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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Türkei]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Visa | Bukarest erleichtert Einreise für Türken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1751511-bukarest-erleichtert-einreise-fuer-tuerken</link><description><![CDATA[<p>Rum&auml;nien und die T&uuml;rkei arbeiten an der Umsetzung einer Reform &uuml;ber die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Touristen und Gesch&auml;ftsleute. Die Wartezeit auf ein Visum soll nur noch zehn Tage betragen. Diese Ma&szlig;nahme, auf die sich der t&uuml;rkische und der rum&auml;nische Pr&auml;sident, Abdullah G&uuml;l und Traian Băsescu, im M&auml;rz geeinigt haben, soll bis Ende des Monats in Kraft treten, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/egemen-bagis-e-ilogic-ca-tari-atat-de-apropiate-ca-romania-si-turcia-sa-isi-impuna-vize-259691.html" target="_self">so <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt:</p>
<blockquote><p>In sehr naher Zukunft werden t&uuml;rkische Touristen (und infolge desselben Ma&szlig;nahmenpakets auch solche aus den arabischen Golfstaaten und China) nicht mehr monatelang in endlosen Warteschlangen auf ein Visum f&uuml;r Rum&auml;nien warten m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Bukarest will auch ein F&uuml;nfjahresvisum f&uuml;r t&uuml;rkische Gesch&auml;ftsleute einrichten. <em>Rom&acirc;nia liberă</em> zitiert den t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister und erinnert daran, dass die T&uuml;rkei das einzige Land ist, das eine Zollunion mit der EU abgeschlossen hat und dessen B&uuml;rger dennoch Einreisevisen f&uuml;r die Union ben&ouml;tigen. Von diesem Standpunkt her &bdquo;stellt Rum&auml;nien eine L&ouml;sung f&uuml;r die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger dar&rdquo;, doch nur teilweise, solange das Land noch nicht zum Schengen-Raum geh&ouml;rt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen" target="_self">Falls die Niederl&auml;nder kein Veto einlegen</a>, k&ouml;nnte dieser Beitritt kommenden September entschieden werden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 15:35:06 +0100</pubDate><guid>1751511</guid></item>
<item><title>Österreich | Die türkische Antwort auf Sarrazin</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1568801-die-tuerkische-antwort-auf-sarrazin</link><description><![CDATA[<p>Knapp anderthalb Jahre nach Ver&ouml;ffentlichung der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/325541-das-buch-das-deutschland-schockt">Streitschrift </a>des deutschen Volkswirts Thilo Sarrazin (<em>Deutschland schafft sich ab</em>) erscheint nun in &Ouml;sterreich die Reaktion auf sein Buch &uuml;ber die gescheiterte Integration &ndash; insbesondere der T&uuml;rken &ndash; in Deutschland. <em>Wir kommen</em> hei&szlig;t das Werk des t&uuml;rkischst&auml;mmigen &Ouml;sterreichers Inan T&uuml;rkmen und schildert, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/736273/Wir-kommen_Der-Aufstand-der-WutTuerken?from=suche.intern.portal">so <em>Die Presse</em></a>, den &ldquo;Aufstand der Wut-T&uuml;rken&rdquo;.</p>
<p>Mit bewusst provokativem Ton widerspricht der 25-j&auml;hrige Autor Sarrazin und bek&auml;mpft das Image der T&uuml;rken als S&uuml;ndenbock der &ouml;sterreichischen Integration. Er beschreibt auch einen zunehmenden Einfluss der T&uuml;rkei innerhalb Europas und st&uuml;tzt sich dabei auf f&uuml;nf Thesen, so <em>Die Presse</em>:</p>
<blockquote><p>Wir sind mehr. Wir sind j&uuml;nger. Wir sind hungriger. Unsere Wirtschaft w&auml;chst schneller. Wir sind st&auml;rker. [&hellip;] In seinem Buch zeichnet T&uuml;rkmen ein Bild der T&uuml;rkei als Land auf der &Uuml;berholspur, von dem Europa lernen k&ouml;nnte. So meint er, dass der Frauenanteil im t&uuml;rkischen Topmanagement fast sechsmal h&ouml;her sei als im EU-Durchschnitt. Dass der t&uuml;rkische Wohlstand zuletzt st&auml;rker gestiegen sei als &uuml;berall sonst in Europa. Und dass die T&uuml;rken insgesamt hungriger seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:58:52 +0100</pubDate><guid>1568801</guid></item>
<item><title>Rüstungspolitik | Schöne Waffen für Athen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1382491-schoene-waffen-fuer-athen</link><description><![CDATA[Fregatten, Panzer und U-Boote: Griechenland steht am Abgrund, aber an seinem Militär geht jedes Sparpaket vorbei. Und Deutschland profitiert davon. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:27:48 +0100</pubDate><guid>1382491</guid></item>
<item><title>Frankreich-Türkei: Streit um Völkermord</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1325781-frankreich-tuerkei-streit-um-voelkermord</link><description><![CDATA[<p>Frankreichs Abgeordnete haben entschieden: Am 22. Dezember stimmten sie einem<a href="http://www.assemblee-nationale.fr/13/dossiers/lutte_racisme_genocide_armenien.asp" target="_self"><em> Gesetzesentwurf</em></a> zu, der das Leugnen von &quot;V&ouml;lkermorden&quot; unter Strafe stellt. Das Gesetz, dem sowohl die Regierungspartei als auch die linke Opposition zustimmte, sieht f&uuml;r &quot;das Leugnen von gesetzlich anerkannten V&ouml;lkermorden&quot; k&uuml;nftig eine Geldstrafe von 45.000 Euro sowie eine Gef&auml;ngnisstrafe von bis zu einem Jahr vor. Damit kommt ein weiteres Gesetz zu den bereits existierenden <a href="http://www.lexpress.fr/actualite/societe/histoire/les-lois-memorielles-sont-elles-demagogiques_1064213.html" target="_self"><em>vier &quot;geschichtspolitischen&quot; Gesetzen</em></a> hinzu, in denen der Staat einen offiziellen Standpunkt zu einem historischen Sachverhalt vertritt.</p>
<p>Der Text bezieht sich unter anderem auf den V&ouml;lkermord an den Armeniern, bei dem rund zwei Drittel der im Osmanischen Reich lebenden Armenier bei Deportationen oder Massakern starben. Das ist auch der Grund daf&uuml;r, dass der Text Ankara so w&uuml;tend gemacht hat, dass es sogar seinen Botschafter aus Paris abberief und Frankreich mit wirtschaftlichen und diplomatischen Vergeltungsma&szlig;nahen drohte. Und das obwohl erst noch der Senat dem Gesetz zustimmen muss, bevor die Nationalversammlung es in einer erneuten Abstimmung wirklich verabschiedet.</p><div class="extract"><div class="intror"><p>Kurz vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen fu&szlig;t das Ganze einzig und allein auf politischem Kalk&uuml;l der franz&ouml;sischen Regierung, <a href="http://www.lepoint.fr/monde/ou-va-le-monde-pierre-beylau/turquie-armenie-genocide-armenien-vive-la-demagogie-22-12-2011-1411290_231.php" target="_self"><em>meint</em></a> <em>Le Point</em>-Kolumnist Pierre Beylau:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LePoint-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">War es wirklich notwendig, den Dauerbrenner des Völkermords von 1915 wieder auszugraben, dessen Existenz niemand ernsthaft bestreiten kann? In Zeiten, in denen die "armenischen Stimmen" entscheidend sein könnten, geht es den Abgeordneten natürlich darum, politisches Kapital daraus zu schlagen. Um einer Lobby einen Gefallen zu tun, zaudert man nicht lang. Selbst wenn man damit erhebliche diplomatische und wirtschaftliche Schäden anrichten könnte.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r die franz&ouml;sische Nahost-Diplomatie macht &quot;eine Kraftprobe mit Ankara keinen Sinn&quot;, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/12/22/les-lois-memorielles-ne-servent-a-rien-helas_1621554_3232.html" target="_self"><em>f&uuml;gt Le Monde hinzu</em></a>, f&uuml;r die das eigentliche Problem das Wesen dieses Gesetzesentwurfs ist:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LeMonde-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht die Aufgabe des – vom Elysée-Palast bestärkten – Gesetzgebers, Geschichte zu schreiben. Seit mehreren Jahren schon hat das offizielle Frankreich diese Verrechtlichung der Geschichte zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gemacht. Man stimmt über erinnerungspolitische Gesetze ab und macht das Leugnen von Völkermord strafbar. Sie bringen nichts. Sie lindern nicht einmal den Schmerz derjenigen, deren Vergangenheit […] auf niederträchtige Weise neu geschrieben wird. Weil sie allein dem Zweck dient, geleugnet zu werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dagegen <a href="http://www.mediapart.fr/journal/international/221211/la-france-et-la-turquie-au-miroir-de-leur-pathologie-nationale" target="_self"><em>geht es dem Internetportal Mediapart</em> </a>nicht so sehr um den Streit, als vielmehr um die Geschichte beider L&auml;nder: Beide wurden von einer Pers&ouml;nlichkeit regiert, die den Grundstein f&uuml;r eine moderne Nation gelegt hat und von der sich die heutigen Spitzen nicht einfach so befreien k&ouml;nnen &ndash; General de Gaulle und Mustafa Kemal.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mediapart-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Frankreich und die Türkei leiden in unterschiedlichem Maße an derselben nationalen Krankheit: Sie sind unfähig, mit ihrer Vergangenheit als Großmächte abzuschließen, der sie noch immer nachtrauern. Verzweifelt versuchen sie sich an einen Erlöser zu klammern, der das Heimatland in einen eisernen Mythos einlullt, und weigern sich, die historischen Fakten anzuerkennen und die Fehler und Verbrechen einzugestehen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>In der englischsprachigen Ausgabe der Tageszeitung <em>Zaman</em> greift der t&uuml;rkische Kolumnist <a href="http://www.todayszaman.com/columnist-266465-monsieur-sarkozy-look-in-the-mirror-and-see-who-the-real-genocide-perpetrator-is.html" target="_self"><em>B&uuml;lent Keneş</em></a> den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten direkt an: &quot;Es handelt sich um einen umstrittenen historischen Sachverhalt, &uuml;ber den Historiker entscheiden m&uuml;ssen. Indem Sarkozy kurz vor der Pr&auml;sidentschaftswahl einem Teil der Debattierenden das Wort verbietet, hat er allen gezeigt, was eine Demokratie &agrave; la Sarkozy wirklich bedeutet.&quot;</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Zaman-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Er, der so sehr daran hängt, vielumstrittene Episoden aus der Vergangenheit mithilfe von politischen und gesetzgebenden Mitteln in historische Lehrsätze zu gießen, hätte sich vielmehr mit einer unbestreitbaren kolonialen Vergangenheit beschäftigen sollen, als seine Augen auf die historischen Blindflecken der Türkei zu richten. Meinungsäußerungen zum so genannten "Völkermord" zu verbieten, der 1915 viele armenische Opfer gefordert haben soll, anstatt sich selbst für die von Frankreich in Algerien verübten Massaker zu entschuldigen, die der viel jüngeren Vergangenheit angehören […], oder für die Massenmorde in anderen afrikanischen Ländern und in Indochina, sowie den Überseekolonien: Das ist alles, was man von einem heuchlerischen Narren der französischen Politik namens Sarkozy mit seinen leeren Worthülsen erwarten kann.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident &quot;hat zwei gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dieses Gesetz durchzubringen&quot;, <a href="http://gundem.milliyet.com.tr/soykirim-degil-demek-sucu/gundem/gundemyazardetay/22.12.2011/1478747/default.htm" target="_self"><em>meint </em></a>Mehmet Tezkan in <em>Milliyet</em>:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Milliyet-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Erstens handelt es sich um politisches Kalkül: Es geht ihm um die Wahlstimmen der Armenier. Zweitens geht es darum, die Beziehungen zu Ankara zu beeinträchtigen. Zwischen Sarkozy und Erdogan sieht es alles andere als rosig aus. Heute wurden alle Beziehungen auf Eis gelegt. Mit diesen Machenschaften verfolgt Sarkozy vor allem folgendes Ziel: Die Türkei möglichst weit von der EU zu entfernen.

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Und schlie&szlig;lich <em><a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/Default.aspx?i=30289&amp;y=AliBayramoglu" target="_self">erinnert</a> </em>Ali Bayramoğlu in der Tageszeitung <em>Yeni Şafak </em>daran, dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/YeniSafak-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">laut Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuchs, die Aussage, es "habe einen Völkermord an den Armeniern gegeben", strafbar ist. In Frankreich kann man nun zur Rechenschaft gezogen werden, wenn man behauptet, dass "der Völkermord an den Armeniern nicht stattgefunden hat". Wieso begreift eigentlich niemand, dass beide Positionen die Meinungsfreiheit einschränken… und beide Seiten daran hindern, sich wirklich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen? Das französische Gesetz wird erhebliche Schäden anrichten.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:29:59 +0100</pubDate><guid>1325781</guid></item>
<item><title>Türkei | Die EU, Ankaras liebster Prügelknabe (Milliyet, Istanbul)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1283341-die-eu-ankaras-liebster-pruegelknabe</link><description><![CDATA[Im Aufwind der wirtschaftlichen und politischen Dynamik ihres Landes kritisieren immer mehr türkische Verantwortliche die Europäische Union, die tief in der Krise steckt. Das darf jedoch nicht die Entschlossenheit Ankaras zum EU-Beitritt in Frage stellen, meint ein türkischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:46:54 +0100</pubDate><guid>1283341</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn Griechenland ginge... (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1137751-wenn-griechenland-ginge</link><description><![CDATA[Und würde Griechenland aus der EU austreten, was dann? Es käme zu neuen geopolitischen Umwälzungen im Balkan, warnt Giorgos Prevelakis, Professor für Geopolitik. Die EU selbst müsste sich zudem eingestehen, dass ihr es in dreißig Jahren Mitgliedschaft nicht gelungen ist, das Land zu “europäisieren”.  (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:33:55 +0100</pubDate><guid>1137751</guid></item>
<item><title>Deutschland-Türkei | Ein bitterer Geburtstagskuchen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1132081-ein-bitterer-geburtstagskuchen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Bir problem mi var?&quot; Habe ich ein Problem? Diese von der <a target="_self" href="http://www.fr-online.de/politik/erdogan-fuehlt-sich-ungerecht-behandelt-deutsch-tuerkische-misstoene,1472596,11094210.html"><em>Frankfurter Rundschau</em></a> auf T&uuml;rkisch gestellte Frage spiegelt die Atmosph&auml;re bei den deutsch-t&uuml;rkischen Feierlichkeiten am 2. November in Berlin wieder. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der t&uuml;rkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan feierten den 50. Jahrestag des Abkommens &uuml;ber die Anwerbung von Gastarbeitern, das am 30. Oktober 1961 geschlossen wurde und in Folge dessen Deutschland die Einwanderung t&uuml;rkischer Arbeitskr&auml;fte massiv verst&auml;rkte, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ein Thema, das nach der Ankunft von 800&nbsp;000 T&uuml;rken und dem 1973 beschlossenen Anwerbestopp noch immer ein sensibles ist. </p>
<p>Mag sein, dass Erdogan auf Deutsch verk&uuml;ndete &quot;wir geh&ouml;ren zusammen&quot; und Merkel den rund 3 Millionen t&uuml;rkischen Einwanderern sagte, &quot;ich bin auch Ihre Bundeskanzlerin&quot;, wof&uuml;r sie viel Beifall erntete. Doch die traditionellen Zank&auml;pfel gab es trotzdem: die doppelte Staatsangeh&ouml;rigkeit f&uuml;r T&uuml;rkischst&auml;mmige in Deutschland, die Erdogan forderte und die Verpflichtung Deutsch zu lernen, die Merkel verlangte. &quot;Anpassung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&quot;, vergleichbar mit Antisemitismus, predigte Erdogan, doch Angela Merkel zeigte sich davon unger&uuml;hrt. Ihr Schweigen zum Thema EU-Beitritt der T&uuml;rkei sagte dagegen viel. <em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:50:36 +0100</pubDate><guid>1132081</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Erweiterte Illusionen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen</link><description><![CDATA[Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:50:45 +0100</pubDate><guid>1053821</guid></item>
<item><title>Türkei | Der Tigerstaat bleibt draußen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/972161-der-tigerstaat-bleibt-draussen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Europas fremder Freund&rdquo;, titelt die <em>Frankfurter Rundschau</em>. Zum Deutschlandbesuch des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten <a href="http://www.fr-online.de/politik/eu-erweiterung-tuerkei-fans-sind-selten-in-europa,1472596,10878388.html" target="_self">bringt die Tageszeitung</a> einen Gesundheitscheck der t&uuml;rkisch-europ&auml;ischen Beziehungen. Fazit: die Pr&auml;sidenten Abdullah G&uuml;l und Christian Wulff k&ouml;nnten noch so sehr l&auml;cheln, &ldquo;T&uuml;rkei-Fans sind in Europa selten&rdquo;. &ldquo;In Sachen EU-Beitritt der T&uuml;rkei wird oft mir doppelter Zunge gesprochen, ja geheuchelt.&rdquo; Offiziell w&uuml;nscht sich Br&uuml;ssel Verhandlungen zu einer Vollmitgliedschaft Ankaras; de facto treten aber Deutschland, Frankreich und &Ouml;sterreich mit beiden F&uuml;&szlig;en auf die Bremse. Zwei Drittel der 35 Verhandlungskapitel k&ouml;nnen daher noch l&auml;nger auf ihre Er&ouml;ffnung warten. G&uuml;l zitierte dagegen in Berlin das alte Prinzip &ldquo;pacta sunt servanda&rdquo; (Vertr&auml;ge m&uuml;ssen eingehalten werden). Hei&szlig;t, wenn die Europ&auml;er noch lange so &ldquo;weiterwursteln&rdquo; sollten, <a href="http://www.fr-online.de/politik/tuerkei-der-tigerstaat-am-bosporus,1472596,10878384.html" target="_self">schlie&szlig;t die <em>Rundschau</em></a>, dann k&ouml;nne es gut sein, das der &ldquo;neue Tiger am Bosporus&rdquo;, 16. Industrienation der Welt, die Europa-Frage von sich aus hinwerfen werde.</p>
<p>In <em>La Repubblica</em> steht sogar zu lesen, dass Ankara in Berlin &ldquo;Europa bereits Adieu gesagt hat. Europa und Asien sind sich heute so fremd wie nie zuvor&rdquo;, s<a href="http://rassegna.governo.it/testo.asp?d=68095520" target="_self">chreibt die r&ouml;mische Zeitung</a>. Die T&uuml;rkei hat genug davon an Europas T&uuml;r herumzustehen. Gestern erkl&auml;rte sie zum ersten Mal in der Person ihres moderaten islamischen Staatschefs Abdullah G&uuml;l: &lsquo;Wir sind einverstanden, nicht Mitglied der Europ&auml;ischen Union zu werden, sobald auch nur ein Volk in einem Land das nicht m&ouml;chte, und die T&uuml;rkei als eine Last sieht&rsquo;&rdquo;.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 14:00:56 +0100</pubDate><guid>972161</guid></item>
<item><title>Mittelmeer | Gasstreit vor der Explosion</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/968991-gasstreit-vor-der-explosion</link><description><![CDATA[<p>Am 19. September hat die Gasgesellschaft &ldquo;Nobel Energy mit Bohrungen auf der Bohrinsel Aphrodite vor der [Ost-]K&uuml;ste Zyperns&rdquo; begonnen, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=211944&amp;-V=articles" target="_self">berichtet <em>Politis</em></a>. In ihrem Artikel schreibt die Tageszeitung, dass die Exploration im Mittelmeer &bdquo;in 15 bis 20 Tagen erste Ergebnisse liefern wird&ldquo;. Der Beginn der Erkundung durch das texanische Unternehmen in dem umstrittenen Gebiet versch&auml;rft die Spannungen zwischen Zypern und der T&uuml;rkei. Denn Zypern will hier gemeinsam mit Israel Erdgas f&ouml;rdern. </p>
<p>Der Tageszeitung <em>Zaman</em> zufolge warnte der t&uuml;rkische Energieminister, dass t&uuml;rkische Explorationsschiffe von der Marine des Landes begleitet werden k&ouml;nnten, um selbst in dem Gebiet Untersuchungen durchzuf&uuml;hren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:20:34 +0100</pubDate><guid>968991</guid></item>
<item><title>Türkei-Zypern | Ankara macht Streit mit Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/964451-ankara-macht-streit-mit-europa</link><description><![CDATA[<p>Zypern soll im Juli 2012 die EU-Ratspr&auml;sidentschaft &uuml;bernehmen. Sollte bis dahin der langj&auml;hrige Zypern-Konflikt nicht beigelegt sein, wird Ankara &quot;seine Beziehungen mit der EU auf Eis legen&quot;, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/420720/" target="_self">berichtet <em>La Stampa</em></a>. Noch nie waren die Fronten so verh&auml;rtet. In der T&uuml;rkischen Republik Nordzypern zeigte der stellvertretende Ministerpr&auml;sident Beşir Atalay der EU und dem von Griechenland regierten Teil der Insel die Z&auml;hne und f&uuml;hrte damit den diplomatischen Angriff weiter, der mit dem Abbruch der milit&auml;rischen Beziehungen zu Israel und der &quot;Arabischen Fr&uuml;hlingstour&quot; von Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan begann.</p>
<p>Auf diesem Weg macht die T&uuml;rkei ihrer Wut &uuml;ber den noch immer nicht erfolgten EU-Beitritt Luft, zeigt ihre neuentdeckten Muskeln einer Regionalmacht und demonstriert Nationalstolz, kommentiert <em>La Stampa</em>. F&uuml;r die Tageszeitung ist der wahre Grund f&uuml;r diesen Streit jedoch vor allem materieller Natur: Das <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/420828/" target="_self">riesige Gasfeld Leviathan</a>, das unl&auml;ngst in den Gew&auml;ssern zwischen Zypern und Israel entdeckt wurde. Weil beide L&auml;nder dieses f&uuml;r sich beanspruchen, man&ouml;vrieren nun die t&uuml;rkische Marine und Luftwaffe in der Gegend.</p>
<p>&quot;Zehn Monate sind eine lange Zeit und Erdoğan wird reichlich Gelegenheit haben, seine Meinung zu &auml;ndern&quot;, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9216" target="_self">schreibt <em>La Stampa</em></a>. Dabei &quot;kann es sich Europa im Augenblick wirklich nicht leisten, die T&uuml;rkei zu verlieren&quot;. Die zuk&uuml;nftigen Beziehungen der EU zu den neuen Regierungen des Arabischen Fr&uuml;hlings sind in hohem Ma&szlig;e von Ankara und seiner Rolle als Vermittler und Vorbild eines s&auml;kularen, dem Westen gegen&uuml;ber freundlich gesinnten islamischen Staats abh&auml;ngig.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 15:17:02 +0100</pubDate><guid>964451</guid></item>
<item><title>Deutschland | 50 Jahre „Erfolgeschichte Einwanderung"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/904091-50-jahre-erfolgeschichte-einwanderung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Neues Deutschland&ldquo;, <a href="http://taz.de/50-Jahre-Tuerkinnen-in-Deutschland/!77241/" target="_self">titelt Die Tageszeitung</a> und illustriert die Schlagzeile mit dem Bild eines t&uuml;rkischen Ehepaares, welches es in Deutschland geschafft hat. &bdquo;Neues Deutschland&ldquo; ist der Name der Tageszeitung, die zu DDR-Zeiten als offizielles SED-Organ nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen sozialistischen Geist widerspiegeln sollte. Doch auf der anderen Seite der Mauer unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer, wie die TAZ erinnert, am 1. September das Anwerbeabkommen mit der T&uuml;rkei f&uuml;r t&uuml;rkische Gastarbeiter. &bdquo;&Ccedil;ok yasa, CDU!&ldquo;, &bdquo;Danke CDU&ldquo; witzelt das links-alternative Blatt und meint, dass die &bdquo;Gastarbeiter trugen dazu bei, Deutschland undeutscher zu machen [...], eine zivilisatorische Gro&szlig;tat&ldquo;, denn f&uuml;r die TAZ ist &bdquo;die Einwanderung aus der T&uuml;rkei eine Erfolgsgeschichte.&ldquo;</p>
<p>Das Zusammenleben klappe vielerorts au&szlig;erordentlich gut, besser als in den meisten Nachbarl&auml;ndern. &bdquo;Die Zahl der t&uuml;rkischst&auml;mmigen Abiturienten steigt, die Mittelschicht nimmt zu, es gibt t&uuml;rkischst&auml;mmige Abgeordnete in vielen Parlamenten, und ein T&uuml;rke wird Chef der Gr&uuml;nen.&ldquo; Mit einem Wort, die T&uuml;rken haben die Republik &bdquo;grundlegend ver&auml;ndert.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:19:54 +0100</pubDate><guid>904091</guid></item>
<item><title>Libyen | Der Wettlauf ums Öl hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/882491-der-wettlauf-ums-oel-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>Der &bdquo;Wettlauf um Libyens &Ouml;l&ldquo; ist bereits in vollem Gange, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/687686/Wettlauf-um-Libyens-Oel?direct=634545&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=103">stellt Die Presse fest</a>. Die Tageszeitung aus Wien erkl&auml;rt, dass bereits Kontakte mit den Rebellen gekn&uuml;pft worden seien, um sich k&uuml;nftige Vertr&auml;ge zu sichern. W&auml;hrend chinesische Firmen f&uuml;rchten, die Rebellen k&ouml;nnten sie &bdquo;f&uuml;r die Unt&auml;tigkeit ihrer Regierung strafen&ldquo;, zitiert das Blatt einen deutschen Unternehmer, der keine Konsequenzen aufgrund der Stimmenthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat bef&uuml;rchtet: &bdquo;Kanzlerin Merkel hat das ziemlich gut ausgeb&uuml;gelt.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://www.handelsblatt.com">Das Handelblatt bef&uuml;rchtet</a> im Gegenteil, dass Deutschlands Position beim Wettlauf &bdquo;um den libyschen &Ouml;lschatz&ldquo; gef&auml;hrdet sei. F&uuml;r das deutsche Wirtschaftsblatt ist die T&uuml;rkei, die den Rebellen 300 Millionen Dollar zur Verf&uuml;gung stellen will, der &bdquo;Etappensieger.&ldquo; Italiens Firmen, welche &bdquo;die F&ouml;rderanlagen in Libyen gebaut haben&ldquo;, st&uuml;nden ebenfalls gut da, doch Frankreich Staatschef Nicolas Sarkozy &bdquo;will das so nicht akzeptieren&ldquo;. Deutschlands Energieriesen &bdquo;haben es dagegen schwer&ldquo;. Weil die Regierung den Rebellen die Unterst&uuml;tzung verweigerte, &bdquo;verdarb sie der deutschen Industrie den Start.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:56:54 +0100</pubDate><guid>882491</guid></item>
<item><title>Türkei | Erdogan bläst dem Militär den Marsch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/825691-erdogan-blaest-dem-militaer-den-marsch</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r die Zeitung <em>H&uuml;rriyet</em> hat Ministerpr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan bei der Zusammenkunft des Obersten Milit&auml;rrats YAŞ, der f&uuml;r Ernennungen auf h&ouml;chster Ebene der Armee zust&auml;ndig ist, nach dem R&uuml;cktritt eines Gro&szlig;teils des Generalstabs am 29. Juli einen neuen &bdquo;Tischplan&ldquo; zusammengestellt. Vier h&ouml;here Offiziere traten von ihren Posten zur&uuml;ck und protestierten damit gegen die Verhaftung mehrerer hochrangiger Milit&auml;rangeh&ouml;riger, die der Verschw&ouml;rung gegen die Regierung beschuldigt wurden. Die Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht auf der Titelseite das Foto der Versammlung vom 1. August, auf welchem Erdogan alleine den Vorsitz des YAŞ f&uuml;hrt, und vergleicht es mit dem Bild vom 30. November, als ihm noch sein Generalstabschef zur Seite stand, &bdquo;was den Eindruck erweckt, dass die Armee nun von der politischen Macht abh&auml;ngig ist, wie in den demokratischen L&auml;ndern&ldquo;, wie <em>H&uuml;rriyet</em> bemerkt. </p>
<p><a href="http://www.hurriyet.com.tr/yazarlar/18392685.asp?yazarid=215&amp;gid=6" target="_self">F&uuml;r den Redakteur Cengiz &Ccedil;andar</a> verleiht diese Situation &bdquo;Erdogan nun Ellbogenfreiheit und er kann demnach seinen innenpolitischen Immobilismus nicht mehr durch den &sbquo;milit&auml;rischen Faktor&rsquo; rechtfertigen. Der Ministerpr&auml;sident hat also freie Bahn, um eine neue, zivile, demokratische Verfassung verabschieden zu lassen&ldquo;, wie er es w&auml;hrend der Kampagne f&uuml;r die Wahlen vom vergangenen Juni versprochen hatte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:42:22 +0100</pubDate><guid>825691</guid></item>
<item><title>Zypern | Der Countdown läuft (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/799741-der-countdown-laeuft</link><description><![CDATA[In einem Jahr wird Zypern die wechselnde Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernehmen. Bis dahin wollen der türkische Teil der Insel und die Türkei eine Regelung über die Teilung der Insel erreichen und drohen mit dem Abbruch der Verhandlungen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 27 Jul 2011 17:09:48 +0100</pubDate><guid>799741</guid></item>
<item><title>Ankara gegen Assad unterstützen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/719721-ankara-gegen-assad-unterstuetzen</link><description><![CDATA[<p>Keine Flugstunde von der EU entfernt bekriegt ein Tyrann seit vier Monaten sein Volk. Hunderte von Zivilisten werden von den Truppen des syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad verhaftet, gefoltert, vergewaltigt, hingerichtet und mit Bomben beworfen. Und der Rest der Welt schweigt mehr oder weniger dazu, wenn es ihm nicht sowieso egal ist. <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/650341-freie-hand-fuer-assad">Europa hat zwar Sanktionen auferlegt</a> &ndash; im Wesentlichen Reisebeschr&auml;nkungen f&uuml;r die syrischen Spitzenpolitiker, Restriktion des Waffenhandels und Abbruch der wirtschaftlichen Unterst&uuml;tzung &ndash;, jedoch ohne jegliche Wirkung. Einige wenige Staatschefs, so der Brite David Cameron, haben von der syrischen Regierung verlangt, sie solle die Gewalttaten einstellen, aber sie haben darauf verzichtet, diese Forderungen mit tats&auml;chlichen Drohungen zu versehen. Und was die Intellektuellen betrifft, so zeigt ihr <a target="_self" href="http://souriahouria.com/?p=1165">Aufruf an die EU</a> f&uuml;r &quot;das Ende des Massakers in Syrien&ldquo; bis jetzt noch nicht so viel Einfluss wie die Mobilisierung f&uuml;r Libyen.</p>
<p>Dabei sind die Bedingungen f&uuml;r einen Einsatz in Syrien weit stichhaltiger als zu dem Zeitpunkt, als man sich die Frage bez&uuml;glich Libyens stellte: Es geht nicht einmal nur mehr darum, eine Bev&ouml;lkerung &ndash; wie damals die der Rebellenstadt Bengasi &ndash; vor einer angedrohten Gewalt zu sch&uuml;tzen, was&nbsp; ausgereicht hatte, damit die UNO f&uuml;r die Angriffe gegen Libyen gr&uuml;nes Licht gab. Hier ist die Gewalt schon seit einiger Zeit in Anwendung.</p>
<p>Warum also reagiert die EU nicht st&auml;rker? Liegt es daran, dass es keine Bilder gibt, die Emotionen und Emp&ouml;rung ausl&ouml;sen und somit die Reaktionen anfachen k&ouml;nnen? Vielleicht. Es ist auch kein Zufall, dass das Land, das mit der gr&ouml;&szlig;ten Entschiedenheit &ndash; und Glaubw&uuml;rdigkeit &ndash; den Stopp der Gewalt sowie demokratische Reformen verlangt, die T&uuml;rkei ist. Denn an der t&uuml;rkischen Grenze dr&auml;ngen sich Tausende von syrischen Fl&uuml;chtlingen, die aus den Kampfgebieten fliehen und nun dort ihre Augenzeugenberichte abgeben. Berichte, die ebenso rar wie kostbar sind, da das Regime in Damaskus der Presse und den unabh&auml;ngigen Beobachtern jeglichen Zugang zum Land verwehrt.</p>
<p>Doch es herrscht auch das Bewusstsein, dass wir einfach nicht gen&uuml;gend Mittel haben, um Assad so weit unter Druck zu setzen, dass er die Repression beendet. Von seinem potenziellen Ausscheiden aus der Regierung ist schon gar keine Rede: Es gibt keinen diplomatischen Konsens (Peking und Moskau sind gegen einen Einsatz), also kann der UN-Sicherheitsrat keinerlei Resolutionen in diesem Sinne verabschieden. Und demnach ist auch kein libysches Szenario abzusehen. Der Weg der wirtschaftlichen Sanktionen &ndash; die EU ist der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner und der gr&ouml;&szlig;te Geldgeber f&uuml;r Syrien &ndash; hat seine Grenzen gezeigt. Bleibt noch die diplomatische Schiene. Die EU scheint alleine nicht genug Format zu haben, also sollte mit etwas mehr &Uuml;berzeugung Ankaras Initiativen unterst&uuml;tzen. In einer Region, in der die EU nur schwer einen Platz findet, ist die T&uuml;rkei ein unentbehrlicher Verb&uuml;ndeter.</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 16:45:05 +0100</pubDate><guid>719721</guid></item>
<item><title>Türkei | Deutlicher Sieg für Erdoğan</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/708841-deutlicher-sieg-fuer-erdogan</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Meister der Urnen&ldquo;, tauft die Tageszeitung <em>Radikal</em> Recep Tayyip Erdoğan nach dem Sieg der Partei f&uuml;r Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) bei den <a href="http://www.ysk.gov.tr/ysk/index.html" target="_self">Parlamentswahlen</a>. Mit fast 50 Prozent der Stimmen und 326 Sitzen (von 550) erzielt die islamisch-konservative AKP des Regierungschefs nach 2002 und 2007 ihren dritten Sieg in Folge. Alle Wahlen zusammengenommen, d. h. mit den Kommunalwahlen von 2004 und 2009 und dem Referendum im September 2010, ist es ihr sechster Wahlsieg. Mit f&uuml;nf Millionen zus&auml;tzlichen Stimmen, aber ein paar weniger Sitzen kann die AKP die Regierung wie gew&ouml;hnlich allein bilden. Was aber die Ausarbeitung der neuen Verfassung angeht, die Erdoğan nach dieser Wahl versprochen hat, muss sie mit den anderen Parteien zusammenarbeiten. </p>
<p>Bei seiner ersten Rede nach der Wahl versprach der Ministerpr&auml;sident, &bdquo;die Opposition, die B&uuml;rger und die Medien zu Rate zu ziehen&ldquo;, damit diese Reform einvernehmlich vonstattengehe. Es gehe darum, die nationale Identit&auml;t&nbsp; unter Ber&uuml;cksichtigung der kurdischen Forderungen neu zu definieren. Mit einem Sitzzuwachs von 22 auf 36 Abgeordnete ist der Block der Unabh&auml;ngigen um die pro-kurdische Partei des Friedens und der Demokratie (BDP) der zweite Sieger dieser Wahl, betont der <a href="http://www.radikal.com.tr/Default.aspx?aType=RadikalYazar&amp;ArticleID=1052638&amp;Yazar=ORAL%20%C7ALI%DELAR&amp;Date=13.06.2011&amp;CategoryID=98" target="_self">Oral &Ccedil;alişlar in seinem Kommentar</a>. </p>
<p>Unterdessen hat die wichtigste Oppositionspartei, die Republikanische Volkspartei (CHP), zwar f&uuml;nf Prozent und 135 Sitze gewonnen, kann der AKP aber noch immer nicht das Wasser reichen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jun 2011 12:33:30 +0100</pubDate><guid>708841</guid></item>
<item><title>Türkei | Weder Osten noch Westen, sondern oben (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/706261-weder-osten-noch-westen-sondern-oben</link><description><![CDATA[Die Türkei ist im Gegenteil zur derzeitigen Krisen-EU ein selbstbewusstes Land mit einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Am 12. Juni stehen Wahlen an. Die aufstrebende Wirtschaftsmacht dient den jungen Demokratien in Nahost als Vorbild, ganz anders als die EU, die unfähig scheint, ihren Einfluss in der Türkei noch geltend zu machen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 17:15:21 +0100</pubDate><guid>706261</guid></item>
<item><title>Einwanderung | Einsatz an der griechisch-türkischen Grenze (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/678151-einsatz-der-griechisch-tuerkischen-grenze</link><description><![CDATA[Vier Monate lang war Frontex vor der türkischen Stadt Edirne im Einsatz. Zwar wirkte das am verwundbarsten Punkt des Schengen-Raums als Abschreckungsmittel, aber es hat das Problem auch verlagert. Eine Reportage. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 17:04:35 +0100</pubDate><guid>678151</guid></item>
<item><title>Rumänien-Bulgarien | Weg nach Schengen geebnet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/631841-weg-nach-schengen-geebnet</link><description><![CDATA[<p>Der Erweiterung des <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33020_de.htm" target="_self">Schengenraums</a> um Rum&auml;nien und Bulgarien d&uuml;rfte nun bald nichts mehr im Wege zu stehen. Am 2. Mai stellte der &bdquo;Ausschuss f&uuml;r b&uuml;rgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europaparlaments (<a href="http://www.europarl.europa.eu/activities/committees/homeCom.do;jsessionid=68C9C2124690388FAD112EF60D66DC68.node2?language=DE&amp;body=LIBE" target="_self">LIBE</a>) fest, dass Rum&auml;nien und Bulgarien nun die Bedingungen zum Beitritt in den Schengenraum erf&uuml;llen w&uuml;rden&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/aderarea-romaniei-la-schengen-aprobata-de-comisia-pentru-libertati-civile-a-pe-224145.html" target="_self">schreibt die <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Kommission w&uuml;rde deshalb dem EU-Rat empfehlen, &bdquo;m&ouml;glichst schnell einen Termin f&uuml;r den Schengenbeitritt festzulegen&ldquo;. Die europ&auml;ischen Abgeordneten fordern jedoch von Sofia, regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die &bdquo;zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen zur Sicherung der Grenzen zur T&uuml;rkei und Griechenland zu berichten, die als die schwierigsten der Europ&auml;ischen Union gelten&ldquo;, erkl&auml;rte Carlos Coelho, Verfasser des vom Parlamentsausschuss gepr&uuml;ften <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/pr/863/863444/863444de.pdf" target="_self">Berichts</a>, der Bukarester Tageszeitung.</p>
<p>Das Europ&auml;ische Parlament soll Anfang Juni &uuml;ber die Erweiterung abstimmen, w&auml;hrend die endg&uuml;ltige Entscheidung des EU-Rates, die nach dem Konsens-Prinzip erfolgt, im Herbst erwartet wird. &bdquo;Rum&auml;nien muss die zweitl&auml;ngste Landgrenze der EU sichern&ldquo;, bemerkt die Bukarester Tageszeitung und erinnert daran, dass der von den beiden L&auml;ndern urspr&uuml;nglich angestrebte Beitritt zum 1. M&auml;rz 2011 am deutschen und franz&ouml;sischen Veto scheiterte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 May 2011 13:14:39 +0100</pubDate><guid>631841</guid></item>
<item><title>Türkei | Ein „verrücktes Projekt" für Istanbul</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/622961-ein-verruecktes-projekt-fuer-istanbul</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Eine europ&auml;ische Insel&ldquo; <a href="http://www.hurriyet.com.tr/yazarlar/17654729.asp?yazarid=148&amp;gid=61" target="_self">nennt <em>H&uuml;rriyet</em></a> das Projekt. Zwischen dem Schwarzen und dem Marmara-Meer soll ein 150 Meter langer Kanal gegraben werden, um den vom Schiffsverkehr ges&auml;ttigten Bosporus zu entlasten. Dieses am 27. April vorgestellte &bdquo;verr&uuml;ckte Projekt&ldquo;, das p&uuml;nktlich zum 100. Jahrestag der T&uuml;rkischen Republik 2023 fertiggestellt werden soll, verwandelt einen Teil der europ&auml;ischen Gebiete Istanbuls in eine Insel. F&uuml;r die nach seiner Machbarkeit fragende Tageszeitung ist das Vorhaben untrennbar mit den f&uuml;r den 12. Juni geplanten Wahlen verbunden. <a href="http://www.taraf.com.tr/ahmet-altan/makale-cilgin-proje.htm" target="_self"><em>Taraf</em> dagegen begr&uuml;&szlig;t </a>diese die Dynamik der T&uuml;rkei wiederspiegelnde Initiative, macht aber auf die Kluft zwischen der Macht, die ein solches Projekt symbolisiert, und der Schw&auml;che der T&uuml;rkei in anderen Angelegenheiten, wie der Kurdenfrage, aufmerksam.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:42:55 +0100</pubDate><guid>622961</guid></item>
<item><title>Zypern-Türkei | Ärger ums Erdöl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/612061-aerger-ums-erdoel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ankara bereitet eine territoriale Krise vor&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.politis-news.com/ ">schreibt Politis</a>. Die zypriotische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die TPAO, die staatliche t&uuml;rkische Mineral&ouml;lgesellschaft, versucht, Lizenzen zur Exploration und F&ouml;rderung von Erd&ouml;l im Mittelmeer zu bekommen. Doch unter den 11 betroffenen Zonen befindet sich der Block 4321, der f&uuml;r Zypern zu dessen ausschlie&szlig;licher Wirtschaftszone geh&ouml;rt. Ankara und Nikosia streiten seit einigen Jahren &uuml;ber die Abgrenzungen der AWZ, zumal seit 1974 die H&auml;lfte der Insel von den T&uuml;rken besetzt ist. Die Regierung Zypern denkt daran &quot;ihre Rechte vor der internationalen Justiz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Politis.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:00:13 +0100</pubDate><guid>612061</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Bukarest setzt auf den Kaukasus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604261-bukarest-setzt-auf-den-kaukasus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Warum Russland und die T&uuml;rkei Angst vor Rum&auml;nien haben&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/mapamond/de-ce-se-tem-rusia-si-turcia-de-romania-222755.html" target="_self">titelt die Rom&acirc;nia liberă</a> und stellt die Energie- und Milit&auml;rstrategie vor, die Bukarest im Kaukasus entwickelt hat. Den Erkl&auml;rungen der Tageszeitung zufolge ist Rum&auml;nien &quot;das einzige europ&auml;ische Land, das ein bilaterales Abkommen mit einem Land aus der Region geschlossen hat&ldquo;, n&auml;mlich Aserbaidschan. Durch dieses Abkommen soll insbesondere f&uuml;r das Erdgas aus dem Kaukasus eine neue Lieferstrecke eingerichtet werden, die die drei Gro&szlig;m&auml;chte am Schwarzen Meer &ndash; Russland, die Ukraine und die T&uuml;rkei &ndash; umgeht. Ein von der Bukarester Zeitung zitierter hoher Beamter des Verteidigungsministeriums erkl&auml;rt, Rum&auml;nien nehme an der &Ouml;ffnung dieses strategischen Gebiets teil, &quot;das auf der Hauptachse des 21. Jahrhunderts liegt, so wie sie von den Milit&auml;rexperten der Gro&szlig;m&auml;chte definiert wurde: Golf von Aden &ndash; Persischer Golf &ndash; Shanghai&ldquo;. Bukarests Ambitionen beunruhigen Moskau und Ankara, die dahinter den zunehmenden Einfluss der USA in dieser Region sehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:48:09 +0100</pubDate><guid>604261</guid></item>
<item><title>Türkei | Was Erdoğan über Europa weiß (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/528431-was-erdogan-ueber-europa-weiss</link><description><![CDATA[Trotz der EU-Kritik des türkischen Regierungschefs ist es ganz klar, dass die Zukunft des Landes bei der Union liegt, ist sich Fiachra Gibbons vom Guardian sicher. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Mar 2011 15:30:57 +0100</pubDate><guid>528431</guid></item>
<item><title>Türkei | Der nicht mehr so nette Nachbar (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/522981-der-nicht-mehr-so-nette-nachbar</link><description><![CDATA[In Deutschland demonstriert der türkische Premier das Selbstvertrauen seines Landes. Gestärkt von einer boomenden Wirtschaft und einer wachsenden Modellrolle für aufstrebende arabische Demokratien, hat die Türkei die EU immer weniger nötig, schreibt die Frankfurter Rundschau. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:25:31 +0100</pubDate><guid>522981</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Lasst die Neuen mitmachen (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/521361-lasst-die-neuen-mitmachen</link><description><![CDATA[Vor 30 Jahren hätte niemand vorhergesehen, dass Länder des Warschauer Pakts schon bald der Europäischen Union beitreten würden. Jetzt, da die arabischen Staaten ihre Revolutionen erleben, muss die EU ihnen dieselbe Möglichkeit einräumen, um die Demokratie zu stärken, heißt: die Aussicht auf eine Mitgliedschaft. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:54:57 +0100</pubDate><guid>521361</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Sieben Gründe für Optimismus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506721-sieben-gruende-fuer-optimismus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Arabiens Revolutionen &ndash; Die Chance f&uuml;r uns.&ldquo; Als w&uuml;rde sie sich f&uuml;r sieben Monate Islamdebatte in Deutschland revanchieren, titelt <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/"><em>Die Zeit</em></a> mit all den Vorurteilen und Feindbildern, die aus den K&ouml;pfen der Europ&auml;er verschwinden werden wie die Despoten aus den Maghreb-Staaten. Ohne Zweifel werde &bdquo;der Aufstand in Tunis, Kairo und Teheran den westlichen Blick auf den Islam ver&auml;ndern&ldquo;, glaubt die Wochenzeitung. In sechs Seiten Dossier unter dem biblischen Leitwort &bdquo;F&uuml;rchtet euch nicht!&ldquo;, sammelt das Hamburger Blatt allerlei Gr&uuml;nde, warum die Welt von Berlin &uuml;ber Peking bis <a target="_blank" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2011/02/16/warum-die-agyptische-revolution-sogar-fur-israel-gut-ist_4623">Ramallah</a> nach den Revolutionen besser sein wird. Zun&auml;chst bei uns, da die Entdiabolisierung von Muslimen im t&auml;glichen Leben nur hilfreich sein kann. Etwas weiter weg, erscheinen die Beziehungen zwischen Europa und der T&uuml;rkei in einem ganz neuen Licht: Istanbul muss k&uuml;nftig nicht mehr &bdquo;zwischen dem demokratischen Europa und der arabischen Despotie jonglieren&ldquo;. Und auch in der Ferne, im Iran, China oder Wei&szlig;russland. Denn &bdquo;in diesen Diktatur-Club muss die arabische Revolution als Schock hineinfahren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:34:51 +0100</pubDate><guid>506721</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Komm nach Deutschland, Pepe! (La Vanguardia, Barcelona)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/475081-komm-nach-deutschland-pepe</link><description><![CDATA[Auf der einen Seite Deutschland, das Fachkräfte für seinen Konjunkturaufschwung sucht. Auf der anderen das krisengeschüttelte Spanien, dessen junge Studienabsolventen daheim keine Zukunft haben. Wie in den Sechziger Jahren könnte es zu einer neuen Einwanderungswelle kommen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 14:04:14 +0100</pubDate><guid>475081</guid></item>
<item><title>Türkei-Griechenland | Auf der anderen Seite der Mauer (Sabah, Istanbul)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/464531-auf-der-anderen-seite-der-mauer</link><description><![CDATA[Der von Griechenland geplante Grenzzaun an der türkischen Grenze, um den illegalen Flüchtlingsströmen Einhalt zu bieten, sei auch eine weitere Hürde für die Türkei zum EU-Beitritt, meint der Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Sabah. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 17 Jan 2011 12:48:38 +0100</pubDate><guid>464531</guid></item>
<item><title>Asylpolitik | Besser gleich eine Mauer bauen (Berliner Zeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/455611-besser-gleich-eine-mauer-bauen</link><description><![CDATA[Bis März wird Griechenland einen 12 Kilometer langen Zaun zur Abwehr von Flüchtlingen an der türkischen Grenze errichten. Aber vielleicht hätte eine richtige Grenzmauer endlich auf die katastrophale Lage der Menschen und die elende Immigrationspolitik der EU aufmerksam gemacht, spekuliert die Berliner Zeitung. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:06:42 +0100</pubDate><guid>455611</guid></item>
<item><title>Griechenland | Athen baut Schutzwall gegen Einwanderer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/447811-athen-baut-schutzwall-gegen-einwanderer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Um die Einreise von Einwanderern zu verhindern, errichtet Griechenland in Evros eine Mauer&ldquo;, <a target="_blank" href="http://news.kathimerini.gr/4dcgi/_w_articles_politics_100024_04/01/2011_427497">berichtet <em>Kathimerini</em></a>. Wie die Tageszeitung erkl&auml;rt, handelt es sich um einen 12,5 km langen, mit W&auml;rmebildkameras gespickten Stacheldrahtzaun, der an der <a target="_blank" href="http://images.tanea.gr/assetservice/Image.ashx?c=17016604&amp;r=0&amp;p=0&amp;t=0&amp;q=100&amp;v=1&amp;s=1&amp;w=800&amp;h=">Grenze zur T&uuml;rkei</a> gebaut wird. Athen traf diese Entscheidung &bdquo;nachdem sich griechische und t&uuml;rkische Offiziere vor kurzem in Edirne getroffen hatten&ldquo; (der t&uuml;rkischen Stadt auf der anderen Seite des Evros-Flusses). &bdquo;Dass die T&uuml;rken sich weigern, die Einwanderer aufzunehmen, die Griechenland abgewiesen hatte, spielte f&uuml;r die Entscheidung der griechischen Regierung eine entscheidende Rolle.&ldquo; Der Bau des Zaunes soll Anfang M&auml;rz beendet werden, trotz &bdquo;der Vorbehalte der Europ&auml;ischen Kommission&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:46:20 +0100</pubDate><guid>447811</guid></item>
<item><title>Schusswaffen | Das Business der Billigknarren (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/397031-das-business-der-billigknarren</link><description><![CDATA[Angesichts der Verschärfung der Gesetze zum Besitz von Schusswaffen erlebt der Handel mit Schreckpistolen einen regelrechten Boom in Europa. Billig, leicht umzubauen und kaum nachzuverfolgen, werden sie von immer mehr Verbrechern genutzt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Nov 2010 16:01:39 +0100</pubDate><guid>397031</guid></item>
<item><title>Europa / Türkei | Der Ruf des Bosporus (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/392991-der-ruf-des-bosporus</link><description><![CDATA[Sie sind in Deutschland, Frankreich oder Belgien geboren, doch die Krise und fehlende Arbeits- und Zukunftsperspektiven verleiten immer mehr junge Türken Europas dazu, in der türkischen Heimat ihr Glück zu versuchen. Die meisten gehen nach Istanbul. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 17 Nov 2010 10:33:43 +0100</pubDate><guid>392991</guid></item>
<item><title>Institutionen | Erweiterung: die große Unlust (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/383471-erweiterung-die-grosse-unlust</link><description><![CDATA[Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 10 Nov 2010 16:22:30 +0100</pubDate><guid>383471</guid></item>
<item><title>Populismus | Die Angstmacher fesseln Europa (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/376351-die-angstmacher-fesseln-europa</link><description><![CDATA[Die europäische Rechtsextreme wächst und übt immer mehr Druck auf dem ganzen Kontinent aus. Bald könnte sie die Funktionsweise der Union verändern, warnt der französische Kolumnist Bernard Guetta. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 03 Nov 2010 16:33:17 +0100</pubDate><guid>376351</guid></item>
<item><title>Griechenland / Türkei | EU sichert Grenzen mit Waffen (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/371531-eu-sichert-grenzen-mit-waffen</link><description><![CDATA[Im letzten Jahr hat sich die Zahl der illegalen Einwanderer über die nicht vollständig überwachte Grenze zwischen Griechenland und der Türkei vervierfacht. Da die griechische Regierung die Situation nicht mehr unter Kontrolle hat, wird die Grenzschutzagentur Frontex bewaffnete Einheiten in der Region postieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 17:27:41 +0100</pubDate><guid>371531</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Neues Spiel in Deauville (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/369361-neues-spiel-deauville</link><description><![CDATA[Beim deutsch-französisch-russischen Gipfeltreffen in Deauville zeichnete sich eine neue geopolitische Ordnung in Europa ab. Bisher galt das traditionelle Bild einer EU, mit einer nach Osten drängenden NATO an ihrer Seite. Das neue Europa hat drei Pole: Russland, die Türkei und die EU führen jeweils ihre eigene Nachbarschaftspolitik, die mit den beiden anderen in Konkurrenz steht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:46:13 +0100</pubDate><guid>369361</guid></item>
<item><title>Erdgas | Moskau punktet gegen Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/359001-moskau-punktet-gegen-bruessel</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;In dem unauff&auml;lligen, aber bedeutungsschweren Krieg, den die Europ&auml;ische Union und Russland um die Kontrolle der Erdgasleitungen von Mittelasien nach Europa f&uuml;hren, verzeichnete Moskau gerade einen neuen Punkt gegen Br&uuml;ssel&ldquo;, hei&szlig;t es in <em><a href="http://www.latribune.fr/accueil/a-la-une.html" target="_blank">La Tribune</a></em>. <a href="http://www.wintershall.com/index_2.php?l=de&amp;catId=home" target="_blank">Wintershall</a>, eine deutsche Tochter des Chemieriesen BASF, schlie&szlig;t sich bald dem Pipelineprojekt South Stream an. &bdquo;Das ist ein neuer harter Schlag f&uuml;r Nabucco, das von der EU unterst&uuml;tzte Pipelineprojekt der Konkurrenz, bei welchem das Erdgas aus Mittelasien um Russland herumgeleitet werden soll&ldquo;. F&uuml;r die Tageszeitung &bdquo;w&uuml;rde die Einbringung eines deutschen Unternehmens das &uuml;ber 25 Milliarden Dollar [&uuml;ber 18 Mrd. Euro] schwere Projekt endg&uuml;ltig in Misskredit bringen&ldquo;. Das von der russischen Gazprom initiierte South Stream wird von der italienischen<a href="http://www.eni.com/it_IT/home.html" target="_blank"> ENI</a> unterst&uuml;tzt. Beide Unternehmen verpflichteten sich im Fr&uuml;hjahr 2010 dazu, jeweils zehn Prozent ihres Anteils der franz&ouml;sischen <a href="http://france.edf.com/france-45634.html" target="_blank">EDF</a> zu &uuml;berlassen. Nabucco hingegen &uuml;berzeugt immer weniger, so die Tageszeitung weiter, denn ungen&uuml;gende Erdgasvorr&auml;te rechtfertigen das Bauprojekt nicht mehr. Gazprom habe &bdquo;die Erdgasvorr&auml;te Mittelasiens durch zahlreiche langfristige Abnahmevertr&auml;ge methodisch trockengelegt, wodurch die potentiell &uuml;ber die Nabucco-Pipeline transportierbaren Mengen vermindert wurden&ldquo;. &bdquo;Indem es den Bau der Pipeline ank&uuml;ndigte, ohne sich vorher die Erdgasvorr&auml;te zu sichern, t&ouml;tete Br&uuml;ssel das Projekt ab&ldquo;, erkl&auml;rte Pierre No&euml;l, Spezialist f&uuml;r Energiefragen an der Cambridge University, der Tageszeitung.</p>
<p>South Stream m&uuml;sse sich trotzdem ein paar Sorgen machen.<a href="http://euobserver.com/9/31020" target="_blank"> Nach Angaben des <em>Euobserver </em></a>soll Koen Minne, Leiter des belgischen Konzerns Enex, im November mit Turkmenistan einen Vertrag &uuml;ber komprimiertes Erdgas (CNG) abschlie&szlig;en. Gem&auml;&szlig; diesem Vertrag sollen Enex und ein Konsortium europ&auml;ischer Firmen j&auml;hrlich drei bis vier Milliarden Kubikmeter turkmenisches Gas in die EU transportieren. Das Gas w&uuml;rde per Schiff &uuml;ber das kaspische Meer nach Aserbaidschan &uuml;bergesetzt und dann &uuml;ber die aserbaidschanisch-t&uuml;rkische Pipeline Baku-Tiflis-Erzurum transportiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Oct 2010 15:09:13 +0100</pubDate><guid>359001</guid></item>
<item><title>Türkei | Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg (Taraf, Istanbul)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/358071-wo-kein-wille-ist-ist-auch-kein-weg</link><description><![CDATA[Die 2005 begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stagnieren. Verantwortlich dafür sei, so die Tageszeitung Taraf aus Istanbul, größtenteils die politische Elite der Türkei, die sich unfähig zeige, im Sinne des Allgemeinwohls zu handeln. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Oct 2010 16:09:34 +0100</pubDate><guid>358071</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Türkei, Herrin Europas (Die Presse, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/348371-tuerkei-herrin-europas</link><description><![CDATA[Noch ist sie nicht Mitglied, aber schon fordert Ankaras Vizepremier Ali Babacan eine führende Rolle für sein Land in der Europäischen Union. Ein Blick auf Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zeigt: sie wird sie bekommen, schreibt Die Presse. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 28 Sep 2010 17:52:04 +0100</pubDate><guid>348371</guid></item>
<item><title>Mittelmeerunion | Aus der Traum (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/345121-aus-der-traum</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:03:21 +0100</pubDate><guid>345121</guid></item>
<item><title>Deutschland | Westerwelle wirbt für Türkei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/345211-westerwelle-wirbt-fuer-tuerkei</link><description><![CDATA[<p>&quot;Westerwelle fordert die EU auf, die T&uuml;rkei aufzunehmen&quot;, <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703860104575508182126534548.html?mod=WSJEUROPE_hpp_MIDDLETopStories" target="_blank">hei&szlig;t es auf der Eins des <em>Wall Street Journal Europe</em></a>. In einem <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703860104575508502670274286.html" target="_blank">Interview</a> mit der amerikanischen Wirtschaftstageszeitung appellierte der deutsche Au&szlig;enminister Guido Westerwelle an die Europ&auml;ische Union, die Gespr&auml;che mit der T&uuml;rkei &uuml;ber ihren Beitrittsantrag zu beschleunigen. Die j&uuml;ngste <a href="http://www.presseurop.eu/en/node/337721" target="_blank">Verfassungsreform</a> dort, so argumentierte er, sei &quot;ein Schritt in die richtige Richtung&quot;. Dies zeige, dass die T&uuml;rkei eine europ&auml;ische Zukunft will und eine europ&auml;ische Perspektive hat. Derartige Aussagen &uuml;berschatten wahrscheinlich Westerwelles bereits getr&uuml;bten Beziehungen zu Koalitionspartnerin Merkel, die entschieden gegen eine Mitgliedschaft der T&uuml;rkei eingestellt ist. &quot;Wir m&uuml;ssen erkennen, dass sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis der Welt &auml;ndert&quot;, konterte der Minister. &quot;Ich bin manchmal erstaunt, wie selbstsicher die heute einflussreichen L&auml;nder davon ausgehen, dass es immer so sein wird.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Sep 2010 14:13:59 +0100</pubDate><guid>345211</guid></item>
<item><title>Len, Trouw (Amsterdam) | Fast in Europa | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/338541-fast-europa</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 14 Sep 2010 16:44:38 +0100</pubDate><guid>338541</guid></item>
<item><title>Türkisches Referendum | Erdogan begräbt Atatürk (Zaman, Istanbul)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/337721-erdogan-begraebt-atatuerk</link><description><![CDATA[Indem sie für die tiefgreifende Verfassungsreform der Regierung von Recep Tayyip Erdogan stimmten, haben die Türken bewiesen, dass sie ihr Land modernisieren und sich der EU annähern wollen, selbst wenn das nicht auf der Agenda der Kampagne stand. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Sep 2010 16:36:45 +0100</pubDate><guid>337721</guid></item>
<item><title>Referendum in der Türkei | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/337661-referendum-der-tuerkei</link><description><![CDATA[<p>Mit einem klaren &bdquo;Ja&ldquo; haben die T&uuml;rken am 12. September der tiefgreifenden Verfassungsreform der islamischen Konservativen um Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan zugestimmt. Eine der wichtigsten Ver&auml;nderungen betrifft das Milit&auml;r, dessen Einfluss in den hohen juristischen Instanzen des Landes reduziert werden soll. Drei&szlig;ig Jahre nach dem Milit&auml;rputsch von 1980 kommt das Ergebnis des Referendums f&uuml;r Erdoğan einem dreifachen Sieg gleich.</p>
<p>Zun&auml;chst einmal hat er damit gezeigt, dass er f&uuml;r die Parlamentswahlen im kommenden Jahr &ndash; bei denen er f&uuml;r ein drittes Mandat in Folge kandidiert &ndash; am l&auml;ngeren Hebel sitzt. Zweitens entzieht er dem Milit&auml;r seine privilegierte Stellung innerhalb zahlreicher und gr&ouml;&szlig;tenteils einflussreicher Institutionen.</p>
<p>Zum Dritten bringt Erdoğan sein Land der Europ&auml;ischen Union n&auml;her. Diese hatte eine weitreichendere Demokratisierung des &ouml;ffentlichen Lebens und der hohen juristischen Instanzen der T&uuml;rkei als eine der Bedingungen f&uuml;r den Beitritt zur EU&nbsp; gestellt. </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>Paradoxerweise schafft es die T&uuml;rkei aber nur, sich zu &bdquo;europ&auml;isieren&ldquo;, indem sie auch einen Teil ihrer Laizit&auml;t (Trennung von Kirche und Staat ) aufgibt: Es ist eine religi&ouml;se Partei, die den Ver&auml;nderungsprozess am Deutlichsten verk&ouml;rpert. Und auch wenn das Ergebnis des Referendums nat&uuml;rlich zu begr&uuml;&szlig;en ist, so sind die europ&auml;ischen Hauptst&auml;dte dennoch vorsichtig. </p>
<p>Was den Beitrittsprozess der T&uuml;rkei angeht, so sind nun allerdings die siebenundzwanzig Mitgliedsstaaten an der Reihe. Erdoğan kann mit Fug und Recht behaupten, seinen eigenen Kopf aufs Spiel gesetzt zu haben, um den Anforderungen der EU gerecht zu werden. Von nun an ist es also Aufgabe der Union, zu zeigen, dass sie bereit ist, (politische) Risiken einzugehen, um die Beitrittsverhandlungen zum Abschluss zu bringen.&nbsp; </p>
<p>Gian Paolo Accardo</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 13 Sep 2010 16:12:28 +0100</pubDate><guid>337661</guid></item>
<item><title>Heißer Herbst | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/325401-heisser-herbst</link><description><![CDATA[<p>Kann man eigentlich von einer Wiederaufnahme des Tagesgesch&auml;fts reden, wo doch <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/310131-im-sommer-geoeffnet"><em>der Laden Europa diesen Sommer eigentlich nicht geschlossen hatte</em></a>? Griechenland musste gerettet werden, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/306001-koalition-mit-wilders-moeglich">Niederlande</a> und<em> <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316161-irgendwann-bald-gibt-s-eine-regierung">Belgien</a></em> verhandelten, in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316771-merkel-im-griff-der-atomlobby"><em>Deutschland</em></a> zankte man &uuml;ber die Energiesteuer, <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/313851-ist-tschernobyl-zurueck"><em>Waldbr&auml;nde in Russland</em></a>, &Uuml;berschwemmungen in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/311211-schon-wieder-land-unter"><em>Mitteleuropa</em></a> und in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/315441-warum-europa-so-wenig-tut"><em>Pakistan</em></a> (wo die Union sich einmal mehr als letzte zur Stelle meldete) und nicht zu vergessen, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/324741-grenzenlose-heuchelei"><em>&quot;freiwillige R&uuml;ckkehr&quot; der Roma </em></a>aus Frankreich nach Bulgarien und Rum&auml;nien.&nbsp;Es gab kaum Zeit zum Luftholen. Au&szlig;er vielleicht f&uuml;r Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy, von dem man seit einem Monat nichts mehr geh&ouml;rt hat, wie <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/en/node/325701">La Stampa notiert</a>.</p>
<p>Und alles deutet darauf hin, dass es im selbem Tempo weitergeht: Nach dem f&uuml;r den 6. September von Frankreich einberufenen Treffen der vier &quot;Gro&szlig;en&quot; zum Thema Einwanderung  &ndash;  das m&ouml;glicherweise von der belgischen Ratspr&auml;sidentschaft boykottiert wird, da sie es als Legitimierungsversuch der franz&ouml;sischen Politik betrachtet  &ndash;  treffen die EU-Au&szlig;enminister aufeinander, um &uuml;ber den <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/299811-kosovo-auf-dem-weg-ins-nirgendwo"><em>Kosovo </em></a>zu debattieren (Berlin hat j&uuml;ngst Serbien zu verstehen gegeben, dass dem Land das Tor zur Union offen stehen w&uuml;rde, sollte es bei der Kosovo-Frage nachgeben) als auch &uuml;ber <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/60621-bulgarien-und-rumaenien-koennen-besser"><em>die (miserable) Lage des Justizsystems in Bulgarien und Rum&auml;nien</em></a>. Beide L&auml;nder dr&auml;ngen in den Schengen-Raum.</p>
<p>Und schlie&szlig;lich folgen in beliebiger Reihenfolge: das Referendum in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied"><em>Moldawien</em></a> zur Direktwahl des Pr&auml;sidenten (Bedingung f&uuml;r das Fortf&uuml;hren der Verhandlungen zum EU-Beitritt), die Verfassungs&auml;nderung in der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/217701-fuerchtet-die-eu-ankara"><em>T&uuml;rkei</em></a> (aus demselben Grund) und die Parlamentswahlen in Schweden. </p>
<p>Die bis dato sehr diskrete <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/284481-belgien-kleinlauter-realismus"><em>Ratspr&auml;sidentschaft Belgiens</em></a> muss jetzt Tatkraft zeigen. Ihre Probezeit ist vorbei. &nbsp;</p>
<p><em><strong>Iulia Badea Gu&eacute;rit&eacute;e</strong></em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:47:31 +0100</pubDate><guid>325401</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Der heimliche Schritt nach Osten (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/316451-der-heimliche-schritt-nach-osten</link><description><![CDATA[Moldauer, Mazedonier, Serben, Ukrainer oder Türken – dank der Visa-Politik einiger Grenzstaaten der Union, können sie bereits heute einen EU-Pass bekommen. Und das ist erst der Anfang. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:42:26 +0100</pubDate><guid>316451</guid></item>
<item><title>Mobilität | Wohin laufen die Krisen-Wessis? (Foreign Policy România, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/314461-wohin-laufen-die-krisen-wessis</link><description><![CDATA[Der Mythos vom polnischen Klempner, der den deutschen Arbeitern Lohn und Brot stiehlt, ist Vergangenheit. Laut Foreign Policy România sind es nun die Arbeiter Westeuropas, die nach Osten abwandern, wo ein Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern herrscht. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Aug 2010 16:21:45 +0100</pubDate><guid>314461</guid></item>
<item><title>Kino | Emigration ist in Locarno Shooting Star</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/311671-emigration-ist-locarno-shooting-star</link><description><![CDATA[<p>&quot;Salonta, der Ort wo der Puls der Migration gemessen wird&quot;, <a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/salonta-locul-unde-se-ia-pulsul-migratiei-902681.html" target="_blank">titelt der </a><em><a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/salonta-locul-unde-se-ia-pulsul-migratiei-902681.html" target="_blank">Evenimentul Zilei</a>.</em> Das Blatt begr&uuml;&szlig;t die positiven Reaktionen auf die Weltpremiere von <a href="http://www.morgen.ro/" target="_blank"><em>Morgen</em></a> am 7. August beim <a href="http://www.pardo.ch/jahia/Jahia/home/lang/en" target="_blank">63. Filmfestival von Locarno</a> (Schweiz). Das Erstlingswerk des rum&auml;nischen Regisseurs Marian Crişan und franz&ouml;sisch-rum&auml;nisch-ungarische Koproduktion, erz&auml;hlt die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Rum&auml;nen aus Salonta, nahe der ungarischen Grenze, und einem Kurden, den er vor dem Ertrinken rettet. Der Kurde ist in seinen Gedanken in Deutschland, wohin er fahren will, um seinen Sohn zu sehen. Sein Retter nimmt ihn in seiner Familie auf und verspricht ihm, er k&ouml;nne &quot;morgen&quot; weiterziehen. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 Aug 2010 17:36:51 +0100</pubDate><guid>311671</guid></item>
<item><title>Biker | Hells Angels heizen dem Balkan ein</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/309061-hells-angels-heizen-dem-balkan-ein</link><description><![CDATA[<p> Mehrere Biker-Gruppen, unter ihnen auch die <a target="_blank" href="http://uk.hells-angels.dk/">Hells Angels</a>, breiten sich schnell im S&uuml;dosten Europas aus und verst&auml;rken die Bef&uuml;rchtung eines erneuten Bandenkriegs, <a target="_blank" href="http://www.berlingske.dk/danmark/rockerbander-vokser-i-europa">berichtet die d&auml;nische Tageszeitung <em>Berlingske Tidende</em></a>. Den &quot;Engeln der H&ouml;lle&quot; wird vor allem vorgeworfen, den Handel mit harten Drogen in Skandinavien zu beherrschen. Jetzt haben sie rasch ihren Durchbruch in der T&uuml;rkei und Albanien geschafft und stehen mit einem Gro&szlig;teil der von Europol erfassten Biker-Clubs in S&uuml;dosteuropa in Kontakt. Au&szlig;erdem hat sich eine gro&szlig;e Zahl ehemaliger Mitglieder der rivalisierenden Bande, der Bandidos, in die Hells Angels der T&uuml;rkei eingegliedert. Die T&uuml;rkei ist der Knotenpunkt der sehr wichtigen &quot;Balkanstra&szlig;e&quot;, die unter anderem auch dazu dient, harte Drogen nach Europa einzuf&uuml;hren. &quot;Der Kampf um die Beherrschung des s&uuml;dosteurop&auml;ischen Marktes stellt ein gro&szlig;es Risiko eines Gebietskrieges dar&quot;, erkl&auml;rt ein Sprecher von Europol der Zeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:38:00 +0100</pubDate><guid>309061</guid></item>
</channel></rss>
