<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Medien und Multimedia]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Portrait | Sascha Lobo, Nerdkönig in der Internetwüste (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2026491-sascha-lobo-nerdkoenig-der-internetwueste</link><description><![CDATA[Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt - und gehasst. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 12:27:32 +0100</pubDate><guid>2026491</guid></item>
<item><title>Porträt | Max Schrems kündigt Facebook die Freundschaft (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1884931-max-schrems-kuendigt-facebook-die-freundschaft</link><description><![CDATA[Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an - wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:04:58 +0100</pubDate><guid>1884931</guid></item>
<item><title>Internet | ACTA gebremst, Google gerügt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1573441-acta-gebremst-google-geruegt</link><description><![CDATA[<p>Die europ&auml;ischen Institutionen scheinen sich als sie wahren H&uuml;ter des Datenschutzes der Internet-User zu etablieren. Im Visier: ACTA und Google. </p>
<p>&bdquo;Das Europ&auml;ische Parlament bremst Anti-Piraterie-Abkommen aus&ldquo;, titelt El Pa&iacute;s. Das Blatt berichtet, dass den Europa-Parlamentariern eine Petition mit 2,5 Millionen Unterschriften von EU-B&uuml;rgern &uuml;berreicht worden ist und geht davon aus, dass <a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147938.pdf" target="_self">ACTA</a> &bdquo;mindestens noch ein Jahr warten muss&ldquo;, bevor es verabschiedet wird:</p>
<blockquote><p>Das Europ&auml;ische Parlament zweifelt, dass der Text die Rechte der B&uuml;rger ausreichend sichert und hat beschlossen, die Entscheidung an die europ&auml;ische Justiz weiterzuleiten. Die Abgeordneten sind zwar im Prinzip mit dem Abkommen einverstanden [...] doch f&uuml;rchten sie die m&ouml;glichen Folgen dessen Umsetzung.&nbsp; </p>
</blockquote>
<p>Die Debatte, die am 12. M&auml;rz der Zustimmung des Parlaments vorausgehen wird, notiert El Pa&iacute;s, wird sich darum drehen, dass</p>
<blockquote><p>das Abkommen die Service-Provider &uuml;ber die Inhalte, welche im Netz verbreitet werden, in die Verantwortung nehmen wird, was, wie die Gegner des Textes meinen, eine Form der digitalen Zensur sei.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;Gleichzeitig hat die EU-Justizkommissarin Viviane Reding Google in einem Artikel ger&uuml;gt, der <a href="http://edition.cnn.com/2012/02/23/opinion/reding-europe/index.html" target="_self">von CNN ver&ouml;ffentlicht</a> wurde. Sie &bdquo;warnte [den amerikanischen Riesen] davor, den Menschen ihre Privatsph&auml;re zu rauben&ldquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2012/mar/01/eu-warns-google-over-privacy" target="_self">berichtet The Guardian</a></p>
<p>Seit Einf&uuml;hrung der neuen Politik von Google am 1. M&auml;rz werden die kritischen Stimmen immer lauter. The Guardian schreibt, dass die franz&ouml;sische Datenschutzbeh&ouml;rde Commission Nationale de l&rsquo;Informatique et des Libert&eacute;s [CNIL] Google bereits <a href="http://ec.europa.eu/justice/data-protection/article-29/documentation/other-document/files/2012/20120202_letter_google_privacy_policy_en.pdf" target="_self">ein Schreiben</a> hat zukommen lassen, welches besagt, dass die Suchmaschine</p>
<blockquote><p>nicht den Anforderungen der europ&auml;ischen Datenschutzrichtlinie [von 1995] entspricht. Die Registrierung wird f&uuml;r neue User vereinfacht, doch bedeutet diese Neuerung auch, dass Google Daten der Nutzer speichern wird, wie Suchbegriffe, hochgeladene Videos, abgerufene Karten oder Webseiten, Banner, auf welche der User geklickt hat und andere Informationen, um User-Profile f&uuml;r gezielte Werbung zu erstellen.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 16:31:05 +0100</pubDate><guid>1573441</guid></item>
<item><title>Journalismus | Frankreichs Presse betreibt Selbstkritik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1559341-frankreichs-presse-betreibt-selbstkritik</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Transparenz inwieweit?&rdquo; <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012392647-responsabilite">fragt sich <em>Lib&eacute;ration</em></a> auf der Titelseite. Heute erscheint &ldquo;Sexe, mensonges et m&eacute;dias&rdquo; (dt.: Sex, L&uuml;gen und Medien), das Buch ihres Br&uuml;sseler Korrespondenten <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/author/286591-jean-quatremer">Jean Quatremer</a>. Und somit flammt die Debatte &uuml;ber das Verhalten der Medien hinsichtlich des Privatlebens von Politikern in Frankreich erneut auf.</p>
<p>&ldquo;Die L&uuml;gen, die Ermittlungsverweigerung... ihre Vorliebe f&uuml;r die geheime Sache mit den M&auml;chtigen&rdquo;: Quatremer nimmt die schlechten Angewohnheiten der franz&ouml;sischen Presse unter die Lupe. 2007, als Dominique Strauss-Kahn, kurz &ldquo;DSK&rdquo;, zum Direktor des IWF ernannt wurde, schrieb der Journalist als erster &uuml;ber Strauss-Kahns Sexualleben: &ldquo;Strauss-Kahns einziges wirkliches Problem ist seine Beziehung zu Frauen. Seine Zudringlichkeit grenzt oft schon an Bel&auml;stigung. Die Medien kennen diese Schw&auml;che, doch niemand spricht dar&uuml;ber (wir sind ja schlie&szlig;lich in Frankreich).&rdquo; Diese Zeilen blieben fast unbemerkt, nur die Website der Zeitschrift Marianne beschuldigte den Journalisten, &ldquo;&uuml;ber die gelbe Linie&rdquo; geschossen zu haben. Doch dann wurde der Mann, den die Umfragen als Favoriten der Sozialisten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl 2012 ank&uuml;ndigten, in New York verhaftet und wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt.</p>
<p>Die franz&ouml;sische Tageszeitung ruft die gro&szlig;en F&auml;lle auf, in welchen sich die Presse in Schweigen h&uuml;llte: von der Krankheit &uuml;ber das Doppelleben Fran&ccedil;ois Mitterrands bis zum anormalen Verhalten von DSK. <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/medias/01012392645-sexe-et-politique-la-presse-sur-le-divan">Danach hei&szlig;t es</a>:</p>
<blockquote><p>Es gibt die Zeit vor dem Sofitel und die danach. Wir sehen die &uuml;ber&auml;ngstliche Funktionsweise unserer Medien mit neuem Auge. Tats&auml;chlich sind die Journalisten mit den Politikern befreundet. &ldquo;Haltet euch von der Macht fern!&rdquo; sei das Grundprinzip, verk&uuml;ndete ein amerikanischer Journalist. In Frankreich wird gemeinsam diniert, in Urlaub gefahren und miteinander angebandelt, man stammt ja aus denselben Hochschulen. Es gibt keine Ermittlungstradition in der privaten Welt der Politik. [...] Die &ouml;ffentlichen Folgen, die das Privatleben des Pr&auml;sidenten hat, bleiben im Hintergrund. Weil man lieber kommentiert als reine Informationen zu liefern. Aufgrund mangelnder Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlichen Fernsehens. Es sei daran erinnert, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident die Leiter der TV-Sender ernennt und mit k&ouml;niglicher Hand die Journalisten k&uuml;rt, denen das Privileg zukommt, den Monarchen zu interviewen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:08:58 +0100</pubDate><guid>1559341</guid></item>
<item><title>Internet | ACTA auf dem Müll?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1505621-acta-auf-dem-muell</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Eine riesige Protestwelle rollt &uuml;ber Europa. Die Polen zeigen, wie gegen ACTA vorzugehen ist&rdquo;, titelt <em>Rzeczpospolita</em> nach den lautstarken Demonstrationen gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (<a target="_self" href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147937.pdf">ACTA</a>), die am letzten Wochenende in 150&nbsp;St&auml;dten&nbsp;stattgefunden haben. In Deutschland und den Niederlanden hat ACTA die meisten Aktivisten auf die Stra&szlig;e getrieben. Der umstrittene v&ouml;lkerrechtliche Vertrag soll auf internationaler Ebene Standards f&uuml;r den Schutz der Urheberrechte durchsetzen. Seine Gegner behaupten jedoch, er w&uuml;rde B&uuml;rgerrechte beschneiden und den Datenschutz infrage stellen.</p>
<p>&ldquo;Sie sind Polens Beispiel gefolgt&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/796028,811251-Swiat-protestuje-przeciw-ACTA.html">freut <em>Rzeczpospolita</em></a> sich und unterstreicht, dass die ersten <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/1436621-acta-non-grata">Massenproteste</a> gegen ACTA bereits im Januar in Polen stattgefunden haben, worauf die Regierung sich gezwungen sah, die Ratifizierung des Vertrags auf unbestimmte Zeit zu verschieben.</p>
<p>Jetzt beginnt auch Deutschland, einst einer der gewichtigsten F&uuml;rsprecher des Abkommens, an der Ratifizierung zu zweifeln, <a target="_self" href="http://www.polskatimes.pl/">was <em>Polska The Times</em> zufolge</a> bedeutet, ACTA sei &ldquo;dem Tod geweiht&rdquo;. Begraben wird der Vertrag wohl im Juni vom Europ&auml;ischen Parlament. Die Tageszeitung ist der Ansicht:</p>
<blockquote><p>Die Politiker verdienen die kalte Dusche, schlie&szlig;lich haben sie vergessen, sich nach der Meinung des Volkes zu richten.</p>
</blockquote>
<p><a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,90913,11132206,Internet_wygral__co_z_ACTA_.html"><em>Gazeta Wyborcza</em> hebt wiederum hervor</a>, dass ein Stopp von ACTA nicht die faire Verg&uuml;tung von Autoren sicherstellt:</p>
<blockquote><p>Das Urheberrecht ist nicht perfekt und f&uuml;hrt zu Ausw&uuml;chsen. [...] Wir k&ouml;nnen beschlie&szlig;en, dass es ein gef&auml;hrliches Relikt der Vergangenheit ist und allen erlauben, alles zu kopieren. Aber dann m&uuml;ssen wir einen neuen Weg finden, kreative Arbeit zu honorieren.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:07:25 +0100</pubDate><guid>1505621</guid></item>
<item><title>Presse | Eine Zeitung für das Europa von morgen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1446181-eine-zeitung-fuer-das-europa-von-morgen</link><description><![CDATA[<p>Sechs gro&szlig;e europ&auml;ische Tageszeitungen, den Lesern von Presseurop gut bekannt&nbsp; &ndash;  <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/"><em>Le Monde</em></a>, <a target="_self" href="http://www.elpais.com/especial/europa/"><em>El Pa&iacute;s</em></a>, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/51,75248,11028834.html?i=1"><em>Gazeta Wyborcza</em></a>, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Europa_-_Beilage_der_SZ"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/world/series/europa"><em>The Guardian</em></a> und <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/focus/europa/"><em>La Stampa</em></a>  &ndash; &nbsp;ver&ouml;ffentlichen am heutigen 26. Januar die gemeinsame Sonderbeilage &quot;Europa&quot;. Ziel dieser &quot;Bestandsaufnahme der Union&quot;, wie die Beilage im Titel von <em>La Stampa</em> genannt wird, ist es, &quot;&uuml;ber die derzeitige Situation der EU nachzudenken, die noch nie so sehr wie heute im Mittelpunkt unz&auml;hliger Fragen &uuml;ber ihre Gegenwart und vor allem ihre Zukunft stand.&quot; Auf diese Fragen versuchen Reportagen und Analysen der Journalisten der sechs beteiligten Zeitungen (&quot;mit insgesamt mehr als zehn Millionen Lesern&quot;, <a target="_self" href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/01/24/actualidad/1327438150_402910.html"><em>erinnert El Pa&iacute;s</em></a>) sowie Intellektuelle und Politiker zu antworten. </p>
<p>Zu den Erstgenannten z&auml;hlen der britische Soziologe <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/l-union-est-morte-vive-l-union-par-anthony-giddens_1634315_3214.html"><em>Anthony Giddens</em></a>, der griechische Schriftsteller Petros Makaris mit seinem &quot;bitters&uuml;&szlig;en Portr&auml;t Br&uuml;ssels&quot; und der italienische Semiologe Umberto Eco. <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/umberto-eco-la-culture-notre-seule-identite_1634298_3214.html"><em>Letzterer vertritt die Meinung</em></a>, dass &quot;die Kultur mehr noch als der Krieg&nbsp; unsere Identit&auml;t bildet.&quot; Diese Identit&auml;t bezeichnet Eco im Englischen als &quot;shallow&quot;, also oberfl&auml;chlich. Er ist davon &uuml;berzeugt, dass sie &quot;verankert werden muss, bevor die Krise sie v&ouml;llig zunichtemacht.&quot;</p>
<p>Die Beitr&auml;ge der Politiker stammen unter anderem von den ehemaligen Premierministern Gro&szlig;britanniens und Spaniens Gordon Brown und Felipe Gonz&aacute;lez. Nicht zu vergessen ein <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/europe/article/2012/01/25/angela-merkel-ma-vision-c-est-l-union-politique_1634107_3214.html"><em>Exklusivinterview</em></a> mit der Staatschefin, die &quot;die wirkliche Macht in Europa&quot; am besten verk&ouml;rpert: Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin spricht in diesem Interview &uuml;ber ihre Vision der Zukunft Europas, laut Merkel &quot;eine politische Union,&quot; in der wir</p>
<blockquote><p>mehr Kompetenzen an die Kommission abgeben, die dann f&uuml;r die europ&auml;ischen Zust&auml;ndigkeiten wie eine europ&auml;ische Regierung funktioniert. Dazu geh&ouml;rt ein starkes Parlament. Die gleichsam zweite Kammer bildet der Rat mit den Regierungschefs. Und schlie&szlig;lich haben wir den Europ&auml;ischen Gerichtshof als Oberstes Gericht. Das k&ouml;nnte die zuk&uuml;nftige Gestalt der politischen Union Europas sein.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:04:35 +0100</pubDate><guid>1446181</guid></item>
<item><title>Interview | "Das Web ist der Grundpfeiler ihres Lebens" (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1441741-das-web-ist-der-grundpfeiler-ihres-lebens</link><description><![CDATA[Während sich die polnische Regierung anschickt, das ACTA-Abkommen gegen Internet-Piraterie zu unterzeichnen, gehen Tausende junger Internetnutzer aus Protest auf die Straße. Wie viele andere Europäer befürchten sie, das Abkommen könne “ihre Lebensentscheidungen und ihre freien Identitätsäußerungen als Piraterie bezeichnen”, wie der Internet-Anthropologe Piotr Cichocki erklärt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:55:50 +0100</pubDate><guid>1441741</guid></item>
<item><title>Internet | Ein "Recht auf Vergessen" wäre willkommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1441291-ein-recht-auf-vergessen-waere-willkommen</link><description><![CDATA[<p>Die EU-Kommissarin f&uuml;r Justiz, Grundrechte und B&uuml;rgerschaft Viviane Reding stellt heute in Br&uuml;ssel eine <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/46&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">&ldquo;monumentale Ma&szlig;nahme&rdquo;</a> zum Schutz pers&ouml;nlicher Daten vor, schreibt Riccardo Luna, Spezialist f&uuml;r Innovation, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/tecnologia/2012/01/25/news/diritto_oblio-28714549/">in <em>La Repubblica</em></a>.</p>
<blockquote><p>Eine Ma&szlig;nahme mit dem Ziel, das, was wir unter Datenschutz verstehen, f&uuml;r immer zu &auml;ndern und ein f&uuml;r alle Mal das Recht auf Vergessen im Internetzeitalter zu regeln. In anderen Worten: haben wir das Recht, uns betreffende Informationen aus dem Internet verschwinden zu lassen, zum Beispiel Dinge, die wir m&ouml;glicherweise vor langer Zeit gepostet haben, aber auch von anderen gepostete Informationen, mit denen wir nicht einverstanden sind?</p>
</blockquote>
<p>Die Antwort findet sich in zwei Regelwerken, die heute dem EU-Parlament vorgestellt werden: Beim ersten handelt es sich um eine Richtlinie zur Nutzung pers&ouml;nlicher Daten durch die Justizbeh&ouml;rden und die Polizei; das zweite ist eine Verordnung, in der die Modalit&auml;ten f&uuml;r die Verwaltung von pers&ouml;nlichen Daten durch Privatpersonen in ihren Beziehungen zu Beh&ouml;rden, Unternehmen und sozialen Netzwerken festgelegt werden. Bei Verst&ouml;&szlig;en sind Strafen in H&ouml;he von bis zu 1&nbsp;Prozent des Umsatzes geplant.</p>
<p>Reicht das, um ein &ldquo;Recht auf Verschwinden&rdquo; zu gew&auml;hrleisten? Wahrscheinlich nicht, <a target="_self" href="http://www.ilpost.it/riccardoluna/2012/01/25/perche-non-puo-esistere-il-diritto-a-cancellarsi-dal-web/">vermerkt Luna in seinem Blog</a>. F&uuml;r ihn existiert</p>
<blockquote><p>das Recht, aus dem Internet zu verschwinden, ebenso wenig, wie das Recht, aus der Welt zu verschwinden. Im &lsquo;echten Leben&rsquo; kann man zwar versuchen, in Vergessenheit zu geraten, es bleiben jedoch immer Unterlagen zur&uuml;ck, in denen von uns die Rede ist, und auch die Erinnerung unserer Mitmenschen. Diese Dinge lassen sich nicht mit einem Klick aus der Welt schaffen. Und auch nicht mit einem europ&auml;ischen oder intergalaktischen Gesetz.</p>
<p>Die Rechte, seine Daten aus Facebook zu l&ouml;schen [&hellip;], zu surfen, ohne Spuren zu hinterlassen [&hellip;] und dar&uuml;ber informiert zu werden, dass unsere Daten gespeichert und zu Werbezwecken verwendet werden, existieren bereits. Ein europ&auml;isches Gesetz dient nicht dazu, eine Revolution zu machen, sondern soll einfach ein Prinzip, ein Grundrecht der Person, verst&auml;rken. [&hellip;] Obwohl manche das vorgeben, existiert allerdings kein Recht darauf, s&auml;mtliche Artikel und Blog-Ver&ouml;ffentlichungen, in denen von uns die Rede ist, verschwinden zu lassen &ndash; denn diese Gesamtheit nennt man Geschichte.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:08:24 +0100</pubDate><guid>1441291</guid></item>
<item><title>Internet | ACTA non grata</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1436621-acta-non-grata</link><description><![CDATA[<p>Die mehrere Tage anhaltenden Proteste der Internetnutzer und Webhacker gegen das <a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2011/may/tradoc_147937.pdf" target="_self">ACTA-Abkommen</a> &ldquo;blieben ohne Erfolg&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75478,11020518,ACTA__Rzad_sobie__internet_sobie.html" target="_self">wie die <em>Gazeta Wyborcza</em> schreibt</a>. Das Abkommen verpflichtet die 39 Unterzeichnerstaaten dazu, aktiv gegen Internet-Piraterie vorzugehen, und soll Ende dieser Woche von Warschau unterschrieben werden. Seit mehreren Tagen werden Webseiten der Regierung von Internetnutzern und zahlreichen, sie vertretenden Organisationen blockiert. Sie bef&uuml;rchten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=citzRjwk-sQ&amp;feature=share" target="_self">ACTA werde ihre Redefreiheit im Internet beschr&auml;nken</a>.</p>
<p>Am Samstag, den 21. Januar, f&uuml;hrte die Gruppe Anonymous durch Zugangsverbote eine erfolgreiche Attacke gegen mehrere bedeutende staatliche Webseiten aus. Am Montag, den 23. Januar, hackte eine Bewegung namens &ldquo;Polish Underground&rdquo; die Website des Ministerpr&auml;sidenten und postete dort einen <a href="http://www.polskieradio.pl/5/3/Artykul/522014,Baska-internet-nasz-znalazl-sie-nad-przepascia" target="_self">Film</a> des Videobloggers &ldquo;Baśka&rdquo;, der als General Jaruzelski verkleidet den Ausnahmezustand ank&uuml;ndigt.</p>
<p>Die Anti-ACTA-Protestler beschuldigen die Regierung, die Bev&ouml;lkerung bez&uuml;glich des Abkommens nicht konsultiert zu haben, und verlangen eine offene Debatte &uuml;ber das Urheberrecht. Diese hat in der Presse allerdings schon begonnen. &ldquo;ACTA will das geistige Eigentum mit einer Atombombe sch&uuml;tzen. Wenn diese explodiert, sind die Auswirkungen jedoch unvorhersehbar&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75968,11020315,ACTA_jak_bomba__tomowa.html" target="_self">warnt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und schl&auml;gt vor, das Abkommen solle vom Europ&auml;ischen Gerichtshof &uuml;berpr&uuml;ft werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:53:32 +0100</pubDate><guid>1436621</guid></item>
<item><title>Internet | Die Kommission und das Recht auf Vergessen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1345911-die-kommission-und-das-recht-auf-vergessen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Br&uuml;ssel gegen Internetged&auml;chtnis&quot; <a target="_self" href="http://www.publico.es/ciencias/414864/bruselas-contra-la-memoria-de-internet"><em>betitelt</em><em> die Tageszeitung P&uacute;blico</em></a> die f&uuml;r Februar angesetzte &Uuml;berarbeitung der <a target="_self" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31995L0046:DE:HTML"><em>Richtlinie zum Schutz von personenbezogenen Daten von 1995</em></a> durch die Europ&auml;ische Kommission. Die erste Version der neuen Richtlinie, die der Tageszeitung vorliegt, &quot;enth&auml;lt ein ganzes Kapitel zum 'Recht auf Vergessen'&quot;. &quot;Den Unternehmen graut es (&hellip;) aus demselben Grund vor den neuen Normen: Neben dem Recht auf Vergessen geht es um das wirtschaftliche Potenzial&quot;, erkl&auml;rt <em>P&uacute;blico</em> und f&uuml;hrt den Fall des sozialen Netzwerks Facebook an, das vor wenigen Tagen Ver&auml;nderungen seiner Datenpolitik ank&uuml;ndigte. Diese sollen an die Gesetzgebung in Irland angepasst werden, wo sich der europ&auml;ische Firmensitz befindet.</p>
<p>Im Mittelpunkt der geplanten Richtlinie steht das L&ouml;schen der Daten, welche die Benutzer zuvor angegeben haben. Es ist unter anderem von der &quot;Aus&uuml;bung des Rechts auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&quot;, vom &quot;Zugangsrecht&quot; der Internetnutzer zu den Daten, die von Unternehmen im Internet verwendet werden, der &quot;M&ouml;glichkeit, Klage zu erheben&quot; oder &quot;dem Anspruch auf Ver&auml;nderung oder L&ouml;schung&quot; der Daten die Rede. Laut <em>P&uacute;blico</em> &quot;sind sich Experten und Juristen&quot; aber in einer Sache &quot;einig&quot;: Dieses &quot;Instrument kann einerseits dazu verwendet werden, die Privatsph&auml;re zu sch&uuml;tzen, andererseits aber auch dazu dienen, das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung im Netzwerk einzuschr&auml;nken&quot;. Unternehmen, die diese neuen Regeln nicht beachten, m&uuml;ssen k&uuml;nftig bis zu f&uuml;nf Prozent ihres Umsatzes als Bu&szlig;geld zahlen, berichtet <em>P&uacute;blico</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:46:08 +0100</pubDate><guid>1345911</guid></item>
<item><title>Internet | Open Data, ein Goldesel (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1300341-open-data-ein-goldesel</link><description><![CDATA[Brüssel ermutigt Verwaltungen und Behörden dazu, offene Daten online zu stellen. Die Bürger hätten vielleicht eine Vielzahl nützlicher Applikationen zur Verfügungen. Und 40 Milliarden Euro Gewinn jährlich sollen sie auch noch bringen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 17:37:52 +0100</pubDate><guid>1300341</guid></item>
<item><title>Der Europäer der Woche | Der Cyber-Revolutionär vom Tahrir-Platz (Fokus, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1254821-der-cyber-revolutionaer-vom-tahrir-platz</link><description><![CDATA[Dass es Husni Mubarak im vergangenen Januar nicht gelungen ist, die ägyptischen Revolutionäre vom Rest der Welt abzuschneiden, verdanken wir dem schwedischen Studenten und Cyberaktivismus-Theoretiker Christopher Kullenberg. Er wurde von der Wochenzeitschrift Fokus zum Schweden des Jahres gewählt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:40:05 +0100</pubDate><guid>1254821</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Die mediale Demokratiekrise (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1230081-die-mediale-demokratiekrise</link><description><![CDATA[Mit der Krise verlagert sich die Macht mehr und mehr nach Brüssel. Denn dort sitzen die europäischen Institutionen und die einflussreichsten Medien. Diese meist wirtschaftlichen und angelsächsischen Medien geben den Ton in der Politik der Mitgliedsländer an, stellt ein belgischer Leitartikler fest. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:57:11 +0100</pubDate><guid>1230081</guid></item>
<item><title>Presse | Brandanschlag auf "Scharia-Hebdo"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1127521-brandanschlag-auf-scharia-hebdo</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Hundert Peitschenhiebe, wenn Sie sich nicht totlachen&rdquo;, verk&uuml;ndet ein sich schieflachender Mohammed auf dem Titelblatt des Satire-Magazins<a target="_self" href="http://www.charliehebdo.fr/"><em> Charlie Hebdo</em></a>, das sich kurzerhand f&uuml;r eine Sonderausgabe in &ldquo;Scharia-Hebdo&rdquo; umbenannt hat. Die Ausgabe war als Reaktion auf den Sieg der islamistischen Partei Ennahda bei den Wahlen in Tunesien vom 23. Oktober sowie der Einf&uuml;hrung der Scharia in Libyen gedacht. Der Prophet selbst wurde zum Chefredakteur des Sonderhefts erkoren.</p>
<p>Sechs Jahre nach der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/126151-jyllands-posten-noch-immer-bedroht">Aff&auml;re um die Mohammed-Karikaturen</a>, welche die d&auml;nische Tageszeitung <em>Jyllands Posten</em> ver&ouml;ffentlicht hatte, ist diese Initiative offensichtlich nicht nach jedermanns Geschmack: In der Nacht vom 1. zum 2. November wurde auf die Redaktionsr&auml;ume ein Brandanschlag ver&uuml;bt und die Website des Blatts wurde gehackt. 2006 hatte <em>Charlie Hebdo</em> bereits die d&auml;nischen Karikaturen nachgedruckt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:11:10 +0100</pubDate><guid>1127521</guid></item>
<item><title>Privatsphäre | Europa versus Facebook (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083641-europa-versus-facebook</link><description><![CDATA[Ist Facebook bei den Daten seiner User zu neugierig? Eine Reihe von Anzeigen auf Initiative eines österreichischen Jurastudenten führte zu einer Datenschutzprüfung in Irland, wo das soziale Online-Netzwerk seinen europäischen Sitz hat. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:27:52 +0100</pubDate><guid>1083641</guid></item>
<item><title>Journalismus | Protest gegen europäischen Preis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1073571-protest-gegen-europaeischen-preis</link><description><![CDATA[<p>Zum vierten Mal verlieh das EU-Parlament am 19. Oktober 2011 den <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20111017IPR29432/html/Journalistenpreis-Gewinner-2011-aus-Deutschland-Frankreich-Italien-Finnland" target="_self">europ&auml;ischen Journalistenpreis</a>. Ausgezeichnet wurden der Franzose Romain Gubert (Print), der Italiener Massimiliano Nespola (Internet), der Finne Tero Koskinen (Fernsehen) und der Deutsche Steffen Wurzel (Radio) f&uuml;r ihren Beitrag &ldquo;zu einem besseren Verst&auml;ndnis der EU-Institutionen oder der Politik der EU&rdquo;, <a href="http://www.expressen.se/ledare/1.2594765/malin-siwe-ris-for-eu-pris" target="_self">berichtet <em>Expressen</em></a>. F&uuml;r das schwedische Boulevardblatt, das mit harten Worten gegen Br&uuml;ssel nicht geizt, macht &ldquo;dieser Preis keinen Sinn&rdquo;. Schlie&szlig;lich &ldquo;sollten Journalisten sich nicht zum Ziel setzen, die Politik der EU oder ihre byzantinische B&uuml;rokratie verst&auml;ndlicher zu machen, sondern vielmehr investigativ untersuchen und aufkl&auml;ren, was schlicht und einfach etwas ganz anderes ist.&rdquo;</p>
<p>&ldquo;Die EU hat viele Dinge gemacht, die sie besser h&auml;tte sein lassen sollen&rdquo;, f&uuml;gt <em>Expressen</em> hinzu. &ldquo;Die Auszeichnung von Journalisten ist ein Beispiel daf&uuml;r. Man kann nicht f&uuml;r eine freie Presse Sorge tragen und gleichzeitig diejenigen belohnen, die &lsquo;gute Sachen&rsquo; &uuml;ber &lsquo;gute Themen&rsquo; schreiben.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:17:18 +0100</pubDate><guid>1073571</guid></item>
<item><title>Niederlande | Risse in den digitalen Schutzwällen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/918211-risse-den-digitalen-schutzwaellen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Vertrauen der B&uuml;rger in die &sbquo;digitalen Beh&ouml;rden&rsquo; schwankt&ldquo;, titelt das <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/ ">NRC Handelsblad</a>. Ein paar Tage vorher hatte Innenminister Piet Hein Donner zugegeben, dass &bdquo;die Sicherheit vieler Websites der niederl&auml;ndischen Beh&ouml;rden nicht mehr garantiert werden&ldquo; k&ouml;nne. Iranische Hacker drangen im Juli in die Daten der Firma DigiNotar ein, die unter anderem f&uuml;r die Sicherheitszertifikate der Website des niederl&auml;ndischen Finanzamts zust&auml;ndig ist, und f&auml;lschten digitale Zertifikate. &bdquo;Der Unterh&auml;ndler des Finanzamts verlor 531 Zertifikate, mit denen Teheran eine Menge falsche Websites aufziehen kann&ldquo;, kommentiert die Tageszeitung aus Rotterdam, die die Attacke mit &bdquo;einem Einbruch in die niederl&auml;ndische Landesbank&ldquo; vergleicht und fragt, ob man nicht lieber &bdquo;wieder auf die Post und Einschreibebriefe zur&uuml;ckgreifen sollte&ldquo;, denn &bdquo;die Internetnutzer, die dem Datentransfer mit dem Staat vertrauten, haben ihre Illusionen verloren&ldquo;. Abschlie&szlig;end kommentiert NRC: &bdquo;Das Internet ist ein Gemeingut und sollte auch als solches verwaltet werden. Doch das war hier ganz offensichtlich nicht der Fall.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:22:53 +0100</pubDate><guid>918211</guid></item>
<item><title>Niederlande | Ein Spezialregister gegen Cookies</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/897541-ein-spezialregister-gegen-cookies</link><description><![CDATA[<p>Ab 30. Augustus k&ouml;nnen die niederl&auml;ndischen Internet-User ein Spezialregister mit Namen &bdquo;Folg mir nicht&ldquo; nutzen, um der Verfolgung ihrer Internet-Aktivit&auml;ten durch Cookies zu umgehen, <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2694/Internet-Media/article/detail/2875400/2011/08/30/Uitgevers-lanceren-volg-me-nietregister-om-onduidelijke-cookiewet.dhtml">berichtet De Volkskrant</a>. Der Gebrauch scheint simpel: Mit dem Klick auf ein Piktogramm kommt der Nutzer auf eine Internetseite, die erkl&auml;rt, wie <a target="_self" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie">Cookies</a> funktionieren. Ein Link auf dieser Seite f&uuml;hrt auf die Website <a target="_self" href="http://youronlinechoices.eu/">Youronlinechoices.eu</a>, wo der Nutzer nachsehen kann, welche Cookies auf seinem Computer installiert sind, und wo und wie er sie l&ouml;schen kann. Ma&szlig;nahmen, die auch Nutzern in anderen EU-L&auml;ndern zu Verf&uuml;gung gestellt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Zeitung ist eine der zahlreichen Websites, die sich der Initiative von Betreibern von Internet-Newsgroups, zu denen auch Presse-Unternehmen geh&ouml;ren, anschlie&szlig;en. Mit dieser Initiative will die Branche der Regierung beweisen, dass &bdquo; Publisher und Werbebranche die Privatsph&auml;re der Nutzer ernst nehmen und dass die Selbstregulierung mit dem Register eine Alternative zum &bdquo;<a target="_self" href="https://zoek.officielebekendmakingen.nl/dossier/32549/kst-32549-34?resultIndex=6&amp;sorttype=1&amp;sortorder=4">Cookie-Gesetz</a>&ldquo; sei&ldquo;, welches von der Ersten Kammer des Parlaments in K&uuml;rze verabschiedet werden soll. Das umstrittene Gesetz w&auml;re eines der sch&auml;rfsten in Europa und bereitet der Internet-Branche Sorge. Sie f&uuml;rchtet um den &bdquo;Komfort bei der Nutzung des Netzes&ldquo;, und dass Gro&szlig;unternehmen wie Google und Yahoo sich vom niederl&auml;ndischen Markt zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnten, sollten diese strengen Richtlinien greifen. Die Zeitung betont, dass mit diesem Gesetz &bdquo;die Nutzer vermutlich zig Pop-Up-Fenster schlie&szlig;en m&uuml;ssen&ldquo;, da &bdquo;einige Webbrowser wie Firefox und Internet Explorer nicht auf die neue Regelung vorbereitet sind.&ldquo; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 30 Aug 2011 14:40:15 +0100</pubDate><guid>897541</guid></item>
<item><title>Information | „Ohnmacht macht wütend" (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/871761-ohnmacht-macht-wuetend</link><description><![CDATA[Auf ein Plädoyer für mehr Europa bekommt ein Redakteur der ZEIT wütende Kommentare von Lesern. Er beschließt, einen seiner Kritiker zu besuchen. Woher kommt die Wut auf Brüssel? Er findet eine Antwort, die zugleich überraschend und beängstigend ist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 16:31:21 +0100</pubDate><guid>871761</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Abhörskandal, zweite Runde</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/865341-abhoerskandal-zweite-runde</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Telefonabh&ouml;rung: der unschlagbare Beweis&ldquo; lautet die <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/phonehacking-the-smoking-gun-2338855.html" target="_self">Schlagzeile des Independent</a>, der &uuml;ber den Abh&ouml;rskandal bei der Gruppe News International von Rupert Murdoch berichtet, der im Juli zur Einstellung der britischen Boulevardzeitung News of the World f&uuml;hrte. Die Mitte-Links orientierte Tageszeitung widmet ihre Titelseite dem Scan eines Schreibens von Clive Goodman, 2007 wegen Telefonabh&ouml;rung inhaftierter, ehemaliger Journalist bei News of the World, an die News International Bosse. In diesem Schreiben betont Goodman, dass das Abh&ouml;ren mit &bdquo;dem Wissen und der Unterst&uuml;tzung&ldquo; erfahrener Journalisten erfolgte und in Redaktionsbesprechungen dar&uuml;ber diskutiert wurde.</p>
<p><a href="http://www.independent.co.uk/opinion/leading-articles/leading-article-explanations-are-required-over-hacking-2338603.html" target="_self">The Independent weist darauf hin</a>, dass so nicht nur der damalige Herausgeber der Zeitung, Andy Coulson, der sp&auml;ter Kommunikationsleiter von David Cameron wurde, in den Skandal verwickelt wird. Es werden auch &bdquo;Zweifel an wichtigen Aspekten&ldquo; von Aussagen gesch&uuml;rt, die Rupert und James Murdoch im vergangenen Monat vor einem Ausschuss von Parlamentsmitgliedern machten. &bdquo;Keine Ausreden, keine Fristen&ldquo;, emp&ouml;rt sich der Leitartikel der Zeitung. Alle drei m&uuml;ssen jetzt &bdquo;in das Unterhaus zur&uuml;ckgerufen werden, um die Sache zu erkl&auml;ren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Aug 2011 12:55:10 +0100</pubDate><guid>865341</guid></item>
<item><title>Internet | Wir brauchen eine europäische Suchmaschine (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/845541-wir-brauchen-eine-europaeische-suchmaschine</link><description><![CDATA[Was man nachschlagen kann, braucht man nicht im Gedächtnis zu behalten. Nach dieser alten Lehrerweisheit funktioniert auch Google. Nur dass die Internetrevolution noch an ihrem Anfang steht und der Stoff von Google bald unser Leben ist, schreibt die FAZ, und wir sollten uns dafür hüten, es ihm zu überlassen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:10:58 +0100</pubDate><guid>845541</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Der Abhörskandal geht weiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/814861-der-abhoerskandal-geht-weiter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Blo&szlig;gestellt: <em>News of the World</em> hatte Sara Payne im Visier&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/named-and-shamed-news-of-the-world-targeted-sara-payne-2327990.html">titelt <em>The Independent</em></a> nach einer &bdquo;unangenehmen neuen Offenbarung&ldquo; in Gro&szlig;britanniens Abh&ouml;rskandal. Der Londoner Tageszeitung zufolge hat die Polizei, die die Abh&ouml;rpraktiken bei Pressezar Rupert Murdochs <em>News International</em> untersucht, &bdquo;Sarah Paynes Mutter darauf aufmerksam gemacht, dass ein von <em>News of the World </em>geschenktes Telefon eventuell von einem f&uuml;r die Zeitung arbeitenden Detektiv abgeh&ouml;rt wurde. Sara Payne wurde das Telefon kurz nach der Entf&uuml;hrung und Ermordung ihrer acht Jahre alten Tochter Sarah im Juli 2000 &uuml;bergeben.&rdquo;</p>
<p>Der Fall hatte in Gro&szlig;britannien f&uuml;r viel Emotion gesorgt. In Folge des Mords hatte die <em>News of the World</em> gemeinsam mit Sarah Paynes Mutter Kampagne f&uuml;r die Verf&uuml;gung von &bdquo;Sarahs Gesetz&rdquo;gemacht. &bdquo;Ihr Feldzug daf&uuml;r, dass Eltern ein Recht haben zu wissen, ob sie p&auml;dophile Nachbarn haben, wurde von <em>NOTW</em> gefochten, vor allem von Chefredakteurin Rebekah Brooks.&rdquo; Gleichzeitig stellte die <em>News of the World</em> mutma&szlig;liche P&auml;dophile blo&szlig; und druckte ihre Namen und Fotos auf ihrer Titelseite. Die Titelseite des <em>Independent</em> zeigt ein Foto von Paynes Mutter Seite an Seite mit Brooks. Am 15. Juli trat Brooks aus der Chefredaktion von <em>News International</em> zur&uuml;ck. Sie wurde von der Polizei verhaftet und vernommen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 18:26:12 +0100</pubDate><guid>814861</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Murdoch vor den Parlamentariern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/785761-murdoch-vor-den-parlamentariern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Murdochs dem&uuml;tige Ahnungslosigkeit&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/media/2011/jul/19/rupert-murdoch-phone-hacking-pie">titelt <em>The Guardian</em></a>, nachdem der Pressezar <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/flashes-of-passion-from-the-mogul-on-his-most-humble-day-2317217.html">vor den Abgeordneten</a> zum Abh&ouml;rskandal, in den sein Medienimperium verstrickt ist, Rede und Antwort stehen musste. Die Tageszeitung aus London berichtet, dass &bdquo;Rupert Murdoch am Dienstag trotzig betonte, dass er f&uuml;r die in seinen Worten &bdquo;ekelerregenden und schrecklichen Eingriffe&ldquo; in die Privatsph&auml;re von Politikern seitens seiner Firma nicht verantwortlich sei. Vielmehr sei er von unbekannten niedertr&auml;chtigen Kollegen hintergangen worden. Von versteckten Abh&ouml;rmethoden habe er nichts gewusst.&ldquo; Nach dem am Vortag mehrere F&uuml;hrungskr&auml;fte seiner Mediengruppe News International sowie der Londoner Polizeichef zur&uuml;ckgetreten waren und ein ehemaliger Murdoch-Journalist Selbstmord begangen hat, erkl&auml;rte der Medienmogul, dass die Anh&ouml;rung f&uuml;r ihn der &bdquo;dem&uuml;tigste Tag seines Karriere&ldquo; w&auml;re. Nichtsdestotrotz erinnerte er die Abgeordneten daran, dass das Sonntags-Boulevardblatt <em>News of the World</em>, welches nach der Enth&uuml;llung des Abh&ouml;rskandals eingestellt wurde, nur 1 Prozent seines News Corps-Imperiums darstelle.</p>
<p>Die &bdquo;dem&uuml;tige Ahnungslosigkeit&ldquo; dominiert die Schlagzeilen der britischen Presse. <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/hacking-crisis-edges-closer-to-cameron-2317214.html"><em>The Independent</em> richtet sein Augenmerk</a> dabei darauf, wie der Skandal auch Gro&szlig;britanniens Premier David Cameron trifft. Der Regierungschef hatte zuvor den ehemaligen Journalisten von <em>News of The World </em>Andy Coulson, der direkt in die Aff&auml;re verwickelt ist, als PR-Berater besch&auml;ftigt. &bdquo;Hacking-Krise r&uuml;ckt Cameron auf die Pelle&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus London, nachdem bekannt wurde, das Neil Wallis, der vergangene Woche verhaftete ehemalige stellvertretende Chefredakteur von News of the World, vor den Wahlen im Jahr 2010 f&uuml;r Camerons konservative Tory-Partei gearbeitet hat. &bdquo;In einem zweiten Schlag&ldquo;, schreibt der Independent weiter, &bdquo;wurde enth&uuml;llt, dass sein Stabschef Ed Llewellyn sich an Scotland Yard gewendet hatte, um sicherzustellen, dass bei einem Briefing in der Downing Street im vergangenen September, also vier Monate vor dem Scheiden Coulsons aus seinem Job, die Abh&ouml;r-Aff&auml;ren nicht erw&auml;hnt werden.&ldquo; Die Vermutungen, dass der Premierminister &uuml;ber die Abh&ouml;rmethoden von Journalisten, die er danach besch&auml;ftigte, informiert gewesen sei, stellen sein Urteilsverm&ouml;gen zunehmend in Frage. <em>The Independent</em> notiert, dass &bdquo;Loyalisten meinen, der Premier stehe immer isolierter da. Kabinettsmitglieder, darunter Schatzkanzler George Osborne und die Tory-Vorsitzende Baroness Warsi h&auml;tten es unterlassen, ihm R&uuml;ckendeckung zu geben.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2016645/Debt-crisis-As-Rupert-Murdoch-grilling-turns-farce-bankers-14bn-bonuses.html">F&uuml;r <em>The Daily Mail</em> sei</a> der &bdquo;wahre Skandal, den die Parlamentarier ignorieren&ldquo;, wie es in der Schlagzeile hei&szlig;t, nicht die laufende Saga, oder gar die grotesken Szenen wie jene des Mannes, der Murdoch eine Rasierschaumtorte ins Gesicht warf und einen Schlag von dessen Frau Wendy Deng bekam. &bdquo;W&auml;hrend Westminster an der Telefon-Hacking-Aff&auml;re herumwurschelt, stand gestern die europ&auml;ische Wirtschaft in Flammen&ldquo;, st&ouml;hnt das Boulevardblatt. &bdquo;Um es noch schlimmer zu machen, kam gestern heraus, dass diejenigen, die die britische Wirtschaft quasi in die Knie gezwungen haben, also die Banker und Trader, in diesem Jahr Boni in H&ouml;he von 1,4 Milliarden Pfund kassiert haben.&ldquo; Die Belegschaften in der Finanzbranche stellen 4 Prozent der britischen Arbeitskraft dar, strichen aber 40 Prozent aller Pr&auml;mien ein. &bdquo;Die H&ouml;he der Pr&auml;mien wird bei Millionen von hart arbeitenden Briten, die Tag f&uuml;r Tag schuften, um sich w&auml;hrend der Krise &uuml;ber Wasser zu halten, f&uuml;r Emp&ouml;rung sorgen&ldquo;, schreibt <em>The Daily Mail</em> und betont, dass manche der h&ouml;chsten Boni von Banken in staatlichem Besitz, also somit vom Steuerzahler, gezahlt wurden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:37:16 +0100</pubDate><guid>785761</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Der Abhörskandal weitet sich aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/780991-der-abhoerskandal-weitet-sich-aus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Rausgedr&auml;ngt&ldquo;, titelt <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/"><em>The Times</em></a> und berichtet vom letzten Kopf, der in der nicht enden wollenden Telefon-Saga bei <em>News International</em> fiel: Metropolitan Police-Chef Paul Stephenson. Seine Stellung wurde mit der Festnahme von Neil Wallis, der in der Hochphase des Telefon-Hackings stellvertretender Chefredakteur bei News of the World war, unhaltbar. Wie sich herausstellte, arbeitete Wallis als Stephensons Kommunikationsberater, als Scotland Yard zwei Forderungen zur Wiederaufnahme der strafrechtlichen Ermittlungen gegen Rupert Murdochs Zeitung und ihre Abh&ouml;rpraktiken ablehnte. Dar&uuml;ber hinaus weist <em>The Times</em> darauf hin, dass &bdquo;Sir Paul einen 12,000 &pound; [13.700 Euro] teuren Erholungsurlaub auf einer Wellnessfarm akzeptierte, f&uuml;r die Wallis als PR-Berater arbeitete&ldquo;.</p>
<p>Der R&uuml;cktritt des Polizeichefs bildet den kr&ouml;nenden Abschluss eines dramatischen Wochenendes, an dem Rebekah Brooks ihren Posten als Vorstandschefin der Verlagsgesellschaft <em>News International </em>aufgeben musste. Wenig sp&auml;ter hatte Scotland Yard sie als Verd&auml;chtige im Telefon-Ermittlungsverfahren festgenommen. Am 19. Juli muss sie zusammen mit News International-Eigent&uuml;mer Rupert Murdoch vor den Abgeordneten Rede und Antwort stehen.</p>
<p>Unterdessen bedeutet Stephensons R&uuml;cktritt noch mehr Schwierigkeiten f&uuml;r Regierungschef David Cameron, der den ehemaligen Chefredakteur der <em>News of the World</em>, Andy Coulson, als seinen Kommunikationsdirektor besch&auml;ftigt hatte. Im Telefon-Hacking-Ermittlungsverfahren gilt Coulson inzwischen auch als Hauptverd&auml;chtiger. Um sich weiter um den Abh&ouml;rskandal zu k&uuml;mmern, wird der Premierminister &bdquo;seine Afrika-Reise abbrechen, seinen Besuch in Ruanda absagen&ldquo; und umgehend heimkehren, berichtet die Tageszeitung aus London.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:43:19 +0100</pubDate><guid>780991</guid></item>
<item><title>Deutschland | Tod des letzten Medienzaren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/778081-tod-des-letzten-medienzaren</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13487906/Tod-eines-Patriarchen.html" target="_self"><em>Die Welt</em> macht</a> mit dem &bdquo;Tod eines Patriarchen&ldquo;, Leo Kirch, auf, der am 14. Juli im Alter von 84 Jahren gestorben ist. Mit ihm, schreibt die Tageszeitung, verlor Deutschland &bdquo;einen der gr&ouml;&szlig;ten Nachkriegsunternehmer, der den Medienstandort Deutschland gepr&auml;gt und ver&auml;ndert hat&ldquo;. Der promovierte Betriebswirt begann seine Karriere mit dem Kauf der Rechte von Fellinis &bdquo;La Strada&ldquo; und weiteren ausl&auml;ndischen Filmen, von &bdquo;Sissi&ldquo; &uuml;ber &bdquo;Pippi Langstrumpf&ldquo; bis hin zu &bdquo;Citizen Kane&ldquo;. In der sich ver&auml;ndernden Fernsehlandschaft der 80er Jahre baute er ein Medienimperium auf, eine Strategie, die 2002 zu einer der gr&ouml;&szlig;ten Pleiten in der deutschen Geschichte seit 1945 f&uuml;hrte. Leo Kirch stand der CDU und Altkanzler Helmut Kohl nahe und hielt Anteile am Medienkonzern Axel-Springer-Verlag, Eigent&uuml;mer der Tageszeitungen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/35211-die-welt" target="_self"><em>Die Welt</em></a> und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/82221-bild" target="_self"><em>Bild</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:31:24 +0100</pubDate><guid>778081</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Abhörskandal: Polizei unter Verdacht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/778061-abhoerskandal-polizei-unter-verdacht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Kommissar und der Werwolf aus Fleet Street&ldquo;, <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/phone-hacking/8639069/Phone-hacking-Britains-most-senior-police-officer-facing-calls-to-resign-over-employment-of-former-NOTW-executive.html" target="_self">titelt <em>The Daily Telegraph</em></a>, womit gemeint ist, dass R&uuml;cktrittsforderungen des rangh&ouml;chsten britischen Polizisten nach dem Skandal um Rupert Murdochs Tageszeitung News of the World immer lauter werden. Die britische Tageszeitung enth&uuml;llt, dass der Londoner Polizeichef Paul Stephenson einen ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur des Revolverblatts <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/764721-murdoch-opfert-news-world" target="_self"><em>News of the World</em></a> mit einem Tagessatz von 1000 Pfund (1140 Euro) als Berater besch&auml;ftigte.</p>
<p>Neil Wallis, der wegen seines aufbrausenden Temperaments den Spitznamen &bdquo;Werwolf&ldquo; tr&auml;gt, arbeitete 2006 bei der Boulevardzeitung, als erstmals Ermittlungen wegen Telefon-Hacking eingeleitet wurden. Zwischen 2009 und 2010 beriet er die Polizeibeh&ouml;rden bei der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Er wurde diese Woche im Rahmen der neuen Ermittlungen festgenommen und verh&ouml;rt. Die Enth&uuml;llungen &uuml;ber Wallis&rsquo; Anstellung, schreibt <em>The Daily Telegraph</em>, habe zu weiteren Anschuldigungen &uuml;ber die zwielichtigen Beziehungen der Polizei und dem Blatt von Medienmogul Rupert Murdoch gef&uuml;hrt. Die Kritiker des Kommissars werden sich nicht mit dessen Erkl&auml;rung &bdquo;er glaube nicht, unangemessen gehandelt zu haben&ldquo; zufrieden geben. &bdquo;Das stinkt nach geheimen Absprachen&ldquo;, sagte Chris Bryant, Abgeordneter der Opposition, dessen Telefon von News of the World abgeh&ouml;rt worden war.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:14:34 +0100</pubDate><guid>778061</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Gordon Brown - noch ein abgehörtes Opfer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/771051-gordon-brown-noch-ein-abgehoertes-opfer</link><description><![CDATA[<p>Einen Tag, nachdem Pressezar <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/768331-auf-fliegenden-schwingen-murdoch-rettet-sein-empire" target="_self">Rupert Murdoch nach London jettete</a>, um den infolge der Enth&uuml;llung wiederholter Abh&ouml;rskandale stattfindenden Untergang seines verkaufsstarken Boulevardblatts <em>News of the World</em> zu beaufsichtigen, l&auml;uft sein Medienimperium News International auf ein neues Riff. &bdquo;Brown: Die Krankenakte meines Sohns wurde gehackt&ldquo;,<a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/phone-hacking/8631321/News-International-my-sons-medical-records-were-hacked-says-Gordon-Brown.html" target="_self"> titelt der <em>Daily Telegraph</em></a>, der &ndash; wie der Gro&szlig;teil der britischen Presse &ndash; enth&uuml;llt, dass nicht nur die Boulevardzeitung <em>The Sun</em>, sondern auch die renommierte Wochenzeitung <em>The Sunday Times</em> sich angeblich auf illegale Weise h&ouml;chst private medizinische und finanzielle Daten &uuml;ber den ehemaligen Premierminister Gordon Brown und seine Familie beschafften, als dieser noch Finanzminister war. &bdquo;Die am meisten Emotionen ausl&ouml;sende Behauptung betrifft Browns Sohn Fraser, bei dem kurz nach seiner Geburt im Jahr 2006 eine Mukoviszidose diagnostiziert wurde&ldquo;, erkl&auml;rt die Londoner Tageszeitung. &bdquo;Sein Gesundheitszustand wurde im November 2006, als er vier Monate alt war, auf der Website der <em>Sun</em> preisgegeben.&ldquo; Weiter wurde enth&uuml;llt, dass ein <em>Sunday Times</em>-Mitarbeiter sich sechs Mal als Brown ausgegeben hatte, um sein Bankkonto einzusehen. &bdquo;Infolge dieser Enth&uuml;llungen wird sich die Aufmerksamkeit vom &bdquo;Hacken&ldquo; der Mailbox von Mobiltelefonen auf andere, potenziell illegale Methoden wie das so genannte &bdquo;Blagging&ldquo; verlagern, bei dem man Informationen durch Schwindel oder Betrug erh&auml;lt&ldquo;, hei&szlig;t es im <em>Telegraph</em>. Es wird angedeutet, dass <em>The Sun</em> derartige Methoden anwendete, um herauszubekommen, dass Browns erstes Kind, Jennifer, nach einer Gehirnblutung im Sterben lag &ndash; die Story wurde am Wochenende vor ihrem Tod 2002 ver&ouml;ffentlicht.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:18:17 +0100</pubDate><guid>771051</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Auf fliegenden Schwingen: Murdoch rettet sein Empire</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/768331-auf-fliegenden-schwingen-murdoch-rettet-sein-empire</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polizei verh&ouml;rt Brooks, w&auml;hrend Murdoch das Heft in die Hand nimmt&ldquo;, titelt die <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/" target="_self"><em>Times</em></a>, nachdem ihr Eigent&uuml;mer, der in den USA ans&auml;ssige Pressezar Rupert Murdoch, nach London gejettet ist, um seinen Koloss News Corp zu retten. Der Medienkonzern ist infolge eines Abh&ouml;rskandals, der zur Schlie&szlig;ung seiner 168 Jahre alten, verkaufsstarken Zeitung <a href="http://www.newsoftheworld.co.uk/notw/public/home/" target="_self"><em>News of the World</em></a> f&uuml;hrte, ins Wanken geraten. Nachdem sich herausstellte, dass die sonntags erscheinende Boulevardzeitung von 2000 bis 2003, unter der Leitung von Chefredakteurin Rebekah Brooks, die Telefonleitungen von Familien ermordeter Kinder und in Afghanistan get&ouml;teter Soldaten angezapft hatte, ver&ouml;ffentlichte <em>News of the World</em> am Sonntag 10. Juli eine letzte Ausgabe. Brooks soll nun von der Polizei verh&ouml;rt werden, w&auml;hrend noch weiteres enth&uuml;llt wird. So soll etwa Andy Coulson, ehemaliger Kommunikationsdirektor des Premierministers, zwischen 2003 und 2007, als er selbst Chefredakteur der Zeitung war, Zahlungen an Polizeibeamte f&uuml;r Informationen zu Artikeln genehmigt haben. Murdochs Ankunft in London zeigt, dass er sehr daran interessiert ist, den Ruf der News Corp zu s&auml;ubern &ndash; kommen doch auch Fragen zu ihrer umstrittenen &Uuml;bernahme von BSkyB, Gro&szlig;britanniens gr&ouml;&szlig;tem &ouml;ffentlichen Satelliten-TV-Anbieter, auf.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 14:10:00 +0100</pubDate><guid>768331</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Murdoch opfert News of the World</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/764721-murdoch-opfert-news-world</link><description><![CDATA[<p>Er setzt ein radikales Zeichen. Rupert Murdoch, Chef der NewsCorp  stellt die 168 Jahre alte Wochenzeitung als Reaktion auf den  Abh&ouml;rskandal ein, nach dem die News of the World die Telefone von  mehreren Dutzend Personen angezapft habe. &quot;Ein St&uuml;ck England wurde  gestern begraben. Dies ist ein Moment der Trauer&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/opinion/leaders/article3087827.ece">schreibt die Times</a>.  Die Tageszeitung gilt als Aush&auml;ngeschild der Gruppe. &quot;Die schlechten  Seiten der Investigationstechniken des Boulevardblattes haben zu seiner  Einstellung gef&uuml;hrt, doch die guten Seiten haben gro&szlig;e Artikel entstehen  lassen und manches Mal schlimme</p>
<p>Untaten aufgedeckt.&quot;</p>
<p>F&uuml;r die Times betrifft der Skandal &quot;nur eine Handvoll Personen, die trauernde und verzweifelte Menschen mit F&uuml;&szlig;en traten. Sie haben sich blamiert, eine Zeitung vernichtet und dem Vertrauen in die Pressefreiheit gesch&auml;digt. Es wird lange dauern, bis dieses Vertrauen wieder hergestellt ist.&quot; W&auml;hrend die Tageszeitung darauf verweist, dass &quot;der katastrophale R&uuml;ckgang an Werbungsschaltungen&ldquo; der News of the World den Todessto&szlig; versetzt habe, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/media/press/newspaper-sacrificed-to-save-one-woman-2308951.html">erkl&auml;rt die Independent</a>, dass &quot;das Blatt f&uuml;r eine Frau geopfert wurde&ldquo;, n&auml;mlich f&uuml;r Rebekah Brooks, ehemalige Chefin der News of the World und sehr enge Bekannte Murdochs. Heute leitet sie die Printmedien-Abteilung der NewsCorp.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:09:25 +0100</pubDate><guid>764721</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Telefon-Skandal zapft Camerons Zukunft an (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/762761-telefon-skandal-zapft-camerons-zukunft</link><description><![CDATA[Während immer schmutzigere Details zum Telefon-Hacking-Skandal der Boulevardzeitung News of the World bekannt werden, meint der wichtigste Politik-Kommentator des Daily Telegraph, dass Regierungschef David Cameron die Verantwortung dafür trägt. Schließlich gehört er selbst zum engen Kreis um Pressebaron Rupert Murdoch. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 16:04:18 +0100</pubDate><guid>762761</guid></item>
<item><title>Spanien | Downloadsteuer vom Tisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/757961-downloadsteuer-vom-tisch</link><description><![CDATA[<p>&quot;Regierung macht Kehrtwende und schafft Dowload-Steuer ab&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/cultura/20110705/54181013556/el-gobierno-da-marcha-atras-y-decide-anular-el-canon-digital.html">berichtet La Vanguardia</a>. Die 2008 eingef&uuml;hrte Steuer auf kulturelle Produkte, die auf digitalen Medien gespeichert werden, sollte Verluste der Autoren und Komponisten durch angestiegenes illegales Downloaden wirtschaftlich kompensieren. Laut La Vanguardia wartet die Regierung&nbsp; ab, wie sich &quot;der Fall SGAE [des Verbands der Autoren und Verleger]&ldquo; entwickelt, um die Abschaffung offiziell zu verk&uuml;nden. Am 4. Juli wurden Teddy Bautista, Pr&auml;sident der m&auml;chtigen Institution  &ndash;  &quot;eine wahre Lobby der Kulturschaffenden gegen&uuml;ber den Konsumenten&ldquo;  &ndash; , sowie zwei weitere Funktion&auml;re unter polizeiliche Aufsicht gestellt. Ihnen wird Veruntreuung vorgeworfen. <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/internet/20101021/54054041904/el-tribunal-de-justicia-de-la-ue-declara-ilegal-el-canon-digital-aplicado-en-espana.html">La Vanguardia erinnert daran</a>, dass der EU-Gerichtshof 2010 die Steuer f&uuml;r illegal erkl&auml;rt und darauf hingewiesen hatte, dass sich eine derartige Steuer auschlie&szlig;lich auf digitale Kopien f&uuml;r den privaten Gebrauch beziehen k&ouml;nne.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Jul 2011 14:13:37 +0100</pubDate><guid>757961</guid></item>
<item><title>Finnland | Nokia, ein Klotz am Bein (Helsingin Sanomat, Helsinki)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/731961-nokia-ein-klotz-am-bein</link><description><![CDATA[Handyhersteller Nokia, einst Stolz der Nation, fällt es heute schwer, mit dem Wettbewerb Schritt zu halten. Schuld daran ist ein technologischer Rückstand, der auf das ganze Land übergegriffen hat und inzwischen ein echtes Handicap darstellt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:27:46 +0100</pubDate><guid>731961</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Auch Tony Blair Opfer des Abhörskandals</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702521-auch-tony-blair-opfer-des-abhoerskandals</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Druck auf die Met Metropolitan Police w&auml;chst, um die Ermittlungen im Abh&ouml;rskandal auszuweiten&ldquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/jun/08/phone-hacking-kate-middleton-tony-blair" target="_self">schreibt <em>The Guardian</em></a>, nachdem im Parlament Stimmen laut wurden, die behaupten, dass hochrangige Politiker und Prominente von einer ber&uuml;chtigten Detektei im Auftrag von Rupert Murdochs News International Media Group belauscht worden seien. Es war bereits bekannt, dass Privatdetektiv Jonathan Rees Informationen &uuml;ber Prominente mit illegalen &Uuml;berwachungstechniken gesammelt hatte, darunter mit Hilfe von Einbruch, Computer-Hacking und Verbreitung von Falschinformationen. Doch laut The Guardian geh&ouml;ren zu den Opfern von Rees auch das j&uuml;ngste Mitglied der k&ouml;niglichen Familie, Kate Middleton, sowie Agenten des MI6, die in die IRA eingeschleust wurden und hochrangige Politiker bis hin zu Ex-Premierminister Tony Blair, als dieser noch im Amt war. Die Polizei ermittelt seit Januar &uuml;ber die Lauschangriffe auf Promis durch News International, doch von den &bdquo;hunderten oder tausenden von Dokumenten&ldquo;, welche die Met &uuml;ber Rees T&auml;tigkeiten sichergestellt habe, seien die brisantesten noch unter Verschluss. Im Unterhaus des Parlaments sagte ein Labour-Abgeordneter: &bdquo;Herr Premierminister, m&auml;chtige Kr&auml;fte versuchen hier etwas zu vertuschen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 12:58:20 +0100</pubDate><guid>702521</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Maulkorb-Debatte reißt nicht ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/674951-maulkorb-debatte-reisst-nicht-ab</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die unsagbare Geschichte der Maulkorberlasse&ldquo; <a href="http://www.independent.co.uk/news/media/press/the-untold-story-of-gagging-orders-2288607.html" target="_self"><em>betitelt </em></a>The Independent die landesweit anhaltende Debatte um die meist von Reichen und Ber&uuml;hmten erwirkten gerichtlichen Verf&uuml;gungen (super-injunctions), welche die Medien von der Ver&ouml;ffentlichung privater Details oder der Preisgabe von Identit&auml;ten abhalten sollen. Nachdem Twitter-User aber die 150.000 Pfund teure Knebelverf&uuml;gung platzen lie&szlig;en, die Fu&szlig;ballprofi Ryan Giggs aufgrund einer Aff&auml;re mit einem Modell erwirkt hatte, enth&uuml;llt die Londoner Tageszeitung, dass &bdquo;zum Schutz der Identit&auml;ten von Ber&uuml;hmtheiten, Kindern und Privatpersonen in den vergangenen f&uuml;nf Jahren 333 Maulkorberlasse bewilligt wurden&ldquo;. Darunter: &bdquo;28 M&auml;nner, denen man au&szlig;ereheliche Aff&auml;ren vorwirft und neun F&auml;lle, in denen verurteilten Straft&auml;tern Anonymit&auml;t gew&auml;hrt wurde&ldquo;, aber auch sieben Gro&szlig;unternehmen, die auf diese Weise die &bdquo;Ver&ouml;ffentlichung von Anschuldigungen bez&uuml;glich ihrer Gesch&auml;ftsangelegenheiten verhinderten&ldquo;.</p>
<p>Nachdem Ryan Giggs' Anw&auml;lte nun ein Gerichtsverfahren gegen Twitter eingeleitet haben, lodert die Debatte um die Frage &sbquo;Privatsph&auml;re oder freie Meinungs&auml;u&szlig;erung?&lsquo; erneut auf. In einem <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/twitter/8534600/Lord-Wakeham-law-must-be-changed-to-stop-judges-handing-out-gagging-orders.html" target="_self"><em>Brief an den Daily Telegraph</em></a> beschreibt der ehemalige Vorsitzende der&nbsp; Press Complaints Commission (Presserat, der Beschwerden aufnimmt), Lord Wakeham, wie voreilig gerichtliche Verf&uuml;gungen in Fragen der Privatsph&auml;re erteilt werden. Wakeham bezeichnet das als &bdquo;unhaltbar&ldquo; und fordert eine &Auml;nderung des britischen, 1998 verabschiedeten Menschenrechtsgesetzes, dessen Bestimmungen es den &bdquo;Richtern erlauben, dar&uuml;ber zu entscheiden, was die &Ouml;ffentlichkeit wissen darf, und was sie nicht erfahren solle&ldquo;. Wakeham verlangt vom Parlament eine Gesetzes&auml;nderung, wodurch die Richter nur dann gerichtliche Maulkorb-Verf&uuml;gungen verh&auml;ngen k&ouml;nnen, wenn &bdquo;der Staat oder seine Beh&ouml;rden beeintr&auml;chtigt werden&ldquo;.&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 May 2011 12:16:35 +0100</pubDate><guid>674951</guid></item>
<item><title>Datenschutz | Twitter-Nutzer sprengt Maulkorberlasse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/645301-twitter-nutzer-sprengt-maulkorberlasse</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Juristische Krise in 140 Anschl&auml;gen&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/news/media/online/a-legal-crisis-in-140-characters-2281582.html" target="_self">titelt <em>The Independent</em></a>, nachdem ein <a href="http://twitter.com/#!/SuperInjunction" target="_self">Twitter-Nutzer vertrauliche</a> Details &uuml;ber Ber&uuml;hmtheiten ver&ouml;ffentlichte, die angeblich Gegenstand neuester Gerichtsbeschl&uuml;sse waren, n&auml;mlich der so genannten &bdquo;Superinjunctions&ldquo;, welche verhindern, dass die Medien Informationen &uuml;ber ihr Privatleben preisgeben oder ihre Identit&auml;t enth&uuml;llen. F&uuml;r britische Pressefreiheitsaktivisten sind diese oft von reichen Promis erwirkten Verf&uuml;gungen oder &bdquo;Maulkorberlasse&ldquo;, wie sie auch genannt werden, eine Form der Zensur. Die anonymen Enth&uuml;llungen auf der Mikroblogging-Website &ndash; betroffen sind ein verheirateter Fu&szlig;baller aus der britischen ersten Liga, zwei Schauspieler und ein Star-Koch &ndash; zwingen jedoch &bdquo;die Kultur der Superinjunctions in die Knie&ldquo;, schreibt die Londoner Tageszeitung und bemerkt dazu, dass sich die Aufdeckungen ausschlie&szlig;lich auf &bdquo;F&auml;lle sexueller Natur&ldquo; beziehen und sich &bdquo;f&uuml;r die Verfechter der Meinungsfreiheit als sch&auml;dlich herausstellen&ldquo; k&ouml;nnten. Ein Redakteur bei <a href="http://www.indexoncensorship.org/" target="_self">Index on Censorship</a>, einer Organisation f&uuml;r Pressefreiheit, meint dazu: &bdquo;Wenn die Angelegenheiten, bei denen Privatsph&auml;re mit Meinungsfreiheit kollidiert, nur darauf reduziert werden, wer mit wem schl&auml;ft, dann verlieren wir die wichtigeren F&auml;lle aus den Augen, bei denen eine Aufdeckung und akzeptable Eingriffe in die Privatsph&auml;re wirklich n&ouml;tig sind, weil ein starkes &ouml;ffentliches Interesse besteht.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 12:35:48 +0100</pubDate><guid>645301</guid></item>
<item><title>Internet | EU vs Facebook - der Kampf ums Privatleben (The Christian Science Monitor, Boston)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/597901-eu-vs-facebook-der-kampf-ums-privatleben</link><description><![CDATA[Das von der EU geplante Gesetz über den Internet-Datenschutz, zu dem auch das „Recht auf Vergessen“ gehören soll, wird das Vorgehen von Firmen wie Facebook stark beeinflussen. Weiter wirft es Fragen über die freie Meinungsäußerung im Internet auf. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 15:54:29 +0100</pubDate><guid>597901</guid></item>
<item><title>Rumänien | Gândul macht weiter - in Pixeln</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590631-gandul-macht-weiter-pixeln</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/47601-gandul" target="_self"><em>G&acirc;ndul</em></a> 4. Mai 2005 &ndash; 8. April 2011&ldquo;, schreibt der Leitartikler und Mitbegr&uuml;nder der Zeitung Cristian Tudor Popescu zur Einstellung der Printausgaben der Bukarester Tageszeitung. Ab morgen wird Gandul nur noch im Internet und auf iPads ver&ouml;ffentlicht. Eine andere gro&szlig;e Tageszeitung, Cotidianul, hatte mit diesem Trend 2010 begonnen, nachdem die rum&auml;nische Presse allgemein einen R&uuml;ckgang des Absatzes festgestellt hatte. Niemand in der Redaktion verliert seinen Arbeitsplatz und die Zeitung publiziert weiterhin ihre Ausgaben in drei anderen Sprachen (deutsch, englisch und ungarisch). &bdquo;Letztes Jahr hat sich die Welt unwiderruflich ver&auml;ndert [&hellip;]. <em>G&acirc;ndul</em> w&auml;re wahrscheinlich zerrieben worden. Die Papierausgabe ist Geschichte geworden, ihre Seele besteht ab jetzt in Pixeln fort&ldquo;, <a href="http://www.gandul.info/puterea-gandului/de-sufletul-gandului-8138237" target="_self">schlie&szlig;t Tudor Popescu</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 12:44:51 +0100</pubDate><guid>590631</guid></item>
<item><title>Internet | EU schützt Party-Ausrutscher</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/555071-eu-schuetzt-party-ausrutscher</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU fordert mehr Privatsph&auml;re von sozialen Netzwerken&ldquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2011/mar/16/eu-social-network-sites-privacy" target="_blank">titelt <em>The Guardian</em></a> am Tag nach der <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/11/183" target="_blank">Rede</a> von EU-Justizkommissarin Viviane Reding vor dem Europ&auml;ischen Parlament. Darin k&uuml;ndigte sie an, dass sie Internetnutzern ein &bdquo;Recht&ldquo; darauf einr&auml;umen m&ouml;chte, &bdquo;online in Vergessenheit zu geraten&ldquo;. Noch vor dem Sommer soll es eine Reihe von Vorschl&auml;gen geben, mit denen Reding Facebook und andere soziale Online-Netzwerke dazu zwingen will, ihre Standardeinstellungen mit hohen Datenschutzstandards auszustatten. Der Internetbenutzer soll wieder die Kontrolle haben. Laut der Mitarbeiter Redings sind die aktuellen Datenschutzeinstellungen f&uuml;r den Durchschnitts-User auf Facebook &bdquo;zu kompliziert&ldquo;. In den neuen Regeln soll die Privatsph&auml;re &bdquo;fest verankert&ldquo; werden. Damit soll &bdquo;unter anderem&ldquo; gew&auml;hrleistet werden, &bdquo;dass potenzielle Arbeitgeber auf Facebook keine alten Party-Bilder mehr finden, auf denen allein ein Lampenschirm als Kleidungsst&uuml;ck dient&ldquo;, witzelt die Londoner Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:13:33 +0100</pubDate><guid>555071</guid></item>
<item><title>Polen | Zensur im Web?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/552491-zensur-im-web</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Internet-Nutzer schlagen Alarm: Regierung will Zensur&ldquo;: Die polnische Tageszeitung <a href="http://www.rp.pl/artykul/627214-Alarm-internautow---rzad-chce-cenzury-sieci.html" target="_blank"><em>Rzeczpospolita</em> berichtet</a> &uuml;ber Proteste gegen eine <a href="http://orka.sejm.gov.pl/opinie6.nsf/nazwa/3812_u/$file/3812_u.pdf" target="_blank">&Auml;nderung des Mediengesetzes</a>, die heute, 16. M&auml;rz, im Senat debattiert werden soll. Der Gesetzentwurf sieht das Filtern von &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Website-Inhalten vor, sowie die obligatorische Anmeldung aller audiovisuellen Internetdienste beim Nationalen Rundfunkrat (KRRiT). Laut Internet-Nutzern, die eine <a href="http://www.facebook.com/wybory" target="_blank">Facebook-Gruppe</a> gestartet haben und Unterschriften f&uuml;r eine m&ouml;gliche Verfassungsklage sammeln, handelt es sich dabei um einen Versuch der Zensur. <a href="http://www.rp.pl/artykul/9158,627211.html" target="_blank">Die konservative Tageszeitung argumentiert</a>, dass das in erster Instanz verabschiedete Gesetz &bdquo;absurde b&uuml;rokratische H&uuml;rden schafft und eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die Meinungsfreiheit darstellt.&ldquo; Sollte es in jetziger Form definitiv angenommen werden, w&uuml;rden viele Hobbyk&uuml;nstler aufh&ouml;ren m&uuml;ssen, ihre Filmchen und anderes audiovisuelles Material ins Netz zu stellen.&ldquo; Der Gesetzentwurf kann noch vom Senat abge&auml;ndert werden und schlimmstenfalls durch ein Veto des Pr&auml;sidenten verworfen werden. &bdquo;Im Interesse der wirtschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Freiheit muss dieser Entwurf gestoppt werden&ldquo;, pl&auml;diert die Tageszeitung aus Warschau.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:36:42 +0100</pubDate><guid>552491</guid></item>
<item><title>Ungarn | „Pressefreiheit ist Geheimnis der Freiheit"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/552401-pressefreiheit-ist-geheimnis-der-freiheit</link><description><![CDATA[<p>Der 15. M&auml;rz &ndash; Jahrestag der Revolution von 1848 &ndash; war ein &bdquo;Fest zur Warnung vor Diktaten&ldquo;, titelt <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em>. Etwa 30.000 Menschen demonstrierten f&uuml;r die von der Regierung Viktor Orb&aacute;ns eingeschr&auml;nkte Pressefreiheit. Die linke Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht <a href="http://nol.hu/velemeny/20110316-el_nem_mondott_beszed" target="_blank">einen Text von P&eacute;ter Moln&aacute;r</a>, einem der Gr&uuml;nder von Orb&aacute;ns Fidesz: &bdquo;Pressefreiheit ist das Geheimnis der Freiheit&ldquo;, schreibt Moln&aacute;r, der sich von seiner Partei distanziert hat und daran erinnert, dass &bdquo;die erste der zw&ouml;lf Forderungen der Revolution&auml;re 1848 genau diese Pressefreiheit und die Abschaffung der Zensur umfasste&ldquo;. &bdquo;Wir haben die Fidesz gegr&uuml;ndet, um jegliche Art von Freiheitsbeschr&auml;nkung auszuschlie&szlig;en; und sei es nur die Redefreiheit&ldquo;, f&uuml;gt <a href="http://nol.hu/velemeny/20110316-el_nem_mondott_beszed" target="_blank">Moln&aacute;r</a> hinzu. &bdquo;Nur die L&auml;nder, in denen diese Freiheit gew&auml;hrleistet ist, k&ouml;nnen wirklich funktionieren.&ldquo; Mit Verweis auf den gro&szlig;en Oppositionellen Istv&aacute;n Bib&oacute; (1911-1979), schlussfolgert der neue Gegner Orb&aacute;ns: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns einer weit verbreiteten Idee entgegenstellen und daf&uuml;r eintreten, dass Politik keinen Schwindel vertr&auml;gt&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:50:38 +0100</pubDate><guid>552401</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Militärkommando stürmt Fernsehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/547311-militaerkommando-stuermt-fernsehen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Skandal! Ein bewaffnetes Kommando hat das tschechische Fernsehen gest&uuml;rmt&ldquo;, titelt <em>Lidov&eacute; noviny</em> am Tag nach dem Sturm der Milit&auml;rpolizei auf die Prager Zentrale des &ouml;ffentlich-rechtlichen TV-Senders Česk&eacute; televize (ČT). Das Kommando habe ein als streng geheim eingestuftes Dokument des Verteidigungsministeriums sicherstellen wollen, <a target="_blank" href="http://www.lidovky.cz/skandal-do-budovy-ct-vtrhlo-ozbrojene-komando-fow-/ln_noviny.asp?c=A110312_000100_ln_noviny_sko&amp;klic=241748&amp;mes=110312_0">erkl&auml;rt die Tageszeitung</a> und fragt sich, wer den Befehl f&uuml;r einen solchen Einsatz gegeben haben k&ouml;nnte. <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/mfdnes.asp?v=061&amp;r=nazorya&amp;idc=1548109"><em>Mlad&aacute; Fronta DNES</em> meldet</a>, dass der Verteidigungsminister Alexandr Vondra, der sich auf einem Armee-Ball im Prager Schloss aufgehalten habe, von der Neuigkeit &uuml;berrascht wurde, dass Journalisten von der Milit&auml;rpolizei festgehalten werden. W&auml;hrend nach den Verantwortlichen dieses &Uuml;bergriffs geforscht und der Inhalt des wertvollen Dokuments untersucht wird, hat der Sender ČT angek&uuml;ndigt, Klage einzureichen. Der Chef der Milit&auml;rpolizei wurde umgehend suspendiert. <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-51131160-jiri-leschtina-zakukleny-boj-na-obrane">Laut <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a> sprechen die Ereignisse f&uuml;r die zunehmenden Spannungen zwischen den F&uuml;hrungskr&auml;ften des Verteidigungsministeriums und einigen in Korruptionsaff&auml;ren verstrickten h&ouml;heren Beamten. Die Armee dagegen, f&uuml;r deren Imageaufbesserung sich das Verteidigungsministerium stark eingesetzt hatte, ist nun in den Augen der Bev&ouml;lkerung v&ouml;llig diskreditiert, schlussfolgert <em>MF DNES</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:08:25 +0100</pubDate><guid>547311</guid></item>
<item><title>Ungarn | Budapest ändert Mediengesetz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/535001-budapest-aendert-mediengesetz</link><description><![CDATA[<p>Nach dreimonatigem Druck aus Europa haben die ungarischen Abgeordneten &bdquo;das [Medien-] Gesetz ge&auml;ndert&ldquo;, <a target="_blank" href="http://nol.hu/belfold/modositottak_a_mediatorvenyt__de_nem_zarult_le_a_vita">wie <em>Nepszabads&aacute;g</em> berichtet</a>. In Anwesenheit der EU-Medien-Kommissarin <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/kroes/index_en.htm">Neelie Kroes</a>, stimmten die Angeordneten einer Entsch&auml;rfung des Gesetzes vom 3. Januar zu. Ab sofort sind Internetdienste oder Blogs nicht mehr betroffen. Auch die Strafgelder f&uuml;r &bdquo;unausgewogene Berichterstattung&ldquo; wurden reduziert. Zudem m&uuml;ssen sich die Medienanbieter nicht mehr bei den Beh&ouml;rden anmelden. Die Gesetzes&auml;nderung &bdquo;beendet aber nicht die politische und intellektuelle Debatte&ldquo;, notiert die Tageszeitung, denn die ungarischen Medienvertreter haben f&uuml;r den Nationalfeiertag am 15. M&auml;rz zu einer Kundgebung aufgerufen und eine Verfassungsklage eingereicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:09:43 +0100</pubDate><guid>535001</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Murdochs mächtiges Medienmonopol</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/527271-murdochs-maechtiges-medienmonopol</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sch&ouml;nf&auml;rberei&ldquo; <a target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/media/tv-radio/media-rivals-cry-foul-as-murdoch-wins-battle-for-full-control-of-bskyb-2231790.html"><em>titelt </em></a>The Independant, nachdem Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. von den Regierungsbeh&ouml;rden die Erlaubnis zur vollst&auml;ndigen &Uuml;bernahme des gr&ouml;&szlig;ten britischen Privatsenders Fernsehsenders BSkyB erhalten hat. Murdoch kann somit zum umstrittenen Kauf der ihm noch fehlenden 61 Prozent von BSkyB &uuml;bergehen. &bdquo;Der vorgeschlagene Deal ist wegen der immensen Einflussnahme Murdochs in den britischen Medien umstritten&ldquo;, erkl&auml;rt The Independant. &bdquo;Er beherrscht bereits mit The Sun, News of the World, The Times und The Sunday Times &uuml;ber 37 Prozent des britischen Zeitungsmarkts.&ldquo; Ein Professor f&uuml;r Kommunikation der Universit&auml;t Westminster meint dazu, dass &bdquo;mit diesem Deal ein derart m&auml;chtiges Medienkonglomerat geschaffen wird, bestehend aus Presse, Fernsehen und Internet Service Providern, welches alle anderen britischen Medienkonzerne wie Zwerge aussehen l&auml;sst. In den meisten Demokratien w&uuml;rde derartiges nicht zugelassen.&ldquo;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:45:45 +0100</pubDate><guid>527271</guid></item>
<item><title>Deutschland | Bild baut den Polit-Popstar</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/516631-bild-baut-den-polit-popstar</link><description><![CDATA[<p>Adelig der eine, m&auml;chtig der andere: zwischen dem Verteidigungsminister und <em>Bild</em>-Chefredakteur Kai Diekmann gilt eine &bdquo;Waffenbr&uuml;derschaft mit gegeltem Haar&ldquo;. Die <a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ein-bild-von-einem-mann/"><em>Tageszeitung</em> bedauert</a> das &bdquo;Kauf dir deine Meinung&ldquo;-Motto, unter dem <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/511671-der-falsche-doktor-zu-guttenberg">Karl-Theodor zu Guttenberg</a> und Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Boulevardzeitung in enge Symbiose getreten sind. Das sonst um keinen Angriff verlegene Blatt hatte in den letzten Monaten angesichts aller <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/477861-bundeswehr-wilden-gewaessern">Turbulenzen in der Bundeswehr</a> auf jede Kritik verzichtet. Besser noch, <em>Bild</em> sprang zu Guttenberg trotz aller Plagiatsvorw&uuml;rfe treu zur Seite und druckte den triumphalen <a target="_blank" href="http://kiosko.net/de/2011-02-24/np/bild.html">Titel</a>: &bdquo;87% Ja-Stimmen beim <em>Bild</em>-Entscheid: Ja, wir stehen zu Guttenberg!&ldquo; Dabei verschwieg das Blatt den etwas anderen Ablauf der Umfrage auf seiner Internetseite <em>bild.de</em>: Dort forderten 55 % der Leser den R&uuml;cktritt des Ministers. Dieser revanchiert sich auf seine Weise: Die Bundeswehr, die seit dem Aussetzen der Wehrpflicht dringend auf der Suche nach neuen Rekruten ist, startet im April eine Werbekampagne in der Presse &ndash; und zwar in <em>Bild</em>, <em>BamS</em> und <a target="_blank" href="http://www.bild.de/"><em>bild.de</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Feb 2011 12:07:06 +0100</pubDate><guid>516631</guid></item>
<item><title>Slowakei | Alle Nachrichten für den Preis von zwei Bier</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/467701-alle-nachrichten-fuer-den-preis-von-zwei-bier</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Drei Euro bitte!&ldquo; <a target="_blank" href="http://respekt.ihned.cz/c1-49476970-tri-eura-prosim">titelt <em>Respekt</em></a>. Diesen bescheidenen Monatsbeitrag werden die Slowaken bald f&uuml;r den Zugang zu vollst&auml;ndigen Zeitungsartikeln im Internet zahlen. Es ist nicht neu, eher ziemlich verbreitet, dass Online-Inhalte kostenpflichtig sind. Mit dem Konzept namens Piano soll allerdings ein einheitliches Zahlsystem f&uuml;r alle bedeutenden Mediengruppen des Landes geschaffen werden. &bdquo;Seine Billigkeit macht es einzigartig. F&uuml;r den Preis von zwei Glas Bier in Bratislava bekommt der Leser Zugriff auf einen &sbquo;Geschenkkorb&lsquo; mit einer Auswahl verschiedener Inhalte aus jedem Verlag&ldquo;, erkl&auml;rt Tom&aacute;&scaron; Bella, der ehemalige Herausgeber der Tageszeitung <em>SME</em> und Leiter des Projektes, das wichtige slowakische Medienvertreter gemeinsam entwickelt haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:07:15 +0100</pubDate><guid>467701</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Ungarisches Mediengesetz nicht „zufriedenstellend"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/466351-ungarisches-mediengesetz-nicht-zufriedenstellend</link><description><![CDATA[<p>Die vorl&auml;ufige Beurteilung des umstrittenen neuen ungarischen <a target="_blank" href="http://www.courrierinternational.com/files/illustrations/article/2011/01/Pages_de_MK_10_202.pdf">Mediengesetzes</a> durch die Europ&auml;ische Kommission zeigt, dass nicht alle seine Bestandteile &bdquo;auf den ersten Blick zufriedenstellend&ldquo; sind, wie in der slowakischen Tageszeitung Pravda <a target="_blank" href="http://spravy.pravda.sk/europa-studuje-madarsky-medialny-zakon-uz-nasla-prve-rozpory-p6q-/sk_svet.asp?c=A110118_093805_sk_svet_p12"><em>zu lesen ist</em></a>. EU-Medienkommissarin Neelie Kroes erkl&auml;rte den Abgeordneten am 17. Januar, das k&uuml;rzlich verabschiedete Gesetz sei unklar in Bezug auf &bdquo;die Anwendung der Regeln, darunter etwa die erforderliche Registrierung oder die ausgewogene Berichterstattung, auf alle Medien, unter anderem auch auf die Blogger&ldquo;. Sie deutete auch an, dass das Mediengesetz vielleicht nicht dem EU-Recht entspreche, weil es nicht-ungarischen, in Ungarn t&auml;tigen Medienunternehmen Auflagen stellt. Trotz des durch ganz Europa gegangenen Aufschreis &uuml;ber das Gesetz, weigerte sich der ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n, es r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, versprach jedoch,&nbsp; es &bdquo;zu &auml;ndern, sollte es die Europ&auml;ische Kommission f&uuml;r n&ouml;tig befinden&ldquo;, berichtet die Tageszeitung aus Bratislava.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:19:26 +0100</pubDate><guid>466351</guid></item>
<item><title>Pressefreiheit | Ungarn ist kein Einzelfall (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/448721-ungarn-ist-kein-einzelfall</link><description><![CDATA[Ungarn, das schwarze Schaf auf dem europäischen Kontinent der Pressefreiheit? Mitnichten, schreibt der Standard. Kaum ein Land, in dem die Politik nicht versucht, unabhängige Medien zu kontrollieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 04 Jan 2011 15:00:00 +0100</pubDate><guid>448721</guid></item>
<item><title>Europäische Union | 2010: Das Ende der Geheimniskrämerei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/442431-2010-das-ende-der-geheimniskraemerei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Im Jahr 2010 kam viel von dem ans Licht, was Politiker, Beamte, Diplomaten und einfache B&uuml;rger gern verbergen&ldquo;, <a href="http://aeiou.visao.pt/visao-edicao-929-23-dezembro-2010=f583549" target="_blank"><em>schreibt</em></a> Vis&atilde;o in seiner Jahresr&uuml;ckblicks-Ausgabe. F&uuml;r das portugiesische Wochenmagazin war 2010 tats&auml;chlich &bdquo;das Jahr der gel&uuml;fteten Geheimnisse: Von Milliardengeh&auml;ltern bis zu Telefonabh&ouml;rungen, von WikiLeaks-Dokumenten bis hin zu indiskreten Bildern, die auf Facebook ver&ouml;ffentlicht wurden. Die Welt ist zu einem riesigen Schl&uuml;sselloch geworden. Und niemand entgeht mehr der Versuchung, hindurchzuschauen.&ldquo; Bei der Wahl der wichtigsten Institutionen und Pers&ouml;nlichkeiten des Jahres hat sich Vis&atilde;o in Portugal f&uuml;r die M&auml;rkte und auf internationalem Niveau f&uuml;r den WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange entschieden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 15:00:58 +0100</pubDate><guid>442431</guid></item>
<item><title>Ungarn | Wo stehst du, Budapest? (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/440331-wo-stehst-du-budapest</link><description><![CDATA[Am 21. Dezember verabschiedete Ministerpräsident Viktor Orbán ein Gesetz zur Einschränkung der Pressefreiheit. Während sich Ungarn auf den EU-Vorsitz vorbereitet, wundert sich Kolumnist Jacek Pawlicki in der Gazeta Wyborcza, warum in Europa niemand darüber ein Wort verliert. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 22 Dec 2010 12:48:12 +0100</pubDate><guid>440331</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Sei immer nett zu Mr. Murdochs Imperium</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/439961-sei-immer-nett-zu-mr-murdochs-imperium</link><description><![CDATA[<p>Cable: &bdquo;Der Mann, der Murdoch den Krieg erkl&auml;rte... und verlor&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/cable-the-man-who-declared-war-on-murdoch-and-lost-2166527.html" target="_blank">titelt der <em>Independent</em></a> nach einem Vorfall, in welchem der britische Wirtschaftsminister Vince Cable Opfer von <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/liberaldemocrats/8217253/Vince-Cable-I-have-declared-war-on-Rupert-Murdoch.html" target="_blank">Undercover-Ermittlungen des <em>Daily Telegraphs</em></a> wurde. Cable, ein Mitglied der Liberal Democrats, der Koalitionspartei in David Camerons konservativer Regierung, erz&auml;hlte in seiner B&uuml;rgersprechstunde zwei Reporterinnen, die sich als einfache Mitb&uuml;rgerinnen ausgaben, er habe dem Medienmagnaten Rupert Murdoch &bdquo;den Krieg erkl&auml;rt&ldquo;. Murdoch, der bereits Eigent&uuml;mer mehrerer britischer Zeitungen ist, will auch wieder die Kontrolle &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten britischen Satellitensender BSkyB erlangen. Kaum wurden Cables &Auml;u&szlig;erungen publik, wurden ihm sofort jegliche Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r &bdquo;Wettbewerb und Politik in Medien und Rundfunk sowie f&uuml;r den Digital- und Telekomsektor entzogen&ldquo;, wie die Londoner Tageszeitung berichtet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Dec 2010 11:53:55 +0100</pubDate><guid>439961</guid></item>
</channel></rss>
