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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Forschung]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Genetik : Wir sind alle eine Familie]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3770641-wir-sind-alle-eine-familie?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Mediapart , Paris &ndash; Zwei US-Wissenschaftler nahmen Stichproben von Genen 40 verschiedener Völker des europäischen Kontinents und erforschten sie. Ihr Urteil lautet: Alle heute lebenden Europäer haben die gleichen Vorfahren. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3770641-wir-sind-alle-eine-familie?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 14 May 2013 14:03:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3770641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Forschung in Europa: Zwei Milliarden für Graphen und Hirnsimulator]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3335681-zwei-milliarden-fuer-graphen-und-hirnsimulator?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Schweizer Forschung im Schaufenster Europas“ <a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/74a8f21a-698d-11e2-af96-b6ac40bf8f35/La_science_suisse_dans_la_vitrine_europ%C3%A9enne#.UQeOmInm6y8">jubelt <em>Le Temps</em></a>. Am Montag hat die EU-Kommission das Human Brain Project der École Polytechnique Fédérale von Lausanne (EPFL) offiziell als einen der zwei Finalisten des <a href="http://cordis.europa.eu/fp7/ict/programme/fet/flagship/">FET Flagship-Programms</a> zur Förderung von Großprojekten im Bereich „Future and Emerging Technologies“ im Rahmen des <a href="http://ec.europa.eu/europe2020/europe-2020-in-a-nutshell/flagship-initiatives/index_fr.htm">Programms Europe 2020</a> ausgewählt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda Neelie Kroes hat die beiden Finalisten des mit einer Milliarde Euro dotierten Wettbewerbs „Flagships“ ausgerufen: Graphene, eine schwedische Initiative, die ein neues, revolutionäres Leitermaterial („Graphen“) entwickeln will, und das Human Brain Project (HBP), dessen Wiege in der EPFL liegt und das versucht, an Supercomputern die Arbeitsweise des menschlichen Hirns zu simulieren.</p></p>

<p></blockquote> <p>„Das Entwickeln von Anwendungen für die Bereiche Gesellschaft und Gesundheit scheint das zu sein, was Europa von den Flagships erwartet, <a href="http://www.lemonde.fr/sciences/article/2013/01/24/un-pari-a-un-milliard_1822300_1650684.html">erklärt <em>Le Monde</em></a>. Doch, so schreibt die Tageszeitung „zahlreiche Philosophen wie der Psychiater und Psychoanalytiker Patrick Juignet kritisieren diesen Ansatz, der „sich in eine umfassendere, strikt materialistische Ideologie einschreibt, die versucht, den Menschen zu mechanisieren. [...]. Die Mensch-Maschine objektiviert den Menschen und beraubt ihn seiner menschlichen Spezifizität.“*</p></p>

<p><p><a href="www.elperiodico.com"><em>El Periódico</em></a> aus Madrid betont, dass es sich, um die „größte Forschungsinvestition in der Geschichte Europas“ handelt. Die Tageszeitung notiert, dass —</p></p>

<p><blockquote> <p>... zwar die meisten Skeptiker meinen, es sei eine monumentale Investition ohne Erfolgsgarantie, doch die EU-Kommission erwidert, dass Europa Mut zeigen müsse, um in zwei Bereichen, die großes Wachstum versprechen, zu punkten.</p></p>

<p></blockquote> <p>Vom Graphene-Flagship, <a href="http://www.ilsole24ore.com/art/tecnologie/2013-01-29/grafene-brevetti-082100.shtml?uuid=AbI7r8OH">schreibt <em>Il Sole-24 Ore</em></a>, verspreche sich Brüssel „das Wundermaterial des 21. Jahrhunderts, wie es Kunststoff für das 20. Jahrhundert war.“ Die außerordentlichen Eigenschaften des neuen Materials finden in vielen Bereichen Anwendung: in der Elektronik, wo es Silikon ersetzen kann, in den Bereichen Erneuerbare Energien, bei der Entsalzung von Meerwasser, in der Biologie-Forschung und so weiter. „Die Initiative kommt spät, aber lieber spät als gar nicht“, kommentiert die Tageszeitung und betont:</p></p>

<p><blockquote> <p>In letzten fünf Jahren sind 2204 Lizenzen im Zusammenhang mit Graphen an chinesische Unternehmen oder Universitäten vergeben worden [...] 1754 in die USA, 1160 nach Südkorea und etwas weniger als 500 in Europa. So gesehen hat die EU Recht, eine Milliarde Euro an das gelobte Land der Wissenschaft zu vergeben.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 29 Jan 2013 16:35:40 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3335681</guid></item>
<item><title><![CDATA[Innovation: EU gibt (endlich) grünes Licht für einheitliches Patentrecht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3151901-eu-gibt-endlich-gruenes-licht-fuer-einheitliches-patentrecht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Europa gibt sich endlich ein wettbewerbsf&auml;higes Patentrecht&ldquo;, <a href="http://business.lesechos.fr/directions-generales/international/0202443463057-l-europe-va-enfin-se-doter-d-un-systeme-de-brevets-competitif-3467.php">jubelt <em>Les Echo</em></a>, nachdem am Vortag das Europ&auml;ische Parlament den Weg f&uuml;r das einheitliche EU-Patent frei gemacht hat. Die Wirtschaftszeitung meint, dass &bdquo;sich drei&szlig;ig Jahre Bem&uuml;hungen endlich konkretisieren. Endlich einmal reagiert die Europ&auml;ische Union auf ein spezifisches Bed&uuml;rfnis der Unternehmen.&ldquo; Das Blatt erg&auml;nzt, dass das neue <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20121210IPR04506/html/Parlament-verabschiedet-einheitlichen-EU-Patentschutz">EU-Patent</a> ab 2014 in Kraft treten wird und erkl&auml;rt, wie es funktionieren soll:</p></p>

<p><blockquote> <p>Anstatt in allen L&auml;ndern, in denen ein Patent angemeldet werden soll, &Uuml;bersetzungen und Geb&uuml;hren zahlen zu m&uuml;ssen, kann der Unternehmer dann beim Europ&auml;ischen Patentamt ein einheitliches EU-Patent bekommen, welches seine Erfindung in 25 EU-Mitgliedsstaaten sch&uuml;tzt. In der Hoffnung, dass sich auch die beiden letzten noch renitenten L&auml;nder  &ndash;  Italien und Spanien  &ndash;  anschlie&szlig;en werden. Die Patente werden in einer der drei wichtigsten Amtssprachen der EU (Deutsch, Englisch, Franz&ouml;sisch) ausgestellt und f&uuml;r den Fall von Streitigkeiten wird der Rechtsweg vereinfacht und vereinheitlicht. [...] Dank der Abstimmung im Europ&auml;ischen Parlament sind die kleinen und mittleren Unternehmen Europas heute auf Augenh&ouml;he mit den Vereinigten Staaten und China. Die Vereinfachung des Systems der &Uuml;bersetzungen wird die Kosten mindestens um den Faktor sechs senken.</p></p>

<p></blockquote> <p>Warum hat Europa so lange gebraucht, um das EU-Patent zu schaffen, obwohl, wie<a href="http://www.liberation.fr/economie/2012/12/11/le-brevet-europeen-une-belle-invention_866896"> <em>Lib&eacute;ration</em> schreibt</a>, die Unternehmen vor Ungeduld fast platzten? Wegen Sprachproblemen, wie die Pariser Tageszeitung erkl&auml;rt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Obwohl die &Uuml;bersetzungskosten vom Europ&auml;ischen Patentamt getragen werden  &ndash;  jedes Unternehmen kann seinen Antrag in der jeweiligen Muttersprache stellen  &ndash;  forderte Rom ein Verfahren in ausschlie&szlig;lich englischer Sprache, w&auml;hrend Madrid verlangte, dass man auch Spanisch hinzunehmen solle. Eine Unnachgiebigkeit, die sich auch aus der Tatsache erkl&auml;rt, dass beide L&auml;nder von Produktpiraterie betroffen sind (die falschen Vuitton-Taschen aus Rom sind weltbekannt)....</p></p>

<p><p>Des Kampfs m&uuml;de, schl&auml;gt Ende 2010 die EU-Kommission m&uuml;de eine &bdquo;verst&auml;rkte Zusammenarbeit&ldquo; vor, die von 25 L&auml;ndern akzeptiert wurde, um so ein Veto Spaniens oder Italiens zu umgehen. [...] Im Juni wurde ein Kompromiss gefunden: die erste gerichtliche Instanz [Europ&auml;isches Patentgericht] wird unter franz&ouml;sischem Vorsitz in Paris ihren Sitz haben. Ebenso die Kammer, die sich um die Patente in den Bereichen Elektronik, Telekom und Hoch- und Tiefbau k&uuml;mmert. Das EU-Patentgericht, welches sich um Mechanik und Ingenieurwesen k&uuml;mmert, wird seinen Sitz in M&uuml;nchen haben (30 Prozent aller zu erwartenden Klagen). Luxemburg wurde das Patent-Berufungsgericht zugesprochen. Ein komplexes Gebilde, das&nbsp;  &ndash;  fr&uuml;hestens  &ndash;  2014 operationell sein wird.</p></p>

<p></blockquote> <p>In Spanien wird vor allem die Isolierung Madrids und Roms in dieser Angelegenheit betont. So <a href="http://www.abc.es/">bezeichnet <em>ABC</em></a> das neue EU-Patentrecht als &bdquo;diskriminierend&ldquo; gegen&uuml;ber Spanien und Italien:</p></p>

<p><blockquote> <p>Und am Ende haben Spanien und Italien ihre Unterst&uuml;tzer verloren und fanden sich alleine wieder. [...] Spanien hielt an seiner Verteidigungslinie der spanischen Sprache fest und betonte den Einfluss auf die lateinamerikanischen M&auml;rkte, welche immer direkter auf die europ&auml;ische Wirtschaft einwirken. Dabei ist die Anzahl der in Spanisch verfassten Patente bis dato verschwindend gering im Vergleich zur Anzahl jener in englischer oder deutscher Sprache.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 12 Dec 2012 15:15:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3151901</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU-Haushalt: Spitzenwissenschaftler gegen Kürzungen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2927711-spitzenwissenschaftler-gegen-kuerzungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Europa, rette die Wissenschaft!&ldquo; <a href="http://wyborcza.pl/1,91446,12720990,_Gazeta_Wyborcza___Europo__oszczedz_nauke.html">fordert <em>Gazeta Wyborcza</em></a> nach der <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/ac318e22-19f6-11e2-a179-00144feabdc0.html#axzz2A6xB8abb">Sendung eines offenen Briefes</a> von 42 Nobelpreistr&auml;gern und f&uuml;nf Preistr&auml;gern der Fields-Medaille (f&uuml;r Mathematik) an EU-Spitzenpolitiker. Die Unterzeichner fordern von den Staats- und Regierungschefs, Forschungs- und Entwicklungsprogramme in ihrem <a href="http://ec.europa.eu/budget/reform/index_de.htm">mehrj&auml;hrigen Finanzrahmen 2014-2020</a> wohlwollend zu ber&uuml;cksichtigen und dem Spardruck nicht nachzugeben.</p></p>

<p><p>In ihrem offiziellen Haushaltsentwurf sieht die EU-Kommission fast 80 Milliarden Euro f&uuml;r Forschung und Entwicklung vor. Diese Summe k&ouml;nnte aber beim bevorstehenden EU-Sondergipfel am 22. und 23. November um zehn bis f&uuml;nfzehn Milliarden gek&uuml;rzt werden. In den Augen der Wissenschaftler w&uuml;rde dies unwiederbringliche Sch&auml;den verursachen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Wissen kennt keine Grenzen. Der weltweite Markt f&uuml;r herausragende Talente ist ausgesprochen wettbewerbsgepr&auml;gt. Europa kann es sich einfach nicht leisten, seine besten Forscher und Professoren zu verlieren. Es m&uuml;sste viel intensiver um ausl&auml;ndische Nachwuchstalente werben.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Wissenschaft ist der einzige Weg, in Europa dauerhaft Wohlstand zu sichern, lautet das Argument der Forscher. Werden die Mittel gek&uuml;rzt, k&ouml;nnte Europa im Vergleich zu Nordamerika und Asien <a href="/de/content/article/489601-europa-hinkebein-der-innovation">ins Hintertreffen geraten</a>, warnen sie. Schon jetzt geben die EU-L&auml;nder pro Forscher viel weniger Geld aus als die USA, Japan oder S&uuml;dkorea, klagt Professor Tomasz Dietl vom Europ&auml;ischen Forschungsrat.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:38:55 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2927711</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Kommission: EU will Medikamententests an Menschen erleichtern]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2370671-eu-will-medikamententests-menschen-erleichtern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;EU will Medikamententests kontrollieren&ldquo;, <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/medikamententest-versuche-an-menschen-werden-einfacher,1472780,16646448.html" target="_self">titelt</a> die <em>Berliner Zeitung</em>. Der Gesetzesvorschlag von EU-Gesundheitskommissar John Dalli zielt unter anderem darauf ab, die Durchf&uuml;hrung der Tests einfacher zu machen.</p></p>

<p><p>Derzeit sto&szlig;en die Pharmaunternehmen bei internationalen, klinischen Studien in Europa aufgrund der zahlreichen juristischen Unterschiede in den EU-L&auml;ndern auf hohe H&uuml;rden, weshalb immer mehr Studien au&szlig;erhalb des Kontinents durchgef&uuml;hrt werden, am h&auml;ufigsten in den Schwellenl&auml;ndern. Die Anzahl der klinischen Tests von Arzneimitteln in Europa ist von 5000 im Jahr 2007 auf 2800 im Jahr 2011 gesunken.</p></p>

<p><p>In den Schwellenl&auml;ndern Asiens und S&uuml;damerikas, sowie in Russland, wo die Verfahren weniger kostenaufwendig sind, werden j&auml;hrlich 20.000 Wirkstoffe an Menschen erprobt, sagt die niederl&auml;ndische Patientenrechtsorganisation Wemos. Der Kostenunterschied von 40 Prozent ist ein gewichtiges Argument f&uuml;r die Pharma-Unternehmen, f&uuml;r welche die Kosten solcher Tests bis zur H&auml;lfte der Forschungskosten eines neuen Medikaments darstellen k&ouml;nnen. Durchschnittlich belaufen diese sich auf 1 Milliarde Euro pro Wirkstoff.</p></p>

<p><p>Um sich dieser Wirklichkeit anpassen zu k&ouml;nnen, versucht die EU-Kommission zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Europa attraktiver machen, indem man die Zulassungsverfahren mittels einer gemeinsamen, f&uuml;r alle EU-L&auml;nder zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde vereinfacht, und die Einhaltung europ&auml;ischer Standards dieser Test f&uuml;r alle europ&auml;ischen Firmen, auch im Ausland.</p></p>

<p><p>Die zweite Ma&szlig;nahme betrifft vor allem Indien, wo die Arzneimitteltests an Menschen im Jahr 2005 massiv erleichtert wurden. Viele der Testpersonen, die ihre Zustimmung schriftlich gegeben hatten und angeblich &uuml;ber m&ouml;gliche Nebenwirkungen informiert worden seien, waren in Wirklichkeit Analphabeten oder Minderj&auml;hrige, ohne Zustimmung der Eltern.</p></p>

<p><p>Der Ministerrat und das Europ&auml;ische Parlament sollen &uuml;ber den Verordnungsentwurf, der strenger als die derzeitige Richtlinie sein soll, beraten. Sollten EU-Parlament und EU&ndash;L&auml;nder dem Vorschlag zustimmen, k&ouml;nnten die neuen Regeln 2016 in Kraft treten.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 18 Jul 2012 15:26:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2370671</guid></item>
<item><title><![CDATA[Wirtschaft: Europa muss sich nicht verstecken]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2364201-europa-muss-sich-nicht-verstecken?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;F&uuml;nf Gr&uuml;nde, (noch) an Europa zu glauben&quot;: <a target="_self" href="http://abonnes.lemonde.fr/economie/article/2012/07/16/cinq-raisons-de-croire-encore-a-l-europe_1734049_3234.html?xtmc=cinq_raisons&amp;xtcr=1">Le Monde</a> gibt sich optimistisch und will zeigen, dass&nbsp; &bdquo;Europa kein vom Untergang bedrohter Kontinent ist, der auf tragische Art seinen eigenen Verfall kommentiert.&ldquo; Die franz&ouml;sische Tageszeitung schreibt in ihrer Wirtschaftsbeilage:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Euro-Krise und die Welle an Sparpl&auml;nen, die mit dieser einhergeht, tr&uuml;ben bzw. verbergen eine Realit&auml;t: Unser Kontinent verf&uuml;gt &uuml;ber Pluspunkte, die in der ganzen Welt einmalig sind [&hellip;] Was Innovation betrifft, so gibt es nicht nur das Silicon Valley und Asien. Von den 30 innovativsten L&auml;ndern der Welt befinden sich 20 in Europa.</p></p>

<p></blockquote> <p>Le Monde erinnert daran, dass europ&auml;ische Graduierte &bdquo;sehr gefragt&ldquo; sind und dass der europ&auml;ische Kontinent &bdquo;hochwertige&ldquo; Arbeitskr&auml;fte bietet, denen ein &bdquo;ganz besonderer N&auml;hrboden zugutekommt.&ldquo;</p></p>

<p><blockquote> <p>Fast w&uuml;rde es reichen, diese Unterschiede miteinander zu konfrontieren, um Innovationen einzuf&uuml;hren. Das ist das Ziel des Austauschprogramms Erasmus (...) und der Vergabe der F&ouml;rdermittel f&uuml;r die Forschung aus Br&uuml;ssel (&hellip;). Eine mit Harvard vergleichbare Universit&auml;t gibt es zwischen Atlantik und Ural nat&uuml;rlich nicht. Die europ&auml;ischen Hochschulen sind nicht reich, daf&uuml;r ist ihre Anzahl aber gro&szlig;. Und im Vergleich zu Asien und den USA kommt den Studenten ihr Studium in Europa nicht all zu teuer.</p></p>

<p></blockquote> <p>&bdquo;Die Europ&auml;ische Union vereint einzigartige Vorteile, die heute allerdings bedroht sind,&ldquo; so die franz&ouml;sische Tageszeitung. &bdquo;Wird sie sie zu nutzen wissen, um die Krise zu &uuml;berwinden?&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 17 Jul 2012 15:08:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2364201</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bioethik: Keine Patente auf Stammzellen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1073801-keine-patente-auf-stammzellen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das Urteil wird von der katholischen Kirche begr&uuml;&szlig;t, von Wissenschaftlern kritisiert und von der Pharmaindustrie gef&uuml;rchtet: &ldquo;EuGH verbietet Patente auf Stammzellen von Menschen&ldquo;, <a href="http://diepresse.com/home/science/702131/EuGH-verbietet-Patente-auf-Stammzellen-von-Menschen?_vl_backlink=/home/science/index.do" target="_self">titelt <em>Die Presse</em></a>. Am 18. Oktober <a href="http://curia.europa.eu/jcms/jcms/P_81411/" target="_self">entschieden</a> die Richter in Luxemburg aus &bdquo;Achtung der Menschenw&uuml;rde&ldquo; ein Verfahren, das die Zerst&ouml;rung menschlicher Embryonen nach sich zieht, von der Patentierung auszuschlie&szlig;en. Die L&auml;nder der EU sind in der Stammzellenforschung geteilter Meinung: Gesetzesvorgaben reichen vom vollst&auml;ndigen Verbot in Italien bis hin zu einer recht liberaleren Handhabung in Gro&szlig;britannien oder Schweden.</p></p>

<p><p>In Deutschland, dass das EU-Gericht angerufen hatte, nachdem Greenpeace einen Wissenschaftler der Universit&auml;t Bonn verklagt hatte, ist sich nicht einmal die Presse einig: W&auml;hrend die konservative<em> <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/biopolitik-was-ist-ein-embryo-11497409.html" target="_self">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a></em><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/biopolitik-was-ist-ein-embryo-11497409.html" target="_self"> sich freut</a>, &ldquo;Wirtschaft ist nicht alles&rdquo;, <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/urteil-zu-patent-auf-embryonale-stammzellen-absurdes-verbot-1.1168110" target="_self">f&auml;llt es der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung</em></a> sichtlich schwer, das Urteil zu verstehen. Unter dem Titel &ldquo;Zu viel Moral&rdquo; weist die Zeitung aus Bayern darauf hin, dass die Richter bei der Patentierung von &ldquo;Abtreibungspillen, Panzerkomponenten&rdquo; oder &ldquo;tierqu&auml;lerischen Kosmetiktests&rdquo; wesentlich weniger Skrupel hatten.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:46:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1073801</guid></item>
<item><title><![CDATA[Forschung: Europa, Hinkebein der Innovation]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/489601-europa-hinkebein-der-innovation?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El País, Madrid &ndash; Gerade sind die Ziele der Lissabon-Strategie für intelligentes Wissen und Innovation auf 2020 verschoben worden, da klagen die großen europäischen Universitäten, dass Forschung immer noch zu stark von der öffentlichen Finanzierung abhängt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/489601-europa-hinkebein-der-innovation?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 17:46:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">489601</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: Klamme Innovation]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/468041-klamme-innovation?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p class="p1">&bdquo;Niederlande bei Innovationen weit hinten&ldquo;, <a target="_blank" href="http://digitaleeditie.nrc.nl/NH/2011/0/20110118___/1_01/">berichtet <em>NRC Handelsblad</em></a>. Laut zweier Studien &uuml;ber die St&auml;rke der niederl&auml;ndischen Wirtschaft verfehlen die Investitionen f&uuml;r Forschung und Entwicklung das Ziel der niederl&auml;ndischen Regierung, zu den f&uuml;nf innovativsten L&auml;ndern der Welt zu geh&ouml;ren. Die Tageszeitung zeigt sich verwundert, dass es zwar ein <a target="_blank" href="http://www.rijksoverheid.nl/ministeries/eleni">Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation</a> gebe und dass der Begriff &bdquo;Innovation&ldquo; mehrmals im <a target="_blank" href="/de/content/news-brief/362581-ein-ganz-spezielles-kabinett">Koalitionsvertrag</a> auftauche, es aber daf&uuml;r keine zus&auml;tzlichen Mittel gebe. <a target="_blank" href="http://digitaleeditie.nrc.nl/NH/2011/0/20110118___/1_02/index.html"><em>NRC</em> bedauert</a> zudem, dass die Regierung nicht mehr in Bildung investiere und betont, dass Deutschland, Frankreich oder D&auml;nemark die Wirtschaftskrise nicht als Vorwand n&auml;hmen, um im Bereich Innovation zu sparen. W&auml;hrend die EU-Kommission <a target="_blank" href="/de/content/article/300001-wohin-gehen-die-innovations-milliarden">w&uuml;nscht</a>, dass die Mitgliedsstaaten 3 Prozent ihres BIP in Innovation investieren, erreichten diese Ausgaben in den Niederlanden gerade mal 0,88 Prozent des j&auml;hrlichen BIP.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 13:07:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">468041</guid></item>
<item><title><![CDATA[Forschung: Galileo auf der Abschussrampe]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/422911-galileo-auf-der-abschussrampe?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Das Satellitennavigationssystems der EU wird seinen Sitz in Prag haben&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-48522050-do-prahy-se-nastehuje-vesmirny-program-eu" target="_blank">freut sich </a><em><a href="http://hn.ihned.cz/c1-48522050-do-prahy-se-nastehuje-vesmirny-program-eu" target="_blank">Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</a>.</em> Im Bereich der Satellitennavigation soll <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/satnav/galileo/index_en.htm" target="_blank">Galileo</a> die europ&auml;ische Unabh&auml;ngigkeit gegen&uuml;ber den USA oder Russland garantieren. Von 2013 an wird es von der tschechischen Hauptstadt aus einsatzbereit sein. F&uuml;r die Tageszeitung steigt dank dieser am 8. Dezember von der <a href="http://www.esa.int/esaCP/Germany.html" target="_blank">Europ&auml;ischen Weltraumorganisation</a> getroffenen Entscheidung &bdquo;das Prestige des Landes, das erstmals eine Institution der Europ&auml;ischen Union begr&uuml;&szlig;en darf&ldquo;. Wie Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny berichtet, k&auml;mpft das System augenblicklich noch mit finanziellen Schwierigkeiten. Nachdem die Mehrzahl der privaten Investoren abgesprungen ist, wird das Projekt fast vollst&auml;ndig durch europ&auml;ische Gelder finanziert. Die gesch&auml;tzten Mindestkosten liegen bei 3,4 Milliarden Euro.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:33:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">422911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Weltraum: Union bleibt am Boden]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/371121-union-bleibt-am-boden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p class="p1">Br&uuml;ssel hat weigert sich schlicht und einfach, das finanzielle Risiko der Union f&uuml;r die europ&auml;ische Raumfahrtpolitik zu &uuml;bernehmen, <a href="http://www.lesechos.fr/journal20101026/lec1_une/020887450108.htm" target="_blank">schreibt <em>Les Echos</em></a>. &bdquo;Es sollte der erste EU-Kommissionstext sein, seit der Lissabon-Vertrag die Befugnisse der Kommission in der <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/space/index_de.htm" target="_blank">Raumfahrtpolitik </a>erweitert hat. Umsonst.&ldquo; Denn in Zeiten des Sparens und der Haushaltsk&uuml;rzungen wolle die Kommission &bdquo;die Union nicht unn&ouml;tigen Risiken aussetzen und systematisch die finanzielle Haftung f&uuml;r die gro&szlig;en Raumfahrtprogramme wie <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=ECA/09/33&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_blank">Galileo </a>&uuml;bernehmen.&ldquo; Die Nachricht reizte den Zorn der Raumfahrtindustrie, f&uuml;hrt das Blatt fort und wundert sich, dass die Kommission auf ein Programm verzichtet, dass sie selbst politisch zu verantworten und lanciert habe. &bdquo;Ein Land jedenfalls wird sich &uuml;ber das Scheitern des Texts freuen.&ldquo; Deutschland. Manche erinnern daran, wie stark Berlin einen Text ablehnte, der es der Union erlaubte, das Ruder der Europ&auml;ischen Weltraumbeh&ouml;rde <a href="http://www.esa.int/esaCP/Germany.html" target="_blank">ESA</a> zu &uuml;bernehmen.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 15:12:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">371121</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Wo Big Pharma das Gesetz macht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/368661-wo-big-pharma-das-gesetz-macht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Warum ist Aspirin bei uns so teuer?&ldquo; titelt die <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank"><em>Zeit</em></a> und erkl&auml;rt warum die Pharmaindustrie in Deutschland ihre Preise diktiert wie sonst nirgendwo. Der Klassiker Aspirin koste in England 2 Cent, 14 in Tschechien, 20 in Deutschland. Medikamente wie die Antibabypille Yasmin, die Bayer f&uuml;r &uuml;ber 100 L&auml;nder weltweit produziert, sind in Deutschland so teuer, das der Markt f&uuml;r Reimporte &uuml;ber beispielsweise Portugal boomt. <a href="http://www.oecd.org/document/44/0,3343,en_2649_33929_41382764_1_1_1_1,00.html" target="_blank">Laut der OECD</a> geben die Deutschen ein F&uuml;nftel mehr f&uuml;r Medikamente aus als der Durchschnitt der anderen Mitgliedsl&auml;nder. </p></p>

<p><p>Zwei Gr&uuml;nde daf&uuml;r: Deutschland gilt auf Grund seiner Gr&ouml;&szlig;e als Referenzmarkt, an dem andere L&auml;nder ihre Regulierungen orientieren &ndash; oft mit niedrigeren Preisen. Daher sei der deutsche Markt und sein Preisniveau f&uuml;r die Unternehmen so wichtig, erkl&auml;rt eine Verbandsvertreterin der Wochenzeitung. Und dann ist da noch das Preismonopol. Bis heute diktieren die Hersteller patentgesch&uuml;tzter Medikamente den Krankenkassen die Preise&ldquo;, erinnert die <em>Zeit</em>. Das Zulassungsverfahren ist schnell und einfach. &bdquo;Solche paradiesischen Zust&auml;nde f&uuml;r Pillenproduzenten [gibt es] in Europa sonst nur noch auf Malta oder in D&auml;nemark.&ldquo; Nach einer &Auml;nderung der Lage sieht es nicht aus; die Interessen der &bdquo;mythischen&ldquo; deutschen Pharmaindustrie l&auml;gen Politikern immer noch am Herzen, aggressives Lobbying erledige den Rest. </p></p>]]></description><pubDate>Fri, 22 Oct 2010 14:31:31 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">368661</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Rumänen im Weltraum]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/352531-rumaenen-im-weltraum?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p><a href="/de/content/news-brief/119851-rumaenen-wollen-den-mond-erobern" target="_blank">Mit etwas Versp&auml;tung</a> startete am 1. Oktober von einem Schiff der Armee im Schwarzen Meer die erste rum&auml;nische Rakete ins All. <a href="http://www.gandul.info/news/cine-sunt-romanii-care-au-trimis-prima-racheta-in-spatiu-vezi-aici-filmul-lansarii-galerie-foto-7445784" target="_blank"><em>G&acirc;nduls</em> Schlagzeile</a> w&uuml;rdigt die V&auml;ter dieses Programms. Das Blatt erkl&auml;rt, dass die Rakete &quot;Helen 2&quot; mit einem Hei&szlig;luftballon auf 14.000 Meter H&ouml;he gebracht wurde. Danach katapultierte der mit umweltfreundlichem Wasserstoffperoxid betriebene Motor die Rakete auf 40 Kilometer H&ouml;he. &quot;Helen 2&quot; wurde vom rum&auml;nischen Verband f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (<a href="http://www.arcaspace.ro/ro/despre_noi.htm" target="_blank">ARCA</a>) konzipiert und nimmt am Wettbewerb <a href="http://www.googlelunarxprize.org/" target="_blank">Google Lunar X Prize</a> teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, bis 2012 eine Sonde auf den Mond zu schicken, die mindestens 500 Meter auf der Mondoberfl&auml;che zur&uuml;cklegen kann und Mondbilder zur Erde &uuml;bertr&auml;gt.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 05 Oct 2010 12:00:23 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">352531</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Kommission: Wohin gehen die Innovations-Milliarden?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/300001-wohin-gehen-die-innovations-milliarden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Trouw, Amsterdam &ndash; Im Rahmen der EU-Strategie 2020 hat die Union beschlossen, mehr als sechs Milliarden Euro in Forschung und Innovation zu investieren. Ein Geldsegen, von dem vor allem Großunternehmen profitieren werden, und dessen Auswirkungen erst in vielen Jahren bewertet werden können, so die Analyse eines niederländischen Universitätsprofessors. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/300001-wohin-gehen-die-innovations-milliarden?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:17:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">300001</guid></item>
<item><title><![CDATA[Klimawandel:  Rettung für bedrohte Küsten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/239601-rettung-fuer-bedrohte-kuesten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Público, Madrid &ndash; Da sie den Anstieg des Meeresspiegels gegen Ende des Jahrhunderts wohl kaum verhindern kann, überlegt die EU nun, wie sie seinen katastrophalen Auswirkungen vorbeugen kann. Nun hat sie zwei ehrgeizige Projekte auf den Weg gebracht , um die verwundbarsten Küstenstriche zu retten. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/239601-rettung-fuer-bedrohte-kuesten?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:29:27 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">239601</guid></item>
<item><title><![CDATA[Astronomie: Spanien will das Riesenteleskop ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/191031-spanien-will-das-riesenteleskop?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nachdem Chile letzte Woche ank&uuml;ndigte, sich um den Standort f&uuml;r das Europ&auml;ische Riesenteleskop (European Extremely Large Telescope E-ELT) zu bewerben, <a href="http://www.publico.es/ciencias/293860/espana/acelera/ganar/supertelescopio" target="_blank">berichtet die <em>P&uacute;blico</em></a>, dass das spanische Ministerium f&uuml;r Wissenschaft und Entwicklung eine Ausschreibung vorgeschlagen hat, <em>&quot;um das weltweit gr&ouml;&szlig;te Teleskop zu bauen.&quot; </em>Eine der Innovationen des von der <a href="http://www.eso.org/public/" target="_blank">Europ&auml;ischen S&uuml;dsternwarte</a> (ESO) entwickelten Ger&auml;tes <em>&quot;ist seine F&auml;higkeit, Lichtreflexe von Planeten zu erfassen, die au&szlig;erhalb des Sonnensystems liegen und damit die M&ouml;glichkeit zu geben, Leben und Wasser auf ihnen entdecken zu k&ouml;nnen.&quot;</em> Das Projekt stellt gleichzeitig eine enorme Investition dar, die<em> &quot;hunderte von Arbeitspl&auml;tzen und Millionen von Euro in die Region, wo es gebaut wird, bringen k&ouml;nnte&quot;</em>. Die zwei derzeit miteinander konkurrierenden Standorte f&uuml;r das Teleskop sind der Armazones-H&uuml;gel in Chile und der Roque de los Muchachos in Palma (Kanarische Inseln). Allerdings weist laut ESO der spanische Standort einige technische Probleme auf. Spanien muss nun seine Ausschreibung bis Ende Februar finalisieren, bevor beim Treffen am 2. und 3. M&auml;rz der <em>&quot;14 Mitglieder der ESO, zu denen auch Spanien geh&ouml;rt, &uuml;ber den Standort des Teleskops entschieden wird.&quot; </em></p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:29:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">191031</guid></item>
<item><title><![CDATA[Stammzellen: Mütter machen "Bank" zum Erfolg]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/169871-muetter-machen-bank-zum-erfolg?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ein Jahr nachdem der Ministerpr&auml;sident Jose S&oacute;crates die Schaffung von <a href="http://www.chnorte.min-saude.pt/lusocord.php" target="_blank">Lusocord</a>, einer &ouml;ffentlichen Stammzellenbank, verk&uuml;ndet hat, <a href="http://www.publico.clix.pt/Sociedade/banco-publico-de-celulas-estaminais-ja-tem-1400-oportunidades-de-salvar-vidas_1417751" target="_blank">bejubelt die portugiesische Tageszeitung <em>P&uacute;blico</em></a> deren Erfolg mit 1400 Spenden von Nabelschnurblut seit Anfang 2009. Man sammelt Blut aus Nabelschn&uuml;ren, weil dieses Stammzellen enth&auml;lt, die zur Behandlung von Blutkrankheiten und Gen-Defekten verwendet werden. Bis Ende 2010 hofft der in Porto sesshafte Verwalter der Bank <a href="http://www.chnorte.min-saude.pt/" target="_blank">Centro de Histocompatibilidade do Norte</a> (N&ouml;rdliches Gewebevertr&auml;glichkeitszentrum), auf 3000 Spenden zu kommen. Am Ende dieses Semesters wird der Speicher von Lusocord &uuml;berall in der Welt f&uuml;r wissenschaftliche Zwecke, Transplantationen und zur Behandlung von Leuk&auml;miekranken Kindern genutzt werden. Der kontinuierliche Erfolg der Bank beruht einzig und allein auf der Freigebigkeit der portugiesischen Schwangeren, erkl&auml;rt die Lissabonner Tageszeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:27:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">169871</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Riesenanleihe für Superuniversitäten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/155751-riesenanleihe-fuer-superuniversitaeten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nicolas Sarkozy k&uuml;ndigte am 14. Dezember die Gr&uuml;ndung von zehn so genannten Exzellenz-Universit&auml;tszentren an, die mit 10 Milliarden Euro aus der <em>&quot;gro&szlig;en Staatsanleihe&quot; </em>&ndash; insgesamt 35 Milliarden Euro &ndash; finanziert werden sollen. Mit dem Titel <em>&quot;University of Sarkozy&quot;</em> <a target="_blank" href="http://www.liberation.fr/societe/0101608616-vers-un-copier-coller-de-la-silicon-valley"><em>weist</em></a> die Pariser Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em> darauf hin, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Universit&auml;ten anvisiert, die mit Harvard oder Berkeley rivalisieren k&ouml;nnen. Lib&eacute;ration begr&uuml;&szlig;t zwar die Ambitionen zur Finanzierung &ouml;ffentlich-privater Zentren, in welchen <em>&quot;Innovationen und Arbeitspl&auml;tze&quot;</em> geschaffen werden, bef&uuml;rchtet jedoch, dass das Nachbilden von geografisch konzentrierten Modellen wie Silicon Valley in Frankreich nicht so gut funktioniert. <em>&quot;Keine [dieser Anlagen] entstand von Anfang an aufgrund eines Staatsbeschlusses&quot;</em>, erkl&auml;rt Lib&eacute;ration. Ein weiterer Kritikpunkt ist <em>&quot;die sehr naturwissenschaftliche, sehr wirtschaftliche, kurz: sehr utilitaristische Couleur&quot; </em>des ganzen Apparats. Die Zeitung h&auml;tte sich einen ebensolchen Elan f&uuml;r Universit&auml;ten der Sozialwissenschaften, Psychologie, Literatur oder Geschichte <a target="_blank" href="http://www.liberation.fr/societe/0101608615-utilitarisme"><em>gew&uuml;nscht</em></a>.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:28:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">155751</guid></item>
<item><title><![CDATA[Vorgeschichte: Ersten Europäer waren Kannibalen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/33641-ersten-europaeer-waren-kannibalen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Versteinigte &Uuml;berreste pr&auml;historischer Menschen &ndash; offenbar der ersten Europ&auml;er -, die in spanischen Atapuerca entdeckt wurden, zeigen, dass diese Kannibalen waren, <em>&quot;denen besonders das Fleisch von Kindern und Jugendlichen mundete&quot;</em>, schreibt <a target="_blank" href="http://www.lefigaro.fr/sciences/2009/06/22/01008-20090622ARTFIG00372-les-premiers-europeens-etaient-ils-cannibales-.php"><em>Le Figaro</em></a>. <em>&quot;Hier liegt die erste Form von dokumentiertem Kannibalismus vor, was nicht hei&szlig;en soll, dass es wirklich die erste war&quot;</em>, unterstreicht einer der Leiter der Ausgrabungen. Die 800.000 Jahre alten &Uuml;berreste stammen vom Homo Antecessor, der vor dem Neandertaler und dem Homo Sapiens lebte. Die Zeichen von Einstichen und von Zerlegung auf den Fossilien zeige, dass es sich <em>&quot;um einen gastronomischen und nicht rituellen Kannibalismus gehandelt habe&quot;</em>, pr&auml;zisiert die Zeitung.</p>

<p>&nbsp;</p> <p></p></p>]]></description><pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:17:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">33641</guid></item>
</channel></rss>