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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Gesellschaft]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Roma | Immer noch diskriminierte Außenseiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2050351-immer-noch-diskriminierte-aussenseiter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Diskriminierungen dauern an&ldquo;: So fasst <em>Rom&acirc;nia liberă</em> die Schlussfolgerungen einer<a href="http://fra.europa.eu/fraWebsite/news_and_events/infocus12_2305_de.htm" target="_self"> Studie </a>der Europ&auml;ischen Agentur f&uuml;r Grundrechte (FRA) zusammen. Aufgrund von Gespr&auml;chen mit &uuml;ber 22.000 Personen in Bulgarien, Rum&auml;nien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, der Slowakei und Spanien erkl&auml;rt der Bericht, dass die Roma nach wie vor als Ausgeschlossene und unter schwereren Bedingungen als die sonstige Bev&ouml;lkerung leben.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/eveniment/raport-despre-saracie-romii-exclusii-din-statele-uniunii-europene-265030.html">Die Tageszeitung aus Bukarest meint</a>, die Daten der FRA und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (PNUD) zeigen, dass</p>
<blockquote><p>&uuml;ber 80 Prozent der befragten Roma in von Armut bedrohten Haushalten leben, weniger als ein Drittel von ihnen ein Gehalt beziehen und nur 15 Prozent das Gymnasium besucht haben, im Vergleich zu 70 Prozent der restlichen Bev&ouml;lkerung</p>
</blockquote>
<p>Die Studie folgert, dass die Roma &bdquo;ihrer Rechte, die durch die Gesetzgebung innerhalb der Europ&auml;ischen Union gesichert sind, nicht bewusst genug&ldquo; sind. So kennen nur 40 Prozent der Roma die Gesetze zum Verbot der Diskriminierung ethnischer Minderheiten bei der Arbeitssuche.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:41 +0100</pubDate><guid>2050351</guid></item>
<item><title>Ukraine | EM 2012: Opfer politischer Machtspiele (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1988091-em-2012-opfer-politischer-machtspiele</link><description><![CDATA[Keinen Monat vor dem Beginn der Fußball-EM 2012 vergällt das Schicksal der Opponentin Julija Timoschenko die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine, die gemeinsam mit Polen die diesjährige Meisterschaft organisiert. Doch hinter der Frage der Menschenrechte zeichnen sich wichtige wirtschaftliche Einsätze ab. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 13:23:06 +0100</pubDate><guid>1988091</guid></item>
<item><title>Deutschland | Die Ossis auf dem Heimweg (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1952001-die-ossis-auf-dem-heimweg</link><description><![CDATA[Nachdem sie auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in den Westen zogen, kehren die Einwohner der ehemaligen DDR heute wieder in ihre Heimat zurück. Dabei kommt ihnen der Konjunkturaufschwung im Osten zugute, der auf die Jahre des stockenden Wachstums folgte. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 13:15:05 +0100</pubDate><guid>1952001</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Bye bye Cool Britannia (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1912381-bye-bye-cool-britannia</link><description><![CDATA[Jetzt ist es offiziell: Großbritannien steckt in der Rezession. Das einst coole und großzügige London, das am 3. Mai seinen Bürgermeister wählt, ist sozial zerissen und zynisch geworden, schreibt La Repubblica. Trotz der Rekordzahl von Millionären scheinen die goldenen Jahre unter Tony Blair sehr weit weg. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 18:31:02 +0100</pubDate><guid>1912381</guid></item>
<item><title>Deutschland | Biologisch geprüfte Neonazis (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1901861-biologisch-gepruefte-neonazis</link><description><![CDATA[Unter dem Deckmantel der biologischen Landwirtschaft und des Umweltschutzes, tauchen militante Mitglieder der rechtsextremen NPD in der Gesellschaft unter und verbreiten dort ihre rassistischen Ideen auf unschuldige Art und Weise. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 12:51:54 +0100</pubDate><guid>1901861</guid></item>
<item><title>Immigration und Bevölkerung | EU-Türen bald nur noch ein Spalt weit offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1872351-eu-tueren-bald-nur-noch-ein-spalt-weit-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU macht gegen illegale Einwanderung mobil&ldquo; Mit diesem Titel enth&uuml;llt die d&auml;nische Tageszeitung Berlingske folgendes Projekt: D&auml;nemark, das seit Jahresbeginn die EU-Ratspr&auml;sidentschaft innehat, will anl&auml;sslich des Treffens der Innen- und Justizminister am 26. April 90 Ma&szlig;nahmen vorschlagen, mit denen das &bdquo;im vergangenen Jahr um 35 Prozent angestiegene Ph&auml;nomen&ldquo; bek&auml;mpft werden soll.</p>
<p>Neben anderen Ma&szlig;nahmen soll enger mit den Herkunftsl&auml;ndern wie den Maghrebstaaten zusammengearbeitet, Frontex ausgebaut und die griechisch-t&uuml;rkische Grenze besser &uuml;berwacht werden. Zudem will man Einwanderungsstr&ouml;me und Abschiebungen besser organisieren und den Kampf gegen Menschenhandel intensivieren.</p>
<p>Diese Ma&szlig;nahmen sind auch als Reaktion auf die zunehmende Besorgnis der D&auml;nen zu verstehen, die sich immer mehr Gedanken um illegale Einwanderung machen. Wie die Zeitung berichtet,</p>
<blockquote><p>gibt es laut Justizministerium keine genauen Zahlen, wie viele illegale Einwanderer es in D&auml;nemark gibt. Berechtigte Sorgen aber macht man sich um folgendes Problem: Schon bald k&ouml;nnten die zahlreichen illegalen Einwanderer aus Griechenland und Italien den Weg nach Norden antreten.</p>
</blockquote>
<p>Zumindest gibt es praktische Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen, erkl&auml;rt Marl&egrave;ne Wind von der Kopenhagener Universit&auml;t gegen&uuml;ber der Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>Illegale Einwanderung verursacht Probleme, die dem Binnenmarkt und dem europ&auml;ischen Freiverkehr-Gedanken schaden. Sollte das Projekt gelingen, w&auml;re es &ndash; auch f&uuml;r die d&auml;nische Pr&auml;sidentschaft &ndash; ein Triumph.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:51:59 +0100</pubDate><guid>1872351</guid></item>
<item><title>Bulgarische Einwanderer | Der Alptraum vom Job in Deutschland (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1867131-der-alptraum-vom-job-deutschland</link><description><![CDATA[Mit dem Versprechen von Arbeit und Einkommen werden immer mehr Bulgaren nach Deutschland gelockt. Dort aber erwarten sie Dumping-Löhne und illegale Unterkünfte. Frankfurt ist zum Zentrum der sogenannten „Bulgarenindustrie“ geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:09:44 +0100</pubDate><guid>1867131</guid></item>
<item><title>Auswanderung | Die „Indignados" fliegen aus (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1832081-die-indignados-fliegen-aus</link><description><![CDATA[Tausende junger Menschen, oft mit Hochschulbildung, verlassen Portugal und Spanien. Europa braucht sie nicht, aber Afrika und Südamerika nehmen sie mit offenen Armen auf. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:23:11 +0100</pubDate><guid>1832081</guid></item>
<item><title>Drogen | Kein Schlagbaum mehr für Crystal Speed (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1816551-kein-schlagbaum-mehr-fuer-crystal-speed</link><description><![CDATA[Wären es doch nur wie früher bloß Bier und Becherovka! Heute floriert der illegale Rauschgifthandel mit „Crystal Speed“ an der deutsch-tschechischen Grenze. Unterschiedliche Gesetzeslagen machen der Polizei das Leben schwer. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:00:41 +0100</pubDate><guid>1816551</guid></item>
<item><title>Breivik-Prozess | Der Mythos von Norwegens verlorener Unschuld (Stavanger Aftenblad, Stavanger)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1814701-der-mythos-von-norwegens-verlorener-unschuld</link><description><![CDATA[Anders Breivik plädiert auf „nicht schuldig“ im Prozess, der heute gegen den rechtsextremistischen Terroristen beginnt. Einige Monate nach dem Massaker von Utøya bestreitet ein norwegischer Journalist den weltweit übernommenen Mythos von der verlorenen Unschuld. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:12:46 +0100</pubDate><guid>1814701</guid></item>
<item><title>Schweiz | Empörung über hetzerisches Cover gegen Roma</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1800291-empoerung-ueber-hetzerisches-cover-gegen-roma</link><description><![CDATA[<p>Das Bild stand bei der Schweizer Wochenzeitung <em>Die</em> <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> auf der Titelseite: Ein kleiner Roma-Junge richtet eine Pistole auf den Leser. Der Titel: &bdquo;Die Roma kommen: Raubz&uuml;ge in der Schweiz&ldquo;. Selbst eine Woche nach der Ver&ouml;ffentlichung l&ouml;st dieser Titel wie auch der Artikel, der eine diskriminierende und rassistische Position vertritt, in der internationalen Presse heftige Kritik aus. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat eine Klage wegen Volksverhetzung eingereicht und einen Verkaufsstop gefordert.&nbsp; </p>
<p>Der Berliner <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> hat die Geschichte zu diesem Foto recherchiert. Die <em>Weltwoche</em> hat das Bild aus dem Kontext seiner Entstehung gerissen und seine visuelle Aussage verdreht. Dem italienischen Fotografen Livio Mancini, so der Tagesspiegel, ging es ganz im Gegenteil darum, das Elend der europ&auml;ischen Roma-Familien zu dokumentieren:</p>
<blockquote><p>Mancini fotografierte Roma-Kinder in einem Slum am Rande der Stadt Gjakova [im Kosovo], wo sie und ihre Familien nach dem Krieg strandeten. Ihre H&uuml;tten stehen auf dem giftigen Grund der Halde. Die Familien leben von dem, was sie auf dem M&uuml;llberg finden und was sich noch verwenden und verkaufen l&auml;sst. [...]</p>
<p>Mancinis Serie &uuml;ber die Kinder vom M&uuml;llplatz illustriert keinesfalls einen tragischen Einzelfall: Die zehn bis zw&ouml;lf Millionen Sinti und Roma sind nicht nur Europas gr&ouml;&szlig;te Minderheit, sondern auch die mit den &uuml;belsten Lebensbedingungen. Die &uuml;berwiegende Mehrheit ist arm bis bitterarm, nach wie vor von Pogromen bedroht. [...] Mancinis Bilder prangerten die Lage an. Doch nun ist ausgerechnet eines dazu genutzt worden, den Spie&szlig; umzudrehen und das Opfer zum T&auml;ter zu machen.</p>
</blockquote>
<p>In einer E-Mail an den <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> spricht Mancini vom &bdquo;Missbrauch&ldquo; seines Fotos. Die <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> hat auf die anhaltende Kritik reagiert und verteidigt die &bdquo;Fakten&rdquo;. Dass Kinder von &bdquo;Roma-Banden eingesetzt&rdquo; w&uuml;rden, sei eine Tatsache, die im Sturm der Emp&ouml;rung &uuml;ber den Titel untergehe. Auf das Fehlen einer &bdquo;visuellen Ethik&rdquo;, wie die zust&auml;ndige Fotoagentur Laif sie fordert, geht das Magazin dabei jedoch nicht ein. Trotz des offensichtlichen Missbrauchs seinen Bildes freut sich Livio Mancini, dass das Schicksal der europ&auml;ischen Roma-Familien so wieder in den Fokus des &ouml;ffentlichen Interesses r&uuml;cke.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 17:20:25 +0100</pubDate><guid>1800291</guid></item>
<item><title>Deutschland | Werden die Piraten Europa demokratisieren? (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1791841-werden-die-piraten-europa-demokratisieren</link><description><![CDATA[Sie gilt plötzlich als dritte politische Kraft in Deutschland und weit mehr als ein Sammelbecken surfender Protestwähler: Die Piratenpartei könnte laut der Welt der Wegbereiter einer neuen Demokratie im postindustriellen Zeitalter sein, und zwar in ganz Europa. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:38:29 +0100</pubDate><guid>1791841</guid></item>
<item><title>Roma | Die ewig ungeschützte Minderheit (MO*, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1758431-die-ewig-ungeschuetzte-minderheit</link><description><![CDATA[Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:05:29 +0100</pubDate><guid>1758431</guid></item>
<item><title>Deutschland | Günter Grass, ein „ewiger Antisemit", sagt die Welt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1742662-guenter-grass-ein-ewiger-antisemit-sagt-die-welt</link><description><![CDATA[<p>Es ist ein &bdquo;Aufschrei&ldquo; schreibt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>, und dazu noch einer, der eine internationale Kontroverse ausl&ouml;sen will. G&uuml;nter Grass hat heute <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/n5J388/557180/Was-gesagt-werden-muss.html">in der M&uuml;nchner Tageszeitung</a>, wie auch in der <em>New York Times</em>, <a target="_self" href="http://www.giornalettismo.com/archives/236318/la-poesia-contro-israele-censurata-dal-giornale/"><em>La Repubblica</em></a> und in <a target="_self" href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/04/03/actualidad/1333466515_731955.html"><em>El Pais</em></a> ein Gedicht mit dem Titel &bdquo;Was gesagt werden muss&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin warnt er vor einem Krieg zwischen Israel und dem Iran, der das gesamte &rdquo;iranische Volk aus[zu]l&ouml;schen&ldquo; droht, und fordert, dass Berlin keine U-Boote mehr an Tel-Aviv liefern d&uuml;rfe. &bdquo;Die Atommacht Israel gef&auml;hrdet den br&uuml;chigen Weltfrieden&ldquo;, schreibt er, w&auml;hrend der iranische Pr&auml;sident Mahmud Ahmadinedschad zu einem &bdquo;Maulhelden&ldquo; schrumpft. Grass, der 2006 mit seiner versp&auml;teten Bekenntnis seiner Zugeh&ouml;rigkeit zur Waffen-SS 1944 einiges Unwohlsein in Europa geschaffen hatte, schreibt, er habe so lange geschwiegen, denn &bdquo;das Verdikt &sbquo;Antisemitismus&lsquo; ist gel&auml;ufig&ldquo;.</p>
<p>In Deutschland hat die Kontroverse schon begonnen. Von den drei &uuml;berregionalen Zeitungen, die ihr heute die Titelseite widmen, <a target="_self" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106152894/Guenter-Grass-Nicht-ganz-dicht-aber-ein-Dichter.html">zeichnet sich die <em>Welt</em> </a>mit dem schneidensten Titel aus:<a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/bigview.php?url=http%3A//paper.meedia.de/titelgallery_drupal/%3Fq%3Dgallery/%26g2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D201050" target="_self"> &bdquo;G&uuml;nter Grass, der ewige Antisemit.&ldquo;</a> Im Feuilleton schreibt der unvermeidliche Henryk M. Broder:</p>
<blockquote><p>Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgef&uuml;hlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den &bdquo;Verursacher der erkennbaren Gefahr&ldquo; zu entwaffnen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:04:54 +0100</pubDate><guid>1742662</guid></item>
<item><title>Deutschland | Oberhausen - das „Griechenland an der Ruhr" (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741762-oberhausen-das-griechenland-der-ruhr</link><description><![CDATA[Im einstigen Herzen des deutschen Wirschaftswunders gelegen, ist die Stadt an der Ruhr zu der am höchsten verschuldeten Stadt Deutschlands geworden. Grund dafür sind eine radikale Sparpolitik und die Zahlungen, die aus Solidarität an die ehemalige DDR gehen. Eine finanzielle Unterstützung, die wenige Wochen vor den Regionalwahlen kräftig in Frage gestellt wird. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 16:53:15 +0100</pubDate><guid>1741762</guid></item>
<item><title>Irland | Per Internet in die Heimat (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1736361-internet-die-heimat</link><description><![CDATA[Für Auswanderer, die mit der Heimat in Kontakt bleiben wollen, hat sich durch die neuen Technologien in den letzten Jahren vieles verändert. Doch macht dies die Erfahrung des Exils einfacher oder schwieriger? (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:04:09 +0100</pubDate><guid>1736361</guid></item>
<item><title>Italien | In Neapel gehen Kinder wieder arbeiten (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1721401-neapel-gehen-kinder-wieder-arbeiten</link><description><![CDATA[Neapel gehört zu den ärmsten Städten Europas. Hier verlassen tausende Kinder die Schule, um ihren Eltern dabei zu helfen, über die Runden zu kommen. Sie leisten Schwarzarbeit oder werden von der Mafia für deren Drecksarbeit angeheuert. Die Krise hat dieses Phänomen noch verstärkt. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 30 Mar 2012 17:29:32 +0100</pubDate><guid>1721401</guid></item>
<item><title>Roumanie | Der Untergang der Intellektuellen (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1707491-der-untergang-der-intellektuellen</link><description><![CDATA[Schlechter Geschmack, verbale und physische Gewalt, Rassismus und Sexismus: Für den Schriftsteller Mircea Cartarescu hat die rumänische Gesellschaft seit dem Fall des Kommunismus vor allem das hervorgebracht. Und während sich über die Medien ein neuer Populismus entwickelt, finden die Intellektuellen kein Gehör mehr. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:32:05 +0100</pubDate><guid>1707491</guid></item>
<item><title>Demokratie | Wer schafft einen „europäischen Salon"? (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1696121-wer-schafft-einen-europaeischen-salon</link><description><![CDATA[Zunächst gab es Bücher, dann die Presse und schließlich das Internet. Seit fast zwei Jahrhunderten fördert ein virtueller Diskussionsraum die Demokratie. Den Europäern heute fehlt aber ein Platz für gemeinsame Debatten, bedauert Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:42:40 +0100</pubDate><guid>1696121</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Portugal | Das lange Warten auf bessere Tage (Expresso, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1672531-das-lange-warten-auf-bessere-tage</link><description><![CDATA[Am 12. März 2011 wirkten João, Alexandre und Paula bei der Veranstaltung einer Massenkundgebung gegen die prekären Verhältnisse und die Arbeitslosigkeit in Portugal mit. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Heute erlebt das Land erneut einen Generalstreik, denn die Lage hat sich nicht verbessert. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 17:30:47 +0100</pubDate><guid>1672531</guid></item>
<item><title>Terrorismus | Neonazis und Islamisten, unser doppelter Albtraum (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1672931-neonazis-und-islamisten-unser-doppelter-albtraum</link><description><![CDATA[Die ersten Verdächtigen in den Morden von Toulouse und Montauban waren drei ehemalige Fallschirmjäger mit neonazistischen Neigungen. Das Blutbad von Utøya hingegen wurde zunächst dem islamistischen Terrorismus zugeschrieben. Die beiden entgegensetzten Seiten der Intoleranz gegenüber der Multikulturalität stehen sich oft sehr nahe. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 15:58:14 +0100</pubDate><guid>1672931</guid></item>
<item><title>FRANKREICH | Geschlossenheit ist die einzige Antwort (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1660001-geschlossenheit-ist-die-einzige-antwort</link><description><![CDATA[Die Morde an drei Kindern und ihrem Lehrer in einer jüdischen Schule in Toulouse erschüttern das Land. Bereits am 11. und 15. März wurden drei Soldaten maghrebinischer Herkunft mit derselben Waffe getötet. Besorgt ruft Libération die Politik dazu auf, das Drama nicht im Wahlkampf zu instrumentalisieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:56:16 +0100</pubDate><guid>1660001</guid></item>
<item><title>Portugal | Alptraum Auswanderung (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1654631-alptraum-auswanderung</link><description><![CDATA[Die Krise: Erst gebar sie die „Beta-Generation“ junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Nun treibt sie die Familienväter dazu, irgendwo in Europa nach Arbeit zu suchen. Aber sind sie schlecht vorbereitet. Es fehlt an Fremdsprachenkenntnissen und auch ein Einkommen. Die Folge: Oft landen sie auf der Straße. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:23:29 +0100</pubDate><guid>1654631</guid></item>
<item><title>Emigration | Die Iren kehren zurück nach Liverpool (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1640631-die-iren-kehren-zurueck-nach-liverpool</link><description><![CDATA[Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Irland hat die Emigration auf ihren höchsten Stand seit 20 Jahren getrieben. Viele wählen die britische Hafenstadt als Ziel – einen Ort, in dem über drei Viertel der Einwohner irische Vorfahren haben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:40:08 +0100</pubDate><guid>1640631</guid></item>
<item><title>Gleichstellung | Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1632691-gleiche-rechte-fuer-regenbogenfamilien</link><description><![CDATA[<p>Mit seiner Entscheidung vom 13. M&auml;rz macht das Europ&auml;ische Parlament einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern. Der <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2012-0041+0+DOC+XML+V0//DE" target="_self">Beschluss </a>soll gleichgeschlechtlichen Paaren in der ganzen Union die Heirat erm&ouml;glichen. W&auml;hrend die Entscheidung in den meisten EU-L&auml;ndern unbemerkt blieb, schlug sie in Italien Wellen. In einem f&uuml;r die Staaten allerdings unverbindlichen Abschnitt des Textes werden die viel zu strikten Definitionen der Familie &ldquo;bedauert&rdquo;. Aufgrund dieser in einigen [L&auml;ndern] dominierenden Auslegungen &ldquo;muss gleichgeschlechtlichen Paaren und ihren Kindern kein Rechtschutz gew&auml;hrt werden&rdquo;.</p>
<p>Ein &Auml;nderungsantrag der Rechtsliberalen (welche die parlamentarische Mehrheit stellen) zur Behebung dieses Aspekts wurde mit 20 Stimmen Unterschied von Linken, Gr&uuml;nen und Linksextremen abgelehnt, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/446343/" target="_self">berichtet <em>La Stampa</em></a>. Der rechte Fl&uuml;gel in Italien verurteilte die Entscheidung als eine der &ldquo;Homo-Hochzeit-Linken&rdquo;.</p>
<p>&ldquo;Europa will uns homosexuelle Ehen aufzwingen&rdquo;, <a href="http://www.ilgiornale.it/interni/ora_leuropa_vuole_imporci_nozze_gay/14-03-2012/articolo-id=577198-page=0-comments=1" target="_self">emp&ouml;rt sich <em>Il Giornale</em></a>. Sollte der Beschluss als Resolution wirksam werden, werden die Mitgliedsstaaten auch gezwungen sein, Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren anzuerkennen, die in anderen EU-L&auml;ndern geschlossen wurden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 15:38:56 +0100</pubDate><guid>1632691</guid></item>
<item><title>Gleichstellung der Geschlechter | Schaffen wir den Tag der Frau ab!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1594981-schaffen-wir-den-tag-der-frau-ab</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Frauen, der endlose Kampf&rdquo;, titelt <em>Le Monde</em> anl&auml;sslich des internationalen Tags der Frau. Doch in ihrem Editorial spricht sich die Pariser Tageszeitung &ldquo;f&uuml;r die Abschaffung des 8. M&auml;rz&rdquo; aus.</p>
<blockquote><p>Es wird letztendlich l&auml;cherlich, einmal im Jahr die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung ins Rampenlicht stellen zu wollen, nur um zu bermerken, dass sie immer noch nicht die gleichen Rechte hat wie die andere H&auml;lfte. Der Kampf f&uuml;r die Gleichstellung der Frauen sollte jeden Tag stattfinden, nicht nur am 8. M&auml;rz.</p>
</blockquote>
<p>Gewiss, das vergangene Jahr hat bewiesen, dass der Kampf der Frauen im Alltag durchaus gef&uuml;hrt wird. Der Arabische Fr&uuml;hling hat B&uuml;rgerinnen in den Vordergrund gestellt, die f&uuml;r die islamistischen Parteien eine echte Herausforderung sind. &ldquo;In Europa und besonders in Frankreich sollten die Frauen jeden Tag des Jahres wachsam bleiben.&rdquo;</p>
<p>Doch am Beispiel Frankreich erinnert <em>Le Monde </em>daran, dass Frauen in der Politik und in hohen Verwaltungs&auml;mtern gr&ouml;&szlig;tenteils au&szlig;en vor bleiben und dass die Einkommensdifferenz immer noch bei 25 Prozent liegt. Abschlie&szlig;end fasst es <em>Le Monde </em>so zusammen: &ldquo;Der Kampf geht weiter&rdquo;, mit oder ohne 8. M&auml;rz.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:28:53 +0100</pubDate><guid>1594981</guid></item>
<item><title>Niederlande | Noch ein langer Weg für die Sterbehilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1594891-noch-ein-langer-weg-fuer-die-sterbehilfe</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Alte Menschen verlangen das Recht auf Sterbehilfe&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2672/Wetenschap-Gezondheid/article/detail/3221893/2012/03/08/Ouderen-eisen-recht-op-hulp-bij-zelfdoding.dhtml" target="_self">k&uuml;ndigt <em>De Volkskrant</em> an</a>. Am 8. M&auml;rz diskutieren die Abgeordneten &uuml;ber die B&uuml;rgerinitiative des Vereins <a href="http://sparta.projectie.com/~uitvrije/" target="_self">Uit Vrije Wil</a> (Aus freiem Willen), der diese Praktik vereinfachen will. Innerhalb von vier Monaten sammelte Uit Vrije Wil 120.000 Unterschriften, darunter auch die vieler Politiker, f&uuml;r einen Gesetzesentwurf. </p>
<p>Dieser soll Menschen &uuml;ber 70 eine Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren, um ihr Leben zu beenden, wenn sie dieses als &ldquo;abgeschlossen&rdquo; betrachten. Dem Verein zufolge trifft das aktuelle Euthanasiegesetz, das vor zehn Jahren verabschiedet wurde, nur unter sehr strikten Bedingungen zu und auch nur bei unertr&auml;glichen Schmerzen ohne anderen Ausweg als den Tod.</p>
<p>Der Entwurf ist &ldquo;ein starkes Zeichen der heutigen Zeit&rdquo;, schreibt <em>De Volkskrant</em> in einem Editorial. Es handle sich hier um eine &ldquo;dringende Gesellschaftsthematik&rdquo;, selbst wenn das Projekt derzeit &ldquo;keine Chance&rdquo; hat, zustande zu kommen. Die Christdemokraten sind in der Regierung, stehen &ldquo;im Zentrum der Macht und blockieren jegliche Debatte&rdquo; &uuml;ber diese Frage. Und &ldquo;des Friedens halber wollen auch die Liberalen der VVD sich nicht die Finger verbrennen&rdquo;. Das Resultat: &ldquo;W&auml;hrend sich die Debatte in der Gesellschaft ausdehnt, steht die politische Debatte still&rdquo;, wie die Zeitung bedauert.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:21:16 +0100</pubDate><guid>1594891</guid></item>
<item><title>Österreich | Die türkische Antwort auf Sarrazin</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1568801-die-tuerkische-antwort-auf-sarrazin</link><description><![CDATA[<p>Knapp anderthalb Jahre nach Ver&ouml;ffentlichung der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/325541-das-buch-das-deutschland-schockt">Streitschrift </a>des deutschen Volkswirts Thilo Sarrazin (<em>Deutschland schafft sich ab</em>) erscheint nun in &Ouml;sterreich die Reaktion auf sein Buch &uuml;ber die gescheiterte Integration &ndash; insbesondere der T&uuml;rken &ndash; in Deutschland. <em>Wir kommen</em> hei&szlig;t das Werk des t&uuml;rkischst&auml;mmigen &Ouml;sterreichers Inan T&uuml;rkmen und schildert, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/736273/Wir-kommen_Der-Aufstand-der-WutTuerken?from=suche.intern.portal">so <em>Die Presse</em></a>, den &ldquo;Aufstand der Wut-T&uuml;rken&rdquo;.</p>
<p>Mit bewusst provokativem Ton widerspricht der 25-j&auml;hrige Autor Sarrazin und bek&auml;mpft das Image der T&uuml;rken als S&uuml;ndenbock der &ouml;sterreichischen Integration. Er beschreibt auch einen zunehmenden Einfluss der T&uuml;rkei innerhalb Europas und st&uuml;tzt sich dabei auf f&uuml;nf Thesen, so <em>Die Presse</em>:</p>
<blockquote><p>Wir sind mehr. Wir sind j&uuml;nger. Wir sind hungriger. Unsere Wirtschaft w&auml;chst schneller. Wir sind st&auml;rker. [&hellip;] In seinem Buch zeichnet T&uuml;rkmen ein Bild der T&uuml;rkei als Land auf der &Uuml;berholspur, von dem Europa lernen k&ouml;nnte. So meint er, dass der Frauenanteil im t&uuml;rkischen Topmanagement fast sechsmal h&ouml;her sei als im EU-Durchschnitt. Dass der t&uuml;rkische Wohlstand zuletzt st&auml;rker gestiegen sei als &uuml;berall sonst in Europa. Und dass die T&uuml;rken insgesamt hungriger seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:58:52 +0100</pubDate><guid>1568801</guid></item>
<item><title>Irland | Der Pub ist zu (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1555501-der-pub-ist-zu</link><description><![CDATA[Mit der ehemaligen Hauptattraktion Irlands geht es schwer bergab. Alle zwei Tage schließt ein Pub. Daran ist der Irish Times zufolge allerdings nicht nur die starke, anhaltende Rezession Schuld, sondern auch ein Wandel der Kultur. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 27 Feb 2012 17:24:35 +0100</pubDate><guid>1555501</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Italien | Straßburg verurteilt Abschiebungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1546781-strassburg-verurteilt-abschiebungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Italien abgewiesen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">titelt <em>Il Manifesto</em></a>, nachdem der Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte EGMR urteilte, Italien habe gegen das Recht von Migranten auf Schutz vor Folter und Missbrauch versto&szlig;en. <a target="_self" href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;documentId=901572&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Das Stra&szlig;burger Gericht gab der Klage</a> einer Gruppe von Eritreern und Somalis Recht, die im Mai 2009 auf einem Boot in Lampedusa gelandet waren. Gem&auml;&szlig; eines Abkommens mit Muammar al-Gaddafi wurden die Menschen nach Libyen, dem Ausgangsort ihrer Flucht, deportiert. Italien muss jeden der Fl&uuml;chtlinge mit 15.000 Euro entsch&auml;digen.</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichts verst&ouml;&szlig;t die italienische Abschiebepolitik seit 2009 gegen internationales Recht, weil bei den Massenausweisungen keine Einzelf&auml;lle gepr&uuml;ft werden und das Recht auf Berufung vor einem italienischen Gericht ausgeschlossen sei. Der damalige italienische Innenminister Roberto Maroni der Lega Nord kritisierte das Urteil als &ldquo;politisch&rdquo;, w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mario Monti ank&uuml;ndigte, die Praxis pr&uuml;fen zu wollen. <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/318541/">Doch <em>Il Manifesto</em> ist skeptisch</a>:</p>
<blockquote><p>Die Abkommen mit der neuen libyschen Regierung gehen in dieselbe Richtung wie jene, die mit Gaddafi abgeschlossen wurden. Dies zu &auml;ndern, w&uuml;rde bedeuten, die Rechtsvorschriften gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten und die Informationspolitik zu &auml;ndern. Liest man die Kommentare zum Urteil, wird deutlich, dass Europa heute als Bedrohung f&uuml;r unsere nationale Integrit&auml;t angesehen wird. Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Feindseligkeit gegen&uuml;ber Migranten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:47:35 +0100</pubDate><guid>1546781</guid></item>
<item><title>Lettland | Russisch Amtssprache in der EU? (Postimees, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1521851-russisch-amtssprache-der-eu</link><description><![CDATA[Am Samstag entscheiden die Letten, ob Russisch Amtssprache werden soll. Auf der immerwährenden Suche nach einer gemeinsamen Identität, scheiden sich die Geister an genau dieser Frage. Vermächtnis der Sowjet-Ära? (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Feb 2012 16:27:54 +0100</pubDate><guid>1521851</guid></item>
<item><title>Norwegen | Das kalte Schicksal der Euro-Flüchtlinge (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1513681-das-kalte-schicksal-der-euro-fluechtlinge</link><description><![CDATA[Auf der Flucht vor Arbeitslosigkeit ziehen hunderte Spanier nach Norwegen. Im idealisierten Land angekommen, haben nur wenige Glück. Viele finden lediglich Arbeitslosigkeit, Kälte und Verzweiflung vor. Ein neues Kapitel der gewaltigen Krise, die Spanien quält. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:04:56 +0100</pubDate><guid>1513681</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Italien | Epochales Urteil im Prozess um Asbest-Tote</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1509171-epochales-urteil-im-prozess-um-asbest-tote</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Eternit: ein historisches Urteil&rdquo;, titelt <em>La Stampa</em> und begr&uuml;&szlig;t den Ausgang eines Mammutprozesses um Asbestvergiftungen in Turin. Die Richter verurteilten den fr&uuml;heren Eigent&uuml;mer des Asbest-Herstellers Eternit sowie einen Ex-Manager zu 16 Jahren Gef&auml;ngnis und 200 Millionen Euro Schadenersatz. Sie wurden der &ldquo;nachhaltigen Gef&auml;hrdung von Gesundheit und Umwelt&rdquo; schuldig befunden. Nach Ansicht der Richter hatten sie seinerzeit im Werk von Casale Monferrat (im Nordwesten Italiens) die Sicherheitsstandards nicht eingehalten, obwohl ihnen die Gefahren dieser Substanz bekannt waren. Die Beklagten, der Schweizer Milliard&auml;r Stephan Schmidheiny, 64, und der belgische Baron Louis de Cartier de Marchienne, 90, waren bei Urteilsverk&uuml;ndung nicht anwesend.</p>
<p>Ihr Werk produzierte in den Sechziger- und Siebzigerjahren asbesthaltige Bauplatten. Die Platten sind seit 1986 in Europa verboten, werden in anderen Regionen der Welt aber weiterhin hergestellt. Rund 3000 F&auml;lle von Asbestose und Lungenkrebs sind unter den Arbeitnehmern und der Bev&ouml;lkerung festgestellt worden  &ndash;  1830 Menschen sind allein in Casale daran bereits gestorben, 3000 in Italien.</p>
<p>Es handelt sich hierbei um den gr&ouml;&szlig;ten Prozess zur Asbest-Kontamination, der je stattgefunden hat, sowie um den ersten &uuml;berhaupt vor einem Strafgerichtshof, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442328/" target="_self">betont die Turiner Tageszeitung</a>. <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442443/" target="_self">F&uuml;r <em>La Stampa</em>-Chef Mario Calabresi</a> ist das Urteil</p>
<blockquote><p>die Belohnung eines der mutigsten und z&auml;hesten K&auml;mpfe f&uuml;r Wahrheit und Gerechtigkeit, die jemals in Italien gef&uuml;hrt wurden. Ein Kampf, der nachgewiesen hat, dass man jahrelang Asbest weiterproduziert hat, obwohl die Gefahren f&uuml;r die Allgemeinheit bekannt waren. Ab heute kann niemand mehr von Unkenntnis oder Manipulation reden. Die Entscheidung ist aber nicht der Schlusspunkt dieser Geschichte, nicht das Ende des Massakers: Heute gibt es j&auml;hrlich 50 neue F&auml;lle von Lungenkrebs in der Region, doppelt so viele wie vor zehn Jahren.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:27:26 +0100</pubDate><guid>1509171</guid></item>
<item><title>Emigration | "Es lebt sich nicht gut in Litauen" (Veidas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498411-es-lebt-sich-nicht-gut-litauen</link><description><![CDATA[Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:49 +0100</pubDate><guid>1498411</guid></item>
<item><title>Portugal | Besser einkaufen mit der Krise (Jornal de Negócios, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1484101-besser-einkaufen-mit-der-krise</link><description><![CDATA[Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:05:02 +0100</pubDate><guid>1484101</guid></item>
<item><title>Frankreich | Marseille, das Imperium der Dealer (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1477341-marseille-das-imperium-der-dealer</link><description><![CDATA[2013 wird Frankreichs zweitgrößte Stadt europäische Kulturhauptstadt. Vorerst macht Frankreichs zweitgrößte Stadt aber vor allem wegen der Bandenkriegen von sich reden, und wegen der Drogendealer, die mit vorgehaltener Kalaschnikow ganze Viertel kontrollieren. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:53:44 +0100</pubDate><guid>1477341</guid></item>
<item><title>Krise | Wie die Armut die Mittelschicht erreichte (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1469531-wie-die-armut-die-mittelschicht-erreichte</link><description><![CDATA[Die Arbeitslosigkeit in der Union erreicht Höchstmarken. Heute sieht sich ein Viertel aller Europäer, die bisher noch einen anständigen Lebensstandard besaßen, der Gefahr ausgesetzt, ins soziale Abseits zu gelangen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:22:27 +0100</pubDate><guid>1469531</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Asarenkas Sieg, Lukaschenkos Viktoria (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1468861-asarenkas-sieg-lukaschenkos-viktoria</link><description><![CDATA[Viktoria Asarenka, die kürzlich die Australian Open gewann, ist jetzt eine der wenigen über die Landesgrenzen hinaus bekannten Weißrussinnen. Ein schönes Aushängeschild für den Diktator aus Minsk. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:08:05 +0100</pubDate><guid>1468861</guid></item>
<item><title>Griechenland | Elend in Zeiten des Wirtschafts-"Diktats" (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1460171-elend-zeiten-des-wirtschafts-diktats</link><description><![CDATA[Die Verhandlungen zum griechischen Schuldenschnitt ziehen sich hin. Unterdessen versorgt die Stadt Athen täglich immer mehr Menschen mit zwei Mahlzeiten. Der Sparkurs hat sie nicht nur ihren Job gekostet. Nun knurrt ihnen auch noch der Magen. Bei einigen Griechen ruft diese Situation die Erinnerung an die Zeit der Besetzung wach. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:39:32 +0100</pubDate><guid>1460171</guid></item>
<item><title>Tourismus | Was haben Sie in Auschwitz gesehen? (Télérama, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1446241-was-haben-sie-auschwitz-gesehen</link><description><![CDATA[Über eine Million Besucher besichtigen jedes Jahr das Vernichtungslager, dessen Befreiung sich am 27. Januar jährt. Doch ist dieser Massentourismus mit seiner Maßlosigkeit nicht eine Art Entweihung des Gedenkens? Diese Frage stellte sich Télérama. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:20:32 +0100</pubDate><guid>1446241</guid></item>
<item><title>Lebensmittel | Europas Reste-Berg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1421041-europas-reste-berg</link><description><![CDATA[<p>Die Europ&auml;er verschwenden ihre Lebensmittel, und das Europ&auml;ische Parlament will jetzt gegen die Wegwerf-Sucht vorgehen. In einer am 19. Januar votierten Resolution fordert es die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2025. Bed&uuml;rftige sollten besseren Zugang zu den Nahrungsmitteln bekommen. Statt im Abfall zu landen, sollen diese an 16 Millionen hilfsabh&auml;ngige Menschen verteilt werden.</p>
<p>Die Resolution aus der Feder des sozialistischen italienischen Abgeordneten Salvatore Caronna appelliert an die Kommission, sie solle entsprechende Ma&szlig;nahmen unterst&uuml;tzen. Dazu br&auml;uchte es etwa die Kennzeichnung mit zwei Daten [letztes Verkaufsdatum und Haltbarkeitsdatum] sowie Preisrabatte f&uuml;r besch&auml;digte oder dem Haltbarkeitsdatum nahe Nahrungsmittelprodukte.</p>
<p>Diese Information wird heute <a href="http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Europa/desperdicia/tercio/alimentos/elpepisoc/20120120elpepisoc_9/Tes" target="_self">von der spanischen Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s</em> aufgegriffen</a>, die berichtet: Fast die H&auml;lfte der essbaren, unverdorbenen Lebensmittel werden in Europa verschwendet, und zwar &ldquo;w&auml;hrend der verschiedenen Verarbeitungsphasen zwischen der Herstellung und dem Tisch des Verbrauchers&rdquo;. Das macht im Durchschnitt &ldquo;ein halbes Kilo pro Person und Tag, doch mit gro&szlig;en Abweichung je nach Land und Sektor&rdquo;, hei&szlig;t es in der Tageszeitung weiter. Die Europ&auml;er verschwenden j&auml;hrlich </p>
<blockquote><p>179 Kilo essbare, gesunde Lebensmittel pro Person [...] Das meiste davon wird von den Haushalten vergeudet, n&auml;mlich 42 Prozent (wovon 60 Prozent anscheinend vermeidbar w&auml;ren). Die Erzeuger verschwenden 39 Prozent, Fast-Food-Unternehmen 14 Prozent und der Handel f&uuml;nf Prozent.</p>
</blockquote>
<p>Der Parlamentsbeschluss ist zwar nicht ma&szlig;geblich und die Kommission beh&auml;lt das letzte Wort, doch dies k&ouml;nnte ein &ldquo;lauter Warnruf&rdquo; sein, so <em>El Pa&iacute;s</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:33:14 +0100</pubDate><guid>1421041</guid></item>
<item><title>Rumänien | Raed Arafat, der Empörte wider Willen (Qmagazine, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1409931-raed-arafat-der-empoerte-wider-willen</link><description><![CDATA[Mit seinem Protest gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems wurde der Arzt palästinensischer Herkunft in Bukarest zum Helden der Protestbewegung gegen die Sparpolitik der Regierung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:12:14 +0100</pubDate><guid>1409931</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge | Die Gestrandeten, von denen keiner spricht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1408841-die-gestrandeten-von-denen-keiner-spricht</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Schiffskatastrophen im Mittelmeer&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0040&amp;cHash=8be141d9d5">titelt die <em>Tageszeitung</em> </a>und geht auf Distanz zur Berichterstattung &uuml;ber das Ungl&uuml;ck des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia. Denn im Mittelmehr wimmele es nur so von Schiffskatastrophen, &ldquo;die nicht auf den Titelseiten landen&rdquo;, schreibt die Berliner Tageszeitung und illustriert dies mit dem Foto eines Fl&uuml;chtlingsschiffs, dass im Juni 2011 mit 700 Menschen an Bord vor einer tunesischen Insel kenterte. Unter der Liste der schlimmsten Schiffsungl&uuml;cke im Mittelmeer seit 2006 ist im <a target="_self" href="http://www.taz.de/!85840/">Leitartikel</a> zu lesen:</p>
<blockquote><p>Hunderte, wenn nicht Tausende von ihnen enden als namenlose Leichen auf hoher See oder auf verlassenen felsigen Str&auml;nden. Tausende, wenn nicht Zehntausende von ihnen enden in der Unterwelt eines krisengesch&uuml;ttelten Europas, das f&uuml;r sie weder Platz noch Menschlichkeit &uuml;brighat. [...] Die Toten sind unter uns: ob die vom Luxuskreuzer oder die vom Fischkutter.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:52:08 +0100</pubDate><guid>1408841</guid></item>
<item><title>Niederlande | Ich bin 15 und gründe meine Firma (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1404261-ich-bin-15-und-gruende-meine-firma</link><description><![CDATA[Apps für das iPhone entwickeln oder biologische Produkte auf dem Transportrad ausliefern... Blutjunge Unternehmer gründen in den Niederlanden ihre eigenen, profitablen Unternehmen. Mit oder ohne Hilfe der Schulen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:59:37 +0100</pubDate><guid>1404261</guid></item>
<item><title>Emigration | Die Spanier wandern aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1403661-die-spanier-wandern-aus</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Spanien ist kein Gastland mehr&rdquo;, hei&szlig;t es in <a href="http://www.elmundo.es/" target="_self"><em>El Mundo</em></a>. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Migrationsblase, die in den letzten zehn Jahren des [wirtschaftlichen] Glanzes immer gr&ouml;&szlig;er geworden war, ist pl&ouml;tzlich geplatzt und zu einer Welle geworden, die eine massive Abwanderung von rund einer halben Million Einwohnern ausl&ouml;ste.</p>
</blockquote>
<p>Ein am 16. Januar vom nationalen Statistikamt INE ver&ouml;ffentlichter <a href="http://www.ine.es/jaxi/menu.do?type=pcaxis&amp;path=%2Ft20%2Fp259&amp;file=inebase&amp;L=0" target="_self">Bericht</a> legt dar, dass zum ersten Mal seit zehn Jahren mehr Menschen aus- als zuwandern (Nettomigration -50.090). 62.611 spanische Staatsangeh&ouml;rige und 445.130 Ausl&auml;nder verlie&szlig;en im Jahr 2011 das Land. Die Hauptziele der Migranten sind Marokko, Ecuador und Bolivien, vor Brasilien, Frankreich, Argentinien, Deutschland, Gro&szlig;britannien und China.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung f&uuml;hrt den R&uuml;ckgang der spanischen Bev&ouml;lkerung zum Teil auch auf eine abfallende Geburtenrate zur&uuml;ck.</p>
<p>2011 war auch das Jahr, in dem das durchschnittliche Alter, in welchem Frauen ihr erstes Kind bekommen, &uuml;ber 31 stieg. Die Geburtenrate &ndash; 1,4 Kinder pro Frau &ndash; geht ebenfalls zur&uuml;ck.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:34:49 +0100</pubDate><guid>1403661</guid></item>
<item><title>Irland | Lieber Hausbesetzer als Krisenopfer (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1387341-lieber-hausbesetzer-als-krisenopfer</link><description><![CDATA[Eine neue Bewegung besetzt einige der vielen Immobilien, die seit dem Crash von 2008 leer stehen. Ein Protest nicht nur gegen die Obdachlosigkeit, sondern auch gegen die Spekulation, die zu Irlands spektakulärem Wirtschaftszusammenbruch führte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:21:15 +0100</pubDate><guid>1387341</guid></item>
<item><title>Estland | Diese "Freiheitskämpfer" von der SS</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1383301-diese-freiheitskaempfer-von-der-ss</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Heiligsprechung der SS&rdquo;, <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0039&amp;cHash=f79b42cd6d" target="_self">emp&ouml;rt sich die <em>Tageszeitung</em></a> &uuml;ber einem Foto von Heinrich Himmler, der im Oktober 1943 der estnischen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0092&amp;cHash=3a9234cef2" target="_self">SS-Freiwilligen-Brigade</a> einen Besuch abstattet. Die Berliner Tageszeitung berichtet &uuml;ber ein Gesetz, das der estnische Verteidigungsminister Mart Laar im M&auml;rz durchs Parlament bringen will. Diese w&uuml;rde all diejenigen, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion k&auml;mpften, in den Rang von &ldquo;Freiheitsk&auml;mpfern&rdquo; erheben, SS-Mitglieder eingeschlossen. Das Gesetzvorhaben schlug bereits zweimal fehl: 2006 und 2010. Heute aber &ldquo;scheint eine Mehrheit der Stimmen sicher&rdquo;, schreibt die <em>TAZ</em>. </p>
<p>Russland bezeichnete den Text als &ldquo;blasphemisch&rdquo;, der menschenrechtspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen in Deutschland, Volker Beck, sagte: &ldquo;Wenn das Gesetz wie geplant beschlossen wird, w&uuml;rden die Gr&auml;ueltaten von Hitlers Schergen in der Sowjetunion im Nachhinein gerechtfertigt.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:37:21 +0100</pubDate><guid>1383301</guid></item>
</channel></rss>
