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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Niederlande]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Europa braucht den deutschen Sparmeister (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1879521-europa-braucht-den-deutschen-sparmeister</link><description><![CDATA[Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:38:56 +0100</pubDate><guid>1879521</guid></item>
<item><title>Niederlande | Geert Wilders entdeckt Europa (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1871811-geert-wilders-entdeckt-europa</link><description><![CDATA[Mit viel brüsselfeindlicher Furore ließ Populist Geert Wilders gerade die holländische Regierung platzen. Dass Europa jetzt vor den Neuwahlen im September das Schlüsselthema des Wahlkampfs wird, sollte die politische Mitte für ihre Renaissance nutzen, rät ein Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:01:10 +0100</pubDate><guid>1871811</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Das Sparkarussell | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1873301-das-sparkarussell</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:48:08 +0100</pubDate><guid>1873301</guid></item>
<item><title>Frankreich, Holland | Neue Geografie | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1866471-neue-geografie</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:34:17 +0100</pubDate><guid>1866471</guid></item>
<item><title>Aus deutscher Sicht | Die Angst vor der Isolation</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1866051-die-angst-vor-der-isolation</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Scheitert Europa?&ldquo; fragt das <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-politik-hat-noch-keine-antworten-auf-ihre-simplen-fragen-gefunden-/6548340-2.html" target="_self">Handelsblatt</a>. In Frankreich hat es die rechtsextreme Partei Front National auf 18% bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen geschafft und in Holland bringt der Rechtspopulist Geert Wilders mit seinem Protest gegen die europ&auml;ische Sparpolitik die Regierung zum Scheitern. Wie auch andere deutsche Zeitungen stellt das Handelsblatt fest, dass Deutschland seine Verb&uuml;ndeten verliert und wittert eine echte Vertrauenskrise in der europ&auml;ischen Politik:</p>
<blockquote><p>Das Erstarken der Rechten zeigt, dass in vielen L&auml;ndern die Politik noch keine Antwort auf ihre simplen Fragen gefunden hat. Die Sprache der EU und der nationalen Regierungen geht an den B&uuml;rgern vorbei, die dankbar sind f&uuml;r die einfachen Spr&uuml;che der Populisten.</p>
</blockquote>
<p>Ganz pragmatisch betrachtet ist diese Vetrauenskrise auch eine schlechte Nachricht f&uuml;r Angela Merkel, &nbsp;bemerkt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/regierungskrise-in-den-niederlanden-merkels-verlorene-verbuendete-1.1339967" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> :</a></p>
<blockquote><p>F&uuml;r die Bundesregierung ist das Scheitern der niederl&auml;ndischen Regierung bitter. Ihr kommt ein &uuml;beraus wichtiger Verb&uuml;ndeter beim Thema Sparpolitik abhanden. [...]&nbsp; Frankreichs Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy hat die erste Runde der Pr&auml;sidentenwahl gegen Herausforderer Fran&ccedil;ois Hollande verloren [...]. Auch viele Spanier dr&uuml;cken dem franz&ouml;sischen Sozialisten die Daumen. Sie hoffen, dass die Regierung in Madrid weniger sparen wird, wenn der gro&szlig;e Nachbar das tut. &Auml;hnlich ist die Stimmung in Italien. Da k&uuml;mmert es wenig, dass sich beide L&auml;nder ohnehin schon mehr Zeit beim Sparen nehmen d&uuml;rfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:43:12 +0100</pubDate><guid>1866051</guid></item>
<item><title>Niederlande | Attacke ! | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1860231-attacke</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:45:31 +0100</pubDate><guid>1860231</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wilders lässt Regierung platzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1859211-wilders-laesst-regierung-platzen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wer wird das regeln?&rdquo;, fragt sich <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em></a>. Am 21. April k&uuml;ndigte der Vorsitzende der Freiheitspartei (PVV) Geert Wilders an, er werde die von der Regierung vorgeschlagenen Sparma&szlig;nahmen nicht unterst&uuml;tzen. Mit dem Sparpaket soll das Haushaltsdefizit ab 2013 auf 2,8 Prozent des BIP gesenkt werden. Wilders Entscheidung d&uuml;rfte die Regierung von Mark Rutte zu Fall bringen.</p>
<p>&bdquo;Ich kann nicht akzeptieren, dass vor allem &auml;ltere Menschen f&uuml;r absurde Forderungen aus Br&uuml;ssel zahlen sollen&rdquo;, erkl&auml;rte Wilders. Er st&uuml;tzt sich dabei auf Berechnungen des Zentralen Planb&uuml;ros. Demnach werden die Einsparungen in H&ouml;he von 14,2 Millionen Euro bei &auml;lteren Personen zu geringerer Kaufkraft, zu einem Wachstumsr&uuml;ckgang und mehr Arbeitslosigkeit f&uuml;hren. Die Ma&szlig;nahmen betreffen vorwiegend das Gesundheitssystem, die Renten, die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst, Entwicklungshilfe und Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Immobilienkredite.</p>
<p>Nach sieben Wochen z&auml;her Verhandlungen &bdquo;hat Wilders die Bombe platzen lassen und die Niederlande in unsichere Zeiten gest&uuml;rzt&rdquo;, meint <em>De Volkskrant</em>. Denn ohne die Unterst&uuml;tzung der PVV verliert die Mitte-Rechts-Koalition die parlamentarische Mehrheit. Ministerpr&auml;sident Mark Rutte d&uuml;rfte sich heute bei K&ouml;nigin Beatrix f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der Zweiten Kammer aussprechen, um vorgezogene Neuwahlen zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>&bdquo;Der neue Kurs der PVV &ndash; &sbquo;Wir wollen keine von Br&uuml;ssel angeordneten Budgetk&uuml;rzungen&rsquo; &ndash; ist anma&szlig;end&rdquo;, schreibt <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/"><em>Trouw</em></a>. Wilders habe schlie&szlig;lich 2010 den Koalitionsvertrag unterzeichnet, der bereits zu einem maximalen Defizit von 2,8 Prozent verpflichtet. F&uuml;r die Tageszeitung hat sich die PVV damit selbst &bdquo;entlarvt&rdquo;. Dennoch h&auml;lt sich die Freude &uuml;ber den Sturz des rechtpopulistischen St&uuml;tzpfeilers der Regierung in Grenzen: &bdquo;Die Niederlande k&ouml;nnten jetzt einen Seufzer der Erleichterung aussto&szlig;en, w&auml;re nur die Krise nicht so schlimm.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:22:30 +0100</pubDate><guid>1859211</guid></item>
<item><title>Porträt |  John Donovan, Shells Alptraum   (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701271-john-donovan-shells-alptraum</link><description><![CDATA[Der Frührentner aus dem ostenglischen Colchester dokumentiert auf seiner Webseite Missstände bei Shell. Der weltgrößte Ölkonzern hat deshalb vermutlich schon ein paar Milliarden Dollar verloren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:23:17 +0100</pubDate><guid>1701271</guid></item>
<item><title>Niederlande | Was ist mit Holland los? (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1694051-was-ist-mit-holland-los</link><description><![CDATA[Das Schweigen des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte über die Anti-Migranten-Website der PVV von Geert Wilders ist symptomatisch, meint Paul Scheffer. Es fehlt an Visionen zur Zukunft einer Einwanderungsgesellschaft in den Niederlanden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:41:19 +0100</pubDate><guid>1694051</guid></item>
<item><title>Niederlande | Noch ein langer Weg für die Sterbehilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1594891-noch-ein-langer-weg-fuer-die-sterbehilfe</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Alte Menschen verlangen das Recht auf Sterbehilfe&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2672/Wetenschap-Gezondheid/article/detail/3221893/2012/03/08/Ouderen-eisen-recht-op-hulp-bij-zelfdoding.dhtml" target="_self">k&uuml;ndigt <em>De Volkskrant</em> an</a>. Am 8. M&auml;rz diskutieren die Abgeordneten &uuml;ber die B&uuml;rgerinitiative des Vereins <a href="http://sparta.projectie.com/~uitvrije/" target="_self">Uit Vrije Wil</a> (Aus freiem Willen), der diese Praktik vereinfachen will. Innerhalb von vier Monaten sammelte Uit Vrije Wil 120.000 Unterschriften, darunter auch die vieler Politiker, f&uuml;r einen Gesetzesentwurf. </p>
<p>Dieser soll Menschen &uuml;ber 70 eine Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren, um ihr Leben zu beenden, wenn sie dieses als &ldquo;abgeschlossen&rdquo; betrachten. Dem Verein zufolge trifft das aktuelle Euthanasiegesetz, das vor zehn Jahren verabschiedet wurde, nur unter sehr strikten Bedingungen zu und auch nur bei unertr&auml;glichen Schmerzen ohne anderen Ausweg als den Tod.</p>
<p>Der Entwurf ist &ldquo;ein starkes Zeichen der heutigen Zeit&rdquo;, schreibt <em>De Volkskrant</em> in einem Editorial. Es handle sich hier um eine &ldquo;dringende Gesellschaftsthematik&rdquo;, selbst wenn das Projekt derzeit &ldquo;keine Chance&rdquo; hat, zustande zu kommen. Die Christdemokraten sind in der Regierung, stehen &ldquo;im Zentrum der Macht und blockieren jegliche Debatte&rdquo; &uuml;ber diese Frage. Und &ldquo;des Friedens halber wollen auch die Liberalen der VVD sich nicht die Finger verbrennen&rdquo;. Das Resultat: &ldquo;W&auml;hrend sich die Debatte in der Gesellschaft ausdehnt, steht die politische Debatte still&rdquo;, wie die Zeitung bedauert.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:21:16 +0100</pubDate><guid>1594891</guid></item>
<item><title>Niederlande | Der Wilders Gulden | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1591001-der-wilders-gulden</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:08:47 +0100</pubDate><guid>1591001</guid></item>
<item><title>Niederlande | Euro-Ausstieg: Wilders' Argumente überzeugen nicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1585521-euro-ausstieg-wilders-argumente-ueberzeugen-nicht</link><description><![CDATA[<p>Populisten halten nichts vom Euro, so viel ist sicher. Nach Marine Le Pen vom franz&ouml;sischen Front National ist heute der Niederl&auml;nder Geert Wilders dran. Er fordert &ldquo;so schnell wie m&ouml;glich, einen &lsquo;neuen Gulden&rsquo; einzuf&uuml;hren&rdquo;, berichtet <em><a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl">De Volkskrant</a></em>. Der Chef der Partei f&uuml;r Freiheit (PVV) sagte am 5. M&auml;rz, dass die Gemeinschaftsw&auml;hrung negative Auswirkungen auf das Wachstum in den Niederlanden und auf die Kaufkraft der B&uuml;rger habe. Wilders st&uuml;tzt sich dabei auf eine <a target="_self" href="http://www.pvv.nl/images/stories/Netherlands_and_the_Euro_-_summary_report_final.pdf">Studie</a> eines Londoner Marktforschungsunternehmens, der als euroskeptisch bekannten Agentur Lombard Street Research.</p>
<p>In dem Bericht, der von <em>De Volkskrant</em> als &ldquo;tendenzi&ouml;s&rdquo; bezeichnet wird, werden von Lombard Street Research &ldquo;nicht die berechtigten Zweifel an der Unparteilichkeit der Untersuchung aus dem Weg ger&auml;umt.&rdquo; Die Zeitung f&uuml;gt hinzu, dass die Studie &ldquo;nicht &uuml;berzeugend genug ist, wenn es darum geht, die Vorteile einer R&uuml;ckkehr zum Gulden zu demonstrieren.&rdquo;</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tten sich die Forscher verkalkuliert [die Niederlande tragen nicht 10 Prozent zum Euro-Rettungsschirm bei, sondern 5,9 Prozent] und &ldquo;geben nur sp&auml;rliche Informationen &uuml;ber die Kosten eines Euro-Ausstiegs&rdquo;, wie &uuml;ber dessen negative Auswirkungen auf Export und Wachstum.</p>
<p>F&uuml;r die Tageszeitung macht eine Debatte &uuml;ber die Zukunft des Euro Sinn, die Studie von Lombard Street Research leiste dazu aber kaum einen Beitrag:</p>
<blockquote><p>Diese Vers&auml;umnisse bedeuten, dass der Bericht f&uuml;r eine seri&ouml;se Debatte &uuml;ber eine R&uuml;ckkehr zum Gulden kaum taugt. Doch angesichts der Sorgen um den Euro kann es den Politikern nicht schaden, alle m&ouml;glichen Szenarien ins Auge zu fassen. Auch die Folgen einer Wiedereinf&uuml;hrung des Gulden m&uuml;ssen angeguckt werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:22:37 +0100</pubDate><guid>1585521</guid></item>
<item><title>Niederlande | Den Haags bittere Spar-Pille</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1573671-den-haags-bittere-spar-pille</link><description><![CDATA[<p>Die niederl&auml;ndische Wirtschaft ist nicht mehr das, was sie einmal war: Am 1. M&auml;rz hat das Centraal PlanBureau (CPB, das niederl&auml;ndische Planungsamt) seine <a target="_self" href="http://www.cpb.nl/persbericht/3211348/begrotingstekort-naar-45-procent-2013-voorzichtig-herstel-economische-groei-na-2">Wirtschaftsprognosen</a> ver&ouml;ffentlicht: Demnach wird 2013 das Haushaltsdefizit 4,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen und das Wachstum nicht die Ein-Prozent-Marke &uuml;berschreiten. Um die europ&auml;ischen Regeln zur Haushaltsdisziplin [nicht mehr als 3 Prozent Defizit] einzuhalten, bleibt der Regierung keine andere Wahl als, zus&auml;tzlich zu den geplanten Einsparungen in H&ouml;he von 18 Milliarden Euro, noch weitere 9 Milliarden aufzutreiben.</p>
<p>Eine b&ouml;se &Uuml;berraschung, welche die Koalition der liberalen VVB und der christdemokratischen CDA, toleriert von der rechtspopulistischen und anti-europ&auml;ischen PVV, unter Druck setzt. Die PVV hat bereits angek&uuml;ndigt, dass sie nicht&nbsp; der von Br&uuml;ssel verordneten Linie folgen wolle. Die Regierung steht somit, wie De Volkskrant titelt, vor einer &bdquo;h&ouml;llischen Aufgabe&ldquo;.</p>
<p>&bdquo;Die Regierung wird von zwei Ketten behindert&ldquo;, notiert <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/">NRC Handelblad</a>: die &bdquo;europ&auml;ische Perspektive&ldquo; und die &bdquo;wirtschaftliche Perspektive&ldquo;. Beide lassen nur wenig Spielraum. Die Tageszeitung f&uuml;gt hinzu, dass die extrem unnachgiebige Haltung &bdquo;der Regierung und in erster Linie des Finanzministers Jan Kees de Jager [CDA]&ldquo; gegen&uuml;ber den Schuldenl&auml;ndern der Eurozone das Land nun in eine heikle Lage bringe:</p>
<blockquote><p>Es bleibt quasi keine andere L&ouml;sung, als dieselbe bittere Medizin zu schlucken, die man den anderen L&auml;ndern aufgezwungen hat. [...] Von den L&auml;ndern Osteuropas wird nur wenig Verst&auml;ndnis und aus dem S&uuml;den wohl Schadenfreude zu erwarten sein.</p>
</blockquote>
<p>Zumal die Niederlande auch nicht aus Verst&auml;ndnis aus den Reihen der EU-Kommission hoffen kann, da das Land stets den EU-Kommissar f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung Olli Rehn in seiner Rolle als &bdquo;strenger Schulmeister&ldquo; unterst&uuml;tzt hat, der unflexibel auf die Einhaltung der Stabilit&auml;tskriterien achtet, notiert seinerseits <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/">De Volkskrant</a>, selbst wenn andere L&auml;nder in einer &auml;hnlichen Lage sind:</p>
<blockquote><p>Madrid hat derzeit Defizit von 8,5 Prozent, das bis zum n&auml;chsten Jahr auf 3 Prozent gesenkt werden soll. Seit Wochen streitet der spanische Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy mit Br&uuml;ssel, um mehr Zeit f&uuml;r die Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Finanzen zu bekommen.</p>
</blockquote>
<p>In seiner <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/">Kolumne in Trouw</a> schreibt Rob de Wijk, es sei Zeit, dass die Niederlande aufh&ouml;ren, den &bdquo;Knoblauchl&auml;ndern&ldquo;, wie man in Holland die L&auml;nder S&uuml;deuropas nennt, Ratschl&auml;ge erteilen zu wollen, denn:</p>
<blockquote><p>Von allen reichen L&auml;ndern Europas stehen die Niederlande am schlechtesten da. Die Rezession ist hier ebenso stark wie in den Knoblauchl&auml;ndern, denen man unaufh&ouml;rlich und mit hochm&uuml;tigen Ton sagt, sie sollten doch mehr unternehmen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:14:08 +0100</pubDate><guid>1573671</guid></item>
<item><title>Ölsand | EU macht Kniefall vor der Erdöl-Lobby (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1569161-eu-macht-kniefall-vor-der-erdoel-lobby</link><description><![CDATA[Der Vorschlag der EU-Kommission, neue Standards für CO2-Emissionen aus der Gewinnung von Kraftstoff aus Ölsand einzuführen ist unter anderem am Veto aus London und Den Haag gescheitert. Dennoch sei es nicht zu spät, noch im Interesse der Allgemeinheit zu handeln, meint Trouw. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:17:58 +0100</pubDate><guid>1569161</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Großer Räumungsverkauf in Europa (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1532941-grosser-raeumungsverkauf-europa</link><description><![CDATA[In ganz Europa suchen Länder nach Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen. Alle scheinen dieselbe Idee zu haben und verkaufen ihr Staatsvermögen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:24:59 +0100</pubDate><guid>1532941</guid></item>
<item><title>Niederlande | Mit offenen Armen | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1513951-mit-offenen-armen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 17:43:27 +0100</pubDate><guid>1513951</guid></item>
<item><title>Niederlande | Die Wut auf Wilders' Website</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1513421-die-wut-auf-wilders-website</link><description><![CDATA[<p>Die Botschafter zehn osteurop&auml;ischer L&auml;nder haben gegen eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande" target="_self">Website der Partei f&uuml;r Freiheit</a> (PVV) protestiert, auf der die Niederl&auml;nder aufgefordert werden, &ldquo;Bel&auml;stigungen und Umweltverschmutzungen&rdquo; durch Migranten aus Osteuropa anzuprangern. Sie schrieben einen offenen Brief an &ldquo;die niederl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung und Politik&rdquo;, der von <a href="http://www.nrc.nl/" target="_self"><em>NRC Handelblad</em></a> auf der Titelseite und <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/article/search.do?language=nl&amp;navigationItemId=2#" target="_self">von <em>De Volkskrant</em> auf der Meinungsseite</a> ver&ouml;ffentlicht wird.</p>
<p>In ihrem Schreiben verurteilen die Diplomaten, dass die Website negative Klischees sch&uuml;re und &ldquo;auf diskriminierende und herabw&uuml;rdigende Weise auf eine bestimmte Personengruppe&rdquo; abziele, die zudem &ldquo;einen bedeutenden Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum der Niederlande leistet&rdquo;. Sie loben das niederl&auml;ndische Modell der Freiheit und Toleranz und &ldquo;fordern die niederl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung und ihre politischen Verantwortlichen auf, sich von dieser bedauerlichen Initiative zu distanzieren.&rdquo;</p>
<p>In seinem Leitartikel berichtet NRC von der schwierigen Lage der Regierung des Liberalen Mark Rutte, welche von der PVV gest&uuml;tzt wird. Das Blatt hofft dennoch, dass &ldquo;die Regierung sich trotzdem von dieser widerlichen Website distanzieren wird.&rdquo; Die Tageszeitung aus Rotterdam bedauert zudem, dass die Seite &ldquo;vermutlich die Kooperation mit den betroffenen L&auml;ndern erschweren wird, was sicherlich nicht im Interesse der Niederlande sein kann.&rdquo;</p>
<p>De Volkskrant betont, dass die niederl&auml;ndischen Unternehmen schon jetzt unter dem schlechten Image ihres Landes in den besagten L&auml;ndern zu leiden haben, unter anderem in Polen, und dort insbesondere bei der Blumenzucht. Ironie oder Zufall, notiert die Tageszeitung, die n&auml;chste Ausstellung ab 22. M&auml;rz im ber&uuml;hmten Blumenpark <a href="http://keukenhof/" target="_self">Keukenhof</a> hei&szlig;t: &ldquo;Polen  &ndash;  das Herz Europas.&rdquo;</p>
<p>In den L&auml;ndern, welche von der PVV-Initiative betroffen sind, sind die Reaktionen zahlreich. So schreibt die slowakische Tageszeitung <a href="http://www.pravda.sk/" target="_self"><em>Pravda</em></a>:</p>
<blockquote><p>Menschen nach ihrer ethnischen oder religi&ouml;sen Zugeh&ouml;rigkeit zu klassifizieren, geh&ouml;rt zu den bew&auml;hrten Methoden der Populisten, die S&uuml;ndenb&ouml;cke brauchen, um auf W&auml;hlerfang zu gehen. [...] Auch in den Niederlanden, wo sich das politische Klima in den vergangenen Jahren dramatisch ver&auml;ndert hat, ist man nicht gegen dieses Virus immunisiert.</p>
</blockquote>
<p>Die bulgarische Nachrichtenseite <a href="http://www.euinside.eu/bg/comments/this-is-too-much-the-eu-must-withstand-this-challenge" target="_self"><em>euinside</em> schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Kampagnen wie die der niederl&auml;ndischen Partei f&uuml;r Freiheit lassen den bitteren Nachgeschmack, dass die f&uuml;nfzig Jahre vereintes Europa, die wir durchlebt haben, anscheinend umsonst gewesen sind.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:52:09 +0100</pubDate><guid>1513421</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Niederlande | Ich bin 15 und gründe meine Firma (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1404261-ich-bin-15-und-gruende-meine-firma</link><description><![CDATA[Apps für das iPhone entwickeln oder biologische Produkte auf dem Transportrad ausliefern... Blutjunge Unternehmer gründen in den Niederlanden ihre eigenen, profitablen Unternehmen. Mit oder ohne Hilfe der Schulen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:59:37 +0100</pubDate><guid>1404261</guid></item>
<item><title>Niederlande | Kommt ein Kath-Verbot?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1383241-kommt-ein-kath-verbot</link><description><![CDATA[<p>Die niederl&auml;ndische Regierung will ein <a target="_self" href="http://www.rijksoverheid.nl/nieuws/2012/01/10/verbod-op-qat.html">Kath-Verbot verh&auml;ngen</a>. Damit reagiert sie auf eine Studie, laut der die Droge vor allem von somalischen Einwanderern konsumiert wird. Der Studie zufolge &ldquo;schadet&rdquo; das Kauen der amphetamin&auml;hnlichen Kathbl&auml;tter &ldquo;der Gesundheit und verursacht soziale Probleme&rdquo;. In der niederl&auml;ndischen Presse sorgte die Entscheidung f&uuml;r Fassungslosigkeit. <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/"><em>Trouw</em></a> titelt beispielsweise: &ldquo;Nur geringf&uuml;gig sch&auml;dlich und dennoch verboten.&rdquo; <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/article/search.do?language=nl&amp;navigationItemId=2"><em>De Volkskrant</em> betont</a> dagegen, dass &ldquo;nur zehn Prozent der 27.000 in den Niederlanden lebenden Somalier von Khat abh&auml;ngig sind&rdquo;. Indem sie einen Muntermacher als harte Droge einstuft, verfehlt die Regierung au&szlig;erdem ihr Ziel, meint die Tageszeitung: &ldquo;Gezielte Ma&szlig;nahmen w&auml;ren vermutlich wirksamer gewesen als ein allgemeines Verbot&rdquo;, urteilt das Blatt und vermutet, dass damit nur der Schwarzmarkt angekurbelt wird.</p>
<p><a target="_self" href="http://weblogs.nrc.nl/rechtenbestuur/2012/01/11/het-verbieden-van-qat-is-makkelijk-maar-niet-voldoende/"><em>NRC Handelsblad</em> f&uuml;gt hinzu</a>, dass &ldquo;man Khat innerhalb Europas nur nach Gro&szlig;britannien und die Niederlande importieren darf. So konnten sich [der Flughafen] Schiphol und die angrenzende Gemeinde Uithoorn zum europ&auml;ischen Umschlagsplatz entwickeln.&rdquo; Die Tageszeitung vermutet, dass die Regierung die Droge auch verbieten will, weil sie &ldquo;Somalia als Handelspartner nicht vertraut&rdquo; und glaubt, dass &ldquo;die Einnahmen aus dem Handel&rdquo; am Horn von Afrika &ldquo;f&uuml;r terroristische Aktivit&auml;ten&rdquo; verwendet werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:06:21 +0100</pubDate><guid>1383241</guid></item>
<item><title>Portugal | Die Wirtschaft flüchtet nach Holland</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1355201-die-wirtschaft-fluechtet-nach-holland</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Portugal verliert Steuereinnahmen, doch JM zahlt weiter&rdquo;, titelt das <em>Jornal de Neg&oacute;cios</em>, nachdem am Vortag die Holding Jer&oacute;nimo Martins (JM), der unter anderem die Supermarktkette Pingo Doce geh&ouml;rt, bekannt gegeben hatte, dass sie einen Teil ihres Kapitals in die Niederlande transferieren wird. JM wurde hierbei von mehreren politischen Parteien auf den sozialen Netzwerken angegriffen: Man beschuldigt das Unternehmen, sich in einer der schlimmsten Wirtschaftskrisen, die das Land je gekannt hat, unloyal gegen&uuml;ber der Heimat zu verhalten.</p>
<p>Doch was zieht ein portugiesisches Unternehmen in die Niederlande?, fragt die Tageszeitung aus Lissabon und liefert die Antwort gleich mit: weniger Steuern, leichterer Zugang zu Krediten und zudem eine Stabilit&auml;t, die Portugal nicht mehr gew&auml;hrleisten k&ouml;nne.</p>
<p>Die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.dn.pt/inicio/economia/interior.aspx?content_id=2219798"><em>Di&aacute;rio de Not&iacute;cias</em> f&uuml;gt hinzu</a>, dass 17 der 20 Unternehmen des portugiesischen B&ouml;rsenindex PSI-20 bereits in die Niederlande abgewandert sind. Steuerfreie Dividenden und ein niedrigerer Steuersatz seien die Gr&uuml;nde, die laut Experten in naher Zukunft noch mehr Firmen verleiten k&ouml;nnten, das Land zu verlassen.</p>
<p>In seinem Leitartikel <a target="_self" href="http://www.jornaldenegocios.pt/home.php?template=SHOWNEWS_V2&amp;id=529417&amp;pn=1">notiert das <em>Jornal de Neg&oacute;cios</em></a>:</p>
<blockquote><p>Was schwer zu verdauen ist, ist weniger, dass der JM-Vostandsvorsitzende Soares Dos Santos mit seiner portugiesischen Vergangenheit bricht  &ndash;  macht er nicht, er zahlt hier weiter seine Steuern, sondern dass er mit seiner portugiesischen Zukunft bricht, dass er sich entschlossen hat, au&szlig;er Landes zu investieren, weil es hier nicht die Bedingungen f&uuml;r mehr Wachstum gibt, dass er im Ausland Arbeitspl&auml;tze schafft und Gewinne macht, und er somit Steuern f&uuml;r eine Zukunft au&szlig;erhalb Portugals zahlt. Aber: im Ausland zu investieren ist kein Verrat. Eher ein Zeichen der Resignation.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:08:59 +0100</pubDate><guid>1355201</guid></item>
<item><title>Niederlande | Das zweite Atomkraftwerk wird warten müssen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1323711-das-zweite-atomkraftwerk-wird-warten-muessen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Zunehmende Zweifel &uuml;ber den Bau von Borssele II&quot;, <a href="http://www.nrc.nl/" target="_self"><em>k&uuml;ndigt das NRC Handelsblad an</em></a>. Es wurde beschlossen, den Bau des zweiten Atomkraftwerks des Landes durch die Firma Delta zu verschieben. Grund daf&uuml;r ist insbesondere die Zur&uuml;ckhaltung der beiden Partner, der deutschen RWE und der franz&ouml;sischen EDF, sich an dem Projekt zu beteiligen. Ohne sie wird es Delta schwerfallen, die auf 4,5 Milliarden Euro gesch&auml;tzten Kosten f&uuml;r den Bau zu tragen. In einem Editorial ruft das <em>NRC</em> die Regierung dazu auf, &quot;andere Wege f&uuml;r die notwendige Diversifizierung der Energie&quot; zu finden, &quot;nat&uuml;rlich soweit m&ouml;glich im Rahmen einer europ&auml;ischen Kooperation. [...]&nbsp; Es ist schwer vorstellbar, dass dies umweltfreundlich und zugleich ohne Atomenergie durchzuf&uuml;hren ist&quot;. In einem <a href="http://www.nrc.nl/nieuws/2011/12/21/69-hoogleraren-in-nrc-plan-borssele-ii-is-te-wankel/" target="_self"><em>offenen Brief</em></a> pl&auml;dieren hingegen 69 Professoren gegen das Kraftwerk: Es sei &quot;unn&ouml;tig, unbezahlbar, unrentabel und nicht nachhaltig&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:30:04 +0100</pubDate><guid>1323711</guid></item>
<item><title>Niederlande | Nein, danke | Cartoon (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1311281-nein-danke</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:39:00 +0100</pubDate><guid>1311281</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Was haben die Holländer uns denn gebracht? (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1184851-was-haben-die-hollaender-uns-denn-gebracht</link><description><![CDATA[In der derzeitigen Krise dozieren die Holländer gerne über die Bürger in Europas kränkelnden Volkswirtschaften von Griechenland bis Italien. Jetzt, da aber die Rezession droht, sollten sie eines nicht vergessen: ihr eigener Wohlstand beruht nicht nur auf ihren Tugenden. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:49:44 +0100</pubDate><guid>1184851</guid></item>
<item><title>Ostsee-Verschmutzung | Zeitbombe Altmunition (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177461-zeitbombe-altmunition</link><description><![CDATA[In den Meeren rund um Europa lauert eine neue Verschmutzungsgefahr. Fässer mit tausenden von Tonnen chemischer Waffen rosten auf dem Meeresgrund und werden leck. Die möglichen Folgen für die Ostsee werden derzeit erforscht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:25:36 +0100</pubDate><guid>1177461</guid></item>
<item><title>TINA am Schalthebel | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1137501-tina-am-schalthebel</link><description><![CDATA[<p>Seitdem die Schuldenkrise die Aufrechtherhaltung der Einheitsw&auml;hrung in Frage stellt, hat das Duo &ldquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1041411-koennten-kohl-und-mitterrand-das-besser" target="_self">Merkozy</a>&rdquo; das Steuer des Euroschiffes an sich gerissen. Der Grund hierf&uuml;r ist nicht irgendeine Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung der Mitgliedsstaaten, sondern eine einfache Feststellung: Es gibt keine Alternative  &ndash; &nbsp;<em>There Is No Alternative</em>, TINA, wie es schon <a href="http://www.margaretthatcher.org/speeches/results.asp?ps=500&amp;w=%22There%20is%20no%20alternative%22" target="_self">eine gewisse eiserne Lady ausdr&uuml;ckte</a>.</p>
<p>Aber vielleicht gibt es doch eine Alternative. Denn es gibt die Europ&auml;ische Kommission, die, wie ihr Pr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso k&uuml;rzlich ins Ged&auml;chtnis <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066041-wie-der-euro-europa-spaltet" target="_self">rief</a>, dazu da ist, die Vertr&auml;ge und die &ldquo;Wirtschaftsregierung&rdquo; der EU zu sch&uuml;tzen. Doch wenn es um die Eurozone geht, gewinnt die Eurogruppe (die Wirtschaftsminister, d.h. die Regierungen) schnell die Oberhand. Demnach bestimmen auch hier Paris und Berlin. Die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee" target="_self">Ernennung</a> des Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rates Herman Van Rompuy als &ldquo;Herrn Euro&rdquo; wurde von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bef&uuml;rwortet. Durch diese Ma&szlig;nahme wird die Rolle der Mitgliedsstaaten &ndash; und allen voran Deutschland und Frankreich &ndash; in der Wirtschaftsregierung von &ldquo;Euroland&rdquo; gest&auml;rkt.</p>
<p>Der Haken an der Sache ist, dass diese Konstellation ohne jeglichen Vertrag abgesteckt wurde. Dar&uuml;ber hinaus sieht es so aus, als ob die Entscheidungen von &ldquo;Merkozy&rdquo; zunehmend ohne jegliche Diskussion innerhalb der Eurozone gef&auml;llt werden. Denn Tatsache ist, dass kein anderes Land bei Diskussionen ins Gewicht f&auml;llt oder einen Gegenpol darstellen k&ouml;nnte. So entledigt sich die Dampfwalze bei Gespr&auml;chen mit ihren Partnern zusehends jeglicher H&ouml;flichkeiten. Dies zeigte der Ton, mit dem die M&ouml;glichkeit einer Volksabstimmung in Griechenland von &ldquo;Merkozy&rdquo; abgeschlagen wurde. Von den &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo; befindet sich Italien, drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Eurozone, aufgrund der Prekarit&auml;t seiner Regierung und seiner Staatsfinanzen auf der Anklagebank.</p>
<p>Spanien steckt mitten im Wahlkampf und hat sich immer noch nicht aus seiner schwierigen Lage befreien k&ouml;nnen. Beide L&auml;nder stecken bis zum Hals in der Schuldenkrise und sind genau wie Portugal und Irland weit von einem &ldquo;AAA&rdquo; der Ratingagenturen entfernt. Allem Anschein nach verleiht die Bestnote den L&auml;ndern, die sich mit der Auszeichnung noch r&uuml;hmen k&ouml;nnen, &uuml;bernat&uuml;rliche Kr&auml;fte. Nebenbei gesagt erkl&auml;rt dies auch, warum der franz&ouml;sische Pr&auml;sident so sehr darauf erpicht ist, dass sein Land weiterhin in dem derzeit meistbegehrten Zirkel bleibt. In der Eurozone fallen die anderen L&auml;nder dieses Clubs (&Ouml;sterreich, Finnland, Luxemburg und die Niederlande) nicht ins Gewicht oder passen sich dem deutsch-franz&ouml;sischen Duo an.</p>
<p>Doch auch wenn das Duo eventuell die bedrohlichsten Klippen umschiffen kann, scheint es keine klare Vorstellung zu haben, in welche Richtung es das Euroschiff steuern will. Dazu hat es im &Uuml;brigen auch kein Mandat erhalten.&nbsp;Die fehlende Klarheit und Rechtm&auml;&szlig;igkeit macht der Abwicklung der Krise zu schaffen und erweckt den Eindruck, dass ungeplant vorw&auml;rts gesteuert wird. Doch angesichts des Sturms wollen wir das Ruder nur aus der Hand geben wenn derjenige, der es &uuml;bernimmt, in der Lage ist, das Schiff und seine Mannschaft sicher in den Hafen zu segeln.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:08:14 +0100</pubDate><guid>1137501</guid></item>
<item><title>Niederlande | Abschiebung spaltet Regierungspartei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1121111-abschiebung-spaltet-regierungspartei</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die CDA darf nicht ihr Gesicht verlieren&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2824/Politiek/article/detail/3003320/2011/10/31/Analyse-CDA-moet-gezicht-zien-te-redden.dhtml" target="_self">titelt <em>De Volkskrant</em></a>. Die christdemokratische Partei CDA, Koalitionspartner der regierenden Liberalen, steht wegen der geplanten Ausweisung eines 18-j&auml;hrigen Angolaners vor der Zerrei&szlig;probe. Der CDA-Minister f&uuml;r Einwanderung und Asylpolitik Gerd Leers hatte entschieden, dass der junge Mann die Niederlande verlassen muss, obwohl er seit seinem neunten Lebensjahr in einer holl&auml;ndischen Pflegefamilie aufwuchs. Seine Lage sei &ldquo;nicht tragisch genug&rdquo;, um eine Sonderaufenthaltsgenehmigung zu rechtfertigen, so der Minister.</p>
<p>Die Angelegenheit spaltet die Partei, die daraufhin am 30. Oktober mit 85 Prozent einem Beschluss zustimmte, der &ldquo;die Abschiebung minderj&auml;hriger Fl&uuml;chtlinge als nicht w&uuml;nschenswert und den Prinzipien der CDA nicht entsprechend&rdquo; erkl&auml;rte. Der Text, der sowohl dem Parteiprogramm als auch der Regierungspolitik widerspricht, heizt die Kontroversen innerhalb der Partei noch weiter an. </p>
<p>&ldquo;Ein Jahr nach dem politischen Salto ohne Sicherheitsnetz&ldquo; (die Beteilung an der vom populistischen Geert Wilders unterst&uuml;tzen Regierung), befindet sich die CDA laut Umfragen &ldquo;in einer nicht enden wollenden Depression&rdquo;, <a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fwww.volkskrant.nl%2Fvk%2Fnl%2F2844%2FArchief%2Farchief%2Farticle%2Fdetail%2F3003506%2F2011%2F10%2F31%2FEen-radeloze-partij.dhtml" target="_self">stellt die linksliberale Tageszeitung fest</a>. Kommentator <a href="http://www.trouw.nl/tr/nl/6869/Hans-Goslinga/article/detail/2999343/2011/10/29/De-zaak-Mauro-is-een-groot-vertoon-van-onmacht.dhtml" target="_self">Hans Goslinga schreibt in der <em>Trouw</em></a>, dass die Aff&auml;re vor allem von &ldquo;einer unf&auml;higen Politik&rdquo; zeugt und &ldquo;desastr&ouml;s f&uuml;r das Vertrauen in den Staat&rdquo; sei. Die CDA muss &ldquo;die Dinge wieder in die Hand nehmen [...].Aber das wird ihr in der aktuellen Zusammenarbeit mit der PVV nicht gelingen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:19:10 +0100</pubDate><guid>1121111</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Und was ist mit Wachstum? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1113921-und-was-ist-mit-wachstum</link><description><![CDATA[Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart - das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:00:58 +0100</pubDate><guid>1113921</guid></item>
<item><title>Scheideweg | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1112981-scheideweg</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Au&szlig;er der Schaffung von Eurobonds haben wir alles, was wir wollten, erreicht.&rdquo; Wenn man diesen von <em>Le Monde</em> zitierten Bankier sprechen h&ouml;rt, k&ouml;nnte man glauben, dass das Abkommen aus der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober zum Schuldenschnitt Griechenlands, der Rekapitalisierung der Banken und der Erweiterung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsfonds den Weg aus der Krise der Eurozone bereite.</p>
<p>Nach den Erfahrungen mit den vorigen hart verhandelten Abkommen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Die Wege der Finanzm&auml;rkte sind teilweise undurchdringbar und es besteht das Risiko, dass auch dieses Gipfeltreffen im Endeffekt nicht viel bewirkte. Daher wollen wir hier keine voreiligen Prognosen aufstellen.</p>
<p>Da aber die europ&auml;ischen Staatschefs angek&uuml;ndigt haben, dass die Zukunft Europas auf dem Spiel stehe, ist es interessant, nach diesem doppelten Gipfeltreffen einen Blick auf die europ&auml;ische Landschaft zu werfen. Dabei wird klar, dass die von der Finanzkrise &uuml;berdeckte politische Krise h&ouml;chstwahrscheinlich erst begonnen hat. Viele Beobachter haben darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Eurozone auf eine verst&auml;rkte Integration zubewege. Dies wird vermehrte Unsicherheit zur Folge haben.</p>
<p>Die Dramatisierung der Gespr&auml;che zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zeigt, dass die Achse Paris-Berlin erneut alleinige Treibkraft Europas ist. Doch Europa besteht nicht mehr nur aus 6 oder 12 Staaten, daher kann ihre Zugkraft unm&ouml;glich so stark sein wie vor den sukzessiven Erweiterungen und der Schaffung von m&auml;chtigen Verwaltungsorganen wie der Europ&auml;ischen Zentralbank.</p>
<p>Der Waffengang zwischen Nicolas Sarkozy und David Cameron und der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1097261-cameron-kriegt-die-euro-krise">Debatte im Unterhaus</a> &uuml;ber einen Volksentscheid hinsichtlich der Zugeh&ouml;rigkeit des Vereinigten K&ouml;nigreiches zur EU zeigen, dass London in diesem werdenden Gebilde seinen Platz sucht. &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/blog/1081021-auslese-das-merkozy-duumvirat">Merkozy</a>&rdquo; werden sich f&uuml;r die Briten nicht krumm machen. Daf&uuml;r hat das Inselvolk zu lange die liberale Entwicklung der Europ&auml;ischen Kommission beeinflusst, ohne die dazugeh&ouml;rige politische Verantwortung vollst&auml;ndig zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Doch Gro&szlig;britannien ist nicht das einzige Land, das seinen Platz sucht. Die neun anderen Staaten, die nicht zur Eurozone geh&ouml;ren (wie z.B. Polen und Schweden), beginnen schon, die Schaffung dieses Zweiklassen-Europas anzufechten. Sicherlich sind die Regeln f&uuml;r den Schengen-Raum oder das Europa der Verteidigung nicht dieselben. Aber sie setzen kein so gro&szlig;es Regelungssystem voraus wie es bei der Kontrolle der nationalen Budgets oder der Schaffung eines europ&auml;ischen Finanzministers der Fall w&auml;re.</p>
<p>Hiermit w&auml;ren wir mitten in der kommenden Instabilit&auml;t. Denn die Wirtschaftsregierung, die Berlin und Paris &ndash; unterst&uuml;tzt von den Niederlanden und Finnland &ndash; unbedingt einsetzen wollen, greift die Selbstverwaltung der Staaten an und wirft die Frage der demokratischen Kontrolle auf. So dr&uuml;ckt es der Soziologe <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1109061-juergen-habermas-demokratie-gefahr">J&uuml;rgen Habermas in einem bald erscheinenden Essay aus, aus dem <em>Presseurop</em> erste Ausschnitte ver&ouml;ffentlichte</a>.</p>
<p>So gesehen befindet sich die EU in einem gef&auml;hrlichen Zwiespalt. Denn ihre Politiker m&uuml;ssen politische Effizienz mit demokratischem Handeln verbinden. Wie schwierig das ist, wurde bei dem unvollkommenen Ratifizierungsverfahren des Abkommens vom 21. Juli gezeigt. Die nationalen Parlamente sind den Finanzm&auml;rkten gegen&uuml;ber zu langsam.</p>
<p>Au&szlig;erdem bringen die nationalen Demokratien widerspr&uuml;chliche Forderungen hervor, die zu einer Blockierung der EU f&uuml;hren. <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/26/europe-national-debates">Dies zeigte Timothy Garton Ash diese Woche</a>, nachdem er die Diskussionen im britischen und deutschen Parlament verfolgt hatte.</p>
<p>Doch weil niemand eine europ&auml;ische Demokratie errichten will, die auf einem transnationalen Parlament aufbaut, das anhand transnationaler Diskussionen gew&auml;hlt wurde, werden Entscheidungen weiterhin von Politikern hinter geschlossenen T&uuml;ren getroffen und von Parlamenten abgesegnet werden, die vor allem nach innerpolitischen Gesichtspunkten gew&auml;hlt wurden. Der Euro ist vielleicht gerettet, aber die EU ist noch nicht aus dem Schneider.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:10:55 +0100</pubDate><guid>1112981</guid></item>
<item><title>Eurozonenkrise | Das Ende der föderalen Idee (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee</link><description><![CDATA[Dem EU-Gipfel zur Eurokrise am 23. Oktober soll auf Antrag Deutschlands und Frankreichs ein weiterer am 26. Oktober folgen. Doch die Vorgehensweise von Berlin und Paris in der Eurokrise zeigt: Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hat sich die bilaterale Methode gegenüber der föderalistischen Idee durchgesetzt, meint Le Figaro. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:39:41 +0100</pubDate><guid>1083281</guid></item>
<item><title>Niederlande | Ein Paradies für Steuerflüchtige</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1057371-ein-paradies-fuer-steuerfluechtige</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &ldquo;Die Niederlande: ein Steuerparadies f&uuml;r zahlreiche Gro&szlig;konzerne&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2664/Nieuws/article/detail/2967063/2011/10/14/Nederland-belastingparadijs-voor-veel-multinationals.dhtml" target="_self">kommentiert <em>Volkskrant</em></a> eine <a href="http://www.actionaid.org.uk/doc_lib/addicted_to_tax_havens.pdf" target="_self">Studie von ActionAid</a>. Die NGO hatte die 100 wichtigsten, an der Londoner B&ouml;rse dotierten Gro&szlig;konzerne unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Unternehmen unterhalten 8.492 Filialen im Ausland, von denen sich 1.330 in den Niederlanden befinden. Nur im Staat Delaware in den USA sei die Zahl der ausl&auml;ndischen Firmen noch h&ouml;her.</p>
<p>Holland ist ein &ldquo;Transitort, wor&uuml;ber Unternehmen ihre Eink&uuml;nfte in Steuerparadiese &uuml;berf&uuml;hren k&ouml;nnen, ohne Rechenschaft dar&uuml;ber ablegen zu m&uuml;ssen&rdquo;, erkl&auml;rt die Amsterdamer Tageszeitung. Shell und BP, die &ldquo;&uuml;ber 100 Gesellschaften in der Karibik unterhalten, wo man nicht einen Tropfen &Ouml;l findet&rdquo; stehen besonders in der Kritik. Das Land ziehe auch K&uuml;nstler an, denn ihre im Ausland verdienten Tantiemen werden nicht besteuert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:26:43 +0100</pubDate><guid>1057371</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Niederlande | Cannabis - Medikament oder harte Droge?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1029591-cannabis-medikament-oder-harte-droge</link><description><![CDATA[<p>Bald werden in den Niederlanden &quot;starke Joints als harte Drogen&quot; eingestuft werden, titelt <a href="http://caps.volkskrant.nl/service/login?service=http%3A%2F%2Fwww.volkskrant.nl%2Fvk%2Fsecured%2Fcheck.do" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a>. Die niederl&auml;ndische Regierung hat soeben beschlossen, dass die Coffee-Shops keine Produkte mehr mit einem THC-Gehalt &uuml;ber 15 Prozent verkaufen d&uuml;rfen, dem Wirkstoff des Cannabis. Stichproben im Jahr 2010 hatten ergeben, dass 80 Prozent des verkauften Haschischs einen Wirkstoffgehalt von mehr als 15 Prozent enthielten.</p>
<p>Die konservativ-liberale Regierungskoalition gibt an, den Empfehlungen einer Kommission zu folgen, die von der linksliberalen Vorg&auml;ngerregierung einberufen wurde. Die Kommission untersuchte die gesundheitlichen Folgen des THC-Gehalts. Die Entscheidung sei ein weiterer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Coffee-Shops, die bereits ab 2012 Mitgliedskarten ausgeben m&uuml;ssen, um den Drogentourismus einzuschr&auml;nken. </p>
<p>In der Tschechischen Republik hingegen scheinen die Beh&ouml;rden sich eher f&uuml;r eine Lockerung der Gesetzgebung zu entscheiden. Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass es ein neues Drogengesetz plane, in welchem Cannabis als Medikament eingestuft werde und somit Schwerkranken (Chemotherapie- und Multipler Sklerose-Patienten sowie Todkranken) verschrieben werden kann. &quot;Hasch wird vom Staat angebaut oder aus dem Ausland importiert&quot;, titelt <a href="http://epaper.mfdnes.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo" target="_self"><em>MF DNES</em></a>. Das Blatt berichtet, dass der Hanf vom Staat oder von staatlich zugelassenen Firmen angebaut oder  &ndash;  aufgrund der dortigen Gesetzgebung  &ndash;  h&ouml;chstwahrscheinlich aus den Niederlanden importiert werden soll. Unklar sei allerdings, notiert das Blatt, wie vermieden werden soll, dass das neue &quot;Medikament&quot; ausschlie&szlig;lich in Apotheken und auf Rezept verf&uuml;gbar ist und nicht auf dem Schwarzmarkt. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 15:45:27 +0100</pubDate><guid>1029591</guid></item>
<item><title>NATO | Ein zweiter Raketenabwehrschild in Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1000861-ein-zweiter-raketenabwehrschild-europa</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Niederlande tragen zum Raketenabwehrschild bei&rdquo;, <a href="http://www.nrc.nl/nieuws/2011/09/27/nederland-gaat-bijdragen-aan-raketschild/" target="_self">meldet das <em>NRC Handelsblad</em></a>. Auf den vier niederl&auml;ndischen Flugabwehr- und Kommandofregatten sollen Radarsysteme des Typs Smart-L installiert werden, gab der Verteidigungsminister am 26. September bekannt. Sie sind Bestandteil des NATO-Programms zur Raketenabwehr in Europa (Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence, kurz <a href="http://www.tmd.nato.int/" target="_self">ALTBMD</a>) und sollen feindliche Flugk&ouml;rper abfangen.</p>
<p>Diese hochmodernen Systeme haben eine ausgesprochen gro&szlig;e Reichweite: Schon zwei Fregatten dieses Typs &ndash; eine in der Ostsee, die andere im Mittelmeer &ndash; w&uuml;rden ausreichen, um den gesamten europ&auml;ischen Luftraum abzudecken. Allerdings hat dieses Projekt seinen Preis: Die Niederlande m&uuml;ssten 250 Millionen Euro investieren. Dabei &ldquo;muss das Ministerium eine Milliarde Euro sparen&rdquo;, erinnert die Tageszeitung. Die Niederlande sind &ldquo;das erste EU-Land der NATO, dass einen wichtigen Beitrag&rdquo; zum NATO-Raketenabwehrsystem beisteuert. Dieses hat nichts mit dem Schild zu tun, den die USA in Rum&auml;nien, Polen und der T&uuml;rkei aufbauen, betont <em>NRC</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:38:54 +0100</pubDate><guid>1000861</guid></item>
<item><title>Schwammige Grenzen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/982661-schwammige-grenzen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Europas Prinzipien sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/putea-fi-evitat-esecul-schengen-fara-bacteria-imaginara-238421.html">schrieb <em>Rom&acirc;nia libera</em></a> am Vortag des Treffens der EU-Innenminister. Am 22. September entschieden diese, den Beitritt Rum&auml;niens und Bulgariens zur <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test">Schengen-Zone zu verschieben</a>, nachdem mit den Niederlanden und Finnland kein Kompromiss gefunden werden konnte. Die beiden L&auml;nder fordern gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte bei der Korruptions- und Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung.</p>
<p>Die Regierungen in Bukarest und Sofia dagegen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/964831-bukarest-erklaert-den-tulpen-krieg">f&uuml;hlen sich betrogen und</a> haben das Gef&uuml;hl, dass alle ihre Anstrengungen umsonst waren. &Uuml;ber diese nationale Sicht hinaus scheint Europa zu einem Labyrinth geworden zu sein, wo niemand mehr seine Grenzen kennt.</p>
<p>Die Au&szlig;engrenzen des Schengen-Raumes, besonders <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/464531-auf-der-anderen-seite-der-mauer">zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei</a>, werden mit Stacheldraht gesichert oder durch Marinepatrouillen (im Mittelmeer) &uuml;berwacht, ohne dass sich in der EU auf eine klare Linie geeinigt werden konnte.</p>
<p> An den Binnengrenzen, die weitestgehend nur noch symbolischen Charakter haben, werden Ma&szlig;nahmen vorgenommen, die dem Prinzip des freien Personenverkehrs widersprechen. So hat <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/760121-zoff-um-zoellner">D&auml;nemark im Namen des Kampfes gegen die grenz&uuml;bergreifende Kriminalit&auml;t wieder Grenzkontrollen eingef&uuml;hrt</a>. Frankreich hinderte die aus Italien kommenden Tunesier an der Einreise. Selbst dort, wo man es nicht erwartet, entstehen Grenzen, die von nationalen Interessen geleitet eher politisch sind: in Holland, Finnland oder D&auml;nemark unter F&uuml;hrung der Parteien von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/743481-geert-wilders-voltaire-unserer-zeit">Geert Wilders</a>, der &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/604811-was-koennen-die-wahren-finnen-wirklich">Wahren Finnen</a>&rdquo; oder D&auml;nischen Volkspartei.</p>
<p>&ldquo;Ich werfe Europa und Italien vor, zu schlafen und nicht zu merken, welche nationalistischen und zentrifugalen Kr&auml;fte an ihnen zerren. Wir haben nichts aus dem Balkan-Drama gelernt: man muss nur einer verunsicherten Bev&ouml;lkerung einen Feind auf dem Silbertablett pr&auml;sentieren, schon erkennt sie ihn als solchen an&rdquo;, warnt der Italiener Paolo Rumiz in seinem Buch <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/614731-paolo-rumiz-seele-ohne-grenzen"><em>Die Grenzen Europas</em></a> (Hoebeke, 2011). Er h&auml;tte noch hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen, dass Europa riskiert, einen Teil seiner Seele zwischen den mehr oder weniger schwammigen Grenzen zu verlieren.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 16:45:09 +0100</pubDate><guid>982661</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wilders mischt Parlament auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/981781-wilders-mischt-parlament-auf</link><description><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen lautstarker Debatte im Parlament <a href="http://www.volkskrant.nl/vk-online/VK/20110923___/VKN01_001/vkn_20110923_sectionVKN01_page001_article2.html#original" target="_self">stellt <em>De Volkskrant </em>fest</a>, dass Geert &ldquo;Wilders die Autorit&auml;t von Mark Rutte&rdquo;, dem liberalen Ministerpr&auml;sidenten, &ldquo;untergr&auml;bt&rdquo;. &ldquo;Mit einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UFy3Kla8qnw" target="_self">ununterbrochenen Serie von Provokationen</a> gegen die Opposition, die Griechen, den Islam und den Ministerpr&auml;sidenten hat der Vorsitzende der PVV gr&ouml;&szlig;te Emp&ouml;rung bei seinen Freunden und Feinden ausgel&ouml;st&rdquo;, berichtet die Tageszeitung. So bezeichnete <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/743481-geert-wilders-voltaire-unserer-zeit" target="_self">Wilders</a> den Vorsitzenden der Sozialdemokraten Job Cohen als &ldquo;Regierungspudel&rdquo;, Moscheen als &ldquo;Hasspal&auml;ste&rdquo; und die Griechen als &ldquo;Betr&uuml;ger&rdquo;. </p>
<p>Mark Rutte sei &ldquo;extrem ver&auml;rgert&rdquo; dar&uuml;ber, dass die &Auml;u&szlig;erungen von Wilders die Debatte &uuml;ber das Budget 2012 &uuml;berschattet haben, &ldquo;w&auml;hrend wir uns mitten in der (Wirtschafts-) Krise befinden&rdquo;. Die Opposition glaubt, dass Wilders &ldquo;den Ruf der Niederlande aufs Spiel setzt&rdquo;. Wilders selbst dagegen empfindet diese Kritik als &ldquo;heuchlerisch&rdquo;, denn er werde im Parlament seit Jahren als &ldquo;Extremist, Rassist und Ausl&auml;nderfeind&rdquo; gesehen.</p>
<p>&ldquo;Die Minderheitsregierung sollte sich fragen, ob die politische Zusammenarbeit [Minderheitskoalition mit parlamentarischer Unterst&uuml;tzung der PVV) noch weitergef&uuml;hrt werden kann&rdquo;, <a href="http://www.trouw.nl/tr/nl/4328/Opinie/article/detail/2924899/2011/09/23/Kamer-moet-goed-nadenken-hoe-een-nieuw-dieptepunt-als-deze-week-te-voorkomen.dhtml" target="_self">sch&auml;tzt <em>Trouw</em></a>. <em>De Volkskrant</em> <a href="http://www.volkskrant.nl/vk-online/VK/20110923___/VKN01_028/vkn_20110923_sectionVKN01_page015_article2.html#original" target="_self">fordert</a> von Rutte &ldquo;eine starke moralische F&uuml;hrung, damit die Ansichten von Wilders nicht an ihm oder seiner Regierung kleben bleiben&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 14:38:01 +0100</pubDate><guid>981781</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Bravo, Sie fallen durch den Schengen-Test (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test</link><description><![CDATA[Die Einwohner Bulgariens und Rumäniens, deren Beitrittsantrag zum Schengen-Raum insbesondere infolge eines niederländischen Vetos abgelehnt wurde, sollten sich freuen, findet De Volkskrant. Denn so werden sie dazu ermutigt, noch stärker gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen zu kämpfen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:53:01 +0100</pubDate><guid>978821</guid></item>
<item><title>Rumänien-Niederlande | Bukarest erklärt den Tulpen-Krieg (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/964831-bukarest-erklaert-den-tulpen-krieg</link><description><![CDATA[Verärgert über das holländische Nein zu ihrem Schengen-Beitritt hat die rumänische Regierung beschlossen, die Einfuhr von Tulpen streng zu kontrollieren. Eine etwas übertriebene aber auch verständliche Reaktion, schreibt amüsiert ein Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 16:20:49 +0100</pubDate><guid>964831</guid></item>
<item><title>Jugendliche | Hier sind Europas Vollzeit-Prekäre (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/947151-hier-sind-europas-vollzeit-prekaere</link><description><![CDATA[Mit der Wirtschaftkrise entwickelt sich eine neue soziale Klasse in Europa. Von den Soziologen &quot;Prekariat&quot; genannt, handelt es sich um junge Menschen, ohne Hoffnung auf einen korrekten Job und Wohlstand. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 16:40:35 +0100</pubDate><guid>947151</guid></item>
<item><title>Schifffahrt | Rotterdam schiebt an seiner Waterkant (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/948281-rotterdam-schiebt-seiner-waterkant</link><description><![CDATA[Der größte Hafen Europas platzt aus den Nähten. Um Land zu gewinnen, erbauen Ingenieure eine neue Landzunge, die so groß ist wie viertausend Fußballplätze. Eine Meisterleistung, die an den Bau der Schutzdeiche vor fünfzig Jahren erinnert, welche die südlichen Inseln vor der Küste der Niederlande vor Sturmfluten schützen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:17:04 +0100</pubDate><guid>948281</guid></item>
<item><title>Worst-Case-Szenario zeichnet sich ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/944451-worst-case-szenario-zeichnet-sich-ab</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Was wird in einem Jahr von der Eurozone &uuml;brige sein? Die Frage mag brutal oder unpassend erscheinen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lesechos.fr/opinions/edito/0201625520962-l-euro-sur-la-corde-raide-217557.php">schreibt Jean-Marc Vittori in <em>Les Echos</em></a>, &bdquo;doch nach der h&ouml;llischen Kettenreaktion der letzten Wochen ist sie unvermeidbar geworden.&ldquo; F&uuml;r den franz&ouml;sischen Journalisten sind</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/echos-13092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">da, wo die Geldpolitik entschieden wird, also in der Europäischen Zentralbank (EZB), die Unstimmigkeiten bis ins Direktorium vorgedrungen. Gewiss ist Geldpolitik in diesen unruhigen Zeiten ist eine heikle Kunst. Indem sie Geld drucken, um massiv Staatsanleihen zu kaufen, handeln die Landesbanken allen Grundsätzen entgegen, die ihre Unabhängigkeit rechtfertigen. Das so geschaffene Geld könnte eines Tages zur Inflation beitragen. Unter diesen Bedingungen ist es kaum verwunderlich, dass es immer schwieriger wird, zum Konsens zu kommen – sowohl bei der amerikanischen Fed wie bei der EZB. Doch bis jetzt waren die Diskussionen leise geblieben. Mit seinem Austritt aus dem Direktorium der EZB ist Jürgen Stark weiter gegangen. Er stellt die Möglichkeit in Frage, gemeinsam das Schicksal einer gemeinsamen Währung zu bestimmen. [...] Die Deutschen haben mindestens zwei Probleme mit der Politik der EZB: einerseits den Aufkauf von staatlichen Titeln, wie bereits erwähnt, und andererseits die für ihr Land zu niedrigen Zinssätze – Deutschland ist das einzige Land der Eurozone, das einem inflationärem Druck ausgesetzt ist. Für die beiden Probleme gibt es zwei mögliche Lösungen: einen Ausweg nach oben, der über die Bildung eines europäischen Bundesstaats geht, und einen anderen nach unten, der zur Aufsplitterung der Eurozone führen würde. Angesichts der Ausmaße der zu lösenden Probleme muss die Entscheidung sehr schnell getroffen werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>
<meta charset="utf-8">      </meta>
</p>
<p><a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em> zeigt sich skeptisch</a> bez&uuml;glich der F&auml;higkeit Griechenlands, seine Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. &bdquo;Der Verkauf der staatlichen Unternehmen f&uuml;hrt zu nichts&ldquo;, findet die Tageszeitung aus Amsterdam. &bdquo;Obwohl Athen versprochen hat, bis Ende des Jahres Staatsbesitz im Wert von f&uuml;nf Milliarden Euro zu privatisieren, hat das bis jetzt kaum etwas eingebracht.&ldquo; Drei Monate nachdem sich das griechische Parlament bei der Troika (EZB, IWF, EU-Kommission) verpflichtet hat, bis Ende September f&uuml;r 1,3 Milliarden Euro an Staatsbesitz zu privatisieren,</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Volkskrant-13082011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">hat die griechische Regierung nur einen kleinen Teil der versprochenen Reformen durchgeführt: Allein ein kleiner Anteil an einem Telefonunternehmen wurde für 390 Millionen Euro verkauft. [...] Es gab mehrere Anläufe, um die Nationallotterie zu verkaufen, doch jedes Mal erwies sich das als Gestikulation der Politiker. Am Ende wurden Ausflüchte erfunden und es wurde nie durchgezogen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>
<meta charset="utf-8">      </meta>
</p>
<p>In Spanien bef&uuml;rchtet man die Auswirkungen der Griechenlandkrise: &bdquo;Bankrottgefahr Griechenlands im Oktober bedroht Spanien&ldquo;, titelt somit <em>El Mundo</em>. W&auml;hrend die Risikopr&auml;mie der spanischen Staatsschulden die Alarmstufe von 370 Punkten &uuml;berschritten hat &ndash; dies &bdquo;trotz des massiven Aufkaufs der Schuldanleihen durch die Europ&auml;ische Zentralbank&ldquo; &ndash;, <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/">ist die Tageszeitung der Ansicht</a>, dass durch &bdquo;die Griechenlandkrise ein wirtschaftliches Abkommen vor dem 20-N&ldquo;, der vorgezogenen Parlamentswahl vom 20. November, erforderlich ist:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/El-mundo-13092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Diese Situation der extremen Anfälligkeit müsste [Ministerpräsident José Luis] Zapatero dazu zwingen, sich voll und ganz für die nötigen Reformen einzusetzen, doch der Regierungschef hat uns in ein Labyrinth gebracht. Er hat das Land in eine Sackgasse geführt, indem er die Wahlen vier Monate verfrüht ansetzte, so dass dieselbe Regierung, die es aufgegeben hatte, ein paar Schlüsselreformen der Wirtschaft zu vervollständigen, von Europa genau wegen dieser Ineffizienz dazu gezwungen wurde, die Verfassungsreform zu verabschieden [um die Goldregel des Haushaltsgleichgewichts einzuführen].
Das einzige, was noch getan werden kann, ist, dass Zapatero die Zügel der Situation wieder aufnimmt, dass er so schnell wie möglich mit [dem rechten Oppositionschef Mariano] Rajoy und [dem sozialistischen Kandidaten Alfredo Perez] Rubalcaba zusammentrifft und dass sie gemeinsam ein paar Strukturmaßnahmen beschleunigen, wie etwa die Änderung der gemeinschaftlichen Verhandlung oder eine effizientere Reform des Arbeitsmarkts, welche die spanische Wirtschaft für die kommenden Jahre braucht.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>
<meta charset="utf-8">      </meta>
</p>
<div><span>Bei den Nicht-Euro-L&auml;ndern schlie&szlig;lich herrscht eine gewisse Besorgnis, kombiniert mit dem Wunsch, von den Entscheidungsprozessen bez&uuml;glich des Euro nicht ausgeschlossen zu werden. &bdquo;Polen will das Schicksal des Euro mitbestimmen&ldquo;, <a target="_self" href="http://gospodarka.dziennik.pl/forsal/artykuly/355745,polska-chce-decydowac-o-losie-euro.html">betitelt die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em> </a>einen Artikel &uuml;ber die gestrige Zusammenkunft der polnischen, tschechischen, ungarischen, rum&auml;nischen, bulgarischen, litauischen und lettischen Vertreter in Br&uuml;ssel, die zu einer &bdquo;gemeinsamen Position bez&uuml;glich einer engeren Zusammenarbeit mit der Eurozone&ldquo; kommen wollen. Und dies im Hinblick auf die Verhandlungen &uuml;ber &bdquo;eine Ab&auml;nderung des Vertrags von Lissabon und die Verwandlung der W&auml;hrungsunion in einer Finanzunion&ldquo;, die nach den Treffen des Europ&auml;ischen Rats im Oktober und im Dezember beginnen d&uuml;rften.<br />
</span></div>
<p>&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/dziennik-13092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Polen baut eine Koalition von Ländern auf, die den Euro übernehmen wollen und somit das Recht verlangen, an den Diskussionen über die Währungsunion teilzunehmen. Warschau will nicht, dass die Entscheidungen über seine Zukunft nur in Berlin oder in Paris getroffen werden.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:07:11 +0100</pubDate><guid>944451</guid></item>
<item><title>Krise in der Eurozone | Niederländischer Premier will Ausfallländer hinauswerfen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/932291-niederlaendischer-premier-will-ausfalllaender-hinauswerfen</link><description><![CDATA[<p>Vielleicht wurde ein Tabu gebrochen. &bdquo;Rutte droht als erster mit Rauswurf aus der Eurozone&ldquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/7264/2011/article/print/detail/2899000/Rutte-dreigt-als-eerste-met-verbanning-uit-eurozone.dhtml" target="_self">titelt De Volkskrant</a>. In einem Brief an das niederl&auml;ndische Parlament schreibt der Ministerpr&auml;sident, dass Eurol&auml;nder, die die Haushaltsvorgaben systematisch nicht erf&uuml;llen, sich auch daf&uuml;r entscheiden k&ouml;nnen, den Euro aufzugeben. In einem <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/5284d4a4-d93a-11e0-884e-00144feabdc0.html#axzz1XHH1WVCs" target="_self">Artikel in der Financial Times</a> vom 8. September sagten es Rutte und sein Finanzminister Jan Kees de Jager noch deutlicher: &bdquo;In Zukunft k&ouml;nnte die ultimative Sanktion darin bestehen, L&auml;nder zum Austritt aus der Eurozone zu zwingen.&ldquo;</p>
<p>Die niederl&auml;ndische Regierung, die &ndash; <a href="http://nrc.nl/" target="_self">so das NRC Handelsblad</a> &ndash; in Fragen der Haushaltsdisziplin als &bdquo;N&ouml;rgler Europas&ldquo; bekannt ist, schlug auch vor, es solle einen unabh&auml;ngigen europ&auml;ischen Haushaltskommissar geben. &bdquo;Die ultimative Bestrafung durch den Rauswurf ist, so die Regierung, etwas f&uuml;r die langfristige Planung. Eine &Auml;nderung im EU-Vertrag w&uuml;rde Jahre dauern. [...] Auf kurze Sicht schl&auml;gt sie f&uuml;r die Haushaltsdisziplin einen gesonderten Eurokommissar mit umfassenden Befugnissen vor&ldquo;, schreibt De Volkskrant. Finnland und Deutschland unterst&uuml;tzen das geplante Amt des Spezialkommissars, wie De Jager erkl&auml;rt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 16:47:23 +0100</pubDate><guid>932291</guid></item>
<item><title>Niederlande | Risse in den digitalen Schutzwällen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/918211-risse-den-digitalen-schutzwaellen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Vertrauen der B&uuml;rger in die &sbquo;digitalen Beh&ouml;rden&rsquo; schwankt&ldquo;, titelt das <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/ ">NRC Handelsblad</a>. Ein paar Tage vorher hatte Innenminister Piet Hein Donner zugegeben, dass &bdquo;die Sicherheit vieler Websites der niederl&auml;ndischen Beh&ouml;rden nicht mehr garantiert werden&ldquo; k&ouml;nne. Iranische Hacker drangen im Juli in die Daten der Firma DigiNotar ein, die unter anderem f&uuml;r die Sicherheitszertifikate der Website des niederl&auml;ndischen Finanzamts zust&auml;ndig ist, und f&auml;lschten digitale Zertifikate. &bdquo;Der Unterh&auml;ndler des Finanzamts verlor 531 Zertifikate, mit denen Teheran eine Menge falsche Websites aufziehen kann&ldquo;, kommentiert die Tageszeitung aus Rotterdam, die die Attacke mit &bdquo;einem Einbruch in die niederl&auml;ndische Landesbank&ldquo; vergleicht und fragt, ob man nicht lieber &bdquo;wieder auf die Post und Einschreibebriefe zur&uuml;ckgreifen sollte&ldquo;, denn &bdquo;die Internetnutzer, die dem Datentransfer mit dem Staat vertrauten, haben ihre Illusionen verloren&ldquo;. Abschlie&szlig;end kommentiert NRC: &bdquo;Das Internet ist ein Gemeingut und sollte auch als solches verwaltet werden. Doch das war hier ganz offensichtlich nicht der Fall.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:22:53 +0100</pubDate><guid>918211</guid></item>
<item><title>Europäische Union - Syrien | Boykott für syrisches Erdöl ?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/900051-boykott-fuer-syrisches-erdoel</link><description><![CDATA[<p>Soll Shell als Reaktion auf die blutige Unterdr&uuml;ckung des Volksaufstands durch das Regime von Bachar al-Assad syrisches Erd&ouml;l boykottieren? Ja, <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/tr/nl/4520/Commentaar/article/detail/2878504/2011/08/31/Syrische-olieboycot-wenselijk-maar-wel-na-internationaal-besluit.dhtml">meint Trouw</a>, doch &bdquo;zun&auml;chst muss eine internationale Entscheidung her.&ldquo; Mehrere politische Parteien fordern, dass der niederl&auml;ndisch-britische Konzern Verantwortung zeigt und sich so schnell wie m&ouml;glich aus dem Land zur&uuml;ckzieht. F&uuml;r die Tageszeitung aus Amsterdam &bdquo;sind Erd&ouml;lkonzerne aber keine Instrumente f&uuml;r politisches Handeln&ldquo; und &bdquo;ein Alleingang von Shell h&auml;tte ein kontraproduktive Wirkung&ldquo;, denn sollte der Konzern das Land verlassen, w&auml;re sofort ein Konkurrent zur Stelle.</p>
<p>Ein m&ouml;glicher Boykott stehe auch beim kommenden <a target="_self" href="http://pl2011.eu/fr/content/reunion-informelle-des-ministres-des-affaires-etrangeres-gymnich">Treffen der EU-Au&szlig;enminister</a> am 2. Und 3. September in Polen auf der Tagesordnung. <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/6294/Raoul-Du-Pre/article/detail/2878660/2011/08/31/EU-stop-met-Syrische-olie.dhtml">De Volkskrant verweist darauf</a>, dass sie USA bereits diese Ma&szlig;nahme Anfang August verabschiedet h&auml;tten und meint; &bdquo;Das Z&ouml;gern der EU muss aufh&ouml;ren. Man sollte dem amerikanischen Beispiel folgen.&ldquo; Aber selbst wenn, schreibt Trouw: &bdquo;Auch wenn derzeit 95 Prozent des syrisches Erd&ouml;ls nach Europa exportiert werden, bleibt fraglich, ob ein Erd&ouml;lboykott das Regime wirklich treffen wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:17:09 +0100</pubDate><guid>900051</guid></item>
<item><title>Universitäten | Oxford am Polder (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/897381-oxford-am-polder</link><description><![CDATA[Mehr Studienplätze, geringere Studiengebühren, Kurse in Englisch: Für zahlreiche junge Briten bietet ein Studium in den Niederlanden einen Weg, der Universitätsmisere ihrer Heimat zu entkommen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 30 Aug 2011 16:46:41 +0100</pubDate><guid>897381</guid></item>
<item><title>Krise der Eurozone | Finnland durchkreuzt Rettungspaket</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/870781-finnland-durchkreuzt-rettungspaket</link><description><![CDATA[<p>&sbquo;Finnland unterminiert das EU-Rettungspaket&rsquo;, <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/7264/Schuldencrisis/article/detail/2853680/2011/08/18/Finland-krijgt-geld-voor-Griekse-lening-Nederland-wil-dat-ook.dhtml">titelt De Volkskrant</a> in seinem Bericht &uuml;ber Finnlands Forderung, dass Griechenland f&uuml;r Helsinkis Beteiligung am Rettungspaket Sicherheiten hinterlassen m&uuml;sse. Der holl&auml;ndischen Tageszeitung zufolge sind die beiden L&auml;nder nun zu einer Vereinbarung gekommen, woraufhin vier weitere L&auml;nder (&Ouml;sterreich, die Niederlande, die Slowakei und Slowenien) jetzt &auml;hnliche Sicherheiten einfordern. Daraufhin werden Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber die Stabilit&auml;t des Abkommens vom 21. Juli zur Rettung Griechenlands laut.</p>
<p>In den Niederlanden forderten schon mehrere Parlamentsmitglieder den Finanzminister zum Handeln auf. De Volkskrant schreibt, dass es unklar sei, was Griechenland Finnland als Pfand anbieten k&ouml;nne. Wahrscheinlich weder Inseln noch Eisenbahnnetze, sondern eher Barzahlungen von einer halben bis einer Milliarde. Da Griechenland kein eigenes Geld hat, bef&uuml;rchtet die Zeitung, dass das Depot aus der europ&auml;ischen Kasse kommen m&uuml;sse.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:54:56 +0100</pubDate><guid>870781</guid></item>
<item><title>Niederlande | Integration ist „nicht obligatorisch"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/865241-integration-ist-nicht-obligatorisch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Laut dem Richter sind T&uuml;rken nicht dazu verpflichtet, sich&ldquo; in die niederl&auml;ndische Gesellschaft &bdquo;zu integrieren&ldquo;, <a href="http://www.trouw.nl/tr/nl/5009/Archief/archief/article/detail/2851686/2011/08/17/Turken-hoeven-van-rechter-niet-in-te-burgeren.dhtml" target="_self">berichtet Trouw auf ihrer Titelseite</a>. Am Dienstag, den 16. August f&auml;llte das <a href="http://www.rechtspraak.nl/Organisatie/CRvB/OverDeCRvB/Pages/Resum%C3%A9-francais.aspx" target="_self">Utrechter Verwaltungsgericht</a> (h&ouml;chste Instanz der niederl&auml;ndischen Verwaltungsgerichtsbarkeit) folgendes Urteil: &bdquo;Die Integrationspolitik der Niederlande verst&ouml;&szlig;t gegen eine EU-Konvention.&ldquo; Gem&auml;&szlig; dem Integrationsgesetz 2007 m&uuml;ssen alle Einwanderer an (kostenpflichtigen) Kursen zur Sprache und Landeskultur teilnehmen und anschlie&szlig;end eine Pr&uuml;fung ablegen, berichtet die Zeitung. Einige der T&uuml;rken, die dieses Examen nicht schafften, mussten ein Bu&szlig;geld zahlen oder ihre Aufenthaltsgenehmigung wurde verweigert. </p>
<p>Nun d&uuml;rfen T&uuml;rken &ndash; ebenso wie alle anderen EU-B&uuml;rger &ndash; laut dem vom Richter angef&uuml;hrten <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/enlargement/ongoing_enlargement/community_acquis_turkey/e40113_fr.htm" target="_self">Abkommen von Ankara</a> (1963 zwischen der EU und der T&uuml;rkei geschlossen) durch derartige Verpflichtungen aber nicht am Arbeiten oder Wohnen in der Union gehindert werden. Anstatt das Urteil des Hohen Gerichtshofs zu umgehen, erkl&auml;rte der Au&szlig;enminister, er spiele mit dem Gedanken, &bdquo;eine altersunabh&auml;ngige Schulpflicht&ldquo; einzuf&uuml;hren. Mit dieser m&uuml;ssen alle B&uuml;rger einen Mindestbildungsstand und alle in den Niederlanden beheimateten Menschen niederl&auml;ndische Sprachkenntnisse vorweisen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Aug 2011 16:25:46 +0100</pubDate><guid>865241</guid></item>
<item><title>Polen | Kein Eldorado an der Weichsel (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/825151-kein-eldorado-der-weichsel</link><description><![CDATA[Seit den Neunzigerjahren haben sich Hunderte von Landwirten aus ganz Europa und insbesondere aus den Niederlanden in Polen niedergelassen, weil dort Ackerland so günstig war. Doch nun will Warschau kleine lokale Betriebe fördern, was die ausländischen Landwirte benachteiligt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:17:37 +0100</pubDate><guid>825151</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wilders distanziert sich von Breivik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/799021-wilders-distanziert-sich-von-breivik</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Geert Wilders verteidigt sich gegen die durch die Anschl&auml;ge in Norwegen ausgel&ouml;ste Kritik&ldquo;, titelt <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/"><em>NRC Handelsblad</em></a> nur wenige Stunden nach der <a target="_self" href="http://www.pvv.nl/">geschriebenen Stellungnahme</a> des PVV-Chefs: &bdquo;Die brutale Ermordung Dutzender unschuldiger norwegischer Zivilisten hat die PVV zutiefst schockiert.&ldquo; Breivik sei &bdquo;ein Psychopath, der den Kampf gegen die Islamisierung auf gewaltsame Weise missbraucht hat.&ldquo; Mit seiner Stellungsnahme &bdquo;Wir sind in erster Linie Demokraten. Niemals hat die PVV zu Gewalt aufgerufen und wird dies nie tun&ldquo;, distanzierte Wilders sich vom Attent&auml;ter.</p>
<p>Wilders reagiert damit auf die Kritik an der PVV, nachdem bekannt geworden war, dass Massenm&ouml;rder Anders Breivik der niederl&auml;ndischen populistischen Partei in seinem Manifest gro&szlig;e Bewunderung ausgesprochen hatte. Der sonst Interviews und &ouml;ffentliche Debatten vermeidende Wilders wurde von Journalisten gebeten, sich klar zu seinem Kampf gegen den Islam zu &auml;u&szlig;ern. &bdquo;Wilders wird nun endlich direkt auf die Fragen antworten. Von den Mitgliedern der PVV k&ouml;nnen wir nun erwarten, dass sie ihre eigene Rolle hinterfragen&ldquo;, schreibt eine Redakteurin in der <em>NRC</em>.</p>
<p>Allerdings wird diese Debatte nicht nur in den Niederlanden gef&uuml;hrt. &bdquo;In ganz Europa verteidigten sich die populistischen und anti-islamischen Rechtsparteien&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=IO3D7SJ7">berichtet <em>De Standaard</em></a> aus Br&uuml;ssel und spielt damit unter anderem auf die franz&ouml;sische Front National (FN) und die &ouml;sterreichische FP&Ouml; an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Jul 2011 13:48:11 +0100</pubDate><guid>799021</guid></item>
</channel></rss>
