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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Russland]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Die Gründe eines Boykotts | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1969131-die-gruende-eines-boykotts</link><description><![CDATA[<p>Sollen die in der Ukraine stattfindenden Spiele der <a target="_self" href="http://www.uefa.com/uefaeuro/index.html">Fu&szlig;ball-EM</a> 2012 <a href="/de/content/article/456-article-1-de">boykottiert werden</a>, solange das Regime die Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko gefangen h&auml;lt? Zehn <a href="/de/content/cartoon/1912521-stop-da">f&uuml;hrende europ&auml;ische Politiker</a>, darunter der deutsche Bundespr&auml;sident Joachim Gauck und Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso, haben bereits entschieden: Sie werden nicht in die Ukraine reisen.</p>
<p>Die ehemalige Galionsfigur der Orangen Revolution von 2004 wurde im Oktober wegen Machtmissbrauchs zu sieben Jahren Haftstrafe verurteilt. Die Verfechter des Boykotts wollen sich allerdings nicht &uuml;ber ihre Schuldhaftigkeit aussprechen, sondern gegen ihre schlechte Behandlung im Gef&auml;ngnis und gegen die Repression der Opposition in der Ukraine protestieren.</p>
<p>Der Fall Julija Timoschenko steht als Symbol f&uuml;r das autorit&auml;re Abdriften des Regimes von Viktor Janukowitsch und auch f&uuml;r den Verfall der Beziehungen zur EU: Seitdem er 2010 gew&auml;hlt wurde, hat der Chef der Partei der Regionen kontinuierlich danach gestrebt, den Einfluss seiner Anh&auml;nger &ndash; der russischsprachigen B&uuml;rger im Osten des Landes &ndash; auf den Staat zu verst&auml;rken und die Opposition zu bremsen. Zu seinen beiden unausweichlichen Nachbarn, Russland und der EU, verhielt er sich &auml;u&szlig;erst widerspr&uuml;chlich.</p>
<p>Russland, dem er in kultureller Hinsicht nahesteht, will die Ukraine in seinem Wirkungskreis halten und eine Art s&uuml;dliches Wei&szlig;russland daraus machen &ndash; zu seinen eigenen Bedingungen. Das Assoziierungsabkommen mit der EU muss noch unterzeichnet werden und ein Abkommen &uuml;ber eine Zollunion &ndash; eine Art &bdquo;EU-Beitritt light&ldquo; &ndash; bahnt sich ebenfalls an. Auch hier geht es darum, dass die Ukraine an ihre historische und kulturelle Umgebung ankn&uuml;pft: Der Westen der Ukraine geh&ouml;rte (mit den heutigen Staatsgebieten von Polen, Litauen und Wei&szlig;russland) vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zu Polen-Litauen. Die Anziehungskraft, welche die Soft Power der EU auf ihr Umfeld aus&uuml;bt, soll dabei behilflich sein.</p>
<p>Die Gegner des Boykotts bef&uuml;rchten, dass man dadurch Kiew in die Arme Moskaus treiben k&ouml;nnte. Gewiss, die Versuchung besteht, doch sie l&auml;ge durchaus nicht im wirtschaftlichem Interesse der Ukraine und w&uuml;rde eine stolz eroberte Unabh&auml;ngigkeit unterminieren. Die meisten Ukrainer sehen ihre Zukunft in der EU, fr&uuml;her oder sp&auml;ter &ndash; und die EU ist es sich schuldig, ihre Erwartungen nicht zu entt&auml;uschen.</p>
<p>Deshalb ist ein Boykott von Seiten der Politiker &ndash; und nicht etwa der Mannschaften &ndash; durchaus angebracht. Noch wirkungsvoller wird er, verbindet man ihn mit wirtschaftlichen Druckmitteln (Einsatz von Anti-Geldw&auml;sche-Ma&szlig;nahmen gegen ukrainisches Kapital innerhalb der EU) oder Zollma&szlig;nahmen (keine Visen f&uuml;r die Spitzenk&ouml;pfe des Regimes, die des Missbrauchs schuldig sind, leichtere Visumserteilung f&uuml;r Studenten, Forscher, Gesch&auml;ftsleute und Touristen). Weiter ist eine p&auml;dagogische T&auml;tigkeit zu empfehlen, um der ukrainischen Bev&ouml;lkerung die Gr&uuml;nde zu erkl&auml;ren. Schlie&szlig;lich d&uuml;rften die EU und die OSZE das Land anl&auml;sslich der Parlamentswahlen im kommenden Oktober mit Beobachtern &uuml;berfluten, um einen m&ouml;glichst einwandfreien Verlauf der Wahlen sicherzustellen.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 18:19:08 +0100</pubDate><guid>1969131</guid></item>
<item><title>Porträt |  John Donovan, Shells Alptraum   (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701271-john-donovan-shells-alptraum</link><description><![CDATA[Der Frührentner aus dem ostenglischen Colchester dokumentiert auf seiner Webseite Missstände bei Shell. Der weltgrößte Ölkonzern hat deshalb vermutlich schon ein paar Milliarden Dollar verloren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:23:17 +0100</pubDate><guid>1701271</guid></item>
<item><title>Moldawien | Moldawien hat endlich einen Präsidenten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1639771-moldawien-hat-endlich-einen-praesidenten</link><description><![CDATA[<p>Nach drei Jahren politischer Krise haben die Moldawier nun endlich ihren Pr&auml;sidenten: Das Parlament hat den Pro-Europ&auml;er Nicolae Timofti an die Staatsspitze gew&auml;hlt, der zuvor Vorsitzender des Obersten Magistratenkonzils war. Seit April 2009 blieb das Amt des Staatoberhauptes unbesetzt, weil die Abgeordneten die erforderliche Mehrheit nicht erreichten, <a target="_self" href="http://www.timpul.md/articol/nicolae-timofti-a-fost-votat-preedinte-al-r--moldova---16-martie-zi-istorica-32311.html ">erkl&auml;rt Timpul</a>. </p>
<p>Das Wahlergebnis kam im richtigen Augenblick, <a target="_self" href="http://www.timpul.md/articol/presedinte-pentru-moscova-sau-pentru-republica-moldova-32227.html">schreibt der Leitartikler</a> der moldawischen Tageszeitung George Damian, denn&hellip;  </p>
<blockquote><p>es ist f&uuml;r niemanden ein Geheimnis, dass Russland ein Regelsystem in Chisinau w&uuml;nscht, das die Anwesenheit russischer Truppen in Transnistrien akzeptiert. [&hellip;] Diese Situation erkl&auml;rt alle Ereignisse, die Moldawien derzeit belasten.&nbsp;</p>
</blockquote>
<p> Doch er sieht als Alternative&nbsp;</p>
<blockquote><p>die Beibehaltung der derzeitigen Koalition [der Allianz zur Europ&auml;ischen Integration AIE] mit einer gleichzeitigen Ausrichtung in Richtung Europ&auml;ische Union [&hellip;], denn Moldawien k&ouml;nnte trotz all seiner Probleme in naher Zukunft in die EU aufgenommen werden. [&hellip;] Die EU ist im Wandel, man diskutiert erneut &uuml;ber Prinzipien, sucht nach L&ouml;sungen, doch sie wird sich nicht aufl&ouml;sen. Moldawien hat das Gl&uuml;ck, sich in diesen Staatenverband eingliedern zu d&uuml;rfen.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:11:41 +0100</pubDate><guid>1639771</guid></item>
<item><title>Debatten | Das Ende der Ideologien (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1632111-das-ende-der-ideologien</link><description><![CDATA[In einer Welt, in der die Krise die Wirtschaftsmodelle und die Geschichte in Frage stellt, kann – so scheint es – keine alternative Utopie entstehen. Aber angesichts des Vertrauensverlustes in die Politik, werden wir weder einen Lenin noch einen Hitler mehr bekommen, allerdings auch keine großen Politiker, wie ein polnischer Kolumnist bemerkt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:03:35 +0100</pubDate><guid>1632111</guid></item>
<item><title>Iran | EU will mit Teheran reden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1589831-eu-will-mit-teheran-reden</link><description><![CDATA[<p>Ein Jahr nach dem Scheitern der letzten Verhandlungsrunde kommt Bewegung in den Atomstreit mit Teheran. &ldquo;EU will mit dem Iran verhandeln&rdquo;, <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13907656/Atomstreit-EU-will-mit-dem-Iran-verhandeln.html" target="_self">titelt die <em>Welt</em></a>. Die Berliner Tageszeitung berichtet, dass die EU-Au&szlig;enbeauftragte Catherine Ashton Teheran das Angebot im Namen der 5+, das hei&szlig;t Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, China, Russland und den USA unterbreitet habe. Die Vereinigten Staaten und Israel sind sich immer noch uneinig, wie weiter im Atomstreit vorgegangen werden soll. W&auml;hrend Barack Obama auf diplomatische Mittel setze, schlie&szlig;e Benjamin Netanjahu eigenm&auml;chtige Angriffe nicht mehr aus, berichtet die <em>Welt</em> und sagt in ihrem <a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13907528/Dank-an-Israel.html" target="_self">Leitartikel</a> prompt &ldquo;Dank an Israel&rdquo;.</p>
<blockquote><p>Machen wir uns nichts vor: Dass Europa nun seine Au&szlig;enbeauftragte, die so wortgewandte wie einflusslose Catherine Ashton, vorschickt, um erneut in Teheran vorstellig zu werden, dass US-Pr&auml;sident Obama seit einigen Monaten h&auml;rtere T&ouml;ne im Umgang mit der iranischen Herausforderung anschl&auml;gt, das liegt einzig und allein an den Muskelspielen der Israelis, die vorgeben, kaum noch geb&auml;ndigt werden zu k&ouml;nnen. [&hellip;] H&auml;tten sie sich so leisetreterisch wie die meisten anderen Staaten verhalten, w&uuml;rde Teheran ohne Probleme bald zur Atommacht aufsteigen. [&hellip;] Im Notfall muss der Westen der iranischen F&uuml;hrung allein die Atomwaffen aus den H&auml;nden schlagen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Mar 2012 13:13:46 +0100</pubDate><guid>1589831</guid></item>
<item><title>Russland | Wahlkommission | Cartoon (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1586821-wahlkommission</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 18:10:16 +0100</pubDate><guid>1586821</guid></item>
<item><title>Russland | "Putin ist nicht mehr allmächtig"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1581981-putin-ist-nicht-mehr-allmaechtig</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Sonntag Nacht ist Wladimir Putin in seine Breschnew-Phase eingetreten&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/mar/04/russian-elections-putin-brezhnev ">schreibt Luke Harding im <em>Guardian</em></a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-05032012-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Er ist nicht mehr nur wiedergewählter Chef, sondern Präsident auf Lebenszeit. Nachdem er mit einem Mandat als Ministerpräsident sorgfältig die Regeln umgangen hat (die russischen Präsidenten können nur zwei aufeinanderfolgende Mandate ausführen), kann Putin nun unbegrenzt weitermachen. Breschnew regierte 18, Stalin 31 Jahre. Wer würde es trotz Revolutionsgerüchten vor den Toren des Kreml mit Wladimir-Leonid aufnehmen? Gegenüber einer möglichen Orangen-Revolution hat Putin zwei Möglichkeiten: Er kann die Demonstranten mit vagen Reformversprechungen besänftigen oder die finsteren Methoden des KGB einsetzen – schwarze Listen der wichtigsten Oppositionellen, permanente Verhaftungen und Anklagen seiner Gegner als Staatsfeinde und von Washington unterstützte Landesverräter. Putin scheint eher zur zweiten, brutaleren Lösung zu neigen. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Und wenn der Mann im Kreml eine Revolution verhindern will, <a target="_self" href="http://www.wz-newsline.de/home/leitartikel/praesident-putin-muss-reformwillen-zeigen-1.925258 ">schreibt die <em>Westdeutsche Zeitung</em></a>, muss er</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Westdeutsche-zeitung-100-lo_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">lernen, Kompromisse zu schließen und die Metamorphose vom autoritären Herrscher zum Pragmatiker zu durchleben. Ex-Präsident Michail Gorbatschow hat Putins Dilemma treffend auf den Punkt gebracht: “Wenn er sich nicht selbst überwindet und die Dinge ändert, wird alles auf den Straßen der Städte enden.” Der internationalen Staatengemeinschaft zumindest dürfte kaum daran gelegen sein, dass auf den Arabischen Frühling ein Russischer Sommer folgt. Gerade Deutschland ist auf das Land als stabilen Rohstoff- und Handelspartner angewiesen. Bislang muss sich hierzulande niemand Sorgen machen um die Erdöl- und Gaslieferungen. Doch wir sollten uns nichts vormachen: Die russische Zarendämmerung hat begonnen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Auch der Philosoph und Ideenhistoriker <a target="_self" href="http://www.wprost.pl/ar/308991/Polska-Rosja-Europa/  ">Marcin Kr&oacute; glaubt in der <em>Wprost</em></a>, dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/wprost-0503-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">... Europa mit seinen mittelmäßigen Politikern – aber auch mit seinen früheren Regierungschefs, die heute wie politische Riesen erscheinen — immer hoffte, dass Stabilität und Frieden in Russland die Oberhand gewinnen. Deshalb ist Putin die perfekte Lösung für Europa, die auf keinerlei Widerstand stößt. Im Grunde würde Europa eine demokratische Entwicklung in Russland bevorzugen. Allerdings müsste dies friedlich, ohne Blutvergießen und negative Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen geschehen. Europa wäre froh, wenn die Machtvergabe in Russland über reale demokratische Kräfte erfolgen würde, rührt aber auch keinen Finger dafür. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Diese Meinung teilt auch der ehemalige Russland-Korrespondent des <em>Corriere della Sera</em> Arrigo Levi. <a target="_self" href="http://www.corriere.it/editoriali/12_marzo_05/levi-cosa-deve-fare-europa-con-mosca_660dfc64-6691-11e1-a7b0-749eb32f5577.shtml  ">Er fragt sich</a>, &ldquo;was Europa mit Russland machen soll&rdquo;. Zwanzig Jahre nach dem Untergang der UDSSR wei&szlig; man immer noch nicht, ob die Russen &ldquo;gelernt haben, mit Freiheit vern&uuml;nftig umzugehen&rdquo;, wie es der letzte sowjetische Pr&auml;sident Michail Gorbatschow ausdr&uuml;ckte.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/corriere-sera-0503-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Hoffnung, dass sich Russland von einem Tag auf den anderen zu einer Vielparteiendemokratie entwickelt, war wohl ein bisschen zu optimistisch […]. Der Reformwunsch, der in der Hauptstadt stark zum Ausdruck kam, wurde vom Rest des riesigen Landes scheinbar nicht geteilt. […] Aber wie die Dinge nun einmal liegen, hat Europa ein Interesse daran, stabile Beziehungen für ein friedliches Miteinander und politische sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit aufrecht zu erhalten, egal unter welchen Bedingungen. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Die Umst&auml;nde, unter denen Putin seine R&uuml;ckkehr in den Kreml durchsetzen musste, [&hellip;] haben bei ihm sicher einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen&rdquo;, schreibt <em>Le Monde</em>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/le-monde-0503-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Selbst in Moskau hatte er keine Mehrheit. Wladimir Putin ist gegen allen Anschein nicht mehr allmächtig. Für diesen Sieg musste er kämpfen wie noch nie. Russland hat sich verändert. Die noch nie dagewesene Protestbewegung in der Hauptstadt und in mehreren großen Städten des Landes, die sich seit den vermutlich gefälschten Parlamentswahlen vom 4. Dezember entwickelte, zeugt von einer neuen Bürgerkategorie, mit der der Kremlchef rechnen muss. Diese neue städtische und informierte Mittelschicht hat sich paradoxerweise unter Putin entwickelt. […] Wenn er […] Russland modernisieren, die Wirtschaft breiter fächern und dem Land auf globaler Ebene einen großen Stellenwert geben will, […] muss er mit der rebellischen Mittelschicht zusammenarbeiten [und] zeigen, dass auch er sich verändern kann, so wie Russland.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 17:10:02 +0100</pubDate><guid>1581981</guid></item>
<item><title>Russland | Putin ist nicht allein | Cartoon (Neue Zürcher Zeitung, Zürich)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1582201-putin-ist-nicht-allein</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 16:56:19 +0100</pubDate><guid>1582201</guid></item>
<item><title>Europa und Putin 2.0 | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1573511-europa-und-putin-20</link><description><![CDATA[<p>Der Kalte Krieg wurde in die Geschichtsb&uuml;cher verbannt, und die vor mittlerweile 21 Jahren aufgel&ouml;ste UdSSR ist nunmehr nur noch Gegenstand interessanter Museumsausstellungen... Die kommunistischen L&auml;nder des Ostblocks haben mit ihrem damaligen Feind nichts mehr zu kriegen, so dass man im Jahre 2012 sagen kann, Russland bedrohe niemanden mehr. Daher neigen einige westeurop&auml;ische L&auml;nder dazu, die Verfolgungsangst der Osteurop&auml;er durch Russland geringsch&auml;tzig als Paranoia abzutun.</p>
<p>Dennoch erkl&auml;rte der Vorsitzende der Europakommission des estnischen Parlaments, Taavi Roivas, k&uuml;rzlich <a target="_self" href="http://www.touteleurope.eu/fr/actions/economie/politique-economique/actualite/actualites-vue-detaillee/afficher/fiche/5752/t/43798/from/2496/breve/la-crise-vue-par-les-etats-du-dernier-elargissement.html?cHash=392467a42a">auf eine Kolloquium</a> vor der russischen Pr&auml;sidentschaftswahl, bei der mit aller Wahrscheinlichkeit Ministerpr&auml;sident <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1242641-unser-nachbar-putin">Wladimir Putin</a> wieder an die Macht kommen wird, dass &bdquo;einer der Hauptgr&uuml;nde, warum die Esten 2011 so beigeistert den Euro angenommen haben, die Tatsache war, dass sie dem russischen Einfluss auf diese Weise ein St&uuml;ckchen mehr entrinnen konnten&quot;.</p>
<p>Ob man will oder nicht, Russland bleibt f&uuml;r Europa ein unumg&auml;nglicher Partner, den man nicht untersch&auml;tzen sollte. Als <a target="_self" href="http://archives-lepost.huffingtonpost.fr/article/2008/02/11/1097174_gazprom-menace-de-reduire-de-25-ses-livraisons-a-kiev.html">haupts&auml;chlicher Gaslieferant der EU</a> wird sein Einfluss nach der Inbetriebnahme der Ferngasleitungen South Stream und <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147791-mit-nord-stream-betritt-gazprom-europa">Nord Stream</a> noch gesteigert werden. Es ist das Herkunftsland mehrerer gro&szlig;er Verm&ouml;gen, die sich ins europ&auml;ische Fu&szlig;ball-, Casino- und Mediengesch&auml;ft eingebracht haben. Au&szlig;erdem ist es einer der Gl&auml;ubiger der EU... Die mutma&szlig;liche R&uuml;ckkehr Putins an die Macht wird dies nur verst&auml;rken.</p>
<p>Wladimir Wladimirovitch Putin h&auml;tte das n&ouml;tige Kleingeld, um einige der Projekte ins Leben zu rufen, die er in den letzten Jahren angek&uuml;ndigt hat. Dazu geh&ouml;ren die Schaffung einer eurasischen Union bis 2015, die Liberalisierung der Visa f&uuml;r seine Mitb&uuml;rger oder die <a target="_self" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/fb3f248e-5bba-11e1-a447-00144feabdc0.html#axzz1ni8NtSWq">Wiederaufr&uuml;stung Russlands</a>... Man muss schon schwer davon ausgehen, dass in den n&auml;chsten Jahren <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1299471-europaeisch-russischer-komoedienstadel">nichts ohne Moskau geschieht</a>. Weder in der EU, noch in seiner unmittelbaren Umgebung. Der Fall von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1517581-niemand-ruehrt-sich-um-assad-zu-stoppen">Syrien</a>, wo ein fester Entschluss der ONU aufs sino-russischen Veto prallte, spricht B&auml;nde.</p>
<p>Die Europ&auml;er eignen sich auch zum Teil die Taktik des Kreml an, zu &bdquo;spalten, um besser zu regieren&ldquo;. Zum Beispiel, wenn sie ihre eigenen Energieinteressen &uuml;ber diejenigen der Gemeinschaft stellen, oder wenn sie v&ouml;llig desorganisiert auf reelle oder vermeintliche Milit&auml;rbedrohungen Moskaus antworten.</p>
<p>&bdquo;Russland ist ein unabdingbarer und organischer Teil Europas und der europ&auml;ischen Kultur. Unsere B&uuml;rger verstehen sich als Europ&auml;er [&hellip;]. Aus diesem Grund schl&auml;gt Russland die Schaffung eines gemeinsamen, humanit&auml;ren Wirtschaftsraumes vom Atlantik bis zum Pazifik vor  &ndash;  einer Gemeinschaft, die Union von Europa hei&szlig;en soll&quot;, hatte Putin Ende Februar in einem Forum verk&uuml;ndet, das <a target="_self" href="http://www.en.rian.ru/analysis/20120227/171547818.html">Ria Novosti auf englisch ver&ouml;ffentlichte</a>. </p>
<p>Angesichts derartiger Pl&auml;ne t&auml;te Europa vielleicht besser daran, das Misstrauen und die Herablassung gegen&uuml;ber Russland abzustellen und es endlich nicht mehr als eine Bedrohung, sondern als einen Partner anzusehen, mit dem man auf Augenh&ouml;he&nbsp; diskutieren kann.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:29:18 +0100</pubDate><guid>1573511</guid></item>
<item><title>Zypern | Man spricht Russisch! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1474261-man-spricht-russisch</link><description><![CDATA[Zehntausende Russen haben sich auf Zypern niedergelassen. Der Trend wirft Fragen über die diplomatischen und finanziellen Beziehungen der zypriotischen Regierung zu Moskau auf. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:43:41 +0100</pubDate><guid>1474261</guid></item>
<item><title>Estland | Diese "Freiheitskämpfer" von der SS</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1383301-diese-freiheitskaempfer-von-der-ss</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Heiligsprechung der SS&rdquo;, <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0039&amp;cHash=f79b42cd6d" target="_self">emp&ouml;rt sich die <em>Tageszeitung</em></a> &uuml;ber einem Foto von Heinrich Himmler, der im Oktober 1943 der estnischen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0092&amp;cHash=3a9234cef2" target="_self">SS-Freiwilligen-Brigade</a> einen Besuch abstattet. Die Berliner Tageszeitung berichtet &uuml;ber ein Gesetz, das der estnische Verteidigungsminister Mart Laar im M&auml;rz durchs Parlament bringen will. Diese w&uuml;rde all diejenigen, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion k&auml;mpften, in den Rang von &ldquo;Freiheitsk&auml;mpfern&rdquo; erheben, SS-Mitglieder eingeschlossen. Das Gesetzvorhaben schlug bereits zweimal fehl: 2006 und 2010. Heute aber &ldquo;scheint eine Mehrheit der Stimmen sicher&rdquo;, schreibt die <em>TAZ</em>. </p>
<p>Russland bezeichnete den Text als &ldquo;blasphemisch&rdquo;, der menschenrechtspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen in Deutschland, Volker Beck, sagte: &ldquo;Wenn das Gesetz wie geplant beschlossen wird, w&uuml;rden die Gr&auml;ueltaten von Hitlers Schergen in der Sowjetunion im Nachhinein gerechtfertigt.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:37:21 +0100</pubDate><guid>1383301</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europäisch-russischer Komödienstadel (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1299471-europaeisch-russischer-komoedienstadel</link><description><![CDATA[In ihren Interessen vereint, aber in den Werten getrennt müssen sich Europa und Russland verstehen, ob sie wollen oder nicht. Brüssel plädiert zum schönen Schein für mehr Demokratie, und Moskau tut so, als höre es zu. Letztes Beispiel: der Gipfel vom 15. Dezember. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:35:44 +0100</pubDate><guid>1299471</guid></item>
<item><title>Russland | Matrjoschka | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1289761-matrjoschka</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 18:03:40 +0100</pubDate><guid>1289761</guid></item>
<item><title>EU/Russland | Kaliningrad bald näher an Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1287801-kaliningrad-bald-naeher-europa</link><description><![CDATA[<p>Die Einwohner Kaliningrads, der russischen Exklave zwischen Polen und Litauen, werden schon bald ohne Visum nach Gdańsk und in andere St&auml;dte auf der polnischen Seite der Grenze reisen k&ouml;nnen.</p>
<p>Andererseits werden auch Polen aus den Provinzen Pommern und Woiwodschaft-Masuren nicht l&auml;nger ein russisches Visum ben&ouml;tigen, um in die Region um Kaliningrad zu kommen und dort vollzutanken, <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,10813431,Kaliningrad_blizej_Europy.html" target="_self">freut sich <em>Gazeta Wyborcza</em></a>. Benzin ist in Russland beispielsweise wesentlich billiger als in Polen.</p>
<p>Das alles ist einem Abkommen &uuml;ber den kleinen Grenzverkehr zu verdanken, das am 14. Dezember von den Au&szlig;enministern Russlands und Polens in Moskau unterzeichnet werden soll.</p>
<p>&ldquo;Die russischen Diplomaten k&ouml;nnen sich &uuml;ber diesen ersten wirklichen Erfolg in den Beziehungen zur EU freuen. Das letzte Abkommen zwischen Russland und der EU liegt Jahre zur&uuml;ck [&hellip;] Der Dialog zwischen uns war bisher eher ein Ritual&rdquo;, &auml;u&szlig;erte sich ein polnischer Diplomat gegen&uuml;ber der Warschauer Tageszeitung.</p>
<p>Der russische Au&szlig;enminister Sergey Lavrov gab in der Zwischenzeit seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Abkommen &ldquo;ein Vorbote f&uuml;r die komplette Abschaffung von Visa zwischen Russland und der EU&rdquo; sein k&ouml;nnte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:39:21 +0100</pubDate><guid>1287801</guid></item>
<item><title>Russland | Vereiste Piste | Cartoon (Kommersant, Moskau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1279191-vereiste-piste</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 17:09:39 +0100</pubDate><guid>1279191</guid></item>
<item><title>Transnistrien | Abgekartete Wahl in Tiraspol (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1267951-abgekartete-wahl-tiraspol</link><description><![CDATA[Die abtrünnige Region der Republik Moldau wählt am 11. Dezember einen neuen Präsidenten. Den Rahmen des Urnengangs bildet ein seltsamer Tauschhandel zwischen dem Beschützer Russland und Deutschland. Es gilt, einen seit 20 Jahren auf Eis liegenden Konflikt zu lösen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:44:57 +0100</pubDate><guid>1267951</guid></item>
<item><title>Unser Nachbar Putin | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1242641-unser-nachbar-putin</link><description><![CDATA[<p>Die Krise der Eurozone dr&auml;ngt das Zeitgeschehen in den anderen L&auml;ndern in den Hintergrund. Doch am 4. Dezember finden in Russland die h&ouml;chst symbolischen Parlamentswahlen statt. &Uuml;ber das Ergebnis besteht kaum Zweifel: Trotz verschiedener Unmutsbezeugungen innerhalb der Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfte die machthabende Partei &ldquo;Einiges Russland&rdquo; weiterhin in der Duma vorherrschend sein &ndash; wenn auch vielleicht zum Preis eines gewissen Drucks auf die W&auml;hler.</p>
<p>Doch mit diesen Wahlen bricht eine neue Phase in der Macht Wladimir Putins an. Nach mehreren Jahren relativer Ungewissheit dar&uuml;ber, ob nun der als Modernisator geltende Dmitri Medwedew oder doch lieber der herrische Putin der Zukunft Russlands die Richtung weisen soll, wird der einstige Pr&auml;sident und heutige Ministerpr&auml;sident h&ouml;chstwahrscheinlich im kommenden M&auml;rz wieder Pr&auml;sident werden. Was nat&uuml;rlich auch Konsequenzen f&uuml;r die EU haben wird.</p>
<p>Indem er Sankt Petersburg gr&uuml;ndete, wollte Peter der Gro&szlig;e Russland mit Europa verankern, denn es war als Stadt weit westlicher als das zaristische Moskau. Drei Jahrhunderte sp&auml;ter scheint der Sankt Petersburger Putin nun die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen zu haben. Am 4. Oktober stellte er sein Projekt einer eurasischen Union vor, das f&uuml;r viele wie der Wunsch klingt, eine Art Sowjetunion zu rekonstruieren. Deren Niedergang vor 20 Jahren bezeichnete er einmal als die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts&rdquo;. Es geht in der Tat darum, die Zollunion zwischen Russland, Wei&szlig;russland und Kasachstan auf andere ehemalige Sowjetrepubliken wie Tadschikistan oder Kirgisistan zu erweitern, eventuell auch auf die Ukraine, falls sich letztere f&uuml;r Moskau statt f&uuml;r die EU entscheiden sollte.</p>
<p>Doch diese eurasische Union hat eine gr&ouml;&szlig;ere Tragweite als simple Nostalgie. Sie verdeutlicht Putins Absicht, Russland als kontinentale Macht einzusetzen. Es st&uuml;nde somit auf halbem Weg zwischen einem Europa, das er nicht mehr als vollwertigen Partner ansieht, und Asien, das ihm Absatzm&auml;rkte f&uuml;r Erdgas und Erd&ouml;l bietet und ihm als Ausgangspunkt f&uuml;r eine alternative globale Diplomatie dienen kann. Aus der Sicht des Kreml haben China, Iran, Indien und Afghanistan heute mehr zu bieten als die 27, die in ihrer Einstellung gegen&uuml;ber Russland seit langem geteilter Meinung sind und durch die aktuelle Krise geschw&auml;cht wurden.</p>
<p>Zudem l&auml;sst Russland seine Westflanke ja nicht g&auml;nzlich im Stich. Es verst&auml;rkt seine Pr&auml;senz in der Ukraine &ndash; einem Land, das Europa gerade vergeblich an seinen Einflussbereich koppeln will. Es h&auml;lt Wei&szlig;russland unter wirtschaftlicher Kontrolle und erlaubt somit das &Uuml;berleben von Alexander Lukaschenkos Diktatorenherrschaft &ndash; ein Fehlschlag f&uuml;r die europ&auml;ischen Werte. Es schickt sich an, in Kaliningrad, seine Enklave zwischen Polen und Litauen, ballistische Raketen zu stationieren. Kurz, Russland kehrt sich Asien zu und bleibt dabei trotzdem ein Problem f&uuml;r Europa.</p>
<p>Doch das muss nicht so sein. Die Europ&auml;er k&ouml;nnen die Russen nicht ewig als Nachbarn behandeln, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Wladimir Putin, der scheinbar wei&szlig;, was er will, ist sicher noch lange an der Macht. Diesen Langzeitvorteil muss die Europ&auml;ische Union dazu nutzen, selbst zu wissen, was sie will. Sie muss eine strenge, doch zugleich offene Politik gegen&uuml;ber Moskau definieren. Andernfalls wird sie noch ein bisschen mehr an den Rand gedr&auml;ngt.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Patricia Lux-Martel</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:43:20 +0100</pubDate><guid>1242641</guid></item>
<item><title>Kosovo | Mitrovicas Serben schauen nach Moskau (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1233721-mitrovicas-serben-schauen-nach-moskau</link><description><![CDATA[Immer mehr Kosovo-Serben beantragen die russische Staatsbürgerschaft. Im Fall, dass Serbien für seinen EU-Beitritt, den Kosovo anerkennt, fürchten sie, der albanischen Mehrheit hilflos ausgeliefert zu sein. Doch auf die “slawische Solidarität”, die sie geltend machen, können sie kaum zählen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:32:04 +0100</pubDate><guid>1233721</guid></item>
<item><title>EFSF | Europas Flop-Fonds (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1146711-europas-flop-fonds</link><description><![CDATA[Der EFSF sollte die Einheitswährung retten. Aber er findet keine Käufer. Investoren verschmähen ein kompliziertes, unsicheres Finanzprodukt, dessen schwache Schlagkraft von der Politik verdunkelt wurde. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:11:49 +0100</pubDate><guid>1146711</guid></item>
<item><title>Erdgas | Mit Nord Stream betritt Gazprom Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147791-mit-nord-stream-betritt-gazprom-europa</link><description><![CDATA[<p>Am 8. November wurde die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/639511-deutsch-russisches-treffen-auf-hoher-see" target="_self">Erdgasleitung Nord Stream</a> zwischen den russischen Erdgasvorkommen und Deutschland in Betrieb genommen. Dies kennzeichne &ldquo;einen neuen Schritt in der Strategie von Gazprom&rdquo;, <a href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2011/11/07/gazprom-s-affirme-en-acteur-global-de-l-energie_1599932_3234.html" target="_self">hei&szlig;t es in <em>Le Monde</em></a>: Das Unternehmen wolle gleichzeitig &ldquo;mit den Europ&auml;ern kooperieren und die eigene Schl&uuml;sselrolle in der Erdgasversorgung des Alten Kontinents verst&auml;rken&rdquo;.</p>
<p>Nord Stream ist das Resultat einer Industriepartnerschaft zwischen dem russischen Gasgiganten und den gro&szlig;en europ&auml;ischen Konzernen (E.ON, BASF, GDF Suez, Gasunie), hat aber auch eine au&szlig;erordentliche politische Tragweite, wie die Tageszeitung betont. Der Verlauf der Pipeline &ldquo;ist an sich schon eine Herausforderung an Polen und die drei baltischen Staaten: Indem sie unter der Ostsee verl&auml;uft, &uuml;bersieht sie bewusst diese vier EU-Mitgliedsstaaten&rdquo;. Gazprom ist auch in das europ&auml;isch-russische Konsortium South Stream eingebunden, das wiederum die Ukraine umgeht. Somit gelingt es Gazprom nicht, &ldquo;sein Image als bewaffneter Arm Russlands loszuwerden&rdquo;, erkl&auml;rt <em>Le Monde</em> weiter.</p>
<p>Dabei, so <a href="http://www.newsweek.pl/" target="_self"><em>Newsweek Polska</em></a>, t&auml;usche sich der russische Ministerpr&auml;sident Wladimir Putin, &ldquo;wenn er denkt, dass er der europ&auml;ischen Politik durch die Erdgasleitung unter der Ostsee etwas vorschreiben kann&rdquo;. Im Gegenteil, der Westen wird &ndash; dank Nord Stream &ndash; mehr Einfluss auf die Politik des Kreml bekommen. Warum? Weil, wie die polnische Wochenzeitschrift erkl&auml;rt, die deutschen und russischen Unternehmen ein und dasselbe Ziel verfolgen: &ldquo;den europ&auml;ischen Gasmarkt beherrschen&rdquo;. Gazproms Absichten seien ambitioniert und weitsichtig: Der franz&ouml;sische und der britische Markt sollen erobert und &uuml;ber South Stream auch &Ouml;sterreich und der Balkan mit Erdgas beliefert werden. Doch dadurch wird Russland immer &ldquo;abh&auml;ngiger von der Zusammenarbeit mit den europ&auml;ischen Unternehmen&rdquo; und wird sich, wenn auch nur widerwillig, den EU-Vorschriften beugen m&uuml;ssen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:54:12 +0100</pubDate><guid>1147791</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Das Demokratiemodell | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1144281-das-demokratiemodell</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:09:41 +0100</pubDate><guid>1144281</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn Griechenland ginge... (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1137751-wenn-griechenland-ginge</link><description><![CDATA[Und würde Griechenland aus der EU austreten, was dann? Es käme zu neuen geopolitischen Umwälzungen im Balkan, warnt Giorgos Prevelakis, Professor für Geopolitik. Die EU selbst müsste sich zudem eingestehen, dass ihr es in dreißig Jahren Mitgliedschaft nicht gelungen ist, das Land zu “europäisieren”.  (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:33:55 +0100</pubDate><guid>1137751</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Die Peking-Moskau-Option</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1096041-die-peking-moskau-option</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Europa ersucht China und Russland um Hilfe f&uuml;r leere Kassen&rdquo;, titelt die spanische Wirtschaftszeitung <a href="http://www.expansion.com/" target="_self"><em>Expansi&oacute;n</em></a>. Dem Blatt zufolge &ldquo;l&auml;uft den europ&auml;ischen Politikern die Zeit davon, um einen soliden Rettungsschirm zu schaffen&rdquo;, der den angeschlagenen L&auml;ndern wirklich helfen k&ouml;nne. Die Tageszeitung notiert, dass die EU &ldquo;&uuml;ber Pr&auml;ventivkredite verhandelt, die Italien oder Spanien zugute kommen w&uuml;rden&rdquo;, L&auml;nder, die am meisten unter dem griechischen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent leiden w&uuml;rden.</p>
<p>F&uuml;r das Wirtschaftsblatt k&ouml;nnten Kredite aus L&auml;ndern wie China, Russland und vielleicht Norwegen, sowie vom IWF via eines &ldquo;Special Purpose Vehicle&rdquo; einer Zweckgesellschaft zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms auf m&ouml;glicherweise bis zwei Billionen Euro beitragen. Eine L&ouml;sung, die zudem nicht vom deutschen Bundestag abgesegnet werden m&uuml;sse, was f&uuml;r Angela Merkel eine &ldquo;Erleichterung&rdquo; darstellen w&uuml;rde, meint <em>Expansi&oacute;n</em>. Doch &ldquo;einige Analysten betrachten Kredite aus L&auml;ndern wie China oder Russland mit Sorge&rdquo;, da sie m&ouml;glicherweise daraus politisches Kapital schlagen wollen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:57:16 +0100</pubDate><guid>1096041</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Keine Augen für den Osten (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1006451-keine-augen-fuer-den-osten</link><description><![CDATA[Die auf Anregung Polens entstandene Östliche Partnerschaft findet sich in Warschau zum Gipfeltreffen zusammen. Allerdings steckt die EU viel zu sehr in der Krise, als dass sie sich dieser Sache mit ganzem Herzen widmen könnte. Und die Partnerländer schwanken irgendwo zwischen Diktatur und Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:18:26 +0100</pubDate><guid>1006451</guid></item>
<item><title>Gas | EU-Razzien gegen Gazprom-Partner</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1004881-eu-razzien-gegen-gazprom-partner</link><description><![CDATA[<p>&quot;Machtkampf um Gaskartell&quot;, titelt <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/696915/Energiepolitik_Machtkampf-um-Gaskartell?from=simarchiv" target="_self"><em>Die Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung berichtet &uuml;ber den j&uuml;ngsten Clash zwischen dem Kreml und der EU-Kommission im Bereich der Energiepolitik. Am 27. September durchsuchten europ&auml;ische Beamte die B&uuml;ros von rund zwei Dutzend Gasunternehmen in zehn EU-Staaten. Die <a href="http://ec.europa.eu/energy/observatory/gas/doc/qregam_2" target="_self"><em>Razzien</em></a> sollten aufdecken, wie der russische Energiekonzern Gazprom systematisch die Regeln des europ&auml;ischen Binnenmarkts verletzt, um den Zugang f&uuml;r kleinere Konkurrenten zu versperren. </p>
<p>&quot;Wie EU-Beamte die Computer von Yury Kaluzhsky, dem Vizepr&auml;sidenten von EuRoPol Gaz (die zu 48 Prozent Gazprom geh&ouml;rt) beschlagnahmen&hellip;unbezahlbar&quot;, freut sich ein Informant der Warschauer Gazeta Wyborcza. Wenn sich der Verdacht der Marktmanipulation best&auml;tigt, drohen Energieunternehmen wie German RWE oder E.on Geldstrafen von rund 10 Prozent ihres Jahresumsatzes.</p>
<p>&quot;Europas Abh&auml;ngigkeit von Gazprom w&auml;chst&quot;, bedauert <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,10374096,Nalot_na_Gazprom.html" target="_self"><em>GW</em></a>. Au&szlig;erdem werde Gazprom Ende des Jahres die Pipeline &quot;North Stream&quot;&nbsp; nach Deutschland in Betrieb nehmen und mit dem Bau der Pipeline &quot;South Stream&quot; bald das &quot;Gasmonopol&quot; in Zentraleuropa innehaben. &quot;Wo ist da die gro&szlig;e &Uuml;berraschung?&quot;, fragt sich <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/696885/Mehr-Unabhaengigkeit-von-Russland-gibt-es-nicht-gratis" target="_self"><em>Die Presse</em></a>. &quot;Bislang sind s&auml;mtliche Alternativen zu teuer. Der Klimaschutz erfordert die Abschaltung von Kohlekraftwerken und die Katastrophe in Fukushima verpasste der 'Renaissance der Atomkraft' einen D&auml;mpfer&quot;.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:06:06 +0100</pubDate><guid>1004881</guid></item>
<item><title>Estland-Russland | Eine Wohnung fürs Visum (Postimees, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1001781-eine-wohnung-fuers-visum</link><description><![CDATA[Ein Phänomen lässt Behörden und Immobilienmakler aufhorchen: Immer mehr Russen kaufen Wohnungen in Estland, ohne sie jemals auch nur zu betreten. Grund: Eine Eigentumswohnung macht es leichter ein Schengen-Visum zu bekommen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 17:40:40 +0100</pubDate><guid>1001781</guid></item>
<item><title>Russland | Hü! | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/992321-hue</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 17:04:02 +0100</pubDate><guid>992321</guid></item>
<item><title>Russland | Und wieder lebe der Präsident Putin</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/991411-und-wieder-lebe-der-praesident-putin</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &ldquo;Putins Comeback im kommenden Fr&uuml;hjahr&rdquo; kommentiert <em>Gazeta Wyborcza</em> das &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Geheimnis der russischen Politik der letzten Jahre&rdquo;: die Kreml-Thronfolge, die bei der Pr&auml;sidentschaftswahl im kommenden M&auml;rz entschieden wird. Laut offiziellen Erkl&auml;rungen vom vergangenen Wochenende wird Putins Kandidatur um die R&uuml;ckkehr an die Staatsspitze sowohl von der Regierungspartei Einiges Russland als auch vom gegenw&auml;rtigen Pr&auml;sidenten Dmitri Medwedew unterst&uuml;tzt. Zwischen 2000 und 2008 war Wladimir Wladimirowitsch bereits Staatsoberhaupt Russlands.</p>
<p>&ldquo;Die Pr&auml;sidentschaftswahl findet zwar erst in einem halben Jahr statt, aber der Sieger steht jetzt schon fest&rdquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75248,10353778,Putin_powroci_wiosna.html">schreibt die Warschauer Tageszeitung</a>. &ldquo;Lange galt Putin als Staatsoberhaupt&rdquo; und hat &ldquo;neben den immer unmoralischeren und unprofessionelleren Eliten [Russlands]&rdquo; in Wirklichkeit keine Konkurrenz, meint der unabh&auml;ngige russische Kommentator Leonid Radzihovsky.<a href="http://wyborcza.pl/1,86117,10350579,Putin_jak_Iwan_Grozny.html" target="_self"></a></p>
<p></p>
<p><a href="http://wyborcza.pl/1,86117,10350579,Putin_jak_Iwan_Grozny.html" target="_self"> Die Tageszeitung ruft au&szlig;erdem einen, den einzigen Pr&auml;zendenzfall in Erinnerung</a>, wo nach einem Stabswechsel in Russland die Macht wieder an den Vorg&auml;nger zur&uuml;ckging: Es handelt sich um die tempor&auml;re Abdankung von Iwan dem Schrecklichen 1575. Nachdem Astrologen den raschen Tod des Zaren vorausgesagt hatten, hatte er sich f&uuml;r kurze Zeit von der Macht zur&uuml;ckgezogen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:03:04 +0100</pubDate><guid>991411</guid></item>
<item><title>Ukraine | Timoschenko, das Gas und das politische Kräftemessen (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/982881-timoschenko-das-gas-und-das-politische-kraeftemessen</link><description><![CDATA[Am 27. September, drei Tage nach dem Besuch von Präsident Janukowytsch in Russland, wird der Prozess der ehemaligen Premierministerin fortgesetzt werden. Zwischen Kiew und Moskau findet nämlich ein entscheidendes Spiel statt, an dem auch Europa wesentlich beteiligt ist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 18:01:57 +0100</pubDate><guid>982881</guid></item>
<item><title>Litauen | Basketball, eine Frage der Unabhängigkeit (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/923911-basketball-eine-frage-der-unabhaengigkeit</link><description><![CDATA[Ganz besonders stolz ist der baltische Staat darauf, die Basketball-Europameisterschaft auszurichten. Schließlich bringen die Litauer ihre nationale Identität seit Ende der Sowjet-Ära vor allem auf dem Parkett zum Ausdruck. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 17:34:36 +0100</pubDate><guid>923911</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik, Slowakei | Die Invasion von 1968 aus sowjetischer Sicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/875561-die-invasion-von-1968-aus-sowjetischer-sicht</link><description><![CDATA[<p>Am 21. August j&auml;hrte sich die Invasion in der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer Pakts unter Moskauer Oberbefehl zum 43. Mal. F&uuml;r die tschechische Presse steht diese Intervention nicht nur f&uuml;r &bdquo;die gescheiterte Politik der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und ihrem Wunsch, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Euroskop und nennt es ein &bdquo;<a target="_self" href="http://www.euroskop.cz/46/19456/clanek/komunisticke-waterloo/">Waterloo der kommunistischen Ideologie</a>&ldquo; der Sowjetunion. Au&szlig;erdem wurde damals auch &bdquo;jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Kommunismus&ldquo; zerst&ouml;rt, &bdquo;wie ihn die ost- und westeurop&auml;ischen Intellektuellen ertr&auml;umt hatten. Zudem erfuhr die &Ouml;ffentlichkeit von der wirtschaftlichen und milit&auml;rischen R&uuml;ckst&auml;ndigkeit des sowjetischen Imperiums.&ldquo; </p>
<p>Das j&uuml;ngst erschienene Buch <a target="_self" href="http://www.torst.cz/czech/detail.php?pk=595">1968. Russische Sichtweisen</a> des tschechischen Historikers Josef Pazderka vermittelt den Tschechen erstmals die sowjetische Sichtweise auf die Ereignisse des Prager Fr&uuml;hlings und sein pl&ouml;tzliches Ende. &bdquo;Auch wenn wir Russland heutzutage nicht mehr verteufeln m&uuml;ssen, sollte man sich vor diesem Land dennoch in Acht nehmen. Schlie&szlig;lich war das Land nicht immer f&auml;hig, die 1968er Besetzung zu hinterfragen. Und einige russische Intellektuelle n&auml;hren noch immer die Vorstellung, dass die Tschechoslowakei so vor einem zweiten deutschen &Uuml;berfall gerettet wurde&ldquo;, schreibt Euroskop.</p>
<p>Dagegen enth&uuml;llt die <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/kavarna.aspx">Tageszeitung Mlad&aacute; fronta DNES</a>, dass ein Teil der russischen Gesellschaft (insbesondere Intellektuelle und Dissidenten)&nbsp; die tschechoslowakischen Ereignisse von 1968 mit besonderem Interesse verfolgten und hofften, dass sich der Prager Fr&uuml;hling auf die UdSSR ausweiten w&uuml;rde. &bdquo;F&uuml;r sie kam die milit&auml;rische Intervention einem ideologischen Bruch mit dem kommunistischem System gleich.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:11:24 +0100</pubDate><guid>875561</guid></item>
<item><title>1991-2011 | Eine baltische Erfolgsgeschichte (IQ The Economist, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/872061-eine-baltische-erfolgsgeschichte</link><description><![CDATA[Im August 1991 erklärten Litauen, Lettland und Estland ihre Unabhängigkeit von der in Auflösung begriffenen UdSSR. Zwanzig Jahre später und trotz kleinerer Probleme haben sie endgültig ihre kommunistische Vergangenheit hinter sich gelassen und sind zu ihren europäischen Wurzeln zurückgekehrt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 16:37:30 +0100</pubDate><guid>872061</guid></item>
<item><title>Jahrestag | Vor 20 Jahren wackelte die UdSSR</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/871401-vor-20-jahren-wackelte-die-udssr</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;19 August 1991: Der Tag des Umsturzes der UdSSR&quot;, prangt es auf der <a target="_self" href="http://www.tdg.ch/actu/monde/urss-explosa-redessina-monde-2011-08-18">Titelseite der Genfer La Tribune</a>, die daran erinnert, dass der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow vor zwanzig Jahren Opfer des wohl &bdquo;am schlechtesten vorbereiteten Staatsstreich der Geschichte&ldquo; wurde. &bdquo;Paradoxerweise war dieser aber vielleicht auch derjenige, der die Weltgeschichte am meisten beeinflusste&quot;.</p>
<p>Tats&auml;chlich &bdquo;dankte Gorbatschow einige Monate sp&auml;ter ab&ldquo;, schreibt die Schweizer Tageszeitung in ihrem Leitartikel. Man verfalle leicht der Versuchung &bdquo;eine Parallele zwischen dem arabischen Fr&uuml;hling und dem Ende des Kommunismus zu ziehen. (&hellip;) Beide Male wohnte man einem aufkommenden Freiheitsstreben in einem verh&auml;rteten politischen System bei. (&hellip;) Das Ende der sowjetischen &Auml;ra oder die arabischen Revolutionen geben einem das Gef&uuml;hl, dass sich die Geschichte nach einer langen Eiszeit wieder in Bewegung setzt.&quot;</p>
<p>Die Tageszeitung schlie&szlig;t mit einem Hinweis auf die Diskrepanz zwischen dem Bild, das die Russen von ihrem letzten sowjetischen Staatschef haben und dem &bdquo;unseren. Sie sehen in Gorbatschow nicht den Helden der Freiheit, der von uns so gepriesen wird. Wir sehen in den Moslembr&uuml;dern keine wahren Befreier, obwohl sie in Kairo mobil machen. Sollten wir uns in dieser Hinsicht vielleicht an eine Lektion der Geschichte erinnern?&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 12:54:04 +0100</pubDate><guid>871401</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europa muss seine Rolle übernehmen (Al Hayat, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/810461-europa-muss-seine-rolle-uebernehmen</link><description><![CDATA[Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:57:05 +0100</pubDate><guid>810461</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Sofia geht gegen Loukoil vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/810041-sofia-geht-gegen-loukoil-vor</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Staat wendet Gesetz gegen Loukoil an&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/pazari/2011/07/27/1130187_durjavata_priloji_zakona_spriamo_lukoil/" target="_self">berichtet <em>Dnevnik</em></a>. Weil Lukoil nicht die erforderlichen Z&auml;hler zur Messung des aus Russland importierten Erd&ouml;ls installiert hat, entzogen die bulgarischen Beh&ouml;rden dem russischen &Ouml;lkonzern am 27. Juli die Lizenz. Nun muss Lukoil seine Treibstoffproduktion auf unbestimmte Zeit einstellen. Die Tageszeitung erinnert daran, dass der Sanktionierung des Unternehmens zehnmonatige Kontrollen durch die bulgarischen Beh&ouml;rden vorangingen. </p>
<p>Finanzminister Simeon Djankow betont: &bdquo;Der Treibstoffmarkt bereitet mir keine Sorgen, weil Bulgarien 420 Importeure z&auml;hlt. Alle Gro&szlig;unternehmen sind vor dem Gesetz gleich und m&uuml;ssen sich daran halten&ldquo;. Dass Lukoils nun bestraft wird, hat auch etwas mit der angespannten Situation zwischen Russland und Bulgarien im Bereich der Energie zu tun. Dabei sind sich beide L&auml;nder in Sachen Finanzierung und Konstruktion des Atomkraftwerks Belene und bez&uuml;glich der im Bau befindlichen Burgas-Alexandroupolis-&Ouml;lpipeline eigentlich einig.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:49:35 +0100</pubDate><guid>810041</guid></item>
<item><title>Zypern | Die vorhersehbare Explosion</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/770991-die-vorhersehbare-explosion</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Verbrecher&ldquo;, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=209946&amp;-V=articles" target="_self">wettert <em>Politis</em></a> nach der Explosion eines Munitionslagers auf einem Marinest&uuml;tzpunkt in S&uuml;dzypern. 12 Menschen starben und 62 wurden verletzt. &bdquo;Der Marine-Chef, der bei der Explosion starb, hatte mehrmals vor den Gefahren des Materials gewarnt und dessen Verlegung an einen sicheren Ort gefordert&ldquo;, <a href="http://www.politis-news.com/cgibin/hweb?-A=209955&amp;-V=articles" target="_self">berichtet <em>Politis</em></a> und spricht von einem &bdquo;ideologischen Problem.&ldquo; Der Sprengstoff sei 2009 an Bord eines russischen Frachters beschlagnahmt worden, der eine Waffenladung aus dem Iran nach Syrien schmuggelte. &bdquo;Laut Wikileaks hatte bereits der B&uuml;roleiter des Au&szlig;enministers in einem Schreiben seine Sorge &uuml;ber den Inhalt dieser Container zum Ausdruck gebracht&ldquo;, notiert <em>Politis</em>. &bdquo;Doch aus Gr&uuml;nden der Ideologie und Freundschaft mit Russland wurde dem keine Beachtung geschenkt, was 12 Menschen das Leben kostete. Die Stromausf&auml;lle halten an, und das Dorf Zygi, ein beliebtes Ferienziel, wurde fast vollst&auml;ndig von der Detonation zerst&ouml;rt.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:56:34 +0100</pubDate><guid>770991</guid></item>
<item><title>EU-Russland | Gurken und Geopolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/706071-gurken-und-geopolitik</link><description><![CDATA[<p>Russland wird das am 2. Juni verh&auml;ngte Gurken-Embargo aufheben. Die Entscheidung wurde beim 27. EU-Russland-Gipfel, der am 9. Juni in Nischni Nowgorod begonnen hat, bekanntgegeben. Das Embargo auf EU-Gem&uuml;se hatte zu einem Schlagabtausch gef&uuml;hrt, und &bdquo;die Stimmung beim Gipfel war nicht gerade die allerbeste&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ng.ru/">wie die russische Tageszeitung <em>Nezawissima&iuml;a Gaseta</em> notiert</a>. F&uuml;r die Europ&auml;ische Union verstie&szlig; es gegen die Regeln der Welthandelsorganisation WTO, einer Organisation, der &bdquo;die russische F&ouml;deration gerne beitreten w&uuml;rde&ldquo;, schreibt das Blatt. <em>Nezawissima&iuml;a Gaseta</em> fragt zudem auf seinem Titelblatt, ob Russland und die Europ&auml;ische Union &bdquo;auf dem Weg zur visafreien Zone&ldquo; seien, die von Russland innig gew&uuml;nscht wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 15:35:21 +0100</pubDate><guid>706071</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Zurück zur Nation (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/701341-zurueck-zur-nation</link><description><![CDATA[Die Europäische Union war das Beste, was dem Kontinent passieren konnte. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem bürokratischen Golem gewachsen, unkontrollierbar, unabwählbar. Es gibt nur einen Weg, den Kollaps zu vermeiden: zurück zur Nation und zur Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:39:04 +0100</pubDate><guid>701341</guid></item>
<item><title>Durchhalten | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/666381-durchhalten</link><description><![CDATA[<p>Mit dem R&uuml;cktritt Dominique Strauss-Kahns von seinem Amt am Internationalen W&auml;hrungsfonds nach seiner Verhaftung wegen sexueller Bel&auml;stigung, stellt sich die Nachfolgerfrage.</p>
<p>Seit Gr&uuml;ndung des IWF im Jahr 1945 kam der Direktor des IWF stets aus Europa, so wie der Direktor der Weltbank aus den Vereinigten Staaten kam. Ein Gentlemen&rsquo;s Agreement, welches sich damals aus dem wirtschaftlichen Gewicht beider Bl&ouml;cke rechtfertigte, heute aber f&uuml;r manche, angesichts der wachsenden Bedeutung der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, S&uuml;dafrika) und des wirtschaftlichen Niedergangs Europas als unzeitgem&auml;&szlig; bewertet wird. Deshalb werden zahlreiche Stimmen laut, die Kandidaten aus S&uuml;dafrika, Singapur, Israel oder auch China unterst&uuml;tzen. Die Zeit f&uuml;r einen Wandel sei gekommen, hei&szlig;t es.</p>
<p>Eine legitime Forderung, denn die aufstrebenden Wirtschaftsm&auml;chte sind in den internationalen Institutionen unterrepr&auml;sentiert: Im IWF beispielsweise <a href="http://www.imf.org/external/np/sec/memdir/members.aspx#A" target="_self">haben die BRICS-Staaten</a> 11,06 Prozent der Stimmen inne, w&auml;hrend <a href="http://www.economywatch.com/economic-statistics/economic-indicators/GDP_Share_of_World_Total_PPP/" target="_self">ihr Anteil am weltweiten BIP</a> bei 20 Prozent liegt. Europa verf&uuml;gt &uuml;ber ein Gewicht von 35,6 Prozent, produziert aber nur 30 Prozent des Welt-BIPs (die Vereinigten Staaten verf&uuml;gen &uuml;ber 16,8 Prozent der Stimmen bei 30 Prozent des Welt BIPs). Und wenn auch das Verh&auml;ltnis von Stimmen und Wirtschaftskraftgegen&uuml;ber den BRICS-Staaten unfair ist, bleibt die Tatsache, dass Europa dennoch der einflussreichste Block innerhalb des IWF darstellt.</p>
<p>Es gibt also keinen Grund, dass Europa diese strategische Schl&uuml;sselposition kampflos aufgibt, vor allem zu einem Zeitpunkt, in dem mehrere europ&auml;ische Staaten um finanzielle Hilfen verhandeln oder verhandelt haben. Auch hier muss Europa einmal mehr mit einer Stimme sprechen und vereint den Anw&auml;rter  &ndash;  oder die Anw&auml;rterin  &ndash;  , der die seine Interessen verteidigen soll, unterst&uuml;tzen. Und wenn Europa vermeiden will, dass der IWF wieder als finsterer H&uuml;ter einer neoliberalen Orthodoxie auftritt, dann hat es ein Interesse daran, dass sein Kandidat &uuml;ber Fingerspitzengef&uuml;hl und Kreativit&auml;t verf&uuml;gt, damit die Pillen, die verschrieben werden m&uuml;ssen, so wenig bitter wie m&ouml;glich sein m&ouml;gen. <em>(js)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 20 May 2011 16:20:58 +0100</pubDate><guid>666381</guid></item>
<item><title>Russland-EU | Eiserner Vorhang vor dem Fenster (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/645851-eiserner-vorhang-vor-dem-fenster</link><description><![CDATA[Die Bewohner der russischen Enklave Kaliningrad, zwischen Polen und Litauen gelegen, betrachten sich als „Fenster zu Europa“. Sie fordern von Moskau eine Annäherung mit der Europäischen Union, weil sie sich davon unter anderem eine Abschaffung der Visumspflicht versprechen, die das Land wie ein „eiserner Vorhang“ von der modernen westlichen Welt trennt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 16:29:42 +0100</pubDate><guid>645851</guid></item>
<item><title>Gas | Deutsch-russisches Treffen auf hoher See</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/639511-deutsch-russisches-treffen-auf-hoher-see</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Gute Freunde, gute Pipeline&rdquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/653720_Nord_Stream_juz_wybudowany.html" target="_self">titelt <em>Rzeczpospolita</em></a>, nach der Fertigstellung von <a href="http://www.nord-stream.com/en.html?no_cache=1" target="_self">Nord Stream</a>, eine 1224 Kilometer lange Unterwasser-Pipeline, die Russland und Deutschland &uuml;ber die Ostsee verbindet. Dank dieser Fernleitung wird &bdquo;Gazprom seine Gasexporte nach Europa um 20 Prozent steigern und dabei klassische Transitl&auml;nder wie die Ukraine und Weisrussland umgehen k&ouml;nnen&rdquo;. Die Russen konnten zwei der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Firmen (BASF und E.ON) dazu bewegen, in das Projekt mit einzusteigen und eine Starke Lobby aufzubauen, die auf der privaten Freundschaft zwischen Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (jetzt im Aufsichtsrat der Nord Stream t&auml;tig) und Russlands Premierminister Wladimir Putin basiert. &bdquo;Diese politische Lobby erwies sich als st&auml;rker als die Stimme mehrerer europ&auml;ischer L&auml;nder, die gegen den Bau der Ferngasleitung waren [aus geopolitischen und umweltsch&uuml;tzerischen Gr&uuml;nden], zu denen auch Polen geh&ouml;rte,&rdquo; beklagt die Warschauer Tageszeitung und betont, dass der Nord Stream eines der &bdquo;umstrittensten Investments war, die in den letzten Jahren in Europa get&auml;tigt wurden&rdquo;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 11:56:09 +0100</pubDate><guid>639511</guid></item>
<item><title>Estland | Eine Frage der Staatsbürgerschaft (Postimees, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/637021-eine-frage-der-staatsbuergerschaft</link><description><![CDATA[Seit 1991 leben mehrere zehntausend russischsprachige „Nichtbürger“ in Estland, die sich zu Zeiten der UdSSR dort niedergelassen hatten und heute weder die russische noch die estnische Staatsbürgerschaft besitzen. Sie werden immer weniger, aber zu langsam. Die Schuld Moskaus? (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 16:32:43 +0100</pubDate><guid>637021</guid></item>
<item><title>Internet | Das Netz: Sprungbrett für Kriminelle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636961-das-netz-sprungbrett-fuer-kriminelle</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Kehrseite des Internets&ldquo;, betitelt <a href="http://www.voix.lu/" target="_self"><em>La Voix du Luxembourg</em></a> den Bericht des Europ&auml;ischen Polizeiamts Europol f&uuml;r 2011, dessen Ver&ouml;ffentlichung sie mit einem Mohnfeld in Laos illustriert. Die Studie &uuml;ber aktuelle und zuk&uuml;nftige Trends des organisierten Verbrechens erscheint alle zwei Jahre. Ihre <a href="http://www.europol.europa.eu/publications/European_Organised_Crime_Threat_Assessment_(OCTA)/OCTA_2011.pdf" target="_self">Ausgabe f&uuml;r 2011</a> zeigt, dass das Internet, wie es Europol-Direktor Rob Wainwright ausdr&uuml;ckt, zum &bdquo;wichtigsten Helfer&ldquo; eines &bdquo;mehrere Milliarden schweren Gesch&auml;fts in Europa&ldquo; geworden ist. Drogen- und Menschenh&auml;ndler bis hin zu Geldw&auml;schern, F&auml;lschern oder anderen Betr&uuml;gern, die meisten &bdquo;traditionellen Kriminellen&ldquo; benutzen das Internet. Wie <em>La Voix du Luxembourg</em> berichtet, unterscheidet die Studie zwischen: &bdquo;Gruppen, die sich stets im Umfeld der Niederlande und Belgien aufhalten und die Drogenverteilung in Europa koordinieren. F&uuml;r aus Russland kommende illegale Waren dienen die baltischen Nationen als Transitl&auml;nder. Der S&uuml;dwesten (Spanien, Portugal) ist eine Drehscheibe f&uuml;r Kokain-, Cannabisharz- und Menschenhandel, w&auml;hrend sich der S&uuml;dosten (Bulgarien, Rum&auml;nien, Griechenland) aufgrund zunehmender Gesch&auml;fte &uuml;bers Schwarze Meer rasant entwickelt hat. Das Zentrum krimineller Aktivit&auml;ten im Zusammenhang mit Unternehmen, F&auml;lschungen und Menschenhandel ist und bleibt aber Italien.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 11:54:05 +0100</pubDate><guid>636961</guid></item>
<item><title>Rumänien | Der amerikanische Traum trägt Kaki (Jurnalul Naţional, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/634491-der-amerikanische-traum-traegt-kaki</link><description><![CDATA[In Deveselu, einer ehemaligen Militärbasis im Süden Rumäniens, wird ein Teil des amerikanischen Raketenschutzschilds gebaut. Vor Ort ruft die am 3. Mai verkündete Entscheidung Träume von einer goldenen Zukunft hervor. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 May 2011 16:10:24 +0100</pubDate><guid>634491</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eishockey taut den Weg nach Moskau auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/622411-eishockey-taut-den-weg-nach-moskau-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nur mehr ein Tag ohne Eishockey&ldquo;,&nbsp;<a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/5868724/politikom-nukali-listky-na-hokej-zdarma.html">freut sich <em>SME</em></a> in Bratislava. Am 29. April beginnt die <a target="_self" href="http://www.iihf.com/channels-11/iihf-world-championship-wc11/home.html">Eishockey-Weltmeisterschaft</a> in der slowakischen Hauptstadt. Der Tageszeitung zufolge soll die WM auch diplomatisches Eis brechen. Seit sechs Monaten hofft das Ausw&auml;rtige Amt, mit dieser in Russland &uuml;beraus beliebten Sportart die st&uuml;rmischen Beziehungen zu Moskau zu gl&auml;tten. Infolge der WM wird auch die Fluglinie zwischen der Slowakei und Russland bis Ende Juni wieder eingerichtet. Gleichzeitig wird ein 70-prozentiger Anstieg der Visumantr&auml;ge russischer Touristen erwartet. &bdquo;Die WM spricht in erster Linie den Durchschnittsb&uuml;rger an, dient aber auch bei offiziellen Anl&auml;ssen als Kommunikationstr&auml;ger und ist selbstverst&auml;ndlich ein ausgezeichnetes Marketinginstrument f&uuml;r das Land. Wir wissen, wie wir es wirksam einsetzen&ldquo;, vertraute Radom&iacute;r Boh&aacute;čder, slowakischer Botschafter in D&auml;nemark, dem Journalisten an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:17:24 +0100</pubDate><guid>622411</guid></item>
<item><title>Eisenbahnverkehr | Bald im Express von Berlin nach Moskau</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/617991-bald-im-express-von-berlin-nach-moskau</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Schienen bringen Moskau Paris n&auml;her&ldquo; <a target="_self" href="http://wyborcza.biz/biznes/1,100896,9493395,Moskwa_buduje_kolej_Berlina_i_Paryza__Polska_tez_zyska_.html "><em>begr&uuml;&szlig;t</em></a> Gazeta Wyborcza das Projekt einer neuen, &uuml;ber Polen verlaufenden Eisenbahnverbindung zwischen Moskau und Berlin, die im Jahr darauf bis Paris erweitert werden soll. Anl&auml;sslich des dritten, in der russischen Hauptstadt stattfindenden Forums der russischen und polnischen Regionen soll das Projekt offiziell im Juni beginnen. Ziel der Russischen Eisenbahnen (kurz RZD) ist es, die momentan 27 Stunden lange Fahrt nach Berlin bis Ende des Jahres um zwei Stunden zu verk&uuml;rzen. Mit der f&uuml;r 2013 geplanten Hochgeschwindigkeits-Verbindung sollen auf der Reise von Moskau nach Berlin weitere acht Stunden eingespart werden.</p>
<p>Erm&ouml;glicht wird diese Fahrtzeitverk&uuml;rzung durch die neuen, in Spanien hergestellten Waggons mit automatischem Spurwechsel (momentan dauert der europ&auml;isch-russische Fahrgestellwechsel der Personenwaggons an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze noch fast zwei Stunden). Und obwohl laut offizieller Angaben noch keine &bdquo;Gespr&auml;che&ldquo; gef&uuml;hrt wurden, hofft die polnische Eisenbahngesellschaft (kurz PKP), sich am russischen Projekt beteiligen zu k&ouml;nnen. </p>
<p>In der Zwischenzeit gr&uuml;belt Gazeta Wyborcza &uuml;ber den &bdquo;wirtschaftlichen Sinn&ldquo; dieser neuen Eisenbahnverbindung nach und weist darauf hin, dass die Bahn sch&auml;tzungsweise &bdquo;bei Entfernungen bis 750 km wettbewerbsf&auml;hig sein k&ouml;nnte&ldquo; (Langstreckenfl&uuml;ge bleiben die billigere Variante). Moskau trennen jedoch 1600 km von Berlin. So muss es also andere Gr&uuml;nde f&uuml;r die neue Verbindung zum Westen geben. &bdquo;Die Russen wollen zeigen, dass sie Geld und keine Angst davor haben, in Infrastrukturen zu investieren&ldquo;, meint der Direktor des Railway Business Forums, Adrian Furgalski. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 15:21:16 +0100</pubDate><guid>617991</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Bukarest setzt auf den Kaukasus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604261-bukarest-setzt-auf-den-kaukasus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Warum Russland und die T&uuml;rkei Angst vor Rum&auml;nien haben&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/mapamond/de-ce-se-tem-rusia-si-turcia-de-romania-222755.html" target="_self">titelt die Rom&acirc;nia liberă</a> und stellt die Energie- und Milit&auml;rstrategie vor, die Bukarest im Kaukasus entwickelt hat. Den Erkl&auml;rungen der Tageszeitung zufolge ist Rum&auml;nien &quot;das einzige europ&auml;ische Land, das ein bilaterales Abkommen mit einem Land aus der Region geschlossen hat&ldquo;, n&auml;mlich Aserbaidschan. Durch dieses Abkommen soll insbesondere f&uuml;r das Erdgas aus dem Kaukasus eine neue Lieferstrecke eingerichtet werden, die die drei Gro&szlig;m&auml;chte am Schwarzen Meer &ndash; Russland, die Ukraine und die T&uuml;rkei &ndash; umgeht. Ein von der Bukarester Zeitung zitierter hoher Beamter des Verteidigungsministeriums erkl&auml;rt, Rum&auml;nien nehme an der &Ouml;ffnung dieses strategischen Gebiets teil, &quot;das auf der Hauptachse des 21. Jahrhunderts liegt, so wie sie von den Milit&auml;rexperten der Gro&szlig;m&auml;chte definiert wurde: Golf von Aden &ndash; Persischer Golf &ndash; Shanghai&ldquo;. Bukarests Ambitionen beunruhigen Moskau und Ankara, die dahinter den zunehmenden Einfluss der USA in dieser Region sehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:48:09 +0100</pubDate><guid>604261</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Krösus aus Minsk</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/582561-kroesus-aus-minsk</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie Lukaschenko Milliarden verdiente&ldquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/637003_Jak-Lukaszenko-dorobil-sie-miliardow.html" target="_blank">titelt <em>Rzeczpospolita</em></a> &uuml;ber das von WikiLeaks enth&uuml;llte Geheimdokument der US-Botschaft in Minsk, in dem das Verm&ouml;gen des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten auf neun Milliarden Dollar gesch&auml;tzt wird. &bdquo;Damit ist er den zehn reichsten M&auml;nnern Europas dicht auf den Fersen&ldquo;, schreibt die Warschauer Tageszeitung. Momentan kann jedoch &bdquo;niemand etwas beweisen&ldquo;: Offiziell hat Alexander Lukaschenko 2010 nur 22.500 Euro verdient. Die von Rzeczpospolita zitierten russischen Experten sind davon &uuml;berzeugt, dass der wei&szlig;russische Staatschef seine &bdquo;Ersparnisse&ldquo; auf ausl&auml;ndischen, unter fremden Namen laufenden Konten versteckt und einen Gro&szlig;teil in &bdquo;sichere Auslandsanleihen&ldquo; investiert hat.</p>
<p>Lukaschenko wies diese Anschuldigungen mit Humor zur&uuml;ck und erkl&auml;rte den Journalisten, dass er &bdquo;ihnen 99 Prozent &uuml;berlasse und nur 1 Prozent verlangt&ldquo;, wenn sie das versteckte Geld finden. &bdquo;Frauen bekommen etwas mehr als M&auml;nner&ldquo;, witzelte der Mann, dessen Armbanduhr rund 10.000 Euro wert ist und der mehrere Luxus-Wohnsitze in den Nationalparks des Landes sein Eigentum nennt. Lukaschenkos Verm&ouml;gen stamme aus zwei staatlichen Institutionen, die von ihm und nur von ihm kontrolliert werden: der Reservefonds und der Hilfshaushalt des Pr&auml;sidenten. In den ersten flie&szlig;en die Gewinne aus Waffengesch&auml;ften, in den zweiten unter anderem die Profite der staatlichen Lottogesellschaft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:36:28 +0100</pubDate><guid>582561</guid></item>
<item><title>Außenpolitik fährt auf Reserve | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/570101-aussenpolitik-faehrt-auf-reserve</link><description><![CDATA[<p>Deutschland ist dagegen. <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/563721-spannungen-zwischen-paris-und-rom">Italien und Frankreich streiten sich</a>. Der Einsatz in Libyen ist ein x-ter Beweis daf&uuml;r, dass &bdquo;sich die Europ&auml;er in Sicherheitsfragen nicht einig sind&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/566251-sarkozy-cameron-und-ihre-schwachen-streitkraefte">schreibt der <em>Daily Telegraph</em></a>. Und anstatt dass sie die Augen &ouml;ffnen und sich um ein gemeinsames Vorgehen bem&uuml;hen, haben die Mitgliedsstaaten wieder einmal nur ihre eigene innenpolitische Agenda im Kopf. Allerdings wird durch die Libyen-Krise noch ein anderer Aspekt der gef&auml;hrlichen Koordinationsschw&auml;che Europas deutlich: Die Energiepolitik.</p>
<p>Den Einsatz in Libyen rechtfertigte man mit der humanit&auml;ren Notwendigkeit: Die Zivilbev&ouml;lkerung m&uuml;sse vor den Massakern besch&uuml;tzt werden, die Gaddafi angek&uuml;ndigt hatte. Jedoch muss man fragen, wie glaubw&uuml;rdig dieses Argument wirklich ist, wenn man sich anschaut, mit welcher Gleichg&uuml;ltigkeit Europa die Ereignisse in den arabischen L&auml;ndern verfolgt, wo die Volksaufst&auml;nde gewaltsam niedergeworfen werden. Beispielsweise im Jemen oder in Bahrein, wo der <a target="_blank" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-12829401">EU-Gesandte sogar rechtfertigte</a>, dass die Polizei mit scharfer Munition gegen Demonstranten vorging: &bdquo;In dieser Art von Situationen kommt es zu Unf&auml;llen&ldquo;.</p>
<p>Dass man zweierlei Ma&szlig; anlegt, hat einen einfachen Grund: die Gleichzeitigkeit der libyschen Krise und des Atomunfalls in Fukushima. <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565821-merkel-und-die-akweisen">Auf den reagierte Deutschland</a>, ohne sich mit seinen europ&auml;ischen Partnern beraten zu haben, was diese ver&auml;rgerte. Und auch die &Ouml;lpreise sind bereits in die H&ouml;he geschnellt. Nur das, was Saudi-Arabien momentan noch f&ouml;rdern kann, bewahrt uns vor einem &Ouml;lschock. Die Stabilit&auml;t des repressiven Regimes in Riad und seiner Satellitenstaaten muss erhalten werden. Auch wenn man dabei das Gesicht verliert.</p>
<p>Von dieser doppelten Krise profitiert vor allem Russland, dessen Erd&ouml;l-Gewinne steigen, <a target="_blank" href="http://www.ft.com/cms/s/0/76647ffa-5569-11e0-a2b1-00144feab49a.html">urteilt die <em>Financial Times</em></a>. Zudem hat es Japan und Europa zus&auml;tzliche Gas-Exporte angeboten, um die Schlie&szlig;ung der Atomkraftwerke zu kompensieren. Und w&auml;hrend die europ&auml;ische Ferngasleitung Nabucco in Schwierigkeiten steckt, ist sein russischer Konkurrent <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/565791-south-stream-gibt-slowenien-gas">South Stream weiterhin auf dem Vormarsch</a>. Im ewigen Tauziehen um Osteuropa macht all das, was Moskau st&auml;rkt, Br&uuml;ssel nur schw&auml;cher.</p>
<p>F&uuml;r ihren Ausw&auml;rtigen Dienst und die Finanzierung der Partnerschaften mit &ouml;stlichen und s&uuml;dlichen L&auml;ndern hat die EU astronomische Summen ausgegeben. Jedoch hindert ihre Energieabh&auml;ngigkeit sie an einer selbstbewussten und koh&auml;renten Au&szlig;enpolitik. Um dieser Sackgasse zu entkommen, braucht es Weitblick. Leider sind die einzigen in Br&uuml;ssel, die &uuml;ber diese verf&uuml;gen, die Lobbyisten der &Ouml;lindustrie. Und f&uuml;r sie sollte am besten alles beim Alten bleiben. <em>(jh)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 15:59:28 +0100</pubDate><guid>570101</guid></item>
<item><title>Pipelines | South Stream gibt in Slowenien Gas</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/565791-south-stream-gibt-slowenien-gas</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;South Stream in Slowenien&ldquo;, titelt <em>Večer</em>, nach dem Besuch Wladimir Putins vom Vortag in Ljubljana. Der russische Ministerpr&auml;sident beruhigte die slowenischen Beh&ouml;rden hinsichtlich des Baus der Erdgaspipeline, die 63 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa leiten soll. Eine Joint-Venture-Vereinbarung zwischen der russischen Gazprom und der slowenischen Geoplin sei inzwischen unterzeichnet, <a href="http://web.vecer.com/portali/vecer/v1/default.asp?kaj=3&amp;id=2011032205631480" target="_blank">berichtet die slowenische Tageszeitung</a> und f&uuml;gt hinzu, dass &auml;hnliche Abkommen bereits mit Bulgarien, Serbien, Ungarn, Griechenland, Kroatien, &Ouml;sterreich und Mazedonien best&uuml;nden. South Stream sei dabei, das von Europa und den USA gef&ouml;rderte Pipeline-Projekt Nabucco, welches Russland s&uuml;dlich umgehen soll, auszustechen. W&auml;hrenddessen <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gaspipeline-durch-das-schwarze-meer-basf-steigt-bei-south-stream-ein-1.1075365" target="_blank">berichtet die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>, dass BASF ebenfalls mit 15 Prozent ins South Stream-Konsortium eingestiegen ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:51:42 +0100</pubDate><guid>565791</guid></item>
</channel></rss>
