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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Medien und Multimedia]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Deutschland: Eine vernichtende Niederlage für Google]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3775731-eine-vernichtende-niederlage-fuer-google?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 13. Mai hat der deutsche Bundesgerichtshof entschieden, dass die automatischen Suchtipps der Internet-Suchmaschine Google Persönlichkeitsrechte verletzten können.</p></p>

<p><p>Um anschaulich zu machen, mit welcher Methode diese Suchtipps arbeiten, veröffentlicht <em>Die Welt kompakt</em> die Ergebnisse, die Google vorschlägt, wenn nach der deutschen Bundeskanzlerin gesucht wird.</p></p>

<p><blockquote> <p>Angela Merkel</p></p>

<p></blockquote> <p>Angela Merkel FKK</p></p>

<p><p>Angela Merkel twitter</p></p>

<p><p>Angela Merkel lebenslauf</p></p>

<p><p>Angela Merkel badeanzug</p></p>

<p><p>Angela Merkel joachim sauer</p></p>

<p><p>Angela Merkel doktorarbeit</p></p>

<p><p>Angela Merkel privat</p></p>

<p><p>Angela Merkel kontakt</p></p>

<p><p>Angela Merkel urlaub</p></p>

<p><p>„Bei der Bundeskanzlerin mag Googles automatische Vervollständigung moderat bis amüsant ausfallen“, meint die Tageszeitung. Allerdings muss Google all jene löschen, von denen jemand meint, dass sie seine Persönlichkeitsrechte verletzen.</p></p>

<p><p>Mit seinem Urteil gab das Gericht einem Unternehmer Recht, der gegen das US-Unternehmen Google geklagt hatte, weil sein Name stets automatisch in Kombination mit den Begriffen „Scientology“ oder „Betrug“ erschien.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 15 May 2013 12:05:26 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3775731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Medien: „Die Pflicht zu Erzählen”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3743241-die-pflicht-zu-erzaehlen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Anlässlich des Weltpressetags am 3. Mai bringt die Tageszeitung aus Turin eine Sonderausgabe heraus. Allem voran steht ein Foto von Kriegskorrespondent Domenico Quirico, der seit drei Wochen in Syrien als vermisst gemeldet ist. Das gelbe Band symbolisiert die Kampagne für seine Freilassung.</p></p>

<p><p>„Die Regime, die die Pressefreiheit beschränken, müssten den Druck der öffentlichen Meinung spüren. Dabei könnten internationale Bemühungen etwas bewirken”, <a href="http://www.lastampa.it/2013/05/03/esteri/quella-liberta-di-stampa-diversa-a-ogni-latitudine-ar5GSkphBpnAZwkQRIBHoK/pagina.html">schreibt Chefredakteur Mario Calabresi</a> in seinem Leitartikel.</p></p>

<p><p>In einer Kolumne für Gastautoren <a href="http://lastampa.it/2013/05/03/esteri/loro-sono-i-nostri-eroi-68HghCoZAp3l2dxGSq9fnL/pagina.html">würdigt</a> Christophe Deloire, Generalsekretär von <em>Reporter ohne Grenzen</em> „unsere Helden”: die Journalisten, die ihre Freiheit und ihr Leben riskieren und „für unser Recht darauf, die Augen offen zu halten, kämpfen”. Zu ihnen gehört auch Mazen Darwish, der inhaftierte Leiter des syrischen Medienzentrums, der <a href="http://en.rsf.org/reporters-without-borders-prize-19-12-2012,43819.html">2012 den Pressefreiheitspreis der Organisation erhielt</a>.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 03 May 2013 12:02:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3743241</guid></item>
<item><title><![CDATA[Dänemark: Recht auf Privatsphäre: EU-Kommissarin rügt Dänemark]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3655361-recht-auf-privatsphaere-eu-kommissarin-ruegt-daenemark?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In einer E-Mail an <em>Politiken</em> wirft die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding, „der dänischen Regierung vor, die Verhandlungen über die geplante <a href="http://ec.europa.eu/justice/data-protection/document/review2012/com_2012_11_de.pdf">EU-Datenschutz-Grundverordnung</a> zu behindern“.</p></p>

<p><p>Der Vorschlag, der derzeit in Brüssel geprüft wird, „soll Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten garantieren und die Regeln für Unternehmen vereinfachen“, <a href="http://politiken.dk/tjek/digitalt/ECE1941011/eu-kommissaer-gaar-i-rette-med-danmark-om-privatliv/">erklärt die Tageszeitung</a>.</p></p>

<p><p>Der dänische Justizminister findet unterdessen, dass der Vorschlag nicht ausreichend berücksichtigt, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten von Land zu Land stark variiert. Darüber hinaus ist er der Meinung, dass der Verordnungsvorschlag kaum Elemente enthält, die den Benutzer schützen.</p></p>

<p><p>Die laufenden Diskussionen veranschaulicht die Tageszeitung mit folgendem Beispiel: Der Name einer pensionierten Lehrerin ist auf Facebook mit einem Vibrator verbunden, seit sie auf der Internetseite eines Händlers „Gefällt mir“ anklickte, der größtenteils Küchenzubehör vertreibt.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 10 Apr 2013 11:33:44 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3655361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Google und Datenschutz: Machtprobe mit den EU-Staaten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3625261-google-und-datenschutz-machtprobe-mit-den-eu-staaten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Sechs von Europas größten Datenschutzbehörden leiteten am 2. April ein gemeinsames Gerichtsverfahren gegen den Online-Giganten Google ein. Es geht dabei um mutmaßliche Verstöße gegen das Datenschutzrecht der EU. Die Klage von Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien ist die erste derartig koordinierte Datenschutzklage von EU-Mitgliedsstaaten gegen ein Unternehmen. <a href="/de/content/news-brief/3437251-bald-strafen-fuer-google">Die Europäische Kommission erklärte</a> 2012, dass Googles Datenschutzregelungen sich nicht an das EU-Recht halten, da die Nutzer nicht ausreichend über die gesammelten Daten informiert werden. Sie setzte dem Unternehmen eine Frist von vier Monaten, um seine Datenschutzregeln zu aktualisieren. Diese Frist ist nun abgelaufen, ohne dass Google etwas dahingehend geändert hätte.</p></p>

<p><p>Die <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/2b40d8ba-9bae-11e2-a820-00144feabdc0.html#axzz2PIaCf3PQ"><em>Financial Times</em></a> erläutert die Sanktionen, denen sich Google aussetzt und schreibt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Europäische Überwachungsbehörden können zur Zeit nur Geldstrafen unter einer Million Euro anordnen, doch durch neue EU-weite Regelungen könnten sie für Unternehmen demnächst Geldbußen in Höhe von bis zu zwei Prozent des Jahresumsatzes verhängen. In Googles Fall könnte dies bis zu rund 760 Millionen US-Dollar (594 Mio. Euro) betragen, ausgehend vom Einkommen 2011. Die neuen Regelungen könnten noch vor Ende des Jahres von den EU-Gesetzgebern und den Mitgliedsstaaten genehmigt werden.</p></p>

<p></blockquote> <p><a href="http://www.telegraph.co.uk/comment/telegraph-view/9967617/Europes-adversarial-approach-to-Google-could-end-up-backfiring.html"><em>The Daily Telegraph</em> betont</a> hingegen die unterschiedlichen Einstellungen zum Datenschutz in den USA im Vergleich zu Europa:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es wäre wahrscheinlich zu zynisch, andeuten zu wollen, dass die feindliche Haltung Europas gegenüber Google mancherorts auf einen gemeinen Antiamerikanismus zurückzuführen ist. In der deutschen Kultur etwa ist eine andere Einstellung gegenüber dem Datenschutz tief verwurzelt. Doch es ist auch offensichtlich, dass Europa, sogar mit den enormen Ausmaßen des gemeinsamen Markts, im Vergleich zu den USA immer ein zweitrangiger Markt für Google bleiben wird. Wenn die Regulierungsbehörden es der Firma schwerer machen, in Europa zu funktionieren, dann kann sie ganz einfach Teile ihres Angebots wegschalten. Sollte man also eines schönen Tages feststellen, dass Street View nicht mehr verfügbar ist, Microsofts entsprechendes Produkt aber schon, dann hätte man dieses überraschende Monopol den europäischen Regulierungsbehörden zu verdanken.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:52:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3625261</guid></item>
<item><title><![CDATA[Fernsehen: Euronews: der Info-Turm zu Babel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3602951-euronews-der-info-turm-zu-babel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[La Croix, Paris &ndash; Der europäische Nachrichtensender feiert 20-jähriges Jubiläum. Mit seinen 400 Journalisten aus mehr als dreißig Ländern überzeugt der in dreizehn Sprachen ausgestrahlte Sender gleichermaßen den deutschen Geschäftsmann wie den ägyptischen Demonstranten. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3602951-euronews-der-info-turm-zu-babel?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 29 Mar 2013 14:25:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3602951</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: „Abgeordnete stimmen über Pressegesetz ab“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3553811-abgeordnete-stimmen-ueber-pressegesetz-ab?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Gerüchten zufolge sollen sich die drei größten britischen Parteien – die Tories, Labour und die Liberaldemokraten – auf eine Regulierung der Presse geeinigt haben. Damit reagieren sie auf den <a href="/de/content/press-review/3099441-des-vierten-standes-zaehmung">Leveson-Bericht</a> über ethische Grundsätze der Medienarbeit.</p></p>

<p><p>Den Untersuchungsergebnissen zufolge soll ein unabhängiges Presse-Überwachungsorgan geschaffen und seine Aktivitäten gesetzlich geregelt werden.</p></p>

<p><p>Wie die meisten Zeitungen widersetzte sich auch Regierungschef David Cameron diesen Überwachungs-Forderungen. Die Einzelheiten zum geplanten Projekt werden am heutigen Montag vorgestellt, bevor die Abgeordneten am Nachmittag darüber abstimmen.</p></p>

<p><p>Neben dem Foto von Winston Churchill, Premier während des Zweiten Weltkrieges, ermahnt <em>The Sun</em> die Abgeordneten, „keine Schande über Großbritannien zu bringen, indem sie 318 Jahre Pressefreiheit einfach so wegwerfen“.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 18 Mar 2013 12:22:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3553811</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Ein Spielplatz für Hacktivisten ?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3530161-ein-spielplatz-fuer-hacktivisten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Respekt, Prag &ndash; In der vergangenen Woche wurde die Tschechische Republik Opfer einer ganzen Serie von Hacker-Angriffen. Das gut entwickelte Netz des kleinen Landes ist eine ideale Testzone für weit größere Angriffe, glaubt ein Internetexperte. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3530161-ein-spielplatz-fuer-hacktivisten?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 13 Mar 2013 13:16:40 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3530161</guid></item>
<item><title><![CDATA[Ungarn: Klubrádió hat gewonnen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3498361-klubradio-hat-gewonnen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am gestrigen 5. März hob das Budapester Verwaltungs- und Arbeitsgericht ein Verbot auf, mit dem der Radiosender Klubrádió seine Sendefrequenzen verlieren sollte. Das 2011 von der staatlichen Medienbehörde (NMHH) ausgesprochene Verbot galt seitdem als Zensur-Versuch, mit dem die regierungstreue öffentliche Behörde einem oppositionellen Radio die Möglichkeit nehmen wollten, seine 400.000 Hörer zu erreichen.</p></p>

<p><p>Bereits 2012 wurden vier Gerichtsurteile gefällt, die dem Klubrádió Recht gaben. Allerdings wurden diese nie vom zuständigen Medienrat umgesetzt, in dem vor allem Getreue des konservativen Regierungschefs Viktor Orbán sitzen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:12:51 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3498361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Spionage-Spam vom Staat]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3443441-spionage-spam-vom-staat?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Süddeutsche Zeitung, München &ndash; Er gilt als der böseste Deutsche im Internet: Martin Münch liefert Polizei und Geheimdiensten Überwachungs-Software. Auch Diktatoren drangsalieren mit den Programmen ihre Bürger. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3443441-spionage-spam-vom-staat?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 22 Feb 2013 13:47:55 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3443441</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Bald Strafen für Google? ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3437251-bald-strafen-fuer-google?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„EU droht mit Sanktionen gegen Google und dessen Datenschutzbestimmungen“, <a href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2013/02/19/l-europe-menace-de-sanctionner-google-et-son-usage-des-donnees-personnelles_1834850_3234.html">berichtet <em>Le Monde</em></a>. Am Montag haben sich die nationalen Datenschutzbehörden in der sogenannten Artikel-29-Gruppe darauf geeinigt, ab dem 26. Februar ein Sanktionsverfahren gegen den amerikanischen Konzern einzuleiten.</p></p>

<p><p>Die europäischen Datenschutz-Beauftragten urteilen, dass die Nutzungsbestimmungen und die Datenaustauschrichtlinie der Suchmaschine „nicht konform mit EU-Recht“ seien. Die französische Datenschutzbehörde CNIL, deren Präsident derzeit der Artikel-29-Gruppe vorsitzt, hatte von Google verlangt, „den Empfehlungen bis zum <a href="/de/content/todays-front-pages/2888231-die-letzten-titelseiten">15. Februar 2013</a> Folge zu leisten“, doch angesichts „der mangelnden Bereitschaft von Google“ wolle die CNIL nun handeln.</p></p>

<p><p>Ziel des Verfahrens sei es, Sanktionen „noch vor Sommer“ zu verhängen. Sollten die 27 Regulierungsbehörden sich einigen, wären die jeweiligen nationalen Datenschutzbehörden zuständig. Sie könnten Bußgelder bis zu 300.000 Euro pro Google-Service verhängen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Feb 2013 15:04:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3437251</guid></item>
<item><title><![CDATA[Pressefreiheit: Wie Brüssel die Medien retten will]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3309191-wie-bruessel-die-medien-retten-will?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die EU soll mehr Befugnisse bekommen, um die Pressefreiheit in den Ländern und im Internet zu gewährleisten. Das raten Experten in einem <a href="http://ec.europa.eu/information_society/media_taskforce/doc/pluralism/hlg/hlg_final_report.pdf">Bericht</a> für die EU-Kommissarin für den digitalen Wandel Neelie Kroes.</p></p>

<p><p>Der Bericht, der neben der Situation der Medien in Ungarn auch Frankreich und Italien kritisiert, schlägt eine Harmonisierung der nationalen Regelungen vor (insbesondere bei Datenschutz und Schutz vor Verleumdung), da die europäischen Medien ohnehin grenzübergreifend agieren würden.</p></p>

<p><p>„Es gibt gewichtige Gründe, warum die EU den Schutz von Presse- und Meinungsfreiheit überprüfen muss“, <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/eba0c7ee-649c-11e2-934b-00144feab49a.html">kommentiert die <em>Financial Times</em></a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Einige Mitgliedsstaaten, insbesondere Ungarn, haben jüngst Maßnahmen ergriffen, welche die Unabhängigkeit der Presse ernsthaft bedrohen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Dennoch gäbe es einen Widerspruch, dieses Grundprinzip verteidigen zu wollen und gleichzeitig Brüssel mehr Befugnisse über die Medien einzuräumen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der Kommission eine Aufsicht über die Medienregulation einzuräumen, heißt einer neuen Form der Einmischung — diesmal aus Brüssel — Tür und Tor zu öffnen. [...] Es gibt bessere Wege, damit die Medienregulierungsbehörden keine Marionetten der Staaten sind. Die <a href="http://www.europarl.europa.eu/charter/default_de.htm">Europäische Charta der Grundrechte</a>, welche den Staaten auferlegt, Presse- und Meinungsfreiheit zu garantieren, ist seit 2009 verbindlich. Verstöße können somit gerichtlich geahndet werden. Die Provokationen von Ländern wie Ungarn zeigen, dass es wirksamere Instrumente braucht, um die Regierungen davon abzuhalten, die demokratischen Grundrechte zu beschneiden. Europa mangelt es an graduierten Antworten auf Verstöße, beispielsweise, indem Zahlungen aus bestimmten Fonds eingefroren oder storniert werden, sobald die rote Linie überschritten wird. [...] Brüssel zum neuen Herrn über die Medien zu machen, ist jedenfalls nicht der richtige Weg, um eine freie und lebendige Presse zu garantieren.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 23 Jan 2013 15:28:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3309191</guid></item>
<item><title><![CDATA[Die Presse in Europa (5/5): In der Brüsseler Seifenblase ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3184571-der-bruesseler-seifenblase?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Inside Story, Melbourne &ndash; Dutzende von Journalisten versuchen in Europas Kraftwerk über das Treiben aller Institutionen zu berichten. Doch, wie ein australischer Neuling herausfand, bekommen sie zu viele Informationen in zu wenig Zeit, um zu verstehen, was eigentlich passiert. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3184571-der-bruesseler-seifenblase?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 28 Dec 2012 10:00:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3184571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Die Presse in Europa (4/5): Der Tod des Literaturkritikers]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3194211-der-tod-des-literaturkritikers?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Axess, Stockholm &ndash; Klatsch schlägt Kultur: In Hoffnung auf mehr Leser will schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet ihre Literaturseiten abspecken und dafür die Lifestyle-Rubrik erweitern. Welch eine Verarmung der Presse!, klagt einer der Kritiker, die dabei auf der Strecke blieben. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3194211-der-tod-des-literaturkritikers?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 27 Dec 2012 10:00:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3194211</guid></item>
<item><title><![CDATA[Die Presse in Europa (2/5): Und ewig lockt die Macht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3179601-und-ewig-lockt-die-macht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The New York Times, New York &ndash; Mauscheleien zwischen Medien und Politikern schienen unter Präsident Sarkozy ungekannte Ausmaße angenommen zu haben. Doch anstatt die alten Gewohnheiten abzulegen, gibt sich der zurückhaltende Nachfolger Hollande damit zufrieden, die Medien in seiner Reichweite zu halten. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3179601-und-ewig-lockt-die-macht?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 25 Dec 2012 10:00:47 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3179601</guid></item>
<item><title><![CDATA[Die Presse in Europa (1/5): El País: Am Größenwahn gescheitert]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3179061-el-pais-am-groessenwahn-gescheitert?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Mediapart , Paris &ndash; Sie war die Erfolgsstory des demokratischen Übergangs und das Aushängeschild der spanischen Presse. Doch heute verbucht die linksliberale Tageszeitung riesige Verluste. Die Krise wurde von der Unternehmensleitung verschlimmert, aber die will nicht die Verantwortung übernehmen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3179061-el-pais-am-groessenwahn-gescheitert?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 24 Dec 2012 10:00:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3179061</guid></item>
<item><title><![CDATA[Medien : Dieser Artikel wird sich selbst vernichten ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3124491-dieser-artikel-wird-sich-selbst-vernichten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Der Spiegel, Hamburg &ndash; Die „Financial Times Deutschland“ erscheint am 7. Dezember zum letzten Mal. Die „Frankfurter Rundschau“ ist insolvent. Dahinter steckt eine Entwicklung, die größer ist als das Internet, meint der Netz-Guru Sascha Lobo: Nachrichten werden zum Prozess. Der statische Artikel ist nicht mehr zeitgemäß. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3124491-dieser-artikel-wird-sich-selbst-vernichten?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 06 Dec 2012 17:33:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3124491</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Des vierten Standes Zähmung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3099441-des-vierten-standes-zaehmung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&nbsp;Der 2.000 Seiten starke Bericht beschreibt eine Medienindustrie, in der Korruption und Bel&auml;stigung, die an Verfolgung grenzt, florieren, und empfiehlt die Einf&uuml;hrung einer neuen, unabh&auml;ngige Institution zur &Uuml;berwachung der Presse auf gesetzlichen Grundlagen. Die Zeitungen sprechen sich einstimmig f&uuml;r eine Reform aus, weisen jedoch alle gesetzlichen Einschr&auml;nkungen zur&uuml;ck, da sie die F&auml;higkeit der Presse, als W&auml;chter zu fungieren, behindern w&uuml;rden.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/121130ft_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>So schreibt Philip Stephens in der <em>Financial Times</em>:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/121130telegraph_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Der Leitartikler des <em>Daily Telegraph</em> kritisierte ebenfalls eine gesetzliche Regulierung:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-sun.png" alt="" style="display:block;" /><p><p>Das Boulevardblatt <em>The Sun</em>, der Bruder von Rupert Murdochs <em>News of the World</em>, die nach dem Abhrskandal eingestellt wurden, fgt hinzu:</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 30 Nov 2012 17:41:03 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3099441</guid></item>
<item><title><![CDATA[Dänemark: Europameister der TV-Serien]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3096781-europameister-der-tv-serien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Le Monde, Paris &ndash; Das kleine Land sprengt heute durch gut gemachte Serien wie Borgen den Bildschirm. Ein Erfolg, der ein weltweit einzigartiges Produktionssystem auszeichnet: völlige Freiheit für die Drehbuchautoren. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3096781-europameister-der-tv-serien?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 30 Nov 2012 13:04:47 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3096781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Vereinigtes Königreich: Das große Köpferollen bei der  BBC]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3022041-das-grosse-koepferollen-bei-der-bbc?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die <em>BBC</em> steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte. Am Wochenende fand der dramatische R&uuml;cktritt von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer George Entwistle statt, nach nur 54 Tagen im Amt. Entwistle reichte die K&uuml;ndigung ein, nachdem am Freitag deutlich wurde, dass die <em>BBC</em> einen ehemaligen Politiker der konservativen Partei, Lord McAlpine, f&auml;lschlicherweise in eine P&auml;dophilie-Geschichte verwickelt hatte. Das war der zweite Skandal innerhalb der letzten Wochen: Vorher hatte sich herausgestellt, dass die derzeit ber&uuml;hmteste <em>BBC</em>-Sendung, Newsnight, Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauch gegen den nun verstorbenen TV-Star Jimmy Savile vertuscht hatte.</p>

<p>Die britische Presse analysiert heute Morgen nun flei&szlig;ig einen weiteren R&uuml;cktritt in der Chefetage der <em>BBC</em>, n&auml;mlich den von Nachrichtenchefin Helen Boaden. Weiter wettert sie gegen die Auszahlung von 450.000 Pfund (562.000 Euro) an Entwistle. <a href="http://www.independent.co.uk/voices/editorials/editorial-the-answer-for-the-bbc-is-reform-not-a-witchhunt-8304981.html"><em>The Independent</em> bemerkt</a>, der Unfug der letzten Wochen sei ein &bdquo;wahres Geschenk&ldquo; f&uuml;r die &bdquo;Feinde der <em>BBC</em>&ldquo; gewesen.</p></p>

<p><blockquote> <p>Viele Angeh&ouml;rige der Rechten geh&ouml;ren dazu. Sie lechzen seit Jahren nach einer geh&ouml;rigen Kritik des Unternehmens f&uuml;r das, was sie f&uuml;r pro-europ&auml;ische, Tory-feindliche und generell schwache, aufgeweichte Vorurteile zugunsten der Linken halten.</p>

<p>Die Gefahr ist nun, dass eine Art Hexenjagd in Gang kommt. Jeder R&uuml;cktritt sch&uuml;rt den Verdacht, dass ein anderer, noch unw&uuml;rdigerer Mitarbeiter im Amt gelassen wurde. Dadurch nehmen die Forderungen nach noch mehr Opfern zu.</p></p>

<p></blockquote> <p>Solche Ansichten &auml;u&szlig;ert Londons konservativer B&uuml;rgermeister Boris Johnson, der in seiner w&ouml;chentlichen Kolumne im <em>Daily Telegraph</em> die <em>BBC</em> f&uuml;r ihren &bdquo;so sch&auml;bigen, schwachsinnigen&ldquo; Journalismus <a href="http://www.telegraph.co.uk/comment/columnists/borisjohnson/9671346/BBC-investigation-Smearing-an-innocent-mans-name-is-the-real-tragedy-here.html">angreift</a>. Jene, die ihn praktizieren &bdquo;interviewen sich nun gegenseitig in einer grotesken Selbstmitleidsorgie.&ldquo;</p></p>

<p><blockquote> <p>Die <em>BBC</em> hat es McAlpine zu verdanken, dass sie kriechen und katzbuckeln muss, bis die &Ouml;ffentlichkeit es versteht. Jeder, der mit dem &bdquo;P&auml;dophilie&ldquo;-Segment von Newsnight zu tun hatte, sollte sofort hinausgeworfen werden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Unterdessen <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/nov/11/bbc-after-entwistle">warnt <em>The Guardian</em></a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Man muss die Kirche im Dorf lassen. Ja, dies ist eine echte Krise f&uuml;r die <em>BBC</em>. Manche der Verfehlungen in Journalismus und Management k&ouml;nnen nur schwer entschuldigt werden. Doch sie ist immer noch eine vertrauensw&uuml;rdige, zuverl&auml;ssige und international anerkannte Organisation, die &uuml;berleben und unter der richtigen Leitung auch florieren wird.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 12 Nov 2012 16:31:22 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3022041</guid></item>
<item><title><![CDATA[Griechenland: Tausche Pressefreiheit gegen Sparzwang]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2997531-tausche-pressefreiheit-gegen-sparzwang?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Observer, London &ndash; Die EU ist darauf aus, den zunehmend autoritären Führungsstil Viktor Orbáns in Ungarn bloßzustellen, doch drückt sie bezeichnenderweise ein Auge zu, wenn es um die Erosion der Pressefreiheit in Griechenland geht – dem Land, dem sie eine Flut von kontraproduktiven Sparmaßnahmen auferlegt hat. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2997531-tausche-pressefreiheit-gegen-sparzwang?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 06 Nov 2012 13:33:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2997531</guid></item>
<item><title><![CDATA[Griechenland: Warum ich die Lagarde-Liste veröffentlicht habe]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2978001-warum-ich-die-lagarde-liste-veroeffentlicht-habe?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Guardian, London &ndash; 2010 wurde die sogenannte Lagarde-Liste mit den Namen von über 2.000 griechischen Steuerflüchtlingen den Athener Behörden übergeben. Nichts geschah. Kostas Vaxevanis, Chef der Wochenzeitung Hot Doc, veröffentlichte schließlich die Liste — und wurde verhaftet. Für ihn ist seine Festnahme ein weiteres Symptom der griechischen Korruption. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2978001-warum-ich-die-lagarde-liste-veroeffentlicht-habe?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 31 Oct 2012 16:40:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2978001</guid></item>
<item><title><![CDATA[Digitale Bohème: Mit 1000 Euro in Berlin]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2515921-mit-1000-euro-berlin?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt &ndash; Blogs, Twitter, Start-ups: Berlin will die Stadt in Deutschland sein, in der man kulturell noch was bewegen kann. Deswegen ist es auch Zentrum des Kampfes für ein bedingungsloses Grundeinkommen, um all diese Kreativität zu ermöglichen. Hämisch porträtiert ein Blogger ein „unstetes, opportunistisches Milieu“. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2515921-mit-1000-euro-berlin?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 14 Aug 2012 13:06:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2515921</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland : Die Kanzlerin verkauft sich gut – im Ausland ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2515391-die-kanzlerin-verkauft-sich-gut-im-ausland?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Unter dem Titel&nbsp;&bdquo;Das Gesicht der Krise&rdquo; kommentiert die <em>Welt am Sonntag</em> das h&auml;ufigste deutsche &bdquo;Cover Girl&rdquo; der letzten Jahre: Angela Merkel.</p>

<p>Schon vor ihrer Ver&ouml;ffentlichung am 10. August war die <a href="/de/content/news-brief/2501301-das-merkel-memorandum">Titelgeschichte</a> des britischen Magazins <em>Economist</em> &bdquo;ein Scoop&ldquo;, schreibt die Berliner Zeitung. &Auml;hnlich verhielt es sich bei den zahlreichen Merkel-Titelseiten der <a href="/de/content/news-brief/205181-hoert-merkel-europas-ruf"><em>Newsweek</em></a>, des <a href="/de/content/todays-front-pages/2217361-die-letzten-titelseiten"><em>New Statesman</em></a> (Terminator) oder der <em>Time</em>. In den spanischen und polnischen Medien wird die Kanzlerin gerne als Domina, in Griechenland als Nazi abgebildet. W&auml;hrend <em>The Economist</em> also ein weiteres Mal &uuml;ber die Kanzlerin spottete, freute sich <em>Der Spiegel </em>&uuml;ber einen seiner bestverkauften Titel  &ndash;  zum 50. Todestag von <a target="_self" href="https://magazin.spiegel.de/epaper/start/index.html">Hermann Hesse</a>. &bdquo;Merkel sells  &ndash;  in Deutschland aber nicht&rdquo;, stellt die <em>Welt am Sonntag</em> fest:</p></p>

<p><blockquote> <p>Unglaublich, aber wahr: W&auml;hrend der gesamten Euro-Krise hatten die deutschen Magazine kein Titelbild &uuml;ber die Kanzlerin im Zentrum des Sturms. Historiker, die in sp&auml;teren Jahren zur Mentalit&auml;tsgeschichte der europ&auml;ischen Einigung forschen, werden sich in den Archiven wundern: Die Deutschen kauften in der Krise Hefte mit Titeln &uuml;ber Einbrecher oder Hundetrainer.</p></p>

<p></blockquote> <p>Dass sich politische Titel in Deutschland schlecht verkaufen, reicht als Erkl&auml;rung nicht aus. Glaubt man der &bdquo;in warmen Farben gehaltenen Freundlichkeit&rdquo; des <a target="_self" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/h/201232">Merkel-Covers des <em>S&uuml;ddeutschen-Magazins</em></a>, geht es um die Sicht der Deutschen auf ihre Kanzlerin.</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Geschichte portr&auml;tiert sie wie eine Art fernes Familienmitglied mit einem interessanten Job &ndash; und nicht wie eine Kanzlerin in einer dramatischen Schicksalsstunde ihres Kontinents. Merkel passt das. Sie glaubt, dass sie ihre Arbeit am besten tun kann, wenn das deutsche Volk nicht so genau dabei zuschaut. [...] Sie hat wohl recht damit: Die Deutschen glauben, dass Merkel die Richtige in der Krise ist. Aber genau hinschauen, um das zu pr&uuml;fen, wollen sie eben nicht.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 Aug 2012 15:11:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2515391</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Im Gleichschritt hinter der Kanzlerin]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2332221-im-gleichschritt-hinter-der-kanzlerin?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Die Tageszeitung, Berlin &ndash; Deutschlands Medien sind quasi gleichgeschaltet, kritisiert Autor Robert Misik. In der Euro-Krise beten sie simple Vorurteile nach, bringen bar jeden ökonomischen Sachverstands Propagandafloskeln unter die Leute und sind damit mitverantwortlich an Angela Merkels umstrittener Krisenpolitik. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2332221-im-gleichschritt-hinter-der-kanzlerin?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 12 Jul 2012 13:11:22 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2332221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: ACTA landet im Müll ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2294771-acta-landet-im-muell?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Mit einer &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit lehnte das Europ&auml;ische Parlament am 4. Juli das umstrittene Abkommen gegen Produktpiraterie (<a href="/de/content/news-brief/2100711-acta-bald-der-versenkung">ACTA</a>) ab. 478 der EU-Abgeordneten stimmten dagegen, 39 daf&uuml;r. 168 enthielten sich. &bdquo;Um geistiges Eigentum zu sch&uuml;tzen, war das die falsche L&ouml;sung&ldquo;, kommentiert EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz das Abstimmungsergebnis. </p></p>

<p><p>Zu Beginn des Jahres hatte das Abkommen Massenproteste ausgel&ouml;st, die sich von den Stra&szlig;en polnischer St&auml;dte auf ganz Europa ausweiteten, <a href="http://www.rp.pl/artykul/11,907948-Eurodeputowani-popieraja-internautow-i-chca-odrzucenia-ACTA.htmlhttp://www.rp.pl/artykul/11,907948-Eurodeputowani-popieraja-internautow-i-chca-odrzucenia-ACTA.html" target="_self">erinnert</a> die Tageszeitung <em>Rzeczpospolita</em>. Die Demonstranten bef&uuml;rchteten, dass ACTA &bdquo;Unternehmen, die Internetinhalte anbieten, grenz&uuml;berschreitende Machtbefugnisse zugesteht, durch die sie Internetnutzer selbst dann bestrafen d&uuml;rfen, wenn sie Musik oder Filme nur innerhalb ihres Freundeskreises austauschen&ldquo;. Daraufhin hatten Deutschland, Holland, Zypern, Estland, Lettland, die Tschechische Republik und Polen die ACTA-Ratifizierung verschoben.</p></p>

<p><p>Obwohl ACTA abgelehnt wurde, gibt es theoretisch noch die M&ouml;glichkeit, dass die Europ&auml;ische Kommission ein neues Ratifizierungsverfahren f&uuml;r ein &uuml;berarbeitetes ACTA anleiert, betont Rzeczpospolita. Allerdings haben die EU-Abgeordneten schon angedroht, dass ihnen oberfl&auml;chliche Ver&auml;nderungen nicht reichen werden. 2010 hatte das Europ&auml;ische Parlament das SWIFT-Abkommen abgelehnt und seine Neuaushandlung erzwungen, deren Ziel es war, den Schutz der Privatsph&auml;re der EU-B&uuml;rger auszuweiten.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 04 Jul 2012 15:41:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2294771</guid></item>
<item><title><![CDATA[Presse: Minderheitensprachen brauchen Medien]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2177041-minderheitensprachen-brauchen-medien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Hufvudstadsbladet, Helsinki &ndash; In einem Kontinent, in welchem sprachliche Fragen manchmal noch Anlass zu nationalen Spannungen geben, spielen die Medien der Minderheiten eine verkannte, aber wichtige Rolle. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2177041-minderheitensprachen-brauchen-medien?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 14 Jun 2012 14:43:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2177041</guid></item>
<item><title><![CDATA[Presse : Eine Beilage über die „Generation E“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2093431-eine-beilage-ueber-die-generation-e?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>F&uuml;nf Monate nach der ersten Ausgabe erscheint nun die <a href="/de/content/news-brief/1446181-eine-zeitung-fuer-das-europa-von-morgen">zweite Europa-Beilage</a>, die sechs gro&szlig;e europ&auml;ische Tageszeitungen  &ndash; &nbsp; <a href="http://www.lemonde.fr" target="<em>self"><em>Le Monde</em></a>, <a href="http://www.elpais.com/especial/europa/" target="_self"><em>El Pa&iacute;s</em></a>, <a href="http://wyborcza.pl/51,75480,11832654.html?i=5" target="_self"><em>Gazeta Wyborcza</em></a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Europa</em>-_Beilage_der_SZ" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, <a href="http://www.guardian.co.uk/world/series/europa" target="_self"><em>The Guardian</em></a> und <a href="http://www.lastampa.it/focus/europa/" target="_self"><em>La Stampa</em></a>  &ndash; &nbsp;in Zusammenarbeit verfasst haben.</p>

<p>Das aktuelle Dossier ist der &bdquo;Generation E&ldquo; gewidmet, die nach dem Fall der Berliner Mauer geboren wurde und mit der Einheitsw&auml;hrung, dem Schengen-Raum, der Bologna-Reform, dem Erasmus-Programm und auch der Massenarbeitslosigkeit aufgewachsen ist.</p>

<p>&bdquo;Wenn es nicht McDonald's ist, was ist es dann?&ldquo; fragt die polnische Sonderbeilage, die sich f&uuml;r franz&ouml;sische, deutsche, italienische, britische und spanische Studierende interessiert, die es ins Ausland gezogen hat. Internationale Erfahrung ist wertvoll, kann aber auch sehr teuer werden.</p>

<p>Wie erlebt diese Generation den Aufbau Europas? F&uuml;r sie ist die Europ&auml;ische Union ein Fakt, kein Traum, und erregt sogar Misstrauen, wenn man den Umfragen Glauben schenkt. Die Generation Europa ist die gebildetste, die mit den meisten Diplomen beladene und auch die desillusionierteste Generation aller Zeiten. Sie ist Zeuge, wie unterschiedlich die einzelnen Staaten und Bildungssysteme das Angebot ihrer Hochschulen und Universit&auml;ten an die Erwartungen des Arbeitsmarktes anpassen. Die Beilage erz&auml;hlt die Geschichte des heutigen Europas, dessen Institutionen und Regierungen die Hoffnungen der Jugend bitter entt&auml;uschen.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 31 May 2012 14:46:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2093431</guid></item>
<item><title><![CDATA[Estland: Wozu einen Facebook-Account?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2068201-wozu-einen-facebook-account?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Postimees, Tallinn &ndash; Obwohl sich die Esten als ein vernetztes Volk verstehen, zeigen Statistiken, dass nur ein Drittel der Bevölkerung einen Account beim berühmten sozialen Netzwerk hat. Die anderen zwei Drittel finden, dass das Privatleben privat bleiben soll. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2068201-wozu-einen-facebook-account?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 28 May 2012 12:04:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2068201</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portrait: Sascha Lobo, Nerdkönig in der Internetwüste]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2026491-sascha-lobo-nerdkoenig-der-internetwueste?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Die Zeit, Hamburg &ndash; Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt - und gehasst. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2026491-sascha-lobo-nerdkoenig-der-internetwueste?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 12:27:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2026491</guid></item>
<item><title><![CDATA[Porträt: Max Schrems kündigt Facebook die Freundschaft]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1884931-max-schrems-kuendigt-facebook-die-freundschaft?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Süddeutsche Zeitung, München &ndash; Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an - wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1884931-max-schrems-kuendigt-facebook-die-freundschaft?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:04:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1884931</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: ACTA gebremst, Google gerügt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1573441-acta-gebremst-google-geruegt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die europ&auml;ischen Institutionen scheinen sich als sie wahren H&uuml;ter des Datenschutzes der Internet-User zu etablieren. Im Visier: ACTA und Google.</p>

<p>&bdquo;Das Europ&auml;ische Parlament bremst Anti-Piraterie-Abkommen aus&ldquo;, titelt El Pa&iacute;s. Das Blatt berichtet, dass den Europa-Parlamentariern eine Petition mit 2,5 Millionen Unterschriften von EU-B&uuml;rgern &uuml;berreicht worden ist und geht davon aus, dass <a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147938.pdf" target="_self">ACTA</a> &bdquo;mindestens noch ein Jahr warten muss&ldquo;, bevor es verabschiedet wird:</p></p>

<p><blockquote> <p>Das Europ&auml;ische Parlament zweifelt, dass der Text die Rechte der B&uuml;rger ausreichend sichert und hat beschlossen, die Entscheidung an die europ&auml;ische Justiz weiterzuleiten. Die Abgeordneten sind zwar im Prinzip mit dem Abkommen einverstanden [...] doch f&uuml;rchten sie die m&ouml;glichen Folgen dessen Umsetzung.&nbsp; </p></p>

<p></blockquote> <p>Die Debatte, die am 12. M&auml;rz der Zustimmung des Parlaments vorausgehen wird, notiert El Pa&iacute;s, wird sich darum drehen, dass</p></p>

<p><blockquote> <p>das Abkommen die Service-Provider &uuml;ber die Inhalte, welche im Netz verbreitet werden, in die Verantwortung nehmen wird, was, wie die Gegner des Textes meinen, eine Form der digitalen Zensur sei.</p></p>

<p></blockquote> <p>&nbsp;Gleichzeitig hat die EU-Justizkommissarin Viviane Reding Google in einem Artikel ger&uuml;gt, der <a href="http://edition.cnn.com/2012/02/23/opinion/reding-europe/index.html" target="_self">von CNN ver&ouml;ffentlicht</a> wurde. Sie &bdquo;warnte [den amerikanischen Riesen] davor, den Menschen ihre Privatsph&auml;re zu rauben&ldquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2012/mar/01/eu-warns-google-over-privacy" target="_self">berichtet The Guardian</a></p></p>

<p><p>Seit Einf&uuml;hrung der neuen Politik von Google am 1. M&auml;rz werden die kritischen Stimmen immer lauter. The Guardian schreibt, dass die franz&ouml;sische Datenschutzbeh&ouml;rde Commission Nationale de l&rsquo;Informatique et des Libert&eacute;s [CNIL] Google bereits <a href="http://ec.europa.eu/justice/data-protection/article-29/documentation/other-document/files/2012/20120202_letter_google_privacy_policy_en.pdf" target="_self">ein Schreiben</a> hat zukommen lassen, welches besagt, dass die Suchmaschine</p></p>

<p><blockquote> <p>nicht den Anforderungen der europ&auml;ischen Datenschutzrichtlinie [von 1995] entspricht. Die Registrierung wird f&uuml;r neue User vereinfacht, doch bedeutet diese Neuerung auch, dass Google Daten der Nutzer speichern wird, wie Suchbegriffe, hochgeladene Videos, abgerufene Karten oder Webseiten, Banner, auf welche der User geklickt hat und andere Informationen, um User-Profile f&uuml;r gezielte Werbung zu erstellen.</p></p>

<p></blockquote> <p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 16:31:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1573441</guid></item>
<item><title><![CDATA[Journalismus: Frankreichs Presse betreibt Selbstkritik]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1559341-frankreichs-presse-betreibt-selbstkritik?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Transparenz inwieweit?&rdquo; <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012392647-responsabilite">fragt sich <em>Lib&eacute;ration</em></a> auf der Titelseite. Heute erscheint &ldquo;Sexe, mensonges et m&eacute;dias&rdquo; (dt.: Sex, L&uuml;gen und Medien), das Buch ihres Br&uuml;sseler Korrespondenten <a target="_self" href="/de/content/author/286591-jean-quatremer">Jean Quatremer</a>. Und somit flammt die Debatte &uuml;ber das Verhalten der Medien hinsichtlich des Privatlebens von Politikern in Frankreich erneut auf.</p></p>

<p><p>&ldquo;Die L&uuml;gen, die Ermittlungsverweigerung... ihre Vorliebe f&uuml;r die geheime Sache mit den M&auml;chtigen&rdquo;: Quatremer nimmt die schlechten Angewohnheiten der franz&ouml;sischen Presse unter die Lupe. 2007, als Dominique Strauss-Kahn, kurz &ldquo;DSK&rdquo;, zum Direktor des IWF ernannt wurde, schrieb der Journalist als erster &uuml;ber Strauss-Kahns Sexualleben: &ldquo;Strauss-Kahns einziges wirkliches Problem ist seine Beziehung zu Frauen. Seine Zudringlichkeit grenzt oft schon an Bel&auml;stigung. Die Medien kennen diese Schw&auml;che, doch niemand spricht dar&uuml;ber (wir sind ja schlie&szlig;lich in Frankreich).&rdquo; Diese Zeilen blieben fast unbemerkt, nur die Website der Zeitschrift Marianne beschuldigte den Journalisten, &ldquo;&uuml;ber die gelbe Linie&rdquo; geschossen zu haben. Doch dann wurde der Mann, den die Umfragen als Favoriten der Sozialisten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl 2012 ank&uuml;ndigten, in New York verhaftet und wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt.</p></p>

<p><p>Die franz&ouml;sische Tageszeitung ruft die gro&szlig;en F&auml;lle auf, in welchen sich die Presse in Schweigen h&uuml;llte: von der Krankheit &uuml;ber das Doppelleben Fran&ccedil;ois Mitterrands bis zum anormalen Verhalten von DSK. <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/medias/01012392645-sexe-et-politique-la-presse-sur-le-divan">Danach hei&szlig;t es</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es gibt die Zeit vor dem Sofitel und die danach. Wir sehen die &uuml;ber&auml;ngstliche Funktionsweise unserer Medien mit neuem Auge. Tats&auml;chlich sind die Journalisten mit den Politikern befreundet. &ldquo;Haltet euch von der Macht fern!&rdquo; sei das Grundprinzip, verk&uuml;ndete ein amerikanischer Journalist. In Frankreich wird gemeinsam diniert, in Urlaub gefahren und miteinander angebandelt, man stammt ja aus denselben Hochschulen. Es gibt keine Ermittlungstradition in der privaten Welt der Politik. [...] Die &ouml;ffentlichen Folgen, die das Privatleben des Pr&auml;sidenten hat, bleiben im Hintergrund. Weil man lieber kommentiert als reine Informationen zu liefern. Aufgrund mangelnder Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlichen Fernsehens. Es sei daran erinnert, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident die Leiter der TV-Sender ernennt und mit k&ouml;niglicher Hand die Journalisten k&uuml;rt, denen das Privileg zukommt, den Monarchen zu interviewen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:08:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1559341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: ACTA auf dem Müll?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1505621-acta-auf-dem-muell?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Eine riesige Protestwelle rollt &uuml;ber Europa. Die Polen zeigen, wie gegen ACTA vorzugehen ist&rdquo;, titelt <em>Rzeczpospolita</em> nach den lautstarken Demonstrationen gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (<a target="_self" href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147937.pdf">ACTA</a>), die am letzten Wochenende in 150&nbsp;St&auml;dten&nbsp;stattgefunden haben. In Deutschland und den Niederlanden hat ACTA die meisten Aktivisten auf die Stra&szlig;e getrieben. Der umstrittene v&ouml;lkerrechtliche Vertrag soll auf internationaler Ebene Standards f&uuml;r den Schutz der Urheberrechte durchsetzen. Seine Gegner behaupten jedoch, er w&uuml;rde B&uuml;rgerrechte beschneiden und den Datenschutz infrage stellen.</p>

<p>&ldquo;Sie sind Polens Beispiel gefolgt&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/796028,811251-Swiat-protestuje-przeciw-ACTA.html">freut <em>Rzeczpospolita</em></a> sich und unterstreicht, dass die ersten <a target="_self" href="/de/content/news-brief/1436621-acta-non-grata">Massenproteste</a> gegen ACTA bereits im Januar in Polen stattgefunden haben, worauf die Regierung sich gezwungen sah, die Ratifizierung des Vertrags auf unbestimmte Zeit zu verschieben.</p>

<p>Jetzt beginnt auch Deutschland, einst einer der gewichtigsten F&uuml;rsprecher des Abkommens, an der Ratifizierung zu zweifeln, <a target="_self" href="http://www.polskatimes.pl/">was <em>Polska The Times</em> zufolge</a> bedeutet, ACTA sei &ldquo;dem Tod geweiht&rdquo;. Begraben wird der Vertrag wohl im Juni vom Europ&auml;ischen Parlament. Die Tageszeitung ist der Ansicht:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Politiker verdienen die kalte Dusche, schlie&szlig;lich haben sie vergessen, sich nach der Meinung des Volkes zu richten.</p></p>

<p></blockquote> <p><a target="<em>self" href="http://wyborcza.pl/1,90913,11132206,Internet_wygral__co_z_ACTA</em>.html"><em>Gazeta Wyborcza</em> hebt wiederum hervor</a>, dass ein Stopp von ACTA nicht die faire Verg&uuml;tung von Autoren sicherstellt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Das Urheberrecht ist nicht perfekt und f&uuml;hrt zu Ausw&uuml;chsen. [...] Wir k&ouml;nnen beschlie&szlig;en, dass es ein gef&auml;hrliches Relikt der Vergangenheit ist und allen erlauben, alles zu kopieren. Aber dann m&uuml;ssen wir einen neuen Weg finden, kreative Arbeit zu honorieren.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:07:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1505621</guid></item>
<item><title><![CDATA[Presse: Eine Zeitung für das Europa von morgen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1446181-eine-zeitung-fuer-das-europa-von-morgen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Sechs gro&szlig;e europ&auml;ische Tageszeitungen, den Lesern von Presseurop gut bekannt&nbsp; &ndash;  <a target="<em>self" href="http://www.lemonde.fr/"><em>Le Monde</em></a>, <a target="_self" href="http://www.elpais.com/especial/europa/"><em>El Pa&iacute;s</em></a>, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/51,75248,11028834.html?i=1"><em>Gazeta Wyborcza</em></a>, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Europa</em>-_Beilage_der_SZ"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/world/series/europa"><em>The Guardian</em></a> und <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/focus/europa/"><em>La Stampa</em></a>  &ndash; &nbsp;ver&ouml;ffentlichen am heutigen 26. Januar die gemeinsame Sonderbeilage &quot;Europa&quot;. Ziel dieser &quot;Bestandsaufnahme der Union&quot;, wie die Beilage im Titel von <em>La Stampa</em> genannt wird, ist es, &quot;&uuml;ber die derzeitige Situation der EU nachzudenken, die noch nie so sehr wie heute im Mittelpunkt unz&auml;hliger Fragen &uuml;ber ihre Gegenwart und vor allem ihre Zukunft stand.&quot; Auf diese Fragen versuchen Reportagen und Analysen der Journalisten der sechs beteiligten Zeitungen (&quot;mit insgesamt mehr als zehn Millionen Lesern&quot;, <a target="_self" href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/01/24/actualidad/1327438150_402910.html"><em>erinnert El Pa&iacute;s</em></a>) sowie Intellektuelle und Politiker zu antworten.</p>

<p>Zu den Erstgenannten z&auml;hlen der britische Soziologe <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/l-union-est-morte-vive-l-union-par-anthony-giddens_1634315_3214.html"><em>Anthony Giddens</em></a>, der griechische Schriftsteller Petros Makaris mit seinem &quot;bitters&uuml;&szlig;en Portr&auml;t Br&uuml;ssels&quot; und der italienische Semiologe Umberto Eco. <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/umberto-eco-la-culture-notre-seule-identite_1634298_3214.html"><em>Letzterer vertritt die Meinung</em></a>, dass &quot;die Kultur mehr noch als der Krieg&nbsp; unsere Identit&auml;t bildet.&quot; Diese Identit&auml;t bezeichnet Eco im Englischen als &quot;shallow&quot;, also oberfl&auml;chlich. Er ist davon &uuml;berzeugt, dass sie &quot;verankert werden muss, bevor die Krise sie v&ouml;llig zunichtemacht.&quot;</p>

<p>Die Beitr&auml;ge der Politiker stammen unter anderem von den ehemaligen Premierministern Gro&szlig;britanniens und Spaniens Gordon Brown und Felipe Gonz&aacute;lez. Nicht zu vergessen ein <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/angela-merkel-ma-vision-c-est-l-union-politique_1634107_3214.html"><em>Exklusivinterview</em></a> mit der Staatschefin, die &quot;die wirkliche Macht in Europa&quot; am besten verk&ouml;rpert: Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin spricht in diesem Interview &uuml;ber ihre Vision der Zukunft Europas, laut Merkel &quot;eine politische Union,&quot; in der wir</p></p>

<p><blockquote> <p>mehr Kompetenzen an die Kommission abgeben, die dann f&uuml;r die europ&auml;ischen Zust&auml;ndigkeiten wie eine europ&auml;ische Regierung funktioniert. Dazu geh&ouml;rt ein starkes Parlament. Die gleichsam zweite Kammer bildet der Rat mit den Regierungschefs. Und schlie&szlig;lich haben wir den Europ&auml;ischen Gerichtshof als Oberstes Gericht. Das k&ouml;nnte die zuk&uuml;nftige Gestalt der politischen Union Europas sein.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:04:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1446181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Interview: “Das Web ist der Grundpfeiler ihres Lebens”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1441741-das-web-ist-der-grundpfeiler-ihres-lebens?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Gazeta Wyborcza, Warschau &ndash; Während sich die polnische Regierung anschickt, das ACTA-Abkommen gegen Internet-Piraterie zu unterzeichnen, gehen Tausende junger Internetnutzer aus Protest auf die Straße. Wie viele andere Europäer befürchten sie, das Abkommen könne “ihre Lebensentscheidungen und ihre freien Identitätsäußerungen als Piraterie bezeichnen”, wie der Internet-Anthropologe Piotr Cichocki erklärt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1441741-das-web-ist-der-grundpfeiler-ihres-lebens?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:55:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1441741</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Ein “Recht auf Vergessen” wäre willkommen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1441291-ein-recht-auf-vergessen-waere-willkommen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die EU-Kommissarin f&uuml;r Justiz, Grundrechte und B&uuml;rgerschaft Viviane Reding stellt heute in Br&uuml;ssel eine <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/46&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">&ldquo;monumentale Ma&szlig;nahme&rdquo;</a> zum Schutz pers&ouml;nlicher Daten vor, schreibt Riccardo Luna, Spezialist f&uuml;r Innovation, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/tecnologia/2012/01/25/news/diritto_oblio-28714549/">in <em>La Repubblica</em></a>.</p></p>

<p><blockquote> <p>Eine Ma&szlig;nahme mit dem Ziel, das, was wir unter Datenschutz verstehen, f&uuml;r immer zu &auml;ndern und ein f&uuml;r alle Mal das Recht auf Vergessen im Internetzeitalter zu regeln. In anderen Worten: haben wir das Recht, uns betreffende Informationen aus dem Internet verschwinden zu lassen, zum Beispiel Dinge, die wir m&ouml;glicherweise vor langer Zeit gepostet haben, aber auch von anderen gepostete Informationen, mit denen wir nicht einverstanden sind?</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Antwort findet sich in zwei Regelwerken, die heute dem EU-Parlament vorgestellt werden: Beim ersten handelt es sich um eine Richtlinie zur Nutzung pers&ouml;nlicher Daten durch die Justizbeh&ouml;rden und die Polizei; das zweite ist eine Verordnung, in der die Modalit&auml;ten f&uuml;r die Verwaltung von pers&ouml;nlichen Daten durch Privatpersonen in ihren Beziehungen zu Beh&ouml;rden, Unternehmen und sozialen Netzwerken festgelegt werden. Bei Verst&ouml;&szlig;en sind Strafen in H&ouml;he von bis zu 1&nbsp;Prozent des Umsatzes geplant.</p></p>

<p><p>Reicht das, um ein &ldquo;Recht auf Verschwinden&rdquo; zu gew&auml;hrleisten? Wahrscheinlich nicht, <a target="_self" href="http://www.ilpost.it/riccardoluna/2012/01/25/perche-non-puo-esistere-il-diritto-a-cancellarsi-dal-web/">vermerkt Luna in seinem Blog</a>. F&uuml;r ihn existiert</p></p>

<p><blockquote> <p>das Recht, aus dem Internet zu verschwinden, ebenso wenig, wie das Recht, aus der Welt zu verschwinden. Im &lsquo;echten Leben&rsquo; kann man zwar versuchen, in Vergessenheit zu geraten, es bleiben jedoch immer Unterlagen zur&uuml;ck, in denen von uns die Rede ist, und auch die Erinnerung unserer Mitmenschen. Diese Dinge lassen sich nicht mit einem Klick aus der Welt schaffen. Und auch nicht mit einem europ&auml;ischen oder intergalaktischen Gesetz.</p></p>

<p><p>Die Rechte, seine Daten aus Facebook zu l&ouml;schen [&hellip;], zu surfen, ohne Spuren zu hinterlassen [&hellip;] und dar&uuml;ber informiert zu werden, dass unsere Daten gespeichert und zu Werbezwecken verwendet werden, existieren bereits. Ein europ&auml;isches Gesetz dient nicht dazu, eine Revolution zu machen, sondern soll einfach ein Prinzip, ein Grundrecht der Person, verst&auml;rken. [&hellip;] Obwohl manche das vorgeben, existiert allerdings kein Recht darauf, s&auml;mtliche Artikel und Blog-Ver&ouml;ffentlichungen, in denen von uns die Rede ist, verschwinden zu lassen &ndash; denn diese Gesamtheit nennt man Geschichte.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:08:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1441291</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: ACTA non grata]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1436621-acta-non-grata?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die mehrere Tage anhaltenden Proteste der Internetnutzer und Webhacker gegen das <a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147937.pdf" target="_self">ACTA-Abkommen</a> &ldquo;blieben ohne Erfolg&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75478,11020518,ACTA__Rzad_sobie__internet_sobie.html" target="_self">wie die <em>Gazeta Wyborcza</em> schreibt</a>. Das Abkommen verpflichtet die 39 Unterzeichnerstaaten dazu, aktiv gegen Internet-Piraterie vorzugehen, und soll Ende dieser Woche von Warschau unterschrieben werden. Seit mehreren Tagen werden Webseiten der Regierung von Internetnutzern und zahlreichen, sie vertretenden Organisationen blockiert. Sie bef&uuml;rchten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=citzRjwk-sQ&amp;feature=share" target="_self">ACTA werde ihre Redefreiheit im Internet beschr&auml;nken</a>.</p></p>

<p><p>Am Samstag, den 21. Januar, f&uuml;hrte die Gruppe Anonymous durch Zugangsverbote eine erfolgreiche Attacke gegen mehrere bedeutende staatliche Webseiten aus. Am Montag, den 23. Januar, hackte eine Bewegung namens &ldquo;Polish Underground&rdquo; die Website des Ministerpr&auml;sidenten und postete dort einen <a href="http://www.polskieradio.pl/5/3/Artykul/522014,Baska-internet-nasz-znalazl-sie-nad-przepascia" target="_self">Film</a> des Videobloggers &ldquo;Baśka&rdquo;, der als General Jaruzelski verkleidet den Ausnahmezustand ank&uuml;ndigt.</p></p>

<p><p>Die Anti-ACTA-Protestler beschuldigen die Regierung, die Bev&ouml;lkerung bez&uuml;glich des Abkommens nicht konsultiert zu haben, und verlangen eine offene Debatte &uuml;ber das Urheberrecht. Diese hat in der Presse allerdings schon begonnen. &ldquo;ACTA will das geistige Eigentum mit einer Atombombe sch&uuml;tzen. Wenn diese explodiert, sind die Auswirkungen jedoch unvorhersehbar&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75968,11020315,ACTA_jak_bomba__tomowa.html" target="_self">warnt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und schl&auml;gt vor, das Abkommen solle vom Europ&auml;ischen Gerichtshof &uuml;berpr&uuml;ft werden.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:53:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1436621</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Die Kommission und das Recht auf Vergessen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1345911-die-kommission-und-das-recht-auf-vergessen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&quot;Br&uuml;ssel gegen Internetged&auml;chtnis&quot; <a target="_self" href="http://www.publico.es/ciencias/414864/bruselas-contra-la-memoria-de-internet"><em>betitelt</em><em> die Tageszeitung P&uacute;blico</em></a> die f&uuml;r Februar angesetzte &Uuml;berarbeitung der <a target="_self" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31995L0046:DE:HTML"><em>Richtlinie zum Schutz von personenbezogenen Daten von 1995</em></a> durch die Europ&auml;ische Kommission. Die erste Version der neuen Richtlinie, die der Tageszeitung vorliegt, &quot;enth&auml;lt ein ganzes Kapitel zum 'Recht auf Vergessen'&quot;. &quot;Den Unternehmen graut es (&hellip;) aus demselben Grund vor den neuen Normen: Neben dem Recht auf Vergessen geht es um das wirtschaftliche Potenzial&quot;, erkl&auml;rt <em>P&uacute;blico</em> und f&uuml;hrt den Fall des sozialen Netzwerks Facebook an, das vor wenigen Tagen Ver&auml;nderungen seiner Datenpolitik ank&uuml;ndigte. Diese sollen an die Gesetzgebung in Irland angepasst werden, wo sich der europ&auml;ische Firmensitz befindet.</p>

<p>Im Mittelpunkt der geplanten Richtlinie steht das L&ouml;schen der Daten, welche die Benutzer zuvor angegeben haben. Es ist unter anderem von der &quot;Aus&uuml;bung des Rechts auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&quot;, vom &quot;Zugangsrecht&quot; der Internetnutzer zu den Daten, die von Unternehmen im Internet verwendet werden, der &quot;M&ouml;glichkeit, Klage zu erheben&quot; oder &quot;dem Anspruch auf Ver&auml;nderung oder L&ouml;schung&quot; der Daten die Rede. Laut <em>P&uacute;blico</em> &quot;sind sich Experten und Juristen&quot; aber in einer Sache &quot;einig&quot;: Dieses &quot;Instrument kann einerseits dazu verwendet werden, die Privatsph&auml;re zu sch&uuml;tzen, andererseits aber auch dazu dienen, das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung im Netzwerk einzuschr&auml;nken&quot;. Unternehmen, die diese neuen Regeln nicht beachten, m&uuml;ssen k&uuml;nftig bis zu f&uuml;nf Prozent ihres Umsatzes als Bu&szlig;geld zahlen, berichtet <em>P&uacute;blico</em>.</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:46:08 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1345911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Open Data, ein Goldesel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1300341-open-data-ein-goldesel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[La Stampa, Turin &ndash; Brüssel ermutigt Verwaltungen und Behörden dazu, offene Daten online zu stellen. Die Bürger hätten vielleicht eine Vielzahl nützlicher Applikationen zur Verfügungen. Und 40 Milliarden Euro Gewinn jährlich sollen sie auch noch bringen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1300341-open-data-ein-goldesel?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 17:37:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1300341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Der Europäer der Woche: Der Cyber-Revolutionär vom Tahrir-Platz]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1254821-der-cyber-revolutionaer-vom-tahrir-platz?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Fokus, Stockholm &ndash; Dass es Husni Mubarak im vergangenen Januar nicht gelungen ist, die ägyptischen Revolutionäre vom Rest der Welt abzuschneiden, verdanken wir dem schwedischen Studenten und Cyberaktivismus-Theoretiker Christopher Kullenberg. Er wurde von der Wochenzeitschrift Fokus zum Schweden des Jahres gewählt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1254821-der-cyber-revolutionaer-vom-tahrir-platz?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:40:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1254821</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: Die mediale Demokratiekrise]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1230081-die-mediale-demokratiekrise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Morgen, Brüssel &ndash; Mit der Krise verlagert sich die Macht mehr und mehr nach Brüssel. Denn dort sitzen die europäischen Institutionen und die einflussreichsten Medien. Diese meist wirtschaftlichen und angelsächsischen Medien geben den Ton in der Politik der Mitgliedsländer an, stellt ein belgischer Leitartikler fest. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1230081-die-mediale-demokratiekrise?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:57:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1230081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Presse: Brandanschlag auf “Scharia-Hebdo”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1127521-brandanschlag-auf-scharia-hebdo?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Hundert Peitschenhiebe, wenn Sie sich nicht totlachen&rdquo;, verk&uuml;ndet ein sich schieflachender Mohammed auf dem Titelblatt des Satire-Magazins<a target="_self" href="http://www.charliehebdo.fr/"><em> Charlie Hebdo</em></a>, das sich kurzerhand f&uuml;r eine Sonderausgabe in &ldquo;Scharia-Hebdo&rdquo; umbenannt hat. Die Ausgabe war als Reaktion auf den Sieg der islamistischen Partei Ennahda bei den Wahlen in Tunesien vom 23. Oktober sowie der Einf&uuml;hrung der Scharia in Libyen gedacht. Der Prophet selbst wurde zum Chefredakteur des Sonderhefts erkoren.</p></p>

<p><p>Sechs Jahre nach der <a target="_self" href="/de/content/news-brief/126151-jyllands-posten-noch-immer-bedroht">Aff&auml;re um die Mohammed-Karikaturen</a>, welche die d&auml;nische Tageszeitung <em>Jyllands Posten</em> ver&ouml;ffentlicht hatte, ist diese Initiative offensichtlich nicht nach jedermanns Geschmack: In der Nacht vom 1. zum 2. November wurde auf die Redaktionsr&auml;ume ein Brandanschlag ver&uuml;bt und die Website des Blatts wurde gehackt. 2006 hatte <em>Charlie Hebdo</em> bereits die d&auml;nischen Karikaturen nachgedruckt.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:11:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1127521</guid></item>
<item><title><![CDATA[Privatsphäre: Europa versus Facebook]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083641-europa-versus-facebook?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Irish Times, Dublin &ndash; Ist Facebook bei den Daten seiner User zu neugierig? Eine Reihe von Anzeigen auf Initiative eines österreichischen Jurastudenten führte zu einer Datenschutzprüfung in Irland, wo das soziale Online-Netzwerk seinen europäischen Sitz hat. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083641-europa-versus-facebook?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:27:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1083641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Journalismus: Protest gegen europäischen Preis]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1073571-protest-gegen-europaeischen-preis?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Zum vierten Mal verlieh das EU-Parlament am 19. Oktober 2011 den <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20111017IPR29432/html/Journalistenpreis-Gewinner-2011-aus-Deutschland-Frankreich-Italien-Finnland" target="_self">europ&auml;ischen Journalistenpreis</a>. Ausgezeichnet wurden der Franzose Romain Gubert (Print), der Italiener Massimiliano Nespola (Internet), der Finne Tero Koskinen (Fernsehen) und der Deutsche Steffen Wurzel (Radio) f&uuml;r ihren Beitrag &ldquo;zu einem besseren Verst&auml;ndnis der EU-Institutionen oder der Politik der EU&rdquo;, <a href="http://www.expressen.se/ledare/1.2594765/malin-siwe-ris-for-eu-pris" target="_self">berichtet <em>Expressen</em></a>. F&uuml;r das schwedische Boulevardblatt, das mit harten Worten gegen Br&uuml;ssel nicht geizt, macht &ldquo;dieser Preis keinen Sinn&rdquo;. Schlie&szlig;lich &ldquo;sollten Journalisten sich nicht zum Ziel setzen, die Politik der EU oder ihre byzantinische B&uuml;rokratie verst&auml;ndlicher zu machen, sondern vielmehr investigativ untersuchen und aufkl&auml;ren, was schlicht und einfach etwas ganz anderes ist.&rdquo;</p></p>

<p><p>&ldquo;Die EU hat viele Dinge gemacht, die sie besser h&auml;tte sein lassen sollen&rdquo;, f&uuml;gt <em>Expressen</em> hinzu. &ldquo;Die Auszeichnung von Journalisten ist ein Beispiel daf&uuml;r. Man kann nicht f&uuml;r eine freie Presse Sorge tragen und gleichzeitig diejenigen belohnen, die &lsquo;gute Sachen&rsquo; &uuml;ber &lsquo;gute Themen&rsquo; schreiben.&rdquo;</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:17:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1073571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande:  Risse in den digitalen Schutzwällen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/918211-risse-den-digitalen-schutzwaellen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Das Vertrauen der B&uuml;rger in die &sbquo;digitalen Beh&ouml;rden&rsquo; schwankt&ldquo;, titelt das <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/ ">NRC Handelsblad</a>. Ein paar Tage vorher hatte Innenminister Piet Hein Donner zugegeben, dass &bdquo;die Sicherheit vieler Websites der niederl&auml;ndischen Beh&ouml;rden nicht mehr garantiert werden&ldquo; k&ouml;nne. Iranische Hacker drangen im Juli in die Daten der Firma DigiNotar ein, die unter anderem f&uuml;r die Sicherheitszertifikate der Website des niederl&auml;ndischen Finanzamts zust&auml;ndig ist, und f&auml;lschten digitale Zertifikate. &bdquo;Der Unterh&auml;ndler des Finanzamts verlor 531 Zertifikate, mit denen Teheran eine Menge falsche Websites aufziehen kann&ldquo;, kommentiert die Tageszeitung aus Rotterdam, die die Attacke mit &bdquo;einem Einbruch in die niederl&auml;ndische Landesbank&ldquo; vergleicht und fragt, ob man nicht lieber &bdquo;wieder auf die Post und Einschreibebriefe zur&uuml;ckgreifen sollte&ldquo;, denn &bdquo;die Internetnutzer, die dem Datentransfer mit dem Staat vertrauten, haben ihre Illusionen verloren&ldquo;. Abschlie&szlig;end kommentiert NRC: &bdquo;Das Internet ist ein Gemeingut und sollte auch als solches verwaltet werden. Doch das war hier ganz offensichtlich nicht der Fall.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:22:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">918211</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: Ein Spezialregister gegen Cookies]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/897541-ein-spezialregister-gegen-cookies?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ab 30. Augustus k&ouml;nnen die niederl&auml;ndischen Internet-User ein Spezialregister mit Namen &bdquo;Folg mir nicht&ldquo; nutzen, um der Verfolgung ihrer Internet-Aktivit&auml;ten durch Cookies zu umgehen, <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2694/Internet-Media/article/detail/2875400/2011/08/30/Uitgevers-lanceren-volg-me-nietregister-om-onduidelijke-cookiewet.dhtml">berichtet De Volkskrant</a>. Der Gebrauch scheint simpel: Mit dem Klick auf ein Piktogramm kommt der Nutzer auf eine Internetseite, die erkl&auml;rt, wie <a target="_self" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie">Cookies</a> funktionieren. Ein Link auf dieser Seite f&uuml;hrt auf die Website <a target="_self" href="http://youronlinechoices.eu/">Youronlinechoices.eu</a>, wo der Nutzer nachsehen kann, welche Cookies auf seinem Computer installiert sind, und wo und wie er sie l&ouml;schen kann. Ma&szlig;nahmen, die auch Nutzern in anderen EU-L&auml;ndern zu Verf&uuml;gung gestellt werden.&nbsp;</p></p>

<p><p>Die Zeitung ist eine der zahlreichen Websites, die sich der Initiative von Betreibern von Internet-Newsgroups, zu denen auch Presse-Unternehmen geh&ouml;ren, anschlie&szlig;en. Mit dieser Initiative will die Branche der Regierung beweisen, dass &bdquo; Publisher und Werbebranche die Privatsph&auml;re der Nutzer ernst nehmen und dass die Selbstregulierung mit dem Register eine Alternative zum &bdquo;<a target="_self" href="https://zoek.officielebekendmakingen.nl/dossier/32549/kst-32549-34?resultIndex=6&amp;sorttype=1&amp;sortorder=4">Cookie-Gesetz</a>&ldquo; sei&ldquo;, welches von der Ersten Kammer des Parlaments in K&uuml;rze verabschiedet werden soll. Das umstrittene Gesetz w&auml;re eines der sch&auml;rfsten in Europa und bereitet der Internet-Branche Sorge. Sie f&uuml;rchtet um den &bdquo;Komfort bei der Nutzung des Netzes&ldquo;, und dass Gro&szlig;unternehmen wie Google und Yahoo sich vom niederl&auml;ndischen Markt zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnten, sollten diese strengen Richtlinien greifen. Die Zeitung betont, dass mit diesem Gesetz &bdquo;die Nutzer vermutlich zig Pop-Up-Fenster schlie&szlig;en m&uuml;ssen&ldquo;, da &bdquo;einige Webbrowser wie Firefox und Internet Explorer nicht auf die neue Regelung vorbereitet sind.&ldquo;</p>

<p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 30 Aug 2011 14:40:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">897541</guid></item>
<item><title><![CDATA[Information: „Ohnmacht macht wütend“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/871761-ohnmacht-macht-wuetend?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Die Zeit, Hamburg &ndash; Auf ein Plädoyer für mehr Europa bekommt ein Redakteur der ZEIT wütende Kommentare von Lesern. Er beschließt, einen seiner Kritiker zu besuchen. Woher kommt die Wut auf Brüssel? Er findet eine Antwort, die zugleich überraschend und beängstigend ist. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/871761-ohnmacht-macht-wuetend?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 16:31:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">871761</guid></item>
<item><title><![CDATA[Vereinigtes Königreich: Abhörskandal, zweite Runde]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/865341-abhoerskandal-zweite-runde?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Telefonabh&ouml;rung: der unschlagbare Beweis&ldquo; lautet die <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/phonehacking-the-smoking-gun-2338855.html" target="_self">Schlagzeile des Independent</a>, der &uuml;ber den Abh&ouml;rskandal bei der Gruppe News International von Rupert Murdoch berichtet, der im Juli zur Einstellung der britischen Boulevardzeitung News of the World f&uuml;hrte. Die Mitte-Links orientierte Tageszeitung widmet ihre Titelseite dem Scan eines Schreibens von Clive Goodman, 2007 wegen Telefonabh&ouml;rung inhaftierter, ehemaliger Journalist bei News of the World, an die News International Bosse. In diesem Schreiben betont Goodman, dass das Abh&ouml;ren mit &bdquo;dem Wissen und der Unterst&uuml;tzung&ldquo; erfahrener Journalisten erfolgte und in Redaktionsbesprechungen dar&uuml;ber diskutiert wurde.</p></p>

<p><p><a href="http://www.independent.co.uk/opinion/leading-articles/leading-article-explanations-are-required-over-hacking-2338603.html" target="_self">The Independent weist darauf hin</a>, dass so nicht nur der damalige Herausgeber der Zeitung, Andy Coulson, der sp&auml;ter Kommunikationsleiter von David Cameron wurde, in den Skandal verwickelt wird. Es werden auch &bdquo;Zweifel an wichtigen Aspekten&ldquo; von Aussagen gesch&uuml;rt, die Rupert und James Murdoch im vergangenen Monat vor einem Ausschuss von Parlamentsmitgliedern machten. &bdquo;Keine Ausreden, keine Fristen&ldquo;, emp&ouml;rt sich der Leitartikel der Zeitung. Alle drei m&uuml;ssen jetzt &bdquo;in das Unterhaus zur&uuml;ckgerufen werden, um die Sache zu erkl&auml;ren.&ldquo;  </p></p>]]></description><pubDate>Wed, 17 Aug 2011 12:55:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">865341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Internet: Wir brauchen eine europäische Suchmaschine]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/845541-wir-brauchen-eine-europaeische-suchmaschine?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt &ndash; Was man nachschlagen kann, braucht man nicht im Gedächtnis zu behalten. Nach dieser alten Lehrerweisheit funktioniert auch Google. Nur dass die Internetrevolution noch an ihrem Anfang steht und der Stoff von Google bald unser Leben ist, schreibt die FAZ, und wir sollten uns dafür hüten, es ihm zu überlassen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/845541-wir-brauchen-eine-europaeische-suchmaschine?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:10:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">845541</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Der Abhörskandal geht weiter ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/814861-der-abhoerskandal-geht-weiter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Blo&szlig;gestellt: <em>News of the World</em> hatte Sara Payne im Visier&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/named-and-shamed-news-of-the-world-targeted-sara-payne-2327990.html">titelt <em>The Independent</em></a> nach einer &bdquo;unangenehmen neuen Offenbarung&ldquo; in Gro&szlig;britanniens Abh&ouml;rskandal. Der Londoner Tageszeitung zufolge hat die Polizei, die die Abh&ouml;rpraktiken bei Pressezar Rupert Murdochs <em>News International</em> untersucht, &bdquo;Sarah Paynes Mutter darauf aufmerksam gemacht, dass ein von <em>News of the World </em>geschenktes Telefon eventuell von einem f&uuml;r die Zeitung arbeitenden Detektiv abgeh&ouml;rt wurde. Sara Payne wurde das Telefon kurz nach der Entf&uuml;hrung und Ermordung ihrer acht Jahre alten Tochter Sarah im Juli 2000 &uuml;bergeben.&rdquo;</p></p>

<p><p>Der Fall hatte in Gro&szlig;britannien f&uuml;r viel Emotion gesorgt. In Folge des Mords hatte die <em>News of the World</em> gemeinsam mit Sarah Paynes Mutter Kampagne f&uuml;r die Verf&uuml;gung von &bdquo;Sarahs Gesetz&rdquo;gemacht. &bdquo;Ihr Feldzug daf&uuml;r, dass Eltern ein Recht haben zu wissen, ob sie p&auml;dophile Nachbarn haben, wurde von <em>NOTW</em> gefochten, vor allem von Chefredakteurin Rebekah Brooks.&rdquo; Gleichzeitig stellte die <em>News of the World</em> mutma&szlig;liche P&auml;dophile blo&szlig; und druckte ihre Namen und Fotos auf ihrer Titelseite. Die Titelseite des <em>Independent</em> zeigt ein Foto von Paynes Mutter Seite an Seite mit Brooks. Am 15. Juli trat Brooks aus der Chefredaktion von <em>News International</em> zur&uuml;ck. Sie wurde von der Polizei verhaftet und vernommen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 18:26:12 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">814861</guid></item>
</channel></rss>