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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Bücher und Musik]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Eurovision | Rambo Amadeus: der Crash der Klischees (Tportal , Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2007511-rambo-amadeus-der-crash-der-klischees</link><description><![CDATA[Frech und fröhlich: Der Turbo-Folk-Sänger wird für Montenegro beim Eurovison Song Contest an den Start gehen. „Euro neuro“ heißt sein Titel, in dem er die Klischees über den Balkan und dessen Beziehung zu Europa auf die Schippe nimmt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 12:21:31 +0100</pubDate><guid>2007511</guid></item>
<item><title>Griechenland | Das Leben ist (fast) ein Krimi (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1995421-das-leben-ist-fast-ein-krimi</link><description><![CDATA[Ein Roman über einen Serienmörder in Athen ist so wirklichkeitsnah, dass Autor Petros Markaris seine Leser mahnen muss, ihn nicht nachzuahmen. Der Grund: Es geht um die steuerhinterziehende griechische Elite und die Opfer des korrupten Systems. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 13:55:06 +0100</pubDate><guid>1995421</guid></item>
<item><title>Literatur | 2011 - das Jahr des Übersetzers (The Observer, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1316081-2011-das-jahr-des-uebersetzers</link><description><![CDATA[Dem weltweiten Erfolg von Stieg Larsson und Haruki Murakami ist unter anderem der Übersetzungs-Boom zu verdanken, der seit mehr als einer Generation nicht mehr so groß gewesen ist. Ist es jedoch überhaupt möglich, den heiligen Gral, die perfekte Übereinstimmung mit dem Original, zu erreichen? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Dec 2011 12:00:19 +0100</pubDate><guid>1316081</guid></item>
<item><title>Geschichte | Die Bücher der Dissidenten (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1320531-die-buecher-der-dissidenten</link><description><![CDATA[Sie haben die Werke Václav Havels und aller im kommunistischen Regime der Tschechoslowakei verbotenen Schriftsteller verlegt. Vierzig Jahre ist es her, dass Zdena und Josef Škvorecký in Toronto mit Sixty-Eight Publishers einen der wichtigsten osteuropäischen Dissidentenverlage gründeten. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Dec 2011 12:00:19 +0100</pubDate><guid>1320531</guid></item>
<item><title>Musik | Eurokrise: selbst Hardrocker kriegen weiche Knie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1262741-eurokrise-selbst-hardrocker-kriegen-weiche-knie</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone l&auml;sst nicht einmal die red hot Welt des Rock'n Rolls kalt. Laut dem Wall Street Journal will die US-amerikanische Rock-Band Metallica (bekannteste Songs, u.a.: &quot;The Four Horsemen&quot; und &quot;Enter Sandman&quot;) ihre Tour vorverlegen, &quot;um nicht in den Sog der EU-Schulden hineingezogen zu werden&quot;.</p>
<p>F&uuml;r Rock-Bands sind die weltweiten Live-Konzerte die wichtigste Einnahmequelle. Allein im Jahr 2010 verdiente Metallica damit 110,1 Millionen Dollar (82,2 Millionen Euro). Nun wollen sie die f&uuml;r 2013 geplante Europa-Tournee auf 2012 vorverlegen und unter dem Titel &quot;European Summer Vacation&quot; folgende L&auml;nder bereisen: Norwegen, Deutschland, D&auml;nemark, England und &Ouml;sterreich.Das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204630904577056123331660042.html" target="_self"><em>Wall Street Journal berichtet</em></a>:</p>
<p>&quot;Metallica-Manager [Cliff] Burnstein bef&uuml;rchtet, dass der Euro Schiffbruch erleiden k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich leiden nun auch wohlhabendere L&auml;nder wie Frankreich unter dem Pessimismus der Investoren. F&uuml;r die Konzertveranstalter in den 17 Euro-L&auml;ndern k&ouml;nnte es also schwierig werden, die Metallica-Kosten zu decken.&quot;</p>
<p>Burnstein erkl&auml;rte:</p>
<p>&quot;In den kommenden Jahren wird der Dollar st&auml;rker und der Euro schw&auml;cher werden. Deshalb sollten wir nun schnell mehr von diesen [europ&auml;ischen] Shows veranstalten, weil das f&uuml;r uns rentabler sein wird.&quot;</p>
<p>Aus dem Artikel im Wall Street Journal geht au&szlig;erdem hervor, dass auch eine weitere von Burnstein gemanagte Band &ndash; The Red Hot Chili Peppers &ndash; mit dem Gedanken spielt, ihre Europa-Tournee vorzuverlegen. Laut Burnstein &bdquo;&quot;erdienen Bands mit Auftritten im Ausland mittlerweile bis zu drei Viertel ihres Jahresumsatzes&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 15:36:23 +0100</pubDate><guid>1262741</guid></item>
<item><title>Literatur | Brüssel macht den Low-Cost-Kafka</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1136061-bruessel-macht-den-low-cost-kafka</link><description><![CDATA[<p>Er geh&ouml;rt mit Goethe zur Pflichtlekt&uuml;re in den Schulen deutschsprachiger L&auml;nder. Aber jetzt wird Franz Kafka Opfer einer &ldquo;Hinrichtung&rdquo;, und zwar &ldquo;von der EU gef&ouml;rdert&rdquo;, titelt die <a href="http://www.faz.de/" target="_self"><em>Frankfurter Allgemeine</em></a>. Entgeistert berichtet die Zeitung von einem &ldquo;handfesten Skandal&rdquo;, den die &ouml;sterreichischen Kollegen <a href="http://www.krone.at/Nachrichten/EU-gefoerdertes_Kafka-Buch_voller_peinlicher_Fehler-Sprach-Entgleisung-Story-301188" target="_self">von der <em>Kronenzeitung</em> aufgedeckt</a> haben: Es geht um den das &ouml;sterreichische Verlagshaus Gehlen und Schulz, das derzeit ungefragt Schulen im deutschsprachigen Raum mit Kartons voller Gratisexemplare von Kafkas &ldquo;Das Schloss&rdquo; begl&uuml;ckt. Eine sch&auml;tzenswerte Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, w&uuml;rde die Ausgabe nicht vor Fehlern nur so strotzen. Die <em>FAZ</em>, die bekannterma&szlig;en beim Thema nicht mit sich spa&szlig;en l&auml;sst, z&auml;hlt allein auf der ersten Seite neun Rechtschreibfehler. Angesichts der zahlreichen Klagen legt der Verleger der stolzen Auflage von 2 Millionen Exemplaren seinen Paketen nun folgende Erkl&auml;rung bei: &ldquo;Wir haben [die Fehler] irgendwann einfach zugelassen. Aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden einerseits, andererseits ist Literatur ja auch kein Rechtschreib-Wettbewerb.&rdquo;</p>
<p>&ldquo;Dreist und skandal&ouml;s wird es, sobald man sich die Finanzierung ansieht.&rdquo; Laut dem Verleger ist das Projekt von der EU mit einer sechsstelligen Summe unterst&uuml;tzt worden. Man habe bei der Sache nicht schlecht verdient, sagt er der <em>FAZ</em>. &ldquo;Die Pressestelle der Europ&auml;ischen Kommission hat eine z&uuml;gige Stellungnahme zugesagt, die aber dennoch auf sich warten lassen k&ouml;nne, &lsquo;weil man da tief graben muss&rsquo;.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:46:47 +0100</pubDate><guid>1136061</guid></item>
<item><title>TV | In Rumänien riecht Eurovision nach Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/655881-rumaenien-riecht-eurovision-nach-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Der n&auml;chste <a href="http://www.eurovision.tv/page/dusseldorf-2011" target="_self">Eurovision Song Contest</a> wird in Baku stattfinden: Beim Finale der 56. Ausgabe in D&uuml;sseldorf siegte mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kr-CAO3Lk1M&amp;feature=aso" target="_self">Ell/Nikki</a> am 14. Mai ein aserbaidschanisches Duo. F&uuml;r den rum&auml;nischen S&auml;nger Ovidiu Cernăuţeanu, der 2010 am Contest teilgenommen hatte, ist dieser brenzlige Sieg vor allem der Lobbyarbeit der schwedischen Musikindustrie zu verdanken. Wie der S&auml;nger <a href="http://www.adevarul.ro/societate/vedete/Victorie_cu_miros_de_petrol_la_Eurovision_0_481152202.html" target="_self">gegen&uuml;ber <em>Adevărul</em> erkl&auml;rt</a>, produziert diese zahlreiche K&uuml;nstler wie Ell/Nikki aus Aserbaidschan, einem sehr erd&ouml;lreichen Land der ehemaligen Sowjetunion. Und Cernăuţeanu weist darauf hin, dass &bdquo;Nigar Jamal [die mit Eldar Qasimov im Duo singt] mit einem russischen Oligarchen in London verheiratet ist&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 May 2011 14:20:02 +0100</pubDate><guid>655881</guid></item>
<item><title>Musik | Eurovision - Europa von morgen (The Wall Street Journal Europe, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/652881-eurovision-europa-von-morgen</link><description><![CDATA[Der am 14. Mai stattfindende und in Westeuropa oft als Veranstaltung zweiter Klasse betrachtete Eurovision Song Contest begeistert die Forscher, die anhand des populären Wettbewerbs das „neue Europa“ entschlüsseln. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 16:06:30 +0100</pubDate><guid>652881</guid></item>
<item><title>Literatur | Paolo Rumiz, Seele ohne Grenzen (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/614731-paolo-rumiz-seele-ohne-grenzen</link><description><![CDATA[Reisender, Schriftsteller und Journalist. Italiener, vom Balkan und ein bisschen slawisch. All dies ist Paolo Rumiz, der Europas Erschütterungen hautnah miterlebt hat und darüber auf sehr persönliche Weise zu berichten weiß. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 Apr 2011 16:34:14 +0100</pubDate><guid>614731</guid></item>
<item><title>Debatte | Der Leviathan ist hier, in Brüssel (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/570301-der-leviathan-ist-hier-bruessel</link><description><![CDATA[In Brüssel haust ein bürokratisches Ungeheuer. Der deutsche Essayist Hans Magnus Enzensberger hat es analysiert und ruft die Europäer dazu auf, ihm Paroli zu bieten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 15:39:51 +0100</pubDate><guid>570301</guid></item>
<item><title>Spanien | Der Flamenco verliert seinen „Papst"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/428051-der-flamenco-verliert-seinen-papst</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Adieu Poet des Cante Hondo [Flamencogesangs]&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.abc.es/20101211/cultura-musica/morente-cantaor-importancia-201012102354.html">titelt die Tageszeitung <em>ABC</em></a> nach dem Tod des Flamenco-Stars <a target="_blank" href="http://www.enriquemorente.com/">Enrique Morente</a> in Madrid im Alter von 67 Jahren. Der &bdquo;revolution&auml;re Rebell und Erneuerer des Flamenco&ldquo; erlag den Komplikationen einer Routineoperation an der Speiser&ouml;hre. Die spanische Kultur- und Musikszene sei ersch&uuml;ttert. <em>ABC</em> notiert, dass die Familie eine Autopsie verlangt habe, um eventuelle Fahrl&auml;ssigkeiten auszuschlie&szlig;en. Der in Granada geborene Morente habe den Flamenco modernisiert und mit anderen Musikrichtungen fusioniert. Mit ihm, schreibt das Blatt, &bdquo;starb eine Schl&uuml;sselfigur des Flamenco-Gesangs&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Dec 2010 13:46:23 +0100</pubDate><guid>428051</guid></item>
<item><title>Literatur | Hat Amerika Europa entdeckt? (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/424761-hat-amerika-europa-entdeckt</link><description><![CDATA[Mit der Unterstützung der unabhängigen Verlage und durch den Einsatz der Kulturinstitute und Kulturbüros des Alten Kontinents stößt die europäische Literatur endlich bis in die Vereinigten Staaten vor, die doch traditionsgemäß vor übersetzten Büchern eher zurückscheuen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Dec 2010 11:35:38 +0100</pubDate><guid>424761</guid></item>
<item><title>Europäer der Woche | Wie ich den irischen Boom überlebte (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/403501-wie-ich-den-irischen-boom-ueberlebte</link><description><![CDATA[Der irische Autor Julian Gough überlebte die Jahre des Keltischen Tigers mit kaum mehr als Luft und Liebe. Hier erzählt der heute in Berlin lebende Ire, wie er skeptisch (und knapp bei Kasse) blieb, während der Rest des Landes im Immobilienfieber schwelgte (und pleite ging). (Article)]]></description><pubDate>Wed, 24 Nov 2010 12:32:28 +0100</pubDate><guid>403501</guid></item>
<item><title>Literatur | Houellebecq ist Dichter-König</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/380531-houellebecq-ist-dichter-koenig</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Revanche eines St&auml;nkerers&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/culture/01012301151-prix-goncourt-la-carte-au-menu" target="_blank">titelt <em>Lib&eacute;ration</em></a>. Am 8. November wurde <a href="http://www.houellebecq.info/" target="_blank">Michel Houellebecq</a> f&uuml;r seinen Roman &bdquo;La carte et le territoire&ldquo; (Flammarion-Verlag) mit dem prestigereichsten franz&ouml;sischen Literaturpreis, dem <a href="http://www.academie-goncourt.fr/" target="_blank">Prix Goncourt</a>, ausgezeichnet. Der von der franz&ouml;sischen Tageszeitung auch als &bdquo;anst&ouml;&szlig;ig&ldquo; und &bdquo;st&ouml;rend&ldquo; bezeichnete Autor wird von den Medien abwechselnd heruntergerissen und verg&ouml;ttert und seit zehn Jahren regelm&auml;&szlig;ig als Anw&auml;rter auf den renommierten Preis genannt. &bdquo;Wird er sich jetzt, wo er den Goncourt hat, beruhigen?&ldquo; <a href="http://www.liberation.fr/livres/01012301160-le-poete-qui-revait-d-etre-rock-star" target="_blank">fragt sich <em>Lib&eacute;ration</em></a>. Mit einem Nobelpreis braucht er n&auml;mlich nicht zu rechnen: Ein Mann, der in einem Interview angegeben hat, &bdquo;die idiotischste Religion [sei] immer noch der Islam&ldquo;, ist bei den Schweden eng&uuml;ltig unten durch.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 09 Nov 2010 12:06:00 +0100</pubDate><guid>380531</guid></item>
<item><title>Schweden | Millenniums Zerrspiegel (Fokus, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/288341-millenniums-zerrspiegel</link><description><![CDATA[Gibt es die schwedischen Sozialdemokraten noch oder wurden sie endgültig durch die Millenium-Trilogie ausgelöscht, die eine korrupte, düstere und gewalttätige Gesellschaft beschreibt? Stieg Larssons Biograph hat diese Frage zwei anderen schwedischen Meistern des Krimis gestellt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:57:59 +0100</pubDate><guid>288341</guid></item>
<item><title>Portugal | Präsident schwänzt Saramagos letzte Ehre</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/277551-praesident-schwaenzt-saramagos-letzte-ehre</link><description><![CDATA[<p>&quot;Es ist unbeschreiblich. Saramago hat sie alle mitgerissen&quot;, <a target="_blank" href="http://www.publico.pt/Cultura/cavaco-silva-diz-ter-cumprido-obrigacoes-como-presidente_1442805">schreibt der <em>P&uacute;blico</em></a> am Tag nach der Beisetzung des am 18. Juni im Alter von 87 Jahren verstorbenen portugiesischen <a target="_blank" href="http://www.josesaramago.org/">Literaturnobelpreistr&auml;gers</a>. Die Trauerfeier fand aber vor kontroversem Hintergrund statt, stellt die Tageszeitung fest, denn der konservative Pr&auml;sident der Republik An&iacute;bal Cavaco Silva war nicht anwesend. Dieser hatte sich damit gerechtfertigt, nicht &quot;die Ehre gehabt zu haben&quot;, den kommunistischen Schriftsteller pers&ouml;nlich zu kennen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 21 Jun 2010 11:20:45 +0100</pubDate><guid>277551</guid></item>
<item><title>Dänemark | Künstlerasyl für Schriftsteller aus Simbabwe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/274581-kuenstlerasyl-fuer-schriftsteller-aus-simbabwe</link><description><![CDATA[<p>Der simbabwische Schriftsteller Tendai Frank Tagarira ist am 15. Juni in &Aring;rhus angekommen, <a href="http://jp.dk/indland/aar/kultur/article2099306.ece" target="_blank">berichtet die Tageszeitung <em>Jyllands-Posten</em></a>. Der 26-j&auml;hrige Autor, der in seiner Heimat seit der letztj&auml;hrigen Ver&ouml;ffentlichung seines autobiografischen Werks T<em>rying to Make Sense of It </em>Morddrohungen ausgesetzt ist, wird zwei Jahre in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Stadt D&auml;nemarks bleiben k&ouml;nnen. &Aring;rhus ist, wie mehrere andere d&auml;nischen St&auml;dte, eine &quot;freie Stadt&quot;, die zum internationalen St&auml;dtenetzwerk <a href="http://www.icorn.org/" target="_blank">ICORN</a> (International Cities of Refuge Network) geh&ouml;rt. Das Netzwerk wurde 1994 auf Initiative des Internationalen <a href="http://www.pencanada.ca/media/ExilesHandbook.pdf" target="_blank">Schriftstellerparlaments </a>(IPW) gegr&uuml;ndet. Die teilnehmenden St&auml;dte &ndash; weltweit etwa 30 &ndash; verpflichten sich, ausl&auml;ndischen Schriftstellern im Exil f&uuml;r eine Dauer von ein bis zwei Jahren Zuflucht zu bieten und f&uuml;r ihren Unterhalt aufzukommen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Jun 2010 17:21:37 +0100</pubDate><guid>274581</guid></item>
<item><title>Literatur | Schreib mir den Europaroman (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/266661-schreib-mir-den-europaroman</link><description><![CDATA[Kann man einen Roman schreiben, der die literarischen Eigenheiten von mehreren Ländern in sich vereint? Mit &quot;El comienzo de la primavera&quot; sei dies dem jungen und talentierten Argentinier Patricio Pron gelungen, meint der spanische Schriftsteller Félix de Azúa. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:36:31 +0100</pubDate><guid>266661</guid></item>
<item><title>Musik | Eurovision, besser als eine EU-Richtlinie (Irish Independent, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/262011-eurovision-besser-als-eine-eu-richtlinie</link><description><![CDATA[Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 May 2010 16:54:21 +0100</pubDate><guid>262011</guid></item>
<item><title>Kultur | Europa braucht mehr Mainstream (Rue89, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/238461-europa-braucht-mehr-mainstream</link><description><![CDATA[Nach der Kultur-Übermacht der USA kommt nicht mehr Europa, sondern es sind Länder wie China, Indien oder Brasilien, die ihre Kultur exportieren. Es wird Zeit, darauf zu reagieren, wird in einem kürzlich in Frankreich erschienenen Buch gefordert, denn sonst gerät Europa an den Rand der globalisierten Welt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Apr 2010 17:05:31 +0100</pubDate><guid>238461</guid></item>
<item><title>Frankreich | Die Existenzkrise der Buchmesse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/217841-die-existenzkrise-der-buchmesse</link><description><![CDATA[<p>Am Tag vor der Er&ouml;ffnung der 30. Buchmesse [26.-31. M&auml;rz] <a href="http://www.liberation.fr/livres/1101391-le-libe-des-ecrivains-en-images" target="_blank">widmet <em>Lib&eacute;ration</em></a> ihre Seiten 41 franz&ouml;sischen Romanautoren und Poeten, w&auml;hrend sich <a href="http://www.lemonde.fr/web/imprimer_element/0,40-0@2-3260,50-1320793,0.html" target="_blank"><em>Le Monde</em> fragt</a>, wie lange das Ereignis noch &uuml;berleben wird: <em>&quot;Zu gro&szlig;, zu teuer, nicht originell genug, zu regional&quot;</em>, die <em>&quot;<a href="http://www.salondulivreparis.com/site/GB,I904.htm?KM_Session=fcc8a4b73c3d46bc24258746cc48cefa" target="_blank">Pariser Buchmesse</a> [befindet sich] mitten in einer Identit&auml;tskrise&quot;</em>, berichtet die Tageszeitung. So wird zum ersten Mal <em>&quot;die 1989 eingef&uuml;hrte Tradition gebrochen und dieses Jahr kein Gastland eingeladen, um dessen Literatur vorzustellen</em>&quot;, sondern es werden vor allem einige Schriftsteller geehrt, unter denen sich gro&szlig;e Namen wie Yasmina Khadra, Imre Kert&eacute;sz, Umberto Eco, Jean-Claude Carri&egrave;re, Paul Auster und Salman Rushdie befinden. In einer Zeit, in der den <em>&quot;Buchhandlungen die Kunden ausbleiben&quot;</em>, hoffen die Organisatoren auf 200.000 Besucher, schlie&szlig;t <em>Le Monde</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:40:30 +0100</pubDate><guid>217841</guid></item>
<item><title>Literatur | Falscher Shakespeare doch echt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/211021-falscher-shakespeare-doch-echt</link><description><![CDATA[<p>Ein v&ouml;llig unbekanntes St&uuml;ck aus dem 17. Jahrhundert w&auml;re ein verloren geglaubtes St&uuml;ck von Shakespeare, <a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/culturenews/7450874/Shakespeare-18th-Century-work-Double-Falsehood-is-his-lost-play.html" target="_blank">berichtet der <em>Daily Telegraph</em></a>. &quot;Double Falsehood&quot;, 1727 erschienen unter der Feder von Lewis Theobald, w&auml;re laut Expertenmeinung  &ndash;  so wie der Autor schon damals behauptete  &ndash;  in der Tat eine Adaptation von Shakespeares &quot;Cardenio&quot;, ein Drama, das 1613 zweimal aufgef&uuml;hrt wurde und seither als verschollen galt. Fr&uuml;her als F&auml;lschung betrachtet, sei das St&uuml;ck, so Wissenschaftler <em>&quot;nach historischer und textlicher Analyse echt&quot;</em>. Untermauert wird diese Vermutung nun durch die Aufnahme von Theobalds Werk in die wissenschaftliche <a href="http://www.acblack.com/drama/Books/details.aspx?isbn=9781903436776" target="_blank">Arden-Shakespeare-Ausgabe</a>. Die Royal Shakespeare Company arbeitet derzeit an einer Rekonstruktion des Originals mit typischen Shakespeare-Elementen wie Schwertk&auml;mpfe, Travestierollen und blutigem Finale.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 16 Mar 2010 14:28:03 +0100</pubDate><guid>211021</guid></item>
<item><title>Europäerin der Woche | Florence Aubenas: Im Herzen der Krise (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/199671-florence-aubenas-im-herzen-der-krise</link><description><![CDATA[Die Journalistin Florence Aubenas tauchte nach ihrer Geiselhaft im Irak sechs Monate lang in die Welt der prekären Arbeitsverhältnisse ein. Ihren Erfahrungsbericht veröffentlichte sie in einem Buch, in dem eine in Europa verkannte Realität aufgezeigt wird. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:13:50 +0100</pubDate><guid>199671</guid></item>
<item><title>Europäerin der Woche | Helene Hegemann, Dichterin 2.0 (Berliner Zeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/188191-helene-hegemann-dichterin-20</link><description><![CDATA[Sie ist der neue Star des deutschen Literaturbetriebs. Mit 17 Jahren hat Helene Hegemann mit ihrem Roman über eine wohlstandserschöpfte Jugend ohne Limits das Feuilleton begeistert. Nur, sie hat abgeschrieben, ganze Konstruktionen übernommen. Die Autorin steht auch noch dazu und wird zur Stellvertreterin einer neuen Generation von Schreibern, bemerkt die Berliner Zeitung. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:10:25 +0100</pubDate><guid>188191</guid></item>
<item><title>Literatur | Max Havelaar, mehr als fairer Handel (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/161531-max-havelaar-mehr-als-fairer-handel</link><description><![CDATA[Der Name, der wie kein anderer für Fair Trade steht, ist zuerst einmal der Name des Titelhelden eines niederländischen Romans. Das 1859 erschienene Buch über die Unterdrückung der Indonesier zu Kolonialzeiten ist immer noch brandaktuell, trotz seines unkonventionellen Stils, der auch heute noch den Leser verwirrt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:49:22 +0100</pubDate><guid>161531</guid></item>
<item><title>Karl Marx | Laut Papst eine gute Droge</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/122281-laut-papst-eine-gute-droge</link><description><![CDATA[<p>Karl Marx, der den Satz &quot;Religion ist das Opium des Volkes&quot; gepr&auml;gt hat, w&uuml;rde sich wohl in seinem Grab auf dem Londoner Highgate-Friedhof umdrehen, wenn er von der heutigen Nachricht erfahren w&uuml;rde: Der Vatikan hei&szlig;t seine Theorien gut. Wie die <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article6884704.ece"><em>Times </em>berichtet</a>, hat die offizielle p&auml;pstliche Zeitung <a href="http://www.vatican.va/news_services/or/or_eng/index.html"><em>L&rsquo;Osservatore Romano</em></a> erkl&auml;rt, <em>&quot;dass die fr&uuml;he Kritik, die Marx am Kapitalismus &uuml;bte, die gesellschaftliche Entfremdung betont hat, die ein Gro&szlig;teil der Menschheit empfunden hat, die von wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurden und es auch heute noch immer sind&quot;.</em> Der Autor des Kommunistischen Manifests, der 1883 starb, wird damit in eine recht neu entstandene Liste historischer Pers&ouml;nlichkeiten aufgenommen, die zuvor von der Katholischen Kirche scharf kritisiert wurden (zu ihnen geh&ouml;ren auch Galileo Galilei, Charles Darwin und seit kurzem Oscar Wilde). Die Zeitung, mit deren Inhalt der Papst einverstanden sein muss, erkl&auml;rt weiterhin, dass die Arbeiten von Marx besonders heutzutage wieder relevant sind. Viele Menschen bef&auml;nden sich auf der Suche nach <em>&quot;einer neuen Harmonie&quot;</em> zwischen ihren Bed&uuml;rfnissen und der nat&uuml;rlichen Umwelt. Allerdings merkt sie auch an, dass <em>&quot;nichts den Interessen des Philosophen Marx so sehr geschadet hat wie der Marxismus selbst&quot;.</em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:54:25 +0100</pubDate><guid>122281</guid></item>
<item><title>Literatur | Saramago gegen die Götter-Riege</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/122261-saramago-gegen-die-goetter-riege</link><description><![CDATA[<p>Der Schriftsteller <a href="http://www.josesaramago.org/blog/blogpor.php">Jos&eacute; Saramago</a>  ist wieder einmal in Schwierigkeiten. Sein j&uuml;ngstes Buch, Kain, hat eine Reihe von Angriffen ausgel&ouml;st und sogar dazu gef&uuml;hrt, dass ein Europaabgeordneter verlangte, dem Nobelpreistr&auml;ger die portugiesische Staatsangeh&ouml;rigkeit zu entziehen. <em>&quot;Den umstrittensten aller portugiesischen Schriftsteller&quot;, </em>wie ihn die <a href="http://dn.sapo.pt/inicio/artes/interior.aspx?content_id=1397812&amp;seccao=Livros"><em>Diario de Noticias</em> nennt</a>, &uuml;berrascht die Emp&ouml;rung der Katholiken, <em>&quot;weil sie die Bibel nicht lesen&quot;</em>. In einer Pressekonferenz berichtet die Lissaboner Tageszeitung, dass Saramago nur eines aus dieser Kontroverse schlussfolgern kann: <em>&quot;Die Kirche ist unantastbar.&quot;</em> Er, der behauptete, dass man <em>&quot;dem Gott der Bibel nicht vertrauen kann&quot;</em> oder dass die <em>&quot;Bibel ein Rosenkranz von Ungereimtheiten&quot;</em> ist, hofft, dass man sein Buch als <em>&quot;literarisches Werk&quot;</em> behandeln wird und dass religi&ouml;se Proteste nicht in <em>&quot;Beleidigungen des Schriftstellers selbst&quot; </em>ausarten.&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:39:58 +0100</pubDate><guid>122261</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Kundera-Affäre wieder aktuell</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/121771-kundera-affaere-wieder-aktuell</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Die Denunzierung von Kundera ist keine F&auml;lschung&quot;</em>, <a href="http://www.lidovky.cz/novy-objev-udani-v-kauze-milana-kundery-nebylo-falzum-pdy-/ln_domov.asp?c=A091020_212719_ln_domov_ani">enth&uuml;llt<em> Lidov&eacute; Noviny</em></a>. Der Schriftsteller wird seit einem Jahr aufgrund eines Dokuments der tschechischen Geheimpolizei verd&auml;chtigt, einen Gegner des kommunistischen Regimes 1950 denunziert zu haben. Die Zeitung erkl&auml;rt, dass die Verhaftung des Dissidenten Miroslav Dvoř&aacute;ček, der anschlie&szlig;end 19 Jahre in tschechoslowakischen Gef&auml;ngnissen verbrachte, in einem 1952 vom Vize-Verteidigungsminister verfassten Dossier erw&auml;hnt wird. In einem Exkurs &uuml;ber die <em>&quot;Verteidigung gegen die Landesfeinde&quot;</em>&nbsp;stellte dieser Hauptverantwortliche der Repression die Aff&auml;re als ein Beispiel f&uuml;r die <em>&quot;Heldenhaftigkeit des Volkes im Kampf gegen den Staatsfeind&quot; </em>dar. </p>
<p>Die Abhandlung wird von der Wochenzeitung <em>Respekt</em>, die die Aff&auml;re im letzten Jahr <a href="http://respekt.ihned.cz/analyza/c1-38722810-kauza-kundera-dil-druhy">aufdeckte</a>, als ein <em>&quot;Lobgesang auf die Denunzierung&quot;</em> bezeichnet. Dies zeigt, dass das Kundera bezichtigende Dokument des Staatsdienstes weder in den 50er Jahren noch w&auml;hrend der &Auml;ra der &quot;Normalisierung&quot; in den 70er Jahren verf&auml;lscht wurde, um den ber&uuml;hmt gewordenen Schriftsteller in Verruf zu bringen. Aber wie <em>Lidov&eacute; Noviny</em> klarstellt, ist dieser Aktenfund <em>&quot;kein klarer Beweis f&uuml;r Kunderas Schuld&quot;.</em> Milan Kundera, der seit den 70er Jahren in Frankreich lebt, schweigt sich dazu aus. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:58:54 +0100</pubDate><guid>121771</guid></item>
<item><title>Literatur | Ein Nobelpreis gegen die Diktatur (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/113281-ein-nobelpreis-gegen-die-diktatur</link><description><![CDATA[Die am 8. Oktober ausgezeichnete deutsche Schriftstellerin rumänischer Abstammung trägt gleich mehrere europäische Vergangenheiten in sich. Die Presse aus ihren beiden Heimatländern begrüßt die Anerkennung einer Autorin, die ein Licht auf zeitgenössische Konflikte wirft. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Oct 2009 17:36:21 +0100</pubDate><guid>113281</guid></item>
<item><title>Rehabilitiert | Oscar Wilde: ein Hauch von Heiligkeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/57561-oscar-wilde-ein-hauch-von-heiligkeit</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Lebend hatte er ebenso viele Chancen wie Pontius Pilatus ein Held der katholischen Kirche zu werden&quot;</em>, und nun steht der Vatican f&uuml;r ihn wie f&uuml;r einen der Seinen ein, ironisiert die <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article6716323.ece" target="_blank"><em>Times</em></a>. Die Londoner Tageszeitung erz&auml;hlt, dass <em>L&rsquo;Osservatore Romano, </em>das offizielle Blatt des Heiligen Stuhls dem anglo-irischen Schriftsteller, der zu Lebzeiten wegen seiner Homosexualit&auml;t und seines exzessiven Lebens geschm&auml;ht wurde, gerade einen jubelnden Artikel gewidmet hat. 1900 konvertierte sich Wilde auf dem Sterbebett zum katholischen Glauben. Die <em>Times</em> erinnert daran, dass &ndash; trotz der homo-feindlichen Positionen von Benedikt XVI -<em> </em><em>&quot;die Rehabilitierung Wildes bereits vor zwei Jahren begonnen hat, als seine Aphorismen in eine Sammlung aufgenommen wurden, die der Protokollchef des Vatikan herausgibt&quot;.</em></p>
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<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:51:33 +0100</pubDate><guid>57561</guid></item>
<item><title>Musik | Madonna non grata am 15. August</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/54931-madonna-non-grata-am-15-august</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Maria gegen Madonna. Pop-Ikone gegen Ikone.&quot;</em> Das <em><a href="http://www.handelsblatt.com/journal/schon-komisch/madonna-gegen-madonna;2432578"><em>Handelsblatt</em></a></em> berichtet vom Protest einer streng-katholischen polnischen B&uuml;rgerinitiative, die sich gegen ein Konzert der amerikanischen S&auml;ngerin in Warschau auflehnt. Der Grund: Es ist f&uuml;r den 15. August, Fest der Jungfrau, vorgesehen. F&uuml;r diese Gegner ist Madonna <em>&quot;'</em>die Anti-Ikone der Gottesmutter'<em>&quot;. Au&szlig;erdem mache sich auf der B&uuml;hne st&auml;ndig &uuml;ber Gottessymbole lustig und sei </em>'schlicht pervers'<em>&quot;</em>, erkl&auml;rt das Wirtschaftsblatt. Die Erfolgschancen der gl&auml;ubigen Protestierer ein Konzertverbot durchzubringen, sind indes gering. <em>&quot;Nicht einmal beim erzkonservativen Staatspr&auml;sidenten Lech Kaczynski fanden die Protestler Geh&ouml;r&quot;</em>, bemerkt das <em>Handelsblatt</em>, das daf&uuml;r auf eine andere polnische Pers&ouml;nlichkeit hinweist, die k&uuml;rzlich erkl&auml;rte, <em>&quot;dass [sie] die Konzertverhinderer voll unterst&uuml;tze&quot;</em>. <em>&quot;Polens Arbeiter-Ikone Lech Walesa.&quot;</em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:46:06 +0100</pubDate><guid>54931</guid></item>
<item><title>Literatur | Holland trauert um seinen Lieblingspoeten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/53661-holland-trauert-um-seinen-lieblingspoeten</link><description><![CDATA[<p>Die gesamte niederl&auml;ndische Presse ehrt den<em> &quot;Homo Ludens&quot;</em> (spielenden Mann), wie man den niederl&auml;ndischen Poeten Simon Vinkenoog nannte. Er starb am 12. Juli im Alter von 80 Jahren. Vinkenoog war ein Avantgardist und ein Liebhaber weicher Drogen. Er war ber&uuml;hmt, wurde daf&uuml;r aber nur d&uuml;rftig belohnt. 2004 wurde er aushilfsweise zum <em>&quot;Landespoeten&quot;</em> gew&auml;hlt. Er sollte den zur&uuml;ckgetretenen Titelinhaber ersetzen, doch diese Wahl wurde von den offiziellen Organisatoren nicht anerkannt. Auch die &quot;Anthologie der niederl&auml;ndischen Poesie&quot; z&ouml;gerte lange, bevor sie seinen Gedichten tats&auml;chlich einen angemessenen Platz gew&auml;hrte.</p>
<p><a href="http://www.volkskrant.nl/binnenland/article1257332.ece/Vinkenoog_Steeds_opnieuw_jong"><em>De Volkskrant</em></a> lobte vor allem die Art und Weise, mit der er Poesie allgemein verst&auml;ndlich machte: <em>&quot;Vinkenoog ist einer unserer ersten Poeten gewesen, der Poesie jenseits eines eng begrenzten Publikums vorgetragen hat. Bereits 1960 ver&ouml;ffentlichte er eine Schallplatte mit gesprochener Poesie. Der Vortrag seiner Dichtungen und seine B&uuml;hnenpr&auml;senz waren seine wirklichen St&auml;rken. Mitrei&szlig;end improvisierte er wie ein Jazzmusiker und verdrehte die Sprache oft so sehr, dass er sich selbst nicht mehr daran erinnerte, was er gesagt hatte. Er nannte das 'die linguale Sprache', was soviel bedeutete wie: Sich ohne viel &Uuml;berlegung oder vorherige Auswahl auf k&uuml;nstlerische Art und Weise auszudr&uuml;cken&quot;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
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<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2009 17:02:59 +0100</pubDate><guid>53661</guid></item>
<item><title>Zusammenleben | Fake Oddity, Brücke zwischen Frankreich und Türkei (Cafebabel.com, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/46381-fake-oddity-bruecke-zwischen-frankreich-und-tuerkei</link><description><![CDATA[Aus dem Treffen eines jungen Franzosen und eines türkischen Studenten in Lyon wurde eine Band. Die Rocker von Fade Oddity wollen jetzt die Türkische Kulturzeit in Frankreich nutzen um die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Vorteile des multikulturellen Zusammenlebens zu lenken. Porträt einer etwas anderen Gruppe. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:12:13 +0100</pubDate><guid>46381</guid></item>
<item><title>Hommage | Die letzte Europa-Tournée des Michael Jackson (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/41831-die-letzte-europa-tournee-des-michael-jackson</link><description><![CDATA[Weltereignis. Der Tod von Michael Jackson füllt die Titel fast aller europäischen Zeitungen. In jedem Land erinnert die Presse an das künstlerische Genie des King of Pop erinnern, aber auch an seine dunklen oder tragischen Seiten. Presseurop sammelt die besten Titel. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 29 Jun 2009 20:23:54 +0100</pubDate><guid>41831</guid></item>
<item><title>Verlag | Bücher nach Maß in der spanischen Nationalbibliothek</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/34601-buecher-nach-mass-der-spanischen-nationalbibliothek</link><description><![CDATA[<p>B&uuml;cher <em>&agrave; la carte</em> &ndash; die <a href="http://www.bne.es">spanische Nationalbibliothek</a> macht&rsquo;s m&ouml;glich. Durch ein Abkommen mit dem Online-Eigenverlag <a href="http://www.bubok.com">Bubok</a> kann die Institution eine Kopie der &quot;Meisterwerke&quot; aus dem Bibliotheksfonds auf Anfrage der Leser ausdrucken, so berichtet die Tageszeitung <a href="http://www.abc.es/20090622/cultura-literatura/biblioteca-nacional-alia-bubok-200906221503.html"><em>ABC</em></a>. Das Abkommen &ndash; weltweit das erste dieser Art &ndash; gew&auml;hrt Zugang zur <a href="http://servicios.bne.es/BDH/index.htm">Digitalen Bibliothek Spaniens</a>. <em>&quot;Mit fachlicher Beratung wurde eine thematische Auswahl aus unserem Fonds zusammengestellt&quot;</em>, erkl&auml;rt die Direktorin der Bibliothek, Milagros del Corral. F&uuml;r die Zukunft erw&auml;gt sie ein Abkommen mit Amazon, dem Weltriesen im Online-Buchhandel, um die spanische Kultur f&uuml;r <em>&quot;eine Gemeinschaft mit h&ouml;herem Nutzungspotential&quot;</em> zug&auml;nglich zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Jun 2009 12:08:55 +0100</pubDate><guid>34601</guid></item>
<item><title>Kultur | Mit Jamben zur EU-Verfassung (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/28761-mit-jamben-zur-eu-verfassung</link><description><![CDATA[Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben ihre liebe Not, die Idee einer europäischen Verfassung dem Bürger schmackhaft zu machen. Wenn es auf die Form doch nur ankäme: Ein Künstlerkollektiv beschloss das Dokument neu zu schreiben - in Versform. Poetisch und surrealistisch. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 16 Jun 2009 16:06:02 +0100</pubDate><guid>28761</guid></item>
<item><title>Niederlande | &quot;Anne kommt nach Hause&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/25871-anne-kommt-nach-hause</link><description><![CDATA[<p>Anne Frank w&auml;re am 12. Juni 80 Jahre alt geworden. Zu dieser Gelegenheit erh&auml;lt ihr <a href="http://www.annefrank.org/content.asp?pid=1&amp;lid=3&amp;setlanguage=3">Museum</a> <em>&quot;ein Schmuckst&uuml;ck&quot;</em> zur&uuml;ck: das Original ihres Tagesbuchs. <em>&quot;Nach der Bibel, wohl etwa das ber&uuml;hmteste Buch der Welt&quot;</em>, schreibt die niederl&auml;ndischen Tageszeitung <em><a href="http://www.trouw.nl/opinie/columnisten/article2784821.ece/Anne_is__coming_home_.html"><em>Trouw</em></a></em>. Ab dem 1. November 2009 k&ouml;nnen die Besucher also die Originale an dem Ort kontemplatieren, an dem sie verfasst wurden. Bisher waren die Aufzeichnungen im niederl&auml;ndischen Institut f&uuml;r die Dokumentation des Zweiten Weltkriegs (NIOD). NIOD-Direktorin Marjan Schwegman betont, wie wichtig die R&uuml;ckkehr zur <em>&quot;Authentizit&auml;t&quot;</em> f&uuml;r die <em>&quot;aktuelle Diskussion &uuml;ber Holocaust-Leugner&quot;</em> ist. <em>&quot;Anne kommt nach Hause&quot;</em>, kommentierte seinerseits der niederl&auml;ndische Kulturminister Ronald Plasterk. Laut <em>Trouw</em> <em>&quot;h&ouml;rten sich diese Worte gut an, fast tr&ouml;stend&quot;</em>. Jedoch erinnert die Zeitung daran, dass Anne Frank aus Bergen-Belsen nie nach Hause zur&uuml;ckgekehrt ist.</p>
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<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 12 Jun 2009 11:50:22 +0100</pubDate><guid>25871</guid></item>
<item><title>Sprache | Der bestmögliche Verrat (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/18091-der-bestmoegliche-verrat</link><description><![CDATA[In seinem jüngsten Essay &quot;Traduire&quot; singt der belgische Philosoph und Jurist François Ost eine Hymne auf die Mehrsprachigkeit, einzige Alternative zur Vorherrschaft des &quot;global english&quot;. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 05 Jun 2009 11:49:39 +0100</pubDate><guid>18091</guid></item>
<item><title>Musik | Tschechen trauern um ihr « Enfant terrible »</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/14271-tschechen-trauern-um-ihr-enfant-terrible</link><description><![CDATA[<p>Seit den sechziger Jahren lie&szlig; seine weiche, m&auml;nnliche Stimme <em>&quot;Frauen allen Alters den Kopf verlieren</em>&quot;. Der S&auml;nger Waldemar Matu&scaron;ka ist am 30. Mai in Florida gestorben. Der Tod des 76-J&auml;hrigen ist auf den Titel der gesamten tschechischen Presse, so wie bei <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/481-mlada-fronta-dnes"><em>Mlad&aacute; Fronta DNES</em></a>, die dem &quot;Enfant terrible&quot; des nationalen Pops gleich vier Seiten widmet. Denn Matu&scaron;ka hat <em>&quot;f&uuml;r immer eine einzigartige Stellung in der Popmusik&quot;</em>.</p>
<p>Der <em>&quot;b&auml;rtige Boheme in Jeans&quot;</em>, der seine Karriere im Prager Theater Semafor begonnen hatte, erreichte in den von relativer Freiheit gepr&auml;gten sechziger Jahren ein breiteres Publikum. Nachdem er zun&auml;chst w&auml;hrend der &quot;Normalisierung&quot; nach der Invasion des Warschauer Pakts weiter gesungen hatte, verlie&szlig; er 1986 das Land und ging in die USA. Und auch wenn seine Lieder nicht mehr ausgestrahlt wurden, <em>&quot;kennen alle Tschechen sie auswendig&quot;</em>, schreibt DNES.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:41:05 +0100</pubDate><guid>14271</guid></item>
</channel></rss>
