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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Soziales]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Jugendarbeitslosigkeit: Ärmel hoch und los! ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3821481-aermel-hoch-und-los?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El País, Madrid &ndash; Sechs Milliarden Euro gegen 6 Millionen junge Arbeitslose in Europa: Mit ihrem „New Deal” gegen Jugendarbeitslosigkeit reagieren Deutschland und Frankreich auf einen absoluten Notfall. Doch um einer ganzen Generation Abeit und neue Hoffnung zu geben, braucht es einen kollektiven Willen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3821481-aermel-hoch-und-los?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 29 May 2013 17:28:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3821481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „EZB verlangt von Spanien ein ehrgeizigeres Anti-Zwangsräumungs-Gesetz“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3812401-ezb-verlangt-von-spanien-ein-ehrgeizigeres-anti-zwangsraeumungs-gesetz?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Spaniens Banken sollen Zwangsräumungen nur dann durchführen, wenn es wirklich keinen anderen Ausweg gibt, fordert EZB-Präsident Mario Draghi vom spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy.</p></p>

<p><p>In seinem <a href="http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/en_con_2013_33_f_sign.pdf">Bericht</a> beklagt Draghi vor allem, dass all jenen  Familien Zwangsräumungen drohen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Immobilienkredite zurückzuzahlen.</p></p>

<p><p>Mit diesem vom spanischen Finanzministerium in Auftrag gegebenen Bericht wollte das Land vor allem die Meinung der EZB bezüglich des neuen <a href="/de/content/news-brief/3697071-die-partido-popular-billigt-im-alleingang-gesetz-gegen-zwangsraeumungen">Gesetzes gegen Zwangsräumungen</a> einholen, das darauf abzielt, diese zumindest für sozial ganz besonders schutzlose Familien zu verhindern.</p></p>

<p><p>Für <em>El País</em></p></p>

<p><blockquote> <p>besteht kein Zweifel daran, dass die von der spanischen Regierung getroffenen Maßnahmen in den Augen der EZB unzureichend sind.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 27 May 2013 12:12:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3812401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Weniger Zwangsräumungen als behauptet]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3803701-weniger-zwangsraeumungen-als-behauptet?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ist die Zahl von <a href="/de/content/news-brief/3665531-39-000-familien-verloren-2012-ihre-mit-hypotheken-belasteten-haeuser">39.000 Zwangsräumungen</a> im Jahr 2012, die von zahlreichen Zeitungen genannt wurde, überzogen? Es hat den Anschein, schenkt man den Zahlen der Spanischen Notenbank Glauben: Ihr zufolge hätten die spanischen Banken „nur“ 2045 Häuser und Wohnungen von zahlungsunfähigen Kreditnehmern räumen lassen.</p></p>

<p><p>„Endlich die Wahrheit über die Zwangsräumungen”, <a href="http://blogs.tiempodehoy.com/laotracronicadeldirector/2013/05/10/por-fin-la-verdad-sobre-los-desahucios/">schreibt</a> Jesús Rivases, Direktor des spanischen Nachrichtenmagazins Tiempo. Für ihn  werden mit diesen Zahlen anderslautende Berichte, welche von <a href="/de/content/article/3614861-finger-weg-von-meiner-wohnung">Anti-Räumungs-Aktivisten</a> wie die Plattform der Hypothekengeschädigten vorgeben werden, in Frage gestellt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es wird deutlich, dass die überwältigende Mehrheit der 6,14 Millionen Hypothekendarlehen zurückgezahlt werden, dass in nur 2045 Fällen die Familien ihren Wohnsitz an die Banken abgeben mussten und dass die Polizei nur 355 Mal eingreifen musste. Es sind peinliche Zahlen für jene, die behaupten, dass es um hunderttausende von Fällen gehe, aber auch für jene, die denken, Räumungen seien nur Ausnahmen.</p></p>

<p><p>[…] Was bleibt sind  — schlichtweg aufgrund des Drucks — Tonnen von Demagogie und anderen Kollateralschäden, die <a href="/de/content/article/3614861-finger-weg-von-meiner-wohnung">„Escraches“ mit inbegriffen</a>. Nun ist zum Glück alles klarer. [...] Die Zahlen geben die Realität der persönlichen Dramen und Tragödien wieder. Einige Familien sind betroffen. Das sind die Zahlen; andere gibt es nicht.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 23 May 2013 16:12:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3803701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Jugendarbeitslosigkeit: Die verlorene Generation ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3799401-die-verlorene-generation?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Der Spiegel, Hamburg &ndash; Europa versagt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Während die Anstrengungen der deutschen Regierung symbolisch bleiben, verteidigen die südeuropäischen Länder den Status quo, um die Interessen der älteren Wähler zu wahren. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3799401-die-verlorene-generation?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 22 May 2013 17:18:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3799401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: „Ein Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3789831-ein-programm-gegen-jugendarbeitslosigkeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Italiens Arbeits- und Sozialminister Enrico Giovannini hat ein 12-Milliarden-Euro-Programm angekündigt, mit dem die Jugendarbeitslosigkeit um acht Prozent gesenkt werden soll. Ziel ist es, 100.000 Jobs für unter-24-Jährige zu schaffen. Zur Hälfte soll das Programm aus EU-Mitteln finanziert werden.</p></p>

<p><p>Anders als Experten und Arbeitgeber gefordert hatten, sieht das Maßnahmenpaket, das bis Juni fertig sein soll, keinerlei Senkungen der Arbeitskosten vor. Stattdessen sollen vielmehr die Vorschriften für befristete Arbeitsverträge gelockert und teilweise auch Reformen rückgängig gemacht werden, die Mario Montis Regierung eingeleitet hatte.</p></p>

<p><p>Statistiken zufolge ist einer von fünf jungen Italienern arbeitslos. Folglich versucht die Regierung, ihre Initiativen an die Maßnahmen aller <a href="/de/content/news-brief/3772871-new-deal-gegen-arbeitslosigkeit">anderen europäischen Länder</a> anzupassen. Für die zerbrechliche Koalitionsregierung könnte das Thema allerdings schon bald zum gefährlichen Zankapfel werden, warnt <em>La Repubblica</em>.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 20 May 2013 11:40:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3789831</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: „‚New Deal’ gegen Arbeitslosigkeit“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3772871-new-deal-gegen-arbeitslosigkeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Die Europäische Union bereitet ein ganzes Arsenal im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit vor“, schreibt das Wirtschaftsblatt. Gemeinsam wollen die französische und deutsche Regierung am 28. Mai unter dem Namen „New Deal for Europe“ ein 60-Milliarden-Projekt im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit vorstellen.</p></p>

<p><p>Das neue Konzept sieht einen Siebenjahresplan vor, um Menschen unter 25 zu helfen, einen Job zu finden. Brüssel werde zudem die Länder mit hoher Jugendarbeitslosigkeit auffordern, ihre Arbeitsmarktreformen voranzutreiben, berichtet die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Unterdessen forderte EU-Beschäftigungskommissar Laszlo Andor Spanien im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit dazu auf, „den unbefristeten Arbeitsvertrag als Standard“ einzuführen. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hingegen verweigert weitere Reformen des Arbeitsmarktes.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 14 May 2013 13:01:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3772871</guid></item>
<item><title><![CDATA[Gesellschaft: Warum die Spanier nicht aufbegehren]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3748971-warum-die-spanier-nicht-aufbegehren?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Infolibre, Madrid &ndash; Fünf Jahre Krise, 6 Millionen Arbeitslose und Tausende von Menschen, die aus ihren Wohnungen vertrieben wurden: Trotz der verheerenden sozialen Bilanz ertragen die Spanier ihr Schicksal, ohne sich gegen ihre Regierung oder die EU aufzulehnen. Wohl weil sie fürchten, auch das Wenige, was ihnen noch bleibt, zu verlieren, vermutet ein Soziologe. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3748971-warum-die-spanier-nicht-aufbegehren?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 06 May 2013 13:37:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3748971</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portugal: „Regierung erhöht das Rentenalter” ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3739791-regierung-erhoeht-das-rentenalter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das Rentenalter wird in Zukunft nicht mehr bei 65 Jahren liegen, sondern von der Tragfähigkeit des Sozialsystems abhängig sein. Die neuen Pläne sollen am 2. Mai bei einer Ministerkonferenz der portugiesischen Regierung besprochen werden.</p></p>

<p><p>Pedro Passos Coelhos Regierung hat der Troika EU-IWF-EZB versprochen, dass sie zwischen 2014 und 2016 Staatsausgaben in Höhe von 4,7 Milliarden Euro einspart. Dazu wird eine Reihe von durchschlagenden Maßnahmen erwartet, die das Haushaltsdefizit dieses Jahr auf 5,5 Prozent, nächstes Jahr auf 4 Prozent und 2015 auf 2,5 Prozent des BIP reduzieren sollen.</p></p>

<p><p>Der Staat bereitet sich darauf vor, in den nächsten drei Jahren 20.000 Beamtenstellen zu streichen. Zu den Gesamtkürzungen der Staatsausgaben für 2014 gehört auch eine Reduzierung der Sozialleistungen um 1,3 Mrd. Euro, und darunter fallen auch die Renten.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 11:42:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3739791</guid></item>
<item><title><![CDATA[Arbeitslosigkeit: „22,4% der jungen Belgier sind arbeitslos”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3739601-224-der-jungen-belgier-sind-arbeitslos?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Jugendarbeitslosigkeit in Belgien steigt weiter an, so die neuesten <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-30042013-BP/EN/3-30042013-BP-EN.PDF">Zahlen von Eurostat</a>. Sie zeigen, dass 22,4% der jungen Belgier unter 25 Jahren arbeitslos sind.</p></p>

<p><p>“Auffallend dabei ist”, so <em>De Morgen</em>, dass „der höchste Zuwachs die Gruppe mit Sekundar- und Hochschulbildung betrifft. Höhere Bildung gibt heute keine Garantie mehr auf einen Arbeitsplatz.”</p></p>

<p><p>In Flandern liegt der durchschnittliche Anstieg der Arbeitslosenquote heute bei acht Prozent, bei Akademikern steigt diese Zahl auf 12,8 Prozent.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 11:20:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3739601</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien : Sechs Millionen Gründe für die Wende]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3725961-sechs-millionen-gruende-fuer-die-wende?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El Periódico de Catalunya, Barcelona &ndash; Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien hat die 6-Millionen-Marke überschritten. Ein wirtschaftliches und soziales Desaster, das sich infolge des von Mariano Rajoy und Brüssel eingeschlagenen Sparkurses weiter zuspitzt. El Periódico fragt sich, wie lang es noch dauert, bis endlich eine politische Wende eintritt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3725961-sechs-millionen-gruende-fuer-die-wende?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 17:00:26 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3725961</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „Jetzt muss gehandelt werden”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3724471-jetzt-muss-gehandelt-werden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Dem jüngsten Bericht des <a href="http://www.ine.es/daco/daco42/daco4211/epa0113.pdf">Staatlichen Statistikamtes</a> zufolge waren im ersten Quartal dieses Jahres 6,2 Millionen Spanier ohne Job — eine Quote von 27,19 Prozent.</p></p>

<p><p>Ein „dramatischer Rekord”, meint <em>Cinco Días</em> und verweist auf Regionen wie Extremadura und Andalusien, wo die Arbeitslosenquote die 35-Prozent-Marke übersteigt. Das Blatt fordert „höchsten Einsatz für einen nationalen Notfall”.</p></p>

<p><p>Die (Mitte-rechts-) Regierung von Mariano Rajoy wird am heutigen 26. April einen weiteren Maßnahmenkatalog vorstellen: Erhöhung der Lohnsteuer, Vereinfachung des Verfahrens zur Firmengründung, Hilfen zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, sowie eine Reform zur Modernisierung des Verwaltungsapparats.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:00:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3724471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: „So viele Arbeitslose wie noch nie in Frankreich”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3724431-so-viele-arbeitslose-wie-noch-nie-frankreich?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist im März auf 3,224 Millionen angestiegen, eine Quote von 10,2 Prozent. Im Laufe der letzten zwölf Monate erhöhte sich die Rate um 11,5 Prozent und übersteigt heute das Rekordhoch von 1997.</p></p>

<p><p>„Die Regierung will es zwar nicht zugeben, aber sie glaubt nicht wirklich an das Mantra des Präsidenten, die Arbeitslosigkeit werde in diesem Jahr sinken”, meint <em>Le Figaro</em>. In ihrem Leitartikel fordert die konservative Tageszeitung „schweres Geschütz” im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit [...] „auch wenn damit das sozialistische Gutmenschentum gekränkt wird”: drastische Senkung der Lohnkosten, Abschaffung der 35-Stunden-Woche, Neuregelung des Arbeitslosengelds.</p></p>

<p><p>„Genau jene Dinge, […] welche die solideren Länder Europas schon seit langem umgesetzt haben”, meint das Blatt.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 10:55:40 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3724431</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: „Arbeitslosigkeit steigt unerwartet schnell”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3696481-arbeitslosigkeit-steigt-unerwartet-schnell?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Arbeitslosenquote in den Niederlanden steigt schneller, als von offiziellen Prognosen vorausgesagt. Im März waren 643.000 Menschen ohne Job, 8,1 Prozent der Erwerbsbevölkerung, der höchste Wert seit dreißig Jahren.</p></p>

<p><p>Das besagt der <a href="http://www.cbs.nl/NR/rdonlyres/A50E3EEF-5253-4812-8DDD-BC64124DD964/0/pb13e026.pdf">jüngste Bericht</a> des Statistikamtes, dessen Sprecher erklärte, dass er „entsetzt” sei, mit welcher Geschwindigkeit sich die Lage verschlechtere.</p></p>

<p><p>Seit Beginn der Krise vor fünf Jahren hat sich die Anzahl der Erwerbslosen verdoppelt. Betroffen sind vor allem junge Menschen zwischen 25 und 45 Jahren und Branchen wie der Einzelhandel und die Baubranche. Und, fügt die Tageszeitung hinzu, der Anstieg werde sich auch 2014 fortsetzen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 19 Apr 2013 11:49:07 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3696481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Gibt es bald die Rente à la carte ?  ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3693131-gibt-es-bald-die-rente-la-carte?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nachdem die Bundesregierung am 17. April entschieden hat, die Renten 2014 (um ein Prozent in den alten und um drei Prozent in den neuen Bundesländern) anzuheben, fragt sich die <em>Tageszeitung</em>, wie der Ruhestand in Deutschland in Zukunft aussehen könnte. Ihre Antwort: „Generation Flexi-Rente“.</p></p>

<p><p>„Die Ära des (halbwegs) einheitlichen Rentenzugangs“ neigt sich dem Ende, <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Rente-mit-67/!114719/">meint die Tageszeitung</a>. Aber nicht,</p></p>

<p><blockquote> <p>weil plötzlich alle so freiheitlich und individualistisch gesonnen sind. Sondern weil der hochflexible Arbeitsmarkt die einen noch will – und die anderen nicht. Weil der eine noch kann oder muss – und die andere nicht.</p></p>

<p></blockquote> <p>Für die <em>TAZ</em>, die befürchtet, dass dieses System „bestehende Ungleichheiten [...} verstärkt“, gibt es zwei Möglichkeiten, „um noch einmal einen ganz großen Hebel anzusetzen“:</p></p>

<p><blockquote> <p>Eine Möglichkeit ist, die Schleuse der Erwerbsunfähigkeitsrente wieder zu öffnen. Das ist in Europa weit verbreitet und wird von den hiesigen, bürostuhlgepolsterten Sozialstaatsverächtern gern belächelt. Dazu bedarf es natürlich großzügiger medizinischer Atteste.</p></p>

<p><p>Aber es gibt auch eine andere, vielleicht reizvollere Option: Rente nach Beruf. Dann könnten die vielzitierten Dachdecker oder Gerüstebauer mit 58 eine volle Rente bekommen, während die SelbstverwirklicherInnen im Journalismus oder an den Universitäten bis, sagen wir: 72 arbeiten dürften.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Umsetzung eines solch variablen Rentensystems wäre zwar „schwierig“, räumt das Tagesblatt ein,</p></p>

<p><blockquote> <p>aber die Summe der aktuellen Ungerechtigkeiten im Sozial- und Rentensystem ist auch nicht hinnehmbar. Die Reformen der vergangenen 15 Jahre haben die gesetzliche Altersrente weitgehend zerstört. Zeit für etwas Neues.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 15:31:07 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3693131</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: 39 000 Familien verloren 2012 ihre mit Hypotheken belasteten Häuser]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3665531-39-000-familien-verloren-2012-ihre-mit-hypotheken-belasteten-haeuser?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Spanischen Banken haben im Jahr 2012 rund 65.000 Vollstreckungsverfahren gegen spanische Haushalte eingeleitet, die ihre Haus-Kredite nicht zurückgezahlt haben. 39.000 führten für die betroffenen Familien zum Verlust ihres Heims.</p></p>

<p><p>Das geht aus dem Bericht des spanischen Hypothekenregisters über die Auswirkungen der Nicht-Rückzahlung von Krediten hervor.</p></p>

<p><p>In einem Drittel der Fälle (14.200) konnte ein Payment-in-Kind ausgehandelt werden, ein System, bei dem die aus ihren Häusern vertriebenen, zahlungsunfähigen Familien ihren Gläubigerbanken keine weiteren Zahlungen schulden.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 12 Apr 2013 11:36:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3665531</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Andalusien enteignet Immobilien der Banken, um Zwangsräumungen zu drosseln]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3655391-andalusien-enteignet-immobilien-der-banken-um-zwangsraeumungen-zu-drossel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Andalusiens Regionalregierung will Familien helfen, denen „eine Zwangsräumung droht“, berichtet die Tageszeitung. Und führt fort: Die Koalitionsregierung aus Sozialisten und Vereinten Linken will die Wohnungen, die unterschiedlichen Banken gehören, für einen Zeitraum von drei Jahren beschlagnahmen.</p></p>

<p><p>Während diese Maßnahme bereits am 11. April wirksam wird, prüft das Parlament ein neues Kredit-Gesetz, das Strafen für Banken vorsieht, die über leerstehende Immobilien verfügen und sich weigern, diese zu vermieten.</p></p>

<p><p>Obwohl der Europäische Gerichtshof <a href="/de/content/news-brief/3542501-ja-schluss-mit-zwangsraeumungen">bereits im März entschieden hatte</a>, dass die Zwangsräumungen gegen die EU-Richtlinien verstoßen, spaltet die Frage, ob „die Entscheidung [der andalusischen Regierung] verfassungskonform sei, die Juristen“, meldet die Zeitung. Der Grund: Diese Maßnahme „könnte das Eigentumsrecht beeinträchtigen.“</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 10 Apr 2013 11:37:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3655391</guid></item>
<item><title><![CDATA[Arbeitslosigkeit : Was Europa kaputt macht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3623011-was-europa-kaputt-macht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone hat im Februar mit <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/eurostat/home/">12% Prozent</a> ein Rekordhoch erreicht. In der gesamten Europäischen Union waren mehr als 26 Millionen Menschen ohne Job.</p></p>

<p><p>Die <em>Tageszeitung</em> spricht von einer „extremen Kluft” zwischen Nord und Süd: Während Österreich (4,8 Prozent), Deutschland (5,4 Prozent) und Luxemburg (5,5 Prozent) niedrige Arbeitslosenquoten vorzuweisen haben, sind Griechenland und Spanien mit über 26 Prozent und Portugal (17,5 Prozent) am härtesten betroffen.</p></p>

<p><p>Insbesondere die jungen Menschen leiden unter der Krise: Jeder zweite junge Grieche und Spanier unter 25 Jahren ist arbeitslos. Die Botschaft, die aus diesen Zahlen herauszulesen ist, sei, dass „die Deutschen entscheiden, ob der Euro überlebt”, kommentiert die <em>TAZ</em>. „Doch Deutschland wird seiner Verantwortung nicht gerecht. Statt den Südländern zu helfen, werden sie in Armut gestürzt.[...] Die Deutschen bleiben ungerührt. Ihnen reicht es, dass sie nicht selbst in der Krise stecken.”</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 03 Apr 2013 10:57:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3623011</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Regierung machtlos gegenüber steigender Arbeitslosigkeit]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3596981-regierung-machtlos-gegenueber-steigender-arbeitslosigkeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>18.400 zusätzliche Arbeitssuchende wurden im Februar in Frankreich registriert, was die Zahl der Arbeitslosen auf 3.187.700 bringt.</p></p>

<p><p>Die Arbeitslosigkeit nimmt also den 22. Monat in Folge zu, hat jedoch noch nicht den historischen Rekord von Januar 1997 erreicht: Damals zählte Frankreich 3.195.000 Arbeitslose.</p></p>

<p><p>Für die rechtslastige Tageszeitung ist das Versprechen von Staatspräsident François Hollande, die Kurve der Arbeitslosenzahlen umzukehren, nicht glaubwürdig. Grund dafür seien „ein träges Wachstum” und „schwache Hoffnungen auf Aufschwung bei unseren europäischen Partnern”.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 27 Mar 2013 12:23:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3596981</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Ja, Schluss mit Zwangsräumungen!]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3542501-ja-schluss-mit-zwangsraeumungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der Europäische Gerichthof entschied am 14. März, dass das Gesetz über Räumungsklagen, welches seit Beginn der Krise und Rezession zu <a href="/de/content/article/1242701-spanien-sitzt-auf-der-strasse">400,000 Zwangsvollstreckungen geführt hat</a>, „missbräuchlich” sei und gegen die  <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31993L0013:en:HTML">Verbraucherschutz-Richtlinie 93/13</a> verstoße.</p></p>

<p><p>Aktivisten meinen, die Entscheidung könnte die Richter dazu veranlassen, tausende von Banken eingeklagte Zwangsräumungen zu stoppen. Experten schätzen, dass illegal aus ihrem Heim vertriebene Menschen möglicherweise Schadenersatz geltend machen können.</p></p>

<p><p>Bereits im vergangenen November startete die Tageszeitung aus Barcelona <a href="/de/content/news-brief/2998891-kampagne-gegen-zwangsraeumungen">eine Kampagne</a> zum Stopp der Zwangsräumungen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 15 Mar 2013 10:50:23 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3542501</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Welches Erbe für die Agenda 2010 ? ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3500711-welches-erbe-fuer-die-agenda-2010?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das <em>Handelsblatt</em> beklagt „die neue Agenda der SPD.“ Die Zeitung bedauert den krassen Wandel in der Wirtschaftspolitik der SPD im Verleich zur Agenda 2010, die Ex-Kanzler Gerhard Schröder vor zehn Jahren auf den Weg brachte.</p></p>

<p><p>Für das <em>Handelsblatt</em> legte die Agenda mit ihren Reformen des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes, die von 2003 bis 2005 von der aus SPD und Grünen gebildeten Bundesregierung weitgehend umgesetzt wurde, „den Grundstein für den Wiederaufstieg der Volkswirtschaft.“</p></p>

<p><p>Im Gegensatz zu Gerhard Schröder konnte sich der ehemalige Finanzminister und aktuelle Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, jedoch nicht „als Wirtschaftsfachmann empfehlen“,  kritisiert das Blatt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Mit den Forderungen nach höheren Steuern für Reiche und einer schärferen Regulierung der Banken [hat er] die Wirtschaft verprellt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Und auch wenn Steinbrück das Agenda-Jubiläum zum Anlass nimmt, es „doch noch mal mit den Unternehmern zu versuchen“, bleibt Skepsis, meint das <em>Handelsblatt</em>.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 06 Mar 2013 18:07:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3500711</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „Maximale Spannung am ersten Streiktag von Iberia“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3430131-maximale-spannung-am-ersten-streiktag-von-iberia?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Mitarbeiter der spanischen Fluggesellschaft haben am Montag aus Protest gegen die Reformpläne des Unternehmens die erste von drei fünftägigen Arbeitsniederlegungen begonnen.</p></p>

<p><p>Die Pläne sehen weniger Flugziele, eine Senkung der Gehälter, sowie den Abbau von 3800 Stellen (19 Prozent der Gesamtbelegschaft) vor. Seit der Fusion mit British Airways 2011 gehört das Unternehmens zur Holding IAG.</p></p>

<p><p>In Madrid kam es zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften des Flughafens Barajas.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:41:06 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3430131</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Amazon-Leiharbeiter von Neonazis beaufsichtigt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3426401-amazon-leiharbeiter-von-neonazis-beaufsichtigt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Amazon erzürnt seine Kundschaft“, titelt die <em>Welt am Sonntag</em> zur heftigen Kritik, die sich in Deutschland seit der <a href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon?documentId=13402260">ARD-Reportage</a> über das amerikanische online-Versandhaus breit macht.</p></p>

<p><p>Der Report prangert die unmenschlichen Arbeitsbedingungen an, unter denen Arbeitskräfte aus dem Ausland für Amazon gearbeitet haben sollen. In Hessen wurden Leiharbeiter, darunter zahlreiche Spanier und Polen, „in überbelegten Ferienwohnungen untergebracht, schlechter bezahlt als versprochen und stundenlang mit Bussen hin- und hertransportiert“.</p></p>

<p><p>Wirklich entrüstet ist die Öffentlichkeit aber darüber, dass Amazon offenbar „der rechtsradikalen Szene nahestehende Sicherheitsleute“ beschäftigte, welche —</p></p>

<p><blockquote> <p>die verunsicherten Saisonarbeiter eingeschüchtert, drangsaliert und ausgeforscht [haben].</p></p>

<p></blockquote> <p>Ähnliche Berichte lieferten auch <a href="http://www.slate.fr/lien/68407/amazon-gardes-neo-nazis"><em>Slate.fr</em></a>, <a href="http://www.theverge.com/2013/2/14/3989936/amazon-will-nvestigate-claims-of-worker-mistreatment-germany"><em>The Verge</em></a> oder der <a href="http://euobserver.com/economic/119074"><em>EUobserver</em></a>.</p></p>

<p><p>Am Wochenende schaltete sich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ein, forderte die vollständige Aufklärung über die Arbeitsbedingungen bei Amazon, und drohte Leiharbeitsfirmen, die mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, mit Lizenzentzug.</p></p>

<p><p>Laut dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/leiharbeit-im-online-warenhaus-amazon-feuert-sicherheitsdienst-1.1602949">Bericht der <em>Südddeutschen Zeitung</em></a> hat Amazon den umstrittenen Sicherheitsdienst Hensel European Security Services (H.E.S.S.) am heutigen Montag von seinen Aufgaben entbunden.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 18 Feb 2013 15:53:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3426401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: „Mit den Metallern von Lüttich nach Straßburg und zurück“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3375911-mit-den-metallern-von-luettich-nach-strassburg-und-zurueck?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>1500 Arbeitnehmer der  ArcelorMittal-Stahlwerke in Lüttich (Belgien) und Florange (Frankreich) sind zum Europäischen Parlament gereist, um die EU zum Einschreiten gegen die <a href="/de/content/news-brief/3318221-und-nun">Schließung</a> der beiden Werke aufzufordern. 3000 Arbeitsplätze würden dabei verloren gehen, davon 2300 in Belgien.</p></p>

<p><p>Die Polizei verwehrte ihnen den Zugang zum Parlament. Beim daraus entstehenden Kampf wurden 14 Personen verletzt, davon 12 Polizisten.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 07 Feb 2013 12:14:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3375911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Deutschland? Nein danke!“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3365311-deutschland-nein-danke?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Trotz niedrigerer Hürden kommen nur vergleichsweise wenige hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland. Der Ruf einer restriktiven deutschen Einwanderungspolitik entspreche nicht mehr der Realität. Seit August 2012 wurde für Inhaber der „Blue-Card“ das minimale Jahreseinkommen für die Ausstellung einer Aufenthaltsgenehmigung gesenkt. Laut OECD-Angaben, kommen jährlich 25.000 nichteuropäische Zuwanderer nach Deutschland, das entspricht 0,02 Prozent der Bevölkerung. Australien, Dänemark oder Grobbritannien ziehen fünf- bis zehnmal mehr Zuwanderer an.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 05 Feb 2013 11:56:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3365311</guid></item>
<item><title><![CDATA[Krise: „Explodierende Armut in Europa beunruhigt das Rote Kreuz“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3345181-explodierende-armut-europa-beunruhigt-das-rote-kreuz?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Fünf Jahre nach Beginn der Krise „schnürt eine Rezession“ Europa „die Kehle zu“, warnt die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Die Föderation fragt sich, welche Rolle sie selbst auf dem Kontinent spielen kann, der bisher weniger Einsatzgebiet ihrer Missionen, sondern deren Spendenquelle war.</p></p>

<p><p>Die Schwierigkeit liege in der Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen: Auf der einen Seite jene, die schon immer gefährdet waren und deren Situation sich bis hin zur absoluten Armut zunehmend verschlechtert. Auf der anderen, immer mehr „neue Arme“, die mit ihrer schwierigen Lage einfach nicht mehr klarkommen.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 31 Jan 2013 12:27:28 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3345181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: Polens arme Kinder]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3339221-polens-arme-kinder?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Laut einer Prognose des Arbeitsministeriums werden 35 Prozent der geschätzten 390.000 in diesem Jahr geborenen Kinder in Familien aufwachsen, „die kaum über die Runden kommen” und in denen das Pro-Kopf-Einkommen nicht die 539 Zloty (135 Euro) monatlich übersteige. Fazit: 132.000 Familien werden das Sozialgeld für die Ärmsten der Armen beantragen. „Es ist ein Mythos, das Armut und soziale Ausgrenzung nur ältere Menschen trifft”, zitiert die Tageszeitung einen Experten und fügt hinzu, dass „Polen kein Land für junge Menschen” sei.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 Jan 2013 11:19:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3339221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „Unhaltbar“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3319361-unhaltbar?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ende 2012 waren 26 Prozent der aktiven Bevölkerung Spaniens ohne Job — 5,9 Millionen Menschen. Es ist der höchste Wert in der Geschichte Spaniens und innerhalb der EU. Die Regierung kündigte an, dass sie in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg erwarte. Ministerpräsident Mariano Rajoy hat beschlossen, die Arbeitslosenhilfe bei 400 Euro monatlich zu belassen, während die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Maßnahmen zur Bekämpfung der extrem hohen Jugendarbeitslosigkeit forderte.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 25 Jan 2013 13:13:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3319361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Schweden: „Schweden lockt“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3307581-schweden-lockt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>2012 haben über 4000 Zuwanderer aus Spanien, Griechenland, Portugal und Irland eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden beantragt. Das entspricht einer Verdoppelung der Anträge seit 2010. Grund sei die Wirtschaftskrise in Europa, gab die schwedische Einwanderungsbehörde bekannt.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 23 Jan 2013 11:26:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3307581</guid></item>
<item><title><![CDATA[Arbeitslosigkeit: Keine „verlorene Generation”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3296331-keine-verlorene-generation?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Dziennik Gazeta Prawna, Warschau &ndash; Bei jeder ernsthaften Krise bedauern wir das Schicksal der jungen arbeitslosen Menschen, die wir „verlorene Generation” nennen. Aber solche Generationen gab es im Laufe der Zeit immer wieder. Und sie haben stets einen Ausweg gefunden, schreibt ein Kolumnist der DGP. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3296331-keine-verlorene-generation?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 21 Jan 2013 13:51:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3296331</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: „Renault streicht 7 500 Stellen. Das Debakel der französischen Automobilindustrie“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3275731-renault-streicht-7-500-stellen-das-debakel-der-franzoesischen-automobilin?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der Automobilhersteller hat angekündigt, bis 2016 rund 15 Prozent der Belegschaft nicht zu ersetzen. Bereits <a href="/de/content/news-brief/2345761-psa-wie-lange-ueberlebt-das-made-france">sechs Monate zuvor hat PSA Peugeot Citroën</a> einen Sozialplan mit der Streichung von 8000 Stellen bekanntgegeben. Unterdessen sind <a href="/de/content/front-page/3226171-die-letzten-titelseiten">Neuwagenverkäufe französischer Hersteller</a> im Jahr 2012 um 19,4 Prozent gesunken, der größte Rückgang seit 1997.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 16 Jan 2013 12:07:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3275731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Soziales: Sankt Prekarius, Europas neuer Heiliger]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3272351-sankt-prekarius-europas-neuer-heiliger?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Europas Sparpolitik und das Diktat der Märkte haben ein neues Volk Getreuer geschaffen. Man nennt sie „die Prekären“. Ebenso bedroht wie sie ist ein Kronjuwel der europäischen Zivilisation, der Wohlfahrtsstaat, schreibt der belgische Schriftsteller Geert van Istandael. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3272351-sankt-prekarius-europas-neuer-heiliger?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 16:48:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3272351</guid></item>
<item><title><![CDATA[Krise: Jeder für sich gegen die Arbeitslosigkeit]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3265781-jeder-fuer-sich-gegen-die-arbeitslosigkeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Alternatives économiques, Paris &ndash; Die jüngsten Zahlen sprechen Bände: Die Arbeitslosigkeit innerhalb der Eurozone erreicht eine neue Rekordmarke von 11,8 Prozent. Doch bis jetzt zeigen sich die Länder Europas unfähig, ihre Sozialpolitik zu harmonisieren, um die Krise zu überwinden. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3265781-jeder-fuer-sich-gegen-die-arbeitslosigkeit?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 12:33:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3265781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: „Seijm wird Lebenspartnschaftsgesetz nicht durchwinken“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3264881-seijm-wird-lebenspartnschaftsgesetz-nicht-durchwinken?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Polens Parlament (Sejm) wird in der kommenden Woche drei Gesetzesentwürfe prüfen, die homosexuellen Paaren eine eingetragene Lebensgemeinschaft ermöglichen könnte. Keiner der drei Entwürfe räumt Homo-Paaren allerdings die gleichen Rechte ein wie verheirateten Heterosexuellen. Zwei der Entwürfe stammen aus der Feder des Bundes der Demokratischen Linken und der Palikot-Bewegung, einer wurde von der Regierungspartei Bürgerplattform verfasst. Es zeichnet sich „für keinen der Entwürfe im Sejm eine Mehrheit“ ab, betont die Tageszeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 14 Jan 2013 11:38:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3264881</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: Keine Erlösung für Rosarnos „Sklaven“ ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3250731-keine-erloesung-fuer-rosarnos-sklaven?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[La Stampa, Turin &ndash; Im Dezember 2009 gingen afrikanische Saisonarbeiter auf den Orangenplantagen in Kalabrien gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen auf die Straße. Eine Welle der Empörung lief durch Italien. Aber geändert hat sich wenig. Die staatlichen Hilfsaktionen sind fehlgeschlagen, und die Migranten werden weiter von der Mafia ausgebeutet. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3250731-keine-erloesung-fuer-rosarnos-sklaven?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 10 Jan 2013 13:28:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3250731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechien-Deutschland : Die Schmugglergrenze]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3123621-die-schmugglergrenze?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Benzin in die eine Richtung, Drogen in die andere: die deutsch-tschechische Grenze ist ein Schmuggelplatz, den die Polizei und die Zollbeamten beider L&auml;nder immer sch&auml;rfer beobachten.</p>

<p>&bdquo;Unbesteuertes Benzin flie&szlig;t von Deutschland nach Tschechien&ldquo;, <a href="http://byznys.ihned.cz/zpravodajstvi-cesko/c1-58915950-do-ceska-tece-nezdaneny-benzin-z-nemecka">stellt die <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> fest</a>. Jeden Tag, so erkl&auml;rt die Wirtschaftszeitung, verlassen 40 bis 50 mit Kraftstoff gef&uuml;llte Lastwagen eine Raffinerie im bayrischen Ingolstadt, die zum Teil im Besitz eines russischen Unternehmens ist. Sie beliefern die tschechischen Tankstellen zu unschlagbaren Preisen: 1,32 statt 1,42 Euro pro Liter:</p></p>

<p><blockquote> <p>Polizei und Zollbeamte ermitteln &uuml;ber eine wahrscheinliche Steuerflucht von mehreren Dutzend Millionen Euro. Es handelt sich um 50 bis 60 Millionen Liter pro Monat, ein F&uuml;nftel des tschechischen Verbrauchs. [...] Die tschechischen H&auml;ndler kaufen das Benzin ganz regul&auml;r und zahlen die Akzisesteuer. Doch dann geht es innerhalb weniger Tage durch ein Schneeballsystem mit mehreren Zwischenh&auml;ndlern, von denen sich einer zur Zahlung der Mehrwertsteuer bei den Beh&ouml;rden eintr&auml;gt, dann aber Konkurs anmeldet [und somit keine Mehrwertsteuer mehr zu zahlen braucht].</p></p>

<p></blockquote> <p>An einer anderen Front <a href="http://epaper.mfdnes.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo">k&uuml;ndigt <em>Mlad&aacute; Fronta Dnes</em> an</a>, dass die Deutschen &bdquo;das tschechische Meth stoppen&ldquo;. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die deutsche <a href="/de/content/news-brief/2532561-zusammen-auf-streife-gegen-drogen">Polizei ihre Kontrollen versch&auml;rft hat </a>und das Grenzgebiet sowie die dort liegenden vietnamesischen M&auml;rkte intensiv beobachtet. Damit soll der<a href="/de/content/article/1816551-kein-schlagbaum-mehr-fuer-crystal-speed"> Handel mit Methamphetaminen </a>bek&auml;mpft werden, die eine Alternative zum Crack sind:</p></p>

<p><blockquote> <p>Manchmal sch&uuml;chtert sie sogar ehrliche Autofahrer ein oder kontrolliert alle Fahrzeuge, die die M&auml;rkte verlassen. Berlin versichert, dass die deutschen Drogens&uuml;chtigen durch das tschechische Meth dezimiert werden. Die Politik Tschechiens erscheint den Deutschen zu freiheitlich. Experten weisen diese Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, denn nur der Besitz kleiner Mengen f&uuml;hrt lediglich zu einer Geldbu&beta;e. Herstellung und Handel werden bestraft wie sonst &uuml;berall.</p>

<p>&nbsp;</p> </blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 06 Dec 2012 16:21:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3123621</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: Immer mehr arme Europäer]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3112331-immer-mehr-arme-europaeer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Jeder vierte Europ&auml;er, fast 120 Millionen Menschen, sind &bdquo;von sozialer Ausgrenzung bedroht&ldquo;, schreibt <em>La Vanguardia</em>, nachdem am Vortag Eurostat den <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-03122012-AP/DE/3-03122012-AP-DE.PDF">Bericht &uuml;ber Einkommen, soziale Eingliederung und Lebensbedingungen</a> ver&ouml;ffentlicht hat.</p></p>

<p><p>Die Erhebung zeigt auf, dass 2011 die Anzahl der sozial Ausgegrenzten um 1 Prozent gestiegen ist,  – </p></p>

<p><blockquote> <p>... obwohl es f&uuml;r dieses Jahrzehnt ein Hauptziel der EU ist, gerade die Anzahl der sozial Ausgegrenzten oder der von sozialer Ausgrenzung bedrohten zu senken.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die L&auml;nder mit der gr&ouml;&szlig;ten Armut oder Gefahr von Armut sind Bulgarien (49 Prozent), gefolgt von Rum&auml;nien und Lettland (jeweils 40 Prozent). Die niedrigsten Werte sind in der Tschechischen Republik (15 Prozent), den Niederlanden und Schweden (jeweils 16 Prozent) zu verzeichnen.</p></p>

<p><p><em>La Vanguardia</em> betont, dass in Spanien 27 Prozent Bev&ouml;lkerung (12,4 Millionen Menschen) von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Damit liegt das Land drei Punkte &uuml;ber dem EU-Durchschnitt.</p></p>

<p><blockquote> <p>Das Risiko der sozialen Ausgrenzung nimmt immer weiter zu. Es ist die Folge einer Krise, die direkt und ohne Unterscheidung eine Gruppe von Menschen trifft, die bisher komfortabel lebte: die Mittelschicht.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 04 Dec 2012 15:09:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3112331</guid></item>
<item><title><![CDATA[Jugend : Wir brauchen ein Erasmus-Programm für Arbeit]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3091851-wir-brauchen-ein-erasmus-programm-fuer-arbeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Les Echos, Paris &ndash; In den EU-Haushaltsdiskussionen verliert keiner ein Wort darüber, dass die Krise vierzehn Millionen jungen Europäern den Arbeits- oder Ausbildungsplatz genommen hat. Vielleicht sollten wir deshalb ein bisschen mehr Geld dafür ausgeben, ihnen den Zugang zur europaweiten Arbeitswelt zu ermöglichen, schlägt ein französischer Wirtschaftsberater vor. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3091851-wir-brauchen-ein-erasmus-programm-fuer-arbeit?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 29 Nov 2012 13:13:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3091851</guid></item>
<item><title><![CDATA[Arbeitslosigkeit: Neets, eine Generation vor dem Nichts]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3088561-neets-eine-generation-vor-dem-nichts?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Trouw, Amsterdam &ndash; Vierzehn Millionen Jugendliche in Europa sitzen ohne Job zu Hause. Ihre Zahl steigt und die Unterschiede zwischen den Ländern werden immer größer. Soziologen fürchten die Folgen für Gesellschaft und Gesundheit. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3088561-neets-eine-generation-vor-dem-nichts?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 28 Nov 2012 17:09:31 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3088561</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Schluss mit der „Pflichtarbeit“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3088881-schluss-mit-der-pflichtarbeit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 27. November stoppte das tschechische Verfassungsgericht ein Gesetz zur Bestrafung von Arbeitslosen, die sogenannte &bdquo;Pflichtarbeiten&ldquo; verweigern. Diese &bdquo;Grundsatzentscheidung schafft die unbezahlte Pflichtarbeit f&uuml;r Arbeitslose ab&ldquo;, <a href="http://www.lidovky.cz/cssd-castecne-uspela-ustavni-soud-zrusil-povinnou-verejnou-sluzbu-11m-/ln_domov.asp?c=A121127_141216_ln_domov_spa">erkl&auml;rt die Tageszeitung <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>.</p></p>

<p><p>Nun wird die Regierung das Gesetz &uuml;berarbeiten m&uuml;ssen, mit dem Personen zu 20 Stunden gemeinn&uuml;tziger Arbeit gezwungen wurden, die l&auml;nger als drei Monate ohne Besch&auml;ftigung waren. Lehnten die Arbeitslosen es bislang ab, Stra&szlig;en zu kehren oder Schulen instandzuhalten, konnten die Beh&ouml;rden ihnen das Arbeitslosengeld oder andere Sozialleistungen streichen.</p></p>

<p><p>Mit dem seit Januar 2012 geltenden Gesetz sollte die Zahl der freiwilligen Langzeitarbeitslosen, sowie die der Schwarzarbeiter reduziert werden. Im Oktober gab es 496 762 Arbeitslose, was 8,5 Prozent der erwerbsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung entspricht. Laut dem Zeitungsbericht schreckten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil auch nicht vor der Bezeichnung &bdquo;Pflichtarbeit&ldquo; zur&uuml;ck, um zu beschreiben,</p></p>

<p><blockquote> <p>wie die Beh&ouml;rden die Arbeitslosen behandeln. Die [betroffenen] Personen mussten unbezahlte Arbeiten verrichten und h&auml;ufig die gleichen Westen wie jene tragen, die [anstelle einer Haftstrafe] zu gemeinn&uuml;tziger Arbeit verurteilt werden. Dadurch wurde ihre Menschenw&uuml;rde verletzt, urteilten die Richter und erkl&auml;rten es f&uuml;r unhaltbar, dass Menschen, die Jahre oder Jahrzehnte lang gearbeitet haben so behandelt werden. Dar&uuml;ber hinaus hatten die Beh&ouml;rden stets nach eigenem Ermessen entschieden, welche Arbeiten zu verrichten waren.</p></p>

<p></blockquote> <p>Im gleichen Atemzug wie die Bekanntgabe des Verfassungsgerichtsurteils liefert eine andere bedeutsame Reform mindestens genauso viel Diskussionsstoff: Erstmals in der Geschichte des Landes soll der Staatspr&auml;sident <a href="/de/content/front-page/3078191-die-letzten-titelseiten">in direkter und allgemeiner Wahl gew&auml;hlt werden</a>. <em>Lidov&eacute; noviny</em> nennt die Tschechen folglich eine &bdquo;<a href="http://www.ceska-media.cz/politika/tribuna/447423/narod-ustavnich-kutilu">Nation von Verfassungs-Bastlern</a>&ldquo;.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 28 Nov 2012 16:58:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3088881</guid></item>
<item><title><![CDATA[Soziales: Sparkurs treibt Europäer auf die Straße]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3036511-sparkurs-treibt-europaeer-auf-die-strasse?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>W&auml;hrend die Streikbewegungen den Verkehr in mehreren L&auml;ndern lahmlegten, kam es in Spanien, Portugal und Italien zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-15112012-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p><em>El Pas</em> bezeichnet die hunderttausenden Demonstranten, die gestern &bdquo;einen politischen Kurswechsel forderten&ldquo;, als &bdquo;paneuropische Protestbewegung&ldquo;, die &bdquo;gegen das Spardiktat&ldquo; mobil macht.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/Repubblica-15112012-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Fr die Wirtschaftsexperten &bdquo;beweisen die Proteste vor allem, dass sich eine Politik der wahllosen Krzungen und schockierenden Erhhungen ganz schnell in einen Bumerang verwandeln kann, anstatt Vertrauen zu schaffen&ldquo;, berichtet <em>La Repubblica </em>aus Rom und fhrt fort:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-15112012-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Die Welle der &bdquo;Gewalt gegen die Sparpolitik&ldquo; ist auf Portugal bergeschwappt, jammert <em>Pblico</em>. In der Nhe des Lissabonner Parlamentsgebudes endete der Generalstreik mit Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizeibeamten. 48 Personen wurden verletzt, 9 festgenommen. Auf die Frage &bdquo;Warum die Demonstranten protestieren?&ldquo; antwortet die Zeitung:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-15112012-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>&bdquo;Die Leute wollen nicht, dass die Regierung soziale Leistungen krzt, die Lhne im ffentlichen Dienst senkt und Steuern erhht&ldquo;, berichtet die Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em>. Andererseits haben sie nach Meinung der Tageszeitung aber auch keine Alternativlsung parat,</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/taz-15112012-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>&bdquo;Europa streikt, Deutschland schaut zu&ldquo;, lautet der Kommentar der <em>Tageszeitung</em>, die ironisierend berichtet: Whrend &bdquo;Millionen Beschftigte in [mehreren] EU-Staaten die Arbeit niederlegten, um gegen die Folgen der EU-Krisenpolitik zu protestieren [...] schicken die Kollegen im Krisengewinnerstaat Deutschland solidarische Gre&ldquo;. Fr diesen &bdquo;Mangel an Solidaritt&ldquo; machten viele die deutschen Gewerkschaften verantwortlich. Sie htten &bdquo;die Menschen mehr mobilisieren knnen&ldquo;, lautet der Vorwurf. Darber hinaus erinnert die TAZ an das von Bundeskanzlerin Angela Merkel gepriesene Leitbild der schwbischen Hausfrau und stellt folgende Diagnose: Die Wahrheit ist: Die Krise ist in den Kpfen und Geldbeuteln der Menschen noch nicht angekommen. Etliche Beschftigte glauben, dass mehr schwbisches Hausfrauentum Sdeuropa nicht schaden knnte.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 15 Nov 2012 16:16:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3036511</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union: Genk gibt den Startschuss für eine ereignisreiche Woche]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3021701-genk-gibt-den-startschuss-fuer-eine-ereignisreiche-woche?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Knapp 20.000 Arbeiter demonstrierten am 11. November vor dem Ford-Werk in Genk, nachdem der amerikanische Automobilhersteller am 25.10. angek&uuml;ndigt hatte, <a href="/de/content/press-review/2943441-fords-neuer-weg-fuehrt-von-flandern-nach-valencia">das Werk bis Ende 2013 schlie&szlig;en zu wollen</a>. Dadurch w&uuml;rden knapp 10.000 Arbeitspl&auml;tze verloren gehen. Diese Demonstration der St&auml;rke &bdquo;veranschaulicht die soziale Angst Europas&ldquo;, <a href="http://www.lalibre.be/economie/actualite/article/776999/genk-illustre-l-angoisse-sociale-de-l-europe.html">meint <em>La Libre Belgique</em></a>.</p></p>

<p><p>Die Br&uuml;sseler Tageszeitung merkt an, dass die Verhandlungen mit der Regierung &uuml;ber einen Sozialplan &bdquo;in einem doppelt angespannten Kontext stattfinden: Auf nationaler Ebene hofft Di Rupos Regierung, diese Woche einen Haushalt mit starkem Sparkurs-Beigeschmack zu verabschieden. [...] Andererseits wird auf europ&auml;ischer Ebene der Protest gegen die Sparma&szlig;nahmen immer lauter&ldquo;, wie der Aufruf des europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes zu einem <a href="http://www.etuc.org/">europ&auml;ischen Aktions- und Solidarit&auml;tstag</a> am 14. November zeigt. &bdquo;Rund 40 Verb&auml;nde aus 23 L&auml;ndern werden daran teilnehmen&ldquo;, erkl&auml;rt <em>La Libre Belgique</em>. Sie...</p></p>

<p><blockquote> <p>wollen die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs dazu auffordern, gegen das Aufflammen der Arbeitslosigkeit vorzugehen und auf die &sbquo;soziale Angst der B&uuml;rger&rsquo; zu reagieren. [...] Der Aktionstag wird zu Streiks in Spanien, Portugal, Griechenland und Italien f&uuml;hren &ndash; vier L&auml;nder, die von der Krise schwer getroffen sind. In Belgien [...], Frankeich, mehreren osteurop&auml;ischen L&auml;ndern wie Polen, Slowenien und Rum&auml;nien sowie vor dem Sitz der Europ&auml;ischen Kommission in Br&uuml;ssel sind Demonstrationen geplant.</p></p>

<p></blockquote> <p>Dieser Protest bezeugt die Existenz eines Europas der zwei Geschwindigkeiten, findet <em>La Libre Belgique</em>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Als symptomatischer Faktor ist zu bemerken, dass die Gewerkschaften in Nordeuropa sich dieser Bewegung &ndash; noch &ndash; nicht angeschlossen haben. Dies ist ein neuer Hinweis auf die immer deutlichere Kluft zwischen Nordeuropa, das weiterhin f&uuml;r Sparhaushalte pl&auml;diert, und den s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern, die bef&uuml;rchten, unter der Last der Sparma&szlig;nahmen zu ersticken. [...] Die Protestbewegung erfolgt kaum 24 Stunden vor der Ver&ouml;ffentlichung der Wachstumszahlen der Eurozone, die zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren eine Rezession best&auml;tigen d&uuml;rften.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 12 Nov 2012 15:46:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3021701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Kampagne gegen Zwangsräumungen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2998891-kampagne-gegen-zwangsraeumungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p><em>El Peri&oacute;dico</em> startet eine Kampagne gegen die Zwangsr&auml;umungen &nbsp;Wohnungen, die wegen der Krise ihren Immobilienkredit nicht mehr tilgen k&ouml;nnen. &bdquo;Schluss mit den Zwangsr&auml;umungen&ldquo;, titelt die Tageszeitung, um auf das &bdquo;soziale Drama&ldquo; aufmerksam zu machen. Dem spanischen Gesetz nach darf die Bank die Wohnung r&auml;umen lassen, wenn der Eigent&uuml;mer den Immobilienkredit nicht mehr bedienen kann. Jedoch ist der K&auml;ufer danach trotzdem nicht von der Pflicht befreit, das ihm gew&auml;hrte Darlehen zur&uuml;ckzuzahlen. Seit dem Platzen der Immobilienblase im Jahr 2007 wurden bereits 400.000 Wohnungen zwangsger&auml;umt.</p></p>

<p><p>Die Tageszeitung mit Sitz in Barcelona ist der Ansicht, &bdquo;das ungerechte Hypothekengesetz&ldquo; m&uuml;sse ge&auml;ndert werden, und startete eine <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/periodico-impulsa-recogida-firmas-para-frenar-desahucios-2243048">Petition</a>, damit das Gesetz flexibler gestaltet wird, zum Beispiel durch die Einf&uuml;hrung von Zahlungsaufsch&uuml;ben, das Erl&ouml;schen der Schuld bei Beschlagnahmung einer Wohnung sowie erschwinglichere Mieten. Diese und weitere Ma&szlig;nahmen wurden bereits in den Verhaltensregeln f&uuml;r Banken, die vom Kabinett Rajoy im M&auml;rz dieses Jahres verabschiedet wurden, vorgesehen, jedoch sind sie nicht bindend.</p></p>

<p><p>Die Richter, die das 1909 erlassene Gesetz anwenden m&uuml;ssen, stellen sich ebenfalls Fragen, <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/los-jueces-movilizan-contra-los-desahucios-2243294">f&uuml;gt der Verfasser des Artikels hinzu</a>. Wegen der durch das Gesetz hervorgerufenen &bdquo;St&ouml;rungen&ldquo; und &bdquo;der sozialen Auswirkungen der Zwangsr&auml;umungen&ldquo; fordern sie eine Reform. Und auch die politischen Parteien werden aktiv: Die Konservativen (die Regierung) und die Sozialisten (die Opposition) sprechen sich ebenfalls f&uuml;r eine Gesetzes&auml;nderung aus, bemerkt El Peri&oacute;dico:</p></p>

<p><blockquote> <p>Angesichts der Dimensionen dieses Problems ist es nur logisch, dass die Institutionen und die Parteien ihre Meinung &auml;ndern. [...] Weniger verst&auml;ndlich ist das Verhalten der Banken, die in ihrem eigenen Interesse eine Eskalation vermeiden sollten. [&hellip;] Viele verlangen, dass die Zwangsr&auml;umungen durch Mietvertr&auml;ge f&uuml;r die verschuldeten Eigent&uuml;mer ersetzt werden. So d&uuml;rfte ein soziales Drama vermieden werden und die Banken k&ouml;nnten weiterhin Eink&uuml;nfte erwirtschaften, statt ihre Bilanzen mit Immobilien zu belasten.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 06 Nov 2012 17:40:41 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2998891</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien : Viehische Bedingungen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2811741-viehische-bedingungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Standaard, Brüssel &ndash; Auf den Schlachthöfen von Anderlecht wird häuftig auf Arbeitskräfte aus Osteuropa, vor allem aus Rumänien zurückgegriffen. Sie arbeiten ohne Vertrag und weit unter Tarif. Denn auch im Europa der gleichberechtigten Staaten haben sie keine Wahl, meint De Standaard. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2811741-viehische-bedingungen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 04 Oct 2012 17:31:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2811741</guid></item>
<item><title><![CDATA[Beschäftigung : Ein Rettungsschirm für Europas Jugend]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2533051-ein-rettungsschirm-fuer-europas-jugend?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Zehn niederl&auml;ndische Pers&ouml;nlichkeiten schlagen Alarm: Einflussreiche Politiker, Schriftsteller, Humoristen und Gewerkschaftler machen auf die wachsende Jugendarbeitslosigkeit in Europa aufmerksam.</p></p>

<p><p>P&uuml;nktlich zum Start der vom Gewerkschaftsbund FNV organisierten Kampagne &bdquo;<a target="_self" href="http://stopjeugdwerkloosheid.nl/">Schluss mit Jugendarbeitslosigkeit</a>&ldquo; am heutigen 16. August fordert <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em></a> die europ&auml;ische Politik in ihrer Kolumne dazu auf, schnellstm&ouml;glich einen EU-Gipfel zu organisieren, um die Zukunft der Jugend zu retten.</p></p>

<p><blockquote> <p>W&auml;hrend die Augen aller Europ&auml;er wie gebannt auf den Rettungspaketen f&uuml;r Banken und L&auml;nder ruhen, spielt sich in ganz Europa ein soziales Drama ab, um das sich sofort gek&uuml;mmert werden muss: Die Jugendarbeitslosigkeit erreicht schwindelerregende H&ouml;hen. [...] Der Preis, den wir als Gesellschaft f&uuml;r eine ganze verlorene Generation zahlen werden, ist viel h&ouml;her als all die Milliarden, die in die Rettung irgendwelcher Banken gesteckt wurden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Europaweit sind 5,5 Millionen der unter-25-J&auml;hrigen arbeitslos &ndash; eine fast doppelt so hohe Zahl wie die der &uuml;ber-25-J&auml;hrigen. Und die Zahlen steigen in allen L&auml;ndern weiter an. Auch in den Niederlanden: Dabei ist die Arbeitslosenquote hier noch relativ gering. Im vergangenen Jahr hatten sich 25 Prozent der Jugendlichen arbeitslos gemeldet.</p></p>

<p><p>Die Initiatoren des Aufrufs prangern vor allem die Haushaltsk&uuml;rzungen im Bildungsbereich an:</p></p>

<p><blockquote> <p>Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass ihr Humankapital abgewertet wird und verloren geht. Daf&uuml;r braucht es gegenseitige Solidarit&auml;t. Dabei haben die Sparhaushalte genau diese Br&uuml;derlichkeit gerade zerst&ouml;rt und einen Generationenkonflikt ausgel&ouml;st, der sich ganz besonders gut als N&auml;hrboden f&uuml;r Radikalisierung eignet.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 16 Aug 2012 16:13:51 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2533051</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: 10 Jahre Hartz IV: Berlins umstrittener Jobmotor]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2531581-10-jahre-hartz-iv-berlins-umstrittener-jobmotor?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Als VW-Vorstand Peter Hartz am 16. August 2002 Gerhard Schr&ouml;der im Kanzleramt eine kleine blaue CD-Rom &uuml;bergab, wusste noch niemand, dass der Reformentwurf, den sie enthielt, Deutschland f&uuml;r das n&auml;chste Jahrzehnt spalten sollte; dass sie die Verwandlung Deutschlands vom kranken Mann Europas zum wirtschaftlichen Kraftprotz begleiten, und das Symbol des Mandats Schr&ouml;der und auch sein Sturz sein sollte; und schlie&szlig;lich, dass sie die meist zitierte Reform im Kriseneuropa werden w&uuml;rde.</p></p>

<p><p>&bdquo;10 Jahre Hartz IV: Teufelswerk oder Rettungsplan?&ldquo;,<a href="http://www.fr-online.de/arbeit---soziales/zehn-jahre-hartz-iv-teufelswerk-oder-erfolgreicher-rettungsplan-,1473632,16894590.html" target="_self"> titelt die <em>Frankfurter Rundschau</em></a> und versucht die unm&ouml;gliche Bilanz der vier Reformpakete zur Arbeitsmarktflexibilisierung, die die Deutschen &bdquo;fast wie eine Religion teilte in Anh&auml;nger und Andersgl&auml;ubige.&ldquo;</p></p>

<p><blockquote> <p>Aus &ouml;konomischer Sicht wirkte sich dabei der versch&auml;rfte Druck positiv aus: Durch Hartz IV, die Zusammenlegung der Arbeitslosen-und Sozialhilfe auf niedrigem Niveau, durch die Ausweitung von Minijobs und Leiharbeit, sahen sich selbst &auml;ltere M&auml;nner und Frauen gen&ouml;tigt, Jobs weit unter ihrer Qualifikation anzunehmen. Der Niedriglohnsektor breitete sich aus mit Entgelten, von denen niemand leben kann.</p></p>

<p><p>[...] Die Hartz-Reform ist nicht nur in ganzer Linie gescheitert, sondern hat zur Amerikanisierung des deutschen Arbeitsmarktes und zur tiefen Spaltung der Gesellschaft beigetragen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Stellungnahme zum Jubil&auml;umstag.</p></p>

<p></blockquote> <p>2005, als Hartz IV In Kraft trat, lag die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland bei durchschnittlich 4,86 Millionen. 2012 werden es nach Prognosen nur noch 2,85 Millionen sein. Drei Faktoren werden hierf&uuml;r verantwortlich gemacht: die Weltkonjunktur, das niedrige Lohnniveau und die Arbeitsmarktreformen.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 16 Aug 2012 13:54:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2531581</guid></item>
<item><title><![CDATA[Beschäftigung: Keine Wirtschaft für junge Leute]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2295381-keine-wirtschaft-fuer-junge-leute?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Guardian, London &ndash; Die heutigen Hochschulabsolventen können davon ausgehen, dass sie es nicht so gut haben werden wie ihre Eltern – das ist seit 1945 eine Premiere in unserer Gesellschaft. Und das kaputte Wirtschaftsmodell des Westens kann sich die Versiertheit dieser verlorenen Generation in den neuen Technologien nicht zunutze machen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2295381-keine-wirtschaft-fuer-junge-leute?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 04 Jul 2012 17:39:06 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2295381</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union : Arbeitslosigkeit, Problem „zum Rotwerden“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2287741-arbeitslosigkeit-problem-zum-rotwerden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Arbeitslosenrekord in EU: Jeder Zehnte ohne Job&ldquo;<a href="http://derstandard.at/1339639581731/Jeder-Zehnte-ohne-Job-Arbeitslosenrekord-in-EU" target="_self">, titelt <em>Der Standard</em></a> &uuml;ber die immer erschreckender werdenden <a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fepp.eurostat.ec.europa.eu%2Fcache%2FITY_PUBLIC%2F3-02072012-AP%2FDE%2F3-02072012-AP-DE.PDF&amp;sa=D&amp;sntz=1&amp;usg=AFQjCNH2XdECuv64va894kQNND9d6f2zHQ" target="_self">Zahlen</a>, die das europ&auml;ische Statistikamt Eurostat am 2. Juli ver&ouml;ffentlichte. Ende Mai waren 17,6 Millionen Einwohner der Eurozone arbeitslos, das entspricht 11,1 Prozent der erwerbsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung (0,1 Prozent mehr als im April). Insgesamt gibt es heute in der Europ&auml;ischen Union 24,9 Millionen Arbeitslose, das sind zwei Millionen mehr als letztes Jahr, wie die Wiener Tageszeitung feststellt. Nur eine gute Nachricht sieht der <em>Standard</em>: &Ouml;sterreich kommt mit seinen 5,9 Prozent Arbeitslosen noch gut davon.</p>

<p>&bdquo;Das Problem ist zum Rotwerden&ldquo;, reagiert<em> La Vanguardia.</em></p></p>

<p><blockquote> <p>Tausende junger Europ&auml;er sitzen &sbquo;montags in der Sonne&rsquo; [Titel eines ber&uuml;hmten spanischen Films von 2002]. Sie werden von einem Problem bedr&uuml;ckt, das im S&uuml;den Europas, in Spanien oder Griechenland, besonders schlimm ist. Tats&auml;chlich f&uuml;hren die beiden L&auml;nder eine entt&auml;uschende Statistik an: In beiden betr&auml;gt die Arbeitslosigkeit der Jugend (unter 25 Jahren) 52,1 Prozent. Und das macht Br&uuml;ssel nerv&ouml;s.</p></p>

<p></blockquote> <p>Angesichts dieser Situation h&auml;lt die Kommission die europ&auml;ischen Regierungen dazu an, Studienprogramme zu starten, die der Realit&auml;t im Berufsleben entsprechen, so die Tageszeitung aus Barcelona:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der Fall Deutschland ist bezeichnend. Mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 7,9 Prozent (der niedrigste Satz innerhalb der Eurozone) gibt es dort bereits zahlreiche, weit verbreitete &bdquo;Mini-Jobs&ldquo; &ndash; Arbeitspl&auml;tze mit niedrigem Einkommen, um 500 Euro [<em>sic</em>; die Freigrenze f&uuml;r Mini-Jobs betr&auml;gt 400 Euro], aber verbunden mit einer Ausbildung im selben Unternehmen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 03 Jul 2012 15:21:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2287741</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Dunkle Zukunft für Minenarbeiter]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2226471-dunkle-zukunft-fuer-minenarbeiter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El País, Madrid &ndash; Mehrere hundert spanische Bergarbeitern streiken seit Ende Mai. Jetzt beginnen sie einen Marsch, damit die Subventionen für Kohlebergwerke beibehalten werden. Die Bewegung zum Erhalt eines alten Berufsstandes scheint in der derzeitigen Krise allerdings aussichtslos. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2226471-dunkle-zukunft-fuer-minenarbeiter?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 22 Jun 2012 17:45:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2226471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Kommission: Ziel: 17 000 neue Arbeitsplätze]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816611-ziel-17-000-neue-arbeitsplaetze?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&nbsp;Im Januar erreichte die Arbeitslosenquote in der Europ&auml;ischen Union das Rekordhoch von 10 Prozent, Tendenz steigend.&nbsp; &bdquo;Die EU startet Programm f&uuml;r mehr Jobs&ldquo;, so titelt die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beschaeftigungspakt-eu-startet-programm-fuer-mehr-jobs-1.1333435"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> zur Reaktion der EU auf die steigende Arbeitslosenzahl.</p></p>

<p><p>Um  der scharfen Kritik an der europ&auml;ischen Sparpolitik zu begegnen, so  berichtet die Tageszeitung aus M&uuml;nchen, wagt die EU den Angriff auf eine  national-staatliche Bastion: die Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt.</p></p>

<p><p>Der EU-Sozialkommissar <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm">L&aacute;szl&oacute; Andor</a> soll diese Woche ein &bdquo;umfangreiches Besch&auml;ftigungspaket&ldquo; vorlegen, das bis zum Jahr 2020 rund 17 Millionen neue Arbeitspl&auml;tze schaffen soll.</p></p>

<p><p>Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen sind eine &Ouml;ffnung des europ&auml;ischen Binnenarbeitsmarkts  –  Rum&auml;nien und Bulgarien einbegriffen  –  im &ouml;ffentlichen wie im privaten Sektor, sowie &bdquo;angemessene Mindestl&ouml;hne&ldquo;, die den Arbeitnehmern erlauben sollen, von ihren Eink&uuml;nften zu leben. Zudem ist eine europaweite Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse und eine Senkung der Steuern auf Arbeit geplant.</p></p>

<p><p>Ein besonders gro&szlig;es Potential zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze haben f&uuml;r die Kommission vor allem die Bereiche Gesundheit, Altenpflege, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Informationstechnologien. Abzuwarten bleibt, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten eine solche Form der Einmischung in ihre Sozialpolitik akzeptieren. Das Programm f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung soll auf dem n&auml;chsten EU-Gipfel im Juni diskutiert werden.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1816611</guid></item>
<item><title><![CDATA[Arbeitsmarkt: 25 Millionen Arbeitslose und das deutsche Eldorado ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1741172-25-millionen-arbeitslose-und-das-deutsche-eldorado?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Im Februar erreichte die Zahl der Arbeitslosen in der Europ&auml;ischen Union ihren h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren. <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-02042012-AP/DE/3-02042012-AP-DE.PDF" target="_self">Laut Eurostat</a> waren 10,2 % der Europ&auml;er arbeitslos, das macht 24,55 Personen. In der Eurozone sind es 17,13 Millionen, was einer Arbeitslosenquote von 10,8 % entspricht.</p>

<p>Mit 5,7% (nur die Niederlande, &Ouml;sterreich und Luxemburg haben weniger Arbeitslose) ist Deutschland ein Eldorado, daher titelt <em>Die Welt</em>: &bdquo;Berlin wirbt um Europ&auml;er.&rdquo;</p>

<p>In einigen Regionen und Branchen in Deutschland herrscht praktisch Vollbesch&auml;ftigung und Arbeitskr&auml;fte werden dringend gebraucht, vorausgesetzt die Leute sprechen Deutsch. Ein von der <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article106147128/Fast-25-Millionen-Arbeitslose-in-Europa.html" target="_self"><em>Die Welt</em> zitierter </a>Migrationsforscher warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen: &bdquo;Deutschland ist nicht die erste Wahl f&uuml;r hoch qualifizierte Arbeitskr&auml;fte, sondern steht in Konkurrenz mit anderen Staaten.&rdquo; Gerade Akademiker versuchen zun&auml;chst oft, einen Job in Gro&szlig;britannien zu bekommen. &bdquo;Mit einem Massenansturm von arbeitslosen Spaniern und Griechen sei daher nicht zu rechnen&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Die Welt</em>.</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:33:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1741172</guid></item>
</channel></rss>