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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Rumänien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Energie | Schiefergas steht tief im Kurs (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs</link><description><![CDATA[Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 12:27:53 +0100</pubDate><guid>1954911</guid></item>
<item><title>Rumänien | Victor Ponta, der Übergangs-Ministerpräsident</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1945531-victor-ponta-der-uebergangs-ministerpraesident</link><description><![CDATA[<p>Am 7. Mai hat eine neue Mehrheit Victor Ponta, den Chef der Sozialdemokratischen Partei (PSD), zum neuen Ministerpr&auml;sidenten ernannt. Er l&ouml;st den konservativen Mihai Răzvan Ungureanu ab, der am 27. M&auml;rz, nach nur drei Monaten Amtszeit, &uuml;ber ein Misstrauensvotum gest&uuml;rzt ist. Der 39-j&auml;hrige Jurist Ponta verf&uuml;gt bis zu den geplanten Parlamentswahlen im November &uuml;ber eine Amtszeit von sechs Monaten. </p>
<p>Der Wechsel von der Regierung Ungureanu zur Regierung Ponta &bdquo;ist eine Premiere in unserem politischen Leben: ein Machtwechsel in einer laufenden Legislaturperiode&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/liviu_antonesei/De_la_dl_Ungureanu_la_dl_Ponta_7_696000398.html" target="_self">schreibt <em>Adevărul</em></a>. Vier Monate nach Beginn der Proteste gegen die Sparpolitik beinhaltet das Programm von Ponta Ma&szlig;nahmen &bdquo;mit populistischem Potential&ldquo;, meint die Tageszeitung, wie beispielsweise die Erh&ouml;hung der Beamtengeh&auml;lter und Renten. Doch ist seine Aufgabe</p>
<blockquote><p>dieselbe wie die der Regierung Ungureanu: die laufenden Probleme in den Griff bekommen, die Wahlen vorbereiten und nat&uuml;rlich die Gunst der W&auml;hler f&uuml;r jene Parteien gewinnen, die ihn an die Macht gebracht haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 12:46:07 +0100</pubDate><guid>1945531</guid></item>
<item><title>Zeitgenössische Kunst | Die Pinselfabrik von Cluj Napoca (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1923521-die-pinselfabrik-von-cluj-napoca</link><description><![CDATA[In einer ehemaligen Fabrikhalle in der Hauptstadt Siebenbürgens versucht ein zeitgenössisches Kunst- und Kulturzentrum mit mehreren Galerien und Künstlerkollektiven sich auf europäischer Ebene einen Namen zu machen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 13:00:05 +0100</pubDate><guid>1923521</guid></item>
<item><title>Rumänien | Der Sieg der Empörten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1899901-der-sieg-der-empoerten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Was haben die Rum&auml;nen vom Sturz der Regierung Mihai Razvan Ungureanus?&ldquo; <a target="_self" href="http://voxpublica.realitatea.net/politica-societate/ce-au-castigat-romanii-din-caderea-guvernului-ungureanu-si-primul-mare-examen-pentru-ponta-antonescu-co-77970.html">fragt sich <em>Vox Publica</em></a>. Nachdem ein Misstrauensvotum am 27. April zum Sturz der Mitte-Rechts-Regierung f&uuml;hrte, ernannte Staatschef Traian Băsescu den 39-j&auml;hrigen Oppositionsf&uuml;hrer Victor Ponta zum neuen Ministerpr&auml;sidenten.</p>
<p>&bdquo;Die Rum&auml;nen wurden immer selbstsicherer. Zumal sich der Sturz in Wirklichkeit bereits im Januar ereignete&ldquo;, als <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1416941-vereinigte-empoerte-gegen-alle" target="_self">die rum&auml;nischen &bdquo;Emp&ouml;rten&ldquo; begannen</a>, gegen die Sparma&szlig;nahmen zu protestieren. Das Bukarester Nachrichtenportal berichtet:</p>
<blockquote><p>Die Rum&auml;nen wollten keinen Personalwechsel [wie ihn die Regierungsumbildung vom 6. Februar vornahm], sondern eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1491351-kann-agent-ungureanu-sein-land-retten" target="_self">Neuausrichtung Rum&auml;niens</a> und seiner Wirtschaftspolitik. Das haben aber weder der Staatspr&auml;sident noch die ehemalige Regierungskoalition verstanden. [...] Der Status quo, in dem die Regierenden verantwortungslos machen k&ouml;nnen, was sie wollen, ist geplatzt.</p>
</blockquote>
<p>Bis zu den Parlamentswahlen im November &bdquo;kann jeder Fehler f&uuml;r Ponta zum Verh&auml;ngnis werden&ldquo;, warnt <em>Vox Publica</em>. Dass die Regierung nur &bdquo;von kurzer Dauer sein wird&ldquo;, birgt die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r den neuen Regierungschef: W&auml;hrend &bdquo;die f&auml;higen Leute kein so kurzes Mandat anstreben&ldquo;, will &bdquo;die alte sozialistische Garde endlich ihren Machtdurst stillen...&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:37:12 +0100</pubDate><guid>1899901</guid></item>
<item><title>Rumänien | Bio fällt auf fruchtbaren Boden (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887741-bio-faellt-auf-fruchtbaren-boden</link><description><![CDATA[Verführerisch günstiges Ackerland lässt sie nicht lange zögern: In Rumänien bauen sich immer mehr Europäer ihre eigenen Landwirtschaftsbetrieb auf und tragen zur Modernisierung der Lokalkultur bei, insbesondere im Bio-Bereich. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:26:58 +0100</pubDate><guid>1887741</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Ziel: 17 000 neue Arbeitsplätze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816611-ziel-17-000-neue-arbeitsplaetze</link><description><![CDATA[<p>&nbsp;Im Januar erreichte die Arbeitslosenquote in der Europ&auml;ischen Union das Rekordhoch von 10 Prozent, Tendenz steigend.&nbsp; &bdquo;Die EU startet Programm f&uuml;r mehr Jobs&ldquo;, so titelt die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beschaeftigungspakt-eu-startet-programm-fuer-mehr-jobs-1.1333435"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> zur Reaktion der EU auf die steigende Arbeitslosenzahl.</p>
<p>Um  der scharfen Kritik an der europ&auml;ischen Sparpolitik zu begegnen, so  berichtet die Tageszeitung aus M&uuml;nchen, wagt die EU den Angriff auf eine  national-staatliche Bastion: die Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Der EU-Sozialkommissar <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm">L&aacute;szl&oacute; Andor</a> soll diese Woche ein &bdquo;umfangreiches Besch&auml;ftigungspaket&ldquo; vorlegen, das bis zum Jahr 2020 rund 17 Millionen neue Arbeitspl&auml;tze schaffen soll.</p>
<p>Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen sind eine &Ouml;ffnung des europ&auml;ischen Binnenarbeitsmarkts  &ndash;  Rum&auml;nien und Bulgarien einbegriffen  &ndash;  im &ouml;ffentlichen wie im privaten Sektor, sowie &bdquo;angemessene Mindestl&ouml;hne&ldquo;, die den Arbeitnehmern erlauben sollen, von ihren Eink&uuml;nften zu leben. Zudem ist eine europaweite Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse und eine Senkung der Steuern auf Arbeit geplant.</p>
<p>Ein besonders gro&szlig;es Potential zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze haben f&uuml;r die Kommission vor allem die Bereiche Gesundheit, Altenpflege, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Informationstechnologien. Abzuwarten bleibt, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten eine solche Form der Einmischung in ihre Sozialpolitik akzeptieren. Das Programm f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung soll auf dem n&auml;chsten EU-Gipfel im Juni diskutiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1816611</guid></item>
<item><title>Roma | Die ewig ungeschützte Minderheit (MO*, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1758431-die-ewig-ungeschuetzte-minderheit</link><description><![CDATA[Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:05:29 +0100</pubDate><guid>1758431</guid></item>
<item><title>Rumänien | Vom Schrottfernsehen zur Schockpolitik (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1753141-vom-schrottfernsehen-zur-schockpolitik</link><description><![CDATA[Dan Diaconescu, Besitzer des privaten Fernsehsenders OTV, der für seine reißerischen Sendungen bekannt ist, hat im vergangenen Jahr eine eigene Partei gegründet, die Partei des Volkes.  Wenige Wochen vor den wichtigen Wahlen bescheinigt man ihr fulminante Umfragewerte, was die Tageszeitung România libera beunruhigt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:45:06 +0100</pubDate><guid>1753141</guid></item>
<item><title>Visa | Bukarest erleichtert Einreise für Türken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1751511-bukarest-erleichtert-einreise-fuer-tuerken</link><description><![CDATA[<p>Rum&auml;nien und die T&uuml;rkei arbeiten an der Umsetzung einer Reform &uuml;ber die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Touristen und Gesch&auml;ftsleute. Die Wartezeit auf ein Visum soll nur noch zehn Tage betragen. Diese Ma&szlig;nahme, auf die sich der t&uuml;rkische und der rum&auml;nische Pr&auml;sident, Abdullah G&uuml;l und Traian Băsescu, im M&auml;rz geeinigt haben, soll bis Ende des Monats in Kraft treten, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/egemen-bagis-e-ilogic-ca-tari-atat-de-apropiate-ca-romania-si-turcia-sa-isi-impuna-vize-259691.html" target="_self">so <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt:</p>
<blockquote><p>In sehr naher Zukunft werden t&uuml;rkische Touristen (und infolge desselben Ma&szlig;nahmenpakets auch solche aus den arabischen Golfstaaten und China) nicht mehr monatelang in endlosen Warteschlangen auf ein Visum f&uuml;r Rum&auml;nien warten m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Bukarest will auch ein F&uuml;nfjahresvisum f&uuml;r t&uuml;rkische Gesch&auml;ftsleute einrichten. <em>Rom&acirc;nia liberă</em> zitiert den t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister und erinnert daran, dass die T&uuml;rkei das einzige Land ist, das eine Zollunion mit der EU abgeschlossen hat und dessen B&uuml;rger dennoch Einreisevisen f&uuml;r die Union ben&ouml;tigen. Von diesem Standpunkt her &bdquo;stellt Rum&auml;nien eine L&ouml;sung f&uuml;r die Visumerteilung f&uuml;r t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger dar&rdquo;, doch nur teilweise, solange das Land noch nicht zum Schengen-Raum geh&ouml;rt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen" target="_self">Falls die Niederl&auml;nder kein Veto einlegen</a>, k&ouml;nnte dieser Beitritt kommenden September entschieden werden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 15:35:06 +0100</pubDate><guid>1751511</guid></item>
<item><title>Rumänien | Keine Sühne für ehemalige Kommunisten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1712261-keine-suehne-fuer-ehemalige-kommunisten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Vorhersehbares Urteil: Keine Lustration in Rum&auml;nien&ldquo;. Mit diesem Titel <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/politica/verdict-previzibil-fara-lustratie-in-romania-258870.html">kommentiert die Tageszeitung <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a> das Urteil des Verfassungsgerichtes, das nun schon zum zweiten Mal entschied, dass das <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1564081-das-lustrationsgesetz-kommt-22-jahre-zu-spaet">Lustrationsgesetz</a> gegen die Verfassung verst&ouml;&szlig;t. Das sogenannte S&auml;uberungsgesetz zielt auf ehemalige F&uuml;hrungskr&auml;fte der kommunistischen Partei ab, die keine &ouml;ffentlichen &Auml;mter mehr bekleiden sollen.</p>
<p>Das bereits <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/268741-lustrationsgesetz-verfassungswidrig">2010 f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte Gesetz</a> wurde im Februar 2012 auf Dr&auml;ngen der liberaldemokratischen Regierungspartei neu formuliert und anschlie&szlig;end vom Parlament angenommen.</p>
<p>&bdquo;Trotz der Forderungen von Seiten der Zivilgesellschaft und des Einsatzes der im Wahlkampf befindlichen Politiker droht dem Gesetz das endg&uuml;ltige Aus&ldquo;, bedauert <em>Rom&acirc;nia liberă</em>. Kein Wunder, zumal die Neufassung des Gesetzes ehemalige Staatsanw&auml;lte miteinschlie&szlig;t. &bdquo;Und unter ihnen vielleicht sogar aktuelle Verfassungsrichter...!&ldquo;, mutma&szlig;t die Zeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:48:35 +0100</pubDate><guid>1712261</guid></item>
<item><title>Roumanie | Der Untergang der Intellektuellen (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1707491-der-untergang-der-intellektuellen</link><description><![CDATA[Schlechter Geschmack, verbale und physische Gewalt, Rassismus und Sexismus: Für den Schriftsteller Mircea Cartarescu hat die rumänische Gesellschaft seit dem Fall des Kommunismus vor allem das hervorgebracht. Und während sich über die Medien ein neuer Populismus entwickelt, finden die Intellektuellen kein Gehör mehr. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:32:05 +0100</pubDate><guid>1707491</guid></item>
<item><title>Rumänien | Flüchtiger Abgeordneter eingefangen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1701661-fluechtiger-abgeordneter-eingefangen</link><description><![CDATA[<p>Die Flucht des derzeit meistgesuchten Rum&auml;nen endete am 27. M&auml;rz in Kenia: Michai Boldea ergab sich den Beh&ouml;rden im rum&auml;nischen Konsulat in Nairobi. Er wurde sofort per Flugzeug nach Bukarest &uuml;berf&uuml;hrt, wo er vor Gericht gestellt werden soll. Der ehemalige Abgeordnete der regierenden liberaldemokratischen Partei hatte Rum&auml;nien am 17. M&auml;rz verlassen. Nach Zwischenstopps in Bulgarien und in der T&uuml;rkei war er in Kenia gelandet. Der 36-j&auml;hrige Boldea wird beschuldigt, eine kriminelle Organisation geleitet zu haben, die unter anderem Menschenhandel und Betrug betrieb.</p>
<p>&bdquo;Wir danken Interpol f&uuml;r die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Fl&uuml;chtlings aus Kenia!&ldquo; <a href="http://www.adevarul.ro/locale/bucuresti/bucuresti-stiri_din_bucuresti-boldea-kenya-amsterdam-otopeni-aeroport_0_671333087.html" target="_self">freut sich <em>Adevarul</em></a>. Die Kollegen von <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/schengen-ramai-cu-bine-258410.html" target="_self"><em>Romania libera</em> hingegen bedauern</a> den Schaden, den diese Geschichte Rum&auml;niens Image zuf&uuml;gt: Man habe &bdquo;den Eindruck, in einem Dorf am Ende der Welt zu wohnen&ldquo;, so die Tageszeitung. Weiter sei es &bdquo;eine Schande f&uuml;r das Land&ldquo;, das nun wohl noch l&auml;nger auf seinen Beitritt zum Schengen-Raum warten muss.</p>
<p>Die Niederlande stellen sich diesem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen" target="_self">Beitritt zum europ&auml;ischen Raum des freien Personen- und Warenverkehrs</a> entgegen und verlangen, dass Bukarest bis 2013 zwei aufeinanderfolgende positive Berichte des <a href="http://ec.europa.eu/cvm/index_de.htm" target="_self">Kooperations- und &Uuml;berpr&uuml;fungsmechanismus</a> &uuml;ber den Kampf gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen vorlegt: &bdquo;Die Niederl&auml;nder freuen sich schon... Bye bye Schengen!&ldquo;</p>
<p>Der Abgeordnete nutzte seine parlamentarische Immunit&auml;t aus, <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Cazul_Boldea-_mod_de_folosire_7_670202977.html" target="_self">was <em>Adevarul</em> zu der Behauptung bringt</a>, diese &bdquo;Verfl&uuml;chtigung&ldquo; beweise, dass...</p>
<blockquote><p>die Korrupten immer einen Weg finden, um das Gesetz zu umgehen. Wir haben eine nationale Agentur f&uuml;r Integrit&auml;t, aber zu wenig Integrit&auml;t, eine Anti-Korruption-Abteilung, aber tonnenweise Korruption. Es ist offensichtlich, dass die Verbindungen zwischen Korruption, Schmuggel und der Welt der Politik sehr stabil sind.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:42:53 +0100</pubDate><guid>1701661</guid></item>
<item><title>Italien | Die Werkstatt der falschen Euros (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679531-die-werkstatt-der-falschen-euros</link><description><![CDATA[Aus der Gegend um Giugliano, einer der Camorra-Hochburgen in der Nähe von Neapel, kommt fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten. Mehr als eine Milliarde wurden so durch ein internationales Netzwerk in den Verkehr gebracht – durch seine Ableger in Afrika und Lateinamerika ist die Stabilität der Gemeinschaftswährung bedroht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:46:05 +0100</pubDate><guid>1679531</guid></item>
<item><title>Bulgarien – Rumänien | Meeres-Duell um Gasfeld</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1671351-meeres-duell-um-gasfeld</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Rum&auml;nien klaut uns ein St&uuml;ck Meer&ldquo;, <a href="http://paper.standartnews.com/bg/article.php?d=2012-03-22&amp;article=404231" target="_self">titelt die bulgarische Tageszeitung <em>Standart</em></a> und meint die &bdquo;17 Quadratkilometer&ldquo; der Meeresgrenze zwischen Bulgarien und Rum&auml;nien. Diese, behauptet Bukarest, geh&ouml;ren zu seinen Hoheitsgew&auml;ssern. Und genau dort entdeckte die US-&ouml;sterreichische Aktiengesellschaft ExxonMobil/OMV Petrom Ende Februar wichtige Gasvorkommen.</p>
<p>Seit mehr als zwanzig Jahren diskutieren die zwei L&auml;nder den Grenzverlauf im Schwarzen Meer, betonte der bulgarische Au&szlig;enminister Nikolai Mladenow. &bdquo;Das Thema ist f&uuml;r die bilateralen Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern also in keinster Weise problematisch&ldquo;, versicherte Mladenow der bulgarischen Presse. Die aber scheint der Streit allerdings zu &bdquo;&uuml;berraschen&ldquo;.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Donau ist das &bdquo;Timing&ldquo; <a href="http://www.adevarul.ro/international/europa/Portiunea_de_platou_continental_in_litigiu_cu_Bulgaria-_locul_pe_unde_ar_putea_trece_Southstream_0_668333182.html" target="_self">f&uuml;r die Tageszeitung <em>Adevărul</em> </a>dagegen alles andere als verwunderlich:</p>
<blockquote><p>Der Teil des Festlandsockels um den es geht ist derjenige, durch den die [von Russland gef&ouml;rderte] South-Stream-Ferngasleitung verlaufen soll. Sollte Bukarest sich durchsetzen, w&uuml;rde Rum&auml;nien Teile des t&uuml;rkischen Festlandsockels gewinnen. Sollte es zur Fertigstellung der [von der EU gef&ouml;rderten Gasleitung] Nabucco kommen [die mit der South-Stream-Pipeline rivalisiert], k&ouml;nnte sich das als Vorteil erweisen.</p>
</blockquote>
<p>Unterdessen versuchte Rum&auml;niens Au&szlig;enminister Cristian Diaconescu die Wogen zu gl&auml;tten:</p>
<blockquote><p>Niemand darf sich aufregen oder w&uuml;tend werden. Zumal beide L&auml;nder hier um nationale Interessen k&auml;mpfen. Allerdings m&uuml;ssen diese Fragen gekl&auml;rt werden. Bei der F&ouml;rderung und Genehmigung k&ouml;nnten schlie&szlig;lich unerwartete Probleme auftreten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 14:04:39 +0100</pubDate><guid>1671351</guid></item>
<item><title>Balkan | EU-Beitritt heißt Kröten schlucken (Utrinski vesnik , Skopje)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625061-eu-beitritt-heisst-kroeten-schlucken</link><description><![CDATA[Slowenien, Kroatien, Serbien... Alle EU-Beitrittskandidaten mussten auf Druck von Brüssel Opfer bringen und Kompromisse machen. Und je zögerlicher sie sich geben, desto größer werden die Hürden, schreibt ein Journalist aus Mazedonien. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:08:11 +0100</pubDate><guid>1625061</guid></item>
<item><title>Serbien | Gekürt | Cartoon (Danas, Belgrade)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1569501-gekuert</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 17:18:34 +0100</pubDate><guid>1569501</guid></item>
<item><title>Rumänien | Das Lustrationsgesetz kommt... 22 Jahre zu spät</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1564081-das-lustrationsgesetz-kommt-22-jahre-zu-spaet</link><description><![CDATA[<p>Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Sturz des Ceausescu-Regimes hat das rum&auml;nische Parlament am 28. Februar das sogenannte &ldquo;Lustrationsgesetz&rdquo; S&auml;uberungsgesetz verabschiedet. Der Text, der auf Personen abzielt, die dem repressiven Staatsapparat der kommunistischen Partei (PCR) angeh&ouml;rten, besagt, dass &ldquo;die ehemaligen F&uuml;hrungskr&auml;fte der PCR, Minister, Staatsanw&auml;lte oder Mitarbeiter der Staatssicherheit keine &ouml;ffentlichen &Auml;mter mehr bekleiden d&uuml;rfen&rdquo;, <a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/fostii-comunisti-alesi-da-numiti-ba-968866.html" target="_self">schreibt <em>Evenimentul zilei</em></a>. <a href="http://www.adevarul.ro/grigore_cartianu/Cucuveaua_lustratiei_7_654604536.html" target="_self">F&uuml;r den Chefredakteur der Tageszeitung <em>Adevărul</em></a> Grigore Cartinau ist das Gesetz &uuml;berfl&uuml;ssig, denn es komme zu sp&auml;t: </p>
<blockquote><p>Die Verabschiedung dieses Texts, jetzt, wo er keine signifikanten Auswirkungen mehr hat, l&auml;sst an einen Selbstmordkandidaten denken, der sich auf die Gleise wirft, nachdem der Zug abgefahren ist.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:04:53 +0100</pubDate><guid>1564081</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Debatte | Griechische Faulpelze! Das ideale Vorurteil (CriticAtac, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1506211-griechische-faulpelze-das-ideale-vorurteil</link><description><![CDATA[Arm also schuldig: Befeuert durch die griechische Krise sieht es so aus, als würde diese Einschätzung der Südeuropäer im Norden Europas immer mehr zum Konsens werden. Eine vereinfachte und verlogene Analyse, die uns davon ablenken soll zu verstehen, was wirklich vor sich geht. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:38:44 +0100</pubDate><guid>1506211</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Bukarest und Sofia sollen sich noch mehr anstrengen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Wird der CVM-Bericht die T&uuml;r nach Schengen &ouml;ffnen?&rdquo;, fragt <em>Rom&acirc;nia liberă</em> auf dem Titelblatt. Am Vortag wurde der Zwischenbericht der <a href="http://ec.europa.eu/cvm/index_de.htm" target="_self">Kommission des EU-Kooperations- und Kontrollverfahrens </a>(CVM) &uuml;ber <a href="http://ec.europa.eu/cvm/docs/com_2012_56_de.pdf" target="_self">Rum&auml;niens</a> und <a href="http://ec.europa.eu/cvm/docs/com_2012_57_de.pdf" target="_self">Bulgariens Reform-Fortschritte</a> vorgelegt. Beide L&auml;nder sind weiterhin Beitrittskandidaten in das europ&auml;ische Freiz&uuml;gigkeitsabkommen.</p>
<p>Die rum&auml;nische Tageszeitung <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/justitie/poate-deschide-raportul-mcv-usa-schengen-253049.html" target="_self">notiert</a>, dass dem Bericht zufolge Bukarest und Sofia Fortschritte gemacht h&auml;tten, aber bei Bek&auml;mpfung der Korruption im Staatsapparat k&auml;me man nur langsam voran. Hier sollten insbesondere die Richter in die Verantwortung genommen werden. Sie sollten die Korruption durch die Verh&auml;ngung exemplarischer Strafen und die Beschlagnahme illegal angeh&auml;uften Verm&ouml;gens unterbinden. Der CVM-Bericht fordert des Weiteren eine nationale Anti-Korruptions-Strategie, sowie den Parlamentsausschluss aller wegen Korruption verurteilter Abgeordneter und Senatoren. Trotz der erreichten Fortschritte, so <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/orban-olanda-nu-si-va-schimba-pozitia-pe-schengen-pe-baza-raportului-mcv-trebuie-regandita-solutia-253054.html" target="_self">sagte </a>der Zeitung der rum&auml;nische Europaminister Leonard Orban, werden die Niederlande  &ndash;  Hauptgegner eines Schengenbeitritts von Rum&auml;nien und Bulgarien  &ndash;  ihre Meinung nicht vor der Pr&auml;sentationdes Abschlussberichts des CVM, im kommenden Sommer &auml;ndern.&nbsp;</p>
<p>In Bulgarien wurden die Ergebnisse des CVM-Berichts von den j&uuml;ngsten Unwetternachrichten &uuml;berschattet. Nach schweren &Uuml;berschwemmungen im S&uuml;den des Landes, welche in dem Dorf Biser acht Todesopfer forderten, erkl&auml;rte die Regierung den 8. Februar zum Tag der Nationalen Trauer. Das Online-Zeitung <a target="_self" href="http://www.mediapool.bg/%D0%B2-%D0%BE%D1%81%D1%82%D1%80%D0%BE-%D0%BA%D1%80%D0%B8%D1%82%D0%B8%D1%87%D0%B5%D0%BD-%D0%B4%D0%BE%D0%BA%D0%BB%D0%B0%D0%B4-%D0%B5%D0%BA-%D0%BD%D0%B0%D1%81%D1%82%D0%BE%D1%8F%D0%B2%D0%B0-%D0%B7%D0%B0-%D1%80%D0%B5%D1%84%D0%BE%D1%80%D0%BC%D0%B8%D1%80%D0%B0%D0%BD%D0%B5-%D0%B8%D0%B7-%D0%BE%D1%81%D0%BD%D0%BE%D0%B2%D0%B8-%D0%BD%D0%B0-%D0%B2%D1%81%D1%81-%D0%B8-%D0%BF%D1%80%D0%BE%D0%BA%D1%83%D1%80%D0%B0%D1%82%D1%83%D1%80%D0%B0%D1%82%D0%B0-news189342.html"><em>Mediapool</em> qualifiziert </a>den Bericht dennoch als &ldquo;extrem kritisch&rdquo; und betont, dass er mit keinem Wort einen &ldquo;politischen Willen&rdquo; von Sofia im Kampf gegen die Korruption und bei der Umsetzung der notwendigen Justizreformen erw&auml;hne. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:15:33 +0100</pubDate><guid>1494831</guid></item>
<item><title>Rumänien | Kann Agent Ungureanu sein Land retten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1491351-kann-agent-ungureanu-sein-land-retten</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.40905267707257487">Als am 6. Februar bekannt wurde, dass Mihai Razvan Ungureanus neuer Ministerpr&auml;sident werden soll, waren die Rum&auml;nen argw&ouml;hnisch. Am heftig umstrittenen Sparkurs werde dies nichts &auml;ndern, hie&szlig; es. Mit seiner Entscheidung f&uuml;r Ungureanu geht Staatspr&auml;sident Traian Basescu vorgezogenen Wahlen aus dem Weg und somit &ldquo;aufs Ganze&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/ungureanu-spionii-si-principiile-252837.html">meint <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>:</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Romania-libera-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Basescu setzt auf eine genau definierte Politik in Rumänien. Denn wenn etwas dazu geführt hat, dass Bocs Regierung ihre Glaubwürdigkeit verlor, dann nicht die Sparmaßnahmen und die vereinzelten Demonstrationen, sondern der Eindruck fortwährender Schwäche und endloser Kompromisse. Abgesehen davon könnte man sich auf dem Boden wälzen, wenn man hört, wie die Opposition im Fernsehen erklärt, dass ‘wir von der Securitate regiert werden’. Sie [die Opposition] haben keine Ahnung davon, wie der Geheimdienst (SIE) arbeitet und wofür sein Direktor verantwortlich ist. Sie beziehen sich nur auf ihre eigene Erfahrung als ehemalige Securitate-Mitarbeiter. Der SIE macht ganz andere Dinge und arbeitet eng mit der CIA zusammen. Spionage hat nichts mit sexy Mädchen und Sportwagen zu tun, sondern mit klar definierten Aufträgen und deren angemessener Durchführung.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.jurnalul.ro/editorial/romania-ca-misiunea-de-la-anvers-603608.htm">F&uuml;r <em>Jurnalul National</em></a> ist Ungureanu dagegen der &ldquo;Golden Boy&rdquo; des Geheimdiensts. Mit seiner Ernennung wird der &ldquo;Kreislauf des nationalen Verfalls&rdquo; durchbrochen und der &ldquo;Traum des Pr&auml;sidenten&rdquo; der Wirklichkeit ein St&uuml;ck n&auml;her gebracht:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jurnalul-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">die Schaffung einer euro-balkanischen Militärjunta, die eine verarmte Bevölkerung unterdrückt, indem sie Angst schürt. Was soll ein vom Geheimdienst unterstütztes Regime anderes sein als ein Militär[regime]? Der Präsident wollte beweisen, dass er das Oberhaupt eines Polizeistaats ist, und sowohl seine Partner als auch seine Gegner mundtot machen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Daran, dass &ldquo;ein Spion Regierungschef sein kann&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.adevarul.ro/actualitate/politica/Ungureanu_nu_are_calitatea_morala_potrivita_0_641936362.html?utm_term=nl-link&amp;utm_source=nl-general&amp;utm_content=318049%40noos.fr&amp;utm_medium=newsletter&amp;utm_campaign=Adevarul-Newsletter-20120208">zweifelt auch der Politologe Cristian P&acirc;rvulescu in <em>Adevărul</em></a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/adevarul-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wenn ein aktiver Spion es an die Spitze der Regierung schafft, verrät das Vieles darüber, wie es um die Demokratie in Rumänien steht. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Präsidentialisierung des Regimes getan. Obendrein dürfte er als ehemaliges stellvertretendes Mitglied des Zentralkomitees der jungen Kommunisten 1989 dieses Amt schon aus moralischen Gründen nicht bekleiden. Er gehört zur Nomenklatura. Würde das Lustrationsgesetz [Entlassung ehemaliger kommunistischer Führungskräfte] gelten, dürfte er dieses Amt im Staat nicht wahrnehmen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><em>Rom&acirc;nia liberă</em> sieht das ganz anders und betont, dass Ungureanu kein Mitglied von Ceausescus Geheimdienst Securitate gewesen sei:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Romania-Libera-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Er war ein Staatsbeamter, der von der Politik beauftragt wurde, eine schwierige Institution zu leiten. Ehrenhaft hat er seine Aufgabe erfüllt. Vor fünf Jahren verlangte der damalige Regierungschef von ihm, seinen Posten als Außenminister aufzugeben. Nun wird er damit beauftragt, die Regierung zu bilden. Ironie des Schicksals?</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Abgesehen von all diesen Diskussionen <a target="_self" href="http://www.revista22.ro/articol.php?id=13268">stellt sich die Wochenzeitung <em>Revista 22</em> folgende Frage</a>: &ldquo;Ist dieser SIE-Chef das, was unser Land braucht?&rdquo;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/revista22-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Vermutlich nicht. Was versteckt sich hinter der [Bestellung] eines Geheimdienstchefs an die Spitze der Exekutivgewalt mitten im Wahlkampfjahr? Wie wird er innerhalb der [liberaldemokratischen Regierungs-]Partei [PDL] und den Ministerien mit dem politischen Puzzle aus Interessen und Korruption umgehen? Wie wird er der PDL-Führung gegenübertreten, den Wahlkampf finanzieren und dafür sorgen, dass faire Wahlen abgehalten werden? Machen wir uns angesichts Bocs schwerem Erbe nicht allzu viele Illusionen.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:58:23 +0100</pubDate><guid>1491351</guid></item>
<item><title>Wetter | Eingeschneit | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1488081-eingeschneit</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:06:57 +0100</pubDate><guid>1488081</guid></item>
<item><title>Rumänien | Ein Spion regiert</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1487471-ein-spion-regiert</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Operation Ungureanu&rdquo; hat begonnen, <a target="_self" href="http://www.adevarul.ro/opinii_la_zi/ion_m-_ionita-mihai_razvan_ungureanu-premier_desemnat-traian_basescu-emil_boc-demisie-premier-guvern-opinie_0_641336470.html">titelt <em>Adevărul</em>.</a> Am 7. Februar trat der junge [43 Jahre] Geheimdienstchef Mihai Răzvan Ungureanu sein Amt als Ministerpr&auml;sident an. Der ehemalige Professor f&uuml;r Geschichte und Philosophie am <a target="_self" href="http://www.ochjs.ac.uk/home/">Centre for Jewish and Hebrew Studies</a> in Oxford und Ex-Au&szlig;enminister gilt als ein Vertrauter von Staatspr&auml;sident Traian Băsescu. &ldquo;Eine vorhersehbare Wahl des Pr&auml;sidenten, mit der vorgezogene Neuwahlen wohl vermieden werden&rdquo;, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Doch [Ungureanus] politischer Horizont steht auf Alarmstufe rot&rdquo;, f&uuml;hrt das Blatt fort, &ldquo;denn er wird die Bev&ouml;lkerung nicht beruhigen und die Krise beenden k&ouml;nnen.&rdquo;</p>
<p>Krise, die am 30. Januar ein neues Level erreicht hat, als die Oppositionsparteien, nach drei Wochen des Protests auf der Stra&szlig;e gegen die Sparpolitik, den parlamentarischen Streik erkl&auml;rten. &ldquo;Es ist nicht akzeptabel, dass Rum&auml;nien einmal mehr von einem Mann regiert werden soll, der zuvor den Geheimdienst leitete, <a target="_self" href="http://www.jurnalul.ro/politica/demisie-boc-premier-desemnat-mihai-razvan-ungureanu-603528.htm">sagte der Tageszeitung <em>Jurnalul naţional </em></a>der Vorsitzende der oppositionellen Nationalliberalen Partei (PNL) Crin Antonescu.</p>
<p>Wie ein Gro&szlig;teil der rum&auml;nischen Presse <a target="_self" href="http://www.jurnalul.ro/observator/basescu-nu-e-trist-a-numit-un-securist-603568.htm">notiert </a>die Tageszeitung, dass die Wahl des Staatspr&auml;sidenten im Grunde nichts &auml;ndert: &ldquo;Alles beim Alten&rdquo;. Unterdessen, so berichtet <em>Jurnalul</em>, demonstrieren die Menschen einmal mehr auf dem Platz der Universit&auml;t mit der Parole: &ldquo;Băsescu sei nicht traurig, die Securitate regiert&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:01:31 +0100</pubDate><guid>1487471</guid></item>
<item><title>Rumänien | Baconschis Kopf ist als erster gefallen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1441241-baconschis-kopf-ist-als-erster-gefallen</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend in Bukarest weiter gegen die Sparpolitik demonstriert wird, beginnt die rum&auml;nische Regierung, klar Schiff zu machen. Am Anfang der Woche wurde Au&szlig;enminister Theodor Baconschi per SMS seines Amtes enthoben, w&auml;hrend er in Br&uuml;ssel an der EU-Ministerratssitzung teilnahm. Sein Amt &uuml;bernahm auf der Stelle der ehemalige Chef der Diplomatie Cristian Diaconescu.</p>
<p>Ministerpr&auml;sident Emil Boc warf Baconschi &ldquo;zweifelhafte&rdquo; Aussagen auf seinem <a href="http://www.adevarul.ro/mircea_vasilescu/Baconschi_si_Becali_7_633606635.html" target="_self">Blog</a> vor, <a href="http://www.adevarul.ro/mircea_vasilescu/Baconschi_si_Becali_7_633606635.html" target="_self">erkl&auml;rt Leitartikler Mircea Vasilescu in <em>Adevărul</em></a>. Baconschi hatte geschrieben, die Demonstranten&nbsp; &ldquo;stammen aus verkommenen Stadtvierteln, es handelt sich um gewaltt&auml;tige Dummk&ouml;pfe, und sie erinnern an die Bergleute von einst, die die Nachfolger der Securitate unterst&uuml;tzten&rdquo; (die politische Polizei des Kommunistenregimes).</p>
<p>Die Art und Weise, auf die diese Abberufung erfolgte, ist f&uuml;r Adevărul ein &ldquo;nicht zivilisiertes, nicht europ&auml;isches Vorgehen. Der Ministerpr&auml;sident macht uns allen Schande, auf h&ouml;chster Ebene.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:02:01 +0100</pubDate><guid>1441241</guid></item>
<item><title>Der Preis der Sparpolitik | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1421461-der-preis-der-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p>Wer hat gesagt, die Rum&auml;nen h&auml;tten ein Talent daf&uuml;r, Sparma&szlig;nahmen zu ertragen? Kurz bevor in Bukarest die Proteste der &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; ausbrachen, <a href="http://www.adevarul.ro/radu_calin_cristea_-_comentarii/Tradarea_batranei_Europe_7_621607835.html" target="_self">&auml;rgerte</a> sich ein rum&auml;nischer Editorialist &uuml;ber die Unterstellung der <em>Financial Times</em>, seine Landsleute seien ja &ldquo;mit dem Sparkurs vertraut&rdquo;, w&auml;hrend andere in Europa die Ausdauer der Rum&auml;nen angesichts der durch den IWF aufgezwungenen Ma&szlig;nahmen bewunderten. Gewiss, die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/245371-iwf-triezt-bukarest" target="_self">2009 aufgenommenen 13 Milliarden Euro</a> retteten das Wachstum des Landes &ndash; doch zu welchem Preis?</p>
<p>Jede einzelne <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/247971-schocktherapie-gegen-die-krise" target="_self">Sparma&szlig;nahme</a> der rum&auml;nischen Exekutive wurde von Demonstrationen begleitet: Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, Reduzierung der Beamtengeh&auml;lter, 60-Stunden-Woche... Jedes Mal gingen die betroffenen B&uuml;rger auf die Stra&szlig;e. Doch in den letzten Tagen, seitdem der &uuml;beraus beliebte Unterstaatssekret&auml;rs Raed Arafat aus Protest gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1409931-raed-arafat-der-empoerte-wider-willen" target="_self">zur&uuml;ckgetreten</a> ist, wurden alle Rum&auml;nen von dem &Uuml;berdruss erfasst: Ganz gleich welcher politischen Richtung sie angeh&ouml;ren, sie marschierten gegen die gesamte politische Klasse auf. Anscheinend haben sie ihre Grenzen erreicht und ihre legend&auml;re Aufopferungsf&auml;higkeit ersch&ouml;pft. Die Regierung bleibt allerdings unger&uuml;hrt.</p>
<p>Die Rum&auml;nen haben lange genug die Vortr&auml;ge der f&uuml;hrenden Politiker hingenommen, die das Diptychon &ldquo;Sparpolitik-Solidarit&auml;t&rdquo; wiederholen und ihre Fehlschl&auml;ge auf Europa schieben anstatt zu versuchen, Sparkurs und Wachstum miteinander zu vereinbaren.</p>
<p>Die rum&auml;nischen Rebellen sind nicht mehr und nicht weniger als der Spiegel einer Unzufriedenheit, die die ganze Europ&auml;ische Union entflammen k&ouml;nnte. Denn die Europ&auml;er ertragen es immer weniger, dass man ihnen Opfer abverlangt, ohne ihnen eine klare Perspektive zu bieten oder p&auml;dagogisch vorzugehen. </p>
<p>&ldquo;Wenn das Projekt Europa noch leben soll, brauchen wir etwas anderes&rdquo;, <a href="http://www.revista22.ro/europa-e-nevoie-de-altceva-12485.html" target="_self">schrieb Luca Niculescu in <em>Revista 22</em></a> nach dem europ&auml;ischen Gipfel vom 9. Dezember. Es bleibt eine schwierige Aufgabe, den durch die Krise bereits ersch&uuml;tterten Bev&ouml;lkerungen verst&auml;ndlich zu machen, dass der Weg zur Stabilit&auml;t &uuml;ber die Sparpolitik f&uuml;hrt. &ldquo;Es wird noch weitere Demonstrationen geben&rdquo;, prophezeite Niculescu. Das ist ganz offensichtlich.</p>
<p>Um der Sache abzuhelfen, m&uuml;ssen die Verantwortlichen ihre Verhaltensweise &auml;ndern. Schluss mit den Gipfeltreffen, die immer &ldquo;ma&szlig;geblich&rdquo; sind. Sie m&uuml;ssen einfach geduldig erkl&auml;ren, dass das Verschwinden der Einheitsw&auml;hrung sehr viel mehr bedeuten w&uuml;rde als nur die R&uuml;ckkehr zur Peseta, zum Franc oder zur D-Mark. Und &ndash; <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1416651-der-krieg-als-argument-zieht-nicht-mehr" target="_self">wie der niederl&auml;ndische Philosoph Paul Scheffer betont</a> &ndash; m&uuml;ssen sie verstehen, dass die B&uuml;rger nur dann mitziehen, wenn fundierte Argumente vorgebracht werden. Denn der Tod des Euro w&auml;re schlicht und einfach das Ende der EU. <em>(pl-m)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 17:39:22 +0100</pubDate><guid>1421461</guid></item>
<item><title>Rumänien | Vereinigte Empörte gegen alle (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1416941-vereinigte-empoerte-gegen-alle</link><description><![CDATA[Seit fast einer Woche demonstrieren tausende Menschen aller politischer Couleur überall im Land gegen die Sparmaßnahmen und gegen die Korruption, die die Politik beherrscht. Es wäre Zeit, meint der rumänische Soziologe Mircea Kivu, dass die Regierung ihre Forderungen ernst nimmt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:10:23 +0100</pubDate><guid>1416941</guid></item>
<item><title>Rumänien | Raed Arafat, der Empörte wider Willen (Qmagazine, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1409931-raed-arafat-der-empoerte-wider-willen</link><description><![CDATA[Mit seinem Protest gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems wurde der Arzt palästinensischer Herkunft in Bukarest zum Helden der Protestbewegung gegen die Sparpolitik der Regierung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:12:14 +0100</pubDate><guid>1409931</guid></item>
<item><title>Rumänien | Bukarest revoltiert gegen Sparpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1399851-bukarest-revoltiert-gegen-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p>Am 15. Januar sind bei den Protesten in Bukarest rund 60 Menschen verletzt und zahlreiche Gesch&auml;fte gepl&uuml;ndert worden. Die Demonstranten forderten den R&uuml;cktritt von Staatspr&auml;sident Traian Basescu. Er wird f&uuml;r den wesentlich niedrigeren Lebensstandard verantwortlich gemacht. Der anfangs friedliche Protest schlug in Gewalt um, als sich radikale Hooligans der st&auml;dtischen Fu&szlig;ballklubs unter die Demonstranten mischten. Auf seiner Titelseite verurteilt <em>Adevărul</em> die Ereignisse als Machenschaften der &ldquo;Opportunisten!&rdquo;. Gemeint sind damit &ldquo;die Politiker [der linken Opposition] und die Ganoven&rdquo;, die beschuldigt werden, &ldquo;den urspr&uuml;nglichen Sinn der Revolte&rdquo; f&uuml;r ihre Zwecke zu instrumentalisieren.</p>
<p>In Rum&auml;nien wird bereits seit dem 12. Januar gegen die geplante Privatisierung mehrerer staatlicher Sozialdienste, darunter der Rettungsdienst SMURD, protestiert. Obwohl der Text am 13. auf Eis gelegt wurde, l&ouml;ste der medienwirksame R&uuml;cktritt von SMURD-Direktor Raed Arafat erneute Diskussionen aus. Bei der Bev&ouml;lkerung h&auml;tte &ldquo;es sowieso klick gemacht&rdquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Indignatii_Romaniei_si_elitele_ei_7_628207177.html" target="_self">meint <em>Adevărul</em></a>.</p>
<blockquote><p>Acht von zehn Rum&auml;nen glauben, dass das Land den falschen Weg eingeschlagen hat. F&uuml;r die [<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/87271-der-rumaenische-rechtsstaat-streikt" target="_self">als Gegenleistung f&uuml;r die finanzielle Unterst&uuml;tzung vom IWF geforderten</a>] Sparma&szlig;nahmen schl&auml;gt die Stunde der Abrechnung. Damit treten die Rum&auml;nen in die Fu&szlig;stapfen der Emp&ouml;rten aus den USA, Europa und Putins Russland.</p>
</blockquote>
<p>Derweil <a href="http://www.gandul.info/puterea-gandului/basescu-n-a-fost-pus-presedinte-de-turci-de-rusi-sau-americani-9148416" target="_self">erkl&auml;rt der Kolumnist der Nachrichtenseite <em>G&acirc;ndul</em> </a>&ldquo;die Ereignisse vom Sonntagabend&rdquo; zwar als &ldquo;unvermeidbar&rdquo;, aber dennoch &ldquo;inakzeptabel&rdquo;.</p>
<blockquote><p>Obwohl auch ich genug von Basescu habe, m&ouml;chte ich auf der Stra&szlig;e noch lange nicht von solchen Personen vertreten werden. Er wurde nicht von T&uuml;rken, Russen oder Amerikanern ernannt, sondern vom Volk gew&auml;hlt. Er muss demokratisch abtreten. In einem Verfahren, an dem wir uns alle beteiligen k&ouml;nnen, ohne Steine zu werfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:38:20 +0100</pubDate><guid>1399851</guid></item>
<item><title>Rumänien | Es ist Schicht im Schacht (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1391041-es-ist-schicht-im-schacht</link><description><![CDATA[Zu Ceausescus Zeiten strömten tausende Rumänen wegen der hohen Löhne ins Schiltal, um  Kohle abzubauen. Heute werden viele Zechen geschlossen, und die Bergarbeiter sich selbst überlassen. Diese rutschen in die Kriminalität ab. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:59:03 +0100</pubDate><guid>1391041</guid></item>
<item><title>Rumänien | Die Revolution? Welche Revolution? (Jurnalul Naţional, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1315521-die-revolution-welche-revolution</link><description><![CDATA[Für die meisten Menschen aus dem postkommunistischen Europa ist Dezember der Monat, in dem sich der Fall des Regimes jährt. In Rumänien ist das eine Geschichte geworden, erzählt von einer Gesellschaft, die in einer Welt billiger Illusionen lebt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:59:32 +0100</pubDate><guid>1315521</guid></item>
<item><title>Rumänien | CIA-Geheimgefängnis mitten in Bukarest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1263301-cia-geheimgefaengnis-mitten-bukarest</link><description><![CDATA[<p>&quot;Geheimgef&auml;ngnis der CIA in rum&auml;nischer Beh&ouml;rde entdeckt&quot;, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/rumaenien-geheimgefaengnis-der-cia-in-rumaenischer-behoerde-entdeckt-1.1229296" target="_self"><em>enth&uuml;llt </em></a>die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Mehrere US-amerikanische Geheimagenten, die selbst vor Ort gewesen sind, best&auml;tigten in den von der deutschen Tageszeitung zusammengetragenen Zeugenberichten, dass ein solches Geheimgef&auml;ngnis mitten im Zentrum Bukarests betrieben wurde. Das Bukarester &quot;Gef&auml;ngnis&quot; glich allen anderen Geheimgef&auml;ngnissen, die nach den Anschl&auml;gen vom 11. September von der CIA im Mittleren Osten und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/684431-cia-gefaengnisse-vertuschen-und-verschleiern" target="_self"><em>in Europa</em></a> errichtet wurden. Untergebracht wurde es in den Amtsr&auml;umen der Sicherheitsbeh&ouml;rde ORNISS,auch &quot;Romanian NSA&quot; genannt, die 2002 gegr&uuml;ndet wurde, um Rum&auml;niens Beitritt zur NATO vorzubereiten. F&uuml;r die rum&auml;nischen Beh&ouml;rden war das der Grund f&uuml;r die Zusammenarbeit mit der CIA, erkl&auml;rt die S&uuml;ddeutsche. Allerdings bestreiten die Beamten, dass ein solches Geheimgef&auml;ngnis je existiert haben soll. Auch der stellvertretende Beh&ouml;rdenleiter von ORNISS, Adrian Cămărăşan, leugnet, dass jemals ein islamistischer Terrorist in seiner Einrichtung festgehalten wurde.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:50:46 +0100</pubDate><guid>1263301</guid></item>
<item><title>"Merkozys ungewisser Weg"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1255511-merkozys-ungewisser-weg</link><description><![CDATA[<p>Der Text sieht insbesondere die &Auml;nderung der EU-Vertr&auml;ge vor. Das Prinzip der Haushaltsdisziplin soll eingef&uuml;gt werden, sowie &ldquo;sofortige&rdquo;, &ldquo;automatische&rdquo; Sanktionen f&uuml;r Staaten, deren Defizit &uuml;ber drei Prozent des BIP l&auml;ge. Paris und Berlin verlangen auch die Einrichtung einer &ldquo;verst&auml;rkten und auf europ&auml;ischer Ebene harmonisierten Schuldenbremse&rdquo;, damit jedes Land Absicherungsmechanismen einrichten und somit das Ziel eines ausgewogenen Staatshaushalts einhalten kann. Unterdessen stellt die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s die L&auml;nder der Eurozone unter versch&auml;rfte Beobachtung, darunter auch die sechs Staaten mit AAA-Rating.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.621352890972048">In Madrid <a href="http://www.elpais.com/articulo/opinion/pata/coja/elpepiopi/20111206elpepiopi_1/Tes" target="_self">qualifizierte <em>El Pais</em></a> das Abkommen als &ldquo;wackelig&rdquo;, da im Ganzen &ldquo;unzureichend&rdquo; und in seinen einzelnen Aspekten &ldquo;diskutabel&rdquo;. Insbesondere sei &uuml;berhaupt keine Teilung der Verantwortung erw&auml;hnt:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht ausreichend, weil Merkel und Sarkozy trotz ihrer Äußerungen keine Finanzunion vorzeichnen [...], sie legen nur den Nachdruck auf die Haushaltsdisziplin. Eine Reform der Verträge mit vorgehaltener Pistole beträfe allein die Eurozone, für den Fall eines Boykotts durch manche, und würde doch auf alle Druck ausüben. Sie öffnet allerdings auch eine Büchse der Pandora mit unendlichen, lähmenden, haarspalterischen Diskussionen: Die aktuellen Verträge haben zehn Jahre gekostet. Doch die wichtigsten Mängel liegen in der Unklarheit der Notmechanismen für das Krisenmanagement. Auf den definitiven Rettungsfonds von 2012 wird nicht vorgegriffen, über die unerlässliche Rolle der EZB herrscht durchdringendes Schweigen und die Eurobonds wurden bedauerlicherweise abgelehnt. Eine magere Ernte: Wird sie beim EU-Gipfel nicht verbessert, dann wird die Freude der Märkte nicht lange anhalten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Berlin hat gewonnen&rdquo;, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/433220/" target="_self">titelt <em>La Stampa</em></a>. Die Tageszeitung aus Turin wei&szlig; zwar zu sch&auml;tzen, dass Merkel und Sarkozy die Autonomie von EZB-Chef Mario Draghi anerkannten, doch sie beklagt, das Abkommen zwischen den beiden gehe auf Kosten der Eurobonds, der ber&uuml;hmten EU-Anleihen. Was den Rest betrifft, so sei da &ldquo;nichts Neues&rdquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Am Auffälligsten ist das, worüber sie nicht gesprochen haben: Das Duo meidet das Thema der EZB, die nach Sarkozys Wünschen aktiver eingreifen aber Merkels Ansicht nach bei ihrer Stabilisationsrolle bleiben sollte.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">In Portugal <a href="http://www.jornaldenegocios.pt/home.php?template=SHOWNEWS_V2&amp;id=523803" target="_self">schreibt das <em>Jornal de Neg&oacute;cios</em> folgendes</a>:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jornal-negocios-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Alle, die Europa kennen, wissen, dass Merkozy einen ungewissen Weg geebnet haben, um den Kampf gegen einen unmittelbaren Zusammenbruch des Euro zu gewinnen. Sie öffneten damit jedoch alte Wunden aus der Zeit, als innerhalb der Souveränität und der Demokratie der europäischen Länder und der EU im Jahr 2010 die Krise ausbrach.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"> </span><span><a href="http://jornal.publico.pt/noticia/06-12-2011/a-europa-do-diktat-da-alemanha-23561931.htm" target="_self">Bei den Kollegen von <em>Publico</em> wiederum</a> hei&szlig;t es:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/publico-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">“Deutschland bereitet sich darauf vor, Europa zu germanisieren [...]. Selbst wenn man den Gedanken akzeptiert, dass die steuerliche und budgetäre Integration “verstärkt und harmonisiert” werden muss, erinnern die Forderungen des Merkozy-Paars an Kriegsreparationen. Forderungen über Forderungen an die Verlierer und Geschlagenen, doch nichts, was Bemühungen, Geld und Solidarität erfordert.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567"><a href="http://pluss.postimees.ee/657088/kari-kasper-uue-euroopa-poole/" target="_self">Die estnische Tageszeitung <em>Postimees</em> bedauert</a> ihrerseits, dass &ldquo;die Staats- und Regierungschefs der EU die europ&auml;ischen Institutionen geschw&auml;cht haben&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/postimees-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Jede Rettungsaktion der Eurozone wird durch den Rat koordiniert, obwohl dieser nie ein demokratisches Organ war. Man sollte dem Parlament mehr Gewicht verleihen. Die Umkehr zu einem Europa der Nationen wäre auch ein demokratischer Rückschritt und in weltpolitischer Perspektive mehrfach schlimmer als der 11. September 2011 oder die Kriege im Irak oder Afghanistan.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.46166416903383567">Au&szlig;erhalb der Eurozone ist der Skeptizismus ebenfalls an der Tagesordnung. So <a href="http://www.adevarul.ro/ovidiu_nahoi_-_editorial/Vom_trai_in_alta_tara_7_603009697.html#" target="_self">findet sich der <em>Adevarul</em> in Bukarest </a>mit der Feststellung ab, das neue Europa werde &ldquo;nicht perfekt sein und nicht einem Gedicht &auml;hneln&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/adevarul-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Europa setzt seinen Weg fort, an Deutschland gekoppelt und über die Finessen der französischen Politik hinaus. [...] Alles wird sich um den Kern der Eurozone herum anordnen, und die nicht dazugehörigen anderen Länder werden kämpfen müssen, um dem Rhythmus zu folgen. Rumänien, Polen und die baltischen Staaten werden es tun, denn es liegt in unserem Interesse. Es gibt keine andere Wahl.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.rp.pl/artykul/9133,764925-Unia-europejskich--kompromisow.html" target="_self">F&uuml;r die <em>Rzeczpospolita</em> schlie&szlig;lich ist das Abkommen</a> zwischen Merkel und Sarkozy &uuml;ber eine Union der Stabilit&auml;t weder ein Fortschritt noch eine Revolution, sondern eine &ldquo;alte Union, festgefahren in Kompromissen&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/rzeczpospolita-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Wenn man das Wort “Kompromiss” zeichnen könnte, dann stünde es schon lange auf der Flagge der EU, anstatt der Sterne. Und man würde sich heute nicht fragen, welcher Stern wohl als erster fällt. Doch selbst da kann noch ein Kompromiss gefunden werden. Und wir werden höchstwahrscheinlich herausfinden, dass man auch als Außenstehender durchaus zur EU gehören kann.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:10:21 +0100</pubDate><guid>1255511</guid></item>
<item><title>Österreich | Verschärfung der Kreditvergabe im Osten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1209881-verschaerfung-der-kreditvergabe-im-osten</link><description><![CDATA[<p>Die &ouml;sterreichische Finanzmarktaufsicht und die Nationalbank ziehen &quot;die Kreditbremse im Osten&quot;, <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/710548/Banken_Aufsicht-zieht-Kreditbremse-im-Osten" target="_self"><em>schreibt Die Presse</em></a>. Die beiden Beh&ouml;rden haben beschlossen, von den &ouml;sterreichischen Kreditinstituten eine zwei- bis dreiprozentige Erh&ouml;hung des Kernkapitals zu verlangen und die &quot;teils exzessive Kreditvergabe&quot; in der Region zu begrenzen. Diese Ma&szlig;nahme erfolgt, w&auml;hrend die Agentur Moody&rsquo;s noch die Ratingperspektiven der &ouml;sterreichischen Anleihen untersucht. Wien will seine kostbare Top-Bonit&auml;t unbedingt halten. In ihrem Kommentar <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/710547/Unterwegs-zum-Modell-Irland" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet</em></a> die Wiener Tageszeitung &quot;eine bankeninduzierte Staatspleite nach dem Modell Irland&quot;, denn die &ouml;sterreichischen Banken haben &quot;nach Jahren des Goldrauschs&quot; knapp 300 Milliarden Euro &ndash; mehr als das BIP des Landes &ndash; in Mittel- und Osteuropa investiert, doch zwischen sechs und 40 Prozent davon sollen &quot;faule&quot; Kredite sein.</p>
<p>&quot;Die Entscheidung der &ouml;sterreichischen Nationalbank beendet eine Phase der aktuellen Krise und er&ouml;ffnet wahrscheinlich die n&auml;chste&quot;, <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/editorial/sfarsitul-tragic-al-colonialismului-financiar-245574.html" target="_self"><em>meint die Rom&acirc;nia libera</em></a> in Bukarest. &quot;Die konkreten Auswirkungen werden hart sein &ndash; zus&auml;tzlicher Druck auf den Leu, steigende Zinss&auml;tze, erschwerte Kreditaufnahme f&uuml;r den Staat &ndash;, doch sie k&ouml;nnen &uuml;berwunden werden. Schlimmer ist jedoch der Symboleffekt, denn so wird uns bewusst, dass Rum&auml;nien nunmehr als Schwellenland mit dementsprechenden Gewinnen und Risiken betrachtet wird. Ein Land, in dem es sich noch lohnt zu investieren, aber nur wenn man wei&szlig;, wie man danach wieder herauskommt.&quot; Die Bukarester Tageszeitung erinnert daran, dass die guten Zeiten von 2007, als &quot;die griechischen und &ouml;sterreichischen Banker sich um die Pr&auml;senz auf dem Markt im Wilden Osten stritten&quot;, vorbei sind. &quot;&Ouml;sterreich opfert Rum&auml;nien, dessen Bankensystem es zusammen mit Griechenland zu &uuml;ber 50 Prozent h&auml;lt, um sein eigenes Schicksal zu retten.&quot; Kurz, es handle sich hier um &quot;das tragische Ende des Finanzkolonialismus&quot;.</p>
<p>Auf tschechischer Seite <a href="http://respekt.ihned.cz/audit-jana-machacka/c1-53783200-rakousko-vychodni-evropa-a-my" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet Respekt</em></a>, &quot;L&auml;nder wie Ungarn, Rum&auml;nien, Serbien oder die Ukraine werden &ndash; zumindest von Seiten der &ouml;sterreichischen Banken &ndash; einen brutalen &quot;credit crunch&quot;, eine pl&ouml;tzliche Zur&uuml;ckhaltung bei der Kreditvergabe erfahren&quot;. Auch L&auml;nder wie die Tschechische Republik oder die Slowakei k&ouml;nnten unter den Folgen leiden, da die internationale Presse vergisst, dass dort eine ganz andere Situation herrscht als in den anderen Staaten der Region: &quot;In der Tschechischen Republik und in der Slowakei wird viel gespart. Beide L&auml;nder sind relativ unterverschuldet. Nicht nur was die gro&szlig;en Firmen betrifft, [...] sondern auch und vor allem im Sektor der Kleinbetriebe. Zum Beispiel betr&auml;gt der Umfang der Hypothekendarlehen in diesen L&auml;ndern 25 Prozent des BIP. In Westeuropa liegt er bei 55 Prozent und in Gro&szlig;britannien bei mehr als 100 Prozent des BIP.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:19:31 +0100</pubDate><guid>1209881</guid></item>
<item><title>Debatte | Die Krise und dreierlei Europa (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1169441-die-krise-und-dreierlei-europa</link><description><![CDATA[Die EU könnte sich bald aufspalten in die Leistungsstarken, die Hinkenden und die Zurückgebliebenen, sorgt sich die rumänische Politikwissenschaftlerin Alina Mungiu-Pippidi. Und man brauche auch nicht damit zu rechnen, das Ganze durch eine künstliche europäische Identität zu vereinen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:35:13 +0100</pubDate><guid>1169441</guid></item>
<item><title>Island | Reykjavik öffnet seinen Arbeitsmarkt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1155761-reykjavik-oeffnet-seinen-arbeitsmarkt</link><description><![CDATA[<p>&quot;Island hat die vollst&auml;ndige Liberalisierung des Arbeitsmarkts f&uuml;r rum&auml;nische und bulgarische Arbeitnehmer ab 1. Januar 2012 beschlossen&quot;, <a href="http://www.timpul.md/" target="_self"><em>frohlockt Timpul</em></a>. Die Tageszeitung aus der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied" target="_self"><em>Republik Moldau</em></a> jubelt, denn 200.000 Moldawen besitzen bereits die rum&auml;nische Staatsb&uuml;rgerschaft, die ihnen das Arbeiten innerhalb der EU erlaubt. Island, Mitglied des Europ&auml;ischen Wirtschaftsraums und EU-Beitrittskandidat, hatte 2007 wie einige EU-Mitgliedsstaaten &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Gro&szlig;britannien und die Niederlande eine siebenj&auml;hrige Zuwanderungsbegrenzung aus Rum&auml;nien und Bulgarien beschlossen, da die wirtschaftliche Situation in beiden L&auml;ndern so schlecht war. Nun aber &quot;sendet Reykjavik ein Signal, welches mit den Werten der europ&auml;ischen Integration &uuml;bereinstimme&quot;, notiert Timpul.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:03:28 +0100</pubDate><guid>1155761</guid></item>
<item><title>Rumänien/Griechenland | Kirche am Tor zum Fegefeuer (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1151791-kirche-am-tor-zum-fegefeuer</link><description><![CDATA[Die krisengebeutelte Bevölkerung in Bukarest und Athen will nicht mehr die Privilegien der orthodoxen Kirche akzeptieren. Wenn sich nichts ändert, wird die Institution einen hohen kulturellen Preis zahlen müssen, warnt România liberă. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:26:40 +0100</pubDate><guid>1151791</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Geburtsstunde der Nicht-Euro-Zone?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1127651-geburtsstunde-der-nicht-euro-zone</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die Euro-Zone &uuml;ber immer mehr Integration diskutiert, &ldquo;spricht man in Bukarest und London von einem B&uuml;ndnis der Nicht-Euro-L&auml;nder&rdquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Poate_fi_Romania_liderul_-zonei_noneuro_0_583142259.html" target="_self">meldet <em>Adevărul</em></a>. Die Idee hatte der ehemalige britische <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/3dbadbda-f32b-11e0-8383-00144feab49a,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F3dbadbda-f32b-11e0-8383-00144feab49a.html&amp;_i_referer=http%3A%2F%2Fsearch.ft.com%2Fsearch%3FqueryText%3DDavid%2BOwen%2B%252" target="_self">Au&szlig;enminister David Owen in der <em>Financial Times</em> vorgebracht</a>. Sie &ldquo;reifte w&auml;hrend der Vorbereitungstreffen des Doppel-Gipfels vom 23. und 26. Oktober in den K&ouml;pfen der Eliten der Nicht-Euro-L&auml;nder&rdquo;. &ldquo;Konkrete Formen nahm sie mit der Erkl&auml;rung des britischen Regierungschefs David Cameron anschlie&szlig;end an&rdquo;, berichtet die Zeitung aus Bukarest. Laut Cameron &ldquo;hat Gro&szlig;britannien die Absicht, in der zuk&uuml;nftigen Nicht-Euro-Zone als Dreh- und Angelpunkt zu fungieren&rdquo;.</p>
<p>Schon jetzt zeichnet sich ab &ldquo;dass die EU in drei Teile zerf&auml;llt: Frankreich und Deutschland, der Rest der Eurozone und die Staaten mit eigenen Landesw&auml;hrungen&rdquo;, zitiert Adevărul den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz. In Bukarest legte der Verband rum&auml;nischer Gesch&auml;ftsleute (AOAR) der Regierung schon vor geraumer Zeit nahe, diese &ldquo;Gruppe&rdquo; zu schaffen.</p>
<p>Gewiss &ldquo;k&ouml;nnten die L&auml;nder ohne Euro ihre Interessen dann besser durchsetzen&rdquo;, jedoch muss &ldquo;die Einheit einer solchen Zone&rdquo; gew&auml;hrleistet werden. Schlie&szlig;lich &ldquo;l&auml;sst sich das soziale skandinavische Modell in D&auml;nemark und Schweden nur schwer mit dem neoliberalen Modell der L&auml;nder im Osten vereinbaren. Und w&auml;hrend London sich flei&szlig;ig am EU-Haushalt beteiligt, profitieren die L&auml;nder im Osten von den europ&auml;ischen Koh&auml;sions- und Entwicklungsfonds&rdquo;, schlie&szlig;t <em>Adevărul</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 12:22:03 +0100</pubDate><guid>1127651</guid></item>
<item><title>Schiffahrt | Die Donau verdampft (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1102971-die-donau-verdampft</link><description><![CDATA[Europas zweitlängster Strom, die Donau, ist auch eine der am schlechtesten befahrbaren Wasserstraßen des Kontinents. Trotz der Donaustrategie, die unter dem ungarischen EU-Ratsvorsitz verabschiedet wurde, führte die anhaltende Dürre im vergangenen Sommer zu einem besonders niedrigen Wasserstand. Es kam zu einem regelrechten Verkehrschaos. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:42:43 +0100</pubDate><guid>1102971</guid></item>
<item><title>Rumänien | König Michaels Lektion</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1101651-koenig-michaels-lektion</link><description><![CDATA[<p>&Uuml;ber &ldquo;K&ouml;nig Michaels historische Rede dar&uuml;ber, welche Rum&auml;nen wir sein sollten&rdquo;, <a href="http://www.jurnalul.ro/special/special/lectia-regelui-594664.html" target="_self">berichtet <em>Jurnalul Naţional</em></a> am Tag nach der Ansprache des ehemaligen rum&auml;nischen K&ouml;nigs vor dem Parlament. Im ganzen Land rechneten die Medien damit, dass K&ouml;nig Michael die aktuelle Regierung kritisieren und zu mehr Moral aufrufen w&uuml;rde. Dagegen widmete sich der ehemalige Monarch zu seinem 90. Geburtstag vor allem der rum&auml;nischen Identit&auml;t. &ldquo;Als wichtigste Errungenschaften kommen Identit&auml;t und W&uuml;rde gleich nach Freiheit und Demokratie&rdquo;, erkl&auml;rte der ehemalige K&ouml;nig, der nach seiner von den Kommunisten erzwungenen Abdankung 1947 im Schweizer Exil lebte. Rum&auml;niens Pr&auml;sident Traian Basescu, der die Abdankung Michaels und sein Exil im <a href="http://www.taz.de/!73871/" target="_self">Juni 2011 als &ldquo;Verrat&rdquo; bezeichnet hatte</a>, was in Rum&auml;nien einen Skandal ausgel&ouml;st hatte, gl&auml;nzte im Parlament durch Abwesenheit.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:13:48 +0100</pubDate><guid>1101651</guid></item>
<item><title>Rumänien | Wie viele Roma leben in Rumänien?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1077521-wie-viele-roma-leben-rumaenien</link><description><![CDATA[<p>&quot;Werden wir jemals die genaue Anzahl von Roma in Rum&auml;nien erfahren?&quot; Diese Frage stellt <a href="http://www.jurnalul.ro/special/reportaje/e-misto-sa-fii-tigan-mesajul-catre-etnie-inaintea-recensamantului-un-rom-din-baicului-daca-scrie-ro-pe-bulentin-pai-nu-sunt-roman-594071.html" target="_self"><em>Jurnalul National</em></a> unter dem Titel: &quot;Volksz&auml;hlung z&auml;hlt Roma&quot;. Am 20. Oktober startet in Rum&auml;nien die erste Volksz&auml;hlung nach europ&auml;ischen Kriterien seit dem Sturz des kommunistischen Regimes im Jahr 1989. Eine der gro&szlig;en Herausforderungen dieser Aktion, die bis zum 31. Oktober andauert, ist die Antwort auf eben diese Frage, sowohl f&uuml;r Rum&auml;nien als auch f&uuml;r die Europ&auml;ische Union. Laut der <a href="http://www.romanicriss.org/index.php?mylang=english" target="_self"><em>Romani Criss</em></a>, einer NGO, welche die Roma-Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Volksz&auml;hlung informierte  &ndash;  unter anderem mit einem Slogan &quot;Roma sein ist klasse!&quot;  &ndash;  g&auml;be es rund 2,5 Millionen Roma im Land, w&auml;hrend die Beh&ouml;rden von 500.000 ausgehen. &quot;Hin- und hergerissen zwischen Aufrichtigkeit  &ndash;  und mehr EU-Mitteln  &ndash;  und der Angst vor Stigmatisierung&quot; aber auch vor mehr Steuern, st&uuml;nden die Roma vor einer schwierigen Entscheidung, schreibt die Tageszeitung aus Bukarest.<em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:58:12 +0100</pubDate><guid>1077521</guid></item>
<item><title>Immigration | Großer Aufbruch in Europa (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1058541-grosser-aufbruch-europa</link><description><![CDATA[Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 17:52:39 +0100</pubDate><guid>1058541</guid></item>
<item><title>GAP | Der Kreuzzug von Kommissar Cioloş</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1053361-der-kreuzzug-von-kommissar-ciolos</link><description><![CDATA[<p>Dacian Cioloş, EU-Kommissar f&uuml;r Landwirtschaft und l&auml;ndliche Entwicklung, stellte am 12. Oktober in Br&uuml;ssel die neue Reform der <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1181&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en"><em>Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) </em></a>vor. &quot;F&uuml;r den Zeitraum von 2014 bis 2020 bekommen Rum&auml;nien und seine Nachbarn im Osten mehr Geld. Auf Kosten der L&auml;nder im Westen [Europas] erhalten diese L&auml;nder mit der neuen Reform 30 Prozent mehr Subventionen&quot;, berichtet <a target="_self" href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Reforma_agricola_a_UE_aduce_mai_multi_bani_Romaniei_0_571143559.html"><em>Adevărul</em></a>.</p>
<p>Zu den wichtigsten Ver&auml;nderungen des GAP-Budgets [55 Milliarden Euro pro Jahr, d. h. 40 Prozent des EU-Haushalts] geh&ouml;ren: Vereinfachte individuelle Beitr&auml;ge, Niederlassungsbeihilfen f&uuml;r junge Landwirte und Abbau der Auflagen. Der gesamte Landwirtschaftsbetrieb soll flexibler gestaltet werden und sich mehr dem Markt anpassen. Dar&uuml;ber hinaus &quot;wird eine H&ouml;chstgrenze der Subventionen f&uuml;r Gro&szlig;bauern eingef&uuml;hrt und die Hilfen in Abh&auml;ngigkeit der Gr&ouml;&szlig;e der wirklich genutzten landwirtschaftlichen Fl&auml;che berechnet (nicht wie bisher nach Gesamtfl&auml;che oder Produktionskapazit&auml;t). F&uuml;r Innovation und Forschung wird es doppelt so viel Geld geben. Und 30 Prozent der EU-Direkthilfen werden nur in Verbindung mit Umweltschutzma&szlig;nahmen vergeben&quot;, berichtet die rum&auml;nische Tageszeitung.</p>
<p>W&auml;hrend Rum&auml;nien (das mit 32 Prozent die meisten Landwirtschaftsbetriebe der EU z&auml;hlt) diese Reform sehr begr&uuml;&szlig;t, m&uuml;ssen sich die britischen und spanischen Gro&szlig;grundbesitzer ernsthaft Sorgen machen: &quot;Die EU wird die Subventionen f&uuml;r 'Sofa-Bauern' drosseln&quot;, titelt <a target="_self" href="http://www.publico.es/dinero/401247/la-ue-limitara-las-ayudasa-los-agricultores-de-sofa"><em>P&uacute;blico</em></a>. Die Kommission f&uuml;hrt &quot;einen ganz speziellen Kreuzzug, um die Landwirtschaftssubventionen zu revolutionieren&quot;, meint die Tageszeitung aus Madrid. F&uuml;r sie ist die geplante Kontrolle der Subventionen f&uuml;r Gro&szlig;bauern und diejenigen Landwirte, die nicht haupts&auml;chlich landwirtschaftlich arbeiten, die gr&ouml;&szlig;te Neuerung: &quot;Auf Gro&szlig;grundbesitzer wird das direkte Auswirkungen haben, von denen unter anderem die britische K&ouml;nigin oder [Prinz] Albert von Monaco, aber auch die spanische Herzogin von Alba betroffen sein werden.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:47:17 +0100</pubDate><guid>1053361</guid></item>
<item><title>Rumanien | Eine Stadt in Angst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1048471-eine-stadt-angst</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Willkommen in Giurgiu, der Stadt, die von der Zigeunermafia terrorisiert wird&rdquo;, <a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/bine-ati-venit-in-giurgiu-orasul-infricosat-de-mafia-tiganeasca-949348.htm" target="_self">wie <em>Eventimentul zilei</em> schreibt</a>. Die Tageszeitung wundert sich &uuml;ber das Schweigen in der Stadt im S&uuml;den Rum&auml;niens nach dem tragischen Tod eines jungen amerikanischen Basketballers der Heimmannschaft CSŞ Giurgiu. Am 8. Oktober wurde Chauncey Hardyi von einem stadtbekannten Rowdy zusammengeschlagen und erlag seinen Verletzungen. Grund sei ein Streit um eine Frau gewesen.</p>
<p>&ldquo;Die Ermittler schweigen und die Menschen haben Angst&rdquo;, stellt <em>Evenimentul zilei</em> fest. Die Ermittlungen bei diesem Mord br&auml;chten in der Stadt, in der Gewalttaten zunehmen, &ldquo;ein mafi&ouml;ses System von Politikern, Anw&auml;lten und Beamten zutage&rdquo;, berichtet das Blatt. Das Schweigen der B&uuml;rger von Giurgiu, notiert das Blatt, vermittelt das Bild einer Stadt, die von einem Mafia-Netzwerk regiert wird, welches gute Beziehungen zu den lokalen Beh&ouml;rden und Unternehmen pflege.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:41:58 +0100</pubDate><guid>1048471</guid></item>
<item><title>Österreich / Tschechien | Die Banken wirbeln mit Bilanzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1044471-die-banken-wirbeln-mit-bilanzen</link><description><![CDATA[<p>Die Schuldenkrise wird zur Dauerkrise. Die erste &ouml;sterreichische Bank reagiert jetzt und... wandelt Bilanzgewinne in -verluste um. &ldquo;Erste Bank wappnet sich f&uuml;r Eurokrise&rdquo;, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/699864/Erste-Bank-wappnet-sich-fuer-Eurokrise?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do">titelt <em>Die Presse</em></a>. Erste Bank-Chef Andreas Treichl rechnet mit einem Schuldenerlass Griechenlands von 50 Prozent. Als Folge r&auml;umt die Bank jetzt in ihrer Bilanz auf und reduziert ihr Anleihenengagement in Osteuropa, vor allem Ungarn und Rum&auml;nien. Aus der angek&uuml;ndigten Gewinnprognose von rund 800 Millionen Euro werden prompt 800 Millionen Euro Verlust. Die Aktie der Bank verlor am Montag 9 Prozent und die Bank k&uuml;ndigte an, die R&uuml;ckzahlung der Staatshilfe aus den Zeiten der Lehman-Krise 2008 m&uuml;sse noch mindestens ein Jahr warten. Die Wiener Tageszeitung <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/699871/Virtuelle-Gewinne-reale-Dividenden?direct=699864&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/699864/index.do&amp;selChannel">betont</a>, dass nicht Griechenland, sondern die Kreditsituation in Osteuropa, wo &ldquo;Kredite in H&ouml;he des &ouml;sterreichischen BIPs &lsquo;drau&szlig;en&rsquo; sind&ldquo; das Problem seien.</p>
<p>Auf tschechischer Seite titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>, ist &ldquo;die Prager B&ouml;rse erneut in der Krise&rdquo;. Das Wirtschaftsblatt <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-53168160-evropska-krize-opet-uderila-na-prazskou-burzu">erkl&auml;rt</a>, dass nach dem Absturz der Erste Bank, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanzgruppen in Zentraleuropa z&auml;hlt, mehrere tschechische Titel in die roten Zahlen gerutscht sind, trotz der guten Resultate vom Jahresanfang.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 15:29:07 +0100</pubDate><guid>1044471</guid></item>
<item><title>Rumänien | Korrupt, korrupter, Justiz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1040771-korrupt-korrupter-justiz</link><description><![CDATA[<p>Ein neuer Skandal ersch&uuml;ttert die rum&auml;nische Justiz, berichtet <em>Rom&acirc;nia liberă</em> und titelt: &ldquo;Ein verkommenes System. 11 Richter des Obersten Gerichtshofes der Korruption beschuldigt&rdquo;. Die rum&auml;nische Antikorruptionsbeh&ouml;rde hat am 7. Oktober Ermittlungsverfahren gegen elf ranghohe Richter des Obersten Gerichtshofes und des Kassationsgerichtes eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, Florin Chiriac gegen Bestechung Vorteile verschafft zu haben. Der in Frankreich lebende rum&auml;nische Gesch&auml;ftsmann ist bereits in mehrere Prozesse verwickelt, erkl&auml;rt die Bukarester Tageszeitung.</p>
<p>Au&szlig;erdem laufe eine Voruntersuchung gegen drei weitere Richter. &ldquo;Diese Korruption, die immer wieder von der EU und den USA angeprangert wird, f&uuml;gt dem Land enormen Schaden zu, denn die manipulierten Urteile haben den Staat schon mehrere Milliarden Euro gekostet&rdquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/editorial/instanta-suprema-sub-scutul-anti-sistem-240301.html" target="_self">stellt <em>Rom&acirc;nia liberă </em>fest</a>. Aufgrund der Korruption und der mangelhaften Justiz &ldquo;ziehen Unternehmen andere L&auml;nder als Standort vor&rdquo;, beklagt die Zeitung. Rum&auml;nien &ldquo;ist ein Land, in dem man mit der Justiz an seiner Seite sterben kann [ohne Recht bekommen zu haben],&nbsp;wenn man die Richter nicht besticht!&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:56:57 +0100</pubDate><guid>1040771</guid></item>
<item><title>Rumänien | Aus für Nokia wegen Apple</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1009051-aus-fuer-nokia-wegen-apple</link><description><![CDATA[<p>Nokia wird den Standort im siebenb&uuml;rgischen Jucu aufgeben. Die am 28. September bekannt gegebene Schlie&szlig;ung Ende dieses Jahres wird zur Entlassung von 2.200 Angestellten und einem R&uuml;ckgang der rum&auml;nischen Exporte um 5 Prozent f&uuml;hren. <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/Pleaca_Nokia-_Care_sunt_efectele_0_563344311.html" target="_self"><em>Adevarul</em> zufolge</a> ist die Entscheidung des finnischen Telefonkonzerns, die Produktion nach Asien zu verlagern, eine Folge der &ldquo;iPhone-Revolution&rdquo;. Der Apple-Chef &ldquo;Steve Jobs hat uns arbeitslos gemacht&rdquo;, titelt die Bukarester Tageszeitung. </p>
<p>Der Generaldirektor von Nokia Stephen Elop pflichtet dem v&ouml;llig bei: &ldquo;Die Hauptgr&uuml;nde daf&uuml;r sind der Marktwandel und die gr&ouml;&szlig;ere Beliebtheit von Smartphones, wie solche, die in N&auml;he von Cluj zusammengesetzt werden, gegen&uuml;ber herk&ouml;mmlichen Telefonen&rdquo;. Das seit drei Jahren in Rum&auml;nien ans&auml;ssige Unternehmen ist nach dem Autohersteller Dacia der zweitgr&ouml;&szlig;te Exporteur und hatte nach dem gleichen Muster bereits einen Standort in Deutschland geschlossen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 12:54:13 +0100</pubDate><guid>1009051</guid></item>
<item><title>Schwammige Grenzen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/982661-schwammige-grenzen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Europas Prinzipien sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/putea-fi-evitat-esecul-schengen-fara-bacteria-imaginara-238421.html">schrieb <em>Rom&acirc;nia libera</em></a> am Vortag des Treffens der EU-Innenminister. Am 22. September entschieden diese, den Beitritt Rum&auml;niens und Bulgariens zur <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test">Schengen-Zone zu verschieben</a>, nachdem mit den Niederlanden und Finnland kein Kompromiss gefunden werden konnte. Die beiden L&auml;nder fordern gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte bei der Korruptions- und Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung.</p>
<p>Die Regierungen in Bukarest und Sofia dagegen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/964831-bukarest-erklaert-den-tulpen-krieg">f&uuml;hlen sich betrogen und</a> haben das Gef&uuml;hl, dass alle ihre Anstrengungen umsonst waren. &Uuml;ber diese nationale Sicht hinaus scheint Europa zu einem Labyrinth geworden zu sein, wo niemand mehr seine Grenzen kennt.</p>
<p>Die Au&szlig;engrenzen des Schengen-Raumes, besonders <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/464531-auf-der-anderen-seite-der-mauer">zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei</a>, werden mit Stacheldraht gesichert oder durch Marinepatrouillen (im Mittelmeer) &uuml;berwacht, ohne dass sich in der EU auf eine klare Linie geeinigt werden konnte.</p>
<p> An den Binnengrenzen, die weitestgehend nur noch symbolischen Charakter haben, werden Ma&szlig;nahmen vorgenommen, die dem Prinzip des freien Personenverkehrs widersprechen. So hat <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/760121-zoff-um-zoellner">D&auml;nemark im Namen des Kampfes gegen die grenz&uuml;bergreifende Kriminalit&auml;t wieder Grenzkontrollen eingef&uuml;hrt</a>. Frankreich hinderte die aus Italien kommenden Tunesier an der Einreise. Selbst dort, wo man es nicht erwartet, entstehen Grenzen, die von nationalen Interessen geleitet eher politisch sind: in Holland, Finnland oder D&auml;nemark unter F&uuml;hrung der Parteien von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/743481-geert-wilders-voltaire-unserer-zeit">Geert Wilders</a>, der &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/604811-was-koennen-die-wahren-finnen-wirklich">Wahren Finnen</a>&rdquo; oder D&auml;nischen Volkspartei.</p>
<p>&ldquo;Ich werfe Europa und Italien vor, zu schlafen und nicht zu merken, welche nationalistischen und zentrifugalen Kr&auml;fte an ihnen zerren. Wir haben nichts aus dem Balkan-Drama gelernt: man muss nur einer verunsicherten Bev&ouml;lkerung einen Feind auf dem Silbertablett pr&auml;sentieren, schon erkennt sie ihn als solchen an&rdquo;, warnt der Italiener Paolo Rumiz in seinem Buch <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/614731-paolo-rumiz-seele-ohne-grenzen"><em>Die Grenzen Europas</em></a> (Hoebeke, 2011). Er h&auml;tte noch hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen, dass Europa riskiert, einen Teil seiner Seele zwischen den mehr oder weniger schwammigen Grenzen zu verlieren.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 16:45:09 +0100</pubDate><guid>982661</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Bravo, Sie fallen durch den Schengen-Test (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test</link><description><![CDATA[Die Einwohner Bulgariens und Rumäniens, deren Beitrittsantrag zum Schengen-Raum insbesondere infolge eines niederländischen Vetos abgelehnt wurde, sollten sich freuen, findet De Volkskrant. Denn so werden sie dazu ermutigt, noch stärker gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen zu kämpfen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:53:01 +0100</pubDate><guid>978821</guid></item>
<item><title>Rumänien | "Tigan" und "Jidan" im Wörterbuch korrigiert</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/977311-tigan-und-jidan-im-woerterbuch-korrigiert</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;&lsquo;Ţigan&rsquo; [&ldquo;Zigeuner&rdquo;]&nbsp;und &lsquo;Jidan&rsquo; [beleidigendes Wort f&uuml;r &ldquo;Jude&rdquo;] werden im neuen DEX&rdquo;, dem Referenzw&ouml;rterbuch der rum&auml;nischen Sprache, ge&auml;ndert, so die Schlagzeile <a target="_self" href="http://www.jurnalul.ro/stiri/observator/cuvintele-tigan-si-jidan-vor-fi-modificate-in-noul-dex-ce-facem-cu-balaoaches-balabusta-cioara-cioropina-faraon-591001.html">von <em>Jurnalul Naţional</em></a>, mit der die Zeitung eine Entscheidung begr&uuml;&szlig;t, die einem langen &ldquo;linguistischen Streit&rdquo; ein Ende setzt. Im Februar hatten n&auml;mlich die Roma-Organisationen beantragt, aus der <a target="_self" href="http://dexonline.ro/definitie/%C8%9Bigan">Definition</a> des Worts &ldquo;Zigeuner&rdquo; Folgendes zu streichen: &ldquo;Schimpfwort f&uuml;r eine Person mit schlechten Angewohnheiten&rdquo; und sie anstatt dessen um die Merkmale der rum&auml;nischen Roma zu erg&auml;nzen. Im August hatte sich das Zentrum f&uuml;r die &Uuml;berwachung und Bek&auml;mpfung von Antisemitismus (MCA) bei der Rum&auml;nischen Akademie, die das DEX ver&ouml;ffentlicht, zu Wort gemeldet und sie gebeten, deutlich auf den beleidigenden Charakter des Wortes &ldquo;Jidan&rdquo; hinzuweisen. &ldquo;Die Akademie hat dem MCA &Auml;nderungen vorgeschlagen und um eine Stellungnahme bis zum 27. September gebeten&rdquo;, erkl&auml;rt Jurnalul.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 14:57:36 +0100</pubDate><guid>977311</guid></item>
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