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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Tourismus | Was haben Sie in Auschwitz gesehen? (Télérama, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1446241-was-haben-sie-auschwitz-gesehen</link><description><![CDATA[Über eine Million Besucher besichtigen jedes Jahr das Vernichtungslager, dessen Befreiung sich am 27. Januar jährt. Doch ist dieser Massentourismus mit seiner Maßlosigkeit nicht eine Art Entweihung des Gedenkens? Diese Frage stellte sich Télérama. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:20:32 +0100</pubDate><guid>1446241</guid></item>
<item><title>Deutschland / Polen | Ein Schritt weiter zur Aussöhnung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/674911-ein-schritt-weiter-zur-aussoehnung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ein Tribut an die Polen&ldquo;, so <a href="http://wiadomosci.onet.pl/kraj/niemiecki-hold-dla-polakow,1,4357359,wiadomosc.html" target="_self"><em>betitelt </em></a>die Gazeta Wyborcza ihren Kommentar &uuml;ber den geplanten Bundestagsbeschluss zur Rehabilitierung der von den Nationalsozialisten verfolgten polnischen Aktivisten. Der Beschluss soll am 9. Juni best&auml;tigt werden. Der aus der Vorkriegszeit stammende Bund der Polen in Deutschland (als Teile des heutigen Polens noch zu Deutschland geh&ouml;rten) war eine florierende Organisation, die mehrere Dutzend polnische Schulen, &ouml;ffentliche Bibliotheken und Kulturzentren verwaltete. Im Oktober 1939 wurde sie verboten, ihr Eigentum beschlagnahmt und 1200 Aktivisten in Konzentrationslager geschickt. Obwohl der Beschluss f&uuml;r ihre Familien keinerlei Entsch&auml;digung vorsieht, ist er, wie die Warschauer Tageszeitung betont, eine &bdquo;au&szlig;erordentlich wichtige Geste&ldquo;. Der Beschluss sieht zudem die Gr&uuml;ndung eines Museums der polnischen Gemeinschaft in Bochum, die Ernennung eines Vertreters der polnischen Gemeinschaft bei der Regierung in Berlin sowie von Bevollm&auml;chtigten in entsprechenden Themen bei jeder Landesregierung vor. Der Beschluss des Bundestags, schreibt die Gazeta Wyborcza, wird der &bdquo;symbolische Abschluss einer der letzten polnisch-deutschen Kontroversen&ldquo; sein, selbst wenn Berlin von einer formellen Anerkennung der Polen in Deutschland als ethnische Minderheit immer noch &bdquo;nichts h&ouml;ren will&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 May 2011 12:28:33 +0100</pubDate><guid>674911</guid></item>
<item><title>Deutschland | Germany gut, alles gut (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/550721-germany-gut-alles-gut</link><description><![CDATA[Nach einem unruhigen 20. Jahrhundert trat Deutschland als das wirtschaftliche und politische Kraftwerk Europas hervor. Und das Wiederaufleben seiner Hauptstadt Berlin steht symbolisch für seine neue Rolle als führende Kraft in einer zunehmend integrierten Europäischen Union. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:29:01 +0100</pubDate><guid>550721</guid></item>
<item><title>Polen / Deutschland | Protest gegen Geschichtsumschreibung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/503131-protest-gegen-geschichtsumschreibung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Historiker wettern gegen den Bundestag&ldquo;, titelt <em>Gazeta Wyborcza</em> und bezieht sich auf den <a href="http://www.fr-online.de/politik/historiker-kritisieren-bundestagsbeschluss/-/1472596/7191594/-/index.html" target="_blank">offenen Brief</a>, der von 68 Historikern aus aller Welt unterzeichnet worden ist. Sie protestieren gegen einen j&uuml;ngsten <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/046/1704651.pdf" target="_blank">Bundestagsbeschluss</a> zu den Vertriebenen aus Polen, Tschechien oder der Sowjetunion Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Beschluss sieht einen Vertriebenen-Gedenktag vor und bezeichnet die <a href="http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/JahreDesAufbausInOstUndWest_erklaerungChartaDerHeimatvertriebenen/index.html" target="_blank">Charta der Heimatvertrieben</a> von 1950 als den Grundstein zur Auss&ouml;hnung mit den Nachbarn. Nur, notiert Wyborcza, kommt das Wort &bdquo;Auss&ouml;hnung&ldquo; in dem Dokument nicht einmal vor. Zudem wurde es damals von zahlreichen ehemaligen NSDAP-und sogar SS-Mitgliedern unterzeichnet. &bdquo;Der Beschluss ist ein falsches geschichtspolitisches Signal&ldquo; schreiben die (mehrheitlich deutschen) Historiker. Die Tageszeitung aus Warschau <a href="http://wyborcza.pl/1,75968,9106795,Lekcja_dla_historykow.html" target="_blank">betont</a>, der Brief beweise, dass die deutsche Zivilgesellschaft die &bdquo;Geschichtsumschreibung&ldquo; seitens der Politik ablehne, die versucht &bdquo;Deutschlands Verantwortung am Krieg herunterzuspielen und dabei vergesse, von den Opfern zu sprechen.&ldquo; Das Blatt erinnert auch daran, dass die Auss&ouml;hnung mit dem &bdquo;Hirtenbrief der polnischen Bisch&ouml;fe an ihre deutschen Amtsbr&uuml;der&ldquo; 1965 begann. In ihm standen die historischen Worte: &bdquo;Wie gew&auml;hren Vergebung und bitten um Vergebung.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Feb 2011 13:14:01 +0100</pubDate><guid>503131</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Mitteleuropa braucht Freunde (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/421741-mitteleuropa-braucht-freunde</link><description><![CDATA[Auch wenn die EU eine noch nie dagewesene Krise durchmacht, so hat sie Mitteleuropa doch friedliche Jahre ermöglicht. Um die Kriegsverletzungen des 20. Jahrhunderts endgültig zu überwinden, ist es an der Zeit, sich mit den sperrigen deutschen und russischen Nachbarn zu versöhnen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Dec 2010 16:33:27 +0100</pubDate><guid>421741</guid></item>
<item><title>Holocaust | Erinnerung steht nicht still (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/367791-erinnerung-steht-nicht-still</link><description><![CDATA[Das Mémorial de la Shoah in Paris, Holocaust-Gedenkstätte mit einem der größten Dokumentationszentren der Welt, erweitert ständig sein Archiv. Denn die Familien sind im Laufe der Generationen zunehmend bereit, Gegenstände herauszugeben. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 21 Oct 2010 16:44:38 +0100</pubDate><guid>367791</guid></item>
<item><title>Zweiter Weltkrieg | Gewinner und Verlierer in Moskau</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/248791-gewinner-und-verlierer-moskau</link><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal marschierten NATO-Truppen der Alliierten des Zweiten Weltkrieges (Frankreich, USA und Gro&szlig;britannien) &uuml;ber den Roten Platz in Moskau und bildeten w&auml;hrend der Milit&auml;rparade zum Gedenken des Sieges &uuml;ber Nazi-Deutschland 1945 gemeinsame Ehrengarden. <a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/mapamond/parada-puterii-renascute-a-rusiei-185946.html"><em>Rom&acirc;nia libera</em> betont</a> die Abwesenheit zahlreicher bedeutender Pers&ouml;nlichkeiten, wie Prinz Charles oder Joe Biden. Ersterer fehlte, weil Gro&szlig;britannien noch immer die Auslieferung des lautstarken Kreml-Kritikers Boris Beresowski verweigert, dem man in seinem Heimatland Veruntreuung vorwirft. Die Abwesenheit des US-Vizepr&auml;sidenten versteht sich durch seine Freude an immer warmherzigeren Beziehungen mit dem georgischen Pr&auml;sidenten Micheil Saakaschwili.</p>
<p><a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75477,7860808,Swieto_na_placu_Czerwonym.html#ixzz0nW64qZjz">F&uuml;r die Warschauer Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, hielt der russische Pr&auml;sident Dmitri Medwedew<em> &quot;eine sanftm&uuml;tige Rede, welche die Offenheit gegen&uuml;ber dem Rest der Welt betonte&quot;. </em>Unterstrichen wurde dies durch das &uuml;berraschende Erklingen der EU-Hymne &quot;Ode an die Freude&quot; am Ende der Parade. Auch festigte man die russisch-polnischen Beziehungen, indem Pr&auml;sident Medwedew seinem polnischen Amtskollegen Bronisław Komorowski einen neuen Teil der russischen Akten zum Katyn-Massaker von 1940 &uuml;bergab und gelobte, sich f&uuml;r die L&ouml;sung des Rehabilitierungs-Problems der polnischen Offiziere einzusetzen, die damals ermordet wurden. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 10 May 2010 14:30:48 +0100</pubDate><guid>248791</guid></item>
<item><title>Geschichte | Der Holocaust, ein trauriger Teil von uns (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/246941-der-holocaust-ein-trauriger-teil-von-uns</link><description><![CDATA[65 Jahre nach Ende des Konflikts lebt die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg dank erneuter Recherchen von Historikern weiter. Aber auch, wie die Volkskrant anmerkt, weil der Genozid der Juden ein Grundbaustein der europäischen Identität ist. (Article)]]></description><pubDate>Sat, 08 May 2010 17:56:06 +0100</pubDate><guid>246941</guid></item>
<item><title>Republik Moldau / Russland | Die unablehnbare Einladung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/243761-die-unablehnbare-einladung</link><description><![CDATA[<p>In der Republik Moldau und innerhalb der regierenden <em>&quot;Koalition f&uuml;r einen EU-Beitritt&quot;</em> streitet man sich &uuml;ber die Anwesenheit moldawischer Wehrpflichtiger bei der Parade zu den am 9. Mai in Moskau stattfindenden Feierlichkeiten anl&auml;sslich des Sieges &uuml;ber Nazideutschland. Wirklich steht dieses Datum vielmehr f&uuml;r den Anschluss Moldawiens an die UdSSR und stellt somit vor allem die Territorialfrage der pro-russischen Sezessionisten in Transnistrien. Der moldawische Interimspr&auml;sident, Mihai Ghimpu, zeigte sich zun&auml;chst zur&uuml;ckhaltend, entschied dann aber &ndash; unter dem Einfluss seiner Parteikollegen &ndash;, der russischen Einladung zu folgen. Wie das <a href="http://www.jurnal.md/ro/news/petru-bogatu-rusia-romania-meciul-pentru-basarabia-185616/" target="_blank"><em>Jurnal de Chişinău </em>erkl&auml;rt</a>, haben daher tausende von Menschen Ende April in der moldawischen Hauptstadt gegen die Teilnahme an den Moskauer Zeremonien demonstriert. </p>
<p>Hingegen wird Ghimpu, der gerade mit der EU ein strategisches Partnerschaftsabkommen unterzeichnet hat, an der am 8. Mai stattfindenden Versammlung der Gemeinschaft Unabh&auml;ngiger Staaten (GUS) nicht teilnehmen. Nach Angaben der Tageszeitung steht diese Aff&auml;re symptomatisch f&uuml;r den <em>&quot;unsichtbaren Konflikt&quot;</em>, den Russland und die westliche Welt noch immer austragen. In diesem ist Moldawien <em>&quot;eines der strategischen Streitobjekte</em>&quot;. Schlie&szlig;lich gehe es darum <em>&quot;im post-sowjetischen Gebiet neue Einflussgebiete zu gewinnen&quot;.</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 03 May 2010 13:35:22 +0100</pubDate><guid>243761</guid></item>
<item><title>Deutschland | &quot;Mein Kampf&quot; vor neuer Ausgabe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/184641-mein-kampf-vor-neuer-ausgabe</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Auch um seine Tiraden nicht mehr anh&ouml;ren zu m&uuml;ssen, animierten Hitlers Haftgenossen in der Festung Landsberg ihn dazu, ein Buch zu verfassen. 1925 erschien der erste Band&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/Y5Q386/3209513/Mein-Kampf-in-neuer-Ausgabe.html">erinnert die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Nachdem &quot;Mein Kampf&quot; dem Naziregime als stattliche Einkommensquelle gedient hatte, bereitet er dem Land Bayern, das seit Ende des Zweiten Weltkriegs die Rechte an ihm h&auml;lt, nur Probleme. Vergeblich bem&uuml;hte man sich Neuauflagen im Ausland zu verhindern. Wenn 2015 die Urheberrechte erl&ouml;schen, darf jedermann in Deutschland die langen Gedanken des &quot;F&uuml;hrers&quot; ver&ouml;ffentlichen. Das M&uuml;nchner Finanzministerium ist gegen eine Ver&ouml;ffentlichung vor diesem Datum und somit im Konflikt mit dem M&uuml;nchner <a target="_blank" href="http://www.ifz-muenchen.de/vollansicht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=520&amp;tx_ttnews[backPid]=18&amp;cHash=bb4a4bce97">Institut f&uuml;r Zeitgeschichte</a> (IfZ), das sich seit langem um eine kritische Ausgabe bem&uuml;ht. Das IfZ beauftragte nun zwei Historiker, <a target="_blank" href="http://www.ifz-muenchen.de/edith_raim.html?&amp;L=28&amp;no_cache=1&amp;sword_list[]=Edith&amp;sword_list[]=Raim">Edith Raim</a> und <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/19278/Othmar_Ploeckinger.html" target="_blank">Othmar Pl&ouml;ckinger</a>, mit der Arbeit an der neuen Edition. <em>&quot;Je fr&uuml;her es eine kritische Edition gebe, die den Lesern Argumente gegen eine neonazistische Verkl&auml;rung des Textes an die Hand gebe, umso besser sei es&quot;</em>, zitiert die <em>SZ</em> den stellvertretenden IfZ-Direktor. Sollte es zu einer Einigung mit dem Finanzministerium kommen, will das Institut die Edition vor 2015 ins Internet stellen, sodass ein jeder sich kostenlos informieren kann.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:36:37 +0100</pubDate><guid>184641</guid></item>
<item><title>Irakkrieg | Blair, geblendet von der Aufklärung (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/181201-blair-geblendet-von-der-aufklaerung</link><description><![CDATA[Tony Blair zeigte dem Chilcot-Ausschuss gegenüber keinerlei Bedauern über seine Entscheidung, am Irakkrieg teilzunehmen. Bruce Anderson meint im Independent, Blair sei wohl einer typischen Wahnvorstellung des Aufklärungsgedankens erlegen und habe geglaubt, man könne den Menschen und überhaupt die ganze Welt am Vorbild des Westens umformen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:44:27 +0100</pubDate><guid>181201</guid></item>
<item><title>Gedenken | Nach Auschwitz die Armut</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/177651-nach-auschwitz-die-armut</link><description><![CDATA[<p>Zum 65. Jahrestag der Befreiung des <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/774/318647/bilder/?img=0.0">Vernichtungslagers Auschwitz</a> h&auml;ngt nur eine Kopie des Schildes &quot;Arbeit macht frei&quot; &uuml;ber dem Eingang. Das Original muss in Folge seines Diebstahls im Dezember restauriert werden &ndash; so wie auch das Lager. <em>&quot;Dem 190 Hektar gro&szlig;en Komplex [...], der schon im Jahr 1947 zum Museum umgewandelt worden war, droht der Zerfall&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2234018_Kein-Geld-fuer-die-Erinnerung.html">berichtet die <em>Frankfurter Rundschau</em></a>. &Uuml;ber 100 Millionen Euro m&uuml;ssen in den n&auml;chsten 20 Jahren investiert werden. Der<a target="_blank" href="http://www.auschwitz.info/"> internationale Auschwitzrat</a> hat vorgeschlagen, dass sich neben der polnischen Regierung auch die EU-Partner an einem Fonds beteiligen sollen. <em>&quot;60 Millionen Euro hat Berlin bereits in den Fonds einbezahlt&quot;</em>, meldet die Tageszeitung.</p>
<p>Die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> titelt ihrerseits mit der <em>&quot;traurigen [menschlichen] Bilanz am Gedenktag&quot;</em>. Knapp die H&auml;lfte der 517.000 noch lebenden j&uuml;dischen NS-Opfer leben unter der Armutsgrenze, <em>&quot;die meisten von ihnen in Israel (74.000) und in der ehemaligen Sowjetunion (90.000)&quot;</em>. Von den Nazis von Unterricht und Ausbildung ausgeschlossen und traumatisiert von den Lagern gelang es nur wenigen von ihnen sich eine erfolgreiche berufliche Existenz aufzubauen, die ihr Einkommen im Alter sichern konnte. <em>&quot;Diese Problematik war freilich bei den Entsch&auml;digungszahlungen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik kaum bedacht worden&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/137/501393/text/">schreibt die <em>SZ</em></a>. Deutschland hat bis heute 65 Milliarden Euro Wiedergutmachung im Rahmen von Globalvereinbarungen an Staaten gezahlt und verhandelt j&auml;hrlich mit der <a target="_blank" href="http://www.claimscon.de/">Jewish Claims Conference</a> &uuml;ber finanzielle Unterst&uuml;tzung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:10:32 +0100</pubDate><guid>177651</guid></item>
<item><title>Kino | Der Nürnberger Prozess auf der Leinwand</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/135081-der-nuernberger-prozess-auf-der-leinwand</link><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal k&ouml;nnen die Zuschauer jenen Dokumentarfilm sehen, den die Amerikaner w&auml;hrend des N&uuml;rnberger Prozesses gegen die Nazi-Hauptkriegsverbrecher gedreht haben. Der Film <a href="http://www.realmilitaryflix.com/public/466.cfm">Nuremberg &ndash; Its Lesson for Today</a> aus dem Jahr 1948, von den Br&uuml;dern Budd und Stuart Schulberg im Auftrag der amerikanischen Regierung gedreht, wurde in der Tat noch nie au&szlig;erhalb Deutschlands gezeigt, denn Washington vertrat die Ansicht, dass <em>&quot;die schockierenden Bilder von Judendeportation, von Konzentrationslagern, Gaskammern und Massengr&auml;bern, schwer mit dem Marshall-Plan zum Wiederaufbau Europas in Einklang zu bringen w&auml;ren&quot;</em>, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk-online/VK/20091111___/1_006/article3.html">schreibt <em>De Volkskrant</em></a>. Die Tochter eines der Regisseure hat f&uuml;nf Jahre an der Restaurierung des Films gearbeitet, der nun zum ersten Mal <a href="http://www.filmhuisdenhaag.nl/film/2945/nuremberg-its-lesson-for-today-.aspx">in Den Haag</a> gezeigt werden wird. Eine symbolische Wahl, denn in der politischen Hauptstadt der Niederlande befinden sich zahlreiche internationale Gerichtsh&ouml;fe. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 14:11:20 +0100</pubDate><guid>135081</guid></item>
<item><title>Zweiter Weltkrieg | Die unendliche Geschichte (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/87731-die-unendliche-geschichte</link><description><![CDATA[Etwa zwanzig Regierungschefs versammeln sich am 1. September im polnischen Danzig, um sich gemeinsam an den 70. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. Die Gedenkfeier findet vor dem Hintergrund der gespannten Beziehungen zwischen Russland und Polen statt, die sich gegenseitig die Schuld am Kriegsausbruch zuschieben. Vorsichtig verfolgt die deutsche Presse ihren Streit. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:50:25 +0100</pubDate><guid>87731</guid></item>
<item><title>Geschichte | Ein Krieg - drei Interpretationen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/85971-ein-krieg-drei-interpretationen</link><description><![CDATA[<p>Wenige Tage bevor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs zum 70. Mal gedacht wird, <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/Zweiter-Weltkrieg-Geschichte;art771,2883758"><em>erkl&auml;rt</em></a> <em>der Tagesspiegel</em>, dass immer noch Uneinigkeit dar&uuml;ber herrscht, wann dieser Krieg begonnen hat. <em>&quot;F&uuml;r Deutsche ist das eine einfache Frage: am 1. September 1939 mit dem Angriff auf Polen&quot;</em>. Die Polen sind da jedoch anderer Meinung: <em>&quot;70 Jahre nach Kriegsbeginn bereitet es ihnen einiges Entsetzen, dass in Deutschland und Russland neue Interpretationen der Geschehnisse die Runde machen&quot;</em>, schreibt der Tagesspiegel. F&uuml;r sie begann der Krieg am 23. August '39, an dem Deutsche und Russen den Nichtangriffspakt unterzeichneten. Das gleiche Problem stellt sich beim Kriegsende: <em>&quot;1945 mit der deutsche Kapitulation&quot;</em>, sagen die Deutschen. <em>&quot;1989, mit dem Zusammenbruch des kommunistischen Imperiums&quot;</em>,&nbsp; meinen die meisten Polen. Doch geht es bei dem Konflikt nicht nur um Daten. So weigern sich die Polen anzuerkennen, dass auch die Deutschen Opfer w&auml;hrend der Bombenangriffe der Alliierten waren. Russland werfen sie einen ma&szlig;geblichen Anteil der Schuld an diesem Krieg vor. Daher m&ouml;chte Polens Premierminister Donald Tusk bei der Gedenkfeier zum Kriegsausbruch, die trotz aller Einw&auml;nde am 1. September in Polen stattfinden wird, die <em>&quot;polnische Sichtweise&quot;</em> verteidigen. <em>&quot;Da wird es keinerlei Zweifel daran geben, wer Henker und wer Opfer war&quot;</em>, zitiert der Tagesspiegel.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2009 15:49:39 +0100</pubDate><guid>85971</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Deutsche wieder in den Sudeten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/66801-deutsche-wieder-den-sudeten</link><description><![CDATA[<p>Was vor einigen Jahren noch als Provokation galt, wird mittlerweile kommentarlos akzeptiert. Vom 1. bis 3. August werden sich Dutzende Mitglieder der deutschen christlichen Organisation <a href="http://www.ackermann-gemeinde.de/">Ackermann Gemeinde</a> in Pilsen versammeln. Dies ist das erste Treffen von Sudetendeutschen in der Tschechischen Republik. <em>&quot;Im deutsch-tschechischen Verh&auml;ltnis vollzieht sich gerade ein gro&szlig;er Wandel&quot;</em>, <a href="http://respekt.ihned.cz/index.php?p=R00000_print&amp;article[id]=37926850">kommentiert <em>Respekt</em></a>. <em>&quot;Die Tschechen protestieren nicht, sondern schweigen&quot;</em>, schreibt die Prager Wochenzeitung und weist darauf hin, dass sich die Ackermann Gemeinde seit ihrer Gr&uuml;ndung 1946 immer durch ihre Weltoffenheit ausgezeichnet hat. W&auml;hrend die meisten Organisationen der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertriebenen Deutschen Entsch&auml;digungen fordern, hat sie versucht, mit den Tschechen freundschaftliche Bande zu kn&uuml;pfen, indem offen &uuml;ber Naziverbrechen geredet wurde. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:37:40 +0100</pubDate><guid>66801</guid></item>
<item><title>Ideen | Würdigung von drei Weisen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/61541-wuerdigung-von-drei-weisen</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jul/22/postwar-europe-education-history-eu">Im <em>Guardian</em></a> schreibt Timothy Garton Ash eine Lobrede auf die drei dieses Jahr verstorbenen europ&auml;ischen Denker Ralf Dahrendorf, Leszek Kolakowski und <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/obituaries/article4331811.ece">Bronislaw Geremek</a>. Ihr politisches Engagement war es, das in den entscheidenden Jahren der zweiten H&auml;lfte des zwanzigsten Jahrhunderts dazu beitrug, europ&auml;ische Geschichte zu schreiben: 1956, anl&auml;sslich des Ungarischen Aufstandes, 1968, im Prager Fr&uuml;hling, und 1989, zum Fall der Berliner Mauer. <em>&quot;Mit ihnen&quot;,</em> schreibt Garton Ash, <em>&quot;verschwinden auch die letzten Vertreter einer Generation von Europ&auml;ern, die unmittelbar mit den Gr&auml;ueltaten des Zweiten Weltkrieges aufgewachsen sind, deren Schreckenstaten sie gepr&auml;gt haben&quot;</em>.</p>
<p><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/culture-obituaries/books-obituaries/5873129/Leszek-Kolakowski.html">Kolakowski</a>i und Geremek wuchsen beide im Polen des Zweiten Weltkriegs heran. Als &Uuml;berlebender legte Geremek &uuml;ber das <em>&quot;Leben und Sterben im Warschauer Ghetto&quot;</em> Zeugnis ab. Der Deutsche <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2009/jun/19/ralf-dahrendorf-obituary-lords-lse">Ralf Dahrendorf</a> hingegen engagierte sich als F&uuml;nfzehnj&auml;hriger in einem Sch&uuml;lerverein, der im nationalsozialistischen Deutschland Widerstand leistete. Garton Ash schreibt, haben die Erfahrungen aller drei zu dem freien Europa beigetragen, in welchem wir heute leben. Da unsere Aufgabe als <em>&quot;Kinder unbek&uuml;mmerterer Zeiten&quot; </em>allerdings die ist, Europa ohne vergleichbare <em>&quot;pers&ouml;nliche Erfahrungen&quot;</em> weiterhin zu erhalten, <em>&quot;ben&ouml;tigen wir noch viel mehr, und vor allem eine viel bessere Geschichtsschreibung&quot;</em>. <em>&quot;Geschichte, die uns mithilfe individueller Lebensgeschichten nahegebracht wird.&quot; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:00:44 +0100</pubDate><guid>61541</guid></item>
<item><title>Stadtplanung | Vauban, Labor der Öko-Revolution (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/43071-vauban-labor-der-oeko-revolution</link><description><![CDATA[Im Vorort des deutschen Freiburg ist das ehemalige Gelände einer Militärkaserne in ein Öko-Paradies verwandelt worden. Keine Autos, nachhaltiges Wohnen und eine homogene Bevölkerungsstruktur. Ist das die ideale Gesellschaft? Die Frage stellt The Independent. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:36:54 +0100</pubDate><guid>43071</guid></item>
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