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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Israel]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Israel-EU | Lady Ashton trifft einen empfindlichen Nerv (Ha’aretz, Tel-Aviv)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1695651-lady-ashton-trifft-einen-empfindlichen-nerv</link><description><![CDATA[Die Parallelen, die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Tag nach der Schießerei in Toulouse zwischen den von Mohamed Merah erschossenen jüdischen Schülern und den jungen Kriegsopfern in Syrien, Gaza oder Sderot zog, löste eine Welle der Empörung in Israel aus. Doch das Land sollte aufhören, die Rolle des ewigen Opfers zu spielen, findet Redakteur Gideon Levy. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:03:53 +0100</pubDate><guid>1695651</guid></item>
<item><title>Frankreich | Unter Schock | Cartoon (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1661181-unter-schock</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:04:10 +0100</pubDate><guid>1661181</guid></item>
<item><title>EU-Parlament | Grünes Licht für Produkte aus Palästina</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1001331-gruenes-licht-fuer-produkte-aus-palaestina</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend sich die 27 EU-Staaten noch immer auf keine gemeinsame Position zur Anerkennung Pal&auml;stinas geeinigt haben, will das EU-Parlament pal&auml;stinensischen Agrarerzeugnissen ab Januar 2012 den EU-Markt &ouml;ffnen, <a target="_self" href="http://edicionimpresa.lavanguardia.com/premium/epaper/20110928/54222778564.html">berichtet <em>La Vanguardia</em></a>. Bisher wurden Waren aus Pal&auml;stina streng vom israelischen Zoll kontrolliert, schreibt die Tageszeitung aus Barcelona. Nach dem <a target="_self" href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+PV+20110927+ITEM-008-01+DOC+XML+V0//DE">Abkommen</a> mit den pal&auml;stinensischen Beh&ouml;rden soll der EU-Markt f&uuml;r landwirtschaftliche und Fischereierzeugnisse aus dem Gaza-Streifen und dem Westjordanland ge&ouml;ffnet werden. Es sollen keine Steuern erhoben, aber f&uuml;r die meisten Waren Quotenregelungen eingef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Beide Seiten &ldquo;werden sich au&szlig;erdem an die europ&auml;ischen Ursprungsregeln halten m&uuml;ssen: F&uuml;r die EU geh&ouml;ren die besetzten Gebiete zu Pal&auml;stina und nicht zu Israel&rdquo;. Folglich &ldquo;werden die in den Kolonien ans&auml;ssigen israelischen Unternehmen das System nicht mehr umgehen k&ouml;nnen&rdquo;. Ihre Produkte fallen unter die Quotenregelungen des Handelsabkommens zwischen der EU und Israel, folgert <em>La Vanguardia</em>. 2009 betrug der Warenwert pal&auml;stinensischer Exporte in die EU 6,1 Millionen Euro, 50,5 Millionen wurden importiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 15:47:44 +0100</pubDate><guid>1001331</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europas setzt sich zwischen die Stühle (An-Nahar, Beirut)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/973751-europas-setzt-sich-zwischen-die-stuehle</link><description><![CDATA[Die EU bietet eine Alternative zur Position der USA über die Anerkennung eines palästinensischen Staats  bietet. Damit setzt sie sich der Kritik und dem Druck sowohl der Palästinenser als auch der Israelis aus. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 16:41:00 +0100</pubDate><guid>973751</guid></item>
<item><title>Mittelmeer | Gasstreit vor der Explosion</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/968991-gasstreit-vor-der-explosion</link><description><![CDATA[<p>Am 19. September hat die Gasgesellschaft &ldquo;Nobel Energy mit Bohrungen auf der Bohrinsel Aphrodite vor der [Ost-]K&uuml;ste Zyperns&rdquo; begonnen, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=211944&amp;-V=articles" target="_self">berichtet <em>Politis</em></a>. In ihrem Artikel schreibt die Tageszeitung, dass die Exploration im Mittelmeer &bdquo;in 15 bis 20 Tagen erste Ergebnisse liefern wird&ldquo;. Der Beginn der Erkundung durch das texanische Unternehmen in dem umstrittenen Gebiet versch&auml;rft die Spannungen zwischen Zypern und der T&uuml;rkei. Denn Zypern will hier gemeinsam mit Israel Erdgas f&ouml;rdern. </p>
<p>Der Tageszeitung <em>Zaman</em> zufolge warnte der t&uuml;rkische Energieminister, dass t&uuml;rkische Explorationsschiffe von der Marine des Landes begleitet werden k&ouml;nnten, um selbst in dem Gebiet Untersuchungen durchzuf&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:20:34 +0100</pubDate><guid>968991</guid></item>
<item><title>Türkei-Zypern | Ankara macht Streit mit Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/964451-ankara-macht-streit-mit-europa</link><description><![CDATA[<p>Zypern soll im Juli 2012 die EU-Ratspr&auml;sidentschaft &uuml;bernehmen. Sollte bis dahin der langj&auml;hrige Zypern-Konflikt nicht beigelegt sein, wird Ankara &quot;seine Beziehungen mit der EU auf Eis legen&quot;, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/420720/" target="_self">berichtet <em>La Stampa</em></a>. Noch nie waren die Fronten so verh&auml;rtet. In der T&uuml;rkischen Republik Nordzypern zeigte der stellvertretende Ministerpr&auml;sident Beşir Atalay der EU und dem von Griechenland regierten Teil der Insel die Z&auml;hne und f&uuml;hrte damit den diplomatischen Angriff weiter, der mit dem Abbruch der milit&auml;rischen Beziehungen zu Israel und der &quot;Arabischen Fr&uuml;hlingstour&quot; von Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan begann.</p>
<p>Auf diesem Weg macht die T&uuml;rkei ihrer Wut &uuml;ber den noch immer nicht erfolgten EU-Beitritt Luft, zeigt ihre neuentdeckten Muskeln einer Regionalmacht und demonstriert Nationalstolz, kommentiert <em>La Stampa</em>. F&uuml;r die Tageszeitung ist der wahre Grund f&uuml;r diesen Streit jedoch vor allem materieller Natur: Das <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/420828/" target="_self">riesige Gasfeld Leviathan</a>, das unl&auml;ngst in den Gew&auml;ssern zwischen Zypern und Israel entdeckt wurde. Weil beide L&auml;nder dieses f&uuml;r sich beanspruchen, man&ouml;vrieren nun die t&uuml;rkische Marine und Luftwaffe in der Gegend.</p>
<p>&quot;Zehn Monate sind eine lange Zeit und Erdoğan wird reichlich Gelegenheit haben, seine Meinung zu &auml;ndern&quot;, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9216" target="_self">schreibt <em>La Stampa</em></a>. Dabei &quot;kann es sich Europa im Augenblick wirklich nicht leisten, die T&uuml;rkei zu verlieren&quot;. Die zuk&uuml;nftigen Beziehungen der EU zu den neuen Regierungen des Arabischen Fr&uuml;hlings sind in hohem Ma&szlig;e von Ankara und seiner Rolle als Vermittler und Vorbild eines s&auml;kularen, dem Westen gegen&uuml;ber freundlich gesinnten islamischen Staats abh&auml;ngig.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 15:17:02 +0100</pubDate><guid>964451</guid></item>
<item><title>Soziale Unruhen | Die Banker von der Straße (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/851171-die-banker-von-der-strasse</link><description><![CDATA[Europa rettet seine Finanzplätze, aber nicht seine Jugend. Drei Gundforderungen, Bildung, Arbeit und Wohnung bleiben ihr verwert. Also wehrt sie sich, und handelt nach dem Muster der Großen: Nimm was du kannst und hau ab. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 16:27:28 +0100</pubDate><guid>851171</guid></item>
<item><title>Israel – Palästina | Ashtons Brief kann Amerikaner nicht beeindrucken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/713771-ashtons-brief-kann-amerikaner-nicht-beeindrucken</link><description><![CDATA[<p>Um die f&uuml;r September von den Pal&auml;stinensern in der UNO geplante einseitige Staatsausrufung zu verhindern und einen internationalen Friedensplan zu erarbeiten, fordert die EU ein &bdquo;dringendes Treffen&ldquo; des <a target="_self" href="http://www.quartetrep.org/quartet/">Nahost-Quartetts</a>, berichtet <a target="_self" href="http://www.haaretz.com/print-edition/news/eu-pushing-peace-plan-based-on-obama-s-1967-borders-speech-1.367512">die Tel Aviver Tageszeitung <em>Ha&rsquo;aretz</em></a>. Fast einen Monat nachdem <a target="_self" href="http://www.nytimes.com/2011/05/20/world/middleeast/20prexy-text.html">Barack Obama</a> die Grenzen von 1967 zur Grundlage eines israelisch-pal&auml;stinensischen Abkommens erkl&auml;rte, schrieb EU-Au&szlig;enbeauftragte <a target="_self" href="http://eeas.europa.eu/index_de.htm">Catherine Ashton</a> einen Brief an US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton. In der<em> Ha&rsquo;aretz</em> vorliegenden und abgedruckten Kopie des Briefs stimmt Ashton den Richtlinien des US-Pr&auml;sidenten zu. Obama &bdquo;legte zwei wichtige Dinge fest, welche die Basis f&uuml;r die Wiederaufnahme der Verhandlungen bilden k&ouml;nnen: Die Grenzlinienverl&auml;ufe von 1967 mit einvernehmlich vereinbartem Gebietsaustausch und solide Sicherheitsgarantien.&ldquo;</p>
<p>&Uuml;berdies lehnte Ashton in ihrem nach R&uuml;cksprache mit Frankreich, Gro&szlig;britannien, Deutschland, Italien und Spanien aufgesetzten Brief die pal&auml;stinensische Initiative ab: &bdquo;Dies ist nicht der Zeitpunkt f&uuml;r einseitige Schritte einer der beiden Seiten. Schlie&szlig;lich droht die Lage dadurch zu eskalieren.&ldquo; Die demokratischen Revolten im Nahen Osten stehen ganz oben auf Lady Ashtons Liste und machen ein Abkommen umso dringender. &bdquo;Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen wir zur Entsch&auml;rfung dieser brenzligen Situation beitragen. Ansonsten spitze diese sich im Laufe des Jahres nur immer mehr zu.&ldquo; Laut <em>Ha&rsquo;aretz</em> sind &bdquo;US-Au&szlig;enministerin Clinton und die amerikanische Regierung von Ashtons Initiative nicht allzu begeistert&ldquo;. Sie wollen &bdquo;Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu viel lieber bei neuen Verhandlungen mit den Pal&auml;stinensern unterst&uuml;tzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jun 2011 15:11:09 +0100</pubDate><guid>713771</guid></item>
<item><title>Diplomatie | 5-Milliarden-Hilfe für die arabischen Revolutionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677151-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen</link><description><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik macht &quot;die EU die Hilfe an die arabischen L&auml;nder von Fortschritten in Sachen Demokratie abh&auml;ngig&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/UE/condiciona/ayuda/paises/arabes/democracia/elpepiint/20110526elpepiint_3/Tes" target="_self">titelt El Pa&igrave;s</a>. Am 25. Mai haben die Hohe Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;enpolitik, Catherine Ashton, und der <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/policy_fr.htm" target="_self">EU-Kommissar f&uuml;r Nachbarschaftspolitik</a>, Stefan F&uuml;le, ihre Strategie gegen&uuml;ber den 16 wichtigsten Nachbarn der Union, von S&uuml;d bis Ost, vorgestellt. Von den 7 Milliarden Euro, die bis 2013 auf den Tisch gelegt werden, gehen 5 an die L&auml;nder des s&uuml;dlichen Mittelmeerraums. </p>
<p>Bis dato beruhte bei L&auml;ndern wie &Auml;gypten oder Tunesien, &quot;die Strategie der Union auf dem Prinzip: 'Millionen Euro gegen Sicherheit&rsquo;&ldquo; Heute gebe es Parameter, die es Europa erm&ouml;glichen w&uuml;rden, die Demokratisierung dieser L&auml;nder zu messen: Freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, eine unabh&auml;ngige Justiz, Bek&auml;mpfung der Korruption, demokratisch kontrollierte Sicherheitskr&auml;fte und Armee. </p>
<p>Die Tageszeitung betont, dass der von der Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie enth&uuml;llte Plan auch Ma&szlig;nahmen zur Steuerung der Migrationstr&ouml;me beinhalte. Doch &quot;Ashton bestreitet, dass gezahlt wird, um Einwanderung zu begrenzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 14:50:39 +0100</pubDate><guid>677151</guid></item>
<item><title>NAHOST | Paris will EU am Verhandlungstisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/347691-paris-will-eu-am-verhandlungstisch</link><description><![CDATA[<p>&quot;Sarkozy will, dass Europa mitverhandelt&quot;, so <a href="http://www.lefigaro.fr/international/2010/09/27/01003-20100927ARTFIG00553-proche-orient-les-negociations-de-paix-en-sursis.php" target="_blank">die Schlagzeile auf dem Titelblatt von<em> Le Figaro</em></a>. Der franz&ouml;sische Staatschef empfing am 27. September den pal&auml;stinensischen Pr&auml;sidenten Machmud Abbas. Sarkozy erkl&auml;rte am Rande des Treffens, dass er eine &quot;andere Methode&quot; bei den israelisch-pal&auml;stinensischen Gespr&auml;chen w&uuml;nsche. Er fordert unter anderem, dass die EU als auch die &quot;vom Konflikt arg betroffene&quot; <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/345121-aus-der-traum" target="_blank">Mittelmeerunion</a> aktiv an den Gespr&auml;chen teilnehmen sollen. &quot;Obwohl Hauptgeldgeber des Friedensprozesses wird Europa konsequent im Abseits gelassen. Dabei sind die Europ&auml;er immer die Ersten, wenn es darum geht, einen Scheck zu unterschreiben&quot;, <a href="http://blog.lefigaro.fr/geopolitique/2010/09/pas-de-paix-sans-leurope.html" target="_blank">notiert der Kommentator</a> der Tageszeitung &quot;Ohne die j&auml;hrlichen 300 Millionen Euro, g&auml;be es die pal&auml;stinensische Autonomiebeh&ouml;rde nicht mehr. Als Gespr&auml;chspartner bliebe nur noch die Hamas.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 28 Sep 2010 12:19:27 +0100</pubDate><guid>347691</guid></item>
<item><title>Mittelmeerunion | Aus der Traum (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/345121-aus-der-traum</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:03:21 +0100</pubDate><guid>345121</guid></item>
<item><title>Eine Stadt in Europa | Berlin, Tel Aviv an der Spree (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/333271-berlin-tel-aviv-der-spree</link><description><![CDATA[Touristen, Stundenten und Neuzugezogene werden immer zahlreicher: Keine europäische Metropole ist bei Israelis so beliebt wie Berlin. Neben der Erinnerung an Vertreibung und Vernichtung wollen sie vor allem eins: Spaß. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:14:19 +0100</pubDate><guid>333271</guid></item>
<item><title>Nahost | Nützliches Europa außen vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/329871-nuetzliches-europa-aussen-vor</link><description><![CDATA[<p>Am 2. September trafen sich Israelis und Pal&auml;stinenser in Washington, um erneut den Friedensprozess voranzutreiben. W&auml;hrend die Diskussionen unter der F&uuml;hrung der Vereinigten Staaten wieder aufgenommen werden, ist die Europ&auml;ische Union komplett au&szlig;en vor. Es sei unverst&auml;ndlich, dass &quot;Pr&auml;sident Obama die EU von den Verhandlungen fern h&auml;lt &quot;,<a target="_blank" href="http://www.lavanguardia.es/premium/epaper/20100902/53993131277.html"> bemerkt Yossi Beilin in <em>La Vanguardia</em></a>. Der ehemalige israelische Justizminister, Pr&auml;sident der <a target="_blank" href="http://www.geneva-accord.org/">Genfer Initiative </a>und ehemalige Verhandlungspartner bei den Gespr&auml;chen von Taba 2001 erinnert daran, dass &quot;die wichtigsten Schritte des Friedensprozesses in den letzten zwanzig Jahren in Europa gemacht wurden&quot;&nbsp;: die Madrider Konferenz 1991, und die Abkommen von Oslo (1993), Paris (1995) oder Genf (2003).</p>
<p>Yossi Beilin glaubt, dass sich Barack Obama dennoch &quot;der enormen europ&auml;ischen Erfahrung &quot; bewusst sei und wisse, dass &quot;man Europa f&uuml;r eine Einigung zwischen Israel und Pal&auml;stina bei den drei Hauptproblemen auf internationaler Ebene um Mithilfe bitten muss&quot;: die Finanzierung, die Aufstellung multinationaler Streitkr&auml;fte f&uuml;r den pal&auml;stinensischen Staat und die Hilfe f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge. Aber muss denn Europa unter diesen Bedingungen um eine Rolle bei den Verhandlungen &quot;betteln&quot;, oder sollte es nicht eher &quot;st&auml;ndig an den Gespr&auml;chen beteiligt sein&quot;? Dies war n&auml;mlich bei der Konferenz von Madrid der Fall, wo &quot;die Europ&auml;er eine Schl&uuml;sselrolle&quot; bei den Verhandlungen spielten. F&uuml;r Beilin sollten nun &quot;die USA und die betroffenen Parteien Europa bitten, eine entscheidende Rolle einzunehmen&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:46:40 +0100</pubDate><guid>329871</guid></item>
<item><title>Israel |  Der Union teuerstes &quot;Mitglied&quot; (Público, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/318161-der-union-teuerstes-mitglied</link><description><![CDATA[Israel ist ein privilegierter Partner der EU, dennoch zerstört das Land bei seinen Angriffen auf palästinensische Ziele Einrichtungen, die aus Geldern der Union finanziert wurden. Brüssel zögert, von Israel Schadenersatz einzufordern. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Aug 2010 15:47:57 +0100</pubDate><guid>318161</guid></item>
<item><title>ISRAEL/PALÄSTINA | Europa lag richtig... 1980 (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/272311-europa-lag-richtig-1980</link><description><![CDATA[Vor 30 Jahren verteidigte Europa das Selbstbestimmungsrecht für das palästinensische Volk. In den Nachwehen des Angriffs der Gaza-Flottille durch die israelische Armee erklären nun zwei israelische Autoren, dies sei nach wie vor die einzige praktikable Lösung für den Nahostkonflikt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:45:24 +0100</pubDate><guid>272311</guid></item>
<item><title>Türkei und Israel in die EU | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/266851-tuerkei-und-israel-die-eu</link><description><![CDATA[<p>Die R&uuml;ckenst&auml;rkung der &quot;Friedensflottille&quot;, die am 31. Mai von der israelischen Armee mit vorgehaltenen Waffen durchsucht wurde, sowie das j&uuml;ngste Kernkraftabkommen mit dem Iran und Brasilien haben Europa wieder einmal daran erinnert, dass die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/264981-ankara-kehrt-europa-den-ruecken">Au&szlig;enpolitik der T&uuml;rkei</a> sich nicht darauf bel&auml;uft, geduldig darauf zu warten, dass Br&uuml;ssel vielleicht irgendwann einmal seine Pforten &ouml;ffnet. Seit Jahren entwickelt Ankara, parallel zur Vorbereitung der zu erf&uuml;llenden EU-Beitrittskriterien, eine <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/251531-ahmet-davutoglu-zwischen-zwei-welten">dynamische Diplomatie</a> im Nahen Osten. Mit als &quot;neu-osmanisch&quot; bezeichneten Bem&uuml;hungen soll der Einfluss der T&uuml;rkei in ihrem ehemaligen Reich wiederhergestellt werden. Daf&uuml;r z&ouml;gert Ankara auch nicht, die Beziehungen mit Israel &ndash; dem Land, das lange Zeit der beste Verb&uuml;ndete der T&uuml;rkei in dieser Region war &ndash; wieder in Frage zu stellen. Israel wiederum <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/263821-der-uebergriff-belastet-israel">steht zunehmend isoliert da</a> und ergreift diverse, mehr oder weniger katastrophale unilaterale Initiativen. Was Europa betrifft, so l&ouml;ste der Angriff auf die Mavi Marmara tats&auml;chlich eine einstimmige Reaktion innerhalb der EU aus und die Hohe Vertreterin f&uuml;r die gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, forderte eine internationale Untersuchung.</p>
<p>Im Rahmen der EU erleben L&auml;nder, die einen Gro&szlig;teil ihrer Geschichte damit zubrachten, sich gegenseitig zu bekriegen, erstmals eine Zeit derartigen Friedens und Wohlstands, dass den Europ&auml;ern heute allein schon der Gedanke an einen Konflikt unter ihnen unm&ouml;glich erscheint. Doch w&auml;hrend Europa vor allem infolge der Wirtschaftskrise versucht w&auml;re, sich abzukapseln, ist vielleicht die Zeit gekommen, sich beherzt zu zeigen und eine Initiative zu ergreifen, die innerhalb der EU, im Nahen Osten und auch dar&uuml;ber hinaus alles &auml;ndern w&uuml;rde: Vielleicht sollte die EU der T&uuml;rkei und Israel gemeinsam innerhalb der kommenden f&uuml;nf Jahre die volle Mitgliedschaft anbieten. Die konkrete Umsetzung wird dann schon folgen. <em>(pl-m)</em></p>
<p>Gian Paolo Accardo</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:39:07 +0100</pubDate><guid>266851</guid></item>
<item><title>Mittlerer Osten | Henning Mankell gegen Israel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/265641-henning-mankell-gegen-israel</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Israel muss vor den Internationalen Strafgerichtshof gestellt werden.&quot;</em> <a target="_blank" href="http://www.dn.se/nyheter/varlden/henning-mankell-israel-bor-dras-infor-internationell-domstol-1.1115827">Auf der Titelseite der <em>Dagens Nyheter</em></a> wirft der schwedische Schriftsteller <a target="_blank" href="http://www.henningmankell.com/">Henning Mankell</a> dem Staat Israel vor, Piraterie begangen zu haben. Er befand sich an Bord eines der Schiffe, die nach Gaza unterwegs waren und am 31. Mai von den israelischen Kommandos auf hoher See angegriffen wurden. Mit weiteren neun Schweden wurde er nach dem Angriff festgenommen. Nach seiner Freilassung kehrte er am 1. Juni nach Schweden zur&uuml;ck. In einem Interview mit der Stockholmer Tageszeitung schildert der Krimi-Autor, wie entsetzt er dar&uuml;ber ist, dass Israel sich f&uuml;r eine solch aggressive Auseinandersetzung entschieden hat.<em> &quot;Nie zuvor hat man Israel so sehr verurteilt&quot;</em>, stellt er fest und weist darauf hin, dass <em>&quot;die Welt nicht mehr diejenige ist, die sie vor einer Woche war&quot;</em>. Der in Israel anerkannte Schriftsteller Mankell, dessen B&uuml;cher dort Verkaufsschlager sind, vertraut der Zeitung an, dass er nun dar&uuml;ber nachdenkt, seine B&uuml;cher nicht mehr f&uuml;r hebr&auml;ische &Uuml;bersetzungen freizugeben. Jedoch f&uuml;gt er hinzu: <em>&quot;Ich muss dar&uuml;ber nachdenken. Schlie&szlig;lich darf dies nicht die Falschen treffen.&quot; </em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Jun 2010 12:39:51 +0100</pubDate><guid>265641</guid></item>
<item><title>EU – Türkei | Ankara kehrt Europa den Rücken (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/264981-ankara-kehrt-europa-den-ruecken</link><description><![CDATA[Die Spannungen zwischen der Türkei und Israel sind nach dem mörderischen Angriff der Zahal auf die Flottille pro-palästinensischer Aktivisten weitaus größer als alle herkömmlichen Risse in der Freundschaft zwischen Ankara und Jerusalem. Hier zeigt sich die schwerwiegendste Krise im einst soliden und verheißungsvollen Verhältnis zwischen der Türkei und dem Westen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:59:31 +0100</pubDate><guid>264981</guid></item>
<item><title>Ballaman, La Liberté (Freiburg) | Die Blockade bleibt | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/264331-die-blockade-bleibt</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:12:54 +0100</pubDate><guid>264331</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Der Übergriff belastet Israel (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/263821-der-uebergriff-belastet-israel</link><description><![CDATA[Der israelische Militärangriff gegen die &quot;Freiheitsflottille&quot;, die mit Hilfslieferungen und propalästinensischen Aktivisten nach Gaza unterwegs war, endete mit dem Tod von mehreren Passagieren an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara und führte zu empörten Reaktionen in der europäischen Presse. Diese fordert ein Eingreifen der internationale Staatengemeinschaft und der EU gegenüber Israel, und fürchtet die Konsequenzen der eskalierenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Jun 2010 18:00:32 +0100</pubDate><guid>263821</guid></item>
<item><title>Musik | Eurovision, besser als eine EU-Richtlinie (Irish Independent, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/262011-eurovision-besser-als-eine-eu-richtlinie</link><description><![CDATA[Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 May 2010 16:54:21 +0100</pubDate><guid>262011</guid></item>
<item><title>EU-Mittelmeerkonferenz | Gipfel versinkt im Sprachsumpf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/231421-gipfel-versinkt-im-sprachsumpf</link><description><![CDATA[<p>Die <a target="_blank" href="http://www.ufm-water.net/">EU-Mittelmeer-Konferenz</a> zur Wasserstrategie im Mittelmeerraum, die am 13. April in Barcelona stattfand, ist <em>&quot;mit Get&ouml;se gescheitert&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.elperiodico.com/default.asp?idpublicacio_PK=46&amp;idioma=CAS&amp;idnoticia_PK=704391&amp;idseccio_PK=1007">notiert <em>El Peri&oacute;dico de Catalu&ntilde;a</em></a>. Trinkwasser, so schreibt die Tageszeitung aus Barcelona, <em>&quot;ist eine knappe Ressource, zu der Millionen Menschen keinen Zugang haben.&quot;</em> Das Treffen der 43 Mitgliedsstaaten, <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/external_relations/euromed/index_en.htm">darunter alle 27 </a>EU-L&auml;nder, versank aber im Wortgez&auml;nk um den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt. W&auml;hrend Israel alle Strategiepapiere mit den Worten <em>&quot;besetzte Gebiete&quot;</em> ablehnte, verweigerten die arabischen L&auml;nder die Kompromissformulierung <em>&quot;Gebiete unter Besatzung&quot;</em>, eine Formulierung, die dem fr&uuml;heren Infrastrukturminister akzeptabel erschien. Die spanische EU-Ratspr&auml;sidentschaft und die kollegiale Mittelmeerunion-Pr&auml;sidentschaft (Frankreich und &Auml;gypten) bedauerten, dass beide Parteien nicht in der Lage waren, den Nahost-Konflikt aus dem Spiel zu lassen, berichtete das Blatt. Alle Hoffnungen auf eine gemeinsame Ministererkl&auml;rung ruhen nun auf der kommenden Konferenz der Umweltminister in Dubrovnik, Kroatien, vom 21. bis 22. April.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:33:06 +0100</pubDate><guid>231421</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europa sollte Palästina-Hilfe überdenken (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/214441-europa-sollte-palaestina-hilfe-ueberdenken</link><description><![CDATA[Nach Catherine Ashtons Reise nach Israel und Palästina treffen sich die EU-Außenminister am 22. März in Brüssel um über eine geschlossene Politik im Nahen Osten zu beraten. Laut der Financial Times sollte die EU erst einmal die Frage der Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde überdenken. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:44:15 +0100</pubDate><guid>214441</guid></item>
<item><title>Handel | EU schenkt Palästinensern juristischen Sieg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/200171-eu-schenkt-palaestinensern-juristischen-sieg</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Den heutigen Donnerstag, den 25. Februar, werden die pro-pal&auml;stinensischen Aktivisten zweifellos rot in ihrem Kalender anstreichen&quot;</em>, <a href="http://archives.lesoir.be/" target="_blank">berichtet <em>Le Soir</em></a>. Der Europ&auml;ische Gerischtsthof hat folgendes Urteil gef&auml;llt: Die Produkte, die aus den israelischen Kolonien stammen, die sich auf den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten befinden, profitieren von nun an nicht mehr von den Zollpr&auml;ferenzregelungen, die man Israel aufgrund seiner Verbindungen zur EU gew&auml;hrt hatte. Die belgische Tageszeitung meint, dass <em>&quot;dieses Urteil zum Pr&auml;zedenzfall werden sollte&quot;. &quot;Schon seit geraumer Zeit vergiftete diese Angelegenheit der sogenannten 'Ursprungsregeln' die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Israel&quot;. </em>Am vergangenen 8. Dezember wiesen die siebenundzwanzig L&auml;nder erneut darauf hin, <em>&quot;dass sie diejenigen Grenzen des hebr&auml;ischen Staates anerkennen, die im Rahmen des Waffenstillstandes 1949 festgelegt wurden&quot;</em>, erinnert die Zeitung. Die seit 1967 besetzten Gebiete, auf deren Boden sich 276 israelische Firmen &ndash; <em>&quot;vom Kleinbetrieb bis zum multinationalen Unternehmen&quot; </em>&ndash; angesiedelt haben, geh&ouml;ren nicht dazu, betont <em>Le Soir</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:31:33 +0100</pubDate><guid>200171</guid></item>
<item><title>Matt, The Daily Telegraph (London) | Todsicherer Pass | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/194461-todsicherer-pass</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:35:49 +0100</pubDate><guid>194461</guid></item>
<item><title>Unsichtbare Diplomatie | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/194391-unsichtbare-diplomatie</link><description><![CDATA[<p>Seitdem sie versucht, mehr als nur ein gemeinsamer Markt zu sein, k&auml;mpft die Union darum, auf internationalen Parkett pr&auml;sent zu sein. Der Lissabon-Vertrag sollte das Wundermittel zu diesem Zweck sein. O je! Die aktuellen diplomatischen Streitigkeiten zwischen Libyen auf der einen und Israel auf der anderen Seite zeigen einmal mehr, dass die Mitgliedsstaaten immer noch allein auftreten m&uuml;ssen und die Union als diplomatischer Akteur nicht existiert.</p>
<p>Als Vergeltungsma&szlig;nahme verh&auml;ngte das Regime in Tripolis eine Einreisesperre f&uuml;r B&uuml;rger des Schengen-Raums, nachdem die Schweiz den libyschen F&uuml;hrer Muammar al-Gaddafi und sein Gefolge in ihrem Land f&uuml;r unerw&uuml;nscht erkl&auml;rt hatte. Die neueste Episode einer Krise, die 2008 mit der Verhaftung eines der S&ouml;hne des unberechenbaren Kolonels wegen Misshandlung von Hausangestellten begann. Seitdem Gaddafi wieder als jemand erachtet wird, mit dem man diplomatische Beziehungen pflegen kann, dr&auml;ngeln sich die europ&auml;ischen Staatschefs vor seiner Haust&uuml;r, um ihn zu besuchen oder einzuladen. Das ist umso bedauerlicher als dass sich Europa als Fahnentr&auml;ger von universellen Werten versteht wie Menschenrechte, Gleichberechtigung oder Rechtsstaat. Und dabei es sie nicht einmal in der Lage, die Stimme zu heben, wenn diese mit F&uuml;&szlig;en getreten werden.</p>
<p>Der israelische Geheimdienst steht unter Verdacht in Dubai, unter Benutzung falscher Identit&auml;ten von elf EU-B&uuml;rgern, einen Hamas-Verantwortlichen ermordet zu haben. Die betroffenen L&auml;nder  &ndash;  Gro&szlig;britannien, Irland, Frankreich und Deutschland  &ndash;  verlangten Aufkl&auml;rung von Israel, doch das Land meint bis jetzt, keinerlei Erkl&auml;rungen schuldig zu sein. Das ist umso &auml;rgerlicher, da Israel ein wichtiger Verb&uuml;ndeter  &ndash;  oder, schenkt gewissen Stimmen Glauben, ein zuk&uuml;nftiges Mitglied  &ndash;  der Union ist. Im Gegensatz zu Libyen. Hat Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, zum Telefon gegriffen, um Tripolis oder Tel Aviv vom, gelinde gesagt, <em>&quot;gro&szlig;en Erstaunen&quot;</em> der EU zu informieren? Oh Nein. Wahrscheinlich sucht sie immer noch auf ihrem Globus, wo denn Haiti liegt.</p>
<p>Gian Paolo Accardo</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:23:40 +0100</pubDate><guid>194391</guid></item>
<item><title>EU / Israel | &quot;Dubaigate&quot;: der Ton verschärft sich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/194371-dubaigate-der-ton-verschaerft-sich</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Mord am Hamasf&uuml;hrer in Dubai verursacht Krise zwischen Israel und der EU&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.elpais.com/articulo/portada/asesinato/jefe/Hamas/abre/crisis/Israel/UE/elpepipor/20100219elpepiint_2/Tes/">titelt <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Die Tageszeitung kommt noch einmal auf den Mord am Hamas-F&uuml;hrer Mahmud Mabhouh vom vergangenen Monat in Dubai zur&uuml;ck, bei dem Agenten des israelischen Geheimdienstes <em>&quot;elf falsche britische, irische, franz&ouml;sische und deutsche P&auml;sse&quot;</em> benutzt haben sollen, was zu <em>&quot;neuen Spannungen&quot;</em> zwischen Israel und verschiedenen europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten gef&uuml;hrt habe, die <em>&quot;Erkl&auml;rungen&quot;</em> verlangten. Der britische Au&szlig;enminister David Miliband erkl&auml;rte, dass Israel begreifen m&uuml;sse, <em>&quot;dass es sich nicht um einen bilateralen Streit handelt, sondern um einen Streit zwischen Tel Aviv und Europa.&quot; </em>Dublin ruft zu einer gemeinsamen Aktion aller vier L&auml;nder auf. Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und Europa begann schon vor l&auml;ngerem, <a target="_blank" href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/rumbo/colision/UE/elpepiint/20100219elpepiint_1/Tes">erg&auml;nzt <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Schon 2004 warnte ein vertrauliches Papier des israelischen Au&szlig;enministeriums, dass man sich auf <em>&quot;Kollisionskurs&quot; </em>mit der EU bef&auml;nde. Die aktuelle Krise schlie&szlig;e sich an jene an, die durch den Haftbefehl eines britischen Richters gegen die israelische Ex-Au&szlig;enministerin Tzipi Livni f&uuml;r ihre Rolle im Gaza-Krieg Ende 2008 hervorgerufen wurde. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:12:57 +0100</pubDate><guid>194371</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Dubai-Mord wird zum Politikum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/192511-dubai-mord-wird-zum-politikum</link><description><![CDATA[<p>Mehr als drei Wochen nach dem Mord an Hamas-F&uuml;hrer Mahmud Abu al-Mabhouh in einem Hotel in Dubai bricht <em>&quot;heftiger internationaler Streit&quot;</em> aus, <a href="http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/the-moment-mossad-agents-got-their-man-1901727.html" target="_blank">berichtet <em>The Independent</em></a>. Die Beh&ouml;rden von Dubai k&uuml;ndigten gestern an, dass sechs der elf mutma&szlig;lichen M&ouml;rder in die Vereinigten Arabischen Emirate mit britischen P&auml;ssen eingereist seien. Die anderen h&auml;tten irische, franz&ouml;sische und deutsche Ausweise benutzt. Die Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht Bilder von Sicherheitskameras, die das als Sporttouristen getarnte Killerkommando im selben Aufzug wie al-Mabhouh zeigen. Es wird allgemein vermutet, dass Israels Geheimdienst Mossad, der <em>&quot;seit langem schon ausl&auml;ndische P&auml;sse f&uuml;r seine Missionen benutzt&quot;</em>, hinter der Operation stecke. Sowohl Gro&szlig;britannien als auch Irland gaben bekannt, dass es sich bei den P&auml;ssen um <em>&quot;gef&auml;lschte&quot;</em> Dokumente handele. Weiterhin zeigten sich zwei britische B&uuml;rger mit denselben Namen wie die mutma&szlig;lichen Killer <em>&quot;erschreckt, dass sich die Killer offenbar ihrer Identit&auml;t bedient h&auml;tten.&quot; </em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:25:14 +0100</pubDate><guid>192511</guid></item>
<item><title>Italien / Iran | Silvio non grata</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/187411-silvio-non-grata</link><description><![CDATA[<p>Etwa hundert <em>&quot;Tod f&uuml;r Italien&quot;</em> schreiende, Steine werfende Demonstranten versammelten sich am 9. Februar vor der italienischen Botschaft in Teheran. Dies folgte auf <a href="http://www.repubblica.it/esteri/2010/02/03/news/simbolo-democrazia-2172111/" target="_blank">Silvio Berlusconis Rede</a> vor der israelischen Knesset, in welcher er davon sprach, wie wichtig es sei, Israel zu sch&uuml;tzen und auch der iranischen Opposition beizustehen. <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=6963&amp;ID_sezione=&amp;sezione=" target="_blank"><em>La Stampa</em> zufolge </a><em>&quot;haben sich die Beziehungen zwischen Rom und Teheran, die fr&uuml;her gut genug waren, um bei den kompromisslosesten westlichen Regierungen Besorgnis hervorzurufen, in den letzten Tagen drastisch verschlechtert&quot;</em>. Nach Berlusconis Rede k&uuml;ndigte der italienische Energieriese ENI an, er werde keine neuen Vertr&auml;ge mit dem Iran unterzeichnen. Italien marschiert jetzt im Gleichschritt mit Europa &ndash; in der Absicht das Regime zu isolieren, wie <em>La Stampa</em> erkl&auml;rt: <em>&quot;F&uuml;r ein Land, das auf internationaler Ebene eine Rolle spielen will, waren gute Beziehungen zu Teheran einfach untragbar.&quot;</em> Protestkundgebungen fanden auch vor der franz&ouml;sischen und der niederl&auml;ndischen Botschaft statt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:43:42 +0100</pubDate><guid>187411</guid></item>
<item><title>Israel / Palestina | Hamas verlangt: Keine EU-Pässe für den Mossad</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/182621-hamas-verlangt-keine-eu-paesse-fuer-den-mossad</link><description><![CDATA[<p>Die Hamas hat verlangt, die EU solle daf&uuml;r sorgen, dass der israelische Geheimdienst bei gezielten Mordanschl&auml;gen gegen Hamas-F&uuml;hrer keine EU-P&auml;sse benutzt, <a href="http://euobserver.com/9/29383" target="_blank">berichtet</a></p>
<p><em>euobserver.com</em>. Dieser Antrag wurde gestellt, nachdem der zum bewaffneten Fl&uuml;gel geh&ouml;renden Mahmud Abu al-Mabhouh <em>&quot;am 20. Januar in Dubai unter mysteri&ouml;sen Umst&auml;nden ums Leben gekommen ist&quot;</em>. In der Annahme, dass der Mossad am Anschlag beteiligt war <em>&quot;stellte die Polizei von Dubai fest, dass Mahmud Abu al-Mabhouh von sieben T&auml;tern vergiftet wurde, die alle mit EU-P&auml;ssen reisten&quot;</em>. Hamas-Sprecher Ghazi Hamad sagt dem<em> EUobserver</em>: <em>&quot;Der Mossad nutzt alle Mittel, um sein Ziel zu erreichen. Oft benutzen sie europ&auml;ische P&auml;sse, um in arabische L&auml;nder einzureisen.&quot; </em>Die israelischen Beh&ouml;rden werden weder best&auml;tigen noch dementieren, dass sie an diesem Mord beteiligt waren, auch wenn sie den Toten des Waffenschmuggels aus dem Iran in den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen bezichtigten, wie die Website berichtet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:49:05 +0100</pubDate><guid>182621</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Die Wahrheit über Serbien (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/161351-die-wahrheit-ueber-serbien</link><description><![CDATA[Dass sich Serbien am 22. Dezember offiziell um den EU Beitritt beworben hat, feiert man europaweit als einen großen Schritt nach vorn. Jedoch wirft David Cronin vom Guardian Europa vor, dass es seine Verhandlungen mit dem ehemalig geächteten Land mit &quot;dreister Scheinheiligkeit&quot; führt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 18:08:32 +0100</pubDate><guid>161351</guid></item>
<item><title>Großbritannien / Israel | Empörung über Haftbefehl gegen Livni</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/156431-empoerung-ueber-haftbefehl-gegen-livni</link><description><![CDATA[<p>Ein diplomatischer Streit zwischen Gro&szlig;britannien und Israel ist ausgebrochen, nachdem ein britisches Gericht einen Haftbefehl gegen die ehemalige israelische Au&szlig;enministerin Tzipi Livni ausgestellt hat, die eine Reise nach London plante, schreibt die <em>Times</em>. <em>&quot;Ein Haftbefehl, mit dem Ziel, Frau Livni &uuml;ber die israelische Gaza-Offensive im letzten Winter zu befragen, bei der beide Seiten der Kriegsverbrechen beschuldigt wurden&quot;</em>, pr&auml;zisiert die Londoner Tageszeitung. Die israelische Regierung sei <em>&quot;emp&ouml;rt&quot;</em> &uuml;ber diese Aff&auml;re und warnte, dass dies <em>&quot;die Beziehungen zu Gro&szlig;britannien in Gefahr br&auml;chte</em>&quot;. Livni, die an einer Sicherheitskonferenz teilnahm, sagte ihre geplante Reise auf Einladung einer j&uuml;dischen Gruppe in London ab. Sie versicherte, dass sie <em>&quot;stolz auf ihre Rolle w&auml;hrend der sogenannten Operation 'Cast Lead' ('gegossenes Blei') sei&quot;</em>, einer Gaza-Offensive gegen pal&auml;stinensische Widerstandsk&auml;mpfer, die Israel mit Raketen beschossen. Ein dreiw&ouml;chiger Krieg, bei dem 1400 Pal&auml;stinenser und 13 Israelis ums Leben kamen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Dec 2009 13:00:12 +0100</pubDate><guid>156431</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Jerusalem - Zeit, etwas zu tun (Expressen, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/151821-jerusalem-zeit-etwas-zu-tun</link><description><![CDATA[Der schwedische EU-Vorsitz schlägt vor, dass die 27 EU-Staaten Ostjerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates anerkennen. Diese von Israel heftig angefochtene Idee würde dennoch einer gefährlichen Situation Einhalt gebieten, meint die Stockholmer Tageszeitung Expressen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:58:31 +0100</pubDate><guid>151821</guid></item>
<item><title>Literatur | Kafkas Prozess vor Gericht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/143171-kafkas-prozess-vor-gericht</link><description><![CDATA[<p>Dieses Verfahren h&auml;tte sich Kafka nicht vorgestellt. Zum ersten Mal seit 1945 stehen sich eine staatliche israelische und eine staatliche deutsche Kulturinstitution als Streitparteien gegen&uuml;ber. Zankapfel ist die Erbpflege<em> &quot;des bedeutendsten j&uuml;dischen Schriftstellers deutscher Sprache&quot;</em>, <a href="http://www.zeit.de/2009/48/Kafka">berichtet</a> die <em>Zeit</em>. Der Grund: Briefe und Handschriften, die heute in einem Z&uuml;rcher Safe liegen. Kafka hatte sie Max Brod geschenkt, der sie seinerseits nach seiner Flucht nach Israel an seine Assistentin Ester Hoffe weiterreichte. Diese wollte sie vor ihrem Tod an das deutsche Literaturarchiv verkaufen.</p>
<p>Der Staat Israel beansprucht die Dokumente als nationales Kulturgut und verweigert den beiden T&ouml;chtern Ester Hoffes den Zugang zu ihrem Erbe. Vor dem Familiengericht in Tel Aviv fordert die <a href="http://jnul.huji.ac.il/eng/">Nationalbibliothek von Jerusalem</a>, dass die Handschriften nach Israel zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, und will dar&uuml;ber hinaus das <a href="http://www.dla-marbach.de/">Deutsche Literaturarchiv </a>zwingen, das Manuskript von Kafkas &quot;Prozess&quot; zur&uuml;ckzugeben. Der Ursprung des Streits liegt bei Max Brod, stellt die <em>Zeit</em> fest, als dieser 1924, nach Kafkas Tod <em>&quot;den Letzten Willen von Franz Kafka missachtete [&hellip;] und dessen Papiere nicht verbrannt &ndash; sondern f&uuml;r die Nachwelt gerettet&quot;</em> hat.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:31:33 +0100</pubDate><guid>143171</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Neue alte Machtgefüge ? (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/120821-neue-alte-machtgefuege</link><description><![CDATA[Während Amerika sich zunehmend aus den europäischen Angelegenheiten zurückzieht und Russlands Einfluss höchstens als zaghaft bezeichnet werden kann, fragt sich Mary Dejevsky im Independent, ob Europa im heutigen Zeitalter der neuen geopolitischen Ausrichtungen nicht zur alten Ordnung zurückkehren könnte. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:13:45 +0100</pubDate><guid>120821</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Tony Blair, Europas Hauptmann?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/103071-tony-blair-europas-hauptmann</link><description><![CDATA[<p>K&ouml;nnte Tony Blair der erste Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Union werden? <a href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/euro-star-could-tony-blair-become-the-first-eu-president-1792117.html">Diese Frage stellt sich <em>The Independent </em></a>auf der Titelseite seiner Life-Beilage. Wenn Irland beim Referendum am 2. Oktober f&uuml;r den <a href="http://europa.eu/lisbon_treaty/index_de.htm">Vertrag von Lissabon</a> stimmt, <em>&quot;so werden tats&auml;chlich die Diskussionen dar&uuml;ber losbrechen, wer der geeignetste Kandidat f&uuml;r den nagelneuen Riesen-Job des Vollzeit-EU-Pr&auml;sidenten-Posten ist, den der Vertrag dann schaffen wird&quot;</em>. Auch wenn Blair geflissentlich versucht, das Thema zu vermeiden und sich vielmehr auf seine Rolle als Gesandter des Nahost-Quartetts zu konzentrieren, so kann er sich der Unterst&uuml;tzung seiner Kandidatur durch den britischen Regierungschef Gordon Brown jedoch sicher sein. Beobachter sind auch der Meinung, dass auch Angela Merkel und Nicolas Sarkozy seiner Kandidatur geneigt sind. Was jedoch bleibt, ist die tiefe Feindschaft, den die Europ&auml;ische Linke gegen&uuml;ber dem ehemaligen Premier hegt.</p>
<p><em>&quot;Immer und immer wieder bringen sie dieselben Gr&uuml;nde vor&quot;</em>, berichtet <em>The Independent. </em><em>&quot;der Atlantismus, der Fehler, den Euro nicht einzuf&uuml;hren, die von der &Ouml;ffentlichkeit als Achtung der euroskeptischen Meinungen der Sensationspresse wahrgenommenen Haltungen, der freie und liberale Wirtschaftsmarkt, das freie Handelsprogramm, und allen voran der Irak&quot;</em>. Der ehemaliger EU-Minister Denis Macshane weist jedoch darauf hin, dass <em>&quot;alle gro&szlig;en Europ&auml;er, von Churchill bis de Gaulle&quot; </em>alle ihre Fehler, aber auch <em>&quot;eine Vision, sowie die Bedeutung der Kommunikation begriffen hatten. Und auch die erbittertsten Feinde Tonys k&ouml;nnen ihm das nicht in Abrede stellen.&quot;</em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:57:55 +0100</pubDate><guid>103071</guid></item>
<item><title>Automobilindustrie | Elektroauto in Kurzschlussgefahr (Handelsblatt, Düsseldorf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/98751-elektroauto-kurzschlussgefahr</link><description><![CDATA[Die heilige Messe gehorcht nicht nur den Gesetzen von PS und Drehzahl. Dieses Jahr feiert die Frankfurter Internationale Automobil-Ausstellung ein neues Zeitalter: das der Elektromobilität. Doch der großen Geschäftsidee Elektroauto könnte der Saft ausgehen, warnt das Handelsblatt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Sep 2009 17:15:14 +0100</pubDate><guid>98751</guid></item>
<item><title>Nahost-Europa | Hamas im Flüsterton</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/96711-hamas-im-fluesterton</link><description><![CDATA[<p>Trotz des 2006 getroffenen Beschlusses, jeglichen diplomatischen Kontakt abzubrechen, unterh&auml;lt die EU Diskussionen mit der Hamas, <a href="http://euobserver.com/9/28660?print=1">berichtet</a> <em>euobserver.com</em>. <em>&quot;Wir begegnen vielen Verantwortlichen, aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, England, Luxemburg. Wenn sie uns zuh&ouml;ren und wir zwei Stunden mit ihnen verbringen, verstehen sie das echte Bild der Hamas&quot;</em>, erkl&auml;rte der Info-Website Ghazi Hamad, der Sprecher der pal&auml;stinensischen Bewegung, die seit 2003 auf der <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:023:0025:0029:DE:PDF">Liste der Terrororganisationen der Europ&auml;ischen Union</a> steht. Ihm zufolge ist die europ&auml;ische Vermittlung, insbesondere aus Deutschland, n&uuml;tzlich bei den Diskussionen &uuml;ber den Austausch von Gefangenen mit Israel.<em> &quot;Die EU ist bereit, ihr diplomatisches Embargo aufzuheben, wenn die Hamas Israel das Existenzrecht zuerkennt und auf Gewalt verzichtet&quot;</em>, erinnert <em>euobserver.com</em>.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Sep 2009 12:54:01 +0100</pubDate><guid>96711</guid></item>
<item><title>Nahost | Syrien, ein guter europäischer Nachbar (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/85781-syrien-ein-guter-europaeischer-nachbar</link><description><![CDATA[Die Aufrufe, Syrien in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU einzubinden, gehören zu einer breiten westlichen Strategie, um das vormals isolierte baathistische Regime vom Iran wegzulocken und die Zusammenarbeit mit dem Westen im Irak und im Libanon fortzusetzen. Chris Philips vom Guardian fragt sich, ob wir wieder dabei zusehen, wie Menschenrechte und Demokratie für politische Zweckdienlichkeit geopfert werden. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2009 17:02:38 +0100</pubDate><guid>85781</guid></item>
<item><title>Polen | US-Rakentenabwehr startet ohne Tschechen und Polen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/86021-us-rakentenabwehr-startet-ohne-tschechen-und-polen</link><description><![CDATA[<p>Es ist so gut wie sicher, dass die Vereinigten Staaten ihre Pl&auml;ne, Teile eines Raketen-Abwehr-Systems in Polen und der Tschechischen Republik zu bauen, &uuml;ber Bord geworfen haben, <a href="http://wiadomosci.gazeta.pl/Wiadomosci/1,80273,6969440,Polska_bez_tarczy.html"><em>berichtet</em></a> die Warschauer Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em>. Den Erkl&auml;rungen des Vorsitzenden der<em> <a href="http://www.missiledefenseadvocacy.org/">Missile Defense Advocacy Alliance</a> </em>in Washington, Riki Ellison, zufolge, schaut sich das Wei&szlig;e Haus gerade nach anderen M&ouml;glichkeiten um. Auf einer Konferenz, die k&uuml;rzlich zum Raketen-Abwehr-System stattgefunden hat, erw&auml;hnten die US-amerikanischen Gener&auml;le weder Polen, noch die Tschechische Republik auch nur ein einziges Mal. Zur Raketenabwehr plant die Obama-Regierung vielmehr den Einsatz von Raketenwerfern auf Kriegsschiffen und Milit&auml;rbasen in Israel, der T&uuml;rkei und eventuell in einem der Balkanl&auml;nder. Obwohl die strategische Lagebesprechung des Raketenabwehrprojektes, welches unter dem neuen Pr&auml;sidenten in Gang gesetzt wurde, noch lange nicht beendet ist, sind die Experten davon &uuml;berzeugt, dass Polen und die Tschechische Republik nur noch wenige Chancen haben. Auch sind es die Einw&auml;nde der Russen gegen&uuml;ber dem Projekt, die Washington so empfindlich haben werden lassen. Andere weisen auf die hohen Kosten hin. Und viele Berater Obamas glauben nicht, dass ein Raketen-Abwehr-System wirklich effektiv sein k&ouml;nnte. F&uuml;r sie ist dies das gr&ouml;&szlig;te Hindernis, an dem das Projekt scheitern k&ouml;nnte.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:26:48 +0100</pubDate><guid>86021</guid></item>
<item><title>EU-Israel | Antisemitische Schweden? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/83301-antisemitische-schweden</link><description><![CDATA[Der Besuch des israelischen Ministerpräsidenten in Europa am 25. August könnte unter keinem schlechteren Stern stehen: Schweden, das Land mit dem derzeitigen EU-Vorsitz, ist in eine diplomatische Krise mit Israel verstrickt, seitdem letzte Woche ein Artikel in der Tageszeitung Stockholm Aftonbladet veröffentlicht wurde, in welchem israelische Soldaten beschuldigt werden, 1992 mehrere Palästinenser getötet zu haben, um ihre Organe zu entnehmen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Aug 2009 19:15:35 +0100</pubDate><guid>83301</guid></item>
<item><title>Mittlerer Osten | Das Ostversprechen der Türkei (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/79761-das-ostversprechen-der-tuerkei</link><description><![CDATA[Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine &quot;Mittelost-Union&quot; nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 19 Aug 2009 15:02:34 +0100</pubDate><guid>79761</guid></item>
<item><title>Israel | EU soll Schadenersatz für Anschläge der Hamas zahlen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/74781-eu-soll-schadenersatz-fuer-anschlaege-der-hamas-zahlen</link><description><![CDATA[<p>Ein Einwohner von Sderot mit doppelter franz&ouml;sischer Staatsb&uuml;rgerschaft hat einen Rechtsstreit begonnen, damit die EU die Verst&auml;rkung seines Wohnhauses zahle und f&uuml;r Verluste aufkomme, die bei Anschl&auml;gen der Hamas entstanden sind, <a href="http://euobserver.com/9/28536">berichtet euobserver.com</a>. Eyal Katorza verlor seinen Beruf, und der Laden seiner Mutter musste schlie&szlig;en, weil Raketen das Gebiet durchschnittlich drei bis vier Mal t&auml;glich beschossen. Er klagt auch wegen &quot;<em>psychologischer Sch&auml;den&quot;</em>. Katorzas Anw&auml;lten zufolge ist die EU dazu verpflichtet, ihre B&uuml;rger nach EU-Vertrag zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>Die achtseitige <a href="http://euobserver.com/24/28538">Rechtsklage</a>, der dem euobserver.com vorliegt, ruft dar&uuml;ber hinaus die 300.000 in Israel lebenden EU-B&uuml;rger dazu auf, sich der Bitte anzuschlie&szlig;en. Das Schriftst&uuml;ck bezichtigt die EU des Weiteren zugelassen zu haben, dass Hilfe f&uuml;r die besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete <em>&quot;in die H&auml;nde von Personen und Organisationen geriet, die in Wirklichkeit im Terrorismus aktiv sind und diesen finanzieren&quot;</em>. Die 408 Millionen Dollar EU-Hilfe f&uuml;r die pal&auml;stinensischen Gebiete wird seit langem von j&uuml;dischen Rechtsgruppen kritisiert. Die EU beteuert aber, dass der Gro&szlig;teil des Geldes &uuml;ber einen Finanzmechanismus gezahlt wurde, der extra entwickelt wurde um sicher zu gehen, dass die Geldmittel ausschlie&szlig;lich f&uuml;r humanit&auml;re Zwecke verwendet werden. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Aug 2009 14:59:19 +0100</pubDate><guid>74781</guid></item>
<item><title>Kooperation | Flaute für die Mittelmeerunion (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/52961-flaute-fuer-die-mittelmeerunion</link><description><![CDATA[Der am 13. Juli 2008 von Nicolas Sarkozy gegründeten Mittelmeerunion fehlt es nach wie vor an konkreten Zielen. Nach Meinung des spanischen Politologen Ignacio Sotelo ist sie Opfer der divergierenden Interessen ihrer Begründer und des Nahostkonflikts. Eine Analyse. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:34:03 +0100</pubDate><guid>52961</guid></item>
<item><title>Nahost | Italien gibt das Tempo beim Israel-Plan vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/32491-italien-gibt-das-tempo-beim-israel-plan-vor</link><description><![CDATA[<p>Benjamin Netanjahus Sieg bei der letzten israelischen Wahl hat den Friedensprozess wom&ouml;glich wieder zum Erstarren gebracht. Die Gefahr eines pl&ouml;tzlichen Durchbruchs in der Beziehung zwischen Israel und der EU ist nach dem j&uuml;ngsten Vorschlag zur Gr&uuml;ndung eines entmilitarisierten pal&auml;stinensischen Staats ebenfalls sehr gering. Der <a href="http://www.corriere.it/"><em>Corriere della Sera</em></a> reflektiert jedoch &uuml;ber eine Erkl&auml;rung des italienischen Au&szlig;enministers Franco Frattini, der k&uuml;rzlich meinte, Europa m&uuml;sse zur Sicherheit vor Ort beitragen. </p>
<p>Die Zeitung h&auml;lt seine Anregung, eine internationale Friedenstruppe f&uuml;r Pal&auml;stina zu bilden, f&uuml;r durchaus interessant. Seiner Argumentation zufolge lie&szlig;e eine pal&auml;stinensische Struktur ohne bewaffnete Truppen, wie Netanjahu sie erw&auml;gt, eine Sicherheitsl&uuml;cke offen, die vom Ausland geschlossen werden m&uuml;sste. Doch <em>&quot;weder die Vereinigten Staaten k&ouml;nnten dies &uuml;bernehmen, wegen der offensichtlichen Terrorismusbedenken, noch Gro&szlig;britannien, wegen der kolonialistischen Altlasten in dieser Region&quot;</em>, ist im <em>Corriere</em> zu lesen. Die wahrscheinlichste L&ouml;sung w&auml;re wohl eine gemeinsame Truppe aus italienischen, spanischen und franz&ouml;sischen Kontingenten, zu deren Aufgaben das &Uuml;berwachen eventueller Friedensabkommen, aktive Grenzpatrouillen und geregelte polizeiliche Pflichten geh&ouml;ren k&ouml;nnten. Etwa wie die UNIFIL-Mission im s&uuml;dlichen Libanon, so die Zeitung, doch Italien w&uuml;rde das Tempo angeben.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Jun 2009 16:05:24 +0100</pubDate><guid>32491</guid></item>
<item><title>Nahost | Israel und Palästina - eine Eurovision (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3921-israel-und-palaestina-eine-eurovision</link><description><![CDATA[Israel nimmt schon seit langem am Eurovision Song Contest und an den europäischen Fußballmeisterschaften teil. Wie wäre es denn dann mit einem Beitritt zur EU? Eher unwahrscheinlich, meint Sarfraz Manzoor, aber mit spannenden Aussichten für den Frieden in diesem Gebiet. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 May 2009 19:33:29 +0100</pubDate><guid>3921</guid></item>
</channel></rss>
