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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Die EU in der Welt]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Diplomatie | Ein Menschenrechtskommissar für die EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599371-ein-menschenrechtskommissar-fuer-die-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die EU sagt dem Werteverfall den Kampf an&ldquo;, <a href="http://jp.dk/udland/europa/article2717917.ece" target="_self">verk&uuml;ndet die <em>Jyllands-Posten</em></a>. Am heutigen 9. M&auml;rz versammeln sich die Au&szlig;enminister der EU in Kopenhagen, um &uuml;ber einen deutsch-d&auml;nischen Vorschlag zur Benennung eines Kommissars f&uuml;r Menschenrechte zu diskutieren. Die Tageszeitung aus Aarhus erkl&auml;rt, dass der Vorschlag gelegen komme, da</p>
<blockquote><p>die EU seit einigen Jahren an Einfluss innerhalb der UNO und im Besonderen im Menschenrechtsrat verloren habe, in dem der Westen sich vorher wie zu Hause gef&uuml;hlt hat. Fr&uuml;her unterst&uuml;tzten 72 Prozent der UNO-L&auml;nder die EU, heute ist es nur noch ungef&auml;hr die H&auml;lfte. Aus Erfahrung wei&szlig; man, dass Bem&uuml;hungen gezielten Lobbyings zur Erh&auml;rtung von Allianzen (vor allem in afrikanischen L&auml;ndern) das Bild [der EU] wenden k&ouml;nnen. Diese Taktik k&ouml;nnte von einem speziell eingesetzten Kommissar f&uuml;r Menschenrechte in die Tat umgesetzt werden.</p>
</blockquote>
<p>Doch selbst wenn die Minister den Vorschlag annehmen, wird die Schaffung eines solchen Postens vor Juni nicht offizialisiert werden, wenn die EU ihre neue Menschenrechtspolitik pr&auml;sentiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:13:30 +0100</pubDate><guid>1599371</guid></item>
<item><title>Vereinigte Staaten | Ein Schreckbild namens Europa (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1581701-ein-schreckbild-namens-europa</link><description><![CDATA[Das Paradies der Euthanasie, die Heimat des Sozialismus, die Wiege der Schuldenkrise... in der Wahlkampagne der US-Republikaner erscheint Europa als das Modell, das man auf jeden Fall vermeiden sollte. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 16:22:31 +0100</pubDate><guid>1581701</guid></item>
<item><title>EU-Syrien | Niemand rührt sich, um Assad zu stoppen (Revista 22, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1517581-niemand-ruehrt-sich-um-assad-zu-stoppen</link><description><![CDATA[Wie kann man die Massaker in Syrien stoppen? Auf diese Frage sollte schnellstmöglich eine Antwort gefunden werden. Allerdings macht die westliche Welt, und allen voran Europa, eher einen machtlosen und unentschlossenen Eindruck. Insbesondere weil fragwürdig ist, ob sich seit der Militärintervention in Libyen eigentlich überhaupt irgendetwas getan hat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:16:19 +0100</pubDate><guid>1517581</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Peking schickt Merkel zum "Hausaufgaben machen"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1477531-peking-schickt-merkel-zum-hausaufgaben-machen</link><description><![CDATA[<p>Angela Merkel holte sich in Peking eine Abfuhr: &ldquo;Volksrepublik China l&auml;sst die Kanzlerin abblitzen&rdquo;, titelt das <em>Handelsblatt</em>, w&auml;hrend der dreit&auml;gigen Reise der Kanzlerin in das Reich der Mitte, wo sie sich unter anderem um den Einstieg Chinas in den Euro-Rettungsschirm bem&uuml;hen wollte. Peking erw&auml;gt zwar, an einer L&ouml;sung teilzunehmen, will dabei aber nichts riskieren.</p>
<p>Die eiserne Linie des Premiers Wen Jiabao lautet: &ldquo;keine direkten Investitionszusagen an Europa&rdquo;, <a href="http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/volksrepublik-china-l%C3%A4sst-kanzlerin-abblitzen-225900581.html" target="_self">berichtet die Wirtschaftszeitung</a>. &ldquo;Die EU-Schuldenl&auml;nder m&uuml;ssten zun&auml;chst &lsquo;schmerzhafte Entscheidungen treffen und ihre Hausaufgaben machen&rsquo;&rdquo;. Was das bedeutet, erkl&auml;rt der Leitartikel:</p>
<blockquote><p>... Schulden abbauen, Kontrollmechanismen ausbauen und klare, eindeutige, verl&auml;ssliche Positionen gegen&uuml;ber der &uuml;brigen Welt beziehen. [...] Das Geld, das China investieren m&ouml;chte, ist ja nicht als Entwicklungshilfe gedacht, sondern soll sich am Ende als lohnende Investition herausstellen. Und zwar am Besten sowohl im wirtschaftlichen als auch im politische Sinn.</p>
</blockquote>
<p>Aus deutscher Sicht k&ouml;nnte China mit seinen Devisenreserven von 3,2 Billionen US-Dollar eine Schl&uuml;sselrolle spielen. <a href="http://www.fr-online.de/politik/merkel-in-china-merkel-gilt-in-china-als-euro-chefsaniererin,1472596,11560606.html" target="_self">Die <em>Frankfurter Rundschau </em>erinnert</a> an die von China geforderten Zugest&auml;ndnisse wie</p>
<blockquote><p>die Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus durch die EU, die es europ&auml;ischen Unternehmen schwerer machen w&uuml;rden, Ma&szlig;nahmen gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen oder Preisdumping zu ergreifen.</p>
</blockquote>
<p>Fazit des <em>Handelsblatts</em>: Die Kanzlerin, die sich in China zwar als Euro-Chefsaniererin r&uuml;hmen darf, hatte keine Gelegenheit, wie geplant die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern zu f&ouml;rdern, und muss nun auf sp&auml;ter in diesem Jahr angesetzte Termine hoffen, um dem chinesischen Premier doch noch ein Versprechen zu entrei&szlig;en.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:37:58 +0100</pubDate><guid>1477531</guid></item>
<item><title>Transnistrien | Abgekartete Wahl in Tiraspol (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1267951-abgekartete-wahl-tiraspol</link><description><![CDATA[Die abtrünnige Region der Republik Moldau wählt am 11. Dezember einen neuen Präsidenten. Den Rahmen des Urnengangs bildet ein seltsamer Tauschhandel zwischen dem Beschützer Russland und Deutschland. Es gilt, einen seit 20 Jahren auf Eis liegenden Konflikt zu lösen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:44:57 +0100</pubDate><guid>1267951</guid></item>
<item><title>Deutschland/Syrien | Späht Damaskus mit europäischer Hilfe?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1143041-spaeht-damaskus-mit-europaeischer-hilfe</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;&Uuml;berwacht Syrien Protestbewegung mit deutscher Technik?&ldquo; <a target="_self" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,796059,00.html">fragt <em>Der Spiegel</em> in seiner heutigen Ausgabe</a>. Das Hamburger Nachrichtenmagazin recherchiert nach <a target="_self" href="http://www.bloomberg.com/news/2011-11-03/syria-crackdown-gets-italy-firm-s-aid-with-u-s-europe-spy-gear.html">Berichten von <em>Bloomberg</em></a>, laut denen das Assad-Regime bei der &Uuml;berwachung der Protestbewegung im Land offenbar Produkte des IT-Unternehmens <a target="_self" href="http://www.utimaco.de/">Utimaco</a> aus Oberursel verwendet. Utimaco dementierte, Produkte direkt an die syrische Telekom verkauft zu haben, best&auml;tigte aber, die italienische Firma <a target="_self" href="http://www.area.it/irj/portal/anonymous">Area</a> beliefert zu haben, mit der man seit Jahren zusammenarbeite. Bis zur Kl&auml;rung, an welche Endkunden Area geliefert habe und ob die Ausfuhrbestimmungen eingehalten worden seien, sei jegliche Zusammenarbeit mit Area gestoppt.</p>
<p>Der Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko hatte Ende Oktober die Bundesregierung nach Exporten deutscher IT-Firmen in Diktaturen und autokratische Regime gefragt und Utimaco benannt, berichtet der <em>Spiegel</em>: &quot;Diese &Uuml;berwachungstechnik ist ein zentraler Teil der Repression in vielen Staaten&ldquo;, so der Abgeordnete. &ldquo;Deshalb brauchen wir daf&uuml;r endlich eine effiziente Ausfuhrkontrolle.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:40:16 +0100</pubDate><guid>1143041</guid></item>
<item><title>Schweden | Zwei Journalisten, ein Minister und Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1069561-zwei-journalisten-ein-minister-und-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Die Aff&auml;re machte in Schweden viel L&auml;rm. Am 18. Oktober sollte im &auml;thiopischen Addis Abeba der Prozess der beiden schwedischen Journalisten beginnen, die des Terrorismus beschuldigt werden. Und &ldquo;wegen der politischen Spielchen riskieren die Schweden 40 Jahre Haft&rdquo;, <a href="http://www.svd.se/nyheter/utrikes/femton-lander-foljer-rattegangen_6560185.svd" target="_self">sorgt sich das <em>Svenska Dagbladet</em></a> und erkl&auml;rt, &Auml;thiopien wolle &ldquo;ein Exempel statuieren&rdquo;. Johan Persson und Martin Schibbye wurden am 1. Juli verhaftet, w&auml;hrend sie &uuml;ber die Erd&ouml;lbranche und die Verletzung der Menschenrechte im Ogaden ermittelten. Sie waren mit Hilfe der Ogaden National Liberation Front (ONLF) in das Gebiet eingedrungen.</p>
<p>Die Verhandlungen &uuml;ber ihre Freilassung wurden vom schwedischen Au&szlig;enminister Carl Bildt gef&uuml;hrt. Doch dieser war einmal Vorstandsmitglied bei der Lundin Oil, einer &Ouml;lgesellschaft mit Interessen in &Auml;thiopien, und wird wegen seines mangelnden Engagements f&uuml;r die beiden Journalisten scharf kritisiert.</p>
<p>&ldquo;Unser Au&szlig;enminister, der sonst immer viel redet, h&auml;lt sich hier bedeckt&rdquo;, <a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/vi-maste-slass-for-yttrandefrihet_6556465.svd" target="_self">meint dazu das <em>Svenska Dagbladet</em></a>. &ldquo;Welche echte Bedeutung haben also die schwedischen Predigten &uuml;ber die Menschenrechte und die Millionen Kronen der Steuerzahler f&uuml;r die &Auml;thiopienhilfe? Wenn wir nicht bereit sind, rundheraus und offensiv f&uuml;r die Pressefreiheit und das Leben der beiden schwedischen Journalisten zu k&auml;mpfen, worauf k&ouml;nnen wir dann noch stolz sein?&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:37:34 +0100</pubDate><guid>1069561</guid></item>
<item><title>EU-China | "Ich will nicht als Chinese sterben" (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053931-ich-will-nicht-als-chinese-sterben</link><description><![CDATA[Für den italienischen Schriftsteller Antonio Scurati stellen die immer zahlreicher werdenden Investitionen Chinas in Europa und der Einfluss des chinesischen Kapitalismus auf die europäische Wirtschaft eine Bedrohung für die Freiheit und Souveränität der Europäer sowie ihr soziokulturelles Modell dar. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:54:18 +0100</pubDate><guid>1053931</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Keine Augen für den Osten (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1006451-keine-augen-fuer-den-osten</link><description><![CDATA[Die auf Anregung Polens entstandene Östliche Partnerschaft findet sich in Warschau zum Gipfeltreffen zusammen. Allerdings steckt die EU viel zu sehr in der Krise, als dass sie sich dieser Sache mit ganzem Herzen widmen könnte. Und die Partnerländer schwanken irgendwo zwischen Diktatur und Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:18:26 +0100</pubDate><guid>1006451</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Nach dem Krieg ist Erntezeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/907671-nach-dem-krieg-ist-erntezeit</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die libysche Goldader&ldquo; <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75248,10218040,Libijska_zyla_zlota.html">titelt Gazeta Wyborcza</a> am Tag nach der internationalen Konferenz in Paris, bei der dem Krieg in Libyen ein &bdquo;symbolisches Ende&ldquo; bereitet wurde. &bdquo;F&uuml;r Gaddafis Regime ist dieses Treffen ein Sto&szlig; mitten ins Herz&ldquo;, meint&nbsp; Daniel Korski, Experte bei der europ&auml;ischen Denkfabrik ECFR (European Council on Foreign Relations), den die Tageszeitung zitiert. Als gr&ouml;&szlig;te Sieger des Pariser Treffens erwiesen sich die F&uuml;hrungsspitzen Frankreichs und Gro&szlig;britanniens: Nicolas Sarkozy und David Cameron. Beide hatten &bdquo;felsenfest an den Erfolg des Einsatzes geglaubt&ldquo;.</p>
<p>Auch die Italiener k&ouml;nnen sich selbst begl&uuml;ckw&uuml;nschen, f&uuml;gt Gazeta Wyborcza hinzu. Schlie&szlig;lich haben sie Muammar al-Gaddafi fr&uuml;h genug die Freundschaft gek&uuml;ndigt. Und die Amerikaner d&uuml;rfen froh sein &uuml;ber eine weitere &bdquo;befreundete Regierung in einer unfreundlichen Gegend&ldquo;. Insgeheim hoffen die Sieger, dass der Nationale &Uuml;bergangsrat bald &bdquo;damit beginnt, seine Kriegsschulden in Form von libyschem &Ouml;l abzustottern&ldquo;. Allerdings k&ouml;nnte ihnen eine b&ouml;se &Uuml;berraschung drohen: &bdquo;Die Libyer sind gerissen. Sie versprechen, ihre Freunde zu belohnen, und letzten Endes werden sie sich f&uuml;r das beste Angebot entscheiden, komme es nun aus Russland oder gar China&ldquo;, schlie&szlig;t Korski.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:31:03 +0100</pubDate><guid>907671</guid></item>
<item><title>Presseschau | Libyen: Nach dem Krieg kommen die Geschäfte (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/905051-libyen-nach-dem-krieg-kommen-die-geschaefte</link><description><![CDATA[Hinter der zur Schau gestellten Einigkeit der Teilnehmer der Pariser Konferenz zum Wiederaufbau Libyens, versteckt sich ein Gerangel zwischen Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich um die Ressourcen des Landes, wie die Zeitungen aus Frankreich, Italien und Großbritannien berichten. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:15:44 +0100</pubDate><guid>905051</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Europa hilft bei Lukaschenkos Rettung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/894021-europa-hilft-bei-lukaschenkos-rettung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;RBS half dem letzten europ&auml;ischen Diktator aus der finanziellen Klemme&ldquo; <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/business/news/rbs-helped-bankroll-europes-last-dictator-2345509.html">titelt The Independent</a> und meint den von der verstaatlichten Royal Bank of Scotland und anderen europ&auml;ischen Banken gedeckten Deal, bei dem wei&szlig;russische Bonds in H&ouml;he von 800 Millionen Dollar (551 Millionen Euro) platziert wurden. &bdquo;W&auml;hrend sich zahlreiche internationale Unternehmen weigerten, in [Wei&szlig;russland] und sein repressives Regime zu investieren, beteiligten sich im Januar diesen Jahres neben der RBS auch die russische Sberbank, die BNP Paribas und die Deutsche Bank&ldquo; an diesem Gesch&auml;ft. &bdquo;Zum damaligen Zeitpunkt hatte Lukaschenkos Geheimpolizei KGB gerade Hunderte Menschen festgenommen. Zudem wurden zahlreiche glaubw&uuml;rdige Foltervorw&uuml;rfe laut.&ldquo; F&uuml;r das Land, das sich stets gegen Vorw&uuml;rfe der Korruption, der Misswirtschaft und der Menschenrechtsverletzungen verteidigen muss, erwies sich ein&nbsp; solches Gesch&auml;ft nach der Anleiheemission im Oktober 2010 (in H&ouml;he von einer Milliarde Dollar, bzw. 688 Millionen Euro) als &bdquo;Rettungsanker&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 12:47:34 +0100</pubDate><guid>894021</guid></item>
<item><title>Somalia | Hungersnot: So kann Europa helfen (ABC, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/862941-hungersnot-so-kann-europa-helfen</link><description><![CDATA[Für lange Diskussionen ist es jetzt zu spät. Am Horn von Afrika ist die Lage inzwischen so ernst, dass Europa einschreiten muss. Zu allererst muss ein durch jahrzehntelange Bürgerkriege zerrissenes Land neu organisiert werden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 16 Aug 2011 17:26:53 +0100</pubDate><guid>862941</guid></item>
<item><title>Balkan | Schmuggelkrieg im Kosovo (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/812751-schmuggelkrieg-im-kosovo</link><description><![CDATA[Ein Grenzübergang geht in Flammen auf, die Nato-Schutztruppe muss das Schlimmste verhindern: Die Grenze zwischen Kosovo und Serbien ist ein Schmugglernest und Sprengstoff auf dem Balkan. Der Schlüssel zu einer Entspannung der Lage liegt aber gerade im Handel, schreibt ein niederländischer Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:32:38 +0100</pubDate><guid>812751</guid></item>
<item><title>Hungerhilfe | Wie Somalia wirklich zu helfen ist</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/809631-wie-somalia-wirklich-zu-helfen-ist</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;UN-Luftnummer gegen Hunger&ldquo;, titelt die <em>Tageszeitung</em>, nachdem das erste Flugzeug des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP) mit Spezialnahrung f&uuml;r Kleinkinder in Mogadischu gelandet ist. &Uuml;ber 12 Millionen Menschen am Horn von Afrika sind von der Hungerkatastrophe betroffen, 400 000 Fl&uuml;chtlinge befinden sich in Mogadischu, so das UN-Fl&uuml;chtlingskommissariat UNHCR, und t&auml;glich k&auml;men &uuml;ber 1 000 dazu.</p>
<p>&bdquo;Ist es eine PR-Aktion oder der Start einer entschlossenen Hilfsoperation, wenn die UNO ein Flugzeug voller Spezialnahrung nach Somalia fliegt?&ldquo; <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Hungerhilfe-fuer-Somalia/!75249/" target="_self">fragt das Berliner Blatt</a>. &bdquo;Es geh&ouml;rt zu den Widerspr&uuml;chen der gegenw&auml;rtigen Hungerkatastrophen am Horn von Afrika, dass beide Antworten richtig sind. [&hellip;] Und nat&uuml;rlich ist es zugleich blanke PR, wenn das WFP einen Frachtflug auf einen normalen, kommerziell genutzten Flughafen mit dem hochtrabenden Begriff 'Luftbr&uuml;cke' belegt.&ldquo;</p>
<p>Ohne die Hungerhilfe in Frage zu stellen erinnert die <em>TAZ</em> daran, dass wirkliche Hilfe die produktiven Kr&auml;fte eines Landes unterst&uuml;tzen muss, bevor es zu einer Spirale der Verelendung und Hunger kommt. &bdquo;Somalia, das wird angesichts der t&auml;glichen Hungerbilder in internationalen Medien derzeit oft vergessen, ist eigentlich Lebensmittelexporteur. &Uuml;ber vier Millionen St&uuml;ck Vieh wurden letztes Jahr aus Somalia in den arabischen Raum verkauft, und noch heute liefert der hungrige S&uuml;den Zucker und Reis in die Nachbarl&auml;nder.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 13:08:25 +0100</pubDate><guid>809631</guid></item>
<item><title>Frankreich/Afghanistan | Journalisten nach 18 Monaten bei den Taliban frei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/749621-journalisten-nach-18-monaten-bei-den-taliban-frei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Endlich frei&ldquo; titelt <em>Lib&eacute;ration</em>, nachdem am Vortag die beiden franz&ouml;sischen Journalisten des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehsenders France 3, Herv&eacute; Ghesqui&egrave;re und St&eacute;phane Taponier, nach 547 Tagen Geiselhaft in Afghanistan endlich freigelassen wurden. Trotz aller Freude <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/monde/01012346293-irremplacable">kommt die Tageszeitung</a> auf die Kontroverse und den Streit zwischen dem <a target="_self" href="http://www.soutienherveetstephane.org/">Unterst&uuml;tzungskomitee</a> der beiden Journalisten und dem Elys&eacute;e-Palast w&auml;hrend der gesamten Haftzeit zur&uuml;ck. &bdquo;Soll man mit der Geiselfrage in die Medien, oder, wie es die Amerikaner halten, absolutes Stillschweigen bewahren? Im hiesigen Fall vermischten sich beide Vorgehensweisen, ohne dass die Effizienz der einen oder anderen Option nachzuweisen w&auml;re. Wurde ein L&ouml;segeld gezahlt?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Soll man weiterhin Journalisten in solche Krisengebiete schicken?&ldquo;, fragt die Tageszeitung in Anspielung auf die Kritik von Staatspr&auml;sident Sarkozy, der Reportern &bdquo;eine Jagd nach dem Scoop um jeden Preis&ldquo; vorwarf und auf die &bdquo;erheblichen Kosten&ldquo; verwies, den dieser Fall verursachte. Antwort des Blatts: &bdquo;Aber sicher, denn es geht hier um das reibungslose Funktionieren der Demokratie.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Jun 2011 13:52:19 +0100</pubDate><guid>749621</guid></item>
<item><title>China – Deutschland | Kleine Gesten erhalten die Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/743221-kleine-gesten-erhalten-die-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>Wen Jiabao hat &bdquo;Chinas Gastgeschenke zum Gipfel&ldquo; im Gep&auml;ck, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0627/seite1/0053/index.html" target="_self">titelt die <em>Berliner Zeitung</em></a>. Am 27. Juni reist der chinesische Premierminister zu den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen nach Deutschland. Die Freilassung von zwei Oppositionellen, dem K&uuml;nstler Ai Weiwei und dem B&uuml;rgerrechtler Hu Jia, komme da nicht zuf&auml;llig, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Wen Jiabao k&ouml;nnte versuchen, sie zu instrumentalisieren, um Kritik an Chinas Menschenrechtspolitik abzuwehren, wenn as deutsche Kabinett Dienstag mit 13 chinesischen Ministern tagt. Los geht es jedoch mit einem &bdquo;idyllischen&ldquo; Abendessen von Angela Merkel und Wen Jiabao am Wannsee. Die Beziehungen zwischen Deutschland und China sind gespannt, seit Angela Merkel 2007 den Dalai Lama empfing. Berlin hofft nun, die Grundlage f&uuml;r eine wirtschaftlich sehr wertvolle Freundschaft legen zu k&ouml;nnen. Im Jahr 2010 stieg das Handelsvolumen auf 130 Milliarden Euro.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:56:12 +0100</pubDate><guid>743221</guid></item>
<item><title>Malta | Im Lager der Vergessenen (Mediapart , Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/703721-im-lager-der-vergessenen</link><description><![CDATA[Neben der italienischen Insel Lampedusa ist Malta ein weiteres Ziel für Hunderte von Afrikanern, die vor den Kämpfen in Libyen fliehen. Doch für dort ist Europa für sie ein schmuddeliger Hangar, in den sie einpfercht werden und wo sie auf eine unwahrscheinliche Anerkennung als politische Flüchtlinge hoffen. Reportage. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 16:48:13 +0100</pubDate><guid>703721</guid></item>
<item><title>EU-USA | Obama entdeckt Europa wieder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702821-obama-entdeckt-europa-wieder</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/130161-europas-gefaehrliche-liebschaft">Zu Anfang seiner Amtszeit &uuml;berging Barack Obama Europa</a> zugunsten von Asien oder der arabischen Welt. Nun wird es wieder zur Priorit&auml;t f&uuml;r den amerikanischen Pr&auml;sidenten. F&uuml;r die Tageszeitung <a target="_self" href="http://abonnes.lemonde.fr/ameriques/article/2011/06/08/barack-obama-redecouvre-l-europe_1533417_3222.html"><em>Le Monde</em></a> ist der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington (am 6. und 7. Juni), sowie die Teilnahme Obamas am G-8-Gipfel in Deauville das Zeichen eines Sinneswandels in der amerikanischen Au&szlig;enpolitik. &bdquo;Doch warum jetzt?&ldquo;, fragt <em>Le Monde</em>. Weil &bdquo;sich die Zusammenarbeit mit China und Brasilien als schwierig herausgestellt hat. Schwierig auch, etwas von der T&uuml;rkei zu erreichen. Obama hat wiederentdeckt, dass sein verl&auml;sslichster Partner Europa ist&ldquo;, erkl&auml;rt gegen&uuml;ber der Tageszeitung Charles Kupchan vom Think Tank Council of Foreign Relations.</p>
<p>Zudem w&uuml;rden die j&uuml;ngsten Ereignisse, wie die arabischen Revolutionen, Europa wieder einen strategischen Platz verleihen, den Pr&auml;sident Obama nicht vernachl&auml;ssigen k&ouml;nne: &bdquo;Die Amerikaner brauchen die Briten und Franzosen, aber auch die NATO, und dies sowohl aus milit&auml;rischer als auch finanzieller Sicht&ldquo;, notiert <em>Le Monde</em>.</p>
<p>Barack Obama &bdquo;hofiert die Europ&auml;er auch bei der Frage Israel-Pal&auml;stina.&ldquo; Washington f&uuml;rchtet isoliert dazustehen, &bdquo;wenn es im September in der UNO um die Frage der Anerkennung eines pal&auml;stinensischen Staats geht.&ldquo; Eine Frage, die unter den Europ&auml;ern jedoch &bdquo;ein m&auml;chtiger Faktor der Spaltung&ldquo; sei.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 14:10:20 +0100</pubDate><guid>702821</guid></item>
<item><title>Krieg in Libyen | Wie lange noch?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702771-wie-lange-noch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Libyen ist nicht der Kosovo, muss der Westen beschlie&szlig;en...&ldquo;, titelt <a href="http://www.volkskrant.nl/" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a> einen Tag nach der NATO-Versammlung vom 8. Juni zum &bdquo;schwierigen Libyen-Krieg&ldquo;, der, wie das Blatt betont, nun seit 82 Tagen andauere. Der Kosovo-Konflikt wurde nach 78 Tagen Bombardierungen beendet. Die Zeitung stellt fest, dass &bdquo;eine Frage f&uuml;r den Westen und seine Verb&uuml;ndeten immer schmerzlicher wird: Wie lange noch?&ldquo; und unterstreicht, dass zu dem Zeitpunkt, als NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rassmussen sich &bdquo;optimistisch&ldquo; erkl&auml;rte, die Gaddafi-&Auml;ra w&uuml;rde bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren, der Diktator immer noch die Rebellen-Bastion Misrata bombardierte, w&auml;hrend NATO-Truppen am helllichten Tag Angriffe auf mehr als vierzig Ziele flogen. Ein &bdquo;verst&auml;rkter Druck&ldquo;, der Gaddafi nicht zu beeindrucken scheint. In einer Audiobotschaft im libyschen Fernsehen erkl&auml;rte er: &bdquo;Wir werden nicht kapitulieren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:19:01 +0100</pubDate><guid>702771</guid></item>
<item><title>Strauss-Kahn-Affäre | Wer sagt, dass Europa den IWF leiten muss? (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/666261-wer-sagt-dass-europa-den-iwf-leiten-muss</link><description><![CDATA[Nach Dominique Strauss-Kahns katastrophalem Fall in die Ungnade ist der IWF auf der Suche nach einem neuen Chef. Doch wäre ein Europäer der Aufgabe wirklich gewachsen, vor allem wenn es um de Lösung der anhaltenden Probleme der Eurozone geht? (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 May 2011 17:04:17 +0100</pubDate><guid>666261</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Warum der IWF europäisch bleiben muss (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/665811-warum-der-iwf-europaeisch-bleiben-muss</link><description><![CDATA[Zu einer Zeit, in der die Euro-Zone zu implodieren droht, darf Europa nicht auf die Führung im IWF zugunsten Asiens oder Lateinamerikas verzichten, schreibt der Figaro. Für ihn ist die französische Finanzministerin Christine Lagarde die ideale Nachfolgerin auf den Posten von Dominique Strauss-Kahn. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 May 2011 15:44:28 +0100</pubDate><guid>665811</guid></item>
<item><title>Syrien-EU | Freie Hand für Assad (SME, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/650341-freie-hand-fuer-assad</link><description><![CDATA[Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 May 2011 15:33:45 +0100</pubDate><guid>650341</guid></item>
<item><title>Russland-EU | Eiserner Vorhang vor dem Fenster (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/645851-eiserner-vorhang-vor-dem-fenster</link><description><![CDATA[Die Bewohner der russischen Enklave Kaliningrad, zwischen Polen und Litauen gelegen, betrachten sich als „Fenster zu Europa“. Sie fordern von Moskau eine Annäherung mit der Europäischen Union, weil sie sich davon unter anderem eine Abschaffung der Visumspflicht versprechen, die das Land wie ein „eiserner Vorhang“ von der modernen westlichen Welt trennt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 16:29:42 +0100</pubDate><guid>645851</guid></item>
<item><title>Nach Bin Laden | Tag der Scham für Europa (Handelsblatt, Düsseldorf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/632391-tag-der-scham-fuer-europa</link><description><![CDATA[Amerika steht im Kampf gegen den Terror ziemlich allein da, findet das Düsseldorfer Handelsblatt. Europa denkt vor allem darüber nach, wie es sich aus Afghanistan zurückziehen kann und sollte sich für seine Untätigkeit schämen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 May 2011 17:43:50 +0100</pubDate><guid>632391</guid></item>
<item><title>Afrika | Debatte um die „Françafrique&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/602291-debatte-um-die-francafrique</link><description><![CDATA[<p><em>Lib&eacute;ration</em> enth&uuml;llt &bdquo;die Rolle der franz&ouml;sische Armee&ldquo; bei der Festnahme von Laurent Gbagbo durch die Soldaten des neuen Pr&auml;sidenten der Elfenbeink&uuml;ste Alassane Ouattara. Seit der Festnahme des ehemaligen Pr&auml;sidenten in Abidjan am 11. April hat die Frage um die franz&ouml;sische Beteiligung eine Diskussion in Frankreich entfacht.</p>
<p>Bevor Nicolas Sarkozy zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde, &bdquo;hatte er hoch und heilig das Ende der Fran&ccedil;afrique versprochen, aber viele erinnert sein direktes und aktives Eingreifen in die Krise an der Elfenbeink&uuml;ste doch zumindest an eine leidige Einflussnahme, die der Zeit, in der die afrikanische Sparte im Elys&eacute;e-Palast &uuml;ber die politische Zukunft der schwarzen K&ouml;nige entschied, um nichts nachsteht&ldquo;, analysiert&nbsp;die <a target="_self" href="http://www.slateafrique.com/1343/france-deux-pieds-dans-le-plat-ivoirien">von <em>Slate Afrique</em> zitierte </a>burkinische Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.lobservateur.bf/spip.php?article16185"><em>L'Observateur Paalga</em></a>.</p>
<p><a target="_self" href="http://humanite.fr/12_04_2011-sarkozy-la-fausse-rupture-avec-la-fran%C3%A7afrique-470064">Die <em>Humanit&eacute;</em> zitiert ihrerseits</a> die 2010 von WikiLeaks ver&ouml;ffentlichten amerikanischen diplomatischen Depeschen. &bdquo;Anstelle eines Bruchs hat sich die Fran&ccedil;afrique &ndash; von Nicolas Sarkozy angetrieben &ndash; dahingehend gewandelt, dass die Beziehung Frankreichs mit seinen ehemaligen afrikanischen Kolonien der neuen internationalen Situation der Globalisierung angepasst ist&ldquo;. Den vom kommunistischen Blatt zitierten amerikanischen Botschaftern nach &bdquo;versucht Frankreich, &sbquo;die EU in die Krisen einzubinden&rsquo;, wie im Tschad und in Zentralafrika mit Eufor. Es m&ouml;chte zudem &sbquo;die Rolle der ONU im Krisenmanagement verst&auml;rken. Dies wurde an der Elfenbeink&uuml;ste schon eingef&uuml;hrt. Mit dieser Strategie &sbquo;k&ouml;nnen sich die Franzosen im Windschutz Europas oder der ONU verstecken&rsquo;, so das Dokument.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Eine Sache ist sicher&ldquo;, <a href="http://www.humanite.fr/11_04_2011-%C3%A9ditorial-le-faux-nez-de-la-licorne-469892" target="_self">so das Blatt weiter</a>: Bollor&eacute;, Total, Bouygues und France T&eacute;l&eacute;com k&ouml;nnen durchatmen; wie ein Politologe vor einigen Tagen gegen&uuml;ber einer Wirtschaftszeitung sagte, 'die franz&ouml;sischen Investoren haben goldenen Zeiten in der Elfenbeink&uuml;ste vor sich'.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.liberation.fr/monde/01012331875-independant">Der <em>Lib&eacute;ration</em> zufolge</a> sollte man die Z&uuml;gel ab jetzt in den H&auml;nden der Elfenbeink&uuml;ste lassen: &bdquo;So l&auml;uft das in der Elfenbeink&uuml;ste, die juristisch seit dem 7. August 1960 dekolonisiert ist. Alassane Ouattara, der von seinen Feinden beschuldigt wird, ein vom Ausland gemachter Mann zu sein, muss so schnell wie m&ouml;glich seine Unabh&auml;ngigkeit bekr&auml;ftigen. Der erste Test, inwieweit er eigenst&auml;ndig handelt oder beeinflussbar ist, wird die Art sein, mit der er mit seinem besiegten Feind, dessen Partisanen und W&auml;hlern umgeht. [...] Die Menschen der Elfenbeink&uuml;ste m&uuml;ssen ihren Weg selbst ebnen zwischen Erinnerungspflicht und Vers&ouml;hnung, zwischen Justiz und der Notwendigkeit, zusammenzuleben.&ldquo; <em>(sd)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:54:33 +0100</pubDate><guid>602291</guid></item>
<item><title>Elfenbeinküste | Paris setzt Gbagbo ein Ende</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/594921-paris-setzt-gbagbo-ein-ende</link><description><![CDATA[<p>&quot;Gbagbo gest&uuml;rzt, ein Sieg f&uuml;r Frankreich und die Uno&ldquo;, <a href="http://www.lefigaro.fr/" target="_self">jubelt Le Figaro</a> einen Tag nach der Verhaftung des Pr&auml;sidenten der Elfenbeink&uuml;ste durch K&auml;mpfer seines von der internationalen Gemeinschaft anerkannten Rivalen Alassane Ouattara und mit Unterst&uuml;tzung der <a href="http://www.defense.gouv.fr/operations/cote-d-ivoire/dossier/les-forces-francaises-en-cote-d-ivoire" target="_self">Streitkr&auml;fte der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich</a>. F&uuml;r die konservative Tageszeitung ist der Sturz nach viermonatiger Krise &quot;eine universelle und dennoch elementare Botschaft an die Welt: Wahlverlierer m&uuml;ssen die Macht abgeben. Eine Botschaft, die zun&auml;chst einmal an Afrika gerichtet ist und die volle Unterst&uuml;tzung Frankreichs sowie das einhellige Bekenntnis der internationalen Gemeinschaft verdient hat.&ldquo;</p>
<p>Die Kollegen von der linksliberalen Tageszeitung <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012331162-la-strategie-risquee-de-sarkozy-l-africain" target="_self">Lib&eacute;ration betonen </a>ihrerseits, dass &quot;die riskante Strategie des Afrika-Freundes Sarkozy sich der Kritik aussetzt, die alten Praktiken der Einflussnahme Frankreichs in Afrika (Stichwort: Fran&ccedil;afrique) wieder herstellen zu wollen.&ldquo; Dennoch, so schreibt Lib&eacute;ration &quot;unt&auml;tig zu bleiben, war aber unm&ouml;glich.&ldquo; &quot;Paris wird nun an der Natur der Beziehungen zum neuen Regime gemessen werden, zumal den K&auml;mpfern von Alassane Ouattara, unter anderem <a href="http://www.hrw.org/fr/node/97941" target="_self">in Berichten von Human Rights Watch</a>, Massaker und ethnische S&auml;uberungen vorgeworfen werden&ldquo;, sagte dem Blatt ein Afrika- und Nahost-Experte. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 12:35:46 +0100</pubDate><guid>594921</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Catherine Ashton: Mission impossible (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/580991-catherine-ashton-mission-impossible</link><description><![CDATA[Während vor Europas Toren die libysche Krise tobt, ist die Hohe Vertreterin der europäischen Außenpolitik wie vom Erdboden verschwunden. Die Frage stellt sich, ob ihr Amt möglicherweise überflüssig sei, schreibt der Publizist José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 17:30:07 +0100</pubDate><guid>580991</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Paris-London, der neue Motor der EU (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu</link><description><![CDATA[Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:23:58 +0100</pubDate><guid>578361</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Spannungen zwischen Paris und Rom</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/563721-spannungen-zwischen-paris-und-rom</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Libyenkrieg spaltet Italien und Frankreich&ldquo;, <a href="http://www.corriere.it/politica/11_marzo_21/calderoli-larussa-gasparri-divisioni-governo_38159f36-539d-11e0-9775-d7937a6c081d.shtml" target="_blank">titelt der <em>Corriere della Sera</em> </a>und berichtet von wachsenden Spannungen in Rom gegen&uuml;ber Frankreichs Anspruch auf das Oberkommando der Milit&auml;roperation &bdquo;Odyssey Dawn&ldquo;, der Italien zudem nur z&ouml;gernd zugestimmt hat. Die italienische Regierung habe gedroht, wieder &bdquo;die Kontrolle&ldquo; &uuml;ber die von der Allianz benutzten Luftst&uuml;tzpunkte zu &uuml;bernehmen, falls das Kommando nicht an die NATO &uuml;bergeben werde  &ndash;  eine Forderung die auch Norwegen teilt, das bereits seine milit&auml;rische Teilnahme ausgesetzt hat, aber von Frankreich und den arabischen L&auml;nder abgelehnt wird. In seinem <a href="http://www.corriere.it/editoriali/11_marzo_22/gli-interessi-nazionali-e-le-ipocrisie-piero-ostellino_0637e7cc-5450-11e0-a5ef-46c31ce287ee.shtml" target="_blank">Kommentar</a> unterstellt der Journalist Piero Ostellino Frankreich &bdquo;nach dem Sturz Gaddafis den Platz Italiens (Im &Ouml;lgesch&auml;ft und weiteren Wirtschaftsbeziehungen) gegen&uuml;ber Libyen einnehmen&ldquo; zu wollen. Deshalb habe Italien unter franz&ouml;sischem Oberkommando &bdquo;viel zu verlieren&ldquo;. <a href="http://www.corriere.it/cronache/11_marzo_22/lampedusa-sbarchi-piano-governo_c8ed7b52-5463-11e0-a5ef-46c31ce287ee.shtml" target="_blank">Des Weiteren </a>stehe die italienische Regierung auch aufgrund der Anzahl von Fl&uuml;chtlingen aus Tunesien unter Druck, die t&auml;glich auf Lampedusa landen. Es seien bereits mehr als 5000 und somit &bdquo;ebenso viele wie die Insel Einwohner hat.&ldquo; Die Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rchte, dass sich das Fl&uuml;chtlingsproblem negativ auf die beginnende Tourismus-Saison auswirken werde. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 Mar 2011 12:50:06 +0100</pubDate><guid>563721</guid></item>
<item><title>LIBYEN | Gerechter Krieg, unklare Ziele (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/562901-gerechter-krieg-unklare-ziele</link><description><![CDATA[Die libysche Zivilbevölkerung schützen – mit dem Hauptziel der Operation Odyssey Dawn ist die europäische Presse einverstanden. Was aber könnte noch dahinter stehen: Erdöl? Der Sturz Gaddafis? Das Image Nicolas Sarkozys? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:37:50 +0100</pubDate><guid>562901</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Europas entwaffnete Diplomatie (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/562731-europas-entwaffnete-diplomatie</link><description><![CDATA[Die Europäer stehen im Konflikt gegen das libysche Regime in der ersten Reihe. Doch die Europäische Union ist stumm und machtlos – ist sie doch dem Willen ihrer Mitgliedsstaaten sowie den deutschen Inkohärenzen unterworfen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Mar 2011 15:45:41 +0100</pubDate><guid>562731</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Feuerprobe für die Moral (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/559721-feuerprobe-fuer-die-moral</link><description><![CDATA[Am 18. März, nur wenige Stunden nachdem die UNO für einen Militäreinsatz gegen das libysche Regime stimmte, kündigte dieses einen Waffenstillstand an. Diese Entscheidung wird vielleicht eine Situation vereinfachen, die die europäische Presse als riskant einstufte, obwohl sie einen eventuellen Krieg befürwortet. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 16:22:57 +0100</pubDate><guid>559721</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Merkel, oder die Kunst der Panikmache (Coulisses de Bruxelles, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/559381-merkel-oder-die-kunst-der-panikmache</link><description><![CDATA[Bundeskanzlerin Merkel bleibt sich treu: Nachdem sie im vergangenen Jahr die Eurozone in Angst und Schrecken versetzte, schafft sie es diesmal, mit dem Desaster von Fukushima eine weltweite Krise der Kernenergie heraufzubeschwören, spottet Jean Quatremer. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 13:04:36 +0100</pubDate><guid>559381</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Rebellenchef bittet um Hilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/540361-rebellenchef-bittet-um-hilfe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa sorgt sich mehr ums Erd&ouml;l als um das &Uuml;berleben des libyschen Volkes.&ldquo; <a target="_blank" href="http://www.abc.es/20110310/internacional/abci-entrevista-exclusiva-libia-201103100018.html"><em>ABC</em> zitiert auf der Titelseite</a> Mustafa Mohamed Abd al-Dschalil, Gadaffis Ex-Justizminister und nun Vorsitzender des oppositionellen Nationalen &Uuml;bergangsrates (der &Uuml;bergangsregierung der Aufst&auml;ndischen). Er hat der spanischen Tageszeitung in Al-Baida, 200 Kilometer &ouml;stlich von Bengasi ein Exklusiv-Interview gegeben. Khalil beschuldigt die internationale Gemeinschaft, die Libyer zu ignorieren und fordert eine &bdquo;Flugverbotszone&ldquo; &uuml;ber Libyen, sowie den &bdquo;Stopp der Bombenangriffe... nichts weiter.&ldquo; Der Mann, den <em>ABC</em> als den &bdquo;meistgesuchten Rebellen&ldquo; des Regimes bezeichnet  &ndash;  Gaddafi hat ein Kopfgeld von 300.000 Euro ausgesetzt  &ndash;  sagte dar&uuml;ber hinaus, dass Gaddafi &bdquo;ohne Druck aus dem Ausland das Land zerst&ouml;ren wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 11:54:12 +0100</pubDate><guid>540361</guid></item>
<item><title>Europäische Finanzhilfe | Ost und Süd kämpfen ums Geld (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/538941-ost-und-sued-kaempfen-ums-geld</link><description><![CDATA[Während Europa einen Plan für Wirtschaftshilfe an Nordafrikas Staaten im Umbruch ausarbeitet, werden in manchen Mitgliedsländern Stimmen laut: die östliche Nachbarschaft, vor allem der Kaukasus, darf nicht vergessen werden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 16:59:36 +0100</pubDate><guid>538941</guid></item>
<item><title>Niederlande – Oman | Umstrittenes Treffen unter Königen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/538321-umstrittenes-treffen-unter-koenigen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ruhiger Empfang im Oman&ldquo;, titelt <a href="http://www.trouw.nl/" target="_blank"><em>Trouw </em></a>am Tag nach der Ankunft von K&ouml;nigin Beatrix in Maskat (Oman), wo sie ein privates Abendessen mit Sultan Qabus bin Said erwartete. Der f&uuml;r den 2. M&auml;rz geplante Staatsbesuch war in letzter Minute auf Dr&auml;ngen des niederl&auml;ndischen Parlamentes abgesagt und durch eine private Einladung des Sultans ersetzen worden. Jetzt, da Unruhen den Oman ersch&uuml;tterten, sei eine offizielle Reise unangebracht, meinten die Abgeordneten. Wie die Tageszeitung berichtet ist der Oman am Kauf mehrerer niederl&auml;ndischer Fregatten interessiert. Mark &bdquo;Rutte versichert, dass die K&ouml;nigin nicht auf der Suche nach Vertr&auml;gen sei&ldquo;, schreibt Trouw, zweifelt aber daran, dass der Besuch der K&ouml;nigin ausschlie&szlig;lich privater Natur sei. Das Blatt bedauert, dass der f&uuml;r die Handlungen der k&ouml;niglichen Familie verantwortliche Regierungschef nicht erkannt hat, dass &bdquo;im Zusammenhang mit dem arabischen Fr&uuml;hling eine andere Entscheidung erforderlich gewesen w&auml;re&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 13:01:12 +0100</pubDate><guid>538321</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Lasst die Neuen mitmachen (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/521361-lasst-die-neuen-mitmachen</link><description><![CDATA[Vor 30 Jahren hätte niemand vorhergesehen, dass Länder des Warschauer Pakts schon bald der Europäischen Union beitreten würden. Jetzt, da die arabischen Staaten ihre Revolutionen erleben, muss die EU ihnen dieselbe Möglichkeit einräumen, um die Demokratie zu stärken, heißt: die Aussicht auf eine Mitgliedschaft. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:54:57 +0100</pubDate><guid>521361</guid></item>
<item><title>Libyen-Krise | Malta fordert Hilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/518561-malta-fordert-hilfe</link><description><![CDATA[<p>Angesichts des gro&szlig;en Andrangs westlicher Staatsb&uuml;rger aus Libyen &bdquo;bittet [Lawrence] Gonzi um Hilfe&ldquo;,<a target="_blank" href="http://www.timesofmalta.com/articles/view/20110228/local/gonzi-calls-for-aid"> titelt die <em>Times of Malta</em></a>.&nbsp; Maltas Regierungschef habe &bdquo;die EU und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Malta bei seiner humanit&auml;ren Mission beizustehen&ldquo;. Diese befinde sich momentan in einer &bdquo;heiklen und schwierigen&ldquo; Phase. Den auf der Inselkette ankommenden und <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/515091-malta-alarmbereitschaft">auf ihre Weiterreise wartenden</a> &bdquo;Hunderten von Menschen&ldquo; m&uuml;sse geholfen werden. Ihre &bdquo;Grundversorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten k&ouml;nnte nicht mehr gew&auml;hrleistet&ldquo; werden. In den vergangenen Tagen nahm Valletta &bdquo;8.000 Menschen aus 89 L&auml;ndern&ldquo; auf der Durchreise auf. Mehrere Tausend werden noch erwartet, <a target="_blank" href="http://www.timesofmalta.com/articles/view/20110228/opinion/editorial">berichtet die Tageszeitung</a>, f&uuml;r die das Land Malta &bdquo;ein friedliebender Br&uuml;ckenbauer&ldquo; zu &bdquo;seinen Nachbarn im Norden, S&uuml;den, Osten und Westen&ldquo; ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Feb 2011 11:34:08 +0100</pubDate><guid>518561</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Europas ungutes Beispiel (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/515461-europas-ungutes-beispiel</link><description><![CDATA[Lügner, Betrüger und oft einfach verantwortungslos... manchen europäischen Politikern fehlt es an Glaubwürdigkeit, um die Werte der Gemeinschaft angesichts der Revolten in der arabischen Welt zu vertreten, klagt die Frankfurter Rundschau. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 18:18:37 +0100</pubDate><guid>515461</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Libyens Kampf, Europas Schmach (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/514131-libyens-kampf-europas-schmach</link><description><![CDATA[Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:59:31 +0100</pubDate><guid>514131</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Was auf Europa zukommt (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/510871-was-auf-europa-zukommt</link><description><![CDATA[Terrorismus, Einwanderung und Wirtschaft: für die Europäer ist die Welle von Revolten, die die arabischen Welt erschüttern, voller schwer einzuschätzender Gefahren. El País hat versucht, Richtig und Falsch zu entwirren. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 17:23:21 +0100</pubDate><guid>510871</guid></item>
<item><title>Arabische Revolution | Lady Ashton hat sich ausgebootet (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/506941-lady-ashton-hat-sich-ausgebootet</link><description><![CDATA[Nun versprach Catherine Ashton bis 2013 eine Unterstützung für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro. Libération bemerkt, dass erst die tunesischen Boatpeople an den Küsten von Lampedusa anlaufen mussten, damit die EU endlich der tunesischen Revolution aktive Hilfestellung leistete. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:04:55 +0100</pubDate><guid>506941</guid></item>
<item><title>Niederlande-Afghanistan | Missverständnis über den Einsatz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/503161-missverstaendnis-ueber-den-einsatz</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wir wollen gegen die Taliban k&auml;mpfen, erkl&auml;ren Polizisten im Kundus&ldquo;, berichtet <em>De Volkskrant</em>. Die niederl&auml;ndische Tageszeitung <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2668/Buitenland/article/detail/1834742/2011/02/15/Agenten-in-Kunduz-wij-willen-juist-vechten.dhtml" target="_blank">schreibt</a>, dass &bdquo;die Polizisten die niederl&auml;ndische Mission nicht begreifen&ldquo;. Ende Januar hatte die linksgerichtete <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/479681-zurueck-nach-afghanistan" target="_blank">Opposition der Regierung gr&uuml;nes Licht</a> f&uuml;r eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/196111-die-versuchung-rueckzug" target="_blank">neue Afghanistan-Mission</a> gegeben, um dem Land beim Wiederaufbau und der inneren Sicherheit zu helfen. Die Gr&uuml;nen hatten dabei ausdr&uuml;cklich gefordert, dass in der Abmachung mit den afghanischen Beh&ouml;rden schwarz auf wei&szlig; die &bdquo;ausschlie&szlig;lich zivile Nutzung der Ausbildungsmission&ldquo; stehe. Allerdings erkl&auml;rte ein Vertreter der afghanischen Polizei gegen&uuml;ber dem <em>Volkskrant</em>: &bdquo;Wir brauchen keine Polizei, die Kleinkriminelle schnappt und durch die Stra&szlig;en patrouilliert. Hier ist Krieg.&ldquo; Die Polizei m&uuml;sse &bdquo;ins Gefecht.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Feb 2011 12:12:50 +0100</pubDate><guid>503161</guid></item>
<item><title>Niederlande - Iran | Spannungen nach heimlicher Beerdigung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/494391-spannungen-nach-heimlicher-beerdigung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Beziehungen zum Iran erreichen Tiefpunkt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2668/Buitenland/article/detail/1832427/2011/02/07/Relatie-met-Iran-bereikt-dieptepunt.dhtml">titelt <em>De Volkskrant</em></a>, nachdem der niederl&auml;ndische Au&szlig;enminister Uri Rosenthal, derzeit auf Reise im Nahen Osten, den niederl&auml;ndischen Botschafter im Iran abberufen hat. Nach der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/483421-hinrichtung-loest-diplomatische-krise-aus">Hinrichtung der niederl&auml;ndisch-iranischen Staatsb&uuml;rgerin Zahra Bahrami</a> am 29. Januar im Iran, bat Den Haag um die &Uuml;berf&uuml;hrung der Leiche. Am 6. Februar aber &bdquo;wurde Bahrami an einem geheim gehaltenen Ort bei Semnan, Hunderte von Kilometern von Teheran entfernt, bestattet. Ihre Angeh&ouml;rigen wurden nicht rechtzeitig unterrichtet und konnten dem Begr&auml;bnis nicht beiwohnen.&ldquo; Dem Blatt zufolge &bdquo;best&auml;rkt die Blitzbestattung die Ger&uuml;chte&ldquo;, dass Bahrami nicht geh&auml;ngt, sondern zu Tode gefoltert worden sei. Am 7. Februar folgte der iranische Botschafter nicht der Vorladung ins Au&szlig;enministerium, dann fand sich der niederl&auml;ndischen Botschafter in Teheran bei den Beh&ouml;rden verschlossene T&uuml;ren vor. Rosenthal bezeichnete die Lage als &bdquo;gespannt&ldquo; und erkl&auml;rte, dass die Vorg&auml;nge &bdquo;nicht normal im diplomatischen Verkehr&ldquo; seien. Hier erkenne man &bdquo;den Charakter des iranischen Regimes.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate><guid>494391</guid></item>
<item><title>Europa – Ägypten | Stabilität, unser Fetisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/490611-stabilitaet-unser-fetisch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Mubaraks Handlanger&ldquo;, titelt die <em>Tageszeitung</em> &uuml;ber den Bildern europ&auml;ischer Politiker, die dem &auml;gyptischen Pr&auml;sidenten wohlwollend die Hand sch&uuml;tteln. Zapatero (2004), Sarkozy (2010), Merkel (2010), Berlusconi (2009): &bdquo;Nach drei&szlig;ig Jahren Freundschaft mit dem Diktator gehen westliche Politiker nur z&ouml;gerlich auf Distanz. Keine Forderng nach Mubaraks R&uuml;cktritt, keine Einstellung der Milliaredenhilfen f&uuml;r das Regime&ldquo;, entr&uuml;stet sich die alternative Zeitung. &bdquo;In den Augen oppositioneller arabischer Demokraten haben die europ&auml;ischen M&auml;chte und die EU jede Glaubw&uuml;rdigkeit in Sachen Menschenrechte eingeb&uuml;&szlig;t.&ldquo; Kein Einzelfall, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/im-zweifel-fuer-die-potentaten/" target="_blank">meint die <em>TAZ</em></a>. &bdquo; Wo immer die EU f&uuml;r ihre Mitgliedsl&auml;nder zentrale Positionen in Stellung bringt &ndash; Abwehr der Fl&uuml;chtlinge an den Mauern der Festung Europa, Sicherung der Energiequellen -, &uuml;berall ist ihr jeder Gewaltherrscher recht, soweit er Stabilit&auml;t zu verb&uuml;rgen scheint. Es ist dieser Fetisch Stabilit&auml;t, f&uuml;r den die EU jetzt die Quittung erh&auml;lt.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Feb 2011 12:47:45 +0100</pubDate><guid>490611</guid></item>
<item><title>EU-Ägypten | Letzter Aufruf für Ohnmächtige (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/484131-letzter-aufruf-fuer-ohnmaechtige</link><description><![CDATA[Erst reagierte sie nur zögerlich auf die tunesische „Jasminrevolution“, jetzt scheint die EU angesichts des ägyptischen Aufstands gegen Husni Mubarak schon wieder gelähmt. Dabei, so die europäische Presse, ist doch gerade jetzt die Gelegenheit, für mehr Demokratie in ihrem „Hinterhof“ am Mittelmeer einzutreten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:16:04 +0100</pubDate><guid>484131</guid></item>
<item><title>Niederlande – Iran | Hinrichtung löst diplomatische Krise aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/483421-hinrichtung-loest-diplomatische-krise-aus</link><description><![CDATA[<p>Die&nbsp; &bdquo;Schandtat im Iran&ldquo;. So zitiert der <em>Volkskrant</em> die Reaktion des niederl&auml;ndischen Au&szlig;enministers Uri Rosenthal auf die Hinrichtung der iranisch-niederl&auml;ndischen B&uuml;rgerin Zahra Bahrami in der Nacht vom 28. Januar. Aufgrund ihrer Teilnahme an den <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/31481-peinliches-thema-iran" target="_blank">Protesten nach den iranischen Pr&auml;sidentschaftswahlen</a> wurde sie am 31. Dezember 2009 im Iran verhaftet. Anschlie&szlig;end sprach man sie des Drogenbesitzes und der Mitgliedschaft im Verband der Monarchisten schuldig. Obwohl die Den Haager Regierung Klarheit forderte und Teheran, das die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft nicht anerkennt, Signale der Beruhigung aussandte, wurde der Prozess &bdquo;nie wirklich abgeschlossen&ldquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2824/Politiek/article/detail/1829837/2011/01/31/Nederland-kan-weinig-sancties-opleggen-aan-Iran.dhtml" target="_blank">urteilt <em>De Volkskrant</em></a>. F&uuml;r die Tageszeitung schl&auml;gt &bdquo;die Nachricht [&uuml;ber die Hinrichtung Zahra Bahramis] wie eine Bombe ein. Selbst ihr Anwalt war nicht informiert.&ldquo; Die Niederlande haben ihre <a href="http://www.minbuza.nl/en/News/Newsflashes/2011/01/Minister_freezes_contacts_with_Iran" target="_blank">diplomatischen Beziehungen mit dem Iran eingefroren</a> und werden anl&auml;sslich des EU-Au&szlig;enministertreffens am 31. Januar m&ouml;gliche Sanktionen diskutieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:12:52 +0100</pubDate><guid>483421</guid></item>
<item><title>EU-Weißrussland | Minsk schachert mit Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/483091-minsk-schachert-mit-bruessel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Lukaschenko feilscht mit der EU&quot;, <a href="http://edgp.dziennik.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=341093" target="_blank">titelt die <em>Dziennik Gazeta Pawna</em></a>, w&auml;hrend die europ&auml;ischen Au&szlig;enminister entscheiden m&uuml;ssen, welche Art von Sanktionen der wei&szlig;russischen Regierung daf&uuml;r auferlegt werden sollen, dass sie die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/437321-der-blindheit-blutige-folgen" target="_blank">Opposition w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaftswahlen</a> im vergangenen Dezember brutal niedergeschlagen hat. Nach Meinung der Warschauer Tageszeitung sollte Br&uuml;ssel rund 160 hohen wei&szlig;russischen Beamten den Zugang zur EU verwehren, darunter auch dem Pr&auml;sidenten und seinem Sohn. Eine Unterbrechung des Handels zwischen den europ&auml;ischen Unternehmen und der wei&szlig;russischen Energieindustrie, der ersten Einnahmequelle des Regimes in Minsk, wird ebenfalls in Erw&auml;gung gezogen.</p>
<p>W&auml;hrend Br&uuml;ssel noch debattiert, hat Lukaschenko pl&ouml;tzlich beschlossen, zwei im Dezember verhaftete Opponenten freizulassen. &bdquo;So beginnt das Regime ein neues Feilschen mit Br&uuml;ssel&ldquo;, erkl&auml;rt die <em>DGP</em>: &bdquo;andere politische H&auml;ftlinge werden freigelassen, sollte die EU auf Sanktionen verzichten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:53:17 +0100</pubDate><guid>483091</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Frattinis Plan für Ägypten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/481671-frattinis-plan-fuer-aegypten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Tag der Abrechnung in &Auml;gypten&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/robert-fisk-egypts-day-of-reckoning-2196751.html" target="_blank">titelt <em>The Independent</em></a> &uuml;ber das, was sich als ein kritisches Wochenende f&uuml;r Husni Mubaraks wackeliges Regime herausstellen d&uuml;rfte. Millionen von Demonstranten wollen aus Protest am 28. Januar nach dem Morgengebet auf die Stra&szlig;en str&ouml;men. Der erfahrene Nahost-Korrespondent der britischen Tageszeitung, Robert Fisk, meint dazu: &bdquo;Die Amerikaner und die EU sagen dem Regime, auf das Volk zu h&ouml;ren &ndash; doch wer ist dieses Volk, wer sind seine Anf&uuml;hrer? Dies ist kein islamischer Aufstand &ndash; obwohl es durchaus einer werden k&ouml;nnte. Trotz des &uuml;blichen Geredes &uuml;ber die Teilnahme der Muslimischen Bruderschaft an den Demonstrationen, handelt es sich hier nur um eine Masse von &Auml;gyptern, die jahrzehntelang durch Misserfolge und Dem&uuml;tigungen unterdr&uuml;ckt wurden.&ldquo;</p>
<p>Unterdessen <a href="http://euobserver.com/9/31716" target="_blank">berichtet der <em>EUobserver</em></a>, der italienische Au&szlig;enminister Franco Frattini habe an die EU appelliert, um ein hochrangiges &bdquo;politisches Unterst&uuml;tzungsteam&ldquo; nach &Auml;gypten zu schicken, wo es &bdquo;die Spannungen beruhigen&ldquo; soll, wie auch in anderen nordafrikanischen, von B&uuml;rgerunruhen getroffenen L&auml;ndern. Bei einer Versammlung der EU-Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel am 31. Januar will Frattini Pl&auml;ne f&uuml;r eine europ&auml;ische Mission vorstellen, die &bdquo;auf h&ouml;chster Ebene [...] mit der Zivilgesellschaft, den B&uuml;rgermeistern und den Oppositionsparteien&ldquo; Kontakt aufnehmen soll, &bdquo;um Informationen zu sammeln, nicht um Anweisungen zu erteilen&ldquo;. Der Minister meint, die unberechenbare Situation in &Auml;gypten k&ouml;nne nicht durch &bdquo;sporadische Initiativen von diesem oder jenem Staat in Europa, sondern nur durch eine europ&auml;ische Initiative&ldquo; behandelt werden. Doch bis Montag ist es vielleicht schon zu sp&auml;t.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:48:01 +0100</pubDate><guid>481671</guid></item>
</channel></rss>
