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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Forschung]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Bioethik | Keine Patente auf Stammzellen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1073801-keine-patente-auf-stammzellen</link><description><![CDATA[<p>Das Urteil wird von der katholischen Kirche begr&uuml;&szlig;t, von Wissenschaftlern kritisiert und von der Pharmaindustrie gef&uuml;rchtet: &ldquo;EuGH verbietet Patente auf Stammzellen von Menschen&ldquo;, <a href="http://diepresse.com/home/science/702131/EuGH-verbietet-Patente-auf-Stammzellen-von-Menschen?_vl_backlink=/home/science/index.do" target="_self">titelt <em>Die Presse</em></a>. Am 18. Oktober <a href="http://curia.europa.eu/jcms/jcms/P_81411/" target="_self">entschieden</a> die Richter in Luxemburg aus &bdquo;Achtung der Menschenw&uuml;rde&ldquo; ein Verfahren, das die Zerst&ouml;rung menschlicher Embryonen nach sich zieht, von der Patentierung auszuschlie&szlig;en. Die L&auml;nder der EU sind in der Stammzellenforschung geteilter Meinung: Gesetzesvorgaben reichen vom vollst&auml;ndigen Verbot in Italien bis hin zu einer recht liberaleren Handhabung in Gro&szlig;britannien oder Schweden.</p>
<p>In Deutschland, dass das EU-Gericht angerufen hatte, nachdem Greenpeace einen Wissenschaftler der Universit&auml;t Bonn verklagt hatte, ist sich nicht einmal die Presse einig: W&auml;hrend die konservative<em> <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/biopolitik-was-ist-ein-embryo-11497409.html" target="_self">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a></em><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/biopolitik-was-ist-ein-embryo-11497409.html" target="_self"> sich freut</a>, &ldquo;Wirtschaft ist nicht alles&rdquo;, <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/urteil-zu-patent-auf-embryonale-stammzellen-absurdes-verbot-1.1168110" target="_self">f&auml;llt es der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung</em></a> sichtlich schwer, das Urteil zu verstehen. Unter dem Titel &ldquo;Zu viel Moral&rdquo; weist die Zeitung aus Bayern darauf hin, dass die Richter bei der Patentierung von &ldquo;Abtreibungspillen, Panzerkomponenten&rdquo; oder &ldquo;tierqu&auml;lerischen Kosmetiktests&rdquo; wesentlich weniger Skrupel hatten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:46:00 +0100</pubDate><guid>1073801</guid></item>
<item><title>Forschung | Europa, Hinkebein der Innovation (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/489601-europa-hinkebein-der-innovation</link><description><![CDATA[Gerade sind die Ziele der Lissabon-Strategie für intelligentes Wissen und Innovation auf 2020 verschoben worden, da klagen die großen europäischen Universitäten, dass Forschung immer noch zu stark von der öffentlichen Finanzierung abhängt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 17:46:43 +0100</pubDate><guid>489601</guid></item>
<item><title>Niederlande | Klamme Innovation</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/468041-klamme-innovation</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Niederlande bei Innovationen weit hinten&ldquo;, <a target="_blank" href="http://digitaleeditie.nrc.nl/NH/2011/0/20110118___/1_01/">berichtet <em>NRC Handelsblad</em></a>. Laut zweier Studien &uuml;ber die St&auml;rke der niederl&auml;ndischen Wirtschaft verfehlen die Investitionen f&uuml;r Forschung und Entwicklung das Ziel der niederl&auml;ndischen Regierung, zu den f&uuml;nf innovativsten L&auml;ndern der Welt zu geh&ouml;ren. Die Tageszeitung zeigt sich verwundert, dass es zwar ein <a target="_blank" href="http://www.rijksoverheid.nl/ministeries/eleni">Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation</a> gebe und dass der Begriff &bdquo;Innovation&ldquo; mehrmals im <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/362581-ein-ganz-spezielles-kabinett">Koalitionsvertrag</a> auftauche, es aber daf&uuml;r keine zus&auml;tzlichen Mittel gebe. <a target="_blank" href="http://digitaleeditie.nrc.nl/NH/2011/0/20110118___/1_02/index.html"><em>NRC</em> bedauert</a> zudem, dass die Regierung nicht mehr in Bildung investiere und betont, dass Deutschland, Frankreich oder D&auml;nemark die Wirtschaftskrise nicht als Vorwand n&auml;hmen, um im Bereich Innovation zu sparen. W&auml;hrend die EU-Kommission <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/300001-wohin-gehen-die-innovations-milliarden">w&uuml;nscht</a>, dass die Mitgliedsstaaten 3 Prozent ihres BIP in Innovation investieren, erreichten diese Ausgaben in den Niederlanden gerade mal 0,88 Prozent des j&auml;hrlichen BIP.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 13:07:20 +0100</pubDate><guid>468041</guid></item>
<item><title>Forschung | Galileo auf der Abschussrampe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/422911-galileo-auf-der-abschussrampe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Satellitennavigationssystems der EU wird seinen Sitz in Prag haben&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-48522050-do-prahy-se-nastehuje-vesmirny-program-eu" target="_blank">freut sich </a><em><a href="http://hn.ihned.cz/c1-48522050-do-prahy-se-nastehuje-vesmirny-program-eu" target="_blank">Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</a>.</em> Im Bereich der Satellitennavigation soll <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/satnav/galileo/index_en.htm" target="_blank">Galileo</a> die europ&auml;ische Unabh&auml;ngigkeit gegen&uuml;ber den USA oder Russland garantieren. Von 2013 an wird es von der tschechischen Hauptstadt aus einsatzbereit sein. F&uuml;r die Tageszeitung steigt dank dieser am 8. Dezember von der <a href="http://www.esa.int/esaCP/Germany.html" target="_blank">Europ&auml;ischen Weltraumorganisation</a> getroffenen Entscheidung &bdquo;das Prestige des Landes, das erstmals eine Institution der Europ&auml;ischen Union begr&uuml;&szlig;en darf&ldquo;. Wie Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny berichtet, k&auml;mpft das System augenblicklich noch mit finanziellen Schwierigkeiten. Nachdem die Mehrzahl der privaten Investoren abgesprungen ist, wird das Projekt fast vollst&auml;ndig durch europ&auml;ische Gelder finanziert. Die gesch&auml;tzten Mindestkosten liegen bei 3,4 Milliarden Euro. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:33:57 +0100</pubDate><guid>422911</guid></item>
<item><title>Weltraum | Union bleibt am Boden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/371121-union-bleibt-am-boden</link><description><![CDATA[<p>Br&uuml;ssel hat weigert sich schlicht und einfach, das finanzielle Risiko der Union f&uuml;r die europ&auml;ische Raumfahrtpolitik zu &uuml;bernehmen, <a href="http://www.lesechos.fr/journal20101026/lec1_une/020887450108.htm" target="_blank">schreibt <em>Les Echos</em></a>. &bdquo;Es sollte der erste EU-Kommissionstext sein, seit der Lissabon-Vertrag die Befugnisse der Kommission in der <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/space/index_de.htm" target="_blank">Raumfahrtpolitik </a>erweitert hat. Umsonst.&ldquo; Denn in Zeiten des Sparens und der Haushaltsk&uuml;rzungen wolle die Kommission &bdquo;die Union nicht unn&ouml;tigen Risiken aussetzen und systematisch die finanzielle Haftung f&uuml;r die gro&szlig;en Raumfahrtprogramme wie <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=ECA/09/33&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_blank">Galileo </a>&uuml;bernehmen.&ldquo; Die Nachricht reizte den Zorn der Raumfahrtindustrie, f&uuml;hrt das Blatt fort und wundert sich, dass die Kommission auf ein Programm verzichtet, dass sie selbst politisch zu verantworten und lanciert habe. &bdquo;Ein Land jedenfalls wird sich &uuml;ber das Scheitern des Texts freuen.&ldquo; Deutschland. Manche erinnern daran, wie stark Berlin einen Text ablehnte, der es der Union erlaubte, das Ruder der Europ&auml;ischen Weltraumbeh&ouml;rde <a href="http://www.esa.int/esaCP/Germany.html" target="_blank">ESA</a> zu &uuml;bernehmen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 15:12:39 +0100</pubDate><guid>371121</guid></item>
<item><title>Deutschland | Wo Big Pharma das Gesetz macht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/368661-wo-big-pharma-das-gesetz-macht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Warum ist Aspirin bei uns so teuer?&ldquo; titelt die <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank"><em>Zeit</em></a> und erkl&auml;rt warum die Pharmaindustrie in Deutschland ihre Preise diktiert wie sonst nirgendwo. Der Klassiker Aspirin koste in England 2 Cent, 14 in Tschechien, 20 in Deutschland. Medikamente wie die Antibabypille Yasmin, die Bayer f&uuml;r &uuml;ber 100 L&auml;nder weltweit produziert, sind in Deutschland so teuer, das der Markt f&uuml;r Reimporte &uuml;ber beispielsweise Portugal boomt. <a href="http://www.oecd.org/document/44/0,3343,en_2649_33929_41382764_1_1_1_1,00.html" target="_blank">Laut der OECD</a> geben die Deutschen ein F&uuml;nftel mehr f&uuml;r Medikamente aus als der Durchschnitt der anderen Mitgliedsl&auml;nder. </p>
<p>Zwei Gr&uuml;nde daf&uuml;r: Deutschland gilt auf Grund seiner Gr&ouml;&szlig;e als Referenzmarkt, an dem andere L&auml;nder ihre Regulierungen orientieren &ndash; oft mit niedrigeren Preisen. Daher sei der deutsche Markt und sein Preisniveau f&uuml;r die Unternehmen so wichtig, erkl&auml;rt eine Verbandsvertreterin der Wochenzeitung. Und dann ist da noch das Preismonopol. Bis heute diktieren die Hersteller patentgesch&uuml;tzter Medikamente den Krankenkassen die Preise&ldquo;, erinnert die <em>Zeit</em>. Das Zulassungsverfahren ist schnell und einfach. &bdquo;Solche paradiesischen Zust&auml;nde f&uuml;r Pillenproduzenten [gibt es] in Europa sonst nur noch auf Malta oder in D&auml;nemark.&ldquo; Nach einer &Auml;nderung der Lage sieht es nicht aus; die Interessen der &bdquo;mythischen&ldquo; deutschen Pharmaindustrie l&auml;gen Politikern immer noch am Herzen, aggressives Lobbying erledige den Rest.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 22 Oct 2010 14:31:31 +0100</pubDate><guid>368661</guid></item>
<item><title>Rumänien | Rumänen im Weltraum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/352531-rumaenen-im-weltraum</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.presseurop.eu/fr/node/119851" target="_blank">Mit etwas Versp&auml;tung</a> startete am 1. Oktober von einem Schiff der Armee im Schwarzen Meer die erste rum&auml;nische Rakete ins All. <a href="http://www.gandul.info/news/cine-sunt-romanii-care-au-trimis-prima-racheta-in-spatiu-vezi-aici-filmul-lansarii-galerie-foto-7445784" target="_blank"><em>G&acirc;nduls</em> Schlagzeile</a> w&uuml;rdigt die V&auml;ter dieses Programms. Das Blatt erkl&auml;rt, dass die Rakete &quot;Helen 2&quot; mit einem Hei&szlig;luftballon auf 14.000 Meter H&ouml;he gebracht wurde. Danach katapultierte der mit umweltfreundlichem Wasserstoffperoxid betriebene Motor die Rakete auf 40 Kilometer H&ouml;he. &quot;Helen 2&quot; wurde vom rum&auml;nischen Verband f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (<a href="http://www.arcaspace.ro/ro/despre_noi.htm" target="_blank">ARCA</a>) konzipiert und nimmt am Wettbewerb <a href="http://www.googlelunarxprize.org/" target="_blank">Google Lunar X Prize</a> teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, bis 2012 eine Sonde auf den Mond zu schicken, die mindestens 500 Meter auf der Mondoberfl&auml;che zur&uuml;cklegen kann und Mondbilder zur Erde &uuml;bertr&auml;gt. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Oct 2010 12:00:23 +0100</pubDate><guid>352531</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Wohin gehen die Innovations-Milliarden? (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/300001-wohin-gehen-die-innovations-milliarden</link><description><![CDATA[Im Rahmen der EU-Strategie 2020 hat die Union beschlossen, mehr als sechs Milliarden Euro in Forschung und Innovation zu investieren. Ein Geldsegen, von dem vor allem Großunternehmen profitieren werden, und dessen Auswirkungen erst in vielen Jahren bewertet werden können, so die Analyse eines niederländischen Universitätsprofessors. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:17:05 +0100</pubDate><guid>300001</guid></item>
<item><title>Klimawandel | Rettung für bedrohte Küsten (Público, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/239601-rettung-fuer-bedrohte-kuesten</link><description><![CDATA[Da sie den Anstieg des Meeresspiegels gegen Ende des Jahrhunderts wohl kaum verhindern kann, überlegt die EU nun, wie sie seinen katastrophalen Auswirkungen vorbeugen kann. Nun hat sie zwei ehrgeizige Projekte auf den Weg gebracht , um die verwundbarsten Küstenstriche zu retten. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:29:27 +0100</pubDate><guid>239601</guid></item>
<item><title>Astronomie | Spanien will das Riesenteleskop</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/191031-spanien-will-das-riesenteleskop</link><description><![CDATA[<p>Nachdem Chile letzte Woche ank&uuml;ndigte, sich um den Standort f&uuml;r das Europ&auml;ische Riesenteleskop (European Extremely Large Telescope E-ELT) zu bewerben, <a href="http://www.publico.es/ciencias/293860/espana/acelera/ganar/supertelescopio" target="_blank">berichtet die <em>P&uacute;blico</em></a>, dass das spanische Ministerium f&uuml;r Wissenschaft und Entwicklung eine Ausschreibung vorgeschlagen hat, <em>&quot;um das weltweit gr&ouml;&szlig;te Teleskop zu bauen.&quot; </em>Eine der Innovationen des von der <a href="http://www.eso.org/public/" target="_blank">Europ&auml;ischen S&uuml;dsternwarte</a> (ESO) entwickelten Ger&auml;tes <em>&quot;ist seine F&auml;higkeit, Lichtreflexe von Planeten zu erfassen, die au&szlig;erhalb des Sonnensystems liegen und damit die M&ouml;glichkeit zu geben, Leben und Wasser auf ihnen entdecken zu k&ouml;nnen.&quot;</em> Das Projekt stellt gleichzeitig eine enorme Investition dar, die<em> &quot;hunderte von Arbeitspl&auml;tzen und Millionen von Euro in die Region, wo es gebaut wird, bringen k&ouml;nnte&quot;</em>. Die zwei derzeit miteinander konkurrierenden Standorte f&uuml;r das Teleskop sind der Armazones-H&uuml;gel in Chile und der Roque de los Muchachos in Palma (Kanarische Inseln). Allerdings weist laut ESO der spanische Standort einige technische Probleme auf. Spanien muss nun seine Ausschreibung bis Ende Februar finalisieren, bevor beim Treffen am 2. und 3. M&auml;rz der <em>&quot;14 Mitglieder der ESO, zu denen auch Spanien geh&ouml;rt, &uuml;ber den Standort des Teleskops entschieden wird.&quot; </em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:29:48 +0100</pubDate><guid>191031</guid></item>
<item><title>Stammzellen | Mütter machen &quot;Bank&quot; zum Erfolg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/169871-muetter-machen-bank-zum-erfolg</link><description><![CDATA[<p>Ein Jahr nachdem der Ministerpr&auml;sident Jose S&oacute;crates die Schaffung von <a href="http://www.chnorte.min-saude.pt/lusocord.php" target="_blank">Lusocord</a>, einer &ouml;ffentlichen Stammzellenbank, verk&uuml;ndet hat, <a href="http://www.publico.clix.pt/Sociedade/banco-publico-de-celulas-estaminais-ja-tem-1400-oportunidades-de-salvar-vidas_1417751" target="_blank">bejubelt die portugiesische Tageszeitung <em>P&uacute;blico</em></a> deren Erfolg mit 1400 Spenden von Nabelschnurblut seit Anfang 2009. Man sammelt Blut aus Nabelschn&uuml;ren, weil dieses Stammzellen enth&auml;lt, die zur Behandlung von Blutkrankheiten und Gen-Defekten verwendet werden. Bis Ende 2010 hofft der in Porto sesshafte Verwalter der Bank <a href="http://www.chnorte.min-saude.pt/" target="_blank">Centro de Histocompatibilidade do Norte</a> (N&ouml;rdliches Gewebevertr&auml;glichkeitszentrum), auf 3000 Spenden zu kommen. Am Ende dieses Semesters wird der Speicher von Lusocord &uuml;berall in der Welt f&uuml;r wissenschaftliche Zwecke, Transplantationen und zur Behandlung von Leuk&auml;miekranken Kindern genutzt werden. Der kontinuierliche Erfolg der Bank beruht einzig und allein auf der Freigebigkeit der portugiesischen Schwangeren, erkl&auml;rt die Lissabonner Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:27:48 +0100</pubDate><guid>169871</guid></item>
<item><title>Frankreich | Riesenanleihe für Superuniversitäten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/155751-riesenanleihe-fuer-superuniversitaeten</link><description><![CDATA[<p>Nicolas Sarkozy k&uuml;ndigte am 14. Dezember die Gr&uuml;ndung von zehn so genannten Exzellenz-Universit&auml;tszentren an, die mit 10 Milliarden Euro aus der <em>&quot;gro&szlig;en Staatsanleihe&quot; </em>&ndash; insgesamt 35 Milliarden Euro &ndash; finanziert werden sollen. Mit dem Titel <em>&quot;University of Sarkozy&quot;</em> <a target="_blank" href="http://www.liberation.fr/societe/0101608616-vers-un-copier-coller-de-la-silicon-valley"><em>weist</em></a> die Pariser Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em> darauf hin, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Universit&auml;ten anvisiert, die mit Harvard oder Berkeley rivalisieren k&ouml;nnen. Lib&eacute;ration begr&uuml;&szlig;t zwar die Ambitionen zur Finanzierung &ouml;ffentlich-privater Zentren, in welchen <em>&quot;Innovationen und Arbeitspl&auml;tze&quot;</em> geschaffen werden, bef&uuml;rchtet jedoch, dass das Nachbilden von geografisch konzentrierten Modellen wie Silicon Valley in Frankreich nicht so gut funktioniert. <em>&quot;Keine [dieser Anlagen] entstand von Anfang an aufgrund eines Staatsbeschlusses&quot;</em>, erkl&auml;rt Lib&eacute;ration. Ein weiterer Kritikpunkt ist <em>&quot;die sehr naturwissenschaftliche, sehr wirtschaftliche, kurz: sehr utilitaristische Couleur&quot; </em>des ganzen Apparats. Die Zeitung h&auml;tte sich einen ebensolchen Elan f&uuml;r Universit&auml;ten der Sozialwissenschaften, Psychologie, Literatur oder Geschichte <a target="_blank" href="http://www.liberation.fr/societe/0101608615-utilitarisme"><em>gew&uuml;nscht</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:28:33 +0100</pubDate><guid>155751</guid></item>
<item><title>Vorgeschichte | Ersten Europäer waren Kannibalen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/33641-ersten-europaeer-waren-kannibalen</link><description><![CDATA[<p>Versteinigte &Uuml;berreste pr&auml;historischer Menschen &ndash; offenbar der ersten Europ&auml;er -, die in spanischen Atapuerca entdeckt wurden, zeigen, dass diese Kannibalen waren, <em>&quot;denen besonders das Fleisch von Kindern und Jugendlichen mundete&quot;</em>, schreibt <a target="_blank" href="http://www.lefigaro.fr/sciences/2009/06/22/01008-20090622ARTFIG00372-les-premiers-europeens-etaient-ils-cannibales-.php"><em>Le Figaro</em></a>. <em>&quot;Hier liegt die erste Form von dokumentiertem Kannibalismus vor, was nicht hei&szlig;en soll, dass es wirklich die erste war&quot;</em>, unterstreicht einer der Leiter der Ausgrabungen. Die 800.000 Jahre alten &Uuml;berreste stammen vom Homo Antecessor, der vor dem Neandertaler und dem Homo Sapiens lebte. Die Zeichen von Einstichen und von Zerlegung auf den Fossilien zeige, dass es sich <em>&quot;um einen gastronomischen und nicht rituellen Kannibalismus gehandelt habe&quot;</em>, pr&auml;zisiert die Zeitung.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:17:14 +0100</pubDate><guid>33641</guid></item>
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