a>und nimmt damit Bezug auf die vom italienischen Ministerpr&auml;sidenten kontrollierten Medien. W&auml;hrend einer<em> &quot;verbalen Konfrontation&quot;</em> zwischen Anh&auml;ngern und Kritikern Silvio Berlusconis haben die Konservativen die Initiatoren der Erkl&auml;rung (Linksgerichtete, Liberale und Gr&uuml;ne) beschuldigt, das Europ&auml;ische Parlament als Theater f&uuml;r ein <em>&quot;politisches Man&ouml;ver zum Angriff auf einen politischen Gegner&quot;</em> zu benutzen, schreibt die Zeitung aus Barcelona. <em>&quot;Geht zum Protestieren in den Iran, ihr Feiglinge, dort, wo die Pressefreiheit wirklich bedroht ist&quot;</em>, soll der Abgeordnete der mit Berlusconi verb&uuml;ndeten Lega Nord Mario Borghezio schreiend geantwortet haben. Doch die meisten Fraktionen haben sich f&uuml;r die Ausarbeitung eines gemeinsamen Gesetzentwurfes ausgesprochen, um <em>&quot;die Vielschichtigkeit der Medien zu garantieren und ihre Konzentration einzugrenzen&quot;.</em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:17:09 +0100</pubDate><guid>112951</guid></item>
<item><title>Italien-Afghanistan | Geht oder bleibt Rom?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/99541-geht-oder-bleibt-rom</link><description><![CDATA[<p>Nach dem Tod von sechs Fallschirmspringern bei einem Bomben-Selbstmordattentat in Kabul am 17. September ist die italienische Regierung &uuml;ber einen vorzeitigen Abzug Italiens aus Afghanistan geteilter Meinung. Der Vorsitzende der Lega Nord Umberto Bossi ist sofort auf die Mauern der Ablehnung italienischer Anwesenheit in Afghanistan gestiegen. Die Volksmeinung ist einer vor dem Attentat ver&ouml;ffentlichten Umfrage zufolge mehrheitlich daf&uuml;r (51%), dass die Soldaten noch vor Weihnachten nach Hause zur&uuml;ckkehrten. Seine &Auml;u&szlig;erungen haben den Zorn des Verteidigungsministers Ignazio La Russa (Volk der Freiheit) auf sich gezogen, der das B&uuml;ndnis der Regierung mit der Lega nur schwer verdaut und die italienische Anwesenheit in der Isaf (Internationale Schutztruppe) voll unterst&uuml;tzt, <a href="http://www.repubblica.it/2009/09/sezioni/esteri/afghanistan-19/governo-diviso-ritiro/governo-diviso-ritiro.html">berichtet <em>La Repubblica</em></a>.</p>
<p>Der Ratspr&auml;sident Silvio Berlusconi hat Italiens Einsatz in Afghanistan best&auml;tigt, wobei er aber eine Reduzierung des Kontingentes bis zum Ende des Jahres vorschlug. In La Repubblica <a href="http://www.repubblica.it/2009/09/sezioni/esteri/afghanistan-19/ragazzi-del-sud/ragazzi-del-sud.html">f&auml;llt Roberto Saviano auf</a>, dass <em>&quot;von den 20 in Afghanistan gefallenen Soldaten die meisten aus dem S&uuml;den Italiens stammen. Es sind S&uuml;dl&auml;nder oder S&ouml;hne von S&uuml;dl&auml;ndern, die von ihrer Heimatregion oder anderen Regionen eingezogen wurden. Heute wohnen wir zum x-ten Mal dem 'Bluttribut' bei, welche die s&uuml;dlichen Regionen, die &auml;rmsten Italiens, f&uuml;rs ganze Land zahlen.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:05:24 +0100</pubDate><guid>99541</guid></item>
<item><title>Italien | &quot;Dialekt verpflichtend&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/67241-dialekt-verpflichtend</link><description><![CDATA[<p>Diese Woche dominiert Italiens Lega Nord erneut die nationalen Titelbl&auml;tter mit ihrem neuesten Schock-Vorschlag: Lehrer sollten sich vor ihrer Einstellung einem &quot;Dialekttest&quot; unterziehen, bei welchem gepr&uuml;ft wird, inwieweit die Bewerber des &ouml;rtlichen Dialektes der Provinz, in welcher sie arbeiten m&ouml;chten, m&auml;chtig sind. Der Vorschlag wurde teilweise zur&uuml;ckgezogen, nachdem er im Land halb lachend, halb emp&ouml;rt aufgenommen wurde. Trotzdem n&auml;hrt er eine von Italiens gr&ouml;&szlig;ten Debatten dieses Sommers.</p>
<p>Als Antwort hat<a href="http://www.repubblica.it/"> <em>La Repubblica</em></a> den Stand der 6.000 Dialekte &uuml;berpr&uuml;ft, die von Italiens zerst&uuml;ckelter Geschichte zeugen. Aus einer <a href="http://www.istat.it/salastampa/comunicati/non_calendario/20070420_00/">Studie des Statistik-Instituts Istat</a> geht hervor, dass der &bdquo;ausschlie&szlig;liche Gebrauch von Dialekt &uuml;ber die Jahre extrem nachgelassen hat: Von 32 Prozent 1988 ging er auf die H&auml;lfte, n&auml;mlich auf 16 Prozent im Jahre 2006 zur&uuml;ck&quot;, obwohl die Minister der Lega sich bem&uuml;hen, die Dialekte im sogenannten &quot;Padania&quot; wieder zu beleben. Diesen Namen schlug die Partei als m&ouml;gliche Bezeichnung eines autonomen Norditaliens vor. Der Theaterautor und Nobelpreistr&auml;ger Dario Fo bezeichnet den Vorschlag der Lega als &quot;Unsinn&quot;. Als Autor mehrerer in Dialekt geschriebener St&uuml;cke sagt er (Zitat), dass die Lega in Wirklichkeit<em> &quot;Lehrer aus S&uuml;ditalien anhand einer Dialektgeschichte loswerden&quot; </em>will. Eher so, als mit ihrem rassistischen Standardargument.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2009 15:01:04 +0100</pubDate><guid>67241</guid></item>
<item><title>Sicherheit | Die italienischen (Teufels)kreise (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/57761-die-italienischen-teufelskreise</link><description><![CDATA[Von Patrouillen, die aussehen wie Paramilitärs bis zu Rundgängen, die die Korrektheit der Mülltrennung kontrollieren. Immer Italiener schließen sich in Gruppen zusammen, um sich selber um die Überwachung ihrer Straßen zu kümmern. Ein Phänomen, dass soziale Klüfte vergrößert, und dessen Folgen noch niemand absehen kann. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 19:04:21 +0100</pubDate><guid>57761</guid></item>
<item><title>Italien | Illegale sollen letztes Hemd geben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/47651-illegale-sollen-letztes-hemd-geben</link><description><![CDATA[<p>Ein neues italienisches Gesetz aus der Sicherheitspolitik k&ouml;nnte tausende italienischer Familien um ihre Haushaltshilfen und Pfleger bringen, berichtet <a href="http://newrassegna.camera.it/chiosco_new/pagweb/immagineFrame.asp?comeFrom=rassegna&amp;currentArticle=MT6HV"><em>Il Messaggero</em></a>. <em>&quot;Die Regierung und Mehrheitsparteien haben ein Detail vergessen, als sie das neue 'Sicherheitsgesetz' verabschiedeten, das illegale Einwanderer vor der Abschiebung mit einem Bu&szlig;geld von 5 bis 10.000 Euro belegt.&quot;</em> </p>
<p>Laut Menschenrechtsvereinen besteht das kleine Detail darin, dass etwa die H&auml;lfte der rund eine Million illegalen Arbeiter in Italien als Bedienstete in Privath&auml;usern oder in der Altenpflege arbeitet. <em>&quot;Diese Schlacht scheint nicht nur unrentabel zu sein. Sie h&auml;lt auch Polizeibeamte von ihrem Kampf gegen das organisierte Verbrechen ab&quot;</em>, bedauert das Blatt.</p>
<p>Das Regierungsmitglied Carlo Giovanardi schlug eine Ausnahmeregelung f&uuml;r Hausangestellte vor. Er wurde jedoch augenblicklich von der Lega Nord aufgehalten, die der Koalitionspartner von Berlusconis Regierung ist. In Italiens kurzer Einwanderungsgeschichte traten bereits f&uuml;nfmal solche Amnestien auf, eine alle f&uuml;nf Jahre. <em>&quot;Die j&uuml;ngste Amnestie ist jedoch schon sieben Jahre her&quot;</em>, gibt <em>Il Messagero</em> zu bedenken.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Jul 2009 15:24:20 +0100</pubDate><guid>47651</guid></item>
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