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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Landwirtschaft]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Rumänien | Bio fällt auf fruchtbaren Boden (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887741-bio-faellt-auf-fruchtbaren-boden</link><description><![CDATA[Verführerisch günstiges Ackerland lässt sie nicht lange zögern: In Rumänien bauen sich immer mehr Europäer ihre eigenen Landwirtschaftsbetrieb auf und tragen zur Modernisierung der Lokalkultur bei, insbesondere im Bio-Bereich. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:26:58 +0100</pubDate><guid>1887741</guid></item>
<item><title>Umwelt | EU zu lax im Umgang mit Pestiziden?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1742772-eu-zu-lax-im-umgang-mit-pestiziden</link><description><![CDATA[<p>Die  europ&auml;ischen Zulassungskriterien f&uuml;r Pestizide sind zu lax: So lautet die  Schlussfolgerung eines <a href="http://www.mdrgf.org/news/news030412_resoumission.html" target="_self">Berichts</a>, der am 3. April von zwei  Nichtregierungsorganisationen ver&ouml;ffentlicht wurde, berichtet<a href="http://www.lemonde.fr/planete/article/2012/04/03/pesticides-les-autorisations-laxistes-de-l-europe_1679594_3244.html?xtmc=pesticides&amp;xtcr=1" target="_self"> <em>Le Monde</em></a>.</p>
<p>Nach  Angaben des Pestizid-Aktions-Netzwerks Europa <a href="http://www.pan-europe.info/" target="_self">(PAN Europa)</a> und von  <a href="http://www.mdrgf.org/" target="_self">G&eacute;n&eacute;rations Futures</a> h&auml;tten die Europ&auml;ische Union und EU-Mitgliedsstaaten  rund 50 Molek&uuml;le (10 Pestizide) zugelassen, die vermutlich dem Menschen  und der Umwelt schaden. Die Substanzen wurden dank einer  <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:333:0011:0014:DE:PDF" target="_self">Ausnahmeregelung</a> (&bdquo;Wiedervorlage&ldquo;) zugelassen, die es erm&ouml;glicht, die  <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31991L0414:de:HTML" target="_self">EU-Richtlinie von 1991</a> &uuml;ber die Bedingungen des Inverkehrbringens von  Pflanzenschutzmitteln innerhalb der Europ&auml;ischen Union zu umgehen.</p>
<p>&bdquo;Wie so oft bei EU-Vorschriften, ist die Sache etwas kompliziert&ldquo;, schreibt <em>Le Monde</em> und f&uuml;hrt aus:</p>
<blockquote><p>Die  Industrie, erkl&auml;rt im Gro&szlig;en und Ganzen die EU-Kommission, hatte in der  Tat die M&ouml;glichkeit, freiwillig eine Substanz w&auml;hrend des  Evaluierungs-Verfahrens vom Markt zu nehmen, um so von einer Gnadenfrist  bis Ende 2011 zu profitieren, bevor das Molek&uuml;l definitiv vom Markt  zur&uuml;ckgezogen werden sollte... Zeit f&uuml;r die Unternehmen, ein  Mini-Dossier zur &bdquo;Wiedervorlage&ldquo; einzureichen [weniger restriktiv  hinsichtlich der Toxizit&auml;t des Produkts]. Diese beschleunigte Prozedur,  betont hingegen Br&uuml;ssel, sei aber nur m&ouml;glich, &bdquo;wenn es keinen klaren  Hinweis auf sch&auml;dliche Wirkungen bei der ersten Evaluation seitens des  Bericht erstattenden Mitgliedsstaats&ldquo; gab. Die  Nichtregierungsorganisationen sehen das ganz anders.Der Pr&auml;sident von  G&eacute;n&eacute;rations Futures Fran&ccedil;ois Veillerette sieht im Zulassungsverfahren  ein &bdquo;Geschenk&ldquo; an die Industrie und spricht von einer  &bdquo;Billig-Zertifizierung&ldquo;. Die Organisationen berichten, dass bei 87  Molek&uuml;len der Weg &uuml;ber diese Abk&uuml;rzung genommen wurde. 64 h&auml;tten dabei  bereits eine endg&uuml;ltige Zulassung bekommen.</p>
<p>F&uuml;r  die Pestizid-Gegner ist das &bdquo;Geschenk&ldquo; die Folge einer Absprache mit  der agrochemischen Industrie, um Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:42:29 +0100</pubDate><guid>1742772</guid></item>
<item><title>Landwirtschaft | EU-Marokko-Ablommen ein Schlag für Spanien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1522101-eu-marokko-ablommen-ein-schlag-fuer-spanien</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die spanischen Landwirte missbilligen das Handelsabkommen zwischen der EU und Marokko&rdquo;, <a target="_self" href="http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/02/16/andalucia/1329393768_771503.html">berichtet die Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Das <a target="_self" href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/content/20120210STO37768/html/EU-Marokko-Abkommen">Abkommen</a> &uuml;ber den Abbau von Handelshemmnissen, das vom EU-Parlament am 16.&nbsp;Februar verabschiedet wurde, soll den Import marokkanischer Produkte, insbesondere Tomaten, in die EU f&ouml;rdern. Der Vertrag zur &ldquo;Unterst&uuml;tzung der demokratischen Reformen in Nordafrika&rdquo; ist ein harter Schlag f&uuml;r die spanische Landwirtschaft, die in die ganze EU exportiert. Die Vereinbarung, <a target="_self" href="http://blogs.elpais.com/trigo-limpio/2012/02/marruecos-un-acuerdo-contra-el-sector-agrario.html">so der auf den Agrarsektor spezialisierte Journalist Vidal Mate</a>,</p>
<blockquote><p>erleichtert die Importe und interessiert die n&ouml;rdlichen Verbraucherl&auml;nder, weil sie das Angebot erh&ouml;hen und somit die Preise dr&uuml;cken. Spanien erleidet dadurch einen betr&auml;chtlichen Schaden.</p>
</blockquote>
<p>Der Journalist kritisiert die Einstellung der EU, die erst am 14. Dezember 2011 die Verl&auml;ngerung eines Fischereiabkommen mit Marokko <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1293501-eu-abkommen-mit-marokko-scheitert-sahara">verweigerte</a>, weil es nicht die Interessen der Bev&ouml;lkerung der Westsahara wahrt. Madrid war &uuml;ber diese Entscheidung w&uuml;tend:</p>
<blockquote><p>Abgesehen von den Sorgen um die Menschenrechte und den Problemen der Sahara, waren allein politische Gr&uuml;nde ausschlaggebend und haben zur Unterst&uuml;tzung Marokkos als Tor zu Nordafrika und Schutzschild Europas gef&uuml;hrt. [...] Die wirtschaftlichen Interessen der n&ouml;rdlich der Pyren&auml;en liegenden L&auml;nder haben gesiegt.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:06:15 +0100</pubDate><guid>1522101</guid></item>
<item><title>Fischerei | EU-Abkommen mit Marokko scheitert an Sahara</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1293501-eu-abkommen-mit-marokko-scheitert-sahara</link><description><![CDATA[<p>&quot;Europ&auml;isches Parlament blockiert das Fischereiabkommen mit Marokko mit einem Veto&quot;, <a href="http://internacional.elpais.com/internacional/2011/12/14/actualidad/1323896976_988778.html" target="_self"><em>titelt</em></a> <em>El Pa&iacute;s</em> und nennt den Grund daf&uuml;r: Die &quot;Westsahara&quot;. Am 14. Dezember <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20111213IPR34070/html/Extension-of-EU-Morocco-fisheries-agreement-rejected-call-for-a-better-deal" target="_self"><em>lehnten die EU-Abgeordneten</em></a> die Verl&auml;ngerung des partnerschaftlichen <a href="http://ec.europa.eu/fisheries/cfp/international/agreements/morocco/index_de.htm" target="_self"><em>Fischereiabkommens</em></a> zwischen der EU und Marokko ab, das im Februar 2012 ausl&auml;uft. Wie im <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2011-0394+0+DOC+XML+V0//DE" target="_self"><em>Abkommen</em></a> festgelegt erh&auml;lt Rabat daf&uuml;r, dass es 119 europ&auml;ische (davon 100 spanische) Schiffen in marokkanischen Gew&auml;ssern fischen l&auml;sst, eine j&auml;hrliche Finanzhilfe von 36,1 Millionen Euro.</p>
<p>Die Europ&auml;ische Kommission, die das Abkommen verl&auml;ngern wollte, muss nun einen neuen Vorschlag ausarbeiten. Wie die Tageszeitung erkl&auml;rt, haben &quot;Westsahara und Umweltschutz&quot; das Abkommen &quot;zu Fall gebracht&quot; und Stra&szlig;burg deutlich gemacht, wie hoch die Zweifel daran sind, &quot;dass die Rechte der sahrauischen Bev&ouml;lkerung geachtet werden&quot;. Als Entscheidungsgrundlage diente den Parlamentariern der Bericht des EU-Abgeordneten Carl Haglund, der die Frage aufwarf, ob ein Abkommen &uuml;ber den Fischfang vor der K&uuml;ste der Westsahara &uuml;berhaupt legal sei. Schlie&szlig;lich handelt es sich zum einen um ein von Marokko besetztes Gebiet (was die EU nicht anerkennt), zum anderen stellt sich die Frage, inwiefern die sahrauische Bev&ouml;lkerung wirklich davon profitiert. Dar&uuml;ber hinaus prangert der finnische EU-Abgeordnete (Europ&auml;ische Liberale) die 'exzessive Ausbeutung der Fischbest&auml;nde' und die 'nur geringe Rentabilit&auml;t' an.</p>
<p><em>El Pa&iacute;s</em> weist darauf hin, dass die Entscheidung &quot;dem Urteil der Europ&auml;ischen Kommission und der Mitgliedsstaaten widerspricht&quot; und bei der spanischen Regierung auf Widerstand stie&szlig;. Unterdessen rief Marokko s&auml;mtliche Schiffe aus der Europ&auml;ischen Union dazu auf, seine Hoheitsgew&auml;sser (inklusive Westsahara-K&uuml;ste) unverz&uuml;glich zu verlassen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:53:49 +0100</pubDate><guid>1293501</guid></item>
<item><title>GAP | Der Kreuzzug von Kommissar Cioloş</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1053361-der-kreuzzug-von-kommissar-ciolos</link><description><![CDATA[<p>Dacian Cioloş, EU-Kommissar f&uuml;r Landwirtschaft und l&auml;ndliche Entwicklung, stellte am 12. Oktober in Br&uuml;ssel die neue Reform der <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1181&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en"><em>Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) </em></a>vor. &quot;F&uuml;r den Zeitraum von 2014 bis 2020 bekommen Rum&auml;nien und seine Nachbarn im Osten mehr Geld. Auf Kosten der L&auml;nder im Westen [Europas] erhalten diese L&auml;nder mit der neuen Reform 30 Prozent mehr Subventionen&quot;, berichtet <a target="_self" href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Reforma_agricola_a_UE_aduce_mai_multi_bani_Romaniei_0_571143559.html"><em>Adevărul</em></a>.</p>
<p>Zu den wichtigsten Ver&auml;nderungen des GAP-Budgets [55 Milliarden Euro pro Jahr, d. h. 40 Prozent des EU-Haushalts] geh&ouml;ren: Vereinfachte individuelle Beitr&auml;ge, Niederlassungsbeihilfen f&uuml;r junge Landwirte und Abbau der Auflagen. Der gesamte Landwirtschaftsbetrieb soll flexibler gestaltet werden und sich mehr dem Markt anpassen. Dar&uuml;ber hinaus &quot;wird eine H&ouml;chstgrenze der Subventionen f&uuml;r Gro&szlig;bauern eingef&uuml;hrt und die Hilfen in Abh&auml;ngigkeit der Gr&ouml;&szlig;e der wirklich genutzten landwirtschaftlichen Fl&auml;che berechnet (nicht wie bisher nach Gesamtfl&auml;che oder Produktionskapazit&auml;t). F&uuml;r Innovation und Forschung wird es doppelt so viel Geld geben. Und 30 Prozent der EU-Direkthilfen werden nur in Verbindung mit Umweltschutzma&szlig;nahmen vergeben&quot;, berichtet die rum&auml;nische Tageszeitung.</p>
<p>W&auml;hrend Rum&auml;nien (das mit 32 Prozent die meisten Landwirtschaftsbetriebe der EU z&auml;hlt) diese Reform sehr begr&uuml;&szlig;t, m&uuml;ssen sich die britischen und spanischen Gro&szlig;grundbesitzer ernsthaft Sorgen machen: &quot;Die EU wird die Subventionen f&uuml;r 'Sofa-Bauern' drosseln&quot;, titelt <a target="_self" href="http://www.publico.es/dinero/401247/la-ue-limitara-las-ayudasa-los-agricultores-de-sofa"><em>P&uacute;blico</em></a>. Die Kommission f&uuml;hrt &quot;einen ganz speziellen Kreuzzug, um die Landwirtschaftssubventionen zu revolutionieren&quot;, meint die Tageszeitung aus Madrid. F&uuml;r sie ist die geplante Kontrolle der Subventionen f&uuml;r Gro&szlig;bauern und diejenigen Landwirte, die nicht haupts&auml;chlich landwirtschaftlich arbeiten, die gr&ouml;&szlig;te Neuerung: &quot;Auf Gro&szlig;grundbesitzer wird das direkte Auswirkungen haben, von denen unter anderem die britische K&ouml;nigin oder [Prinz] Albert von Monaco, aber auch die spanische Herzogin von Alba betroffen sein werden.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:47:17 +0100</pubDate><guid>1053361</guid></item>
<item><title>Italien | Kein Grana Padano ohne die Inder (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/932871-kein-grana-padano-ohne-die-inder</link><description><![CDATA[Manche Erzeugnisse der weltweit berühmten italienischen Lebensmittelindustrie werden von indischen Arbeitern in Italiens Landwirtschaftsprovinzen am Leben erhalten. Und da regt sich nicht einmal die immigrantenhetzerische Lega Nord auf. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:53:26 +0100</pubDate><guid>932871</guid></item>
<item><title>Umwelt | Die schmutzige Seite der „sauberen" Energie (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/868221-die-schmutzige-seite-der-sauberen-energie</link><description><![CDATA[Die unter der Krise leidenden italienischen Bauern steigen massiv auf den profitableren intensiven Maisanbau zur Biogasproduktion um. Nur werden sie so nunmehr zum Spielball von Spekulanten und schaden der biologischen Vielfalt, kritisiert ein Mitbegründer der Slow-Food-Bewegung. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:52:38 +0100</pubDate><guid>868221</guid></item>
<item><title>Polen | Falsches Bio, echtes Gold (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/843641-falsches-bio-echtes-gold</link><description><![CDATA[In Sachen Betrug hat so jedes EU-Land seine Spezialität: Die Griechen haben Olivenbäume aus Plastik erfunden und die Italiener die virtuellen Orangen. In Polen sind falsche Bio-Bauernhöfe in Mode. Nur: Sie sind völlig legal, wir Polityka berichet. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 16:32:05 +0100</pubDate><guid>843641</guid></item>
<item><title>Polen | Kein Eldorado an der Weichsel (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/825151-kein-eldorado-der-weichsel</link><description><![CDATA[Seit den Neunzigerjahren haben sich Hunderte von Landwirten aus ganz Europa und insbesondere aus den Niederlanden in Polen niedergelassen, weil dort Ackerland so günstig war. Doch nun will Warschau kleine lokale Betriebe fördern, was die ausländischen Landwirte benachteiligt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:17:37 +0100</pubDate><guid>825151</guid></item>
<item><title>Irland | Aufstand der Torfstecher (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/735111-aufstand-der-torfstecher</link><description><![CDATA[Eine Brüsseler Umweltrichtlinie zum Schutz der Moorgebiete hat irische Landwirte auf den Plan gerufen. Gegen Umweltschützer und die Regierung verteidigen sie ihr traditionelles Recht zum Torfstechen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Jun 2011 15:50:10 +0100</pubDate><guid>735111</guid></item>
<item><title>EHEC | Peanuts für die Bauern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/700411-peanuts-fuer-die-bauern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;In Europa z&auml;hlt Spanien kaum&ldquo;, <a href="http://www.larazon.es/noticia/1957-calderilla-para-el-pepino" target="_self">titelt die Tageszeitung <em>La Raz&oacute;n</em></a> mit der Wortspielerei &bdquo;importar un pepino&ldquo;, was auch &bdquo;eine Gurke importieren&ldquo; bedeutet. Genau das machte der UPyD-Abgeordnete (Union Fortschritt und Demokratie), Francisco de Sousa, als er im EU-Parlament seine Rede mit einer Gurke in der Hand hielt; Grund genug f&uuml;r die Zeitung, sein Bild auf die Titelseite zu heben. Allerdings ist Madrid nicht zum Lachen zumute, obwohl die Europ&auml;ische Kommission den Landwirten 150 Millionen Euro zusicherte. Die spanischen Bauern leiden an den Folgen des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/686321-landwirtschaft-opfer-der-killer-gurken" target="_self">Erstverdachts</a> gegen spanische Gurken, der zu Beginn der EHEC-Epidemie in Deutschland vorgebracht wurde. Wenn man die durch die Krise ausgel&ouml;sten Verluste von w&ouml;chentlich rund 200 Millionen Euro ber&uuml;cksichtigt, so ist die von der Kommission bewilligte Summe nur &bdquo;ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein&ldquo;, urteilt <a href="http://www.larazon.es/noticia/4105-calderilla-europea-para-salvar-el-pepino" target="_self"><em>La Raz&oacute;n</em></a>. Dar&uuml;ber hinaus berichtet die Tageszeitung, dass Br&uuml;ssel Deutschland &bdquo;gestern f&uuml;r seine Panikmache und Unf&auml;higkeit kritisierte. Es k&ouml;nne sich nicht einfach so aus der Aff&auml;re ziehen.&ldquo;</p>
<p>W&auml;hrend es der spanischen Gurke schlecht geht, schl&auml;gt ihre rum&auml;nische Schwester Profit aus der Krise: &bdquo;Selbst E.coli hat sie bezwungen und macht ganz Europa unsicher&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/eveniment/castraveciorul-romanesc-a-invins-e-coli-si-circula-liber-prin-europa-227683.html" target="_self">berichtet die Tageszeitung <em>Rom&acirc;nia libera</em></a>: da die in der EU &uuml;bliche, ziemlich gro&szlig;e Gurke vom Typ &bdquo;Farbio&ldquo; nunmehr verschm&auml;ht wird, wird die kleine rum&auml;nische Gurke zum Kassenschlager.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 12:33:24 +0100</pubDate><guid>700411</guid></item>
<item><title>Polen |  Zuckermarktreform, die bittere Pille</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/513581-zuckermarktreform-die-bittere-pille</link><description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://gospodarka.gazeta.pl/gospodarka/1,33181,9151083,_DGP___Unijny_kryzys_cukrowy.html">Die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em> macht</a> mit der &bdquo;EU-Zuckerkrise&ldquo; auf. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Preise um 30 bis 40 Prozent gestiegen, und zwar aufgrund von EU-bestimmten Produktionsquoten, Naturkatastrophen auf internationaler Ebene und schlechteren Ernten, so die Wirtschaftszeitung. Die 2006 eingef&uuml;hrte <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/agriculture/capreform/sugar/index_de.htm">EU-Zuckermarktreform</a> sah vor, den garantierten Mindestpreis um 36 Prozent zu senken und defizit&auml;re Fabriken zu schlie&szlig;en. Infolgedessen begann die Zuckererzeugung in der EU zu sinken: f&uuml;r 2009/2010 auf 16,25 Millionen Tonnen, im Vergleich zu 17,35 Millionen Tonnen im Vorjahr. Polen produzierte letztes Jahr 1,43 Millionen Tonnen Zucker, darf jedoch mit dem EU-Limit nur 1,405 Millionen Tonnen davon verwenden und muss den Rest au&szlig;erhalb der EU exportieren. Dabei ist diese Quote noch nicht einmal hoch genug, um die steigende inl&auml;ndische Nachfrage zu decken &ndash; was bedeutet, dass immer mehr Zucker aus Nicht-EU-L&auml;ndern importiert werden muss. Der Rohstoff ist jedoch auch an den internationalen M&auml;rkten knapp, da die Naturkatastrophen schlechtere Ernten verursachten. &bdquo;Eine Erh&ouml;hung der Zuckerpreise ist unvermeidlich&ldquo;, warnt die Tageszeitung und k&uuml;ndigt eine Konkurswelle f&uuml;r B&auml;cker und Zuckerfabriken an, deren Gesch&auml;fte sich der &bdquo;Rentabilit&auml;tsschwelle&ldquo; n&auml;hern.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:38:38 +0100</pubDate><guid>513581</guid></item>
<item><title>Landwirtschaft | GAP: Vom Brachland zum Vorzeige-Acker</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/396851-gap-vom-brachland-zum-vorzeige-acker</link><description><![CDATA[<p>Die Gemeinsame Agrarpolitik soll bis 2020 &bdquo;umweltfreundlicher, fairer, effizienter und wirtschaftlicher&ldquo; werden, versichert EU-Kommissar Dacian Cioloş, der am 18. November seine <a href="http://ec.europa.eu/agriculture/cap-post-2013/communication/index_en.htm" target="_blank">Reformvorschl&auml;ge</a> vorlegte. &bdquo;So lautet jedenfalls der Slogan&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/economie/01012303130-la-pac-vache-a-lait-plus-ecolo" target="_blank">meint dazu <em>Lib&eacute;ration</em></a>. Tatsache ist, dass der Text vor allem eine Berichtigung der Subventionen zugunsten der kleinen Landwirte, der neuen Mitgliedsstaaten und einer gr&uuml;neren Landwirtschaft vorschl&auml;gt und &bdquo;ohne Hemmungen die direkten Subventionen an die Landwirte nach oben hin begrenzen will &ndash; eine von Paris und Berlin abgelehnte Ma&szlig;nahme&ldquo;, wie die franz&ouml;sische Tageszeitung erkl&auml;rt. Das Vorhaben sei also &bdquo;eine ziemlich ehrgeizige Aufforderung, alles neu aufzurollen&ldquo;, um dieser Politik, die rund 40 Prozent des EU-Budgets ausmacht, neue Legitimit&auml;t zu verleihen. Dacian Cioloş vertritt &bdquo;weder die radikale Option mit einer progressiven Einstellung der landwirtschaftlichen Einkommensbeihilfe, um den &ouml;kologischen Aspekten Vorrang zu geben, noch eine Minimalreform, die nur die Disparit&auml;ten korrigieren und eine gerechtere Aufteilung der direkten Subventionen an Staaten und Landwirte garantieren will&ldquo;, <a href="http://www.lemonde.fr/teaser/?url_zop=http://abonnes.lemonde.fr/europe/article/2010/11/18/une-politique-agricole-commune-plus-verte-et-equitable_1441833_3214.html#ens_id=1441966" target="_blank">stellt <em>Le Monde </em>fest</a>. Die neue GAP wird also &bdquo;weder auf dem gleichen Stand wie heute bleiben, wovon die beiden gro&szlig;en Beg&uuml;nstigten Frankreich und Deutschland tr&auml;umen; noch wird sie eine drastische K&uuml;rzung der Beihilfen beinhalten, wie Gro&szlig;britannien fordert&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/journal20101119/lec1_une/020942500095.htm" target="_blank">folgert <em>Les Echos</em>.</a></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Nov 2010 15:36:26 +0100</pubDate><guid>396851</guid></item>
<item><title>EU-Haushalt | Wohin steuert die GAP? (Svenska Dagbladet, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/395131-wohin-steuert-die-gap</link><description><![CDATA[Am 18. November veröffentlicht die EU-Kommission ein Positionspapier zur Gemeinsamen Agrarpolitik. Hauptanliegen: eine Umverteilung der Staatsausgaben und Hilfen an die landwirtschaftlichen Betriebe. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 18 Nov 2010 12:46:48 +0100</pubDate><guid>395131</guid></item>
<item><title>Fischfang | Schweden und Dänen im Kabeljau-Krieg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/388601-schweden-und-daenen-im-kabeljau-krieg</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Hier f&uuml;hrt Schweden Krieg gegen die d&auml;nische Piraten-Fischerei.&ldquo; Die <a href="http://www.gp.se/" target="_blank"><em>G&ouml;teborgs-Posten</em></a> wirft den d&auml;nischen Fischkuttern in einem langen Bericht vor, gegen das Fischfangverbot in bestimmten Gebieten der Nordsee zu versto&szlig;en. Der entsprechende Text wurde 2009 von der EU verabschiedet, um den vom Aussterben bedrohten Kabeljau zu sch&uuml;tzen. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass seit Einf&uuml;hrung des Verbots 70 &bdquo;Piratenschiffe&ldquo; von der schwedischen K&uuml;stenwache in deren Hoheitsgew&auml;ssern geortet und 16 von ihnen den Beh&ouml;rden gemeldet wurden. &bdquo;Wir fischen nicht in verbotenen Gew&auml;ssern&ldquo;, antwortet der Sprecher der d&auml;nischen Fischer. &bdquo;Wir wollen den Kabeljau genauso wie alle anderen sch&uuml;tzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 15 Nov 2010 12:03:09 +0100</pubDate><guid>388601</guid></item>
<item><title>Nahrungsmittel | Panik im Mehlsack</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/309921-panik-im-mehlsack</link><description><![CDATA[<p>Eine Hitzewelle in Europa, sintflutartige Regenf&auml;lle sowie Br&auml;nde, vorwiegend in Russland, sind f&uuml;r eine Panik auf dem internationalen Getreide- bzw. M&uuml;hlenmarkt verantwortlich, so <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,8220035,Panika_chlebowa__Powod__susze__ulewy_i_pozary.html">berichtet die </a><em><a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,8220035,Panika_chlebowa__Powod__susze__ulewy_i_pozary.html">Gazeta Wyborcza</a> </em>auf ihrer Titelseite und warnt dabei vor den unvermeidbaren Erh&ouml;hungen der Lebensmittelpreise. &quot;Die Preise f&uuml;r Getreide und Mehl steigen jeden Tag h&ouml;her an. Buchst&auml;blich. Der Tonnenpreis f&uuml;r Weizen steigt an der Pariser B&ouml;rse t&auml;glich um sechs Euro, von 110 Euro vor einem Monat auf 210 Euro gestern&quot;, berichtet die Tageszeitung. Die Weizenpreise seien im letzten Monat um 60 Prozent gestiegen, der steilste Preisanstieg seit 1959, <a target="_blank" href="http://wiadomosci.dziennik.pl/swiat/artykuly/298136,spekulanci-napedzaja-ceny-zywnosci.html">stellt auch die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em> </a>fest. Die Situation wurde durch den Beschluss der russischen Regierung vom Donnerstag, einen Stopp der <a target="_blank" href="http://bi.gazeta.pl/im/4/8219/m8219754.gif">Getreideexporte</a> zu verh&auml;ngen, noch verschlimmert, &quot;was bedeutet, dass die arabischen L&auml;nder &ndash; die weltweit am meisten Getreide importieren &ndash; es nun aus der EU oder aus den USA beziehen m&uuml;ssen&quot;, f&uuml;gt die Warschauer Tageszeitung hinzu.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:24:19 +0100</pubDate><guid>309921</guid></item>
<item><title>Rumänien | Bananenrepublik im wahrsten Sinne</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/298131-bananenrepublik-im-wahrsten-sinne</link><description><![CDATA[<p>&quot;Bananenrepublik Rum&auml;nien&quot;, <a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/exclusiv-rl/dosar/cum-a-ajuns-romania-tara-bananiera-la-propriu-194288.html">scherzt </a><em><a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/exclusiv-rl/dosar/cum-a-ajuns-romania-tara-bananiera-la-propriu-194288.html">Rom&acirc;nia libera</a>.</em> Im ersten Quartal dieses Jahres hat das Land mehr Bananen (mehr als 1000 Tonnen), Zitrusfr&uuml;chte, Mangos, Ananas und Kokosn&uuml;sse denn je exportiert. Grund der &quot;Tropisierung des Lands&quot;, erkl&auml;rt die Tageszeitung, sei der Standort Rum&auml;nien als Umschlagplatz f&uuml;r Tropenfr&uuml;chte aus Produktions- oder auch Importl&auml;ndern. So habe das Land &quot;mehr Bananen aus Ungarn importiert als aus Panama&quot;. Die Produkte werden dann weiter ins Ausland exportiert, haupts&auml;chlich in L&auml;nder der EU.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:14:05 +0100</pubDate><guid>298131</guid></item>
<item><title>Österreich | Der Speck ist weg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/216611-der-speck-ist-weg</link><description><![CDATA[<p>Die neue EU-<a href="http://europa.eu/legislation_summaries/food_safety/veterinary_checks_and_food_hygiene/index_de.htm" target="_blank">Hygiene</a>richtlinie gef&auml;hrdet den &ouml;sterreichischen hausgemachten Speck, <a href="http://derstandard.at//1269045738293/EU-Hygienerichtlinie-Bauernspeck-bekommt-in-Bruessel-sein-Fett-weg" target="_blank">meldet der <em>Standard</em></a>. Da sie dieselben Forderungen an b&auml;uerliche Direktvertreiber und industrielle Schlachth&ouml;fe stelle, mache sie den kleinen Schlachtern das Leben schwer. <em>&quot;Wer Fleisch verkaufen will, und sei es nur von ein paar Ferkeln j&auml;hrlich, muss f&uuml;r den Tierarzt etwa eigene Sanit&auml;rr&auml;ume bereitstellen. Die in den meisten kleinen Betrieben &uuml;bliche Trennung von Schlacht- und Zerleger&auml;umen ist verboten.&quot;</em> Ergebnis: <em>&quot;700 Betriebe h&ouml;rten bereits in den vergangenen Jahren mit der eigenen Schlachtung auf&quot;</em>, berichtet die Wiener Tageszeitung. <em>&quot;Die Hofschlachtungen gingen um 80 Prozent zur&uuml;ck&quot;</em>, zitiert sie einen Biobauern. Bleibt ein Gewinner: <em>&quot;Der &ouml;sterreichischen Fleischindustrie schmecken die neuen Verordnungen freilich besser.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Mar 2010 14:42:01 +0100</pubDate><guid>216611</guid></item>
<item><title>GVO | Barroso stolpert über eine Kartoffel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/202151-barroso-stolpert-ueber-eine-kartoffel</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Was hat denn Jos&eacute; Manuel Barroso gestochen? Man kannte ihn bisher als besseren Strategen.&quot;</em> Mit diesen Worten <a href="http://www.lesoir.be" target="_blank">reagiert <em>Le Soir</em></a> auf die <a target="_blank" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/222&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">Freigabe </a>des Anbaus der Gen-Kartoffel Amflora des deutschen Chemie-Konzerns BASF. Das Thema, stellt die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel fest, spaltet immer noch. <em>&quot;Musste die Kommission wirklich Partei ergreifen, offiziell im Namen der 'verantwortlichen Innovation', auf jeden Fall aber unter Missachtung aller ihrer Prinzipien der letzten zw&ouml;lf Jahre?&quot;</em>, fragt die Br&uuml;sseler Tageszeitung. Sie kritisiert zudem eine zwar <em>&quot;einstimmige&quot;</em> Entscheidung, <em>&quot;aber nach einer schriftlichen Prozedur ohne wirkliche Diskussion der Kommissionsmitglieder&quot;</em>, sowie das Timing: <em>&quot;Die Barroso-Kommission hat noch keine einzige weittragende Entscheidung getroffen. Und das ist nun die erste!&quot;&nbsp;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:20:28 +0100</pubDate><guid>202151</guid></item>
<item><title>Viehzucht | Schweine haben kein Schwein (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/195831-schweine-haben-kein-schwein</link><description><![CDATA[Die Züchter könnten gut darauf verzichten, die Ferkel sowieso: Die grausame, schmerzhafte Kastration der Schweine dient nur dazu, die deutschen Verbraucher bei Laune zu halten. Deshalb sollte sie verboten werden, protestiert der berühmte flämische Lyriker und Schriftsteller Dimitri Verhulst. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:31:39 +0100</pubDate><guid>195831</guid></item>
<item><title>Transgener Anbau | Barrosos Hunger nach GVO (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/190701-barrosos-hunger-nach-gvo</link><description><![CDATA[Schon gleich nach ihrer Einsetzung wirft die neue EU-Kommission die Debatte über die Einführung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) wieder auf. Ein Thema, über das sich die Mitgliedsstaaten, die Lobbys und Brüssel schon lange streiten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:14:02 +0100</pubDate><guid>190701</guid></item>
<item><title>Griechenland | Landwirte gegen Sparpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/176831-landwirte-gegen-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Der Infarkt&quot;</em>, titelt <em>To Ethnos</em>, w&auml;hrend die griechischen Landwirte ihr eigenes und die Nachbarl&auml;nder lahmlegen. <em>&quot;Seit zehn Tagen blockieren zahlreiche Sperren die Stra&szlig;en im Zentrum und im Norden Griechenlands, aber auch die H&auml;fen und Zollstellen</em>&quot;, <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=12197&amp;subid=2&amp;pubid=9652851" target="_blank">stellt die Tageszeitung fest</a>. <em>&quot;Die bulgarische Regierung musste sich bei der EU-Kommission daf&uuml;r einsetzen, dass ein paar Verkehrswege wieder ge&ouml;ffnet wurden, doch die Bewegung der Landwirte hat sich nicht beruhigt.&quot; </em>Ganz im Gegenteil, mehr als 500 von ihnen seien am 25. Januar demonstrierend durch Athen gezogen. <em>&quot;Die Landwirte waren die Hauptbezieher der europ&auml;ischen Hilfsgelder in den 80er Jahren und verlangen heute eine finanzielle Unterst&uuml;tzung&quot;</em> in H&ouml;he von einer Milliarde Euro, erkl&auml;rt <em>To Ethnos</em>. <em>&quot;Doch die Staatskassen sind leer und Br&uuml;ssel &uuml;bt weiterhin Druck auf unser Land aus, um die Wirtschaft zu sanieren. Der Mangel an Grundstoffen macht sich langsam bemerkbar und die Landwirte drohen, das Land bis an den Infarkt zu bringen, aber nichtsdestotrotz hat Giorgos Papandreou best&auml;tigt, dass er nicht nachgeben wird.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:27:32 +0100</pubDate><guid>176831</guid></item>
<item><title>Rumänien | Gesundes neues und teures Jahr</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/162311-gesundes-neues-und-teures-jahr</link><description><![CDATA[<p>Gerade hat das neue Jahr begonnen und schon sind die Preise f&uuml;r eine Vielzahl von Produkten um f&uuml;nf bis zehn Prozent angestiegen, <a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/eveniment/a173722-supapa-scumpirilor-a-fost-deschisa.html">berichtet</a> <em>Rom&acirc;nia Liberă</em> und ver&ouml;ffentlicht eine Liste der am meisten betroffenen Produkte: Treibstoffe, Energie, Brot, Obst, Gem&uuml;se und Zigaretten. Der h&ouml;chste Preisanstieg ist f&uuml;r Fleischprodukte zu verzeichnen: 50 Prozent Preiserh&ouml;hung f&uuml;r Rind- und Schafsfleisch, sowie 20 bis 30 Prozent f&uuml;r Gefl&uuml;gel. Nach Erkl&auml;rungen der Tageszeitung ist der Grund daf&uuml;r vor allem der Subventions-Stopp f&uuml;r Bauern. Die Zusch&uuml;sse wurden &uuml;bereinstimmend mit den Verpflichtungen der Gemeinschaft abgeschafft. Die Zeitung bef&uuml;rchtet auch, dass <em>&quot;der Markt einen solchen Preisanstieg nicht vertragen wird&quot; </em>und die rum&auml;nischen Bauern die Regierung gebeten haben<em> &quot;in Br&uuml;ssel eine Ausnahmeregelung zu erwirken, dank derer weiterhin Subventionen an die Viehz&uuml;chter gezahlt werden k&ouml;nnten&quot;. </em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:32:47 +0100</pubDate><guid>162311</guid></item>
<item><title>Wein | Der Tokajer-Krieg (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/161161-der-tokajer-krieg</link><description><![CDATA[Seit über 40 Jahren kämpft Ungarn darum, dass das Tokajer Weinanbaugebiet gesetzlich geschützte Ursprungsbezeichnung wird. Nach siegreichen Auseinandersetzungen mit der Sowjetunion, Frankreich und Italien, streitet das Land nun mit der kleinen Slowakei, die sich nicht einschüchtern lässt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 17:35:46 +0100</pubDate><guid>161161</guid></item>
<item><title>Fischfang | Kabeljau darf wieder ins Netz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/155671-kabeljau-darf-wieder-ins-netz</link><description><![CDATA[<p>Nach einem 11-j&auml;hrigen Moratorium wurde den Portugiesen das Fischen von Kabeljau&nbsp; &ndash; als Stockfisch ein wichtiger Teil der portugiesischen K&uuml;che &ndash; vor den K&uuml;sten Kanadas wieder erlaubt. In den von der <a target="_blank" href="http://www.nafo.int/"><em>NAFO</em></a> (Northwest Atlantic Fisheries Organization) verwalteten Gew&auml;sser wurde im vergangenen September der Fang von Kabeljau und Rotbarsch wieder zugelassen, erkl&auml;rt P&uacute;blico. Das Blatt f&uuml;gt hinzu, das Gesamtfangvolumen der Union f&uuml;r 2010 auf 3136 Tonnen festgelegt wurde, ein Drittel davon wurde den Portugiesen zugestanden. Die derzeitigen <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/App/TransparencyCouncil/default.aspx?lang=fr&amp;cmsid=1119"><em>Diskussionen</em></a> in Br&uuml;ssel zu den Fangquoten 2010 zielen darauf ab, &Uuml;berfischung zu begrenzen, die 80% aller Arten betreffen.&nbsp; Darum, so <a target="_blank" href="http://rassegna.camera.it/chiosco_new/pagweb/pdf/radDA047.tmp.pdf"><em>meint</em></a> La Stampa, versucht Br&uuml;ssel die Quoten durschnittlich um 25% zu dr&uuml;cken (mit Spitzenwerten bis zu 90% wie beim Katzenhai). Das werde aber, so die Tageszeitung aus Turin, unweigerlich zu Preissteigerungen f&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:14:41 +0100</pubDate><guid>155671</guid></item>
<item><title>Viehzucht | Niederlande im Q-Fieber</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/153111-niederlande-im-q-fieber</link><description><![CDATA[<p>Eine neue Seuche, das durch das Bakterium Coxiella burnetii ausgel&ouml;ste Q-Fieber, ist im Begriff, in den niederl&auml;ndischen Tierbest&auml;nden zu w&uuml;ten: Wie das <a target="_blank" href="http://www.nrc.nl/binnenland/article2433650.ece/Ruiming_geiten_om_nieuwe_uitbraak_Q-koorts_te_voorkomen"><em>NRC Handelsblad </em>berichtet</a>, werden in den kommenden Wochen alle ungeimpften tr&auml;chtigen Ziegen und Schafe geschlachtet, egal ob sie infiziert sind oder nicht. Die Krankheit, die erstmals 2007 im Land auftrat, l&ouml;st bei den kranken Tieren Fehlgeburten aus und ist w&auml;hrend der Geburt f&uuml;r Tiere wie f&uuml;r Menschen h&ouml;chst ansteckend. 2009 sind daran sechs Personen gestorben, erkl&auml;rt die Zeitung. Die geplante Ma&szlig;nahme <em>&quot;wird das Trauma der 10 Millionen geschlachteten Schweine in den Jahren 1997 und 1998 w&auml;hrend der Epidemie der Maul- und Klauenseuche wieder aufleben lassen&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://weblogs.nrc.nl/commentaar/2009/12/09/geiten-in-het-nadeel/">sagt das <em>NRC</em> voraus</a>. Die Zeitung ist der Auffassung, dass man heute eine Massenschlachtung h&auml;tte verhindern k&ouml;nnen, wenn die Regierung schon ab 2007 ad&auml;quate Ma&szlig;nahmen zur Fr&uuml;herkennung und Verhinderung der Ausbreitung ergriffen h&auml;tte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:46:53 +0100</pubDate><guid>153111</guid></item>
<item><title>CO2 | Europas giftige Landwirtschaft (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/142851-europas-giftige-landwirtschaft</link><description><![CDATA[Die erste Kohlenstoff-Gesamtbilanz der Europäischen Union zeigt, dass die durch die Landwirtschaft verursachten Treibhausgase die Aufnahmekapazität der Ökosysteme übersteigen. Ein Tatbestand, der – so Le Figaro – die intensive Landwirtschaft noch weiter belastet. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Nov 2009 17:37:32 +0100</pubDate><guid>142851</guid></item>
<item><title>GAP | Zucker-Zocker in Europa (International Herald Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/138731-zucker-zocker-europa</link><description><![CDATA[Nirgendwo auf der Welt ist Zucker teurer als in der Europäischen Union. Dafür gibt es zwei Gründe: großzügige Agrarsubventionen, die den 7 Milliarden Euro schweren Sektor abstützen... und lukrative Betrügereien, die von den Begünstigten, also den europäischen Zuckerfirmen selbst ausgeführt werden. Ein Bericht des International Herald Tribune. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:20:22 +0100</pubDate><guid>138731</guid></item>
<item><title>Milchkrise | Dolchstoß für Milchkühe (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/120601-dolchstoss-fuer-milchkuehe</link><description><![CDATA[Der Sturz des Milchpreises in Europa während der letzten Monate hat die Herstellungskosten so in die Höhe getrieben, dass manche Milchbauern ihre Kühe lieber schlachten, als ein Verlustgeschäft zu machen. Darum fordern sie, dass die politische Diskussion um Quoten und Subventionen weitergeführt wird. Ein Bericht aus Norditalien. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Oct 2009 17:14:19 +0100</pubDate><guid>120601</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Wer hat Geld für den Milchmann? (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/100631-wer-hat-geld-fuer-den-milchmann</link><description><![CDATA[Liberalisieren oder regulieren? Angesichts des Streiks und der Milchablassungen, die in mehreren Ländern von den schwer getroffenen Milchbauern organisiert wurden, sind sich die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission bei der Antwort auf diese Frage uneinig. Eine Debatte, die schwer zu entscheiden sein wird, betont Le Monde. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:42:16 +0100</pubDate><guid>100631</guid></item>
<item><title>GAP | Es grünt so grün meine Subvention (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/90411-es-gruent-so-gruen-meine-subvention</link><description><![CDATA[Die Liste der Begünstigten der Gemeinsamen Agrarpolitik zeigt, dass vor allem Frankreich und große Agrarunternehmen aus dem Brüsseler Topf schöpfen. 
Großbritannien meint, es zahle ohnehin schon viel zu viel für die GAP, und empört sich über die ungerechte Verteilung. Dabei, so schreibt der Daily Telegraph, bleibt die GAP ein Rettungsanker für kleine französische Betriebe. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:51:13 +0100</pubDate><guid>90411</guid></item>
<item><title>Gemeinsame Agrarpolitik | Finger weg von den Milchquoten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/61591-finger-weg-von-den-milchquoten</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Vor den Schreien der Landwirte stellt sich Europa taub&quot;</em>, titelt <em><a href="http://www.lalibre.be/economie/actualite/article/517810/on-ne-touche-pas-aux-quotas.html"><em>La Libre Belgique</em></a></em> am Tag nachdem die Europ&auml;ische Kommission die Senkung der Milchquoten abgelehnt hat. Um den Preisabfall aufzuhalten, fordern die Krisegesch&uuml;ttelten Landwirte schon seit einigen Monaten, dass die Quotenregelung eingefroren oder gesenkt wird. Anstatt jedoch den 2008 mithilfe der Gesundheitsbilanz der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) festgelegten Kurs zu &auml;ndern, schlug die Kommission vielmehr eine Reihe von Hilfsma&szlig;nahmen vor. Um den Milchsektor zu retten, m&uuml;ssen seine Produkte konsumiert werden, erkl&auml;rte Mariann Fischer Boel, die EU-Kommissarin f&uuml;r Landwirtschaft. Sie prangerte vor allem die Verbraucher an, die sich <em>&quot;auf Coca-Cola st&uuml;rzen, deren Literpreis zwischen 1 &euro; und 1,26 &euro; liegt&quot;</em>, und somit erheblich mehr kostet als Milch. <em>&quot;Das zeigt [&hellip;] eigentlich sehr gut, wie verzweifelt die Lage wirklich ist&quot;</em>, sch&auml;tzt die belgische Tageszeitung die Situation ein.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:25:07 +0100</pubDate><guid>61591</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Acker zu verschleudern (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/48111-acker-zu-verschleudern</link><description><![CDATA[Bestellbarer Boden ist in der Tschechischen Republik billiger zu haben als sonstwo in Europa. Ab 2011 dürfen die Parzellen an Ausländer verkauft werden. Muss man sich nun in und um Pilsen fürchten von reichen europäischen Landwirten überollt zu werden, fragt das Prager Magazin Respekt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Jul 2009 17:48:06 +0100</pubDate><guid>48111</guid></item>
<item><title>Frankreich | Gepunschter Rosé vertreibt polnischen Klempner</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/14681-gepunschter-rose-vertreibt-polnischen-klempner</link><description><![CDATA[<p>Die europ&auml;ische Richtlinie, die erlaubt Ros&eacute;-Wein aus einer Mischung aus Rot- und Weiswein herzustellen, &auml;rgert von Tag zu Tag mehr die franz&ouml;sischen Weinbauern. <a href="http://www.lemonde.fr/archives/article/2009/06/01/dans-le-sud-ouest-l-affaire-du-rose-coupe-agace-les-viticulteurs_1200742_0.html"><em>Le Monde</em></a> hat die Weinh&auml;ndler und Hersteller von Ros&eacute; in der Haute-Garonne im S&uuml;dwesten Frankreichs besucht. F&uuml;r sie steht fest: Es ist wichtig, den Ros&eacute; weiterhin auf traditionelle Weise herzustellen. Ansonsten, so f&uuml;rchten sie, werde die EU-Richtlinie den Markt f&uuml;r <em>&quot;alle m&ouml;glichen gepunschten Traubens&auml;fte&quot;</em> &ouml;ffnen. Im Wahlkreis S&uuml;dwest vers&auml;umt keine der 24 Wahllisten f&uuml;r die Europawahl den Text zu gei&szlig;eln. <em>&quot;Der Ros&eacute;-Wein ist dabei das Schreckgespenst des polnischen Klempners aus den Zeiten des Verfassungsreferendums 2005 zu ersetzen&quot;</em>, kommentiert <em>Le Monde</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Jun 2009 11:54:13 +0100</pubDate><guid>14681</guid></item>
<item><title>Lebensmittelindustrie | Von Etiketten, Lobbying und Orangeade ohne Apfelsinen (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/10991-von-etiketten-lobbying-und-orangeade-ohne-apfelsinen</link><description><![CDATA[Wein als Puder, Käse ohne Milch, Bioprodukte mit GVO. All diese Produkte entsprechen den EU-Normen. Schuld daran ist die nordeuropäische Lobby der Nahrungsmittelindustrie, schreibt La Stampa. Die Mittelmeeranreiner, allen voran Italien, hätten gerne eine Union, die Landwirtschaft von hoher Qualität unterstützt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 May 2009 08:24:38 +0100</pubDate><guid>10991</guid></item>
</channel></rss>
