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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Energie]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Zypern: „Energie-Dreieck für Europa”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3802171-energie-dreieck-fuer-europa?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Zypern, Griechenland und Israel könnten bei der Sicherung der Energieressourcen der EU eine wichtige Rolle spielen, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=236292&amp;-V=articles">berichtet <em>Politis</em></a>.</p></p>

<p><p>In den Diskussionen des Europäischen Rats am 22. Mai wurde <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/de/ec/137215.pdf">darüber beraten</a> „inwieweit systematischer auf einheimische Onshore- und Offshore-Energiequellen zurückgegriffen werden kann“. Darunter könnte auch eine Ferngasleitung fallen, die diese drei Länder mit dem Rest Europas verbindet.</p></p>

<p><p>Der zyprische Präsident Antonis Anastasiades erklärte seine Absicht, Zypern zu einem „Hauptumschlagplatz für Energie“ in Europa zu machen.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 23 May 2013 11:51:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3802171</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: „EU will mit billigerer Energie neue Jobs schaffen”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3797721-eu-will-mit-billigerer-energie-neue-jobs-schaffen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Beim EU-Gipfel am 22. Mai werden die Staats- und Regierungschefs der Union einen <a href="/de/content/article/3791861-schatten-ueber-der-europaeischen-energiepolitik">Kurswechsel in der Energiepolitik</a> beschließen.</p></p>

<p><p>Wie <a href="http://derstandard.at/1363711684380/EU-will-mit-billigerer-Energie-neue-Jobs-schaffen"><em>Der Standard</em> berichtet</a>,</p></p>

<p><blockquote> <p>stand in den vergangenen Jahren im Vordergrund, erneuerbare nachhaltige Energieformen wie auch den Klimaschutz zu fördern. [Nun soll] das Hauptaugenmerk auf eine Senkung der Energiepreise gelegt werden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Oberstes Ziel ist es, für eine Beschleunigung des Wachstums und Schaffung von mehr Arbeitsplätzen zu sorgen. Niedrige Energiepreise zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit seien dafür „entscheidend“.</p></p>

<p><p>Ferner fügt die Zeitung hinzu, dass die EU-Staaten sich anlässlich des Gipfels auch mit einer möglichen „Renaissance der Nuklearenergie in der EU“ beschäftigen werden. „Frankreich drängt mit Großbritannien darauf, dass auch die Atomenergie wieder förderwürdig wird.“</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 22 May 2013 12:27:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3797721</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäischer Rat : Schatten über der europäischen Energiepolitik ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3791861-schatten-ueber-der-europaeischen-energiepolitik?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Le Figaro, Paris &ndash; Mangelnde Investitionen, kaum entwickelte erneuerbare Ressourcen, konkurrierende amerikanische Kohle: Der Energiebinnenmarkt kämpft mit zahlreichen Hindernissen. Und die großen europäischen Unternehmensgruppen beginnen langsam aber sicher, die EU unter Druck zu setzen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3791861-schatten-ueber-der-europaeischen-energiepolitik?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 20 May 2013 17:24:29 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3791861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: „Razzia bei BP und Shell aufgrund mutmaßlicher Erdöl-Preisabsprachen“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3775421-razzia-bei-bp-und-shell-aufgrund-mutmasslicher-erdoel-preisabsprachen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 15. Mai haben Ermittler der Europäischen Kommission die Londoner Geschäftsstellen der Mineralöl-Riesen BP und Shell durchsucht. Beiden Unternehmen wird vorgeworfen, ihre Rohölpreise manipuliert zu haben.</p></p>

<p><p>Wie <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/bp-and-shell-raided-over-allegations-they-colluded-to-fix-petrol-prices-8616293.html"><em>The Independent</em> berichtet</a>, handelt es sich um Großbritanniens jüngstes Ermittlungsverfahren gegen mögliche Preiskartelle. Zuvor widmeten sich die Untersuchungen insbesondere der Manipulation der Libor-Zinssätze und der Gaspreise. Darüber hinaus fügt das Blatt hinzu, dass das entschlossene Handeln der Europäischen Kommission</p></p>

<p><blockquote> <p>eine Kampagne zum Eskalieren brachte, die in den letzten Monaten immer mehr Eigendynamik entwickelt hatte. [Insbesondere] seitdem ein Bericht für die G-20 vergangenen Sommer enthüllt hatte, dass die Türen des Marktes für ‚Manipulationen oder Verzerrungen’ weit offen stehen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 15 May 2013 11:41:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3775421</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: „Schiefergas nur für Polen”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3768591-schiefergas-nur-fuer-polen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Vor wenigen Tagen haben die US-Firma Marathon Oil und die kanadische Talisman Energy ihre Schiefergas-Projekte in Polen aufgegeben. Nun wurde bekannt, dass Polens Hauptgeologe und Unterstaatssekretär im Umweltministerium, Piotr Woźniak, sich gegen die US-Investitionen zur Schiefergaserschließung in Polen ausgesprochen hatte, <a href="http://www.rp.pl/artykul/10,1008575-Lupki-tylko-dla-Polakow.html">berichtet <em>Rzeczpospolita</em></a>.</p></p>

<p><p>Die Tageszeitung beruft sich auf eine vertrauliche Aktennotiz eines Botschafts-Mitarbeiters von „einem der interessierten Länder“. Verfasst wurde diese nach einem privaten Treffen, das am 13. März in Warschau stattgefunden haben soll. Bei dieser inoffiziellen Zusammenkunft von 130 Investoren, Geschäftsmännern und Diplomaten soll Piotr Woźniak seine Bedenken zum Ausdruck gebracht haben.</p></p>

<p><p>Unterdessen erklärte ein anderer Teilnehmer, den die Tageszeitung ebenfalls zitiert, dass</p></p>

<p><blockquote> <p>die Verantwortlichen für den Energiesektor sich vielmehr verstärkt dafür einsetzen, dass die Energiewirtschaft in polnischen Händen bleibt.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 May 2013 13:00:44 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3768591</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Grünes Licht für Abbau von Schiefergas]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3753531-gruenes-licht-fuer-abbau-von-schiefergas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Rumänien schreitet „unauffällig“ näher auf den Abbau von Schiefergas zu. Wie <em>Jurnalul naţional</em> ankündigt, gab das Umweltministerium am 29. April grünes Licht: Ausländische Unternehmen, darunter die amerikanische Firma <a href="/de/content/news-brief/2458641-wesley-clark-luxus-lobbyist-bukarest">Chevron</a>, dürfen nun eventuelle Vorkommen in der Region Dobrudscha (Südosten) erkunden.</p></p>

<p><p>Der Beschluss „überrumpelte die Zivilgesellschaft, die eine öffentliche Debatte im Vorfeld und vor allem auch die Vorlage von Studien über die Auswirkungen auf die Umwelt erwartet hatte“, <a href="http://jurnalul.ro/stiri/politica/explorare-gaze-sift-dobrogea-aviz-642210.html">schreibt</a> die Tageszeitung und zitiert Ministerin Rovana Plumb:</p></p>

<p><blockquote> <p>Alle EU-Länder brauchen Unabhängigkeit im Energiebereich. Der Abbau von Schiefergas ist eines der Mittel dazu.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Ministerin erklärte: „In der Erschließungsphase besteht kein Risiko für die Umwelt, denn die Technologie des Frackings wird nicht dazu eingesetzt“, potentielle Vorkommen mehrere Tausend Meter unter der Erdoberfläche zu überprüfen.</p></p>

<p><p>Nach der Ankündigung veranstaltete der Verein Vama Verde eine Protestdemonstration in Vama Veche in der Region Dobrudscha. Weitere Demonstrationen sind für Ende des Monats geplant.</p></p>

<p><p>Rumänien folgt hiermit dem Beispiel <a href="/de/content/news-brief/590571-wird-polen-zum-zweiten-qatar">Polens</a> und <a href="/de/content/news-brief/688281-schiefergasfoerderung-verursacht-erdbeben">Großbritanniens</a>, den europäischen Ländern, die in Erkundung und Erschließung am weitesten fortgeschritten sind. Andere Länder, wie etwa Frankreich, haben ein Moratorium verhängt.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2013 15:56:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3753531</guid></item>
<item><title><![CDATA[Solarenergie : „EU bereitet im Kampf mit China Solar-Zölle vor”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3752591-eu-bereitet-im-kampf-mit-china-solar-zoelle-vor?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Europäische Union plane Strafzölle auf Solarmodule aus China. Dies werde vermutlich zum „Auslöser einer der größten Handelsschlachten der letzten Jahrzehnte”, schreibt das Wirtschaftsblatt.</p></p>

<p><p>Die Zölle, welche auf Sonnenkollektoren, ihre Komponenten, Solarzellen und Silizium-Wafers erhoben werden sollen, würden nach Angaben von Quellen der  Tageszeitung bei 46 Prozent liegen. Ziel sei es, europäische Firmen gegen billige chinesische Importware zu schützen. Schon ab 5. Juni könnten die Importzölle eingeführt werden. Dutzende europäische Firmen mussten schließen, seitdem China vor sechs Jahren den Markt betreten hatte. Europäische Hersteller beklagten, die chinesischen Firmen würden unzulässige staatliche Subventionen erhalten.</p></p>

<p><p>Europa ist der weltgrößte Markt für Sonnenkollektoren. Im Jahr 2011 kontrollierte China 80 Prozent des europäischen Markts: rund 21 Milliarden Euro, umgerechnet etwa 7 Prozent des chinesischen Gesamtexports nach Europa, wie das Blatt berichtet.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2013 12:34:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3752591</guid></item>
<item><title><![CDATA[Estland: Ölschiefer, ein gefährlicher Segen ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3688471-oelschiefer-ein-gefaehrlicher-segen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[IQ The Economist, Vilnius &ndash; Estland hat einen Trumpf, um nicht vom russischen Erdgas abhängig zu sein: Ölschiefer. Trotz der Umweltverschmutzung, welche durch dessen Förderung verursacht wird, treibt das Land den Abbau voran. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3688471-oelschiefer-ein-gefaehrlicher-segen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 13:01:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3688471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Der neue Stress mit dem Strom]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3681061-der-neue-stress-mit-dem-strom?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Energiewende „ist ein Fluch“, findet das <em>Handelsblatt</em>. Der <a href="/de/content/news-brief/683391-atomausstieg-2022">2011 beschlossene</a> Atomausstieg hat nämlich keine Verknappung, sondern eine Überproduktion an Solar- und Windenergie und somit eine Überbelastung der Stromnetze herbeigeführt.</p></p>

<p><p>Die Berichte der Aufsichtsbehörde lesen sich „wie ein Krimi“, <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesnetzagentur-im-stromnetz-hats-gewackelt/8070174.html">so die deutsche Wirtschaftszeitung</a>, die ein paar Auszüge daraus zitiert:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Sicherheit des Übertragungsnetzes sei nicht jederzeit gewährleistet gewesen. [...] Es müssen kurzfristig Kraftwerke oder ganze Windparks vom Netz genommen werden – das wiederum gefährdet die Systemsicherheit. ‘Wir erleben immer häufiger Stresssituationen, die nur noch schwer beherrschbar sind.’</p></p>

<p></blockquote> <p>2012 hatten die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von 23% an der Stromerzeugung in Deutschland. 2050 sollen es mindestens 80% sein.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:03:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3681061</guid></item>
<item><title><![CDATA[Energie: Vorzeigeprojekt Desertec wenig glanzlos]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3631231-vorzeigeprojekt-desertec-wenig-glanzlos?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Fünf Jahre nach Beginn der Umsetzung des Desertec-Projektes in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika „mangelt es an Resultaten“, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wuestenstrom-initiative-desertec-wuestenlaender-fordern-teilhabe-a-892109.html">meldet <em>Spiegel Online</em></a>.</p></p>

<p><p><a href="/de/content/article/701051-desertec-profitiert-vom-atomausstieg">Das Projekt</a> setzt auf die Energiepotentiale der Wüstenländer, um alle Regionen der Welt dauerhaft mit sauberer Elektrizität zu versorgen. Nun aber steht es in der Kritik, vor allem, weil die Bewohner der Wüstenregionen sich fragen, inwiefern ihnen das Projekt vor Ort nutzt, beklagen Menschenrechtsorganisationen.</p></p>

<p><p>Nach Meinung dieser Organisationen müssen die Bewohner vor Ort stärker in das Projekt eingebunden werden. Zumal die eigentlichen Pläne „aus einem Hinterzimmer des Club of Rome“ stammen, einem „Gremium, in dem vorwiegend alte Männer über die Rettung der Welt sinnieren“, kommentiert <em>Spiegel Online</em> ironisch. „Nach dem <a href="/de/content/article/684531-was-die-revolutionen-fuer-uns-bedeuten">Arabischen Frühling</a> wollen wir die Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und Mitbestimmung aufnehmen und die Zivilgesellschaft einbeziehen &ndash; nur so kann Desertec gelingen", erklärte ein Verantwortlicher der deutschen NGO Germanwatch.</p></p>

<p><p>Außerdem weist die Nachrichtenseite darauf hin, dass die private Industrie-Initiative „Desertec Industrial Initiative“ (DII) gegen stetig wachsende Konkurrenz kämpft. Die Desertec Initiative wurde 2009 gegründet, um das Energieprojekt in Nordafrika und im Nahen Osten umzusetzen. Für 2015 plant der britische Photovoltaik-Entwickler <em>Nur Energie</em> nun die Konstruktion eines solarthermischen 2000-Megawatt-Kraftwerks in Tunesien, dessen solargewonnene Elektrizität anschließend nach Italien transportiert werden soll.</p></p>

<p><p>Laut einem Verantwortlichen ist das Projekt schon weit fortgeschritten:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die tunesischen Partner sind gefunden, die Vereinbarungen mit dem Netzbetreiber in Italien unterschriftsreif. [...]. Zudem kann man viele Komponenten vor Ort fertigen lassen. [...] So bleiben bis zu 60 Prozent der Gesamtinvestitionen im Land. [...] Und obendrein sollen bis zu 1000 permanente Jobs in der Region“ geschaffen werden.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 04 Apr 2013 16:22:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3631231</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland : Exportschlager Strom]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3619701-exportschlager-strom?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut mehr Strom exportiert als importiert“, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/stromexporte-in-deutschland-steigen-trotz-atomausstiegs-a-891961.html">berichtet <em>Spiegel Online</em></a>: 43,8 TWh (Terawattstunden) wurden eingeführt, 66,6 TWh ausgeführt, so die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Überschuss von 22,8 TWh „entspricht der Jahresproduktion von mehr als zwei Kernkraftwerken”, erklärt <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/deutschland-steigert-stromexport-1991777.html"><em>Der Stern</em></a>.</p></p>

<p><p>Diese Zahlen sind unerwartet, hat Deutschland doch 2011 mit dem Atomausstieg begonnen. Acht der 17 deutschen Kernkraftwerke wurden im März nach der Atomkatastrophe von Fukushima stillgelegt.</p></p>

<p><p>Zahlreiche Experten hatten eine Stromversorgungsknappheit befürchtet, doch „[d]ie hohen Exporte zeigen, dass insgesamt mehr als genug Strom vorhanden ist. Auch die <a href="/de/content/news-brief/3575811-grossbritannien-geht-das-gas-aus">verfügbaren Kapazitäten</a> – also die Menge Energie, die maximal verfügbar ist, um auf einen plötzlich steigenden Strombedarf zu reagieren – ist ausreichend“, heißt es auf <em>Spiegel Online</em>.</p></p>

<p><p>Durch die Zunahme von Solar- und Windstrom ist der Anteil an Öko-Energie 2012 um 23 Prozent gestiegen. Der Überschuss der Stromexporte hat sich vervierfacht und das Land verzeichnete einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro durch seine Stromproduktion.</p></p>

<p><p>Die größten Abnehmer für deutschen Strom sind die Niederlande, Österreich und die Schweiz.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 02 Apr 2013 15:35:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3619701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frost: „Großbritannien geht das Gas aus“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3575811-grossbritannien-geht-das-gas-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nach dem wochenlangen Frost in Nordeuropa, welcher die Nachfrage nach Erdgas um 20 Prozent hochschnellen ließ, bleiben dem Königreich nur noch Gasreserven für zwei Tage.</p></p>

<p><p>Das Land versucht schnellstens, Erdgas aus Europa zu importieren. Experten warnen, dass technische Probleme Großbritannnien hierbei Schwierigkeiten bereiten könnten.</p></p>

<p><p>Die <em>Times</em> schreibt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Großbritannien ist anfälliger für Gasknappheit als der Rest Europas, da es historisch an die Nordsee gebunden ist, wo die Förderung heute schwindet. Sind die Gasreserven des Landes voll, reichen sie für 14 Tage. In Frankreich oder Deutschland hingegen für mehr als 1000.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 22 Mar 2013 11:35:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3575811</guid></item>
<item><title><![CDATA[Atomenergie: Kein fünfter Reaktor für Rumänien]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3566301-kein-fuenfter-reaktor-fuer-rumaenien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Rumäniens Wirtschaftsministerium will auf den Bau eines fünften Atomreaktors im Kernkraftwerk Cernavodă an der Donau verzichten, <a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/economie/lacat-pe-reactorul-5-cernavoda-296613.html">meldet <em>România Liberă</em></a> und gibt verschiedene Gründe für diesen Entschluss an:</p></p>

<p><blockquote> <p>Nach den neuen <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/content/20130121STO05427/html/Pour-les-d%C3%A9put%C3%A9s-le-nucl%C3%A9aire-de-l%27UE-doit-suivre-les-standards-les-plus-%C3%A9lev%C3%A9s">Empfehlungen der EU-Stresstests</a>, wird die zweite Generation der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CANDU">CANDU-Reaktoren</a> 2025, wenn der Reaktor in Betrieb genommen werden soll, bereits veraltet sein.</p></p>

<p></blockquote> <p>Das liegt vor allem daran dass die <a href="/de/content/press-review/2804701-der-skandal-ist-die-ohnmacht-der-eu">Sicherheitsvorkehrungen</a> seit dem Atomunfall von Fukushima verschärft wurden. Für den fünften rumänischen Reaktor sind diese aus zweierlei Gründen nicht mehr gegeben: Zum einen aufgrund der sehr niedrigen Fließgeschwindigkeit der Donau, aufgrund der das Kraftwerk auch schon früher abgeschaltet wurde. Zum anderen ein ganz allgemeiner Geldmangel.</p></p>

<p><p>Dabei hätte Rumänien mithilfe dieses Reaktors 40 Prozent seines Energiebedarfs decken können, fügt die Tageszeitung aus Bukarest hinzu. Die Reaktoren 3 und 4, deren Bau weit fortgeschritten ist, erfüllen die hohen Anforderungen der EU.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Mar 2013 15:41:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3566301</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Madrid setzt auf Schiefergasförderung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3560351-madrid-setzt-auf-schiefergasfoerderung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Die Regierung will das Fracking befügeln“ <a href="http://sociedad.elpais.com/sociedad/2013/03/16/actualidad/1363471123_789066.html">notiert El País</a>. Am 1. März legte die spanische Regierung einen Gesetzentwurf vor, der darauf abzielt, die umstrittene Technik zur Gewinnung von Erdgas, welche von den betroffenen Kommunen sowie den Umweltorganisationen abgelehnt wird, zu fördern. Schätzungen zufolge würde Spanien über Vorkommen von „unkonventionellem“ Erdgas für die kommenden 39 Jahre im Wert zwischen 700 Millionen und einer Milliarde Euro verfügen. Und: „Es gibt keine Gründe für ein totales Verbot“ dieser Technik, solange „die Kollateralschäden für die Umwelt streng kontrolliert werden“, <a href="http://elpais.com/elpais/2013/03/17/opinion/1363552155_434474.html">schreibt El País</a>, betont aber, dass sich an der Technik des "Fracking" (engl.) weiterhin die Geister scheiden:</p></p>

<p><blockquote> <p>Für die einen würde diese Förderungstechnik völlig überflüssigerweise aus Spanien einen Schweizer Käse machen. Für die anderen ist es eine goldene Gelegenheit für ein Land, das 99 Prozent seines Erdöls und -gases importiert.</p></p>

<p></blockquote> <p>Jedoch ganz Europa sei in dieser Frage gespalten, fährt das Blatt aus Madrid fort:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es gibt in Europa keine gemeinsamen Vorschriften über die Umweltbedingungen, unter welchen die umstrittene Methode angewendet werden dürfte. Und wie es scheint, wird es in absehbarer Zeit auch keine geben. Die Meinungsunterschiede zwischen den verschiednen Ländern — und selbst zwischen den zuständigen EU-Kommissaren — ist allzu offensichtlich. In Frankreich, Irland, Belgien oder Bulgarien wurde <a href="/fr/content/article/1953821-le-gaz-de-schiste-n-plus-la-cote">ein Fracking-Moratorium</a> durchgesetzt. Polen hingegen setzt voll auf diese Methode. [Und] bis dato gehen selbst in den Berichten <a href="http://ec.europa.eu/environment/integration/energy/studies_en.htm">der Eu-Kommission</a> oder <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+COMPARL+PE-486.123+01+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE">des Europäischen Parlaments</a> die Meinungen auseinander.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Mar 2013 14:50:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3560351</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Strompreis-Rabatt für Industrie vor dem Aus]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3505181-strompreis-rabatt-fuer-industrie-vor-dem-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die EU-Kommission kündigte an, ein <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-191_de.htm">Verfahren gegen Deutschland zu eröffnen</a> und zu prüfen, ob die deutsche Industrie vom Staat ungerechtfertigt bei den Energiekosten bevorzugt wird, wodurch Wettbewerbsverzerrungen entstehen.</p></p>

<p><p>Anders als private Stromkunden sind „große Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen“, seit 2011 vom „sogenannten Netzentgelt“ befreit. Ein Steuervorteil, mit dem die Konzerne bis 2013 etwa 805 Millionen Euro einspart haben.</p></p>

<p><p>Wie die Kommission erklärte, leitet sie das „Verfahren auf Beschwerden von Verbraucherverbänden und Energieunternehmen“ ein.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 07 Mar 2013 12:43:30 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3505181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien : „Der Schiefergas-Krieg beginnt in Bârlad“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3478501-der-schiefergas-krieg-beginnt-barlad?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Moskau versucht die Förderung von Schiefergas in Rumänien zu stoppen, da dies die Energieabhängigkeit von Rumänien und der EU verringern könnte, meint die rumäische Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Anfang Januar hatte Ministerpräsident Victor Ponta <a href="http://economie.hotnews.ro/stiri-energie-14079073-victor-ponta-sustin-explorarea-gazelor-sist.htm">seine Meinung zu dem Thema geändert</a>, nachdem er sich im Frühjahr 2012 <a href="/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs">noch gegen die Bohrungen</a> ausgesprochen hatte.</p></p>

<p><p>„Die russische Hand“ stehe hinter den Demonstrationen gegen die Bohrungen im ostrumänsichen Bârlad, so das Blatt. 8000 Menschen hatten am Mittwoch gegen diese Methode der Erdgasgewinnung protestiert.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 01 Mar 2013 11:53:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3478501</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: Das Gewicht des Gases]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3457851-das-gewicht-des-gases?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Trouw, Amsterdam &ndash; Das Gasvorkommen im Norden des Landes bringt dem Staat jährlich Milliarden ein. Aber durch die zunehmenden Erdbeben und den Mangel an langfristigen Investitionen mehren sich Zweifel am Rohstoff-Glück. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3457851-das-gewicht-des-gases?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 25 Feb 2013 13:34:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3457851</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Berlin gefährdet Schiefergas-Förderung“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3446861-berlin-gefaehrdet-schiefergas-foerderung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Im Vorfeld der Bundestagswahlen im September schlägt sich das größte europäische Land auf die Seite der Schiefergas-Gegner. Deutschland will schleunigst Regelungen treffen, um das Schiefergas-Fracking einzuschränken, berichtet die Tageszeitung aus Warschau mit Bezug auf ein Interview der Bundeskanzlerin Angela Merkel im <em>Straubinger Tagblatt</em>.</p></p>

<p><p>„Damit wiederholt sich das französische Szenario. Dort wurde [die Fracking-Technik zur Förderung von] Schiefergas achtzehn Monate vor der Präsidentschaftswahl verboten“, berichtet <em>Gazeta Wyborcza</em>. Auf diese „Anti-Schiefergas-Achse Paris-Berlin“ können sich nun auch jene EU-Politiker stützen, die gegen Schiefergas-Erkundungen sind, weil sie die geplante Förderung dieses Gases in Polen gefährden könnten.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 22 Feb 2013 11:43:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3446861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: „ČEZ muss sich von bulgarischen Milliarden verabschieden“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3436711-cez-muss-sich-von-bulgarischen-milliarden-verabschieden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nachdem Bulgariens Regierung ankündigte, dem tschechischen Energiekonzern ČEZ die Lizenz zu entziehen, könnte der Stromlieferant in Bulgarien getätigte Investitionen von bis zu zehn Milliarden Kronen (ca. 400 Millionen Euro) verlieren.</p></p>

<p><p>Um die seit zehn Tagen andauernden Proteste gegen die hohen Energiepreise zu beruhigen, ordnete Bulgariens Regierungschef Boiko Borissow an, die Lizenz zu annullieren, und versprach am Dienstag, die Stromkosten zu senken, sowie ausländische Energieversorger für ihre Preistreiberei zu bestrafen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Feb 2013 13:22:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3436711</guid></item>
<item><title><![CDATA[Energie: „Schiefergas, Belgiens Bedrohung“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3391091-schiefergas-belgiens-bedrohung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Wird Belgiens Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft vom Schiefergas eingeschränkt?“, fragt die Tageszeitung aus Brüssel.</p></p>

<p><p>Angesichts des Schiefergas-Booms in den USA und des Nachfrageeinbruchs in Europa fällt der Aktienkurs immer weiter und zieht auch den Kohlepreis nach unten. Infolgedessen kehren Europas Stromproduzenten dem Gas den Rücken zu. Sie liebäugeln mit der – weitaus schadstoffreicheren – Kohle.</p></p>

<p><p>Da der Preis für eine Tonne ausgestoßenes Kohlendioxid in Europa vor drei Wochen unter die 5-Euro-Marke rutschte, während er 2008 noch bei 35 Euro lag, folgert die Tageszeitung: „Verschmutzen kostet nichts mehr“.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Feb 2013 11:28:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3391091</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: „Shell bläst zur Jagd auf belgisches Schiefergas“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3370391-shell-blaest-zur-jagd-auf-belgisches-schiefergas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Ölkonzerne wie Shell nehmen Europa ins Visier“, berichtet die Tageszeitung. Nach Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden sucht das britisch-niederländische Unternehmen jetzt in Belgien nach Schiefergas.</p></p>

<p><p>Um die Schiefergasbestände in den Regionen um Lüttich und Kempen zu erkunden, will Shell laut Berichten der Zeitung 100.000 Euro ausgeben. Andere Ölkonzerne wie das britische Unternehmen Cuadrilla und der deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall sind ebenfalls interessiert.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 06 Feb 2013 11:24:09 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3370391</guid></item>
<item><title><![CDATA[Erneuerbare Energien: EU: Stopp für Ökostromsubventionen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3360771-eu-stopp-fuer-oekostromsubventionen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Laut EU-Kommission schafft „Europas Umstieg auf erneuerbare Energiequellen mehr Probleme, als er löst“. Aufgrund der „nationalen Subventionen für Ökostrom“ werden die herkömmlichen Kraftwerke immer unrentabler, weil Wind- und Solarstrom „im Netz immer Vorrang“ haben, meint die EU-Kommission.</p></p>

<p><p>Bis 2020 will die Kommission darum ein „einheitliches europäisches Modell“ schaffen, um erneuerbare Energieträger wettbewerbsfähig zu machen.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 04 Feb 2013 12:55:08 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3360771</guid></item>
<item><title><![CDATA[Slowakei: „Regierung an Košices Uran interessiert“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3351221-regierung-kosices-uran-interessiert?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Rund 5,5 Millionen Tonnen hochwertiges Uranerz sollen unter Jahodná, liegen, einer Gemeinde 15 Kilometer von der zweitgrößten slowakischen Stadt <a href="/de/content/article/3288961-ein-seufzer-fuer-kosice">Košice</a> (im Osten des Landes) entfernt. Die Regierung habe einen einstweiligen Vertrag mit einem kanadischen Bergbauunternehmen zur Extraktion unterschrieben. Erste Probebohrungen seien bereits durchgeführt worden.</p></p>

<p><p>Für die Gegner der Mine im Feriengebiet von Košice sei dies „ein mieser Trick gegenüber den kommunalen Behörden und den Menschen von Košice, die  sich bereits gegen den Uranabbau ausgesprochen haben”, betont die Tageszeiutng.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 01 Feb 2013 12:58:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3351221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Energie: „Russisch-ungarische Energie-Hochzeit steht bevor“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3351201-russisch-ungarische-energie-hochzeit-steht-bevor?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am Donnerstag traf Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Moskau mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu Wirtschaftsgesprächen zusammen. Russland ist nach Deutschland Ungarns zweitwichtigster Handelspartner.</p></p>

<p><p>Im Mittelpunkt des Treffens stand die Erdgas-Pipeline South Stream, die Ungarn durchqueren soll.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 01 Feb 2013 12:54:37 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3351201</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Der Strompreisbremser“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3334131-der-strompreisbremser?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Umweltminister Peter Altmeier will den steilen Ansteig der Strompreise als Folge der <a href="/de/content/article/346151-oeko-um-jeden-preis">Energiewende</a> nicht mehr hinnehmen. Das <a href="/de/content/news-brief/3026141-bruessel-wettert-gegen-nationale-foerdergelder">Erneuerbare-Energie-Gesetz</a> hat zwar dessen Anteil von 8 auf 23 Prozent erhöht, doch die EEG-Umlage zur Förderung der Solar- und Windenergie schlage sich 2013 mit 20 Milliarden Euro auf den Rechnungen nieder.</p></p>

<p><p>Deshalb wolle er im Wahljahr 2013 die Umlage einfrieren, damit die Debatte um die Energiewende nicht allein von den Mehrkosten für die Verbraucher bestimmt werde. Die Ökostrom-Branche fürchtet „den Todesstoß”.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 29 Jan 2013 11:53:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3334131</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bulgarien: Wähler lassen Atom-Referendum abblitzen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3330731-waehler-lassen-atom-referendum-abblitzen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Rund 61 Prozent der Wähler haben beim <a href="http://referendum.cik.bg/">sonntäglichen Referendum</a> für „den Bau eines neuen Atomkraftwerkes in Bulgarien” gestimmt. Aber nur 20 Prozent der Wahlberechtigten begaben sich bei der ersten demokratischen Volksbefragung seit Ende der kommunistischen Ära an die Urnen. Damit ist das Referendum ungültig. Nötig gewesen wäre eine Beteiligung von 60 Prozent. Abgestimmt wurde über den Bau eines neuen Atomreaktors in Belene im Norden des Landes. Das Projekt liegt seit März 2012 auf Eis.</p></p>

<p><p>Während sich Befürworter und Gegner des AKW-Baus über das Ergebnis freuen, <a href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=1741399">glaubt <em>Troud</em></a>, dass es sich um „eine Niederlage für alle handelt“. Durch die geringe Wahlbeteiligung ist das erste demokratische Referendum für die bulgarischen Bürger gescheitert. Der sozialistischen Opposition, welche die Volksabstimmung durchgesetzt hat, ist es nicht gelungen, mehr Wähler zu mobilisieren. Und auch die bürgerlich-konservativen Gegner des neuen Atomkraftwerkes müssen sich eine Niederlage eingestehen, denn die Teilnehmer des Referendums haben sich klar für Belene ausgesprochen.</p></p>

<p><p>Wir sind haarscharf an „einem totalen Fiasko“ vorbeigeschlittert, <a href="http://paper.standartnews.com/bg/article.php?d=2013-01-28&amp;article=439151">meint  der <em>Standart</em></a>. Denn mit dem Erreichen der 20-Prozent-Hürde haben es die Initiatoren des Referendums knapp geschafft, dass „die Frage eines zweiten Atomkraftwerkes im Parlament neu debattiert werden muss“.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 28 Jan 2013 17:15:41 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3330731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: „Erdgasbohrungen bereiten immer mehr Sorgen“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3328721-erdgasbohrungen-bereiten-immer-mehr-sorgen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In der Nähe der Gasfelder in Groningen (im Norden des Landes) bebt die Erde scheinbar immer häufiger und heftiger. Eine offizielle Studie, die am 25. Januar veröffentlicht wurde, rechnet in Zukunft mit Erdbebenstärken zwischen 4 und 5 auf der Richterskala.</p></p>

<p><p>Die staatliche Mienenaufsicht empfiehlt, die Anzahl der Bohrungen zu senken. Vom „wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet ist das aber unverantwortlich“, erklärte der Umweltminister bei seinem Besuch in der Region. Allein 2011 flossen 11,5 Milliarden Euro aus den Gasfeldern in die Staatskassen. Zudem sind 97 Prozent der niederländischen Haushalte von diesen Bohrungen abhängig.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 28 Jan 2013 11:56:30 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3328721</guid></item>
<item><title><![CDATA[Irland: Cork im Erdölfieber]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3223261-cork-im-erdoelfieber?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Wird das Land, das gestern den Vorsitz der EU übernommen hat, mit Erdöl die Krise bewältigen können? In Dublin glaubt man langsam daran, seitdem die Entdeckung von Rohölvorkommen in der Keltischen See in Cork ein „Erdölfieber“ ausgelöst hat, erklärt die Zeitung <a href="www.lavanguardia.com"><em>La Vanguardia</em></a>. Die zweitgrößte Stadt Irlands erwartet nun „einen Wirtschaftsaufschwung“, der das von der Krise schwer getroffene Land „träumen lässt“, so die Tageszeitung aus Barcelona weiter:</p></p>

<p><blockquote> <p>Vertreter von ExxonMobil, Texaco und anderen Ölriesen lunchen in den Pubs und Restaurants der Stadt am Fluss Lee, so wie die Mitglieder der Gläubigertroika [Irlands: IWF, EZB und EU] es in Dublin tun. Doch hier tun sie es in der Absicht, zu investieren, und nicht als Kreditgeber, die ihre Bedingungen aufzwingen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Das Erdölvorkommen mit dem Namen Barryfoe Field könnte bis zu 280 Millionen Barrel liefern, im Wert von 30 Milliarden Euro. Es fehlt nur noch ein Detail: 1,5 Milliarden Euro müssen gefunden werden, um das Öl fördern zu können. Dazu gründete Lokalmagnat und ehemaliger Rugbyspieler Tony O’Reilly die Firma Providence und erklärte, er wolle Cork zu „einer der erfolgreichsten Städte Irlands“ machen.</p></p>

<p><blockquote> <p>Es wurden früher schon Erdölvorkommen in der Keltischen See gefunden, doch durch die hohen Förderkosten waren sie unrentabel. Diesmal allerdings sind die Bedingungen deutlich besser, mit der Entwicklung preisgünstigerer Fördermethoden, den gestiegenen Rohölpreisen und der Senkung der Steuer, die ausländische Unternehmer auf ihre Investitionen in Irland zahlen müssen. Das Land baut auf seine Unternehmenssteuer – die niedrigste in der Europäischen Union, die auch Anlass zu stetigen Reibereien mit Brüssel ist. In Cork befinden sich sowohl der europäische Sitz von Apple als auch die Fabrik, in welcher der Pharmakonzern Pfizer sein Viagra herstellt. [...] Nun will die Stadt den nächsten Gang einlegen und sich in einer höheren wirtschaftlichen und finanziellen Liga positionieren. Sie will innerhalb Irlands dieselbe Stellung erlangen wie Aberdeen in Schottland und erhofft sich mit dem Erdöl aus der Keltischen See ähnliche Gewinne wie durch das Nordseeöl. Bei einem [weltweiten] Erdölverbrauch von bis zu 88 Millionen Barrel pro Tag und einem unstillbaren Durst, den ökologische Überlegungen nicht zu stillen vermögen, ist das durchaus kein Hirngespinst.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 02 Jan 2013 15:23:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3223261</guid></item>
<item><title><![CDATA[Erdgas: Requiem für Nabucco]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3112321-requiem-fuer-nabucco?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Bald k&ouml;nnte der Vorhang &uuml;ber das ehrgeizige Projekt der Union fallen, Europa an Russland vorbei einen Zugang zu einer der wichtigsten Ressourcen der Zukunft, dem Erdgas, zu verschaffen. F&uuml;r die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> ist gar der Zeitpunkt gekommen, einen &bdquo;Nachruf auf Nabucco&ldquo;  &ndash;  so der Name des <a href="/de/content/article/106771-alle-pipelines-fuehren-nach-ceyhan">Pipeline-Projekts vom Kaspischen Meer &uuml;ber die T&uuml;rkei nach Europa</a>  &ndash;  zu schreiben.</p></p>

<p><p>Dem Projekt, das schon in das russische Konkurrenzprojekt South Stream in die Zange genommen ist und dem es an Kapital sowie Abkommen mit einigen der Zuliefererl&auml;nder fehlt, k&ouml;nnte jetzt das endg&uuml;ltige Aus drohen. <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/focus-rwe-vor-ausstieg-aus-nabucco-konsortium-omv-als-moeglicher-kaeufer_aid_873125.html">Nach Berichten des deutschen Nachrichtenmagazins <em>Focus</em></a> will sich ausgerechnet der Chefplaner des Projekts, der deutsche Energiekonzern RWE, aus dem Konsortium aussteigen. Der &ouml;sterreichische Konzern OWE k&ouml;nnte die Anteile der Deutschen (16,67 Prozent) aufkaufen. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung kommentiert:</p></p>

<p><blockquote> <p>Das Fiasko zeigt, wie wenig Europa der Vormachtstellung Russlands bei Rohstoffen entgegenzusetzen hat. Die Pipeline gilt l&auml;ngst auch als Beispiel einer gescheiterten gemeinsamen Industrie- und Energiepolitik Europas. Denn sie wurde zwar mit vielen Worten, aber wenig finanzieller oder konkreter politischer Unterst&uuml;tzung gef&ouml;rdert.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 04 Dec 2012 15:05:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3112321</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Das Kreuz mit dem Ökostrom]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3041371-das-kreuz-mit-dem-oekostrom?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;&Ouml;kostromer will Kohle machen&ldquo;, titelt die <em>Tageszeitung</em>. Die in Umweltfragen <a href="http://www.taz.de/Alternative-Stromlieferer/!105629/">stets wachsame <em>taz</em> meldet</a>, dass die drei gr&ouml;&szlig;ten deutschen &Ouml;kostromanbieter &ndash; <a href="/de/content/article/115471-die-revolution-aus-dem-keller">Lichtblick</a>, Greenpeace Energy und Naturstrom &ndash; bald Braunkohle verstromen k&ouml;nnten. Die drei Unternehmen werden von der &ouml;sterreichischen Verbund AG beliefert, die seit 2011 am Bau eines Braunkohlekraftwerks in der T&uuml;rkei beteiligt ist, obwohl sie weiterhin mit &bdquo;100 Prozent Wasserkraft&ldquo; wirbt.</p>

<p>Die drei Deutschen h&auml;tten &bdquo;nun ein Problem an der Backe&ldquo;, denn gem&auml;&szlig; einer britischen Studie w&uuml;rde die durch das t&uuml;rkische Braunkohlewerk verursachte Luftverschmutzung &bdquo;die Grenzwerte von EU und Weltgesundheitsorganisation&ldquo; &uuml;bersteigen. Die &Ouml;kostromanbieter <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Oekostrom/!105633/">m&uuml;ssten rasch handeln</a>, um nicht als Heuchler zu gelten.</p></p>

<p><blockquote> <p>Will man als &Ouml;kostromanbieter glaubhaft bleiben, darf man mit einem solchen Unternehmen keine Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en. Vor allem nicht, wenn man als Gesch&auml;ftsmodell auf moralische Marktf&uuml;hrerschaft setzt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erweckt allerdings nicht &uuml;berall Freude. Die Nachbarn Deutschlands sind eher ver&auml;rgert. &bdquo;Die tschechische Republik wird den Zusammenbruch ihres Stromnetzes verhindern und sich vor der gr&uuml;nen Stromschwemme sch&uuml;tzen, die durch die erratische Erzeugung der norddeutschen Windparks verursacht wird&ldquo;, <a href="http://epaper.lidovky.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo">schreibt <em>Lidov&eacute; noviny </em>aufgebracht</a>. Die Prager Tageszeitung erkl&auml;rt, dass der Strom aus den Windparks wegen der Schw&auml;che des deutschen Netzes zwischen dem Norden, wo er erzeugt wird, und dem industrialisierten S&uuml;den, wo er verbraucht wird, &uuml;ber das tschechische Netz transportiert wird. Um sein eigenes Netz vor der &Uuml;berlastung zu sch&uuml;tzen, hat der tschechische Betreiber ČEPS beschlossen,...</p></p>

<p><blockquote> <p>an der Grenze einen riesigen Transformator zu errichten. Er wird nur den Strom durchlassen, den das tschechische Netz tats&auml;chlich verkraften kann</p></p>

<p></blockquote> <p>...und soll 2017 in Betrieb genommen werden.</p></p>

<p><p>Laut <em>Lidov&eacute; noviny</em> handelt es sich um ein brisantes politisches Dossier, da Berlin in der Vergangenheit Prag f&uuml;r die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet Zugest&auml;ndnisse gemacht hat. Da Deutschland jedoch nun offen die Neuorganisation seines Stromnetzes erw&auml;gt, konnte das geplante Umspannnwerk europaweit ausgeschrieben werden.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 16 Nov 2012 15:54:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3041371</guid></item>
<item><title><![CDATA[Erneuerbare Energien: Brüssel wettert gegen nationale Fördergelder]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3026141-bruessel-wettert-gegen-nationale-foerdergelder?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Bereitet die EU K&uuml;rzungen beim &Ouml;kostrom vor? Der zust&auml;ndige EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger schickt bald einen &bdquo;Stromschlag aus Br&uuml;ssel&ldquo;, wie die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung </em>titelt. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vertrauliche-unterlagen-stromschlag-aus-bruessel-1.1521454">Nach Angaben der M&uuml;nchner Tageszeitung</a> will Oettinger &bdquo;die bisherigen F&ouml;rdersysteme der nationalen Regierungen f&uuml;r einzelne Energietr&auml;ger &uuml;berpr&uuml;fen&ldquo;.</p></p>

<p><blockquote> <p>Genervt von der Kleinstaaterei seiner 27 EU-Mitglieder wettert der Kommissar bei jeder Gelegenheit &uuml;ber den wachsenden Nationalismus hinter der Steckdose. Zum Entsetzen von Umweltsch&uuml;tzern missf&auml;llt Oettinger vor allem der Wildwuchs bei der &Ouml;kostromf&ouml;rderung.</p></p>

<p></blockquote> <p>Es k&ouml;nnte den Staaten somit verboten werden, den &Ouml;kostrom beliebig zu f&ouml;rdern &ndash; bisher durften sie das. F&uuml;r Deutschland steht das Gesetz &uuml;ber erneuerbare Energien (EEG) auf dem Spiel, das in den letzten Jahren nicht nur einen Boom in der Wind- und Solarenergie ausgel&ouml;st hatte, sondern auch einen hohen Anstieg der Strompreise.</p></p>

<p><p>Der <em>SZ</em> zufolge geh&ouml;rte diese &Uuml;berpr&uuml;fung der staatlichen F&ouml;rdergelder zum &bdquo;Prestigeprojekt eines gemeinsamen Energie-Binnenmarktes&ldquo;, das die EU bis 2014 verwirklichen will, aber bei dem die Staaten nicht so recht mitziehen. Der gemeinsame Energiemarkt soll die Stromversorgung in ganz Europa garantieren, aber auch die Preise f&uuml;r den Verbraucher senken.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 13 Nov 2012 15:10:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3026141</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU-China: Handelskrieg um die Solarenergie?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2986381-handelskrieg-um-die-solarenergie?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Es ist eine der Schl&uuml;sseltechnologien des 21. Jahrhunderts: Der Markt f&uuml;r Solarenergie weckt solche Gel&uuml;ste, dass die Europ&auml;ische Union und China sich wie &bdquo;Sonnenkrieger&ldquo; benehmen &ndash; so die <em>Frankfurter Rundschau</em>, die den &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Handelskonflikt der Geschichte&ldquo; prophezeit.</p></p>

<p><p><a href="/de/content/news-brief/2647781-nach-streit-ueber-solarkollektoren-droht-handelskrieg">Der Streit dreht sich um Pekings Subventionen an seine Solarindustrie</a>, die von den Europ&auml;ern als &uuml;berm&auml;&szlig;ig und zu exklusiv betrachtet werden. Die chinesischen Photovoltaik-Hersteller profitieren somit manchmal von Krediten &uuml;ber Milliarden von Euro, ohne bedeutende Sicherheiten liefern zu m&uuml;ssen. Mit Hilfe dieses komfortablen Systems gelang es ihnen...</p></p>

<p><blockquote> <p>...innerhalb weniger Jahre [...], die Europ&auml;er nicht nur einzuholen, sondern abzuh&auml;ngen. Sie liefern inzwischen vergleichbare Qualit&auml;t, aber bis zu 30 Prozent g&uuml;nstiger. [...] Mehr als 80 Prozent der in Europa installierten Module kommen heute aus China.</p></p>

<p></blockquote> <p>Alarmiert durch den <a href="/de/content/article/1742572-sonnenuntergang-der-solarwirtschaft">Konkurs eines Branchenf&uuml;hrers, des deutschen Unternehmens Q-Cells</a>, gehen die Europ&auml;er nun zum Gegenangriff &uuml;ber. Unter der F&uuml;hrung der Firma Solarworld klagten die europ&auml;ischen Hersteller bei der EU-Kommission auf Dumping. Br&uuml;ssel k&ouml;nnte in den kommenden Monaten Sanktionen beschlie&szlig;en. Doch, wie die Tageszeitung erkl&auml;rt,...</p></p>

<p><blockquote> <p>... sind die Auswirkungen riesig. Europa ist der mit Abstand wichtigste Photovoltaik-Markt der Welt mit einem Anteil von 70 Prozent. Doch l&auml;sst China die Muskeln spielen und droht nun mit einem Verfahren gegen europ&auml;ische Siliziumhersteller. Silizium ist der wichtigste Rohstoff f&uuml;r Solarzellen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Und der Streit geht noch weiter. Ger&uuml;chten zufolge sollen chinesische Vertreter den europ&auml;ischen Automobilherstellern zu verstehen gegeben haben, dass ein Solarboykott extrem negative Folgen f&uuml;r sie h&auml;tte. Eine Steigerung, <a href="http://www.fr-online.de/energie/kommentar-der-solarstreit-wird-unterschaetzt-,1473634,20767354.html">die der <em>Frankfurter Rundschau</em> Sorgen macht</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Ist Peking konziliant und pfeift seine Staatskonzerne zur&uuml;ck, kann es gut ausgehen. Im schlimmsten Fall droht ein allumfassender Handelskrieg.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 02 Nov 2012 15:54:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2986381</guid></item>
<item><title><![CDATA[Griechenland: Öl, Gas und Gold gegen die Flaute]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2874811-oel-gas-und-gold-gegen-die-flaute?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Nur wenige wissen, dass das hochverschuldete Griechenland &Ouml;l besitzt. Momentan werden allerdings nur 2 000 Barrel pro Tag gewonnen, die etwa 0,5 Prozent des Eigenbedarfs abdecken&ldquo;, schreibt <a href="http://www.lemonde.fr/"><em>Le Monde</em></a>. Athen hat sich nun dazu entschlossen, die &Ouml;l- und Gasgewinnung zu f&ouml;rdern, nachdem m&ouml;gliche Reserven bisher vernachl&auml;ssigt wurden.</p></p>

<p><blockquote> <p>Vor einigen Monaten hat [die griechische Regierung] die Rohstoffgewinnung in drei verschiedenen Regionen ausgeschrieben. In Ioannina, in Epiros nahe der albanischen Grenze und im Ionischen Meer wurden in den 1990er Jahren Erkundungen und seismische Untersuchungen vorgenommen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne haben f&uuml;r diese Vorkommen, die auf 50 bis 100 Millionen Barrel gesch&auml;tzt werden, wenig Interesse gezeigt. Dagegen ...</p></p>

<p><blockquote> <p>... setzt man seit den Gasfunden in Israel und Zypern alle Hoffnungen auf das weitr&auml;umige griechische Meeresgebiet in der N&auml;he von Kreta. Ein norwegisches Unternehmen (PGS, Petroleum Geo Services) wurde mit den seismischen Untersuchungen einer 220.000 Quadratkilometer gro&szlig;en Meereszone beauftragt, die 18 Monate dauern sollen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Eine weitere &bdquo;selten gute Nachricht&ldquo; f&uuml;r das krisengesch&uuml;ttelte Land: &bdquo;Griechenland wird zum wichtigsten Goldproduzenten Europas&ldquo;, <a href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/union-europeenne/20121010trib000724091/la-grece-va-devenir-le-premier-producteur-d-or-d-europe.html">meldet <em>La Tribune</em></a>. Der Wirtschaftszeitung zufolge besitzt Griechenland bereits ein &bdquo;gro&szlig;es Potential an Minen&ldquo; (Bauxit, Nickel).</p></p>

<p><blockquote> <p>Griechenland k&ouml;nnte bis 2016 zum wichtigsten Goldproduzenten in Europa werden und damit Finnland &uuml;berholen, welches sich auf Platz 40 der weltweiten Produktion befindet.</p></p>

<p></blockquote> <p>Der Grund daf&uuml;r ist paradoxerweise die Wirtschaftskrise, denn seit ihrem Ausbruch beschleunigt Athen die Bohrgenehmigungsverfahren f&uuml;r Bodensch&auml;tze. Zuvor war die griechische Politik &ldquo;weitestgehend auf Klientelismus aufgebaut&ldquo;. Die Projekte der kanadischen Minengesellschaft Eldorado Gold und der australischen Minengesellschaft Glory Resources haben die Lizenzen erhalten und d&uuml;rften die griechische Goldproduktion &bdquo;2011 sprunghaft auf 16&nbsp;000 Unzen [1 Unze = 31,1g]&nbsp;und 2016 auf 425.000 Unzen ansteigen lassen&ldquo; und damit zahlreiche Arbeitspl&auml;tze schaffen.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 15 Oct 2012 15:04:45 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2874811</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Russisch-amerikanische Manöver um AKW Temelín]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2851371-russisch-amerikanische-manoever-um-akw-temelin?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Ekonom , Prag &ndash; Bauprojekte neuer Kernkraftwerke sind eine Seltenheit in Europa, was den Ausbau von Temelín für die Unternehmen umso attraktiver macht. Russen und Amerikaner liefern sich einen Konkurrenzkampf, für den Politiker, Lobbyisten und Geheimdienste mobilisiert werden. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2851371-russisch-amerikanische-manoever-um-akw-temelin?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 11 Oct 2012 13:37:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2851371</guid></item>
<item><title><![CDATA[Atomkraft: Schalt mal ab, Europa]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2816831-schalt-mal-ab-europa?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Frankfurter Rundschau, Frankfurt &ndash; Europas Stresstests an Atomkraftwerken liefern ausreichend Gründe, um alte Meiler abzuschalten, meint die atomkritische Frankfurter Rundschau. Aber die EU-Kommission setzt auf teure Nachrüstung. Ihr fehlt der deutsche Mut zum Atomausstieg. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2816831-schalt-mal-ab-europa?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 05 Oct 2012 16:05:29 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2816831</guid></item>
<item><title><![CDATA[Atomkraft: „Der Skandal ist die Ohnmacht der EU“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/2804701-der-skandal-ist-die-ohnmacht-der-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger wird am 4. Oktober die Ergebnisse der &bdquo;Stresstests&ldquo; &uuml;ber die Sicherheit aller 134 Atomreaktoren innerhalb der Europ&auml;ischen Union vorstellen. Die Tests wurden nach der Fukushima-Katastrophe angeordnet und zeigen zahlreiche Sicherheitsl&uuml;cken auf. Die notwendigen Ausbesserungsarbeiten, um alle Reaktoren des Kontinents EU-konform zu machen, werden darin auf zwischen 10 und 25 Milliarden Euro beziffert. Doch rufen diese Ergebnisse in den Mitgliedsstaaten bereits lebhafte Diskussionen hervor.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/lemonde-10032012-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>So spricht <em>Le Monde</em> von &bdquo;Spannungen zwischen Paris und Brssel.&ldquo; Frankreich  &ndash;  mit 19 Kraftwerken und 58 Reaktoren der grte Atomstromproduzent Europas  &ndash;  schneidet im Kommissionsbericht ganz besonders schlecht ab:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/trouw-100_2.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>In den Niederlanden, berichtet die Tageszeitung <em>Trouw</em>, dass Borssele &bdquo;im Sicherheitstest durchgefallen ist&ldquo;.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/die-welt-100_9.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Dennoch &bdquo;schneidet Borssele im Vergleich zu anderen Anlagen in Europa gar nicht mal so schlecht ab&ldquo;, schreibt die Zeitung und meint damit nicht nur &bdquo;die Atomsupermacht Frankreich&ldquo;, sondern auch Anlagen in Osteuropa, sowie vier weitere Kraftwerke in Finnland und Schweden, in denen das Not-Khlsystem nicht den Normen entspricht &bdquo;was ein Fukushima-Szenario [Kernschmelze] denkbar macht&ldquo;.</p>

<p>Belgien hingegen wurde von der Kommission &bdquo;fr seine Kommunikation ber die Zwischenflle in den Anlagen Doel und Tihange&ldquo; gelobt, erklrt in <em>Trouw</em> ein Forscher, der an der Kommission teilgenommen hatte. Beide Anlagen wurden im vergangenen Sommer abgeschaltet, nachdem Risse an den Reaktorbehltern festgestellt worden waren. Der Bericht der Kommission erwhnt dieses Problem nicht, da &bdquo;die Tests sich nicht damit befassten.&ldquo;</p>

<p><em>Die Welt</em> aus Berlin meint hingegen, dass &bdquo;der eigentliche Skandal die Ohnmacht der EU&ldquo; sei. Die Tageszeitung emprt sich, dass man monatelang Experten eine Anlage nach der anderen untersuchen lsst, obwohl doch &bdquo;die Fakten seit langem auf dem Tisch liegen. [...] Ein Anruf bei der Internationalen Atomenergiebehrde [IAEA] htte gengt.&ldquo; Des Weiteren:</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 03 Oct 2012 17:01:23 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2804701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Hydrocarbures: Zentralasien besorgt über Spannungen zwischen EU und Gazprom]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2755221-zentralasien-besorgt-ueber-spannungen-zwischen-eu-und-gazprom?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Der pl&ouml;tzliche <a href="/de/content/news-brief/2640541-bruessel-geht-gegen-gazprom-vor">Anstieg der Spannungen zwischen der EU-Kommission und Gazprom</a> beunruhigt die Staaten in Zentralasien, die von den Mineral&ouml;lexporten in die EU stark abh&auml;ngig sind&ldquo;, <a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/fe72b51c-0682-11e2-b4f0-45fe32070ce6/UE-Gazprom_lAsie_centrale_sinqui%C3%83%C2%A8te#.UGFrW6R1C40">erkl&auml;rt <em>Le Temps</em></a>. In den Hauptst&auml;dten dieser ehemaligen Sowjetrepubliken vertritt man den Standpunkt, Moskau lieber nicht zu br&uuml;skieren, wenn es um so heikle Themen wie Kohlenwasserstoffe geht, damit die Stabilit&auml;t f&uuml;r alle gesichert bleibt. Das ist besonders in der Hauptstadt Astana der Fall, denn &bdquo;Kasachstan will seine Beteiligung an den drei gro&szlig;en Erd&ouml;lkonzernen Chevron, Shell und Total vergr&ouml;&szlig;ern&ldquo;. Die Genfer Tageszeitung schreibt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Das autorit&auml;re Regime des steinreichen Pr&auml;sidenten Nursultan Nasarbajew bef&uuml;rchtet, dass die europ&auml;ische Untersuchung &uuml;ber Gazprom indirekt dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, dass Br&uuml;ssel demn&auml;chst ein Auge auf die Methoden der Energieunternehmen in Zentralasien wirft.</p></p>

<p></blockquote> <p>Auch will Astana, so<em> Le Temps</em> weiter, nicht auf die Diversifizierung seines Kundenkreises verzichten: &bdquo;Kasachstan bef&uuml;rchtet, dass eine neue Energiekrise zwischen Moskau (seinem bedeutendsten Partner in Transport und Raffinierung) und Br&uuml;ssel (seinem Hauptkunden) Peking zugute kommen k&ouml;nnte&ldquo;, dem anderen gro&szlig;en Absatzmarkt des kasachischen Erd&ouml;ls. Doch Astana will sich nicht an einen einzigen Kunden binden.</p></p>

<p><p>Was Europa betrifft, so warnt ein ehemaliger Experte der Kommission in den Spalten von <em>Le Temps</em>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die echte Herausforderung f&uuml;r die 27 bleibt in Energiefragen eine langfristige gemeinsame Strategie sowie die Absicherung, dass die europ&auml;ischen Erd&ouml;lgiganten, in Zentralasien oder anderswo, nicht gegen die Interessen der 500 Millionen &Ouml;l- und Gasverbraucher in der EU handeln.</p>

<p>&nbsp;</p> </blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 25 Sep 2012 14:34:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2755221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Mittel- und Osteuropa: Brüssel geht gegen Gazprom vor]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2640541-bruessel-geht-gegen-gazprom-vor?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p><a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/937&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_self">Die Europ&auml;ische Kommission ermittelt gegen Gazprom</a>. Der Energieriese wird verd&auml;chtigt, &bdquo;in Mittel- und Osteuropa wettbewerbswidrig zu handeln&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Gazprom-gaze_naturale-energie-piata_de_energie-Europa_Centrala-Europa_de_Est-Bruxelles-Moscova-pretul_la_gaze-concurenta-Tratatul_UE-Comisia_Europeana-adevarul_europa_0_767923505.html" target="_self">enth&uuml;llt </a><em><a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Gazprom-gaze_naturale-energie-piata_de_energie-Europa_Centrala-Europa_de_Est-Bruxelles-Moscova-pretul_la_gaze-concurenta-Tratatul_UE-Comisia_Europeana-adevarul_europa_0_767923505.html" target="_self">Adevărul</a>.</em> Laut Zeitungsbericht will Br&uuml;ssel herausfinden, ob Gazprom seine marktbeherrschende Stellung auf den vorgelagerten Gasversorgungsm&auml;rkten ausnutzt und seinen europ&auml;ischen Konkurrenten damit den Zugang zu diesen versperrt. Gazprom wird unter anderem vorgeworfen, den freien Fluss von Gas zwischen einzelnen Mitgliedstaaten zu behindern und die Diversifizierung der Versorgung mit Gas zu hemmen. Seinen Kunden gegen&uuml;ber hat Gazprom m&ouml;glicherweise eine unlautere Preispolitik betrieben, indem es die Gaspreise an die &Ouml;lpreise gebunden hat, lautet ein weiterer Anklagepunkt.</p>

<p>In Deutschland <a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/bigview.php?url=http%3A//paper.meedia.de/titelgahttp://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:kartellverfahren-eu-wettbewerbshueter-gehen-gegen-gazprom-vor/70085925.htmlllery_drupal/%3Fq%3Dgallery/%26g2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D220614&amp;fullview=1" target="_self">beschreibt die <em>Financial Times Deutschland</em> </a>die Ermittlungen der Kommission als:</p></p>

<p><blockquote> <p>eine weitere Eskalation im Gasstreit zwischen der EU und Russland. Die Europ&auml;er wollen die Abh&auml;ngigkeit von russischen Gasimporten senken. Br&uuml;ssel bem&uuml;ht sich seit Jahren um mehr Wettbewerb &ndash; Ziel der Kommission ist ein Binnenmarkt, durch den Gas frei zwischen den EU-Mitgliedsstaaten flie&szlig;en kann. Der Verdacht ist, dass Gazprom das gezielt verhindert.</p></p>

<p></blockquote> <p>Ferner berichtet das Wirtschaftsblatt, dass &bdquo;die EU-Staaten im Durchschnitt ein Viertel ihres Gases aus Russland beziehen&ldquo; und einige L&auml;nder Osteuropas von Gazprom &bdquo;teilweise vollst&auml;ndig abh&auml;ngig sind&ldquo;. Auf diese Weise erwirtschaftet der Energieriese &bdquo;knapp die H&auml;lfte des Konzernumsatzes in Europa&ldquo;.&nbsp; </p></p>]]></description><pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:44:29 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2640541</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland : Adieu Atomenergie, Welcome Back liebe Kohle]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2639231-adieu-atomenergie-welcome-back-liebe-kohle?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Wprost, Warschau &ndash; Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie ankündigte, hätten „grüne Energie“-Projekte allerorts wie Unkraut aus dem Boden sprießen müssen. Stattdessen sind nun aber neue – besonders umweltverschmutzende – Kohlekraftwerke geplant. Und das scheint nicht einmal die sonst so umweltbewussten Grünen zu stören. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2639231-adieu-atomenergie-welcome-back-liebe-kohle?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:03:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2639231</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kernenergie: Belgiens Behörden wussten von Reaktorenlecks ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2570781-belgiens-behoerden-wussten-von-reaktorenlecks?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Die Risse in Doel sind seit 1979 bekannt&ldquo;, enth&uuml;llt <em><a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/6779/Kernenergie/article/detail/1489835/2012/08/23/In-1979-al-scheurtjes-in-Doel-3.dhtml">De Morgen</a></em>. Die fl&auml;mische Tageszeitung ist entsetzt: Die Risse in den Reaktorbeh&auml;ltern, die nun Grund genug sind, um <a href="/de/content/news-brief/2501231-die-europaeischen-reaktoren-unter-aufsicht">die Atommeiler Doel 3 und Tihange 2 abzuschalten</a>, waren der belgischen Atomaufsichtsbeh&ouml;rde (AFCN) seit der Inbetriebnahme der Reaktoren vor 33 Jahren bekannt.</p></p>

<p><p>&nbsp;&bdquo;Kleine Fehler gibt es immer wieder, im Normalfall sind sie aber ungef&auml;hrlich&ldquo;, erkl&auml;rt AFCN-Generaldirektor Willy De Roovere der Zeitung. Er erinnere sich nach eigenen Aussagen auch &bdquo;nicht wirklich&ldquo; an die Umst&auml;nde, die ihn damals dazu brachten, den Kraftwerken gr&uuml;nes Licht zu geben.</p></p>

<p><p>&nbsp;Angesichts der Sicherheitsrisiken und den Energieversorgungsproblemen macht <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1489841/2012/08/23/Het-veiligheidsdilemma-van-kernenergie-botst-met-de-brute-realiteit-van-een-monopolist.dhtml">De Morgen-Chefredakteur Wouter Verschelden</a> einmal mehr darauf aufmerksam, wie &bdquo;notwendig erweiterte und fachgerechte &Uuml;berpr&uuml;fungen der Atomkraftwerke sind&ldquo;.</p></p>

<p><p>Ferner m&uuml;sse man dringend ein neues Kontrollorgan mit einem &bdquo;seri&ouml;sen Direktor&ldquo; schaffen und das Atomstrom-Monopol des Stromlieferanten Electrabel brechen, fordert Verschelden.</p></p>

<p><p>Schlie&szlig;lich &bdquo;sind Doel und Thiange f&uuml;r [Electrabel] so etwas wie eine Goldmine&ldquo;, die nach Aussagen des Konzerns &bdquo;nahezu vollkommen ist&ldquo;. Folglich hat das Unternehmen keinerlei Interesse daran, dass sich irgendetwas &auml;ndert.</p></p>

<p><p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 23 Aug 2012 16:09:07 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2570781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Atomkraft: Die europäischen Reaktoren unter Aufsicht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2501231-die-europaeischen-reaktoren-unter-aufsicht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Alarm bei zehn europ&auml;ischen Atomreaktoren&ldquo;, titelt <em>La Tribune</em>. Das Wirtschaftsblatt <a href="http://www.latribune.fr/entreprises-finance/industrie/energie-environnement/20120809trib000713622/bruxelles-tire-la-sonnette-d-alarme-sur-plusieurs-reacteurs-nucleaires-en-europe.html" target="_self">berichtet</a>, dass nach der Entdeckung &bdquo;<a href="/de/content/todays-front-pages/2493291-die-letzten-titelseiten">potenzieller Risse</a>&ldquo; beim Reaktordruckbeh&auml;lter des Reaktors 3 der Anlage im belgischen Doel weitere Meiler innerhalb der EU kontrolliert werden sollen.</p></p>

<p><p><em>La Tribune</em> erkl&auml;rt, dass nach Angaben der belgischen Atombeh&ouml;rde:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die niederl&auml;ndische Rotterdam Dydock Company Hersteller des defekten Reaktordruckbeh&auml;lters , die seither den Betrieb eingestellt hat, hat zus&auml;tzlich zu den beiden belgischen Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 noch 20 weitere Beh&auml;lter gleichen Typs in verschiedene L&auml;nder geliefert, unter anderem nach Deutschland (2), Spanien (2), die Niederlande (2), Schweden (1) und die Schweiz (2).</p></p>

<p></blockquote> <p><em>Le Monde</em> <a href="http://abonnes.lemonde.fr/planete/article/2012/08/09/soupcons-sur-les-cuves-de-22-reacteurs-nucleaires_1744086_3244.html" target="_self">erkl&auml;rt</a>, dass im belgischen Fall die Art des Defekts am Reaktorbeh&auml;lter &bdquo;durch weitere Tests gekl&auml;rt werden muss&ldquo;, die &bdquo;ein paar Monate Arbeit brauchen.&ldquo; Folge: Doel 3 bleibt vom Netz, ebenso wie Thiange 2 (in der N&auml;he von L&uuml;ttich), wo die Anlage &auml;hnlich ausger&uuml;stet sei.</p>

<p>F&uuml;r <em>Le Monde</em></p></p>

<p><blockquote> <p>wird das Land im Falle einer definitiven Stilllegung von Doel 3 und Thiange 2 in Schwierigkeiten geraten, da seine Stromproduktion zu 51 Prozent von der Atomkraft abh&auml;ngt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Stilllegung k&ouml;nnte ebenfalls den Zeitplan des Atomausstiegs, den die Regierung schrittweise zwischen 2016 und 2025 geplant hat, durcheinanderbringen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 10 Aug 2012 15:08:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2501231</guid></item>
<item><title><![CDATA[Nachhaltige Energie: Weniger Energie für mehr Wachstum]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2495761-weniger-energie-fuer-mehr-wachstum?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Die Verschärfung der Energie-Standards in Europa ist nicht nur für die Umwelt gut, sie führt auch zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Doch EU-Beamte und Politiker interessieren sich kaum für eine bessere Politik, meint Ron Witt von der Stiftung Natur und Umwelt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2495761-weniger-energie-fuer-mehr-wachstum?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 09 Aug 2012 17:11:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2495761</guid></item>
<item><title><![CDATA[Energie: In Osteuropa ist Atomenergie out]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2459091-osteuropa-ist-atomenergie-out?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Gr&uuml;ne Kraftwerke verdr&auml;ngen Kohle und Kernkraft als Energietr&auml;ger&ldquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-56871550-zelene-elektrarny-vitezi-nad-uhlim-i-jadrem">behauptet</a> <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>. Das tschechische Wirtschaftsblatt erkl&auml;rt, dass der Erfolg der erneuerbaren Energien in Deutschland auch in Mitteleuropa zu einem tiefgreifenden Wandel der Energielandschaft gef&uuml;hrt hat.</p></p>

<p><p>Wie? Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss Deutschland unter Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der hohen Risiken und Kosten der Kernkraft sowie der komplizierten Atomm&uuml;llentsorgung den <a href="/de/content/article/346151-oeko-um-jeden-preis">Ausstieg aus der Atomkraft</a>. Heute stammen bereits 20 Prozent der in Deutschland erzeugten Energie aus erneuerbaren Tr&auml;gern. Tendenz steigend.</p></p>

<p><p>Diese Entwicklung in Deutschland beeinflusst laut <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> auch die Nachbarstaaten:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der steigende Einsatz erneuerbarer Energietr&auml;ger in Deutschland verdr&auml;ngt allm&auml;hlich die Kohle- und Kernkraftwerke in Mitteleuropa. Die Ertr&auml;ge und die Aktienkurse der Energieversorger sind r&uuml;ckl&auml;ufig.</p></p>

<p></blockquote> <p>Am st&auml;rksten trifft dieser Trend die tschechische Republik, wo die gr&uuml;nen Energien (Sonnen-, Windenergie und Biomasse) <a target="_self" href="http://energetika.tzb-info.cz/110596-ministr-kuba-predstavil-obrysy-nove-statni-energeticke-koncepce">nicht mehr gef&ouml;rdert </a>werden. Die Regierung will <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> zufolge ab 2014 den Subventionshahn ganz zudrehen. Die Strategie des nationalen Energieversorgers ČEZ, der im Kernkraftwerk Temel&iacute;n einen dritten und vierten Reaktor bauen will, um den Anteil des Atomstroms auf 55 Prozent anzuheben, wird von den Analysten immer st&auml;rker kritisiert.</p></p>

<p><p>Viele europ&auml;ische Energiekonzerne, vor allem deutsche, leiden unter einem Kursverfall, meint das Wirtschaftsblatt:</p></p>

<p><blockquote> <p>2008 notierte die E. ON-Aktie bei 51 Euro, heute ist sie auf 17 Euro gerutscht. Der Kurs der RWE-Papiere ist von 100 Euro vor der Krise auf heute 50 Euro gesackt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Letztes Jahr meinten die Fachleute, die Lage w&uuml;rde sich bald bessern und sei wohl krisenbedingt. Im Fall der deutschen Konzerne wurde der Kurssturz auf den von der Regierung beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Aber heute wissen wir es besser. &bdquo;Der Energiemarkt ist dabei, sich tiefgreifend zu wandeln&ldquo;, so <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 02 Aug 2012 16:07:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2459091</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: Emissionsrechte für unsichtbares Kohlekraftwerk]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2339351-emissionsrechte-fuer-unsichtbares-kohlekraftwerk?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Polen fordert Emissionsrechte f&uuml;r nicht existierendes Kohlekraftwerk&ldquo;, <a href="http://www.euractiv.com/climate-environment/exclusive-poland-demands-free-ca-news-513803" target="_self">titelt <em>Euractiv.com</em></a>. Die in Br&uuml;ssel angesiedelte News-Website berichtet, Warschau habe im 7 Milliarden Euro schweren europ&auml;ischen Emissionshandel Rechte im Wert von 33 Millionen Euro f&uuml;r ein Kohlekraftwerk gefordert hat, das nie gebaut wurde.</p></p>

<p><p>Ein polnisches Regierungsmitglied erkl&auml;rte <em>EurActiv</em>, das Kohlekraftwerk Łęczna an der ukrainischen Grenze geh&ouml;re zur Kategorie der &bdquo;Anlagen in Bau&ldquo;. Aber  &ndash; </p></p>

<p><blockquote> <p>... am 5. Juli f&uuml;hrte eine 20 km lange Fahrt auf dem Gel&auml;nde des Standortes Łęczna&rsquo;s Stara Wieś-Stasin nur durch Wiesen, Felder und Fu&szlig;wege.</p></p>

<p><p>An dem Ort, an dem der Energieversorger GDF Suez gem&auml;&szlig; den im Juni 2011 vorgelegten Pl&auml;nen ein Kohlekraftwerk h&auml;tte bauen sollen, konnten weder Geb&auml;ude noch sonstige mit einem Kraftwerk verbundene Aktivit&auml;ten gesichtet werden.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 12 Jul 2012 15:11:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2339351</guid></item>
<item><title><![CDATA[Energie: Schiefergas steht tief im Kurs]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Gazeta Wyborcza, Warschau &ndash; Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 12:27:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1954911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Libyen: Ermittlungen gegen europäische Ölfirmen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1776781-ermittlungen-gegen-europaeische-oelfirmen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Libyens Nationaler &Uuml;bergangsrat ermittelt &uuml;ber &Ouml;lvertr&auml;ge, die in den letzten Jahren des Gaddafi-Regimes mit ausl&auml;ndischen Firmen abgeschlossen wurden, so <a href="http://www.corriere.it/esteri/12_aprile_09/libia-cnt-inchiesta-compagnie-petrolifere-straniere-gheddafi_d2e4cc20-825f-11e1-9c86-d5f7abacde61.shtml" target="_self">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die mutma&szlig;liche Bestechung libyscher Beamter von 2008 bis 2011 und betreffen unter anderen zwei der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Energiekonzerne, die italienische ENI und den Franzosen Total.</p></p>

<p><p>Die Ermittlungen starteten eine Woche nachdem die US-Wertpapieraufsichtsbeh&ouml;rde ein &auml;hnliches Verfahren eingeleitet hatte. Falls sie &uuml;berf&uuml;hrt werden, m&uuml;ssten die Firmen mit massiven Geldstrafen rechnen. Zudem w&uuml;rden ihre aktuellen und zuk&uuml;nftigen Vertr&auml;ge mit der neuen Regierung f&uuml;r null und nichtig erkl&auml;rt. <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303815404577331802347989804.html" target="_self">Nach Angaben des <em>Wall Street Journal</em></a> wirft die Untersuchung &bdquo;einen Schatten auf die Ambitionen der Firmen, ihre Aktivit&auml;ten in dem Land mit den gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lreserven Afrikas auszubreiten&ldquo;.</p></p>

<p><p>Insbesondere ENI war unter Muammar Gaddafi der gr&ouml;&szlig;te Betreiber in Libyen und gelangte nach dem Regimewechsel schnell wieder zu seiner F&uuml;hrungsposition, mit einem laufenden Produktionsanteil von rund 14 Prozent. Das Unternehmen wollte diese Zahl in den n&auml;chsten zehn Jahren durch geplante Investitionen &uuml;ber 30 Milliarden Dollar verdoppeln.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:29:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1776781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Sonnenuntergang in der Solarwirtschaft]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1742572-sonnenuntergang-der-solarwirtschaft?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Der Spiegel, Hamburg &ndash; Das Unternehmen war einer der Motoren der deutschen Energiewende: Mit dem Solarzellenhersteller Q-Cells rutscht das vierte und symbolträchtigste Solarunternehmen in die Pleite. Schuld ist der Konkurrenzdruck aus China, aber auch die Berliner Förderpolitik. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1742572-sonnenuntergang-der-solarwirtschaft?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:57:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1742572</guid></item>
<item><title><![CDATA[Vereinigtes Königreich: Schottland – vom Armenhaus zum Ölscheich]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1710881-schottland-vom-armenhaus-zum-oelscheich?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Observer, London &ndash; Schottland soll im Jahr 2014 über seine Unabhängigkeit abstimmen. Seine zukünftigen Eigentumsrechte an den Erdölvorkommen in der britischen Nordsee könnten es dann zu einem der reichsten Länder der Welt machen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1710881-schottland-vom-armenhaus-zum-oelscheich?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:38:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1710881</guid></item>
<item><title><![CDATA[Mitteleuropa: Turbulenzen wegen deutscher Windräder]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1678821-turbulenzen-wegen-deutscher-windraeder?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Polen f&uuml;rchten deutschen Windstrom&ldquo;, <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:energiewende-polen-fuerchten-deutschen-windstrom/70012788.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self">titelt die <em>Financial Times Deutschland</em></a>. Die Hamburger Wirtschaftszeitung berichtet, dass die s&uuml;dlichen, energiehungrigen Bundesl&auml;nder seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im letzten Jahr unter einem latenten Strommangel leiden. Dieser wird zunehmend durch Energielieferungen aus Windstrom aus Norddeutschland ausgeglichen.</p></p>

<p><p>Einziges Problem: An st&uuml;rmischen Tagen mit starkem Stromaufkommen sind die Trassen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Richtung S&uuml;den rasch &uuml;berfordert. Der Strom weicht dann automatisch in die benachbarten Netze Polens und Tschechiens aus. Da die Leitungen dort aber auf einen stetigen und berechenbaren Zufluss ausgelegt sind, kommt es auch dort zu &Uuml;berlastungen. Polen will deshalb Phasenschieber installieren, damit nur noch so viel Strom ins Land kommt, wie gerade n&ouml;tig. Deutschland m&uuml;sste dann immer wieder Windanlagen abschalten und, um den S&uuml;den trotzdem weiter zu versorgen, Atomstrom aus Frankreich zu importieren...</p></p>

<p><p>Versch&auml;rfen k&ouml;nnten sich die Schwierigkeiten noch, wenn auch Tschechien Polen folgen wird, um sein eigenes Netz zu sch&uuml;tzen, schreibt die <em>FTD</em>. Derzeit jedoch &uuml;berlegt das kleine Land, dass einer der gr&ouml;&szlig;ten Stromexporteure der EU ist,&nbsp; 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau seines eigenen Netzes zu investieren.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:27:22 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1678821</guid></item>
<item><title><![CDATA[POLEN: Der geplatzte Traum vom Schiefergas]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1670671-der-geplatzte-traum-vom-schiefergas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Wir haben ein Problem: Das Gas ist verdampft.&ldquo; So <a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=403917" target="_self">kommentiert die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> den Bericht des Polnischen Geologischen Instituts (PIG) vom 21. M&auml;rz. Aus ihm geht hervor, dass die f&ouml;rderbaren Gasvorkommen in Polen sieben bis f&uuml;nfzehn Mal geringer ausfallen als <a href="/de/content/news-brief/590571-wird-polen-zum-zweiten-qatar" target="_self">urspr&uuml;nglich angenommen</a>: Sie betragen nunmehr zwischen 346 und 768 Milliarden Kubikmeter.</p></p>

<p><p>In den 2011 erstellten Gutachten der US-amerikanischen Energieaufsichtsbeh&ouml;rde (Energy Information Administration, kurz: EIA) war von ca. 5,3 Billionen Kubikmetern polnischen Gasvorkommens die Rede. Die neuen Zahlen k&ouml;nnten Polens Hoffnungen auf eine Energieunabh&auml;ngigkeit von Russland zunichtemachen. Zumal es sich ausgerechnet hatte, in den kommenden 300 Jahren kein russisches Gas mehr einf&uuml;hren zu m&uuml;ssen.</p></p>

<p><p>Auch wenn die polnischen Gasvorkommen trotzdem bis zu 1,92 Billionen Kubikmeter betragen, droht der Bericht &bdquo;die Investitions-Euphorie polnischer und internationaler Unternehmen im Keim zu ersticken&ldquo;, <a href="http://blog.rp.pl/romanski/2012/03/21/gazu-mniej-ale-wystarczy/" target="_self">bef&uuml;rchtet <em>Rzeczpospolita</em></a>. Schlie&szlig;lich geht es &bdquo;um riesige Geldsummen f&uuml;r F&ouml;rderlizenzen und Probebohrungen&ldquo;, pr&auml;zisiert die Zeitung. Um mit einer positiven Meldung abzuschlie&szlig;en, berichtet das konservative Blatt, dass:</p></p>

<p><blockquote> <p>Polen [dadurch] zwar nicht zum weltweit f&uuml;hrenden Gas-Exporteur wird, seine best&auml;tigten und als f&ouml;rderbar erkl&auml;rten [Gasvorkommen] aber sehr wohl ausreichen, um den Gasbedarf [des Landes] f&uuml;r einen Zeitraum von 35 bis 65 Jahren vollst&auml;ndig zu decken! Und daran war noch vor wenigen Jahren kaum zu denken.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:28:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1670671</guid></item>
</channel></rss>