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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Soziales]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Europäische Kommission | Ziel: 17 000 neue Arbeitsplätze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816611-ziel-17-000-neue-arbeitsplaetze</link><description><![CDATA[<p>&nbsp;Im Januar erreichte die Arbeitslosenquote in der Europ&auml;ischen Union das Rekordhoch von 10 Prozent, Tendenz steigend.&nbsp; &bdquo;Die EU startet Programm f&uuml;r mehr Jobs&ldquo;, so titelt die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beschaeftigungspakt-eu-startet-programm-fuer-mehr-jobs-1.1333435"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> zur Reaktion der EU auf die steigende Arbeitslosenzahl.</p>
<p>Um  der scharfen Kritik an der europ&auml;ischen Sparpolitik zu begegnen, so  berichtet die Tageszeitung aus M&uuml;nchen, wagt die EU den Angriff auf eine  national-staatliche Bastion: die Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Der EU-Sozialkommissar <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm">L&aacute;szl&oacute; Andor</a> soll diese Woche ein &bdquo;umfangreiches Besch&auml;ftigungspaket&ldquo; vorlegen, das bis zum Jahr 2020 rund 17 Millionen neue Arbeitspl&auml;tze schaffen soll.</p>
<p>Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen sind eine &Ouml;ffnung des europ&auml;ischen Binnenarbeitsmarkts  &ndash;  Rum&auml;nien und Bulgarien einbegriffen  &ndash;  im &ouml;ffentlichen wie im privaten Sektor, sowie &bdquo;angemessene Mindestl&ouml;hne&ldquo;, die den Arbeitnehmern erlauben sollen, von ihren Eink&uuml;nften zu leben. Zudem ist eine europaweite Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse und eine Senkung der Steuern auf Arbeit geplant.</p>
<p>Ein besonders gro&szlig;es Potential zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze haben f&uuml;r die Kommission vor allem die Bereiche Gesundheit, Altenpflege, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Informationstechnologien. Abzuwarten bleibt, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten eine solche Form der Einmischung in ihre Sozialpolitik akzeptieren. Das Programm f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung soll auf dem n&auml;chsten EU-Gipfel im Juni diskutiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1816611</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | 25 Millionen Arbeitslose und das deutsche Eldorado</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1741172-25-millionen-arbeitslose-und-das-deutsche-eldorado</link><description><![CDATA[<p>Im Februar erreichte die Zahl der Arbeitslosen in der Europ&auml;ischen Union ihren h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren. <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-02042012-AP/DE/3-02042012-AP-DE.PDF" target="_self">Laut Eurostat</a> waren 10,2 % der Europ&auml;er arbeitslos, das macht 24,55 Personen. In der Eurozone sind es 17,13 Millionen, was einer Arbeitslosenquote von 10,8 % entspricht. </p>
<p>Mit 5,7% (nur die Niederlande, &Ouml;sterreich und Luxemburg haben weniger Arbeitslose) ist Deutschland ein Eldorado, daher titelt <em>Die Welt</em>: &bdquo;Berlin wirbt um Europ&auml;er.&rdquo;</p>
<p>In einigen Regionen und Branchen in Deutschland herrscht praktisch Vollbesch&auml;ftigung und Arbeitskr&auml;fte werden dringend gebraucht, vorausgesetzt die Leute sprechen Deutsch. Ein von der <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article106147128/Fast-25-Millionen-Arbeitslose-in-Europa.html" target="_self"><em>Die Welt</em> zitierter </a>Migrationsforscher warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen: &bdquo;Deutschland ist nicht die erste Wahl f&uuml;r hoch qualifizierte Arbeitskr&auml;fte, sondern steht in Konkurrenz mit anderen Staaten.&rdquo; Gerade Akademiker versuchen zun&auml;chst oft, einen Job in Gro&szlig;britannien zu bekommen. &bdquo;Mit einem Massenansturm von arbeitslosen Spaniern und Griechen sei daher nicht zu rechnen&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Die Welt</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:33:54 +0100</pubDate><guid>1741172</guid></item>
<item><title>Beschäftigung | Eine einmalige Gelegenheit für Unternehmer (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679601-eine-einmalige-gelegenheit-fuer-unternehmer</link><description><![CDATA[Aufgeweichter Kündigungsschutz, drastische Lohnsenkungen Erhöhung des Rentenalters: Unter dem Druck von Rezession und Staatsschulden schleifen europäische Regierungen reihenweise die Arbeitnehmerrechte. Zur Freude der Arbeitgeber. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:31:23 +0100</pubDate><guid>1679601</guid></item>
<item><title>Spanien | 1000 Euro? Ein Traumjob! (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1619131-1000-euro-ein-traumjob</link><description><![CDATA[Als der 2005 der Begriff „Mileurista“ aufkam, wurde damit die junge Generation der prekären 1000-Euro-Jobber bezeichnet. Heute ist jeder zweite junge Mensch arbeitslos und 1000 Euro zu verdienen, ist zum unerreichbaren Traum geworden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:03:19 +0100</pubDate><guid>1619131</guid></item>
<item><title>Gleichberechtigung | EU will "gläserne Decke" durchbrechen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1585651-eu-will-glaeserne-decke-durchbrechen</link><description><![CDATA[<p>Die Europ&auml;ische Kommission erw&auml;gt, <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/213&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">Frauenquoten f&uuml;r Unternehmensvorst&auml;nde einzuf&uuml;hren</a>. Appelle an die Unternehmen, solche Quoten selbst freiwillig einzuf&uuml;hren, blieben erfolglos, <a target="_self" href="http://archiwum.rp.pl/artykul/1126892_UE:_parytet_w_radach_nadzorczych.html">berichtet die <em>Rzeczpospolita</em></a>. &ldquo;Nur 24 Unternehmen haben seit einem Jahr auf Br&uuml;ssels Vorschlag reagiert: Der Anteil an Frauen in Vorst&auml;nden sollte bis 2015 auf 20 Prozent und bis 2020 auf 40 Prozent erh&ouml;ht werden&rdquo;, stellt die Warschauer Tageszeitung fest. Deshalb werden nun vorgeschriebene Quoten in Erw&auml;gung gezogen. Die <a target="_self" href="http://www.ekonomia24.pl/artykul/775564,833775-Kobiety--do-wladz-spolek-.html"><em>Rzeczpospolita</em> kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst wenn das, wie jede von oben erzwungene Regelung, unnat&uuml;rlich erscheint, hat bis jetzt noch niemand einen effizienteren Weg gefunden, den Anteil von Frauen in den Top-Etagen der Unternehmen zu vergr&ouml;&szlig;ern.</p>
</blockquote>
<p>In Polen sind nur elf Prozent der Vorstandsmitglieder b&ouml;rsennotierter Unternehmen Frauen, und ihre Geh&auml;lter liegen im Durchschnitt um 15 Prozent unter denen der M&auml;nner in vergleichbaren Positionen. <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/justice/newsroom/gender-equality/opinion/files/120528/women_on_board_progress_report_de.pdf">EU-weit verdienen Frauen</a> f&uuml;r dieselbe Arbeit 16,4 Prozent weniger als ihre m&auml;nnlichen Kollegen.</p>
<p>In der M&auml;nnerbastion Deutschland war die Frauenquote letzte Woche wieder das Gespr&auml;chsthema. 350 Journalistinnen forderten in einem Brief eine bessere Vertretung in den nationalen Redaktionsleitungen. Zur EU-Initiative <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/diskussion-um-quote-in-unternehmen-europa-der-frauen-1.1300895">meint die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, dass die Herren schon zu lange &ldquo;das sanfte Dr&auml;ngen der Damen, mehr gut dotiere Positionen mit Frauen zu besetzen&rdquo;, ignoriert haben:</p>
<blockquote><p>Es ist [EU-Justizkommissarin Viviane] Reding zuzutrauen, dass sie es tats&auml;chlich schafft... [...] Nicht mit dem Hinweis auf Diskriminierung oder Gleichberechtigung, sondern mit einem Argument des Binnenmarktes: Ohne europaweite Quote kann es n&auml;mlich passieren, dass sich beispielsweise deutsche Unternehmen nicht mehr an Ausschreibungen in Spanien oder Frankreich beteiligen k&ouml;nnen, weil sie zu wenige weibliche F&uuml;hrungskr&auml;fte haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:00:44 +0100</pubDate><guid>1585651</guid></item>
<item><title>Rumänien | Es ist Schicht im Schacht (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1391041-es-ist-schicht-im-schacht</link><description><![CDATA[Zu Ceausescus Zeiten strömten tausende Rumänen wegen der hohen Löhne ins Schiltal, um  Kohle abzubauen. Heute werden viele Zechen geschlossen, und die Bergarbeiter sich selbst überlassen. Diese rutschen in die Kriminalität ab. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:59:03 +0100</pubDate><guid>1391041</guid></item>
<item><title>Beschäftigung | Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1359841-ein-europa-der-zwei-geschwindigkeiten</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &quot;Arbeitslosigkeit spaltet Europa&quot;, <a href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/union-europeenne/20120105trib000675811/le-chomage-coupe-l-europe-en-deux.html" target="_self"><em>kommentiert La Tribune</em></a> die erheblichen Unterschiede zwischen S&uuml;d- und Nordeuropa: &quot;W&auml;hrend Deutschland die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1991 verzeichnet, sind die spanischen Zahlen in schwindelerregende H&ouml;hen von 23 Prozent gestiegen.&quot; &quot;Diese Kluft wird wohl auch von der Dezember-Hochrechnung der Europ&auml;ischen Kommission f&uuml;r die Eurozone best&auml;tigt werden&quot;, kommentiert das Pariser Wirtschaftsblatt die f&uuml;r Freitag geplante Ver&ouml;ffentlichung. &quot;In erster Linie veranschaulicht diese europ&auml;ische Zweiteilung, wie es wirklich um die Wirtschaft des Alten Kontinents steht. Die einen tauchen immer tiefer in die Rezession ein (Griechenland, Portugal, Spanien), den anderen gelingt es, f&uuml;r eine &ndash; wenn auch geringf&uuml;gige &ndash; Wachstumsdynamik zu sorgen.&ldquo;</p>
<p>Arbeitsmarktreformen, die noch vor Ausbruch der Krise durchgef&uuml;hrt wurden, sind einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass es den L&auml;ndern im Norden (insbesondere Luxemburg, Niederlande, &Ouml;sterreich und Deutschland) so viel besser geht, <a href="http://www.ft.com/cms/s/2455bd20-362b-11e1-a3fa-00144feabdc0,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F2455bd20-362b-11e1-a3fa-00144feabdc0.html&amp;_i_referer=http%3A%2F%2Fwww.presseurop.eu%2Fde%2Fnode%2F1359411#axzz1iaatoGPA" target="_self"><em>meint die Financial Times</em></a>. Sie &quot;haben dazu beigetragen, die Erwerbst&auml;tigen dieser L&auml;nder international wettbewerbsf&auml;hig zu machen&quot;, meint das Wirtschaftsblatt und f&uuml;gt hinzu: &quot;Ein wichtiger Faktor, der den L&auml;ndern an der Peripherie fehlt&quot;. Dar&uuml;berhinaus haben diese L&auml;nder schon immer massiv in Sektoren exportiert, die nach der Rezession von 2009 vom Wiederaufschwung in den Schwellenl&auml;ndern profitiert haben, betont das Blatt aus der Londoner City. Au&szlig;erdem darf man die spezifische Arbeitsmarktpolitik einiger L&auml;nder nicht vergessen: Beispielsweise diejenige Deutschlands, die Entlassungen meidet und Kurzarbeit vorzieht.</p>
<p>Genau dieses Argument <a href="http://www.taz.de/Debatte-Jobwunder/!84856/" target="_self"><em>nimmt die Berliner Tageszeitung </em></a>unter die Lupe und belehrt uns eines Besseren: Die Reformen haben nicht mehr Arbeitspl&auml;tze geschaffen, sondern das Arbeitsvolumen einfach unter immer mehr Arbeitnehmern aufgeteilt. Nebenbei wurde dadurch ein Niedriglohnsektor geschaffen. In Deutschland gibt es momentan 8,4 Millionen &quot;Unterbesch&auml;ftigte&quot;, sch&auml;tzt die <em>TAZ </em>und f&uuml;gt hinzu: &quot;in kaum einem anderen Industrieland driften Arm und Reich so schnell auseinander wie in der Bundesrepublik&quot;. Um dieses Rekordergebnis von 41 Millionen Erwerbst&auml;tigen zu feiern, hat die Regierung laut Zeitungsbericht gerade 330.000 Euro f&uuml;r die <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Wirtschaft/kampagne-wirtschaft.html" target="_self"><em>Plakat-Kampagne</em></a> &quot;Danke Deutschland &ndash; Wirtschaft. Wachstum. Wohlstand&quot; ausgegeben.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:04:28 +0100</pubDate><guid>1359841</guid></item>
<item><title>Litauen | Die Weißkittel gehen nach Norwegen (Lietuvos Rytas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1311431-die-weisskittel-gehen-nach-norwegen</link><description><![CDATA[Angesichts der Krise geht das medizinische Personal Litauens auf Arbeitssuche in Norwegen, wo die Gehälter weit höher sind. Doch gehen die Menschen nicht ins Exil, sondern reisen zwischen Oslo und Vilnius hin und her. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:44:56 +0100</pubDate><guid>1311431</guid></item>
<item><title>Island | Reykjavik öffnet seinen Arbeitsmarkt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1155761-reykjavik-oeffnet-seinen-arbeitsmarkt</link><description><![CDATA[<p>&quot;Island hat die vollst&auml;ndige Liberalisierung des Arbeitsmarkts f&uuml;r rum&auml;nische und bulgarische Arbeitnehmer ab 1. Januar 2012 beschlossen&quot;, <a href="http://www.timpul.md/" target="_self"><em>frohlockt Timpul</em></a>. Die Tageszeitung aus der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied" target="_self"><em>Republik Moldau</em></a> jubelt, denn 200.000 Moldawen besitzen bereits die rum&auml;nische Staatsb&uuml;rgerschaft, die ihnen das Arbeiten innerhalb der EU erlaubt. Island, Mitglied des Europ&auml;ischen Wirtschaftsraums und EU-Beitrittskandidat, hatte 2007 wie einige EU-Mitgliedsstaaten &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Gro&szlig;britannien und die Niederlande eine siebenj&auml;hrige Zuwanderungsbegrenzung aus Rum&auml;nien und Bulgarien beschlossen, da die wirtschaftliche Situation in beiden L&auml;ndern so schlecht war. Nun aber &quot;sendet Reykjavik ein Signal, welches mit den Werten der europ&auml;ischen Integration &uuml;bereinstimme&quot;, notiert Timpul.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:03:28 +0100</pubDate><guid>1155761</guid></item>
<item><title>Arbeitslosigkeit | Ode an den flexiblen Arbeitsmarkt (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1073921-ode-den-flexiblen-arbeitsmarkt</link><description><![CDATA[Trotz der Eurokrise gibt es keine Anzeichen auf eine massive Abwanderung von Griechen, Spaniern oder Portugiesen. Nur wenige Südeuropäer wagen den Weg in gesündere Euro-Lände, um Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen zu entkommen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:36:12 +0100</pubDate><guid>1073921</guid></item>
<item><title>Europa | Gebildet, arm, protestierend</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1064811-gebildet-arm-protestierend</link><description><![CDATA[<p>Die <em>Frankfurter Rundschau</em> glaubt die Wall Street am Main: &ldquo;Occupy Frankfurt&rdquo;, titelt die Tageszeitung aus der Stadt der Europ&auml;ischen Zentralbank und feiert die Demonstrationen vom <a target="_self" href="http://15october.net/">15. Oktober</a>. &ldquo;In Europa und der ganzen Welt&rdquo; &ndash; in 951 St&auml;dten und 82 L&auml;ndern &ndash; protestierten Millionen Menschen gegen &ldquo;allm&auml;chtige Banken und Politiker, die nichts unternehmen&rdquo;. 8000 in Frankfurt, dem Herzen des deutschen Kapitalismus, 10.000 in Berlin, und sogar im b&uuml;rgerlichen D&uuml;sseldorf gingen mehrere hundert auf die Stra&szlig;e.</p>
<p>&ldquo;Dass das noch nicht mehr war als ein Anfang, ist klar. Kein schlechter allerdings&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-zu-den-occupy-demonstrationen-gebildet--arm--protestierend,1472602,11016334.html">so die <em>Rundschau</em></a>. Hier habe die Mittelschicht protestiert, die Gefahr laufe, zu den &ldquo;educated poor&rdquo;, den gebildeten Armen der Zukunft zu werden. Ihre Forderung k&ouml;nne einfacher nicht sein: die Wirtschaft solle dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. &ldquo;Einstweilen aber darf dieser Widerstand vor allem als Zeichen gelesen werden: Der Schaden, den die Krisen des Kapitalismus anrichten, l&auml;sst sich nicht mehr verschleiern. Das Beben der M&auml;rkte legt die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1049861-die-potemkinschen-doerfer-der-troika">Potemkinschen D&ouml;rfer</a> in Schutt und Asche, die die [politischen Eliten] dieser Welt noch immer zu verwalten glauben.&rdquo;</p>
<p>In Italien gingen in Rom Zehntausende auf die Stra&szlig;e, Randalierer z&uuml;ndeten Autos und Polizeiwagen an, st&uuml;rmten Gesch&auml;fte und lie&szlig;en so das Anliegen der Demonstranten in den Hintergrund treten, <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/grubrica.asp?ID_blog=41&amp;ID_articolo=1067&amp;ID_sezione=56">schreibt <em>La Stampa</em></a>. 135 Menschen, darunter 105 Polizeibeamte, wurden verletzt, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/politica/2011/10/16/news/danni_sabato-23317302/">berichtet <em>La Repubblica</em></a>. Die Zeitung sch&auml;tzt den Schaden auf 2 Millionen Euro.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 12:54:00 +0100</pubDate><guid>1064811</guid></item>
<item><title>EUROPÄER DER WOCHE | Guido Strack - allein gegen Brüssel (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1030491-guido-strack-allein-gegen-bruessel</link><description><![CDATA[Er wollte Gerechtigkeit, riskierte dafür Familie, Beruf und Gesundheit - und verlor alles. Guido Strack war ein ehrgeiziger Beamter bei der EU-Kommission, ehe er auf Missstände in seiner Dienststelle aufmerksam machte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 17:52:04 +0100</pubDate><guid>1030491</guid></item>
<item><title>Solidarität | Hahn zu in Europas Suppenküchen? (La Libre Belgique, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/973271-hahn-zu-europas-suppenkuechen</link><description><![CDATA[Jedes Jahr leistet es 18 Millionen Europäern Hilfe. Aber jetzt verweigern sechs Länder, dass Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik in das europäische Nahrungsmittelhilfeprogramm für Bedürftige fließen. Zum 1. Januar droht sein Budget zu schrumpfen, von 480 Millionen auf 114 Millionen Euro. La Libre Belgique ist empört. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 17:15:16 +0100</pubDate><guid>973271</guid></item>
<item><title>Jugendliche | Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/947151-hier-sind-europas-vollzeit-prekaere</link><description><![CDATA[Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen &quot;Prekariat&quot; genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 16:40:35 +0100</pubDate><guid>947151</guid></item>
<item><title>Großbritannien | EU-Richtlinie bringt Cameron auf Kollisionskurs</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/918561-eu-richtlinie-bringt-cameron-auf-kollisionskurs</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;David Cameron will neue EU-Arbeitsgesetze verd&uuml;nnen&ldquo;, lautet die Schlagzeile in <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8743377/David-Cameron-moves-to-water-down-new-EU-job-laws.html" target="_self">The Daily Telegraph</a>, der enth&uuml;llt, dass der britische Premierminister eventuell die &bdquo;umstrittene&ldquo;<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:52002PC0149:DE:HTML" target="_self"> Zeitarbeitsrichtlinie</a> zu verw&auml;ssern beabsichtigt, die am 1. Oktober in Kraft treten soll. Diese Richtlinie verleiht Mitarbeitern von Zeitpersonalvermittlungen im Hinblick auf Bezahlung, Urlaub und Mutterschaftsurlaub nach 12-w&ouml;chiger Besch&auml;ftigung dieselben Rechte wie Vollzeitmitarbeitern. Britischen Unternehmen k&ouml;nnte sie &bdquo;ca. 2 Mrd. &pound; pro Jahr&ldquo; kosten, erkl&auml;rt die Londoner Tageszeitung. Aufgrund von Bef&uuml;rchtungen, die Richtlinie &bdquo;k&ouml;nnte die empfindliche Erholung in Gro&szlig;britannien in Frage stellen&ldquo;, diskutieren die Berater des Premierministers, ob einige Bestimmungen, die bei der Anpassung der Richtlinie an das britische Recht hinzugef&uuml;gt wurden, wieder gestrichen werden sollen. Eine Alternative w&auml;re allerdings &bdquo;die sog. &sbquo;Armageddon&lsquo;-Taktik, die Einf&uuml;hrung der neuen Gesetze einfach abzulehnen. Diese Entscheidung k&ouml;nnte f&uuml;r die Regierung EU-Bu&szlig;gelder in Milliardenh&ouml;he zur Folge haben,&ldquo; f&uuml;gt The Daily Telegraph hinzu.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:54:40 +0100</pubDate><guid>918561</guid></item>
<item><title>Wirtschaftskrise | Lasst mich Steuern zahlen, ich bin so reich (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/898071-lasst-mich-steuern-zahlen-ich-bin-so-reich</link><description><![CDATA[Viele Staaten wollen im Jahr 2012 ihre Haushalte sanieren - und das auf Kosten der Mittelklasse. Mehrere Superreiche haben in verschiedenen Ländern ihre Bereitschaft siganlisiert die Last zu teilen und bitten darum, höher besteuert zu werden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 30 Aug 2011 15:57:24 +0100</pubDate><guid>898071</guid></item>
<item><title>Soziale Unruhen | Die Banker von der Straße (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/851171-die-banker-von-der-strasse</link><description><![CDATA[Europa rettet seine Finanzplätze, aber nicht seine Jugend. Drei Gundforderungen, Bildung, Arbeit und Wohnung bleiben ihr verwert. Also wehrt sie sich, und handelt nach dem Muster der Großen: Nimm was du kannst und hau ab. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 16:27:28 +0100</pubDate><guid>851171</guid></item>
<item><title>Spanien | Rumänen brauchen wieder Arbeitserlaubnis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/849431-rumaenen-brauchen-wieder-arbeitserlaubnis</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die EU akzeptiert, dass Spanien den Zugang der Rum&auml;nen [zum spanischen Arbeitsmarkt] einschr&auml;nkt&ldquo;, titelt die Tageszeitung<em> La Raz&oacute;n</em> und k&uuml;ndigt an, dass die Europ&auml;ische Kommission &bdquo;Spanien morgen [am 11. August] dazu berechtigen wird, f&uuml;r rum&auml;nische Staatsangeh&ouml;rige die Arbeitserlaubnis wieder einzurichten&ldquo;, die 2009 abgeschafft wurde und nun f&uuml;r neue Gebietsans&auml;ssige wieder Pflicht ist. <a href="http://www.larazon.es/noticia/184-la-ue-autoriza-a-espana-a-limitar-la-entrada-de-rumanos" target="_self">Die konservative Tageszeitung erkl&auml;rt</a>, dass &bdquo;Br&uuml;ssel und die [spanische] Regierung sich &uuml;ber die Zweckm&auml;&szlig;igkeit dieser Entscheidung einig sind&ldquo;, um das wiederherzustellen, was die Kommission als &bdquo;normale Situation auf dem Arbeitsmarkt&ldquo; in Spanien bezeichnet. &Uuml;ber 860.000 Rum&auml;nen sind in Spanien ans&auml;ssig, sie wurden in den letzten Jahren vom spanischen Wirtschaftsboom angezogen. </p>
<p>Heute braucht Madrid bei einer Arbeitslosenrate von 21 Prozent &ndash; bei den rum&auml;nischen Arbeitnehmern 30 Prozent &ndash; eine Blankovollmacht der EU, um &bdquo;eine der Grundfreiheiten der europ&auml;ischen Vertr&auml;ge zu beschneiden: den freien Personenverkehr&ldquo;, zumal &bdquo;im Sommer Tausende von rum&auml;nischen Zeitarbeitern&ldquo; in die l&auml;ndlichen Gebiete Spaniens einreisen. Die bereits in Spanien wohnhaften rum&auml;nischen Arbeitnehmer sind von dieser Begrenzung nicht betroffen, selbst wenn sie arbeitslos sind, schlie&szlig;t <em>La Raz&oacute;n</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 10 Aug 2011 16:57:10 +0100</pubDate><guid>849431</guid></item>
<item><title>Rumänien | Wer profitiert vom Mini-Aufschwung?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/829301-wer-profitiert-vom-mini-aufschwung</link><description><![CDATA[<p>Am 3. August muss der rum&auml;nische Finanzminister die wohl &bdquo;schwierigste politische Entscheidung des Jahres&ldquo; treffen: Er muss w&auml;hlen, &bdquo;wer geopfert wird: die Beamten oder die Angestellten des privaten Sektors&ldquo;, wie <em>Rom&acirc;nia liberă</em> titelt. W&auml;hrend die rum&auml;nische Wirtschaft erste Anzeichen einer Erholung verzeichnet, muss sich die Regierung in der Tat entscheiden, ob sie eher auf eine h&ouml;here Besoldung der Staatsbediensteten setzt, deren Geh&auml;lter 2010 um 25 Prozent gesunken sind, oder auf eine Kostensenkung f&uuml;r die Arbeitgeber, deren Sozialabgaben 2009 im Rahmen einer <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/245371-iwf-triezt-bukarest">Vereinbarung mit dem IWF</a>, im Gegenzug f&uuml;r dessen Unterst&uuml;tzung, erh&ouml;ht wurden.</p>
<p>&bdquo;Ein sowohl wirtschaftliche als auch politische Frage&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/economie/care-angajati-vor-fi-sacrificati-de-la-stat-sau-de-la-privat-233062.html">erkl&auml;rt die Tageszeitung aus Bukarest</a>: &bdquo;Steuersenkungen erm&ouml;glichen eine Belebung des Arbeitsmarkts und des Konsums. Doch die Regierung k&ouml;nnte versucht sein, den Beamten unter die Arme zu greifen&ldquo;, schlie&szlig;lich seien 2012 Parlamentswahlen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 03 Aug 2011 12:48:04 +0100</pubDate><guid>829301</guid></item>
<item><title>Griechische Gewerkschaften | Die Geister, die er rief (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/784231-die-geister-die-er-rief</link><description><![CDATA[Im Rahmen des Sparpakets plant Giorgos Papandreou die Privatisierung von Staatsunternehmen, z.B. der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft. Symptomatisch für die starke Verflechtung der verschiedenen Interessengruppen im Land ist dabei allerdings die Feindseligkeit, mit der sich ihm eine von seiner eigenen Partei bei der Gründung unterstützte Gewerkschaft widersetzt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 18:18:45 +0100</pubDate><guid>784231</guid></item>
<item><title>Armut | Europa dreht den Armen den Hahn zu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/752321-europa-dreht-den-armen-den-hahn-zu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Entscheidung der Europ&auml;ischen Kommission l&auml;hmt Tausende von Verb&auml;nden, die auf dem Alten Kontinent den &Auml;rmsten zur Seite stehen: Das Budget der Nahrungsmittelhilfe wird um 80 Prozent gek&uuml;rzt&ldquo;, berichtet<a href="http://www.lesoir.be/" target="_self"><em> Le Soir</em></a>. Die Entscheidung, die Gelder an Hilfsorganisationen zu k&uuml;rzen, die den &Auml;rmsten der Bev&ouml;lkerung mit Lebensmitteln versorgen, wurde nach einer juristischen Entscheidung getroffen.</p>
<blockquote><p>Die Idee eines solidarischen Systems, das erm&ouml;glichen soll, landwirtschaftliche &Uuml;berproduktion in Form von Nahrungsmittelhilfe zu verteilen, wurde (im Winter1986/87)vom damaligen Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Union Jacques Delors ins Leben gerufen. [...] Doch seit mehr als zehn Jahren sind die &Uuml;bersch&uuml;sse r&uuml;ckl&auml;ufig, weshalb eine neue Form der Hilfe implementiert wurde: 1 Prozent des Budgets der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), rund 500 Millionen Euro, sollten das Europ&auml;ische<a href="http://ec.europa.eu/agriculture/markets/freefood/back/index_de.htm" target="_self"> Programm der Nahrungsmittelhilfe an Bed&uuml;rftige </a>(PEAD) finanzieren. Manche L&auml;nder wie Deutschland und Schweden haben dagegen vor dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) geklagt. Sie argumentierten, dass es sich hierbei um eine reine soziale Hilfe, ohne Zusammenhang mit der GAP handele, erkl&auml;rt <em>Le Soir</em>.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:62008A0576:DE:HTML" target="_self">Am 12. April gab der Gerichtshof ihnen Recht </a>und erkl&auml;rte die Regelung f&uuml;r nichtig, die erm&ouml;glichte, gemeinn&uuml;tzigen Hilfsorganisationen einen Teil des GAP-Haushalts zwecks Verteilung von Lebensmitteln an Bed&uuml;rftige zu Verf&uuml;gung zu stellen. Die Kommission hat keine Berufung eingelegt. Laut einer j&uuml;ngsten <a href="http://ec.europa.eu/agriculture/markets/freefood/sumimpact_de.pdf" target="_self">&bdquo;Impact Study&ldquo; zum PEAD</a> profitierten seit 2006 mehr als 13 Millionen Menschen von dem Programm. In jenem Jahr wurde die Zahl der Menschen, die am Existenzminimum in den damals f&uuml;nfundzwanzig EU-L&auml;ndern lebten, auf 43 Millionen gesch&auml;tzt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:43:38 +0100</pubDate><guid>752321</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Europa soll den Gürtel enger schnallen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/752241-europa-soll-den-guertel-enger-schnallen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Soziale Sparwelle in Europa&ldquo;, <a href="http://www.publico.es/dinero/384841/la-ue-da-otro-golpe-al-estado-del-bienestar-con-una-ola-de-ajustes" target="_self">titelt die Zeitung <em>P&uacute;blico</em></a> und meint damit die in den letzten Tagen von den europ&auml;ischen Regierungen verabschiedeten &bdquo;neuen Sparpl&auml;ne, die die Fortschritte des Wohlfahrtsstaats auf dem Weg der Sanierung der &ouml;ffentlichen Finanzen beschneiden. (...) Zu den Protesten in Griechenland infolge der Abstimmung &uuml;ber den neuen Sparplan gesellt sich der Streik der britischen Beamten gegen die Rentenreform, w&auml;hrend in Portugal die <a href="http://www.publico.es/internacional/384734/la-mitad-de-la-paga-extra-de-navidad-ira-a-las-arcas-del-estado" target="_self">Weihnachtspr&auml;mie</a> f&uuml;r alle, die mehr als (...) das Mindesteinkommen verdienen, um die H&auml;lfte gek&uuml;rzt wird und Silvio Berlusconi <a href="http://www.publico.es/dinero/384789/berlusconi-aprueba-un-gran-recorte-para-los-proximos-tres-anos" target="_self">in Italien</a> die weniger beg&uuml;nstigten Schichten mit seiner Einkommensteuerreform benachteiligt&ldquo;, hei&szlig;t es weiter. &bdquo;Selbst die Europ&auml;ische Kommission wird den G&uuml;rtel enger schnallen m&uuml;ssen&ldquo;, berichtet die linksgerichtete Tageszeitung, n&auml;mlich mit einer f&uuml;nfprozentigen Reduzierung der Anzahl von Beamten und mit der Erh&ouml;hung des Rentenalters von 63 auf 65 Jahre. &bdquo;Die offizielle Europahymne von Beethoven klingt langsam wie der Trauermarsch von Chopin&ldquo;, schreibt <em>P&uacute;blico</em> abschlie&szlig;end.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:22:28 +0100</pubDate><guid>752241</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Politiker geeint gegen Massenstreiks</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/747421-politiker-geeint-gegen-massenstreiks</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Gro&szlig;britannien bezieht Stellung&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/battle-lines-drawn-for-public-sectorrsquos-day-of-protest-2304066.html">titelt <em>The Independent</em></a>. Wie David Cameron rief nun auch Ed Miliband die Gewerkschaften dazu auf, von den f&uuml;r den 30. Juni geplanten Massenstreiks abzusehen, berichtet die Tageszeitung. Aufgrund der von der Regierung geplanten Rentenk&uuml;rzungen drohen bis zu 750.000 Lehrer, Dozenten und Beamte ihre Arbeit 24 Stunden lang niederzulegen. &bdquo;Zwei Millionen Kinder werden an diesem Tag nicht von ihren streikenden Lehrern betreut werden k&ouml;nnen. Und auch die Flugg&auml;ste wurden dazu angehalten, ihre Reisen zu verlegen, weil das Grenzpersonal ausf&auml;llt&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus London und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Die Gerichte planen einen Minimalbetrieb.&ldquo; Nach David Camerons Erkl&auml;rung, die Streiks seien &bdquo;falsch&ldquo;, forderte der Chef der Labour Partei (die den Gewerkschaften historisch immer nahestand) beide Seiten dazu auf, &bdquo;nochmals dar&uuml;ber nachzudenken&ldquo;. F&uuml;r Miliband sind &bdquo;Streiks ein Zeichen f&uuml;r das Scheitern beider Seiten. Der f&uuml;r Donnerstag geplante Arbeitskampf ist ein Fehler.&ldquo;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:56:29 +0100</pubDate><guid>747421</guid></item>
<item><title>Beschäftigung | Jung, Europäer, arbeitslos</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/742881-jung-europaeer-arbeitslos</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Keine Arbeit f&uuml;r europ&auml;ische Jugend&ldquo;, titelt <em>Politiken</em> nach Ver&ouml;ffentlichung der neuesten <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Unemployment_statistics" target="_self">Eurostat-Zahlen</a>: In Europa sind 20 Prozent der Jugendlichen unter 25 arbeitslos, d. h. 5 Prozent mehr als vor drei Jahren. Dem (mit mehr als 45 Prozent Jugendarbeitslosigkeit) an der Spitze liegenden Spanien folgen die Slowakei, Litauen und Griechenland. Doch trifft das Ph&auml;nomen auch L&auml;nder wie Schweden, welche die Krise eigentlich verschont hat. Wie <a href="http://politiken.dk/erhverv/ECE1318166/der-er-ingen-job-til-europas-unge/" target="_self"><em>Politiken</em> berichtet</a>, liegt die Jugendarbeitslosigkeit hier bei mehr als 20 Prozent, w&auml;hrend D&auml;nemark mit &bdquo;nur&ldquo; 12 Prozent momentan noch vergleichsweise gut dahsteht. </p>
<p>Jedoch wird diese Situation wohl nicht allzu lange anhalten: Mit den Langzeitauswirkungen wird sich die Lage in Europa verschlechtern, meint der an der Kopenhagener Business School lehrende Jesper Rangvid. &bdquo;Wenn der Gro&szlig;teil einer Generation keinen Zugang zum Arbeitsmarkt hat, b&uuml;&szlig;en die L&auml;nder nicht nur wichtiges Fachwissen, sondern auch fundamentale Erfahrungen ein&ldquo;, erkl&auml;rt er der d&auml;nischen Tageszeitung. Griechenland ist gezwungen, ein drastisches Sparpaket umzusetzen, um die Hilfe der anderen EU-Mitglieder und des IWF weiter in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen. So wird das Land mittelfristig vermutlich mit einer massiven Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskr&auml;fte und junger Akademiker fertig werden m&uuml;ssen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 12:18:53 +0100</pubDate><guid>742881</guid></item>
<item><title>Luxemburg | Euro-Demo gegen Sparpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/730631-euro-demo-gegen-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p>In der Stadt Luxemburg demonstrierten am 21. Juni laut Veranstaltern fast 15.000 Menschen (7.500 laut Polizei) &bdquo;gegen die EU-Wirtschaftsregierung&ldquo; und den &bdquo;Sparkurs&ldquo;,<a href="http://www.wort.lu/wort/web/fr/luxembourg/articles/2011/06/153655/manifestation-des-syndicats-europeens-haute-en-couleurs.php" target="_self"> berichtet <em>La Voix du Luxembourg</em></a>. An der <a href="http://www.flickr.com/photos/etuc-ces/sets/72157626967930296/" target="_self">vom Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbund organisierten &bdquo;Euro-Demo&ldquo;</a> nahmen sowohl luxemburgische, als auch ausl&auml;ndische Demonstranten aus den &bdquo;Nachbar- und weiter entfernten L&auml;ndern wie Portugal, Spanien, Slowenien, Litauen, usw.&ldquo; teil. Mit dieser Kundgebung richteten sie sich an die EU-Parlamentarier, die am 22. und 23. Juni &uuml;ber die EU-Wirtschaftsregierung <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/headlines/content/20110617FCS21625/html/Die-Themen-der-Plenarsitzung-am-22.-und-23.-Juni-in-Br%C3%BCssel" target="_self">abstimmen</a> m&uuml;ssen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:41:35 +0100</pubDate><guid>730631</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | &quot;Soziales Armageddon" in Prag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/719281-soziales-armageddon-prag</link><description><![CDATA[<p>&quot;Typisch tschechischer Streik&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lidovky.cz/weiss-hlavne-opatrne-050-/ln_nazory.asp?c=A110617_072104_ln_nazory_mc">titelt die<em> Lidov&eacute; noviny</em></a> und spielt damit auf den braven Soldaten Schwejk aus dem gleichnamigen Schelmenroman des tschechischen Autors Jaroslav Ha&scaron;ek an, dessen Hauptperson ein einf&auml;ltiger, eigensinniger Prager Soldat ist. Der Held der Nationalliteratur inspiriert die Prager dazu, Missst&auml;nde geduldig zu ertragen. Anstatt gegen den Streik&nbsp; zu protestieren, der von den Gewerkschaften gegen die von der Regierung durchgedr&uuml;ckte Sparpolitik &ndash; insbesondere die Rentenreform &ndash; organisiert worden war, haben die Prager die Gelegenheit anders genutzt: w&auml;hrend kein einziger Zug fuhr und die Prager U-Bahn&nbsp; zum ersten Mal in ihrer Geschichte stillstand, wich so mancher Prager auf das Fahrrad oder blieb gleich zu Hause und g&ouml;nnte sich ein extralanges Wochenende, wie die Prager Tageszeitung bemerkt. Finanzminister Miroslav Kalousek, der auf die Stra&szlig;e gegangen war, um mit den Demonstranten zu diskutieren, sei ganz knapp einem Eier- und Tomatenhagel entkommen. &quot;Der Ausbruch des Volkszorns, das soziale Armageddon und der Einfall des franz&ouml;sischen Esprits in Osteuropa haben den Schwejk-Geist der Tschechen vor den Kopf gesto&szlig;en&ldquo;, kommentiert dazu <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-52105960-99-slov"><em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 15:07:44 +0100</pubDate><guid>719281</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Toleranztest Streik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/716411-toleranztest-streik</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> gab es &bdquo;noch nie einen solchen Streik&ldquo;. Am heutigen 16. Juni streiken die Gewerkschaften der Eisenbahner, Tram- und Busfahrer gegen die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/472091-grossmutters-rentenreform">Sparma&szlig;nahmen</a> und die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/540861-buchmarkt-opfer-der-rentenreform">Rentenreform der Regierung</a> von Petr Nečas. &bdquo;Im Herbst soll ein neuer Streik hinzukommen, an dem sich auch die Lehrer beteiligen werden&ldquo;, berichtet die Tageszeitung, laut der die Gewerkschaften die Nutznie&szlig;er der momentanen Schw&auml;che der von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/588381-neuer-skandal-fuer-die-saubere-regierung" target="_self">Skandalen destabilisierten Regierung</a> sind.</p>
<p>F&uuml;r den Politologen Josef Mlejnek ist die Haltung der Gewerkschaften &bdquo;grunds&auml;tzlich zwar vern&uuml;nftig&ldquo;, aber &bdquo;chaotisch, wie die Reform selbst&ldquo;. Der Streik lege zwar <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/709291-mit-dem-rad-gegen-sparkurs" target="_self">den Verkehr lahm</a>, aber zeige den Tschechen auch, dass sie &bdquo;Seite an Seite leben k&ouml;nnen, ohne sich gegenseitig Ohrfeigen zu verteilen, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind und Rechte geltend machen k&ouml;nnen&ldquo;, merkt <em>HN</em> in ihrem Leitartikel an.</p>
<p>Laut der Titelseite der slowakischen <a href="http://www.sme.sk/" target="_self"><em>SME</em></a> geh&ouml;rt Petr Nečas zu den aufgrund des Streiks daheimgebliebenen Tschechen. Absagen musste er seine Teilnahme am f&uuml;r den 16. Juni in Bratislava angesetzten <a href="http://visegradgroup.eu/main.php" target="_self">Gipfel der Visegr&aacute;d-Gruppe</a>, bei dem es u. a. um die Erweiterung und die Finanzierung der EU gehen soll.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:29:16 +0100</pubDate><guid>716411</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Sommer, Herbst, Winter der Unzufriedenheit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/711141-sommer-herbst-winter-der-unzufriedenheit</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Gewerkschaften bereiten das Terrain f&uuml;r Streikwelle vor&ldquo;, titelt <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/"><em>The Times</em></a>, nachdem Unison, die gr&ouml;&szlig;te britische Gewerkschaft des &ouml;ffentlichen Dienstes angek&uuml;ndigt hat, dass ihre 1,2 Millionen Mitglieder &bdquo;sich auf Kampfma&szlig;nahmen vorbereiten&ldquo;. Die Streiks gegen die Neuregelungen der Regierung in den Bereichen Rente, Arbeitsmarkt, als auch Lohn- und Servicek&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Dienst werden die gr&ouml;&szlig;ten in einer ganzen Generation werden und Beh&ouml;rden, das staatliche Gesundheitswesen sowie Schulen betreffen, schreibt die Tageszeitung aus London. <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/505771-big-society-der-grosse-reinfall">Das Big-Society-Programm </a>(Plan zum Abbau des Zentralstaates zugunsten von privaten oder kommunalen Initiativen) von Premierminister David Cameron sieht den Abbau von 500.000 kommunalen Stellen in den kommenden drei Jahren vor. 600.000 weitere Stellen w&uuml;rden <a target="_self" href="http://m.ibtimes.com/uk-unions-strikle-pension-job-sut-161970.html">laut Unison</a> im privaten Sektor den Pl&auml;nen zum Opfer fallen. Die Gewerkschaft teilte mit, dass bereits 66.000 kommunale Stellen abgebaut worden seien und weitere 172.000 in Gefahr st&uuml;nden, gestrichen zu werden. Der erste Aktionstag sei f&uuml;r den 30. Juni geplant, &uuml;ber weitere Aktionen im Juli werde noch abgestimmt. &bdquo;Minister erarbeiten Notfallpl&auml;ne, um Krankenhausleistungen zu sch&uuml;tzen. Sie f&uuml;rchten, dass sich die &Auml;rzte den Protesten anschlie&szlig;en&ldquo;, notiert die Times.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Jun 2011 12:10:13 +0100</pubDate><guid>711141</guid></item>
<item><title>Arbeitslosigkeit | Italienische Jugend knapp aber nicht kostbar</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/661051-italienische-jugend-knapp-aber-nicht-kostbar</link><description><![CDATA[<p>Junge Italiener seien &bdquo;vom Aussterben bedroht&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.quotidianamente.net/cronaca/fatti-dallitalia/%C2%ABgiovani-in-estinzione%C2%BB-l%E2%80%99italia-ne-ha-persi-due-milioni-in-10-anni-1096.html">schreibt der <em>Corriere della Sera</em></a> und zitiert die alarmierende Aussage von Giuseppe Roma &ndash; Leiter von <a target="_self" href="http://www.censis.it/1">Censis</a>, dem italienischen Institut f&uuml;r sozio-&ouml;konomische Forschung &ndash; vor der Abgeordnetenkammer. Im Zehnjahresvergleich gibt es heute zwei Millionen weniger junge Italiener zwischen 15 und 34 Jahren, das Ergebnis sinkender Geburtenraten und zunehmender Auswanderung infolge mangelnder beruflicher Chancen. &bdquo;Ein Riss im Stoff des Arbeitsmarkts, wo sie zur Seltenheit werden&ldquo;, meint dazu der <em>Corriere</em>, stellt jedoch auch fest, dass sich das nicht in einer steigenden Nachfrage nach jungen Arbeitern umsetzt.</p>
<p>Im Gegenteil, <a target="_self" href="http://www3.lastampa.it/economia/sezioni/articolo/lstp/402737/">betont <em>La Stampa</em></a>, die Anzahl der jungen italienischen &bdquo;NEETs&ldquo; zwischen 25 und 34 (&bdquo;Not in Education, Employment or Training&ldquo; &ndash; junge Leute, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit und keiner beruflichen Fortbildung nachgehen) ist auf beunruhigende 11,2 Prozent gestiegen, im Vergleich zum europ&auml;ischen Durchschnitt von 3,4 Prozent. Doch eine &ouml;de Berufslandschaft ist keine ausreichende Erkl&auml;rung: In Spanien, wo die Jugendarbeitslosigkeit &uuml;ber 40 Prozent ausmacht, haben nur 0,5 Prozent die Arbeitssuche aufgegeben. In Italien hingegen &bdquo;haben viele junge Leute die Unt&auml;tigkeit als einen m&ouml;glichen Lebensstil akzeptiert, und das soziale Sicherheitsnetz, das die Familien bieten, hilft ihnen bei der &Uuml;berw&auml;ltigung ihrer Apathie nicht&ldquo;. Ein Hochschulabschluss erschwert die Arbeitssuche sogar, es ist also nicht &uuml;berraschend, dass nur 20,7 Prozent der 25- bis 34-j&auml;hrigen Italiener ein Universit&auml;tsstudium absolvieren (der EU-Durchschnitt liegt bei 33). In diesem Kontext k&ouml;nnte sich der R&uuml;ckgang der jungen Bev&ouml;lkerung Italiens letztendlich positiv auf die Besch&auml;ftigung auswirken: &bdquo;Bis 2020 werden acht Millionen &auml;ltere Menschen den Arbeitsmarkt verlassen und es gibt kaum genug junge Leute, um sie zu ersetzen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 May 2011 13:03:39 +0100</pubDate><guid>661051</guid></item>
<item><title>Rumänien | Jagd auf Schwarzarbeit hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/643351-jagd-auf-schwarzarbeit-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;78.000 Rum&auml;nen wurden aus der Sklaverei befreit&ldquo;, zitiert <em>Evenimentul Zilei</em> auf der Titelseite den liberalen Ministerpr&auml;sidenten Emil Boc. Eine Woche nach dem Inkrafttreten am 1. Mai hat das <a href="http://www.legislatiamuncii.manager.ro/Codul-muncii-actualizat-2011.html" target="_self">neue Arbeitsrecht</a> das Leben der Schwarzarbeiter ver&auml;ndert: &bdquo;die Arbeitgeber haben f&uuml;r diese Rum&auml;nen in nur vier Tagen Arbeitsvertr&auml;ge unterzeichnet&ldquo;, <a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/exclusiv-evz-emil-boc-da-trebuie-sa-restructuram-companiile-de-stat-deja-la-cfr-acestea-au-i.html" target="_self">erkl&auml;rt Boc</a>. Die Tageszeitung stellt allerdings erg&auml;nzend fest, dass nach dem neuen Gesetz Arbeitgebern, die Schwarzarbeiter besch&auml;ftigen, Gef&auml;ngnisstrafen drohen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 May 2011 12:48:50 +0100</pubDate><guid>643351</guid></item>
<item><title>Deutschland | Deutsche Kinder doch nicht so arm!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/639001-deutsche-kinder-doch-nicht-so-arm</link><description><![CDATA[<p>&nbsp;&bdquo;Kinder&uuml;berraschung!&ldquo;, titelt die Financial Times Deutschland erfreut, denn deutsche Kinder sind doch nicht so arm, wie es die OECD 2009 verk&uuml;ndet hatte. In ihrem <a target="_self" href="http://www.oecd.org/document/49/0,3746,en_21571361_44315115_47654961_1_1_1_1,00.html"><em>Bericht </em></a>&bdquo;Doing Better for Families&ldquo; hatte die Wirtschaftsorganisation angegeben, dass zwischen 2005 und 2008 16,3% Kinder in Haushalten mit weniger als der H&auml;lfte des Durchschnittseinkommens leben. Laut des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) waren es jedoch nicht mehr als 10%, derzeit liegt der Anteil der Kinderarmut sogar nur bei 8,3%. &bdquo;Damit ist man jetzt wieder auf der sicheren Seite&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:fehlerhafte-statistik-kinderarmut-nur-halb-so-hoch-wie-gedacht/60048191.html"><em>meint </em></a>die FTD, weist jedoch darauf hin, wie teuer dieser &quot;Statistikfehler&quot; f&uuml;r Deutschland ist: Die OECD hatte die falschen Zahlen 2009 nur drei Wochen vor der Bundestagswahl ver&ouml;ffentlicht, was die Regierung zu einer Anhebung des Kindergeldes veranlasste: &bdquo;20 Euro mehr pro Kind und Monat&ldquo;, was den Staat jedes Jahr 4 Milliarden Euro mehr kostet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 13:30:27 +0100</pubDate><guid>639001</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Wer spricht hier von Invasion? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626701-wer-spricht-hier-von-invasion</link><description><![CDATA[Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:38:44 +0100</pubDate><guid>626701</guid></item>
<item><title>Spanien | Gnade für Schwarzarbeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/618051-gnade-fuer-schwarzarbeit</link><description><![CDATA[<p>Um &bdquo;der Schwarzarbeit auf die Schliche zu kommen&ldquo; schickt sich die spanische Regierung an, Unternehmen &bdquo;eine zweimonatige Amnestie&ldquo; einzur&auml;umen, <a href="http://www.lavanguardia.es/economia/20110426/54145761528/el-gobierno-permitira-regularizar-empleo-sumergido-sin-sanciones.html" target="_self"><em>berichtet</em></a> La Vanguardia. Mit der Notverordnung, &uuml;ber die der Ministerrat am 29. April abstimmt, &bdquo;werden Unternehmer, welche die Situation ihrer Schwarzarbeiter bis zum 30. Juni freiwillig in Ordnung bringen, nicht bestraft&ldquo;, berichtet die Tageszeitung. So will die Regierung gegen die Schattenwirtschaft vorgehen und &bdquo;die negativen Folgen&ldquo; der zuk&uuml;nftigen Arbeitslosenzahlen &bdquo;lindern&ldquo; (die nach Zeitungsberichten auf fast f&uuml;nf Millionen, d. h. 21 Prozent der aktiven Bev&ouml;lkerung steigen werden). F&uuml;r La Vanguardia handelt es sich um &bdquo;Amnestie&ldquo; weil die Unternehmen die Sozialabgaben nur r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar 2011 bezahlen und ihren Arbeitern einfach einen regul&auml;ren Vertrag ausstellen m&uuml;ssen. Noch vor den Kollektivvertragsverhandlungen im kommenden Monat &bdquo;lehnen Gewerkschaften&ldquo; und Arbeitnehmerverb&auml;nde das Projekt &bdquo;entschieden ab&ldquo; &ndash; eine &bdquo;erste Meinungsverschiedenheit&ldquo; im sozialen Dialog. &bdquo;Angesichts der M&auml;rkte und der europ&auml;ischen Beh&ouml;rden geht es im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit vor allem darum, weiterhin Reformdruck auszu&uuml;ben&ldquo;, folgert La Vanguardia.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:00:03 +0100</pubDate><guid>618051</guid></item>
<item><title>Belgien | Europäischer Rat unter Hochspannung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/565601-europaeischer-rat-unter-hochspannung</link><description><![CDATA[<p>Br&uuml;ssel erwarte einen Gipfel &bdquo;unter Hochspannung&ldquo;, <a href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-03-22/manifestation-monstre-a-bruxelles-ce-jeudi-829837.php" target="_blank">schreibt <em>Le Soir</em></a> am Vortag des <a href="http://www.european-council.europa.eu/council-meetings.aspx?lang=de" target="_blank">EU-Gipfels</a> am 24. und 25. M&auml;rz. Mehrere belgische Gewerkschaften sowie der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund haben zu Demonstrationen gegen die Sparpolitik aufgerufen. Der Hauptzug der Demonstrationen &bdquo;soll sich auf das Europ&auml;ische Viertel zu bewegen&ldquo;, wo der Europ&auml;ische Rat tagt. &bdquo;Normal&ldquo;, notiert das Blatt, &bdquo;denn man protestiert gegen den Vorsatz der europ&auml;ischen Regierungen, bei den sozialen Errungenschaften zu k&uuml;rzen, beispielsweise bei der automatischen Lohnerh&ouml;hung um die Inflationsrate, die den Belgiern das Allerheiligste ist. Deshalb also die Demo.&ldquo; &bdquo;Die Stadt wird v&ouml;llig lahmgelegt&ldquo;, <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-03-23/la-surenchere-syndicale-ne-menera-nulle-part-829942.php" target="_blank">warnt <em>Le Soir</em></a>. &bdquo;Es wird Randale von einer Fraktion sozialistischer Gewerkschafter erwartet, deren F&uuml;hrung selbst f&uuml;rchtet, &bdquo;die Kontrolle &uuml;ber ihre Mitglieder verloren zu haben.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 11:17:26 +0100</pubDate><guid>565601</guid></item>
<item><title>Rumänien | Wer hat Angst vor dem neuen Arbeitsrecht?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/555021-wer-hat-angst-vor-dem-neuen-arbeitsrecht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Macht das neue Arbeitsgesetz uns zu Sklaven&nbsp;?&ldquo; &bdquo;Wir k&ouml;nnen ohne kollektiven Tarifvertrag nicht arbeiten&ldquo;. F&uuml;r <em>G&acirc;ndul</em> sind die Argumente der Demonstranten (50.000 nach Angaben der Organisatoren, 7000 laut Polizei), die am 16. M&auml;rz gegen die verabschiedete Reform des Arbeitsrechts auf die Stra&szlig;e gingen, schlichtweg &bdquo;Unsinn&ldquo;. &bdquo;Das Arbeitsrecht aus Ceaucescus Zeiten zwang die Menschen nur so zu tun, als w&uuml;rden sie arbeiten. Das neue Recht macht es leichter, jene, die ihre Arbeit nicht machen, zu entlassen&ldquo;, <a href="http://www.gandul.info/puterea-gandului/chestia-zilei-cu-ctp-8067795" target="_blank">schreibt die Tageszeitung</a>. Das neue Arbeitsrecht macht mit dem kollektiven Tarifvertrag Schluss, ein Erbe aus der kommunistischen &Auml;ra. Es war dem Arbeitgeber quasi unm&ouml;glich, einen Arbeitnehmer zu entlassen, egal wie schlecht der auch arbeitete. Die neue Gesetzgebung &bdquo;f&ouml;rdert die Arbeitsleistung anstelle der schlichten Anwesenheit im B&uuml;ro&ldquo;, meint G&acirc;ndul &bdquo;Wir sind zu arm und auch zu ersch&ouml;pft, um f&uuml;r Nichtstuer mit zu arbeiten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:41:17 +0100</pubDate><guid>555021</guid></item>
<item><title>Portugal | Praktika noch schlechter bezahlt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/521051-praktika-noch-schlechter-bezahlt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Praktikanten verdienen 20 Prozent weniger. Statt 838 Euro gibt es jetzt nur noch 581&ldquo;, <a href="http://www.ionline.pt/conteudo/107629-estagios-levam-corte-20-quem-ganhava-838-euros-passa-receber-581" target="_blank">titelt <em>i</em></a>, nachdem gestern die neue Regelung &uuml;ber die Besch&auml;ftigung der Akademiker unter 30 in Kraft trat. Diese Regelung sieht vor, dass die Praktikumsverg&uuml;tungen nun sozialabgaben- und steuerpflichtig sind. Im Gegenzug erhalten die Praktikanten Anrecht auf eine Essensverg&uuml;tung und eine Arbeitsunfallversicherung, wie die Zeitung erkl&auml;rt. &bdquo;Die Aufnahme der jungen Leute in das allgemeine Krankenversicherungssystem ist ein alter Kampf&ldquo; der Gewerkschaften, hei&szlig;t es weiter. Was die anderen Prek&auml;ren betreffe, so wollten die jungen Arbeitslosen und die 500-Euro-Arbeitnehmer am 12. M&auml;rz dem Aufruf der Bewegung der &bdquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/405181-die-geopferte-generation" target="_blank">verlorenen Generation</a>&ldquo; folgen und demonstrieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:05:05 +0100</pubDate><guid>521051</guid></item>
<item><title>Rente | Alle müssen länger arbeiten, nur nicht die Polen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/492881-alle-muessen-laenger-arbeiten-nur-nicht-die-polen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;In der EU wird l&auml;nger gearbeitet werden m&uuml;ssen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www2.rp.pl/artykul/606130-W-Unii-musza-pracowac-dluzej.html">meldet die <em>Rzeczpospolita</em></a>, nachdem der <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/ec/119175.pdf">Europ&auml;ische Rat am 4. Februar</a> &uuml;ber die Erh&ouml;hung des Rentenalters debattiert hat. Die Warschauer Tageszeitung schreibt, dass mindestens 15 L&auml;nder dabei sind, ihre Gesetzgebung zu &auml;ndern, um das Renteneintrittsalter zu erh&ouml;hen und damit ihr Haushaltsdefizit zu verringern. Die schrittweise Erh&ouml;hung bis zu einer Rente mit 67 f&uuml;r M&auml;nner und Frauen wurde bereits in Deutschland, den Niederlanden, D&auml;nemark und Spanien gesetzlich festgelegt. D&auml;nemark zieht sogar eine Rente mit 72 in Betracht. Nur Polen ist dieser Tendenz noch nicht gefolgt, obwohl die Frage der Erh&ouml;hung des Rentenalters seit Anfang 2010 auf der Reformagenda des Tusk-Kabinetts steht. &bdquo;Polen wird mit dem Renteneintritt f&uuml;r Frauen mit 60 und f&uuml;r M&auml;nner mit 65 Jahren bald die j&uuml;ngsten Rentner haben&ldquo;, bedauert die konservative Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Feb 2011 13:06:41 +0100</pubDate><guid>492881</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Aufschwung wird warten müssen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/487121-aufschwung-wird-warten-muessen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Steigende Arbeitslosenzahlen: Europaweit steht Bulgarien auf Platz 3&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/pazari/2011/02/01/1035511_bulgariia_e_na_treto_miasto_po_rust_na_bezraboticata_v/" target="_blank">titelt <em>Dnevnik</em></a> und f&uuml;hrt die am 1. Februar von <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-01022011-AP/DE/3-01022011-AP-DE.PDF" target="_blank">Eurostat ver&ouml;ffentlichten Zahlen</a> an. Laut des statistischen Amtes steht Bulgarien mit einer Arbeitslosenquote von 10,1 Prozent im Dezember 2010 gleich hinter Griechenland und Litauen. Die von Dnevnik befragten bulgarischen Unternehmer meinen sogar, dass der Prozentsatz bei 16 Prozent liege: Die Arbeitslosen, die &bdquo;jeden Mut verloren haben&ldquo;, schreiben sich n&auml;mlich nicht einmal mehr bei den Arbeitsagenturen ein. Wie die Tageszeitung berichtet, stehen diese Zahlen im Widerspruch zu den Prognosen der Regierung. Diese k&uuml;ndigte 2011 n&auml;mlich als das Jahr des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs und der sinkenden Arbeitslosigkeit an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 13:28:41 +0100</pubDate><guid>487121</guid></item>
<item><title>Spanien | Grünes Licht für Rentenreform</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/481701-gruenes-licht-fuer-rentenreform</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ewige Beitragszahlung&ldquo;, titelt die Tageszeitung <em>ABC</em> nach dem <a href="http://www.la-moncloa.es/Presidente/Actividades/ActividadesNacionales/2011/Acuerdopensiones.htm" target="_blank">Abkommen</a> zwischen der Regierung von Jos&eacute; Lu&iacute;s Rodr&iacute;guez Zapatero und den wichtigsten Gewerkschaften &uuml;ber die Reform des Rentensystems. Das Rentenalter wird ab 2013 auf 67 Jahre (heute 65 Jahre) angehoben. &bdquo;38,5 Jahre [Beitragszahlungen] werden n&ouml;tig sein, um mit 65 Jahren in Pension zu gehen&ldquo;, <a href="http://www.abc.es/20110128/economia/abci-retraso-jubilacion-201101280012.html" target="_blank">erkl&auml;rt <em>ABC</em></a>. Die Zeitung <a href="http://www.abc.es/20110128/opinion-editoriales/abcp-empleo-solucion-20110128.html" target="_blank">ist jedoch der Meinung</a>, das Hauptproblem in Spanien seien nicht die Renten, sondern &bdquo;die schwere Krise am Arbeitsmarkt&ldquo;. &bdquo;Ohne mehr Beitragszahler gibt es auch keine n&uuml;tzliche Reform&ldquo;. <a href="http://www.elpais.com/articulo/opinion/primer/gran/pacto/elpepiopi/20110128elpepiopi_1/Tes" target="_blank">Die Kollegen von <em>El Pa&iacute;s</em></a> finden hingegen, dass dieser &bdquo;erste gro&szlig;e Pakt&ldquo; zwischen Regierung und Gewerkschaften &bdquo;ein Erfolg&ldquo; f&uuml;r erstere und &bdquo;ein Pr&auml;zedenzfall&ldquo; f&uuml;r letztere ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:55:09 +0100</pubDate><guid>481701</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Komm nach Deutschland, Pepe! (La Vanguardia, Barcelona)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/475081-komm-nach-deutschland-pepe</link><description><![CDATA[Auf der einen Seite Deutschland, das Fachkräfte für seinen Konjunkturaufschwung sucht. Auf der anderen das krisengeschüttelte Spanien, dessen junge Studienabsolventen daheim keine Zukunft haben. Wie in den Sechziger Jahren könnte es zu einer neuen Einwanderungswelle kommen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 14:04:14 +0100</pubDate><guid>475081</guid></item>
<item><title>Italien | Fiat: Per Erpressung in die Zukunft?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/456651-fiat-erpressung-die-zukunft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wir sind bereit, Mirafiori aufzugeben&ldquo;: Der <em>Corriere della Sera </em>zitiert auf dem Titelblatt die Drohung des Fiat-Chefs Sergio Marchionne, der angek&uuml;ndigt hat, dass er den Standort von Mirafiori schlie&szlig;en werde, sollte die Belegschaft beim Referendum vom 13. und 14. Januar den ausgehandelten <a href="http://www.fiom.cgil.it/auto/fiat/mirafiori/10_12_23-mirafiori.pdf" target="_blank">Tarifvertrag</a> ablehnen. Das von den meisten Gewerkschaften unterzeichnete Abkommen, <a href="http://www.corriere.it/economia/11_gennaio_10/landini-fiat-conferenza_fc7dae3c-1cb5-11e0-a4b5-00144f02aabc.shtml" target="_blank">erkl&auml;rt das Blatt</a>, sehe eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Investitionen in das Werk in H&ouml;he von einer Milliarde Euro vor. Die Gewerkschaft der Metallindustrie (FIOM), die sich gegen das Abkommen ausgesprochen hat, spricht indessen, nach dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/279341-fiat-flexibilitaet-gegen-arbeitsplatz" target="_blank">Referendum des Fiat-Werks von Pomigliano d&rsquo;Arco</a>, von einer &bdquo;Politik der Erpressung&ldquo; und von einer gewerkschaftsfeindlichen Haltung der Firmenleitung. Unbequeme Gewerkschaften, die das Abkommen nicht unterzeichenen wollten, w&uuml;rden von den Verhandlungen schlicht ausgeschlossen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Jan 2011 11:26:57 +0100</pubDate><guid>456651</guid></item>
<item><title>Spanien | Die Hoffnung stirbt zuletzt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/450171-die-hoffnung-stirbt-zuletzt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;4.100.073&ldquo;, diese Zahl <a target="_blank" href="http://www.abc.es/20110104/espana/abci-paro-zapatero-barometro-diciembre-201101041136.html"><em>thront</em></a> auf der Titelseite der ABC. Sie steht f&uuml;r die spanische Arbeitslosenzahl im Dezember. Das Jahr 2010 hat &bdquo;einen neuen Jahresrekord&ldquo; geschlagen, stellt die Tageszeitung fest. &bdquo;Mehr als die H&auml;lfte der Spanier sind der Meinung, dass 2011 noch schlimmer wird.&ldquo; <a target="_blank" href="http://www.abc.es/20110105/opinion-editoriales/abcp-miedo-2011-20110105.html"><em>F&uuml;r die konservative Tageszeitung</em></a> zeigt dies, &bdquo;wie pessimistisch und misstrauisch die Spanier sind. Ihren Horizont verdunkeln die Wirtschaftsindikatoren und das chaotische Krisenmanagement&ldquo; der Regierung Jos&eacute; Luis Rodr&iacute;guez Zapateros.<a target="_blank" href="http://www.publico.es/dinero/354683/el-mercado-de-trabajo-apunta-signos-de-mejoria"><em> Dagegen meint P&uacute;blico</em></a>, dass die &bdquo;steigende Arbeitslosigkeit seine Grenzen erreicht hat&ldquo;. Schlie&szlig;lich habe man im Monat Dezember den st&auml;rksten monatlichen R&uuml;ckgang der Arbeitslosenzahlen seit zehn Jahren registriert. Die linke Tageszeitung betont, dass &bdquo;2010&ldquo; f&uuml;r die Regierung &bdquo;das letzte Krisenjahr auf dem Arbeitsmarkt sein wird&ldquo;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 05 Jan 2011 09:01:00 +0100</pubDate><guid>450171</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Die Armen im reichen Österreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/429651-die-armen-im-reichen-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Jede f&uuml;nfte Gro&szlig;familie in &Ouml;sterreich armutsgef&auml;hrdet&ldquo;, <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1291455112940/Wer-viele-Kinder-hat-ist-schneller-von-Armut-betroffen">titelt der <em>Standard</em></a>. Der gestern ver&ouml;ffentlichte <a target="_blank" href="http://www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/3/2/3/CH0107/CMS1289832560842/sozialbericht_2010_web.pdf">Sozialbericht</a> 2009/2010 legt das harte Leben der Familien mit mehr als zwei Kindern offen. Eine Million Menschen, hei&szlig;t 12 Prozent der Bev&ouml;lkerung ist armutsgef&auml;hrdet, und die Kluft zwischen reich und arm wird immer breiter. F&uuml;r die Regierung kommt die Ver&ouml;ffentlichung durch das Sozialministerium zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: n&auml;chste Woche soll der Nationalrat im Rahmen des Sparhaushalts die K&uuml;rzung der Familienf&ouml;rderung beschlie&szlig;en.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Dec 2010 12:53:42 +0100</pubDate><guid>429651</guid></item>
<item><title>Rumänien | Sparen auch beim Mutterschaftsurlaub</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/419211-sparen-auch-beim-mutterschaftsurlaub</link><description><![CDATA[<p>Auf ihrer Titelseite <a href="http://www.gandul.info/news/lungmetrajul-sf-tara-lui-emil-b-daca-nasti-dupa-1-ianuarie-stai-un-an-acasa-7785495" target="_blank">warnt <em>G&acirc;ndul</em></a> die zuk&uuml;nftigen M&uuml;tter: &bdquo;Solltest du nach dem 1. Januar entbinden, wirst du nur ein Jahr zu Hause bleiben.&rdquo; Im Rahmen der Sparma&szlig;nahmen hat die Regierung am 6. Dezember entschieden, den Mutterschaftsurlaub um die H&auml;lfte zu k&uuml;rzen. Momentan ist dieser einer der l&auml;ngsten und vorteilhaftesten Europas. Am gleichen Tag haben die Arbeitsminister der 27 Mitgliedsstaaten den Vorschlag des Europ&auml;ischen Parlaments <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/lsa/118254.pdf">abgelehnt</a>, den zu 100 Prozent bezahlten Mutterschaftsurlaub von 14 auf 20 Wochen zu erh&ouml;hen, <a target="_blank" href="http://euobserver.com/9/31440">berichtet <em>EUobserver</em></a> seinerseits. Getroffen wurde diese Entscheidung auch aufgrund der notwendigen Reduzierung der Haushaltsdefizite.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 07 Dec 2010 13:25:49 +0100</pubDate><guid>419211</guid></item>
<item><title>Portugal | Eine halbe Million armer Arbeiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/414001-eine-halbe-million-armer-arbeiter</link><description><![CDATA[<p>In Portugal &bdquo;trifft die Armut bereits 500.000 Arbeiter&ldquo;, <a href="http://jn.sapo.pt/PaginaInicial/Sociedade/Interior.aspx?content_id=1724912" target="_blank">berichtet das <em>Jornal de Not&iacute;cias</em></a> und weist darauf hin, dass die 20 Prozent der Reichsten 6,1 Mal mehr verdienen als die 20 Prozent der &Auml;rmsten. Diese Zahlen ver&ouml;ffentlichte die Beobachtungsstelle f&uuml;r soziale Ungleichheiten am 2. Dezember. Die <a href="http://observatorio-das-desigualdades.cies.iscte.pt/index.jsp?page=projects&amp;id=106" target="_blank">Studie</a> zur sozialen Ungleichheit zeigt ebenfalls, dass 12 Prozent der erwerbst&auml;tigen Bev&ouml;lkerung nicht genug verdienen, um ihren Familien akzeptable Lebensbedingungen zu garantieren. Zudem leben 23 Prozent der Minderj&auml;hrigen in Armut. Das sind 5 Prozent mehr als die durchschnittliche Bev&ouml;lkerung. Von den 27 EU-L&auml;ndern verzeichnete 2007 allein Lettland noch schlechtere Zahlen. Damals befanden sich Rum&auml;nien und Bulgarien auf dem gleichen Niveau wie Portugal. Im Gegensatz dazu waren Slowenien und die Slowakei die L&auml;nder mit der geringsten Ungleichheit. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:00:47 +0100</pubDate><guid>414001</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Wie lange soll unsere Geduld noch halten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/404731-wie-lange-soll-unsere-geduld-noch-halten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Langsam verlieren die B&uuml;rger die Geduld&ldquo;, titelt <em>P&uacute;blico</em>, nachdem &uuml;berall in Europa gegen die Sparma&szlig;nahmen protestiert wurde. Portugal wurde von einem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/402791-portugal-demonstriert-gegen-sparhaushalt" target="_blank">Generalstreik</a> lahm gelegt, w&auml;hrend in Italien die Studenten in mehreren St&auml;dten auf die Stra&szlig;e gingen, um gegen die Universit&auml;tsreform zu protestieren (die derzeit auf der Tagesordnung des Parlaments steht). In <a href="http://www.guardian.co.uk/education/2010/nov/24/student-protests-school-children-streets?intcmp=239" target="_blank">Gro&szlig;britannien</a> wurde <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/384941-studentenaufruhr-london" target="_blank">erneut</a> gegen die K&uuml;rzungen im Bildungssystem und gegen den Anstieg der Immatrikulationsgeb&uuml;hren an den Universit&auml;ten demonstriert. &bdquo;Das Gef&uuml;hl von Wehrlosigkeit, Angst und Ungerechtheit macht sich in der Bev&ouml;lkerung immer breiter&quot;, die sich dar&uuml;ber bewusst wird, &bdquo;dass die auf demokratischem Wege gew&auml;hlten Institutionen &uuml;berrannt werden von der schmarotzenden Macht der gro&szlig;en Kapitale die auf ihrer Suche nach schnellem Profit von einem Land ins n&auml;chste ziehen&quot;, <a href="http://blogs.publico.es/versionlibre/274/la-paciencia-tiene-un-limite/" target="_blank">schreibt</a> die links ausgerichtete Tageszeitung.</p>
<p>Dem <em>P&uacute;blico</em> zufolge sind die Machthaber dabei &bdquo;den gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckschritt bez&uuml;glich der Sozialrechte in der neueren europ&auml;ischen Geschichte zu begehen&quot; und vermitteln &bdquo;die gef&auml;hrliche Botschaft, alles aufzugeben, anstelle sich denen, die den Crash ausgel&ouml;st haben, zu stellen&quot;. P&uacute;blico erw&auml;hnt bei dieser Gelegenheit die Initiative des ehemaligen Fu&szlig;ballspielers <a href="http://www.freitag.de/alltag/1047-was-ist-revolution-monsieur-cantona" target="_blank">Eric Cantona</a>, der k&uuml;rzlich eine &bdquo;andersartige Rebellion&ldquo; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MdtqE3BW-6o" target="_blank">vorschlug</a>, indem er die B&uuml;rger dazu aufrief, ihr Erspartes von der Bank abzuheben. Kurz gesagt &bdquo;breitet sich die Wut aus&ldquo;, schlie&szlig;t die Zeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Nov 2010 13:01:37 +0100</pubDate><guid>404731</guid></item>
<item><title>Debatte | Auf alle Fälle Lohngefälle (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/389721-auf-alle-faelle-lohngefaelle</link><description><![CDATA[Sowohl links als auch rechts ist man sich zunehmend einig, dass das steigende Gefälle zwischen Vorstandsbezügen und dem Einkommen von Normalverdienern die Mittelklasse verdrängt und unsere Demokratien untergräbt, schreibt Times-Redakteur Anatole Kaletsky. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 15 Nov 2010 17:41:24 +0100</pubDate><guid>389721</guid></item>
<item><title>Portugal | Arbeitsrecht im Brüsseler Fadenkreuz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/378051-arbeitsrecht-im-bruesseler-fadenkreuz</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Br&uuml;ssel macht Druck, damit Portugal eine neue Arbeitsreform einf&uuml;hrt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://dn.sapo.pt/inicio/economia/interior.aspx?content_id=1703526">meldet <em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em></a>. Am 4. November hat die Europ&auml;ische Kommission Lissabon aufgefordert, sich der &bdquo;Starre des Arbeitsmarktes und der Tarifpolitik anzunehmen&ldquo;. Doch das &bdquo;wird so bald nicht geschehen&ldquo;, bemerkt die Tageszeitung, denn die Arbeitsministerin Helena Andr&eacute; hat geantwortet, dass es nicht in den Pl&auml;nen der Regierung st&uuml;nde, das Arbeitsrecht zu &auml;ndern. W&auml;hrend die Zinss&auml;tze der Staatsschulden auf 6,65 Prozent ansteigen, fordert die Kommission Portugal ebenfalls dazu auf, dieses Jahr seine Haushaltsk&uuml;rzungen zu beschleunigen, um das Ziel zu erreichen, 2011 sein Defizit auf 4,6 Prozent zu reduzieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:09:34 +0100</pubDate><guid>378051</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Stunk im Staatsdienst (Il Foglio, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/372151-stunk-im-staatsdienst</link><description><![CDATA[Die Briten kürzen ihren Haushalt mit der Axt, die Franzosen, Deutschen und Letten sparen an allen Ecken und Enden. Der Mythos vom krisenverschonten Beamten scheint überholt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 27 Oct 2010 15:55:52 +0100</pubDate><guid>372151</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Europa vor dem Jüngsten Donnerstag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/370081-europa-vor-dem-juengsten-donnerstag</link><description><![CDATA[<p>Franz&ouml;sische, rum&auml;nische, italienische, britische, griechische und spanische Gewerkschaften planen Aktionen gegen die von ihren Regierungen auferlegten Sparma&szlig;nahmen. <a target="_blank" href="http://www.rp.pl/artykul/2,554042-Protesty-przeciw-cieciom.html">Nach Meinung der Warschauer Tageszeitung <em>Rzeczpospolita</em></a> k&ouml;nnte Europa am <a target="_blank" href="http://www.rp.pl/galeria/117341,1,554042.html">kommenden Donnerstag </a>der &bdquo;J&uuml;ngste Tag&ldquo; drohen. &bdquo;Die in ganz Europa auf die Stra&szlig;en ziehende Arbeiterklasse hat eine klare Botschaft f&uuml;r ihre Regierungen&ldquo;, erkl&auml;rt der Generalsekret&auml;r des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes (EGB), John Monks. Zudem behauptet er, dass die &bdquo;Angestellten heute und in unmittelbarer Zukunft die Rechnung f&uuml;r die skrupellosen Spekulationen auf den Finanzm&auml;rkten bezahlen werden&ldquo;. Rzeczpospolita weist darauf hin, dass Schweden, Polen und Malta als einzige EU-L&auml;nder bisher noch keine drastischen Haushaltsk&uuml;rzungen beschlossen haben. Indessen lehnen es die meisten anderen europ&auml;ischen Regierungen trotz heftiger Kritik und Massenprotesten ab, von den Sparma&szlig;nahmen Abstand zu nehmen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 25 Oct 2010 12:28:58 +0100</pubDate><guid>370081</guid></item>
</channel></rss>
