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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Ukraine]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Ukraine | EM 2012: Opfer politischer Machtspiele (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1988091-em-2012-opfer-politischer-machtspiele</link><description><![CDATA[Keinen Monat vor dem Beginn der Fußball-EM 2012 vergällt das Schicksal der Opponentin Julija Timoschenko die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine, die gemeinsam mit Polen die diesjährige Meisterschaft organisiert. Doch hinter der Frage der Menschenrechte zeichnen sich wichtige wirtschaftliche Einsätze ab. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 13:23:06 +0100</pubDate><guid>1988091</guid></item>
<item><title>Die Gründe eines Boykotts | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1969131-die-gruende-eines-boykotts</link><description><![CDATA[<p>Sollen die in der Ukraine stattfindenden Spiele der <a target="_self" href="http://www.uefa.com/uefaeuro/index.html">Fu&szlig;ball-EM</a> 2012 <a href="/de/content/article/456-article-1-de">boykottiert werden</a>, solange das Regime die Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko gefangen h&auml;lt? Zehn <a href="/de/content/cartoon/1912521-stop-da">f&uuml;hrende europ&auml;ische Politiker</a>, darunter der deutsche Bundespr&auml;sident Joachim Gauck und Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso, haben bereits entschieden: Sie werden nicht in die Ukraine reisen.</p>
<p>Die ehemalige Galionsfigur der Orangen Revolution von 2004 wurde im Oktober wegen Machtmissbrauchs zu sieben Jahren Haftstrafe verurteilt. Die Verfechter des Boykotts wollen sich allerdings nicht &uuml;ber ihre Schuldhaftigkeit aussprechen, sondern gegen ihre schlechte Behandlung im Gef&auml;ngnis und gegen die Repression der Opposition in der Ukraine protestieren.</p>
<p>Der Fall Julija Timoschenko steht als Symbol f&uuml;r das autorit&auml;re Abdriften des Regimes von Viktor Janukowitsch und auch f&uuml;r den Verfall der Beziehungen zur EU: Seitdem er 2010 gew&auml;hlt wurde, hat der Chef der Partei der Regionen kontinuierlich danach gestrebt, den Einfluss seiner Anh&auml;nger &ndash; der russischsprachigen B&uuml;rger im Osten des Landes &ndash; auf den Staat zu verst&auml;rken und die Opposition zu bremsen. Zu seinen beiden unausweichlichen Nachbarn, Russland und der EU, verhielt er sich &auml;u&szlig;erst widerspr&uuml;chlich.</p>
<p>Russland, dem er in kultureller Hinsicht nahesteht, will die Ukraine in seinem Wirkungskreis halten und eine Art s&uuml;dliches Wei&szlig;russland daraus machen &ndash; zu seinen eigenen Bedingungen. Das Assoziierungsabkommen mit der EU muss noch unterzeichnet werden und ein Abkommen &uuml;ber eine Zollunion &ndash; eine Art &bdquo;EU-Beitritt light&ldquo; &ndash; bahnt sich ebenfalls an. Auch hier geht es darum, dass die Ukraine an ihre historische und kulturelle Umgebung ankn&uuml;pft: Der Westen der Ukraine geh&ouml;rte (mit den heutigen Staatsgebieten von Polen, Litauen und Wei&szlig;russland) vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zu Polen-Litauen. Die Anziehungskraft, welche die Soft Power der EU auf ihr Umfeld aus&uuml;bt, soll dabei behilflich sein.</p>
<p>Die Gegner des Boykotts bef&uuml;rchten, dass man dadurch Kiew in die Arme Moskaus treiben k&ouml;nnte. Gewiss, die Versuchung besteht, doch sie l&auml;ge durchaus nicht im wirtschaftlichem Interesse der Ukraine und w&uuml;rde eine stolz eroberte Unabh&auml;ngigkeit unterminieren. Die meisten Ukrainer sehen ihre Zukunft in der EU, fr&uuml;her oder sp&auml;ter &ndash; und die EU ist es sich schuldig, ihre Erwartungen nicht zu entt&auml;uschen.</p>
<p>Deshalb ist ein Boykott von Seiten der Politiker &ndash; und nicht etwa der Mannschaften &ndash; durchaus angebracht. Noch wirkungsvoller wird er, verbindet man ihn mit wirtschaftlichen Druckmitteln (Einsatz von Anti-Geldw&auml;sche-Ma&szlig;nahmen gegen ukrainisches Kapital innerhalb der EU) oder Zollma&szlig;nahmen (keine Visen f&uuml;r die Spitzenk&ouml;pfe des Regimes, die des Missbrauchs schuldig sind, leichtere Visumserteilung f&uuml;r Studenten, Forscher, Gesch&auml;ftsleute und Touristen). Weiter ist eine p&auml;dagogische T&auml;tigkeit zu empfehlen, um der ukrainischen Bev&ouml;lkerung die Gr&uuml;nde zu erkl&auml;ren. Schlie&szlig;lich d&uuml;rften die EU und die OSZE das Land anl&auml;sslich der Parlamentswahlen im kommenden Oktober mit Beobachtern &uuml;berfluten, um einen m&ouml;glichst einwandfreien Verlauf der Wahlen sicherzustellen.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 18:19:08 +0100</pubDate><guid>1969131</guid></item>
<item><title>Ukraine, Polen | Euro 2012 immer noch in der Schwebe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1953271-euro-2012-immer-noch-der-schwebe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polen setzt sich f&uuml;r Timoschenko ein&ldquo;, titelt <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,11685007,Polska_upomina_sie_o_Tymoszenko.html" target="_self"><em>Gazeta Wyborcza</em></a>, nachdem Kiew das Gipfeltreffen von Vertretern mittel- und osteurop&auml;ischer L&auml;nder am 11. und 12. Mai in Jalta bis auf Weiteres verschoben hat.</p>
<p>&nbsp;Hauptfaktor bei der Entscheidung war der wachsende Skandal um die Inhaftierung und mutma&szlig;liche Misshandlung der ehemaligen Ministerpr&auml;sidentin und Oppositionsf&uuml;hrerin Julia Timoschenko, der unter anderem dazu f&uuml;hrte, dass acht Regierungschefs ihre Teilnahme absagten.</p>
<p>In Deutschland und anderswo in der Europ&auml;schen Union werden Stimmen lauter, die einen Boykott der EM-Spiele in der Ukraine fordern. Tomasz Nałęcz, Berater des polnischen Pr&auml;sidenten Bronsliw Komorowski, h&auml;lt allerdings einen Boykott der Spiele in der Ukraine f&uuml;r kontraproduktiv:</p>
<blockquote><p>Wir sollten die EM 2012 nicht boykottierten, sondern in die Ukraine fahren, um Millionen von Ukrainern Freude zu bereiten und daneben etwas Greifbares f&uuml;r die Freilassung von Julia Timoschenko unternehmen.</p>
</blockquote>
<p>Der polnische Pr&auml;sident Bronislaw Komorowski wird am 9. Mai an seinen ukrainischen Amtkollegen Viktor Janukowitsch appellieren und sich f&uuml;r eine Gesetzes&auml;nderung, sowie f&uuml;r die Aufhebung der Strafe Timoschenkos aussprechen.</p>
<p>Unterdessen hat Timoschenko am 8. Mai ihren am 20. April begonnenen Hungerstreik beendet. Sie wurde in ein Krankenhaus in Charkow gebracht, wo sie von einem deutschen Arzt behandelt wird.</p>
<p>Die ehemalige Ministerpr&auml;sidentin verb&uuml;&szlig;t eine siebenj&auml;hrige Haftstrafe wegen &bdquo;der Unterzeichnung im Jahr 2009 von Gasvertr&auml;gen mit Russland zum Nachteil der Ukraine&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 14:41:20 +0100</pubDate><guid>1953271</guid></item>
<item><title>Ukraine | Stop da! | Cartoon (Kleine Zeitung, Graz)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1912521-stop-da</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 18:05:30 +0100</pubDate><guid>1912521</guid></item>
<item><title>EU-Ukraine | Boykott der Fußball-EM als Strafe für Kiew?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1901341-boykott-der-fussball-em-als-strafe-fuer-kiew</link><description><![CDATA[<p>Diese ist wegen Machtmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt (ihre Anh&auml;nger beschuldigen den aktuellen ukrainischen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowytsch, sie durch dieses Man&ouml;ver von der Macht fern zu halten). Die ehemalige Muse der &bdquo;Orangenen Revolution&ldquo; ist seit dem 24. April in Hungerstreik getreten, um gegen ihren Transfer und ihre schlechte Behandlung im Gef&auml;ngnis zu protestieren.</p><div class="extract"><div class="intror"><p>In Deutschland <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ukrainische-oppositionsfuehrerin-merkel-erwaegt-em-boykott-der-ukraine-1.1344402" target="_self">weist die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> darauf hin</a>, dass die Ukraine immer st&auml;rker unter Druck ger&auml;t. Umweltminister Norbert R&ouml;ttgen rief die deutschen Politiker als Erster zum Boykott der Veranstaltung auf. &bdquo;Es muss unbedingt verhindert werden, dass das ukrainische Regime die EM zur Aufwertung seiner Diktatur nutzt&ldquo; , sagte er. Die Zeitung berichtet, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls einen Boykott in Erw&auml;gung zieht. <br />
<br />
Auf der Titelseite der <em>Tageszeitung</em> ist von einem &bdquo;Frei-Spiel f&uuml;r Timoschenko&ldquo;  die Rede. Die <a href="http://taz.de/Kommentar-Ukraine/!92419/" target="_self"><em>TAZ</em> kritisiert </a>die Haltung der UEFA (Vereinigung Europ&auml;ischer Fu&szlig;ballverb&auml;nde) in dieser Frage:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/taz-100_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">[…] Flagge zeigen, das fällt Funktionären abseits des Sportplatzes immer noch schwer. Doch die UEFA hält sich weiter raus. Sie beharrt auf der Position, dass sie für Politik nicht zuständig sei. Und übersieht dabei, dass schon das Zustandekommen eines internationalen Sportfestes wie der Fußballeuropameisterschaft an sich ein hochpolitischer Akt ist. Es gibt eigentlich nur ein Argument, mit dem die Sportfunktionäre ihre Zurückhaltung erklären könnten: Die bloße Freilassung Timoschenkos macht aus der Ukraine noch lange keine Spitzendemokratie. Aber [es geht] hier um symbolisches Handeln. Mit kleinen praktischen Folgen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>In Polen, dem Mitveranstalter der EM 2012, titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em>: &bdquo;Deutschlandwettet auf Timoschenko&ldquo;. <a href="http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,114871,11640875,Hipokryci__Rosji_juz_nie_podskocza___dziennikarz__Gazety_.html" target="_self">Die Zeitung betont</a>, dass die deutschen Politiker, darunter auch SPD-Chef Sigmar Gabriel, die ukrainischen Beh&ouml;rden scharf kritisieren, um ihre eigene Beliebtheit im Hinblick auf die Parlamentswahlen von 2013 zu steigern:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-100_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die deutschen Politiker sorgen sich weniger um den Zustand Timoschenkos und der ukrainischen Demokratie als vielmehr darum, vor der Erneuerung des Bundestags Punkte zu sammeln. [...] Im Fall des SPD-Chefs kann man durchaus von Heuchelei sprechen. Er protestierte nicht, als sein Vorgänger und politischer Mentor Gerhard Schröder [den russischen Präsidenten] Wladimir Putin als „lupenreinen Demokraten“  bezeichnete. Ebenso wenig kommentierte er den Fall des früheren Oligarchen Michail Chodorkowski, den Putin in den Gulag geschickt hatte. [...] Dabei war dies ein ebenso schockierender Fall wie die Inhaftierung Timoschenkos. [Die deutschen Politiker] fürchten das mächtige Russland und werden sich nicht mit ihm auf eine Polemik einlassen. Doch die Ukraine ist ein Randstaat, ein schwarzes Loch mitten in Europa. Der Boykott der EM 2012 wird der Demokratie in der Ukraine nichts bringen, doch er wird den westlich gesinnten Teil der Gesellschaft davon überzeugen, dass Europa sie im Stich lässt, dass es davon ausgeht, das Land werde unter Janukowytsch in den Autoritarismus abdriften, und dass die Europa-Bestrebungen der Ukraine nur ein Traum waren.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Auch in D&auml;nemark stellt sich die Frage. Infolge der deutschen Boykottdrohung <a href="http://spn.dk/fodbold/landshold/article2763879.ece" target="_self">titelt der <em>Jyllands-Posten</em></a>: &bdquo;Sollen Regierungen die Fu&szlig;ball-EM boykottieren?&ldquo; Doch die Politiker sind zu diesem Thema geteilter Meinung:<br />
<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jyllands-posten-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Kulturminister Uffe Elbæck wird abwarten, welchen Standpunkt seine Kollegen innerhalb der EU einnehmen, bevor er entscheidet, ob er in die Ukraine reist, um die dänische Nationalmannschaft zu unterstützen. Der Außenpolitik-Sprecher der Konservativen und ehemalige Außen- und Kulturminister Per Stig Møller zögert hingegen nicht: „[...] das würde der [ukrainischen] Regierung, die Julija Timoschenko Abscheuliches angetan hat, Geltung verschaffen“, erklärte er. </p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:22:00 +0100</pubDate><guid>1901341</guid></item>
<item><title>Ukraine | Abseits? | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1887211-abseits</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:45:39 +0100</pubDate><guid>1887211</guid></item>
<item><title>Wetter | Eingeschneit | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1488081-eingeschneit</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:06:57 +0100</pubDate><guid>1488081</guid></item>
<item><title>Immigration | Mit bulgarischem Pass ab in den Westen (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1259561-mit-bulgarischem-pass-ab-den-westen</link><description><![CDATA[Mazedonier, Moldawen und Ukrainer stehen Schlange, um einen bulgarischen Pass zu bekommen. Die meisten von ihnen planen, sich in anderen EU-Ländern niederzulassen. Doch zunächst müssen sie die bulgarischen Behörden überzeugen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:49:02 +0100</pubDate><guid>1259561</guid></item>
<item><title>Unser Nachbar Putin | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1242641-unser-nachbar-putin</link><description><![CDATA[<p>Die Krise der Eurozone dr&auml;ngt das Zeitgeschehen in den anderen L&auml;ndern in den Hintergrund. Doch am 4. Dezember finden in Russland die h&ouml;chst symbolischen Parlamentswahlen statt. &Uuml;ber das Ergebnis besteht kaum Zweifel: Trotz verschiedener Unmutsbezeugungen innerhalb der Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfte die machthabende Partei &ldquo;Einiges Russland&rdquo; weiterhin in der Duma vorherrschend sein &ndash; wenn auch vielleicht zum Preis eines gewissen Drucks auf die W&auml;hler.</p>
<p>Doch mit diesen Wahlen bricht eine neue Phase in der Macht Wladimir Putins an. Nach mehreren Jahren relativer Ungewissheit dar&uuml;ber, ob nun der als Modernisator geltende Dmitri Medwedew oder doch lieber der herrische Putin der Zukunft Russlands die Richtung weisen soll, wird der einstige Pr&auml;sident und heutige Ministerpr&auml;sident h&ouml;chstwahrscheinlich im kommenden M&auml;rz wieder Pr&auml;sident werden. Was nat&uuml;rlich auch Konsequenzen f&uuml;r die EU haben wird.</p>
<p>Indem er Sankt Petersburg gr&uuml;ndete, wollte Peter der Gro&szlig;e Russland mit Europa verankern, denn es war als Stadt weit westlicher als das zaristische Moskau. Drei Jahrhunderte sp&auml;ter scheint der Sankt Petersburger Putin nun die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen zu haben. Am 4. Oktober stellte er sein Projekt einer eurasischen Union vor, das f&uuml;r viele wie der Wunsch klingt, eine Art Sowjetunion zu rekonstruieren. Deren Niedergang vor 20 Jahren bezeichnete er einmal als die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts&rdquo;. Es geht in der Tat darum, die Zollunion zwischen Russland, Wei&szlig;russland und Kasachstan auf andere ehemalige Sowjetrepubliken wie Tadschikistan oder Kirgisistan zu erweitern, eventuell auch auf die Ukraine, falls sich letztere f&uuml;r Moskau statt f&uuml;r die EU entscheiden sollte.</p>
<p>Doch diese eurasische Union hat eine gr&ouml;&szlig;ere Tragweite als simple Nostalgie. Sie verdeutlicht Putins Absicht, Russland als kontinentale Macht einzusetzen. Es st&uuml;nde somit auf halbem Weg zwischen einem Europa, das er nicht mehr als vollwertigen Partner ansieht, und Asien, das ihm Absatzm&auml;rkte f&uuml;r Erdgas und Erd&ouml;l bietet und ihm als Ausgangspunkt f&uuml;r eine alternative globale Diplomatie dienen kann. Aus der Sicht des Kreml haben China, Iran, Indien und Afghanistan heute mehr zu bieten als die 27, die in ihrer Einstellung gegen&uuml;ber Russland seit langem geteilter Meinung sind und durch die aktuelle Krise geschw&auml;cht wurden.</p>
<p>Zudem l&auml;sst Russland seine Westflanke ja nicht g&auml;nzlich im Stich. Es verst&auml;rkt seine Pr&auml;senz in der Ukraine &ndash; einem Land, das Europa gerade vergeblich an seinen Einflussbereich koppeln will. Es h&auml;lt Wei&szlig;russland unter wirtschaftlicher Kontrolle und erlaubt somit das &Uuml;berleben von Alexander Lukaschenkos Diktatorenherrschaft &ndash; ein Fehlschlag f&uuml;r die europ&auml;ischen Werte. Es schickt sich an, in Kaliningrad, seine Enklave zwischen Polen und Litauen, ballistische Raketen zu stationieren. Kurz, Russland kehrt sich Asien zu und bleibt dabei trotzdem ein Problem f&uuml;r Europa.</p>
<p>Doch das muss nicht so sein. Die Europ&auml;er k&ouml;nnen die Russen nicht ewig als Nachbarn behandeln, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Wladimir Putin, der scheinbar wei&szlig;, was er will, ist sicher noch lange an der Macht. Diesen Langzeitvorteil muss die Europ&auml;ische Union dazu nutzen, selbst zu wissen, was sie will. Sie muss eine strenge, doch zugleich offene Politik gegen&uuml;ber Moskau definieren. Andernfalls wird sie noch ein bisschen mehr an den Rand gedr&auml;ngt.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Patricia Lux-Martel</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:43:20 +0100</pubDate><guid>1242641</guid></item>
<item><title>EU - Ukraine | Lasst Kiev nicht draußen stehen (Postimees, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1096211-lasst-kiev-nicht-draussen-stehen</link><description><![CDATA[Auch wenn die jüngste Verurteilung von Julija Timoschenko, der Symbolfigur der Orangefarbenen Revolution, Zweifel an der Unabhängigkeit der ukrainischen Justiz aufkommen lässt, sollte die EU den Dialog mit der Ukraine nicht einstellen. Die Zukunft des Landes liegt weiterhin in Europa. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:19:19 +0100</pubDate><guid>1096211</guid></item>
<item><title>Ukraine | Timoschenko verurteilt, Janukowitsch unter Druck</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1048451-timoschenko-verurteilt-janukowitsch-unter-druck</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Ein politischer Prozess&rdquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,10448124,Tymoszenko_za_kratki.html" target="_self">titelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a>. Am Vortag hat ein ukrainisches Gericht die ehemalige Ministerpr&auml;sidentin Julija Timoschenko wegen angeblichen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt. Es ging dabei um einen Gas-Deal, den sie 2009 mit Russland unterzeichnet hatte. Des Weiteren wurde sie zu 142 Millionen Euro Strafe verurteilt und darf sich in den drei Jahren nach Absitzen der Strafe f&uuml;r kein politisches Amt bewerben. </p>
<p><a href="http://wyborcza.pl/1,75968,10454595,Janukowycz_jak_Lukaszenka.html" target="_self">F&uuml;r <em>Gazeta Wyborcza</em></a> ist das Urteil ein klares Zeichen, dass die Ukraine zu einem autorit&auml;ren Regime zur&uuml;ckgekehrt sei. &ldquo;Wer nannte Alexander Lukaschenko &lsquo;Europas letzten Diktator&rsquo;? Ein Optimist! Nur sieben Jahre nach der bunten und friedlichen Revolution, die in aller Welt bejubelt wurde, wurde ein neuer Diktator in der Ukraine geboren&rdquo;, notiert das Blatt aus Warschau in Anspielung auf die orangefarbene Revolution welche den demokratischen Wandel brachte und Timoschenko und Janukowitsch zu politischen Gegnern machte. </p>
<p>Der Leiter des Instituts f&uuml;r Nationale Strategie in Kiew, der Politologe Konstantin Bondarenko, <a href="http://www.rp.pl/artykul/40,731403-Nadzieja-dla-Tymoszenko.htm" target="_self">spekuliert in <em>Rzeczpospolita</em></a>, dass Timoschenko m&ouml;glicherweise aus dem Gef&auml;ngnis kommen k&ouml;nnte, sollte dass Parlament die Artikel im Strafgesetzbuch, nach denen die Ex-Ministerpr&auml;sidenten verurteilt wurde, wie geplant entkriminalisieren. </p>
<p>Das in Europa <a href="http://www.consilium.ehttp/www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/en/cfsp/125033.pdfuropa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/en/cfsp/125033.pdf" target="_self">scharf kritisierte</a> Urteil k&ouml;nnte f&uuml;r die Ukraine ein erhebliches Hindernis auf dem Weg zur Unterzeichnung und Ratifizierung des Freihandels- und Assoziierungsabkommens mit der Europ&auml;ischen Union sein. Kiew hoffte auf einen Abschluss bis Ende des Jahres. <a href="http://www.guardian.co.uk/global/2011/oct/11/yulia-tymoshenko-trial-ukraine" target="_self">Der <em>Guardian</em></a> schreibt: &ldquo;Als Mitveranstalter der Fu&szlig;ball-Europameisterschaft 2012 macht die Haftstrafe f&uuml;r Timoschenko die Ukraine anf&auml;llig f&uuml;r Druck von au&szlig;en.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:31:33 +0100</pubDate><guid>1048451</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Gipfel drückt sich um große Themen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1017231-gipfel-drueckt-sich-um-grosse-themen</link><description><![CDATA[<p>Der <a target="_self" href="http://pl2011.eu/en/content/eastern-partnership-summit-warsaw">EU-Gipfel der &Ouml;stlichen Partnerschaft in Warschau</a> am 30. September war kein echter Erfolg. Statt mehreren Metern r&uuml;ckten &ldquo;Armenien, Aserbaidschan, Wei&szlig;russland, Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine&rdquo; nur wenige Millimeter an die EU heran. &ldquo;Was dank Polen aber gelungen ist: Europa wird seinen Osten, seinen zweiten Lungenfl&uuml;gel, nun nicht mehr vergessen&rdquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75477,10388585,Sukces_wizjonerow_z_paryskiej__Kultury_.html">meint die Warschauer Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em></a>.</p>
<p>Aber es ziehen immer mehr Wolken am Horizont auf. Grund ist der laufende Prozess wegen angeblichen Amtsmissbrauchs gegen die fr&uuml;here ukrainische Regierungschefin Julija Tymoschenko. Beobachter halten das Verfahren f&uuml;r einen pers&ouml;nlichen Rachefeldzug von Pr&auml;sident Wiktor Janukowytsch gegen seine langj&auml;hrige Rivalin. Janukowytsch habe &ldquo;eine g&uuml;tliche Einigung&rdquo; versprochen, berichtet <em>Gazeta Wyborcza</em>. Wei&szlig;russland hatte seine Teilnahme abgesagt. Die Gipfel-Teilnehmer <a target="_self" href="http://www.msz.gov.pl/files/docs/komunikaty/declaration_eap_belarus.pdf">hatten eine gemeinsame Erkl&auml;rung unterzeichnet</a>, in der sie die Menschenrechtsverletzungen im Land verurteilen.</p>
<p>F&uuml;r &Uuml;berraschung sorgte der polnische Regierungschef Donald Tusk. Er schlug vor, Alexander Lukaschenkos autorit&auml;rem Regime neun Milliarden Dollar Entwicklungshilfe [6,75 Milliarden Euro] zu zahlen, wenn dieses die politischen Gefangenen freilasse und demokratische Wahlen abhalte.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.svd.se/opinion/ledarsidan/hopp-om-mer-europa-for-det-nya-osteuropa_6519090.svd">F&uuml;r <em>Svenska Dagbladet</em></a> verpasste der Gipfel die Chance, von den L&auml;ndern Osteuropas mit Hinblick auf einen EU-Beitritt Reformen zu fordern. Mit kosteng&uuml;nstigerer und einfacherer Visa-Ausstellung und Hilfen f&uuml;r die Zivilgesellschaft sollte die EU die B&uuml;rger dieser L&auml;nder &ldquo;direkt ansprechen&rdquo;, r&auml;t die schwedische Tageszeitung. &ldquo;So sch&uuml;rt man das Bed&uuml;rfnis nach Ver&auml;nderung und n&auml;hrt den Druck von unten.&rdquo;</p>
<p>Der Gipfel war &ldquo;f&uuml;r Europa von geringer Bedeutung&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/9133,725432-Szczyt-Partnerstwa-Wschodniego-nieistotny-dla-Europy.html">urteilt eine andere polnische Zeitung, <em>Rzeczpospolita</em></a>, und bedauert, dass die meisten europ&auml;ischen L&auml;nder &ldquo;wie Wei&szlig;russland, Aserbaidschan oder die Republik Moldau vom Alten Kontinent genauso weit entfernt sind wie Bangladesch oder Guyana&rdquo; &ndash; &ldquo;nicht so sehr geografisch, aber sehr wohl in ihren K&ouml;pfen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:34:09 +0100</pubDate><guid>1017231</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Keine Augen für den Osten (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1006451-keine-augen-fuer-den-osten</link><description><![CDATA[Die auf Anregung Polens entstandene Östliche Partnerschaft findet sich in Warschau zum Gipfeltreffen zusammen. Allerdings steckt die EU viel zu sehr in der Krise, als dass sie sich dieser Sache mit ganzem Herzen widmen könnte. Und die Partnerländer schwanken irgendwo zwischen Diktatur und Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:18:26 +0100</pubDate><guid>1006451</guid></item>
<item><title>EU-Ukraine | Assoziierungsabkommen auf dem Weg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/991891-assoziierungsabkommen-auf-dem-weg</link><description><![CDATA[<p>Nach drei Jahren angespannter Verhandlungen haben die EU und die Ukraine am 23. September die Verhandlungen f&uuml;r ihr Assoziierungsabkommen abgeschlossen. &ldquo;Das ist ein Riesenerfolg&hellip; Kiew wendet sich dem Westen zu&rdquo;,<a href="http://www.rp.pl/artykul/40,721895-Kijow-wybral-Zachod.html" target="_self"> freut sich die polnische <em>Rzeczpospolita</em></a>. Das konservative Warschauer Blatt merkt an, dass &ldquo;lange vermutet wurde, der pro-russische Pr&auml;sident der Ukraine, Wiktor Janukowytsch, wolle keine wahre Ann&auml;herung an die EU&rdquo;. Ger&uuml;chten zufolge soll Moskau versprochen haben, Kiew Gas zu Vorzugspreisen zu liefern, wenn es auf die engeren wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Europa verzichte. </p>
<p>Das Assoziierungsabkommen soll bis Jahresende unterzeichnet werden; wahrscheinlich anl&auml;sslich des n&auml;chsten <a href="http://eeas.europa.eu/ukraine/index_en.htm" target="_self">EU-Ukraine</a>-Gipfels im Dezember. Es sieht die Schaffung einer Freihandelszone vor (<a href="http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/bilateral-relations/countries/ukraine/" target="_self">DCFTA</a>). Entsprechend der Vereinbarungen wird Kiew einen acquis communautaire (gemeinschaftlichen Besitzstand) annehmen und Reformen im Einklang mit europ&auml;ischen Standards durchf&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:43:30 +0100</pubDate><guid>991891</guid></item>
<item><title>Ukraine | Timoschenko, das Gas und das politische Kräftemessen (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/982881-timoschenko-das-gas-und-das-politische-kraeftemessen</link><description><![CDATA[Am 27. September, drei Tage nach dem Besuch von Präsident Janukowytsch in Russland, wird der Prozess der ehemaligen Premierministerin fortgesetzt werden. Zwischen Kiew und Moskau findet nämlich ein entscheidendes Spiel statt, an dem auch Europa wesentlich beteiligt ist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 18:01:57 +0100</pubDate><guid>982881</guid></item>
<item><title>Ukraine | Eindringliche Großzügigkeit von Budapest und Bukarest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/836901-eindringliche-grosszuegigkeit-von-budapest-und-bukarest</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kiew hat langsam ernsthafte Probleme mit seinen Nachbarl&auml;ndern&ldquo;, <a href="http://www.ng.ru/cis/2011-08-03/1_ec.html" target="_self">stellt die russische Zeitung <em>Nesawissimaja Gaseta</em></a> fest und berichtet &uuml;ber die Ver&auml;rgerung der Ukraine hinsichtlich der Vergabe von ungarischen und rum&auml;nischen Reisep&auml;ssen an ihre Staatsangeh&ouml;rigen, insbesondere im westlichen Teil des Landes. Trotz des ukrainischen Verbots der doppelten Staatsangeh&ouml;rigkeit gewinnt das Verfahren an Bedeutung, zumal &bdquo;die Anforderungen zum Erhalt eines rum&auml;nischen oder ungarischen Passes minimal sind: Der Antragsteller muss seine [rum&auml;nische oder ungarische ethnische] Abstammung beweisen bzw. belegen, dass seine Familie auf einem ehemals zu Rum&auml;nien und Ungarn geh&ouml;renden Landesgebiet gelebt hat&ldquo;, insbesondere vor dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Diese &bdquo;individuelle Integration in die Europ&auml;ische Union&ldquo; sollte eine Warnung f&uuml;r die ukrainische Regierung sein, die nicht in der Lage ist, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme effizient zu l&ouml;sen, und somit wom&ouml;glich zusehen muss, wie &bdquo;sich Hunderttausende von Ukrainern eine ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rigkeit zulegen&ldquo;, mahnt die russische Zeitung. Doch die echte Drohung, die sich abzeichnet, ist die des Separatismus, denn Kiew kann &bdquo;die Kontrolle &uuml;ber Gebiete verlieren, die von ausl&auml;ndischen Staatsangeh&ouml;rigen bewohnt werden&ldquo;, schreibt die <em>Nesawissimaja Gaseta</em> weiter und zitiert den ukrainischen Experten Alexander Gawrich, nach dessen Meinung &bdquo;es gen&uuml;gt, dass sich die Slogans der kulturellen Zugeh&ouml;rigkeit in politische Forderungen verwandeln&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 05 Aug 2011 14:06:31 +0100</pubDate><guid>836901</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Politik im Trippelschritt (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/769151-politik-im-trippelschritt</link><description><![CDATA[Auf Anregung Polens brachte die EU vor zwei Jahren die Östliche Partnerschaft mit mehreren Ländern der ehemaligen UdSSR auf den Weg. Jetzt, wo Warschau gerade den EU-Ratsvorsitz angetreten hat, ziehen die Experten eine enttäuschende Bilanz. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 18:21:20 +0100</pubDate><guid>769151</guid></item>
<item><title>Eine Stadt in Europa | Die zwei Leben von Przemyśl (La Croix, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/745871-die-zwei-leben-von-przemysl</link><description><![CDATA[Die kleine polnische Stadt an der ukrainischen Grenze ist eines der östlichen Tore des Schengen-Raums. Die Menschen der Region pflegen grenzübergreifende Beziehungen und Schmuggel jeder Art floriert. Die Zollbeamten drücken ein Auge zu. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 28 Jun 2011 16:29:33 +0100</pubDate><guid>745871</guid></item>
<item><title>Diplomatie | 5-Milliarden-Hilfe für die arabischen Revolutionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677151-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen</link><description><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik macht &quot;die EU die Hilfe an die arabischen L&auml;nder von Fortschritten in Sachen Demokratie abh&auml;ngig&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/UE/condiciona/ayuda/paises/arabes/democracia/elpepiint/20110526elpepiint_3/Tes" target="_self">titelt El Pa&igrave;s</a>. Am 25. Mai haben die Hohe Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;enpolitik, Catherine Ashton, und der <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/policy_fr.htm" target="_self">EU-Kommissar f&uuml;r Nachbarschaftspolitik</a>, Stefan F&uuml;le, ihre Strategie gegen&uuml;ber den 16 wichtigsten Nachbarn der Union, von S&uuml;d bis Ost, vorgestellt. Von den 7 Milliarden Euro, die bis 2013 auf den Tisch gelegt werden, gehen 5 an die L&auml;nder des s&uuml;dlichen Mittelmeerraums. </p>
<p>Bis dato beruhte bei L&auml;ndern wie &Auml;gypten oder Tunesien, &quot;die Strategie der Union auf dem Prinzip: 'Millionen Euro gegen Sicherheit&rsquo;&ldquo; Heute gebe es Parameter, die es Europa erm&ouml;glichen w&uuml;rden, die Demokratisierung dieser L&auml;nder zu messen: Freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, eine unabh&auml;ngige Justiz, Bek&auml;mpfung der Korruption, demokratisch kontrollierte Sicherheitskr&auml;fte und Armee. </p>
<p>Die Tageszeitung betont, dass der von der Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie enth&uuml;llte Plan auch Ma&szlig;nahmen zur Steuerung der Migrationstr&ouml;me beinhalte. Doch &quot;Ashton bestreitet, dass gezahlt wird, um Einwanderung zu begrenzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 14:50:39 +0100</pubDate><guid>677151</guid></item>
<item><title>Mix&amp;amp;Remix | Fröhliche Atomenergie! | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/612561-froehliche-atomenergie</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 17:44:30 +0100</pubDate><guid>612561</guid></item>
<item><title>Nachbarschaftspolitik | Ukraine bekommt Visa, aber keinen Freihandel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/401051-ukraine-bekommt-visa-aber-keinen-freihandel</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Ukraine ist der Abschaffung der Visumspflicht n&auml;herger&uuml;ckt&ldquo;, <a href="http://www.gazetaprawna.pl/wiadomosci/artykuly/466934,ukraina_blizej_zniesienia_wiz_do_ue.html" target="_blank">berichtet die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> nach dem <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/1534&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">EU-Ukraine-Gipfel</a> vom 22. November in Br&uuml;ssel. Dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowytsch wurde f&uuml;r seine Landesgenossen eine Erleichterung der Visa-Bestimmungen bei der Einreise in die EU versprochen (wenn die Ukraine die EU-Bedingungen erf&uuml;llt, wie etwa die Abriegelung ihrer Grenzen zu Russland), doch Gespr&auml;che &uuml;ber eine weitgehend erwartete freie Handelszone kamen zum Stillstand. &bdquo;EU-Diplomaten versuchten, den Enthusiasmus zu d&auml;mpfen, und hatten im Endeffekt Recht&ldquo;, erkl&auml;rt die Warschauer Tageszeitung und weist darauf hin, dass mehrere EU-Staaten, darunter Polen, nur ungern den EU-Markt auf die Landwirtschaftserzeugnisse oder Verkehrsunternehmen aus der Ukraine &ouml;ffnen wollen. Die Ukraine hingegen weigert sich, die EU-Normen bez&uuml;glich Umwelt, Gesundheit und Urheberrecht anzunehmen. Sie besteht auch auf einer Geldspritze aus Br&uuml;ssel, um ihre nationale Gesetzgebung mit den EU-Gesetzen in Einklang zu bringen, wie es bei den mitteleurop&auml;ischen L&auml;ndern vor ihrem Beitritt der Fall war. Es sei kein Wunder, schreibt die Zeitung, dass die Ukraine nach 13 Gespr&auml;chsrunden erst vier oder f&uuml;nf Kapitel abgeschlossen hat.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Nov 2010 14:51:18 +0100</pubDate><guid>401051</guid></item>
<item><title>Politik | Der Osten ist dran (Jyllands-Posten, Aarhus)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/380971-der-osten-ist-dran</link><description><![CDATA[Die Westeuropäer im allgemeinen und die Dänen im besonderen tun sich schwer, von den Klischeevorstellungen über ihre osteuropäischen Mitbürger abzulassen. Doch 2011 wird die EU-Ratspräsidentschaft zunächst von Ungarn und dann von Polen übernommen. Und beide Länder hätten mehr Ideen als Dänemark, meint ein dänischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:53:06 +0100</pubDate><guid>380971</guid></item>
<item><title>Ukraine-Europa | Bitte beobachten Sie mein Land! (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/322621-bitte-beobachten-sie-mein-land</link><description><![CDATA[In der Ukraine gehen die Uhren rückwärts: Keine sechs Monate nach den letzten Wahlen ist vom einstigen demokratischen Aufbruch kaum noch etwas übrig. Der Autor Juri Andruchowytsch beschreibt die &quot;innere Okkupation&quot; seines Landes und richtet einen Appell an Europa. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:46:15 +0100</pubDate><guid>322621</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Der heimliche Schritt nach Osten (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/316451-der-heimliche-schritt-nach-osten</link><description><![CDATA[Moldauer, Mazedonier, Serben, Ukrainer oder Türken – dank der Visa-Politik einiger Grenzstaaten der Union, können sie bereits heute einen EU-Pass bekommen. Und das ist erst der Anfang. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:42:26 +0100</pubDate><guid>316451</guid></item>
<item><title>Musik | Eurovision, besser als eine EU-Richtlinie (Irish Independent, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/262011-eurovision-besser-als-eine-eu-richtlinie</link><description><![CDATA[Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 May 2010 16:54:21 +0100</pubDate><guid>262011</guid></item>
<item><title>Ukraine-Russland | Kurswechsel in Kiew (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/241501-kurswechsel-kiew</link><description><![CDATA[Die russische Flotte bleibt weiterhin auf der Krim. Im Gegenzug dafür erhält die Ukraine billiges Gas. Das Abkommen zwischen Kiew und Moskau, dem das ukrainische Parlament am 27. April zugestimmt hat, löst in der europäischen Presselandschaft verschiedenste Reaktionen aus. Sorgen bereitet vor allem, dass sich die Ukrainer von der EU abwenden könnten. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Apr 2010 17:59:40 +0100</pubDate><guid>241501</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Im Osten verstummen die Revolutionen (Tygodnik Powszechny , Krakau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/208121-im-osten-verstummen-die-revolutionen</link><description><![CDATA[In der Ukraine und in Georgien suchen die pro-westlichen Bewegungen nach neuem Schwung - ohne die Unterstützung der EU. Der polnische Politologe Olaf Osica vertritt die Auffassung, dass diese beiden Länder, abgesehen von eigenen Fehlern, auch für die Tatsache zahlen müssen, dass sie nicht den geopolitischen Zielen der EU entsprechen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:42:10 +0100</pubDate><guid>208121</guid></item>
<item><title>Brüssel, Kiew, Moskau | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/204641-bruessel-kiew-moskau</link><description><![CDATA[<p>Ihre Flugzeuge h&auml;tten sich &uuml;ber Europa treffen k&ouml;nnen. Der neue ukrainische Pr&auml;sident Wiktor Janukowytsch flog am 1. M&auml;rz f&uuml;r seinen ersten Auslandsbesuch nach Br&uuml;ssel. Am gleichen Abend kam der russische Pr&auml;sident Dmitri Medwedew in Paris f&uuml;r einen dreit&auml;gigen prunkvollen Besuch an. Die &Uuml;berschneidung passt zu den Widerspr&uuml;chen Europas.</p>
<p>Der als pro-russisch geltende Janukowytsch beteuerte, dass die <em>&quot;Integration in die EU das Hauptanliegen der ukrainischen Au&szlig;enpolitik&quot;</em> sei. Die Wahl, erst nach Br&uuml;ssel zu fahren, bevor es am 5. M&auml;rz nach Moskau weiterging, wird &uuml;brigens als diplomatischer Sieg der 27 angesehen, die seit der Orangen Revolution 2004 versuchen, die Ukraine an die westliche Sph&auml;re zu koppeln. Selbst wenn sie sich nicht &uuml;ber die Zweckm&auml;&szlig;igkeit des Eintritts der Ukraine in die EU einig sind, wollen die Mitgliedsl&auml;nder doch alle die Modernisierung der Ukraine und ihre Autonomie gegen&uuml;ber der russischen Interessen unterst&uuml;tzen. Diese gemeinsame Haltung f&auml;ngt langsam an, Fr&uuml;chte zu tragen.</p>
<p>&Uuml;ber das Russland von Medwedew (und seinem Ministerpr&auml;sidenten Wladimir Putin) ist man allerdings gar nicht einer Meinung. In Paris ging es um schon abgeschlossene Gasvertr&auml;ge und Milit&auml;rvertr&auml;ge, &uuml;ber die noch verhandelt wird. Diese beiden Themen rufen den Unwillen mehrerer anderer Mitgliedsstaaten hervor. <em>&quot;Frankreich tr&auml;gt stark zur Schw&auml;chung der Einigkeit des Westens bei&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.dilemaveche.ro/index.php?nr=315&amp;cmd=articol&amp;id=12544">schrieb daher die rum&auml;nische Wochenzeitung <em>Dilema Veche</em></a> Anfang der Woche. Wenn es die vier von Russland gew&uuml;nschten Mistral-Hubschraubetr&auml;gertr&auml;ger verkaufte, w&uuml;rde es tats&auml;chlich eine Solidarit&auml;t verletzen, die wichtig ist, damit Europa l&auml;uft. Doch Russland nur als eine Macht anzusehen, deren einziges Ziel es ist, die Europ&auml;er zu entzweien und mit der Gespr&auml;che unm&ouml;glich sind, ist keine wahre Politik.</p>
<p>Trotz der Geschichte haben Russland und die Ukraine ein gemeinsames Merkmal: Sie sind Nachbarn der EU und k&ouml;nnen daher nicht ignoriert werden. Europa wird in Kiew wie in Moskau nicht stark sein, wenn es sich systematisch allem widersetzt und auch nicht, wenn es Abkommen je nach den wirtschaftlichen Eigeninteressen abschlie&szlig;en will. Es wird stark sein, wenn die L&auml;nder, die zu ihm geh&ouml;ren, sich &uuml;ber die Werte, die sie vertreten wollen, einigen und klar definieren, was die strategischen Interessen der EU als solche sind. Diese &Uuml;berlegung w&auml;re nicht nur im Falle Russlands hilfreich.</p>
<p><em>Eric Maurice</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:48:32 +0100</pubDate><guid>204641</guid></item>
<item><title>Ukraine | Janukowytsch wirbt um die EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/201471-janukowytsch-wirbt-um-die-eu</link><description><![CDATA[<p>Die Integration in die EU bleibe eine Priorit&auml;t &ndash; dies k&uuml;ndigte der ukrainische Pr&auml;sident Janukowytsch bei seinem ersten offiziellen Besuch in Br&uuml;ssel an. F&uuml;r die Warschauer Tageszeitung <a href="http://dziennik.pl/" target="_blank"><em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> bleibt dem ukrainischen Staatsoberhaupt gar nichts anderes &uuml;brig als enge Beziehungen aufrechtzuerhalten. Nicht nur ist die Europ&auml;ische Union der bedeutendste Handelspartner der Ukraine (direkte Investitionen aus der EU sind vier Mal so hoch wie die aus Russland), sondern sie kann Kiew auch dabei unterst&uuml;tzen, Anleihen vom Internationalen W&auml;hrungsfonds zu beziehen und in Energiefragen Druck auf Moskau auszu&uuml;ben. <em>&quot;Die Ank&uuml;ndigung des im Westen als pro-russisch angesehenen Janukowytsch war f&uuml;r Br&uuml;ssel ein wichtiges Signal&quot;</em>, schreibt die polnische Zeitung. Die EU beobachtet nun, ob die Ukraine das Angebot des Kremls einer Zollunion mit Russland, Kasachstan und Belarus annimmt oder lieber die Gespr&auml;che &uuml;ber ein freies Handelsabkommen mit Br&uuml;ssel fortsetzt, das, so die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em>, bis Ende 2010 unterzeichnet werden k&ouml;nnte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:12:49 +0100</pubDate><guid>201471</guid></item>
<item><title>Ukraine | Brüssel und Kiew - das war einmal</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/187371-bruessel-und-kiew-das-war-einmal</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Ab sofort wird die Ukraine dem Westen gleichg&uuml;ltig sein&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.revista22.ro/alegerile-din-ucraina-7592.html">schreibt <em>Revista 22</em></a> am Tag nach den Pr&auml;sidentschaftswahlen in der ehemaligen Sowjetrepublik. <em>&quot;Vor einigen Jahren galt Kiew noch als wichtiger Bestandteil der politischen Architektur Europas&quot;</em>, schreibt Alexandru Lazescu. Er vergleicht den Sieg des pro-russischen Kandidaten Wiktor Janukowytsch gegen&uuml;ber der ehemaligen guten Fee des demokratischen Aufstandes im Jahr 2004, Julija Tymoschenko, mit dem <em>&quot;offiziellen Tod der Orangen Revolution. F&uuml;r das Land bedeutet dies die R&uuml;ckkehr des Moskauer Einflusses. Der aus dem Amt scheidende Wiktor Juschtschenko und seine ehemalige Regierungschefin haben das Vertrauen verspielt, das sie in Europa erlangt hatten&quot;</em>. Aus diesem Grund <em>&quot;kannte man das Ergebnis schon vor den Wahlen. Daher haben die Medien im Westen auch kaum dar&uuml;ber gesprochen&quot;</em>. Von nun an muss sich die EU auf <em>&quot;die neue strategische Konstellation, die sich im S&uuml;dosten Europas abzeichnet&quot;</em>, einstellen und versuchen ihre <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/world/enp/partners/enp_ukraine_de.htm">Nachbarschaftspolitik</a> neu zu definieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:29:05 +0100</pubDate><guid>187371</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Gemeinsam sind andere stark (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/186621-gemeinsam-sind-andere-stark</link><description><![CDATA[Eine gute Nachricht: Auf dem asiatischen oder amerikanischen Kontinent entstehen immer mehr Staatengemeinschaften nach dem Vorbild der EU. Eine schlechte Nachricht: Längerfristig könnten sie die EU in den Schatten stellen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:31:40 +0100</pubDate><guid>186621</guid></item>
<item><title>Wahlen | Ukraine dreht nach Osten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/185181-ukraine-dreht-nach-osten</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Die Ukraine &auml;ndert ihren Kurs&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,103850,7537051,Blekitna_Ukraina.html">betitelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a> ihren Bericht &uuml;ber den Sieger der <a href="http://www.cvk.gov.ua/vp2010/wp0011.html" target="_blank">zweiten Runde der ukrainischen Pr&auml;sidentschaftswahlen</a> vom 7. Februar: Wiktor Janukowytsch. Geschlagen hat Janukowytsch Julija Tymoschenko, F&uuml;hrungsfigur der Orangen Revolution, die ihn 2004 an der Macht&uuml;bernahme hinderte. In ihrem <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,86758,7537034,Zyc_z_Janukowyczem.html">Leitartikel </a>spricht die Warschauer Tageszeitung davon, dass <em>&quot;die Ukrainer einen Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt haben, in dem sie noch vor f&uuml;nf Jahren den Teufel sahen. Somit haben sie sich gegen eine europ&auml;ische Unvorhersehbarkeit und f&uuml;r eine post-sowjetische Stabilit&auml;t entschieden.&quot;</em> Der ehemalige Au&szlig;enminister Borys Tarasjuk ist &uuml;berzeugt, dass es in Zukunft immer mehr soziale Konflikte in der Ukraine geben wird. Denn zum einen plant der Moskau-freundliche Janukowytsch die Einf&uuml;hrung des Russischen als zweite offizielle Sprache. Zum anderen darf die russische Schwarzmeerflotte weiterhin auf der Krim stationieren.</p>
<p>Cornelius Ochmann von der deutschen Bertelsmann Stiftung teilt diese Bef&uuml;rchtungen nicht: <em>&quot;Er wird das Land weiter modernisieren. Und niemand wird das Wachstum der freien Medien und der Privatwirtschaft aufhalten k&ouml;nnen. Auch die europ&auml;ischen Bestrebungen der Ukraine wird er nicht begraben. Schlie&szlig;lich l&auml;sst sich das Land nicht in ein paar Jahren in die EU integrieren. Dies bleibt eine Sache von mehreren Jahrzehnten.&quot; </em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:30:07 +0100</pubDate><guid>185181</guid></item>
<item><title>Ukraine | Moskau gespenstert durch die Wahlen (Le Monde diplomatique, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/170911-moskau-gespenstert-durch-die-wahlen</link><description><![CDATA[Im ersten Durchgang der Präsidentenwahlen am 17. Januar stehen sich das pro-russische Lager des postkommunistischen Kandidaten Wiktor Janukowytsch und die pro-westliche Seite des aus dem Amt scheidenden Präsidenten Wiktor Juschtschenko und seiner Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko gegenüber. Fünf Jahre nach der Orangen Revolution lasten die Beziehungen zu Moskau, dem wichtigsten Nachbarn und Gaszulieferer Kiews, weiterhin auf den Wahlen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:50:47 +0100</pubDate><guid>170911</guid></item>
<item><title>Im Osten nichts Neues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/154461-im-osten-nichts-neues</link><description><![CDATA[<p>Bringen strategische Partnerschaften wirklich etwas? Acht Monate nach dem Zustandekommen der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/external_relations/eastern/index_en.htm">&ouml;stlichen Partnerschaft</a>, welche die EU mit ehemaligen Sowjetrepubliken verbindet (Armenien, Aserbaidschan, Wei&szlig;russland, Georgien, Moldawien und Ukraine), ist das Resultat gleich null. Was ist mit der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/external_relations/euromed/index_en.htm">Union f&uuml;r das Mittelmeer</a>, an der die L&auml;nder der Nord- und S&uuml;dufer des Mare Nostrum beteiligt sind und die vor eineinhalb Jahren ins Leben gerufen wurde? Damit steht es auch nicht besser. Die &ouml;stliche Partnerschaft ist irgendwo in Europa vonseiten Br&uuml;ssels verloren gegangen. Br&uuml;ssel war nat&uuml;rlich sehr mit dem Vertrag von Lissabon besch&auml;ftigt. Die Au&szlig;enminister der 27 plus sechs mussten bei ihrem <a target="_blank" href="http://www.se2009.eu/fr/reunions_actualites/2009/12/8/reunion_des_ministres_des_affaires_etrangeres_au_sein_du_partenariat_oriental">ersten Treffen</a> am 8. Dezember in Br&uuml;ssel feststellen, dass die einzig sichtbaren Fortschritte Russland betreffen, das in Erw&auml;gung zieht, der Partnerschaft beizutreten. Ansonsten ist kein einziges konkretes Projekt in Sicht und dieses Jahr auch keine Partnerschaft geplant. Die einzige Neuheit: Die Europ&auml;ische Investitionsbank hat gerade die Schaffung eines speziellen Kredits f&uuml;r diese L&auml;nder angek&uuml;ndigt, deren Erwartungen an die Partnerschaft nebenbei gesagt besonders hoch sind. Die Hoffnung, dass sich Dinge 2010 bewegen werden, kommt aus Prag, wo die Initiative unter der tschechischen Ratspr&auml;sidentschaft unterzeichnet wurde. In der neuen Kommission ist das Portefeuille der Erweiterung n&auml;mlich an den aus B&ouml;hmen stammenden &Scaron;tefan F&uuml;le gefallen. Er muss vor allem Moskau davon &uuml;berzeugen, dass das Projekt nicht <em>&quot;<a target="_blank" href="http://de.rian.ru/world/20091123/124089930.html">unn&uuml;tz</a>&quot;</em> sei, wie es Dmitri Medwedew <a target="_blank" href="http://fr.rian.ru/world/20091123/185551405.html">behauptet hatte</a>. Der russische Pr&auml;sident hatte hinzugef&uuml;gt, dass es <em>&quot;nicht gef&auml;hrlich&quot;</em> sei, aber das hatte eh niemand bef&uuml;rchtet. Da kann man nur noch hoffen, dass die Partner ihre Bef&uuml;rchtungen und gegenseitigen Vorurteile &uuml;berwinden. <em>I.B.G.</em></p>
<p></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:53:51 +0100</pubDate><guid>154461</guid></item>
<item><title>COP15 | Erneuern oder sterben (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/153261-erneuern-oder-sterben</link><description><![CDATA[Um die CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen und die globale Erderwärmung zu begrenzen, muss das System des Energieverbrauchs verändert werden. Vor Beginn des Klimagipfels von Kopenhagen (COP15) hat die EU angekündigt, dass sie 20 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Ressourcen produzieren will. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:20:11 +0100</pubDate><guid>153261</guid></item>
<item><title>Moldawien | Europäische Weihnachten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/146961-europaeische-weihnachten</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Wir sind n&auml;her an Europa&quot;</em>, <a target="_blank" href="http:// http://www.jurnal.md/ro/news/38328/"><em>k&uuml;ndigte</em></a> der <em>Jurnal de Chisinau</em> mit einer guten Nachricht an: Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird Crăciun (Weihnachten auf Rum&auml;nisch) in Moldawien am 25. Dezember und nicht am 7. Januar gefeiert. Der Jurnal begr&uuml;&szlig;t hiermit die Entscheidung der Regierung in Chisinau, das vom (katholischen) gregorianischen Kalender und nicht das vom (orthodoxen) <a target="_blank" href="http://www.egliseorthodoxe.com/"><em>julianischen Kalender </em></a>vorgesehene Datum zu feiern, das seit des <a target="_blank" href="http://www.moldova.md/en/start/"><em>Anschlusses Moldawiens</em></a> an die Sowjetunion benutzt wurde. <em>&quot;Wir werden Weihnachten gleichzeitig mit allen europ&auml;ischen Christen feiern&quot;</em>, freut sich die moldawische Tageszeitung, f&uuml;r welche dies <em>&quot;ein zus&auml;tzlicher Schritt in Richtung EU&quot;</em> ist.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:56:41 +0100</pubDate><guid>146961</guid></item>
<item><title>Visapolitik | Die EU zieht Russland der Ukraine vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/145641-die-eu-zieht-russland-der-ukraine-vor</link><description><![CDATA[<p>Russland ist jetzt n&auml;her daran, Mitglied der EU zu werden als die Ukraine, die nichtsdestoweniger zum Programm der <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/eastern/index_en.htm">Ost-Partnerschaften</a> der Europ&auml;ischen Union geh&ouml;rt. So lautet es heute morgen offensichtlich ver&auml;rgert auf der <a href="http://www.polskatimes.pl/fakty/kraj/190466,unia-europejska-woli-rosje-zamiast-ukrainy,id,t.html">Titelseite der <em>Polska</em></a>. Auf eine vor Kurzem vorgebrachte Frage von polnischen Parlamentsmitgliedern hinsichtlich der Visabedingungen f&uuml;r ukrainische B&uuml;rger, hat die Europ&auml;ische Kommission <em>&quot;in naher Zukunft... eine v&ouml;llige &Ouml;ffnung&quot;</em> ausgeschlossen. Und dies, wenn auf Visa f&uuml;r Russen, die f&uuml;r kurze Zeit in das Schengen-Gebiet reisen, verzichtet wird. Dies ist eines der Ergebnisse des <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1727&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">Gipfeltreffens Russlands mit der EU</a> vom 18. November. Entr&uuml;stete polnische Experten fragen, warum die EU die Visapflicht f&uuml;r Serben aber nicht f&uuml;r Ukrainer aufhebt, obwohl eines der festgelegten Ziele der Europ&auml;ischen Ost-Partnerschaften&nbsp; eine&nbsp; Lockerung der Reisebedingungen ist. <em>Polska</em> erkl&auml;rt, dass das <em>&quot;andauernde politische Durcheinander in der Ukraine&quot;</em> Br&uuml;ssel nerv&ouml;s mache. Die Warschauer Tageszeitung kommt zu dem Schluss, dass sich <em>&quot;das Br&uuml;sseler-Moskauer-Kiever Dreieck definitiv zugunsten des Kremls verschoben hat&quot;.</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:20:07 +0100</pubDate><guid>145641</guid></item>
<item><title>Diplomatie | EU macht sich bei Russland beliebt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/140691-eu-macht-sich-bei-russland-beliebt</link><description><![CDATA[<p>Die Europ&auml;ische Union hat sich daf&uuml;r entschieden, dem Beispiel der Obama-Regierung zu folgen und ihre Beziehungen zu Russland zur&uuml;ckzusetzen, um die Georgien-Krise und die Erdgas-Streitigkeiten mit der Ukraine zu &uuml;berwinden, berichtet <a href="http://www.dziennik.pl/"><em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a>. Auf dem <a href="http://www.se2009.eu/en/meetings_news/2009/11/18/russia_raises_ambitions_ahead_of_copenhagen">EU-Russland-Gipfel</a>, der am Mittwoch in Stockholm stattfand, wurden einige vielversprechende Erkl&auml;rungen abgegeben. So k&uuml;ndigte Pr&auml;sident Medwedew an, dass beide Parteien bald ein neues Abkommen zur Zusammenarbeit und Partnerschaft unterzeichnen w&uuml;rden. Noch bevor der Gipfel begonnen hatte, hatte sich Russland damit einverstanden erkl&auml;rt, Br&uuml;ssel mindestens zwei Wochen vorher zu informieren, wenn es vorhat, die Gasversorgung der Ukraine einzustellen. Die russischen Politiker sind ebenso gl&uuml;cklich dar&uuml;ber, dass sie k&uuml;rzlich Slowenien &uuml;berzeugen konnten, die South Stream Pipeline zu bauen. Zuvor hatten sie schon Schweden und Norwegen &uuml;berreden k&ouml;nnen, das Nord Stream Projekt nicht zu behindern. Beide Pipelines werden Europas Abh&auml;ngigkeit vom russischen Erdgas nur noch verst&auml;rken. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:10:14 +0100</pubDate><guid>140691</guid></item>
<item><title>Ukraine | Holt Kiev aus dem Limbus (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/136971-holt-kiev-aus-dem-limbus</link><description><![CDATA[Weil die EU dem Land eine Mitgliedschaft gar nicht erst in Aussicht stellt, trägt sie zum Perspektiven- und Stabilisierungsmangel in Kiew bei. Ein historischer  Fehler, meint die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:01:35 +0100</pubDate><guid>136971</guid></item>
<item><title>Ukraine/Polen | Die Grippe vor der Tür</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/128931-die-grippe-vor-der-tuer</link><description><![CDATA[<p>Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bevor die H1N1-Grippe Polen erreicht, k&uuml;ndigt die <a href="http://www.polskatimes.pl/fakty/sluzbazdrowia/180797,czy-teraz-grypa-zagrozi-polsce,id,t.html">Titelseite der <em>Polska </em></a>an. Die Epidemie w&uuml;tet in der nahen Ukraine, wo bisher 53 Todesopfer und rund 200.000 Grippef&auml;lle gemeldet wurden. Die ukrainische Ministerpr&auml;sidentin Julija Tymoschenko hat die Schlie&szlig;ung aller Schulen und Kinos angeordnet, die <a href="http://www.euro.who.int/countryinformation/CtryInfoRes?language=German&amp;Country=UKR">Weltgesundheitsorganisation</a> schickte bereits Inspektoren. <em>&quot;Die Grippe kennt keine Grenzen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass Polen die grippefreie Zone Europas bleiben k&ouml;nnte&quot;</em>, erkl&auml;rt Professor Pawel Grzesiowski vom polnischen Gesundheitsinstitut. W&auml;hrend die polnische Regierung allen ans Herz legt, Ruhe zu bewahren, haben die Provinzen an der ukrainischen Grenze Ma&szlig;nahmen ergriffen, um einer Epidemie vorzubeugen: Die Krankenh&auml;user haben Hunderte von Betten vorbereitet und die Grenzkontrollposten f&uuml;hren Sanit&auml;rinspektionen durch. Die ukrainische Regierung hat Polen um Hilfe gebeten. Warschau schickte daraufhin gestern ein Atemger&auml;t, Schutzmasken und Medikamente in die ukrainische Stadt Lemberg.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:04:52 +0100</pubDate><guid>128931</guid></item>
<item><title>Prävention | EU verschärft Kampf gegen Aids</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/125721-eu-verschaerft-kampf-gegen-aids</link><description><![CDATA[<p>Jedes Jahr infizieren sich <a href="http://ec.europa.eu/health-eu/health_problems/hiv-aids/index_de.htm">in Europa</a> 100.000 Menschen mit dem Aids-Virus. Zwei Millionen HIV-Infizierte Menschen gibt es. 730.000 von ihnen leben in der Europ&auml;ischen Union. Diese sich auf die Jahre zwischen 2001 und 2007 beziehenden Zahlen hat die EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou in Umlauf gebracht. F&uuml;r sie beweisen diese, <em>&quot;dass sich die Aids-Epidemie alles andere als zur&uuml;ckentwickelt. Im Gegenteil: Sie breitet sich konstant aus. Und das auch in den Industriel&auml;ndern&quot;</em>, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplrubriche/giornalisti/grubrica.asp?ID_blog=197&amp;ID_articolo=1170&amp;ID_sezione=404&amp;sezione=In%20diretta%20da%20Bruxelles">kommentiert <em>La Stampa</em></a>.</p>
<p>Die Europ&auml;ische Kommission hat sich folglich entschlossen, erneut eine Informations- und Pr&auml;ventionskampagne zu starten. Besonderes Interesse gilt dabei den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, in denen das Problem besonders akut ist. In Russland sind fast eine Million Menschen infiziert, das sind 1,1 % der Gesamtbev&ouml;lkerung. Ziel ist es, Werbung f&uuml;r HIV-Tests zu machen. In der Europ&auml;ischen Union wissen 30 % der HIV-Infizierten nicht einmal, dass sie sich mit dem Virus angesteckt haben und geben ihn so weiter, ohne es zu wissen. In einigen L&auml;ndern Osteuropas betr&auml;gt diese Prozentzahl bis zu 70 %. Zu ihnen geh&ouml;ren die Ukraine, die Republik Moldau und Russland.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:16:48 +0100</pubDate><guid>125721</guid></item>
<item><title>Ukraine | Kievs EU-Bande rissig</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/118691-kievs-eu-bande-rissig</link><description><![CDATA[<p>Der Pr&auml;sident der Ukraine Wiktor Juschtschenko verabschiedet sich von Br&uuml;ssel,<a href="http://www.dziennik.pl/swiat/article458827/Juszczenko_wielkim_rozczarowaniem_Unii.html"> titelt </a><em><a href="http://www.dziennik.pl/swiat/article458827/Juszczenko_wielkim_rozczarowaniem_Unii.html">Dziennik Gazeta Prawna</a></em><a href="http://www.dziennik.pl/swiat/article458827/Juszczenko_wielkim_rozczarowaniem_Unii.html">.</a> Bis vor kurzem wurde Juschtschenko als jemand gesehen, der Br&uuml;cken zwischen der <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/ukraine/index_en.htm#">Ukraine und dem Westen</a> schl&auml;gt. <em>&quot;Vier Jahre sp&auml;ter stellt sich leider heraus, dass Juschtschenkos Europapolitik eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung war. Die Eingliederung in die EU ist seit der Orangen Revolution keinen Millimeter vorangekommen&quot;</em>, stellt die Warschauer Tageszeitung fest. Als Juschtschenko sein Amt &uuml;bernahm, war eine m&ouml;gliche Eingliederung der Ukraine in die EU 2015 im Gespr&auml;ch. Im Februar 2005 unterzeichneten Br&uuml;ssel und Kiev den sogenannten <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/pdf/action_plans/ukraine_enp_ap_final_en.pdf">Aktionsplan</a>, der eine Freihandelszone zwischen der EU und der Ukraine schaffen sollte. Aber die ukrainische Elite, die in verfeindete Lager gespalten war, verstrickte sich in einen Dauerkrieg. <em>&quot;Heute ist es schwer herauszufinden, wer f&uuml;r die Europapolitik zust&auml;ndig ist&quot;,</em> stellte ein anonym bleibender EU-Beamte fest. Dennoch sollte man nicht allein der Ukraine die Schuld an dem geringen Weiterkommen in EU-Sachen in die Schuhe schieben. <em>Dziennik GP</em> weist darauf hin, dass <em>&quot;viele europ&auml;ische L&auml;nder, vor allem Frankreich, ihr Widerstreben hinsichtlich Ukraines Anschlussbestrebungen an Europa nicht verheimlichen&quot;. </em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:53:02 +0100</pubDate><guid>118691</guid></item>
<item><title>Gas | Alle Pipelines führen nach Ceyhan (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/106771-alle-pipelines-fuehren-nach-ceyhan</link><description><![CDATA[Um sich aus ihrer Energieabhängigkeit von Russland zu befreien, braucht Europa die Türkei. Hier werden alle zukünftigen Transportwege für Öl und Gas zusammenlaufen. Aus diesem Grund glaubt die Zeit, wird die EU Ankara nicht mehr lange die Tür verschließen können. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:29:47 +0100</pubDate><guid>106771</guid></item>
<item><title>Handel | Moldawisches Eldorado für die EU?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/105141-moldawisches-eldorado-fuer-die-eu</link><description><![CDATA[<p>Eine Woche nach Aufhebung der Visumspflicht zwischen Rum&auml;nien und Moldawien haben die Grenz&uuml;berg&auml;nge bereits um 40 Prozent zugenommen,<a href="http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/869365/Investitorii-romani-atrasi-peste-Prut-de-schimbarea-de-regim/"> ist im <em>Evenimentul Zilei</em> zu lesen</a>. Die rum&auml;nische Tageszeitung berichtet, dass <em>&quot;der Fall des kommunistischen Regimes am 29. Juli, gefolgt von der ersten Ma&szlig;nahme der pro-europ&auml;ischen Regierung &ndash; die Aufhebung der Visumspflicht &ndash; Moldawien in ein sehr attraktives Gebiet f&uuml;r die Gesch&auml;ftswelt verwandelt hat&quot;.</em></p>
<p>Der beginnende Zeitraum zeige sich <em>&quot;vielversprechend&quot;</em> f&uuml;r ein Land, das als &auml;rmstes Land Europas gilt, erkl&auml;ren die Wirtschaftsexperten in der Zeitung. Die EU ist der wichtigste Wirtschaftspartner Moldawiens, doch <em>&quot;die Russen und Ukrainer haben aus dieser ehemaligen Sowjetrepublik einen Nahversorgungsmarkt gemacht&quot;</em>. Heute sind Rum&auml;nien und die EU an der Reihe, Moldawien in <em>&quot;eine interessante Region f&uuml;r Investoren&quot;</em> zu verwandeln.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Sep 2009 16:50:16 +0100</pubDate><guid>105141</guid></item>
<item><title>China-EU | Der große Sprung nach Europa (Handelsblatt, Düsseldorf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/102261-der-grosse-sprung-nach-europa</link><description><![CDATA[China treibt seine Expansion in Europa voran. Vor allem in hochverschuldeten Osten greift es nach Verträgen. Dabei hebelt Peking mit Dumpingangeboten und Billigkrediten entschlossen westliche Konkurrenz aus. Es geht aber nicht nur um Großaufträge, schreibt das Handelsblatt. Das Reich der Mitte erkaufe auch politischen Einfluss. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Sep 2009 17:45:46 +0100</pubDate><guid>102261</guid></item>
<item><title>Rumänien | Das Gefängnis von Sighet, Mekka des &quot;schwarzen Tourismus&quot; (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/88251-das-gefaengnis-von-sighet-mekka-des-schwarzen-tourismus</link><description><![CDATA[Hiroshima, Tschernobyl, Ground Zero, Auschwitz… lauter Orte, die Erinnerungen an Massenmorde, Genozide und Katastrophen hervorrufen und die jedes Jahr Millionen von Touristen anziehen. In Rumänien konzentriert sich die Neugier der nach makabren Emotionen heischenden Besucher auf das einstige Gefängnis von Sighet. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:33:49 +0100</pubDate><guid>88251</guid></item>
<item><title>Mittlerer Osten | Das Ostversprechen der Türkei (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/79761-das-ostversprechen-der-tuerkei</link><description><![CDATA[Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine &quot;Mittelost-Union&quot; nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 19 Aug 2009 15:02:34 +0100</pubDate><guid>79761</guid></item>
<item><title>Kaukasus | Rumänische Waffen für Georgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/72311-rumaenische-waffen-fuer-georgien</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Ende 2008 hat Rum&auml;nien trotz aller russischer Warnungen Infanteriewaffen und Panzerabwehrgrananten im Wert von 3,6 Millionen Euro nach Georgien exportiert&quot;</em>, <a href="http://www.cotidianul.ro/romania_inarmeaza_georgia-94518.html">berichtet <em>Cotidianul </em></a>zum ersten Geburtstag des russisch-georgischen Blitzkriegs: Die Bukarester Tageszeitung zitiert einen Angestellten der Abteilung konventionelle Waffen der Nationalen Agentur f&uuml;r Exportkontrolle. Dieser best&auml;tigt die Summe und f&uuml;gt hinzu, dass den Verkauf f&uuml;r das Jahr 2009 nicht best&auml;tigen kann, <em>&quot;da der Bericht noch nicht fertig gestellt ist&quot;</em>. Bukarest habe ab 2006 Waffen exportiert. <em>&quot;Diese sind nicht gesetzeswidrig&quot;</em>, betont Cotidianul, <em>&quot;aber sie k&ouml;nnten unsere Beziehungen zu Moskau vergiften&quot;</em>. Russland drohte soeben der Ukraine Wirtschaftssanktionen an, wenn es seine Waffenlieferungen an Tiflis nicht einstelle.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 07 Aug 2009 12:49:37 +0100</pubDate><guid>72311</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Sklaven auf Baustellen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/71351-sklaven-auf-baustellen</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;In der Tschechischen Republik sind tausende von Ausl&auml;ndern Opfer von Versklavung&quot;</em>, bem&auml;ngelt <a href="http://www.lidovky.cz/"><em>Lidov&eacute; Noviny</em></a> auf ihrer Titelseite. Tausende Ukrainer, Vietnamesen und Mongolen arbeiten kostenlos unter absolut unw&uuml;rdigen Umst&auml;nden. Vor allem im Baugewerbe seien die Bedingungen besonders beklagenswert, schreibt die Prager Tageszeitung. Die <em>&quot;Arbeitsfirmen&quot;</em>, die es schaffen, das Gesetz zu umgehen, werden h&auml;ufig von Landsleuten der Opfer geleitet. Die Arbeiter m&uuml;ssen viel bezahlen, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Wenn man erst einmal in der Maschinerie ist, scheint es unm&ouml;glich, seine Arbeit zu verlassen. <em>&quot;Die Arbeiter haben nur die M&ouml;glichkeit entweder viel Geld zu entrichten oder zu fliehen&quot;</em>, erkl&auml;rt Lidov&eacute; Noviny. <em>&quot;Dem&uuml;tigungen, Drohungen und Gewalt geh&ouml;ren zum Alltag. Es kommt sogar zu sexuellen &Uuml;bergriffen.&quot;</em> Die Regierung will das Problem nun <em>&quot;auf gesetzlicher Ebene&quot;</em> regeln. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Aug 2009 15:25:39 +0100</pubDate><guid>71351</guid></item>
<item><title>Immigration | &quot;Guten Tag&quot;- ein Somalier in Rumänien (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/54261-guten-tag-ein-somalier-rumaenien</link><description><![CDATA[Seitdem Rumänien der EU beigetreten ist, zieht das Land immer mehr Einwanderer aus Afrika, Indien, Afghanistan und dem Irak an. Der aus Somalia stammende Kasim dachte, er sei in Deutschland angekommen, als die skrupellosen Schleuser ihn in einem kleinen Dorf, mitten in Rumänien absetzten. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Jul 2009 17:04:05 +0100</pubDate><guid>54261</guid></item>
</channel></rss>
