<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Vereinigtes Königreich]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Finanzen | EU-Abgeordnete für „Tobin-Steuer"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2050291-eu-abgeordnete-fuer-tobin-steuer</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsl&auml;nder in Br&uuml;ssel an einem au&szlig;erordentlichen Gipfel &uuml;ber das Wachstum teilnahmen, <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120523IPR45627/html/Parlament-verabschiedet-ehrgeizige-Vorgaben-f%C3%BCr-die-Finanztransaktionssteuer" target="_self">segnete das Europ&auml;ische Parlament die so genannte Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen ab</a>. 487 Abgeordnete stimmten daf&uuml;r, 152 dagegen und 46 enthielten sich. &bdquo;Die gemeinsame Resolution des Parlaments &ndash; dessen Meinung zu diesem Thema rein konsultativ ist &ndash; bef&uuml;rwortet einen Vorschlag der Europ&auml;ischen Kommission von September 2011&ldquo;, <a href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/union-europeenne/20120523trib000699983/la-taxe-sur-les-transactions-financieres-approuvee-par-le-parlement-europeen.html" target="_self">erinnert <em>La Tribune</em></a>. Ein Inkrafttreten sei nicht vor Ende 2014 vorgesehen. F&uuml;r die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung,</p>
<blockquote><p>sieht das Projekt der Kommission die Einrichtung einer Steuer auf Finanztransaktionen in der gesamten EU vor, zum Satz von 0,1% f&uuml;r Aktien und Anleihen und von 0,01% f&uuml;r andere Finanzprodukte. [Diese Ma&szlig;nahme] k&ouml;nnte bis zu 57 Milliarden Euro einbringen, falls sie in der ganzen EU angewendet wird.</p>
</blockquote>
<p>Das ist aber noch lange nicht gegeben, meint die Zeitung dazu:</p>
<blockquote><p>Neun L&auml;nder, darunter Deutschland und Frankreich, bef&uuml;rworten ihre Einrichtung. Doch andere, wie Gro&szlig;britannien, sind dagegen, denn sie bef&uuml;rchten eine zunehmende Standortverlagerung der Finanzaktivit&auml;ten.</p>
</blockquote>
<p>Der britische Premierminister lie&szlig; w&auml;hrend des Gipfeltreffens seinem Zorn freien Lauf, <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/9286803/Camerons-fury-as-EU-tries-to-spring-tax-on-City-at-Brussels-summit.html" target="_self">so der </a><em><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/9286803/Camerons-fury-as-EU-tries-to-spring-tax-on-City-at-Brussels-summit.html" target="_self">Telegraph</a> </em>auf der Titelseite mit einem Zitat David Camerons:</p>
<blockquote><p>Die Steuer auf Finanztransaktionen ist eine schlechte Idee: [...] Sie wird die Rentenkosten erh&ouml;hen und den Verlust vieler Arbeitspl&auml;tze ausl&ouml;sen. Diese Steuer wird die Wettbewerbsf&auml;higkeit Europas vermindern und ich werde sie um jeden Preis bek&auml;mpfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 15:25:24 +0100</pubDate><guid>2050291</guid></item>
<item><title>Debatte | Konservative: die Verpackung macht's (Aftonbladet, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2024121-konservative-die-verpackung-macht-s</link><description><![CDATA[Vor einem Jahrzehnt noch triumphierte die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern Europas. Heute ist sie kaum noch irgendwo an der Macht. Weil es ihr an neuen Ideen fehlt und vor allem, weil die Konservativen ihre Themen und Terminologie kopierten, um den Erwartungen der Wähler entgegen zu kommen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 13:09:00 +0100</pubDate><guid>2024121</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Bye bye Cool Britannia (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1912381-bye-bye-cool-britannia</link><description><![CDATA[Jetzt ist es offiziell: Großbritannien steckt in der Rezession. Das einst coole und großzügige London, das am 3. Mai seinen Bürgermeister wählt, ist sozial zerissen und zynisch geworden, schreibt La Repubblica. Trotz der Rekordzahl von Millionären scheinen die goldenen Jahre unter Tony Blair sehr weit weg. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 18:31:02 +0100</pubDate><guid>1912381</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | London und Paris: Gemeinsam gegen die Bankenfinanzierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1911431-london-und-paris-gemeinsam-gegen-die-bankenfinanzierung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Schon bald k&ouml;nnte Europa ein erstes Regulierungspaket in Stein mei&szlig;eln, das die Banken solider machen soll&ldquo;, berichtet <a href="http://www.lefigaro.fr/societes/2012/05/01/20005-20120501ARTFIG00209-l-europe-cherche-comment-rendre-ses-banques-plus-solides.php" target="_self"><em>Le Figaro</em></a>. Am heutigen 2. Mai treffen sich die 27 EU-Finanzminister, um die zur St&auml;rkung des Bankensektors erarbeiteten internationalen &bdquo;Basel-III&ldquo;-Vorschriften in gemeinschaftliche EU-Regeln zu &uuml;bersetzen. F&uuml;r die Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>versch&auml;rft die Direktive die Begriffsbestimmung des Eigenkapitals einer Bank. Zudem wird der Mindestbetrag dieses Kapitals um ein Vielfaches erh&ouml;ht. Ziel ist es, dass jedes Institut &uuml;ber sein eigenes Kapitalpolster verf&uuml;gt, mit dem es wuchtige Schocks abfedern kann. W&auml;re Basel-III schon g&uuml;ltig, w&uuml;rde es den einhundert gr&ouml;&szlig;ten Banken Europas an etwa 485 Milliarden Euro Kapital fehlen, errechnete die Europ&auml;ische Bankaufsichtsbeh&ouml;rde [EBA].</p>
</blockquote>
<p>Der Gesetzesentwurf sieht eine Eigenkapitalquote von sieben Prozent vor, &uuml;ber die jede Bank verf&uuml;gen muss. Gro&szlig;britannien m&ouml;chte diesen Satz erh&ouml;hen, um seine Depotbanken solider zu machen. Frankreich will unterdessen durchsetzen, dass die Fonds von Versicherungstochtergesellschaften davon abgezogen werden k&ouml;nnen. F&uuml;r Le Figaro wird man de facto:</p>
<blockquote><p>leidenschaftlich diskutieren und die Annahme des Entwurfs vermutlich auf den 15. Mai vertagen. Dass das Projekt scheitert scheint unterdessen ein Tabu zu sein. Schlie&szlig;lich muss Europa nun mehr denn je beweisen, dass es auf dem Weg zu einem stabileren Bankensystem wirklich vorw&auml;rtsgeht.</p>
</blockquote>
<p>Vergangene Woche berichtete <a href="http://abonnes.lemonde.fr/economie/article/2012/04/26/bruxelles-veut-savoir-ce-que-les-banques-ont-fait-des-1-000-milliards-d-euros-de-la-bce_1691641_3234.html" target="_self"><em>Le Monde</em></a>, dass EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier den Banken gern die Frage stellen w&uuml;rde, wie genau sie die 1.000 Milliarden Euro-Finanzspritze der Europ&auml;ischen Zentralbank verwendet haben, mit der einer Kreditkrise vorgebeugt werden sollte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 16:05:37 +0100</pubDate><guid>1911431</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Wie der Vater... | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1742882-wie-der-vater</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:52:53 +0100</pubDate><guid>1742882</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Schottland - vom Armenhaus zum Ölscheich (The Observer, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1710881-schottland-vom-armenhaus-zum-oelscheich</link><description><![CDATA[Schottland soll im Jahr 2014 über seine Unabhängigkeit abstimmen. Seine zukünftigen Eigentumsrechte an den Erdölvorkommen in der britischen Nordsee könnten es dann zu einem der reichsten Länder der Welt machen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:38:24 +0100</pubDate><guid>1710881</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Was löste die Unruhen vom Sommer aus?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1706931-was-loeste-die-unruhen-vom-sommer-aus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Urteil &uuml;ber die Krawalle: Die Menschen m&uuml;ssen &sbquo;an der Gesellschaft beteiligt&rsquo; werden&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/uk/2012/mar/28/verdict-uk-riots-stake-society">titelt der <em>Guardian</em></a> und bezieht sich dabei auf einen Bericht &uuml;ber <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/846241-aufstand-der-unterklasse">die sozialen Unruhen von August 2011</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <a target="_self" href="http://riotspanel.independent.gov.uk/">Riots Communities and Victims Panel</a>, ein unabh&auml;ngiges, von der Regierung eingerichtetes Gremium erkl&auml;rt:</p>
<blockquote><p>... die Unruhen wurden durch eine Reihe von Faktoren gesch&uuml;rt, darunter fehlende Chancen f&uuml;r junge Menschen, mangelhafte Erziehung, Versagen der Justiz bei der Resozialisierung von Straft&auml;tern, Materialismus und Misstrauen gegen&uuml;ber der Polizei.</p>
</blockquote>
<p>Die Unruhen wurden durch den Tod von Mark Duggan ausgel&ouml;st, der am 4. August in seinem Heimatviertel Tottenham in Norden Londons von der Polizei erschossen wurde. Zwischen dem 6. und dem 10. August griff der Aufruhr auf mehrere Londoner Stadtviertel sowie auf Teile anderer St&auml;dte in ganz England &uuml;ber. Nach Angaben des bereits genannten Ausschusses liegt &bdquo;der Schl&uuml;ssel, um zuk&uuml;nftige Unruhen zu vermeiden, [...] in funktionsf&auml;higen Gemeinschaften&ldquo;, schreibt der <em>Guardian</em>:</p>
<blockquote><p>Zu den Empfehlungen geh&ouml;ren Strafgelder f&uuml;r Schulen, denen es nicht gelingt, Kindern das Lesen beizubringen, sowie fr&uuml;here und bessere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Familien in Schwierigkeiten, zudem ein &sbquo;Jugendarbeitsversprechen&rsquo;, damit mehr junge Leute Arbeit finden. Weiter sollen Grund- und Sekundarschulen &sbquo;regelm&auml;&szlig;ige Beurteilungen der Charakterst&auml;rke der Sch&uuml;ler durchf&uuml;hren&rsquo;.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:51:38 +0100</pubDate><guid>1706931</guid></item>
<item><title>Porträt |  John Donovan, Shells Alptraum   (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701271-john-donovan-shells-alptraum</link><description><![CDATA[Der Frührentner aus dem ostenglischen Colchester dokumentiert auf seiner Webseite Missstände bei Shell. Der weltgrößte Ölkonzern hat deshalb vermutlich schon ein paar Milliarden Dollar verloren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:23:17 +0100</pubDate><guid>1701271</guid></item>
<item><title>Debatte | Der Deutsche ist kein Arbeitstier mehr (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1667411-der-deutsche-ist-kein-arbeitstier-mehr</link><description><![CDATA[Viele Länder, allen voran Großbritannien, sehen zu den Deutschen als einem hart arbeitenden Volk auf. Doch solche Eigenschaften gehören schon lange der Vergangenheit an, schreibt der Guardian. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:31:25 +0100</pubDate><guid>1667411</guid></item>
<item><title>Regionen | Die Separatisten unter dem Europa-Banner (Uważam Rze , Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1667271-die-separatisten-unter-dem-europa-banner</link><description><![CDATA[Nach Katalonien und dem selbst ausgerufenen Padanien spricht nun auch Schottland ganz offen von seiner Unabhängigkeit. Eigenständig würden all diese Regionen nicht unbedingt von Europa profitieren. Dennoch führen sie das europäische Ideal als politisches Argument ins Feld. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 16:20:45 +0100</pubDate><guid>1667271</guid></item>
<item><title>Debatte | Deutsche und Briten, wo die Differenzen zuhause sind</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1659921-deutsche-und-briten-wo-die-differenzen-zuhause-sind</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Selbstisolierung, Hegemonialanspruch, Ziellosigkeit.&ldquo; In diesen Worten <a href="http://www.sueddeutsche.de/r5338g/525658/Selbstisolierung-Hegemonialanspruch-Ziellosigkeit.html" target="_self">fasst die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> nach ihrem Besuch bei der <a href="http://www.debrige.de/de/koenigswinter-conference-0" target="_self">K&ouml;nigswinter</a>-Konferenz die Lage Gro&szlig;britanniens, Deutschlands und ihres Europas zusammen. Das Treffen lieferte dieser Tage &bdquo;einen so ehrlichen wie d&uuml;steren Eindruck vom Dreiecksverh&auml;ltnis zwischen Briten, Deutschen und ihrem Europa&rdquo;, notiert die M&uuml;nchner Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Die Griechenland-Operation und die neue deutsche St&auml;rke, ein fast schon hegemonialer F&uuml;hrungsanspruch Berlins, werden in Gro&szlig;britannien mit gro&szlig;er Skepsis betrachtet. Ebenso argw&ouml;hnisch schauen die Deutschen auf ein Gro&szlig;britannien, das die politische, &ouml;konomische und auch historische Logik eines geeinten Europas nicht verstehen mag.</p>
</blockquote>
<p>Da die Debatte um die gegenseitigen &Auml;ngste und die Schl&uuml;sselfragen zu Europas Zukunft konsequent vermieden w&uuml;rden, zeige die Konferenz mal wieder deutlich den Argwohn zwischen Deutschen und Briten, die, statt Br&uuml;cken zu bauen, eher Tunnel graben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:29:55 +0100</pubDate><guid>1659921</guid></item>
<item><title>Emigration | Die Iren kehren zurück nach Liverpool (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1640631-die-iren-kehren-zurueck-nach-liverpool</link><description><![CDATA[Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Irland hat die Emigration auf ihren höchsten Stand seit 20 Jahren getrieben. Viele wählen die britische Hafenstadt als Ziel – einen Ort, in dem über drei Viertel der Einwohner irische Vorfahren haben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:40:08 +0100</pubDate><guid>1640631</guid></item>
<item><title>Fiskalpakt | Tausche Barnier gegen Ashton</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599711-tausche-barnier-gegen-ashton</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Aus Br&uuml;sseler Hinterzimmern geplaudert &ndash; der geheime Deal zum Schutz der City vor Barnier&ldquo;, <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/65fc0fac-6931-11e1-9931-00144feabdc0.html#axzz1obhoaylw" target="_self">titelt die <em>Financial Times</em></a>. Beamte Gro&szlig;britanniens und der EU sollen im vergangenen Dezember eine Absprache getroffen haben, um einen englischen Beauftragten als Europas h&ouml;chsten Finanzregulator einzusetzen. Somit wollte man Englands Premierminister David Cameron f&uuml;r den neuen Fiskalpakt der EU gewinnen.</p>
<blockquote><p>Mehreren eingeweihten hohen Funktion&auml;ren zufolge beinhaltete die politische Abmachung, dass der franz&ouml;sische Binnenmarktkommissar Michel Barnier, der gleichzeitig eine Gei&szlig;el f&uuml;r den britischen Fiskus ist, Englands Baronin Ashton als Auslandsbeauftragter der EU ersetzen sollte.</p>
</blockquote>
<p>Die Londoner Tageszeitung berichtet, dass der Umbesetzungsplan mit dem Team vom EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso ausgearbeitet wurde. Allerdings verflog die anf&auml;ngliche Begeisterung, da mit Widerstand aus dem EU-Parlament zu rechnen war. Ein Sprecher von Barroso dementierte jegliche Pl&auml;ne. Er gab an, dass der Kommissionspr&auml;sident &bdquo;niemals die Absicht gehabt habe und auch niemals haben wird, einen solchen Wechsel vorzuschlagen.&ldquo;&nbsp; Nichtsdestotrotz erkl&auml;ren &ndash;</p>
<blockquote><p>&hellip; mehrere beteiligte Personen, dass die Kommissions-Umbesetzung eine ernstzunehmende und m&ouml;gliche Option w&auml;hrend der intensiven diplomatischen Diskussionen vor dem Gipfeltreffen im Dezember war. Wie sich einer von ihnen ausdr&uuml;ckte, wurde den Briten &bdquo;Barniers Kopf auf einem silbernen Teller pr&auml;sentiert.</p>
</blockquote>
<p>Die <em>Financial Times</em> berichtet, dass &ndash;</p>
<blockquote><p>Barniers Abl&ouml;sung von vielen in der City und Westminster begr&uuml;&szlig;t worden w&auml;re. Doch einige Beamte des Vereinigten K&ouml;nigreiches zogen den Schluss, dass es sich nur um eine Gnadenfrist handeln w&uuml;rde. Cameron versuchte stattdessen ohne Erfolg sicherzustellen, dass dauerhafte Garantien zum Schutz von Finanzdienstleistungen in das neue Abkommen aufgenommen w&uuml;rden.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:46:51 +0100</pubDate><guid>1599711</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkels Wahlverschwörungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1581341-merkels-wahlverschwoerungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;B&uuml;ndnis gegen Hollande.&rdquo;<a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819095,00.html"> Laut einem Bericht des<em> Spiegel</em></a> hat sich die Bundeskanzlerin mit mehreren europ&auml;ischen Partnern abgesprochen, Fran&ccedil;ois Hollande, den sozialistischen Kandidat in der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl nicht zu empfangen. Der Italiener Mario Monti, der Spanier Mariano Rajoy und der Brite David Cameron sollen dieser geheimen Entente beigetreten sein. Merkel handle aus Sorge um ihre Europapolitik: Hollande hat angek&uuml;ndigt, er wolle im Fall seines Wahlsiegs den soeben in Br&uuml;ssel unterzeichneten Fiskalpakt neu aushandeln.</p>
<p><a target="_self" href="http://derstandard.at/1330390330536/Wahlverschwoerung-gegen-Hollande-Merkels-Frankreichpfusch">F&uuml;r den <em>Standard</em></a> zeigt diese &ldquo;seltsame Verschw&ouml;rungsaktion&rdquo;, dass die konservativen Regierungschefs in Europa ihre politische &Uuml;bermacht in Europa davonschwimmen sehen. Die Wiener Tageszeitung fasst Angela Merkel nicht mit Glac&eacute;handschuhen an:</p>
<blockquote><p>Durchsichtiger geht's kaum. Der Schuss geht nach hinten los. Bessere Wahlkampfhilfe kann die Kanzlerin f&uuml;r Hollande nicht leisten. Die Franzosen sind die leeren Versprechungen und Unterwerfungsgesten Sarkozys leid. Schon gar nicht will sich eine gro&szlig;e Mehrheit ausgerechnet von Berlin diktieren lassen, wer Pr&auml;sident wird.</p>
<p>Dass Merkel sich auf Cameron st&uuml;tzt (der sie beim Euro st&auml;ndig auflaufen l&auml;sst) und auf Rajoy (der gerade ank&uuml;ndigte, das spanische Defizit zu sprengen), zeigt, wie sehr sie schw&auml;chelt. Die Kanzlerin ist nicht souver&auml;n, wenn sie Parteipolitik vor Staatsr&auml;son setzt. Den m&ouml;glichen n&auml;chsten Pr&auml;sidenten im wichtigsten Partnerland so zu missachten zeugt von einer seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Instinktlosigkeit.</p>
</blockquote>
<p>In Paris <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012393933-merkel-monti-rajoy-et-cameron-auraient-decide-de-boycotter-hollande">stellt <em>Lib&eacute;ration</em> fest</a>, dass parallel zu diesem Zwischenfall 41 Prozent der in einer Umfrage befragten Franzosen &uuml;berzeugt sind, dass Deutschland &ldquo;die Krise ausnutzt, um seine Wirtschaft auf Kosten der anderen zu st&auml;rken&rdquo;&hellip; Wenn Fran&ccedil;ois Hollande die Wahl gewinnt, m&uuml;sse er als erstes Schadensbegrenzung betreiben, erkl&auml;rt die franz&ouml;sische Tageszeitung mit einem Zitat der Politologin Sabine von Oppeln. Zumal Angela Merkel zwei Monate vor der letzten Wahl, im Jahr 2007, die sozialistische Kandidatin S&eacute;gol&egrave;ne Royal mit einer gemeinsamen Pressekonferenz und einem Handschlag vor der Kamera willkommen gehei&szlig;en hatte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:13:43 +0100</pubDate><guid>1581341</guid></item>
<item><title>Ölsand | EU macht Kniefall vor der Erdöl-Lobby (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1569161-eu-macht-kniefall-vor-der-erdoel-lobby</link><description><![CDATA[Der Vorschlag der EU-Kommission, neue Standards für CO2-Emissionen aus der Gewinnung von Kraftstoff aus Ölsand einzuführen ist unter anderem am Veto aus London und Den Haag gescheitert. Dennoch sei es nicht zu spät, noch im Interesse der Allgemeinheit zu handeln, meint Trouw. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:17:58 +0100</pubDate><guid>1569161</guid></item>
<item><title>Pressefreiheit | Mörder in Syrien | Cartoon (La Libre Belgique, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1544291-moerder-syrien</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:59:51 +0100</pubDate><guid>1544291</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Großer Räumungsverkauf in Europa (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1532941-grosser-raeumungsverkauf-europa</link><description><![CDATA[In ganz Europa suchen Länder nach Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen. Alle scheinen dieselbe Idee zu haben und verkaufen ihr Staatsvermögen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:24:59 +0100</pubDate><guid>1532941</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wie Brüssel Griechenland verwüstet (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1521681-wie-bruessel-griechenland-verwuestet</link><description><![CDATA[Das in einer bodenlosen Rezession versunkene Griechenland wird von einer “inkompetenten” EU und ihrem “unbarmherzigen” Währungskommissar Olli Rehn erstickt, moniert Peter Oborne in einer beißenden Kritik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:17:39 +0100</pubDate><guid>1521681</guid></item>
<item><title>Emigration | "Es lebt sich nicht gut in Litauen" (Veidas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498411-es-lebt-sich-nicht-gut-litauen</link><description><![CDATA[Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:49 +0100</pubDate><guid>1498411</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Diamantenes Jubiläum | Cartoon (Liberté, Alger)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1484401-diamantenes-jubilaeum</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:49:49 +0100</pubDate><guid>1484401</guid></item>
<item><title>Schottland | Wie das Königreich noch zu retten ist (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1392611-wie-das-koenigreich-noch-zu-retten-ist</link><description><![CDATA[Die meisten Schotten sind zwar gegen einen völligen Bruch mit Großbritannien, doch sie befürworten eine Form der Autonomie, zu welcher die Erhebung eigener Steuern gehört. Die widerstrebenden Engländer sollten dies akzeptieren, findet Simon Jenkins. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:40:22 +0100</pubDate><guid>1392611</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Die Mär vom Immigranten im Arbeitsamt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1379471-die-maer-vom-immigranten-im-arbeitsamt</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Immigration verursacht keine Arbeitslosigkeit&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/immigration-does-not-cause-unemployment-6287404.html">titelt <em>The Independent</em></a> und reagiert damit auf einen <a target="_self" href="http://www.niesr.ac.uk/pdf/090112_164026.pdf">Bericht des National Institute of Economic and Social Research</a>. Der Bericht widerlegt die <a target="_self" href="http://www.migrationwatchuk.org/briefingPaper/document/247">Behauptung</a>, der Zustrom von Ausl&auml;ndern in Gro&szlig;britannien verursache Arbeitslosigkeit bei den geb&uuml;rtigen britischen Arbeitern. Dem Bericht zufolge gibt es &ldquo;keinen Zusammenhang&rdquo; zwischen h&ouml;heren Immigrations- und Arbeitslosigkeitszahlen. Obwohl Gro&szlig;britannien die schlimmste Rezession seit Generationen erlebt...:</p>
<blockquote><p>... wirkt die Immigration als &ouml;konomischer Impuls. Sie treibt den Besch&auml;ftigungsgrad h&ouml;her und verringert die Anzahl der Empf&auml;nger von Arbeitslosenhilfe.</p>
</blockquote>
<p>Die Wirtschaftsexperten des Instituts erkl&auml;ren, dass...:</p>
<blockquote><p>&hellip; sich die Interaktion zwischen Migrantenzufl&uuml;ssen und BIP als positiv erweist. Dies deutet darauf hin, dass Migrantenzufl&uuml;sse in Zeiten des verminderten Wirtschaftswachstums [...] mit einem langsameren Anstieg der Arbeitslosenzahlen assoziiert werden als es sonst der Fall gewesen w&auml;re.</p>
</blockquote>
<p>In Italien steigt die Besch&auml;ftigung nach einem dreij&auml;hrigen R&uuml;ckgang infolge der Wirtschaftskrise wieder an, <a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9628">ist in <em>La Stampa</em> zu lesen</a>. Die letzten <a target="_self" href="http://www.istat.it/it/archivio/49705">Daten des Nationalen Instituts f&uuml;r Statistik</a> (ISTAT) zeigen, dass die Anzahl der mit italienschen Staatsb&uuml;rgern besetzten Arbeitspl&auml;tze im dritten Quartal 2011 um rund 39.000 gestiegen ist. Auch die Besch&auml;ftigung der ausl&auml;ndischen Arbeitnehmer stieg wie in den letzten Jahren schon stetig, wenn auch etwas langsamer: 120.000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze, im Vergleich zu 167.000 im zweiten Quartal 2011.</p>
<p>&ldquo;Ist das ein positives Zeichen f&uuml;r eine allm&auml;hliche Erholung von der Krise?&rdquo; fragt der Soziologe Luca Ricolfi in der Turiner Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Ich f&uuml;rchte, die Antwort lautet nein. [...] Etwas Neues spielt sich ab: Nach einer mehrj&auml;hrigen Krise merken die Italiener, dass sie es sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen, fr&uuml;h in Pension zu gehen, nur Jobs auf h&ouml;chster Ebene anzunehmen und bessere Zeiten abzuwarten. Wir sehen noch keine direkte Konkurrenz, doch [die Arbeitgeber] reagieren auf die Krise, indem sie die Nachfrage nach ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften reduzieren, und [die Arbeitnehmer], indem sie ihre Arbeitspl&auml;tze nicht aufgeben. [...] Der scheinbar unaufhaltsame Anstieg der ausl&auml;ndischen Besch&auml;ftigung scheint nun zwangsl&auml;ufig langsamer zu werden, wenn er nicht ganz abebbt.</p>
</blockquote>
<p>Doch die Krise bewirkt auch, dass immer mehr italienischen Arbeitslose die Ssuche ganz aufgeben, <a target="_self" href="http://www.corriere.it/economia/12_gennaio_09/Eurostat-lavoro-8-milioni-senza-speranza-3-sono-italiani_f2d153fa-3ae3-11e1-8a43-34573d1838c1.shtml">bemerkt dazu der <em>Corriere della Sera</em></a> und zitiert Daten aus den <a target="_self" href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Underemployed_and_potentially_active_labour_force_statistics">Eurostat-Statistiken &uuml;ber die unterbesch&auml;ftigte und potentiell besch&auml;ftigte Erwerbsbev&ouml;lkerung</a>. 2,7 Millionen Italiener, der h&ouml;chste Stand innerhalb der EU, von insgesamt 8,2 Millionen Menschen in Europa, k&ouml;nnten eine Arbeit ausf&uuml;hren, suchen aber keine. Die einzigen L&auml;nder, in denen der Pessimismus hinsichtlich der Aussichten auf dem Arbeitsmarkt noch relativ niedrig ist, sind Deutschland, Frankreich und Belgien.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:23:05 +0100</pubDate><guid>1379471</guid></item>
<item><title>Finanzen | Tobin-Steuer: Sarkozy im Alleingang</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1374561-tobin-steuer-sarkozy-im-alleingang</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Tobin-Steuer, der gro&szlig;e Bluff&rdquo;, titelt <em>La Tribune</em>, w&auml;hrend Nicolas Sarkozy versichert, Frankreich werde &ldquo;nicht darauf warten, dass die anderen [EU-]L&auml;nder einverstanden sind&rdquo;, um zur Bek&auml;mpfung der Finanzspekulation eine Steuer auf Finanztransaktionen einzurichten. Gro&szlig;britannien lehnt eine solche Steuer ab und Deutschland w&uuml;nscht sich in dieser Frage ein europ&auml;isches Einvernehmen. Doch der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident verspricht, seinem Parlament bis Februar einen Entwurf vorzulegen.</p>
<p><a href="http://www.latribune.fr/accueil/a-la-une.html" target="_self">F&uuml;r die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung</a> ist diese unerwartete Ank&uuml;ndigung vor dem Treffen vom 9. Januar zwischen der deutschen Bundeskanzlerin und dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten ein Fehler &ndash; und durch die nahenden Pr&auml;sidentschaftswahlen motiviert:</p>
<blockquote><p>Der Alleingang, den der Pr&auml;sident zur Schau tr&auml;gt, ist nicht nur ein Schnitzer, sondern ein richtiger Fehler. Ein Fehler in Bezug auf Europa, das ein gemeinschaftliches Projekt verteidigt &ndash; die einzige M&ouml;glichkeit, auf globaler Ebene ins Gewicht zu fallen; ein Fehler in Bezug auf das fiskale Zusammenstreben Deutschlands und Frankreichs &ndash; ist es doch notwendiger denn je, dass beide L&auml;nder gemeinsam vorangehen; und schlie&szlig;lich ein Fehler in Bezug auf Frankreich, in dessen Interesse es keinesfalls liegt, die wenigen, noch nicht nach London ausgelagerten Arbeitspl&auml;tze im Finanzsektor zu vertreiben.</p>
</blockquote>
<p>In Deutschland <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807813,00.html" target="_self">feixt <em>Spiegel-Online</em></a> &uuml;ber dieses &ldquo;Solo f&uuml;r Sarkozy&rdquo; und bezeichnet seine Initiative als &ldquo;Kuckucksei&rdquo; im deutschen Nest.</p>
<blockquote><p>Die hochtrabende verbale Verpackung des Vorhabens kann freilich nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass Sarkozy mit seiner einsamen &Uuml;berraschungsaktion die oft beschworene Koordinierung zwischen Paris und Berlin mit F&uuml;&szlig;en tritt; auch die st&auml;rkere Integration der Wirtschaftspolitik innerhalb von EU und Euro-Zone bleibt dabei auf Strecke. In Berlin nahm man das Man&ouml;ver daher mit vergr&auml;tztem Erstaunen zur Kenntnis. &ldquo;Das Ziel Deutschlands bleibt unver&auml;ndert die Einf&uuml;hrung dieser Steuer innerhalb der EU&rdquo;, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.</p>
</blockquote>
<p>Warum Sarkozy alleine vorzieht? <a href="http://www.lavanguardia.com/internacional/20120109/54244175377/sarkozy-busca-desprenderse-imagen-subalterno-merkel.html" target="_self">In Barcelona sieht <em>La Vanguardia</em> einen einfachen Grund</a> daf&uuml;r: Er muss sein Image als Kratzfu&szlig; von Angela Merkel absch&uuml;tteln.</p>
<blockquote><p>Eine gnadenlose <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qBSCqH6xm_U" target="_self">Parodie mit dem Merkozy-Paar</a>, die am Silvesterabend von der ARD ausgestrahlt wurde und auf dem britischen 60er-Jahre-Sketch &ldquo;Dinner for one&rdquo; basiert, fasst die t&ouml;dliche Falle zusammen, die das Bild der Verschworenheit f&uuml;r Sarkozy verk&ouml;rpert. In dem Sketch erscheint die deutsche Kanzlerin als feine Dame an einem sonst leeren Tisch, w&auml;hrend der franz&ouml;sische Pr&auml;sident als ihr Lakai dargestellt wird. In einer sarkastischen Metapher eines europ&auml;ischen Gipfeltreffens wird Nicolas Sarkozy von der Off-Stimme als &ldquo;treuer Diener&rdquo; bezeichnet, der immer bereit ist, das Glas seiner Herrin zu f&uuml;llen und ihren Anweisungen Folge zu leisten: &ldquo;Madame Merkel, dieselbe Proc&eacute;dure wie letzten Gipfel?&rdquo; fragt er die Kanzlerin zuvorkommend...</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:15:17 +0100</pubDate><guid>1374561</guid></item>
<item><title>Gesundheit | Abgeflacht | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1361041-abgeflacht</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:46:52 +0100</pubDate><guid>1361041</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Schicksalsjahr 2012? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1346941-schicksalsjahr-2012</link><description><![CDATA[Nach dem schrecklichen Jahr 2011 bleibt das Schlimmste immer noch möglich, warnt der Politologe José Ignacio Torreblanca. Die Krise könnte die 27 zu einer Wahl zwischen Griechenland und Großbritannien zwingen. Und wieder einmal wird sich alles in Berlin entscheiden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 17:16:30 +0100</pubDate><guid>1346941</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Weihnachtsmärchen | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1315271-weihnachtsmaerchen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 28 Dec 2011 08:00:12 +0100</pubDate><guid>1315271</guid></item>
<item><title>Immigration | EU-Justiz krempelt Asylrecht um</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1319951-eu-justiz-krempelt-asylrecht-um</link><description><![CDATA[<p>Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen nicht in ein EU-Land abgeschoben werden, in welchem ihnen &quot;unmenschliche oder erniedrigende Behandlung droht&quot;, <a href="/www.taz.de/Urteil-des-Europaeischen-Gerichtshofs/!84178/" target="_self"><em>berichtet die Tageszeitung</em></a>. Dies ist die Folge einer <a href="http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-12/cp110140de.pdf" target="_self"><em>Entscheidung </em></a>des Europ&auml;ischen Gerichtshofs, der sechs Fl&uuml;chtlingen aus Afghanistan, dem Irak und Algerien Recht gab, die &uuml;ber Griechenland in die EU gekommen sind, aber erst in Gro&szlig;britannien und Irland Asyl beantragt hatten. Nach geltendem EU-Asylrecht <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33153_fr.htm" target="_self"><em>Dublin-II-Verordnung</em></a> ist aber das Eintrittsland, &uuml;ber welches die Fl&uuml;chtlinge eingereist sind, f&uuml;r das Asylverfahren zust&auml;ndig. Die Fl&uuml;chtlinge wurden also erneut nach Griechenland &uuml;berf&uuml;hrt, wo de Bedingungen als <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/373001-asylsystem-ad-absurdum" target="_self"><em>katastrophal</em></a> gelten.</p>
<p>Unter Berufung auf die EU-Grundrechte-Charta stellte das Gericht somit diese Regelung in Frage. Da im Jahr 2010 rund 90 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber Griechenland in die EU gekommen sind, urteilte das Gericht, dass &quot;es griechischen Beh&ouml;rden tats&auml;chlich unm&ouml;glich ist, den Zustrom zu bew&auml;ltigen&quot;, notiert sie <em>TAZ</em>, was die Lage der Fl&uuml;chtlinge oft unertr&auml;glich mache und die Abwicklung des Verfahrens unn&ouml;tig hinausz&ouml;gere. Aus diesem Grund, sagte das Gericht, k&ouml;nnten London und Dublin nicht die Risiken einer Anschiebung der Fl&uuml;chtlinge nach Griechenland ignorieren. </p>
<p>Mit dem Urteil erkl&auml;rte der EuGH es zur Pflicht, &quot;den Asylantrag in jenem Land pr&uuml;fen zu lassen, in dem der Fl&uuml;chtling sich aktuell aufh&auml;lt&quot;, erkl&auml;rt das linksliberale Blatt und pr&auml;zisiert, dass &quot;Bundesregierung sich nach wie vor gegen eine generelle &Auml;nderung des Dublin-Systems wehrt.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:31:23 +0100</pubDate><guid>1319951</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Einigung ohne Herz | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1307451-einigung-ohne-herz</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:39:07 +0100</pubDate><guid>1307451</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Rettung von Eurogeddon-Flüchtlingen wird vorbereitet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1306831-rettung-von-eurogeddon-fluechtlingen-wird-vorbereitet</link><description><![CDATA[<p>Angesichts der Warnung der Rating-Agenturen, das in diesem Monat durch die Staats- und Regierungschefs der EU geschlossene Abkommen w&uuml;rde m&ouml;glicherweise nicht zur Rettung der Einheitsw&auml;hrung reichen, <a href="http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/" target="_self"><em>enth&uuml;llte die Sunday Times</em></a> Pl&auml;ne des britischen Au&szlig;enministeriums, Tausende britischer Arbeitnehmer im Auslandseinsatz aus Spanien und Portugal zu evakuieren, falls die dortigen Bankensysteme zusammenbrechen. Da eine Millionen Briten in Spanien leben und ca. 50.000 in Portugal ans&auml;ssig sind, schreibt die Zeitung:</p>
<blockquote><p>Das Au&szlig;enministerium macht sich Sorgen, dass Expats, die Sparverm&ouml;gen in ihrer Wahlheimat angelegt haben, auf der Strecke bleiben, da sie kein Geld mehr abheben k&ouml;nnen und ihre H&auml;user verlieren, wenn die Banken die Kredite zur&uuml;ckfordern.</p>
<p>Aus Quellen des Au&szlig;enministeriums wurde bekannt, dass dieses ein regelrechtes &quot;Albtraumszenario&quot; bef&uuml;rchtet, &quot;mit Tausenden mittellosen Briten, die in Flugh&auml;fen &uuml;bernachten, ohne Geld und die M&ouml;glichkeit, nach Hause zu kommen.</p>
</blockquote>
<p>Es werden unter anderem Pl&auml;ne diskutiert, Flugzeuge, Schiffe und Betreuer in die Region zu schicken, sowie den Betroffenen kleine Kredite zu gew&auml;hren. Obwohl die Einlagen von Bankkunden in Spanien und Portugal bis in H&ouml;he von 100.000 &euro; garantiert werden, &quot;schr&auml;nken die Banken die Abhebungen ein, um zu verhindern, dass die Kunden ihr gesamtes Verm&ouml;gen abziehen und das Land verlassen.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Au&szlig;enministerium zufolge bestehen die Pl&auml;ne darin,</p>
<blockquote><p>&hellip; die bei anderen Massenevakuierungen, wie z.B. 2006 beim Krieg zwischen der Hisbollah und Israel, als Gro&szlig;britannien seine Expats mit Kampfschiffen aus dem Libanon evakuierte,&nbsp; gewonnenen Erfahrungen zu nutzen.</p>
<p>Was sich anh&ouml;rt wie Panikmache, muss ernst genommen werden,&ldquo; so <a href="http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/" target="_self"><em>El Mundo</em></a> &uuml;ber ein Szenario, das in der gesamten britischen Gemeinschaft des Landes die Alarmglocken l&auml;uten lie&szlig;, vor allem in Marbella und Malaga.</p>
</blockquote>
<p>Die Madrider Tageszeitung weist darauf hin, dass diese Enth&uuml;llungen zeitgleich mit der Herunterstufung zehn spanischer Banken durch die Rating-Agentur Standard &amp; Poor&rsquo;s erfolgten und schreibt weiter, dass die meisten britischen Expats in Spanien Rentner seien, die ihre Ersparnisse in H&auml;user an der K&uuml;ste investiert haben und &quot;bereits einen schweren Schlag erlitten haben, als die Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt platzte.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:34:31 +0100</pubDate><guid>1306831</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Unsere lieben Nachbarn | Cartoon (Charlie Hebdo, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1300081-unsere-lieben-nachbarn</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:43:25 +0100</pubDate><guid>1300081</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Bulldoggen-Geist | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1294971-bulldoggen-geist</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:53:22 +0100</pubDate><guid>1294971</guid></item>
<item><title>Debatte | Europas sieben Sünden (2/2) (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1294271-europas-sieben-suenden-22</link><description><![CDATA[Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Fortsetzung der von der Zeit initiierten Sünden-Tour durch Europa. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:08:15 +0100</pubDate><guid>1294271</guid></item>
<item><title>Debatte | Dem einen die Bauern, dem anderen die Banken (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1294561-dem-einen-die-bauern-dem-anderen-die-banken</link><description><![CDATA[David Cameron wird des Isolationismus bezichtigt, weil er sich aus dem zwischen 26 EU-Staaten vereinbarten Stabilitäts- und Wachstumspakt  vom 9. Dezember heraushält. Dabei schützt er nur die grundlegenden Interessen seines Landes, wie andere europäische Staats- und Regierungschefs auch, schreibt eine britische Kolumnistin in The Times. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:27:07 +0100</pubDate><guid>1294561</guid></item>
<item><title>Fremdenfeindlichkeit | Das Gift der Krise (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1289571-das-gift-der-krise</link><description><![CDATA[Die Ermordung zweier Senegalesen in Florenz ist das letzte Zeugnis eines immer stärker werdenden Hasses in Europa. Mit dem Massaker von Utoya, den heftigen Reaktionen auf die Griechenlandkrise, der isolierten Stellung Großbritanniens und dem steigenden Rechtsextremismus nimmt dieser Trend verschiedenste, aber sehr beunruhigende Formen an. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:04:55 +0100</pubDate><guid>1289571</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Linksverkehr | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1283971-linksverkehr</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:29:55 +0100</pubDate><guid>1283971</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Camerons EU-Veto: Nick Clegg schmollt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1282501-camerons-eu-veto-nick-clegg-schmollt</link><description><![CDATA[<p>Als sich die britischen Abgeordneten im Unterhaus versammelten, um Premierminister David Camerons Erkl&auml;rung zu dessen historischen Veto gegen eine neuen EU-Vertrag f&uuml;r eine Fiskalunion anzuh&ouml;ren, fehlte in den R&auml;ngen niemand Geringeres als Juniorpartner und Vizepremier Nick Clegg.</p>
<p>Clegg, der zun&auml;chst das Veto des Premiers mitzutragen schien, erkl&auml;rte sp&auml;ter, dass er &ldquo;bitter entt&auml;uscht&rdquo; sei und bef&uuml;rchte, dass Gro&szlig;britannien zu einem &ldquo;Zwergenstaat&rdquo; werden k&ouml;nne. Er begr&uuml;ndete sein Fernbleiben mit den Worten: &ldquo;W&auml;re ich gekommen, h&auml;tte das nur abgelenkt.&rdquo;</p>
<p><a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/cleggs-day-of-rage-6276130.html" target="_self">F&uuml;r das den Liberaldemokraten nahestehende Blatt <em>The Independent</em></a> war es Cleggs &ldquo;Tag der Wut&rdquo;. Die Tageszeitung aus London schreibt, dass der Premier und sein Stellvertreter</p>
<blockquote><p>...sich nicht einig sind, ob sich die Regierung nun rasch bewegen soll, um Br&uuml;cken zu den anderen 26 EU-L&auml;ndern zu bauen. Nach dem Gipfel vergangener Woche ist Gro&szlig;britannien isoliert. [&hellip;] </p>
<p>Minister beider Lager gaben an, dass die Koalition in der tiefsten Krise seit der Regierungsbildung stecke.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.dailymail.co.uk/debate/article-2073372/Europe-Mr-Clegg-cowardly-Commons.html" target="_self">F&uuml;r die euroskeptische Tageszeitung <em>Daily Mail</em></a> ist Cleggs &ldquo;Theatralik&rdquo; nicht weiter als &ldquo;feige&ldquo;&rdquo;.</p>
<blockquote><p>Niemand erwartet von Herrn Clegg oder den notorisch europhilen Liberaldemokraten Begeisterung dar&uuml;ber, dass Cameron den deutsch-franz&ouml;sischen Absprachen eine Absage erteilt, um die Londoner City und andere vitale Interessen der Nation zu wahren. ... Die brutale Realit&auml;t aber ist, dass Clegg nun als Schw&auml;chling dasteht.</p>
</blockquote>
<p>Die <em>D</em><em>aily Mai</em>l spottet auch &uuml;ber die Idee, dass die Entscheidung zu einem R&uuml;ckzug der Liberaldemokraten und zum Scheitern der Koalition f&uuml;hren k&ouml;nne.</p>
<blockquote><p>Umfragen zeigen, dass es f&uuml;r die Liberalen vernichtend w&auml;re, sollten sie die Koalition nun aufl&ouml;sen. Zudem lieben sie ihre Dienstwagen viel zu sehr.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:44:40 +0100</pubDate><guid>1282501</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | England - wie die Kaimaninseln im Regen (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1278881-england-wie-die-kaimaninseln-im-regen</link><description><![CDATA[Indem er einer tieferen europäischen Integration den Rücken kehrt, um die Privilegien der Londoner City nicht zu gefährden, verdammt David Cameron den Inselstaat zu einem unbedeutenden Dasein am Rande Europas. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:08:30 +0100</pubDate><guid>1278881</guid></item>
<item><title>Camerons EU-Veto | Wahrheit tut weh, liebe Europäer (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1278361-wahrheit-tut-weh-liebe-europaeer</link><description><![CDATA[Wenn Großbritannien nach dem umstrittenen Europäischen Rat von letzter Woche isoliert ist, dann nur weil der Kontinent sauer darüber ist, dass sich die Briten nie dem unruhigen Europrojekt angeschlossen haben, meint der Londoner Bürgermeister Boris Johnson. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:56:50 +0100</pubDate><guid>1278361</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Beängstigender Tag für Großbritannien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1267231-beaengstigender-tag-fuer-grossbritannien</link><description><![CDATA[<p>Seitdem David Cameron einer engeren europ&auml;ischen Integration den R&uuml;cken gekehrt hat, hagelt es Kommentare in der britischen Presse.<a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/politics/2011/dec/09/michael-white-blog-splendid-isolation"> F&uuml;r Michael White, Reporter beim <em>Guardian</em></a>, ist dies &ldquo;ein sehr be&auml;ngstigender Tag&rdquo;:</p>
<blockquote><p>... Es sieht aus wie der eine ausschlaggebende Tag, an dem eine Regierung in London in einer wichtigen europ&auml;ischen Angelegenheit das ber&uuml;hmte britische Veto aus&uuml;bt, sich an den Rand der EU zur&uuml;ckzieht und damit 50 Jahre einer mehr oder weniger best&auml;ndigen Politik beendet.</p>
</blockquote>
<p>Gro&szlig;britannien, so meint er, habe sich in die &ldquo;grandiose Isolation&rdquo; zur&uuml;ckgezogen, die es als Empire im 19. Jahrhundert hochhielt. &ldquo;Ist die heutige Isolation grandios oder erb&auml;rmlich? Ist sie besser oder schlechter?&rdquo;</p>
<blockquote><p>Dabei h&ouml;re ich bei den britischen Euroskeptikern keine Jubelfeiern und kein Knallen der Champagnerkorken. Man soll sich vor dem h&uuml;ten, das man sich w&uuml;nscht, lautet ein weiser Spruch. Wer wei&szlig;, was jetzt passiert? Doch Europa, mit all seinen Verr&uuml;cktheiten und seinen Fehlern, ist zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r Schw&auml;chen geworden, die eigentlich unsere eigenen sind. Diese peinliche Wahrheit k&ouml;nnten wir bald wieder neu entdecken. Deshalb sind wir n&auml;mlich damals beigetreten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:57:34 +0100</pubDate><guid>1267231</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Goodbye Britain</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1267291-goodbye-britain</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Das Europa der 27 gibt es nicht mehr&quot;, titelt <em>Le Monde</em> am Folgetag des in Br&uuml;ssel beschlossenen Abkommens unter den 17 L&auml;ndern der&nbsp; Eurozone und sechs weiteren europ&auml;ischen L&auml;ndern.</p>
<p>Nachdem der britische Premierminister <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/1258391-camerons-preis-zur-vertragsaenderung" target="_self">David Cameron mit seinem &ldquo;Bluff&ldquo;</a> jeglicher Reform der europ&auml;ischen Vertr&auml;ge sein Veto gegeben hat, beschlossen die siebzehn Staaten der Eurozone &ldquo;des Krieges m&uuml;de, ohne ihn zusammenzur&uuml;cken, um die Krise der W&auml;hrungsunion unter Kontrolle zu bringen: Bis M&auml;rz 2012 wollen sie unter sich einen zwischenstaatlichen Vertrag aushandeln, so wie Nicolas Sarkozy es sich gew&uuml;nscht hat, um die Angela Merkel so wichtige Finanzdisziplin in Stein zu mei&szlig;eln&quot;, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/crise-financiere/article/2011/12/09/la-zone-euro-court-circuite-le-royaume-uni_1616011_1581613.html#ens_id=1268560" target="_self">schreibt</a> die franz&ouml;sische Tageszeitung.</p>
<p>Dieses Abkommen erm&ouml;glicht es, den Vertrag zu reformieren, der das Funktionieren des Europa der 27 regelt. F&uuml;r <em>Le Monde</em> bedeutet es:</p>
<blockquote><p>Eine schwere Entscheidung, die ein zweigeteiltes Europa mit einem harten Kern gut hei&szlig;t. Die Eurozone wird auf Gedeih und Verderb von den beiden gro&szlig;en Wirtschaften der W&auml;hrungsunion Berlin und Paris gesteuert. Das Vereinigte K&ouml;nigreich l&auml;uft das Risiko, sich nach und nach selbst auszuschlie&szlig;en.</p>
</blockquote>
<p>Der Ausschluss Gro&szlig;britanniens ist f&uuml;r <em>Le Monde</em>, wenn auch schmerzhaft, trotzdem eine heilsame Entscheidung und letztendlich logisch:</p>
<blockquote><p>Die Briten glauben nicht an die europ&auml;ische Idee. Ihnen ist das derzeit tief in der Flaute steckende Projekt fremd, das uns dagegen unentbehrlicher erscheint als je zuvor. N&auml;mlich eine besondere Einheit zu formen, die als solche unter den anderen Machtpolen des 21. Jahrhunderts bestehen kann.</p>
<p>Es gibt keinen Grund, von dem, was in Br&uuml;ssel passiert ist, entt&auml;uscht zu sein. Eine Zweideutigkeit wurde aufgehoben. Die Briten sind 1973 in die damalige europ&auml;ische Wirtschaftsunion eingetreten. Im Grunde sind sie bei dieser Sache nur an einem interessiert, n&auml;mlich am gemeinsamen Binnenmarkt. Der Rest des europ&auml;ischen Projektes ist ihnen egal oder sie stehen ihm sogar ablehnend gegen&uuml;ber.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:43:43 +0100</pubDate><guid>1267291</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Camerons Preis zur Vertragsänderung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1258391-camerons-preis-zur-vertragsaenderung</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Cameron nennt seinen Preis&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/">titelt <em>The Times</em></a>. Vor dem entscheidenden EU-Gipfel zur Rettung des Euro hat der britische Premier einen Gastkommentar in der altehrw&uuml;rdigen britischen Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht. Er erkl&auml;rt darin, dass f&uuml;r ihn der Preis f&uuml;r seine Unterst&uuml;tzung einer Neuordnung Europas &ldquo;der Schutz der Londoner City&rdquo; sei.</p>
<p>&ldquo;Es liegt in unserem h&ouml;chsten nationalem Interesse&rdquo;, schreibt der Premier, &ldquo;dass die Eurozone ihre Probleme bew&auml;ltigt.&rdquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Doch ebenso wie Deutschland und andere fordern, den EU-Vertrag f&uuml;r eine st&auml;rkere Haushaltsdisziplin zu st&auml;rken, so hat auch Gro&szlig;britannien seine Forderungen. Wenn wir f&uuml;r alle EU-L&auml;nder bindend den Vertrag &auml;ndern, um den Eurol&auml;ndern neuen Spielregeln zu erlauben, dann ist es ebenso wichtig, dass diese Regeln den Binnenmarkt f&uuml;r Gro&szlig;britanniens wichtigste Branchen fair und offen lassen, einschlie&szlig;lich der Finanzdienstleistungen.</p>
</blockquote>
<p>Der Premierminister warnte auch die deutsche Bundeskanzlerin und den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Sarkozy, dass sie nicht Gro&szlig;britannien ignorieren k&ouml;nnten, auch wenn die siebzehn Eurol&auml;nder ohne den Rest der Union die Regeln &auml;ndern.</p>
<p>Die <em>Times</em> notiert, dass Cameron weiterhin daf&uuml;r pl&auml;diert, Macht von Br&uuml;ssel nach London zur&uuml;ckzubringen.</p>
<blockquote><p>Seine Botschaft wird jene Tory-Abgeordnete entt&auml;uschen, die darauf dr&auml;ngen, die Gunst der Stunde zu nutzen, um die Bindung Gro&szlig;britanniens an die EU zu lockern, bevor man einer st&auml;rker integrierten Eurozone zustimme.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:54:40 +0100</pubDate><guid>1258391</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Randalierer machen Polizei verantwortlich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1249621-randalierer-machen-polizei-verantwortlich</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Schuld ist die Polizei: Warum die Randalierer mitmachten&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/dec/05/anger-police-fuelled-riots-study">titelt der <em>Guardian</em></a> und enth&uuml;llt eine <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/uk/series/reading-the-riots">umfangreiche Studie &uuml;ber die Ursachen der Unruhen</a> im vergangenen Sommer in England: &ldquo;die schlimmsten B&uuml;rgerunruhen seit einer Generation&rdquo;. Gemeinsam mit der London School of Economics (LSE) befragte die Londoner Tageszeitung 270 Personen, die sich in London sowie in anderen Gro&szlig;st&auml;dten wie Birmingham, Liverpool und Manchester an dem Aufruhr beteiligt hatten. Der Hauptvorwurf der Randalierer war &ldquo;ein tiefes Gef&uuml;hl von Ungerechtigkeit&rdquo;, berichtet der <em>Guardian</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>... viele der Teilnehmer sagten, sie h&auml;tten den Eindruck, an ausdr&uuml;cklich gegen die Polizei gerichteten Ausschreitungen teilgenommen zu haben. Sie nannten das Vorgehen der Polizei als die wichtigste Ursache der Krawalle. Auch der Zorn &uuml;ber Mark Duggans Erschie&szlig;ung durch die Polizei &ndash; der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die urspr&uuml;nglichen Unruhen in Tottenham &ndash; wurde wiederholt erw&auml;hnt, sogar au&szlig;erhalb Londons.</p>
</blockquote>
<p>Der Bericht hebt hervor, dass 73 Prozent der Befragten in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten selbst dem &ldquo;Stop and Search&rdquo; ausgesetzt worden waren. Durch dieses umstrittene Anti-Terror-Gesetz darf die Polizei Menschen auch ohne jeglichen Verdacht kontrollieren. Muslimische und farbige Befragte dr&uuml;ckten ihren &ldquo;starken Missmut&rdquo; dar&uuml;ber aus, dass ihre Bev&ouml;lkerungsgruppen besonders anvisiert werden. Vor dem Hintergrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit und der sozialen K&uuml;rzungen weist der Bericht auch auf folgendes hin:</p>
<blockquote><p>Viele Randalierer gaben zu, dass sie sich nur aus Opportunismus an den Pl&uuml;nderungen beteiligten. Durch die vermeintliche Aufhebung der normalen Regeln h&auml;tten sie die Gelegenheit gehabt, sich Waren und Luxusg&uuml;ter zu beschaffen, die sie sich normalerweise nicht leisten k&ouml;nnen. Sie beschrieben die Unruhen oft als eine Gelegenheit, &lsquo;Zeug umsonst&rsquo; zu bekommen, oder versuchten, den Diebstahl zu rechtfertigen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:40:02 +0100</pubDate><guid>1249621</guid></item>
<item><title>Ideen | Never mind Höhlenmalereien, here's the Sex Pistols (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1217211-never-mind-hoehlenmalereien-here-s-sex-pistols</link><description><![CDATA[Die Höhlenkunst von Lascaux zeigt frühen “menschlichen Fortschritt”, doch die Graffitis der Punkrockgruppe aus den 70er Jahren kennzeichnen vielleicht den Zeitpunkt, an dem der Glaube an das Ganze sich aufzulösen begann. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 17:00:47 +0100</pubDate><guid>1217211</guid></item>
<item><title>Deutschland-Großbritannien | Angela und David in einem Boot... | Cartoon (Al-Mustaqbal, Beirut)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1197781-angela-und-david-einem-boot</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:50:41 +0100</pubDate><guid>1197781</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Ex-Empire nervt den Kontinent</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1176881-ex-empire-nervt-den-kontinent</link><description><![CDATA[<p>Ein Europa unter der Fuchtel der Eisernen Lady Merkel und ihres &ldquo;Wirtschafts-Wunder&rdquo;-Volks? Von solchen in britischen Zeitungen vertretenen Thesen kriegt die deutsche Presse langsam einen zuviel. <em>Daily Telegraph</em>, <em>Spectator</em> und Co. pl&auml;dierten f&uuml;r einen Ausschluss Deutschlands aus Euroland. Denn die Deutschen h&auml;tten &ldquo;die Euro-Zone destabilisiert mit ihrer Lohndisziplin, ihrer r&uuml;cksichtslosen Produktivit&auml;t, die die sattsam bekannte Panzermentalit&auml;t verr&auml;t&rdquo;... &ndash; <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,797247,00.html" target="_self">Dem begegnet <em>Spiegel-Online</em></a> mit einem scharfen &ldquo;Euer Empire und wir&rdquo;. &ldquo;Es geht wie immer um Sieg und Niederlage und sowieso um offene historische Rechnungen&rdquo;, schreibt Matthias Matussek.</p>
<blockquote><p>Es muss Ihnen eine Wonne gewesen sein, ihn zu erw&auml;hnen, den Krieg. Ich sehe Sie grinsen. Ich tue es auch. Sie errechnen eine deutschen Europa-Zuschu&szlig;, der bisher in etwa der Reparationssumme der Versailler Vertr&auml;ge entspricht. Wie interessant! Und wie sehr uns das weiterhilft! [...]</p>
<p>Zun&auml;chst war es durchaus originell, Sie, den smartesten Nachlassverwalter des britischen Empire [&hellip;] um Ihre Meinung zur deutschen Malaise zu bitten. Das ist so, als liefere man sein krankes Lieblingsschaf zur Begutachtung bei einem Metzger ab. Bei einem, der Schafe nicht sonderlich mag. [...] Wer Sie &uuml;ber Deutschlands historische Schulden und Europa und die Welt philosophieren h&ouml;rt, mag nicht glauben, dass es auf der britischen Insel einen Finanzcrash gegeben hat.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/11/15/sur-l-europe-londres-doit-choisir-ou-se-taire_1603870_3232.html" target="_self">In Paris beschreibt <em>Le Monde</em> die &ldquo;Kluft&rdquo;</a> zwischen deutschen und britischen Zukunftsvisionen f&uuml;r Europa. Auf der einen Seite fordert die Kanzlerin mehr europ&auml;ische Integration, auf der anderen h&auml;lt Premier David Cameron die Krise f&uuml;r die beste Gelegenheit, die EU nach seinen Vorstellungen &ldquo;umzugestalten, was so viel bedeutet wie &lsquo;die Kompetenzen&rsquo; nach London &lsquo;zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&rsquo;, anstatt sie an Br&uuml;ssel abzugeben&rdquo;. Wenn es um die Suche nach L&ouml;sungen f&uuml;r die Krise geht, kann das deutsch-franz&ouml;sische Paar trotz seiner Unvollkommen- und Ungleichheit allerdings nicht umgangen werden, meint die Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Das sagen &uuml;brigens auch die Deutschen, die nicht allein auf dem Pilotensessel sitzen wollen. M&uuml;sste sich Deutschland n&auml;mlich auf seine britischen Kollegen verlassen, k&ouml;nnte es auch gleich aufgeben. London hat sich gegen einen Beitritt zur Eurozone entschieden, will aber mitreden.</p>
</blockquote>
<p>&ldquo;Im gegenw&auml;rtigen Klima unterh&ouml;hlt die ewig zweischneidige Politik der Briten Europa jeden Tag ein bisschen mehr&rdquo;, f&uuml;gt <em>Le Monde</em> hinzu und fasst das Ganze mit folgendem Titel zusammen: In der europ&auml;ischen Frage &ldquo;muss London entscheiden&hellip; oder schweigen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:59:04 +0100</pubDate><guid>1176881</guid></item>
<item><title>Debatte | Abweichler und Problemfälle der Nicht-Eurozone (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1156041-abweichler-und-problemfaelle-der-nicht-eurozone</link><description><![CDATA[Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:15:16 +0100</pubDate><guid>1156041</guid></item>
<item><title>Schöne Künste | Leonardo Da Vinci in London | Cartoon (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1152441-leonardo-da-vinci-london</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:27:32 +0100</pubDate><guid>1152441</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Geburtsstunde der Nicht-Euro-Zone?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1127651-geburtsstunde-der-nicht-euro-zone</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die Euro-Zone &uuml;ber immer mehr Integration diskutiert, &ldquo;spricht man in Bukarest und London von einem B&uuml;ndnis der Nicht-Euro-L&auml;nder&rdquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Poate_fi_Romania_liderul_-zonei_noneuro_0_583142259.html" target="_self">meldet <em>Adevărul</em></a>. Die Idee hatte der ehemalige britische <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/3dbadbda-f32b-11e0-8383-00144feab49a,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F3dbadbda-f32b-11e0-8383-00144feab49a.html&amp;_i_referer=http%3A%2F%2Fsearch.ft.com%2Fsearch%3FqueryText%3DDavid%2BOwen%2B%252" target="_self">Au&szlig;enminister David Owen in der <em>Financial Times</em> vorgebracht</a>. Sie &ldquo;reifte w&auml;hrend der Vorbereitungstreffen des Doppel-Gipfels vom 23. und 26. Oktober in den K&ouml;pfen der Eliten der Nicht-Euro-L&auml;nder&rdquo;. &ldquo;Konkrete Formen nahm sie mit der Erkl&auml;rung des britischen Regierungschefs David Cameron anschlie&szlig;end an&rdquo;, berichtet die Zeitung aus Bukarest. Laut Cameron &ldquo;hat Gro&szlig;britannien die Absicht, in der zuk&uuml;nftigen Nicht-Euro-Zone als Dreh- und Angelpunkt zu fungieren&rdquo;.</p>
<p>Schon jetzt zeichnet sich ab &ldquo;dass die EU in drei Teile zerf&auml;llt: Frankreich und Deutschland, der Rest der Eurozone und die Staaten mit eigenen Landesw&auml;hrungen&rdquo;, zitiert Adevărul den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz. In Bukarest legte der Verband rum&auml;nischer Gesch&auml;ftsleute (AOAR) der Regierung schon vor geraumer Zeit nahe, diese &ldquo;Gruppe&rdquo; zu schaffen.</p>
<p>Gewiss &ldquo;k&ouml;nnten die L&auml;nder ohne Euro ihre Interessen dann besser durchsetzen&rdquo;, jedoch muss &ldquo;die Einheit einer solchen Zone&rdquo; gew&auml;hrleistet werden. Schlie&szlig;lich &ldquo;l&auml;sst sich das soziale skandinavische Modell in D&auml;nemark und Schweden nur schwer mit dem neoliberalen Modell der L&auml;nder im Osten vereinbaren. Und w&auml;hrend London sich flei&szlig;ig am EU-Haushalt beteiligt, profitieren die L&auml;nder im Osten von den europ&auml;ischen Koh&auml;sions- und Entwicklungsfonds&rdquo;, schlie&szlig;t <em>Adevărul</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 12:22:03 +0100</pubDate><guid>1127651</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Und was ist mit Wachstum? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1113921-und-was-ist-mit-wachstum</link><description><![CDATA[Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart - das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:00:58 +0100</pubDate><guid>1113921</guid></item>
<item><title>Scheideweg | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1112981-scheideweg</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Au&szlig;er der Schaffung von Eurobonds haben wir alles, was wir wollten, erreicht.&rdquo; Wenn man diesen von <em>Le Monde</em> zitierten Bankier sprechen h&ouml;rt, k&ouml;nnte man glauben, dass das Abkommen aus der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober zum Schuldenschnitt Griechenlands, der Rekapitalisierung der Banken und der Erweiterung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsfonds den Weg aus der Krise der Eurozone bereite.</p>
<p>Nach den Erfahrungen mit den vorigen hart verhandelten Abkommen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Die Wege der Finanzm&auml;rkte sind teilweise undurchdringbar und es besteht das Risiko, dass auch dieses Gipfeltreffen im Endeffekt nicht viel bewirkte. Daher wollen wir hier keine voreiligen Prognosen aufstellen.</p>
<p>Da aber die europ&auml;ischen Staatschefs angek&uuml;ndigt haben, dass die Zukunft Europas auf dem Spiel stehe, ist es interessant, nach diesem doppelten Gipfeltreffen einen Blick auf die europ&auml;ische Landschaft zu werfen. Dabei wird klar, dass die von der Finanzkrise &uuml;berdeckte politische Krise h&ouml;chstwahrscheinlich erst begonnen hat. Viele Beobachter haben darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Eurozone auf eine verst&auml;rkte Integration zubewege. Dies wird vermehrte Unsicherheit zur Folge haben.</p>
<p>Die Dramatisierung der Gespr&auml;che zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zeigt, dass die Achse Paris-Berlin erneut alleinige Treibkraft Europas ist. Doch Europa besteht nicht mehr nur aus 6 oder 12 Staaten, daher kann ihre Zugkraft unm&ouml;glich so stark sein wie vor den sukzessiven Erweiterungen und der Schaffung von m&auml;chtigen Verwaltungsorganen wie der Europ&auml;ischen Zentralbank.</p>
<p>Der Waffengang zwischen Nicolas Sarkozy und David Cameron und der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1097261-cameron-kriegt-die-euro-krise">Debatte im Unterhaus</a> &uuml;ber einen Volksentscheid hinsichtlich der Zugeh&ouml;rigkeit des Vereinigten K&ouml;nigreiches zur EU zeigen, dass London in diesem werdenden Gebilde seinen Platz sucht. &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/blog/1081021-auslese-das-merkozy-duumvirat">Merkozy</a>&rdquo; werden sich f&uuml;r die Briten nicht krumm machen. Daf&uuml;r hat das Inselvolk zu lange die liberale Entwicklung der Europ&auml;ischen Kommission beeinflusst, ohne die dazugeh&ouml;rige politische Verantwortung vollst&auml;ndig zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Doch Gro&szlig;britannien ist nicht das einzige Land, das seinen Platz sucht. Die neun anderen Staaten, die nicht zur Eurozone geh&ouml;ren (wie z.B. Polen und Schweden), beginnen schon, die Schaffung dieses Zweiklassen-Europas anzufechten. Sicherlich sind die Regeln f&uuml;r den Schengen-Raum oder das Europa der Verteidigung nicht dieselben. Aber sie setzen kein so gro&szlig;es Regelungssystem voraus wie es bei der Kontrolle der nationalen Budgets oder der Schaffung eines europ&auml;ischen Finanzministers der Fall w&auml;re.</p>
<p>Hiermit w&auml;ren wir mitten in der kommenden Instabilit&auml;t. Denn die Wirtschaftsregierung, die Berlin und Paris &ndash; unterst&uuml;tzt von den Niederlanden und Finnland &ndash; unbedingt einsetzen wollen, greift die Selbstverwaltung der Staaten an und wirft die Frage der demokratischen Kontrolle auf. So dr&uuml;ckt es der Soziologe <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1109061-juergen-habermas-demokratie-gefahr">J&uuml;rgen Habermas in einem bald erscheinenden Essay aus, aus dem <em>Presseurop</em> erste Ausschnitte ver&ouml;ffentlichte</a>.</p>
<p>So gesehen befindet sich die EU in einem gef&auml;hrlichen Zwiespalt. Denn ihre Politiker m&uuml;ssen politische Effizienz mit demokratischem Handeln verbinden. Wie schwierig das ist, wurde bei dem unvollkommenen Ratifizierungsverfahren des Abkommens vom 21. Juli gezeigt. Die nationalen Parlamente sind den Finanzm&auml;rkten gegen&uuml;ber zu langsam.</p>
<p>Au&szlig;erdem bringen die nationalen Demokratien widerspr&uuml;chliche Forderungen hervor, die zu einer Blockierung der EU f&uuml;hren. <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/26/europe-national-debates">Dies zeigte Timothy Garton Ash diese Woche</a>, nachdem er die Diskussionen im britischen und deutschen Parlament verfolgt hatte.</p>
<p>Doch weil niemand eine europ&auml;ische Demokratie errichten will, die auf einem transnationalen Parlament aufbaut, das anhand transnationaler Diskussionen gew&auml;hlt wurde, werden Entscheidungen weiterhin von Politikern hinter geschlossenen T&uuml;ren getroffen und von Parlamenten abgesegnet werden, die vor allem nach innerpolitischen Gesichtspunkten gew&auml;hlt wurden. Der Euro ist vielleicht gerettet, aber die EU ist noch nicht aus dem Schneider.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:10:55 +0100</pubDate><guid>1112981</guid></item>
</channel></rss>
