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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Euro]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Europäischer Rat | Krise? Da ist der Ausweg! (France Inter, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051011-krise-da-ist-der-ausweg</link><description><![CDATA[Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:11 +0100</pubDate><guid>2051011</guid></item>
<item><title>Literatur | Sarrazins Kreuzzug gegen den Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2042151-sarrazins-kreuzzug-gegen-den-euro</link><description><![CDATA[<p>Wieder einmal schockiert Thilo Sarrazins &bdquo;h&auml;ssliche[r] nationalistische[r] Ton&ldquo;. Nach seinem ebenso beliebten wie umstrittenen <a href="http://325171" target="_self">Buch</a> &uuml;ber die Einwanderung in Deutschland sorgt er nun mit seinem neuen Werk &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&quot; f&uuml;r Furore.</p>
<p>Dieses &bdquo;Buch ist widerlich, mit falschen Argumenten behaftet und irref&uuml;hrend&ldquo;, <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/sarrazin-buch-keinen-euro-cent-fuer-dieses-buch-,1472780,16084242.html" target="_self">urteilt die Frankfurter Rundschau</a>. Sarrazin, der selbst f&uuml;r den IWF, das deutsche Finanzministerium und die Bundesbank gearbeitet hat, sollte sich in diesen Gefilden eigentlich auskennen. Aber genau das kann er nicht, wirft ihm die deutsche Tageszeitung vor.</p>
<blockquote><p>Sarrazin konstruiert den Gegensatz zwischen dem effizientem Nordeuropa und dem schludrigen S&uuml;den &minus; flei&szlig;ig gegen faul, wei&szlig; gegen braun. Club Med nennt er die Staaten, denen er unsolides Verhalten unterstellt. Wo verortet Sarrazin Frankreich? Im Club Med! Klar, hier schreibt ein Eurogegner, der zu wissen glaubt, warum Deutschland bislang so europafreundlich agiert hat. Die anhaltende Begeisterung f&uuml;r Europa sei nicht zu erkl&auml;ren &bdquo;ohne die moralische Last der Nazizeit&ldquo;. [...] Das Buch l&uuml;gt. [...] M&ouml;ge es in den Buchhandlungen vergammeln! &nbsp; &nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 14:34:36 +0100</pubDate><guid>2042151</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Athen braucht "Geuro"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2034651-athen-braucht-geuro</link><description><![CDATA[<p>Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer hat w&auml;hrend einer Konferenz der Tageszeitung <a target="_self" href="http://179">Die Welt</a>, die Einf&uuml;hrung einer Parallelw&auml;hrung f&uuml;r Griechenland, kurzerhand &bdquo;Geuro&ldquo; genannt, vorgeschlagen. Mit dieser W&auml;hrung k&ouml;nne das Land &bdquo;seine W&auml;hrung abwerten und gleichzeitig in der Eurozone verbleiben&ldquo;, erkl&auml;rt <a target="_self" href="http://www.euobserver.com/19/116325">EUobserver</a>:&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote><p>Sollte die radikale Linke die Wahlen am 17. Juni gewinnen und ihr Versprechen einl&ouml;sen, das 130-Milliarden Hilfspaket und die damit einhergehenden Budgetk&uuml;rzungen abzulehnen, k&ouml;nnte Griechenland, wenn es eine Parallelw&auml;hrung einf&uuml;hrt, dennoch in der Eurozone verbleiben. Mit dem &bdquo;Geuro&ldquo; k&ouml;nnte das Land seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen; er w&auml;re eine Art Schuldschein, den die Regierung ausgibt und der weiterverkauft werden kann. Die W&auml;hrung k&ouml;nnte gegen&uuml;ber dem Euro stark abgewertet werden, was dem Land Zeit gibt, die notwendigen Reformen und Haushaltsk&uuml;rzungen umzusetzen. [...] Voraussetzung w&auml;re aber, dass weiterhin Hilfen der anderen Euro-L&auml;nder und des IWF flie&szlig;en. [...] Die angeschlagenen griechischen Geldinstitute m&uuml;ssten in einer europ&auml;ischen &bdquo;Bad Bank&ldquo; aufgefangen werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 15:28:45 +0100</pubDate><guid>2034651</guid></item>
<item><title>G8 | Wachstum wecken, eine große Aufgabe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2027131-wachstum-wecken-eine-grosse-aufgabe</link><description><![CDATA[Beim Treffen der G8 in Camp David kamen die reichsten Länder darin überein, das Wachstum anzukurbeln, insbesondere in Europa. Das wäre ein radikaler strategischer Wandel im Vergleich zum bisher gefahrenen Sparkurs. Sind die führenden Politiker dazu bereit? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 17:21:59 +0100</pubDate><guid>2027131</guid></item>
<item><title> Spanien   |  EZB beteiligt sich an Bankenreform</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1995431-ezb-beteiligt-sich-bankenreform</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EZB wird den spanischen Bankensektor pr&uuml;fen lassen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.cincodias.com/articulo/mercados/bce-valorara-carteras-credito-banca-espanola/20120516cdscdimer_2/">titelt Cinco D&iacute;as</a>. Die Europ&auml;ische Zentralbank hat erkl&auml;rt, bei der Bankenreform in Spanien &bdquo;mit der Regierung zusammenarbeiten zu wollen&ldquo;, insbesondere bei der Evaluierung der R&uuml;cklagen und der Schaffung einer &bdquo;Bad Bank&ldquo; zur Abwicklung fauler Immobilienwerte.&nbsp;</p>
<p>Eine &bdquo;beispiellose Entscheidung&ldquo;, die einen Monat nach der zweiten Bankenreform und inmitten der Finanzkrise in Spanien erfolgt, welche sich in Spanien aufgrund der Ungewissheit &uuml;ber den Verbleib Griechenlands innerhalb der Eurozone noch versch&auml;rft. <a target="_self" href="http://www.cincodias.com/articulo/opinion/luz-taquigrafos-banca/20120516cdscdiopi_3/">Das Wirtschaftsblatt meint</a>:</p>
<blockquote><p>Die Regierung hat letztlich einsehen m&uuml;ssen, dass Europa und die internationalen Finanzm&auml;rkte weder den spanischen Banken noch den Ma&szlig;nahmen zu deren Rettung trauen.</p>
</blockquote>
<p>Die Pr&uuml;fung durch die EZB, die in zwei Monaten abgeschlossen sein soll, habe bereits eine erste Konsequenz, notiert das Blatt: Sie spiegele &bdquo;das tiefe Misstrauen gegen&uuml;ber der Bank von Spanien&ldquo; wider, welche de facto von der Umsetzung Bankenreform ausgeschlossen sei. Dennoch, schreibt die Zeitung: </p>
<blockquote><p>Die Zusammenarbeit mit der Europ&auml;ischen Zentralbank kann eine wertvolle, wenn auch aufgezwungene Hilfe sein, um Institutionen und Investoren davon zu &uuml;berzeugen, dass Spanien alle Anstrengungen unternommen hat, um sein Bankensystem zu sanieren und dessen Zahlungsf&auml;higkeit zu garantieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 14:01:18 +0100</pubDate><guid>1995431</guid></item>
<item><title>Griechenland-Krise | Der Euro-Ausstieg: ein Bluff (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1989591-der-euro-ausstieg-ein-bluff</link><description><![CDATA[Während eifrig über einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Eurogruppe spekuliert wird, sollte man bedenken, dass das Land nicht ohne die Gemeinschaftswährung überleben und Europa sich einen derartigen Austritt nicht leisten kann. Deshalb sollten alle mit offenen Karten spielen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 16:43:33 +0100</pubDate><guid>1989591</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Euro-Schutzwall könnte mit Griechenland zu Fall kommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1988951-euro-schutzwall-koennte-mit-griechenland-zu-fall-kommen</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone ist scheinbar nicht genug ger&uuml;stet, um den Konsequenzen eines griechischen Zahlungsausfalls zu trotzen. Wie die <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/517e01a6-9ddf-11e1-9a9e-00144feabdc0.html#axzz1uwVQ8fQP" target="_self"><em>Financial Times</em></a> schreibt: &bdquo;Die europ&auml;ischen M&auml;rkte wurden am Montag von der Bef&uuml;rchtung getroffen, der Schutzwall der Eurozone k&ouml;nne sich als ungen&uuml;gender Schutz f&uuml;r Spanien und andere bedr&auml;ngte L&auml;nder erweisen, falls Griechenland in einem ungeregelten Verfahren aus der W&auml;hrungsunion austritt.&ldquo;</p>
<p>Die Kreditkosten f&uuml;r spanische und italienische Zehnjahresanleihen schossen auf eine in diesem Jahr bisher unerreichte H&ouml;he und gleichzeitig fielen die Ertr&auml;ge der deutschen Zehnjahresanleihen auf ein Rekordtief. Dadurch versch&auml;rfte sich die Differenz der Kreditkosten der europ&auml;ischen L&auml;nder auf ein neues Hoch. Die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte verzeichneten am selben Tag ebenfalls ihren h&ouml;chsten R&uuml;ckgang seit drei Wochen. .</p>
<p>Was diese Probleme noch versch&auml;rft: Moody&rsquo;s stufte am Montagabend <a href="/de/content/todays-front-pages/1988001-die-letzten-titelseiten">26 italienische Finanzinstitute</a> um ein bis vier Stellen ab und die Versicherungskosten gegen einen spanischen Zahlungsausfall erreichten ein Rekordhoch.</p>
<p>Der finanzielle Schutzwall &ndash; der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus &ndash; ist ein Rettungssystem in H&ouml;he von 500 Milliarden Euro, das von den europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs eingerichtet wurde. Manche Experten stellen nun in Frage, ob es wohl ausreichen wird, um die gr&ouml;&szlig;eren bedrohten L&auml;nder, wie Spanien und Italien, zu retten. Luke Spajic, Seniot Fund Manager bei Pimco, erkl&auml;rte der Financial Times:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Es sieht zur Zeit alarmierend aus. Der Markt versucht effektiv, einen unregelm&auml;&szlig;igen Austritt Griechenlands zu beziffern.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Die FT f&uuml;gt hinzu, dass zunehmend nach entscheidenden Aktionen der politischen Entscheidungstr&auml;ger in Europa gefordert wird, damit systemisch relevantere L&auml;nder von den Bedenken hinsichtlich Griechenlands nicht mit &bdquo;hinuntergezogen&ldquo; werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 15:09:00 +0100</pubDate><guid>1988951</guid></item>
<item><title>Griechenland | Athen „muss den Euro jetzt verlassen", meint Der Spiegel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1981991-athen-muss-den-euro-jetzt-verlassen-meint-der-spiegel</link><description><![CDATA[<p>Griechenland ist in eine politische Sackgasse geraten und wird von den Schuldenrisiken immer tiefer in den Krisensumpf hineingezogen. Das Land droht die ganze Einheitsw&auml;hrung mit sich in den Abgrund zu rei&szlig;en. Ein Szenario, auf das Der <a href="http://www.spiegel.de" target="_self"><em>Spiegel</em></a> eine unmissverst&auml;ndliche Antwort hat: &bdquo;Akropolis Adieu!&ldquo;</p>
<p>Diesen Abschied von Athen hebt die Hamburger Tageszeitung auf ihr Titelblatt und unterschreibt ihn mit den Worten:</p>
<p>&bdquo;Warum Griechenland jetzt den Euro verlassen muss&ldquo;.</p>
<p>Damit greift Der Spiegel die Bedenken der Deutschen auf, die daran zweifeln, dass die griechischen Parteien nach den Parlamentswahlen vom 6. Mai f&auml;hig sind, eine Regierung zu bilden. &bdquo;In Berlin&ldquo;, schreibt der Spiegel, &bdquo;erinnert die Situation Griechenlands an die Weimarer Republik&ldquo; und beschw&ouml;rt das Schreckgespenst der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg herauf. Die damalige Instabilit&auml;t zersetzte das politische Regime und ebnete den Weg f&uuml;r den Nationalsozialismus:</p>
<blockquote><p>Was den Deutschen die angebliche &bdquo;Schande&ldquo; des Versailler Friedensvertrags war, scheint den Griechen nun das Spardiktat aus Br&uuml;ssel zu sein. Und wie in den zwanziger Jahren in Deutschland profitieren davon rechte und linke Randparteien.</p>
</blockquote>
<p>Auch wenn allen gedient w&auml;re, wenn Griechenland die Eurozone verl&auml;sst, so wei&szlig; Der Spiegel doch auch, dass:</p>
<blockquote><p>Niemand die Griechen zwingen [kann], den Euro aufzugeben. Doch inzwischen ist klar, dass der Austritt auch in ihrem eigenen Interesse l&auml;ge. [N]ur ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone er&ouml;ffnet dem Land langfristig eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. Die Griechen h&auml;tten wieder ihr eigenes Geld, das sie abwerten k&ouml;nnten. Dadurch w&uuml;rden alle Einfuhren teurer und alle Ausfuhren billiger. [...] Die Solidarit&auml;t des Kontinents ist nicht an den Euro gebunden, und deshalb werden die anderen europ&auml;ischen Staaten weiter mit gewaltigen Summen helfen m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus hat das Wochenblatt noch ein anderes Argument parat:</p>
<p>Gleichzeitig w&auml;re der Abschied des Landes vom Euro ein starkes Signal an die anderen Pleite-L&auml;nder: Europa l&auml;sst sich nicht erpressen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 13:50:50 +0100</pubDate><guid>1981991</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Wachstum muss her! (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1961871-wachstum-muss-her</link><description><![CDATA[Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:35:48 +0100</pubDate><guid>1961871</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Draghi stellt Wachstumsplan vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1924921-draghi-stellt-wachstumsplan-vor</link><description><![CDATA[<p>Am 3. Mai fand in Barcelona das halbj&auml;hrliche Gipfeltreffen der Europ&auml;ischen Zentralbank statt. EZB-Chef Mario Draghi nutzte die Gelegenheit, &bdquo;die Staatschefs der EU dazu aufzufordern, das Wirtschaftswachstum ins Zentrum der Bem&uuml;hungen im Kampf gegen die Schuldenkrise zu r&uuml;cken. Zudem nannte er den &sbquo;Fiskalpakt&rsquo; einen &sbquo;Ausgangspunkt einer Fiskalunion innerhalb der Eurozone,&ldquo; <a target="_self" href="http://www.irishtimes.com/newspaper/frontpage/2012/0504/1224315593084.html">berichtet <em>The Irish Times</em></a>.</p>
<blockquote><p>Draghi stellte die Entstehung einer Fiskalunion innerhalb der n&auml;chsten zehn Jahre in Aussicht, in der Souver&auml;nit&auml;tsrechte der Mitgliedsstaaten auf eine zentrale Institution &uuml;bertragen werden w&uuml;rden. So stellt Draghi die politische Dimension des &sbquo;Wachstumspaktes&lsquo; dar.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2012/05/03/20002-20120503ARTFIG00663-mario-draghi-precise-son-pacte-de-croissance.php" target="_self">Dem <em>Figaro</em> zufolge</a> soll der von Draghi bef&uuml;rwortete &bdquo;Wachstumspakt&ldquo; als Gegenst&uuml;ck zum &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; fungieren, der von 25 der 27 Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde, um ihre Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Dieses Wachstum ginge &uuml;ber &bdquo;Strukturreformen, die die Aktivit&auml;t von Unternehmern erleichtern sollen,&ldquo; meldet die franz&ouml;sische Tageszeitung und erl&auml;utert: &bdquo;Der Chef der EZB fasst seine diesbez&uuml;gliche Doktrin in drei Worten zusammen: Flexibilit&auml;t, Mobilit&auml;t, Gerechtigkeit.&ldquo;</p>
<p><a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=10062"><em>La Stampa</em> befindet</a> genauso, dass die &bdquo;Gemeinschaftsw&auml;hrung versucht, ein neues Gesicht zu bekommen&ldquo;.</p>
<blockquote><p>Wenn die Versprechen der letzten Tage umgesetzt werden w&uuml;rden, f&auml;nde eine bedeutungsvolle Umkehrung der grundlegenden Funktionen zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten statt: Verantwortung &uuml;ber die Ausgaben f&uuml;r die EU und Haushaltskontrolle f&uuml;r die Mitgliedsstaaten. [&Uuml;ber die Europ&auml;ische Investitionsbank]&nbsp;k&ouml;nnte die EU gro&szlig;e Infrastrukturma&szlig;nahmen finanzieren, die den Arbeitsmarkt wieder ankurbeln. Und dies zu einem weitaus geringeren Zinssatz als das, was Rom oder Madrid zahlen m&uuml;ssen, von Athen und Lissabon ganz zu schweigen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 15:43:54 +0100</pubDate><guid>1924921</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Europa braucht den deutschen Sparmeister (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1879521-europa-braucht-den-deutschen-sparmeister</link><description><![CDATA[Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:38:56 +0100</pubDate><guid>1879521</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | IWF, der schwierige Verbündete (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1831471-iwf-der-schwierige-verbuendete</link><description><![CDATA[Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:11:47 +0100</pubDate><guid>1831471</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eine teure Illusion (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1737251-eine-teure-illusion</link><description><![CDATA[Nun ist genug Geld da, um die Eurozone vor einer neuen Krise zu schützen, versicherten die europäischen Finanzminister am 29. März. Zieht aber erst einmal ein neues Unwetter auf, droht dieser buchhalterische Hokuspokus schneller aufzufliegen als man denkt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:14:42 +0100</pubDate><guid>1737251</guid></item>
<item><title>Italien | Die Werkstatt der falschen Euros (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679531-die-werkstatt-der-falschen-euros</link><description><![CDATA[Aus der Gegend um Giugliano, einer der Camorra-Hochburgen in der Nähe von Neapel, kommt fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten. Mehr als eine Milliarde wurden so durch ein internationales Netzwerk in den Verkehr gebracht – durch seine Ableger in Afrika und Lateinamerika ist die Stabilität der Gemeinschaftswährung bedroht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:46:05 +0100</pubDate><guid>1679531</guid></item>
<item><title> Eurogruppe  | Ein Deutscher an die Spitze?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1653791-ein-deutscher-die-spitze</link><description><![CDATA[<p>Wird der deutsche Finanzminister der neue Chef der Eurogruppe? <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:topjob-in-bruessel-merkel-will-schaeuble-als-euro-gruppenchef/70009428.html" target="_self">Seit die <em>Financial Times Deutschland</em> am 16. M&auml;rz berichtete</a>, dass die Bundeskanzlerin Wolfgang Sch&auml;uble f&uuml;r die Nachfolge von Jean-Claude Juncker vorgeschlagen hat, wird in der deutschen Presse spekuliert. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaeuble-soll-chef-der-euro-gruppe-werden-proporz-oder-vernunft-1.1312224" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> dr&uuml;ckt</a> heute etwa ihre &Uuml;berraschung aus:</p>
<blockquote><p>Ein deutscher Finanzminister ist nicht der geborene Kandidat f&uuml;r den Vorsitz der Euro-Gruppe. Vor allem die Arithmetik f&uuml;r ausgewogene Machtverh&auml;ltnisse in Europa spricht dagegen. Danach w&auml;re es in normalen Zeiten schlicht ausgeschlossen, dass der Vertreter des ohnehin st&auml;rksten Euro-Landes, das noch dazu seine eigene nationale Sparkultur europaweit durchsetzen will, sich auch noch den politischen Hut der W&auml;hrungsgemeinschaft aufsetzen darf.</p>
</blockquote>
<p>Angesichts des Mangels an Konkurrenten &ndash; der Italiener Mario Monti und der finnische Premier Jyrki Katainen sind bereits von der Liste gestrichen &ndash; habe Sch&auml;uble zweifellos die richtige Statur, meint die M&uuml;nchner Tageszeitung. Juncker hatte im Januar signalisiert, den Posten abgeben zu wollen. Sein Mandat endet im Juni. Sch&auml;uble hatte sich daf&uuml;r ausgesprochen, dass der Nachfolger aus einem Euro-Staat mit einer Einsernote bei den Ratingagenturen kommen sollte. Au&szlig;er Deutschland sind das Finnland, die Niederlande und Luxemburg. Er wird aber noch auf die Unterst&uuml;tzung aus Frankreich warten m&uuml;ssen, die nicht vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai kommen wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:36:17 +0100</pubDate><guid>1653791</guid></item>
<item><title>Eurozone | Der Sturm ist vorüber. Politiker, jetzt seid ihr dran! (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625531-der-sturm-ist-vorueber-politiker-jetzt-seid-ihr-dran</link><description><![CDATA[Die europäische Wirtschaft scheint den Höhepunkt der Krise überstanden zu haben und befindet sich auf dem Genesungsweg. Nun darf sich die Politik nur nicht mehr zum Sklaven ihrer eigenen Unentschlossenheit und der bevorstehenden unvorhersehbaren Wahlergebnisse machen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:31:50 +0100</pubDate><guid>1625531</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eurogruppe gibt Spanien keinen Rabatt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1618261-eurogruppe-gibt-spanien-keinen-rabatt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU zwingt Spanien zu zus&auml;tzlichen Sparma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 5 Milliarden Euro&ldquo;, <a target="_self" href="http://economia.elpais.com/economia/2012/03/12/actualidad/1331589735_571017.html">bedauert <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Am 12. M&auml;rz hatte die Eurogruppe von der spanischen Regierung f&uuml;r 2012 ein Defizitziel von 5,3 Prozent des BIP eingefordert. Das entspricht Einsparungen von 35 Milliarden Euro. Der spanische Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy hatte hingegen einen Satz von 5,8 Prozent vorgeschlagen (30 Milliarden Euro Einsparungen). Auch wenn das urspr&uuml;ngliche Defizitziel auf 4,4 Prozent festgelegt war und Madrids Partner meinen, sich ausreichend flexibel gezeigt zu haben, spricht die Tageszeitung von einem &bdquo;unerwarteten R&uuml;ckschlag&ldquo; f&uuml;r Spanien:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r die europ&auml;ischen Partner h&auml;ngt es von der Glaubw&uuml;rdigkeit der Sparpolitik ab, ob die nicht enden wollende Eurokrise &uuml;berwunden werden kann. Nichts ist f&uuml;r Europa wichtiger als sparen. [...] Und so reagiert die EU auch auf Spanien. [...] Spanien ist die neue Angstzone der Union: zu gro&szlig;, um pleite zu gehen, zu gro&szlig;, um gerettet werden zu k&ouml;nnen und zu gro&szlig;, als dass die M&auml;rkte die Lynchjustiz wegen Verletzung des Defizitziels 2012 ignorieren werden. [...] Der Hieb entspricht der Provokation: Zwar wurde von allen eine R&uuml;ge [seitens der EU] erwartet [und dass das 5,8 Prozentziel akzeptiert wird], doch macht die Kommission klar, dass sie in Zukunft keine Zugest&auml;ndnisse mehr machen will.</p>
</blockquote>
<p>Die Tageszeitung <a target="_self" href="http://quiosco.elmundo.orbyt.es/ModoTexto/paginaNoticia.aspx?id=8638074&amp;tipo=4&amp;sec=El%20Mundo&amp;fecha=13_03_2012&amp;pla=pla_562_Madrid"><em>El Mundo</em> sieht</a> in der Entscheidung der Eurogruppe &bdquo;die Revanche des Olli Rehn&ldquo;, dem EU-Wirtschafts- und W&auml;hrungskommissar, der &bdquo;Spanien eins auswischen will&ldquo;:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r die B&uuml;rokraten in Br&uuml;ssel war es ganz besonders schrecklich, dass Rajoys Ank&uuml;ndigung am Tag der Unterzeichnung des Europ&auml;ischen Fiskalpakts kam. Rehn hat versucht, seine Autorit&auml;t im Licht des neuen Fiskalpakts zu bekr&auml;ftigen. Genau das war auch das Argument, dass er nutzte, um die Mitgliedsstaaten zu &uuml;berzeugen, dass man den Vorschlag quasi salomonisch in zwei teilen sollte. Das Ergebnis ist eine typische Br&uuml;sseler Flickerei ... Man kann schon &uuml;berrascht sein, wie schnell die Eurogruppe Spanien 0,5 Prozent mehr Einsparungen aufdr&uuml;ckt, obwohl der Haushalt 2012 noch gar nicht verabschiedet ist.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:54:04 +0100</pubDate><guid>1618261</guid></item>
<item><title>Eurozone | Wer bekommt die Griechenland-Hilfe?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599941-wer-bekommt-die-griechenland-hilfe</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wohin gehen die 130 Milliarden Euro f&uuml;r Griechenland?&ldquo; Die Antwort der <a href="http://www.gazette.de/index.html" target="_self"><em>Gazette</em></a> ist unmissverst&auml;ndlich: 40 Prozent gehen an Finanzinstitute (Banken u.a.) au&szlig;erhalb Griechenlands; 23 Prozent an&nbsp; Griechische Finanzinstitute (Banken u.a.); 18 Prozent an die Europ&auml;ische Zentralbank. Die verbleibenden 19 Prozent schlie&szlig;lich kommen Finanzierungen innerhalb Griechenlands zu gute.</p>
<blockquote><p>Mit anderen Worten: Vier F&uuml;nftel, &uuml;ber 80 Prozent, des Hilfspakets flie&szlig;en zu den Gl&auml;ubigern, d.h. in die Banken innerhalb und au&szlig;erhalb Griechenlads sowie zur Europ&auml;ischen Zentralbank. Mit den Steuergeld-Milliarden wird also nicht Griechenland gerettet: Die Banken werden gerettet.</p>
</blockquote>
<p>Der Plan, die griechische Staatsverschuldung von 160 Prozent des BIP bis 2020 auf 120 Prozent zu senken, so die M&uuml;nchner Vierteljahresschrift, sei nichts als eine Fata Morgana.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 16:49:08 +0100</pubDate><guid>1599941</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der vereitelte Schiffbruch (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1600181-der-vereitelte-schiffbruch</link><description><![CDATA[Als die griechische Regierung 85 bis 95 Prozent ihrer Gläubiger überzeugen konnte, einem Schuldenschnitt zuzustimmen, tat sie letzten Endes, was von ihr erwartet wurde. Nun heißt es, den der Bevölkerung auferlegten Opfern einen Sinn zu verleihen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 16:44:50 +0100</pubDate><guid>1600181</guid></item>
<item><title>Niederlande | Euro-Ausstieg: Wilders' Argumente überzeugen nicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1585521-euro-ausstieg-wilders-argumente-ueberzeugen-nicht</link><description><![CDATA[<p>Populisten halten nichts vom Euro, so viel ist sicher. Nach Marine Le Pen vom franz&ouml;sischen Front National ist heute der Niederl&auml;nder Geert Wilders dran. Er fordert &ldquo;so schnell wie m&ouml;glich, einen &lsquo;neuen Gulden&rsquo; einzuf&uuml;hren&rdquo;, berichtet <em><a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl">De Volkskrant</a></em>. Der Chef der Partei f&uuml;r Freiheit (PVV) sagte am 5. M&auml;rz, dass die Gemeinschaftsw&auml;hrung negative Auswirkungen auf das Wachstum in den Niederlanden und auf die Kaufkraft der B&uuml;rger habe. Wilders st&uuml;tzt sich dabei auf eine <a target="_self" href="http://www.pvv.nl/images/stories/Netherlands_and_the_Euro_-_summary_report_final.pdf">Studie</a> eines Londoner Marktforschungsunternehmens, der als euroskeptisch bekannten Agentur Lombard Street Research.</p>
<p>In dem Bericht, der von <em>De Volkskrant</em> als &ldquo;tendenzi&ouml;s&rdquo; bezeichnet wird, werden von Lombard Street Research &ldquo;nicht die berechtigten Zweifel an der Unparteilichkeit der Untersuchung aus dem Weg ger&auml;umt.&rdquo; Die Zeitung f&uuml;gt hinzu, dass die Studie &ldquo;nicht &uuml;berzeugend genug ist, wenn es darum geht, die Vorteile einer R&uuml;ckkehr zum Gulden zu demonstrieren.&rdquo;</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tten sich die Forscher verkalkuliert [die Niederlande tragen nicht 10 Prozent zum Euro-Rettungsschirm bei, sondern 5,9 Prozent] und &ldquo;geben nur sp&auml;rliche Informationen &uuml;ber die Kosten eines Euro-Ausstiegs&rdquo;, wie &uuml;ber dessen negative Auswirkungen auf Export und Wachstum.</p>
<p>F&uuml;r die Tageszeitung macht eine Debatte &uuml;ber die Zukunft des Euro Sinn, die Studie von Lombard Street Research leiste dazu aber kaum einen Beitrag:</p>
<blockquote><p>Diese Vers&auml;umnisse bedeuten, dass der Bericht f&uuml;r eine seri&ouml;se Debatte &uuml;ber eine R&uuml;ckkehr zum Gulden kaum taugt. Doch angesichts der Sorgen um den Euro kann es den Politikern nicht schaden, alle m&ouml;glichen Szenarien ins Auge zu fassen. Auch die Folgen einer Wiedereinf&uuml;hrung des Gulden m&uuml;ssen angeguckt werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:22:37 +0100</pubDate><guid>1585521</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Prag im Abseits?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1581521-prag-im-abseits</link><description><![CDATA[<p>Nur zwei L&auml;nder haben den EU-Fiskalpakt am 2. M&auml;rz nicht unterzeichnet: Gro&szlig;britannien und die Tschechische Republik. <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-54889690-zpet-do-zeme-nikoho">In <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> </a>fragt sich Tom&aacute;&scaron; Sedl&aacute;ček, ob Tschechien dadurch nicht &ldquo;wieder ein Niemandsland&rdquo; wird. In seinem Land sei man nicht allzu begeistert von der Idee, Europa st&auml;rker zu integrieren, meint der &Ouml;konom. F&uuml;r ihn zeigt das, wie sehr es &ldquo;an wirtschaftlichen, staatlichen und europ&auml;ischen Zukunftsperspektiven mangelt&rdquo;.</p>
<p>&ldquo;Regierungschef Petr Nečas lehnt den Fiskalpakt ab, weil wir daraus keinen Profit schlagen k&ouml;nnen. In seiner Haltung kommt auf traurige Weise zum Ausdruck, wie wir zur Union stehen: Nehmen und nicht geben&rdquo;, bedauert Tom&aacute;&scaron; Sedl&aacute;ček, erinnert aber auch daran, dass:</p>
<blockquote><p>die Tschechoslowakei und die zwei ihr entspringenden Staaten sich nach 1989 eine wichtige internationale Priorit&auml;t setzten: Raus aus der &lsquo;Zone&rsquo;. Aus dem, was nach dem Zusammenbruch der UdSSR &uuml;brig geblieben war. Mit unserem Beitritt zur OECD, zur NATO und zur EU setzten wir ein klares Zeichen und machten deutlich, welchem Lager wir angeh&ouml;ren.</p>
</blockquote>
<p>&ldquo;F&uuml;r Tschechien stellt es kein signifikantes Risiko dar, zu den europ&auml;ischen Haushaltsregeln Nein gesagt zu haben&rdquo;, kontert ein zweiter Wirtschaftsexperte in <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>. <a target="_self" href="http://dialog.ihned.cz/komentare/c1-54567580-ceske-ne-spolecnym-rozpoctovym-pravidlum-co-znamena-pro-postaveni-ceska-v-evrope">Laut Pavel Kohout</a> &ldquo;l&ouml;st der Vertrag kein einziges der Probleme der Eurokrise&rdquo; und dient nur dazu, die &ldquo;Steuerharmonisierung durchzubringen&rdquo;. Dabei w&uuml;rde eine solche Harmonisierung sich zwar f&uuml;r Frankreich und Deutschland lohnen, f&uuml;r die tschechische Wettbewerbsf&auml;higkeit aber verheerende Folgen haben.</p>
<blockquote><p>Gef&auml;llig dem Trott der Herde zu folgen bedeutet, f&uuml;r die Fehler anderer zu zahlen. So wie die franz&ouml;sischen oder deutschen Banker. Letztendlich erhalten nur diejenigen etwas, die Probleme bereiten.</p>
</blockquote>
<p>Au&szlig;enminister Karel Schwarzenberg, der f&uuml;r den Fiskalpakt ist, erkl&auml;rte unterdessen, dass die Tschechische Republik, &ldquo;die laut schreit, um sich am Rande der Union wiederzufinden, im Laufe dieses oder des kommenden Jahres ihre Meinung &auml;ndern, und den Fiskalpakt doch noch unterzeichnen k&ouml;nnte&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:06:47 +0100</pubDate><guid>1581521</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Bundesbank weist EZB zurecht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1569381-bundesbank-weist-ezb-zurecht</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Bundesbank fordert von der EZB bessere Sicherheiten&rdquo;. Diese Schlussfolgerung <a target="_self" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-die-bundesbank-fordert-von-der-ezb-bessere-sicherheiten-11667413.html">zieht die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> </a>aus dem Brief von Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann an Mario Draghi. &ldquo;Weidmann hat Mario Draghi, den Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank, vor den wachsenden Risiken im Eurosystem gewarnt und eine R&uuml;ckkehr zu den Sicherheitenregeln vorgeschlagen, die vor dem Beginn der Finanzkrise galten.&rdquo;</p>
<p>Die Kollegen von der <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ezb-pumpt-geld-in-den-markt-gefaehrliche-billig-billion-1.1297053"><em>S&uuml;ddeutschen Zeitung</em> finden </a>ebenfalls, dass Mario Draghi viele Risiken eingeht, indem er sich auf die Rettung des Euro und nicht mehr nur auf die Regulierung der Inflation konzentriert. Seine Politik sei zwar durchaus hilfreich f&uuml;r den Euro, indem die Zinss&auml;tze gesenkt und die Banken der s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder stabilisiert werden, doch es bestehe gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r den Rettungsplan. Diese Politik orientiere sich n&auml;mlich an den Entscheidungen des ehemaligen Pr&auml;sidenten der US-Notenbank, Alan Greenspan:</p>
<blockquote><p>Das Erwachen kam in der Finanzkrise, weil das viele billige Geld in viele Produkte floss, deren Preise erst magisch anstiegen &ndash; und dann brutal kollabierten. Die Folge: Millionen Menschen auf dem ganzen Globus verloren ihren Job, Banken mussten f&uuml;r viele hundert Milliarden Euro vom Steuerzahler gerettet&nbsp;werden. Draghis Billig-Billion f&ouml;rdert das Entstehen einer neuen Finanzblase.</p>
</blockquote>
<p>Die einzige L&ouml;sung, um einen erneuten Zusammenbruch zu vermeiden, w&auml;re also, dass die EZB dieses Geld vom Markt nimmt, bevor es die Wirtschaft erreicht und lahm legt. Doch das w&auml;re alles andere als einfach...</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:18:59 +0100</pubDate><guid>1569381</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Arm wie ein Grieche in Deutschland (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1558451-arm-wie-ein-grieche-deutschland</link><description><![CDATA[Beamte, die wegen Geldmangels nicht mehr arbeiten können, Rentner ohne Rente: Experten haben ausgerechnet, wie sich das griechische Sparpaket in Deutschland anfühlen würde. Das Ergebnis ist beunruhigend, wie viele andere Nachrichten, die uns aus dem Krisenstaat erreichen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:34:31 +0100</pubDate><guid>1558451</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Zweitwährung für Schuldenländer (Eesti Päevaleht, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1564611-zweitwaehrung-fuer-schuldenlaender</link><description><![CDATA[Anstatt die Eurozone zu verlassen, täten die am höchsten verschuldeten Länder gut daran, zusätzlich eine nationale Währung einzuführen. Sie wäre parallel zur Gemeinschaftswährung im Umlauf, wie es schon einmal bei den ehemaligen Sowjetrepubliken zum Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit der Fall war, schreibt ein estnischer Politologe. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 14:26:21 +0100</pubDate><guid>1564611</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkels Mini-Parlament scheitert an Karlsruhe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1564331-merkels-mini-parlament-scheitert-karlsruhe</link><description><![CDATA[<p>Noch ein schlechter Tag f&uuml;r Angela Merkel. &ldquo;Karlsruhe st&auml;rkt Abgeordnetenrechte bei Euro-Rettung&rdquo;, titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>. Die Regierung darf in Fragen der Euro-Rettung nicht den Bundestag &uuml;bergehen. Dass dringende Fragen ohne &ouml;ffentliche Debatte von einer Gruppe von neun Parlamentariern entschieden werden, <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-014.html" target="_self">ist laut dem Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig.</a> Dieses Verfahren h&auml;tte die Rechte der ca. 600 Abgeordneten beschnitten, entschieden die Karlsruher Richter.</p>
<p>Die Presse feiert das Urteil als Sieg der Demokratie. So <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/karlsruhe-staerkt-abgeordnetenrechte-bei-euro-rettung-gedimmte-demokratie-1.1295639" target="_self">schreibt die Tageszeitung</a> aus M&uuml;nchen beispielsweise:</p>
<blockquote><p>Kanzlerin Merkel und ihr Finanzminister haben versucht, das Parlament zu schrumpfen. Milliardenausgaben sollten geheim und von nur neun Hanseln genehmigt werden. Das konnte und durfte das h&ouml;chste deutsche Gericht nicht akzeptieren. Man kann nicht den Euro retten wollen und dabei die Demokratie verkommen lassen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 13:22:22 +0100</pubDate><guid>1564331</guid></item>
<item><title>Griechenland | Mauern ist keine Option (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1538691-mauern-ist-keine-option</link><description><![CDATA[Soll Europa Griechenland aus der Eurozone werfen, und zum Schutz eine Mauer um sie hochziehen? Die Idee scheint nach dem Geschmack einiger Staatenlenker zu sein. Die Krise würde sie aber nicht lösen. Vielmehr wäre sie das Ende unserer gemeinsamen Kultur. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:57:06 +0100</pubDate><guid>1538691</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Rettungspaket: Die Banken sagen danke</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1538311-rettungspaket-die-banken-sagen-danke</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Griechen retten Europas Banken&rdquo;, <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Griechenland-Rettung/!88132/" target="_self">titelt</a>, etwas provokant, d<a href="http://www.taz.de/Kommentar-Griechenland-Rettung/!88132/" target="_self">ie Tageszeitung</a>.  Dem Berliner Blatt zufolge werden die Griechen von dem europ&auml;ischen  Hilfsangebot nicht profitieren und &nbsp;&ldquo;m&uuml;ssen k&uuml;nftig mit erheblich  niedrigeren L&ouml;hnen, einem eingeschr&auml;nkten K&uuml;ndigungsschutz, einer  schlechteren Gesundheitsversorgung und einem massiven Ausverkauf ihres  Staates leben.&rdquo; </p>
<p>Und trotz allem k&ouml;nnte die griechische Schuld 2020  genauso hoch wie heute sein.</p>
<p>F&uuml;r  den Journalisten Eric Bonse profitiert von dieser Hilfe, die er &ldquo;ein  r&uuml;cksichtloses Diktat&rdquo; nennt, in erster Linie das Banksystem, dass dank  der Zinsen des griechischen Staatskredits, einem Konjunktureinbruch  entkommt:</p>
<blockquote><p>In  Wahrheit haben Sch&auml;uble &amp; Co. den Gl&auml;ubigern geholfen, nicht den  Menschen in Griechenland. Profitieren werden Banken, Versicherungen und  Hedgefonds in Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien. Bei einer  [griechischen] Pleite h&auml;tten sie alles verloren. [&hellip;] Die privaten  Gl&auml;ubiger, die laut Sch&auml;uble mithaften sollen, werden in Wahrheit massiv  beg&uuml;nstigt. Das ist ein sch&ouml;nes Gesch&auml;ft f&uuml;r die Gl&auml;ubiger, und ein  ganz schlechtes f&uuml;r Europa.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:25:53 +0100</pubDate><guid>1538311</guid></item>
<item><title>Eurozone | EU verstärkt Kontrolle der Länderhaushalte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1537751-eu-verstaerkt-kontrolle-der-laenderhaushalte</link><description><![CDATA[<p>Die EU-Finanzminister haben nicht nur ein neues Rettungspaket von 130 Milliarden Euro geschn&uuml;rt. Sie einigten sich auch auf Regeln, die &ldquo;der EU mehr Einfluss verschaffen, um die Haushalte der Eurol&auml;nder zu pr&uuml;fen, und zwar noch vor der Zustimmung der L&auml;nderparlamente&rdquo;, <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/07034eda-5ca6-11e1-8f1f-00144feabdc0.html#axzz1muTlwMGp" target="_self">berichtet die <em>Financial Times</em></a>.</p>
<blockquote><p>Damit kann die Europ&auml;ische Kommission einseitig entscheiden, ob sie ihre Experten in rettungsbed&uuml;rftige L&auml;nder schickt, um f&uuml;r technischen Beistand zu sorgen. Ganz im Sinne der &ldquo;Task Force&rdquo;, die der griechischen Regierung bei Umsetzung der von der EU verlangten Reformen hilft.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;gt die <em>Financial Times</em> hinzu, dass die Kommission mit den neuen Regeln</p>
<blockquote><p>...umfangreiche Befugnisse bekommt, um Empfehlungen f&uuml;r die nationale Steuer- und Ausgabenpolitik auszugeben. Etwas, was sie bisher bei L&auml;ndern vermieden hat, die nicht gegen die Defizitregeln verstie&szlig;en.</p>
</blockquote>
<p>Die Anwesenheit von EU-Teams in L&auml;ndern &ldquo;mit ernsthaften Schwierigkeiten&rdquo; stelle &ldquo;unter Umst&auml;nden eine Dem&uuml;tigung dar&rdquo;, notiert die <em>FT</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:18:00 +0100</pubDate><guid>1537751</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wir können uns keine Fehler mehr leisten (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1534231-wir-koennen-uns-keine-fehler-mehr-leisten</link><description><![CDATA[Die Eurogruppe hat sich endlich auf ein zweites Rettungspaket für Griechenland in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt. Zusätzlich werden 107 Milliarden Euro Schulden erlassen. Doch ohne ein wirkliches Konjunkturprogramm wird dieser Betrag nicht zur wirtschaftlichen Erholung des Landes reichen, warnt To Ethnos. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 16:32:57 +0100</pubDate><guid>1534231</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Die Rettung rettet nicht, sagt die Troika</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1533491-die-rettung-rettet-nicht-sagt-die-troika</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Griechisches Schuldendebakel aufgedeckt&rdquo;, <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/b5909e86-5c0f-11e1-841c-00144feabdc0.html#axzz1muTlwMGp" target="_self">titelt die <em>Financial Times</em></a>. Der Londoner Finanzzeitung ist ein <a href="http://www.scribd.com/doc/82260543/Greek-Sustainability-Proposal-CONFIDENTIAL-Febr-15-2012-PP" target="_self">&ldquo;hochvertraulicher&rdquo; Bericht</a> zugespielt worden. In der zehnseitigen &ldquo;Schuldenanalyse&rdquo;, die den Regierungschefs der Eurozone letzte Woche &uuml;bermittelt wurde, melden die Experten der Troika (EU, EZB, IWF) Zweifel bez&uuml;glich der Nachhaltigkeit einer Rettung an:</p>
<blockquote><p>[&hellip;] sogar im Rahmen des optimistischsten Szenarios k&ouml;nnte das Athen auferlegte Sparprogramm Griechenland in eine so tiefe Rezession st&uuml;rzen, dass auch ein zus&auml;tzliches dreij&auml;hriges <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/ecofin/128075.pdf" target="_self">170 Milliarden Euro schweres Rettungspaket</a> [136 Milliarden Euro sowie 34 Milliarden Euro, die noch vom ersten Hilfsprogramm in H&ouml;he von 110 Milliarden Euro bleiben] dem Land nicht erm&ouml;glicht, sich aus dem Schuldenloch zu befreien.</p>
</blockquote>
<p>Die Analysten monieren zudem in ihrem Bericht, dass Sparprogramm und Schuldenschnitt kontraproduktiv sein k&ouml;nnten:</p>
<blockquote><p>Das strenge Sparprogramm schw&auml;cht die Wirtschaft und k&ouml;nnte so die Schuldenberge noch erh&ouml;hen, w&auml;hrend der 200 Milliarden Euro-Schuldenschnitt vielleicht dazu f&uuml;hrt, dass Griechenland die Privatanleger ver&auml;ngstigt und sich nie wieder an die Finanzm&auml;rkte wenden kann.</p>
</blockquote>
<p>Den Verfassern des Berichts zufolge d&uuml;rften die griechischen Schulden viel langsamer abgebaut werden als erwartet:</p>
<blockquote><p>&hellip; bis 2010 nur auf 160 Prozent des Bruttoinlandprodukts, d.h. weit entfernt von den vom Internationalen W&auml;hrungsfonds angepeilten 120 Prozent. Auf dieser Grundlage w&uuml;rde Griechenland 245 Milliarden Euro ben&ouml;tigen, viel mehr als die 170 Milliarden Euro, auf die sich die Minister der Eurol&auml;nder am Montag in Br&uuml;ssel in ihrer n&auml;chtlichen Verhandlung geeinigt haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:13:26 +0100</pubDate><guid>1533491</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Brüssels tödliche Therapie (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1512601-bruessels-toedliche-therapie</link><description><![CDATA[Die Eurogruppe vertagt ihr Treffen und stoppt damit vorerst ein weiteres Rettungspaket für Griechenland. “Politische Garantien” zur Einhaltung des Sparplans fehlen, heißt es. Aber statt der brutalen Schocksanierung aus Brüssel braucht Athen jetzt ein Aufbauprogramm. Statt Stigmatisierung, Solidarität. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:22:13 +0100</pubDate><guid>1512601</guid></item>
<item><title>Griechische Krise | Europas Mitschuld am Athener Debakel (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498581-europas-mitschuld-am-athener-debakel</link><description><![CDATA[Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:02:05 +0100</pubDate><guid>1498581</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Europas Schicksal auf Montis Schultern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1497561-europas-schicksal-auf-montis-schultern</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Kann dieser Mann Europa retten?&rdquo;, <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2106512,00.html" target="_self">fragt <em>Time</em></a> und meint Mario Monti, der in diesen Tagen Washington und New York besucht. &ldquo;Der wichtigste Mann Europas&rdquo;, wie ihn das Magazin aus New York bezeichnet, steht in der Tat vor der immensen Aufgabe, sein Land wieder auf Vordermann zu bringen, um einen Zusammenbruch der Eurozone oder sogar der Weltwirtschaft zu verhindern:</p>
<blockquote><p>Montis Aufgabe hat Auswirkungen auf alle  &ndash;  vom Banker der Wall Street zum chinesischen Fabrikarbeiter. Denn die Probleme Italiens sind zum Problem f&uuml;r die ganze Welt geworden. Monti muss Italien reparieren, um eine globale Finanzkrise zu verhindern. ... Selbst wenn die Schuldenkrise schon seit zwei Jahren in Europa grassiert, Italien dessen &uuml;ber 120 Prozent des BIP betr&auml;gt erscheint als die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r das &Uuml;berleben der gebeutelten Gemeinschaftsw&auml;hrung. Das Land ist paradoxerweise too big to fail, aber auch zu gro&szlig;, um gerettet werden zu k&ouml;nnen. ... Eine Zahlungsunf&auml;higkeit k&ouml;nnte eine Reihe von Ereignissen hervorrufen, welche der W&auml;hrungsunion den Garaus und ein halbes Jahrhundert europ&auml;ischer Integration in Gefahr bringen k&ouml;nnte.</p>
<p>Ein Erfolg Montis ist ebenso entscheidend f&uuml;r die Weltwirtschaft. Die Folgen einer Zahlungsunf&auml;higkeit Italiens  &ndash;  oder schlimmer, eines Zusammenbruchs der Eurozone  &ndash;  sind quasi unvorstellbar. Italien k&ouml;nnte eine Finanzkrise hervorrufen, die schlimmer als jene nach der Lehman-Pleite von 2008 sein w&uuml;rde. Die Schockwelle w&uuml;rde die Finanzm&auml;rkte weltweit ersch&uuml;ttern, und mit ihr Banken und ganze Volkswirtschaften ins Nichts st&uuml;rzen. Eine europ&auml;ische Rezession, wo hunderte Millionen von wohlhabenden Konsumenten leben, w&uuml;rde den Konjunkturaufschwung in den Vereinigten Staaten behindern und das Wachstum der Schwellenl&auml;nder verlangsamen. Schon jetzt, da die europ&auml;ische Wirtschaft lahmt, macht sich das in China scherzhaft bemerkbar. Das Schicksal Mario Montis, Europas und der globalen, wirtschaftlichen Erholung sind untrennbar miteinander verbunden.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:16:58 +0100</pubDate><guid>1497561</guid></item>
<item><title>Eurozone | Griechenland geht in Rente (To Vima, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1495001-griechenland-geht-rente</link><description><![CDATA[Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:39:23 +0100</pubDate><guid>1495001</guid></item>
<item><title>Eurozone | Europa für den Griechen-Exit bereit (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1491561-europa-fuer-den-griechen-exit-bereit</link><description><![CDATA[Indem sie, wie Anfang der Woche EU-Kommissarin Neelie Kroes, den Euro-Austritt Griechenlands in Erwägung ziehen, scheinen die Politiker das Terrain auf diese Eventualität vorbereiten zu wollen. Zum selben Zeitpunkt verhandelt Athen noch mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:53:39 +0100</pubDate><guid>1491561</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Warum wir genug von den Griechen haben (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1487941-warum-wir-genug-von-den-griechen-haben</link><description><![CDATA[Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:01:42 +0100</pubDate><guid>1487941</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Athen hofft auf Einigung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1483471-athen-hofft-auf-einigung</link><description><![CDATA[<p>Vor den neuen Verhandlungen mit der Troika aus IWF, EU und EZB <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22786&amp;subid=2&amp;pubid=63612714" target="_self">bezeichnet <em>To Ethnos</em></a> die Einigung zwischen dem griechischen Ministerpr&auml;sidenten Lukas Papademos und den F&uuml;hrungen der anderen politischen Parteien als ein &ldquo;Vorabkommen&rdquo;. Der Tageszeitung zufolge haben sich die Vorsitzenden der sozialistischen Pasok, der konservativen Neuen Demokratie und der rechtsnationalen LAOS auf eine Verschlankung der Staatsausgaben um 1,5 Prozent und eine Senkung des Mindestlohns sowie der Pensionen und Renten geeinigt.</p>
<p>F&uuml;r <em>To Ethnos</em> haben &ldquo;die politischen Parteien uns an den Rand des Abgrunds gef&uuml;hrt&rdquo;. Mit einer Einigung k&ouml;nne der Staatsbankrott zweifelsohne verhindern werden. Daf&uuml;r m&uuml;sse allerdings das griechische Volk, besonders die wirtschaftlich schw&auml;chste Schicht, erneut gro&szlig;e und schmerzhafte Opfer bringen. </p>
<p>Das sollten die politisch Verantwortlichen immer im Hinterkopf behalten, damit die Reformen bestm&ouml;glich umgesetzt und Fehler sowie R&uuml;ckschl&auml;ge im Kampf gegen die Krise vermieden werden. Die griechischen Verhandlungen mit der Troika und den Gl&auml;ubigern sollen n&auml;chste Woche fortgesetzt werden, um einen Staatsbankrott mit unvorhersehbaren Folgen zu verhindern.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:16:01 +0100</pubDate><guid>1483471</guid></item>
<item><title>Eurozone | Schützt die EZB vor Griechenland (De Tijd, Antwerpen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1474511-schuetzt-die-ezb-vor-griechenland</link><description><![CDATA[Eine Staatspleite Griechenlands ist weiterhin nicht ausgeschlossen. Sie würde die Europäische Zentralbank gefährden. Um das zu vermeiden, müssen die Staaten in die Tasche greifen und Garantien geben, meint der Wirtschaftswissenschaftler Melvyn Krauss. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:06:42 +0100</pubDate><guid>1474511</guid></item>
<item><title>Gipfel in Davos | Cameron trommelt gegen Deutsche und Franzosen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1450891-cameron-trommelt-gegen-deutsche-und-franzosen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Cameron attackiert die Eurozone&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/fbeedd38-481a-11e1-b1b4-00144feabdc0.html#axzz1keF4e1S5">lautet der Titel der <em>Financial Times</em></a> nach dem, was der britische Premierminister selbst als eine &ldquo;nachdr&uuml;ckliche Zurechtweisung&rdquo; Deutschlands beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos (Schweiz) bezeichnete.</p>
<p>Cameron, der an Berlin appelliert hatte, als Beitrag zur Beilegung der Eurokrise mehr Mittel und Garantien zur Verf&uuml;gung zu stellen, &auml;u&szlig;erte sich besonders unverbl&uuml;mt zur Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer, indem er diese Initiative als &ldquo;reinsten Wahnsinn&rdquo; bezeichnete.</p>
<p>In seiner Rede, so die <em>Financial Times</em> weiter &ndash;</p>
<blockquote><p>&hellip; kam die anhaltende, tiefe Frustration der britischen Politiker angesichts der F&uuml;hrungsrolle Deutschlands in der Eurozone zum Ausdruck. Sie forderte eine wesentlich wirksamere Brandmauer zur Vermeidung von Ansteckungseffekten innerhalb der Eurozone und bef&uuml;rwortete eine gemeinsame europ&auml;ische Anleihe. Ebenso war sie eine Aufforderung an die wirtschaftlich starken L&auml;nder, ihre Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse in demselben Ma&szlig;e zu reduzieren wie sich die schwachen L&auml;nder bem&uuml;hen, ihre Defizite zu minimieren.</p>
</blockquote>
<p>In der Zwischenzeit, <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/">so die <em>Times</em></a>, sah sich der Premierminister auch in eine &ldquo;neue Runde von den &Auml;rmelkanal &uuml;berschreitenden Spannungen&rdquo; mit Frankreich verstrickt.</p>
<p>Cameron und der Londoner B&uuml;rgermeister Boris Johnson f&uuml;rchten, der franz&ouml;sische Sozialist Fran&ccedil;ois Hollande, mit dessen Sieg bei den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai zu rechnen ist, k&ouml;nnte den &ldquo;wirtschaftlichen Rettungsplan der EU zum Scheitern bringen und die City untergraben&rdquo;, so <em>The Times</em>.</p>
<p>In einem am 26. Januar ver&ouml;ffentlichten 60-Punkte-Manifest versprach Hollande, &ldquo;das Fiskalpaket der EU, das am Montag verabschiedet werden soll, zunichte zu machen&rdquo;, so die Londoner Tageszeitung. Dar&uuml;ber hinaus machte er die Finanzwelt</p>
<blockquote><p>&hellip; zu seinem wichtigsten S&uuml;ndenbock. Er versprach 15&nbsp;Prozent mehr Steuern auf die Gewinne von Banken, das Verbot des Handels mit &lsquo;toxischen&rsquo; Finanzinstrumenten, die Verbannung von Stock Options, eine Obergrenze f&uuml;r Bonuszahlungen und die schnelle Einf&uuml;hrung einer Besteuerung s&auml;mtlicher Finanztransaktionen.</p>
</blockquote>
<p>Der Londoner B&uuml;rgermeister bezichtigte Hollande &ldquo;kurzfristiger politischer Rachsucht.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:44:05 +0100</pubDate><guid>1450891</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Santer kommt zurück</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1441151-santer-kommt-zurueck</link><description><![CDATA[<p>Jacques Santer, ehemaliger Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, wurde am Montag, den 23. Januar zum Vorstandsvorsitzenden der &ldquo;Investment-Zweckgesellschaft&rdquo; (SPIV) ernannt, die die Feuerkraft des Euro-Rettungsfonds EFSF st&auml;rken soll. Santer, so ruft die Londoner Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/9036199/Tainted-former-EC-president-Jacques-Santer-to-raise-money-for-EU-bail-outs.html"><em>Daily Telegraph</em> in Erinnerung</a>,</p>
<blockquote><p>&hellip; leitete die Kommission, die 1999 zur&uuml;cktrat, nachdem ein verheerender Bericht &uuml;ber Korruption und Vetternwirtschaft das Versagen der Leitung des EU-Exekutivorgans aufgezeigt hatte.</p>
<p>Alle 20 Kommissare traten zur&uuml;ck &ndash; dies galt damals als die bis dahin schwerwiegendste Krise in der Geschichte der Europ&auml;ischen Union.</p>
</blockquote>
<p>Santer wurde zwar von dem Vorwurf freigesprochen, direkt an der Korruption beteiligt gewesen zu sein, man kritisierte jedoch, dass es ihm nicht gelungen war, in der Kommission f&uuml;r Ordnung zu sorgen, so der <em>Telegraph</em>.</p>
<p>Der Vorsitzende der Euro-Gruppe und Luxemburger Premierminister Jean-Claude Juncker verteidigte die Entscheidung, indem er erkl&auml;rte, Santer, selbst ehemaliger Luxemburger Premierminister, &ldquo;hat sowohl Europa als auch seinem eigenen Land nach Kr&auml;ften gedient&rdquo;. Martin Callanan, dem Chef der britischen Konservativen zufolge, gilt jedoch:</p>
<blockquote><p>Jacques Santer mit Kapitalbeschaffung zu beauftragen, ist wie Dracula zum Leiter einer Blutbank zu ernennen. Santers kleine Helfer haben ihn aus der Versenkung gezogen und ihm einen neuen, bequemen Job bei der EU beschafft.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:02:01 +0100</pubDate><guid>1441151</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Die Griechenland-Falle (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1436241-die-griechenland-falle</link><description><![CDATA[In Athen geht der Nervenkrieg um den Schuldenschnitt ins Finale. Die Verhandlungen zwischen privaten Gläubigern und Regierung stocken gefährlich. Bevor Griechenland 130 Milliarden Euro Hilfe bekommt, soll es Reformerfolge vorweisen - die aber sind bei allem guten Willen nicht zu erreichen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:44:27 +0100</pubDate><guid>1436241</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Draghi drängt zu schnellem Handeln</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1403431-draghi-draengt-zu-schnellem-handeln</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Krise ist sehr ernst. Wir m&uuml;ssen sofort handeln&rdquo;: <a target="_self" href="http://www.ilsole24ore.com/art/finanza-e-mercati/2012-01-16/draghi-incertezza-crescita-debiti-191837.shtml?uuid=Aap44seE"><em>Il Sole 24 Ore</em> zitiert auf dem Titelblatt</a> die Worte von EZB-Chef Mario Draghi zur Eurokrise vor der EU-Wirtschaftskommission. Angesichts der Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit einiger Euro-L&auml;nder und der Stagnation in der Wirtschaft, betonte Draghi die Notwendigkeit einer Kapitalerh&ouml;hung der europ&auml;ischen Banken. Au&szlig;erdem pl&auml;dierte f&uuml;r Konjunkturma&szlig;nahmen. Mit ihnen sollen die negativen Auswirkungen der Sparhaushalte auf das Wachstum begrenzt werden.</p>
<p>Zum selben Zeitpunkt stufte die Rating-Agentur Standard &amp; Poor&rsquo;s die Bonit&auml;tsnote des EU- Rettungsschirms EFSF von der Bestnote AAA auf AA+ herab. Grund: Die Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit mehrerer beteiligter L&auml;nder vom 13. Januar.</p>
<p>Angesichts der dringlichen Lage <a target="_self" href="http://ilsole24ore/">bedauert <em>Il Sole</em></a>, dass der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy sein f&uuml;r die kommenden Tage geplantes Treffen mit dem italienischen Ministerpr&auml;sidenten Mario Monti bis auf Weiteres verschoben hat:</p>
<blockquote><p>Forderte Nicolas Sarkozy bisher eine zentrale Rolle Frankreichs bei der Rettung des Euros, so scheint er heute auf den Standby-Modus umgeschaltet zu haben: F&uuml;r ihn ist es nicht mehr dringend, die Schuldenkrise gemeinsam mit seinen deutschen und italienischen Partnern anzugehen, um den Euroskeptikern eine starkes und klares Signal zu geben, sondern zu Hause ein Wahldebakel zu vermeiden. Einmal mehr m&uuml;ssen Europa und die Finanzkrise warten .... Genau wegen solcher Verz&ouml;gerungen kostet die griechische Schuldenkrise heute weit mehr als geplant, und die Spekulanten und zweifelhaften Rating-Agenturen diktieren weiter das Geschehen auf den Finanzm&auml;rkten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:17:59 +0100</pubDate><guid>1403431</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Die Selbstherabstufung der Politik (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1400551-die-selbstherabstufung-der-politik</link><description><![CDATA[Nach der kollektiven Herabstufung von neun Ländern der Eurozone, darunter Frankreich, ist deutlich geworden, dass sich die EU-Politik mit ihrer Kombination von Rettungsfonds und Sparpolitik erschöpft hat. Zeit für Angela Merkel und ihre Partner, eine glaubwürdige Lösung zu finden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:11:12 +0100</pubDate><guid>1400551</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Der nackte Kaiser von Standard &amp; Poor's</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1400491-der-nackte-kaiser-von-standard-poor-s</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9647">F&uuml;r <em>La Stampa</em> liegt die Sache klar</a>: Die &ldquo;Massen-Herabstufung war abzusehen und ist nur eine Sp&auml;tfolge des entt&auml;uschenden EU-Gipfels vom Dezember. Momentan halten sich die Sch&auml;den sogar noch einigerma&szlig;en in Grenzen.&rdquo; Weiter meint die Tageszeitung aus Turin, dass dies f&uuml;r Deutschland und die Deutschen nur &ldquo;noch mehr Verantwortung&rdquo; bedeute:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-stampa.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ginge es nur darum, für die Schulden der anderen aufzukommen, hätten sie guten Grund dazu, abzulehnen. Allerdings ist ihnen Folgendes klar geworden: Die Märkte, die den verschwenderischen Ländern vor der Krise Billigkredite gewährten, belohnen nun maßlos den Egoismus der geizigsten Länder. Je länger die Krise dauert, desto mehr Milliarden spart Deutschland, weil es extrem niedrige Zinsen zahlt. Verantwortung heißt auch, übertriebene Geschenke abzulehnen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Unterdessen <a target="_self" href="http://www.dn.pt/inicio/opiniao/interior.aspx?content_id=2242206&amp;seccao=Viriato%20Soromenho%20Marques&amp;tag=Opini%E3o%20-%20Em%20Foco">glaubt die Lissabonner <em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em></a> die erste Konsequenz der Herabstufung der franz&ouml;sischen Bonit&auml;t zu kennen:</span><span><br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-diarionoticias.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Am 13. Januar wurde die Achse Paris-Berlin zerschlagen. Der Rhein wird ungestüm weiterfließen. Immer erbitterter wird versucht werden, die Europäische Zentralbank in die Knie zu zwingen. Es ist nichts Gutes zu erwarten von einem verzweifelten Nicolas Sarkozy und einer verschreckt auf ihrer Insel sitzenden Angela Merkel. Die Insel droht unter der Last der europäischen Ersparnisse unterzugehen, und Merkel hat keinen Ausweg. Europa könnte eine Zukunft haben. Föderalismus, mit Wohlstand; politische Union; mit Vertrauen. Ganz im Gegenteil: Es steht kurz vor dem Zusammenbruch, vor Armut, vor Krieg. Der Feind sind nicht die Märkte, sondern die politische Dummheit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Standard &amp; Poor&rsquo;s habe nichts weiter gesagt, als dass &ldquo;der Kaiser nackt ist&rdquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-54432500-fond-na-zachranu-eura-ztraci-palebnou-silu">meint die Prager <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Schlie&szlig;lich war mit der Herabstufung der neun Euro-L&auml;nder zu rechnen. Die Ratingagentur habe nur kein Blatt vor den Mund genommen, als sie das &ldquo;aussprach, was die Investoren l&auml;ngst wissen: Als Gemeinschaft funktioniert Europa einfach nicht gut. [&hellip;] Wenn es &uuml;berleben will, muss es sich &auml;ndern.&rdquo; Weitere Konsequenz der schwindenden Kreditw&uuml;rdigkeit: Der europ&auml;ische Rettungsschirm (EFSF) verliert seine &ldquo;Feuerkraft&rdquo;.<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120116hn_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Experten meinen, dass Standard & Poor’s Benotung lediglich den Druck erhöht. Dadurch könnte der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), der den EFSF sowieso [am 1. Juli] ablösen soll, eher greifen. Der Vorteil des ESM ist, dass er nicht an die Bewertung der Länder gebunden ist, weil er über sein eigenes Kapital verfügt. […] Durch die Herabstufung der französischen Bonität spielt Deutschland für die Rettung der Eurozone eine noch wichtigere Rolle. Sarkozy wird schwächer. Deshalb wird Angela Merkel über die Rettung der Eurozone wachen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Die &ouml;sterreichische Presse fasst ihre Regierung nicht gerade mit Samthandschuhen an. <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/724063/Es-werden-noch-mehrere-Ueberraschungenfolgen?direct=724075&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/724075/index.do&amp;selChannel=1452">In Wien verurteilt </a><em><a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/724063/Es-werden-noch-mehrere-Ueberraschungenfolgen?direct=724075&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/724075/index.do&amp;selChannel=1452">Die Presse</a> </em>die Koalition und fordert sie auf,<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120116presse_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">...den Kurs zu ändern, bevor [uns] ein italienisches Schicksal blüht. Dass die Regierung an eine Kursänderung nicht denkt und stattdessen bei der Fahrt in Richtung weitere Herabstufung aufs Gas steigt, zeigt der zweite Teil der Reaktion auf den Verlust des Triple A: “Unverständlich.”</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Ganz &auml;hnlich <a target="_self" href="http://hnonline.sk/nazory/c1-54429770-klub-babrakov">klingt <em>Hospod&aacute;rske noviny</em></a> aus Bratislava: F&uuml;r die Eurozone war Freitag, der 13. ein Pechtag:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-hnsk.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Politiker unternehmen nicht genug, um die Situation zu verbessern. Deshalb zahlt die Slowakei für ihren Beitritt zur Eurozone. […] Die Rettung Griechenlands und die Beteiligung am EFSF überfordern uns. Ergebnis: Die Politik schwankt und Wahlen wurden vorgezogen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.2769035998128817">Letzten Endes wird dem Euro mit der &ldquo;Massen-Herabstufung&rdquo; nur das Misstrauen ausgesprochen, <a target="_self" href="http://www.corriere.it/editoriali/12_gennaio_14/rating-editoriale-massimo-gaggi_7408058e-3e79-11e1-8b52-5f77182bc574.shtml">merkt der <em>Corriere della Sera</em></a> an und betont, dass das Ganze politisch motiviert ist. Schlie&szlig;lich stammt die Bewertung &ldquo;aus einem Land, das schon immer an der Zukunftsf&auml;higkeit der Einheitsw&auml;hrung gezweifelt hat&rdquo;. Abgesehen davon liegt &ldquo;das wirkliche Problem&rdquo; f&uuml;r die Tageszeitung aus Mailand ganz woanders:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-cds.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">[Problematisch] ist, dass die Bewertungen, welche die Investoren eigentlich nur vor möglichen Risiken warnen sollen, in Wirklichkeit erst dann bekannt werden, wenn die Warnglocken schon sämtliche Märkte in Aufruhr versetzt haben. […] Die wohlbekannte Botschaft von S&P wird dadurch verstärkt: Europa steckt in einer tiefen Krise, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Noch ist der Weg weit und voller Hindernisse.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:56:37 +0100</pubDate><guid>1400491</guid></item>
<item><title>Eurozone | Frankreich rauscht in die zweite Liga (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1399721-frankreich-rauscht-die-zweite-liga</link><description><![CDATA[Frankreichs Verlust seiner Top-Bonität hat zweierlei Folgen: Nicolas Sarkozy und seine Konkurrenten bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen stehen noch stärker unter dem Druck der Märkte, und Europa ist mehr denn je in Nord und Süd gespalten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1399721</guid></item>
<item><title>Stabilitätspakt | "Goldene Regel" hat ihren Glanz verloren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1392111-goldene-regel-hat-ihren-glanz-verloren</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die &lsquo;Goldene Regel&rsquo; (Schuldenbremse muss nicht mehr zwingend in die nationalen Verfassungen aufgenommen werden&rdquo;, <a target="_self" href="http://jornal.publico.pt/noticia/13-01-2012/regra-de-ouro-deixa-de-ser-obrigatoria-nas-constituicoes-nacionais-23777413.htm">schreibt <em>P&uacute;blico</em></a>. Der Tageszeitung aus Lissabon zufolge soll die St&auml;rkung dieses Prinzips, welches f&uuml;r ausgeglichene Haushalte sorgen soll, aufgegeben werden, &ldquo;auch wenn Deutschland nicht v&ouml;llig &uuml;berzeugt ist.&rdquo;</p>
<p>Entgegen den Absichten Berlins haben viele L&auml;nder  &ndash;  wie Irland, D&auml;nemark oder Frankreich  &ndash;  juristische oder politische Bedenken bei einer Verfassungs&auml;nderung angemeldet, was die Ratifizierung des neuen EU-Stabilit&auml;tspakts gef&auml;hrde. Der neue Vertragsentwurf, der am 12. Januar in Br&uuml;ssel Gegenstand der Diskussionen zwischen Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten war, sehe vor, dass jedes Land selbst entscheide, wie es bei der Schuldenbremse vorgehen will.</p>
<p>Nach Informationen der Tageszeitung aus Lissabon werden die neuen Regelungen ab dem 1. Januar 2013 greifen. Zu diesem Zeitpunkt sollen die L&auml;nder der Eurozone nicht nur ihren Schuldenberg abgebaut haben, sondern werden ab dann auch verpflichtet sein, einen ausgeglichenen Staatshaushalt vorzulegen.</p>
<p>Wir &ldquo;stehen kurz vor einem europ&auml;ischen Konsens&rdquo;, <a target="_self" href="http://jornal.publico.pt/noticia/13-01-2012/mais-perto-de-um-consenso-europeu-23773646.htm">schreibt <em>P&uacute;blico</em></a> und f&uuml;gt hinzu, dass bis Ende Januar der neue Vertrag von allen EU-Mitgliedern mit Ausnahme Gro&szlig;britanniens unterschrieben sein wird.</p>
<blockquote><p>Alles l&auml;uft nicht so, wie es die Deutschen gewollt haben... Ein Zugest&auml;ndnis, um das Hauptziel zu retten: Die neue Vereinbarungen &uuml;ber die Staatshaushalte sollen so schnell wie m&ouml;glich unterzeichnet werden. Deutschlands Fahrplan zur Bek&auml;mpfung der Eurokrise erfordert Geschwindigkeit und die neuen Regeln werden in der Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten verankert sein.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:41:25 +0100</pubDate><guid>1392111</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Monti mischt mit bei "Merkozy"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1387681-monti-mischt-mit-bei-merkozy</link><description><![CDATA[<p>&quot;Wenn es f&uuml;r die Italiener in absehbarer Zeit nicht greifbare Erfolge ihrer Spar- und Reformbereitschaft gibt, wird in Italien ein &ndash; sich heute schon abzeichnender &ndash; Protest gegen Europa entstehen, auch gegen Deutschland, das als Anf&uuml;hrer der EU-Intoleranz gilt, und gegen die Europ&auml;ische Zentralbank&quot;, warnt Mario Monti in einem <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13808298/Warum-Italien-mehr-wie-Deutschland-sein-sollte.html" target="_self"><em>Gespr&auml;ch mit der Welt online</em></a>. Seinen Mahnruf scheint die Kanzlerin wohl vernommen zu haben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><div class="extract"><div class="intror"><p>So kann <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9639"><em>La Stampa berichten</em></a>: &quot;Merkel gibt Italien gr&uuml;nes Licht&quot;.&nbsp;Die Zeitung <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9639"><em>schildert</em></a>, dass:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112stampa_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Deutschland Gefallen an Mario Montis Italien findet. Der geplante EU-Vertrag, über den man momentan diskutiert, scheint keine Bedrohung mehr darzustellen. […] Vereinfacht gesagt: Monti besuchte Angela Merkel, um ihr mitzuteilen, dass er sehr gut versteht, warum die Deutschen von den anderen Ländern der Eurozone so unnachgiebig Härte und Effizienz verlangen, auch wenn sie dadurch längere Zeit kurz vor dem Ruin stehen. Allerdings warnte [Monti] sie auch davor, dieses Spielchen nicht zu weit zu treiben und machte klar, wie belastbar Italien noch ist.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>F&uuml;r </span><a href="http://www.difesa.it/Sala_Stampa/rassegna_stampa_online/Pagine/PdfNavigator.aspx?d=12-01-2012&amp;pdfIndex=69"><em><span>La Repubblica</span></em></a><span> legt Deutschland dagegen keine &uuml;berm&auml;&szlig;ige &quot;Offenheit&quot; an den Tag: Auch wenn es Monti gelungen ist, die in der Vereinbarung f&uuml;r eine verst&auml;rkte Wirtschaftsunion geplante Haushaltskontrolle zu lockern, die Ende Januar diskutiert werden soll, &quot;lassen die Ma&szlig;nahmen, mit denen man das Vertrauen der M&auml;rkte gewinnen will, doch sehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig.&quot;<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112repubblica.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Bundeskanzlerin Merkels Lobrede auf das, was Montis Regierung bisher geleistet hat […] beweist, wie groß Europas Angst vor einem finanziellen Zusammenbruch Italiens war und wie erleichtert man darüber ist, dass das Land nun endlich verantwortungsbewusst regiert wird. Jedoch wird das nicht reichen, um das Land zu retten. Und vermutlich nicht einmal, um den Euro zu retten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2012-01-11/problema-italia-225111.shtml?uuid=AamLv3cE"><em><span>F&uuml;r Il Sole 24 Ore </span></em></a><span>ist &quot;das Problem&quot; in Europa &quot;nicht mehr Italien&quot;, sondern Deutschland. W&auml;hrend die Rezession an Europas und Deutschlands T&uuml;ren klopft und die Wirtschaft nur durch eine gemeinsame europ&auml;ische Dynamik wieder angekurbelt werden kann, gibt es nur <br />
<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112sole_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Worte, auch wenn sie neu sind, aber nur Worte: Das ist alles, was Merkel Montis Italien anbietet. […] Wenn ein deutsches Regierungsoberhaupt so viel über Europa spricht, dabei aber weder etwas wirklich Wichtiges sagt noch etwas wirklich Wichtiges tut, obwohl die Zukunft des Euro in Gefahr ist; wenn es auf die Haushaltsführung seiner Partner direkten Einfluss nehmen will, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen, dann besteht durchaus Grund zur Sorge. Insbesondere weil dieses Spiel schon viel zu lange dauert und – wie die Märkte beweisen – nichts dabei herauskommt. So sehr, dass man vielmehr nach der Verantwortungslosigkeit Deutschlands fragen sollte, als den Mittelmeerländern immer und immer wieder ihr unverantwortliches Benehmen vorzuwerfen, während sie sich trotz hoher sozialer Kosten darum bemühen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen. (Außer natürlich [Deutschland] hat sich zum Ziel gemacht, den Euro nicht zu retten, sondern ihn zu ruinieren.)</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Die Kanzlerin hat Mario Monti &quot;zu Recht gelobt&quot;,<a target="_self" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mario-monti-roms-vermoegen-11602364.html#Drucken"><em> meint die Frankfurter Allgemeine Zeitung</em></a> mit Blick auf die Reformen, die Montis Regierung auf den Weg gebracht hat. Dar&uuml;ber hinaus hat sie dem italienischen Regierungschef zu mehr Mut geraten: Er solle &quot;die extrem hohen Finanzverm&ouml;gen&quot; seines Landes endlich besteuern. Montis Wunsch, seinem Land auf den M&auml;rkten zu niedrigeren Kreditzinsen zu verhelfen, liegt dem konservativen Blatt dagegen ein wenig schwer im Magen:<br />
<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120112faz_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Seit jeher ertragen die EU-Partner die italienische Abweichung vom erträglichen Schuldenmaß mehr als duldsam. Die Italiener haben das größte Geschenk des Euro, ungewohnt tiefe Zinsen, nicht zur Sanierung der Staatsfinanzen genutzt. […] Nicht die EU schuldet Italien niedrigere Zinsen, sondern Rom den Europartnern den immer wieder versprochenen Abbau der zu hohen Staatsschuld.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>Von Berlins Dickkopf, der immer mehr Sparma&szlig;nahmen fordert, scheint man in ganz Europa langsam aber sicher genug zu haben, <a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808090,00.html"><em>stellt Der Spiegel online fest</em></a>. Erste Konsequenz: Innerhalb der EU scheinen sich die Kr&auml;fte zu verschieben. Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy und Mario Monti haben sich zu einem neuen &quot;Duo&quot; zusammengeschlossen, um Angela Merkel Kontra zu geben, berichtet <em>Der Spiegel</em> und<a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808090,00.html"><em> betitelt</em></a> das Ganze mit: &quot;Zwei gegen &#039;La Merkel&#039;&quot;.<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-spiegel.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">So schnell kann ein Hoffnungsträger unbequem werden. […] Monti will nicht mehr sparen. Er möchte eine andere Politik, eine ganz andere als die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. […] Alles das fordert, so oder ähnlich, Paris seit langem. […] Bislang hat [Merkel] sich gegen Sarkozys Wünsche meist durchsetzen können. Das wird nun schwieriger. Denn nun bekommt der Franzose Verstärkung aus Italien, der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone immerhin. Ende vergangener Woche war Monti beim französischen Präsidenten, um die weitere Marschroute abzustimmen. Es ging wohl sehr einträchtig zu.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:19:16 +0100</pubDate><guid>1387681</guid></item>
<item><title>Spanien | In Salvaterra de Miño ist die Peseta zurück (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1364221-salvaterra-de-mino-ist-die-peseta-zurueck</link><description><![CDATA[Angesichts der Krise haben die Einzelhändler dieser kleinen Kommune in Galizien beschlossen, wieder eine Zeit lang die alte Landeswährung zu akzeptieren. Und die Kunden, durch den alten Wechselkurs aus dem Jahr der Euro-Einführung 2002 angelockt, kommen in Scharen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:31:40 +0100</pubDate><guid>1364221</guid></item>
<item><title>Griechenland | Euro-Ausstieg: ein riskantes Unterfangen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1354951-euro-ausstieg-ein-riskantes-unterfangen</link><description><![CDATA[<p>Euro oder Drachme? Die Frage besch&auml;ftigt die griechische Presse, w&auml;hrend die Regierung ihre Verhandlungen mit der EU und dem IWF &uuml;ber ein neues Rettungspaket fortsetzt.</p>
<p>&ldquo;Angesichts der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderung f&uuml;r unser Land seit dem Sturz des Obristenregimes 1974 stehen wir vor der Wahl: Alle m&ouml;glichen Ma&szlig;nahmen ergreifen, um in der Eurozone zu bleiben oder in einer unkontrollierbaren Pleite versinken und <em>de facto</em> zur Drachme zur&uuml;ckkehren&rdquo;, <a href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=437351&amp;h1=true" target="_self">meint <em>To Vima</em></a>. Die Tageszeitung greift auch die Parteien an, welche die Instabilit&auml;t eher f&ouml;rdern w&uuml;rden. Die (sozialistische) PASOK, die (rechtsextreme) LAOS sowie die (konservative) Neue Demokratie &ldquo;unterst&uuml;tzen zwar die Regierung, machen aber gleichzeitig Oppositionspolitik.&rdquo;</p>
<p>Demgegen&uuml;ber <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22791&amp;subid=2&amp;pubid=63598397" target="_self">stellt <em>To Ethnos</em> fest</a>, dass &ldquo;das Dilemma &lsquo;Euro oder Drachme&rsquo; niemandem gleichg&uuml;ltig ist, auch nicht dem linken Lager, das eine ganz andere Sicht vertritt. Fakt ist, dass sich hinter diesem Dilemma eine schwerwiegende Wahrheit versteckt. Die von der EU verordneten Ma&szlig;nahmen und Rettungspakete f&uuml;r das Wohl unseres Landes haben uns der Drachme n&auml;her gebracht.&rdquo; Aber, bedauert die Tageszeitung, &ldquo;obwohl die Griechen zwar mehrheitlich keine Drachme wollen, interessieren sich immer weniger Menschen f&uuml;r diese Debatte.&rdquo;</p>
<p>Dabei, so <a href="http://www.protagon.gr/?i=protagon.el.article&amp;id=11515" target="_self">betont die Nachrichtenseite <em>protagon.gr</em></a>, w&uuml;rde &ldquo;eine Wiedereinf&uuml;hrung der Drachme 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung &auml;rmer machen. Es muss uns klar werden, ob wir wollen oder nicht, dass wir alles daran setzen m&uuml;ssen, weiter zur Euro-Gruppe zu geh&ouml;ren. Wir d&uuml;rfen nicht zum armen, kleinen Nachbarn der &lsquo;gro&szlig;en T&uuml;rkei&rsquo; werden. Es gibt sehr, sehr viel zu tun, es m&uuml;ssen viele Opfer gebracht werden, aber die Wahl liegt bei uns.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 14:54:11 +0100</pubDate><guid>1354951</guid></item>
<item><title>Geburtstag | Der Euro ist zehn? Kein Grund zum Feiern! (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1345401-der-euro-ist-zehn-kein-grund-zum-feiern</link><description><![CDATA[Am 1. Januar 2002 wurde die Einheitswährung in Umlauf gebracht. Aufgrund der aktuellen Krise denkt jedoch keiner daran, dieses Ereignis zu feiern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:08:15 +0100</pubDate><guid>1345401</guid></item>
</channel></rss>
