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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Europäische Kommission]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Internet | Datensauger | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1673081-datensauger</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 17:50:46 +0100</pubDate><guid>1673081</guid></item>
<item><title>Institutionen | Eurokraten Blues (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1484281-eurokraten-blues</link><description><![CDATA[Der am 7. Februar 1992 unterzeichnete Maastrichter Vertrag verlieh der EU-Kommission und ihren Beamten Entscheidungsbefugnisse wie nie zuvor. Zwei Jahrzehnte später ist ihr Traum am Vorrang der Wirtschaft vor der Politik gescheitert, und die Krise hat sie zu Sündenböcken gemacht. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:49:00 +0100</pubDate><guid>1484281</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Santer kommt zurück</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1441151-santer-kommt-zurueck</link><description><![CDATA[<p>Jacques Santer, ehemaliger Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, wurde am Montag, den 23. Januar zum Vorstandsvorsitzenden der &ldquo;Investment-Zweckgesellschaft&rdquo; (SPIV) ernannt, die die Feuerkraft des Euro-Rettungsfonds EFSF st&auml;rken soll. Santer, so ruft die Londoner Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/9036199/Tainted-former-EC-president-Jacques-Santer-to-raise-money-for-EU-bail-outs.html"><em>Daily Telegraph</em> in Erinnerung</a>,</p>
<blockquote><p>&hellip; leitete die Kommission, die 1999 zur&uuml;cktrat, nachdem ein verheerender Bericht &uuml;ber Korruption und Vetternwirtschaft das Versagen der Leitung des EU-Exekutivorgans aufgezeigt hatte.</p>
<p>Alle 20 Kommissare traten zur&uuml;ck &ndash; dies galt damals als die bis dahin schwerwiegendste Krise in der Geschichte der Europ&auml;ischen Union.</p>
</blockquote>
<p>Santer wurde zwar von dem Vorwurf freigesprochen, direkt an der Korruption beteiligt gewesen zu sein, man kritisierte jedoch, dass es ihm nicht gelungen war, in der Kommission f&uuml;r Ordnung zu sorgen, so der <em>Telegraph</em>.</p>
<p>Der Vorsitzende der Euro-Gruppe und Luxemburger Premierminister Jean-Claude Juncker verteidigte die Entscheidung, indem er erkl&auml;rte, Santer, selbst ehemaliger Luxemburger Premierminister, &ldquo;hat sowohl Europa als auch seinem eigenen Land nach Kr&auml;ften gedient&rdquo;. Martin Callanan, dem Chef der britischen Konservativen zufolge, gilt jedoch:</p>
<blockquote><p>Jacques Santer mit Kapitalbeschaffung zu beauftragen, ist wie Dracula zum Leiter einer Blutbank zu ernennen. Santers kleine Helfer haben ihn aus der Versenkung gezogen und ihm einen neuen, bequemen Job bei der EU beschafft.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:02:01 +0100</pubDate><guid>1441151</guid></item>
<item><title>Lebensmittel | Europas Reste-Berg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1421041-europas-reste-berg</link><description><![CDATA[<p>Die Europ&auml;er verschwenden ihre Lebensmittel, und das Europ&auml;ische Parlament will jetzt gegen die Wegwerf-Sucht vorgehen. In einer am 19. Januar votierten Resolution fordert es die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2025. Bed&uuml;rftige sollten besseren Zugang zu den Nahrungsmitteln bekommen. Statt im Abfall zu landen, sollen diese an 16 Millionen hilfsabh&auml;ngige Menschen verteilt werden.</p>
<p>Die Resolution aus der Feder des sozialistischen italienischen Abgeordneten Salvatore Caronna appelliert an die Kommission, sie solle entsprechende Ma&szlig;nahmen unterst&uuml;tzen. Dazu br&auml;uchte es etwa die Kennzeichnung mit zwei Daten [letztes Verkaufsdatum und Haltbarkeitsdatum] sowie Preisrabatte f&uuml;r besch&auml;digte oder dem Haltbarkeitsdatum nahe Nahrungsmittelprodukte.</p>
<p>Diese Information wird heute <a href="http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Europa/desperdicia/tercio/alimentos/elpepisoc/20120120elpepisoc_9/Tes" target="_self">von der spanischen Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s</em> aufgegriffen</a>, die berichtet: Fast die H&auml;lfte der essbaren, unverdorbenen Lebensmittel werden in Europa verschwendet, und zwar &ldquo;w&auml;hrend der verschiedenen Verarbeitungsphasen zwischen der Herstellung und dem Tisch des Verbrauchers&rdquo;. Das macht im Durchschnitt &ldquo;ein halbes Kilo pro Person und Tag, doch mit gro&szlig;en Abweichung je nach Land und Sektor&rdquo;, hei&szlig;t es in der Tageszeitung weiter. Die Europ&auml;er verschwenden j&auml;hrlich </p>
<blockquote><p>179 Kilo essbare, gesunde Lebensmittel pro Person [...] Das meiste davon wird von den Haushalten vergeudet, n&auml;mlich 42 Prozent (wovon 60 Prozent anscheinend vermeidbar w&auml;ren). Die Erzeuger verschwenden 39 Prozent, Fast-Food-Unternehmen 14 Prozent und der Handel f&uuml;nf Prozent.</p>
</blockquote>
<p>Der Parlamentsbeschluss ist zwar nicht ma&szlig;geblich und die Kommission beh&auml;lt das letzte Wort, doch dies k&ouml;nnte ein &ldquo;lauter Warnruf&rdquo; sein, so <em>El Pa&iacute;s</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:33:14 +0100</pubDate><guid>1421041</guid></item>
<item><title>Ungarn-EU | Die Machtprobe hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1409471-die-machtprobe-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>Am 17. Januar richtete die Kommission drei <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/24&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=FR&amp;guiLanguage=en" target="_self">Schreiben</a> an die ungarische Regierung. Sie gab ihr einen Monat Zeit, um ihre Gesetze EU-konform zu machen. Die Begr&uuml;ndung der Kommission: Unabh&auml;ngig sind weder die Datenschutzbeh&ouml;rde, noch die Justiz, und schon gar nicht die Notenbank. Sollte Budapest den Forderungen innerhalb dieser Frist nicht nachkommen, droht ein Verfahren vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof. In der f&uuml;r den 18. Januar geplanten EU-Parlamentsdebatte wird Regierungschef Viktor Orb&aacute;n Rede und Antwort stehen m&uuml;ssen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Die linksliberale<a href="http://www.nol.hu/velemeny/20120118-az_erotlenseg_nyelve" target="_self"> <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> hebt</a> den dreifachen Schlag Br&uuml;ssels gegen Viktor Orb&aacute;n auf ihre Titelseite und erkl&auml;rt, dass Europa:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/nepszabadsag-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">momentan nichts anderes sagt, als: Entweder wacht das ungarische Volk auf und gibt sich bei den nächsten Wahlen eine neue Regierung, oder es muss erleben, wie der Staat Konkurs macht und sich die Regierung letztendlich doch dem europäischen ‘Diktat’ fügen muss. Für die europäische Diplomatie gibt es keine andere Lösung.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Allerdings verf&uuml;gen die gemeinschaftlichen Institutionen wohl nicht &uuml;ber die notwendigen Druckmittel, meint <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em>:</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/nepszabadzag.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Kommission spricht die Sprache der Gesetze, das Europäische Parlament die der Politik. Orbán aber versteht nur die Sprache der Macht. Europas Macht gehört dem Rat, also den Mitgliedsstaaten selbst. Wenn sich die Politiker der einzelnen (und insbesondere der ‘großen’) Länder zu einem klaren und unmissverständlichen Signal durchringen würden, könnte es vielleicht klappen. […] Die Möglichkeiten des Europäischen Parlaments darf man nicht unterschätzen. Welche Konsequenzen aber haben diese Debatten? Keine.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://mno.hu/vezercikk/terden-allva-1044273" target="_self"><em>Magyar Nemzet</em> h&auml;lt dagegen</a>: &ldquo;Die EU-Kommission beanstandet drei ganz konkrete Gesetze, was nicht das Ende der Welt bedeutet. Kritisiert werden nur technische und keine politischen oder emotionellen Aspekte. Jetzt sind die Juristen dran.&rdquo; Allerdings warnt die rechtsliberale Zeitung:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/magyar-nemzet.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Europa vertraut Ungarn nicht. Weder seiner Wirtschaftspolitik, noch seiner Demokratie. Aus Zeitmangel sollten wir aber nicht die beleidigte Leberwurst spielen. Alle Themen müssen angesprochen werden. Schließlich bringt es der Union rein gar nichts, Ungarn in die Knie zu zwingen. Wie wir vergangenes Wochenende gesehen haben [anlässlich der Demonstration der rechtsextremen Partei Jobbik, bei der unter anderem Europa-Fahnen angezündet wurden], kommt übertriebene Kritik an der Union nur den Rechtsextremen zugute.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Worum es momentan wirklich geht, <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=511790" target="_self">fasst <em>N&eacute;pszava</em></a> mit dem Titel &ldquo;Ungarn oder Orb&aacute;n&rdquo; zusammen. Dabei darf man das Wichtigste aber nicht vergessen, erinnert das linksliberale Blatt: Die drei von der Kommission angeprangerten Verst&ouml;&szlig;e<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Nepszava-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">sind nur die Spitze des Eisbergs. Das Hauptproblem ist, das Orbán ein politisches und wirtschaftliches System schafft, das mit den europäischen Werten unvereinbar ist. […] Wir können uns rechtfertigen, feilschen, juristische Wortspielchen betreiben. In Straßburg wird sich Orbán heute aber noch viel mehr Kritik anhören. Und klein bei geben müssen. Nicht in Straßburg, sondern zuhause. Und dies so schnell wie möglich.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:39:40 +0100</pubDate><guid>1409471</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Der Mythos der Gleichheit ist zu Ende (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1404691-der-mythos-der-gleichheit-ist-zu-ende</link><description><![CDATA[Ob das Projekt über den europäischen Vertrag, die Herabstufung von neun Ländern durch Standard &amp; Poor’s oder die Zurechtweisungen Ungarns – alles zeigt heute, dass die Stärkeren in der EU dabei sind, den Kleineren ihre Gebote aufzuzwingen, bedauert ein polnischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:25:32 +0100</pubDate><guid>1404691</guid></item>
<item><title>Wer hat Angst vor Deutschland (4) | Merkels Nein ruiniert die EU (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1210821-merkels-nein-ruiniert-die-eu</link><description><![CDATA[Allein gegen alle sagt die Kanzlerin Nein zu einer stützenden Rolle der EZB und der Schaffung gemeinsamer Euro-Anleihen. Auch in Deutschland warnen immer mehr Experten, dass ihr Festhalten an Disziplin und Gehorsam die Eurozone ins Chaos stürzt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 17:43:39 +0100</pubDate><guid>1210821</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eurobonds werden unsere Rettung sein! (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1210471-eurobonds-werden-unsere-rettung-sein</link><description><![CDATA[Die Kommission hat sie offiziell vorgeschlagen und die Eurobonds werden auch von den Krisenländern als DIE Lösung in der Schuldenkrise angesehen. Jetzt muss nur noch Deutschland davon überzeugt werden und wird hoffentlich bald einlenken, hofft El Mundo. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:49:59 +0100</pubDate><guid>1210471</guid></item>
<item><title>EU-Haushalt | Auch Brüssel muss sparen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1193121-auch-bruessel-muss-sparen</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;nfzehn Stunden &ldquo;m&ouml;rderischer&rdquo; Verhandlungen waren n&ouml;tig bis der n&auml;chstj&auml;hrige <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/headlines/content/20111107MUN30717/html/Der-EU-Haushalt-auf-einen-Blick-neu-mit-aktuellen-Daten" target="_self">EU-Haushalt</a> stand. Am 19. November fiel die Entscheidung: Das Budget wird nur um zwei Prozent auf 129 Milliarden Euro steigen. <a target="_self" href="http://biznes.gazetaprawna.pl/artykuly/567808,bruksela_ogranicza_wydatki_to_moze_byc_dla_polski_niebezpieczny_precedens.html">Wie die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em> bemerkt</a>, ist dies der erste &ldquo;echte R&uuml;ckgang der EU-Ausgaben&rdquo;, da die Inflation in der Eurozone im September drei Prozent betrug. Die Kommission und das Parlament hatten jeweils eine viel st&auml;rkere Haushaltserh&ouml;hung verlangt (um f&uuml;nf Prozent), mussten aber dem Druck der Nettozahler nachgeben.</p>
<p>&ldquo;Die reichen L&auml;nder haben sich durchgesetzt&rdquo;, kommentiert die Warschauer Tageszeitung und f&uuml;hrt sie alle auf: Gro&szlig;britannien, die Niederlande, Schweden, &Ouml;sterreich, D&auml;nemark und Finnland. Diese Mitgliedsstaaten hatten lange daf&uuml;r gek&auml;mpft, dass der EU-Haushalt effektiv eingefroren werden solle. Ihr Argument: Die Kommission k&ouml;nne nicht die Ausgaben erh&ouml;hen, wenn alle anderen rundherum K&uuml;rzungen vornehmen. &ldquo;Das Ergebnis der Verhandlungen &uuml;ber den Haushalt von 2012 k&ouml;nnte zum Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r die viel wichtigere Aushandlung des <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/budget/biblio/documents/fin_fwk1420/fin_fwk1420_de.cfm">Finanzrahmens f&uuml;r 2014-2020</a> werden&rdquo;, schlie&szlig;t die Warschauer Zeitung und betont, Gro&szlig;britannien habe &ndash; unterst&uuml;tzt durch Frankreich und Deutschland &ndash; bereits klargestellt, dass es keinem Ausgabenanstieg oberhalb der Inflationsrate zustimmen werde. Der neue EU-Finanzrahmen soll bis Ende n&auml;chsten Jahres unterzeichnet werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:02:26 +0100</pubDate><guid>1193121</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Und was ist mit Wachstum? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1113921-und-was-ist-mit-wachstum</link><description><![CDATA[Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart - das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:00:58 +0100</pubDate><guid>1113921</guid></item>
<item><title>EUROPÄER DER WOCHE | Guido Strack - allein gegen Brüssel (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1030491-guido-strack-allein-gegen-bruessel</link><description><![CDATA[Er wollte Gerechtigkeit, riskierte dafür Familie, Beruf und Gesundheit - und verlor alles. Guido Strack war ein ehrgeiziger Beamter bei der EU-Kommission, ehe er auf Missstände in seiner Dienststelle aufmerksam machte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 17:52:04 +0100</pubDate><guid>1030491</guid></item>
<item><title>Barroso - kampfesmutig aber entwaffnet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1006761-barroso-kampfesmutig-aber-entwaffnet</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&quot;Wir haben Jos&eacute; Manuel Barroso wieder gefunden! &quot;, ironisiert Mediapart. &quot;Die Kommission hat am Mittwoch in Stra&szlig;burg ein Lebenszeichen von sich gegeben. Seit Monaten glaubte man ihren Pr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso vermisst, w&auml;hrend noch nie da gewesene Turbulenzen die Euro-Zone ersch&uuml;ttern.&quot;<em><br />
</em></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Mediapart-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">"Um den Skeptikern zu beweisen, dass er lebendiger denn je sei, hat Barroso zwei Vorschläge auf den Tisch gelegt, die die Finanzmärkte beruhigen sollen: eine Finanztransaktionsteuer für die gesamte Union und Eurobonds für die Euro-Zone." Aber die Pariser Website bleibt skeptisch, denn "der einzige Vorschlag, den Barroso etwa zur selben Zeit im letzten Jahr zu bieten hatte (grünes Licht für eine europäische Verschuldung, um gezielte Investitionsprojekte zu finanzieren), wurde niemals in Angriff genommen." "Dass der Portugiese Schwierigkeiten hat, sich bei Fragen der Finanzregulierung auf dem Höhepunkt der Krise durchzusetzen, liegt daran, dass er den Grossteil seines ersten Mandats (2004-2009) damit zubrachte, die Fäden der noch auf den Märkten vorhandenen Restregulierung zu entwirren. (...)(...) Wie soll er heute die Mittel haben, um die Märkte in ihre Schranken zu weisen? </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r die Lissabonner Zeitung P&uacute;blico verfolgte die Rede von Barroso &quot;ein wesentliches, politisches Ziel: den deutsch-franz&ouml;sischen Vorschlag einer Wirtschaftsregierung f&uuml;r die Euro-Zone zur&uuml;ckzuweisen, f&uuml;r den sich Kanzlerin Angela Merkel und Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy bei ihrem Treffen vom 16. August eingesetzt hatten.&quot;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Publico-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">"Gestern hat Herr Barroso deutlich gemacht, dass die &#039;Wirtschaftsmacht&#039; von der Kommission ausgeübt werden sollte. Seine Rede klingt ein bisschen wie ein Eingeständnis von Schwäche. Die Kommission, die er leitet, ist fast vollständig im Strudel der europäischen Krise untergegangen. Sie wurde systematisch von der Entschlossenheit des deutsch-französischen Duos marginalisiert. Sie hat der Entscheidungsübernahme durch Berlin machtlos zugeschaut. Und wenn es überhaupt einen Protagonisten im realen Kampf gegen die zerstörerischen Folgen dieser Krise gibt, dann ist das die Europäische Zentralbank. Es scheint sich um eine unvermeidliche Entwicklung zu handeln, die von der Schuldenkrise nur noch beschleunigt wird."</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dennoch muss man anerkennen, dass die Kommission handelt, stellt El Pa&iacute;s fest. Der Zeitung zufolge zeugt die Rede von Barroso im Europaparlament</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Pais-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">"von  Realismus inmitten von Ungeschicklichkeiten und unnötigem Gerede, das in letzter Zeit das Krisenmanagement kennzeichnet." </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Von den Vorschl&auml;gen des Kommissionspr&auml;sidenten ist bei P&uacute;blico vor allem die Zahl 0,01 Prozent h&auml;ngen geblieben: die H&ouml;he der &quot;Tobin-Steuer&quot;, die Br&uuml;ssel&nbsp; ab 2014 auf Transaktionen zwischen Banken erheben will.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-es-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">.“Die Zahl zeigt, wie schüchtern diese Initiative im Vergleich zu den 4.600 Milliarden Euro ist, die die EU-Bürger seit Beginn der Krise in das Finanzsystem gesteckt haben. Und es bleibt noch zu überprüfen, ob diese Maßnahme umsetzbar ist, denn die dickhäutige Finanzmaschinerie der Union verlangt, dass jede Änderung der europäischen Finanzstruktur einstimmig von allen Mitgliedsstaaten angenommen wird. Die britische Regierung hat sich bereits klar gegen diese Steuer ausgesprochen. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Auch wenn es dem Pr&auml;sidenten der Kommission missf&auml;llt, aber diese &quot;Rede zur Lage der Union&quot; h&auml;tte nicht er halten sollen, sondern Angela Merkel, meint Marek Magierowski in der Rczespospolita:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/rzeczpospolita-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">"Nicht er hält die Fäden in der Hand und würde die Verantwortung im Falle eines Zusammenbruchs der Euro-Zone übernehmen müssen […] Die EU wird von der deutschen Kanzlerin regiert und alle Augen sind auf sie gerichtet. [...] Die Rede wurde mehrmals von Ovationen der EU-Abgeordneten unterbrochen und die konservativen Parteien brachten ihren Enthusiasmus  zum Ausdruck. Alle haben ihre Rolle im Theater der EU perfekt gespielt. Aber das wahre Leben spielt sich woanders ab." </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Das Kr&auml;ftemessen des Kommissionspr&auml;sidenten hat dagegen Maroun Labaki von Le Soir &uuml;berzeugt.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/le-soir-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">"José Manuel Barroso ist ein sehr geschickter Politiker. Ein bisschen Taktik und viel Überzeugung: der Präsident der Europäischen Kommission hat eine große und sehr politische &#039;Rede zur Lage der Union&#039; gehalten. […] Man kann erahnen, dass gestern eine ‘Verbindung’ zwischen der Kommission und dem EU-Parlament entstanden ist. Diese Annäherung wird de facto auf Kosten der Hauptstädte und des Rates gehen. Die Staats- oder Regierungschefs haben also allen Grund zur Sorge..."
</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 17:12:11 +0100</pubDate><guid>1006761</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Familienbande | Cartoon (Het Parool, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/919121-familienbande</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 06 Sep 2011 16:47:54 +0100</pubDate><guid>919121</guid></item>
<item><title>Zur Verteidigung der Technokraten | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/908311-zur-verteidigung-der-technokraten</link><description><![CDATA[<p>Was mischt sich Br&uuml;ssel schon wieder ein? Nachdem es die <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/1694&amp;format=DOC&amp;aged=1&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_self">Kr&uuml;mmung von Gurken</a> und den Krautwuchs von Karotten reglementiert und aufgelistet hat, was auf Kosmetikverpackungen alles draufstehen muss, zwingt es uns nun dazu, auf unsere <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/901091-gluehbirnenverbot-keine-helle-idee" target="_self">guten alten 60 Watt-Gl&uuml;hlampen mit Gl&uuml;hfaden zu verzichten</a> (die 100-Watt-Birnen sind <a href="http://ec.europa.eu/energy/lumen/img/overview/whatwillchange/timeline/time-line-de.jpg" target="_self">bereits seit zwei Jahren</a>, die 75-Watt-Birnen seit letztem Jahr gesetzeswidrig). Und nun droht es auch noch unsere zu viel Strom fressenden Kaffeemaschinen zu verbieten.&nbsp; </p>
<p>In einer Zeit, in der Europa schwankt, die Rezession erneut an der T&uuml;r klopft, die Arbeitslosenzahlen explodieren, die Not der jungen Menschen immer unertr&auml;glicher wird, und der Mittelmeerraum in voller Aufruhr ist, brachte dies das Fass zum &uuml;berlaufen: Mit viel Ironie kritisiert ein Teil der europ&auml;ischen Presse die Eurokratie und ihre Leidenschaft, die kleinste Kleinigkeit unseres Alltags reglementieren zu wollen, ohne uns nach unserer Meinung zu fragen oder den Auftrag daf&uuml;r erhalten zu haben. </p>
<p>Einige Aspekte der uns umgebenden Welt aufeinander abzustimmen: auch das ist die Aufgabe der <a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fec.europa.eu%2Fcivil_service%2Fdocs%2Fhr_key_figures_en.pdf&amp;sa=D&amp;sntz=1&amp;usg=AFQjCNEMeOos3CLYr7qi_ro657o5kYdGxw" target="_self">33.000 &bdquo;Eurokraten&ldquo;</a> in Br&uuml;ssel. (Im Vergleich dazu sollten wir uns bewusst machen, dass <a href="http://www.paris.fr/pratique/travailler-a-la-ville/personnels-parisiens/effectifs/rub_4744_stand_7603_port_10318" target="_self">die Stadt Paris allein 40.000 Personen besch&auml;ftigt</a>.) Und es waren sehr wohl die Mitgliedsstaaten, die das entschieden haben. Schlie&szlig;lich waren sie es, die dem Vertrag zugestimmt und die Zust&auml;ndigkeiten festgelegten haben. Wie in den Landesministerien entwerfen Br&uuml;ssels Technokraten diejenigen Ma&szlig;nahmen, die anschlie&szlig;end von der Exekutive (der Kommission) angenommen und von den Volksvertretern (dem Rat und/oder dem Parlament) verabschiedet werden. Wie der ein oder andere bereits best&auml;tigte: Dieser Prozess ist nicht weniger demokratisch als derjenige, der auf nationaler Ebene abl&auml;uft. </p>
<p>Dass die EU in Sachen Kommunikation noch unbeholfen ist &ndash; sei es formal oder das Timing betreffend &ndash; haben wir bereits begriffen. Ihre Meldungen werden als kalt und gebieterisch wahrgenommen. Und oft hat man den Eindruck, dass die Personen, die sie verfasst haben (angefangen bei den Kommissaren), uns alles andere als vertraut sind und nicht einmal unsere Sprache sprechen. </p>
<p>Sollten sie vielleicht p&auml;dagogischer vorgehen? Sicherlich. Ist mehr Transparenz bei der Ausarbeitung gemeinschaftlicher Ma&szlig;nahmen und ihrer Durchsetzung w&uuml;nschenswert? Zweifellos. Dennoch sollten wir aufh&ouml;ren, der EU vorzuwerfen, genau das zu tun, wof&uuml;r sie unsere so gesch&auml;tzten Vertreter geschaffen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:37:33 +0100</pubDate><guid>908311</guid></item>
<item><title>Wie Europa verändern/2 | Keine Kungelei im stillen Kämmerlein (Spiked, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/789041-keine-kungelei-im-stillen-kaemmerlein</link><description><![CDATA[Die EU-Beamten haben keinen Kontakt zur Öffentlichkeit und sind in der Kunst der politischen Führung ungeübt. Daher stehen sie einer Eurokrise, die das europäische Projekt selbst zum Scheitern bringen könnte, so machtlos gegenüber, argumentiert Soziologe Frank Furedi.  (Article)]]></description><pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:45:03 +0100</pubDate><guid>789041</guid></item>
<item><title>Griechischer Mythos und Brüsseler Haushalt | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/752601-griechischer-mythos-und-bruesseler-haushalt</link><description><![CDATA[<p>Griechenland ist die Wiege Europas und die Mutter vieler Mythen, die sich als journalistische Metaphern recyceln lassen. Der Felsblock des Sisyphos, die Arbeiten des Herkules oder das Fass der Danaiden wurden schon oft bem&uuml;ht, um die Situation des Landes und seiner Regierung zu illustrieren. Heute m&ouml;chten wir uns erlauben, noch die Geschichte des D&auml;dalus hinzuzuf&uuml;gen.</p>
<p>Die Europ&auml;ische Union sitzt &ndash; genau wie der vom K&ouml;nig Minos zusammen mit seinem Sohn Ikarus eingesperrte Architekt D&auml;dalus &ndash; infolge der Krise in ihrem eigenen Labyrinth fest, und zwar an einer Stelle, von der aus nur schwierige Pfade in Sackgassen f&uuml;hren. So etwa die den Griechen seit einem Jahr aufgezwungene Sparpolitik: Nicht nur bewirkte sie so gut wie gar keine Reduzierung der Defizite und auch keine Reform des korrupten, ineffizienten Systems, sondern sie machte, wie von zahlreichen Experten angek&uuml;ndigt, alle M&ouml;glichkeiten zunichte, mit einem doch so notwendigen Wirtschaftswachstums der Krise zu entkommen. Dann waren da die Rettungspl&auml;ne: Die versprochenen 110 Milliarden machten die psychologische Kluft zwischen den Nord- und den S&uuml;deurop&auml;ern noch tiefer und f&uuml;hrten zugleich eine versteifte Position Deutschlands in den europ&auml;ischen Verhandlungen mit sich, <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/739431-die-krise-nach-dimitra">ohne aber daf&uuml;r die Griechen zu entlasten</a> und ihnen echte Perspektiven zum Ausweg aus der Krise zu bieten.</p>
<p>Eine andere m&ouml;gliche Richtung war die Umschuldung der griechischen Kredite. Doch das f&uuml;hrte direkt in die Sackgasse, weil die europ&auml;ischen Regierungschefs die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/728691-black-box-ezb">Reaktion der M&auml;rkte</a> und eine Ausbreitung der Krise auf andere L&auml;nder der Eurozone f&uuml;rchteten. Gleichzeitig bewegten sich aber manche dieser Regierungschefs in Richtung einer <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/735611-euro-was-die-27-vorbereiten">gr&ouml;&szlig;eren wirtschaftlichen Integration</a> und eines &bdquo;Krisenf&ouml;deralismus&ldquo;, der zur Bildung von Euro-Anleihen und einer supranationalen Koordination der Steuer- und Haushaltspolitik f&uuml;hrte. Doch dieser Schritt stie&szlig; gegen die voneinander abweichenden Interessen der Mitgliedsstaaten. Und in jedem Fall l&auml;uft eine vertiefte politische Integration gegen den Strom der &ouml;ffentlichen Meinung, die ihre Euroskepsis beim Urnengang zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Kurz, ganz egal wo man hinsieht, die D&auml;dalus-EU ist ganz sch&ouml;n schlecht dran. Und wie die Figur aus dem Mythos wird sie einen Weg finden m&uuml;ssen, um das Labyrinth mit erhobenem Kopf zu verlassen. &Uuml;berraschenderweise ist es die Europ&auml;ische Kommission, die ein L&ouml;sungselement bietet. Diese Woche qualifizierte die gemeinschaftliche Exekutive in der <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/799&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=FR&amp;guiLanguage=en">Vorstellung ihres Haushaltsplans</a> f&uuml;r die Periode 2014-2020 die &bdquo;grenz&uuml;bergreifenden Projekte in den Bereichen Energie, Verkehr und Informationstechnologie&ldquo; als &bdquo;vorrangige Finanzierungen&ldquo; und schlug eine &bdquo;betr&auml;chtliche Erh&ouml;hung der Finanzrahmen f&uuml;r Forschung und Innovation, f&uuml;r Investitionen hinsichtlich unserer Wettbewerbsf&auml;higkeit sowie zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r die europ&auml;ische Jugend&ldquo; vor. Das hei&szlig;t, sie identifiziert die Bereiche, in welche die Europ&auml;er investieren (und sich engagieren) m&uuml;ssen, um der wirtschaftlichen und sozialen Zerr&uuml;ttung zu entkommen, in der sie verfangen sind.</p>
<p>Leider stehen diese positiven Aussichten im Gegensatz zu der Politik, die den Krisenl&auml;ndern von Br&uuml;ssel und den 27 vorgegeben wird und die sogar in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern zum Einsatz kommt. Und es ist sehr wohl bekannt, dass die gute Absicht, die die Kommission vor den bald beginnenden Verhandlungen bekundet, sie zu nichts verpflichtet, da sie ja die Verantwortung auf die Mitgliedsstaaten oder auf das Parlament schieben kann, falls an all diesen Ambitionen Abstriche gemacht w&uuml;rden.</p>
<p>Tats&auml;chliche Sparpolitik gegen Ambitionen auf dem Papier: Die europ&auml;ischen Politiker werden mit diesem Widerspruch, den die europ&auml;ischen V&ouml;lker in ihrem Alltag feststellen, nicht lange regieren k&ouml;nnen. Ikarus, der Sohn des D&auml;dalus, hat auch die Realit&auml;t vergessen und sich die Fl&uuml;gel verbrannt. <em>(pl-m)</em></p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:42:35 +0100</pubDate><guid>752601</guid></item>
<item><title>EU-Haushalt | Die Krise verändert die EU-Regionalpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/745741-die-krise-veraendert-die-eu-regionalpolitik</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Br&uuml;ssel l&auml;sst eine Ver&auml;nderung der Regelung der Strukturfonds zu, um L&auml;nder wie Portugal zu unterst&uuml;tzen&ldquo;, <a href="http://jornal.publico.pt/noticia/28-06-2011/bruxelas-admite-alterar-regras-dos-fundos-estruturais-para-apoiar-paises-como-portugal-22367965.htm" target="_self">berichtet <em>P&uacute;blico</em></a>. Die Lissaboner Tageszeitung erkl&auml;rt, die Europ&auml;ische Kommission ziehe es in Betracht, den EU-Regierungen eine Reduzierung der nationalen Leistungen zur Finanzierung der gemeinschaftlichen Strukturfonds nach 2014 vorzuschlagen, um die budget&auml;ren Schwierigkeiten von L&auml;ndern wie Portugal oder Griechenland zu umgehen.</p>
<p>Zur Zeit, so P&uacute;blico, &bdquo;m&uuml;ssen der europ&auml;ischen Regelung zufolge alle strukturellen Beihilfen zur F&ouml;rderung der &auml;rmsten L&auml;nder zu einem Anteil zwischen 15 und 25 Prozent von den Regierungen mitfinanziert werden&ldquo;. Doch die Krise und die Sparpolitik in den meisten Staaten &bdquo;haben die Auffangkapazit&auml;t der europ&auml;ischen Hilfsgelder stark begrenzt&ldquo;. Dies brachte die Kommission letzte Woche zu dem Vorschlag, Griechenland solle seinen Anteil an der Finanzierung der Strukturfonds reduzieren. Sie schl&auml;gt weiter vor, dass diese Ma&szlig;nahme ab 2014 auf alle Beg&uuml;nstigten der Fonds angewendet wird.</p>
<p>Die Europ&auml;ische Kommission, die am 29. Juni die Debatte &uuml;ber die europ&auml;ische Haushaltsperiode 2014-2020 anlaufen l&auml;sst, schl&auml;gt zudem vor, die Ausgaben auf demselben Stand wie in der Periode 2007-2013 einzufrieren. Das Budget der so genannten &bdquo;Zukunftsstrategien&ldquo;, wie Forschung, Innovation, Bildung oder Nachbarschaftspolitik, sowie Justiz und die Inneren Angelegenheiten, soll jedoch erh&ouml;ht werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:57:18 +0100</pubDate><guid>745741</guid></item>
<item><title>Ideen |  Eine immer souveränere Union (Dziennik Gazeta Prawna, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/743971-eine-immer-souveraenere-union</link><description><![CDATA[ Die europäische Integration hat sich während der Krise beschleunigt und geht mit einem Projekt zur wirtschaftspolitischen Steuerung einher. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer neuen, positiven Überlassung von immer mehr Souveränität an die EU, stellt Andrzej Talaga, Redakteur bei Dziennik Gazeta Prawna, fest. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 18:19:13 +0100</pubDate><guid>743971</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Brüssel fordert mehr Härte und Wachstum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/700931-bruessel-fordert-mehr-haerte-und-wachstum</link><description><![CDATA[<p>Erstmals legte die Europ&auml;ische Kommission am 7. Juni ihre &bdquo;<a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/685&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=fr" target="_self">Empfehlungen</a>&ldquo; f&uuml;r die 27 Mitgliedsl&auml;nder und ihre Haushaltsentw&uuml;rfe f&uuml;r 2012 vor. &bdquo;Eine Neuheit der Europ&auml;ischen Wirtschaftsregierung. Eingef&uuml;hrt wurde sie, um eine neue &sbquo;griechische Trag&ouml;die&lsquo; der Staatsfinanzen zu vermeiden, und [die Mitgliedsstaaten von] politischen Programmen [abzuhalten], die alle anderen belasten&ldquo;, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=8829&amp;ID_sezione=&amp;sezione=" target="_self">erkl&auml;rt der Wirtschaftsexperte Mario Deaglio in <em>La Stampa</em></a>.</p>
<p>Die in einer ausgesprochen schwierigen wirtschaftlichen Lage formulierten Empfehlungen fasst Deaglio wie folgt zusammen: &bdquo;Ohne Verringerung der Staatsschulden, kein Wachstum. Ein alleiniger Abbau der Staatsschulden ohne Wachstum lie&szlig;e die Wirtschaft aber in eine neue Rezession abrutschen.&ldquo;</p>
<p>Allerdings macht sich Br&uuml;ssel dennoch f&uuml;r &bdquo;besonders viel H&auml;rte stark: Wir wollen den Europ&auml;ern keinen Sparkurs aufzwingen, aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass &uuml;berm&auml;&szlig;ige Staatsausgaben unser Wachstumspotential einschr&auml;nken&ldquo;, so die wesentliche Aussage der Kommission, f&uuml;r welche die Regierungsprogramme generell &bdquo;zu vage formuliert&ldquo; und &bdquo;nicht ehrgeizig genug&ldquo; sind. Ihrer Meinung nach verhelfe eine Reihe folgender Priorit&auml;ten auf den richtigen Weg: &bdquo;Erh&ouml;hung des Rentenalters, Einschr&auml;nkung des Vorruhestandes, Anpassung der L&ouml;hne an die Produktivit&auml;t, Entschlackung des Verwaltungsaufwands f&uuml;r Unternehmen, sowie Forschungs- und Entwicklungsbeihilfen&ldquo;. F&uuml;r Deaglio &bdquo;ist das f&uuml;r jemanden, der den W&auml;hlern keine Rechenschaft schuldig ist, gar nicht so schlecht&ldquo;. Jedoch &bdquo;ist es f&uuml;r die immer unbeliebteren Regierungen sehr schwierig, diese sehr edlen Vors&auml;tze auch wirklich umzusetzen&ldquo;. So ist die Kommission &bdquo;mit Italien, das f&uuml;r den Erhalt des Euros eine Schl&uuml;sselrolle spielt, ganz besonders streng&ldquo;, urteilt Deaglio.</p>
<p>In einem anderen Schl&uuml;sselland &ndash; Spanien &ndash; fanden die Empfehlungen der Kommission wenig Anklang. <a href="http://www.larazon.es/noticia/4819-bruselas-le-da-la-razon-a-rajoy" target="_self">F&uuml;r <em>La Raz&oacute;n</em></a> &bdquo;scheinen sie weder sinnvoll, noch angebracht&ldquo;, weil sie &bdquo;einen inflation&auml;ren Prozess ausl&ouml;sen k&ouml;nnten, der f&uuml;r eine stagnierende Wirtschaft wie die spanische fatale Folgen haben k&ouml;nnte&ldquo;.</p>
<p>Auch Belgien fasst die Kommission nicht gerade mit Samthandschuhen an und verlangt nichts Geringeres als die Umgestaltung seiner Wirtschaftsstruktur, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1275667/2011/06/08/Europa.dhtml" target="_self">berichtet <em>De Morgen</em></a>. Damit droht die EU &bdquo;die Bildung&ldquo; der Regierung &bdquo;platzen zu lassen&ldquo;, meint die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel.</p>
<p>Fast ein Jahr nach den Parlamentswahlen verhandeln die Parteien noch immer &uuml;ber die Zusammensetzung der Exekutive. Auf diese Gespr&auml;che wirken sich die Empfehlungen der Kommission st&ouml;rend aus, <a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=IJ3B5FO4" target="_self">meint <em>De Standaard</em></a>. Den mit der Regierungsbildung beauftragten frankophonen Sozialisten <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/658171-mission-impossible-fuer-elio-di-rupo" target="_self">Elio Di Rupo</a> hat das &bdquo;hart getroffen&ldquo; und &bdquo;die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Sozialisten und der Neuen Fl&auml;mischen Allianz verst&auml;rkt&ldquo; (kurz N-VA, die wichtigste fl&auml;mische Partei, die Br&uuml;ssels Ziele teilt). &bdquo;Es lohnt nicht, dass Di Rupo ein Programm aufstellt. [EU-Kommissionspr&auml;sident] Barroso hat das bereits f&uuml;r ihn getan&ldquo;, bemerkt <em>De Morgen</em> ironisch. <em>(jh)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 15:15:34 +0100</pubDate><guid>700931</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Hochseilakt entlang der Grenzen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/637461-hochseilakt-entlang-der-grenzen</link><description><![CDATA[Trotz der Öffnung Europas die Grenzen sichern: Angesichts der Polemik um die Reform des Schengener Abkommens werden die Vorschläge der EU-Kommission zum Hochseilakt. Die schwedische Tageszeitung Dagens Nyhter betrachtet die Position jedoch als vernünftig. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 17:39:38 +0100</pubDate><guid>637461</guid></item>
<item><title>Portugal | 3 Milliarden-Rechnung für Familien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636971-3-milliarden-rechnung-fuer-familien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ruhe bewahren und weitermachen&ldquo;. <a href="http://www.ionline.pt/conteudo/121137-austeridade-atinge-pico-em-2013-familias-pagam-maior-factura" target="_self">Die Lissabonner Tageszeitung <em>i</em> widmet ihre Titelseite</a> dem Slogan, den das britische Informationsministerium zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf ein Poster drucken lie&szlig;, das im Falle einer deutschen Invasion verteilt werden sollte. Heute wird es als Appell an die portugiesischen Familien verwendet, angesichts der Tatsache, dass sie bis 2013 mit den von der Troika IWF, EZB und EU-Kommission auferlegten Sparma&szlig;nahmen leben m&uuml;ssen, die Ruhe zu bewahren. &bdquo;Das Darlehen [in H&ouml;he von 78 Mrd. Euro] wird die portugiesischen Familien innerhalb von zwei Jahren 3 Milliarden Euro kosten&ldquo;, schreibt <em>i</em>, und warnt ihre Leser: &bdquo;Genie&szlig;en Sie diese sechs Monate. Die Lage wird 2012 beginnen sich zu verschlechtern und 2013 ganz schlecht werden&ldquo;, um garantiert das angestrebte Defizit von drei Prozent zu erreichen. Diese Rechnung setzt sich aus den von den Familien zus&auml;tzlich zu zahlenden Steuern und dem, was sie an Sozialleistungen, F&ouml;rdermitteln und Renten weniger erhalten, zusammen. Insgesamt m&uuml;ssen sie f&uuml;r 40 Prozent der gesamten Anstrengungen aufkommen, die von der portugiesischen Wirtschaft verlangt werden. Das Abkommen zwischen der Regierung, dem IWF, der EU-Kommission und der Europ&auml;ischen Zentralbank ist <a href="http://aeiou.expresso.pt/expresso-revela-documentos-com-programa-do-fmibcece=f646842" target="_self">in der Online-Edition des <em>Expresso</em></a> zu lesen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 11:53:38 +0100</pubDate><guid>636971</guid></item>
<item><title>Portugal | Karges Neues Jahr (Jornal de Negócios, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/634771-karges-neues-jahr</link><description><![CDATA[Das EU/IWF-Rettungspaket für Portugal wird wahrscheinlich nicht so harte Auflagen mit sich bringen, wie die Portugiesen das befürchtet haben. Aber wenn das Land einen echten Neustart vollbringen soll, wird sich einiges ändern, warnt das Jornal de Negócios. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 May 2011 17:31:59 +0100</pubDate><guid>634771</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Portugiesen müssen mit IWF leben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/626371-portugiesen-muessen-mit-iwf-leben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Was sich mit dem IWF in deinem Leben &auml;ndern wird&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.jornaldenegocios.pt/home.php? template=SHOWNEWS_V2&amp;id=481581"><em>titelt </em></a>Jornal de Neg&oacute;cios in einer Spezialausgabe, die sich fast ausschlie&szlig;lich dem Internationalen W&auml;hrungsfonds widmet. Die Wirtschaftszeitung berichtet, dass der IWF und die Europ&auml;ische Kommission noch zu keiner Einigung dar&uuml;ber gekommen sind, wie viel Zeit man Portugal zur Reduzierung seines Haushaltdefizites geben sollte. Eine kurze Zeitspanne wie Br&uuml;ssel es sich w&uuml;nscht, w&uuml;rde gleichzeitig h&auml;rtere Sparma&szlig;nahmen bedeuten. Obwohl die Ma&szlig;nahmen, die die EU-Troika auferlegen wird, noch nicht bekannt sind, ist sich das Jornal de Neg&oacute;cios sicher, dass die Portugiesen vom Staat weniger Geld, kleinere Renten und weniger Arbeitslosenunterst&uuml;tzung erhalten werden und h&ouml;here Steuern zahlen m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem wird eine Privatisierungswelle &uuml;ber das Land rollen. Die in Lissabon beheimatete Tageszeitung verr&auml;t zudem, dass Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die USA die f&uuml;nf L&auml;nder sind, die &uuml;ber die H&auml;lfte der finanziellen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Portugal aufwenden werden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:41:58 +0100</pubDate><guid>626371</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Schengen-Reform, eine Ersatzhandlung (Berliner Zeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/623731-schengen-reform-eine-ersatzhandlung</link><description><![CDATA[Frankreich und Italien wollen mit einer Reform des Schengenvertrags wieder Grenzkontrollen in Europa einführen. Das wird ihnen auch gelingen, meint die Berliner Zeitung, ändert am Grundproblem jedoch: nichts. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 17:21:30 +0100</pubDate><guid>623731</guid></item>
<item><title>Institutionen | Brüssel und London streiten sich um EU-Haushalt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611721-bruessel-und-london-streiten-sich-um-eu-haushalt</link><description><![CDATA[<p>&quot;EU will 400 Pfund [451 Euro] von jeder Familie&ldquo; <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/8464908/David-Cameron-under-pressure-to-block-EU-demand-for-400-per-British-family.html">betitelt der Daily Telegraph</a> den Vorschlag der Europ&auml;ischen Kommission, den <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/budget/figures/2012/2012_de.cfm">Haushalt</a> 2012 um 5,5 Milliarden Pfund [6,2 Milliarden Euro] auf 117 Milliarden Pfund [132 Milliarden Euro] anzuheben. &quot;Mit dieser Zuzahlung w&uuml;rde Gro&szlig;britanniens j&auml;hrlicher EU-Beitrag 2012 auf &uuml;ber 10 Milliarden Pfund [11,3 Milliarden Euro] steigen, was 400 Pfund pro Haushalt entspricht&ldquo;, schreibt die Londoner Tageszeitung und berichtet &uuml;ber den &bdquo;Krieg der Worte, in dem Downing Street den Antrag als &sbquo;l&auml;cherlich&lsquo; bezeichnete und Schatzkanzler George Osborne den EU-Beamten vorwarf, jeglichen Bezug zur Realit&auml;t verloren zu haben&ldquo;. Nun will sich der britische Regierungschef David Cameron mit seinen &ndash; unter anderem franz&ouml;sischen, deutschen, niederl&auml;ndischen und schwedischen &ndash; Kollegen verb&uuml;nden, um gegen die geplante Erh&ouml;hung vorzugehen. <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8464664/Brussels-shouldnt-be-given-a-penny-more.html">Dem euroskeptischen Blatt </a>gef&auml;llt das: &quot;Nach dem gr&ouml;&szlig;ten wirtschaftlichen Zusammenbruch seit den 1930er Jahren versucht Europa krampfhaft wieder zu Kr&auml;ften zu kommen. Alle Mitgliedsstaaten haben Sparma&szlig;nahmen ergriffen. Und die EU-Beamten verausgaben sich bei der m&uuml;hevollen Aufgabe, neue Wege zu finden, um noch mehr von unserem Geld auszugeben.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 11:36:12 +0100</pubDate><guid>611721</guid></item>
<item><title>Datenschutz | Liebe, wohlmeinende, aufdringliche EU (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/610011-liebe-wohlmeinende-aufdringliche-eu</link><description><![CDATA[Gestern die Energiesparlampe, heute die Vorratsdatenspeicherung, morgen die Flugdatenerfassung: Die EU(-Kommission) zerstört mit höchst fragwürdigen Maßnahmen, die jeden einzelnen betreffen, das Vertrauen der Bürger. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 17:07:16 +0100</pubDate><guid>610011</guid></item>
<item><title>Lebensmittel | Europa im „nuklearen Notstand"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/577641-europa-im-nuklearen-notstand</link><description><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/547531-fukushima-und-alles-redet-vom-ausstieg" target="_blank">Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima</a> und mit der steigenden Angst vor radioaktiv belasteten Lebensmitteln aus Japan, hat die EU-Kommission beschlossen, f&uuml;r drei Monate die EU-Grenzwerte f&uuml;r die Strahlenbelastung von importierten Lebensmitteln... zu erh&ouml;hen, berichtet die <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Der Grenzwert f&uuml;r radioaktives C&auml;sium 134 und 137 betrug bis dato 370 Becquerel pro Kilogramm bei Milchprodukten und 600 Bequerel pro Kilogramm bei allen anderen Produkten. Die Grenzwerte wurden auf respektive 1000 und 1250 Becquerel erh&ouml;ht. F&uuml;r diese Entscheidung hat die Kommission die seit 1987 ruhende <a href="http://ec.europa.eu/energy/nuclear/radioprotection/doc/legislation/873954_en.pdf" target="_blank">Verordnung</a> &bdquo;f&uuml;r nukleare Unf&auml;lle oder andere radioaktive Notst&auml;nde&ldquo; (auch &bdquo;Schubladen-Verordnung&ldquo; genannt) aktiviert, die nach Tschernobyl geschaffen wurde. Experten versichern zwar, dass die Erh&ouml;hung der Grenzwerte von 370 auf 1000 Becquerel gesundheitlich unbedenklich sei, doch die Verbraucher sind verunsichert, schreibt die Tageszeitung aus Bayern. &bdquo;Mit dem Inkrafttreten wurde de facto der nukleare Notstand f&uuml;r die EU ausgerufen&ldquo; sagte dem Blatt ein <a href="http://www.foodwatch.de/" target="_blank">Foodwatch</a>-Sprecher, eine Verbraucherorganisation, die sich f&uuml;r einen Importstopp f&uuml;r aus Japan kommende Lebensmittel ausspricht. Europa bezieht lediglich 0,1 Prozent seiner Nahrungsmittel aus Japan. &bdquo;Europ&auml;ische Gremien, die in der Regel eher f&uuml;r zu langsames Arbeiten gescholten werden, m&uuml;ssen sich im Moment eines ganz neuen Vorwurfes erwehren &ndash; n&auml;mlich dessen, &uuml;berhaupt zu handeln.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:08:55 +0100</pubDate><guid>577641</guid></item>
<item><title>Debatte | Der Leviathan ist hier, in Brüssel (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/570301-der-leviathan-ist-hier-bruessel</link><description><![CDATA[In Brüssel haust ein bürokratisches Ungeheuer. Der deutsche Essayist Hans Magnus Enzensberger hat es analysiert und ruft die Europäer dazu auf, ihm Paroli zu bieten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 15:39:51 +0100</pubDate><guid>570301</guid></item>
<item><title>Europe 2020 | Die neoliberale Übernahme (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/521241-die-neoliberale-uebernahme</link><description><![CDATA[Das ursprünglich sozialdemokratische Projekt der Lissabon-Strategie hat weder Innovation noch den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Union gefördert. Und ihr Nachfolger Europa 2020 wird diesen Trend wohl kaum umkehren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 16:59:47 +0100</pubDate><guid>521241</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Libyens Kampf, Europas Schmach (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/514131-libyens-kampf-europas-schmach</link><description><![CDATA[Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:59:31 +0100</pubDate><guid>514131</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Ungarisches Mediengesetz nicht „zufriedenstellend"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/466351-ungarisches-mediengesetz-nicht-zufriedenstellend</link><description><![CDATA[<p>Die vorl&auml;ufige Beurteilung des umstrittenen neuen ungarischen <a target="_blank" href="http://www.courrierinternational.com/files/illustrations/article/2011/01/Pages_de_MK_10_202.pdf">Mediengesetzes</a> durch die Europ&auml;ische Kommission zeigt, dass nicht alle seine Bestandteile &bdquo;auf den ersten Blick zufriedenstellend&ldquo; sind, wie in der slowakischen Tageszeitung Pravda <a target="_blank" href="http://spravy.pravda.sk/europa-studuje-madarsky-medialny-zakon-uz-nasla-prve-rozpory-p6q-/sk_svet.asp?c=A110118_093805_sk_svet_p12"><em>zu lesen ist</em></a>. EU-Medienkommissarin Neelie Kroes erkl&auml;rte den Abgeordneten am 17. Januar, das k&uuml;rzlich verabschiedete Gesetz sei unklar in Bezug auf &bdquo;die Anwendung der Regeln, darunter etwa die erforderliche Registrierung oder die ausgewogene Berichterstattung, auf alle Medien, unter anderem auch auf die Blogger&ldquo;. Sie deutete auch an, dass das Mediengesetz vielleicht nicht dem EU-Recht entspreche, weil es nicht-ungarischen, in Ungarn t&auml;tigen Medienunternehmen Auflagen stellt. Trotz des durch ganz Europa gegangenen Aufschreis &uuml;ber das Gesetz, weigerte sich der ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n, es r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, versprach jedoch,&nbsp; es &bdquo;zu &auml;ndern, sollte es die Europ&auml;ische Kommission f&uuml;r n&ouml;tig befinden&ldquo;, berichtet die Tageszeitung aus Bratislava.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:19:26 +0100</pubDate><guid>466351</guid></item>
<item><title>Institutionen | Macht der EU-Rechnungshof seine Arbeit?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/456991-macht-der-eu-rechnungshof-seine-arbeit</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sabotage am Europ&auml;ischen Rechnungshof&ldquo;, titelt <a target="_blank" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em></a>. Die Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht die Anschuldigungen von Maarten Engwirda, einem ehemaligen Mitglied des Hofes. 15 Jahre lang kontrollierte er die Ausgaben der Union und heute prangert er seine ehemaligen Kollegen an. <a target="_blank" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2664/Nieuws/article/detail/1790716/2011/01/11/Sabotage-en-fraude-in-Europese-Rekenkamer.dhtml">Engwirda beschreibt</a> die nach seinen Worten betr&uuml;gerischen Machenschaften seiner Ex-Kollegen. Sie manipulierten Pr&uuml;fberichte und strichen &bdquo;finanzielle Ordnungswidrigkeiten heraus&ldquo;, die sie eigentlich &ouml;ffentlich machen sollten. Laut Engwirda herrsche am <a target="_blank" href="http://europa.eu/institutions/inst/auditors/index_de.htm">Rechnungshof</a> eine &bdquo;Kultur des Schweigens&ldquo;, die unlauteren Ausgaben der Mitgliedsstaaten T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen w&uuml;rde. Er betonte jedoch, dass sich die Lage seit 2005 verbessert habe, als der EU-Kommissar f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung Siim Kallas bem&auml;ngelte, dass die Zahlen in dem Bericht nicht korrekt seien. 2009 wurden sch&auml;tzungsweise 3,8 Milliarden Euro von den Staaten nicht ordnungsgem&auml;&szlig; ausgegeben, das entspricht 3,3 Prozent des EU-Haushalts und ist der niedrigste Satz seit je.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Jan 2011 13:25:53 +0100</pubDate><guid>456991</guid></item>
<item><title>Portugal | Barroso in Skandal verwickelt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/437481-barroso-skandal-verwickelt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die EU-Kommission unter dem Vorsitz von Jos&eacute; Manuel Barroso soll entscheiden, ob eine Untersuchung gegen die ehemalige Regierung ihres eigenen Pr&auml;sidenten eingeleitet werden soll&ldquo;, <a href="http://www.ionline.pt/conteudo/94809-submarinos-crime-diz-ela-ana-gomes-atira-portas-e-durao-barroso" target="_blank">schreibt <em>i</em></a>. Die Tageszeitung aus Lissabon erkl&auml;rt, dass am 20. Dezember die portugiesische Europarlamentarierin<a href="http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch/view.do;jsessionid=40B69D4D76C0ED7BE01E9712F404EF79.node1?language=DE&amp;partNumber=1&amp;country=PT&amp;id=28306" target="_blank"> Ana Gomes</a> einen Antrag auf eine Untersuchung gestellt habe, die Jos&eacute; Manuel Barroso, Portugals Regierungschef von 2002 bis 2004, <a href="http://aba-da-causa.blogspot.com/2010/12/submarinos-e-contrapartidas-queixa-ce.html" target="_blank">betreffe</a>. Die sozialistische Abgeordnete sei der Auffassung, dass der Kauf 2004 zweier U-Boote der deutschen Firma German Submarine Consortium von Korruption, Betrug, Verst&ouml;&szlig;en gegen die Regeln des Binnenmarkts und fahrl&auml;ssigem Umgang mit &ouml;ffentlichen Geldern getr&uuml;bt sei. Sie verlangt, dass die Kommission den Vertrag f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt, auch wenn Portugal laut Kaufvertrag auf jegliche gerichtliche Verfolgung im Streitfall verzichte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 13:43:21 +0100</pubDate><guid>437481</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Dichter Nebel über Brüssel (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/432301-dichter-nebel-ueber-bruessel</link><description><![CDATA[Den Euro retten: beim EU-Gipfel am 16. und 17. Dezember soll wieder einmal über Auswege aus der Krise beraten werden. Doch weder die EU-Spitzen noch die Beobachter in Brüssel scheinen einen klaren Weg vor Augen zu haben. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 16 Dec 2010 15:41:49 +0100</pubDate><guid>432301</guid></item>
<item><title>Freiheiten | Nicht alles ist ein Fall für Brüssel (Revue Politika, Brünn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/418441-nicht-alles-ist-ein-fall-fuer-bruessel</link><description><![CDATA[Die Europäische Kommission plant ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen. Diese Beharrlichkeit, mit der sie Gesetze zum Wohle der Europäer erlässt, könnte sich – im Namen der Freiheitsrechte – auch gegen sie wenden, urteilt ein tschechischer Rechtsexperte. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Dec 2010 18:35:56 +0100</pubDate><guid>418441</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | EU schnappt grenzüberschreitende Raser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/416091-eu-schnappt-grenzueberschreitende-raser</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Willkommen in der Europ&auml;ischen Strafzettel-Gemeinschaft&rdquo;, <a target="_blank" href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=331700">titelt <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> und bezieht sich dabei auf eine <a target="_blank" href="http://europa.eu/legislation_summaries/transport/road_transport/tr0001_de.htm">neue Richtlinie der Kommission</a>, die sich gegen Verkehrss&uuml;nder im Ausland richtet, indem sie diese ermittelt und bestraft. Nach der neuen Weisung sind Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, Informationen zu Verkehrsdelikten freizugeben. Dies wird durch ein neues System vereinfacht, das Daten &uuml;ber Autos und deren Besitzer austauscht. Die Warschauer Tageszeitung merkt an, dass auf zu schnell fahrende Polen in Belgien zu Hause eine unangenehme &Uuml;berraschung in Form eines Strafgeldes von 2750 Euro im Briefkasten wartet, wenn der Br&uuml;sseler Vorschlag gebilligt werden sollte. Die Richtlinie werde schon von den Verkehrsministern der EU unterst&uuml;tzt, f&uuml;gt DGP hinzu.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 03 Dec 2010 13:05:26 +0100</pubDate><guid>416091</guid></item>
<item><title>Institutionen | In Brüssel hört das Sparen auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/404101-bruessel-hoert-das-sparen-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ein peinlicher Sieg f&uuml;r Br&uuml;ssel&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2010/11/24/04016-20101124ARTFIG00575-les-fonctionnaires-auront-leur-hausse-de-37-des-salaires.php">schreibt <em>Le Figaro</em></a>. W&auml;hrend die Kommission die Staaten auf Di&auml;t setzt, gibt der Gerichtshof in Luxemburg den europ&auml;ischen Beamten recht, die ihre gesetzm&auml;&szlig;ige Gehaltserh&ouml;hung um 3,7 Prozent eingeklagt hatten. F&uuml;r die 27 L&auml;nder, die diese Anhebung &bdquo;um der Krise willen&ldquo; halbieren wollten, ist diese Aufwertung eine bittere Pille.</p>
<p>Wie die franz&ouml;sische Tageszeitung erkl&auml;rt, erl&auml;utert der Gerichtshof in seinem <a target="_blank" href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=fr&amp;jurcdj=jurcdj&amp;newform=newform&amp;docj=docj&amp;docop=docop&amp;docnoj=docnoj&amp;typeord=ALLTYP&amp;numaff=&amp;ddatefs=18&amp;mdatefs=11&amp;ydatefs=2010&amp;ddatefe=25&amp;mdatefe=11&amp;ydatefe=2010&amp;nomusuel=&amp;domaine=&amp;mots=&amp;resmax=100&amp;Submit=Rechercher">Richterspruch</a> vom 24. November, dass der Europ&auml;ische Rat &bdquo;nicht &uuml;ber den Beurteilungsspielraum verf&uuml;gte&ldquo;, um die Bezahlung der 45.000 Beamte in Krisenzeiten zu &auml;ndern. Der Grund&nbsp;: ihr Gehalt wird jedes Jahr automatisch erh&ouml;ht. Es handelt sich demnach um eine logische Entscheidung, auch wenn &bdquo;der Zeitpunkt nicht h&auml;tte schlechter sein k&ouml;nnen. Die Entscheidung fiel auf den Tag, an dem die Portugiesen in einen historischen Generalstreik gegen den Sparkurs zogen, und in Irland drastische Sparma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt wurden&ldquo;, berichtet <em>Le Figaro</em>. </p>
<p>&bdquo;Auch k&ouml;nnte diese Angelegenheit die Kraftprobe um den Unionshaushalt erschweren, in der sich das Europ&auml;ische Parlament und die Mitgliedsstaaten um eine Deckelung des Ausgabenanstiegs bei 2,9 Prozent streiten.&ldquo; Bis zu einem neuen Vorschlag der Kommission ist der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/budget/library/documents/annual_budgets_reports_accounts/2011/2011_Draft_budg_preparation_de.pdf">Haushalt 2011</a> blockiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Nov 2010 12:18:28 +0100</pubDate><guid>404101</guid></item>
<item><title>Irlandkrise | Bittere Rettung (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/399521-bittere-rettung</link><description><![CDATA[Zwischen 80 und 100 Milliarden Euro. Noch ist nicht bekannt, wie hoch das Hilfspaket für Irland sein wird, auf das sich die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds geeinigt haben. Eine Frage stellt sich jedoch: Ist dies die richtige Entscheidung? Antworten darauf liefern der Corriere della Sera und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 22 Nov 2010 15:00:40 +0100</pubDate><guid>399521</guid></item>
<item><title>Portugal | Arbeitsrecht im Brüsseler Fadenkreuz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/378051-arbeitsrecht-im-bruesseler-fadenkreuz</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Br&uuml;ssel macht Druck, damit Portugal eine neue Arbeitsreform einf&uuml;hrt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://dn.sapo.pt/inicio/economia/interior.aspx?content_id=1703526">meldet <em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em></a>. Am 4. November hat die Europ&auml;ische Kommission Lissabon aufgefordert, sich der &bdquo;Starre des Arbeitsmarktes und der Tarifpolitik anzunehmen&ldquo;. Doch das &bdquo;wird so bald nicht geschehen&ldquo;, bemerkt die Tageszeitung, denn die Arbeitsministerin Helena Andr&eacute; hat geantwortet, dass es nicht in den Pl&auml;nen der Regierung st&uuml;nde, das Arbeitsrecht zu &auml;ndern. W&auml;hrend die Zinss&auml;tze der Staatsschulden auf 6,65 Prozent ansteigen, fordert die Kommission Portugal ebenfalls dazu auf, dieses Jahr seine Haushaltsk&uuml;rzungen zu beschleunigen, um das Ziel zu erreichen, 2011 sein Defizit auf 4,6 Prozent zu reduzieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:09:34 +0100</pubDate><guid>378051</guid></item>
<item><title>Roma | Europäische Subventionen unter der Lupe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/360191-europaeische-subventionen-unter-der-lupe</link><description><![CDATA[<p>Die Mitgliedsstaaten werden hinsichtlich der Hilfsgelder f&uuml;r die Roma &quot;unter die Lupe&ldquo; genommen,<a target="_blank" href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/banii-pentru-romi-asaza-sub-lupa-toate-statele-europene-908870.html"><em> schreibt </em></a>Evenimentul Zilei am Rande einer <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=88&amp;langId=de&amp;eventsId=272&amp;furtherEvents=yes"><em>Konferenz </em></a>&uuml;ber den &quot;Beitrag der europ&auml;ischen Hilfsgelder zur Integration der Roma-Bev&ouml;lkerung&ldquo;, die von der Europ&auml;ischen Kommission in Bukarest und weiteren rum&auml;nischen St&auml;dten veranstaltet wird. Der Ungar <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/about/mandate/index_de.htm"><em>L&aacute;szl&oacute; Andor, Kommissar f&uuml;r Soziales und Integration</em></a>, k&uuml;ndigte bei dieser Gelegenheit an, die von der Br&uuml;sseler Exekutive vor einem Monat gebildete Arbeitsgruppe, die &uuml;berpr&uuml;fen soll, wie die Mitgliedsstaaten die den Roma zugedachten Mittel verwenden, werde ihren Bericht im Dezember preisgeben.</p>
<p>&quot;Wir wollen wissen, wo diese Gelder nicht eingesetzt wurden&ldquo;, betont der Kommissar und f&uuml;gt hinzu, dass &quot;die erste europ&auml;ische, f&uuml;r alle Mitgliedsstaaten verpflichtende Strategie zur Integration der Roma&ldquo; im Fr&uuml;hjahr 2011 vorgestellt wird. Die Konferenz und die Reflexion zu diesem Thema finden statt, nachdem Frankreich rund tausend Roma rum&auml;nischer und bulgarischer Herkunft in ihre Ursprungsl&auml;nder zur&uuml;ckgeschickt hat, was L&aacute;szl&oacute; Andor als ein &quot;ungl&uuml;ckliches Ereignis&quot; bezeichnete. Der Kommissar weist auch auf etwas hin, das er das &quot;Paradox Europas&ldquo; nennt: &quot;Auf einem reichen Kontinent wachsen die jungen Roma in Stadtghettos oder in isolierten D&ouml;rfern auf.&ldquo;</p>
<p>Rum&auml;nien etwa erhielt seit seinem EU-Beitritt 2007 mehr als 30 Millionen Euro f&uuml;r die Integration der Roma, erkl&auml;rt Evenimentul Zilei. Obgleich ein paar Initiativen erfolgreich durchgef&uuml;hrt wurden, &quot;hat die dezentralisierte Verwaltung diese Projekte den Stadtverwaltungen auf den Tisch gelegt, die dann das Geld nicht wie ben&ouml;tigt zugeteilt haben&quot;, stellt die Tageszeitung fest.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 13 Oct 2010 14:42:58 +0100</pubDate><guid>360191</guid></item>
<item><title>Generika | EU-Kommission, Vasall der Pharmaindustrie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/357921-eu-kommission-vasall-der-pharmaindustrie</link><description><![CDATA[<p>Die Organisation &Auml;rzte ohne Grenzen wirft der Europ&auml;ischen Kommission vor, die Produktion von billigen Generika-Medikamenten in den Entwicklungsl&auml;ndern aufzuhalten, berichtet <a target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/global-development/poverty-matters/2010/oct/07/aids-pharmaceuticals-industry">The Guardian</a>. Laut der bereits 2001 diskutierten <a target="_blank" href="http://www.who.int/medicines/areas/policy/doha_declaration/en/index.html">Doha-Entwicklungsagenda</a> besteht die M&ouml;glichkeit, kosteng&uuml;nstige Versionen patentierter Medikamente unter anderem zur Behandlung von HIV-Infektionen herzustellen. Nach Aussagen der franz&ouml;sischen Nicht-Regierungsorganisation hat die Europ&auml;ische Kommission k&uuml;rzlich &ndash; anl&auml;sslich der Gespr&auml;che &uuml;ber den freien Handel mit Indien &ndash; auf strengere Patentrechte gedr&auml;ngt. Wie die Londoner Tageszeitung berichtet, &quot;m&ouml;chte die Europ&auml;ische Kommission eine 'Daten-Exklusivit&auml;t&lsquo; einf&uuml;hren&ldquo;. Dadurch &quot;k&ouml;nnte man Generika produzierende Unternehmen daran hindern, Kopien von einem Medikament anzufertigen, das noch nicht patentiert wurde &ndash; was f&uuml;r gew&ouml;hnlich nach f&uuml;nf bis acht Jahren geschieht &ndash; au&szlig;er nat&uuml;rlich die Firmen f&uuml;hren die teuren und langwierigen klinischen Studien eigenst&auml;ndig durch.&ldquo; Im Rahmen der am 7. Oktober gestarteten Kampagne &quot;Europa &ndash; H&auml;nde weg von unseren Medikamenten!&ldquo; warf &Auml;rzte ohne Grenzen der Kommission vor, dem Druck der multinationalen Pharmaunternehmen nachzugeben. Diese wollen vor allem eines: Ihr Medikamenten-Monopol sch&uuml;tzen. Dadurch droht &quot;die Quelle erschwinglicher Medikamente f&uuml;r Millionen von Menschen in den Entwicklungsl&auml;ndern zu versiegen&ldquo;. Darauf reagierte die Kommission mit folgender Aussage: &quot;Patente sind wichtig. Sie m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden.&ldquo; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:09:06 +0100</pubDate><guid>357921</guid></item>
<item><title>Institutionen | EU-Kommissar - ein Traumjob (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/354391-eu-kommissar-ein-traumjob</link><description><![CDATA[Europäische Politiker sind abgehalfterte Verlierer, ins Brüsseler Exil verstoßen und ignoriert? Falsch, schreibt der Spiegel. Eine Anstellung bei einer EU-Institution verspricht Macht und vor allem: Geld. Allen voran für die Kommissare. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Oct 2010 09:50:35 +0100</pubDate><guid>354391</guid></item>
<item><title>Egoismus soweit das Auge reicht | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/341321-egoismus-soweit-das-auge-reicht</link><description><![CDATA[<p>Einigen Quellen zufolgen waren die Stimmen bis in die G&auml;nge zu h&ouml;ren. W&auml;hrend der Sitzung des Europ&auml;ischen Rats am 16. September sei es &uuml;ber die Roma-Frage und die Androhung von EU-Justiz- und Menschenrechtskommissarin Viviane Reding, Frankreich vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof zu holen, zu einem &quot;heftigen Schlagabtausch&ldquo; zwischen Nicolas Sarkozy und&nbsp; Jos&eacute; Manuel Barroso gekommen.</p>
<p>Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident sucht  &ndash;  und dies trotz einer R&uuml;ge Frankreichs durch das Europ&auml;ische Parlament vom 9. September  &ndash;  offenbar die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/340401-wie-weit-geht-sarkozy" target="_blank">Konfrontation mit den Europ&auml;ischen Institutionen</a>.&nbsp; Er spricht den Euro-Abgeordneten schlicht jedwede Legitimit&auml;t ab und greift Viviane Redings Heimat Luxemburg an. Und indem sie der Europ&auml;ischen Kommission ihre Rolle als H&uuml;terin der EU-Vertr&auml;ge abspricht,&nbsp; versetzt die franz&ouml;sische Regierung der sowieso schon  gebeutelten Union einen weiteren Schlag, dem man sich h&auml;tte sparen k&ouml;nnen.</p>
<p>Im vergangenen Fr&uuml;hling schon <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/254891-deutschland-hat-ein-problem-mit-europa" target="_blank">setzte Deutschland seine Bedingungen f&uuml;r die Finanzhilfe an Griechenland durch</a>, indem es am Euro als Gemeinschaftsw&auml;hrung zweifeln lies. Und im Herbst tut Frankreich so, als k&ouml;nnten sich die 27 L&auml;nder der Union mir nichts dir nichts &uuml;ber die europ&auml;ischen Spielregeln hinwegsetzen. Als ob es nicht Aufgabe der europ&auml;ischen Institutionen sei, die Einhaltung der EU-Gesetze und -Werte zu garantieren. Fast ein Jahr nach Ratifizierung des Lissabon-Vertrags, der eine neue &Auml;ra der Union einl&auml;uten sollte  &ndash;  und mancherorts gegen die Meinung der B&uuml;rger durchgesetzt wurde  &ndash;  verhalten sich die Mitgliedsstaaten, als w&auml;re die Union nicht mehr der politische und rechtliche Rahmen, den unser Kontinent gew&auml;hlt hat, um nach dem Zweiten Weltkrieg einen Neuanfang zu wagen.</p>
<p>Das Gipfeltreffen, welches vom ebenso heftigen wie unn&ouml;tigen Streit &uuml;ber die Roma-Frage &uuml;berschattet wurde, f&uuml;hrte trotzdem zu einer <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/de/ec/116574.pdf" target="_blank">diplomatischen Erkl&auml;rung </a>zur europ&auml;ischen Diplomatie, zu den kommenden strategischen Partnerschaften und einer Reflektion zur wirtschaftspolitischen Orientierung der Union. Ebenso viele wichtige Themen, f&uuml;r die es den Regierungschefs sicherlich an Zeit fehlte, um sie zu vertiefen. Noch sind die Zeiten der nationalen Egoismen in Europa anscheinend nicht vor&uuml;ber.</p>
<p>Eric Maurice</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 17 Sep 2010 15:32:22 +0100</pubDate><guid>341321</guid></item>
<item><title>Roma | Brüssel fordert Erklärungen aus Paris (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/339531-bruessel-fordert-erklaerungen-aus-paris</link><description><![CDATA[Am 14. September drohte die Europäische Kommission Frankreich mit einem Strafverfahren gegen die Politik der Roma-Abschiebungen. In der europäischen Presse begrüßt man diese Entscheidung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Sep 2010 15:50:37 +0100</pubDate><guid>339531</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Barroso, wenn der Tag lang ist... (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/334291-barroso-wenn-der-tag-lang-ist</link><description><![CDATA[Die erste Rede von EU-Kommissionspräsident Barroso zur Lage der Union wurde mit Spannung erwartet. Während sich die EU langsam von der Krise erholt, fehlt es an einer Vision, bedauert die europäische Presse. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:43:42 +0100</pubDate><guid>334291</guid></item>
<item><title>Europäische Institutionen | Alle Hände voll zu tun</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/328741-alle-haende-voll-zu-tun</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sommer gerade einmal vorbei &ndash; und schon ist der EU-Stundenplan voll ausgebucht&ldquo; , titelt die luxemburgische La Voix und gibt damit das wieder, was die siebenundzwanzig L&auml;nder in den kommenden Wochen erwartet: &bdquo;<a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/budget/documents/multiannual_framework_fr.htm">Wirtschaftspolitische Steuerung, mehrj&auml;hriger Finanzrahmen, Haushalt f&uuml;r 2011, Europa 2020</a>&ldquo;. Einige dieser Punkte sind bereits in Arbeit, berichtet die Tageszeitung: &bdquo;Die EU-Kommissarin f&uuml;r Justiz, Grundrechte und B&uuml;rgerschaft &ndash; <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/multimedia/news/2010/08/index_fr.htm">Vivian Reding</a> &ndash; hat den franz&ouml;sischen Minister f&uuml;r Immigration und den franz&ouml;sischen Europa-Minister empfangen, um das Problem der Roma grunds&auml;tzlich zu besprechen&ldquo;. Ihrerseits hat sich die Kommission versammelt, &bdquo;um die erste Rede zum Zustand der Europ&auml;ischen Union vorzubereiten&ldquo;. Halten wird sie der Pr&auml;sident der Kommission &ndash; Jos&eacute; Manuel Barroso &ndash; am 7. September vor dem Europ&auml;ischen Parlament.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:49:03 +0100</pubDate><guid>328741</guid></item>
<item><title>Meinung | Ihr habt uns verraten, Eurokraten! (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/325701-ihr-habt-uns-verraten-eurokraten</link><description><![CDATA[Die Europäische Union steht in den Meinungsumfragen ganz unten, wie das letzte Eurobarometer verrät. Nicht etwa die Anzahl der Euroskeptiker ist gestiegen, sondern vielmehr die der Verfechter der Integration. Die Kommission tritt auf der Stelle. Van Rompuy glänzt durch Abwesenheit. Auf, auf, ihr 27, Zeit zum Aufwachen! (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:30:23 +0100</pubDate><guid>325701</guid></item>
<item><title>Roma | Wohin gehen die Millionenhilfen? (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/315541-wohin-gehen-die-millionenhilfen</link><description><![CDATA[Weil sich bei der Integration der Roma keine Fortschritte einstellen wollen, schieben sich Aufnahme- und Herkunftsländer gegenseitig die Schuld zu. Und Brüssel ärgert sich darüber, dass die EU-finanzierten Projekte nur schleppend bzw. gar nicht vorankommen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:42:22 +0100</pubDate><guid>315541</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | An des Bürgers Tasche</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/310991-des-buergers-tasche</link><description><![CDATA[<p>&quot;Br&uuml;ssel plant Europasteuer&quot; zur Finanzierung seiner Aktivit&auml;ten, <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-haushalt-bruessel-plant-europasteuer/50154400.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_blank">titelt die <em>Financial Times Deutschland</em></a>. Haushaltskommissar <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/lewandowski/index_de.htm" target="_blank">Janusz Lewandowski</a> will den 27 Regierungschefs im September mehrere Optionen f&uuml;r eine kommissionseigene Finanzquelle unterbreiten. Darunter eine Luftverkehrsabgabe, eine Finanztransaktionssteuer und die Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionsrechten. &quot;Der Vorschlag ist politisch brisant&quot;, meint die <em>FTD</em>, da die meisten Staaten ihn bisher abgelehnt hatten. Angesichts leerer Kassen und krisenbedingter Sparprogrammen jedoch k&ouml;nnte der ein oder andere Finanzminister von der &Uuml;bertragung der Finanzlast vom Staat zum B&uuml;rger angetan sein. Denn erstere k&ouml;nnten auf diesem Weg ihre EU-Beitragszahlungen senken. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:10:23 +0100</pubDate><guid>310991</guid></item>
<item><title>Korruption | Rumänien am Pranger (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/298801-rumaenien-am-pranger</link><description><![CDATA[Nach internen Streitigkeiten rund um seine Anti-Korruptions-Behörde, wird Bukarest von Brüssel scharf gerügt. Wird mit Rumänien strenger umgesprungen als mit Bulgarien, dem anderen schwarzen Schaf, fragt sich die Presse vor Ort. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:25:33 +0100</pubDate><guid>298801</guid></item>
</channel></rss>
