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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Slowakei]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Roma | Die ewig ungeschützte Minderheit (MO*, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1758431-die-ewig-ungeschuetzte-minderheit</link><description><![CDATA[Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:05:29 +0100</pubDate><guid>1758431</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Was bleibt, ist der Strudel (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741992-was-bleibt-ist-der-strudel</link><description><![CDATA[Nach dem Ende des Kommunismus haben sich Prag, Warschau, Budapest und Bratislava in der Visegrád-Gruppe zusammengeschlossen. In ihr soll der Geist, der sie im Mittelalter vereinte, wiederbelebt werden, um die westliche Integration zu fördern und politisches Gewicht zu gewinnen. Die Staatengruppe scheint aber heute eher getrennte Wege zu gehen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:48:28 +0100</pubDate><guid>1741992</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Slowakei | Nicht noch ein starker Mann in Mitteleuropa (Pravda, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1618471-nicht-noch-ein-starker-mann-mitteleuropa</link><description><![CDATA[Zum ersten Mal seit 1989 wird die Slowakei von einer einzigen Partei regiert werden. Doch der antretende sozialdemokratische Premier Robert Fico täte gut daran, nicht dem Beispiel seines Amtskollegen Viktor Orbán im benachbarten Ungarn zu folgen, meint ein Journalist der Pravda. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 16:47:41 +0100</pubDate><guid>1618471</guid></item>
<item><title>Slowakei | Linksruck mit Fico</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1611451-linksruck-mit-fico</link><description><![CDATA[<p>Der ehemalige slowakische Ministerpr&auml;sident ist wieder da. Und Robert Fico &bdquo;wird allein regieren&ldquo;, <a target="_self" href="http://volby.sme.sk/">titelt <em>Sme</em></a>. Bei den Wahlen vom 10. M&auml;rz erhielt Ficos Partei, die sozialdemokratische Smer, 44 Prozent der Stimmen. Mit 83 von 150 Sitzen h&auml;lt sie die absolute Mehrheit im Parlament.</p>
<p>Die Slowakei ist damit nach Ungarn das zweite mitteleurop&auml;ische Land, das von einer einzigen Partei regiert wird: &bdquo;Die Slowakei macht diese Erfahrung zum ersten Mal seit 1989&ldquo;, hei&szlig;t es in der <a target="_self" href="http://dennik.pravda.sk/"><em>Pravda</em></a>. Die Tageszeitung stellt fest, dass &bdquo;seit dem Kommunismus [...] keine Partei einen derartigen Sieg erlebt [hat]&ldquo;. Sie erinnert auch daran, dass der Smer nur sieben Sitze zur Verfassungsmehrheit fehlen, die f&uuml;r Verfassungs&auml;nderungen n&ouml;tig sind. &bdquo;Ihr Mandat kann als sehr stark, aber nicht totalit&auml;r angesehen werden&ldquo;, schlie&szlig;t die <em>Pravda</em>.</p>
<p><a target="_self" href="http://hnonline.sk/2-55014200-k10000_detail-0f"><em>Hospodarske noviny</em> wiederum findet</a>, dass &bdquo;der Triumph der Smer&ldquo; ihr eine Verantwortung gegen&uuml;ber Br&uuml;ssel auferlegt.</p>
<blockquote><p>Der zuk&uuml;nftige Ministerpr&auml;sident bef&uuml;rwortet die Rettung Griechenlands, die er als die Rettung des Euro betrachtet, und bef&uuml;rwortet auch den Rettungsschirm EFSF. W&auml;hrend der letzten Koalitionsregierung vertrat er strikte Sparpolitik, die Reduzierung des Haushaltsdefizits durch die Schuldenbremse sowie budget&auml;re Verantwortlichkeit durch den Fiskalpakt. Doch Erkl&auml;rungen sind eines, nun muss er vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Realit&auml;t durchhalten.</p>
</blockquote>
<p>Dieser Sieg von Robert Fico, so schreibt die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.pluska.sk/obsah-casopisu/plus-jeden-den/"><em>Plus jeden deň</em></a>, ist vor allem die Folge &bdquo;des absoluten Debakels der Rechten, ausgel&ouml;st durch die &bdquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1465201-gorilla-affaere-erschuettert-das-system">Gorilla-Aff&auml;re</a>&ldquo; und veranschaulicht durch die Tatsache, dass sie sogar in ihrer Hochburg Bratislava das Vertrauen der W&auml;hler verloren hat&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:03:25 +0100</pubDate><guid>1611451</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eine Wahl zum Besten und zum Schlimmsten (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1600211-eine-wahl-zum-besten-und-zum-schlimmsten</link><description><![CDATA[Die vorgezogenen Parlamentswahlen sollten sich um Europa und den Platz der Slowakei darin drehen. Doch eine Reihe von Enthüllungen über politische Korruption auf höchster Ebene bedroht nun das ganze System. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:52:38 +0100</pubDate><guid>1600211</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Auf gute Nachbarschaft, Österreich!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1529861-auf-gute-nachbarschaft-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Hallo Nachbar! Die sp&auml;te Vers&ouml;hnung.&rdquo; <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/733445/Ostoeffnung_Hallo-Nachbar-Die-spaete-Versoehnung?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do"><em>Die Presse</em> begr&uuml;&szlig;t</a> das Ergebnis der Studie &ldquo;Grenz&uuml;berschreitendes Zusammenleben&rdquo; der Gesellschaft f&uuml;r Europapolitik: Die Meinung der &Ouml;sterreicher &uuml;ber ihre &ouml;stlichen Nachbarn (Ungarn, Tschechen, Slowaken) hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert.</p>
<p>Die Befragung von 500 Menschen in den Regionen Ober&ouml;sterreich, Nieder&ouml;sterreich und Burgenland ergab, dass die &Ouml;ffnung der Ostgrenzen vor 20 Jahren nicht mehr als Angriff auf die soziale Stabilit&auml;t des Landes gewertet wird. Tourismus und Handel haben ihr Werk im grenz&uuml;berschreitenden Zusammenleben getan.</p>
<blockquote><p>Die Bewohner der Grenzregionen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn [kommen] vorwiegend zum Einkaufen nach &Ouml;sterreich. Das bringt neue Kaufkraft in die einst wirtschaftlich schwachen Gebiete Ost&ouml;sterreichs. So verwundert es nicht, dass die heimische Bev&ouml;lkerung mittlerweile eine positive Bilanz f&uuml;r den Arbeitsmarkt zieht. 48 Prozent der Befragten in Ober&ouml;sterreich, 40 Prozent im Burgenland, 36 Prozent in der nieder&ouml;sterreichischen Region nahe der Slowakei und 34 Prozent in der Region an der tschechischen Grenze orten eine &bdquo;positive Entwicklung&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt.</p>
</blockquote>
<p> Einziger D&auml;mpfer: Die Angst der &Ouml;sterreicher vor der Kriminalit&auml;t aus dem Osten ist geblieben. Hierbei liege allerdings eine &ldquo;Diskrepanz zwischen gef&uuml;hlter Wahrnehmung und den tats&auml;chlichen Fakten vor&rdquo;, so die <em>Presse</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:48:04 +0100</pubDate><guid>1529861</guid></item>
<item><title>Slowakei | Proteste und Zensur in Gorilla-Affäre</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1483811-proteste-und-zensur-gorilla-affaere</link><description><![CDATA[<p>Am 3. Februar &ldquo;wurde der Gorilla auf den Stra&szlig;en gejagt&rdquo;, titelt <em>SME</em>. Eine Woche nach der ersten Demonstration gegen die durch die &ldquo;Gorilla-Akte&rdquo; enth&uuml;llte Korruption zogen erneut tausende von Menschen durch die Stra&szlig;en Bratislavas und anderer slowakischer St&auml;dte. Die Tageszeitung vergleicht die Proteste mit jenen &ldquo;von November 1989, als sich die Menschen von Hoffnungslosigkeit und Entt&auml;uschung &uuml;ber die politische F&uuml;hrung getrieben, versammelten&rdquo;.</p>
<p>Zur Entt&auml;uschung beigetragen hat auch die Zensur des Gorilla-Enth&uuml;llungsbuchs aus der Feder des slowakisch-kanadische Journalisten Tom Nicholson. &ldquo;Das Gericht in Bratislava hat die Ver&ouml;ffentlichung des Buches &uuml;ber die Gorilla-Akte untersagt&rdquo;, <a href="http://komentare.sme.sk/c/6245266/predbezna-gorila.html#ixzz1lb6gy0Ke" target="_self">berichtet <em>SME</em></a>. Damit gaben die Richter der Klage der in den Skandal verwickelten Investitionsgruppe Penta wegen Rufsch&auml;digung statt.</p>
<p>Der Tageszeitung zufolge ist die Entscheidung &ldquo;absurd&rdquo;, wenn es wirklich um Rufsch&auml;digung geht, denn das Dokument ist seit Wochen im Internet frei zug&auml;nglich. Nicholson ist dennoch &ldquo;&uuml;berzeugt&rdquo;, dass sein Buch noch vor den Wahlen erscheinen wird. &ldquo;Das Verbot k&ouml;nnte seine beste Werbung sein&rdquo;, erkl&auml;rt <em>SME</em>: &ldquo;Gibt es eine spannendere Literatur als die Verbotene?&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:10:14 +0100</pubDate><guid>1483811</guid></item>
<item><title>Slowakei | "Gorilla-Affäre" erschüttert das System (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1465201-gorilla-affaere-erschuettert-das-system</link><description><![CDATA[Die geheimnisvolle und hochbrisante Akte namens Gorilla legt die korrupten Machenschaften der slowakischen Politik- und Wirtschaftselite offen. Wem nutzten diese Enthüllungen zwei Monate vor den vorgezogenen Parlamentswahlen? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:38:22 +0100</pubDate><guid>1465201</guid></item>
<item><title>Europa hat einen Vater verloren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1307161-europa-hat-einen-vater-verloren</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In der polnischen Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em> <a href="http://wyborcza.pl/8,76842,6159919.html  " target="_self"><em>gedenkt </em></a>der ehemalige Dissident Adam Michnik seines ehemaligen kommunistischen Mitstreiters im Kampf gegen den Kommunismus:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/GazetaWyborcza-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Václav Havel führte ein Leben der Wahrheit. Er kämpfte gegen Konformismus und Hypokrisie. Als Schriftsteller und Dissident war er ein aktiver Opponent. Er verfasste Theaterstücke und Essais. Alle diese Eigenschaften verkörperte er gleichzeitig und beinahe perfekt. […] 1983 beschäftigte er sich mit der Frage, welche Rolle dissidente Schriftsteller eigentlich spielen. Er kam zu dem Schluss, dass nur sie laut sagen, was alle wissen, aber niemand offen zugibt. Auch wenn Dissidenten der Gedanke, das Gewissen der Nation zu sein, unerträglich ist, sprechen sie für all jene, die schweigen. Sie riskieren ihr Leben dort, wo es anderen an Mut fehlt. […] Václav Havels Leben und Erbe sind eine Synthese aus Bescheidenheit und Stolz, aus ungebrochenem Heldentum und selbstironischem Sarkasmus. Eitelkeit, Hass und Fanatismus waren ihm fremd. Als Rebell gegen Diktatur und die Stereotypen seiner Zeit hat er den Kampf gegen den Konformismus seiner Mitbürger nie aufgegeben.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span>In <em>Adevărul</em> <a href="http://www.adevarul.ro/grigore_cartianu/Havel-rockerii_si_minerii_7_611408855.html" target="_self"><em>schreibt </em></a>Grigore Cartianu, nach V&aacute;clav Havels Tods sei &quot;der Kontinent trauriger und der Winter grauer&quot;. Der Chefredakteur der Bukarester Tageszeitung erinnert an seinen Text aus dem Jahr 2007, in dem er beklagt, dass Rum&auml;nien nicht mit einer leuchtenden Figur wie dem ehemaligen tschechoslowakischen Pr&auml;sidenten gesegnet war:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Adevarul-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Als ich 2002 erfuhr, dass Havel die Rolling Stones nach Prag eingeladen hatte, um zusammen Mick Jaggers Geburtstag zu feiern, erinnerte ich mich plötzlich daran, dass 1990 [der erste postkommunistische rumänische Präsident] Ion Iliescu Bergleute nach Bukarest bestellt hatte [um die Demonstrationen gegen das neue Regime gewaltsam aufzulösen]. Zwei Präsidenten, zwei Lebensanschauungen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In Berlin <a href="http://www.tag, editor in chief of Gaesspiegel.de/politik/keiner-tat-so-viel-fuer-die-tschechisch-deutsche-aussoehnung/5973060.html" target="_self">unterstreicht</a> der <em>Tagesspiegel</em>, Havel h&auml;tte <br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Tagesspiegel-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">die geopolitische Situation seines Landes und Ostmitteleuropas nachhaltig beeinflusst. […] Aber Havel unterstützte auch die Unterstützung der ostmitteleuropäischen Staats- und Regierungschefs für den Irak-Krieg der USA [2003] und erregte damit nicht geringe Irritation. Wie er überhaupt ein Staatsmann war, der immer für ungewöhnliche Äußerungen und Wendungen gut war. Die Deutschen haben besonderen Anlass, Havels mit Dankbarkeit zu gedenken. Denn keiner hat sich so wie er für die tschechisch-deutsche Aussöhnung eingesetzt. […] Gerade zum Präsidenten gewählt, überraschte er seine Landsleute und die Bundesrepublik mit einem hochsymbolischen Akt, der den Dramatiker erkennen ließ: Am gleichen Tag absolvierte er zwei Staatsbesuche, in (Ost-)Berlin und München, und verband damit sozusagen in einem Hand-, sprich: Flug-Streich zwei für die Tschechen traumatische Daten – vormittags Berlin, wo Hitler 1939 den tschechischen Ministerpräsidenten zur Kapitulation zwang, nachmittags München, wo 1938 das Abkommen geschlossen wurde, das den Anfang vom Ende der freien Tschechoslowakei und den Auftakt zum Krieg bedeutete.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In <em>The Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/dec/18/vaclav-havel-changed-history1" target="_self"><em>beschreibt </em></a>der Historiker Timothy Garton Ash den verstorbenen V&aacute;clav Havel als &quot;Hauptfigur eines Theaterst&uuml;cks, das den Lauf der Geschichte in neue Bahnen gelenkt hat&quot;:</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/TheGuardian-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Havel war einer der markantesten europäischen Persönlichkeiten des auslaufenden 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur der Archetyp des Dissidenten […]. Er war nicht nur der Auslöser einer samtenen Revolution: Er war der Initiator der ursprünglichen Samtenen Revolution, der Revolution, die seit 1989 vielen anderen gewaltlosen Massenprotesten ihren Namen vermacht hat.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><span>Die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em> <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012378462-une-vie-une-uvre" target="_self"><em>erinnert</em></a> unter der Schlagzeile &quot;Der Dissident&quot; an Milan Kunderas Worte: &quot;V&aacute;clav Havels sch&ouml;nstes Werk ist sein Leben.&quot; </span></span><em><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><br />
</span></em></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Liberation-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Mit einer Handvoll Dissidenten führte er ein Leben der Wahrheit gegen die Propaganda, setzte das Konzept der Macht der Machtlosen wieder um und verbannte den Kommunismus ins Museum der verlorenen Illusionen. Havel kombinierte Überzeugung mit Verantwortungsbewusstsein. Der Dissident wurde zum Entscheider. Er übernahm die Verantwortung, mit der das Schicksal ihn betraute, und weigerte sich, die Opferrolle zu spielen. Kurz nach seiner Wahl zum Präsidenten erklärte er seinen Mitbürgern, dass ausnahmslos alle in unterschiedlichem Ausmaß dazu beigetragen hätten „das totalitäre System aufzubauen und aufrechtzuerhalten“. In unserer Zeit der Revolutionen und fiebrigen Übergangsphasen sollten wir uns an eine weitere Lehre des Philosophenpräsidenten erinnern: Havel lehnte Abrechnungen, Racheakte und emotionsgeladene Vergeltungsjustiz ab. [...] Nur so kann die gärende Demokratie zur vollen Reife gelangen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">Der Leitartikler Sandro Vialo, der Havel vor dem Sturz des Kommunismus kennengelernt hat, <a href="http://giovannitaurasi.wordpress.com/2011/12/19/un-padre-europeo-di-sandro-viola-da-la-repubblica-del-19-dicembre-2011/" target="_self"><em>ehrt </em></a>in der italienischen <em>La Repubblica</em> das Andenken an den letzten &quot;moralistischen&quot; Politiker:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LaReppublica-12192011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Nur er konnte den beispielhaften neuen Staatsmann verkörpern, der nicht nur mit den Interessen seiner Partei, seinem persönlichem Ehrgeiz und der Fähigkeit, in der Misere der Politik zu überleben, an die Macht kommt, sondern auch eine umfassendere, edlere Vision des Menschen und der Welt vertritt, als die der übrigen europäischen Staatschefs.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">&quot;Ein wenig Havel in der Rue de la Loi [wo das belgische Parlament und die Regierung untergebracht sind] k&ouml;nnte nicht schaden&quot;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1364989/2011/12/19/Iconen.dhtml" target="_self"><em>so Steven Samyn</em></a> in seinem Editorial der Tageszeitung <em>Morgen</em>. Er erinnert an den Dokumentarfilm <a href="http://www.obcanhavel.cz/index.php?lang=czech" target="_self"><em>Občan Havel</em></a> (B&uuml;rger Havel) von Pavel Kouteck&yacute; und Miroslav Janek, der zeigt, wie die tschechischen und slowakischen Politiker nach dem Sturz des Kommunismus allm&auml;hlich ihre Unschuld verlieren und langsam im Zynismus der parteipolitischen Intrigen versinken. In diesem Film sehen wir:</span><em><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><br />
</span></em></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/DeMorgen-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">einen bescheidenen Mann, der seinen Grundsätzen treu bleibt, auch wenn sie altmodisch sind. Er verteidigte die Roma, obwohl das einem politischen Selbstmord gleichkam.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:31:40 +0100</pubDate><guid>1307161</guid></item>
<item><title>Slowakei | Notstand in den Krankenhäusern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1241821-notstand-den-krankenhaeusern</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Der Kampf ums &Uuml;berleben. Was kann noch getan werden?&rdquo; <a href="http://spravy.pravda.sk/nemocnice-su-v-krize-viacere-osetruju-iba-akutne-pripady-pek-/sk_domace.asp?c=A111201_094114_sk_domace_p60" target="_self">schreibt die <em>Pravda</em></a> zwei Tage nach der kollektiven K&uuml;ndigung von 1400 slowakischen &Auml;rzten. Die Mediziner protestieren gegen ihre niedrigen Geh&auml;lter und gegen den Geldmangel in einem Gesundheitssystem, das, so die Zeitung &ldquo;komplett und endg&uuml;ltig einst&uuml;rzt&rdquo;.</p>
<p>Die Tageszeitung aus Bratislava beschreibt &ldquo;das Chaos der &auml;rztelosen Stationen, der abgesagten Operationen, der ver&auml;ngstigten Patienten&rdquo; in den meisten slowakischen Krankenh&auml;usern. Die Lage bleibt kritisch &ndash; trotz des Notstands, den die Regierung am 29. November in 16 Krankenh&auml;usern ausgerufen hat. Die zur&uuml;ckgetretenen &Auml;rzte m&uuml;ssen nun zum Dienst antreten und verdienen dabei 70 Prozent ihres Gehalts.</p>
<p>Die Slowakei ist nicht als einziges Land mit diesem Problem konfrontiert. Anfang 2011 musste die tschechische Regierung einen Kompromiss mit den 4000 &Auml;rzten der Bewegung &ldquo;Danke, wir gehen&rdquo; schlie&szlig;en. In Ungarn droht die &Auml;rztegewerkschaft mit Streiks, wenn sie nicht bis zum 8. Dezember die verlangten Geh&auml;lter durchsetzt.</p>
<p>Am 30. November bat Iveta Radičov&aacute;, die aus dem Amt scheidende Ministerpr&auml;sidentin, nun offiziell die Nachbarl&auml;nder der Visegr&aacute;d-Gruppe (Tschechische Republik, Ungarn und Polen) um Hilfe. Doch das ist nicht so einfach. Bis jetzt, <a href="http://www.lidovky.cz/ceska-armada-muze-na-slovensko-vyslat-nejvyse-30-lekaru-p1a-/ln_domov.asp?c=A111201_105746_ln_domov_mev" target="_self">so <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>, &ldquo;kann die tschechische Armee nur rund 30 &Auml;rzte in die Slowakei schicken&rdquo;.</p>
<p>&ldquo;Wo soll das Geld herkommen, um die Geh&auml;lter in den &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern zu erh&ouml;hen?&rdquo; <a href="http://komentare.sme.sk/c/6164298/kde-najst-peniaze-na-vyssie-platy-v-statnych-nemocniciach.html" target="_self">fragt sich die <em>SME</em></a>. &ldquo;In den Krankenh&auml;usern verschwinden die Mittel, die f&uuml;r Gehaltserh&ouml;hungen verwendet werden k&ouml;nnten. &Uuml;ber den &uuml;berm&auml;&szlig;igen Medikamentenverbrauch, die unn&ouml;tigen Stationen oder den Kauf zu teurer Ger&auml;te wissen die &Auml;rzte am besten Bescheid. Sie sollten auch dar&uuml;ber sprechen.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:33:48 +0100</pubDate><guid>1241821</guid></item>
<item><title>Slowakei | Der Fall des unbestechlichen Lubomir Galko (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1233821-der-fall-des-unbestechlichen-lubomir-galko</link><description><![CDATA[Als der Verteidigungsminister in seinem Feldzug gegen Korruption illegal Telefongespräche abhören ließ, brach er demokratische Grundprinzipien. Die Affäre kostete ihn nicht nur sein Amt. Sie erschüttert auch das Vertrauen der Slowaken in ihre Medien und Politiker. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:43:42 +0100</pubDate><guid>1233821</guid></item>
<item><title>Slowakei | Der große Lauschangriff des Verteidigungsministers</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1204631-der-grosse-lauschangriff-des-verteidigungsministers</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Aus f&uuml;r Galko&rdquo;, <a href="http://spravy.pravda.sk/minister-obrany-galko-skoncil-dk9-/sk_domace.asp?c=A111122_161242_sk_domace_p12" target="_self">titelt <em>Pravda</em></a> nach der Entlassung von Verteidigungsminister Lubomir Galko durch die aus dem Amt scheidende Ministerpr&auml;sidentin Iveta Radičov&aacute;. Der mutma&szlig;liche Lauschangriff auf den Generaldirektor des Fernsehsenders TA3 und drei Pravda-Journalisten hatte Galko in die Bredouille gebracht.</p>
<p>&ldquo;Das Abh&ouml;ren von Journalisten &ndash; ob legal oder illegal &ndash; ist mit den Grundprinzipien der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie unvereinbar&rdquo;, machte Radičov&aacute; klar. Unterdessen ver&ouml;ffentlichten die Chefredakteure der wichtigsten slowakischen Zeitungen eine <a href="http://komentare.sme.sk/c/6150800/spolocne-vyhlasenie-sefredaktorov-slovenskych-dennikov.html" target="_self">gemeinsame Erkl&auml;rung</a>, in der sie den Abh&ouml;rskandal als &ldquo;Eingriff in die Pressefreiheit&rdquo; verurteilten und &ldquo;eine angemessene Untersuchung der Angelegenheit&rdquo; forderten.</p>
<p>Laut der j&uuml;ngsten <a href="http://www.cas.sk/clanok/211259/akcia-dama-vojenski-agenti-monitorovali-aj-premierku-radicovu.html" target="_self">Enth&uuml;llungen der Nachrichten-Website <em>Nov&yacute; čas</em></a> soll der milit&auml;rische Nachrichtendienst noch ehrgeizigere Ziele verfolgt haben: Im Rahmen der &ldquo;Aktion Dame&rdquo; getauften Operation wurde <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/223851-iveta-radicova-der-phoenix-aus-bratislava" target="_self">Iveta Radičov&aacute;</a> selbst abgeh&ouml;rt. Dabei sollte Radičov&aacute;s Rolle in einer Aff&auml;re um einen leitenden Beamten des Wirtschaftsministeriums gekl&auml;rt werden, der laut Nov&yacute; čas aufgrund eines Interessenkonflikts von seinem Amt zur&uuml;ckgetreten war.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:38:37 +0100</pubDate><guid>1204631</guid></item>
<item><title>Slowakei | Ärzte gegen Privatisierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147811-aerzte-gegen-privatisierung</link><description><![CDATA[<p>Das Projekt der Umwandlung von 31 staatlichen Krankenh&auml;usern in Aktiengesellschaften wurde bis zu den Wahlen im kommenden M&auml;rz aufgeschoben, doch trotzdem &ldquo;drohen die &Auml;rzte weiter mit K&uuml;ndigung&rdquo;, <a href="http://spravy.pravda.sk/lekarom-nestaci-ani-pozastavenie-transformacie-vypovede-nestiahnu-112-/sk_domace.asp?c=A111107_154130_sk_domace_p58" target="_self">hei&szlig;t es in der <em>Pravda</em></a>. Rund 2400 Mediziner aus dem &ouml;ffentlichen Bereich wollen aus Protest gegen das Projekt des Gesundheitsministeriums ihren Arbeitsplatz aufgeben. Die slowakische &Auml;rztekammer spricht von einer &ldquo;Privatisierung ohne Aufhebens&rdquo;, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bef&uuml;rchten l&auml;sst. Die &Auml;rzte verlangen auch Gehaltserh&ouml;hungen auf 2000 bis 4000 Euro monatlich sowie mehr staatliche Hilfsgelder f&uuml;r das Gesundheitswesen. &ldquo;Versprechungen reichen ihnen nicht, sie wollen Garantien&rdquo;, schreibt die Pravda. Der Reformplan soll am 11. November in einer <a href="http://www.nrsr.sk/web/Default.aspx?sid=udalosti/udalost&amp;MasterID=51407" target="_self">au&szlig;erordentlichen Parlamentsdebatte</a> besprochen werden. Die Oppositionspartei SMER unter Robert Fico steht am Ursprung dieser Debatte und strebt &ndash; nach Angaben des <a href="http://spectator.sme.sk/articles/view/44447/10/hospital_transformation_to_be_debated_in_parliament_on_november11.html" target="_self"><em>Slovak Spectator</em></a> &ndash; den v&ouml;lligen R&uuml;ckzug des Plans an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:21:59 +0100</pubDate><guid>1147811</guid></item>
<item><title>Slowakei | Kommunistische Partei soll Verbrechen geleugnet haben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1143341-kommunistische-partei-soll-verbrechen-geleugnet-haben</link><description><![CDATA[<p>22 Jahre nach der Revolution von 1989 &ldquo;ermittelt die Polizei gegen die Kommunisten&rdquo;, meldet <em>SME</em>. Die 1992 gegr&uuml;ndete Kommunistische Partei der Slowakei (KSS), ideologischer Nachfolger der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei, hatte die Verbrechen des ehemaligen kommunistischen Regimes &ouml;ffentlich geleugnet. &ldquo;Da es keine Gemeinschaftsschuld gibt, gibt es auch keine kommunistischen Verbrechen&rdquo;, ist auf der Webseite der KSS zu lesen. Die Bratislavaer Tageszeitung weist auf das vor zwei Monaten <a href="http://www.nrsr.sk/web/" target="_self">verabschiedete Gesetz</a> hin, das die Leugnung der Verbrechen in der ehemaligen Tschechoslowakei unter Strafe stellt und damit die Aufl&ouml;sung der Partei erm&ouml;glichen k&ouml;nnte. </p>
<p>Allerdings sei keiner der kommunistischen F&uuml;hrer je verurteilt worden: weder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vasi%C4%BE_Bi%C4%BEak" target="_self">Vasil Bilak</a>, der den Einladungsbrief an die Armeen des Warschauer Paktes 1968 unterzeichnete, noch der ehemalige Staatssicherheitschef Alojz Lorenc. <a href="http://komentare.sme.sk/c/6129157/stlpcek-petra-schutza-prekazka.html" target="_self"><em>SME</em> bleibt daher skeptisch</a>, zudem ihrer Meinung nach &ldquo;die Justiz noch heute von den (Ex-) Mitgliedern dieser Partei, die den Staatsterror organisierte, kontrolliert wird&rdquo;. Bei den Parlamentswahlen 2010 hatte die KSS 0,83 Prozent der Stimmen erhalten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:18:29 +0100</pubDate><guid>1143341</guid></item>
<item><title>Slowakei | Keinen weiteren Cent für Griechenland</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1113601-keinen-weiteren-cent-fuer-griechenland</link><description><![CDATA[<p>Die noch bis zum M&auml;rz amtierende slowakische Ministerpr&auml;sidenten Iveta Radičov&aacute; hat beim Gipfeltreffen der Eurozone am 26. Oktober eine Freistellung ihres Landes hinsichtlich der Erweiterung der Griechenland-Hilfe ausgehandelt: Bratislava wird nur f&uuml;r seinen Teil der Hilfe von 109 Milliarden Euro b&uuml;rgen, so wie es im Juli abgemacht worden war. Somit spart Radičov&aacute;, deren Regierung als Gegenleistung zur Ratifizierung des erweiterten Europ&auml;ischen Stabilisierungsfonds (EFSF) abdanken musste, eigenen Angaben zufolge 200 Millionen Euro. <a href="http://ekonomika.sme.sk/c/6116468/vynimka-nie-je-az-taky-dobry-obchod.html" target="_self">Doch f&uuml;r die <em>SME</em></a> ist die &ldquo;Ausnahme gar kein so gutes Gesch&auml;ft. [...] Wir haben eine neue Tradition&rdquo;, <a href="http://komentare.sme.sk/c/6116565/stlpcek-konstantina-cikovskeho-usetrili.html" target="_self">macht sich die Tageszeitung des weiteren lustig</a>. &ldquo;Jedes mal, wenn ein slowakischer Politiker es geschafft hat, einen europ&auml;ischen Plan hinauszuz&ouml;gern, r&uuml;hmt er sich damit, wie viel und f&uuml;r wen er gespart hat. [...] Je weniger wir den Griechen geben, desto mehr m&uuml;ssen wir den anderen L&auml;ndern geben&rdquo;, f&uuml;gt <a href="http://www.pravda.sk/" target="_self"><em>Pravda</em></a> hinzu und kl&auml;rt dar&uuml;ber auf, dass das Geld im Rettungsfonds angelegt und nicht direkt an Griechenland ausgezahlt wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:46:54 +0100</pubDate><guid>1113601</guid></item>
<item><title>Meinung | Wie der Euro Europa spaltet (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066041-wie-der-euro-europa-spaltet</link><description><![CDATA[Reicht es, die Eurozone zu reformieren, um ihren Zusammenbruch zu vermeiden? In Wirklichkeit, so ein Redakteur der Gazeta Wyborcza, betont das nur die Spaltungen zwischen Euro- und Nicht-Euro-Ländern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:09:06 +0100</pubDate><guid>1066041</guid></item>
<item><title>Slowakei | Der Rettungsfonds verteilt die Macht neu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1057721-der-rettungsfonds-verteilt-die-macht-neu</link><description><![CDATA[<p>Nachdem gestern das Parlament die Erweiterung des Europ&auml;ischen Finanzstabilisierungsfonds (EFSF) ratifizierte und das Gesetz &uuml;ber vorgezogene Wahlen am 10. M&auml;rz 2012 verabschiedete, ist &ldquo;Fico kein Tabu mehr f&uuml;r die Rechte&rdquo;, <a href="http://www.sme.sk/c/6097017/fico-prestal-byt-pre-pravicu-tabu.html" target="_self">berichtet <em>SME</em></a>. Robert Fico ist der Chef der sozialdemokratischen Partei SMER, die bisher in der Opposition stand und mit den Nationalisten und Populisten alliiert war. Nach Angaben der Tageszeitung steht ihm nun der Weg offen f&uuml;r Diskussionen mit der noch an der Macht befindlichen rechtsliberalen Koalition. Die Verbindung, die durch das ganze politische Spektrum geht, sei nicht unbedingt als Inzest oder Untreue zu verstehen, <a href="http://komentare.sme.sk/c/6097064/stlpcek-petra-schutza-vetry-zmeny.html" target="_self">meint die <em>SME</em></a>. Eine Umkehrung der B&uuml;ndnisse zeichne sich ab, bei welcher sich die Verfechter der Beteiligung der Slowakei am EFSF zusammenschlie&szlig;en. &ldquo;In schwierigen Zeiten kann das sogar als Regierungsmethode empfohlen sein.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 18:05:14 +0100</pubDate><guid>1057721</guid></item>
<item><title>Slowakei | Es ist grün | Cartoon (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1057461-es-ist-gruen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 16:14:26 +0100</pubDate><guid>1057461</guid></item>
<item><title>Slowakisches Eigentor | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1058891-slowakisches-eigentor</link><description><![CDATA[<p>Um diese Woche zu wissen, wie es um den Euro bestellt war, musste man die Feinheiten der slowakischen Politik verstehen.</p>
<p>Am 11. Oktober hat das Parlament von Bratislava die Erweiterung des Eurorettungsfonds (EFSF) abgelehnt, weil sich die sozialdemokratische Opposition (SMER-Partei) enthalten hat. Damit lie&szlig;en sie die Liberalen der SaS-Partei die Koalitionsregierung von Iveta Radičov&aacute; zu Fall bringen, zu der sie allerdings selbst geh&ouml;rten. Am 13. Oktober hat dasselbe Parlament dank der Stimmen der SMER die Erweiterung des Rettungsfonds abgesegnet. Die SMER hatte im Gegenzug zu vorgezogenen Wahlen dem Rettungsfonds zugestimmt.</p>
<p>W&auml;hrend dieser Debatten und Verhandlungen haben die slowakischen Politiker ihre Unf&auml;higkeit gezeigt, zu verstehen, dass das wahre Interesse ihres Landes in einem europ&auml;ischen Kontext liegt. Sie haben den Kleingeist eines kleinen Landes unter Beweis gestellt, das als einzigen Weg, um auf der europ&auml;ischen B&uuml;hne mitzuspielen, die Instrumentalisierung legitimer Fragen findet und dadurch die Relevanz der Rettungsmechanismen der Euro-Zone in den Dienst der Interessen der Politiker gestellt.</p>
<p>Auch wenn alle Staatschefs der EU das slowakische Parlament dazu aufgefordert haben, dem Rettungsschirm erneut zuzustimmen, kann man Br&uuml;ssel nicht vorwerfen, auf antidemokratische Weise gehandelt zu haben, als es einem nationalen Parlament seinen Willen aufzwingen wollte. So war es zum Beispiel der Fall bei Irland, das 2009 ein zweites Referendum zum Vertrag von Lissabon organisieren musste. Doch Br&uuml;ssel hat eine wichtige Rolle gespielt. Denn die Zweite Abstimmung vom 13. Oktober hat Robert Fico, dem Chef der SMER, die T&uuml;ren ge&ouml;ffnet. Dieser war von 2006 bis 2010 Ministerpr&auml;sident und stellte sich unter Beweis, indem er sich mit den rechtsextremen SNS von J&aacute;n Slota und den Populisten von Vladim&iacute;r Mečiar verb&uuml;ndete. In seiner Amtszeit wurde die Slowakei nationalistischer, kapselte sich ab, <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/68211-taubes-zwiegespraech-ueber-die-donau">hat die ethnischen Spannungen in der Region angefacht</a> und es vorgezogen, seine Verbindung zu Russland und Serbien zu st&auml;rken, anstelle sich der EU anzun&auml;hern. Falls Robert Fico die Wahlen im kommenden M&auml;rz gewinnen sollte, h&auml;tte die EU paradoxer und ungewollter Weise zur Abwendung der Demokratie in der Slowakei in den n&auml;chsten Jahren beigetragen.</p>
<p>Doch am meisten Verantwortung f&uuml;r die derzeitige Situation tr&auml;gt Richard Sul&iacute;k und seine Partei, die SaS, die sich bei der ersten Abstimmung gegen den Rettungsfonds ausgesprochen hat. Der Parlamentsvorsitzende und Chef der Jungen Liberalen sorgt sich um die Zukunft seiner Kinder, die bis auf unvorhersehbare Weise von Schulden belastet w&auml;re, wenn die Slowakei f&uuml;r Griechenland zahlen m&uuml;sste. Dies ist ein legitimes Argument im &auml;rmsten Land der Eurozone, das den wirtschaftlichen Wandel nach dem Fall des Kommunismus bew&auml;ltigen musste. Doch indem er so handelt, hat er wahrscheinlich nicht verstanden, dass die Wirtschaft seines Landes heutzutage eng mit der europ&auml;ischen Wirtschaft verbunden ist. Au&szlig;erdem l&auml;sst er au&szlig;er Acht, dass die Slowakei ein gr&ouml;&szlig;eres Risiko eingeht, wenn es <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/270911-mitten-europa-weit-weg">hinter dem Tatra-Gebirge versteckt</a> als egoistischer Alleing&auml;nger agiert.</p>
<p>Die Abstimmung &uuml;ber den Rettungsfonds hatte den Fall der Regierung von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/223851-iveta-radicova-der-phoenix-aus-bratislava">Iveta Radičov&aacute;</a> zur Folge, einer Politikerin, die verstanden hatte, wie wichtig es ist, zur Euro-Zone zu geh&ouml;ren und solidarisch zu handeln. Leider war sie nicht durchsetzungsf&auml;hig genug, um ihre Partner zu &uuml;berzeugen. Zu guter Letzt hat die Slowakei dem Rettungsfonds zugestimmt, dabei aber viel verloren. Die Abstimmung ist ein Misserfolg f&uuml;r die Radičov&aacute;-Regierung, aber auch f&uuml;r die gesamte Slowakei. <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 12:35:24 +0100</pubDate><guid>1058891</guid></item>
<item><title>Slowakei | Wahlen zur Rettung des Rettungsfonds</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1052791-wahlen-zur-rettung-des-rettungsfonds</link><description><![CDATA[<p>&quot;Am 10. M&auml;rz wird es Neuwahlen geben. Wir sind f&uuml;r den Rettungsplan&quot;, titelt <a target="_self" href="http://spravy.pravda.sk/predcasne-volby-budu-10-marca-2012-dohodli-sa-lidri-stran-p0z-/sk_domace.asp?c=A111012_151529_sk_domace_p12"><em>Pravda </em></a>angesichts des politischen Geschehens in Bratislava. Am 11. Oktober <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1049131-zurueck-ins-schwarze-loch-europas"><em>lehnte das Parlament die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) ab</em></a> und brachte die Regierung Iveta Radičov&aacute;s zum Fall. Unter der Bedingung, &quot;dass die Koalition Neuwahlen ansetzt&quot;, versprach der Anf&uuml;hrer der Opposition Robert Fico, &quot;den Rettungsplan zu unterst&uuml;tzen&quot;. Seine sozialdemokratische populistische Partei SMER hatte sich der Stimme enthalten. Nach Berichten der Tageszeitung haben sich die drei Vorsitzenden der Koalitionsparteien mit der SMER &quot;atemberaubend schnell&quot; geeinigt und &quot;den Wahlkampf bereits eingel&auml;utet&quot;.</p>
<p>Die Slowakei ist das einzige Land der 17 Eurozonen-Mitgliedsstaaten, das der Erweiterung des EFSF nicht zugestimmt hat. Nun muss das Parlament bis Ende der n&auml;chsten Woche ein zweites Mal abstimmen. Die Spitzen der Eurozone haben sich ganz besonders f&uuml;r diese beschleunigte Ratifizierung eingesetzt. Schlie&szlig;lich wollen sie zur Tagung des Europ&auml;ischen Rats am 23. Oktober ein Programm zur Rekapitalisierung der europ&auml;ischen Banken und zur finanziellen Unterst&uuml;tzung heikler L&auml;nder wie Italien oder Spanien pr&auml;sentieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 15:04:59 +0100</pubDate><guid>1052791</guid></item>
<item><title>Slowakei | Widerstand zwecklos | Cartoon (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1049721-widerstand-zwecklos</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:34:32 +0100</pubDate><guid>1049721</guid></item>
<item><title>Slowakei | Zurück ins schwarze Loch Europas? (SME, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1049131-zurueck-ins-schwarze-loch-europas</link><description><![CDATA[Das slowakische Parlament hat den erweiterten Rettungsfonds für die Eurozone abgelehnt. Die Presse in Bratislava sieht diese Abstimmung auch als Bedrohung des relativ neuen Status, den das Land seit ein paar Jahren genießt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:36:26 +0100</pubDate><guid>1049131</guid></item>
<item><title>EFSF | Nach Malta fehlt nur noch die Slowakei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1044291-nach-malta-fehlt-nur-noch-die-slowakei</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Parlament billigt Hilfsfonds der EU und Kredite an Griechenland&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.timesofmalta.com/articles/view/20111011/local/Parliament-approves-EU-rescue-fund-loans-to-Greece.388602">titelt die <em>Times of Malta</em></a>. Am Vortag haben die maltesischen Parlamentarier einstimmig der Erweiterung des europ&auml;ischen Rettungsschirms zugestimmt. Die von den Regierungschefs der Eurozone beschlossene Ausweitung des Stabilit&auml;tsfonds EFSF, welche insbesondere Griechenland zugute kommen soll, muss von allen 17 Mitgliedsstaaten ratifiziert werden, um in Kraft treten zu k&ouml;nnen. Maltas Beitrag steigt nach dieser Vereinbarung von 398 Millionen Euro auf 704 Millionen Euro.</p>
<p>Die Slowakei wird als letztes Land am 11. Oktober abstimmen. Das <a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/6091870/minuta-po-minute-pada-vlada-sulik-nechce-ustupit.html">Ergebnis</a> gilt als alles andere als sicher. Die slowakische Ministerpr&auml;sidentin hat sogar &ldquo;mit seinem R&uuml;cktritt gedroht&rdquo;, sollte das Parlament einer Erweiterung des Euro-Rettungsschirms nicht zustimmen. Die Parteien der Regierungskoalition von Ministerpr&auml;sidentin Iveta Radičov&aacute; haben sich immer noch nicht einigen k&ouml;nnen, so dass sie ihr politisches Schicksal an diese Entscheidung kn&uuml;pfe, notiert <em>SME</em>, Tageszeitung aus Bratislava. Der slowakische Beitrag steigt von 4,4 auf 7,7 Milliarden Euro.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:50:00 +0100</pubDate><guid>1044291</guid></item>
<item><title>Slowakei | Einigung über den Rettungsfonds in Bratislava</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1004791-einigung-ueber-den-rettungsfonds-bratislava</link><description><![CDATA[<p>Nachdem die Slowakei lange als Wackelkandidat bei der Entscheidung &uuml;ber die Erweiterung des EU-Stabilit&auml;tsfonds (EFSF) galt, scheint in Bratislava nun eine Zustimmung m&ouml;glich. Die Regierungspartei Freiheit und Solidarit&auml;t (SAS), die sich lange <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/922971-slowakei-soll-rettungsplan-verabschieden"><em>gegen den Rettungsschirm f&uuml;r Griechenland </em></a>aussprach und sogar mit einem Bruch der von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/223851-iveta-radicova-der-phoenix-aus-bratislava"><em>Iveta Radičov&aacute;</em></a> gef&uuml;hrten Mitte-Rechts-Koalition drohte, hat nun endlich &quot;den Schutzwall f&uuml;r den Euro akzeptiert&quot;, titelt <a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/6075513/sas-pripustila-ze-nezablokuje-euroval.html"><em>SME</em></a>. Dem mit Frau Radičov&aacute; geschlossenen Abkommen zufolge stimmt die Slowakei der Aufstockung des EFSF zu, allerdings ohne sich finanziell daran zu beteiligen: ein von SME als &quot;naiv und egoistisch&quot; bezeichneter Kompromiss. Der Erweiterung des EFSF m&uuml;ssen alle L&auml;nder der Euro-Zone zustimmen. Bisher haben das 10 L&auml;nder getan. Die Slowakei wird voraussichtlich am 17. Oktober, zum Ende der von der EU und der Europ&auml;ischen Zentralbank festgelegten Frist, abstimmen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:20:29 +0100</pubDate><guid>1004791</guid></item>
<item><title>Jugendliche | Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/947151-hier-sind-europas-vollzeit-prekaere</link><description><![CDATA[Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen &quot;Prekariat&quot; genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 16:40:35 +0100</pubDate><guid>947151</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Slowakei soll Rettungsplan verabschieden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/922971-slowakei-soll-rettungsplan-verabschieden</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Br&uuml;ssel &uuml;bt Druck auf die Slowakei aus: Entscheidet euch f&uuml;r den Euro-Schutzwall&ldquo;, <a target="_self" href="http://spravy.pravda.sk/rozhodnite-sa-o-eurovale-brusel-uz-tlaci-na-slovensko-pfo-/sk_domace.asp?c=A110907_090033_sk_domace_p09">titelt die Pravda</a> und erinnert daran, dass die Slowakei die Abstimmung ihres Parlaments &uuml;ber die Rettung Griechenlands auf Dezember verschoben hat. Ein Entschluss, der die europ&auml;ische Reaktion auf die Griechenlandkrise schw&auml;chen k&ouml;nnte. F&uuml;r die EU-Kommission liegt &bdquo;die schnelle Verabschiedung der w&auml;hrend des Eurozonengipfels vom 21. Juli getroffenen Abkommen &uuml;ber die Erweiterung der Kompetenzen der Europ&auml;ischen Finanzstabilisierungsfazilit&auml;t (EFSF)&ldquo; auch im Interesse der Slowakei, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Doch Ministerpr&auml;sidentin Iveta Radičov&aacute; fehlt es diesbez&uuml;glich an R&uuml;ckhalt innerhalb ihrer Koalitionsregierung. Der Parlamentsvorsitzende Richard Sulik hingegen bezeichnete die EFSF als &bdquo;Instrument zum Erzeugen zus&auml;tzlicher Schulden&ldquo; und erkl&auml;rte, die EU w&uuml;rde durch die Errichtung eines &bdquo;Euro-Schutzwalls&ldquo; wie die Sowjetunion werden. &bdquo;Wenn Br&uuml;ssel Druck macht, dann nur weil alle [Staats- und Regierungschefs der Eurozone] sich vorher [auf den Rettungsplan] geeinigt haben&ldquo;, <a target="_self" href="http://nazory.pravda.sk/dva-poznatky-o-nas-03u-/sk-nkom.asp?c=A110906_183929_sk-nkom_p23">kommentiert die Tageszeitung aus Bratislava</a> und erkl&auml;rt abschlie&szlig;end, dass &bdquo;das Z&ouml;gern die Rechnung letztendlich nur noch erh&ouml;ht&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 15:39:17 +0100</pubDate><guid>922971</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik, Slowakei | Die Invasion von 1968 aus sowjetischer Sicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/875561-die-invasion-von-1968-aus-sowjetischer-sicht</link><description><![CDATA[<p>Am 21. August j&auml;hrte sich die Invasion in der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer Pakts unter Moskauer Oberbefehl zum 43. Mal. F&uuml;r die tschechische Presse steht diese Intervention nicht nur f&uuml;r &bdquo;die gescheiterte Politik der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und ihrem Wunsch, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Euroskop und nennt es ein &bdquo;<a target="_self" href="http://www.euroskop.cz/46/19456/clanek/komunisticke-waterloo/">Waterloo der kommunistischen Ideologie</a>&ldquo; der Sowjetunion. Au&szlig;erdem wurde damals auch &bdquo;jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Kommunismus&ldquo; zerst&ouml;rt, &bdquo;wie ihn die ost- und westeurop&auml;ischen Intellektuellen ertr&auml;umt hatten. Zudem erfuhr die &Ouml;ffentlichkeit von der wirtschaftlichen und milit&auml;rischen R&uuml;ckst&auml;ndigkeit des sowjetischen Imperiums.&ldquo; </p>
<p>Das j&uuml;ngst erschienene Buch <a target="_self" href="http://www.torst.cz/czech/detail.php?pk=595">1968. Russische Sichtweisen</a> des tschechischen Historikers Josef Pazderka vermittelt den Tschechen erstmals die sowjetische Sichtweise auf die Ereignisse des Prager Fr&uuml;hlings und sein pl&ouml;tzliches Ende. &bdquo;Auch wenn wir Russland heutzutage nicht mehr verteufeln m&uuml;ssen, sollte man sich vor diesem Land dennoch in Acht nehmen. Schlie&szlig;lich war das Land nicht immer f&auml;hig, die 1968er Besetzung zu hinterfragen. Und einige russische Intellektuelle n&auml;hren noch immer die Vorstellung, dass die Tschechoslowakei so vor einem zweiten deutschen &Uuml;berfall gerettet wurde&ldquo;, schreibt Euroskop.</p>
<p>Dagegen enth&uuml;llt die <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/kavarna.aspx">Tageszeitung Mlad&aacute; fronta DNES</a>, dass ein Teil der russischen Gesellschaft (insbesondere Intellektuelle und Dissidenten)&nbsp; die tschechoslowakischen Ereignisse von 1968 mit besonderem Interesse verfolgten und hofften, dass sich der Prager Fr&uuml;hling auf die UdSSR ausweiten w&uuml;rde. &bdquo;F&uuml;r sie kam die milit&auml;rische Intervention einem ideologischen Bruch mit dem kommunistischem System gleich.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:11:24 +0100</pubDate><guid>875561</guid></item>
<item><title>Krise der Eurozone | Finnland durchkreuzt Rettungspaket</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/870781-finnland-durchkreuzt-rettungspaket</link><description><![CDATA[<p>&sbquo;Finnland unterminiert das EU-Rettungspaket&rsquo;, <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/7264/Schuldencrisis/article/detail/2853680/2011/08/18/Finland-krijgt-geld-voor-Griekse-lening-Nederland-wil-dat-ook.dhtml">titelt De Volkskrant</a> in seinem Bericht &uuml;ber Finnlands Forderung, dass Griechenland f&uuml;r Helsinkis Beteiligung am Rettungspaket Sicherheiten hinterlassen m&uuml;sse. Der holl&auml;ndischen Tageszeitung zufolge sind die beiden L&auml;nder nun zu einer Vereinbarung gekommen, woraufhin vier weitere L&auml;nder (&Ouml;sterreich, die Niederlande, die Slowakei und Slowenien) jetzt &auml;hnliche Sicherheiten einfordern. Daraufhin werden Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber die Stabilit&auml;t des Abkommens vom 21. Juli zur Rettung Griechenlands laut.</p>
<p>In den Niederlanden forderten schon mehrere Parlamentsmitglieder den Finanzminister zum Handeln auf. De Volkskrant schreibt, dass es unklar sei, was Griechenland Finnland als Pfand anbieten k&ouml;nne. Wahrscheinlich weder Inseln noch Eisenbahnnetze, sondern eher Barzahlungen von einer halben bis einer Milliarde. Da Griechenland kein eigenes Geld hat, bef&uuml;rchtet die Zeitung, dass das Depot aus der europ&auml;ischen Kasse kommen m&uuml;sse.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:54:56 +0100</pubDate><guid>870781</guid></item>
<item><title>Polen | Abtreibungsdebatte flammt wieder auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/764371-abtreibungsdebatte-flammt-wieder-auf</link><description><![CDATA[<p>&quot;Auf Anruf Abtreibung&ldquo; titelt <a target="_self" href="http://www.newsweek.pl/artykuly/sekcje/spoleczenstwo/aborcje-zamow-przez-telefon,78994,1"><em>Newsweek Polska</em></a> und notiert, dass Polen zwar eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa besitzt (nur Malta und Irland haben in dieser Hinsicht eine strengere Gesetzgebung, &quot;abzutreiben aber leichter ist, als eine Pizza zu bestellen.&ldquo; Es gebe zwei M&ouml;glichkeiten: Privatkliniken, beispielsweise in der Slowakei, oder private Dienstleister, die mit besch&ouml;nigenden Umschreibungen in den Zeitungen inserieren. In beiden F&auml;llen belaufen sich die Kosten auf mindestens 500 Euro. Letzte Woche wurde dem Parlament von einer B&uuml;rgerinitiative ein Gesetzesvorschlag f&uuml;r ein totales Abtreibungsverbot vorgelegt. </p>
<p>Die Abtreibungsgegner argumentieren, dass mit einer restriktiveren Gesetzgebung &quot;Untergrund-Abtreibungen&ldquo; florieren w&uuml;rden. Offiziell seien im 38-Millionen-Land vergangenes Jahr nur 538 legale Abtreibungen durchgef&uuml;hrt worden, doch der Verband f&uuml;r Frauen und Familienplanung sch&auml;tzt ihre Anzahl auf 100.000 j&auml;hrlich. Dies bedeute, schreibt <em>Newsweek</em>, dass die seit 1993 existierende Gesetzgebung, die Abtreibungen nur im Fall von Vergewaltigung, Inzest oder Gefahren f&uuml;r das leibliche Wohl der Mutter zul&auml;sst, &quot;faktisch nicht funktioniert.&ldquo; Eine <a target="_self" href="http://www.cbos.pl/SPISKOM.POL/2010/K_100_10.PDF">aktuelle Umfrage</a> zeige, dass die Polen in dieser Frage sehr gespalten sind. 45 Prozent bef&uuml;rworten legale Abtreibung, w&auml;hrend sich 50 Prozent f&uuml;r ein komplettes Verbot aussprechen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:00:23 +0100</pubDate><guid>764371</guid></item>
<item><title>Beschäftigung | Jung, Europäer, arbeitslos</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/742881-jung-europaeer-arbeitslos</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Keine Arbeit f&uuml;r europ&auml;ische Jugend&ldquo;, titelt <em>Politiken</em> nach Ver&ouml;ffentlichung der neuesten <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Unemployment_statistics" target="_self">Eurostat-Zahlen</a>: In Europa sind 20 Prozent der Jugendlichen unter 25 arbeitslos, d. h. 5 Prozent mehr als vor drei Jahren. Dem (mit mehr als 45 Prozent Jugendarbeitslosigkeit) an der Spitze liegenden Spanien folgen die Slowakei, Litauen und Griechenland. Doch trifft das Ph&auml;nomen auch L&auml;nder wie Schweden, welche die Krise eigentlich verschont hat. Wie <a href="http://politiken.dk/erhverv/ECE1318166/der-er-ingen-job-til-europas-unge/" target="_self"><em>Politiken</em> berichtet</a>, liegt die Jugendarbeitslosigkeit hier bei mehr als 20 Prozent, w&auml;hrend D&auml;nemark mit &bdquo;nur&ldquo; 12 Prozent momentan noch vergleichsweise gut dahsteht. </p>
<p>Jedoch wird diese Situation wohl nicht allzu lange anhalten: Mit den Langzeitauswirkungen wird sich die Lage in Europa verschlechtern, meint der an der Kopenhagener Business School lehrende Jesper Rangvid. &bdquo;Wenn der Gro&szlig;teil einer Generation keinen Zugang zum Arbeitsmarkt hat, b&uuml;&szlig;en die L&auml;nder nicht nur wichtiges Fachwissen, sondern auch fundamentale Erfahrungen ein&ldquo;, erkl&auml;rt er der d&auml;nischen Tageszeitung. Griechenland ist gezwungen, ein drastisches Sparpaket umzusetzen, um die Hilfe der anderen EU-Mitglieder und des IWF weiter in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen. So wird das Land mittelfristig vermutlich mit einer massiven Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskr&auml;fte und junger Akademiker fertig werden m&uuml;ssen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 12:18:53 +0100</pubDate><guid>742881</guid></item>
<item><title>Belgien | Warum nicht auf die samtene Tour? (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/728461-warum-nicht-auf-die-samtene-tour</link><description><![CDATA[1992 hat sich die Tschechoslowakei friedlich geteilt und bis heute bereuen die Tschechen und Slowaken diese Entscheidung nicht. Warum also nicht genauso in Belgien verfahren, schlägt der Korrespondent für Zentral- und Osteuropa der Volkskrant vor. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:48:56 +0100</pubDate><guid>728461</guid></item>
<item><title>Slowakei - Tschechische Republik | Erst Russen, dann Umweltkatastrophe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/724001-erst-russen-dann-umweltkatastrophe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zwanzig Jahre ohne Russen.&ldquo; Am 21. Juni 1991 verlie&szlig;en die sowjetischen Truppen die Tschechoslowakei. Mitsamt der milit&auml;rischen Ausr&uuml;stung r&auml;umten 100.000 sowjetische Soldaten und ihre Familien mehr als 70 St&uuml;tzpunkte. Eine von Karel Cudl&iacute;n in Bildern verewigte gigantische logistische Operation, <a href="http://respekt.ihned.cz/fotogalerie/c1-52065470-sovetsky-odchod-20-let-pote" target="_self">der die Wochenzeitung <em>Respekt</em> eine Foto-Reportage widmet</a>.</p>
<p>In Bratislava <a href="http://www.sme.sk/c/5944038/sovieti-po-sebe-zanechali-spust.html" target="_self">zieht die slowakische Tageszeitung <em>SME</em> dagegen eine Umweltbilanz</a>: &bdquo;Die Russen haben Verw&uuml;stungen hinter sich gelassen. [...] Nach den menschlichen Verlusten zu Beginn der Besetzung 1968, verw&uuml;steten die Sowjets die Landschaft dreiundzwanzig Jahre lang&ldquo;, erinnert die Zeitung. F&uuml;r den Kampf gegen die &ndash; ganz besonders durch Treibstoffe ausgel&ouml;ste &ndash; &bdquo;Umweltkatastrophe&ldquo; musste die Slowakei bereits 40 Millionen Euro investieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:49:11 +0100</pubDate><guid>724001</guid></item>
<item><title>Slowakei | Lohnt sich der Euro noch? (Týždeň, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/657011-lohnt-sich-der-euro-noch</link><description><![CDATA[Kurz vor Ausbruch der Finanzkrise ist die Gemeinschaftswährung in der Slowakei eingeführt worden. Während die Bürger ihn begeistert angenommen haben, fragen sich heute zahlreiche Ökonomen, ob Bratislavas Wahl die richtige war. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 May 2011 18:06:26 +0100</pubDate><guid>657011</guid></item>
<item><title>Polen | Die verlorene Generation will weg (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626781-die-verlorene-generation-will-weg</link><description><![CDATA[Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen

Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die

polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:51:47 +0100</pubDate><guid>626781</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Wer spricht hier von Invasion? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626701-wer-spricht-hier-von-invasion</link><description><![CDATA[Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:38:44 +0100</pubDate><guid>626701</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eishockey taut den Weg nach Moskau auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/622411-eishockey-taut-den-weg-nach-moskau-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nur mehr ein Tag ohne Eishockey&ldquo;,&nbsp;<a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/5868724/politikom-nukali-listky-na-hokej-zdarma.html">freut sich <em>SME</em></a> in Bratislava. Am 29. April beginnt die <a target="_self" href="http://www.iihf.com/channels-11/iihf-world-championship-wc11/home.html">Eishockey-Weltmeisterschaft</a> in der slowakischen Hauptstadt. Der Tageszeitung zufolge soll die WM auch diplomatisches Eis brechen. Seit sechs Monaten hofft das Ausw&auml;rtige Amt, mit dieser in Russland &uuml;beraus beliebten Sportart die st&uuml;rmischen Beziehungen zu Moskau zu gl&auml;tten. Infolge der WM wird auch die Fluglinie zwischen der Slowakei und Russland bis Ende Juni wieder eingerichtet. Gleichzeitig wird ein 70-prozentiger Anstieg der Visumantr&auml;ge russischer Touristen erwartet. &bdquo;Die WM spricht in erster Linie den Durchschnittsb&uuml;rger an, dient aber auch bei offiziellen Anl&auml;ssen als Kommunikationstr&auml;ger und ist selbstverst&auml;ndlich ein ausgezeichnetes Marketinginstrument f&uuml;r das Land. Wir wissen, wie wir es wirksam einsetzen&ldquo;, vertraute Radom&iacute;r Boh&aacute;čder, slowakischer Botschafter in D&auml;nemark, dem Journalisten an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:17:24 +0100</pubDate><guid>622411</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wir retten uns zu Tode (Týždeň, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/599821-wir-retten-uns-zu-tode</link><description><![CDATA[Nach Griechenland und Irland ist jetzt Portugal dran. Aber läuft die Rettung verschuldeter Staaten mit dem Geld anderer verschuldeter Staaten nicht auf das Ende des Euro hinaus? Ein slowakischer Kolumnist versteht nicht mehr, welches Spiel die EU spielt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:19:50 +0100</pubDate><guid>599821</guid></item>
<item><title>Ungarn | Viktor Orbán: groß, größer, Ungarn (Týždeň, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/580581-viktor-orban-gross-groesser-ungarn</link><description><![CDATA[Am 15. März gedachten die Ungarn der Revolution von 1848. Doch in diesem Jahr verschwand das Bild des historischen Freiheitskämpfers Kossuth hinter dem amtierenden Regierungschef Viktor Orbán. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 17:06:19 +0100</pubDate><guid>580581</guid></item>
<item><title>Bildung | Slowakei, Land der Doktoranden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/570281-slowakei-land-der-doktoranden</link><description><![CDATA[<p>Immer mehr ausl&auml;ndische Studenten &bdquo;zieht es in die Slowakei, um einen Doktortitel zu erlangen&ldquo;, <a href="http://www.sme.sk/c/5822383/za-titulmi-idu-na-slovensko.html" target="_blank">berichtet die <em>SME</em></a>. Die Tageszeitung aus Bratislava erkl&auml;rt, dass ungef&auml;hr zehn Prozent der dortigen Doktoranden ausl&auml;ndisch seien. Dabei sind die Spezialisierungen je nach Nationalit&auml;t unterschiedlich: Die Deutschen studieren Management, die Tschechen Jura, die &Ouml;sterreicher VWL und die Polen Theologie. Die Deutschen sind am st&auml;rksten vertreten. Die Meisten machen ihre Doktorarbeit im Fernstudium und zahlen 3000 bis 5000 Euro f&uuml;r einen einj&auml;hrigen Studiengang, was eine gute Geldquelle f&uuml;r die slowakischen Universit&auml;ten darstellt. So wird das Land zu einem Ort des &bdquo;Tourismus akademischer Titel&ldquo;, <a href="http://komentare.sme.sk/c/5822073/akademicka-prostitucia.html" target="_blank">kommentiert die <em>SME</em></a>: &bdquo;Manche L&auml;nder sind auf Sextourismus ausgerichtet; die Slowakei verkommt zu einem beliebten Zwischenstopp f&uuml;r diejenigen, denen ein weiterer Titel Genugtuung bringt.&ldquo; Die Zeitung kritisiert die M&uuml;helosigkeit, mit der man in der Slowakei eine Promotion erlangen kann. Dort kann man seine Examena kaufen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:32:18 +0100</pubDate><guid>570281</guid></item>
<item><title>Slowakei-Ungarn | Ein Schritt zur doppelten Staatsbürgerschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/508451-ein-schritt-zur-doppelten-staatsbuergerschaft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft, ja, aber nur, wenn man &uuml;ber ein Jahr lang im anderen Land gewohnt hat, bei einer Mischehe oder nach 5 Jahren Studium&ldquo;. So sehen der <a target="_blank" href="http://www.sme.sk/c/5771751/za-madarmi-sli-bez-mosta.html"><em>SME</em> zufolge</a> die Kompromiss-Vorschl&auml;ge der slowakischen Regierung f&uuml;r ein Abkommen mit Ungarn aus. Bratislava versucht so die Spannungen zu schlichten, die durch das ungarische Gesetz aufgekommen sind, das allen im Ausland lebenden <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/17421-slowakei-ungarn-extreme-spannungen">magyarischen Minderheiten</a> die ungarische Staatsb&uuml;rgerschaft zuspricht. Die Slowakei hatte damals ihrerseits ein Gesetz verabschiedet, welches Besitzern eines ungarischen Passes die slowakische Staatsangeh&ouml;rigkeit absprach. <em>SME</em> titelt: &bdquo;Sie sind ohne Most zu den Ungarn gegangen&quot; und macht somit deutlich, dass die Beratungen ohne die Minister der ungarischen Minderheitenpartei in der Slowakei (Most-H&iacute;d) abgelaufen sind. &bdquo;Es besteht kein internationaler Vertrag, der explizit den Erwerb einer Staatsangeh&ouml;rigkeit verbietet, wenn man im besagten Land nicht wohnhaft ist. Der slowakische Vorschlag in Form einer Genehmigung der Staatsb&uuml;rgerschaft basiert auf schon bestehenden Vertr&auml;gen und &sbquo;politischer H&ouml;flichkeit&ldquo;, <a target="_blank" href="http://komentare.sme.sk/c/5771537/rovnake-obcianstva.html">so die Tageszeitung</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 Feb 2011 12:28:17 +0100</pubDate><guid>508451</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Visegrád-Gruppe feiert 20. Geburstag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/504561-visegrad-gruppe-feiert-20-geburstag</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sie erinnern uns an die Freiheit.&ldquo; <em>SME</em> zitiert Angela Merkels W&uuml;rdigung der Slowakei, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik. Als Ehrengast des in Bratislava organisierten Gipfels zum 20. Geburtstag der Visegr&aacute;d-Gruppe hob die deutsche Kanzlerin hervor, dass die L&auml;nder des &bdquo;V4&ldquo; den Sieg &uuml;ber die Diktatur erlangt und Demokratien gegr&uuml;ndet haben. Daran k&ouml;nnten sich andere L&auml;nder heutzutage inspirieren. Obwohl die slowakische Regierungschefin Iveta Radičov&aacute; Gespr&auml;che rund um die Wirtschaftskrise angek&uuml;ndigt hatte, gibt es f<a href="http://www.sme.sk/c/5767716/summit-v4-si-vsimal-ceny-potravin.html" target="_blank">&uuml;r die slowakische Tageszeitung</a> nur zwei konkrete Ergebnisse des Treffens: Einerseits rief man das wei&szlig;russische Regime Alexander Lukaschenkos dazu auf, alle politischen Gefangenen zu befreien. Andererseits &bdquo;wurden alle Anwesenden zur Eishockey-Weltmeisterschaft eingeladen&ldquo;, die im April im Land stattfindet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 11:53:30 +0100</pubDate><guid>504561</guid></item>
<item><title>Stephff | Es wird heiß | Cartoon (The Nation, Bangkok)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/488531-es-wird-heiss</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 13:21:04 +0100</pubDate><guid>488531</guid></item>
<item><title>Immigration | Wir sind bei uns willkommen (Dziennik Gazeta Prawna, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/468681-wir-sind-bei-uns-willkommen</link><description><![CDATA[Wie kann man den Bedarf an Arbeitskräften, Rache an der Geschichte und ethnischen Nationalismus zusammenbringen? In unterschiedlichen Kontexten kamen Ungarn, Rumänien und Spanien zur selben Lösung: Pässe für „Landsleute“, die in anderen Ländern leben. Der Chefredakteur von Dziennik sieht hier eine Abhilfe für die massive Einwanderung, die Europa droht... (Article)]]></description><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 15:49:45 +0100</pubDate><guid>468681</guid></item>
<item><title>Slowakei | Alle Nachrichten für den Preis von zwei Bier</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/467701-alle-nachrichten-fuer-den-preis-von-zwei-bier</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Drei Euro bitte!&ldquo; <a target="_blank" href="http://respekt.ihned.cz/c1-49476970-tri-eura-prosim">titelt <em>Respekt</em></a>. Diesen bescheidenen Monatsbeitrag werden die Slowaken bald f&uuml;r den Zugang zu vollst&auml;ndigen Zeitungsartikeln im Internet zahlen. Es ist nicht neu, eher ziemlich verbreitet, dass Online-Inhalte kostenpflichtig sind. Mit dem Konzept namens Piano soll allerdings ein einheitliches Zahlsystem f&uuml;r alle bedeutenden Mediengruppen des Landes geschaffen werden. &bdquo;Seine Billigkeit macht es einzigartig. F&uuml;r den Preis von zwei Glas Bier in Bratislava bekommt der Leser Zugriff auf einen &sbquo;Geschenkkorb&lsquo; mit einer Auswahl verschiedener Inhalte aus jedem Verlag&ldquo;, erkl&auml;rt Tom&aacute;&scaron; Bella, der ehemalige Herausgeber der Tageszeitung <em>SME</em> und Leiter des Projektes, das wichtige slowakische Medienvertreter gemeinsam entwickelt haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:07:15 +0100</pubDate><guid>467701</guid></item>
<item><title>Slowakei | Transparenz gegen Korruption (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/450431-transparenz-gegen-korruption</link><description><![CDATA[Ebenso wie in anderen mitteleuropäischen Ländern, treibt die Korruption auch in der Slowakei ihr Unwesen. Ihre Regierung hat dieser Plage nun den Kampf angesagt, indem sie alle Ausschreibungen für öffentliche Aufträge veröffentlicht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 05 Jan 2011 17:20:00 +0100</pubDate><guid>450431</guid></item>
<item><title>Pharmaindustrie | Europäer als Versuchskaninchen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/441961-europaeer-als-versuchskaninchen</link><description><![CDATA[<p>Das ist &bdquo;die n&auml;chste Etappe der Globalisierung, und es gibt gute Gr&uuml;nde, dies abzulehnen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2011/01/deadly-medicine-201101"><em>stellt Vanity Fair fest</em></a>. Zunehmend testen amerikanische Pharmakonzerne neue Medikamente an Menschen im Ausland, ohne die notwendigen Sicherheitsgarantien. Dieser Trend betrifft L&auml;nder der Dritten Welt, aber auch Europas, pr&auml;zisiert die Monatszeitschrift aus New York. Im Zeitraum von 2004 und 2007 sank der Anteil der in den USA durchgef&uuml;hrten klinischen Studien um 5,2 Prozent, w&auml;hrend der Anteil der Studien in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern um 16, in Asien um 12 und in Lateinamerika um 10 Prozent gestiegen sei.</p>
<p>Der Vorteil f&uuml;r die Laboratorien l&auml;ge darin, so Vanity Fair, dass die Tests unter weniger strengen Auflagen kosteng&uuml;nstiger durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden, um schnell positive Testergebnisse zu bekommen, welche &bdquo;die amerikanische Food and Drug Administration glauben machen, dass die Medikamente wirksam und sicher f&uuml;r den amerikanischen Verbraucher sind&ldquo;. 2008 wurden 80 Prozent der neuen Molek&uuml;le, die der FDA zur Zulassung unterbreitet wurden, im Ausland getestet. Von den 58.788 Studien wurden 876 in Rum&auml;nien, 589 in der Ukraine, und 716 in der T&uuml;rkei durchgef&uuml;hrt. Estland, Polen, Russland, Litauen, die Slowakei und Kroatien sind ebenfalls bei den Konzernen beliebt. </p>
<p>Manchmal gehen diese Tests ohne strenge Kontrollen t&ouml;dlich aus. Das Magazin berichtet von einem Fall aus dem polnischen Grudziaz (dt.: Graudenz). Dort wurde ein Grippeimpfstoff in einem Obdachlosenasyl getestet. Die Testpersonen erhielten zwei Dollar und &bdquo;glaubten eine ganz normale Grippeimpfung zu bekommen, was nicht stimmte. Mindestens zwanzig Menschen sind gestorben.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:26:10 +0100</pubDate><guid>441961</guid></item>
<item><title>Ungarn-Slowakei | Verfeindete Nachbarn sprechen wieder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/430041-verfeindete-nachbarn-sprechen-wieder</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Viktor Orb&aacute;n und Iveta Radičov&aacute; haben sich zumindest getroffen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.sme.sk/c/5683656/orban-a-radicova-sa-aspon-stretli.html">hei&szlig;t es in der <em>SME</em></a>. Am 14. Dezember hatten der ungarische Ministerpr&auml;sident und seine slowakische Amtskollegin eine Besprechung in Bratislava &ndash; eine Premiere angesichts der gespannten Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern seit 2001. W&auml;hrend des kurzen Besuchs von Viktor Orb&aacute;n, der den ungarischen EU-Vorsitz f&uuml;r das erste Halbjahr 2011 vorbereitet, wurden die beiden Nachbarn in zwei Dingen einig. Einerseits die Notwendigkeit, schnell eine Gasleitung zu bauen, die an das Netz von der Adria zur Ostsee angeschlossen w&uuml;rde, um die Abh&auml;ngigkeit Mitteleuropas von Russland zu vermindern, und andererseits &bdquo;die Erfordernis, neue grenz&uuml;bergreifende Kooperationsprojekte zu starten&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Dec 2010 13:01:10 +0100</pubDate><guid>430041</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Mitteleuropa braucht Freunde (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/421741-mitteleuropa-braucht-freunde</link><description><![CDATA[Auch wenn die EU eine noch nie dagewesene Krise durchmacht, so hat sie Mitteleuropa doch friedliche Jahre ermöglicht. Um die Kriegsverletzungen des 20. Jahrhunderts endgültig zu überwinden, ist es an der Zeit, sich mit den sperrigen deutschen und russischen Nachbarn zu versöhnen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Dec 2010 16:33:27 +0100</pubDate><guid>421741</guid></item>
<item><title>Portugal | Eine halbe Million armer Arbeiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/414001-eine-halbe-million-armer-arbeiter</link><description><![CDATA[<p>In Portugal &bdquo;trifft die Armut bereits 500.000 Arbeiter&ldquo;, <a href="http://jn.sapo.pt/PaginaInicial/Sociedade/Interior.aspx?content_id=1724912" target="_blank">berichtet das <em>Jornal de Not&iacute;cias</em></a> und weist darauf hin, dass die 20 Prozent der Reichsten 6,1 Mal mehr verdienen als die 20 Prozent der &Auml;rmsten. Diese Zahlen ver&ouml;ffentlichte die Beobachtungsstelle f&uuml;r soziale Ungleichheiten am 2. Dezember. Die <a href="http://observatorio-das-desigualdades.cies.iscte.pt/index.jsp?page=projects&amp;id=106" target="_blank">Studie</a> zur sozialen Ungleichheit zeigt ebenfalls, dass 12 Prozent der erwerbst&auml;tigen Bev&ouml;lkerung nicht genug verdienen, um ihren Familien akzeptable Lebensbedingungen zu garantieren. Zudem leben 23 Prozent der Minderj&auml;hrigen in Armut. Das sind 5 Prozent mehr als die durchschnittliche Bev&ouml;lkerung. Von den 27 EU-L&auml;ndern verzeichnete 2007 allein Lettland noch schlechtere Zahlen. Damals befanden sich Rum&auml;nien und Bulgarien auf dem gleichen Niveau wie Portugal. Im Gegensatz dazu waren Slowenien und die Slowakei die L&auml;nder mit der geringsten Ungleichheit. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:00:47 +0100</pubDate><guid>414001</guid></item>
</channel></rss>
