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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Schweiz]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Schweiz | Achtung, Welle! | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2035351-achtung-welle</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 17:15:38 +0100</pubDate><guid>2035351</guid></item>
<item><title>Schweiz, EU | Hier kommt nicht jeder rein | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1839121-hier-kommt-nicht-jeder-rein</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 16:52:15 +0100</pubDate><guid>1839121</guid></item>
<item><title>Schweiz | Bern schließt die Grenzen für Osteuropäer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1838501-bern-schliesst-die-grenzen-fuer-osteuropaeer</link><description><![CDATA[<p>Ab dem 1. Mai wird f&uuml;r Arbeitnehmer aus acht EU-Mitgliedsstaaten (Estland, Ungarn,Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien und Tschechische Republik) wieder ein Einreisekontingent eingef&uuml;hrt, wie die <a target="_self" href="http://www.tdg.ch/suisse/La-Suisse-va-limiter-l-arrivee-de-certains-ressortissants-de-lUE/story/31013052/print.html"><em>Tribune de Gen&egrave;ve</em></a> berichtet. Bern hat beschlossen, die &bdquo;Ventilklausel&ldquo; zu aktivieren, die im Freiz&uuml;gigkeitsabkommen vom letzten Jahr zwischen der Schweiz und der EU vorgesehen ist.</p>
<p>Der Bundesrat will dadurch die Zuwanderung aus EU-L&auml;ndern beschr&auml;nken (1,1 Millionen Menschen, bei 7,9 Millionen Einwohnern). Er geht davon aus, dass die j&auml;hrlich 38.000 neuen Einwanderer Integrationsprobleme aufwerfen und dass auch Arbeitsbedingungen und Mindestl&ouml;hne nicht mehr gew&auml;hrleistet sind. &bdquo;Die Schweiz schlie&szlig;t f&uuml;r Osteurop&auml;er ihre Pforten&ldquo;, hei&szlig;t es also auf dem Titelblatt der Tribune de Gen&egrave;ve.</p>
<p>Diese Ma&szlig;nahme habe jedoch etwas von &bdquo;Gestikulation&ldquo;, denn &bdquo;die Freiz&uuml;gigkeit h&auml;tte vorher kontrolliert werden m&uuml;ssen, um akzeptabel zu bleiben&ldquo;. <a target="_self" href="http://www.lematin.ch/suisse/presse-clause-sauvegarde-effets/story/12142706"><em>Le Matin</em></a> ist der Ansicht, es werde nur &bdquo;wenige praktische Auswirkungen&ldquo; geben, w&auml;hrend <a target="_self" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/c5b8c424-8995-11e1-af9c-1873ee97b257/La_clause_de_sauvegarde_irrite_lUE"><em>Le Temps</em></a> von einer &bdquo;rein kosmetischen&ldquo; Ma&szlig;nahme schreibt. Le Temps weiter:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Der Bundesrat wollte durch die Aktivierung der im Freiz&uuml;gigkeitsabkommen mit der EU vorgesehenen Ventilklausel ein klares politisches Signal geben: Die &uuml;ber die zunehmende Einwanderung aus Europa immer st&auml;rker alarmierte Schweizer &Ouml;ffentlichkeit soll beruhigt werden.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>In der alemannischen Schweiz ist man vor allem &uuml;ber die Auswirkungen dieser Ank&uuml;ndigung auf die Beziehungen mit der EU beunruhigt. Die <a target="_self" href="http://mobile.nzz.ch/politik/schweiz/presseschau-ventilklausel_1.16517993.html"><em>NZZ</em></a> berichtet in ihrer Presseschau:</p>
<blockquote><p>Auch der &bdquo;<a target="_self" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-neue-Krach-mit-der-EU/story/29355944">Tages-Anzeiger</a>&ldquo; und der &bdquo;Bund&ldquo; glauben, dass &bdquo;der Goodwill gegen&uuml;ber der Schweiz, die die Europ&auml;er zunehmend als widerspenstig empfinden&ldquo;, in jedem Fall weiter abnehmen wird. Und f&uuml;r das &bdquo;<a target="_self" href="http://www.tagblatt.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz/art331,2947614">St. Galler Tagblatt</a>&ldquo; und die &bdquo;Neue Luzerner Zeitung&ldquo; war dem Bundesrat dieses &bdquo;Signal an das Volk&ldquo; anscheinend so wichtig, &bdquo;dass er es in Kauf nimmt, mit seinem Entscheid die EU zu ver&auml;rgern&ldquo;.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 16:27:26 +0100</pubDate><guid>1838501</guid></item>
<item><title>Schweiz | Empörung über hetzerisches Cover gegen Roma</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1800291-empoerung-ueber-hetzerisches-cover-gegen-roma</link><description><![CDATA[<p>Das Bild stand bei der Schweizer Wochenzeitung <em>Die</em> <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> auf der Titelseite: Ein kleiner Roma-Junge richtet eine Pistole auf den Leser. Der Titel: &bdquo;Die Roma kommen: Raubz&uuml;ge in der Schweiz&ldquo;. Selbst eine Woche nach der Ver&ouml;ffentlichung l&ouml;st dieser Titel wie auch der Artikel, der eine diskriminierende und rassistische Position vertritt, in der internationalen Presse heftige Kritik aus. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat eine Klage wegen Volksverhetzung eingereicht und einen Verkaufsstop gefordert.&nbsp; </p>
<p>Der Berliner <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> hat die Geschichte zu diesem Foto recherchiert. Die <em>Weltwoche</em> hat das Bild aus dem Kontext seiner Entstehung gerissen und seine visuelle Aussage verdreht. Dem italienischen Fotografen Livio Mancini, so der Tagesspiegel, ging es ganz im Gegenteil darum, das Elend der europ&auml;ischen Roma-Familien zu dokumentieren:</p>
<blockquote><p>Mancini fotografierte Roma-Kinder in einem Slum am Rande der Stadt Gjakova [im Kosovo], wo sie und ihre Familien nach dem Krieg strandeten. Ihre H&uuml;tten stehen auf dem giftigen Grund der Halde. Die Familien leben von dem, was sie auf dem M&uuml;llberg finden und was sich noch verwenden und verkaufen l&auml;sst. [...]</p>
<p>Mancinis Serie &uuml;ber die Kinder vom M&uuml;llplatz illustriert keinesfalls einen tragischen Einzelfall: Die zehn bis zw&ouml;lf Millionen Sinti und Roma sind nicht nur Europas gr&ouml;&szlig;te Minderheit, sondern auch die mit den &uuml;belsten Lebensbedingungen. Die &uuml;berwiegende Mehrheit ist arm bis bitterarm, nach wie vor von Pogromen bedroht. [...] Mancinis Bilder prangerten die Lage an. Doch nun ist ausgerechnet eines dazu genutzt worden, den Spie&szlig; umzudrehen und das Opfer zum T&auml;ter zu machen.</p>
</blockquote>
<p>In einer E-Mail an den <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> spricht Mancini vom &bdquo;Missbrauch&ldquo; seines Fotos. Die <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> hat auf die anhaltende Kritik reagiert und verteidigt die &bdquo;Fakten&rdquo;. Dass Kinder von &bdquo;Roma-Banden eingesetzt&rdquo; w&uuml;rden, sei eine Tatsache, die im Sturm der Emp&ouml;rung &uuml;ber den Titel untergehe. Auf das Fehlen einer &bdquo;visuellen Ethik&rdquo;, wie die zust&auml;ndige Fotoagentur Laif sie fordert, geht das Magazin dabei jedoch nicht ein. Trotz des offensichtlichen Missbrauchs seinen Bildes freut sich Livio Mancini, dass das Schicksal der europ&auml;ischen Roma-Familien so wieder in den Fokus des &ouml;ffentlichen Interesses r&uuml;cke.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 17:20:25 +0100</pubDate><guid>1800291</guid></item>
<item><title>Deutschland-Schweiz | Nieder mit den Spionen! | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1741532-nieder-mit-den-spionen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 15:36:43 +0100</pubDate><guid>1741532</guid></item>
<item><title>EU-Schweiz | Zwei Schweizer in Brüssel | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1667961-zwei-schweizer-bruessel</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:32:56 +0100</pubDate><guid>1667961</guid></item>
<item><title>Belgien | Ganz allein | Cartoon (L’Avenir, Namur)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1633791-ganz-allein</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:18:49 +0100</pubDate><guid>1633791</guid></item>
<item><title>Schweiz | Offenes Geheimnis | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1547981-offenes-geheimnis</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:58:49 +0100</pubDate><guid>1547981</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Euro-Schlepper | Cartoon (24 heures, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1441301-euro-schlepper</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:02:37 +0100</pubDate><guid>1441301</guid></item>
<item><title>Debatte | Europas sieben Sünden (1/2) (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1288071-europas-sieben-suenden-12</link><description><![CDATA[Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Die Zeit erstellt einen Katalog der Egoismen, die der Gemeinschaft Schaden zufügen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:50:42 +0100</pubDate><guid>1288071</guid></item>
<item><title>Schweiz | Wähler wollen die Mitte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1090621-waehler-wollen-die-mitte</link><description><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://parlamentswahlen-2011.ch/home.html" target="_self">Wahl</a> vom 23. Oktober &ldquo;erwacht die Schweiz mit einem v&ouml;llig neuen Parlament, das den Prognosen recht wenig entspricht&rdquo;,<a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/d50a0f84-fdc5-11e0-a047-62fa64a80c34/Apr%C3%A8s_la_polarisation_la_recherche_de_l%C3%A9quilibre%20" target="_self"> schreibt<em> Le Temps</em></a>. Die nationalkonservative Schweizerische Volkspartei (SVP), die &ldquo;seit zwanzig Jahren einen st&auml;ndigen Stimmengewinn verzeichnete&rdquo;, hat &ldquo;ihre <a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/d5fe9cf2-fdc5-11e0-a047-62fa64a80c34/LUDC_subit_son_premier_coup_darr%C3%AAt" target="_self">erste gro&szlig;e Niederlage</a> erlebt&rdquo;. Entgegen den Umfragewerten, nach denen die Partei die 30-Prozent-Marke &uuml;berwunden h&auml;tte, konnte sie lediglich 26,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Auch wenn sie damit die st&auml;rkste Kraft bleibt &ndash; sie erh&auml;lt 55 (-7) Sitze im Nationalrat (Unterhaus), &ldquo;hat sie ihr Ziel verfehlt&rdquo;, schreibt Le Temps unter dem Titel &ldquo;Das Streben nach einer neuen Mitte&rdquo; des Schweizer Volkes. Ein Volk, das &ldquo;ohne Zweifel durch die Wahlpraktiken [vor allem die heftigen Plakatkampagnen gegen die Einwanderung] beunruhigt ist. Denn diese entsprechen so gar nicht dem Bild eines in sich ruhenden Landes. [&hellip;] Im Grunde hinterl&auml;sst die SVP den Eindruck eines verh&auml;rteten Rechtspopulismus. Dem Land dagegen wird klar, dass L&ouml;sungen in der Mitte gefunden werden m&uuml;ssen, um die immer schwierigere und zunehmend unsichere Wirtschaftslage zu meistern.&rdquo; </p>
<p><a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/d50a0f84-fdc5-11e0-a047-62fa64a80c34/Apr%C3%A8s_la_polarisation_la_recherche_de_l%C3%A9quilibre" target="_self"><em>Le Temps</em> zufolge</a> ist die neue B&uuml;rgerlich-Demokratische Partei (BDP), die 9 Sitze (+9) im Nationalrat erh&auml;lt, einer der Sieger dieser Wahl. Die deutlich moderatere BDP hatte sich von der SVP abgespalten. Die Gr&uuml;nliberalen, ihrerseits aus den Gr&uuml;nen hervorgegangen, z&auml;hlen mit 12 Sitzen (+9) im Nationalrat ebenso zu den Gewinnern. Diese Parteien, so die Tageszeitung, &ldquo;schaffen eine <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wahlen2011/standard/Rechts-und-Links-verlieren--neue-Mitte-gewinnt/story/24161936" target="_self">neue Mitte</a> [&hellip;]. Auch wenn die Zahl der Sitze nicht sehr hoch ist, reicht sie durchaus f&uuml;r eine neue Dynamik aus. Ihr Gewicht im Nationalrat wird die Debatte um die Erneuerung des Bundesrates [Regierung]&nbsp;im kommenden Dezember ernsthaft erschweren.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:22:43 +0100</pubDate><guid>1090621</guid></item>
<item><title>Schweiz: „Willkommen in der Eurozone"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/923631-schweiz-willkommen-der-eurozone</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;<a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2624dbda-d8c1-11e0-b1b7-4b94de279dcf/Face_au_franc_loption_nucl%C3%A9aire" target="_self">Die Kernoption</a>&ldquo;, die darin besteht, einen Mindestwechselkurs zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro festzusetzen (1,20 CHF f&uuml;r 1,00 EUR), ist ein &bdquo;gro&szlig;es Wagnis&ldquo;, titelt Le Temps. F&uuml;r die Genfer Tageszeitung ist diese Entscheidung</p>
<p>&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/temps-07092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">eine frontale Herausforderung der „Logik der Finanzmärkte, die [im Schweizer Franken] eine Währung sehen, in die sie sich vor der kurz vor dem Implodieren stehenden Eurozone und vor dem durch Schuldenberge und Defizite beschwerten Dollar flüchten können“. „Die SNB urteilte zu Recht, dass die Eurozone und die amerikanische Wirtschaft mittelfristig keinerlei Garantien über eine scheinbare Stabilität geben. Für die Exportunternehmen wurde der Wertgewinn des Franken, so schnell und brutal wie er war, unerträglich und lebensgefährlich [seit Anfang des Jahres ist die Schweizer Währung im Vergleich zum Euro um 11 und im Vergleich zum Dollar um 15 Prozent gestiegen]“, erklärt die Tageszeitung.Seit der Ankündigung der SNB ist die Stimmung in der Schweiz sehr gespannt. Der Redakteur von Le Temps weissagt seinen Landsleuten „lange und unruhige“ Nächte, „so groß ist die Gefahr eines Irrtums, der teuer zu stehen käme“. Und erklärt abschließend: „Jetzt sind wir noch ein bisschen mehr an die Eurozone gebunden, auf Gedeih und Verderb, und anscheinend ohne jegliche Hilfe der Europäischen Zentralbank, die unser Problem höflich zur Kenntnis nimmt, uns jedoch ein klares erstes Signal sendet. Wir sind allein gegen alle, gegen Märkte, die unsere Entschlossenheit auf die Probe stellen und nicht einfach nachgeben werden. Niemand kann den Ausgang dieses Tauziehens voraussagen, in dem sich das Misstrauen gegenüber der Währungen der großen Wirtschaftsmächte mit dem absoluten Vertrauen auf die Devise eines kleinen, finanziell gesunden, stabilen und vorhersehbaren Landes konfrontiert.“</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Willkommen im Euro-Club&ldquo;, <a href="http://www.handelsblatt.de/" target="_self">schreibt das Handelsblatt</a> und illustriert diesen Titel durch eine Fotomontage der EU-Flagge vor dem Matterhorn. F&uuml;r die Wirtschaftszeitung aus D&uuml;sseldorf geht mit dem Entschluss der SNB &bdquo;eine &Auml;ra zu Ende&ldquo;. Die Schweiz, deren Unabh&auml;ngigkeit seit jeher zur &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; geh&ouml;rt, koppelt ihre W&auml;hrung an den Euro. Die exportlastige Industrie musste unter dem starken Franken zu sehr leiden. <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13589316/Es-gibt-keine-Inseln-mehr.html" target="_self">Die Kollegen der Welt stellen hingegen fest</a>, dass es in Europa &bdquo;keine Inseln mehr&ldquo; gibt:</p>
<p><em><br />
</em></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Handelsblatt-07092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">„Viele Jahre hatte die Schweiz einen beneidenswerten Sonderstatus in Europa. Es galten niedrige Kapitalsteuersätze, ein unerschütterliches Bankgeheimnis, die Wirtschaft war stabil“, erinnert die Berliner Tageszeitung. Doch „die zu starke Heimatwährung ist eine existenzielle Bedrohung für Tourismus und Exportindustrie“. Tatsächlich macht diese Entscheidung zweierlei deutlich: Die „vermeintliche Insel“ ist in Wirklichkeit „eng mit der Eurozone verbandelt“ und die Schweiz „wird zwangsläufig immer europäischer“. „Zweitens: Ein weitverzweigtes Wirtschaftssystem kann hohen Druckunterschieden nicht lange standhalten.“

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Der Franken zieht an&ldquo;, titelt die Gazeta Wyborcza und bemerkt, dass &bdquo;die Schweizer Regierung alle in Verlegenheit gebracht hat, indem sie einen unteren Grenzwert f&uuml;r den Wechselkurs ihrer W&auml;hrung festgesetzt und angek&uuml;ndigt hat, sie werde diesen bis zum Ende verteidigen&ldquo;. <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,10242945,Frank_zesztywnial__W_ciagu_2_min__zadluzenie_rodzin.html" target="_self">F&uuml;r die Warschauer Tageszeitung</a></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-07092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">ist „dieser Eingriff (...) eine Verzweiflungstat der Schweizerischen Notenbank, die monatelang versucht hat, den Franken abzuwerten. Mit einer starken Währung werden alle Erzeugnisse „made in Switzerland“ auf dem Exportmarkt teurer, die Schweizer Unternehmen streichen Arbeitsplätze und die Schweizer tätigen ihre Einkäufe in den billigeren Nachbarländern. Über welche Gegenwehr verfügt die SNB? Zunächst einmal über enorme Finanzreserven; weiter kann sie Geld drucken. Das tun die europäische und die amerikanische Zentralbank auch, wenn sie mehr Liquiditäten brauchen, um Staatsanleihen der bankrottgefährdeten Ländern aufzukaufen“.


</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 17:22:42 +0100</pubDate><guid>923631</guid></item>
<item><title>Schweiz | Druck auf das Bankgeheimnis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/888131-druck-auf-das-bankgeheimnis</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Schweiz muss dem amerikanischen Fiskus Namen nennen&ldquo;, <a href="http://letemps.ch/Page/Uuid/d5986254-cf51-11e0-bf39-f85c32f68ac2/Bis_repetita" target="_self">titelt Le Temps</a> und erkl&auml;rt, Washington habe &bdquo;heikle Informationen zusammengetragen&ldquo; und beschuldige demzufolge die eidgen&ouml;ssischen Banken, &bdquo;ihre amerikanischen Kunden bei der Verheimlichung ihrer in der Schweiz angelegten Guthaben unterst&uuml;tzt zu haben&ldquo;. Zwei Jahre nach dem UBS-Skandal, bei welchem die Schweiz gezwungen wurde, dem amerikanischen Finanzamt 5000 Namen auszuliefern, &bdquo;verlangt Washington erneut Kundennamen. Als Exempel. Um vom Schwarzgeld abzuschrecken und zu zeigen, dass die Schweiz keine sichere Steueroase mehr ist.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;F&uuml;r die Schweizer Verhandlungsf&uuml;hrer ist klar, dass es gar nicht mehr darum geht, ob sich das Land dieser Forderung f&uuml;gen muss, sondern vielmehr darum, wie es geschehen soll&ldquo;, stellt die Genfer Tageszeitung fest. Die Vereinigten Staaten h&auml;tten &bdquo;bereits bekannt gegeben, dass sie an einer &sbquo;globalen L&ouml;sung&rsquo; wie mit Deutschland oder Gro&szlig;britannien kein Interesse haben&ldquo;.</p>
<p>Ein paar Wochen nach Deutschland hat n&auml;mlich nun auch Gro&szlig;britannien &uuml;ber die in der Schweiz angelegten britischen Gelder ein Abkommen mit Bern geschlossen. &bdquo;Durch dieses Abkommen wird London die geheimen Schweizer Konten britischer Staatsangeh&ouml;riger besteuern k&ouml;nnen&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/economie-politique/monde/actu/0201589299263-la-suisse-torpille-les-chances-de-l-europe-d-en-finir-avec-le-secret-bancaire-210654.php" target="_self">erkl&auml;rt Les Echos</a>. F&uuml;r die franz&ouml;sische Tageszeitung hat die Schweiz durch &bdquo;die gewahrte Anonymit&auml;t der Kontoinhaber [...] ihr Bankgeheimnis im Wesentlichen gerettet&ldquo;. Es sei ihr somit gelungen, &bdquo;Risse in die europ&auml;ische Einheit bei der Bek&auml;mpfung der Steuerflucht zu bringen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Aug 2011 13:54:42 +0100</pubDate><guid>888131</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Kollateralschaden Schweiz (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/852791-kollateralschaden-schweiz</link><description><![CDATA[Obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist und die öffentlichen Finanzen in Ordnung sind, leidet das Land unter der Eurokrise. Der einst so stabile Schweizer Franken hat in den letzten Wochen Rekordhöhen erreicht. Eine Katastrophe für den Export und die Tourismusbranche. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 17:51:10 +0100</pubDate><guid>852791</guid></item>
<item><title>Infrastruktur | Löcher im Netz (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/760641-loecher-im-netz</link><description><![CDATA[Die EU-Kommission hat zehn vorrangige Infraksrukturprojekte im Schienenverkehr definiert. Das Ziel: den 
Waren- und Personenverkehr im Herzen Europas beschleunigen. Ein Anliegen, das von politischen Oppositionsparteien und Bürgern bedroht wird. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:15:07 +0100</pubDate><guid>760641</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Der Atomindustrie geht es noch ganz gut</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/727211-der-atomindustrie-geht-es-noch-ganz-gut</link><description><![CDATA[<p>100 Tage nach dem Reaktorunfall von Fukushima widmet sich <a href="http://www.latribune.fr/" target="_self"><em>La Tribune</em></a> dem &bdquo;Europa, das 'Ja' zur Atomkraft sagt&ldquo;. Das Wirtschaftsblatt notiert: &bdquo;Zwar bewegen sich Deutschland, die Schweiz und Italien auf einen Atomausstieg zu, doch in zahlreichen anderen L&auml;ndern ist das nicht der Fall&ldquo;, beispielsweise in Frankreich, Gro&szlig;britannien, Finnland, den Niederlanden und Polen, wo derzeit neue Reaktoren im Bau sind. Dennoch, schreibt die Zeitung, &bdquo;bleibt die Sicherheit in den Augen der Menschen das Problem Nummer eins.&ldquo; W&auml;hrend die siebenundzwanzig EU-Staaten im Begriff sind, ihre Anlagen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/674061-stresstests-fuer-nichts" target="_self">Stresstests</a> zu unterziehen, meint EU-Energie-Kommissar G&uuml;nther Oettinger, dass &bdquo;wir Investitionen zur Modernisierung unserer Anlagen nicht vermeiden werden k&ouml;nnen. Die Industrie muss f&uuml;r die Kosten aufkommen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 12:14:43 +0100</pubDate><guid>727211</guid></item>
<item><title>Debatte | Rom-Berlin, die neue Anti-Atom-Achse (Corriere della Sera, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/719811-rom-berlin-die-neue-anti-atom-achse</link><description><![CDATA[Erst der Atomausstieg Deutschlands, dann die Ablehnung einer Rückkehr zur Atomenergie in Italien: Dieser Sinneswandel zweier EU-Gründungsmitglieder könnte die übrigen Mitgliedsstaaten dazu bewegen, sich endgültig von der Kernkraft zu verabschieden und künftig auf erneuerbare Energien zu setzen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 17:21:52 +0100</pubDate><guid>719811</guid></item>
<item><title>Politik-Fiktion | Los für Europa 2.0 (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/684551-los-fuer-europa-20</link><description><![CDATA[Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte - in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 16:32:13 +0100</pubDate><guid>684551</guid></item>
<item><title>Schweiz | Wähler wehren Angriff auf Sterbehilfe ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/655621-waehler-wehren-angriff-auf-sterbehilfe-ab</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Verbot der Sterbehilfe abgelehnt&ldquo;, titelt die <em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung</em> nach der klaren <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/news/standard/Sterbetourismus-und-Suizidhilfe-begraben/story/31648620?track" target="_self">Ohrfeige</a> f&uuml;r zwei Volksinitiativen der Eidgen&ouml;ssischen Demokratischen Union (EDU), die das &bdquo;Ende des Sterbetourismus&ldquo;&nbsp;im Kanton Z&uuml;rich durchsetzen wollten. 78,4 Prozent der W&auml;hler stimmten gegen die erste Vorlage, die Suizidbeihilfe f&uuml;r Menschen verbieten wollte, die k&uuml;rzer als ein Jahr im Kanton Z&uuml;rich lebten; die zweite, welche den Bund per Standesinitiative beauftragen wollte, jede Art der Sterbehilfe unter Strafe zu stellen, wurde sogar mit 84,5 % abgewehrt. Die Vorlagen richteten sich gegen die Organisation Dignitas, die j&auml;hrlich rund hundert Menschen im Endstadium unheilbarer Erkrankungen Hilfe beim Sterben gew&auml;hrt. Die Tageszeitung <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/souveraen_stuetzt_suizidhilfe-praxis_1.10587927.html" target="_self">begr&uuml;&szlig;t</a> das Votum: &bdquo;Das Volksverdikt widerspiegelt die breite Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts des Individuums und die mittlerweile auch in aufgekl&auml;rten kirchlichen Kreisen verankerte Einsicht, dass Suizidbeihilfe mit einem christlichen Standpunkt vereinbar ist.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 May 2011 13:16:00 +0100</pubDate><guid>655621</guid></item>
<item><title>Österreich | „Bye bye dem Stand-by"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/586491-bye-bye-dem-stand</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Werdet gr&uuml;n!&ldquo; <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1368" target="_blank">titelt der <em>Falter</em></a> und widmet sein Titelblatt dem politischen Durchbruch der Gr&uuml;nen in Europa nach den Wahlerfolgen in Baden-W&uuml;rttemberg und in Z&uuml;rich. Die Wochenzeitung aus Wien analysiert unter anderem die gr&uuml;ne &bdquo;Energiewende&ldquo; und pr&auml;sentiert einen &bdquo;Job der Zukunft&ldquo;: Energieberater, Dienstleister, die Energieverluste bei Kaffeemaschinen oder st&auml;ndig eingeschalteten Stereoanlagen messen. &bdquo;Immer mehr Menschen engagieren Energieberater. Sie wollen wertvolle Energie nicht einfach verschwenden&ldquo;, stellt das Magazin fest und betont, dass &bdquo;nach Fukushima die Nachfrage&nbsp; bei den &ouml;sterreichischen &Ouml;kostrom-Anbietern massiv gestiegen ist.&ldquo; Doch wirft das Ph&auml;nomen auch Fragen auf: Was kann der Einzelne tun? Wie hart muss Politik vorgehen? Hei&szlig;t Energiewende Lebensqualit&auml;tsverlust? Der <em>Falter</em> hat eine simple L&ouml;sung parat: &bdquo;Strom muss teurer werden&ldquo; und &bdquo;Politiker m&uuml;ssen diese Wahrheit vorsichtig aussprechen.&ldquo; Die Energiepolitik der Zukunft kann man in einem Satz zusammenfassen: &bdquo;Bye bye dem Stand-by.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:24:41 +0100</pubDate><guid>586491</guid></item>
<item><title>Sterbehilfe | Das Leiden der Anderen (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/487481-das-leiden-der-anderen</link><description><![CDATA[Weil es zuhause verboten ist, reisen immer mehr Europäer über die Grenze, um ihr Leben zu beenden. Auch die Gesetzgeber geben immer öfter grünes Licht für die Sterbehilfe. Gewinnt die Todessehnsucht Überhand über das Recht auf Leben? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 16:31:44 +0100</pubDate><guid>487481</guid></item>
<item><title>Tourismus | Chinesen sind die neuen Japaner (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/477051-chinesen-sind-die-neuen-japaner</link><description><![CDATA[Aus dem Land mit der größten Mittelschicht der Welt strömt ein stetig steigender Besucherstrom auf andere Kontinente. Der chinesische Reisende könnte die Zukunft der europäischen Tourismusindustrie sichern. Davor muss aber die Branche erst lernen, mit der neuen Kundschaft umzugehen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 25 Jan 2011 18:24:57 +0100</pubDate><guid>477051</guid></item>
<item><title>Demokratie | Konflikt muss sein (Berliner Zeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/374281-konflikt-muss-sein</link><description><![CDATA[Ob gegen Sparpakete, Rentenreformen oder Atomtransporte, auf Europas Strassen krachen die Proteste. Ist die Demokratie am Ende? Nein, sagt Trendforscher Matthias Horx, die politischen Eliten müssten nur von ihrem Ross steigen und sich auf eine echte Bürger-Demokratie einlassen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 01 Nov 2010 15:54:39 +0100</pubDate><guid>374281</guid></item>
<item><title>Spanien | Steuerflüchtlinge füllen die Kassen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/372111-steuerfluechtlinge-fuellen-die-kassen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Geheimkonten in der Schweiz: Steuerfl&uuml;chtlinge zahlen dem Staat 260 Millionen Euro zur&uuml;ck&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.publico.es/dinero/343489/hacienda-ingresa-260-millones-por-las-cuentas-secretas-suizas">berichtet <em>P&uacute;blico</em></a>. Die Untersuchungsverfahren &uuml;ber Konten spanischer B&uuml;rger bei der Schweizer Filiale der HSBC konnten dank von Frankreich gelieferter Hinweise durchgef&uuml;hrt werden. Wie die Zeitung berichtet, hat mehr als die H&auml;lfte der identifizierten 659 Steuerzahler &bdquo;ihre Situation in Ordnung gebracht&ldquo; und der spanischen Regierung das Geld zur&uuml;ckgezahlt. Die Opposition, einige Staatsanw&auml;lte und die Vereinigungen der Steuerpr&uuml;fer kritisieren diese Ma&szlig;nahme als &bdquo;bevorzugte Behandlung&ldquo; und &bdquo;verdeckte Amnestie&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Oct 2010 12:23:38 +0100</pubDate><guid>372111</guid></item>
<item><title>Ausstellungen | Größer ist besser (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/366481-groesser-ist-besser</link><description><![CDATA[Eine gigantische aufblasbare Puppe, tausende leere Dosen, ein 17 Meter hoher Turm: mehrere in Belgien gezeigte Kunstwerke zeugen vom Trend der zeitgenössischen Kunst zum Gigantismus. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 20 Oct 2010 16:24:15 +0100</pubDate><guid>366481</guid></item>
<item><title>Schienenverkehr | Der Gotthardtunnel eint Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/362261-der-gotthardtunnel-eint-europa</link><description><![CDATA[<p>Am 15. Oktober &quot;hat die Schweiz das getan, was sie Europa versprochen hat&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.letemps.ch/Facet/print/Uuid/a605afc6-d577-11df-a077-efc70fa049fb/Le_Gothard_un_trait_%C3%A0_travers_lEurope">schreibt Le Temps</a>: &quot;den <a target="_blank" href="http://www.alptransit.ch/fr/?no_cache=1">l&auml;ngsten Eisenbahntunnel der Welt</a> [57 Km] durch die Alpen zu bohren, um eine Schnellverbindung von Nord nach S&uuml;d zu schaffen.&ldquo; In den fr&uuml;hen 90er Jahren, schreibt die Tageszeitung aus Genf, &uuml;bte die Union Druck auf die Schweiz auf, damit das Land den Transit von 40-Tonnen LKWs erlaube. Die Weigerung aus Umweltgr&uuml;nden hat die Suche nach einer Schienenl&ouml;sung motiviert. 1992 unterschrieben die<a target="_blank" href="http://www.admin.ch/ch/f/rs/0_740_72/index.html"> EWG und die Schweiz ein Transitabkommen</a>. &quot;Neben dem 2007 er&ouml;ffneten <a target="_blank" href="http://www.bls.ch/f/infrastruktur/neat.php">L&ouml;tschbergtunnel</a> stellt der Gotthardtunnel das fehlende Bindeglied einer transalpinen Schienenachse von Rotterdam nach Genua dar.&ldquo; Laut Sch&auml;tzungen habe der Bau der neuen <a target="_blank" href="http://www.swissworld.org/fr/switzerland/dossiers/les_chemins_de_fer_suisses/les_nlfa/">Eisenbahn-Alpentransversale</a> [NEAT] rund 18,7 Milliarden Schweizer Franken [14 Milliarden Euro] verschlungen, davon entfielen 12,2 Milliarden auf den Gotthard und den Ceneri-Basistunnel, den s&uuml;dlichen Zubringer des Gotthard. &quot;Das sind 3,9 Milliarden mehr als der Voranschlag, der vor zw&ouml;lf Jahren Parlament und Volk zur Abstimmung vorgelegt wurde&ldquo;, unterstreicht das Blatt.</p>
<p>Nun, da der Tunnelbau abgeschlossen ist, fragt sich Le Temps, &quot;ob die Schweiz in Zukunft von der EU noch ersucht werden wird, um einen Ost-West-Korridor zu bauen. Denn &quot;der EU-Beitritt der ehemaligen Ostblockl&auml;nder hat die Verkehrskarte ver&auml;ndert. Zwar ist die Nachfrage nach einer Nord-S&uuml;d-Achse weiterhin wachsend, doch die Nachfrage nach einer Ost-West-Achse hingegen explodiert.&ldquo; F&uuml;r den Moment gingen die Schweizer Beh&ouml;rden davon aus, dass &quot;der europ&auml;ische Ost-West-Transit wahrscheinlich n&ouml;rdlich und s&uuml;dlich der Achse Schweiz-&Ouml;sterreich vorbeif&uuml;hren wird&ldquo; , insbesondere auf den Achsen Paris-Stra&szlig;burg-M&uuml;nchen und Spanien-Lombardei-Balkan.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Oct 2010 13:36:51 +0100</pubDate><guid>362261</guid></item>
<item><title>Europäer der Woche | Bruno. Ganz Schauspieler    (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/356881-bruno-ganz-schauspieler</link><description><![CDATA[Jedes Jahr würdigt die Europäische Filmakademie einen Filmschaffenden für sein Lebenswerk. In diesem Jahr wird der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 08 Oct 2010 16:26:00 +0100</pubDate><guid>356881</guid></item>
<item><title>Mix&amp;amp;Remix, L&amp;#039;Hebdo (Lausanne) | Diplomatie ist alles! | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/326581-diplomatie-ist-alles</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:43:21 +0100</pubDate><guid>326581</guid></item>
<item><title>Burki, 24 heures (Lausanne) | Bandenspiel | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/321271-bandenspiel</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:09:37 +0100</pubDate><guid>321271</guid></item>
<item><title>Schweiz | Bern wählt den Status quo</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/319701-bern-waehlt-den-status-quo</link><description><![CDATA[<p>&quot;Bern erfindet den neuen bilateralen Weg&quot;, ist nach dem Beschluss des Bundesrats, in seinen <a target="_blank" href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=34656">Beziehungen</a> zur Europ&auml;ischen Union den seit 1992 eingeschlagenen Weg beizubehalten, auf der Titelseite der <em>Tribune de Gen&egrave;ve</em> zu lesen. &quot;Alle Wege sind offen, erkl&auml;rte die Schweizer Bundespr&auml;sidentin Doris Leuthard und schloss gleichzeitig <em>de facto</em> den Beitritt zur EU und zum EWR (Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum) sowie den festgefahrenen Bilateralismus aus&quot;, <a target="_blank" href="http://www.tdg.ch/actu/suisse/editorial-face-ue-suisse-etale-embarras-2010-08-19">spottet Pierrre Ruetschi</a> in seinem Editorial. Er verurteilt auch die &quot;neue&quot; Br&uuml;ssel-Politik der Schweiz, die weiter mit bilateralen Abkommen arbeiten will: &quot;der einzig m&ouml;gliche Weg&quot;. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die bis Ende des Jahres Vorschl&auml;ge ausformulieren soll. Diese Position bekunde &quot;die immense Ratlosigkeit einer Schweiz, die den bilateralen Weg ausgereizt hat&quot; und bringe die Dinge &uuml;berhaupt nicht voran. Kurz gesagt: &quot;Bern hat Zeit gewonnen, jedoch ohne eine klare Linie f&uuml;r die Zukunft vorzuzeichnen.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 20 Aug 2010 18:45:49 +0100</pubDate><guid>319701</guid></item>
<item><title>Europa à la carte | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/320561-europa-la-carte</link><description><![CDATA[<p>Die Schweiz hat am 18. August ohne gro&szlig;e &Uuml;berraschungen<a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=fr&amp;msg-id=34656" target="_blank"> beschlossen</a>, der EU gegen&uuml;ber eine aktive Neutralit&auml;t zu bewahren. Nicht wirklich au&szlig;enstehend und nicht wirklich dabei, <a href="http://www.presseurop.eu/fr/node/319701" target="_blank">h&auml;lt sie am bilateralen Weg fest</a>, der auf knapp 120 einzelnen Abkommen mit den Mitgliedsstaaten beruht. Diese oft wortreichen, trockenen Texte wahren jedoch, so die eidgen&ouml;ssische Regierung, &quot;die Interessen des Landes&quot;. Die Schweiz ist nicht das einzige europ&auml;ische Land, das nicht alles auf eine Karte setzen will. Im Norden pocht Norwegen, das seit 1992 zum Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum geh&ouml;rt (EWR: die 27 EU-Mitgliedsstaaten + Norwegen, Liechtenstein und Island) auf seine hei&szlig;geliebte Unabh&auml;ngigkeit, und nimmt doch so gut wie alle gemeinschaftlichen Richtlinien an. Schweden hat die Einheitsw&auml;hrung abgelehnt, doch ein paar rebellische schwedische St&auml;dte verwenden den Euro. Gro&szlig;britannien tritt in die Institutionen ein und verl&auml;sst sie wieder, und zwar mit erstaunlicher Gewandtheit: Ich geh&ouml;re zur EU, aber eure Einheitsw&auml;hrung will ich nicht, was aber nicht hei&szlig;en soll, dass ich nichts zu sagen h&auml;tte. Kurz, f&uuml;r mehrere L&auml;nder lautet die Devise: &quot;Ich liebe dich, aber heiraten will ich dich nicht.&quot;</p>
<p>Die Zugeh&ouml;rigkeit zur Union ist keine Pflicht &ndash; und das darf sie auch nicht sein. Doch sie scheint f&uuml;r ihre Mitglieder und ihre Nachbarn nicht dieselbe Bedeutung zu haben: Manche schw&ouml;ren auf sie, manche glauben nur halb daran, manche nutzen sie aus... die Liste der Nuancen ist lang. Doch anstatt wie Norwegen ein &quot;blinder Passagier in der EU, aber in der Business-Class&quot; zu sein, <a href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/9e5f659c-a975-11df-aaf2-b0c43e0032b6/Faut-il_songer_%C3%A0_lEEE_Enqu%C3%AAte_norv%C3%A9gienne" target="_blank">wie es die Verlegerin Eva-Lie Nielssen ausdr&uuml;ckte</a>, w&auml;re es da nicht besser, die Sachlage zur Kenntnis zu nehmen und f&uuml;r einzelne Aspekte der EU Beitrittsformen mit Einschr&auml;nkungen in Betracht zu ziehen, wie zum Beispiel bei der Einheitsw&auml;hrung? Das w&auml;re wie eine Reise im selben Zug, nur nicht im selben Wagon oder in derselben Klasse. Und man k&ouml;nnte sich aus dem europ&auml;ischen Men&uuml; die Speisen heraussuchen, die einem am besten zusagen. <em>(pl-m)</em></p>
<p><strong>Iulia Badea Gu&eacute;rit&eacute;e</strong></p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 20 Aug 2010 18:29:28 +0100</pubDate><guid>320561</guid></item>
<item><title>Immigration | Paris im Club der Hardliner (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/319451-paris-im-club-der-hardliner</link><description><![CDATA[Nicolas Sarkozys rigoroser Schwenk zu mehr Sicherheit stellt Frankreich in den Kreis der Mitgliedsstaaten mit den härtesten Maßnahmen gegen Immigration. Andere Staaten wie Deutschland oder Spanien gehen da sanfter vor. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:58:09 +0100</pubDate><guid>319451</guid></item>
<item><title>Schweiz | Alles Käse mit der Kommission (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/317241-alles-kaese-mit-der-kommission</link><description><![CDATA[Am 18. August hält der Schweizer Bundesrat eine Sondersitzung zu den Beziehungen der Schweiz mit der EU ab, wobei über die künftige Zusammenarbeit mit der Union entschieden werden soll. Zwar wünscht man eine engere Zusammenarbeit, doch ein EU-Beitritt scheint weiterhin ausgeschlossen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:51:22 +0100</pubDate><guid>317241</guid></item>
<item><title>Ballaman, La Liberté (Freiburg) | Verhandlungsbereit | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/317231-verhandlungsbereit</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:42:02 +0100</pubDate><guid>317231</guid></item>
<item><title>Drogen | Keine Fixerstuben in Frankreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/315041-keine-fixerstuben-frankreich</link><description><![CDATA[<p>&quot;Fillon voll auf Repressionskurs&quot;, titelt die<em> Lib&eacute;ration</em> nach dem Veto des Premierministers gegen den von der Gesundheitsministerin bef&uuml;rworteten Vorschlag, medizinisch betreute Drogenkonsumstuben f&uuml;r Abh&auml;ngige einzuf&uuml;hren. <a href="http://www.liberation.fr/societe/0101651790-en-europe-le-shootoir-c-est-pas-le-foutoir" target="_blank">Die linksliberale Tageszeitung beschuldigt </a>die Regierung zum erneuten Male, im Hinblick auf die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2012 eine harte politische Linie zu fahren und weist darauf hin, dass in &quot;den sechs europ&auml;ischen L&auml;ndern, in denen es Fixerstuben gibt, die &Uuml;berdosen und Infizierungen abnehmen&quot;. Die besagten L&auml;nder sind die Schweiz, die Niederlande, Deutschland, Spanien, Luxemburg und Norwegen. Insbesondere in der Schweiz sind die &quot;Toten durch eine &Uuml;berdosis von 400 im Jahre 1991 auf 152 im Jahre 2007 gefallen und HIV-Infizierungen um 60 Prozent zur&uuml;ckgegangen&quot;. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:46:59 +0100</pubDate><guid>315041</guid></item>
<item><title>Mix&amp;amp;Remix, L&amp;#039;Hebdo (Lausanne) | Auf gute Nachbarschaft | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/300471-auf-gute-nachbarschaft</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:30:59 +0100</pubDate><guid>300471</guid></item>
<item><title>Nationalismus | Die Groß-Schweiz hebt ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/299941-die-gross-schweiz-hebt-ab</link><description><![CDATA[<p>Die Schweizer Rechte m&ouml;chte das Land vergr&ouml;&szlig;ern, indem sie deutsche, franz&ouml;sische, &ouml;sterreichische und italienische Grenzregionen annektieren, berichtet die Gazeta Wyborcza. Die Schweizer Volkspartei (SVP) hat die Idee schon im Juni verbreitet, aber erst jetzt einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, in dem die n&ouml;tigen Verfassungs&auml;nderungen gefordert werden, um die Erweiterung zu erm&ouml;glichen. Die besagten Regionen sind Baden W&uuml;rttemberg, das franz&ouml;sische Elsass, Savoyen, Jura und Ain, die italienischen Provinzen Aosta, Como, Varese und Bozen und die &ouml;sterreichische Provinz Vorarlberg.</p>
<p>W&uuml;rden die Pl&auml;ne der SVP umgesetzt, w&uuml;rde die Einwohnerzahl der Schweiz um 17 Millionen ansteigen (derzeit z&auml;hlt das Land sieben Millionen Einwohner) und Stuttgart w&auml;re seine gr&ouml;&szlig;te Stadt. &quot;Wir sollten die Integration dieser Regionen vereinfachen, die unter der Herrschaft der europ&auml;ischen 'classe politique' leiden, die sich nicht im geringsten f&uuml;r sie interessiert. Ihre Einwohner schauen neidisch auf unseren selbstverwalteten Staat und sehnen sich nach einer Demokratie der N&auml;he mit menschlichem Antlitz&ldquo;, erkl&auml;ren Politiker der SVP.</p>
<p>Die Schweizer Beh&ouml;rden haben den Vorschlag nicht kommentiert. Er sorgte aber in der deutschen Botschaft in Bern f&uuml;r viel Heiterkeit. Ihre Angestellten sollen sich gefragt haben, wann die Schweizer anfingen, den &quot;Zugang zum Meer einzufordern&quot;. Die gute Stimmung verflog aber, als sie die Ergebnisse einer <a href="http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/details/article/repraesentative-umfrage-nachbarregionen-wollen-der-schweiz-beitreten.html" target="_blank">Umfrage</a> in der Schweizer Wochenzeitung <em>Weltwoche</em> zu Gesicht bekamen. Aus dieser ging hervor, dass 63 Prozent von den beinahe 1800 in Grenzregionen lebenden befragten Deutschen, Italienern und &Ouml;sterreichern f&uuml;r einen Anschluss an die Schweiz stimmten. Dies ist allerdings wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Geh&auml;lter in der Schweiz weitaus h&ouml;her sind als zum Beispiel in Deutschland und dass Deutsche an vielen Schweizer Universit&auml;ten schon den Gro&szlig;teil der Dozenten stellen. <em>(sd)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:09:18 +0100</pubDate><guid>299941</guid></item>
<item><title>Schweiz / USA | Polanskis wackeliges Urteil</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/293201-polanskis-wackeliges-urteil</link><description><![CDATA[<p>&quot;Polanski kann Schweiz als freier Mann verlassen&quot;, <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Ein-juristisch-wackeliges-Urteil/story/23745587">titelt der <em>Tages-Anzeiger</em></a> nach der Freilassung des Regisseurs. Der im September 2009 festgenommene Roman Polanski wird nicht an die USA ausgeliefert, wo ihm wegen einer sexuellen Beziehung zu einer 13-J&auml;hrigen im Jahr 1977 Gef&auml;ngnis droht. Die Z&uuml;rcher Zeitung spricht von einem &quot;juristisch wackeligen Urteil&quot;. Aber: &quot;Vielleicht kommt diese neue Praxis in Zukunft auch Inhaftierten zugute, die eine weniger gute internationale Lobby haben&quot;, meint das Blatt. Auf der Eins spekuliert der <em>Tages-Anzeiger</em>, wo Polanski wohl als n&auml;chstes festgenommen werde, USA oder Gro&szlig;britannien. Das Orakel spricht ein sich in Rente w&uuml;nschender Oktopus Paul, dem es &quot;langsam reicht&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:06:36 +0100</pubDate><guid>293201</guid></item>
<item><title>Deutschland / Österreich / Schweiz | Wer hat einen Lehrer übrig?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/280351-wer-hat-einen-lehrer-uebrig</link><description><![CDATA[<p>Zwischen Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich tobt &quot;der Kampf um die Lehrer&quot;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/bildung/schule/576132/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">titelt <em>Die Presse</em> </a>voll Sorge wegen des Lehrerschwindens in den drei L&auml;ndern: bis 2025 wird rund die H&auml;lfte des Lehrpersonals in Rente gehen, &quot;und nicht ann&auml;hernd so viele werden nachr&uuml;cken&quot;. Am Pranger stehen die zu niedrigen Einstiegsgeh&auml;lter, die die Jungen immer &ouml;fter in die Privatwirtschaft trieben. Ergebnis: Berlin, Bern und Wien buhlen um die Absolventen der jeweiligen Nachbarl&auml;nder; und &Ouml;sterreich, das die niedrigsten Einstiegsgeh&auml;lter verzeichnet, komme dabei besonders schlecht weg, bemerkt die Wiener Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:28:18 +0100</pubDate><guid>280351</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Gaddafi, Europas Erpresser (Rue89, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/273611-gaddafi-europas-erpresser</link><description><![CDATA[Als Drehscheibe der Immigration nach Südeuropa legt Libyen Europa gegenüber ein widersprüchliches Verhalten an den Tag. Während die Europäer auf Zusammenarbeit hoffen, um die Migrantenströme einzudämmen, diktiert der libysche Staatsführer ihnen seine Bedingungen und, so Rue89, &quot;spielt mit ihren Nerven&quot;. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:46:00 +0100</pubDate><guid>273611</guid></item>
<item><title>Burki, 24 heures (Lausanne) | Urknall | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/221441-urknall</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:54:24 +0100</pubDate><guid>221441</guid></item>
<item><title>Rechtsradikale in Europa / 1 | Goldenes Zeitalter für neue Populisten (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/214211-goldenes-zeitalter-fuer-neue-populisten</link><description><![CDATA[In mehreren Ländern erleben die rechtsextremen Bewegungen erneut einen Aufschwung. Während sie im Osten der faschistischen Ideologie treu bleiben, trägt ihre Zielscheibe im Westen ganz besonders folgende Aufschrift: Multikulturalität und Islam. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Mar 2010 18:11:27 +0100</pubDate><guid>214211</guid></item>
<item><title>Schweiz | Eine Ausbildung für die Kinder von Sans-papiers</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/203291-eine-ausbildung-fuer-die-kinder-von-sans-papiers</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;B&uuml;rgerliche zeigen Herz f&uuml;r Sans-papiers&quot;</em>, titelt der <em>Tages-Anzeiger</em> einen Tag nach der Entscheidung des Schweizer Nationalrats, Kindern von Eltern ohne Aufenthaltspapiere nach ihrem Schulabschluss das Recht auf eine Lehre einzur&auml;umen. Entscheidend f&uuml;r die knappe Abstimmung war dabei das Lobbying b&uuml;rgerlicher Abgeordneter. <em>&quot;Den Staat kostet es mehr, wenn Halbw&uuml;chsige ohne Berufsperspektive herumh&auml;ngen und oft in die Kleinkriminalit&auml;t abgleiten, statt eine Lehre zu besuchen. Und Kinder d&uuml;rfen nicht wegen des rechtlichen Status ihrer Eltern diskriminiert und bestraft werden. So steht es in der <a target="_blank" href="http://www2.ohchr.org/english/law/crc.htm">Kinderrechtskonvention der Uno</a> geschrieben, welche die Schweiz im Jahr 1997 ohne Vorbehalt ratifiziert hat&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Kinder-sollen-nicht-fuer-ihre--Eltern-buessen/story/18712770?dossier_id=420">zitiert </a>die Z&uuml;rcher Tageszeitung die Argumente. Die Abgeordneten fordern dagegen vom Bundesrat (Regierung), das Freiz&uuml;gigkeitsabkommen mit der EU per Neuverhandlungen anzupassen, um die Belastung der Schweizer Sozialwerke durch die Zuwanderung aus EU-L&auml;ndern zu verringern. Allerdings <em>&quot;d&uuml;rfte die EU kaum Hand bieten&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Personenfreizuegigkeit-Parlament-fordert-eine-Revision/story/20028668">schlie&szlig;t der <em>Tages-Anzeiger</em></a>.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:44:47 +0100</pubDate><guid>203291</guid></item>
<item><title>Schweiz / Libyen | Schulterschluss gegen Gaddafi</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/196551-schulterschluss-gegen-gaddafi</link><description><![CDATA[<p>Die libysche Polizei war am 22. Februar nahe daran die Schweizer Botschaft in Tripolis zu st&uuml;rmen, w&auml;hrend sich das Ultimatum von Muammar al-Gaddafi seinem Ende n&auml;herte. Der Revolutionsf&uuml;hrer forderte die Auslieferung von zwei Schweizer Gesch&auml;ftsm&auml;nnern, die in dem Geb&auml;ude seit November Zuflucht suchten. Rachid Hamdani und Max G&ouml;ldi, offiziell f&uuml;r die Aus&uuml;bung illegaler Wirtschaftsaktivit&auml;ten verfolgt, gelten als diplomatische Geiseln. Ersterer konnte Libyen verlassen, Letzterer jedoch wurde f&uuml;r vier Monate in Haft genommen. <em>&quot;Wahre Freunde erkennt man eben in der Not, ist man versucht zu sagen&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Europaeische-Freundschaft/story/11619892?dossier_id=499">kommentiert der Z&uuml;rcher <em>Tages-Anzeiger</em></a>. <em>&quot;Selbst Silvio Berlusconi hat offenbar versucht, den libyschen Diktator zu bes&auml;nftigen.&quot; </em>Das Blatt analysiert trotz allem, dass diese Freundschaft von den Eigeninteressen der europ&auml;ischen L&auml;nder stark motiviert ist. Denn alle sind von der libyschen Visaverweigerung an Schengen-B&uuml;rger betroffen. <em>&quot;Macht ganz Europa Druck, bewegt sich selbst in Libyen etwas&quot;</em>, schlie&szlig;t der <em>TA</em> mit einem Appell an die EU, nicht zu ruhen ehe auch die zweite Geisel frei ist. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:14:53 +0100</pubDate><guid>196551</guid></item>
<item><title>Unsichtbare Diplomatie | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/194391-unsichtbare-diplomatie</link><description><![CDATA[<p>Seitdem sie versucht, mehr als nur ein gemeinsamer Markt zu sein, k&auml;mpft die Union darum, auf internationalen Parkett pr&auml;sent zu sein. Der Lissabon-Vertrag sollte das Wundermittel zu diesem Zweck sein. O je! Die aktuellen diplomatischen Streitigkeiten zwischen Libyen auf der einen und Israel auf der anderen Seite zeigen einmal mehr, dass die Mitgliedsstaaten immer noch allein auftreten m&uuml;ssen und die Union als diplomatischer Akteur nicht existiert.</p>
<p>Als Vergeltungsma&szlig;nahme verh&auml;ngte das Regime in Tripolis eine Einreisesperre f&uuml;r B&uuml;rger des Schengen-Raums, nachdem die Schweiz den libyschen F&uuml;hrer Muammar al-Gaddafi und sein Gefolge in ihrem Land f&uuml;r unerw&uuml;nscht erkl&auml;rt hatte. Die neueste Episode einer Krise, die 2008 mit der Verhaftung eines der S&ouml;hne des unberechenbaren Kolonels wegen Misshandlung von Hausangestellten begann. Seitdem Gaddafi wieder als jemand erachtet wird, mit dem man diplomatische Beziehungen pflegen kann, dr&auml;ngeln sich die europ&auml;ischen Staatschefs vor seiner Haust&uuml;r, um ihn zu besuchen oder einzuladen. Das ist umso bedauerlicher als dass sich Europa als Fahnentr&auml;ger von universellen Werten versteht wie Menschenrechte, Gleichberechtigung oder Rechtsstaat. Und dabei es sie nicht einmal in der Lage, die Stimme zu heben, wenn diese mit F&uuml;&szlig;en getreten werden.</p>
<p>Der israelische Geheimdienst steht unter Verdacht in Dubai, unter Benutzung falscher Identit&auml;ten von elf EU-B&uuml;rgern, einen Hamas-Verantwortlichen ermordet zu haben. Die betroffenen L&auml;nder  &ndash;  Gro&szlig;britannien, Irland, Frankreich und Deutschland  &ndash;  verlangten Aufkl&auml;rung von Israel, doch das Land meint bis jetzt, keinerlei Erkl&auml;rungen schuldig zu sein. Das ist umso &auml;rgerlicher, da Israel ein wichtiger Verb&uuml;ndeter  &ndash;  oder, schenkt gewissen Stimmen Glauben, ein zuk&uuml;nftiges Mitglied  &ndash;  der Union ist. Im Gegensatz zu Libyen. Hat Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, zum Telefon gegriffen, um Tripolis oder Tel Aviv vom, gelinde gesagt, <em>&quot;gro&szlig;en Erstaunen&quot;</em> der EU zu informieren? Oh Nein. Wahrscheinlich sucht sie immer noch auf ihrem Globus, wo denn Haiti liegt.</p>
<p>Gian Paolo Accardo</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:23:40 +0100</pubDate><guid>194391</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europa im Kreuzfeuer zwischen Bern und Tripolis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/192471-europa-im-kreuzfeuer-zwischen-bern-und-tripolis</link><description><![CDATA[<p>Das diplomatische Tauziehen zwischen der Schweiz und Libyen trifft nun auch Europa: Im Gegenzug zur Ver&ouml;ffentlichung Berns einer Liste von 188 libyschen Verantwortlichen (darunter Revolutionsf&uuml;hrer Muammar el Gaddafi), denen die Einreise in die Schweiz verwehrt wird, verweigert Tripolis Visa an EU-B&uuml;rger des Schengen-Raums (zu dem auch die Schweiz z&auml;hlt) die Einreise, <a target="_blank" href="http://www.tdg.ch/actu/suisse/muammar-kadhafi-mise-divisions-suisse-europe-2010-02-16">erkl&auml;rt die Genfer Zeitung<em> La Tribune de Gen&egrave;ve</em></a>. Die Entscheidung der Schweiz wird in Rom kritisiert. F&uuml;r Italien sei die ehemalige Kolonie Libyen ein <em>&quot;strategischer Partner&quot;</em> f&uuml;r die Energieversorgung und <em>&quot;im Kampf gegen Terrorismus und illegale Einwanderung&quot; </em><a target="_blank" href="http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2010/02/16/italia-il-colonnello.html">erl&auml;utert <em>La Republicca</em></a>. Die Schweizer Tageszeitung hingegen begr&uuml;&szlig;t das stolze Aufbegehren der Helveten: <em>&quot;Das Regime von Muammar al Gaddafi kann nicht dauerhaft auf Produktionskraft und Investitionen Europas verzichten. Der angezettelte Visa-Streit k&ouml;nnte sich gut als Bluff erweisen. Unter der Bedingung nat&uuml;rlich, dass die EU nicht in die vom Kolonel gestellte Spaltungsfalle tappt.&quot;</em> Die Krise begann 2008 nach der Verhaftung eines Gaddafi-Sohns in Genf. Als Vergeltung h&auml;lt Libyen zwei Schweizer B&uuml;rger in Haft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:13:11 +0100</pubDate><guid>192471</guid></item>
<item><title>Horsch, Süddeutsche Zeitung (München) | Run der schwarzen Schafe | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/191571-run-der-schwarzen-schafe</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:58:46 +0100</pubDate><guid>191571</guid></item>
<item><title>Deutschland / Schweiz | Steuergeld stinkt nicht (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/182091-steuergeld-stinkt-nicht</link><description><![CDATA[2,5 Millionen Euro für die Namen von 1500 deutschen Steuersündern, die ihr Geld auf Schweizer Konten verstecken. Der Deal, den die deutsche Regierung mit einem Informatiker abschließen könnte, bringt die Kommentarspalten in Wallung: Darf der Staat nach seinem Gutdünken das Recht ändern? (Article)]]></description><pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:15:23 +0100</pubDate><guid>182091</guid></item>
<item><title>Chappatte, Le Temps (Genf) | Angela auf der Jagd | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/181631-angela-auf-der-jagd</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:07:59 +0100</pubDate><guid>181631</guid></item>
<item><title>Steuerhinterziehung | Ein unmoralisches Angebot</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/180541-ein-unmoralisches-angebot</link><description><![CDATA[<p>Im letzten Jahr spielte <a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/Herv-Falciani-Das-Protokoll-seines-Coups/story/14221309" target="_blank">Herv&eacute; Falciani</a> den franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden eine Liste mit 3000 franz&ouml;sischen Steuerfl&uuml;chtlingen zu. Jetzt versucht er sein Gl&uuml;ck auch in Deutschland. Der ehemaligen HSBC-Informatiker bietet den Berliner Steuerbeh&ouml;rden eine CD-Rom mit den Namen von rund 1300 Deutschen an, die ihr Geld in der Schweizer Filiale der britischen Gro&szlig;bank versteckt halten. Gegen 2,5 Millionen Euro f&uuml;r Falciani kann Berlin somit hoffen, seine leeren Staatskassen mit zwischen 100 und 200 Millionen Euro anzuf&uuml;llen. <em>&quot;Aber darf der Staat das? Darf er sich wie ein Hehler verhalten, der gestohlene Ware kauft? D&uuml;rfen illegal gehandelte Daten in einem rechtsstaatlichen Prozess verwendet werden? Oder umgekehrt gefragt: Muss der Staat ohnm&auml;chtig zusehen, wenn gierige Gro&szlig;verdiener ihr Geld ins Ausland verschieben und die Gemeinschaft um 100 Millionen Euro betr&uuml;gen&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2255162_Gestohlene-Steuersuenderdaten-Der-Staat-als-Hehler.html">fragt die <em>Frankfurter Rundschau</em></a>. Wie der Gro&szlig;teil der Presse <a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2253892_Kommentar-Trickreich-gegen-Steuerbetrueger.html">meint</a> auch sie, dass der Fiskus in einer Art Notwehr handeln m&uuml;sse, um das Geld zu bekommen, das ihm zustehe.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:09:09 +0100</pubDate><guid>180541</guid></item>
</channel></rss>
