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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Roma]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Roma | Immer noch diskriminierte Außenseiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2050351-immer-noch-diskriminierte-aussenseiter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Diskriminierungen dauern an&ldquo;: So fasst <em>Rom&acirc;nia liberă</em> die Schlussfolgerungen einer<a href="http://fra.europa.eu/fraWebsite/news_and_events/infocus12_2305_de.htm" target="_self"> Studie </a>der Europ&auml;ischen Agentur f&uuml;r Grundrechte (FRA) zusammen. Aufgrund von Gespr&auml;chen mit &uuml;ber 22.000 Personen in Bulgarien, Rum&auml;nien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, der Slowakei und Spanien erkl&auml;rt der Bericht, dass die Roma nach wie vor als Ausgeschlossene und unter schwereren Bedingungen als die sonstige Bev&ouml;lkerung leben.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/eveniment/raport-despre-saracie-romii-exclusii-din-statele-uniunii-europene-265030.html">Die Tageszeitung aus Bukarest meint</a>, die Daten der FRA und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (PNUD) zeigen, dass</p>
<blockquote><p>&uuml;ber 80 Prozent der befragten Roma in von Armut bedrohten Haushalten leben, weniger als ein Drittel von ihnen ein Gehalt beziehen und nur 15 Prozent das Gymnasium besucht haben, im Vergleich zu 70 Prozent der restlichen Bev&ouml;lkerung</p>
</blockquote>
<p>Die Studie folgert, dass die Roma &bdquo;ihrer Rechte, die durch die Gesetzgebung innerhalb der Europ&auml;ischen Union gesichert sind, nicht bewusst genug&ldquo; sind. So kennen nur 40 Prozent der Roma die Gesetze zum Verbot der Diskriminierung ethnischer Minderheiten bei der Arbeitssuche.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:41 +0100</pubDate><guid>2050351</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | In Varnsdorf ist die Luft für Roma dünn (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1025541-varnsdorf-ist-die-luft-fuer-roma-duenn</link><description><![CDATA[In der tschechischen Kleinstadt Varnsdorf, fünfhundert Meter von der deutschen Grenze entfernt, machen seit Wochen Neonazis mit Demos gegen die Roma-Gemeinschaft — eine Minderheit von 500 Menschen bei 16.000 Einwohnern insgesamt — mobil. Im Ort eskalieren die Spannungen zwischen der Bevölkerung und einer Gemeinschaft, deren Integration immer noch problematisch ist. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:36:16 +0100</pubDate><guid>1025541</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Die vermeintliche Gesellschaft (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1010111-die-vermeintliche-gesellschaft</link><description><![CDATA[Die Unruhen in Katunitsa und verschiedenen Städten des Landes sind mehr als ein erneutes Aufflackern der Roma-Feindlichkeit. Einer Anthropologin zufolge handelt es sich um das Symptom einer kranken, dem Klientelismus verfallenen Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:46:43 +0100</pubDate><guid>1010111</guid></item>
<item><title>Belgien | Osteuropäische Banden nicht zu fassen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/676791-osteuropaeische-banden-nicht-zu-fassen</link><description><![CDATA[<p>Trotz der seit zehn Jahren geltenden Sicherheitsbestimmungen seien &quot;osteurop&auml;ische Banden schwer zu fassen&ldquo;, <a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=FE3AL3E4">titelt De Standaard</a>.&nbsp; Dies sei die Schlussfolgerung einer von der belgischen Bundespolizei einberufenen Pressekonferenz. Bei den Banden handele es sich in erster Linie &quot;um Roma, meistens aus Rum&auml;nien.&ldquo; Den Beamten h&auml;tten wegen der Mobilit&auml;t der Diebe Probleme, ihrer Aufgabe gerecht zu werden: &quot;Sie kommen f&uuml;r ein paar Tage oder Monate ins Land und kehren dann nach Osteuropa zur&uuml;ck.&ldquo; Gef&auml;ngnisstrafen w&uuml;rden nicht abschrecken und es gebe auch keine zentrale Organisation der Banden. Zudem w&uuml;rden sie auf Minderj&auml;hrige zur&uuml;ckgreifen, die &quot;dank ihrer geringen K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e leicht in H&auml;user eindringen k&ouml;nnen und werden sie gefasst, riskieren sie aufgrund ihres Alters keine schweren Strafen.&ldquo; <a target="_self" href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx">Der Kommentator der Tageszeitung betont</a>, dass die Ursprungsl&auml;nder der Diebe als EU-Mitglieder beim Kampf gegen das Verbrechen kooperieren m&uuml;ssten und meint, dass die Diebe dem Ruf der legal in Belgien arbeitenden Osteurop&auml;er schaden w&uuml;rden. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 12:30:44 +0100</pubDate><guid>676791</guid></item>
<item><title>Schweden | Ombudsmann will besseren Schutz für Roma</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/620211-ombudsmann-will-besseren-schutz-fuer-roma</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Besserer Rechtsschutz f&uuml;r die Roma&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/do-vill-starka-romers-skydd_6118293.svd">lautete die Schlagzeile des <em>Svenska Dagbladet</em></a> anl&auml;sslich der <a target="_self" href="http://www.do.se/sv/Press/Pressmeddelanden-och-aktuellt/2011/Ny-rapport-om-romers-rattigheter/">Ver&ouml;ffentlichung</a> des Berichts &uuml;ber die Rechte der rund 50.000 Roma, die in Schweden leben. Der mit dem Kampf gegen die ethnische Diskriminierung beauftrage Ombudsmann stellte fest, dass die Roma in Schweden im Alltag oft benachteiligt werden. Er empfiehlt eine Gesetzes&auml;nderung, damit sie ihre Rechte effektiv geltend machen k&ouml;nnen. Der schwedischen Tageszeitung zufolge soll die Diskriminierung besonders bei den Sozialdiensten heute schwer nachzuweisen sein. In diesem Bereich seien die Beschwerden der Roma sehr zahlreich, ohne jemals Geh&ouml;r zu finden, erkl&auml;rte ein Sprecher des Ombudsmanns dem Journalisten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 13:52:57 +0100</pubDate><guid>620211</guid></item>
<item><title>Ungarn | Die Jagd auf Roma geht weiter (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/586971-die-jagd-auf-roma-geht-weiter</link><description><![CDATA[Während die EU an die Mitgliedsstaaten appelliert, weitere Anstrengungen zur Integration der Roma in ihren Ländern zu unternehmen, gehen die Einschüchterungsversuche von rechtsextremen Ungarn gegen die &quot;kriminellen Zigeuner“ weiter. Die Regierung Viktor Orbáns, derzeit Präsident der Europäischen Union, sieht tatenlos zu. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 15:45:46 +0100</pubDate><guid>586971</guid></item>
<item><title>Polen | Roma müssen draußen bleiben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/479411-roma-muessen-draussen-bleiben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Men&uuml;s nur f&uuml;r Polen&ldquo; <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,9009505,Menu_tylko_dla_Polakow.html">titelt <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und berichtet &uuml;ber verschiedene Restaurants in der Stadt Posen, die es <a target="_blank" href="http://poznan.gazeta.pl/poznan/10,88284,9008557,Romow_nie_wpuszczamy_.html">ablehnen, Roma zu bedienen</a>. &bdquo;Roma kommen gruppenweise, machen einen H&ouml;llenkrach und hinterlassen ein absolutes Durcheinander&rdquo;, rechtfertigt sich die Besitzerin des Restaurants Cuba Libre, Klaudia Lopez. Das Verbot ist verfassungswidrig. Jedoch hat die Polizei eine formelle Beschwerde der lokalen Roma-Organisation abgewiesen. Das Innenministerium will nun Vermittler nach Posen schicken, um die Gespr&auml;che zwischen Roma und Restaurantbesitzern anzusto&szlig;en.</p>
<p>&bdquo;F&auml;lle von aggressivem Verhalten gegen&uuml;ber Roma verzeichnet Polen t&auml;glich [gesch&auml;tzte 35.000 von ihnen leben dort]. In Breslau und Lublin wurden wir aus Gesch&auml;ften geschmissen. In Beuthen wurden Roma auf brutalste Weise angegriffen&ldquo;, erz&auml;hlt der Mitbegr&uuml;nder des Vereins polnischer Roma, Roman Kwiatkowski, der Tageszeitung und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Keine andere Minderheit wird in Europa so sehr diskriminiert wie die Roma. Ihre Situation gleicht so langsam derjenigen der Juden vor dem Zweiten Weltkrieg.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 11:26:50 +0100</pubDate><guid>479411</guid></item>
<item><title>Demographie | Immer mehr Roma in Rumänien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/450111-immer-mehr-roma-rumaenien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie sieht Rum&auml;nien im Jahr 2050 aus?&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.gandul.info/magazin/o-romanca-naste-in-medie-1-3-copii-o-romanca-de-etnie-roma-3-copii-cum-va-arata-romania-in-2050-7862914"><em>fragt </em></a>sich die Tageszeitung G&acirc;ndul. Das Bild des Roma-Kindes auf der Titelseite liefert schon eine Antwort. Denn die <a target="_blank" href="http://www.ince.ro/ccd.html"><em>Geburtenrate</em></a> in Rum&auml;nien mag zwar bei 1,3 Kindern pro Frau liegen, doch bei den Roma bekommt jede Frau im Durchschnitt 3 und bei den Magyaren 1,2 Kinder. Von den heute 21,4 Millionen k&ouml;nnte die Einwohnerzahl Rum&auml;niens bis 2050 also auf 15 Millionen sinken, mit im Verh&auml;ltnis st&auml;rker gewichteten Minderheiten.&nbsp; G&acirc;ndul stellt hierzu eine Parallele zur Bev&ouml;lkerung der Vereinigten Staaten auf, in der die wei&szlig;en &bdquo;Caucasians&ldquo; bis 2050 den heutigen Minderheiten, insbesondere den Lateinamerikanern, zahlenm&auml;&szlig;ig unterlegen sein werden.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 05 Jan 2011 09:00:00 +0100</pubDate><guid>450111</guid></item>
<item><title>Belgien | Sofia feiert vermeintliche Roma-Integration</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/417731-sofia-feiert-vermeintliche-roma-integration</link><description><![CDATA[<p>Ein Interpretationsproblem des neuen Integrationsplans f&uuml;r die Roma, der am 3. Dezember von der fl&auml;mischen Regierung angenommen wurde, k&ouml;nnte die diplomatischen Beziehungen zwischen Belgien und Bulgarien zu st&ouml;ren. Die bulgarischen Medien hatten von diesem Plan haupts&auml;chlich festgehalten, dass Belgien die Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Arbeitserlaubnis von Roma in Belgien aufheben will. &bdquo;Belgien wird unsere Roma integrieren&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.segabg.com/online/new/articlenew.asp?issueid=7712&amp;sectionid=4&amp;id=0000703">schreibt die Tageszeitung <em>Sega</em></a>. Die Tageszeitung <a target="_blank" href="http://paper.standartnews.com/bg/article.php?d=2010-12-05&amp;article=349813"><em>Standart</em> ver&ouml;ffentlicht dagegen</a> die provozierende Schlagzeile: &bdquo;Unsere Roma sind in Belgien willkommen&ldquo;. Der fl&auml;mische Minister f&uuml;r Integration Geert Bourgeois forderte daraufhin entr&uuml;stet eine Richtigstellung, <a target="_blank" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/989/Binnenland/article/detail/1191648/2010/12/05/Bulgaarse-krant-Belgie-land-waar-Roma-welkom-zijn.dhtml">berichtet <em>De Morgen</em></a>, und unterstrich, dass sich der Plan nur auf die in Belgien lebenden Roma beziehe und er diese dazu auffordere, weniger attraktive Arbeitsangebote anzunehmen, um die hohe Arbeitslosenrate ihrer Gemeinschaft zu senken.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Dec 2010 14:06:24 +0100</pubDate><guid>417731</guid></item>
<item><title>Rumänien | EU-Hilfen für Roma gehen in die falschen Taschen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/386921-eu-hilfen-fuer-roma-gehen-die-falschen-taschen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU-Fonds erreichen kaum Roma&ldquo;, titelt <a target="_blank" href="http://www.trouw.nl/"><em>Trouw</em></a>. Schon die Unverst&auml;ndlichkeit der Vorschriften und Verfahren, um an die Hilfsgelder zu gelangen, hindere die Roma daran, diese zu beantragen, berichtet die Zeitung. Dazu kommen die Klagen mehrerer NGOs und Regierungsbeh&ouml;rden in den Spalten des Blatts:  ein gro&szlig;er Teil des 2,25 Milliarden Euro schweren Roma-Budgets f&uuml;r Rum&auml;nien flie&szlig;t in die Taschen lokaler Politiker und omin&ouml;ser Organisationen. Au&szlig;erdem fehle Rum&auml;nien &bdquo;der politische Wille, um die Lebensbedingungen der Roma zu verbessern&ldquo;. Laut der rum&auml;nischen NGO <a href="http://www.agentiaimpreuna.ro/index.php?lang=en">Agenţia &Icirc;mpreună</a>, arbeiten nur 20 von offiziell 300 Organisationen wirklich mit den Roma.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:45:04 +0100</pubDate><guid>386921</guid></item>
<item><title>Minderheiten | Meine Woche als Zigeuner (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/383351-meine-woche-als-zigeuner</link><description><![CDATA[Wie fühlt sich das Leben eines Roma in Rumänien an? Ein Journalist des Adevărul wollte es wissen und legte eine Woche lang die Zigeuner-Kluft an. Er traf auf keine direkte Diskriminierung. Dafür aber auf viel Geringschätzung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 10 Nov 2010 15:48:30 +0100</pubDate><guid>383351</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Kein Nachsehen mit Neonazis (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/373061-kein-nachsehen-mit-neonazis</link><description><![CDATA[22 Jahre Gefängnis für die Täter des Brandanschlags auf eine Roma-Familie: Das Verurteilung von vier rechtsextremen Aktivisten vom 20. Oktober sei ein Beispiel wie effizient gegen zunehmenden Rechtsextremismus im Tschechien und in ganz Europa vorgegangen werden muss, schreibt Respekt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Oct 2010 16:45:17 +0100</pubDate><guid>373061</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Rassisten verurteilt, Klaus empört</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/367361-rassisten-verurteilt-klaus-empoert</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Brandstifter zu 22 Jahren Haft verurteilt. Klaus findet Urteil &uuml;bertrieben&ldquo;, <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/mfdnes.asp?v=245&amp;r=titulni_stranaa&amp;idc=1469762">lautet die Schlagzeile von <em>MF DNES</em></a>. Auf dem Titelblatt fasst die Zeitung das Urteil des Gerichts von Ostrava Ostrau zusammen. Die vier Angeklagten sind f&uuml;r schuldig erkl&auml;rt worden, eine Roma-Familie in V&iacute;tkov im Osten des Landes <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/77371">mit Molotow-Cocktails angegriffen</a> zu haben. Ein zweij&auml;hriges M&auml;dchen erlitt dabei schwere Verbrennungen. Das Urteil ber&uuml;cksichtige das rassistische Tatmotiv, erkl&auml;rt das Blatt, was im Land eine kontroverse Debatte ausgel&ouml;st habe. Ein Teil der Bev&ouml;lkerung f&auml;nde sich in der Meinung des Staatschefs Vaclav Klaus wieder, der das Urteil als &bdquo;ungew&ouml;hnlich hart&ldquo; bezeichnete.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:01:02 +0100</pubDate><guid>367361</guid></item>
<item><title>Roma | Paris darf sein Gesicht wahren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/366101-paris-darf-sein-gesicht-wahren</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Paris kann sich gerade noch einmal vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof und der Frage nach der Abschiebung der Roma retten&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/baza-de-date-secreta-despre-romii-din-balcani-203134.html">berichtet <em>Rom&acirc;nia liberă</em> </a>nach der Entscheidung der Europ&auml;ischen Kommission. Diese <a target="_blank" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/10/502&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">verzichtet darauf</a>, gegen Frankreich ein Strafverfahren wegen Verletzung der Regeln des freien Personenverkehrs einzuleiten. Weniger als zwei Stunden vor Auslaufen der von der Kommission festgesetzten Frist hat Paris sich in einem Schreiben am 15. Oktober dazu verpflichtet, seine &bdquo;nationale Gesetzgebung unter Ber&uuml;cksichtigung der Elemente der <a target="_blank" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32004L0038:DE:NOT">EU-Richtlinie</a> zum freien Personenverkehr&ldquo; bis zum Januar 2011 zu ver&auml;ndern. Wie das Blatt berichtet, muss die Abschiebung der Roma in Zukunft einer bestimmten juristisch geregelten Prozedur folgen, zu der auch ein m&ouml;glicher Einspruch geh&ouml;rt. Wie <em>Rom&acirc;nia liberă </em>berichtet, bleibt &bdquo;der Verdacht der ethnischen Diskriminierung&ldquo; aber bestehen. Denn inzwischen <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/356231">hat die franz&ouml;sische Presse</a> polizeiliche Datenbanken enth&uuml;llt, in denen die Balkan-Roma verzeichnet sind.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 20 Oct 2010 13:06:29 +0100</pubDate><guid>366101</guid></item>
<item><title>Roma | Europäische Subventionen unter der Lupe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/360191-europaeische-subventionen-unter-der-lupe</link><description><![CDATA[<p>Die Mitgliedsstaaten werden hinsichtlich der Hilfsgelder f&uuml;r die Roma &quot;unter die Lupe&ldquo; genommen,<a target="_blank" href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/banii-pentru-romi-asaza-sub-lupa-toate-statele-europene-908870.html"><em> schreibt </em></a>Evenimentul Zilei am Rande einer <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=88&amp;langId=de&amp;eventsId=272&amp;furtherEvents=yes"><em>Konferenz </em></a>&uuml;ber den &quot;Beitrag der europ&auml;ischen Hilfsgelder zur Integration der Roma-Bev&ouml;lkerung&ldquo;, die von der Europ&auml;ischen Kommission in Bukarest und weiteren rum&auml;nischen St&auml;dten veranstaltet wird. Der Ungar <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/about/mandate/index_de.htm"><em>L&aacute;szl&oacute; Andor, Kommissar f&uuml;r Soziales und Integration</em></a>, k&uuml;ndigte bei dieser Gelegenheit an, die von der Br&uuml;sseler Exekutive vor einem Monat gebildete Arbeitsgruppe, die &uuml;berpr&uuml;fen soll, wie die Mitgliedsstaaten die den Roma zugedachten Mittel verwenden, werde ihren Bericht im Dezember preisgeben.</p>
<p>&quot;Wir wollen wissen, wo diese Gelder nicht eingesetzt wurden&ldquo;, betont der Kommissar und f&uuml;gt hinzu, dass &quot;die erste europ&auml;ische, f&uuml;r alle Mitgliedsstaaten verpflichtende Strategie zur Integration der Roma&ldquo; im Fr&uuml;hjahr 2011 vorgestellt wird. Die Konferenz und die Reflexion zu diesem Thema finden statt, nachdem Frankreich rund tausend Roma rum&auml;nischer und bulgarischer Herkunft in ihre Ursprungsl&auml;nder zur&uuml;ckgeschickt hat, was L&aacute;szl&oacute; Andor als ein &quot;ungl&uuml;ckliches Ereignis&quot; bezeichnete. Der Kommissar weist auch auf etwas hin, das er das &quot;Paradox Europas&ldquo; nennt: &quot;Auf einem reichen Kontinent wachsen die jungen Roma in Stadtghettos oder in isolierten D&ouml;rfern auf.&ldquo;</p>
<p>Rum&auml;nien etwa erhielt seit seinem EU-Beitritt 2007 mehr als 30 Millionen Euro f&uuml;r die Integration der Roma, erkl&auml;rt Evenimentul Zilei. Obgleich ein paar Initiativen erfolgreich durchgef&uuml;hrt wurden, &quot;hat die dezentralisierte Verwaltung diese Projekte den Stadtverwaltungen auf den Tisch gelegt, die dann das Geld nicht wie ben&ouml;tigt zugeteilt haben&quot;, stellt die Tageszeitung fest.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 13 Oct 2010 14:42:58 +0100</pubDate><guid>360191</guid></item>
<item><title>Frankreich | Und es gibt sie doch, die Roma-Datei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/356231-und-es-gibt-sie-doch-die-roma-datei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Gendarmerie benutzt eine illegale <a target="_blank" href="http://libertes.blog.lemonde.fr/2010/10/07/le-fichier-des-roms-du-ministere-de-linterieur/">Datei</a> von Roma und fahrendem Volk&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/societe/article/2010/10/07/la-gendarmerie-detient-un-fichier-roms-illegal_1421548_3224.html#ens_id=1389596">wie <em>Le Monde</em> enth&uuml;llt</a>. Zwischen 2000 und 2004 wurde bei Personenkontrollen eine Roma-Datei angelegt, die Roma je nach Nationalit&auml;t einordnete. &bdquo;Es ging bei der Liste nicht um Ungaren oder Georgier, die eventuell Roma sind  &ndash;  sondern um Roma, die halt aus Ungarn oder Georgien stammen.&ldquo; Die unter dem K&uuml;rzel &bdquo;MENS&ldquo; (f&uuml;r &bdquo;ethnische, nicht sesshafte Minderheiten&ldquo;) gef&uuml;hrte Kartei widerlegt die <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/politique/article/2010/10/07/brice-hortefeux-dit-n-avoir-pas-connaissance-d-un-fichier-illegal-sur-les-roms_1421965_823448.html">offizielle Behauptung</a>, dass es in Frankreich keine auf rassischer oder ethnischer Herkunft beruhenden Statistiken gibt. Vier Verb&auml;nde von Roma und fahrendem Volk haben Klage eingereicht. Im September drohte die EU-Kommission bereits Frankreich mit einem Strafverfahren f&uuml;r Diskriminierung ethnischer Gruppen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Oct 2010 10:39:12 +0100</pubDate><guid>356231</guid></item>
<item><title>ROMA | Mildes Urteil aus Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/349841-mildes-urteil-aus-bruessel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die EU geht vor Sarkozy in die Knie&quot;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/598338/index.do?_vl_backlink=/home/politik/eu/598213/index.do&amp;direct=598213"><em>titelt </em></a>die Wiener Tageszeitung. &quot;Die EU-Kommission leitet wegen Vertragsbruchs nur ein abgemildertes Verfahren gegen Paris ein.&quot; Damit ist Justizkommissarin Viviane Reding gescheitert, urteilt die Zeitung. Nach den Abschiebungen, die in diesem Sommer begannen, verzichtete die am 29. September versammelte europ&auml;ische Exekutive darauf, Frankreich &quot;wegen des Verdachts der ethnischen Diskriminierung der Roma&quot; Rum&auml;niens und Bulgariens anzuklagen. Unterdessen muss Paris sich jedoch f&uuml;r die nicht vorschriftsm&auml;&szlig;ige Umsetzung der 2004 beschlossenen Rechtsvorschrift zur R&uuml;ckf&uuml;hrung von Staatsangeh&ouml;rigen verantworten. Bis zum 15. Oktober hat Frankreich nun Zeit, zu beweisen, dass sein zuk&uuml;nftiges Vorgehen den EU-Richtlinien entspricht.&nbsp;&nbsp;<em>&nbsp;&nbsp; </em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Sep 2010 13:41:29 +0100</pubDate><guid>349841</guid></item>
<item><title>Debatte | Solidarität oder Vielfalt, Fisch oder Fleisch? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/347401-solidaritaet-oder-vielfalt-fisch-oder-fleisch</link><description><![CDATA[Die regionalen Spannungen in Belgien oder in Italien, sowie das Schicksal der Roma zeigen: eine Gesellschaft kann nicht großzügig und heterogen zugleich sein. Diese Feststellung gelte für die Europäische Union, so die These zweier französischer Ökonomen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 27 Sep 2010 16:38:25 +0100</pubDate><guid>347401</guid></item>
<item><title>Niederlande | Roma registrieren und integrieren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/344931-roma-registrieren-und-integrieren</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ethnische Registrierung f&uuml;r Roma&quot;, <a target="_blank" href="http://www.volkskrant.nl/binnenland/article1422322.ece/Burgemeester_Nieuwegein_wil_Roma_etnisch_registeren">titelt <em>De Volkskrant</em></a>. Der sozialdemokratische B&uuml;rgermeister Cor de Vos in Nieuwegein, einer Stadt in der Provinz Utrecht, findet, dass die Ortschaften mit den gr&ouml;&szlig;ten Roma-Anteilen ethnische Register der Gemeinschaften f&uuml;hren sollten. &quot;Wir haben es hier mit einer Gruppe von Menschen zu tun, die nicht in die niederl&auml;ndische Gesellschaft integriert ist&quot;, erkl&auml;rte er. &quot;Ihnen muss geholfen werden, um ihrer selbst und ihrer Umgebung willen. Doch wir k&ouml;nnen das nicht tun, wenn wir ihre Situation nicht kennen.&quot; Letzten Mittwoch wurde enth&uuml;llt, dass der Stadtrat von Ede seit 1978 Polizei-, Kinderf&uuml;rsorge- und Justizakten &uuml;ber die Roma f&uuml;hrt. Der Rat leistete Abbitte, doch erkl&auml;rte auch: &quot;Das Gesetz hat mit den Problemen nicht Schritt gehalten.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Sep 2010 12:31:16 +0100</pubDate><guid>344931</guid></item>
<item><title>Chappatte, Le Temps (Genf) | Im Romakreis | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/343931-im-romakreis</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 22 Sep 2010 14:33:26 +0100</pubDate><guid>343931</guid></item>
<item><title>Debatte | Die Europa-Missachter (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/343281-die-europa-missachter</link><description><![CDATA[Der Streit um die Roma sei nur ein Auslöser, aber ein alarmierender, meint der rumänische Publizist Ovodiu Nahoi in seinem Leitartikel. Manche Staaten — an ihrer Spitze Frankreich und Italien — würden die europäischen Werte mit Füßen treten. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Sep 2010 13:14:13 +0100</pubDate><guid>343281</guid></item>
<item><title>Roma | Belgien bald am Pranger</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/342181-belgien-bald-am-pranger</link><description><![CDATA[<p>&quot;Belgien in der Roma-Frage angegriffen&ldquo;, lautet die <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2010-09-20/roms-la-belgique-epinglee-elle-aussi-794005.php">Titelseite von Le Soir</a>. Die Tageszeitung er&ouml;ffnet, dass die F&eacute;d&eacute;ration internationale des ligues des droits de l&rsquo;homme (<a target="_blank" href="http://www.fidh.org/">FIDH &ndash; Internationaler Verband f&uuml;r Menschenrechte</a>) demn&auml;chst eine gemeinsame Beschwerde vor dem <a target="_blank" href="http://www.coe.int/DefaultDE.asp">Europarat </a>einlegen wird. Die Nichtregierungsorganisation will damit das Verhalten von drei belgischen Regionen gegen&uuml;ber dem &quot;fahrenden Volk&ldquo; anzeigen, erkl&auml;rt Le Soir. Sie verweist auf &quot;die mangelnde Zahl von Aufnahmepl&auml;tzen, die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig zahlreichen Ausweisungen bzw. die Nichtanerkennung des Wohnwagens als Wohnsitz&ldquo;. Spricht der Europarat eine Verurteilung aus, wird Belgien dazu aufgefordert &ndash; und nicht etwa gezwungen &ndash; werden, seine Gesetze und Praktiken zu &auml;ndern.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Sep 2010 11:55:45 +0100</pubDate><guid>342181</guid></item>
<item><title>Roma | Die Verdrängung des europäischen Rechts (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/341701-die-verdraengung-des-europaeischen-rechts</link><description><![CDATA[Die Kampfansage von Nicolas Sarkozy an die Europäische Kommission – und die Unterstützung durch Silvio Berlusconi – betreffen nicht nur die Roma-Frage. Auf dem Spiel stehen hier die Rolle der gemeinschaftlichen Grundsätze sowie der Zweck der Union selbst, meint Editorialistin Barbara Spinelli. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Sep 2010 19:28:12 +0100</pubDate><guid>341701</guid></item>
<item><title>Frankreich-EU | Wie weit geht Sarkozy? (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/340401-wie-weit-geht-sarkozy</link><description><![CDATA[Von der Kommission mit einem Strafverfahren bedroht und von den Nachbarländern kaum unterstützt, ist Frankreich vor allem Opfer der kämpferischen Rhetorik, derer sich der französische Staatspräsident den Roma gegenüber bedient. Dabei könnten manche Länder durchaus bei der Suche nach einem Auswegs behilflich sein. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:48:44 +0100</pubDate><guid>340401</guid></item>
<item><title>Aus Luxemburger Sicht | Paris ist lä-cher-lich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/340301-paris-ist-lae-cher-lich</link><description><![CDATA[<p>Die Presse des Herzogtums reagiert pikiert auf die bissige Bemerkung Nicolas Sarkozys, die Heimat der Luxemburgerin Viviane Reding solle doch selbst ein paar Roma aufnehmen. F&uuml;r <a target="_blank" href="http://www.voix.lu">La Voix du Luxembourg</a> &quot;bleiben der Pr&auml;sident und seine Getreuen auf dem Boulevard der L&auml;cherlichkeit&ldquo;. Und: &quot;Frankreich wird bei seiner Flucht nach vorn auch vor noch pathetischeren Deklarationen nicht zur&uuml;ckschrecken. &quot;Die Polemik&ldquo;, schreibt das Blatt &quot;nutzt der franz&ouml;sischen Regierungsmehrheit. Und dies aus mehr als einem Grund. Man lenkt von brennenden Themen ab (Schulkosten, Burka-Gesetz, Rentenreform...), die jetzt kaum noch Schlagzeilen auf den Titelseiten machen. Das Interesse der Beobachter schrumpft. Es ist dennoch nicht sicher, ob sich das f&uuml;r die Regierungsmehrheit bei den kommenden Pr&auml;sidentschaftswahlen auszahlen wird. Wir gehen jede Wette ein, dass sich heute alle diese Damen und Herren aus Frankreich auf die wirklichen Themen konzentrieren werden: Bew&auml;ltigung der Krise und die Rolle der Europ&auml;ischen Union in der Welt.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:12:49 +0100</pubDate><guid>340301</guid></item>
<item><title>Frankreich | Sarkozys harter aber zahnloser Krieg (Spiked, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/339681-sarkozys-harter-aber-zahnloser-krieg</link><description><![CDATA[Die Abschiebung der Roma ist kein einfacher Fall von Rassismus, sondern vielmehr eine Politik, die die tiefe Krise der französischen Republik ausdrückt, meint eine englische Bürgerrechtskämpferin. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Sep 2010 16:56:57 +0100</pubDate><guid>339681</guid></item>
<item><title>Roma | Brüssel fordert Erklärungen aus Paris (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/339531-bruessel-fordert-erklaerungen-aus-paris</link><description><![CDATA[Am 14. September drohte die Europäische Kommission Frankreich mit einem Strafverfahren gegen die Politik der Roma-Abschiebungen. In der europäischen Presse begrüßt man diese Entscheidung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Sep 2010 15:50:37 +0100</pubDate><guid>339531</guid></item>
<item><title>Roma | Gute Frage, schlechte Antwort (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/336811-gute-frage-schlechte-antwort</link><description><![CDATA[Am 9. September verurteilte das Europäische Parlament Frankreich zu recht für seine Einstellung gegenüber der Roma. Dabei hat Frankreich allerdings die Frage nach ihrem Platz in Europa aufgeworfen, die die Union nicht länger beiseite schieben kann. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:53:30 +0100</pubDate><guid>336811</guid></item>
<item><title>Meinung | Die Roma müssen sich kümmern (Revista 22, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/336481-die-roma-muessen-sich-kuemmern</link><description><![CDATA[Sicher, es ist falsch, dass Frankreich eine sozial schwache Bevölkerungsgruppe mir nichts dir nichts abschiebt. Doch sollte die Roma-Gemeinschaft auch selbst alles daran setzen, aus eigener Kraft der sozialen Misere zu entkommen, die sie in Rumänien, wie auch im Rest der Union, an den Rand der Gesellschaft rückt, meint ein rumänischer Schriftsteller. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Sep 2010 16:32:45 +0100</pubDate><guid>336481</guid></item>
<item><title>Roma | Sarkozy tut das Richtige (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/332501-sarkozy-tut-das-richtige</link><description><![CDATA[Während die Innenminister mehrerer EU-Staaten in Paris über Einwanderung reden, wird Präsident Nicolas Sarkozys harte Gangart gegen illegale Roma-Lager zuhause und im Ausland geschmäht. Eine britische Kolumnistin übernimmt seine Verteidigung. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:50:58 +0100</pubDate><guid>332501</guid></item>
<item><title>Frankreich | Vom Strand auf die Straße</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/332031-vom-strand-auf-die-strasse</link><description><![CDATA[<p>Renten, Finanz- und Politskandale, Roma... wie vorgesehen wird es nach der Ferienzeit hei&szlig; f&uuml;r die franz&ouml;sische Regierung. <a target="_blank" href="http://www.liberation.fr/politiques/0101656113-retraites-une-reforme-en-terrain-fragile">F&uuml;r <em>Lib&eacute;ration</em></a> hat Frankreich einen &quot;Fieberanfall&quot;, so die Schlagzeile auf dem Titelblatt. &quot;Eine seltsame soziale Bewegung&quot;, schreibt die Tageszeitung. &quot;Kaum sind die Franzosen aus dem Urlaub zur&uuml;ck, wird zum Streik am 7. September gegen die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/259521">Rentenreform</a> und gegen einen Minister Eric Woerth, der in der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/285061">Bettencourt-Aff&auml;re</a> im Verdacht des Interessenkonflikts steht aufgerufen, der am seidenen Faden h&auml;ngt. Das alles in einem Klima allgemeinen Misstrauens.&quot; Am Samstag, dem 4. September demonstrierten bereits Tausende Menschen gegen die &quot;fremdenfeindliche&quot; Politik der Regierung, insbesondere gegen&uuml;ber den Roma.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Sep 2010 11:50:45 +0100</pubDate><guid>332031</guid></item>
<item><title>Slowakei | Amoklauf mit rassistischem Hintergrund?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/327131-amoklauf-mit-rassistischem-hintergrund</link><description><![CDATA[<p><a href="http://bratislava.sme.sk/c/5526340/strelec-z-devinskej-mal-zbrane-v-legalnej-drzbe.html" target="_blank"><em>Das Titelblatt von SME</em></a> ist nur einem einzigen Thema gewidmet: &quot;Ein Amokl&auml;ufer hat sieben Nachbarn und sich selbst erschossen&quot;. Der Ex-Soldat habe &quot;auf alles, was sich bewegt, geschossen&quot;, schreibt die Tageszeitung, und dabei noch f&uuml;nfzehn weitere Menschen verletzt. Sechs der Opfer geh&ouml;rten derselben Roma-Familie an. Die Polizei hat das Tatmotiv noch nicht gekl&auml;rt, doch reden die Verwandten der Opfer bereits von Ausl&auml;nderhass. &quot;Wie kann man den Menschen vor Ort, den Roma und letztlich uns allen wieder ein Gef&uuml;hl der Sicherheit vermitteln?&quot; <a href="http://www.sme.sk/c/5527562/strelec-bol-samotar-so-susedmi-si-nerozumel.html" target="_blank"><em>fragt sich das Blatt. </em></a></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:04:34 +0100</pubDate><guid>327131</guid></item>
<item><title>Roma-Ausweisung | Prag wirft Frankreich Rassismus vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/326781-prag-wirft-frankreich-rassismus-vor</link><description><![CDATA[<p>Auf der Titelseite der Lidove Noviny von diesem Samstag <a href="http://www.lidovky.cz/sarkozy-si-pocina-jako-rasista-rika-schwarzenberg-fsu-/ln_domov.asp?c=A100827_222022_ln_domov_lya" target="_blank"><em>verurteilt</em></a> Karel Schwarzenberg die von der franz&ouml;sischen Regierung organisierte Ausweisung der Roma. &quot;Es kommt unvermeidlich der Gedanke auf, dass hier auch rassistische Ansichten miteinbezogen werden&quot;, erkl&auml;rt der tschechische Au&szlig;enminister. Er kritisiert auch die Tatsache, dass sein Land nicht zum Immigrationsgipfel eingeladen wurde, der am 6. September in Paris stattfinden soll. Paradoxerweise, wie die Zeitung anmerkt, f&uuml;hrt die Tschechische Republik bis 2011 den Vorsitz der Initiative <a href="http://www.romadecade.org/" target="_blank"><em>&quot;Decade of Roma Inclusion&quot;</em></a> (Jahrzehnt der Roma-Einbeziehung), zu welcher etliche &quot;neue&quot; L&auml;nder der EU (Ungarn, Rum&auml;nien oder Bulgarien) geh&ouml;ren. Diese L&auml;nder, die nicht nach Paris geladen wurden, kommen dann Ende September in Prag zusammen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:03:16 +0100</pubDate><guid>326781</guid></item>
<item><title>Roma | Grenzenlose Heuchelei (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/324741-grenzenlose-heuchelei</link><description><![CDATA[Frankreich schiebt Hunderte von Roma aus &quot;humanitären Gründen&quot; nach Rumänien und Bulgarien ab. Dies sei demagogisch und zynisch, meint der bulgarische Journalist Svetoslav Terziev. Und vor allen werde damit keineswegs das Integrationsproblem der Roma gelöst. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:09:06 +0100</pubDate><guid>324741</guid></item>
<item><title>Presseschau | Frankreich im Kreuzfeuer der Kritik (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/324481-frankreich-im-kreuzfeuer-der-kritik</link><description><![CDATA[Überall in Europa sieht man die massiven französischen Roma-Abschiebungen nach Bulgarien und Rumänien zunehmend kritisch. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:04:32 +0100</pubDate><guid>324481</guid></item>
<item><title>Immigration | Paris im Club der Hardliner (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/319451-paris-im-club-der-hardliner</link><description><![CDATA[Nicolas Sarkozys rigoroser Schwenk zu mehr Sicherheit stellt Frankreich in den Kreis der Mitgliedsstaaten mit den härtesten Maßnahmen gegen Immigration. Andere Staaten wie Deutschland oder Spanien gehen da sanfter vor. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:58:09 +0100</pubDate><guid>319451</guid></item>
<item><title>Roma | Wohin gehen die Millionenhilfen? (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/315541-wohin-gehen-die-millionenhilfen</link><description><![CDATA[Weil sich bei der Integration der Roma keine Fortschritte einstellen wollen, schieben sich Aufnahme- und Herkunftsländer gegenseitig die Schuld zu. Und Brüssel ärgert sich darüber, dass die EU-finanzierten Projekte nur schleppend bzw. gar nicht vorankommen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:42:22 +0100</pubDate><guid>315541</guid></item>
<item><title>Rumänien | Reich wie ein Rom</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/307751-reich-wie-ein-rom</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.adevarul.ro/societate/Slobozia-Academia_de_cersit_de_la_Tandarei_0_310169579.html" target="_blank">Glaubt man dem <em>Adevărul</em></a>, so ist mit Betteln gut Geldverdienen. Ihre Schlagzeile widmet die Tageszeitung n&auml;mlich der &quot;Akademie der Bettler von Ţăndărei&quot;, einer Stadt im S&uuml;dosten Rum&auml;niens, in deren Zigeunerviertel zwischen 2006 und 2009 Villen f&uuml;r mehrere Millionen Euro gebaut wurden. &quot;Die Eigent&uuml;mer &ndash; Mitglieder von drei Roma-Sippen &ndash; wurden soeben festgenommen, berichtet die Zeitung: Insgesamt &quot;wirft man 17 Personen vor, Bettler-Netzwerke mit Kindern in Gro&szlig;britannien, Italien, Spanien und Belgien koordiniert zu haben&quot;. Dabei wurden rum&auml;nische Polizisten zu Komplizen. Sie beschafften die notwendigen Papiere f&uuml;r die Ausreise aus Rum&auml;nien.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:26:33 +0100</pubDate><guid>307751</guid></item>
<item><title>Deutschland | 12.000 in den fremden Kosovo</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/304061-12000-den-fremden-kosovo</link><description><![CDATA[<p>&quot;In Deutschland zuhause&quot;, <a target="_blank" href="http://www.freitag.de/wochenthema/1030-am-ende-der-verantwortung">titelt <em>der Freitag</em></a> auf dem Photo einer der 12.000 Roma und Aschkali, die Berlin in den n&auml;chsten Jahren in den Kosovo abschieben will. Die Berliner Wochenzeitung h&auml;lt das R&uuml;ckf&uuml;hrungsabkommen, das die kosovarische Regierung letzten April &quot;unter Druck&quot; akzeptierte, f&uuml;r eine &quot;Katastrophe f&uuml;r die Familien&quot; und &quot;eine Blamage f&uuml;r Deutschland&quot;. Erstere sind zum Gro&szlig;teil Anfang der Neunziger nach Deutschland gefl&uuml;chtet. Berlin h&auml;lt das Land trotz ethnischer Spannungen und seiner Unf&auml;higkeit, den R&uuml;ckkehrern Schutz zu bieten, f&uuml;r &quot;sicher&quot;. Die meisten der betroffenen rund 6000 Kinder und Jugendlichen sind in Deutschland aufgewachsen und sprechen weder serbisch noch albanisch. Mit ihrer Abschiebung wird so wahrscheinlich auch ihre Schulausbildung beendet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:17:18 +0100</pubDate><guid>304061</guid></item>
<item><title>Frankreich-Rumänien | Roma erneut am Pranger (La Croix, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/303811-roma-erneut-am-pranger</link><description><![CDATA[Nach mehreren gewalttätigen Übergriffen hat der französische Präsident entschieden, sich der &quot;Probleme, die das Verhalten einiger Roma auslösen&quot;, anzunehmen. Dafür zieht er insbesondere die Abschiebung nichtfranzösischer Roma in Betracht. In Frankreich wie auch in Rumänien macht diese vielfach angefochtene Politik erneut deutlich, dass es sich hierbei um ein europäisches Problem handelt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:25:17 +0100</pubDate><guid>303811</guid></item>
<item><title>Dänemark | Roma raus aus Kopenhagen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/288241-roma-raus-aus-kopenhagen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Kopenhagen will die Roma loswerden&quot;, <a target="_blank" href="http://politiken.dk/indland/article1011458.ece">schreibt <em>Politiken</em></a>. Die d&auml;nische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass der sozialdemokratische B&uuml;rgermeister der d&auml;nischen Hauptstadt die Regierung aufgefordert hat, die rund 200 bis 400 in der Stadt lebenden Roma abzuschieben, wenn n&ouml;tig mit Gewalt. &quot;Die Situation ist unertr&auml;glich&quot;, versichert er und verweist auf die gestiegene Einbruchsrate in den Stadtteilen, in denen sich die Roma niedergelassen haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Jul 2010 11:23:20 +0100</pubDate><guid>288241</guid></item>
<item><title>Slowakei | Anti-Roma-Wahlkampagne</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/245511-anti-roma-wahlkampagne</link><description><![CDATA[<p>Gerade erst hat er begonnen und schon hat sich der Wahlkampf in der Slowakei in eine <em>&quot;beispiellose Schlammschlacht&quot;</em> im ganzen Land verwandelt, <a href="http://komentare.sme.sk/c/5360058/stlpcek-matusa-kostolneho-hanba.html" target="_blank">bedauert<em> </em><em>SME</em></a> in ihrem Leitartikel <em>&quot;Die Schande&quot;</em>. Auf den Plakaten der Slowakischen Nationalpartei (SNS) ist ein halbnackter, t&auml;towierter und etwas rundlicher Roma zu sehen. Eine dicke Goldkette liegt um seinen Hals. Darunter der Wahlspruch: <em>&quot;Um nicht mehr diejenigen zu n&auml;hren, die nicht arbeiten wollen&quot;</em>. Nun hat es Regierungschef Robert Fico wirklich schwer, zu verbergen, dass <em>&quot;Rassisten zu seiner Regierung geh&ouml;ren&quot;,</em> schreibt die Tageszeitung aus Bratislava. Schlie&szlig;lich gewinnen die Nationalisten der SNS <em>&quot;ihre W&auml;hler mit rassistischen &Auml;u&szlig;erungen&quot;</em> und <em>&quot;stereotypischen Darstellungen der Roma&quot;</em>. Daher <a href="http://volby.sme.sk/c/5360060/sns-laka-volicov-na-rasizmus.html" target="_blank">klagt <em>SME</em> Fico an</a>. Schlie&szlig;lich toleriert er in seiner seit 2006 mit der SNS bestehenden Koalition aggressives Verhalten gegen&uuml;ber den Roma und der ungarischen Minderheit, und tr&auml;gt dazu bei, dass dies akzeptabel und normal (geworden) ist.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 05 May 2010 13:10:03 +0100</pubDate><guid>245511</guid></item>
<item><title>Rumänien | Brigade rumänischen Stolzes wütet im Netz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/233431-brigade-rumaenischen-stolzes-wuetet-im-netz</link><description><![CDATA[<p>Zwei Rubriken der Webseite der britischen Tageszeitung <a href="http://www.telegraph.co.uk/" target="_blank"><em>Daily Telegraph</em></a> wurden von rum&auml;nischen Hackern modifiziert, <a href="http://www.romanialibera.ro/stiinta-tehnica/internet/doua-subdomenii-ale-telegraph-sparte-de-hackeri-romani-183435.html" target="_blank">berichtet <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Hacker, die sich selbst die <em>&quot;rum&auml;nische Nationalsicherheit&quot;</em> nennen, wollten gegen die <em>&quot;diskriminierende Behandlung&quot; </em>protestieren, die den Rum&auml;nen ihrer Meinung nach in der ausl&auml;ndischen Presse zuf&auml;llt, vor allem in der britischen. <em>&quot;Wir haben es satt, zu sehen, wie Armleuchter wie ihr euch &uuml;ber unser Land lustig macht&hellip;und uns Zigeuner schimpft&quot;</em>, konnte man auf einer schwarzen Seite lesen, auf der die rum&auml;nische Fahne flatterte. <em>&quot;Stellt euch blo&szlig; vor: Die Zigeuner sind nicht rum&auml;nisch, ihr Idioten.&quot;</em> Die Hacker haben bei der gleichen Gelegenheit <em>&quot;beschissenen&quot; </em>Fernsehsendungen wie <a href="http://www.topgear.com/uk/" target="_blank">TopGear</a> die Schuld daran gegeben. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 16 Apr 2010 15:09:02 +0100</pubDate><guid>233431</guid></item>
<item><title>Das Volk der Paria | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/228061-das-volk-der-paria</link><description><![CDATA[<p>In Europa gibt es ein Volk der dritten Welt, das zehn Millionen Einwohner hat und keine Grenzen kennt. Eine Nation, deren B&uuml;rger gr&ouml;&szlig;tenteils unter der Armutsgrenze und unter Bedingungen leben, die f&uuml;r die meisten Europ&auml;er inakzeptabel sind. Da sie auch weniger in die Schule gehen, sind auch weitaus mehr von ihnen arbeitslos. Diese B&uuml;rger zweiter Klasse sind Gegenstand tausender von Vorurteilen und Aberglauben, mussten die Deportationen der Nazis erleiden und werden weiterhin diskriminiert oder gar verfolgt. In Zentraleuropa halten sie insbesondere als Buhm&auml;nner f&uuml;r die fremdenfeindlichen Bewegungen her und beschw&ouml;ren die &Auml;ngste der Einwohner herauf.</p>
<p>Obwohl die Roma teilweise einen gro&szlig;en Teil der Nationalbev&ouml;lkerung ausmachen, wird ihnen vor allem in diesen L&auml;ndern h&auml;ufig der Minderheitenstatus und der damit verbundene Schutz verwehrt. Das Europ&auml;ische Parlament hat 2008 eine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&amp;reference=P6-TA-2008-0035&amp;language=FR" target="_blank"><em>europ&auml;ische Strategie f&uuml;r die Roma</em></a> gefordert, aber bis jetzt hat man noch kein Ergebnis gesehen. Dennoch liegt es im Interesse der Staaten, sich mehr M&uuml;he bei der Integration der Roma zu geben. Dies vor allem aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden, zweitens f&uuml;r den sozialen Zusammenhalt und schlie&szlig;lich aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden. </p>
<p>In einer k&uuml;rzlich erschienenen <a href="http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/COUNTRIES/ECAEXT/EXTROMA/0,,contentMDK:22526807~pagePK:64168445~piPK:64168309~theSitePK:615987,00.html" target="_blank"><em>Studie der Weltbank </em></a>werden die Kosten der&nbsp; Ausgrenzung der Roma allein in Bulgarien, Rum&auml;nien, der Tschechischen Republik und Serbien auf 5,7 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Darin sind der Produktivit&auml;tsverlust aufgrund der fehlenden Arbeit der Roma und die Steuerverluste aufgrund ihrer Nicht-Besteuerung enthalten. Diese Studie wurde beim zweiten Europ&auml;ischen Gipfeltreffen zur <a href="http://www.eu2010.es/fr/agenda/otrasreunionesministeriales/evento022.html" target="_blank"><em>Eingliederung der Roma</em></a> vorgelegt, das am 8. Und 9. April in Cordoba stattfand. Die 27 t&auml;ten gut daran, diese zu ber&uuml;cksichtigen, w&auml;hrend sie ihr letztes Geld zusammenkratzen, um die au&szlig;er Kontrolle geratenen Staatsschulden zu beheben. Gian-Paolo Accardo</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 09 Apr 2010 15:56:07 +0100</pubDate><guid>228061</guid></item>
<item><title>Roma | Amnesty fordert EU-Romapolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/226292-amnesty-fordert-eu-romapolitik</link><description><![CDATA[<p>Einen Tag vor Beginn des <a target="_blank" href="http://www.eu2010.es/en/agenda/otrasreunionesministeriales/evento022.html?idioma=de">zweiten Roma-Gipfels der EU</a> im spanischen Cordoba am 8. April (dem internationalen Roma-Tag), <a target="_blank" href="http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/report/europe-must-break-cycle-discrimination-facing-roma-2010-04-06">fordert </a>das B&uuml;ro von Amnesty International in Br&uuml;ssel die EU dazu auf, <em>&quot;konkrete Ma&szlig;nahmen gegen Diskriminierung, Armut und Ausgrenzung der Roma-Gemeinschaft in Europa zu ergreifen&quot;</em>, die rund acht Millionen Menschen z&auml;hlt. Die rum&auml;nische Tageszeitung <a target="_blank" href="http://www.adevarul.ro/international/europa/Amnesty_International_cere_Uniunii_Europene_sa_puna_capaat_discriminarii_0_239376200.html"><em>Adevărul</em> zitiert</a> den Generalsekret&auml;r von Amnesty International Claudio Cordone: <em>&quot;Die EU sieht tatenlos zu, wenn nationale Beh&ouml;rden ihren Pflichten nicht nachkommen. [...] Wir k&ouml;nnen nicht akzeptieren, dass es in Europa B&uuml;rger zweiter Klasse gibt. Die Europa-Politiker m&uuml;ssen endlich einen einheitlichen politischen Rahmen schaffen&quot;</em>, sagt er abschlie&szlig;end.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:39:39 +0100</pubDate><guid>226292</guid></item>
<item><title>Rassismus | Roma und Afrikaner nicht willkommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/153171-roma-und-afrikaner-nicht-willkommen</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r Europas Minderheiten sind die Zeiten hart: In der '<a target="_blank" href="http://fra.europa.eu/fraWebsite/attachments/eumidis_mainreport_conference-edition_en_.pdf">EU-Erhebung zu Minderheiten und Zuwanderern</a>' 2009 (EU-MIDIS) der Agentur der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Grundrechte (<a target="_blank" href="http://fra.europa.eu/fraWebsite/home/home_en.htm">FRA</a>), scheint es tats&auml;chlich nicht erstrebenswert zu sein, als Brasilianer in Portugal zu leben, als Schwarzafrikaner in Irland, als Nordafrikaner in Italien, als Somalier in Finnland oder D&auml;nemark oder &uuml;berhaupt als Afrikaner auf Malta. Und sicherlich ist es auch nicht sehr angenehm, Roma in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen oder Griechenland zu sein, <a target="_blank" href="http://www.irishexaminer.com/ireland/kfauqlojkfau/rss2/">bemerkt <em>The Irish Examiner</em></a>. Die Roma stehen an der Spitze der in Europa am meisten diskriminierten Bev&ouml;lkerungsgruppen, enth&uuml;llt die Studie wenig &uuml;berraschend. F&uuml;r die Untersuchung wurden 23.000 Zuwanderer und Angeh&ouml;rige von Minderheiten sowie 5000 andere B&uuml;rger in den 27 L&auml;ndern der EU befragt. Die meisten Diskriminierungen beziehen sich auf Arbeit und Bildung und kommen nicht zur Anzeige, weil <em>&quot;die Opfer davon &uuml;berzeugt sind, dass dadurch keine &Auml;nderung stattfinden w&uuml;rde&quot;</em>, f&uuml;gt die Tageszeitung aus Cork hinzu. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 13:07:50 +0100</pubDate><guid>153171</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Rassismus drückt die Schulbank (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/151921-rassismus-drueckt-die-schulbank</link><description><![CDATA[Ein Drittel der tschechischen Roma-Kinder geht in Schulen für geistig Behinderte. Diese Situation, gegen die sich viele Verbände wehren, fällt am Ende auf den Staat zurück, der die sozialen und wirtschaftlichen Kosten tragen muss. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 16:29:59 +0100</pubDate><guid>151921</guid></item>
<item><title>Ungarn | Zwangsintegration: Option für Roma? (Heti Világgazdaság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/125521-zwangsintegration-option-fuer-roma</link><description><![CDATA[Nach einer Serie von Zwischenfällen wird über die Situation der Roma in der ungarischen Presse heftig debattiert. Die Essayistin Eszter Babarczy erläutert hier eine Idee, die sich ihren Weg bahnt: Die jungen Leute aus ihrem sozialen Umfeld herausholen, um ihnen neue Chancen zu geben. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:10:41 +0100</pubDate><guid>125521</guid></item>
<item><title>Slovaquie | Patrouillen zur Roma-Überwachung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/85091-patrouillen-zur-roma-ueberwachung</link><description><![CDATA[<p>Elendsquartiere, m&uuml;llbedeckte Stra&szlig;ens&auml;ume, Alkoholismus, Prostitution, Drogen konsumierende Kinder&hellip; Die Lebensverh&auml;ltnisse einiger Roma-Gemeinden in der Slowakei bilden den <em>&quot;Ursprung f&uuml;r steigende Spannungen zwischen ihnen und der slowakischen Bev&ouml;lkerung&quot;</em>, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-38139460-nevrazivost-vuci-romum-se-stupnuje"><em>schreibt </em></a>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny. Das Prager Wirtschaftstageblatt stellt fest, dass die radikalsten Parolen nicht mehr nur von den Rechtsextremisten stammen. Das slowakische Ministerium f&uuml;r Menschenrechte hat neuerdings die Aufstellung von B&uuml;rgerpatrouillen angek&uuml;ndigt, welche die Polizei &uuml;ber alle kriminellen Handlungen in den Roma-Gemeinden verst&auml;ndigen sollen.<em> &quot;Die Auswahl der Mitglieder dieser Patrouillen wird von einem 'Kommissar f&uuml;r Roma-Gemeinden' koordiniert, der am 1. September von der Regierung ernannt wird.&quot;</em> Dieser wird f&uuml;r seine T&auml;tigkeit Gelder von der Europ&auml;ischen Union erbitten, vermeldet die Zeitung.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 26 Aug 2009 15:29:19 +0100</pubDate><guid>85091</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Brandstifter festgenommen, Ruf wiederhergestellt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/77371-brandstifter-festgenommen-ruf-wiederhergestellt</link><description><![CDATA[<p>Die Polizei hat die mutma&szlig;lichen Verantwortlichen eines rassistischen Angriffs auf eine Familie von Roma in V&iacute;tkov im Osten des Landes festgenommen. Es handelt sich um zw&ouml;lf junge Mitglieder (neun M&auml;nner und drei Frauen) einer rechtsextremen Organisation. Gegenw&auml;rtig riskieren sie eine Gef&auml;ngnisstrafe von 15 Jahren. Diese H&auml;rte spiegelt die Welle der Emp&ouml;rung wider, welche das sich k&uuml;rzlich ereignete Ereignis im ganzen Land ausgel&ouml;st hatte. Die Medien hatten ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber berichtet, und <em>Lidov&eacute; Noviny</em> <a href="http://www.lidovky.cz/bojim-se-od-te-nedele-jsem-nespala-dqp-/ln_noviny.asp?c=A090422_000010_ln_noviny_sko&amp;klic=231175&amp;mes=090422_0">erinnert</a> erneut daran, dass sich unter den drei Verletzten ein kleines zweij&auml;hriges M&auml;dchen befand, dessen K&ouml;rper zu 80 Prozent verbrannt wurde.</p>
<p>Das Ereignis hatte auch den Ruf der Tschechischen Republik getr&uuml;bt und sie zu einem Land gemacht, in welchem <em>&quot;die Extremisten unbestraft in den St&auml;dten umherlaufen, Molotov-Cocktails auf die H&auml;user der Roma schmei&szlig;en, und man gezwungen ist, zu fl&uuml;chten&quot;</em>, bemerkt die Prager Tageszeitung. Aber <em>&quot;jetzt bekommen auch wir endlich so &auml;hnliche Titel wie andere L&auml;nder. Genau das hat uns bisher n&auml;mlich gefehlt: '</em>Die rassistischen M&ouml;rder riskieren die h&ouml;chsten Strafen'<em> (Frankreich), oder '</em>Dreieinhalb Jahre f&uuml;r einen Angriff auf einen Rabbiner' <em>(Deutschland)&quot;</em>, schreibt der Kommentator Zbyněk Petr&aacute;ček.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 14 Aug 2009 15:54:32 +0100</pubDate><guid>77371</guid></item>
</channel></rss>
