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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Demokratie]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Portrait | Sascha Lobo, Nerdkönig in der Internetwüste (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2026491-sascha-lobo-nerdkoenig-der-internetwueste</link><description><![CDATA[Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt - und gehasst. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 12:27:32 +0100</pubDate><guid>2026491</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn das Volk zum Störfaktor wird (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858991-wenn-das-volk-zum-stoerfaktor-wird</link><description><![CDATA[Auf den Finanzmärkten geht ein Gespenst um: dass, das Heer von Arbeitslosen und Armen die Politik der Mächtigen nicht mehr abnickt. Allzu viel Demokratie wollen deshalb weder Politiker noch Wirtschaftsbosse wagen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:13:44 +0100</pubDate><guid>1858991</guid></item>
<item><title>Demokratie | Wer schafft einen „europäischen Salon"? (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1696121-wer-schafft-einen-europaeischen-salon</link><description><![CDATA[Zunächst gab es Bücher, dann die Presse und schließlich das Internet. Seit fast zwei Jahrhunderten fördert ein virtueller Diskussionsraum die Demokratie. Den Europäern heute fehlt aber ein Platz für gemeinsame Debatten, bedauert Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:42:40 +0100</pubDate><guid>1696121</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | 10 Thesen gegen den Aberwitz (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1449671-10-thesen-gegen-den-aberwitz</link><description><![CDATA[Es ist der Wahnsinn, der zur Selbstverständlichkeit wurde: Seit Jahren wird das Gemeinwesen geplündert und die Demokratie ruiniert. Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat genug. Zehn Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:43:47 +0100</pubDate><guid>1449671</guid></item>
<item><title>Gespräch | Geert Mak - Europas Wiedereroberung (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1375101-geert-mak-europas-wiedereroberung</link><description><![CDATA[Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:50:51 +0100</pubDate><guid>1375101</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Über Inseln und Utopien (Público, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1320361-ueber-inseln-und-utopien</link><description><![CDATA[Mit ihrem Nein zur Rettung der Banken und der Erstattung der Auslandsschulden ihres Landes haben die Isländer gezeigt, dass es möglich ist, den Gesetzen des Kapitalismus zu entkommen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, freut sich ein Historiker. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 15:18:07 +0100</pubDate><guid>1320361</guid></item>
<item><title>Die Kommission wählen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1300021-die-kommission-waehlen</link><description><![CDATA[<p>In den letzten Tagen bekamen wir h&auml;ufig zu lesen, dass die Zeit zu den Gr&uuml;nden z&auml;hlt, aus denen die Schuldenkrise in der Eurozone die Einheitsw&auml;hrung fast zum Scheitern gebracht h&auml;tte. Die Regierungen, und allen voran Berlin, haben n&auml;mlich viel zu lange gebraucht, bis sie sich zum Reagieren entschlossen haben. </p>
<p>Und als sie endlich reagierten, taten sie das auf ihre Art: indem sie dem deutsch-franz&ouml;sischen Paar die Initiative &uuml;berlie&szlig;en.</p>
<p>So wurde &ldquo;Merkozy&rdquo; &ndash; mitunter ungewollt &ndash; zum Entscheidungstr&auml;ger. Die beiden Staatschefs konnten knapp verhindern, dass die Krise den Euro zum Scheitern brachte &ndash; zumindest vor&uuml;bergehend. Ihre Art und Weise, die Notsituation zu meistern und die bevorstehenden Entwicklungen f&uuml;hrten zum Triumph der von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bevorzugten intergouvernementalen Methode. </p>
<p>Auch der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates Herman Van Rompuy, dessen Spezialit&auml;t das Zustandebringen von Kompromissen zwischen den Mitgliedsstaaten ist, hat eine Vorliebe f&uuml;r sie. Diese Methode hat ihre Vorteile &ndash; wenn Entscheidungen unter Staats- und Regierungschefs getroffen werden, ist man schneller, effizienter und legitimer. Zu den Nachteilen z&auml;hlen hingegen der Mangel an Transparenz und die Tatsache, dass &ldquo;kleine&rdquo; L&auml;nder an den Rand gedr&auml;ngt werden.</p>
<p>Ins Abseits geraten bei dieser Methode auch die europ&auml;ischen Institutionen (Kommission und Parlament), so dass schlie&szlig;lich die gesamte Union geschw&auml;cht wird. Diese wird von der &ouml;ffentlichen Meinung schlie&szlig;lich als ein Teil des Problems angesehen, und nicht als seine L&ouml;sung.</p>
<p>Jos&eacute; Manuel Barroso fordert mehr Einfluss f&uuml;r die EU-Kommission. So will er ihr beispielsweise die Verantwortung f&uuml;r die Kontrolle &uuml;ber die Einhaltung des neuen Euro-Paktes &uuml;bertragen.</p>
<p>Das &auml;ndert nichts daran, dass die von ihm geleitete Institution in den Augen der Kommentatoren und eines gro&szlig;en Teils der &ouml;ffentlichen Meinung weiterhin als Club nicht gew&auml;hlter B&uuml;rokraten gilt, die Staatsregierungen ihre Haushaltsverwaltung, wenn nicht sogar die Art und Weise, auf die sie die unvermeidlichen Sparma&szlig;nahmen umsetzen sollen, vorschreiben will.</p>
<p>Und damit w&auml;ren wir auch schon bei der wichtigsten Grenze derjenigen, die die europ&auml;ische Regierung verk&ouml;rpern sollen: Die EU-Kommissare genie&szlig;en zwar das Vertrauen des EU-Parlaments, werden jedoch nicht von den B&uuml;rgern gew&auml;hlt, sondern von den Mitgliedsstaaten ernannt.</p>
<p>Es fehlt also an einer direkten Beziehung, was f&uuml;r viele Europ&auml;er die demokratische Legitimit&auml;t ihres Handelns in Frage stellt. Deshalb w&auml;re es w&uuml;nschenswert, dass sie entweder direkt von den B&uuml;rgern oder &ndash; was kurzfristig realistischer sein d&uuml;rfte &ndash; vom Parlament unter seinen Mitgliedern gew&auml;hlt werden. <em>(ae)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:41:23 +0100</pubDate><guid>1300021</guid></item>
<item><title>Eurozone | Politik ist jetzt Sache der Ratingagenturen (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1258831-politik-ist-jetzt-sache-der-ratingagenturen</link><description><![CDATA[Kurz vor dem EU-Gipfel stellt Standard &amp; Poor’s die Eurozone unter verschärfte Beobachtung. Für die französische Tageszeitung Libération macht die Ratingagentur damit nicht nur deutlich, wer in der Wirtschaft wirklich das Sagen hat, sondern untergräbt auch demokratische Strukturen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:51:53 +0100</pubDate><guid>1258831</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Gebt Demokratie eine Chance! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1239011-gebt-demokratie-eine-chance</link><description><![CDATA[Wird die EU zu einem Europäischen Empire deutscher Prägung? Diese Furcht ist verbreitet und beschrien, aber wir sollten sie nutzen und uns endlich eine neue Organisationsform für die Union ausdenken, schlägt Ulrich Beck vor. Einer Union, die sich auf die Gemeinschaft ihrer Bürger stützt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:09:26 +0100</pubDate><guid>1239011</guid></item>
<item><title>Slowakei | Der Fall des unbestechlichen Lubomir Galko (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1233821-der-fall-des-unbestechlichen-lubomir-galko</link><description><![CDATA[Als der Verteidigungsminister in seinem Feldzug gegen Korruption illegal Telefongespräche abhören ließ, brach er demokratische Grundprinzipien. Die Affäre kostete ihn nicht nur sein Amt. Sie erschüttert auch das Vertrauen der Slowaken in ihre Medien und Politiker. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:43:42 +0100</pubDate><guid>1233821</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Die mediale Demokratiekrise (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1230081-die-mediale-demokratiekrise</link><description><![CDATA[Mit der Krise verlagert sich die Macht mehr und mehr nach Brüssel. Denn dort sitzen die europäischen Institutionen und die einflussreichsten Medien. Diese meist wirtschaftlichen und angelsächsischen Medien geben den Ton in der Politik der Mitgliedsländer an, stellt ein belgischer Leitartikler fest. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:57:11 +0100</pubDate><guid>1230081</guid></item>
<item><title>Debatten | Wo ist der Feind, der uns vereint? (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1182111-wo-ist-der-feind-der-uns-vereint</link><description><![CDATA[Ein Feindbild ist das Beste, um eine kollektive Identität zu schaffen. Doch diese Lebensweisheit aus dem 19. Jahrhundert trifft auf die aktuelle Krise kaum zu. Nur wenn die Europäer ihr Verhältnis zur Macht ändern, können sie gemeinsam die Krise bewältigen, schreibt ein tschechischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:35:37 +0100</pubDate><guid>1182111</guid></item>
<item><title>Debatten | Zur Verteidigung der Technokraten (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1181141-zur-verteidigung-der-technokraten</link><description><![CDATA[Die Ernennung von Lucas Papademos und Mario Monti in Griechenland und Italien wurde in der britischen Presse heftig kritisiert. Doch außerhalb Großbritanniens haben Fachexperten oft eine positive Rolle in der Politik gespielt. Deshalb sollten wir aufhören, über die Technokraten herzuziehen, meint der Guardian-Journalist Philip Oltermann. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:51:26 +0100</pubDate><guid>1181141</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Europa gegen das Volk? (The Economist, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1161191-europa-gegen-das-volk</link><description><![CDATA[Die Bemühungen zur Rettung des Euro können nicht unendlich gegen den Willen der Wähler ablaufen, mein Charlemagne von The Economist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:03:38 +0100</pubDate><guid>1161191</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Das Demokratiemodell | Cartoon (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1144281-das-demokratiemodell</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:09:41 +0100</pubDate><guid>1144281</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Technokratie ist nicht die Lösung (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1144351-technokratie-ist-nicht-die-loesung</link><description><![CDATA[Regierungen von “Experten”, die in Italien und Griechenland vorgeschlagen wurden, könnten in Notsituationen gewiss gute Entscheidungen treffen, doch sie würden das Misstrauen der europäischen Bürger gegenüber einer noch indirekteren Demokratie noch vertiefen. Um dies zu vermeiden, muss die Politik ihre Rolle zurückgewinnen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:21:43 +0100</pubDate><guid>1144351</guid></item>
<item><title>Griechen-Referendum | Demokratie auf Ramsch-Status (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1127011-demokratie-auf-ramsch-status</link><description><![CDATA[Wer seinem Volk eine Schicksalsfrage zur Abstimmung vorlegt, gilt in Europa als gemeingefährlich. Das ist die Botschaft der Märkte und seit Montag Abend auch der Politik. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:23:38 +0100</pubDate><guid>1127011</guid></item>
<item><title>Griechenland | Papandreou erpresst sich eine Zukunft (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1128441-papandreou-erpresst-sich-eine-zukunft</link><description><![CDATA[Um auf den Protest seines Volks zu reagieren, will der griechische Regierungschef lieber das Volk befragen, als vorgezogene Wahlen abzuhalten. Damit rettet Papandreou zwar seinen eigenen Kopf, lässt den Griechen aber keine wirkliche Wahl. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:15:29 +0100</pubDate><guid>1128441</guid></item>
<item><title>Scheideweg | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1112981-scheideweg</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Au&szlig;er der Schaffung von Eurobonds haben wir alles, was wir wollten, erreicht.&rdquo; Wenn man diesen von <em>Le Monde</em> zitierten Bankier sprechen h&ouml;rt, k&ouml;nnte man glauben, dass das Abkommen aus der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober zum Schuldenschnitt Griechenlands, der Rekapitalisierung der Banken und der Erweiterung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsfonds den Weg aus der Krise der Eurozone bereite.</p>
<p>Nach den Erfahrungen mit den vorigen hart verhandelten Abkommen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Die Wege der Finanzm&auml;rkte sind teilweise undurchdringbar und es besteht das Risiko, dass auch dieses Gipfeltreffen im Endeffekt nicht viel bewirkte. Daher wollen wir hier keine voreiligen Prognosen aufstellen.</p>
<p>Da aber die europ&auml;ischen Staatschefs angek&uuml;ndigt haben, dass die Zukunft Europas auf dem Spiel stehe, ist es interessant, nach diesem doppelten Gipfeltreffen einen Blick auf die europ&auml;ische Landschaft zu werfen. Dabei wird klar, dass die von der Finanzkrise &uuml;berdeckte politische Krise h&ouml;chstwahrscheinlich erst begonnen hat. Viele Beobachter haben darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Eurozone auf eine verst&auml;rkte Integration zubewege. Dies wird vermehrte Unsicherheit zur Folge haben.</p>
<p>Die Dramatisierung der Gespr&auml;che zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zeigt, dass die Achse Paris-Berlin erneut alleinige Treibkraft Europas ist. Doch Europa besteht nicht mehr nur aus 6 oder 12 Staaten, daher kann ihre Zugkraft unm&ouml;glich so stark sein wie vor den sukzessiven Erweiterungen und der Schaffung von m&auml;chtigen Verwaltungsorganen wie der Europ&auml;ischen Zentralbank.</p>
<p>Der Waffengang zwischen Nicolas Sarkozy und David Cameron und der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1097261-cameron-kriegt-die-euro-krise">Debatte im Unterhaus</a> &uuml;ber einen Volksentscheid hinsichtlich der Zugeh&ouml;rigkeit des Vereinigten K&ouml;nigreiches zur EU zeigen, dass London in diesem werdenden Gebilde seinen Platz sucht. &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/blog/1081021-auslese-das-merkozy-duumvirat">Merkozy</a>&rdquo; werden sich f&uuml;r die Briten nicht krumm machen. Daf&uuml;r hat das Inselvolk zu lange die liberale Entwicklung der Europ&auml;ischen Kommission beeinflusst, ohne die dazugeh&ouml;rige politische Verantwortung vollst&auml;ndig zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Doch Gro&szlig;britannien ist nicht das einzige Land, das seinen Platz sucht. Die neun anderen Staaten, die nicht zur Eurozone geh&ouml;ren (wie z.B. Polen und Schweden), beginnen schon, die Schaffung dieses Zweiklassen-Europas anzufechten. Sicherlich sind die Regeln f&uuml;r den Schengen-Raum oder das Europa der Verteidigung nicht dieselben. Aber sie setzen kein so gro&szlig;es Regelungssystem voraus wie es bei der Kontrolle der nationalen Budgets oder der Schaffung eines europ&auml;ischen Finanzministers der Fall w&auml;re.</p>
<p>Hiermit w&auml;ren wir mitten in der kommenden Instabilit&auml;t. Denn die Wirtschaftsregierung, die Berlin und Paris &ndash; unterst&uuml;tzt von den Niederlanden und Finnland &ndash; unbedingt einsetzen wollen, greift die Selbstverwaltung der Staaten an und wirft die Frage der demokratischen Kontrolle auf. So dr&uuml;ckt es der Soziologe <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1109061-juergen-habermas-demokratie-gefahr">J&uuml;rgen Habermas in einem bald erscheinenden Essay aus, aus dem <em>Presseurop</em> erste Ausschnitte ver&ouml;ffentlichte</a>.</p>
<p>So gesehen befindet sich die EU in einem gef&auml;hrlichen Zwiespalt. Denn ihre Politiker m&uuml;ssen politische Effizienz mit demokratischem Handeln verbinden. Wie schwierig das ist, wurde bei dem unvollkommenen Ratifizierungsverfahren des Abkommens vom 21. Juli gezeigt. Die nationalen Parlamente sind den Finanzm&auml;rkten gegen&uuml;ber zu langsam.</p>
<p>Au&szlig;erdem bringen die nationalen Demokratien widerspr&uuml;chliche Forderungen hervor, die zu einer Blockierung der EU f&uuml;hren. <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/26/europe-national-debates">Dies zeigte Timothy Garton Ash diese Woche</a>, nachdem er die Diskussionen im britischen und deutschen Parlament verfolgt hatte.</p>
<p>Doch weil niemand eine europ&auml;ische Demokratie errichten will, die auf einem transnationalen Parlament aufbaut, das anhand transnationaler Diskussionen gew&auml;hlt wurde, werden Entscheidungen weiterhin von Politikern hinter geschlossenen T&uuml;ren getroffen und von Parlamenten abgesegnet werden, die vor allem nach innerpolitischen Gesichtspunkten gew&auml;hlt wurden. Der Euro ist vielleicht gerettet, aber die EU ist noch nicht aus dem Schneider.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:10:55 +0100</pubDate><guid>1112981</guid></item>
<item><title>Euro-Rettung | Nicht ohne meinen Bundestag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1094961-nicht-ohne-meinen-bundestag</link><description><![CDATA[<p>Am 26. Oktober, nur wenige Stunden bevor Angela Merkel zum EU-Gipfel nach Br&uuml;ssel aufbricht, soll der Bundestag gr&uuml;nes Licht geben f&uuml;r die neuen Ma&szlig;nahmen zur Euro-Rettung und die Rekapitalisierung der Banken. Wie das Votum auch ausgehen mag, <a target="_self" href="http://www.taz.de/Kommentar-Eurorettung/!80551/">die <em>Tageszeitung</em> h&auml;lt</a> vom <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1034121-erspart-uns-den-euro-neusprech">Rettungsschirm</a> gar nichts mehr. Dieser sei zwar &ldquo;aufgespannt&rdquo;, titelt die Zeitung aus Berlin, eine Rettung bedeute das aber noch lange nicht.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wege-aus-der-schuldenkrise-europas-betriebssystem-ist-die-demokratie-nicht-der-euro-1.1172330">In der <em>S&uuml;ddeutschen</em> nimmt Heribert Prantl </a>die deutschen Parlamentarier vor dem Vorwurf in Schutz, sie w&uuml;rden die ganze Eurozone auf ihr Votum warten lassen. &ldquo;Deutschland kann seine parlamentarische Demokratie nicht wegen Griechenland kastrieren&nbsp;lassen&rdquo;, so ist zu lesen. &ldquo;Die Kanzlerin w&uuml;rde sich sch&ouml;n bedanken. Ihre starke Stellung in Br&uuml;ssel beruht auch darauf, dass dort alle wissen: In Deutschland gibt es einen Bundestag, der [&hellip;] allen geldtr&auml;chtigen Rettungsma&szlig;nahmen zustimmen muss.&rdquo; In der Geschichte der EU hat sich &ldquo;Br&uuml;ssel so daran gew&ouml;hnt, der direkten Demokratie m&ouml;glichst aus dem Weg zu gehen, dass dort manche jetzt auch die repr&auml;sentative Demokratie&nbsp;st&ouml;rt.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:51:37 +0100</pubDate><guid>1094961</guid></item>
<item><title>Finanzkrise  | Angst fressen Politik auf (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1076751-angst-fressen-politik-auf</link><description><![CDATA[Aus Angst und Unkenntnis versucht die Politik seit Beginn der Krise die Finanzmärkte mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sie kann aber noch so viele Billionen zur Verfügung stellen: Wenn sie sich nicht auf die Spielregeln der Politik besinnt, muss sie das Kräftemessen verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:37:20 +0100</pubDate><guid>1076751</guid></item>
<item><title>Occupy-Bewegung | Nun kommt der Mutbürger (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1068471-nun-kommt-der-mutbuerger</link><description><![CDATA[Die Occupy-Bewegungen weltweit stehen für einen neuen Typ der politischen Teilhabe: Institutionen wie Parteien oder Gewerkschaften verlieren an Autorität, der unorganisierte Bürger fordert von ihnen den ständigen Dialog. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 18 Oct 2011 16:20:41 +0100</pubDate><guid>1068471</guid></item>
<item><title>Meinung | Demokratie, eine Bestandsaufnahme (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1058031-demokratie-eine-bestandsaufnahme</link><description><![CDATA[In Griechenland sind sie auf der Straße, in Spanien besetzen sie Plätze, und auf der anderen Seite des Atlantiks wollen sie der Wall Street die Stirn bieten: Kritiker der bestehenden Ordnung. Die Idee der Demokratie, ob direkt oder indirekt, steckt in der Krise und muss sich dringend erneuern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 16:40:58 +0100</pubDate><guid>1058031</guid></item>
<item><title>Deutschland | Berlin im Bann der Piraten (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/967851-berlin-im-bann-der-piraten</link><description><![CDATA[Sie fordern Transparenz und direkte Demokratie, und fast jeder zehnte Berliner Wähler gab ihnen ihre Stimme. Die Piratenpartei ist nicht mehr nur eine Partei für Net-Nerds in Kapuzenpullis, sondern vertritt gesamtgesellschaftliche Forderungen, schreibt die Süddeutsche. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:22:07 +0100</pubDate><guid>967851</guid></item>
<item><title>Demokratie | EU-Eliten versagen den Völkern die Macht (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/883411-eu-eliten-versagen-den-voelkern-die-macht</link><description><![CDATA[In einem Punkt haben die Populisten Recht: Die EU hört nicht auf ihre Bürger. Und das Vorgehen ihrer Anführer und ihrer Institutionen verstärkt nur den Eindruck, dass die europäische Integration durch technokratische Maßnahmen erfolgt, auf welche die Bevölkerungen keinen Einfluss haben. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:46:02 +0100</pubDate><guid>883411</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Demokratisieren hilft nichts (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/768171-demokratisieren-hilft-nichts</link><description><![CDATA[Die EU steht vor einer Unzahl von Problemen. Dennoch wird eine Demokratisierung Europa nicht retten. Eher sollten die Eliten ihre Handlungsfähigkeit verbessern, und die Peripherie Macht abgegeben, schreibt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 16:56:05 +0100</pubDate><guid>768171</guid></item>
<item><title>Debatte | Europa muss aufwachen (De Groene Amsterdammer, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/765911-europa-muss-aufwachen</link><description><![CDATA[Welches ist die Rolle des Westens im 21. Jahrhundert? Wenn die Europäische Union nicht fähig ist, sich neu zu erfinden und die Lage in den Griff zu bekommen, besteht kaum Hoffnung, argumentiert der Historiker Geert Mak und appelliert an sein Land und die Europäische Union, dem Projekt Europa neues Leben einzuhauchen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 17:57:03 +0100</pubDate><guid>765911</guid></item>
<item><title>Demokratie | Islands Verfassung 2.0 (Sydsvenskan, Malmö)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/756381-islands-verfassung-20</link><description><![CDATA[Nach dem Börsencrash 2008 stürzten die Isländer ihre Regierung. Mit der von den Bürgern selbst initiierten Revolution ist aber noch lange nicht Schluss. Nun sollen alle Internetnutzer an der neuen Verfassung des Landes mitschreiben. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 16:33:21 +0100</pubDate><guid>756381</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Amartya Sen: Zurück zur Demokratie (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/739981-amartya-sen-zurueck-zur-demokratie</link><description><![CDATA[Die Griechenlandkrise veranschaulicht, was passiert, wenn politische Behörden die Verantwortung an nicht rechenschaftspflichtige Instanzen wie etwa Ratingagenturen abgeben, schreibt der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Jun 2011 19:04:51 +0100</pubDate><guid>739981</guid></item>
<item><title>Weissrussland  | Prozessbeginn für polnischen Journalisten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/711161-prozessbeginn-fuer-polnischen-journalisten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Vermummtes Gericht&ldquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,86117,9778803,Sad_kapturowy.html">lautet die Schlagzeile von <em>Gazeta Wyborcza</em></a> &uuml;ber dem Foto eines geknebelten Andrzej Poczobut, der sich ab heute in Minsk vor Gericht verantworten muss. Der Korrespondent der Warschauer Tageszeitung ist am 28. M&auml;rz verhaftet worden. Ihm wird Beleidigung des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko vorgeworfen. Das Verfahren findet unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit statt, denn &bdquo;schmutzige Arbeit wird heimlich gemacht&ldquo;, schreibt <em>Gazeta</em> und f&uuml;gt hinzu, dass es in dem Verfahren &bdquo;um Meinungsfreiheit, Hoffnung und den wei&szlig;russischen Traum von Freiheit&ldquo; gehe. Wei&szlig;russland sei ein Land &bdquo;wo &ouml;ffentliche Verfahren hinter verschlossenen T&uuml;ren stattfinden, wo ein Journalist, der seine Arbeit tut, ein Verbrecher ist, wo die Wahrheit zur L&uuml;ge und die L&uuml;ge zur Wahrheit wird&ldquo;. Bei einem Schuldspruch drohen Poczobut bis zu vier Jahre Gef&auml;ngnis.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:17:51 +0100</pubDate><guid>711161</guid></item>
<item><title>Spanien-Tunesien | Kleine Lektion in erschöpfter Demokratie (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/696041-kleine-lektion-erschoepfter-demokratie</link><description><![CDATA[Eine Journalistin des Volkskrant wohnt in Tunis einer verwunderlichen Szene bei: „Empörte“ spanische Jugendliche demonstrieren vor ihrer Botschaft. Sie sprechen mit Tunesiern und denken dann über unser politisches System nach. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 16:01:56 +0100</pubDate><guid>696041</guid></item>
<item><title>Diplomatie | 5-Milliarden-Hilfe für die arabischen Revolutionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677151-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen</link><description><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik macht &quot;die EU die Hilfe an die arabischen L&auml;nder von Fortschritten in Sachen Demokratie abh&auml;ngig&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/UE/condiciona/ayuda/paises/arabes/democracia/elpepiint/20110526elpepiint_3/Tes" target="_self">titelt El Pa&igrave;s</a>. Am 25. Mai haben die Hohe Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;enpolitik, Catherine Ashton, und der <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/policy_fr.htm" target="_self">EU-Kommissar f&uuml;r Nachbarschaftspolitik</a>, Stefan F&uuml;le, ihre Strategie gegen&uuml;ber den 16 wichtigsten Nachbarn der Union, von S&uuml;d bis Ost, vorgestellt. Von den 7 Milliarden Euro, die bis 2013 auf den Tisch gelegt werden, gehen 5 an die L&auml;nder des s&uuml;dlichen Mittelmeerraums. </p>
<p>Bis dato beruhte bei L&auml;ndern wie &Auml;gypten oder Tunesien, &quot;die Strategie der Union auf dem Prinzip: 'Millionen Euro gegen Sicherheit&rsquo;&ldquo; Heute gebe es Parameter, die es Europa erm&ouml;glichen w&uuml;rden, die Demokratisierung dieser L&auml;nder zu messen: Freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, eine unabh&auml;ngige Justiz, Bek&auml;mpfung der Korruption, demokratisch kontrollierte Sicherheitskr&auml;fte und Armee. </p>
<p>Die Tageszeitung betont, dass der von der Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie enth&uuml;llte Plan auch Ma&szlig;nahmen zur Steuerung der Migrationstr&ouml;me beinhalte. Doch &quot;Ashton bestreitet, dass gezahlt wird, um Einwanderung zu begrenzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 14:50:39 +0100</pubDate><guid>677151</guid></item>
<item><title>Spanien | Ohne Demokratie keine Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/669991-ohne-demokratie-keine-demokratie</link><description><![CDATA[<p>Angesichts der zahlreichen Parallelen, die in der Presse zwischen der &ldquo;Bewegung 15. Mai&rdquo; und den &quot;arabischen Revolutionen&quot; gezogen wurden, r&auml;umt <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/author/602641-lluis-bassets" target="_self"><em>Llu&iacute;s Bassets</em></a> in <a href="http://www.elpais.com/articulo/reportajes/democracia/sonada/elpepusocdmg/20110522elpdmgrep_5/Tes" target="_self"><em>El Pa&iacute;s</em></a> ein, dass es durchaus Gemeinsamkeiten wie&nbsp;&quot;den Generationswechsel, die Nutzung sozialer Netzwerke oder die Wirtschaftskrise, die Arbeitspl&auml;tze und Hoffnungen zerst&ouml;rt, gibt&quot;. Seiner Meinung nach sind aber die Akteure und ihre Ziele bei den spanischen Protesten nicht klar definiert.</p>
<blockquote><p>&quot;Damit diese Revolution einen Zweck hat, m&uuml;sste sie genauso klare, ehrgeizige aber auch greifbare Ziele wie den Sturz von Ben Ali oder von Moubarak verfolgen. Die jungen Araber wollen gerne w&auml;hlen k&ouml;nnen, so wie wie &ndash; unsere Jugend dagegen fordert dazu auf, nicht zu w&auml;hlen. Genau da liegt der Unterschied: wenn eine Revolution alles in Frage stellt, verliert sie ihr Ziel aus dem Auge und stellt nichts mehr in Frage. Sie hat demnach kein Ziel&quot;</p>
</blockquote>
<p>Bassets l&auml;sst die Forderungen der Demonstranten Revue passieren:</p>
<blockquote><p>&quot;&Auml;nderung des Wahlgesetzes, Organisation von Urwahlen, Verfolgung korrupter Politiker, h&ouml;here Steuern f&uuml;r die Reichen und mehr soziale Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Armen&quot;&nbsp; &ndash; &nbsp;&quot;alle lobenswert&quot;, schreibt er, aber &quot;das hat nichts mit dem Sturz eines Diktators zu tun&quot;. &quot;Was aber tun? Wer entscheidet und setzt alle diese Reformen um? Wie kann man ganz konkret eine praktisch tote Demokratie wieder auferstehen lassen?&quot;</p>
</blockquote>
<p>Auch wenn Bassets behauptet, dass diese Revolution kein Ziel hat, glaubt er dennoch, dass sie &quot;einen Sinn hat &ldquo;:</p>
<blockquote><p>&quot;Der Protest [&hellip;]&nbsp;ist ein Symptom und eine Ermutigung [&hellip;]. Die Organisatoren sowie die Verfechter der demokratischen Debatte und des friedlichen Kampfes, machen von ihrem Demonstrations- und Meinungs&auml;u&szlig;erungsrecht Gebrauch. Sie wollen das System verbessern, auch wenn sie den Eindruck erwecken, dass sie es angreifen. Sie machen Politik in ihrer Urform, auch wenn das als unpolitisch aufgefasst wird. Ihre Anf&uuml;hrer wollen aus Ver&auml;rgerung und Unbehagen Kapital schlagen. Und sie k&ouml;nnen zufrieden sein, denn sie haben genau das erreicht. Aber die Antworten auf die zahlreichen Fragen, die sie stellen, m&uuml;ssen vor und nach den Wahlen von den Regierenden und den politischen Parteien beantwortet werden. [&hellip;]&nbsp;Wir sollten sie eher mit mehr Gesp&uuml;r w&auml;hlen und sie besser kontrollieren, anstatt sie einfach machen zu lassen. Aber sie sind es, die die Dinge ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Und damit sie das tun k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir sie w&auml;hlen&quot;. <em>(m-z)</em></p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 23 May 2011 16:01:00 +0100</pubDate><guid>669991</guid></item>
<item><title>Ideen | Brüssel ist nicht der Weltmittelpunkt (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/612191-bruessel-ist-nicht-der-weltmittelpunkt</link><description><![CDATA[Die EU-Politik wird den Bürgern stets als alternativlos dargestellt. Das schürt Unbehagen und Misstrauen, in Ungarn ebenso wie in Finnland. Solange es dabei bleibt, wird die Kette der Anti-EU-Wahlen nicht abreißen (Article)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 16:07:21 +0100</pubDate><guid>612191</guid></item>
<item><title>Ungarn | Diktatur der Mehrheit in Stein gemeißelt (Népszabadság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/607481-diktatur-der-mehrheit-stein-gemeisselt</link><description><![CDATA[Die neue ungarische Verfassung, die am 18. April vom Parlament verabschiedet wurde, ist die Krönung der von Ministerpräsident Viktor Orbán unternommenen &quot;nationalen Revolution“. Doch die Tageszeitung Népszabadság sieht diese Neuauflage von Ideen aus dem 19. Jahrhundert als Gefahr für das Land. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 18:24:50 +0100</pubDate><guid>607481</guid></item>
<item><title>Debatte | Der Leviathan ist hier, in Brüssel (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/570301-der-leviathan-ist-hier-bruessel</link><description><![CDATA[In Brüssel haust ein bürokratisches Ungeheuer. Der deutsche Essayist Hans Magnus Enzensberger hat es analysiert und ruft die Europäer dazu auf, ihm Paroli zu bieten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 15:39:51 +0100</pubDate><guid>570301</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Das politische Europa ist da (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/539001-das-politische-europa-ist-da</link><description><![CDATA[Eine konservativ ausgerichtete europäische Regierung einerseits, ein Schattenkabinett der linken Opposition andererseits: Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise bildet sich allmählich eine funktionierende EU-Demokratie heraus, schreibt der französische Journalist Bernard Guetta. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 17:14:07 +0100</pubDate><guid>539001</guid></item>
<item><title>Arabische Revolutionen | Sieben Gründe für Optimismus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506721-sieben-gruende-fuer-optimismus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Arabiens Revolutionen &ndash; Die Chance f&uuml;r uns.&ldquo; Als w&uuml;rde sie sich f&uuml;r sieben Monate Islamdebatte in Deutschland revanchieren, titelt <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/"><em>Die Zeit</em></a> mit all den Vorurteilen und Feindbildern, die aus den K&ouml;pfen der Europ&auml;er verschwinden werden wie die Despoten aus den Maghreb-Staaten. Ohne Zweifel werde &bdquo;der Aufstand in Tunis, Kairo und Teheran den westlichen Blick auf den Islam ver&auml;ndern&ldquo;, glaubt die Wochenzeitung. In sechs Seiten Dossier unter dem biblischen Leitwort &bdquo;F&uuml;rchtet euch nicht!&ldquo;, sammelt das Hamburger Blatt allerlei Gr&uuml;nde, warum die Welt von Berlin &uuml;ber Peking bis <a target="_blank" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2011/02/16/warum-die-agyptische-revolution-sogar-fur-israel-gut-ist_4623">Ramallah</a> nach den Revolutionen besser sein wird. Zun&auml;chst bei uns, da die Entdiabolisierung von Muslimen im t&auml;glichen Leben nur hilfreich sein kann. Etwas weiter weg, erscheinen die Beziehungen zwischen Europa und der T&uuml;rkei in einem ganz neuen Licht: Istanbul muss k&uuml;nftig nicht mehr &bdquo;zwischen dem demokratischen Europa und der arabischen Despotie jonglieren&ldquo;. Und auch in der Ferne, im Iran, China oder Wei&szlig;russland. Denn &bdquo;in diesen Diktatur-Club muss die arabische Revolution als Schock hineinfahren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:34:51 +0100</pubDate><guid>506721</guid></item>
<item><title>Mittelmeer | Die Diplomatie muss jetzt klotzen (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/503541-die-diplomatie-muss-jetzt-klotzen</link><description><![CDATA[Die EU wird konstant überrumpelt, erst von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten, dann vom Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Um neuen Überraschungen vorzugreifen, sollten die 27 jetzt schon mal über eine Aufnahme der Maghreb-Staaten nachdenken. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:00:55 +0100</pubDate><guid>503541</guid></item>
<item><title>Ideen | Der arabische Frühling ist nicht 1989 (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/497951-der-arabische-fruehling-ist-nicht-1989</link><description><![CDATA[Der Vergleich der Aufstände in der arabischen Welt mit dem Ende der kommunistischen Regimes hinkt, schreibt ein tschechischer Journalist, da die kulturellen und politischen Traditionen grundverschieden seien. Was nicht bedeuten soll, dass nicht auch dort eines Tages die Demokratie siegen könne. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 15:07:38 +0100</pubDate><guid>497951</guid></item>
<item><title>EU - Nahost | Zukunft braucht Risiko - überall (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/491491-zukunft-braucht-risiko-ueberall</link><description><![CDATA[Gebannt verfolgt die Welt den Umbruch in Ägypten - und auch angstvoll. Was kommt danach, wird schon gefragt. Die Zukunft ist ein Risiko, und hätten nicht auch wir es einst gewagt, wir säßen noch in Höhlen oder lebten unter der Knute, schreibt ein österreichischer Autor. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:50:14 +0100</pubDate><guid>491491</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Hände weg von Ägypten! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/487931-haende-weg-von-aegypten</link><description><![CDATA[Die Ereignisse in Ägypten sind für jeden Verfechter der Bürgerrechte berauschend, gibt Simon Jenkins, Kolumnist des Guardian, zu. Doch angesichts seiner Geschichte blutiger und unnützer Interventionen weltweit, sollte sich der Westen gut überlegen, ob er sich beim Streben der muslimischen Staaten nach Selbstbestimmung wirklich einmischen will. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:03:06 +0100</pubDate><guid>487931</guid></item>
<item><title>Frankreich-Tunesien | Was ist aus den Revolutionären geworden? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/467131-was-ist-aus-den-revolutionaeren-geworden</link><description><![CDATA[Die von den Ereignissen überwältigte französische Regierung, welche die Demokraten nur zögerlich unterstützt, scheint bis zum Schluss hinter Ben Alis Regime gestanden zu haben. Heute kann sie ihre Haltung nur schwer rechtfertigen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:00:37 +0100</pubDate><guid>467131</guid></item>
<item><title>Bücher | Bestseller Empörung (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/454181-bestseller-empoerung</link><description><![CDATA[Frankreich liest sich in die Empörung. Mehr als 500.000 Exemplare von &quot;Empört euch&quot; des Philosophen und ehemaligen Widerstandskämpfers Stéphane Hessel gingen bereits über den Ladentisch. Im Alter von 93 Jahren fordert er zu mehr sozialem und politischen Engagement auf. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:20:43 +0100</pubDate><guid>454181</guid></item>
<item><title>Klimawandel | Droht uns die Ökodiktatur? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/427071-droht-uns-die-oekodiktatur</link><description><![CDATA[Bei den großen Klimakonferenzen geht es nicht nur um Kohlendioxid. Es geht auch um die Frage, ob es demokratische Wege gibt, eine ökologische Katastrophe abzuwenden. Der Freitag überlegt zwischen Ökodiktatur und Ökokratie. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Dec 2010 16:29:21 +0100</pubDate><guid>427071</guid></item>
<item><title>Institutionen | Die Eurokratie zieht Profit aus der Krise (Przekrój, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/421521-die-eurokratie-zieht-profit-aus-der-krise</link><description><![CDATA[Die Krise habe der Europäischen Union die Gelegenheit geboten, manchen „schwachen“ Ländern bestimmte Machtbefugnisse zu entziehen, meint die polnische Wochenzeitung Przekrój. Ein Vorgehen, das die Debatte über das „demokratische Defizit“ des europäischen Projekts wieder von neuem entfacht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Dec 2010 11:38:33 +0100</pubDate><guid>421521</guid></item>
<item><title>Irlandkrise | Und was ist mit der Demokratie?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/393501-und-was-ist-mit-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>Ein paar Monate nach der Griechenlandkrise, und auch angesichts der Einbruchgefahr f&uuml;r Irland und deren &Uuml;bergriff auf die anderen L&auml;nder der Eurozone, richtet die Europ&auml;ische Union nach und nach Koordinations- und Kontrollmechanismen ein. Doch ebenso wie die EU damit das Zersplittern der Eurozone verhindert, b&uuml;&szlig;t sie auch an Demokratie und an Zustimmung ihrer B&uuml;rger ein, <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704312504575618882596104888.html" target="_blank">warnt das <em>Wall Street Journal</em></a><em>.</em></p>
<p>&bdquo;Der politische Part des europ&auml;ischen Projekts wird gerade erzielt, nachdem es zur Zeit der Gr&uuml;ndung der Einheitsw&auml;hrung als zu schwieriges Thema beiseite geschoben wurde&ldquo;, stellt die amerikanische Wirtschaftszeitung fest. Nunmehr &bdquo;sollen nicht nur die Haushalte, sondern auch alle anderen wirtschaftspolitischen Aspekte der Eurozonenl&auml;nder &uuml;berwacht werden. Das geht deutlich &uuml;ber einen Zusammenschluss der Hoheitsrechte hinaus. Wenn es nach einer Regierung aussieht und sich wie eine Regierung anh&ouml;rt, dann ist es wahrscheinlich auch eine Regierung.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Doch was passiert, wenn genug W&auml;hler in einem so genannten Nationalstaat der Eurozone eines sch&ouml;nen Tages beschlie&szlig;en, dass sie eine neue Regierung wollen?&ldquo; fragt Editorialist Iain Martin. &bdquo;Und damit meine ich nicht eine Umbesetzung innerhalb der politischen Elite, die von den Obligationsm&auml;rkten und der Einheitsw&auml;hrungs-Orthodoxie gedrillt wird, sondern eine Wahl, die wirklich eine Wende nach rechts oder nach links verursacht, einen neuen Kurs, der eine unabh&auml;ngige Wirtschaftspolitik erfordert. Vielleicht werden solche W&auml;hler in L&auml;ndern wie Irland dann trotzdem ruhig bleiben, wenn sie herausfinden, dass diese M&ouml;glichkeit von der EZB und von der EU dauerhaft verhindert wurde. Doch was passiert, wenn sie es nicht mit Fassung tragen?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Skepsis gegen&uuml;ber dem Projekt Europa f&uuml;hrt zu Nationalismus und Extremismus, sagte Herman Van Rompuy letzte Woche&ldquo;, stellt die Zeitung fest. &bdquo;Es ist ebensogut m&ouml;glich, dass die Gestaltung einer neuen Regierungsform, deren Kern nicht die Demokratie ist, die W&auml;hler erz&uuml;rnt und den Extremisten einen Durchbruch &ouml;ffnet.&ldquo; <em>(pl-m)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Nov 2010 13:57:39 +0100</pubDate><guid>393501</guid></item>
<item><title>Debatte | Auf alle Fälle Lohngefälle (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/389721-auf-alle-faelle-lohngefaelle</link><description><![CDATA[Sowohl links als auch rechts ist man sich zunehmend einig, dass das steigende Gefälle zwischen Vorstandsbezügen und dem Einkommen von Normalverdienern die Mittelklasse verdrängt und unsere Demokratien untergräbt, schreibt Times-Redakteur Anatole Kaletsky. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 15 Nov 2010 17:41:24 +0100</pubDate><guid>389721</guid></item>
<item><title>Demokratie | Wenn Mächtige alles wissen wollen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/377101-wenn-maechtige-alles-wissen-wollen</link><description><![CDATA[<p>In seiner Ausgabe vom 3. November deckte der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/178701-le-canard-enchaine" target="_blank"><em>Canard Encha&icirc;n&eacute;</em></a> auf, dass die Generaldirektion des franz&ouml;sischen Inlandsgeheimdienstes vom franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy beauftragt worden ist, &bdquo;den einen oder anderen Pressevertreter zu &uuml;berwachen, [der] f&uuml;r ihn oder die Seinen unbequeme Themen recherchiert&ldquo;. Nach Berichten des Satireblatts hat der Geheimdienstchef, der seine Zeit lieber mit dem Kampf gegen den Terrorismus verbrachte, diese Mission einer extra hierf&uuml;r geschaffenen Abteilung anvertraut.</p>
<p>Bisher hat die franz&ouml;sische Presse auf diese Enth&uuml;llungen noch nicht reagiert. Aufgetaucht sind sie nach Computerdiebst&auml;hlen in den Wohnungen und B&uuml;ros von Journalisten, welche die Bettencourt-Aff&auml;re genauer untersuchten. (Ein Polit- und Finanzskandal, in den unter anderem der Arbeitsminister Eric Woerth und die Erbin der L&rsquo;Or&eacute;al-Gruppe verwickelt sind.)</p>
<p>Einige Wochen zuvor hatte die Zeitung <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/source-information/484-le-monde" target="_blank"><em>Le Monde</em></a> Strafanzeige wegen Verletzung des Quellenschutzes f&uuml;r Journalisten erstattet. Der Grund: Der Geheimdienst war eingeschaltet, um herauszufinden, wer der Informant des recherchierenden Le Monde-Journalisten war. <a href="http://www.presseurop.eu/fr/content/source-information/473-liberation" target="_blank"><em>Lib&eacute;ration </em>erinnert </a>ihrerseits an den vergangenen Fr&uuml;hling, als der Geheimdienst herausfinden sollte, woher die Ger&uuml;chte &uuml;ber den angeblichen Liebhaber von First Lady Carla Bruni stammten.</p>
<p>F&uuml;r Kontroversen sorgen die in der rum&auml;nischen Presse regelm&auml;&szlig;ig ver&ouml;ffentlichten Telefonabh&ouml;rprotokolle, in denen Politiker und Gesch&auml;ftsleute auftauchen. &bdquo;Lauschangriff: von einer Diktatur zur anderen&ldquo; <a href="http://www.jurnalul.ro/stire-editorial/ascultatul-de-la-o-dictatura-la-alta-558896.html" target="_blank">titelt <em>Jurnalul Naţional</em></a>. Das Blatt erinnert daran, dass die Spionagetechnik im Land eine lange Tradition hat. Vor allem wurde sie vom kommunistischen Regime benutzt, um &bdquo;Stunde f&uuml;r Stunde zu messen, wie patriotisch und ergeben die Menschen der [kommunistischen] Sache gegen&uuml;ber&ldquo; waren. </p>
<p>Weiter weist Jurnalul Naţional darauf hin, dass &bdquo;die Abh&ouml;r-Frage ab dem Moment gestellt werden muss, wo ein Machtinhaber sich dauerhaft in seinem Sessel niederl&auml;sst&ldquo;. Schlie&szlig;lich ist die zwanghafte &Uuml;berwachung eines der Merkmale von starken und zentralen Machtsystemen. So &bdquo;ist das Lauschen an den T&uuml;ren&ldquo; in Rum&auml;nien &bdquo;trotz des Generationenwechsels noch immer eine staatlich tief verwurzelte Praxis&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 04 Nov 2010 15:42:06 +0100</pubDate><guid>377101</guid></item>
</channel></rss>
