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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Erdöl]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Vereinigtes Königreich | Schottland - vom Armenhaus zum Ölscheich (The Observer, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1710881-schottland-vom-armenhaus-zum-oelscheich</link><description><![CDATA[Schottland soll im Jahr 2014 über seine Unabhängigkeit abstimmen. Seine zukünftigen Eigentumsrechte an den Erdölvorkommen in der britischen Nordsee könnten es dann zu einem der reichsten Länder der Welt machen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:38:24 +0100</pubDate><guid>1710881</guid></item>
<item><title>Porträt |  John Donovan, Shells Alptraum   (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701271-john-donovan-shells-alptraum</link><description><![CDATA[Der Frührentner aus dem ostenglischen Colchester dokumentiert auf seiner Webseite Missstände bei Shell. Der weltgrößte Ölkonzern hat deshalb vermutlich schon ein paar Milliarden Dollar verloren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:23:17 +0100</pubDate><guid>1701271</guid></item>
<item><title>Ölsand | EU macht Kniefall vor der Erdöl-Lobby (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1569161-eu-macht-kniefall-vor-der-erdoel-lobby</link><description><![CDATA[Der Vorschlag der EU-Kommission, neue Standards für CO2-Emissionen aus der Gewinnung von Kraftstoff aus Ölsand einzuführen ist unter anderem am Veto aus London und Den Haag gescheitert. Dennoch sei es nicht zu spät, noch im Interesse der Allgemeinheit zu handeln, meint Trouw. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:17:58 +0100</pubDate><guid>1569161</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europas versteckte Kriegserklärung an den Iran (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1447081-europas-versteckte-kriegserklaerung-den-iran</link><description><![CDATA[Die EU hat so strenge Sanktionen wie nie zuvor gegen Erdölimporte aus dem Iran verhängt und hofft, damit dessen vermeintliches Atomwaffenprogramm zu konterkarieren. Doch was wird das für Konsequenzen haben? (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:49:06 +0100</pubDate><guid>1447081</guid></item>
<item><title>EU-Iran | "Die letzte Eskalationsstufe"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1436701-die-letzte-eskalationsstufe</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2012/01/23/10001-20120123ARTFIG00659-iran-l-urgence-d-un-embargo-petrolier.php"><em>Le Figaro</em></a> weist darauf hin, dass ein Boykott der iranischen Erd&ouml;lexporte einer direkten Bedrohung der islamischen Republik Iran gleichkommt, deren Haushalt zu 50&nbsp;Prozent auf diesen Einnahmen beruht: die franz&ouml;sische Tageszeitung h&auml;lt das europ&auml;ische Embargo f&uuml;r &ldquo;eine Wette&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/figaro-24012012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wer weiß, ob der Iran den Verlust des europäischen Marktes nicht durch Einnahmen aus anderen Ländern ausgleicht? Das Risiko, dass die Rohölpreise weiter steigen, ist begrenzt: die Wiederaufnahme der Erdölproduktion im Irak und in Libyen dürfte den Schock wettmachen, der zeitgleich mit einer Verlangsamung der Weltwirtschaft eintritt. Wird das ausreichen, um Teheran zu ernsthaften Diskussionen um das Atomprogramm zu bewegen? Daran darf gezweifelt werden. 

Noch braucht das Mullah-Regime nicht zwischen seinem Überleben und dem Rüstungsprogramm zu wählen. Es ist jedoch dringend notwendig, zu handeln – wie sollen wir sonst Israel, das sich von den iranischen Atomwaffen unmittelbar bedroht fühlt, von einem Angriff abhalten? Mit Sicherheit ist ein Erdöl-Embargo weniger wirksam als ein Krieg im Verborgenen, mit Sabotagen, Morden und Computerviren. Allerdings zeigt es der Öffentlichkeit, dass Europa weiterhin Druck auf den Iran ausübt.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Die EU hat ihre Sanktionskarte gegen den Iran ausgereizt, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-sanktionen-im-atomstreit-mit-iran-letzte-chance-letzte-hoffnung-1.1265316">warnt die M&uuml;nchner <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Suddeutsche-zeitung-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das ist die letzte Eskalationsstufe im Rahmen des bald ein Jahrzehnt andauernden Versuchs, den Konflikt friedlich beizulegen. Lässt sich Iran auch davon nicht beeindrucken, dann blieben eigentlich nur noch militärische Mittel. EU und auch die USA, die ja schon länger auf harte Sanktionen setzen, gehen also ein hohes Risiko ein. Aber wer Iran den Weg zur Atombombe verstellen will, der hat keine Alternative.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.926478624033686">Der ehemalige britische Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEA) ist da anderer Meinung. I<a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/9033566/The-deal-the-West-could-strike-with-Iran.html">m <em>Daily Telegraph</em> schreibt Peter Jenkins</a>, dass Teheran das Recht haben m&uuml;sste, Uran anzureichern &ndash; jedoch unter strengster Aufsicht:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Daily-Telegraph-24012012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Westen steht mit seinem Wunsch, dem Iran das Anreichern von Uran zu untersagen, derzeit sozusagen allein da. Die meisten nicht-westlichen Länder würden es lieber sehen, wenn der Iran wie alle anderen Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags [NVV] behandelt würde: Er soll berechtigt sein, Uran anzureichern und im Gegenzug verstärkte Kontrollen durch IAEA-Inspektoren zulassen. Diese Lösung würde ich bevorzugen. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass die sich abzeichnende Krise durch ein Abkommen mit folgenden Bedingungen verhindert werden könnte: der Iran würde die stärksten Garantien der IAEA akzeptieren und im Gegenzug berechtigt sein, weiterhin Uran anzureichern. Darüber hinaus müsste der Iran von selbst Maßnahmen mit dem Ziel ergreifen, Vertrauen im Hinblick darauf zu schaffen, dass er nicht beabsichtigt, Atomwaffen herzustellen. So lässt sich im Grunde der Vorschlag resümieren, den der Iran Großbritannien, Deutschland und Frankreich 2005 gemacht hat. Aus heutiger Sicht hätten wir gut daran getan, ihn zu akzeptieren. Mit dem Ziel, die Anreicherung von Uran durch den Iran völlig zum Stillstand zu bringen, haben wir das allerdings nicht getan. Dieses Ziel verfolgt der Westen seitdem weiter, obwohl der Iran immer wieder darauf bestanden hat, nicht wie eine “Vertragspartei zweiter Klasse” mit weniger Rechten als die anderen Vertragspartner des NVV behandelt zu werden , und obwohl das Land bewiesen hat, dass es lieber provoziert als nachgibt.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.926478624033686">M&ouml;glicherweise ist es jedoch bereits zu sp&auml;t, mein <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/"><em>La Vanguardia</em></a> aus Barcelona: &ldquo;Weder Br&uuml;ssel noch Washington glauben noch an das alte Lied Teherans, demzufolge die Aktivit&auml;ten im Land lediglich friedliche und zivile Ziele verfolgen.&rdquo; Allerdings meint die katalanische Tageszeitung, <br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/vanguardia-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">...die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahme sind unsicher: sie hängen weitgehend von der Unterstützung durch andere Länder wie China, Japan oder Indien ab, die ganz im Gegenteil die für Europa bestimmte Produktion [20 Prozent der iranischen Exporte] übernehmen könnten. Es besteht jedoch das Risiko eines “Bumerang-Effekts” der Sanktionen, die auf die europäische Wirtschaft zurückfallen könnten. Experten rechnen mit einem Anstieg der Erdölpreise […], und eben in den am stärksten von der Krise betroffenen Länder ist die Abhängigkeit vom Iran am größten – nach Griechenland wird Spanien das am meisten vom Boykott betroffene Land sein.
</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:15:50 +0100</pubDate><guid>1436701</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Öl-Embargo gegen Iran: Europa macht Ernst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1432671-oel-embargo-gegen-iran-europa-macht-ernst</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Br&uuml;ssel f&auml;ngt an, dem Iran die Luft abzudr&uuml;cken&rdquo;, hei&szlig;t es in <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/"><em>El Mundo </em></a>&uuml;ber den EU-Beschluss vom 23. Januar, ein Handelsembargo &uuml;ber Erd&ouml;l aus dem Iran einzurichten. Nach Angaben der Tageszeitung aus Madrid soll das Embargo &ldquo;im Juli in Kraft treten, damit Spanien, Italien und Griechenland nach anderen Bezugsquellen suchen k&ouml;nnen&rdquo;:</p>
<blockquote><p>Zwischen dem griechischen Druck, die Sanktionen so lange wie m&ouml;glich hinauszuz&ouml;gern, und der Position Gro&szlig;britanniens, Frankreichs und Deutschlands, die ein Embargo f&uuml;r sp&auml;testens Mai fordern, scheint man sich bei der letztendlich getroffenen Entscheidung auf halbem Weg entgegengekommen zu sein.</p>
</blockquote>
<p>Da Griechenland sein Erd&ouml;l haupts&auml;chlich aus dem Iran bezieht, ist <em>El Mundo</em> der Meinung, die EU suche ein &ldquo;vern&uuml;nftiges&rdquo; Moratorium, damit der Entschluss nicht zu einem &ldquo;zweischneidigen Schwert&rdquo; wird, das &ldquo;den schlechten Zustand der [europ&auml;ischen] Wirtschaft&rdquo; noch verschlimmert. <em>El Mundo </em>spricht von einer &ldquo;beispiellosen Sanktion&rdquo;, die dem t&auml;glichen Export von 450.000 Barrel Erd&ouml;l aus dem Iran in die EU (18% seiner Exporte weltweit) ein Ende setzen wird:</p>
<blockquote><p>Das Problem liegt darin, dass der wirtschaftliche Druck der EU vielleicht nicht ausreichen wird, so lange die T&uuml;rkei und die wichtigsten Handelsm&auml;chte in Asien &ndash; China, Japan und S&uuml;dkorea &ndash; sich weigern, jegliche Art von Handelssperre oder Sanktionen anzuwenden. Das gleiche gilt f&uuml;r Russland, wo Pr&auml;sident Dmitri Medwedew den f&uuml;hrenden Politikern der EU klar zu verstehen gegeben hat, dass sein Land kein diplomatisches Problem mit dem Iran hat.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:42:50 +0100</pubDate><guid>1432671</guid></item>
<item><title>Libyen | Der große Kuchen | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/908891-der-grosse-kuchen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:58:27 +0100</pubDate><guid>908891</guid></item>
<item><title>Presseschau | Libyen: Nach dem Krieg kommen die Geschäfte (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/905051-libyen-nach-dem-krieg-kommen-die-geschaefte</link><description><![CDATA[Hinter der zur Schau gestellten Einigkeit der Teilnehmer der Pariser Konferenz zum Wiederaufbau Libyens, versteckt sich ein Gerangel zwischen Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich um die Ressourcen des Landes, wie die Zeitungen aus Frankreich, Italien und Großbritannien berichten. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:15:44 +0100</pubDate><guid>905051</guid></item>
<item><title>Europäische Union - Syrien | Boykott für syrisches Erdöl ?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/900051-boykott-fuer-syrisches-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Soll Shell als Reaktion auf die blutige Unterdr&uuml;ckung des Volksaufstands durch das Regime von Bachar al-Assad syrisches Erd&ouml;l boykottieren? Ja, <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/tr/nl/4520/Commentaar/article/detail/2878504/2011/08/31/Syrische-olieboycot-wenselijk-maar-wel-na-internationaal-besluit.dhtml">meint Trouw</a>, doch &bdquo;zun&auml;chst muss eine internationale Entscheidung her.&ldquo; Mehrere politische Parteien fordern, dass der niederl&auml;ndisch-britische Konzern Verantwortung zeigt und sich so schnell wie m&ouml;glich aus dem Land zur&uuml;ckzieht. F&uuml;r die Tageszeitung aus Amsterdam &bdquo;sind Erd&ouml;lkonzerne aber keine Instrumente f&uuml;r politisches Handeln&ldquo; und &bdquo;ein Alleingang von Shell h&auml;tte ein kontraproduktive Wirkung&ldquo;, denn sollte der Konzern das Land verlassen, w&auml;re sofort ein Konkurrent zur Stelle.</p>
<p>Ein m&ouml;glicher Boykott stehe auch beim kommenden <a target="_self" href="http://pl2011.eu/fr/content/reunion-informelle-des-ministres-des-affaires-etrangeres-gymnich">Treffen der EU-Au&szlig;enminister</a> am 2. Und 3. September in Polen auf der Tagesordnung. <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/6294/Raoul-Du-Pre/article/detail/2878660/2011/08/31/EU-stop-met-Syrische-olie.dhtml">De Volkskrant verweist darauf</a>, dass sie USA bereits diese Ma&szlig;nahme Anfang August verabschiedet h&auml;tten und meint; &bdquo;Das Z&ouml;gern der EU muss aufh&ouml;ren. Man sollte dem amerikanischen Beispiel folgen.&ldquo; Aber selbst wenn, schreibt Trouw: &bdquo;Auch wenn derzeit 95 Prozent des syrisches Erd&ouml;ls nach Europa exportiert werden, bleibt fraglich, ob ein Erd&ouml;lboykott das Regime wirklich treffen wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:17:09 +0100</pubDate><guid>900051</guid></item>
<item><title>Norwegen | Keine Präferenz mehr für nationales Erdöl?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/686831-keine-praeferenz-mehr-fuer-nationales-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Die Angelegenheit ist kompliziert und f&uuml;r die norwegische Regierung etwas peinlich. Seit zwei Jahren, <a href="http://www.aftenposten.no/okonomi/innland/article4135762.ece" target="_self">so erkl&auml;rt <em>Aftenposten</em></a>, fordert die Europ&auml;ische Freihandelsassoziation (<a href="http://www.efta.int/about-efta/the-efta-states.aspx" target="_self">EFTA</a>) von Norwegen, es soll seine Gesetzgebung &auml;ndern und die in Norwegen agierenden Erd&ouml;lunternehmen nicht mehr dazu zwingen, auch in Norwegen ihren Sitz zu haben. Zur EFTA geh&ouml;ren vier L&auml;nder, die nicht Mitglied der EU sind, und davon wiederum geh&ouml;ren drei (Norwegen, Liechtenstein und Island) zum Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum (EWR), was ihnen Zugang zu den Vorteilen und Verpflichtungen des Europ&auml;ischen Binnenmarkts gibt. Doch, wie die Tageszeitung aus Oslo titelt, w&auml;hrend auch Br&uuml;ssel die &Auml;nderung des Gesetzes verlangt, hat die norwegische Regierung diese Forderungen dem Parlament immer enthalten. Die Reform sollte am 31. Mai der Energie- und Umweltkommission des Parlaments vorgelegt anstatt von allen Abgeordneten debattiert zu werden. Das Thema Erd&ouml;l, der wesentliche Rohstoff des Landes, ist um so heikler, da die Regionen, die von einem eventuellen Abzug der Erd&ouml;lunternehmen betroffen sind, im hohen Norden liegen, wo das Geld aus der &Ouml;lbranche f&uuml;r die Entwicklung unerl&auml;sslich ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 31 May 2011 13:13:12 +0100</pubDate><guid>686831</guid></item>
<item><title>TV | In Rumänien riecht Eurovision nach Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/655881-rumaenien-riecht-eurovision-nach-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Der n&auml;chste <a href="http://www.eurovision.tv/page/dusseldorf-2011" target="_self">Eurovision Song Contest</a> wird in Baku stattfinden: Beim Finale der 56. Ausgabe in D&uuml;sseldorf siegte mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kr-CAO3Lk1M&amp;feature=aso" target="_self">Ell/Nikki</a> am 14. Mai ein aserbaidschanisches Duo. F&uuml;r den rum&auml;nischen S&auml;nger Ovidiu Cernăuţeanu, der 2010 am Contest teilgenommen hatte, ist dieser brenzlige Sieg vor allem der Lobbyarbeit der schwedischen Musikindustrie zu verdanken. Wie der S&auml;nger <a href="http://www.adevarul.ro/societate/vedete/Victorie_cu_miros_de_petrol_la_Eurovision_0_481152202.html" target="_self">gegen&uuml;ber <em>Adevărul</em> erkl&auml;rt</a>, produziert diese zahlreiche K&uuml;nstler wie Ell/Nikki aus Aserbaidschan, einem sehr erd&ouml;lreichen Land der ehemaligen Sowjetunion. Und Cernăuţeanu weist darauf hin, dass &bdquo;Nigar Jamal [die mit Eldar Qasimov im Duo singt] mit einem russischen Oligarchen in London verheiratet ist&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 May 2011 14:20:02 +0100</pubDate><guid>655881</guid></item>
<item><title>Zypern-Türkei | Ärger ums Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/612061-aerger-ums-erdoel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ankara bereitet eine territoriale Krise vor&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.politis-news.com/ ">schreibt Politis</a>. Die zypriotische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die TPAO, die staatliche t&uuml;rkische Mineral&ouml;lgesellschaft, versucht, Lizenzen zur Exploration und F&ouml;rderung von Erd&ouml;l im Mittelmeer zu bekommen. Doch unter den 11 betroffenen Zonen befindet sich der Block 4321, der f&uuml;r Zypern zu dessen ausschlie&szlig;licher Wirtschaftszone geh&ouml;rt. Ankara und Nikosia streiten seit einigen Jahren &uuml;ber die Abgrenzungen der AWZ, zumal seit 1974 die H&auml;lfte der Insel von den T&uuml;rken besetzt ist. Die Regierung Zypern denkt daran &quot;ihre Rechte vor der internationalen Justiz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Politis.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:00:13 +0100</pubDate><guid>612061</guid></item>
<item><title>Außenpolitik fährt auf Reserve | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/570101-aussenpolitik-faehrt-auf-reserve</link><description><![CDATA[<p>Deutschland ist dagegen. <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/563721-spannungen-zwischen-paris-und-rom">Italien und Frankreich streiten sich</a>. Der Einsatz in Libyen ist ein x-ter Beweis daf&uuml;r, dass &bdquo;sich die Europ&auml;er in Sicherheitsfragen nicht einig sind&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/566251-sarkozy-cameron-und-ihre-schwachen-streitkraefte">schreibt der <em>Daily Telegraph</em></a>. Und anstatt dass sie die Augen &ouml;ffnen und sich um ein gemeinsames Vorgehen bem&uuml;hen, haben die Mitgliedsstaaten wieder einmal nur ihre eigene innenpolitische Agenda im Kopf. Allerdings wird durch die Libyen-Krise noch ein anderer Aspekt der gef&auml;hrlichen Koordinationsschw&auml;che Europas deutlich: Die Energiepolitik.</p>
<p>Den Einsatz in Libyen rechtfertigte man mit der humanit&auml;ren Notwendigkeit: Die Zivilbev&ouml;lkerung m&uuml;sse vor den Massakern besch&uuml;tzt werden, die Gaddafi angek&uuml;ndigt hatte. Jedoch muss man fragen, wie glaubw&uuml;rdig dieses Argument wirklich ist, wenn man sich anschaut, mit welcher Gleichg&uuml;ltigkeit Europa die Ereignisse in den arabischen L&auml;ndern verfolgt, wo die Volksaufst&auml;nde gewaltsam niedergeworfen werden. Beispielsweise im Jemen oder in Bahrein, wo der <a target="_blank" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-12829401">EU-Gesandte sogar rechtfertigte</a>, dass die Polizei mit scharfer Munition gegen Demonstranten vorging: &bdquo;In dieser Art von Situationen kommt es zu Unf&auml;llen&ldquo;.</p>
<p>Dass man zweierlei Ma&szlig; anlegt, hat einen einfachen Grund: die Gleichzeitigkeit der libyschen Krise und des Atomunfalls in Fukushima. <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565821-merkel-und-die-akweisen">Auf den reagierte Deutschland</a>, ohne sich mit seinen europ&auml;ischen Partnern beraten zu haben, was diese ver&auml;rgerte. Und auch die &Ouml;lpreise sind bereits in die H&ouml;he geschnellt. Nur das, was Saudi-Arabien momentan noch f&ouml;rdern kann, bewahrt uns vor einem &Ouml;lschock. Die Stabilit&auml;t des repressiven Regimes in Riad und seiner Satellitenstaaten muss erhalten werden. Auch wenn man dabei das Gesicht verliert.</p>
<p>Von dieser doppelten Krise profitiert vor allem Russland, dessen Erd&ouml;l-Gewinne steigen, <a target="_blank" href="http://www.ft.com/cms/s/0/76647ffa-5569-11e0-a2b1-00144feab49a.html">urteilt die <em>Financial Times</em></a>. Zudem hat es Japan und Europa zus&auml;tzliche Gas-Exporte angeboten, um die Schlie&szlig;ung der Atomkraftwerke zu kompensieren. Und w&auml;hrend die europ&auml;ische Ferngasleitung Nabucco in Schwierigkeiten steckt, ist sein russischer Konkurrent <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565791-south-stream-gibt-slowenien-gas">South Stream weiterhin auf dem Vormarsch</a>. Im ewigen Tauziehen um Osteuropa macht all das, was Moskau st&auml;rkt, Br&uuml;ssel nur schw&auml;cher.</p>
<p>F&uuml;r ihren Ausw&auml;rtigen Dienst und die Finanzierung der Partnerschaften mit &ouml;stlichen und s&uuml;dlichen L&auml;ndern hat die EU astronomische Summen ausgegeben. Jedoch hindert ihre Energieabh&auml;ngigkeit sie an einer selbstbewussten und koh&auml;renten Au&szlig;enpolitik. Um dieser Sackgasse zu entkommen, braucht es Weitblick. Leider sind die einzigen in Br&uuml;ssel, die &uuml;ber diese verf&uuml;gen, die Lobbyisten der &Ouml;lindustrie. Und f&uuml;r sie sollte am besten alles beim Alten bleiben. <em>(jh)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 15:59:28 +0100</pubDate><guid>570101</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Rebellenchef bittet um Hilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/540361-rebellenchef-bittet-um-hilfe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa sorgt sich mehr ums Erd&ouml;l als um das &Uuml;berleben des libyschen Volkes.&ldquo; <a target="_blank" href="http://www.abc.es/20110310/internacional/abci-entrevista-exclusiva-libia-201103100018.html"><em>ABC</em> zitiert auf der Titelseite</a> Mustafa Mohamed Abd al-Dschalil, Gadaffis Ex-Justizminister und nun Vorsitzender des oppositionellen Nationalen &Uuml;bergangsrates (der &Uuml;bergangsregierung der Aufst&auml;ndischen). Er hat der spanischen Tageszeitung in Al-Baida, 200 Kilometer &ouml;stlich von Bengasi ein Exklusiv-Interview gegeben. Khalil beschuldigt die internationale Gemeinschaft, die Libyer zu ignorieren und fordert eine &bdquo;Flugverbotszone&ldquo; &uuml;ber Libyen, sowie den &bdquo;Stopp der Bombenangriffe... nichts weiter.&ldquo; Der Mann, den <em>ABC</em> als den &bdquo;meistgesuchten Rebellen&ldquo; des Regimes bezeichnet  &ndash;  Gaddafi hat ein Kopfgeld von 300.000 Euro ausgesetzt  &ndash;  sagte dar&uuml;ber hinaus, dass Gaddafi &bdquo;ohne Druck aus dem Ausland das Land zerst&ouml;ren wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 11:54:12 +0100</pubDate><guid>540361</guid></item>
<item><title>Spanien | Bremsen gegen Ölpreise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/518591-bremsen-gegen-oelpreise</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Regierung bremst Spanien&ldquo;, <a href="http://www.abc.es/20110226/economia/abcp-gobierno-improvisa-frenazo-velocidad-20110226.html" target="_blank">meldet <em>ABC</em></a>. Am 25. Februar gab die Regierung Jos&eacute; Luis Rodr&iacute;guez Zapateros bekannt, dass die erlaubte H&ouml;chstgeschwindigkeit auf Autobahnen ab dem 7. M&auml;rz von 120 km/h auf 110 km/h herabgesetzt wird. Dadurch wolle man den Treibstoffverbrauch um 15 Prozent reduzieren und den durch die arabischen Revolutionen verursachten Preisanstieg ausgleichen. Das konservative Tagesblatt <a href="http://www.abc.es/20110226/opinion-editoriales/abcp-ocurrencias-energeticas-20110226.html" target="_blank">kritisiert</a> die &bdquo;seltsamen Ideen&ldquo; der Regierung &bdquo;zur Energie&ldquo; und f&uuml;gt hinzu, dass diese &bdquo;improvisierte&ldquo; Ma&szlig;nahme den Austausch s&auml;mtlicher Stra&szlig;enschilder auf den Autobahnen erforderlich macht. <em>ABC</em> betont, dass Spaniens Energieabh&auml;ngigkeit &bdquo;nichts Neues ist&ldquo; und &bdquo;improvisierte Ma&szlig;nahmen keine L&ouml;sung darstellen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Feb 2011 12:21:08 +0100</pubDate><guid>518591</guid></item>
<item><title>Erdöl | Libysche Krise heizt Inflation an</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/517551-libysche-krise-heizt-inflation</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;&Ouml;l erreicht H&ouml;chstpreise und feuert die Inflation an&ldquo;, titelt <a href="http://www.lavanguardia.es/" target="_blank"><em>La Vanguardia</em></a>. Die Tageszeitung weist darauf hin, dass den Finanzm&auml;rkten zufolge &bdquo;die EZB [Europ&auml;ische Zentralbank] dem Anstieg der Zinss&auml;tze vorgreifen k&ouml;nnte, um der Inflation entgegen zu wirken. <a href="http://www.ft.com/cms/s/1914f1fe-4010-11e0-811f-00144feabdc0,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F1914f1fe-4010-11e0-811f-00144feabdc0.html&amp;_i_referer=" target="_blank">Einer Information der </a><em><a href="http://www.ft.com/cms/s/1914f1fe-4010-11e0-811f-00144feabdc0,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F1914f1fe-4010-11e0-811f-00144feabdc0.html&amp;_i_referer=" target="_blank">Financial Times</a> </em>zufolge hat Saudi-Arabien &bdquo;intensive Kontakte&ldquo; zu den europ&auml;ischen Gesellschaften angek&uuml;ndigt, um den Wegfall von 25 bis 75 Prozent libyschen &Ouml;ls auszugleichen, bis genaue Angaben vorl&auml;gen, welche &bdquo;Quantit&auml;ten und Qualit&auml;ten&ldquo; die europ&auml;ischen Raffinerien br&auml;uchten. Das Inflations-Szenario m&uuml;sse &bdquo;durch eine h&auml;rtere Geldpolitik als die derzeitige bek&auml;mpft werden&ldquo;, warnt <em>La Vanguardia</em>. Dies w&auml;re allerdings &bdquo;eine schlechte Perspektive f&uuml;r den wirtschaftlichen Aufschwung.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Feb 2011 13:24:20 +0100</pubDate><guid>517551</guid></item>
<item><title>Märkte | Mitteleuropa in der Ägyptenkrise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/485181-mitteleuropa-der-aegyptenkrise</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Chaos in &Auml;gypten: die Kurse fallen, das Erd&ouml;l steigt&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-49683380-chaos-v-egypte-trhy-padaji-zdrazuje-ropa" target="_blank">sorgt sich die <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Die Prager Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die B&ouml;rsen in Mittel- und Osteuropa von der &Auml;gyptenkrise betroffen sind. Denn manche internationalen Investoren betrachten sie als Entwicklungsm&auml;rkte, die demnach empfindlicher sind. Die Folge: &bdquo;Die tschechische Krone und der ungarische Forint sind bereits gefallen.&ldquo; Die Investoren werden langsam von Panik ergriffen, denn ein Chaos in &Auml;gypten k&ouml;nnte zur Schlie&szlig;ung des Suez-Kanals f&uuml;hren, &uuml;ber den 2,6 Prozent der weltweiten Erd&ouml;lproduktion bef&ouml;rdert wird. Das mag manchen wenig erscheinen, so Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny, doch der Kanal bleibt f&uuml;r Europa ein sehr wichtiger Zubringer. Mit 100 Dollar pro Barrel ist der Erd&ouml;lpreis seit zwei Jahren auf seinem H&ouml;chststand. Eine weltweite Erh&ouml;hung der Preise f&uuml;r Lebensmittel und Textilien wird ebenfalls erwartet, denn &Auml;gypten ist der Hauptimporteur von Weizen und einer der gr&ouml;&szlig;ten Baumwollexporteure.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:36:01 +0100</pubDate><guid>485181</guid></item>
<item><title>Niederlande | Shell muss seine Rolle in Nigeria erklären</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/478161-shell-muss-seine-rolle-nigeria-erklaeren</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Shell unterst&uuml;tzte ein Treffen von Rebellen&ldquo;, titelt <em>NRC Handelsblad</em> und <a href="http://m.nrc.nl/nieuws/2011/01/25/shell-steunde-in-nigeria-bijeenkomst-van-rebellen/" target="_blank">zitiert</a> einen der Vorw&uuml;rfe, zu denen der niederl&auml;ndisch-britische &Ouml;lkonzern am 26. Januar vor dem Parlament Stellung nehmen soll. In einer au&szlig;erordentlichen Anh&ouml;rung wird sich Shell neben seiner Unterst&uuml;tzung von Rebellenbewegungen auch zu seiner Beteiligung in &bdquo;Korruption, organisiertem Verbrechen und bei Umweltkatastrophen&ldquo; rechtfertigen m&uuml;ssen. Vorw&uuml;rfe, die seit 2005 bestehen und j&uuml;ngst durch die Publikmachung von US-Depeschen durch WikiLeaks erh&auml;rtet wurden. <em>NRC</em> hatte diese diplomatischen Kabel <a href="http://digitaleeditie.nrc.nl/NH/2011/0/20110125___/2_15/index.html" target="_blank">ver&ouml;ffentlicht</a>. Shell ist der gr&ouml;&szlig;te Erd&ouml;lf&ouml;rderer in Nigeria, <a href="http://www.trouw.nl/nieuws/politiek/article3395975.ece/Shell_moet_open_kaart_spelen_in_Nigeria.html" target="_blank">betonen die Kollegen von <em>Trouw</em></a>. Das Unternehmen besitzt vor Ort 6000 km Pipelines, 90 Erd&ouml;lfelder mit rund Tausend Bohrt&uuml;rmen. Im Jahr 2009 wurden 130.000 Barrel Roh&ouml;l gef&ouml;rdert, mit gravierenden Folgen f&uuml;r die Umwelt. Shell sei der wichtigste Unterst&uuml;tzer der &bdquo;korrupten Beh&ouml;rden&ldquo; Nigerias. Nun m&uuml;sse der Konzern &bdquo;die Karten offen legen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 26 Jan 2011 12:38:47 +0100</pubDate><guid>478161</guid></item>
<item><title>Rumänien | Ein Geschenk aus schwarzem Gold</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/460661-ein-geschenk-aus-schwarzem-gold</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die j&uuml;ngsten Preiserh&ouml;hungen Rum&auml;nien zu dem europ&auml;ischen Land mit dem teuersten Benzin gemacht haben (bei gleicher Kaufkraft), stellt <a target="_blank" href="http://www.jurnalul.ro/special/anchete/statul-a-oferit-omv-petrom-zacaminte-de-14-miliarde-de-dolari-564773.html"><em>Jurnalul Naţional Nachforschungen</em></a> zu den Folgen der Privatisierung des rum&auml;nischen Erd&ouml;lkonzerns Petrom an, dessen Verkauf 2004 als &bdquo;Gesch&auml;ft des Jahrhunderts&rdquo; galt. Das &ouml;sterreichische Unternehmen OMV kaufte Petrom f&uuml;r 1,5 Milliarden Dollar (damals 2,04 Milliarden Euro). Nach Berichten der Zeitung &bdquo;&uuml;berlie&szlig; der rum&auml;nische Staat&rdquo; OMV &bdquo;Erd&ouml;l- und Erdgasvorkommen im Wert von 14 Milliarden Dollar&rdquo;. In der Tat handelt es sich dabei um den Gewinn, den OMV aus der Nutzung der rum&auml;nischen Lagerst&auml;tten ziehen d&uuml;rfte. Die Zeitung, die ihr Titelblatt den 14 Millionen Euro widmet, die Regierungschef Emil Boc sein Land 2011 kosten wird, f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Dank der steuerlichen Verg&uuml;nstigungen, die der rum&auml;nische Staat OMV einger&auml;umt hat, kommt der Konzern jedes Jahr um Steuerzahlungen f&uuml;r mehrere Millionen Euro herum.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:14:16 +0100</pubDate><guid>460661</guid></item>
<item><title>Globalisierung | Wie der Westen verlieren wird (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/452391-wie-der-westen-verlieren-wird</link><description><![CDATA[Das starke Wachstum der Schwellenländer treibt die Rohstoff- und Treibstoffpreise in die Höhe. Sie bestimmen jetzt den Rhythmus der Weltwirtschaft. Und mit seinen Sparprogrammen und seiner Arbeitslosigkeit fällt es Europa schwer, hinterherzukommen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:38:30 +0100</pubDate><guid>452391</guid></item>
<item><title>Grenzstreitigkeiten | Das schwarze Gold von Rockall (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/361531-das-schwarze-gold-von-rockall</link><description><![CDATA[Unbewohnbar, unbewohnt und von nordatlantischen Stürmen heimgesucht. Und dennoch steht die kleine Felseninsel Rockall auf hoher See im Mittelpunkt der Streitigkeiten, die sich vier europäische Länder liefern. Der Grund dafür: immense Erdölvorkommen, die unter dem Meeresgrund lagern. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 14 Oct 2010 15:25:15 +0100</pubDate><guid>361531</guid></item>
<item><title>Energie | Sturm auf die Erdöl-Bastille (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/293921-sturm-auf-die-erdoel-bastille</link><description><![CDATA[Niemand weiß, wann die Katastrophe im Golf von Mexiko überwunden sein wird. Gerade deshalb sollten wir jetzt zur Sonne sehen, schreibt der Soziologe Ulrich Beck, und darüber nachdenken, wie wir unsere Energiequellen revolutionieren können. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:35:02 +0100</pubDate><guid>293921</guid></item>
<item><title>Schweden | Carls Bildts dunkle Affären</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/278361-carls-bildts-dunkle-affaeren</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ein Staatsanwalt ermittelt in Carl Bildts Erd&ouml;laff&auml;ren&quot;, k&uuml;ndigt die Zeitung <a target="_blank" href="http://www.dn.se/"><em>Dagens Nyheter</em></a> an. Von 2000 bis 2006 geh&ouml;rte der Au&szlig;enminister zum Aufsichtsrat des Erd&ouml;lunternehmens Lundin Oil, gegen welches am 21. Juni ein Voruntersuchungsverfahren eingeleitet wurde. Lundin Oil wird bei Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im <a target="_blank" href="http://www.amnesty.org/en/region/sudan">Sudan</a> zwischen 1997 und 2003 der Beihilfe verd&auml;chtigt. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, ohne neue Fakten oder eine Anklage sei Bildts Position nicht wirklich gef&auml;hrdet.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 Jun 2010 11:54:12 +0100</pubDate><guid>278361</guid></item>
<item><title>Mineralöle | Schwarzes Meer, der neue Persische Golf? (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/196671-schwarzes-meer-der-neue-persische-golf</link><description><![CDATA[Seit der Internationale Gerichtshof Rumäniens Herrschaft über einen Teil des Schwarzen Meeres bestätigt hat, würde sich das Land gern als das neue Eldorado für die weltweiten Erdöl- und Erdgasunternehmen sehen. Die Verhandlungen haben bereits begonnen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:17:38 +0100</pubDate><guid>196671</guid></item>
<item><title>EU-Türkei | Ankara schaut nach Osten (Sabah, Istanbul)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/119891-ankara-schaut-nach-osten</link><description><![CDATA[In ihrem Jahresbericht über den Beitritt der Türkei ruft die EU Ankara dazu auf, die bisher unternommenen Reform- und Demokratisierungsmaßnahmen auch in Zukunft fortzusetzen. Der Kolumnist der türkischen Tageszeitung Sabah, Erdal Safak, weist jedoch darauf hin, dass es die Türkei mindestens genauso sehr nach Asien zieht, wie nach Europa. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 19 Oct 2009 17:50:14 +0100</pubDate><guid>119891</guid></item>
<item><title>Erdöl | Muschel von Margate - größer denn je (Vrij Nederland, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/61241-muschel-von-margate-groesser-denn-je</link><description><![CDATA[Laut dem Magazin Fortune ist Shell dieses Jahr zum größten Unternehmen der Welt aufgestiegen. Wie arbeitet der Konzern in Wirklichkeit? Vor einigen Wochen druckte das Amsterdamer Magazin Vrij Nederland einen langen Bericht über den britisch-niederländischen Riesen. Management, Umweltschutz, Sicherheit: Auszüge aus der Welt des Erdöls und Gas. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Jul 2009 16:32:49 +0100</pubDate><guid>61241</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Dänemarks Schachzüge am Nordpol</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/58371-daenemarks-schachzuege-am-nordpol</link><description><![CDATA[<p>Anfang des Sommers beschloss D&auml;nemark die Gr&uuml;ndung eines arktischen Kommandos und einer Taskforce im Norden, hei&szlig;t es in der Tageszeitung <a href="http://politiken.dk/debat/ledere/article754781.ece "><em>Politiken</em></a>. Offiziell will man sich an den Klimawandel anpassen, der mehr Navigationsvolumen, mehr Rohstofff&ouml;rderung und ein h&ouml;heres Konfliktpotenzial in der Arktis mit sich bringen soll. Doch die Politiken ist der Meinung, D&auml;nemark versuche, sich im Wettlauf um die Rohstoffe, insbesondere das Erd&ouml;l, milit&auml;risch zu st&auml;rken.</p>
<p>Die Zeitung erinnert daran, dass die an das N&ouml;rdliche Eismeer grenzenden L&auml;nder &ndash; D&auml;nemark (mit Gr&ouml;nland), die USA, Russland, Norwegen und Kanada &ndash; allesamt Territorialanspr&uuml;che auf das Gebiet erheben. So lange diese Frage nicht gekl&auml;rt sei, beginne jeder, sich milit&auml;risch <em>&quot;vorzubereiten&quot;</em>. Die Politiken findet jedoch, dass die Angelegenheit durch die Vereinten Nationen geregelt werden sollte und dass <em>&quot;D&auml;nemark mit seinem traditionsgem&auml;&szlig;en Respekt f&uuml;r das internationale &ouml;ffentliche Recht und mit der Bedeutung, die es der UNO beimisst, hier durchaus die Initiative ergreifen k&ouml;nnte&quot;.</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:49:20 +0100</pubDate><guid>58371</guid></item>
<item><title>Zusammenarbeit | Europa bleibt in Afrika auf der Strecke (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/43731-europa-bleibt-afrika-auf-der-strecke</link><description><![CDATA[Die EU war früher ein privilegierter Partner der afrikanischen Länder, doch heute muss sie hinter China, Russland und jetzt auch Indien, das im Rennen um die wertvollen Rohstoffe des Kontinents ganz vorne liegt, zurückstecken. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:56:11 +0100</pubDate><guid>43731</guid></item>
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