<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Eurokrise]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Alexis Tsipras, der gefährlichste Europäer? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2055981-alexis-tsipras-der-gefaehrlichste-europaeer</link><description><![CDATA[Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:53:17 +0100</pubDate><guid>2055981</guid></item>
<item><title>Debatte | Europa hat jetzt die Wahl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2056891-europa-hat-jetzt-die-wahl</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Was wird aus der Europ&auml;ischen Union?&ldquo; <a target="_self" href="http://www.economist.com/node/21555916">fragt sich <em>The Economist</em></a>.</p>
<p>F&uuml;r die einflussreiche britische Wochenzeitung liegt die Wahl auf der Hand: Entweder bricht der Euro auseinander oder es gibt mehr europ&auml;ische Integration &ndash; selbst wenn diese nur &bdquo;technokratisch und begrenzt&ldquo; ist.</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Seit zwei krisengeplagten Jahren laufen die f&uuml;hrenden Politiker Europas nun schon vor dieser Entscheidung davon. Sie sagen, sie wollen nicht am Euro r&uuml;hren &ndash; mit Ausnahme vielleicht von Griechenland. Doch die nordeurop&auml;ischen Kreditgeber, angef&uuml;hrt von Deutschland, werden niemals genug zahlen, um das &Uuml;berleben des Euro zu garantieren, und die s&uuml;deurop&auml;ischen Schuldner ver&uuml;beln es den Ausl&auml;ndern immer mehr, dass sie ihnen vorgeben, was sie tun sollen.</p>
</blockquote>
<p>Und wenn sich die Spitzenk&ouml;pfe der EU f&uuml;r ein Aufbrechen des Euro entscheiden sollten:</p>
<blockquote><p>Banken und Unternehmen w&uuml;rden kontinentweit untergehen, weil ihre ausl&auml;ndischen Aktiv- und Passivposten nicht mehr mit den inl&auml;ndischen &uuml;bereinstimmen w&uuml;rden. Die Folge w&auml;re eine Kaskade von Zahlungsausf&auml;llen und Gerichtsverfahren. Regierungen mit Haushaltsdefiziten w&auml;ren dazu gezwungen, ihre Ausgaben rabiat zu k&uuml;rzen oder neues Geld zu drucken.</p>
</blockquote>
<p>Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum die Zeitschrift &bdquo;widerstrebend&ldquo; folgert, dass &bdquo;die Staaten der Eurozone ihre Last teilen m&uuml;ssen&ldquo;.</p>
<blockquote><p>Die Rettung des Euro ist w&uuml;nschenswert und auch durchf&uuml;hrbar. Es bleibt eine Frage: Werden sich die Deutschen, &Ouml;sterreicher und Niederl&auml;nder solidarisch genug mit den Italienern, Spanier, Portugiesen und Iren f&uuml;hlen, um zu zahlen? Wir meinen, es l&auml;ge in ihrem eigenen Interesse. F&uuml;r Europas f&uuml;hrende Politiker, insbesondere f&uuml;r Frau Merkel, ist es an der Zeit f&uuml;r diesen Entschluss.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 13:23:26 +0100</pubDate><guid>2056891</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Krise? Da ist der Ausweg! (France Inter, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051011-krise-da-ist-der-ausweg</link><description><![CDATA[Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:11 +0100</pubDate><guid>2051011</guid></item>
<item><title>EU-Gipfel | Wachstum - ein magisches Wort (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2043981-wachstum-ein-magisches-wort</link><description><![CDATA[Seit ein paar Wochen scheint „Wachstum“ das neue Zauberwort zu sein. Doch wie erzeugt man es? Es hat zwar noch keine praktischen Diskussionen zum Thema gegeben, doch Infrastrukturprojekte könnten vielleicht ein Lösungsansatz sein. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 18:27:02 +0100</pubDate><guid>2043981</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn das Volk zum Störfaktor wird (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858991-wenn-das-volk-zum-stoerfaktor-wird</link><description><![CDATA[Auf den Finanzmärkten geht ein Gespenst um: dass, das Heer von Arbeitslosen und Armen die Politik der Mächtigen nicht mehr abnickt. Allzu viel Demokratie wollen deshalb weder Politiker noch Wirtschaftsbosse wagen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:13:44 +0100</pubDate><guid>1858991</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Es gibt Alternativen zum Fiskalpakt (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1574151-es-gibt-alternativen-zum-fiskalpakt</link><description><![CDATA[Der neue Vertrag, den 25 Mitgliedsstaaten am 2. März in Brüssel unterzeichnet haben, soll ein neues Zeitalter der fiskalen Verantwortlichkeit und der Wirtschaftsunion einleiten. Er ist jedoch unausgereift und verstärkt das Demokratiedefizit der EU, findet ein britischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 17:51:02 +0100</pubDate><guid>1574151</guid></item>
<item><title>Fiskalpakt | Irlands überraschendes Referendum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1564871-irlands-ueberraschendes-referendum</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>Irland ist auf dem Weg, als erstes und einziges Land der Eurozone ein demokratisches Urteil &uuml;ber den europ&auml;ischen Fiskalpakt abzugeben. Der im Januar vereinbarte Pakt wird von Deutschland unterst&uuml;tzt und verankert eine Schuldenbremse im nationalen Recht. Weiter verleiht er dem Europ&auml;ischen Gerichtshof das Recht, Sanktionen gegen Staaten zu erheben, die ihm nicht nachkommen. Am 2. M&auml;rz soll er in Br&uuml;ssel von 25 EU-Staaten formell unterzeichnet werden (Gro&szlig;britannien und die Tschechische Republik haben sich gegen die Teilnahme entschieden). Auf Rat des irischen Justizministers, der ein Referendum zur Ratifizierung des zehnseitigen Gesetzestexts f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt, k&uuml;ndigte der irische Premier dem irischen Parlament an, man werde &ldquo;das irische Volk um seine Zustimmung fragen&rdquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-irishtimes_0.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ich bin der festen Überzeugung, dass die Bewilligung dieses Pakts sehr wohl in Irlands nationalem Interesse liegt. Dadurch kann auf dem stetigen Fortschritt aufgebaut werden, den das Land im letzten Jahr erzielt hat.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.irishtimes.com/newspaper/opinion/2012/0229/1224312524779_pf.html" target="_self">Die <em>Irish Times</em> bedenkt</a>, dass Irland in der Vergangenheit bereits EU-Vertr&auml;ge abgelehnt hat, n&auml;mlich die Vertr&auml;ge von Nizza und von Lissabon, jeweils 2001 und 2008, die es dann 2002 bzw. 2009 absegnete. Die Zeitung ist der Meinung, dass die B&uuml;rger in einem Referendum &ldquo;gew&ouml;hnlich nicht die Frage beantworten, die ihnen gestellt wird&rdquo;. Sie pflichtet jedoch den Premier bei, in seiner &ldquo;enthusiastischen &Uuml;berzeugung, dass das Volk... das richtige tun wird&rdquo;. Die &uuml;beraus EU-freundliche Dubliner Tageszeitung argumentiert weiter:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-irishtimes_0.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">... eine Ablehnung würde eine entsetzliche Aussicht für das Land eröffnen. Da der Vertrag nicht die Zustimmung aller teilnehmenden Staaten erfordert, bevor er in Kraft tritt, würde ein irisches Nein dieses Land ins Hintertreffen bringen, während der Rest der Eurozone mit verstärkter Integration voranschreitet. Irland könnte rein formell Mitglied im Euro bleiben, doch fernab vom Kern der Entscheidungsträger, die faktisch schon zur Vorhut der EU geworden sind. Wichtiger noch: Ein Nein würde Irland weiteren Zugang zu Rettungsmechanismen und liquiden Mitteln aberkennen, dabei ist dieser Schutzschild für unsere Position an den Märkten und unsere wirtschaftliche Erholung entscheidend.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.irishexaminer.com/ireland/kfidojeygbid/rss2/" target="_self">F&uuml;r den <em>Irish Examiner</em></a> muss jeder verstehen &ldquo;welche Konsequenzen seine Wahlstimme hat und was seine Entscheidung f&uuml;r uns und f&uuml;r unsere Kinder bedeutet&rdquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-irishexaminer.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ist man dagegen, so muss man eine umsetzbare, alternative Lösung zur Finanzierung dieses bankrotten Staats vorschlagen können – anstatt einfach nur abzulehnen, weil man berechtigterweise wütend über die vielen scheußlichen, ungerechten Folgen der mangelnden wirtschaftlichen Unabhängigkeit ist. Das muss die Gretchenfrage für jeden Gegenvorschlag zur Ratifizierung sein. 

Es ist ein Dilemma der Unbedingtheiten – entweder sind wir dabei oder nicht, ganz gleich wie unangenehm diese einschränkende Wirklichkeit sein mag. Unsere europäische Kollegen, die an so vielen Fronten kämpfen müssen, werden wohl kaum Sondermaßnahmen für einen kleinen Mitgliedsstaat einrichten, der zutiefst von einer EU-Finanzierung abhängig ist, ganz egal wie drakonisch die mit diesen Krediten verbundenen Bedingungen sind</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.independent.ie/opinion/analysis/battle-lines-are-drawn-for-referendum-3034510.html" target="_self">Dem<em> Irish Independent</em> zufolge</a> wird die Regierung &ldquo;schreckenerregende Folgen&rdquo; im Fall des Neins vorhersagen. Die Zeitung schreibt:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-irishindependent.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ein kleiner Trost ist es, dass die Thematik leichter zu verstehen ist als der Inhalt und die Tragweite der Verträge von Maastricht oder Lissabon. Regierungen haben damals unehrlicherweise behauptet, diese Verträge seien nicht sehr wichtig. Das Gefühl, man wolle die Wähler hinters Licht führen, hat sicherlich zu ihrer Ablehnung beigetragen – zumindest beim ersten Mal.
 
Gibt man sich ein bisschen Mühe, ist der Fiskalpakt durchaus verständlich und man kann sich vorstellen, was wohl passieren könnte, falls er abgelehnt wird.
 
[…] Die andere große Ironie liegt darin, dass im Fiskalpakt nur wenig steht, das nicht – infolge der letztjährigen Verschärfung der Regeln der Eurozone – sowieso schon im irischen Gesetz verankert ist, mit Ausnahme vielleicht des außerkonstitutionellen Status.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:48:51 +0100</pubDate><guid>1564871</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Arm wie ein Grieche in Deutschland (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1558451-arm-wie-ein-grieche-deutschland</link><description><![CDATA[Beamte, die wegen Geldmangels nicht mehr arbeiten können, Rentner ohne Rente: Experten haben ausgerechnet, wie sich das griechische Sparpaket in Deutschland anfühlen würde. Das Ergebnis ist beunruhigend, wie viele andere Nachrichten, die uns aus dem Krisenstaat erreichen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:34:31 +0100</pubDate><guid>1558451</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkels Mini-Parlament scheitert an Karlsruhe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1564331-merkels-mini-parlament-scheitert-karlsruhe</link><description><![CDATA[<p>Noch ein schlechter Tag f&uuml;r Angela Merkel. &ldquo;Karlsruhe st&auml;rkt Abgeordnetenrechte bei Euro-Rettung&rdquo;, titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>. Die Regierung darf in Fragen der Euro-Rettung nicht den Bundestag &uuml;bergehen. Dass dringende Fragen ohne &ouml;ffentliche Debatte von einer Gruppe von neun Parlamentariern entschieden werden, <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-014.html" target="_self">ist laut dem Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig.</a> Dieses Verfahren h&auml;tte die Rechte der ca. 600 Abgeordneten beschnitten, entschieden die Karlsruher Richter.</p>
<p>Die Presse feiert das Urteil als Sieg der Demokratie. So <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/karlsruhe-staerkt-abgeordnetenrechte-bei-euro-rettung-gedimmte-demokratie-1.1295639" target="_self">schreibt die Tageszeitung</a> aus M&uuml;nchen beispielsweise:</p>
<blockquote><p>Kanzlerin Merkel und ihr Finanzminister haben versucht, das Parlament zu schrumpfen. Milliardenausgaben sollten geheim und von nur neun Hanseln genehmigt werden. Das konnte und durfte das h&ouml;chste deutsche Gericht nicht akzeptieren. Man kann nicht den Euro retten wollen und dabei die Demokratie verkommen lassen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 13:22:22 +0100</pubDate><guid>1564331</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Europas Abschied von der Solidarität (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547691-europas-abschied-von-der-solidaritaet</link><description><![CDATA[Die Solidarität, die immer im Kern des europäischen Projekts stand, beruht heute auf nüchternem Eigeninteresse. Will die EU die aktuelle Krise überwinden, muss sie diesen einfachen Grundsatz wieder neu erlernen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:38:43 +0100</pubDate><guid>1547691</guid></item>
<item><title>Portugal | Rezession lässt neues Rettungspaket fürchten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1547531-rezession-laesst-neues-rettungspaket-fuerchten</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Prognose f&uuml;r Portugals BIP verfestigt Szenario eines neuen Rettungspakets&rdquo;, <a target="_self" href="http://jornal.publico.pt/noticia/24-02-2012/recessao-agravase-e-da-mais-forca-ao-risco-de-um-segundo-resgate-24051968.htm">warnt <em>P&uacute;blico</em></a>. Am Vortag hatte die Europ&auml;ische Kommission bekanntgegeben, dass Portugal 2012 die zweitschlechteste Wirtschaftsleistung innerhalb der EU erbringen wird. Nur Griechenland schneide noch schlechter ab. W&auml;hrend die portugiesische Regierung einen R&uuml;ckgang von 3 Prozent des BIP vorsieht, geht Br&uuml;ssel mit 3,3 Prozent weiter. Das gesamtwirtschaftliche Klima sei voller &ldquo;Ungewissheiten&rdquo;. </p>
<p>Wirtschaftswissenschaftler, mit denen die Lissabonner Tageszeitung gesprochen hat, gehen davon aus, dass die derzeitige Arbeitslosigkeit von 14 Prozent weiter steigt. Mit wachsender Rezession sei ein neues Rettungspaket unvermeidbar. Wie sich einer von ihnen &auml;u&szlig;erte, sei &ldquo;es nur eine Frage der Zeit&rdquo;. Ein anderer f&uuml;gt pessimistisch hinzu, dass die Prognosen -</p>
<blockquote><p>... nur Best&auml;tigungen daf&uuml;r seien, dass Sparma&szlig;nahmen nicht greifen, dass sie destruktiv sind und dass man eine lange Rezession nicht abwenden k&ouml;nne. [...] Ein in eine Rezession gepacktes Hilfsprogramm nimmt sich selbst die M&ouml;glichkeit einer L&ouml;sung. Ich f&uuml;rchte, dass der Bedarf an Hilfe von au&szlig;en zu einem sich h&auml;ufenden und wiederkehrenden Problem wird.</p>
</blockquote>
<p>Zeitgleich zur Br&uuml;sseler Prognose analysieren Experten der EZB/EU/IWF in Portugal dessen Einhaltung des 78 Milliarden Euro-Hilfspakets vom Mai 2011. In einem w&uuml;tenden <a target="_self" href="http://jornal.publico.pt/noticia/24-02-2012/a-receita-esta-a-dar-os-frutos-esperados-24049812.htm">Leitartikel</a> warnt <em>P&uacute;blico</em> davor -</p>
<blockquote><p>dass mangels einer unterschiedlichen europ&auml;ischen Herangehensweise an das Problem von Portugal (und Spanien, Italien und Griechenland) dieser starke R&uuml;ckgang des Bruttoinlandsprodukts einem Urteil ohne Bew&auml;hrung gleichkommt. Und da wir keine sichtbare Ver&auml;nderung in den Priorit&auml;ten vom Duo Merkozy hinsichtlich der Schuldenkrise erkennen, muss sich das Land darauf vorbereiten, die Z&auml;hne noch weiter zusammenzubei&szlig;en und einem noch schnelleren Abbau von Arbeitsstellen und einer weiteren Talfahrt der Wirtschaft beizuwohnen. [...] Wie Br&uuml;ssel gestern bekannt gab, droht die L&ouml;sung der Troika das Land noch vor jeglichen Reformen in den Abgrund zu st&uuml;rzen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:41:33 +0100</pubDate><guid>1547531</guid></item>
<item><title>Eurozone | EU verstärkt Kontrolle der Länderhaushalte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1537751-eu-verstaerkt-kontrolle-der-laenderhaushalte</link><description><![CDATA[<p>Die EU-Finanzminister haben nicht nur ein neues Rettungspaket von 130 Milliarden Euro geschn&uuml;rt. Sie einigten sich auch auf Regeln, die &ldquo;der EU mehr Einfluss verschaffen, um die Haushalte der Eurol&auml;nder zu pr&uuml;fen, und zwar noch vor der Zustimmung der L&auml;nderparlamente&rdquo;, <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/07034eda-5ca6-11e1-8f1f-00144feabdc0.html#axzz1muTlwMGp" target="_self">berichtet die <em>Financial Times</em></a>.</p>
<blockquote><p>Damit kann die Europ&auml;ische Kommission einseitig entscheiden, ob sie ihre Experten in rettungsbed&uuml;rftige L&auml;nder schickt, um f&uuml;r technischen Beistand zu sorgen. Ganz im Sinne der &ldquo;Task Force&rdquo;, die der griechischen Regierung bei Umsetzung der von der EU verlangten Reformen hilft.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;gt die <em>Financial Times</em> hinzu, dass die Kommission mit den neuen Regeln</p>
<blockquote><p>...umfangreiche Befugnisse bekommt, um Empfehlungen f&uuml;r die nationale Steuer- und Ausgabenpolitik auszugeben. Etwas, was sie bisher bei L&auml;ndern vermieden hat, die nicht gegen die Defizitregeln verstie&szlig;en.</p>
</blockquote>
<p>Die Anwesenheit von EU-Teams in L&auml;ndern &ldquo;mit ernsthaften Schwierigkeiten&rdquo; stelle &ldquo;unter Umst&auml;nden eine Dem&uuml;tigung dar&rdquo;, notiert die <em>FT</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:18:00 +0100</pubDate><guid>1537751</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Großer Räumungsverkauf in Europa (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1532941-grosser-raeumungsverkauf-europa</link><description><![CDATA[In ganz Europa suchen Länder nach Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen. Alle scheinen dieselbe Idee zu haben und verkaufen ihr Staatsvermögen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:24:59 +0100</pubDate><guid>1532941</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wie Brüssel Griechenland verwüstet (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1521681-wie-bruessel-griechenland-verwuestet</link><description><![CDATA[Das in einer bodenlosen Rezession versunkene Griechenland wird von einer “inkompetenten” EU und ihrem “unbarmherzigen” Währungskommissar Olli Rehn erstickt, moniert Peter Oborne in einer beißenden Kritik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:17:39 +0100</pubDate><guid>1521681</guid></item>
<item><title>Slowenien | Ljubljana versinkt in der Krise (Dziennik Gazeta Prawna, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510031-ljubljana-versinkt-der-krise</link><description><![CDATA[Die ehemals führende Region Ex-Jugoslawiens kämpft weiter darum, sich von der Krise aus dem Jahr 2009 zu erholen. Der neuen — und wackeligen — Regierung von Janez Janša wird es schwerfallen, das Land aus der Sackgasse zu manövrieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:45:06 +0100</pubDate><guid>1510031</guid></item>
<item><title>Portugal | Der Patient ist nicht stabil (Expresso, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510331-der-patient-ist-nicht-stabil</link><description><![CDATA[Politischer Konsens, einige Sozialpartner, erfolgreiche Reformen… Portugal scheint mehr Selbsterkenntnis zu zeigen als Griechenland. Dennoch ist die Gefahr eines Bankrotts nicht endgültig gebannt und eine erneutes Anziehen der Daumenschrauben nicht ausgeschlossen, warnt Expresso. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:39:32 +0100</pubDate><guid>1510331</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Disziplinierungsmaßnahme | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1491671-disziplinierungsmassnahme</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:10:19 +0100</pubDate><guid>1491671</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Peking schickt Merkel zum "Hausaufgaben machen"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1477531-peking-schickt-merkel-zum-hausaufgaben-machen</link><description><![CDATA[<p>Angela Merkel holte sich in Peking eine Abfuhr: &ldquo;Volksrepublik China l&auml;sst die Kanzlerin abblitzen&rdquo;, titelt das <em>Handelsblatt</em>, w&auml;hrend der dreit&auml;gigen Reise der Kanzlerin in das Reich der Mitte, wo sie sich unter anderem um den Einstieg Chinas in den Euro-Rettungsschirm bem&uuml;hen wollte. Peking erw&auml;gt zwar, an einer L&ouml;sung teilzunehmen, will dabei aber nichts riskieren.</p>
<p>Die eiserne Linie des Premiers Wen Jiabao lautet: &ldquo;keine direkten Investitionszusagen an Europa&rdquo;, <a href="http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/volksrepublik-china-l%C3%A4sst-kanzlerin-abblitzen-225900581.html" target="_self">berichtet die Wirtschaftszeitung</a>. &ldquo;Die EU-Schuldenl&auml;nder m&uuml;ssten zun&auml;chst &lsquo;schmerzhafte Entscheidungen treffen und ihre Hausaufgaben machen&rsquo;&rdquo;. Was das bedeutet, erkl&auml;rt der Leitartikel:</p>
<blockquote><p>... Schulden abbauen, Kontrollmechanismen ausbauen und klare, eindeutige, verl&auml;ssliche Positionen gegen&uuml;ber der &uuml;brigen Welt beziehen. [...] Das Geld, das China investieren m&ouml;chte, ist ja nicht als Entwicklungshilfe gedacht, sondern soll sich am Ende als lohnende Investition herausstellen. Und zwar am Besten sowohl im wirtschaftlichen als auch im politische Sinn.</p>
</blockquote>
<p>Aus deutscher Sicht k&ouml;nnte China mit seinen Devisenreserven von 3,2 Billionen US-Dollar eine Schl&uuml;sselrolle spielen. <a href="http://www.fr-online.de/politik/merkel-in-china-merkel-gilt-in-china-als-euro-chefsaniererin,1472596,11560606.html" target="_self">Die <em>Frankfurter Rundschau </em>erinnert</a> an die von China geforderten Zugest&auml;ndnisse wie</p>
<blockquote><p>die Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus durch die EU, die es europ&auml;ischen Unternehmen schwerer machen w&uuml;rden, Ma&szlig;nahmen gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen oder Preisdumping zu ergreifen.</p>
</blockquote>
<p>Fazit des <em>Handelsblatts</em>: Die Kanzlerin, die sich in China zwar als Euro-Chefsaniererin r&uuml;hmen darf, hatte keine Gelegenheit, wie geplant die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern zu f&ouml;rdern, und muss nun auf sp&auml;ter in diesem Jahr angesetzte Termine hoffen, um dem chinesischen Premier doch noch ein Versprechen zu entrei&szlig;en.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:37:58 +0100</pubDate><guid>1477531</guid></item>
<item><title>Deutschland | Nennt uns Nazis, wenn's euch Spaß macht (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1478041-nennt-uns-nazis-wenn-s-euch-spass-macht</link><description><![CDATA[“Gauleiter”, “Besatzungsmacht” – es ist jedes Mal dasselbe: Berlin versucht seine Position in der Eurokrise durchzusetzen und wird im Gegenzug mit Nazi-Vergleichen überzogen. Die Zeit überlegt, wie die Deutschen damit umgehen sollten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:35:28 +0100</pubDate><guid>1478041</guid></item>
<item><title>Eurozone | Schützt die EZB vor Griechenland (De Tijd, Antwerpen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1474511-schuetzt-die-ezb-vor-griechenland</link><description><![CDATA[Eine Staatspleite Griechenlands ist weiterhin nicht ausgeschlossen. Sie würde die Europäische Zentralbank gefährden. Um das zu vermeiden, müssen die Staaten in die Tasche greifen und Garantien geben, meint der Wirtschaftswissenschaftler Melvyn Krauss. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:06:42 +0100</pubDate><guid>1474511</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Deutschland raus aus dem Euro (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1452081-deutschland-raus-aus-dem-euro</link><description><![CDATA[Deutschland wälzt die Sparpolitik auf seine Partner in der Eurozone ab und weigert sich stur gegen eine größere Rolle der EZB und gegen mehr gegenseitige Unterstützung in Sachen Staatsanleihen. Es ist also eher ein Hindernis als ein Rückhalt für die Einheitswährung, findet Anatole Kaletsky. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:54:03 +0100</pubDate><guid>1452081</guid></item>
<item><title>Gipfel in Davos | Cameron trommelt gegen Deutsche und Franzosen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1450891-cameron-trommelt-gegen-deutsche-und-franzosen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Cameron attackiert die Eurozone&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/fbeedd38-481a-11e1-b1b4-00144feabdc0.html#axzz1keF4e1S5">lautet der Titel der <em>Financial Times</em></a> nach dem, was der britische Premierminister selbst als eine &ldquo;nachdr&uuml;ckliche Zurechtweisung&rdquo; Deutschlands beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos (Schweiz) bezeichnete.</p>
<p>Cameron, der an Berlin appelliert hatte, als Beitrag zur Beilegung der Eurokrise mehr Mittel und Garantien zur Verf&uuml;gung zu stellen, &auml;u&szlig;erte sich besonders unverbl&uuml;mt zur Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer, indem er diese Initiative als &ldquo;reinsten Wahnsinn&rdquo; bezeichnete.</p>
<p>In seiner Rede, so die <em>Financial Times</em> weiter &ndash;</p>
<blockquote><p>&hellip; kam die anhaltende, tiefe Frustration der britischen Politiker angesichts der F&uuml;hrungsrolle Deutschlands in der Eurozone zum Ausdruck. Sie forderte eine wesentlich wirksamere Brandmauer zur Vermeidung von Ansteckungseffekten innerhalb der Eurozone und bef&uuml;rwortete eine gemeinsame europ&auml;ische Anleihe. Ebenso war sie eine Aufforderung an die wirtschaftlich starken L&auml;nder, ihre Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse in demselben Ma&szlig;e zu reduzieren wie sich die schwachen L&auml;nder bem&uuml;hen, ihre Defizite zu minimieren.</p>
</blockquote>
<p>In der Zwischenzeit, <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/">so die <em>Times</em></a>, sah sich der Premierminister auch in eine &ldquo;neue Runde von den &Auml;rmelkanal &uuml;berschreitenden Spannungen&rdquo; mit Frankreich verstrickt.</p>
<p>Cameron und der Londoner B&uuml;rgermeister Boris Johnson f&uuml;rchten, der franz&ouml;sische Sozialist Fran&ccedil;ois Hollande, mit dessen Sieg bei den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai zu rechnen ist, k&ouml;nnte den &ldquo;wirtschaftlichen Rettungsplan der EU zum Scheitern bringen und die City untergraben&rdquo;, so <em>The Times</em>.</p>
<p>In einem am 26. Januar ver&ouml;ffentlichten 60-Punkte-Manifest versprach Hollande, &ldquo;das Fiskalpaket der EU, das am Montag verabschiedet werden soll, zunichte zu machen&rdquo;, so die Londoner Tageszeitung. Dar&uuml;ber hinaus machte er die Finanzwelt</p>
<blockquote><p>&hellip; zu seinem wichtigsten S&uuml;ndenbock. Er versprach 15&nbsp;Prozent mehr Steuern auf die Gewinne von Banken, das Verbot des Handels mit &lsquo;toxischen&rsquo; Finanzinstrumenten, die Verbannung von Stock Options, eine Obergrenze f&uuml;r Bonuszahlungen und die schnelle Einf&uuml;hrung einer Besteuerung s&auml;mtlicher Finanztransaktionen.</p>
</blockquote>
<p>Der Londoner B&uuml;rgermeister bezichtigte Hollande &ldquo;kurzfristiger politischer Rachsucht.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:44:05 +0100</pubDate><guid>1450891</guid></item>
<item><title>Debatte | Der Krieg als Argument zieht nicht mehr (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1416651-der-krieg-als-argument-zieht-nicht-mehr</link><description><![CDATA[Heute, in Zeiten der Krise, braucht die europäische Integration eine neue Legitimität, die über das ursprüngliche Prinzip der Väter der Union „Nie wieder Krieg“ hinausgeht. Die europäischen Politiker sollten beim Wähler verteidigen, was die Union den Menschen konkret bieten kann, anstatt weiterhin das Abschreckungsargument „Krieg“ zu benutzen, meint Paul Schaeffer. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:39:20 +0100</pubDate><guid>1416651</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Der nackte Kaiser von Standard &amp; Poor's</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1400491-der-nackte-kaiser-von-standard-poor-s</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9647">F&uuml;r <em>La Stampa</em> liegt die Sache klar</a>: Die &ldquo;Massen-Herabstufung war abzusehen und ist nur eine Sp&auml;tfolge des entt&auml;uschenden EU-Gipfels vom Dezember. Momentan halten sich die Sch&auml;den sogar noch einigerma&szlig;en in Grenzen.&rdquo; Weiter meint die Tageszeitung aus Turin, dass dies f&uuml;r Deutschland und die Deutschen nur &ldquo;noch mehr Verantwortung&rdquo; bedeute:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-stampa.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ginge es nur darum, für die Schulden der anderen aufzukommen, hätten sie guten Grund dazu, abzulehnen. Allerdings ist ihnen Folgendes klar geworden: Die Märkte, die den verschwenderischen Ländern vor der Krise Billigkredite gewährten, belohnen nun maßlos den Egoismus der geizigsten Länder. Je länger die Krise dauert, desto mehr Milliarden spart Deutschland, weil es extrem niedrige Zinsen zahlt. Verantwortung heißt auch, übertriebene Geschenke abzulehnen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Unterdessen <a target="_self" href="http://www.dn.pt/inicio/opiniao/interior.aspx?content_id=2242206&amp;seccao=Viriato%20Soromenho%20Marques&amp;tag=Opini%E3o%20-%20Em%20Foco">glaubt die Lissabonner <em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em></a> die erste Konsequenz der Herabstufung der franz&ouml;sischen Bonit&auml;t zu kennen:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-diarionoticias.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Am 13. Januar wurde die Achse Paris-Berlin zerschlagen. Der Rhein wird ungestüm weiterfließen. Immer erbitterter wird versucht werden, die Europäische Zentralbank in die Knie zu zwingen. Es ist nichts Gutes zu erwarten von einem verzweifelten Nicolas Sarkozy und einer verschreckt auf ihrer Insel sitzenden Angela Merkel. Die Insel droht unter der Last der europäischen Ersparnisse unterzugehen, und Merkel hat keinen Ausweg. Europa könnte eine Zukunft haben. Föderalismus, mit Wohlstand; politische Union; mit Vertrauen. Ganz im Gegenteil: Es steht kurz vor dem Zusammenbruch, vor Armut, vor Krieg. Der Feind sind nicht die Märkte, sondern die politische Dummheit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Standard &amp; Poor&rsquo;s habe nichts weiter gesagt, als dass &ldquo;der Kaiser nackt ist&rdquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-54432500-fond-na-zachranu-eura-ztraci-palebnou-silu">meint die Prager <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Schlie&szlig;lich war mit der Herabstufung der neun Euro-L&auml;nder zu rechnen. Die Ratingagentur habe nur kein Blatt vor den Mund genommen, als sie das &ldquo;aussprach, was die Investoren l&auml;ngst wissen: Als Gemeinschaft funktioniert Europa einfach nicht gut. [&hellip;] Wenn es &uuml;berleben will, muss es sich &auml;ndern.&rdquo; Weitere Konsequenz der schwindenden Kreditw&uuml;rdigkeit: Der europ&auml;ische Rettungsschirm (EFSF) verliert seine &ldquo;Feuerkraft&rdquo;.<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120116hn_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Experten meinen, dass Standard & Poor’s Benotung lediglich den Druck erhöht. Dadurch könnte der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), der den EFSF sowieso [am 1. Juli] ablösen soll, eher greifen. Der Vorteil des ESM ist, dass er nicht an die Bewertung der Länder gebunden ist, weil er über sein eigenes Kapital verfügt. […] Durch die Herabstufung der französischen Bonität spielt Deutschland für die Rettung der Eurozone eine noch wichtigere Rolle. Sarkozy wird schwächer. Deshalb wird Angela Merkel über die Rettung der Eurozone wachen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Die &ouml;sterreichische Presse fasst ihre Regierung nicht gerade mit Samthandschuhen an. <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/724063/Es-werden-noch-mehrere-Ueberraschungenfolgen?direct=724075&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/724075/index.do&amp;selChannel=1452">In Wien verurteilt </a><em><a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/724063/Es-werden-noch-mehrere-Ueberraschungenfolgen?direct=724075&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/724075/index.do&amp;selChannel=1452">Die Presse</a> </em>die Koalition und fordert sie auf,<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120116presse_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">...den Kurs zu ändern, bevor [uns] ein italienisches Schicksal blüht. Dass die Regierung an eine Kursänderung nicht denkt und stattdessen bei der Fahrt in Richtung weitere Herabstufung aufs Gas steigt, zeigt der zweite Teil der Reaktion auf den Verlust des Triple A: “Unverständlich.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Ganz &auml;hnlich <a target="_self" href="http://hnonline.sk/nazory/c1-54429770-klub-babrakov">klingt <em>Hospod&aacute;rske noviny</em></a> aus Bratislava: F&uuml;r die Eurozone war Freitag, der 13. ein Pechtag:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-hnsk.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Politiker unternehmen nicht genug, um die Situation zu verbessern. Deshalb zahlt die Slowakei für ihren Beitritt zur Eurozone. […] Die Rettung Griechenlands und die Beteiligung am EFSF überfordern uns. Ergebnis: Die Politik schwankt und Wahlen wurden vorgezogen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Letzten Endes wird dem Euro mit der &ldquo;Massen-Herabstufung&rdquo; nur das Misstrauen ausgesprochen, <a target="_self" href="http://www.corriere.it/editoriali/12_gennaio_14/rating-editoriale-massimo-gaggi_7408058e-3e79-11e1-8b52-5f77182bc574.shtml">merkt der <em>Corriere della Sera</em></a> an und betont, dass das Ganze politisch motiviert ist. Schlie&szlig;lich stammt die Bewertung &ldquo;aus einem Land, das schon immer an der Zukunftsf&auml;higkeit der Einheitsw&auml;hrung gezweifelt hat&rdquo;. Abgesehen davon liegt &ldquo;das wirkliche Problem&rdquo; f&uuml;r die Tageszeitung aus Mailand ganz woanders:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-cds.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">[Problematisch] ist, dass die Bewertungen, welche die Investoren eigentlich nur vor möglichen Risiken warnen sollen, in Wirklichkeit erst dann bekannt werden, wenn die Warnglocken schon sämtliche Märkte in Aufruhr versetzt haben. […] Die wohlbekannte Botschaft von S&P wird dadurch verstärkt: Europa steckt in einer tiefen Krise, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Noch ist der Weg weit und voller Hindernisse.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:56:37 +0100</pubDate><guid>1400491</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Der Kampf geht weiter | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1387151-der-kampf-geht-weiter</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:53:52 +0100</pubDate><guid>1387151</guid></item>
<item><title>Irland | Lieber Hausbesetzer als Krisenopfer (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1387341-lieber-hausbesetzer-als-krisenopfer</link><description><![CDATA[Eine neue Bewegung besetzt einige der vielen Immobilien, die seit dem Crash von 2008 leer stehen. Ein Protest nicht nur gegen die Obdachlosigkeit, sondern auch gegen die Spekulation, die zu Irlands spektakulärem Wirtschaftszusammenbruch führte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:21:15 +0100</pubDate><guid>1387341</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Der Euromaya-Kalender | Cartoon (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1383781-der-euromaya-kalender</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:17:13 +0100</pubDate><guid>1383781</guid></item>
<item><title>Krise | Erdrückende Wünsche | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1356141-erdrueckende-wuensche</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:06:36 +0100</pubDate><guid>1356141</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Weihnachtsmärchen | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1315271-weihnachtsmaerchen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 28 Dec 2011 08:00:12 +0100</pubDate><guid>1315271</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Stern über Bethlehem | Cartoon (SME, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1325051-stern-ueber-bethlehem</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 27 Dec 2011 08:00:33 +0100</pubDate><guid>1325051</guid></item>
<item><title>Emigration | Ansturm auf Australien (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1320971-ansturm-auf-australien</link><description><![CDATA[Für junge Europäer aus krisengebeutelten Ländern ist das florierende Australien zum Land der neuen Chancen geworden. Dies trifft besonders auf eine neue Generation von griechischen Studienabgängern zu, die sich der weltweit größten Gemeinschaft von Auslandsgriechen anschließen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:08:23 +0100</pubDate><guid>1320971</guid></item>
<item><title>Ideen | Die Eurokrise für Kinder (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1315211-die-eurokrise-fuer-kinder</link><description><![CDATA[&quot;Sag, Papa, was ist die Eurokrise?&quot; Anstatt über Leitzinsen und Schuldenberge zu erzählen, könnte man viel besser das berühmte Märchen von den drei kleinen Schweinchen und dem bösen Wolf zum Vergleich heranziehen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:38:55 +0100</pubDate><guid>1315211</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Der Rettungsfonds des IWF erreicht sein Ziel nicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1311141-der-rettungsfonds-des-iwf-erreicht-sein-ziel-nicht</link><description><![CDATA[<p>&quot;Der EU gelingt es nicht, den Euro-Rettungsfonds des IWF um 200 Milliarden Euro aufzustocken&quot;, <a href="http://euobserver.com/19/114685" target="_self"><em>titelt </em></a>der <em>EUobserver</em>, nachdem die EU-Staaten am 19. Dezember beschlossen hatten, 150 Milliarden Euro in einen Sonderfonds des IWF einzuzahlen, um die Angriffe auf die Staatsanleihen und Banken der Eurozone abzuwehren. Ihnen gl&uuml;ckte es jedoch nicht, &quot;die am Krisengipfel am 9. Dezember versprochenen 200 Milliarden Euro zusammenzubringen&quot;, bemerkt die Nachrichten-Seite in Br&uuml;ssel.</p>
<blockquote><p>Deutschland wird mit 41,5 Milliarden Euro den h&ouml;chsten Beitrag leisten, danach kommen Frankreich (31,4 Milliarden), Spanien (14,8 Milliarden) und die Niederlande (13,6 Milliarden). Die Eurol&auml;nder, die bereits vom Euro-Fonds des IWF unterst&uuml;tzt werden, stehen nicht auf der Liste. Nicht-Eurostaaten wie Ungarn, Rum&auml;nien und Lettland sowie Litauen, das sich noch nicht von der Finanzkrise erholt hat, und Bulgarien, das &auml;rmste EU-Mitglied, werden auch nicht zur Kasse gebeten.</p>
</blockquote>
<p>Gro&szlig;britannien weigert sich, seinen Beitrag zum Fonds zu leisten. Der <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/f2c45cf6-2a74-11e1-9bdb-00144feabdc0.html#axzz1h3yA1slY" target="_self"><em>Financial Times zufolge</em></a> soll der britische Finanzminister George Osborne seinen EU-Kollegen mitgeteilt haben, Gro&szlig;britannien w&uuml;rde &quot;den IWF-Fonds nur aufstocken, wenn dies in einem breiteren internationalen Rahmen erfolgt&quot;. Des Weiteren schreibt die Londoner Tageszeitung, </p>
<blockquote><p>die britische Regierung vertrete die Meinung, dass die Aufgabe des IWF darin best&uuml;nde, L&auml;nder und nicht W&auml;hrungen zu sch&uuml;tzen&quot;, und dass die 17 Mitgliedstaaten der Eurozone selbst Ma&szlig;nahmen treffen m&uuml;ssten, um der Krise Herr zu werden.</p>
</blockquote>
<p>Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/milliarden-kredite-polen-und-daenemark-springen-der-euro-zone-bei-1.1239291" target="_self"><em>S&uuml;ddeutschen Zeitung</em><em> zufolge</em></a> ist die von George Osborne gew&uuml;nschte Beteiligung aller G-20-Staaten unwahrscheinlich, da die USA sich nicht anschliessen werden. Trotzdem titelt das Blatt &quot;Polen und D&auml;nemark springen der Euro-Zone bei&quot;, nachdem die beiden Nicht-Eurostaaten dem gef&auml;hrdeten 150 Milliarden Euro-Fonds 6 bzw. 5,5 Milliarden Euro zugesichert hatten.</p>
<p>&quot;Infolge der K&uuml;rzung der britischen Zusage m&uuml;ssen andere Nicht-Eurostaaten tiefer in die Tasche greifen, um die restlichen 50 Milliarden Euro aufzubringen&quot;, kommentiert der EUobserver. Auch wenn Prag 3,5 Milliarden und Stockholm 11 Milliarden Euro zuschie&szlig;en, fehlen dem Fonds 24 Milliarden Euro. Ferner m&uuml;ssen einige L&auml;nder vor der Bereitstellung der Mittel erst ihr Parlament befragen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:19:34 +0100</pubDate><guid>1311141</guid></item>
<item><title>Debatte | Europas sieben Sünden (2/2) (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1294271-europas-sieben-suenden-22</link><description><![CDATA[Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Fortsetzung der von der Zeit initiierten Sünden-Tour durch Europa. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:08:15 +0100</pubDate><guid>1294271</guid></item>
<item><title>Fremdenfeindlichkeit | Das Gift der Krise (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1289571-das-gift-der-krise</link><description><![CDATA[Die Ermordung zweier Senegalesen in Florenz ist das letzte Zeugnis eines immer stärker werdenden Hasses in Europa. Mit dem Massaker von Utoya, den heftigen Reaktionen auf die Griechenlandkrise, der isolierten Stellung Großbritanniens und dem steigenden Rechtsextremismus nimmt dieser Trend verschiedenste, aber sehr beunruhigende Formen an. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:04:55 +0100</pubDate><guid>1289571</guid></item>
<item><title>Debatte | Europas sieben Sünden (1/2) (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1288071-europas-sieben-suenden-12</link><description><![CDATA[Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Die Zeit erstellt einen Katalog der Egoismen, die der Gemeinschaft Schaden zufügen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:50:42 +0100</pubDate><guid>1288071</guid></item>
<item><title>Kroatien | Willkommen im Club | Cartoon (Al-Mustaqbal, Beirut)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1268321-willkommen-im-club</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:55:33 +0100</pubDate><guid>1268321</guid></item>
<item><title>Euro-Gipfel | Die teuer erkaufte Einigung (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1266471-die-teuer-erkaufte-einigung</link><description><![CDATA[Ohne Zweifel: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sind ihrem Ziel einer Fiskalunion einen großen Schritt nähergekommen. Aber zu welchem Preis? Großbritannien bleibt außen vor. Jetzt kommt die Rettung, oder der Zerfall der Union. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:21:13 +0100</pubDate><guid>1266471</guid></item>
<item><title>Musik | Eurokrise: selbst Hardrocker kriegen weiche Knie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1262741-eurokrise-selbst-hardrocker-kriegen-weiche-knie</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone l&auml;sst nicht einmal die red hot Welt des Rock'n Rolls kalt. Laut dem Wall Street Journal will die US-amerikanische Rock-Band Metallica (bekannteste Songs, u.a.: &quot;The Four Horsemen&quot; und &quot;Enter Sandman&quot;) ihre Tour vorverlegen, &quot;um nicht in den Sog der EU-Schulden hineingezogen zu werden&quot;.</p>
<p>F&uuml;r Rock-Bands sind die weltweiten Live-Konzerte die wichtigste Einnahmequelle. Allein im Jahr 2010 verdiente Metallica damit 110,1 Millionen Dollar (82,2 Millionen Euro). Nun wollen sie die f&uuml;r 2013 geplante Europa-Tournee auf 2012 vorverlegen und unter dem Titel &quot;European Summer Vacation&quot; folgende L&auml;nder bereisen: Norwegen, Deutschland, D&auml;nemark, England und &Ouml;sterreich.Das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204630904577056123331660042.html" target="_self"><em>Wall Street Journal berichtet</em></a>:</p>
<p>&quot;Metallica-Manager [Cliff] Burnstein bef&uuml;rchtet, dass der Euro Schiffbruch erleiden k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich leiden nun auch wohlhabendere L&auml;nder wie Frankreich unter dem Pessimismus der Investoren. F&uuml;r die Konzertveranstalter in den 17 Euro-L&auml;ndern k&ouml;nnte es also schwierig werden, die Metallica-Kosten zu decken.&quot;</p>
<p>Burnstein erkl&auml;rte:</p>
<p>&quot;In den kommenden Jahren wird der Dollar st&auml;rker und der Euro schw&auml;cher werden. Deshalb sollten wir nun schnell mehr von diesen [europ&auml;ischen] Shows veranstalten, weil das f&uuml;r uns rentabler sein wird.&quot;</p>
<p>Aus dem Artikel im Wall Street Journal geht au&szlig;erdem hervor, dass auch eine weitere von Burnstein gemanagte Band &ndash; The Red Hot Chili Peppers &ndash; mit dem Gedanken spielt, ihre Europa-Tournee vorzuverlegen. Laut Burnstein &bdquo;&quot;erdienen Bands mit Auftritten im Ausland mittlerweile bis zu drei Viertel ihres Jahresumsatzes&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 15:36:23 +0100</pubDate><guid>1262741</guid></item>
<item><title>Ratingagenturen | Schießt nicht auf den Boten! (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1259211-schiesst-nicht-auf-den-boten</link><description><![CDATA[Standard &amp; Poor’s sorgte mit der angedrohten Herunterstufung in Euroland für großes Aufsehen – dabei hat die Ratingagentur lediglich die Wahrheit gesagt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:16:39 +0100</pubDate><guid>1259211</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Auf der Müllhalde | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1259511-auf-der-muellhalde</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:39:00 +0100</pubDate><guid>1259511</guid></item>
<item><title>"Merkozys ungewisser Weg"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1255511-merkozys-ungewisser-weg</link><description><![CDATA[<p>Der Text sieht insbesondere die &Auml;nderung der EU-Vertr&auml;ge vor. Das Prinzip der Haushaltsdisziplin soll eingef&uuml;gt werden, sowie &ldquo;sofortige&rdquo;, &ldquo;automatische&rdquo; Sanktionen f&uuml;r Staaten, deren Defizit &uuml;ber drei Prozent des BIP l&auml;ge. Paris und Berlin verlangen auch die Einrichtung einer &ldquo;verst&auml;rkten und auf europ&auml;ischer Ebene harmonisierten Schuldenbremse&rdquo;, damit jedes Land Absicherungsmechanismen einrichten und somit das Ziel eines ausgewogenen Staatshaushalts einhalten kann. Unterdessen stellt die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s die L&auml;nder der Eurozone unter versch&auml;rfte Beobachtung, darunter auch die sechs Staaten mit AAA-Rating.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.621352890972048">In Madrid <a href="http://www.elpais.com/articulo/opinion/pata/coja/elpepiopi/20111206elpepiopi_1/Tes" target="_self">qualifizierte <em>El Pais</em></a> das Abkommen als &ldquo;wackelig&rdquo;, da im Ganzen &ldquo;unzureichend&rdquo; und in seinen einzelnen Aspekten &ldquo;diskutabel&rdquo;. Insbesondere sei &uuml;berhaupt keine Teilung der Verantwortung erw&auml;hnt:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht ausreichend, weil Merkel und Sarkozy trotz ihrer Äußerungen keine Finanzunion vorzeichnen [...], sie legen nur den Nachdruck auf die Haushaltsdisziplin. Eine Reform der Verträge mit vorgehaltener Pistole beträfe allein die Eurozone, für den Fall eines Boykotts durch manche, und würde doch auf alle Druck ausüben. Sie öffnet allerdings auch eine Büchse der Pandora mit unendlichen, lähmenden, haarspalterischen Diskussionen: Die aktuellen Verträge haben zehn Jahre gekostet. Doch die wichtigsten Mängel liegen in der Unklarheit der Notmechanismen für das Krisenmanagement. Auf den definitiven Rettungsfonds von 2012 wird nicht vorgegriffen, über die unerlässliche Rolle der EZB herrscht durchdringendes Schweigen und die Eurobonds wurden bedauerlicherweise abgelehnt. Eine magere Ernte: Wird sie beim EU-Gipfel nicht verbessert, dann wird die Freude der Märkte nicht lange anhalten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Berlin hat gewonnen&rdquo;, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/433220/" target="_self">titelt <em>La Stampa</em></a>. Die Tageszeitung aus Turin wei&szlig; zwar zu sch&auml;tzen, dass Merkel und Sarkozy die Autonomie von EZB-Chef Mario Draghi anerkannten, doch sie beklagt, das Abkommen zwischen den beiden gehe auf Kosten der Eurobonds, der ber&uuml;hmten EU-Anleihen. Was den Rest betrifft, so sei da &ldquo;nichts Neues&rdquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Am Auffälligsten ist das, worüber sie nicht gesprochen haben: Das Duo meidet das Thema der EZB, die nach Sarkozys Wünschen aktiver eingreifen aber Merkels Ansicht nach bei ihrer Stabilisationsrolle bleiben sollte.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">In Portugal <a href="http://www.jornaldenegocios.pt/home.php?template=SHOWNEWS_V2&amp;id=523803" target="_self">schreibt das <em>Jornal de Neg&oacute;cios</em> folgendes</a>:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jornal-negocios-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Alle, die Europa kennen, wissen, dass Merkozy einen ungewissen Weg geebnet haben, um den Kampf gegen einen unmittelbaren Zusammenbruch des Euro zu gewinnen. Sie öffneten damit jedoch alte Wunden aus der Zeit, als innerhalb der Souveränität und der Demokratie der europäischen Länder und der EU im Jahr 2010 die Krise ausbrach.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"> </span><span><a href="http://jornal.publico.pt/noticia/06-12-2011/a-europa-do-diktat-da-alemanha-23561931.htm" target="_self">Bei den Kollegen von <em>Publico</em> wiederum</a> hei&szlig;t es:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Deutschland bereitet sich darauf vor, Europa zu germanisieren [...]. Selbst wenn man den Gedanken akzeptiert, dass die steuerliche und budgetäre Integration “verstärkt und harmonisiert” werden muss, erinnern die Forderungen des Merkozy-Paars an Kriegsreparationen. Forderungen über Forderungen an die Verlierer und Geschlagenen, doch nichts, was Bemühungen, Geld und Solidarität erfordert.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"><a href="http://pluss.postimees.ee/657088/kari-kasper-uue-euroopa-poole/" target="_self">Die estnische Tageszeitung <em>Postimees</em> bedauert</a> ihrerseits, dass &ldquo;die Staats- und Regierungschefs der EU die europ&auml;ischen Institutionen geschw&auml;cht haben&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/postimees-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Jede Rettungsaktion der Eurozone wird durch den Rat koordiniert, obwohl dieser nie ein demokratisches Organ war. Man sollte dem Parlament mehr Gewicht verleihen. Die Umkehr zu einem Europa der Nationen wäre auch ein demokratischer Rückschritt und in weltpolitischer Perspektive mehrfach schlimmer als der 11. September 2011 oder die Kriege im Irak oder Afghanistan.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">Au&szlig;erhalb der Eurozone ist der Skeptizismus ebenfalls an der Tagesordnung. So <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Vom_trai_in_alta_tara_7_603009697.html#" target="_self">findet sich der <em>Adevarul</em> in Bukarest </a>mit der Feststellung ab, das neue Europa werde &ldquo;nicht perfekt sein und nicht einem Gedicht &auml;hneln&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/adevarul-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Europa setzt seinen Weg fort, an Deutschland gekoppelt und über die Finessen der französischen Politik hinaus. [...] Alles wird sich um den Kern der Eurozone herum anordnen, und die nicht dazugehörigen anderen Länder werden kämpfen müssen, um dem Rhythmus zu folgen. Rumänien, Polen und die baltischen Staaten werden es tun, denn es liegt in unserem Interesse. Es gibt keine andere Wahl.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.rp.pl/artykul/9133,764925-Unia-europejskich--kompromisow.html" target="_self">F&uuml;r die <em>Rzeczpospolita</em> schlie&szlig;lich ist das Abkommen</a> zwischen Merkel und Sarkozy &uuml;ber eine Union der Stabilit&auml;t weder ein Fortschritt noch eine Revolution, sondern eine &ldquo;alte Union, festgefahren in Kompromissen&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/rzeczpospolita-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wenn man das Wort “Kompromiss” zeichnen könnte, dann stünde es schon lange auf der Flagge der EU, anstatt der Sterne. Und man würde sich heute nicht fragen, welcher Stern wohl als erster fällt. Doch selbst da kann noch ein Kompromiss gefunden werden. Und wir werden höchstwahrscheinlich herausfinden, dass man auch als Außenstehender durchaus zur EU gehören kann.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:10:21 +0100</pubDate><guid>1255511</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Rückkehr der alten Dämonen (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1250641-rueckkehr-der-alten-daemonen</link><description><![CDATA[Mit Deutschlands Vorhaben, in der Eurozone für mehr Disziplin zu sorgen, hat Frankreich seine Probleme. Hinter den deutschenfeindlichen Kommentaren versteckt sich eine Wahrheit, die keiner mehr bestreiten kann: Die Franzosen sind für Europa, solange dieses französisch ist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:16:17 +0100</pubDate><guid>1250641</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Guter Rat | Cartoon (Daily Nation, Nairobi)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1249261-guter-rat</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:02:06 +0100</pubDate><guid>1249261</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Euro Jima | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1242651-euro-jima</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:48:04 +0100</pubDate><guid>1242651</guid></item>
<item><title>Porträt | Jürgen Habermas, der letzte Europäer (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1240841-juergen-habermas-der-letzte-europaeer</link><description><![CDATA[Es reicht ihm. Der Philosoph hat seinen Schreibtisch verlassen, weil er die Idee von Europa retten will: vor unfähigen Politikern und der dunklen Macht der Märkte. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:31:20 +0100</pubDate><guid>1240841</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Tu, was die Dame sagt (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1242141-tu-was-die-dame-sagt</link><description><![CDATA[Europa muss lernen, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, sagt Italiens Vorzeige-Journalistin Barbara Spinelli. Trotz seines strengen Rufs ist das deutsche Modell die einzig lebbare Alternative zum chinesischen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:25:44 +0100</pubDate><guid>1242141</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wie sich die Geschäftswelt auf Eurogeddon vorbereitet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1238361-wie-sich-die-geschaeftswelt-auf-eurogeddon-vorbereitet</link><description><![CDATA[<p>Die f&uuml;hrenden Politiker der Eurozone k&ouml;nnen noch so beteuern, dass ein Auseinanderbrechen des Euro &quot;niemals passieren wird&quot; &ndash; doch &quot;manche Banken sind sich da nicht mehr so sicher&quot;, wie die <a href="http://www.nytimes.com/2011/11/26/business/global/banks-fear-breakup-of-the-euro-zone.html?_r=1" target="_self"><em>New York Times betont</em></a>.</p>
<blockquote><p>&quot;Banken wie Merrill Lynch, Barclays Capital und Nomura ver&ouml;ffentlichten kaskadenartig Berichte, in denen die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs der Eurozone untersucht wird.&quot; &quot;Die Finanzkrise der Eurozone ist in eine weitaus gef&auml;hrlichere Phase eingetreten&quot;, schrieben die Analysten von Nomura am Freitag. Falls nicht die Europ&auml;ische Zentralbank da helfend eingreift, wo die Politiker gescheitert sind, &quot;scheint ein Zusammenbruch des Euro heute wahrscheinlich und nicht nur m&ouml;glich&quot;, hie&szlig; es bei der Bank.</p>
</blockquote>
<p>Die New Yorker Tageszeitung dr&uuml;ckt ihre &Uuml;berraschung aus, dass &quot;Banken in den gro&szlig;en L&auml;ndern der Eurozone, die erst seit kurzem von der Krise infiziert sind, nicht ann&auml;hernd so nerv&ouml;s scheinen&quot;.</p>
<blockquote><p>&quot;W&auml;hrend in den Vereinigten Staaten deutlich die Ansicht besteht, Europa k&ouml;nne auseinanderbrechen, glauben wir hier daran, dass Europa so bleiben muss, wie es ist&quot;, erkl&auml;rte ein franz&ouml;sischer Banker zusammenfassend f&uuml;r die Denkweise der franz&ouml;sischen Banken. &quot;Es sagt also niemand: 'Wir brauchen eine Alternative.'&quot;</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/25ab975a-1a9f-11e1-ae14-00144feabdc0.html#axzz1fB7cWFMl" target="_self"><em>Die Financial Times hakt noch ein bisschen weiter nach</em></a>, mit einem Bericht dar&uuml;ber, wie internationale Unternehmen f&uuml;r den Notfall planen.</p>
<blockquote><p>&quot;Autohersteller, Energiekonzerne, Konsumg&uuml;terfirmen und andere Multis achten darauf, die Risiken zu minimieren, indem sie Barreserven sicher anlegen und unwesentlichen Kostenaufwand kontrollieren. Der Technologiekonzern Siemens hat sogar seine eigene Bank eingerichtet, um Geldmittel bei der Europ&auml;ischen Zentralbank anzulegen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Die Londoner Businesszeitung betont, dass &quot;Manche weltweit pr&auml;sente Unternehmen meinen, ein Zusammenbruch des Euro w&auml;re zwar hart, lie&szlig;e sich aber beherrschen.&quot; Sie weist auch darauf hin, dass:</p>
<blockquote><p>&quot;Einige franz&ouml;sische, italienische und spanische F&uuml;hrungskr&auml;fte angeben, sie h&auml;tten zwar bereits Pl&auml;ne f&uuml;r den Fall gro&szlig;er finanzieller und wirtschaftlicher Turbulenzen, doch nicht spezifisch f&uuml;r einen Zusammenbruch des Euro. Ihrer Ansicht nach liegt das Risiko darin, dass die Stabilit&auml;t der Region sogar noch st&auml;rker bedroht sein k&ouml;nnte, falls bekannt w&uuml;rde, dass die Unternehmen das Schlimmste erw&auml;gen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung <a href="http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/finance-marches/actu/0201765682972-un-courtier-sur-les-changes-se-prepare-a-la-fin-de-l-euro-255035.php" target="_self"><em>Les Echos</em></a> konzentriert sich auf die R&uuml;ckkehr zur Nationalw&auml;hrung, die ein solcher Euro-Zusammenbruch zur Folge h&auml;tte:</p>
<blockquote><p>&quot;Monatelang hat [das britische Finanzunternehmen] Icap auf seiner elektronischen Plattform EBS, der gr&ouml;&szlig;ten Interbankenb&ouml;rse f&uuml;r Devisen, diskret eine R&uuml;ckkehr zur griechischen Drachme getestet.&quot;</p>
</blockquote>
<p>In Warschau <a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=389054" target="_self"><em>berichtet die Dziennik Gazeta Prawna</em></a>, dass Unternehmen in der ganzen Welt ihre Notstandspl&auml;ne vorbereiten m&ouml;gen, doch &quot;polnische Unternehmen bewahren die Fassung&quot;. Ein Sprecher von Solaris Bus &amp; Coach meinte dazu:</p>
<blockquote><p>&quot;... sollte die Eurozone zusammenbrechen, dann w&auml;re das kein Schlag f&uuml;r uns. Wir erhalten bereits Zahlungen nicht nur in Euro, sondern auch in tschechischen oder schwedischen Kronen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Unterdessen erkl&auml;rte der Vizepr&auml;sident einer Aluminiumdosenfabrik, dass &quot;niemand wei&szlig;, wie ein Zusammenbruch der Eurozone in der Praxis aussehen w&uuml;rde. Das einzige, gegen das wir uns wappnen k&ouml;nnen, sind W&auml;hrungsfluktuationen.&quot;</p>
<p><a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=389054"> </a></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:14:34 +0100</pubDate><guid>1238361</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Der Euro-Krisen-Adventskalender | Cartoon (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1237901-der-euro-krisen-adventskalender</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:03:17 +0100</pubDate><guid>1237901</guid></item>
</channel></rss>
