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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Energie]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Energie | Schiefergas steht tief im Kurs (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs</link><description><![CDATA[Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 12:27:53 +0100</pubDate><guid>1954911</guid></item>
<item><title>Libyen | Ermittlungen gegen europäische Ölfirmen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1776781-ermittlungen-gegen-europaeische-oelfirmen</link><description><![CDATA[<p>Libyens Nationaler &Uuml;bergangsrat ermittelt &uuml;ber &Ouml;lvertr&auml;ge, die in den letzten Jahren des Gaddafi-Regimes mit ausl&auml;ndischen Firmen abgeschlossen wurden, so <a href="http://www.corriere.it/esteri/12_aprile_09/libia-cnt-inchiesta-compagnie-petrolifere-straniere-gheddafi_d2e4cc20-825f-11e1-9c86-d5f7abacde61.shtml" target="_self">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die mutma&szlig;liche Bestechung libyscher Beamter von 2008 bis 2011 und betreffen unter anderen zwei der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Energiekonzerne, die italienische ENI und den Franzosen Total.</p>
<p>Die Ermittlungen starteten eine Woche nachdem die US-Wertpapieraufsichtsbeh&ouml;rde ein &auml;hnliches Verfahren eingeleitet hatte. Falls sie &uuml;berf&uuml;hrt werden, m&uuml;ssten die Firmen mit massiven Geldstrafen rechnen. Zudem w&uuml;rden ihre aktuellen und zuk&uuml;nftigen Vertr&auml;ge mit der neuen Regierung f&uuml;r null und nichtig erkl&auml;rt. <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303815404577331802347989804.html" target="_self">Nach Angaben des <em>Wall Street Journal</em></a> wirft die Untersuchung &bdquo;einen Schatten auf die Ambitionen der Firmen, ihre Aktivit&auml;ten in dem Land mit den gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lreserven Afrikas auszubreiten&ldquo;.</p>
<p>Insbesondere ENI war unter Muammar Gaddafi der gr&ouml;&szlig;te Betreiber in Libyen und gelangte nach dem Regimewechsel schnell wieder zu seiner F&uuml;hrungsposition, mit einem laufenden Produktionsanteil von rund 14 Prozent. Das Unternehmen wollte diese Zahl in den n&auml;chsten zehn Jahren durch geplante Investitionen &uuml;ber 30 Milliarden Dollar verdoppeln.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:29:01 +0100</pubDate><guid>1776781</guid></item>
<item><title>Deutschland | Sonnenuntergang in der Solarwirtschaft (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1742572-sonnenuntergang-der-solarwirtschaft</link><description><![CDATA[Das Unternehmen war einer der Motoren der deutschen Energiewende: Mit dem Solarzellenhersteller Q-Cells rutscht das vierte und symbolträchtigste Solarunternehmen in die Pleite. Schuld ist der Konkurrenzdruck aus China, aber auch die Berliner Förderpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:57:58 +0100</pubDate><guid>1742572</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Schottland - vom Armenhaus zum Ölscheich (The Observer, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1710881-schottland-vom-armenhaus-zum-oelscheich</link><description><![CDATA[Schottland soll im Jahr 2014 über seine Unabhängigkeit abstimmen. Seine zukünftigen Eigentumsrechte an den Erdölvorkommen in der britischen Nordsee könnten es dann zu einem der reichsten Länder der Welt machen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:38:24 +0100</pubDate><guid>1710881</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Turbulenzen wegen deutscher Windräder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1678821-turbulenzen-wegen-deutscher-windraeder</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polen f&uuml;rchten deutschen Windstrom&ldquo;, <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:energiewende-polen-fuerchten-deutschen-windstrom/70012788.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self">titelt die <em>Financial Times Deutschland</em></a>. Die Hamburger Wirtschaftszeitung berichtet, dass die s&uuml;dlichen, energiehungrigen Bundesl&auml;nder seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im letzten Jahr unter einem latenten Strommangel leiden. Dieser wird zunehmend durch Energielieferungen aus Windstrom aus Norddeutschland ausgeglichen.</p>
<p>Einziges Problem: An st&uuml;rmischen Tagen mit starkem Stromaufkommen sind die Trassen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Richtung S&uuml;den rasch &uuml;berfordert. Der Strom weicht dann automatisch in die benachbarten Netze Polens und Tschechiens aus. Da die Leitungen dort aber auf einen stetigen und berechenbaren Zufluss ausgelegt sind, kommt es auch dort zu &Uuml;berlastungen. Polen will deshalb Phasenschieber installieren, damit nur noch so viel Strom ins Land kommt, wie gerade n&ouml;tig. Deutschland m&uuml;sste dann immer wieder Windanlagen abschalten und, um den S&uuml;den trotzdem weiter zu versorgen, Atomstrom aus Frankreich zu importieren...</p>
<p>Versch&auml;rfen k&ouml;nnten sich die Schwierigkeiten noch, wenn auch Tschechien Polen folgen wird, um sein eigenes Netz zu sch&uuml;tzen, schreibt die <em>FTD</em>. Derzeit jedoch &uuml;berlegt das kleine Land, dass einer der gr&ouml;&szlig;ten Stromexporteure der EU ist,&nbsp; 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau seines eigenen Netzes zu investieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:27:22 +0100</pubDate><guid>1678821</guid></item>
<item><title>POLEN | Der geplatzte Traum vom Schiefergas</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1670671-der-geplatzte-traum-vom-schiefergas</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wir haben ein Problem: Das Gas ist verdampft.&ldquo; So <a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=403917" target="_self">kommentiert die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> den Bericht des Polnischen Geologischen Instituts (PIG) vom 21. M&auml;rz. Aus ihm geht hervor, dass die f&ouml;rderbaren Gasvorkommen in Polen sieben bis f&uuml;nfzehn Mal geringer ausfallen als <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590571-wird-polen-zum-zweiten-qatar" target="_self">urspr&uuml;nglich angenommen</a>: Sie betragen nunmehr zwischen 346 und 768 Milliarden Kubikmeter.</p>
<p>In den 2011 erstellten Gutachten der US-amerikanischen Energieaufsichtsbeh&ouml;rde (Energy Information Administration, kurz: EIA) war von ca. 5,3 Billionen Kubikmetern polnischen Gasvorkommens die Rede. Die neuen Zahlen k&ouml;nnten Polens Hoffnungen auf eine Energieunabh&auml;ngigkeit von Russland zunichtemachen. Zumal es sich ausgerechnet hatte, in den kommenden 300 Jahren kein russisches Gas mehr einf&uuml;hren zu m&uuml;ssen.</p>
<p>Auch wenn die polnischen Gasvorkommen trotzdem bis zu 1,92 Billionen Kubikmeter betragen, droht der Bericht &bdquo;die Investitions-Euphorie polnischer und internationaler Unternehmen im Keim zu ersticken&ldquo;, <a href="http://blog.rp.pl/romanski/2012/03/21/gazu-mniej-ale-wystarczy/" target="_self">bef&uuml;rchtet <em>Rzeczpospolita</em></a>. Schlie&szlig;lich geht es &bdquo;um riesige Geldsummen f&uuml;r F&ouml;rderlizenzen und Probebohrungen&ldquo;, pr&auml;zisiert die Zeitung. Um mit einer positiven Meldung abzuschlie&szlig;en, berichtet das konservative Blatt, dass:</p>
<blockquote><p>Polen [dadurch] zwar nicht zum weltweit f&uuml;hrenden Gas-Exporteur wird, seine best&auml;tigten und als f&ouml;rderbar erkl&auml;rten [Gasvorkommen] aber sehr wohl ausreichen, um den Gasbedarf [des Landes] f&uuml;r einen Zeitraum von 35 bis 65 Jahren vollst&auml;ndig zu decken! Und daran war noch vor wenigen Jahren kaum zu denken.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:28:02 +0100</pubDate><guid>1670671</guid></item>
<item><title>Afrika | Biokraftstoffe machen nicht satt (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1633651-biokraftstoffe-machen-nicht-satt</link><description><![CDATA[Um die Standards für die Entwicklung von Biokraftstoffen zu erfüllen, streiten sich die Europäer um Millionen Hektar Land in Afrika. Dort wollen sie Pflanzen anbauen, die sie zur Herstellung der Treibstoffe benötigen. Jedoch auf Kosten der Nahrungspflanzen, beklagen regierungsunabhängige Organisationen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:07:07 +0100</pubDate><guid>1633651</guid></item>
<item><title>Ölsand | EU macht Kniefall vor der Erdöl-Lobby (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1569161-eu-macht-kniefall-vor-der-erdoel-lobby</link><description><![CDATA[Der Vorschlag der EU-Kommission, neue Standards für CO2-Emissionen aus der Gewinnung von Kraftstoff aus Ölsand einzuführen ist unter anderem am Veto aus London und Den Haag gescheitert. Dennoch sei es nicht zu spät, noch im Interesse der Allgemeinheit zu handeln, meint Trouw. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:17:58 +0100</pubDate><guid>1569161</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Frankreichs AKW werden nachgebessert</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1354611-frankreichs-akw-werden-nachgebessert</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Kernkraft: 10 Milliarden, um maximale Sicherheit zu gew&auml;hrleisten&rdquo;, <a href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2012/01/03/04016-20120103ARTFIG00594-les-prescriptions-de-l-asn-pour-renforcer-les-centrales.php" target="_self">titelt <em>Le Figaro</em></a>. Am Vortag lie&szlig; die staatliche Aufsichtsbeh&ouml;rde ASN verlauten, dass &ldquo;die franz&ouml;sischen Reaktoren keine gravierenden M&auml;ngel aufweisen, aber nachgebessert werden m&uuml;ssen&rdquo;. Die ASN forderte zwar keine einzige &ldquo;sofortige Stilllegung&rdquo; der insgesamt 58 franz&ouml;sischen Reaktoren, jedoch aber &ldquo;eine schnellstm&ouml;gliche Verbesserung der Widerstandsf&auml;higkeit der Anlagen bei Extremsituationen.&rdquo; Ziel sei es, die Meiler besser &ldquo;gegen kombinierte Risiken wie au&szlig;ergew&ouml;hnliche Naturkatastrophen oder l&auml;ngeren Ausfall der Stromzufuhr oder K&uuml;hlaggregate zu sch&uuml;tzen&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Le Figaro</em>.</p>
<p>Die Betreiber des gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Nuklearparks m&uuml;ssen nun der ASN bis zum 30. Juni ihre Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung des Krisenmanagements, der Kommunikation, des Schutzes der Generatoren und Wasserversorgung vorlegen, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/planete/article/2012/01/03/nucleaire-toutes-les-demandes-de-l-asn-seront-respectees_1625190_3244.html#ens_id=1504462" target="_self">berichtet <em>Le Monde</em></a>. Weiterhin fordert die ASN bis 2014 die Schaffung einer &ldquo;nuklearen Eingreiftruppe, die binnen 24 Stunden mit Menschen und Material am Ungl&uuml;cksort aktiv werden kann&rdquo;, f&uuml;hrt das Blatt aus.</p>
<p>Die Kosten der Nachbesserungen, die vor der Fukushima-Katastrophe im M&auml;rz 2011 noch auf 40 Milliarden Euro gesch&auml;tzt wurden, wurden vom franz&ouml;sischen Energieriesen EDF auf 50 Milliarden Euro nach oben korrigiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:35:40 +0100</pubDate><guid>1354611</guid></item>
<item><title>Niederlande | Das zweite Atomkraftwerk wird warten müssen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1323711-das-zweite-atomkraftwerk-wird-warten-muessen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Zunehmende Zweifel &uuml;ber den Bau von Borssele II&quot;, <a href="http://www.nrc.nl/" target="_self"><em>k&uuml;ndigt das NRC Handelsblad an</em></a>. Es wurde beschlossen, den Bau des zweiten Atomkraftwerks des Landes durch die Firma Delta zu verschieben. Grund daf&uuml;r ist insbesondere die Zur&uuml;ckhaltung der beiden Partner, der deutschen RWE und der franz&ouml;sischen EDF, sich an dem Projekt zu beteiligen. Ohne sie wird es Delta schwerfallen, die auf 4,5 Milliarden Euro gesch&auml;tzten Kosten f&uuml;r den Bau zu tragen. In einem Editorial ruft das <em>NRC</em> die Regierung dazu auf, &quot;andere Wege f&uuml;r die notwendige Diversifizierung der Energie&quot; zu finden, &quot;nat&uuml;rlich soweit m&ouml;glich im Rahmen einer europ&auml;ischen Kooperation. [...]&nbsp; Es ist schwer vorstellbar, dass dies umweltfreundlich und zugleich ohne Atomenergie durchzuf&uuml;hren ist&quot;. In einem <a href="http://www.nrc.nl/nieuws/2011/12/21/69-hoogleraren-in-nrc-plan-borssele-ii-is-te-wankel/" target="_self"><em>offenen Brief</em></a> pl&auml;dieren hingegen 69 Professoren gegen das Kraftwerk: Es sei &quot;unn&ouml;tig, unbezahlbar, unrentabel und nicht nachhaltig&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:30:04 +0100</pubDate><guid>1323711</guid></item>
<item><title>Erdgas | Mit Nord Stream betritt Gazprom Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147791-mit-nord-stream-betritt-gazprom-europa</link><description><![CDATA[<p>Am 8. November wurde die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/639511-deutsch-russisches-treffen-auf-hoher-see" target="_self">Erdgasleitung Nord Stream</a> zwischen den russischen Erdgasvorkommen und Deutschland in Betrieb genommen. Dies kennzeichne &ldquo;einen neuen Schritt in der Strategie von Gazprom&rdquo;, <a href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2011/11/07/gazprom-s-affirme-en-acteur-global-de-l-energie_1599932_3234.html" target="_self">hei&szlig;t es in <em>Le Monde</em></a>: Das Unternehmen wolle gleichzeitig &ldquo;mit den Europ&auml;ern kooperieren und die eigene Schl&uuml;sselrolle in der Erdgasversorgung des Alten Kontinents verst&auml;rken&rdquo;.</p>
<p>Nord Stream ist das Resultat einer Industriepartnerschaft zwischen dem russischen Gasgiganten und den gro&szlig;en europ&auml;ischen Konzernen (E.ON, BASF, GDF Suez, Gasunie), hat aber auch eine au&szlig;erordentliche politische Tragweite, wie die Tageszeitung betont. Der Verlauf der Pipeline &ldquo;ist an sich schon eine Herausforderung an Polen und die drei baltischen Staaten: Indem sie unter der Ostsee verl&auml;uft, &uuml;bersieht sie bewusst diese vier EU-Mitgliedsstaaten&rdquo;. Gazprom ist auch in das europ&auml;isch-russische Konsortium South Stream eingebunden, das wiederum die Ukraine umgeht. Somit gelingt es Gazprom nicht, &ldquo;sein Image als bewaffneter Arm Russlands loszuwerden&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Le Monde</em> weiter.</p>
<p>Dabei, so <a href="http://www.newsweek.pl/" target="_self"><em>Newsweek Polska</em></a>, t&auml;usche sich der russische Ministerpr&auml;sident Wladimir Putin, &ldquo;wenn er denkt, dass er der europ&auml;ischen Politik durch die Erdgasleitung unter der Ostsee etwas vorschreiben kann&rdquo;. Im Gegenteil, der Westen wird &ndash; dank Nord Stream &ndash; mehr Einfluss auf die Politik des Kreml bekommen. Warum? Weil, wie die polnische Wochenzeitschrift erkl&auml;rt, die deutschen und russischen Unternehmen ein und dasselbe Ziel verfolgen: &ldquo;den europ&auml;ischen Gasmarkt beherrschen&rdquo;. Gazproms Absichten seien ambitioniert und weitsichtig: Der franz&ouml;sische und der britische Markt sollen erobert und &uuml;ber South Stream auch &Ouml;sterreich und der Balkan mit Erdgas beliefert werden. Doch dadurch wird Russland immer &ldquo;abh&auml;ngiger von der Zusammenarbeit mit den europ&auml;ischen Unternehmen&rdquo; und wird sich, wenn auch nur widerwillig, den EU-Vorschriften beugen m&uuml;ssen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:54:12 +0100</pubDate><guid>1147791</guid></item>
<item><title>Polen | Schiefergas schafft Arbeitsplätze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1096161-schiefergas-schafft-arbeitsplaetze</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Schiefergas sorgt bereits f&uuml;r gut bezahlte Arbeit&rdquo;, <a href="http://gospodarka.dziennik.pl/praca/artykuly/363292,gaz-z-lupkow-juz-zaczal-dawac-prace-i-swietnie-za-nia-placi.html" target="_self">begeistert sich die Warschauer Zeitung <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a>. Polen verf&uuml;gt &uuml;ber die <a href="http://www.eia.gov/analysis/studies/worldshalegas/" target="_self">gr&ouml;&szlig;ten gesch&auml;tzten Vorkommen an Schiefergas</a> in Europa, so dass hier in den letzten Monaten ein regelrechter &ldquo;Gasrausch&rdquo; stattfand. Mehrere internationale Unternehmen und Gesellschaften aus dem Land selbst haben begonnen, nach den Vorkommen zu suchen und haben erste Tests durchgef&uuml;hrt. Ende August erfolgte in Łebień in der N&auml;he von Danzig mit Erfolg eine erste Probebohrung.</p>
<p>&ldquo;Unternehmen, die nach unkonventionellem Erdgas sch&uuml;rfen, bezahlen Fachleute teuer, besch&auml;ftigen viele Menschen und investieren gro&szlig;e Summen in Ausr&uuml;stung&rdquo;, schreibt die Businesszeitung. Experten zufolge ist f&uuml;r jede Probebohrung ein 35-k&ouml;pfiges Team erforderlich. Das bedeutet, dass f&uuml;r die geplanten Tausend Probebohrungen 35.000 Arbeiter gebraucht werden. Es werden jedoch Zehntausende Menschen mehr Arbeit finden, da auch Unterkunft, Verpflegung und Analysen erforderlich sind. <em>DGP</em> zufolge wird dieser &ldquo;neue Industriezweig&rdquo; Arbeit f&uuml;r rund 100.000 Menschen bieten. Die besten Spezialisten werden bis zu 40.000 Zloty (10.000 Euro) monatlich verdienen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:39:28 +0100</pubDate><guid>1096161</guid></item>
<item><title>Spanien | Ja zur Atomkraft, aber bitte nicht bei uns (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1021701-ja-zur-atomkraft-aber-bitte-nicht-bei-uns</link><description><![CDATA[Die Regierung sagt nein zur Atomkraft, kein AKW wurde in den letzten 20 Jahren gebaut. Und dennoch wächst Spaniens Atomindustrie, mit Hilfe der Regierung, vor allem in Entwicklungsländern. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 04 Oct 2011 16:43:33 +0100</pubDate><guid>1021701</guid></item>
<item><title>Gas | EU-Razzien gegen Gazprom-Partner</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1004881-eu-razzien-gegen-gazprom-partner</link><description><![CDATA[<p>&quot;Machtkampf um Gaskartell&quot;, titelt <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/696915/Energiepolitik_Machtkampf-um-Gaskartell?from=simarchiv" target="_self"><em>Die Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung berichtet &uuml;ber den j&uuml;ngsten Clash zwischen dem Kreml und der EU-Kommission im Bereich der Energiepolitik. Am 27. September durchsuchten europ&auml;ische Beamte die B&uuml;ros von rund zwei Dutzend Gasunternehmen in zehn EU-Staaten. Die <a href="http://ec.europa.eu/energy/observatory/gas/doc/qregam_2" target="_self"><em>Razzien</em></a> sollten aufdecken, wie der russische Energiekonzern Gazprom systematisch die Regeln des europ&auml;ischen Binnenmarkts verletzt, um den Zugang f&uuml;r kleinere Konkurrenten zu versperren. </p>
<p>&quot;Wie EU-Beamte die Computer von Yury Kaluzhsky, dem Vizepr&auml;sidenten von EuRoPol Gaz (die zu 48 Prozent Gazprom geh&ouml;rt) beschlagnahmen&hellip;unbezahlbar&quot;, freut sich ein Informant der Warschauer Gazeta Wyborcza. Wenn sich der Verdacht der Marktmanipulation best&auml;tigt, drohen Energieunternehmen wie German RWE oder E.on Geldstrafen von rund 10 Prozent ihres Jahresumsatzes.</p>
<p>&quot;Europas Abh&auml;ngigkeit von Gazprom w&auml;chst&quot;, bedauert <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,10374096,Nalot_na_Gazprom.html" target="_self"><em>GW</em></a>. Au&szlig;erdem werde Gazprom Ende des Jahres die Pipeline &quot;North Stream&quot;&nbsp; nach Deutschland in Betrieb nehmen und mit dem Bau der Pipeline &quot;South Stream&quot; bald das &quot;Gasmonopol&quot; in Zentraleuropa innehaben. &quot;Wo ist da die gro&szlig;e &Uuml;berraschung?&quot;, fragt sich <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/696885/Mehr-Unabhaengigkeit-von-Russland-gibt-es-nicht-gratis" target="_self"><em>Die Presse</em></a>. &quot;Bislang sind s&auml;mtliche Alternativen zu teuer. Der Klimaschutz erfordert die Abschaltung von Kohlekraftwerken und die Katastrophe in Fukushima verpasste der 'Renaissance der Atomkraft' einen D&auml;mpfer&quot;.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:06:06 +0100</pubDate><guid>1004881</guid></item>
<item><title>Mittelmeer | Gasstreit vor der Explosion</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/968991-gasstreit-vor-der-explosion</link><description><![CDATA[<p>Am 19. September hat die Gasgesellschaft &ldquo;Nobel Energy mit Bohrungen auf der Bohrinsel Aphrodite vor der [Ost-]K&uuml;ste Zyperns&rdquo; begonnen, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=211944&amp;-V=articles" target="_self">berichtet <em>Politis</em></a>. In ihrem Artikel schreibt die Tageszeitung, dass die Exploration im Mittelmeer &bdquo;in 15 bis 20 Tagen erste Ergebnisse liefern wird&ldquo;. Der Beginn der Erkundung durch das texanische Unternehmen in dem umstrittenen Gebiet versch&auml;rft die Spannungen zwischen Zypern und der T&uuml;rkei. Denn Zypern will hier gemeinsam mit Israel Erdgas f&ouml;rdern. </p>
<p>Der Tageszeitung <em>Zaman</em> zufolge warnte der t&uuml;rkische Energieminister, dass t&uuml;rkische Explorationsschiffe von der Marine des Landes begleitet werden k&ouml;nnten, um selbst in dem Gebiet Untersuchungen durchzuf&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:20:34 +0100</pubDate><guid>968991</guid></item>
<item><title>Rumänien | Die Müllentsorgung, ein radioaktives Thema (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/928811-die-muellentsorgung-ein-radioaktives-thema</link><description><![CDATA[In der Nähe des Schwarzen Meeres steht seit 1996 das einzige Atomkraftwerk Rumäniens. Doch der Standort der Deponie für die radioaktiven Abfälle beunruhigt die Einwohner, die die Folgen einer möglichen Katastrophe fürchten. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:49:01 +0100</pubDate><guid>928811</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Atommacht im Kern Europas</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/927791-atommacht-im-kern-europas</link><description><![CDATA[<p>Genau zu dem Zeitpunkt, da mehrere europ&auml;ische L&auml;nder ihre Entscheidung f&uuml;r die Atomkraft wieder in Frage stellen, schickt sich die Tschechische Republik dazu an, eine &bdquo;Supermacht&ldquo; der Kernkraft zu werden. &bdquo;Der Staat will neue Atomkraftwerke bauen&ldquo;, <a target="_self" href="http://byznys.ihned.cz/zpravodajstvi-cesko/c1-52783660-z-ceska-bude-atomova-velmoc-stat-do-50-let-pocita-s-desitkou-jadernych-elektraren">titelt die Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</a> &uuml;ber den Vorschlag des Industrie- und Handelsministers, die Atomstromproduktion bis 2060 zu verf&uuml;nffachen. Der Anteil der Kernkraft an der Elektrizit&auml;tserzeugung des Landes w&uuml;rde somit von heute 30 Prozent (durch die Kraftwerke in Temel&iacute;n und Dukovany) auf &uuml;ber 80 Prozent in 50 Jahren ansteigen.</p>
<p>Dem Plan des Ministers zufolge soll die Atomkraft die Kohle ersetzen und die Abh&auml;ngigkeit von russischem Erd&ouml;l und Erdgas reduzieren. Wird die Tschechische Republik also zum &bdquo;Atomkern Europas?&ldquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-52787280-jaderne-srdce-evropy">fragt die Zeitung</a> und erkl&auml;rt, dass diese neue Auffassung genau das Gegenteil der Einstellung Deutschlands ist, wo nach der Katastrophe von Fukushima in Japan beschlossen wurde, bis 2022 ganz auf Atomkraft zu verzichten, und heute auf erneuerbare Energien gesetzt wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:48:07 +0100</pubDate><guid>927791</guid></item>
<item><title>Umwelt | Glühbirnenverbot: keine sehr helle Idee (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/901091-gluehbirnenverbot-keine-sehr-helle-idee</link><description><![CDATA[Ab 1. September werden herkömmliche Glühbirnen von mehr als 40 Watt vom Markt genommen. Doch wer hat eigentlich diese Änderung in unserem täglichem Leben verordnet?, fragt Dagens Nyheter. In den Ländern des Polarkreises wird diese Maßnahme eher widerwillig aufgenommen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 16:17:22 +0100</pubDate><guid>901091</guid></item>
<item><title>Libyen | Der Wettlauf ums Öl hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/882491-der-wettlauf-ums-oel-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>Der &bdquo;Wettlauf um Libyens &Ouml;l&ldquo; ist bereits in vollem Gange, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/687686/Wettlauf-um-Libyens-Oel?direct=634545&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=103">stellt Die Presse fest</a>. Die Tageszeitung aus Wien erkl&auml;rt, dass bereits Kontakte mit den Rebellen gekn&uuml;pft worden seien, um sich k&uuml;nftige Vertr&auml;ge zu sichern. W&auml;hrend chinesische Firmen f&uuml;rchten, die Rebellen k&ouml;nnten sie &bdquo;f&uuml;r die Unt&auml;tigkeit ihrer Regierung strafen&ldquo;, zitiert das Blatt einen deutschen Unternehmer, der keine Konsequenzen aufgrund der Stimmenthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat bef&uuml;rchtet: &bdquo;Kanzlerin Merkel hat das ziemlich gut ausgeb&uuml;gelt.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.handelsblatt.com">Das Handelblatt bef&uuml;rchtet</a> im Gegenteil, dass Deutschlands Position beim Wettlauf &bdquo;um den libyschen &Ouml;lschatz&ldquo; gef&auml;hrdet sei. F&uuml;r das deutsche Wirtschaftsblatt ist die T&uuml;rkei, die den Rebellen 300 Millionen Dollar zur Verf&uuml;gung stellen will, der &bdquo;Etappensieger.&ldquo; Italiens Firmen, welche &bdquo;die F&ouml;rderanlagen in Libyen gebaut haben&ldquo;, st&uuml;nden ebenfalls gut da, doch Frankreich Staatschef Nicolas Sarkozy &bdquo;will das so nicht akzeptieren&ldquo;. Deutschlands Energieriesen &bdquo;haben es dagegen schwer&ldquo;. Weil die Regierung den Rebellen die Unterst&uuml;tzung verweigerte, &bdquo;verdarb sie der deutschen Industrie den Start.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:56:54 +0100</pubDate><guid>882491</guid></item>
<item><title>Fossile Energien | Die Kohle ist im Kommen (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/834261-die-kohle-ist-im-kommen</link><description><![CDATA[Die Katastrophe in Fukushima hat das Interesse an der Kernkraft gedämpft. Da die erneuerbaren Energien den Energiebedarf des alten Kontinents nicht decken können, wenden die europäischen Länder sich wieder dem ältesten und billigsten Brennstoff zu, der jedoch auch die Umwelt stark belastet. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 04 Aug 2011 16:35:12 +0100</pubDate><guid>834261</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Der Atomindustrie geht es noch ganz gut</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/727211-der-atomindustrie-geht-es-noch-ganz-gut</link><description><![CDATA[<p>100 Tage nach dem Reaktorunfall von Fukushima widmet sich <a href="http://www.latribune.fr/" target="_self"><em>La Tribune</em></a> dem &bdquo;Europa, das 'Ja' zur Atomkraft sagt&ldquo;. Das Wirtschaftsblatt notiert: &bdquo;Zwar bewegen sich Deutschland, die Schweiz und Italien auf einen Atomausstieg zu, doch in zahlreichen anderen L&auml;ndern ist das nicht der Fall&ldquo;, beispielsweise in Frankreich, Gro&szlig;britannien, Finnland, den Niederlanden und Polen, wo derzeit neue Reaktoren im Bau sind. Dennoch, schreibt die Zeitung, &bdquo;bleibt die Sicherheit in den Augen der Menschen das Problem Nummer eins.&ldquo; W&auml;hrend die siebenundzwanzig EU-Staaten im Begriff sind, ihre Anlagen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/674061-stresstests-fuer-nichts" target="_self">Stresstests</a> zu unterziehen, meint EU-Energie-Kommissar G&uuml;nther Oettinger, dass &bdquo;wir Investitionen zur Modernisierung unserer Anlagen nicht vermeiden werden k&ouml;nnen. Die Industrie muss f&uuml;r die Kosten aufkommen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 12:14:43 +0100</pubDate><guid>727211</guid></item>
<item><title>Debatte | Rom-Berlin, die neue Anti-Atom-Achse (Corriere della Sera, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/719811-rom-berlin-die-neue-anti-atom-achse</link><description><![CDATA[Erst der Atomausstieg Deutschlands, dann die Ablehnung einer Rückkehr zur Atomenergie in Italien: Dieser Sinneswandel zweier EU-Gründungsmitglieder könnte die übrigen Mitgliedsstaaten dazu bewegen, sich endgültig von der Kernkraft zu verabschieden und künftig auf erneuerbare Energien zu setzen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 17:21:52 +0100</pubDate><guid>719811</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Zur Sicherheit nach Brüssel (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/703821-zur-sicherheit-nach-bruessel</link><description><![CDATA[Die nukleare Sicherheit darf nicht allein in den Händen der Mitgliedsstaaten liegen, meint Respekt. Eine gemeinsame Aufsicht würde den Anhängern der Kernenergie einerseits zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Andererseits wäre so der Einfluss der Energieriesen auf die Politik eingeschränkt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 17:46:39 +0100</pubDate><guid>703821</guid></item>
<item><title>Erneuerbare Energien | Desertec profitiert vom Atomausstieg (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/701051-desertec-profitiert-vom-atomausstieg</link><description><![CDATA[Deutschland und die Schweiz steigen aus der Atomkraft aus, und überall in Europa wird die Kernenergie in Frage gestellt. Projekte für erneuerbare Energien profitieren davon, wie beispielsweise das Projekt eines deutschen Konsortiums in Nordafrika: „Desertec“. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 17:23:25 +0100</pubDate><guid>701051</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Schiefergasförderung verursacht Erdbeben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/688281-schiefergasfoerderung-verursacht-erdbeben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kleines Beben in Blackpool, gro&szlig;er Schock f&uuml;r Englands Energiepolitik&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/news/science/small-earthquake-in-blackpool-major-shock-for-uks-energy-policy-2291597.html" target="_self">titelt <em>The Independent</em></a>, nachdem die F&ouml;rderung auf von Schiefergas in der Grafschaft Lancashire im Nordwesten des Landes, das erste Projekt dieser Art, nach einem zweiten Erdbeben ausgesetzt werden musste. Nach dem Beben von 2,3 auf der Richterskala im April wurde ein weiteres von 1,5 am 27. Mai im Badeort Blackpool gemessen, &bdquo;genau zu dem Zeitpunkt, als das Energieunternehmen Cuadrilla Resources Fl&uuml;ssigkeiten mit hohem Druck in die Erde pumpte, um das Gas-Gestein zu sprengen&ldquo;. Die unter dem Namen &bdquo;Fracking&ldquo; bekannte Tiefbohrtechnik des Einspritzens von Fl&uuml;ssigkeit, um Risse im Gestein zu erzeugen, ist h&ouml;chst umstritten und in Frankreich oder dem US-Staat Pennsylvania verboten. In dem US-Staat stellt Schiefergas 45 Prozent der Gasversorgung dar. In den USA wurden Menschen gefilmt, &bdquo;die in der N&auml;he von Bohrstandorten lebten und mit Methan verunreinigtes Leitungswasser in entz&uuml;ndeten&ldquo;, berichtet die Tageszeitung aus London und schreibt, dass &bdquo;diese Bohrtechnik kleinere Erdbeben verursachen kann&ldquo;. Laut Angaben der Cuadrilla Ressources k&ouml;nnte der Standort im Lancashire <a href="http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-11175386" target="_self">bis zu 10 Prozent der britischen Gasversorgung produzieren</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:26:47 +0100</pubDate><guid>688281</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Und was kommt nach dem Ausstieg? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/687001-und-was-kommt-nach-dem-ausstieg</link><description><![CDATA[Deutschland wird spätestens 2022 aus der Atomkraft ausgestiegen sein? Angela Merkels Entscheidung erfreut natürlich die Atomkraftgegner, doch sie wirft auch viele Fragen für die Zukunft auf, wie in der deutschen Presse zu lesen ist. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 31 May 2011 16:41:42 +0100</pubDate><guid>687001</guid></item>
<item><title>Norwegen | Keine Präferenz mehr für nationales Erdöl?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/686831-keine-praeferenz-mehr-fuer-nationales-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Die Angelegenheit ist kompliziert und f&uuml;r die norwegische Regierung etwas peinlich. Seit zwei Jahren, <a href="http://www.aftenposten.no/okonomi/innland/article4135762.ece" target="_self">so erkl&auml;rt <em>Aftenposten</em></a>, fordert die Europ&auml;ische Freihandelsassoziation (<a href="http://www.efta.int/about-efta/the-efta-states.aspx" target="_self">EFTA</a>) von Norwegen, es soll seine Gesetzgebung &auml;ndern und die in Norwegen agierenden Erd&ouml;lunternehmen nicht mehr dazu zwingen, auch in Norwegen ihren Sitz zu haben. Zur EFTA geh&ouml;ren vier L&auml;nder, die nicht Mitglied der EU sind, und davon wiederum geh&ouml;ren drei (Norwegen, Liechtenstein und Island) zum Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum (EWR), was ihnen Zugang zu den Vorteilen und Verpflichtungen des Europ&auml;ischen Binnenmarkts gibt. Doch, wie die Tageszeitung aus Oslo titelt, w&auml;hrend auch Br&uuml;ssel die &Auml;nderung des Gesetzes verlangt, hat die norwegische Regierung diese Forderungen dem Parlament immer enthalten. Die Reform sollte am 31. Mai der Energie- und Umweltkommission des Parlaments vorgelegt anstatt von allen Abgeordneten debattiert zu werden. Das Thema Erd&ouml;l, der wesentliche Rohstoff des Landes, ist um so heikler, da die Regionen, die von einem eventuellen Abzug der Erd&ouml;lunternehmen betroffen sind, im hohen Norden liegen, wo das Geld aus der &Ouml;lbranche f&uuml;r die Entwicklung unerl&auml;sslich ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 31 May 2011 13:13:12 +0100</pubDate><guid>686831</guid></item>
<item><title>Deutschland | Atomausstieg 2022</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/683391-atomausstieg-2022</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nur noch 10 Jahre Atomkraft&ldquo;, titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> in Reaktion auf den Bericht der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565821-merkel-und-die-akweisen">Ethikkommission</a> , die Angela Merkel nach der Atomkatastrophe von Fukushima ins Leben gerufen hatte. In ihrem <a target="_self" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/__Anlagen/2011/05/2011-05-30-abschlussbericht-ethikkommission,property=publicationFile.pdf">Bericht</a> , dem sich die Regierungskoalition bereits angeschlossen hat, empfehlen die Experten, die 17 deutschen AKW bis sp&auml;testens 2022 abzuschalten, angefangen bei den 7 &auml;ltesten Meilern, die bereits nicht mehr am Netz sind, und einen Reaktor im Interesse der Versorgungssicherheit in Reserve zu halten. Die Abschaltung der Kernkraftwerke, die heute 22 Prozent des deutschen Energiebedarfs decken, soll keinem klaren Zeitplan folgen, sondern sich nach kerntechnischen Risiken und dem Ausbau erneuerbarer Energien richten. F&uuml;r die M&uuml;nchner Tageszeitung hat die Kommission ganze Arbeit geleistet: &bdquo;Zum einen hat sie [&hellip;] einen sachlichen Diskurs &uuml;ber die Kernenergie organisiert, wie es ihn so noch nicht gegeben hat. [&hellip;] Zum anderen hat sie weit &uuml;ber den Atomausstieg hinausgeblickt. Der Kreis hat sich weniger um die Abschaltung von Meilern gek&uuml;mmert als vielmehr um den Prozess, der damit angesto&szlig;en wird. Schlie&szlig;lich wird mit dem Verzicht auf die Kraftwerke alleine dieses Land noch nicht gl&uuml;cklich.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 12:28:23 +0100</pubDate><guid>683391</guid></item>
<item><title>Debatte | Regelt die Atomkraft, nicht Bananen! (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/677591-regelt-die-atomkraft-nicht-bananen</link><description><![CDATA[Die EU harmonisiert die Regelungen zu Obst und Gemüse aber nicht zur Kernenergie. Nach Fukushima ist es absurd, dass die Mitgliedsstaaten weiterhin über Sicherheitsbestimmungen im Bereich der Kernenergie selbst entscheiden, klagt ein deutscher Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 16:05:19 +0100</pubDate><guid>677591</guid></item>
<item><title>Atomenergie | Stresstests für nichts?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/674061-stresstests-fuer-nichts</link><description><![CDATA[<p>Sind die Stresstests der 143 europ&auml;ischen Atommeiler nur ein PR-Gag, um die &Ouml;ffentlichkeit nach der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/564971-fukushima-werbung-fuer-die-atomkraft"><em>Katastrophe im Kraftwerk von Fukushima</em></a> wieder zu beruhigen? Schenkt man La Voix du Luxembourg Glauben, dann werden die am 1. Juni beginnenden Belastungstests, deren Ergebnisse w&auml;hrend des Europ&auml;ischen Rats am 9. Dezember ver&ouml;ffentlicht werden sollen, &quot;f&uuml;r nichts&ldquo; durchgef&uuml;hrt. Der Minimalkompromiss, auf den sich die Vertreter der Europ&auml;ischen Gruppe f&uuml;r nukleare Sicherheit und Abfallentsorgung <a target="_self" href="http://www.ensreg.eu/"><em>ENSREG</em></a>&nbsp;geeinigt haben, &quot;sieht gr&uuml;ndliche Sicherheitstests vor, um die Widerstandskraft der EU-Kraftwerke im Fall von m&ouml;glichen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hochwasser, sowie im Fall von menschlichem Versagen zu pr&uuml;fen&ldquo; wird ein Diplomat vom Blatt <a target="_self" href="http://www.wort.lu/wort/web/fr/europe_et_monde/articles/2011/05/151198/index.php"><em>zitiert</em></a>. Auf der anderen Seite h&auml;tten &quot;die Aufsichtsbeh&ouml;rden in ihrer Erkl&auml;rung betont,&nbsp; dass sie keine Kompetenz im Bereich der Terrorabwehr besitzen. Mit anderen Worten, es ist nicht viel von den Stresstests zu erwarten&ldquo;, meint die Zeitung abschlie&szlig;end.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 May 2011 11:41:15 +0100</pubDate><guid>674061</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Stresstest ohne Stress</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/661011-stresstest-ohne-stress</link><description><![CDATA[<p>Das Urteil der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565821-merkel-und-die-akweisen">Expertenkommission</a>, welche die Sicherheit der 17 Atommeiler in Deutschland nach der Fukushima-Katastrophe unter die Lupe genommen hat, ist gefallen: &bdquo;Einst&uuml;rzende Altbauten&ldquo;, <a target="_self" href="http://taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/flugzeugabstuerze-sind-nicht-mitgedacht/">wie die <em>Tageszeitung</em> titelt</a>. Mit anderen Worten, keiner der Reaktoren wird h&ouml;chsten Sicherheitsanforderungen gerecht. Doch selbst wenn sie einem Flugzeugabsturz nicht standhalten k&ouml;nnten, wird ihnen dennoch eine &bdquo;gro&szlig;e Robustheit&ldquo; bescheinigt. Das Ergebnis des Berichts  &ndash;  der keine klare Aussage f&auml;llt  &ndash;  sei zu relativieren, meint das Blatt aus Berlin, denn die Kommission, die in einer Rekordzeit von nur sechs Wochen die &bdquo;rational-fachliche&ldquo; Grundlage, f&uuml;r die Laufzeiten der bestehenden Meiler festlegen sollte, hatte nur auf Informationen der Atomindustrie zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. Bis jetzt stehe nicht fest, wie viele Meiler vom Netz gehen. <a target="_self" href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/stoerfall-beim-atomausstieg/">F&uuml;r die <em>TAZ</em> </a>war der Zweck der Kommission, &bdquo;Merkels Rolle r&uuml;ckw&auml;rts in der Frage des Atomausstiegs einen Schein von Wissenschaft und Moral zu verleihen.&ldquo; F&uuml;r die Zeitung besteht &bdquo;die Gefahr, dass die AKW-Lobby diesen eilig verfassten Bericht f&uuml;r ihre Zwecke nutzt.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 May 2011 13:27:55 +0100</pubDate><guid>661011</guid></item>
<item><title>Gas | Deutsch-russisches Treffen auf hoher See</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/639511-deutsch-russisches-treffen-auf-hoher-see</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Gute Freunde, gute Pipeline&rdquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/653720_Nord_Stream_juz_wybudowany.html" target="_self">titelt <em>Rzeczpospolita</em></a>, nach der Fertigstellung von <a href="http://www.nord-stream.com/en.html?no_cache=1" target="_self">Nord Stream</a>, eine 1224 Kilometer lange Unterwasser-Pipeline, die Russland und Deutschland &uuml;ber die Ostsee verbindet. Dank dieser Fernleitung wird &bdquo;Gazprom seine Gasexporte nach Europa um 20 Prozent steigern und dabei klassische Transitl&auml;nder wie die Ukraine und Weisrussland umgehen k&ouml;nnen&rdquo;. Die Russen konnten zwei der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Firmen (BASF und E.ON) dazu bewegen, in das Projekt mit einzusteigen und eine Starke Lobby aufzubauen, die auf der privaten Freundschaft zwischen Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (jetzt im Aufsichtsrat der Nord Stream t&auml;tig) und Russlands Premierminister Wladimir Putin basiert. &bdquo;Diese politische Lobby erwies sich als st&auml;rker als die Stimme mehrerer europ&auml;ischer L&auml;nder, die gegen den Bau der Ferngasleitung waren [aus geopolitischen und umweltsch&uuml;tzerischen Gr&uuml;nden], zu denen auch Polen geh&ouml;rte,&rdquo; beklagt die Warschauer Tageszeitung und betont, dass der Nord Stream eines der &bdquo;umstrittensten Investments war, die in den letzten Jahren in Europa get&auml;tigt wurden&rdquo;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 11:56:09 +0100</pubDate><guid>639511</guid></item>
<item><title>Zypern-Türkei | Ärger ums Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/612061-aerger-ums-erdoel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ankara bereitet eine territoriale Krise vor&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.politis-news.com/ ">schreibt Politis</a>. Die zypriotische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die TPAO, die staatliche t&uuml;rkische Mineral&ouml;lgesellschaft, versucht, Lizenzen zur Exploration und F&ouml;rderung von Erd&ouml;l im Mittelmeer zu bekommen. Doch unter den 11 betroffenen Zonen befindet sich der Block 4321, der f&uuml;r Zypern zu dessen ausschlie&szlig;licher Wirtschaftszone geh&ouml;rt. Ankara und Nikosia streiten seit einigen Jahren &uuml;ber die Abgrenzungen der AWZ, zumal seit 1974 die H&auml;lfte der Insel von den T&uuml;rken besetzt ist. Die Regierung Zypern denkt daran &quot;ihre Rechte vor der internationalen Justiz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Politis.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:00:13 +0100</pubDate><guid>612061</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Bukarest setzt auf den Kaukasus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604261-bukarest-setzt-auf-den-kaukasus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Warum Russland und die T&uuml;rkei Angst vor Rum&auml;nien haben&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/mapamond/de-ce-se-tem-rusia-si-turcia-de-romania-222755.html" target="_self">titelt die Rom&acirc;nia liberă</a> und stellt die Energie- und Milit&auml;rstrategie vor, die Bukarest im Kaukasus entwickelt hat. Den Erkl&auml;rungen der Tageszeitung zufolge ist Rum&auml;nien &quot;das einzige europ&auml;ische Land, das ein bilaterales Abkommen mit einem Land aus der Region geschlossen hat&ldquo;, n&auml;mlich Aserbaidschan. Durch dieses Abkommen soll insbesondere f&uuml;r das Erdgas aus dem Kaukasus eine neue Lieferstrecke eingerichtet werden, die die drei Gro&szlig;m&auml;chte am Schwarzen Meer &ndash; Russland, die Ukraine und die T&uuml;rkei &ndash; umgeht. Ein von der Bukarester Zeitung zitierter hoher Beamter des Verteidigungsministeriums erkl&auml;rt, Rum&auml;nien nehme an der &Ouml;ffnung dieses strategischen Gebiets teil, &quot;das auf der Hauptachse des 21. Jahrhunderts liegt, so wie sie von den Milit&auml;rexperten der Gro&szlig;m&auml;chte definiert wurde: Golf von Aden &ndash; Persischer Golf &ndash; Shanghai&ldquo;. Bukarests Ambitionen beunruhigen Moskau und Ankara, die dahinter den zunehmenden Einfluss der USA in dieser Region sehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:48:09 +0100</pubDate><guid>604261</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Auf einem Berg von Plutonium</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/593091-auf-einem-berg-von-plutonium</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die britische Atom-Zeitbombe&ldquo; <a href="http://www.independent.co.uk/news/science/governments-doomed-6bn-plan-to-dispose-of-nuclear-waste-2266047.html" target="_self"><em>betitelt</em></a> The Independent folgende Enth&uuml;llung: Der weltweit gr&ouml;&szlig;te &bdquo;Berg plutoniumhaltiger Abf&auml;lle&ldquo; befindet sich in Sellafield, im Nordwesten Englands. Etwa 132 Tonnen radioaktives Plutonium warten darauf, in Mox umgewandelt zu werden: Ein wiederaufbereiteter Kernbrennstoff, der f&uuml;r den japanischen Markt bestimmt ist. Allerdings wurde der internationale Handel mit Mox seit dem j&uuml;ngsten Atomunfall im japanischen Fukushima-Kraftwerk eingestellt, weil die japanischen Unternehmen &bdquo;ab sofort und mindestens bis Ende des Jahrzehnts keinen wiederaufbereiteten Brennstoff von Gro&szlig;britannien mehr annehmen werden&ldquo;. Die Londoner Tageszeitung f&uuml;gt hinzu, dass die seit 2002 existierende Mox-Anlage von Sellafield &bdquo;in neun Jahren gerade einmal 13,8 Tonnen Mox-Brennstoff produziert hat, obwohl man sich j&auml;hrliche 120 Tonnen erhofft hatte&ldquo;. Laut einer durchgesickerten Information der US-Botschaft in London wird die Mox-Anlage in Sellafield als absolute Fehlinvestition betrachtet: J&auml;hrlich kostet sie etwa 90 Millionen Pfund (ca. 101 Millionen Euro). Inoffiziell bezeichnet die britische Regierung sie als eine der &bdquo;peinlichsten Fehler der britischen Industriegeschichte&ldquo;.&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Apr 2011 10:56:53 +0100</pubDate><guid>593091</guid></item>
<item><title>Gas | Wird Polen zum zweiten Qatar?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590571-wird-polen-zum-zweiten-qatar</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polen liegt auf Gas&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75478,9396872,Polska_lezy_na_gazie.html" target="_self">prahlt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a> nach der <a href="http://www.eia.doe.gov/todayinenergy/detail.cfm?id=811" target="_self">Ver&ouml;ffentlichung</a> des Berichts der amerikanischen Energieinformationsagentur (EIA) &uuml;ber Schiefergasvorkommen in 32 L&auml;ndern. Polen ist mit seinen gesch&auml;tzten 5,3 Billionen Kubikmetern an f&ouml;rderbaren Vorkommen von Schiefergas, das zu heutigen Preisen runde 1,38 Billionen Euro wert ist, unbestrittener Anf&uuml;hrer in Europa. Sch&auml;tzungen der EIA zufolge, k&ouml;nnten die polnischen Reserven bis zu 380 Jahre reichen, wenn der heutige Verbrauch an Gas nicht extrem ansteigt. Au&szlig;erdem sind die Bedingungen zur F&ouml;rderung von Schiefergas in Polen g&uuml;nstig. Im Bericht der EIA sind 40 Prozent leicht gewinnbar. 2010 hatte Warschau ein Abkommen mit Washington unterzeichnet und sich dem von den USA gesponserten Projekt Global Shale Gas Initiative angeschlossen. Es hat zudem 85 F&ouml;rderlizenzen an verschiedene Unternehmen ausgegeben. Nichtsdestoweniger haben Umweltsch&uuml;tzer ihre Bendenken gegen&uuml;ber der F&ouml;rderung von Schiefergas. &bdquo;Sie argumentieren, dass es die Landschaft zerst&ouml;rt und das Wasser vergifted,&ldquo; berichtet die Warschauer Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 12:05:59 +0100</pubDate><guid>590571</guid></item>
<item><title>Österreich | „Bye bye dem Stand-by"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/586491-bye-bye-dem-stand</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Werdet gr&uuml;n!&ldquo; <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1368" target="_blank">titelt der <em>Falter</em></a> und widmet sein Titelblatt dem politischen Durchbruch der Gr&uuml;nen in Europa nach den Wahlerfolgen in Baden-W&uuml;rttemberg und in Z&uuml;rich. Die Wochenzeitung aus Wien analysiert unter anderem die gr&uuml;ne &bdquo;Energiewende&ldquo; und pr&auml;sentiert einen &bdquo;Job der Zukunft&ldquo;: Energieberater, Dienstleister, die Energieverluste bei Kaffeemaschinen oder st&auml;ndig eingeschalteten Stereoanlagen messen. &bdquo;Immer mehr Menschen engagieren Energieberater. Sie wollen wertvolle Energie nicht einfach verschwenden&ldquo;, stellt das Magazin fest und betont, dass &bdquo;nach Fukushima die Nachfrage&nbsp; bei den &ouml;sterreichischen &Ouml;kostrom-Anbietern massiv gestiegen ist.&ldquo; Doch wirft das Ph&auml;nomen auch Fragen auf: Was kann der Einzelne tun? Wie hart muss Politik vorgehen? Hei&szlig;t Energiewende Lebensqualit&auml;tsverlust? Der <em>Falter</em> hat eine simple L&ouml;sung parat: &bdquo;Strom muss teurer werden&ldquo; und &bdquo;Politiker m&uuml;ssen diese Wahrheit vorsichtig aussprechen.&ldquo; Die Energiepolitik der Zukunft kann man in einem Satz zusammenfassen: &bdquo;Bye bye dem Stand-by.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:24:41 +0100</pubDate><guid>586491</guid></item>
<item><title>Belgien | Der Atommüll-Import geht weiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584631-der-atommuell-import-geht-weiter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Belgien importiert wieder radioaktive Abf&auml;lle&ldquo;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/6779/Kernenergie/article/detail/1245984/2011/04/05/Belgie-voert-opnieuw-radioactief-afval-in.dhtml" target="_blank"><em>titelt </em></a>De Morgen. Die belgischen Beh&ouml;rden gaben der Firma <a href="http://www.belgoprocess.be/eng/AboutUs.htm" target="_blank"><em>Belgoprocess</em></a> gr&uuml;nes Licht zur Verarbeitung von 120 Tonnen radioaktiven M&uuml;ll aus dem medizinischen Bereich der deutschen Firma <a href="http://www.nuclitec.de" target="_blank"><em>Nuclitec</em></a>. Die Abf&auml;lle sollen verbrannt werden, was keinen Einfluss auf den radioaktiven Gehalt habe; die Asche gehe dann nach Deutschland zur&uuml;ck, wo sie eingelagert werde. Der belgischen Tageszeitung zufolge &bdquo;ist es das erste Mal sei mehr als 20 Jahren, dass eine solche Menge Atomm&uuml;ll importiert wird. Das Blatt betont, dass seit dem Transnuklear-Skandal von 1998 der Import und Export von radioaktiven Abf&auml;llen unm&ouml;glich gemacht wurde. Damals hatte das <a href="http://www.sckcen.be/en/" target="_blank"><em>Studienzentrum f&uuml;r Kernenergie</em></a> bei den Mengenangaben von im- und exportiertem Atomm&uuml;ll geschummelt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:42:56 +0100</pubDate><guid>584631</guid></item>
<item><title>Debatte | Warum nicht grün und nuklear? (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/576211-warum-nicht-gruen-und-nuklear</link><description><![CDATA[Die Welt wird sich in nächster Zeit spalten in jene, die eine grüne Hightech-Zukunft suchen wie Deutschland - und in jene, die versuchen, die Atomenergie zu verbessern. Und das ist gut so. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 15:58:11 +0100</pubDate><guid>576211</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Debatte sickert nach Polen durch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/569981-debatte-sickert-nach-polen-durch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kampf f&uuml;r polnische Atomkraft&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.polskatimes.pl/fakty/kraj/384350,budowa-elektrowni-atomowej-w-polsce-jest-kwestia-polityczna,id,t.html?cookie=1"><em>titelt</em></a> Polska The Times &uuml;ber die immer intensiver werdende &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber Atomkraft in Polen. N&auml;chste Woche werden die Abgeordneten im Sejm das Thema angehen. Der Bund der Demokratischen Linken (SLD) hat bereits die Idee einer nationalen Volksbefragung &uuml;ber den Bau von polnischen Atomkraftwerken vorgebracht. Ministerpr&auml;sident Donald Tusk, <a target="_blank" href="http://bip.mg.gov.pl/files/upload/11379/program_pej_16082010_v2.pdf"><em>dessen Regierung die Atomenergie ausbauen will</em></a>, betonte jedoch, dass er ein Referendum nur &bdquo;unter starkem Druck von Seiten der polnischen &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; abhalten werde. Unterdessen freuen sich drei Firmen &ndash; die franz&ouml;sische Areva, die amerikanisch-japanische Toshiba-Westinghouse und GE Hitachi &ndash; auf lukrative Vertr&auml;ge f&uuml;r den Bau polnischer Kraftwerke im Wert von mindesten 20 Milliarden Euro. Wie die Warschauer Tageszeitung bemerkt, bieten alle potenziellen Bauunternehmer &bdquo;die ganze Palette an PR-Tricks&ldquo; auf, um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern, und versprechen, dass der zuk&uuml;nftige Bau polnischer Atomkraftwerke zu mindestens 50 Prozent an polnische Subunternehmen abgegeben wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:54:37 +0100</pubDate><guid>569981</guid></item>
<item><title>Debatte | Wer ist schon gern Atomkraftgegner? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/568581-wer-ist-schon-gern-atomkraftgegner</link><description><![CDATA[Infolge des Desasters in Fukushima veröffentlichte Presseurop einen Kernkraft-freundlichen Artikel des Umwelt-Journalisten George Monbiot. In einer direkten Erwiderung prangert der deutsche Autor und Physiker Ralf Bönt nun den Zynismus der Atomkraft-Befürworter an. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 Mar 2011 17:09:06 +0100</pubDate><guid>568581</guid></item>
<item><title>Pipelines | South Stream gibt in Slowenien Gas</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/565791-south-stream-gibt-slowenien-gas</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;South Stream in Slowenien&ldquo;, titelt <em>Večer</em>, nach dem Besuch Wladimir Putins vom Vortag in Ljubljana. Der russische Ministerpr&auml;sident beruhigte die slowenischen Beh&ouml;rden hinsichtlich des Baus der Erdgaspipeline, die 63 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa leiten soll. Eine Joint-Venture-Vereinbarung zwischen der russischen Gazprom und der slowenischen Geoplin sei inzwischen unterzeichnet, <a href="http://web.vecer.com/portali/vecer/v1/default.asp?kaj=3&amp;id=2011032205631480" target="_blank">berichtet die slowenische Tageszeitung</a> und f&uuml;gt hinzu, dass &auml;hnliche Abkommen bereits mit Bulgarien, Serbien, Ungarn, Griechenland, Kroatien, &Ouml;sterreich und Mazedonien best&uuml;nden. South Stream sei dabei, das von Europa und den USA gef&ouml;rderte Pipeline-Projekt Nabucco, welches Russland s&uuml;dlich umgehen soll, auszustechen. W&auml;hrenddessen <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gaspipeline-durch-das-schwarze-meer-basf-steigt-bei-south-stream-ein-1.1075365" target="_blank">berichtet die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, dass BASF ebenfalls mit 15 Prozent ins South Stream-Konsortium eingestiegen ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:51:42 +0100</pubDate><guid>565791</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkel und die AKWeisen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/565821-merkel-und-die-akweisen</link><description><![CDATA[<p>Eine Woche nach dem Beschluss, sieben AKW vom Netz zu nehmen &bdquo;sucht Angela Merkel ihren Notausstieg&ldquo;, notiert die <em>Financial Times Deutschland</em>. Am 22. M&auml;rz berief die Bundeskanzlerin eine <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_683702/Content/DE/Artikel/2011/03/2011-03-22-schneller-ins-zeitalter-der-erneuerbaren-energien.html" target="_blank">Kommission</a> ein, um die Risiken der Atomkraft zu bewerten. Ex-Umweltminister Klaus T&ouml;pfer (CDU) wird diese Ethikkommission leiten, der auch Vertreter aus Forschung und Kirchen angeh&ouml;ren. <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:akw-laufzeiten-kein-zurueck-beim-atomausstieg/60029579.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_blank">F&uuml;r das Wirtschaftsblatt</a> versucht Merkel, ihre Entscheidung im Zuge der Havarie in Fukushima nachtr&auml;glich zu begr&uuml;nden. &bdquo;Kommissionen einrichten  &ndash;  das klingt nach langen Beratungen, nach Aussitzen, nach wachsweichen Ergebnissen, die sp&auml;ter ohnehin niemanden interessieren&ldquo;, schreibt die <em>FTD</em>. &bdquo;Vier Tage vor &auml;u&szlig;erst knappen Landtagswahlen agiert Merkel vor allem aus wahltaktischen Gr&uuml;nden. Das &auml;ndert aber nichts daran, dass Merkel es ernst meint.&ldquo; Ziel der Kommission bleibe der Atomausstieg bis 2020.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:01:47 +0100</pubDate><guid>565821</guid></item>
<item><title>Umwelt | Fukushima, Werbung für die Atomkraft (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/564971-fukushima-werbung-fuer-die-atomkraft</link><description><![CDATA[Die Katastrophe in Japan würde schwerer ins Gewicht fallen, gäbe es harmlosere Alternativen. Atomkraft ist ein Teil des Ganzen, schreibt der erfahrene Umweltveteran George Monbiot. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 Mar 2011 16:10:49 +0100</pubDate><guid>564971</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Die EU-Kommission übertreibt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/559351-die-eu-kommission-uebertreibt</link><description><![CDATA[<p>Nach einer beunruhigenden Woche rund um das japanische Kernkraftwerk Fukushima haben wir es nun mit der &bdquo;Europanik&ldquo; zu tun, <a href="http://www.larazon.es/noticia/2155-sensatez-ante-la-crisis-nuclear" target="_blank">meint <em>La Raz&oacute;n</em></a>. Die spanische Tageszeitung appelliert an den &bdquo;gesunden Menschenverstand angesichts der Nuklearkrise&ldquo; und kritisiert die Erkl&auml;rungen des europ&auml;ischen Energiekommissars G&uuml;nther Oettinger, der von &bdquo;Apokalypse&ldquo; sprach und &bdquo;ohne Angabe von Details&ldquo; versicherte, manche Atomkraftwerke beachteten die &bdquo;strikteren&ldquo; Sicherheitsvorschriften nicht. Ein Verhalten, das <a href="http://www.larazon.es/noticia/2460-el-terremoto-de-japon-encarece-un-5-el-precio-del-gas-natural-segun-la-cne" target="_blank">von <em>La Raz&oacute;n</em></a> als &bdquo;inakzeptabel&ldquo; und als &bdquo;Diskreditierung Europas und der Institution, die er repr&auml;sentiert,&ldquo; bezeichnet wird. Die Zeitung beanstandet auch das Schweigen des Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso, denn &bdquo;wer in einer kollegialen Institution schweigt, stimmt zu&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 13:53:26 +0100</pubDate><guid>559351</guid></item>
<item><title>Italien | WikiLeaks enthüllt Korruption in der Atomindustrie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/559281-wikileaks-enthuellt-korruption-der-atomindustrie</link><description><![CDATA[<p>Nach den Emotionen, die die Havarie des Kraftwerks von Fukushima ausgel&ouml;st hat, scheint die italienische Regierung zu z&ouml;gern, wie geplant wieder in die Atomkraft einzusteigen (der Ausstieg wurde durch ein Volksbegehren 1987 beschlossen). <a href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/%C2%ABallitalia-mazzette-sullatomo%C2%BB/2147155" target="_blank"><em>L&rsquo;Espresso</em> ver&ouml;ffentlicht</a> jetzt US-Depeschen, die &bdquo;ein Szenario aufzeigen, wie Schmiergelder &uuml;ber die energetische Zukunft des Landes entschieden haben.&ldquo; Die WikiLeaks-Dokumente belegen, wie zwischen 2005 und 2009 die USA Italien wieder zur Atomkraft dr&auml;ngten. Das Land sollte damit seine Energieabh&auml;ngigkeit von Russland reduzieren, sowie der Einfluss der Partnerschaft zwischen dem italienischen Energiekonzern ENI und der russischen Gazprom geschw&auml;cht werden. Washington habe ein z&auml;hes Ringen mit den franz&ouml;sischen Konkurrenten von EDF-Areva in Kauf genommen, die durch ihre privilegierten Beziehungen mit zahlreichen italienischen Unternehmen im Vorteil waren. Letztlich, so schreibt <em>L&rsquo;Espresso</em>, sei es den amerikanischen Lobbyisten gelungen, Rom zu &uuml;berzeugen, nicht die EU-Sicherheitskriterien zu verlangen, sondern die flexibleren der OECD. Ein Sieg der amerikanischen Industrie &bdquo;auf Kosten der Sicherheit der Italiener.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 13:14:49 +0100</pubDate><guid>559281</guid></item>
<item><title>Deutschland | Bekommt das Atom Recht?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/555161-bekommt-das-atom-recht</link><description><![CDATA[<p>Nachdem Angela Merkel die Schlie&szlig;ung von sieben Atomkraftwerken w&auml;hrend des dreimonatigen Sicherheitschecks der deutschen Meiler verf&uuml;gt hat, bahnt sich ein Rechtsstreit an. &bdquo;Atomwende ohne Rechtsgrundlage?&ldquo; titelt das <em>Handelsblatt</em>. Die Regierung st&uuml;tze sich bei ihrer Verf&uuml;gung auf den <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/atg/__19.html" target="_blank">&bdquo;Notstandsfall&ldquo; im Atomgesetz</a>. Da es in Deutschland im Gegensatz zu Japan aber keinen Notstand gebe, k&ouml;nnte sich die Regierungsentscheidung als Sackgasse erweisen. Die betroffenen Unternehmen haben angek&uuml;ndigt &bdquo;alle rechtlichen M&ouml;glichkeiten zu pr&uuml;fen&ldquo;. Auf die Stromkonzerne Eon, EnBW, RWE und Vattenfall kommen harte Einschnitte zu. In den drei Monaten des Moratoriums w&uuml;rden sie laut Sch&auml;tzungen 500 Millionen Euro verlieren. &bdquo;Sollten die Alt-Meiler wirklich anschlie&szlig;end vom Netz gehen, ginge der Verlust sogar in Milliardenh&ouml;he&ldquo;, <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/juristen-machen-front-gegen-anti-atom-merkel/3959792.html" target="_blank">erkl&auml;rt das Wirtschaftsblatt</a>. Summen, die die Bundesregierung den Betreibern zur&uuml;ckerstatten m&uuml;sste.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:11:52 +0100</pubDate><guid>555161</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Bitte keine Panik (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/553081-bitte-keine-panik</link><description><![CDATA[Die Fukushima-Katastrophe treibt die EU-Länder dazu, die Sicherheit ihrer Atomkraftwerke zu testen, bzw. diese abzuschalten. Vorsicht oder Panik? Die europäische Presse neigt eher zur zweiten Antwort. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 15:46:44 +0100</pubDate><guid>553081</guid></item>
<item><title>Deutschland | Rückt der Atomausstieg näher?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/549951-rueckt-der-atomausstieg-naeher</link><description><![CDATA[<p>Erste politische Konsequenz in Deutschland nach dem atomaren Desaster in Japan: &bdquo;Merkels Kettenreaktion&ldquo;, <a href="http://taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/regierung-erwaegt-laufzeiten-aussetzung/" target="_blank">wie die <em>TAZ</em> titelt</a>. Die Bundeskanzlerin k&uuml;ndigte am 14. M&auml;rz an, dass die erst im vergangenem Herbst beschlossene und von den B&uuml;rgern massiv abgelehnte <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/332981-atomlobby-strahlender-sieger" target="_blank">AKW-Laufzeitverl&auml;ngerung</a> f&uuml;r drei Monate ausgesetzt werde. Im Laufe dieser drei Monate sollen die 17 Kernkraftwerke des Landes einer genauen sicherheitstechnischen Pr&uuml;fung unterzogen werden. Doch werde dabei kaum etwas herauskommen, was man nicht schon w&uuml;sste, schreibt die Tageszeitung: &bdquo;Die alten Kraftwerke sind nicht gegen Flugzeugabst&uuml;rze gesichert und auch nicht dagegen nachr&uuml;stbar.&ldquo; Am 15. M&auml;rz k&uuml;ndigte die Kanzlerin an, sieben Reaktoren, die vor 1980 in Betrieb gingen, vom Netz zu nehmen. Im <a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/regierung-will-ihre-laufzeit-verlaengern/">Kommentar</a> mit dem Titel &bdquo;Regierung will ihre Laufzeit verl&auml;ngern&ldquo;, weist die Tageszeitung aus Berlin darauf hin, dass Merkels Ank&uuml;ndigung mit mehreren wichtigen Landtagswahlen kollidiere: &bdquo;Also alles nur Rhetorik? Nein. Denn Schwarz-Gelb kann die Debatte &uuml;ber den Atomausstieg in drei Monaten nicht einfach wieder ausknipsen. Die &Ouml;ffentlichkeit ... reagiert extrem empfindlich auf die Katastrophe in Japan.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 12:45:48 +0100</pubDate><guid>549951</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Fukushima - und alles redet vom Ausstieg (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/547531-fukushima-und-alles-redet-vom-ausstieg</link><description><![CDATA[Fukushima ist überall. Nach der Havarie des japanischen Kraftwerks steht in allen Ländern Europas die Atomenergie erneut zur Debatte: Sind unsere Meiler sicher? Müssen wir jetzt radikal über einen Ausstieg nachdenken? - Ein Überblick aus der Presse. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:44:02 +0100</pubDate><guid>547531</guid></item>
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