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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Wirtschaft]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Serbien | Der Dinar im griechischen Sturm</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2056931-der-dinar-im-griechischen-sturm</link><description><![CDATA[<p>Die Eurokrise wirkt sich auch auf L&auml;nder aus, die nicht der Gemeinschaftsw&auml;hrung angeh&ouml;ren. So ist beispielsweise Serbiens W&auml;hrung abgerutscht, &bdquo;auf nunmehr 116 Dinar f&uuml;r einen Euro, was die Zentralbank gezwungen hat, die W&auml;hrung mit 80 Milliarden Euro auf den Reserven zu st&uuml;tzen&ldquo;, <a href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2012/05/24/crise-de-l-euro-la-serbie-tente-de-proteger-sa-monnaie_1706884_3234.html" target="_self">erkl&auml;rt <em>Le Monde</em></a>.</p>
<p>Der innenpolitische Kontext der Pr&auml;sidentschaftswahlen vom 20. Mai hat das marode Klima noch weiter verschlechtert:</p>
<blockquote><p>Die Investoren haben ... nach dem Scheitern der Tadic-Regierung, die einen EU-Beitritt bef&uuml;rwortete, und dem Sieg des erzkonservativen Tomislav Nikolic massiv die heimische W&auml;hrung abgesto&szlig;en. ... Nikolic selbst hat die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten, eine Regierung zu bilden.</p>
</blockquote>
<p>Ebenso sei Belgrad relativ &bdquo;stark von ausl&auml;ndischen Banken abh&auml;ngig, gr&ouml;&szlig;tenteils aus Griechenland und Italien&ldquo;, weshalb &bdquo;eine neue Kreditklemme in der Region zu bef&uuml;rchten&ldquo; sei, notiert Le Monde.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 13:33:25 +0100</pubDate><guid>2056931</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Krise? Da ist der Ausweg! (France Inter, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051011-krise-da-ist-der-ausweg</link><description><![CDATA[Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:11 +0100</pubDate><guid>2051011</guid></item>
<item><title>Finanzen | EU-Abgeordnete für „Tobin-Steuer"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2050291-eu-abgeordnete-fuer-tobin-steuer</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsl&auml;nder in Br&uuml;ssel an einem au&szlig;erordentlichen Gipfel &uuml;ber das Wachstum teilnahmen, <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120523IPR45627/html/Parlament-verabschiedet-ehrgeizige-Vorgaben-f%C3%BCr-die-Finanztransaktionssteuer" target="_self">segnete das Europ&auml;ische Parlament die so genannte Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen ab</a>. 487 Abgeordnete stimmten daf&uuml;r, 152 dagegen und 46 enthielten sich. &bdquo;Die gemeinsame Resolution des Parlaments &ndash; dessen Meinung zu diesem Thema rein konsultativ ist &ndash; bef&uuml;rwortet einen Vorschlag der Europ&auml;ischen Kommission von September 2011&ldquo;, <a href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/union-europeenne/20120523trib000699983/la-taxe-sur-les-transactions-financieres-approuvee-par-le-parlement-europeen.html" target="_self">erinnert <em>La Tribune</em></a>. Ein Inkrafttreten sei nicht vor Ende 2014 vorgesehen. F&uuml;r die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung,</p>
<blockquote><p>sieht das Projekt der Kommission die Einrichtung einer Steuer auf Finanztransaktionen in der gesamten EU vor, zum Satz von 0,1% f&uuml;r Aktien und Anleihen und von 0,01% f&uuml;r andere Finanzprodukte. [Diese Ma&szlig;nahme] k&ouml;nnte bis zu 57 Milliarden Euro einbringen, falls sie in der ganzen EU angewendet wird.</p>
</blockquote>
<p>Das ist aber noch lange nicht gegeben, meint die Zeitung dazu:</p>
<blockquote><p>Neun L&auml;nder, darunter Deutschland und Frankreich, bef&uuml;rworten ihre Einrichtung. Doch andere, wie Gro&szlig;britannien, sind dagegen, denn sie bef&uuml;rchten eine zunehmende Standortverlagerung der Finanzaktivit&auml;ten.</p>
</blockquote>
<p>Der britische Premierminister lie&szlig; w&auml;hrend des Gipfeltreffens seinem Zorn freien Lauf, <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/9286803/Camerons-fury-as-EU-tries-to-spring-tax-on-City-at-Brussels-summit.html" target="_self">so der </a><em><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/9286803/Camerons-fury-as-EU-tries-to-spring-tax-on-City-at-Brussels-summit.html" target="_self">Telegraph</a> </em>auf der Titelseite mit einem Zitat David Camerons:</p>
<blockquote><p>Die Steuer auf Finanztransaktionen ist eine schlechte Idee: [...] Sie wird die Rentenkosten erh&ouml;hen und den Verlust vieler Arbeitspl&auml;tze ausl&ouml;sen. Diese Steuer wird die Wettbewerbsf&auml;higkeit Europas vermindern und ich werde sie um jeden Preis bek&auml;mpfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 15:25:24 +0100</pubDate><guid>2050291</guid></item>
<item><title>Literatur | Sarrazins Kreuzzug gegen den Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2042151-sarrazins-kreuzzug-gegen-den-euro</link><description><![CDATA[<p>Wieder einmal schockiert Thilo Sarrazins &bdquo;h&auml;ssliche[r] nationalistische[r] Ton&ldquo;. Nach seinem ebenso beliebten wie umstrittenen <a href="http://325171" target="_self">Buch</a> &uuml;ber die Einwanderung in Deutschland sorgt er nun mit seinem neuen Werk &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&quot; f&uuml;r Furore.</p>
<p>Dieses &bdquo;Buch ist widerlich, mit falschen Argumenten behaftet und irref&uuml;hrend&ldquo;, <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/sarrazin-buch-keinen-euro-cent-fuer-dieses-buch-,1472780,16084242.html" target="_self">urteilt die Frankfurter Rundschau</a>. Sarrazin, der selbst f&uuml;r den IWF, das deutsche Finanzministerium und die Bundesbank gearbeitet hat, sollte sich in diesen Gefilden eigentlich auskennen. Aber genau das kann er nicht, wirft ihm die deutsche Tageszeitung vor.</p>
<blockquote><p>Sarrazin konstruiert den Gegensatz zwischen dem effizientem Nordeuropa und dem schludrigen S&uuml;den &minus; flei&szlig;ig gegen faul, wei&szlig; gegen braun. Club Med nennt er die Staaten, denen er unsolides Verhalten unterstellt. Wo verortet Sarrazin Frankreich? Im Club Med! Klar, hier schreibt ein Eurogegner, der zu wissen glaubt, warum Deutschland bislang so europafreundlich agiert hat. Die anhaltende Begeisterung f&uuml;r Europa sei nicht zu erkl&auml;ren &bdquo;ohne die moralische Last der Nazizeit&ldquo;. [...] Das Buch l&uuml;gt. [...] M&ouml;ge es in den Buchhandlungen vergammeln! &nbsp; &nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 14:34:36 +0100</pubDate><guid>2042151</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Athen braucht "Geuro"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2034651-athen-braucht-geuro</link><description><![CDATA[<p>Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer hat w&auml;hrend einer Konferenz der Tageszeitung <a target="_self" href="http://179">Die Welt</a>, die Einf&uuml;hrung einer Parallelw&auml;hrung f&uuml;r Griechenland, kurzerhand &bdquo;Geuro&ldquo; genannt, vorgeschlagen. Mit dieser W&auml;hrung k&ouml;nne das Land &bdquo;seine W&auml;hrung abwerten und gleichzeitig in der Eurozone verbleiben&ldquo;, erkl&auml;rt <a target="_self" href="http://www.euobserver.com/19/116325">EUobserver</a>:&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote><p>Sollte die radikale Linke die Wahlen am 17. Juni gewinnen und ihr Versprechen einl&ouml;sen, das 130-Milliarden Hilfspaket und die damit einhergehenden Budgetk&uuml;rzungen abzulehnen, k&ouml;nnte Griechenland, wenn es eine Parallelw&auml;hrung einf&uuml;hrt, dennoch in der Eurozone verbleiben. Mit dem &bdquo;Geuro&ldquo; k&ouml;nnte das Land seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen; er w&auml;re eine Art Schuldschein, den die Regierung ausgibt und der weiterverkauft werden kann. Die W&auml;hrung k&ouml;nnte gegen&uuml;ber dem Euro stark abgewertet werden, was dem Land Zeit gibt, die notwendigen Reformen und Haushaltsk&uuml;rzungen umzusetzen. [...] Voraussetzung w&auml;re aber, dass weiterhin Hilfen der anderen Euro-L&auml;nder und des IWF flie&szlig;en. [...] Die angeschlagenen griechischen Geldinstitute m&uuml;ssten in einer europ&auml;ischen &bdquo;Bad Bank&ldquo; aufgefangen werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 15:28:45 +0100</pubDate><guid>2034651</guid></item>
<item><title>EU-China | Kann die Achse Berlin-Peking Europa aus der Krise retten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2034621-kann-die-achse-berlin-peking-europa-aus-der-krise-retten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zwischen Deutschland und China entwickeln sich ganz besondere Bande, die f&uuml;r Europa sowohl Chancen als auch Gefahren bergen&ldquo;, hei&szlig;t es in einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten <a target="_self" href="http://ecfr.eu/content/entry/China_and_Germany_a_new_special_relationship">Studie</a> des European Council on Foreign Relations (ECFR). &bdquo;Bevor sich die diplomatischen Beziehungen verdichteten, handelte es sich vor allem um Handelsbeziehungen.&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2012/05/21/l-axe-economique-berlin-pekin-a-l-epreuve-de-la-crise-europeenne_1704650_3234.html">kommentiert Le Monde</a> das Ph&auml;nomen und f&uuml;hrt die Wirtschafts- und Chinaexpertin Fran&ccedil;oise Lemoine an:</p>
<blockquote><p>Die H&auml;lfte der Waren, die China aus der EU importiert, stammte 2010 und 2011 aus Deutschland. Im Jahr 2000 lag diese Zahl noch bei 39 Prozent.&ldquo; Die Tatsache, dass Deutschland zu einem immer wichtigeren Handelspartner f&uuml;r China wurde, trug zur allgemeinen St&auml;rkung der europ&auml;ischen Handelspr&auml;senz in China bei. Im Gegensatz zu Japan oder den Vereinigten Staaten [von Amerika] konnte Europa seine Marktanteile in China in den letzten zehn Jahren behaupten. [F&uuml;r Lemoine] hat [Europa] dies ganz besonders Deutschland zu verdanken. &bdquo;[Deutschland] ist &uuml;brigens eines der wenigen europ&auml;ischen L&auml;nder, die gegen&uuml;ber China einen Handels&uuml;berschuss verzeichnen&ldquo;, betont [die Expertin]. Angesichts der Dynamik der Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen Peking und Berlin bleibt der Europ&auml;ischen Union gar nichts anderes &uuml;brig, als diesen neuen Handelspartner ernst zu nehmen.</p>
</blockquote>
<p>Allerdings k&ouml;nnte diese privilegierte Beziehung derjenigen zwischen China und der EU schaden, zumal sie fast ausschlie&szlig;lich bilateral ist. &bdquo;Die Chinesen w&uuml;nschen sich eine von Deutschland dirigierte Sanierung Europas&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/4db30da6-a126-11e1-aa82-72dc47b43879/LEmpire_du_Milieu_de_lEurope">erkl&auml;rt Le Temps</a> aus Genf. Mit Bezug auf die Schlussfolgerungen der Studie warnt die Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>Nur die EU kann das einzig m&ouml;gliche Gleichgewicht schaffen. Um die Deutschen aber davon zu &uuml;berzeugen, dass sie in dieser Angelegenheit gute Europ&auml;er bleiben, muss dringend eine strategische Partnerschaft zwischen der EU und China aufgebaut werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 15:24:34 +0100</pubDate><guid>2034621</guid></item>
<item><title>G8 | Wachstum wecken, eine große Aufgabe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2027131-wachstum-wecken-eine-grosse-aufgabe</link><description><![CDATA[Beim Treffen der G8 in Camp David kamen die reichsten Länder darin überein, das Wachstum anzukurbeln, insbesondere in Europa. Das wäre ein radikaler strategischer Wandel im Vergleich zum bisher gefahrenen Sparkurs. Sind die führenden Politiker dazu bereit? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 17:21:59 +0100</pubDate><guid>2027131</guid></item>
<item><title>Spanien | Mit ein wenig Disziplin wird alles gut (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2010371-mit-ein-wenig-disziplin-wird-alles-gut</link><description><![CDATA[Mariano Rajoys Regierung steht einer neuen Verschlimmerung der Finanzkrise gegenüber und versucht, den Märkten Sicherheiten zu geben und gleichzeitig die Unterstützung der EU zu verlangen. Vergleicht man jedoch ihre Situation mit der Lage in Portugal und Griechenland, merkt man, dass es keine Alternative gibt, stellt El Mundo fest. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 17:11:09 +0100</pubDate><guid>2010371</guid></item>
<item><title> Spanien   |  EZB beteiligt sich an Bankenreform</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1995431-ezb-beteiligt-sich-bankenreform</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EZB wird den spanischen Bankensektor pr&uuml;fen lassen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.cincodias.com/articulo/mercados/bce-valorara-carteras-credito-banca-espanola/20120516cdscdimer_2/">titelt Cinco D&iacute;as</a>. Die Europ&auml;ische Zentralbank hat erkl&auml;rt, bei der Bankenreform in Spanien &bdquo;mit der Regierung zusammenarbeiten zu wollen&ldquo;, insbesondere bei der Evaluierung der R&uuml;cklagen und der Schaffung einer &bdquo;Bad Bank&ldquo; zur Abwicklung fauler Immobilienwerte.&nbsp;</p>
<p>Eine &bdquo;beispiellose Entscheidung&ldquo;, die einen Monat nach der zweiten Bankenreform und inmitten der Finanzkrise in Spanien erfolgt, welche sich in Spanien aufgrund der Ungewissheit &uuml;ber den Verbleib Griechenlands innerhalb der Eurozone noch versch&auml;rft. <a target="_self" href="http://www.cincodias.com/articulo/opinion/luz-taquigrafos-banca/20120516cdscdiopi_3/">Das Wirtschaftsblatt meint</a>:</p>
<blockquote><p>Die Regierung hat letztlich einsehen m&uuml;ssen, dass Europa und die internationalen Finanzm&auml;rkte weder den spanischen Banken noch den Ma&szlig;nahmen zu deren Rettung trauen.</p>
</blockquote>
<p>Die Pr&uuml;fung durch die EZB, die in zwei Monaten abgeschlossen sein soll, habe bereits eine erste Konsequenz, notiert das Blatt: Sie spiegele &bdquo;das tiefe Misstrauen gegen&uuml;ber der Bank von Spanien&ldquo; wider, welche de facto von der Umsetzung Bankenreform ausgeschlossen sei. Dennoch, schreibt die Zeitung: </p>
<blockquote><p>Die Zusammenarbeit mit der Europ&auml;ischen Zentralbank kann eine wertvolle, wenn auch aufgezwungene Hilfe sein, um Institutionen und Investoren davon zu &uuml;berzeugen, dass Spanien alle Anstrengungen unternommen hat, um sein Bankensystem zu sanieren und dessen Zahlungsf&auml;higkeit zu garantieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 14:01:18 +0100</pubDate><guid>1995431</guid></item>
<item><title>Griechenland-Krise | Der Euro-Ausstieg: ein Bluff (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1989591-der-euro-ausstieg-ein-bluff</link><description><![CDATA[Während eifrig über einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Eurogruppe spekuliert wird, sollte man bedenken, dass das Land nicht ohne die Gemeinschaftswährung überleben und Europa sich einen derartigen Austritt nicht leisten kann. Deshalb sollten alle mit offenen Karten spielen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 16:43:33 +0100</pubDate><guid>1989591</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Euro-Schutzwall könnte mit Griechenland zu Fall kommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1988951-euro-schutzwall-koennte-mit-griechenland-zu-fall-kommen</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone ist scheinbar nicht genug ger&uuml;stet, um den Konsequenzen eines griechischen Zahlungsausfalls zu trotzen. Wie die <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/517e01a6-9ddf-11e1-9a9e-00144feabdc0.html#axzz1uwVQ8fQP" target="_self"><em>Financial Times</em></a> schreibt: &bdquo;Die europ&auml;ischen M&auml;rkte wurden am Montag von der Bef&uuml;rchtung getroffen, der Schutzwall der Eurozone k&ouml;nne sich als ungen&uuml;gender Schutz f&uuml;r Spanien und andere bedr&auml;ngte L&auml;nder erweisen, falls Griechenland in einem ungeregelten Verfahren aus der W&auml;hrungsunion austritt.&ldquo;</p>
<p>Die Kreditkosten f&uuml;r spanische und italienische Zehnjahresanleihen schossen auf eine in diesem Jahr bisher unerreichte H&ouml;he und gleichzeitig fielen die Ertr&auml;ge der deutschen Zehnjahresanleihen auf ein Rekordtief. Dadurch versch&auml;rfte sich die Differenz der Kreditkosten der europ&auml;ischen L&auml;nder auf ein neues Hoch. Die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte verzeichneten am selben Tag ebenfalls ihren h&ouml;chsten R&uuml;ckgang seit drei Wochen. .</p>
<p>Was diese Probleme noch versch&auml;rft: Moody&rsquo;s stufte am Montagabend <a href="/de/content/todays-front-pages/1988001-die-letzten-titelseiten">26 italienische Finanzinstitute</a> um ein bis vier Stellen ab und die Versicherungskosten gegen einen spanischen Zahlungsausfall erreichten ein Rekordhoch.</p>
<p>Der finanzielle Schutzwall &ndash; der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus &ndash; ist ein Rettungssystem in H&ouml;he von 500 Milliarden Euro, das von den europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs eingerichtet wurde. Manche Experten stellen nun in Frage, ob es wohl ausreichen wird, um die gr&ouml;&szlig;eren bedrohten L&auml;nder, wie Spanien und Italien, zu retten. Luke Spajic, Seniot Fund Manager bei Pimco, erkl&auml;rte der Financial Times:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Es sieht zur Zeit alarmierend aus. Der Markt versucht effektiv, einen unregelm&auml;&szlig;igen Austritt Griechenlands zu beziffern.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Die FT f&uuml;gt hinzu, dass zunehmend nach entscheidenden Aktionen der politischen Entscheidungstr&auml;ger in Europa gefordert wird, damit systemisch relevantere L&auml;nder von den Bedenken hinsichtlich Griechenlands nicht mit &bdquo;hinuntergezogen&ldquo; werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 15:09:00 +0100</pubDate><guid>1988951</guid></item>
<item><title>Griechenland | Athen „muss den Euro jetzt verlassen", meint Der Spiegel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1981991-athen-muss-den-euro-jetzt-verlassen-meint-der-spiegel</link><description><![CDATA[<p>Griechenland ist in eine politische Sackgasse geraten und wird von den Schuldenrisiken immer tiefer in den Krisensumpf hineingezogen. Das Land droht die ganze Einheitsw&auml;hrung mit sich in den Abgrund zu rei&szlig;en. Ein Szenario, auf das Der <a href="http://www.spiegel.de" target="_self"><em>Spiegel</em></a> eine unmissverst&auml;ndliche Antwort hat: &bdquo;Akropolis Adieu!&ldquo;</p>
<p>Diesen Abschied von Athen hebt die Hamburger Tageszeitung auf ihr Titelblatt und unterschreibt ihn mit den Worten:</p>
<p>&bdquo;Warum Griechenland jetzt den Euro verlassen muss&ldquo;.</p>
<p>Damit greift Der Spiegel die Bedenken der Deutschen auf, die daran zweifeln, dass die griechischen Parteien nach den Parlamentswahlen vom 6. Mai f&auml;hig sind, eine Regierung zu bilden. &bdquo;In Berlin&ldquo;, schreibt der Spiegel, &bdquo;erinnert die Situation Griechenlands an die Weimarer Republik&ldquo; und beschw&ouml;rt das Schreckgespenst der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg herauf. Die damalige Instabilit&auml;t zersetzte das politische Regime und ebnete den Weg f&uuml;r den Nationalsozialismus:</p>
<blockquote><p>Was den Deutschen die angebliche &bdquo;Schande&ldquo; des Versailler Friedensvertrags war, scheint den Griechen nun das Spardiktat aus Br&uuml;ssel zu sein. Und wie in den zwanziger Jahren in Deutschland profitieren davon rechte und linke Randparteien.</p>
</blockquote>
<p>Auch wenn allen gedient w&auml;re, wenn Griechenland die Eurozone verl&auml;sst, so wei&szlig; Der Spiegel doch auch, dass:</p>
<blockquote><p>Niemand die Griechen zwingen [kann], den Euro aufzugeben. Doch inzwischen ist klar, dass der Austritt auch in ihrem eigenen Interesse l&auml;ge. [N]ur ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone er&ouml;ffnet dem Land langfristig eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. Die Griechen h&auml;tten wieder ihr eigenes Geld, das sie abwerten k&ouml;nnten. Dadurch w&uuml;rden alle Einfuhren teurer und alle Ausfuhren billiger. [...] Die Solidarit&auml;t des Kontinents ist nicht an den Euro gebunden, und deshalb werden die anderen europ&auml;ischen Staaten weiter mit gewaltigen Summen helfen m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus hat das Wochenblatt noch ein anderes Argument parat:</p>
<p>Gleichzeitig w&auml;re der Abschied des Landes vom Euro ein starkes Signal an die anderen Pleite-L&auml;nder: Europa l&auml;sst sich nicht erpressen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 13:50:50 +0100</pubDate><guid>1981991</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Die Banken könnten den Euro sprengen (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1980711-die-banken-koennten-den-euro-sprengen</link><description><![CDATA[Legen wir einmal die Debatte „Sparen versus Wachstum“ beiseite. Die Zukunft des Euro spielt sich im Bankensektor ab. Denn mit der Krise sind Banken und Staaten derart miteinander verstrickt, dass sie sich gegenseitig schwächen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 11:50:16 +0100</pubDate><guid>1980711</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Wachstum muss her! (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1961871-wachstum-muss-her</link><description><![CDATA[Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:35:48 +0100</pubDate><guid>1961871</guid></item>
<item><title>Europäische Komission | Wachstumswünsche werden teuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1953571-wachstumswuensche-werden-teuer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wachstum: Br&uuml;ssel will Kommando zur&uuml;ck&ldquo; titelt <a href="http://www.lesechos.fr/economie-politique/monde/actu/0202050970658-croissance-bruxelles-tente-de-reprendre-la-main-320837.php" target="_self"><em>Les Echos</em></a>. Zum EU-Sondergipfel am 23. Mai werden die EU-Staats- und Regierungschefs dem neuen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande die Gelegenheit geben &bdquo;seinen Standpunkt zur &sbquo;Neuverhandlung&rsquo; des Fiskalpakts zu erl&auml;utern&ldquo;, berichtet das franz&ouml;sische Wirtschaftsblatt und betont, dass</p>
<blockquote><p>diese &sbquo;Neuverhandlung&rsquo; zwar eine Zeitlang Sorgen bereitete, sich die EU-F&uuml;hrungsspitzen nun aber bereit erkl&auml;rt haben, dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten dabei zu helfen, den Fiskalpakt um eine Wachstumsinitiative zu erweitern. Fran&ccedil;ois Hollandes &sbquo;Forderungen&rsquo; trafen in Br&uuml;ssel in der Tat auf Zustimmung. Zumal sie an bereits auf den Weg gebrachte Projekte ankn&uuml;pfen.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus soll EU-Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso erkl&auml;rt haben, wie gl&uuml;cklich er ist, von der neuen Offenheit profitieren zu k&ouml;nnen, f&uuml;r die Fran&ccedil;ois Hollandes Amtsantritt sorgt. Dadurch k&ouml;nnten Investoren neuen Mut fassen und den Wiederaufschwung ankurbeln. Vorausgesetzt man baue auch weiterhin Schulden ab.</p>
<p>Allerdings, warnt die Zeitung, hei&szlig;t das noch lange nicht,</p>
<blockquote><p>dass dieser pl&ouml;tzliche Hang zu Wachstumsinitiativen nicht an der Wirklichkeit der &ouml;ffentlichen Finanzen scheitern k&ouml;nnte. Zur Rekapitalisierung der Europ&auml;ischen Investitionsbank braucht man schlie&szlig;lich nur zehn Milliarden Euro, f&uuml;r die Neuverteilung noch nicht verwendeter Strukturfonds m&uuml;ssten die EU-Staaten dagegen 82 Milliarden Euro aufbringen. Und auch wenn sie diese versprochen haben, mussten sie sie dank der entstandenen Verz&ouml;gerungen bisher noch nicht &uuml;berweisen. Hinzukommen zus&auml;tzliche 80 Milliarden Euro f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM). [...] Aufgrund des Liquidit&auml;tsmangel werden sich die Wachstumsdiskussionen demnach wohl eher um die Gratwanderung zwischen Sparma&szlig;nahmen und den Absturz in die Rezession drehen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 15:34:14 +0100</pubDate><guid>1953571</guid></item>
<item><title>Spanien | Banken im Soll wegen Immobilienblase</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1952781-banken-im-soll-wegen-immobilienblase</link><description><![CDATA[<p>Die Regierung von Mariano Rajoy bereitet eine Milliarden-Rettungsaktion f&uuml;r die Gro&szlig;sparkasse Bankia vor. 10 Milliarden Euro k&ouml;nnte in die zweitgr&ouml;&szlig;te Sparkasse des Landes gepumpt werden. Nach diesem Kurswechsel Madrids am 6. Mai schrillten alle Alarmglocken hinsichtlich der Lage der anderen spanischen Geldh&auml;user: &bdquo;120 Milliarden Euro toxischer Aktiva sind nicht durch die Banken gedeckt&ldquo;, <a href="http://economia.elpais.com/economia/2012/05/08/actualidad/1336508326_996611.html" target="_self">rechnet <em>El Pa&iacute;s nach</em></a>. 85 Milliarden Euro davon sind Immobilienkredite, schreibt die Tageszeitung aus Madrid. Und diese seien...</p>
<blockquote><p>die Achillesferse der spanischen Banken. Der Anteil der toxischen Immobilienwerte w&auml;chst weiter und in den Bilanzen der Banken tauchen immer mehr Immobilien auf, welche von den Banken nach &uuml;berf&auml;lligen Krediten erworben werden.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Ist Deutschland f&uuml;r die spanische Immobilienblase verantwortlich?&ldquo;, <a href="http://www.abc.es/20120509/economia/abci-nomura-alemania-burbuja-201205082119.html" target="_self">fragt hingegen <em>ABC</em></a>. Die Zeitung zitiert einen <a href="http://www.businessinsider.com/richard-koo-explains-how-in-the-end-it-really-is-all-germanys-fault-2012-5" target="_self">Bericht</a> der japanischen Bank Nomura, demzufolge die deutschen und franz&ouml;sischen Geldinstitute eine Rolle gespielt h&auml;tten:</p>
<blockquote><p>Die Politik der niedrigen Zinsen, welche die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) in den Jahren vor der Krise vertreten hatte, erlaubte es der dahinvegetierenden deutschen Wirtschaft, sich zu erholen. Sie war aber auch ein entscheidender Faktor bei der Entstehung der Immobilienblase in den L&auml;ndern der Peripherie [...] Die Kapitalfl&uuml;sse aus den deutschen und franz&ouml;sischen L&auml;ndern haben die Lage zus&auml;tzlich versch&auml;rft.</p>
</blockquote>
<p>Um das Insolvenzrisiko der Banken mit toxischen Immobilienwerten zu reduzieren, wird die Regierung von den Banken &bdquo;h&ouml;here R&uuml;cklagen&ldquo; f&uuml;r diese Art von Krediten fordern, schreibt <em>El Pa&iacute;s</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 13:49:15 +0100</pubDate><guid>1952781</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Draghi stellt Wachstumsplan vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1924921-draghi-stellt-wachstumsplan-vor</link><description><![CDATA[<p>Am 3. Mai fand in Barcelona das halbj&auml;hrliche Gipfeltreffen der Europ&auml;ischen Zentralbank statt. EZB-Chef Mario Draghi nutzte die Gelegenheit, &bdquo;die Staatschefs der EU dazu aufzufordern, das Wirtschaftswachstum ins Zentrum der Bem&uuml;hungen im Kampf gegen die Schuldenkrise zu r&uuml;cken. Zudem nannte er den &sbquo;Fiskalpakt&rsquo; einen &sbquo;Ausgangspunkt einer Fiskalunion innerhalb der Eurozone,&ldquo; <a target="_self" href="http://www.irishtimes.com/newspaper/frontpage/2012/0504/1224315593084.html">berichtet <em>The Irish Times</em></a>.</p>
<blockquote><p>Draghi stellte die Entstehung einer Fiskalunion innerhalb der n&auml;chsten zehn Jahre in Aussicht, in der Souver&auml;nit&auml;tsrechte der Mitgliedsstaaten auf eine zentrale Institution &uuml;bertragen werden w&uuml;rden. So stellt Draghi die politische Dimension des &sbquo;Wachstumspaktes&lsquo; dar.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2012/05/03/20002-20120503ARTFIG00663-mario-draghi-precise-son-pacte-de-croissance.php" target="_self">Dem <em>Figaro</em> zufolge</a> soll der von Draghi bef&uuml;rwortete &bdquo;Wachstumspakt&ldquo; als Gegenst&uuml;ck zum &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; fungieren, der von 25 der 27 Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde, um ihre Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Dieses Wachstum ginge &uuml;ber &bdquo;Strukturreformen, die die Aktivit&auml;t von Unternehmern erleichtern sollen,&ldquo; meldet die franz&ouml;sische Tageszeitung und erl&auml;utert: &bdquo;Der Chef der EZB fasst seine diesbez&uuml;gliche Doktrin in drei Worten zusammen: Flexibilit&auml;t, Mobilit&auml;t, Gerechtigkeit.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=10062"><em>La Stampa</em> befindet</a> genauso, dass die &bdquo;Gemeinschaftsw&auml;hrung versucht, ein neues Gesicht zu bekommen&ldquo;.</p>
<blockquote><p>Wenn die Versprechen der letzten Tage umgesetzt werden w&uuml;rden, f&auml;nde eine bedeutungsvolle Umkehrung der grundlegenden Funktionen zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten statt: Verantwortung &uuml;ber die Ausgaben f&uuml;r die EU und Haushaltskontrolle f&uuml;r die Mitgliedsstaaten. [&Uuml;ber die Europ&auml;ische Investitionsbank]&nbsp;k&ouml;nnte die EU gro&szlig;e Infrastrukturma&szlig;nahmen finanzieren, die den Arbeitsmarkt wieder ankurbeln. Und dies zu einem weitaus geringeren Zinssatz als das, was Rom oder Madrid zahlen m&uuml;ssen, von Athen und Lissabon ganz zu schweigen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 15:43:54 +0100</pubDate><guid>1924921</guid></item>
<item><title>Porträt | Tomáš Sedláček, Ökonom und Ideenschmied (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916261-tomas-sedlacek-oekonom-und-ideenschmied</link><description><![CDATA[Das Buch des 35jährigen Tomáš Sedláček über die Wirtschaftsgeschichte ist zu einem
internationalen Bestseller geworden. Der ehemalige Berater von Václav Havel und
Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates der Tschechischen Republik nimmt den Leser
mit auf eine Reise durch die Bibel, die Mythologie und die Literatur. Sein Geheimnis: er
weiß sowohl seine Person als auch seine Ideen zu verkaufen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 12:11:08 +0100</pubDate><guid>1916261</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | London und Paris: Gemeinsam gegen die Bankenfinanzierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1911431-london-und-paris-gemeinsam-gegen-die-bankenfinanzierung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Schon bald k&ouml;nnte Europa ein erstes Regulierungspaket in Stein mei&szlig;eln, das die Banken solider machen soll&ldquo;, berichtet <a href="http://www.lefigaro.fr/societes/2012/05/01/20005-20120501ARTFIG00209-l-europe-cherche-comment-rendre-ses-banques-plus-solides.php" target="_self"><em>Le Figaro</em></a>. Am heutigen 2. Mai treffen sich die 27 EU-Finanzminister, um die zur St&auml;rkung des Bankensektors erarbeiteten internationalen &bdquo;Basel-III&ldquo;-Vorschriften in gemeinschaftliche EU-Regeln zu &uuml;bersetzen. F&uuml;r die Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>versch&auml;rft die Direktive die Begriffsbestimmung des Eigenkapitals einer Bank. Zudem wird der Mindestbetrag dieses Kapitals um ein Vielfaches erh&ouml;ht. Ziel ist es, dass jedes Institut &uuml;ber sein eigenes Kapitalpolster verf&uuml;gt, mit dem es wuchtige Schocks abfedern kann. W&auml;re Basel-III schon g&uuml;ltig, w&uuml;rde es den einhundert gr&ouml;&szlig;ten Banken Europas an etwa 485 Milliarden Euro Kapital fehlen, errechnete die Europ&auml;ische Bankaufsichtsbeh&ouml;rde [EBA].</p>
</blockquote>
<p>Der Gesetzesentwurf sieht eine Eigenkapitalquote von sieben Prozent vor, &uuml;ber die jede Bank verf&uuml;gen muss. Gro&szlig;britannien m&ouml;chte diesen Satz erh&ouml;hen, um seine Depotbanken solider zu machen. Frankreich will unterdessen durchsetzen, dass die Fonds von Versicherungstochtergesellschaften davon abgezogen werden k&ouml;nnen. F&uuml;r Le Figaro wird man de facto:</p>
<blockquote><p>leidenschaftlich diskutieren und die Annahme des Entwurfs vermutlich auf den 15. Mai vertagen. Dass das Projekt scheitert scheint unterdessen ein Tabu zu sein. Schlie&szlig;lich muss Europa nun mehr denn je beweisen, dass es auf dem Weg zu einem stabileren Bankensystem wirklich vorw&auml;rtsgeht.</p>
</blockquote>
<p>Vergangene Woche berichtete <a href="http://abonnes.lemonde.fr/economie/article/2012/04/26/bruxelles-veut-savoir-ce-que-les-banques-ont-fait-des-1-000-milliards-d-euros-de-la-bce_1691641_3234.html" target="_self"><em>Le Monde</em></a>, dass EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier den Banken gern die Frage stellen w&uuml;rde, wie genau sie die 1.000 Milliarden Euro-Finanzspritze der Europ&auml;ischen Zentralbank verwendet haben, mit der einer Kreditkrise vorgebeugt werden sollte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 16:05:37 +0100</pubDate><guid>1911431</guid></item>
<item><title>Rumänien | Bio fällt auf fruchtbaren Boden (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887741-bio-faellt-auf-fruchtbaren-boden</link><description><![CDATA[Verführerisch günstiges Ackerland lässt sie nicht lange zögern: In Rumänien bauen sich immer mehr Europäer ihre eigenen Landwirtschaftsbetrieb auf und tragen zur Modernisierung der Lokalkultur bei, insbesondere im Bio-Bereich. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:26:58 +0100</pubDate><guid>1887741</guid></item>
<item><title>Eurozone | Wie sagt man „Basta" auf Deutsch? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1881011-wie-sagt-man-basta-auf-deutsch</link><description><![CDATA[Trotz der sozialen und politischen Folgen preisen die Bundesbank und Angela Merkel nach wie vor den Sparkurs, der seit zwei Jahren in Europa gesteuert wird. Es sei Zeit, den Schaden zu begrenzen, protestiert der spanische Politologe José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 18:20:18 +0100</pubDate><guid>1881011</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Europa braucht den deutschen Sparmeister (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1879521-europa-braucht-den-deutschen-sparmeister</link><description><![CDATA[Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:38:56 +0100</pubDate><guid>1879521</guid></item>
<item><title>Automobilindustrie | Europäische Autobauer - Wege aus der Sackgasse (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858431-europaeische-autobauer-wege-aus-der-sackgasse</link><description><![CDATA[Die Automobilindustrie, ein bedeutender Sektor der europäischen Wirtschaft, leidet unter den Folgen der Krise. Um ihre Produktionskapazitäten anpassen zu können, entscheiden sich die verschiedenen Unternehmen für gegensätzliche Strategien. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:33:39 +0100</pubDate><guid>1858431</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wachstum lässt sich nicht einfach so kaufen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1837731-wachstum-laesst-sich-nicht-einfach-so-kaufen</link><description><![CDATA[Um die sozialen Folgen ihrer Sparpolitik zu lindern, wollen die EU-Führungskräfte das Wachstum ankurbeln. Allerdings bringt es nicht viel, immer mehr Geld in die Länder Südeuropas zu pulvern, die nicht einmal über das notwendige wirtschaftliche Fundament verfügen, meint ein schwedischer Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:09:37 +0100</pubDate><guid>1837731</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | IWF, der schwierige Verbündete (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1831471-iwf-der-schwierige-verbuendete</link><description><![CDATA[Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:11:47 +0100</pubDate><guid>1831471</guid></item>
<item><title>Madeira | Milliardenschulden auf Jardims Insel (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1800411-milliardenschulden-auf-jardims-insel</link><description><![CDATA[Trotz ihrer winzigen Einwohnerzahl von 250.000 hat die portugiesische Ferieninsel Madeira massive Schulden in Höhe von sechs Milliarden Euro, ein Überbleibsel der langen, exzentrischen Regentschaft des Regionspräsidenten Alberto João Jardim. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 16:49:56 +0100</pubDate><guid>1800411</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Ziel: 17 000 neue Arbeitsplätze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816611-ziel-17-000-neue-arbeitsplaetze</link><description><![CDATA[<p>&nbsp;Im Januar erreichte die Arbeitslosenquote in der Europ&auml;ischen Union das Rekordhoch von 10 Prozent, Tendenz steigend.&nbsp; &bdquo;Die EU startet Programm f&uuml;r mehr Jobs&ldquo;, so titelt die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beschaeftigungspakt-eu-startet-programm-fuer-mehr-jobs-1.1333435"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> zur Reaktion der EU auf die steigende Arbeitslosenzahl.</p>
<p>Um  der scharfen Kritik an der europ&auml;ischen Sparpolitik zu begegnen, so  berichtet die Tageszeitung aus M&uuml;nchen, wagt die EU den Angriff auf eine  national-staatliche Bastion: die Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Der EU-Sozialkommissar <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm">L&aacute;szl&oacute; Andor</a> soll diese Woche ein &bdquo;umfangreiches Besch&auml;ftigungspaket&ldquo; vorlegen, das bis zum Jahr 2020 rund 17 Millionen neue Arbeitspl&auml;tze schaffen soll.</p>
<p>Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen sind eine &Ouml;ffnung des europ&auml;ischen Binnenarbeitsmarkts  &ndash;  Rum&auml;nien und Bulgarien einbegriffen  &ndash;  im &ouml;ffentlichen wie im privaten Sektor, sowie &bdquo;angemessene Mindestl&ouml;hne&ldquo;, die den Arbeitnehmern erlauben sollen, von ihren Eink&uuml;nften zu leben. Zudem ist eine europaweite Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse und eine Senkung der Steuern auf Arbeit geplant.</p>
<p>Ein besonders gro&szlig;es Potential zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze haben f&uuml;r die Kommission vor allem die Bereiche Gesundheit, Altenpflege, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Informationstechnologien. Abzuwarten bleibt, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten eine solche Form der Einmischung in ihre Sozialpolitik akzeptieren. Das Programm f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung soll auf dem n&auml;chsten EU-Gipfel im Juni diskutiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1816611</guid></item>
<item><title>Ungarn | Orbán verärgert IWF und EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1798421-orban-veraergert-iwf-und-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa hat genug von den L&uuml;gen Orb&aacute;ns &ldquo;, schreibt <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=539842" target="_self"><em>N&eacute;pszava</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die ungarische Regierung sich str&auml;ube, die Bedingungen des IWF und der EU-Kommission bei den Verhandlungen &uuml;ber eine Finanzhilfe zu akzeptieren. Es geht um ein Darlehen in H&ouml;he von 15 bis 20 Milliarden Euro, doch die Verhandlungen stocken, da &bdquo;die ungarische Regierung auf die Bedenken der Union mit Scheinheiligkeit antwortet&ldquo;, berichtet das linksliberale Blatt:</p>
<blockquote><p>Seit Wochen schon sind der Regierung die Bedingungen bekannt, doch weigert sie sich, diese zu akzeptieren. [...] Die Lage ist eindeutig. Br&uuml;ssel verlangt, dass die  &ndash;  untergrabene  &ndash;  Demokratie wieder hergestellt wird. Was Orb&aacute;n aber nicht versprechen will.</p>
</blockquote>
<p>Die zweite linksliberale Tageszeitung des Landes, <a href="http://nol.hu/lap/mo/20120413-kutyaszoritoban" target="_self"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> meint</a> unterdessen:</p>
<blockquote><p>Die Regierung steckt in der Klemme. [...] Die Bedingungen f&uuml;r ein Darlehen sind seit Januar bekannt und haben sich nicht ge&auml;ndert. Es geht darum, die Unabh&auml;ngigkeit der Nationalbank, sowie eine zuverl&auml;ssige Justiz zu gew&auml;hrleisten ... Und das ist noch nicht alles: Andere Probleme sind mit der neuen Verfassung aufgetreten  &ndash;  unter anderem mit dem neuen Familien- und Wahlrecht  &ndash; , denn f&uuml;r Europa muss unsere gesamte Verfassungsordnung unter die Lupe genommen werden. [...] Hinsichtlich der Bedingungen f&uuml;r das Justizsystem, sollten wir vor Augen haben, dass der Rechtsstaat f&uuml;r die Union Ehrensache ist. &Uuml;ber diesen Punkt wird Br&uuml;ssel nicht verhandeln.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:11:49 +0100</pubDate><guid>1798421</guid></item>
<item><title>Italien | Montis Mission am seidenen Faden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1784491-montis-mission-am-seidenen-faden</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kurseinbr&uuml;che und Spread-H&ouml;henfl&uuml;ge&ldquo;. Mit diesem Titel beschreibt <em>La Stampa</em> die Finanzhysterie vom gestrigen Dienstag, an dem die Aktienkurse europaweit in die Tiefe st&uuml;rzten. Ganz oben auf Panikwelle schwamm Italien: Mailand verlor fast f&uuml;nf Prozent und musste hinnehmen, dass die Differenz zwischen seinen Anleihen und deutschen Benchmark-Bonds die 400-Punkte-Schwelle &uuml;berschritt. Im Gegensatz zu den deutschen Staatsanleihen, die sich lediglich mit 1,65 Prozent rentierten, stieg die Rendite zehnj&auml;hriger italienischer Staatsanleihen auf 5,66 Prozent.</p>
<p>Regierungschef Mario Monti versuchte, die Bef&uuml;rchtungen zu zerstreuen. Vielmehr stellte er Spaniens Probleme und Wachstumsschw&auml;che an den Pranger. Privat soll Monti den italienischen Unternehmerverband geh&ouml;rig zusammengestaucht haben, berichtet die Tageszeitung aus Turin. Sein Vorwurf: Mit ihrer Kritik an der Arbeitsmarktreform h&auml;tten die Unternehmer die staatliche Unterst&uuml;tzung ins Wanken gebracht. Sie hatten bem&auml;ngelt, dass die Reform nicht weit genug gehe und den Gewerkschaften zu sehr entgegenkomme.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9982">In <em>La Stampa</em> schreibt der fr&uuml;here <em>Economist</em>-Chefredakteur</a>, Bill Emmot:</p>
<blockquote><p>&Uuml;bersch&auml;tzt man t&auml;gliche oder w&ouml;chentliche Marktentwicklungen, begeht man einen groben Fehler, weil diese eher tierpsychologischen Logiken folgen. [...] Dahinter versteckt sich allerdings eine grundlegende Wahrheit: Das Staatsschuldenproblem konnte weder in Italien noch in Europa gel&ouml;st werden. Sollte die Rezession in Italien oder Spanien auch nur einen Hauch schlimmer werden als erwartet, wird [keines der beiden L&auml;nder] sein Haushaltsdefizit so abbauen k&ouml;nnen wie geplant. Daraufhin wird man den politischen Willen infrage stellen. [...]</p>
<p>Selbst wenn Montis Reformen im Vergleich zu denen der vorherigen Regierungen tiefer greifen, so sind sie den Problemen nicht gewachsen. Er stie&szlig; ein alles in allem dennoch bescheidenes Liberalisierungsprogramm an, schuf einige Wachstumsanreize und brachte eine Arbeitsmarktreform ins Rollen, die ganz sicher nicht in die Geschichte eingehen wird. Keinem einzigen Anleihenk&auml;ufer wird man das Gef&uuml;hl vermitteln k&ouml;nnen, dass Italiens Wachstumsaussichten sich radikal ver&auml;ndert haben.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 15:11:00 +0100</pubDate><guid>1784491</guid></item>
<item><title>Italien | Krise tötet Kleinunternehmer (Linkiesta, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1752241-krise-toetet-kleinunternehmer</link><description><![CDATA[In Nordostitalien, einst Motor des Wirtschaftswunders der Neunziger, haben seit Jahresanfang rund fünfzig Handwerker und Firmenchefs den Freitod gewählt. Sie konnten sich dem krisenbedingten Wandel nicht anpassen und mussten zusehen, wie das Modell, das ihnen zu Wohlstand und Ansehen verholfen hatte, allmählich zusammenbricht. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 18:24:36 +0100</pubDate><guid>1752241</guid></item>
<item><title>Umwelt | EU zu lax im Umgang mit Pestiziden?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1742772-eu-zu-lax-im-umgang-mit-pestiziden</link><description><![CDATA[<p>Die  europ&auml;ischen Zulassungskriterien f&uuml;r Pestizide sind zu lax: So lautet die  Schlussfolgerung eines <a href="http://www.mdrgf.org/news/news030412_resoumission.html" target="_self">Berichts</a>, der am 3. April von zwei  Nichtregierungsorganisationen ver&ouml;ffentlicht wurde, berichtet<a href="http://www.lemonde.fr/planete/article/2012/04/03/pesticides-les-autorisations-laxistes-de-l-europe_1679594_3244.html?xtmc=pesticides&amp;xtcr=1" target="_self"> <em>Le Monde</em></a>.</p>
<p>Nach  Angaben des Pestizid-Aktions-Netzwerks Europa <a href="http://www.pan-europe.info/" target="_self">(PAN Europa)</a> und von  <a href="http://www.mdrgf.org/" target="_self">G&eacute;n&eacute;rations Futures</a> h&auml;tten die Europ&auml;ische Union und EU-Mitgliedsstaaten  rund 50 Molek&uuml;le (10 Pestizide) zugelassen, die vermutlich dem Menschen  und der Umwelt schaden. Die Substanzen wurden dank einer  <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:333:0011:0014:DE:PDF" target="_self">Ausnahmeregelung</a> (&bdquo;Wiedervorlage&ldquo;) zugelassen, die es erm&ouml;glicht, die  <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31991L0414:de:HTML" target="_self">EU-Richtlinie von 1991</a> &uuml;ber die Bedingungen des Inverkehrbringens von  Pflanzenschutzmitteln innerhalb der Europ&auml;ischen Union zu umgehen.</p>
<p>&bdquo;Wie so oft bei EU-Vorschriften, ist die Sache etwas kompliziert&ldquo;, schreibt <em>Le Monde</em> und f&uuml;hrt aus:</p>
<blockquote><p>Die  Industrie, erkl&auml;rt im Gro&szlig;en und Ganzen die EU-Kommission, hatte in der  Tat die M&ouml;glichkeit, freiwillig eine Substanz w&auml;hrend des  Evaluierungs-Verfahrens vom Markt zu nehmen, um so von einer Gnadenfrist  bis Ende 2011 zu profitieren, bevor das Molek&uuml;l definitiv vom Markt  zur&uuml;ckgezogen werden sollte... Zeit f&uuml;r die Unternehmen, ein  Mini-Dossier zur &bdquo;Wiedervorlage&ldquo; einzureichen [weniger restriktiv  hinsichtlich der Toxizit&auml;t des Produkts]. Diese beschleunigte Prozedur,  betont hingegen Br&uuml;ssel, sei aber nur m&ouml;glich, &bdquo;wenn es keinen klaren  Hinweis auf sch&auml;dliche Wirkungen bei der ersten Evaluation seitens des  Bericht erstattenden Mitgliedsstaats&ldquo; gab. Die  Nichtregierungsorganisationen sehen das ganz anders.Der Pr&auml;sident von  G&eacute;n&eacute;rations Futures Fran&ccedil;ois Veillerette sieht im Zulassungsverfahren  ein &bdquo;Geschenk&ldquo; an die Industrie und spricht von einer  &bdquo;Billig-Zertifizierung&ldquo;. Die Organisationen berichten, dass bei 87  Molek&uuml;len der Weg &uuml;ber diese Abk&uuml;rzung genommen wurde. 64 h&auml;tten dabei  bereits eine endg&uuml;ltige Zulassung bekommen.</p>
<p>F&uuml;r  die Pestizid-Gegner ist das &bdquo;Geschenk&ldquo; die Folge einer Absprache mit  der agrochemischen Industrie, um Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:42:29 +0100</pubDate><guid>1742772</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | 25 Millionen Arbeitslose und das deutsche Eldorado</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1741172-25-millionen-arbeitslose-und-das-deutsche-eldorado</link><description><![CDATA[<p>Im Februar erreichte die Zahl der Arbeitslosen in der Europ&auml;ischen Union ihren h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren. <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-02042012-AP/DE/3-02042012-AP-DE.PDF" target="_self">Laut Eurostat</a> waren 10,2 % der Europ&auml;er arbeitslos, das macht 24,55 Personen. In der Eurozone sind es 17,13 Millionen, was einer Arbeitslosenquote von 10,8 % entspricht. </p>
<p>Mit 5,7% (nur die Niederlande, &Ouml;sterreich und Luxemburg haben weniger Arbeitslose) ist Deutschland ein Eldorado, daher titelt <em>Die Welt</em>: &bdquo;Berlin wirbt um Europ&auml;er.&rdquo;</p>
<p>In einigen Regionen und Branchen in Deutschland herrscht praktisch Vollbesch&auml;ftigung und Arbeitskr&auml;fte werden dringend gebraucht, vorausgesetzt die Leute sprechen Deutsch. Ein von der <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article106147128/Fast-25-Millionen-Arbeitslose-in-Europa.html" target="_self"><em>Die Welt</em> zitierter </a>Migrationsforscher warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen: &bdquo;Deutschland ist nicht die erste Wahl f&uuml;r hoch qualifizierte Arbeitskr&auml;fte, sondern steht in Konkurrenz mit anderen Staaten.&rdquo; Gerade Akademiker versuchen zun&auml;chst oft, einen Job in Gro&szlig;britannien zu bekommen. &bdquo;Mit einem Massenansturm von arbeitslosen Spaniern und Griechen sei daher nicht zu rechnen&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Die Welt</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:33:54 +0100</pubDate><guid>1741172</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eine teure Illusion (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1737251-eine-teure-illusion</link><description><![CDATA[Nun ist genug Geld da, um die Eurozone vor einer neuen Krise zu schützen, versicherten die europäischen Finanzminister am 29. März. Zieht aber erst einmal ein neues Unwetter auf, droht dieser buchhalterische Hokuspokus schneller aufzufliegen als man denkt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:14:42 +0100</pubDate><guid>1737251</guid></item>
<item><title>Wirtschaftskrise | Westeuropäer sparen mehr</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1736021-westeuropaeer-sparen-mehr</link><description><![CDATA[<p>In Westeuropa legt man angesichts der Krise und der in die H&ouml;he schnellenden Arbeitslosenzahlen immer mehr Geld auf die hohe Kante. Deutsche, Belgier und Franzosen sparen zwischen 15 und 17 Prozent ihres Einkommens, berichtet <a target="_self" href="http://www.gazetaprawna.pl/"><em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a>. &bdquo;[I]n &auml;rmeren EU-L&auml;ndern wie dem Baltikum, Ungarn und Polen&rdquo; k&ouml;nnen die Menschen laut der Tageszeitung nur &bdquo;zwei- oder dreimal niedrigere&rdquo; Betr&auml;ge zur Seite legen. Das liegt aber nicht etwa an einer Art Verschwendungssucht.</p>
<p>Vielmehr &bdquo;f&auml;llt das Einkommen der B&uuml;rger dieser L&auml;nder im Vergleich zu ihren Ausgaben so gering aus, dass sie es sich ganz einfach nicht leisten k&ouml;nnen, mehr zu sparen&rdquo;, erkl&auml;rt ein von <em>DGP</em> zitierter Experte. Zu Beginn des Jahrzehnts konnte ein Pole im Durchschnitt noch elf bis zw&ouml;lf Prozent seines Einkommens zur&uuml;cklegen. Heutzutage ist der Umfang dieser Spareinlagen um bis zu 30 Prozent geschrumpft. Der Grund daf&uuml;r: Bis dato konnten Immobilienverlustgesch&auml;fte durch Einkommens&uuml;bersch&uuml;sse ausgeglichen werden. Dann aber brach der Immobilienmarkt ein.</p>
<p>Nach der Eurostat-Methodik sind Hypotheken eine Form der Ersparnis. Allerdings hat der R&uuml;ckgang der Hauspreise dazu gef&uuml;hrt, dass die Realwerte der Kreditraten sinken, was das Sparniveau der Haushalte insgesamt nach unten dr&uuml;ckt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 13:45:11 +0100</pubDate><guid>1736021</guid></item>
<item><title>Portugal | Die Macht des Kwanza: Angola ist im Kommen (Visão, Lissabon )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1733891-die-macht-des-kwanza-angola-ist-im-kommen</link><description><![CDATA[Banken, Erdöl- und Medienkonzerne, Telekom… im Angesicht der Krise scheint der Appetit von Angola auf portugiesische Unternehmen schier unersättlich. Den einen fehlt es an Geld, die anderen haben es im Überfluss, so könnte man es erklären. Dazu kommt die politische Nähe der beiden Länder. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:41:11 +0100</pubDate><guid>1733891</guid></item>
<item><title>Spanien | Ein Rekord-Sparhaushalt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1720881-ein-rekord-sparhaushalt</link><description><![CDATA[<p>Eine &bdquo;historische Anpassung&ldquo; <a target="_self" href="http://economia.elpais.com/economia/2012/03/29/actualidad/1333042104_106438.html">urteilt El Pa&iacute;s</a> am Tag, an dem die Regierung unter Mariano Rajoy den Haushaltsplan f&uuml;r 2012 ver&ouml;ffentlicht. Dies ist auch der Tag dem Generalstreik gegen die K&uuml;rzungen und die Reform des Arbeitsmarkts.</p>
<p>Hunderttausende von Menschen folgten dem Aufruf der st&auml;rksten Gewerkschaften, UGT und CCOO, und versammelten sich in den spanischen St&auml;dten. F&uuml;r die Tageszeitung aus Madrid will der Haushaltsplan versuchen &bdquo;eine geheimnisvoll teuflische Gleichung gr&ouml;&szlig;tenteils zu l&ouml;sen: Wie kann man mitten in einer Rezession das Staatsdefizit um 35 Milliarden Euro [von der Regierung am 30. M&auml;rz auf 27,3 Milliarden Euro korrigiert] &ndash; von 8,5 auf 5,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts &ndash; zusammenstreichen?&ldquo;</p>
<p>Gek&uuml;rzt wird bei allen Beh&ouml;rden: Das Budget der Ministerien b&uuml;&szlig;t im Vergleich zu 2011 im Durchschnitt 17 Prozent (mindestens zehn Milliarden Euro) ein und die Beamtengeh&auml;lter werden f&uuml;r das zweite Jahr in Folge eingefroren.</p>
<p>Insgesamt muss das Defizit der Zentralregierung um 17,5 Milliarde Euro, das der Regionen um 15,6 Milliarden und das der Gemeinden um eine Milliarde verringert werden. Der Sozialbereich ist ebenfalls betroffen: Die Sozialversicherung muss rund eine Milliarde Euro einsparen.</p>
<p>Dazu kommen neue Steuereink&uuml;nfte: Die Steuererm&auml;&szlig;igungen f&uuml;r Unternehmen wurden gestrichen und die Mehrwertsteuer f&uuml;r bestimmte G&uuml;ter und Dienste erh&ouml;ht. F&uuml;r El Pa&iacute;s liegt das Ziel scheinbar &bdquo;in Reichweite, doch die Rezession macht alles komplizierter&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Die Frage ist, ob die K&uuml;rzungen ihr Limit erreicht haben. Ist das der Fall, dann m&uuml;ssen radikale &Auml;nderungen in der Struktur der Beh&ouml;rden vorgenommen werden. Zudem m&uuml;sste die durch die Zinsen der Staatsverschuldung ausgel&ouml;ste Erh&ouml;hung der Ausgaben ausgeglichen werden [...] Der Schl&uuml;ssel zum Erfolg bleiben die gemeinsamen Bem&uuml;hungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:58:20 +0100</pubDate><guid>1720881</guid></item>
<item><title>Telekommunikation | EU will Roaming-„Abzocke" beenden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1712981-eu-will-roaming-abzocke-beenden</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU begr&uuml;&szlig;t Senkung der Roaming-Kosten&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/db9503ec-78e3-11e1-9f49-00144feab49a.html">titelt die <em>Financial Times</em></a>. F&uuml;r Reisende innerhalb Europas muss die Nutzung von Mobiltelefonen billiger werden, entschied die Union.</p>
<blockquote><p>F&uuml;r die Geb&uuml;hren f&uuml;r Daten&uuml;bertragungsdienste wie E-Mails und Internet soll es einen H&ouml;chstbetrag von 70 Eurocents pro Megabyte geben. Nur noch ein Bruchteil der momentanen 2,25 Euro, welche die meisten Anbieter europaweit berechnen. Bis 2014 soll die Obergrenze sogar bis auf 20 Eurocents gedr&uuml;ckt werden. Damit verlieren Telekombetreiber lukrative Nebeneink&uuml;nfte. Viele von ihnen mussten ihren Aktienkursen nach der Vereinbarung beim freien Fall zusehen.</p>
</blockquote>
<p>Im Sommer des vergangenen Jahres schlug die Europ&auml;ische Kommission erstmals eine solche Preisregulierung vor. Damit blas sie zum Kampf gegen die sogenannte &bdquo;Roaming-Abzocke&ldquo;. F&uuml;r Anrufe im Ausland berechnen einige Anbieter n&auml;mlich tats&auml;chlich bis zu dreimal h&ouml;here Geb&uuml;hren als die &uuml;blichen Preise. Am 27. M&auml;rz konnte sich auch das Europ&auml;ische Parlament, am Tag darauf die Landesparlamente mit der Initiative anfreunden. Das endg&uuml;ltige gr&uuml;ne Licht wird f&uuml;r Juni erwartet.</p>
<p>Dank dieses Vorhabens werden wir wohl einen Gro&szlig;teil der &bdquo;sommerlichen Handy&ldquo;-Kosten sparen. &Uuml;ber die Urlaubszeit steigen diese bekanntlich in schwindelerregende H&ouml;hen, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/technology/2012/mar/28/mobile-phones-eu-roaming-charges-cap">meint der <em>Guardian</em></a> und nennt das Ganze:</p>
<blockquote><p>den H&ouml;hepunkt eines langen Kampfes zwischen Br&uuml;ssel und den Netzbetreibern. Letztere wollen die Preise nun aber angeblich f&uuml;r andere Dienste erh&ouml;hen. Grenz&uuml;berschreitende Geb&uuml;hren generieren laut Hochrechnungen n&auml;mlich bis zu f&uuml;nf Prozent ihrer Ums&auml;tze.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:20:40 +0100</pubDate><guid>1712981</guid></item>
<item><title>Porträt |  John Donovan, Shells Alptraum   (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701271-john-donovan-shells-alptraum</link><description><![CDATA[Der Frührentner aus dem ostenglischen Colchester dokumentiert auf seiner Webseite Missstände bei Shell. Der weltgrößte Ölkonzern hat deshalb vermutlich schon ein paar Milliarden Dollar verloren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:23:17 +0100</pubDate><guid>1701271</guid></item>
<item><title>Spanien | Madrid soll mehr sparen als andere</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694991-madrid-soll-mehr-sparen-als-andere</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Br&uuml;ssel fordert von Spanien mehr Sparma&szlig;nahmen als von Griechenland, Portugal und Irland&ldquo;, <a target="_self" href="http://economia.elpais.com/economia/2012/03/25/actualidad/1332705922_262970.html">klagt die Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Innerhalb der n&auml;chsten zwei Jahre soll Madrid sein Defizit von 8,5 Prozent (2011) auf 3 Prozent des BIP senken, verlangt die Europ&auml;ische Kommission. Im Vergleich zu den spanischen 5,5 Prozent Defizitabbau brauchen Dublin und Lissabon im gleichen Zeitraum nur die H&auml;lfte sparen. Dar&uuml;ber hinaus liegen die an Spanien gestellten Forderungen &uuml;ber denen Griechenlands, das sein Defizit nur um 5 Prozent senken muss. F&uuml;r <em>El Pa&iacute;s</em>...</p>
<blockquote><p>gibt es in der j&uuml;ngsten Wirtschaftsgeschichte keinen vergleichbaren Fall [&hellip;]. Spanien befindet sich an einem teuflischen Scheideweg: Das angeschwollene Defizit macht Sparma&szlig;nahmen unverzichtbar. Allerdings verschlimmern diese die ohnehin labile Wirtschaftslage [&hellip;]. Laut der Experten wird Spanien die Forderungen nicht einhalten k&ouml;nnen, wenn es nicht mehr Zeit bekommt.</p>
</blockquote>
<p>55 Milliarden Euro sollen mit den &bdquo;scharfen Schnitten&ldquo; gespart werden. Die f&uuml;r den kommenden Freitag, den 30. M&auml;rz geplante Ver&ouml;ffentlichung des Haushaltsentwurfs f&uuml;r 2012 wird ein erster Schritt sein. F&uuml;r die Tageszeitung beschreitet Spanien einen Weg voller Hindernisse. Aufgrund der...</p>
<blockquote><p>j&uuml;ngsten <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1618261-eurogruppe-gibt-spanien-keinen-rabatt">Meinungsverschiedenheiten</a> zwischen der Kommission und Madrid und dem heftigen Widerstand Spaniens gegen&uuml;ber dem Spar-Mantra der gewissenhaftesten L&auml;nder, scheint es sehr unwahrscheinlich, dass vom Defizitziel in irgendeiner Weise abgelassen wird.</p>
</blockquote>
<p>Zudem will Angela Merkels Partei die angeschobenen spanischen Reformen unter die Lupe nehmen, <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/elmundo/2012/03/26/economia/1332749752.html">berichtet <em>El Mundo</em></a>. Zu diesem Zweck wird eine Delegation von CDU-Parlamentariern am 2. April nach Madrid reisen.</p>
<blockquote><p>In Deutschland und innerhalb der Partei Merkels erregte das ver&auml;nderte Defizitziel Misstrauen [&hellip;]. [Der Besuch] verfolgt daher ein doppeltes Ziel: Zum einen will man sich vergewissern, dass das Reformprogramm auch nach dem <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1529601-bald-ein-generalstreik">Generalstreik am 29. M&auml;rz</a> genauso entschieden fortgesetzt wird. Zum anderen soll sichergestellt werden, dass die &Auml;nderung des Defizitziels nicht nur ein Trick ist, um Zeit zu gewinnen. Kurzum will man gew&auml;hrleisten, dass das Land sein Bestes gibt.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:10:06 +0100</pubDate><guid>1694991</guid></item>
<item><title>Beschäftigung | Eine einmalige Gelegenheit für Unternehmer (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679601-eine-einmalige-gelegenheit-fuer-unternehmer</link><description><![CDATA[Aufgeweichter Kündigungsschutz, drastische Lohnsenkungen Erhöhung des Rentenalters: Unter dem Druck von Rezession und Staatsschulden schleifen europäische Regierungen reihenweise die Arbeitnehmerrechte. Zur Freude der Arbeitgeber. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:31:23 +0100</pubDate><guid>1679601</guid></item>
<item><title>Italien | Die Werkstatt der falschen Euros (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679531-die-werkstatt-der-falschen-euros</link><description><![CDATA[Aus der Gegend um Giugliano, einer der Camorra-Hochburgen in der Nähe von Neapel, kommt fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten. Mehr als eine Milliarde wurden so durch ein internationales Netzwerk in den Verkehr gebracht – durch seine Ableger in Afrika und Lateinamerika ist die Stabilität der Gemeinschaftswährung bedroht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:46:05 +0100</pubDate><guid>1679531</guid></item>
<item><title>Haushalt | Würde Apple doch nur Europa managen...</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1659961-wuerde-apple-doch-nur-europa-managen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;W&auml;ren die Regierungen wie Apple&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-55096760-kdyby-byly-vlady-jako-apple" target="_self">tr&auml;umt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>, nachdem bekannt wurde, dass der IT-Riese zum ersten Mal seit siebzehn Jahren seinen Aktion&auml;ren eine Dividende aussch&uuml;tten wird. Die Wirtschaftszeitung aus Prag notiert, dass &bdquo;Apple mit 98 Milliarden in Bar und Wertpapieren B&ouml;rsenwert eine Seltenheit ist. Nicht nur auf dem Aktienmarkt.&ldquo;</p>
<p>Bisher wurden den Aktion&auml;ren nur im Fall der Ver&auml;u&szlig;erung von Aktien Dividenden gezahlt. Mit dieser Strategie wuchs die Firma zum Unternehmen mit dem weltweit gr&ouml;&szlig;ten Marktwert heran. &bdquo;Schade, dass die ,Manager&lsquo; zahlreicher Industriel&auml;nder sich nicht &auml;hnlich verhalten&ldquo;, bedauert <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> mit Blick auf das ausgabenfreudige Verhalten der europ&auml;ischen Regierungen:</p>
<blockquote><p>Offensichtlich haben sie sich von der Schuldenwirtschaft anziehen lassen, da sie in gewisser Hinsicht attraktiver ist als Profitwirtschaft. Es ist halt leichter, St&uuml;tze zu zahlen und zu sehen, wie sich die n&auml;chste Regierung (die Opposition) durchwurschtelt. Es ist ein bisschen als w&uuml;rde man von einem Diabetes-Spezialisten behandelt und fragt sich gleichzeitig, wie man bei so einem vollen Teller nur abnehmen soll. ... Apple plant, etwa ein Zehntel des angesammelten Verm&ouml;gens zum R&uuml;ckkauf der Aktien zu verwenden. Welche Regierung kann sich mit derartigen Zahlen r&uuml;hmen?</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:29:17 +0100</pubDate><guid>1659961</guid></item>
<item><title> Eurogruppe  | Ein Deutscher an die Spitze?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1653791-ein-deutscher-die-spitze</link><description><![CDATA[<p>Wird der deutsche Finanzminister der neue Chef der Eurogruppe? <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:topjob-in-bruessel-merkel-will-schaeuble-als-euro-gruppenchef/70009428.html" target="_self">Seit die <em>Financial Times Deutschland</em> am 16. M&auml;rz berichtete</a>, dass die Bundeskanzlerin Wolfgang Sch&auml;uble f&uuml;r die Nachfolge von Jean-Claude Juncker vorgeschlagen hat, wird in der deutschen Presse spekuliert. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaeuble-soll-chef-der-euro-gruppe-werden-proporz-oder-vernunft-1.1312224" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> dr&uuml;ckt</a> heute etwa ihre &Uuml;berraschung aus:</p>
<blockquote><p>Ein deutscher Finanzminister ist nicht der geborene Kandidat f&uuml;r den Vorsitz der Euro-Gruppe. Vor allem die Arithmetik f&uuml;r ausgewogene Machtverh&auml;ltnisse in Europa spricht dagegen. Danach w&auml;re es in normalen Zeiten schlicht ausgeschlossen, dass der Vertreter des ohnehin st&auml;rksten Euro-Landes, das noch dazu seine eigene nationale Sparkultur europaweit durchsetzen will, sich auch noch den politischen Hut der W&auml;hrungsgemeinschaft aufsetzen darf.</p>
</blockquote>
<p>Angesichts des Mangels an Konkurrenten &ndash; der Italiener Mario Monti und der finnische Premier Jyrki Katainen sind bereits von der Liste gestrichen &ndash; habe Sch&auml;uble zweifellos die richtige Statur, meint die M&uuml;nchner Tageszeitung. Juncker hatte im Januar signalisiert, den Posten abgeben zu wollen. Sein Mandat endet im Juni. Sch&auml;uble hatte sich daf&uuml;r ausgesprochen, dass der Nachfolger aus einem Euro-Staat mit einer Einsernote bei den Ratingagenturen kommen sollte. Au&szlig;er Deutschland sind das Finnland, die Niederlande und Luxemburg. Er wird aber noch auf die Unterst&uuml;tzung aus Frankreich warten m&uuml;ssen, die nicht vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai kommen wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:36:17 +0100</pubDate><guid>1653791</guid></item>
<item><title>Automobilindustrie | Europäische Hersteller abgebremst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1640091-europaeische-hersteller-abgebremst</link><description><![CDATA[<p>Der europ&auml;ische Automobilmarkt reiht rote Zahlen aneinander: &ndash; 9,7 Prozent im Februar, <a target="_self" href="http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/auto-transport/actu/0201951388058-psa-et-renault-derapent-sur-le-marche-europeen-302627.php">k&uuml;ndigt die Wirtschaftstageszeitung Les Echos an</a>. Die franz&ouml;sischen Hersteller liegen bei diesem Abw&auml;rtstrend ganz vorne. Renault verbucht einen R&uuml;ckgang von 27,7 Prozent, w&auml;hrend sich die Talfahrt von Peugeot um 20,9 Prozent handelt und Citro&euml;n (PSA-Gruppe) 12 Prozent Verkaufsverluste einb&uuml;&szlig;t. Eine derartige Situation sollte den Rabattkrieg unter den gro&szlig;en Gruppen weiter sch&uuml;ren. H&auml;ufig gehen ihre Produkte 20 Prozent unter dem Katalogpreis auf den Markt.</p>
<p>In Italien ist die Situation auch nicht besser, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/economia/2012/03/15/news/immatricolazioni_auto_europa_crolla_fiat-31563833/">berichtet La Repubblica</a>. Die Verk&auml;ufe von Fiat gingen im Februar 2012 im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 16,6 Prozent zur&uuml;ck. Am heutigen 16. M&auml;rz soll der Generaldirektor der Gruppe Sergio Marchionne den italienischen Regierungschef Mario Monti treffen, um &uuml;ber die Strategie Fiats in den kommenden Jahren zu diskutieren.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:04:00 +0100</pubDate><guid>1640091</guid></item>
<item><title>Portrait | Markus Krall gegen die drei Riesen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1639591-markus-krall-gegen-die-drei-riesen</link><description><![CDATA[Das Monopol von Standard &amp; Poors’s, Moody’s und Fitch auf Finanzmarkt-Ratings brechen? Die EU träumt davon, während ein deutscher Finanzberater es anpackt und versucht, eine europäische Rating-Agentur aufzubauen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:45:30 +0100</pubDate><guid>1639591</guid></item>
<item><title>Eurozone | Der Sturm ist vorüber. Politiker, jetzt seid ihr dran! (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625531-der-sturm-ist-vorueber-politiker-jetzt-seid-ihr-dran</link><description><![CDATA[Die europäische Wirtschaft scheint den Höhepunkt der Krise überstanden zu haben und befindet sich auf dem Genesungsweg. Nun darf sich die Politik nur nicht mehr zum Sklaven ihrer eigenen Unentschlossenheit und der bevorstehenden unvorhersehbaren Wahlergebnisse machen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:31:50 +0100</pubDate><guid>1625531</guid></item>
<item><title>Spanien | 1000 Euro? Ein Traumjob! (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1619131-1000-euro-ein-traumjob</link><description><![CDATA[Als der 2005 der Begriff „Mileurista“ aufkam, wurde damit die junge Generation der prekären 1000-Euro-Jobber bezeichnet. Heute ist jeder zweite junge Mensch arbeitslos und 1000 Euro zu verdienen, ist zum unerreichbaren Traum geworden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:03:19 +0100</pubDate><guid>1619131</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eurogruppe gibt Spanien keinen Rabatt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1618261-eurogruppe-gibt-spanien-keinen-rabatt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU zwingt Spanien zu zus&auml;tzlichen Sparma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 5 Milliarden Euro&ldquo;, <a target="_self" href="http://economia.elpais.com/economia/2012/03/12/actualidad/1331589735_571017.html">bedauert <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Am 12. M&auml;rz hatte die Eurogruppe von der spanischen Regierung f&uuml;r 2012 ein Defizitziel von 5,3 Prozent des BIP eingefordert. Das entspricht Einsparungen von 35 Milliarden Euro. Der spanische Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy hatte hingegen einen Satz von 5,8 Prozent vorgeschlagen (30 Milliarden Euro Einsparungen). Auch wenn das urspr&uuml;ngliche Defizitziel auf 4,4 Prozent festgelegt war und Madrids Partner meinen, sich ausreichend flexibel gezeigt zu haben, spricht die Tageszeitung von einem &bdquo;unerwarteten R&uuml;ckschlag&ldquo; f&uuml;r Spanien:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r die europ&auml;ischen Partner h&auml;ngt es von der Glaubw&uuml;rdigkeit der Sparpolitik ab, ob die nicht enden wollende Eurokrise &uuml;berwunden werden kann. Nichts ist f&uuml;r Europa wichtiger als sparen. [...] Und so reagiert die EU auch auf Spanien. [...] Spanien ist die neue Angstzone der Union: zu gro&szlig;, um pleite zu gehen, zu gro&szlig;, um gerettet werden zu k&ouml;nnen und zu gro&szlig;, als dass die M&auml;rkte die Lynchjustiz wegen Verletzung des Defizitziels 2012 ignorieren werden. [...] Der Hieb entspricht der Provokation: Zwar wurde von allen eine R&uuml;ge [seitens der EU] erwartet [und dass das 5,8 Prozentziel akzeptiert wird], doch macht die Kommission klar, dass sie in Zukunft keine Zugest&auml;ndnisse mehr machen will.</p>
</blockquote>
<p>Die Tageszeitung <a target="_self" href="http://quiosco.elmundo.orbyt.es/ModoTexto/paginaNoticia.aspx?id=8638074&amp;tipo=4&amp;sec=El%20Mundo&amp;fecha=13_03_2012&amp;pla=pla_562_Madrid"><em>El Mundo</em> sieht</a> in der Entscheidung der Eurogruppe &bdquo;die Revanche des Olli Rehn&ldquo;, dem EU-Wirtschafts- und W&auml;hrungskommissar, der &bdquo;Spanien eins auswischen will&ldquo;:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r die B&uuml;rokraten in Br&uuml;ssel war es ganz besonders schrecklich, dass Rajoys Ank&uuml;ndigung am Tag der Unterzeichnung des Europ&auml;ischen Fiskalpakts kam. Rehn hat versucht, seine Autorit&auml;t im Licht des neuen Fiskalpakts zu bekr&auml;ftigen. Genau das war auch das Argument, dass er nutzte, um die Mitgliedsstaaten zu &uuml;berzeugen, dass man den Vorschlag quasi salomonisch in zwei teilen sollte. Das Ergebnis ist eine typische Br&uuml;sseler Flickerei ... Man kann schon &uuml;berrascht sein, wie schnell die Eurogruppe Spanien 0,5 Prozent mehr Einsparungen aufdr&uuml;ckt, obwohl der Haushalt 2012 noch gar nicht verabschiedet ist.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:54:04 +0100</pubDate><guid>1618261</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Neun für die Finanzsteuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1610551-neun-fuer-die-finanzsteuer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU-L&auml;nder wollen Finanzsteuer durchsetzen&ldquo;,<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorstoss-von-deutschland-und-acht-weiteren-staaten-eu-laender-wollen-finanzsteuer-durchsetzen-1.1306300" target="_self"> titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Die M&uuml;nchner Tageszeitung berichtet, dass die Finanzminister von neun EU-L&auml;ndern  &ndash;  Deutschland, Frankreich, Spanien, &Ouml;sterreich, Belgien, Finnland, Portugal, Griechenland und Italien  &ndash;  in einem gemeinsamen Brief an die d&auml;nische EU-Ratspr&auml;sidentschaft auf eine schnelle Entscheidung dr&auml;ngen. Bis Mitte des Jahres sollten &bdquo;alle Schwierigkeiten &uuml;berwunden&ldquo; sein. Die Steuer sei ein</p>
<blockquote><p>entscheidendes Instrument, um eine gerechte Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Finanzkrise sicherzustellen.</p>
</blockquote>
<p>Die Initiative ist nicht neu: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1544001-banker-gegen-banker" target="_self">Die EU-Kommission hatte bereits Ende September</a> einen Vorschlag zur europaweiten Einf&uuml;hrung einer Umsatzsteuer auf Gesch&auml;fte mit Aktien, Derivaten und weiteren Finanzprodukten vorgelegt. Gro&szlig;britannien und Schweden hatten sich sofort dagegen ausgesprochen. Dieses Mal wollen die Finanzminister &bdquo;nach Alternativen&ldquo; suchen, wenn sich bis Jahresmitte keine solche L&ouml;sung abzeichne. &ndash; Ein Schl&uuml;sselsatz des Briefes, der sich zwischen den Zeilen lese, so die <em>SZ</em>:</p>
<blockquote><p>Die Zahl neun sendet noch eine ganz andere Botschaft: Wir k&ouml;nnen auch alleine. [Nach den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen k&ouml;nnen] L&auml;nder, finden sich mindestens neun Interessenten, auch alleine zusammenarbeiten. Verst&auml;rkte Zusammenarbeit nennt sich das im Europa-Jargon. [...] Und deshalb liest sich der kurze Brief fast schon wie eine handfeste Drohung an die z&ouml;gerlichen Kollegen. Denn alle Beteiligten wissen nun: Die Steuer wird ziemlich sicher eingef&uuml;hrt.</p>
</blockquote>
<p>Auch innenpolitisch brisant ist diese Botschaft mindestens f&uuml;r Frankreich und Deutschland, so die <em>SZ</em>: Nicolas Sarkozy k&ouml;nne so um ein paar zus&auml;tzliche Stimmen bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen werben, und Angela Merkel k&ouml;nne ihrer Opposition die durch den Fiskalpakt n&ouml;tig gewordene Verfassungs&auml;nderung schmackhaft machen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:17:39 +0100</pubDate><guid>1610551</guid></item>
<item><title>Eurozone | Wer bekommt die Griechenland-Hilfe?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599941-wer-bekommt-die-griechenland-hilfe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wohin gehen die 130 Milliarden Euro f&uuml;r Griechenland?&ldquo; Die Antwort der <a href="http://www.gazette.de/index.html" target="_self"><em>Gazette</em></a> ist unmissverst&auml;ndlich: 40 Prozent gehen an Finanzinstitute (Banken u.a.) au&szlig;erhalb Griechenlands; 23 Prozent an&nbsp; Griechische Finanzinstitute (Banken u.a.); 18 Prozent an die Europ&auml;ische Zentralbank. Die verbleibenden 19 Prozent schlie&szlig;lich kommen Finanzierungen innerhalb Griechenlands zu gute.</p>
<blockquote><p>Mit anderen Worten: Vier F&uuml;nftel, &uuml;ber 80 Prozent, des Hilfspakets flie&szlig;en zu den Gl&auml;ubigern, d.h. in die Banken innerhalb und au&szlig;erhalb Griechenlads sowie zur Europ&auml;ischen Zentralbank. Mit den Steuergeld-Milliarden wird also nicht Griechenland gerettet: Die Banken werden gerettet.</p>
</blockquote>
<p>Der Plan, die griechische Staatsverschuldung von 160 Prozent des BIP bis 2020 auf 120 Prozent zu senken, so die M&uuml;nchner Vierteljahresschrift, sei nichts als eine Fata Morgana.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 16:49:08 +0100</pubDate><guid>1599941</guid></item>
</channel></rss>
