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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Kosovo]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Balkan | Kosovos demografische Zeitbombe (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1778931-kosovos-demografische-zeitbombe</link><description><![CDATA[Der jüngste Staat des Kontinents hat die höchste Arbeitslosenquote, besonders unter Jugendlichen. Die junge Generation hat zuhause kaum Perspektiven, aber auch wenig Chancen auf Mobilität. Ist sie reif für die Revolution? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:47:03 +0100</pubDate><guid>1778931</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Balkan | EU-Beitritt heißt Kröten schlucken (Utrinski vesnik , Skopje)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625061-eu-beitritt-heisst-kroeten-schlucken</link><description><![CDATA[Slowenien, Kroatien, Serbien... Alle EU-Beitrittskandidaten mussten auf Druck von Brüssel Opfer bringen und Kompromisse machen. Und je zögerlicher sie sich geben, desto größer werden die Hürden, schreibt ein Journalist aus Mazedonien. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:08:11 +0100</pubDate><guid>1625061</guid></item>
<item><title>Serbien | Ein neuer Schritt in Richtung EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1560081-ein-neuer-schritt-richtung-eu</link><description><![CDATA[<p>Am 28. Februar erkl&auml;rten die EU-Au&szlig;enminister sich f&uuml;r den Status Serbiens als Beitrittskandidaten. Der Entschluss folgte auf das regionale Kooperationsabkommen, das am 24. Februar in Br&uuml;ssel zwischen Belgrad und Pristina geschlossen wurde. Die Parteien legten darin fest, dass in ihren Beziehungen der Name &ldquo;Kosovo&rdquo; mit einem Sternchen versehen wird. Die dazugeh&ouml;rige Fu&szlig;note weist darauf hin, dass die Unabh&auml;ngigkeit der Provinz nicht anerkannt wird. In der (albanisch-kosovarischen) Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.koha.net/index.php?page=1,9,89350"><em>Koha Ditore</em></a> <a target="_self" href="http://www.koha.net/index.php?page=1,13,89391">analysiert</a> Veton Surroi die Dinge folgenderma&szlig;en:</p>
<blockquote><p>Die Beschaffenheit der Beziehungen zwischen dem Kosovo und Serbien nach einj&auml;hrigen Verhandlungen wird sich nach diesem Abkommen kaum &auml;ndern. Die beiden L&auml;nder erkennen sich rechtlich immer noch nicht an. Daher die Notwendigkeit, die Diskussionen weiter zu betreiben, bis stabile Beziehungen erreicht werden. [...] F&uuml;r Pristina k&ouml;nnen die Verhandlungen eventuell dazu f&uuml;hren, dass das Kosovo von den f&uuml;nf europ&auml;ischen Staaten, die seine Unabh&auml;ngigkeit immer noch nicht avaliert haben (Zypern, Spanien, Rum&auml;nien, Slowakei und Griechenland), anerkannt und ein neuer rechtlicher Rahmen eingef&uuml;hrt wird. Doch der undefinierte Status des Kosovo macht eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrats erforderlich &ndash; mit Zustimmung Serbiens.</p>
<p>Die EU wird dem Kosovo die europ&auml;ische Perspektive er&ouml;ffnen und ihm eine Machbarkeitsstudie &uuml;ber seine Integration versprechen (ohne jedoch den Zustimmungsprozess zum Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen einzuleiten). Serbien hingegen k&ouml;nnte den Status des EU-Kandidaten erlangen. [...] Br&uuml;ssel wollte vor allem den Status Quo &uuml;berwinden, Serbien verst&auml;rkt f&uuml;r die EU begeistern und somit seinen Nutzen beweisen.</p>
<p>Serbien wiederum visierte vorwiegend den Kandidatenstatus an und lehnt nach wie vor die Unabh&auml;ngigkeit, die Souver&auml;nit&auml;t und die Funktionalit&auml;t des Kosovo ab. Dieses Ziel hat es ganz deutlich erreicht. Das Kosovo hingegen hat die Chance verpasst, die Situation zu normalisieren. Bald wird in beiden L&auml;ndern ein neuer Wahlzyklus beginnen, eine &lsquo;normale&rsquo; Phase der Instabilit&auml;t. Die EU-Beitrittsverhandlungen f&uuml;r Serbien k&ouml;nnen erst er&ouml;ffnet werden, wenn die politische Lage im Kosovo und in Serbien eindeutig und stabil ist. Wann es wieder an der Zeit ist, sich an einen Tisch zu setzen und den Status Quo zu &uuml;berwinden, wird ihnen Br&uuml;ssel ank&uuml;ndigen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 17:03:43 +0100</pubDate><guid>1560081</guid></item>
<item><title>Kosovo | Mitrovicas Serben schauen nach Moskau (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1233721-mitrovicas-serben-schauen-nach-moskau</link><description><![CDATA[Immer mehr Kosovo-Serben beantragen die russische Staatsbürgerschaft. Im Fall, dass Serbien für seinen EU-Beitritt, den Kosovo anerkennt, fürchten sie, der albanischen Mehrheit hilflos ausgeliefert zu sein. Doch auf die “slawische Solidarität”, die sie geltend machen, können sie kaum zählen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:32:04 +0100</pubDate><guid>1233721</guid></item>
<item><title>Serbien-Kosovo | Immer mehr Spannungen an der Grenze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1082441-immer-mehr-spannungen-der-grenze</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r die serbische Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.danas.rs/danasrs/politika/pozicioni_rat_oko_brnjaka.56.html?news_id=226390"><em>Danas</em></a> ist es eine &quot;Eskalierung&ldquo;. Am 20. Oktober beganen die NATO und <a target="_self" href="http://www.eulex-kosovo.eu/en/front/"><em>Eulex</em></a>, die Rechtsstaatlichkeitsmission der EU, die Barrikaden zu demontieren, die die Serben im Nord-Kosovo an der Grenze zu Serbien errichtet hatten. 22 Serben und acht NATO-Soldaten wurden bei den darauffolgenden Zusammenst&ouml;&szlig;en verletzt. Die serbische Bev&ouml;lkerung aus diesem Gebiet erkennt die Unabh&auml;ngigkeit der serbischen Provinz nicht an und akzeptiert die Grenzkontrollen durch kosovarische Beamte nicht. Obwohl Br&uuml;ssel den 27 EU-Mitgliedsstaaten empfohlen hat, <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen" target="_self"><em>Serbien den Status des EU-Beitrittskandidaten zu billigen</em></a>, bleibt die Frage um die Anerkennung eines unabh&auml;ngigen Kosovo von Belgrad ein Hindernis bei der Aufnahme der Verhandlungen. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:00:50 +0100</pubDate><guid>1082441</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Erweiterte Illusionen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen</link><description><![CDATA[Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:50:45 +0100</pubDate><guid>1053821</guid></item>
<item><title>Serbien | „Kosovo oder Europa: Sie haben die Wahl"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/882231-kosovo-oder-europa-sie-haben-die-wahl</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Kosovo zuerst, dann Europa&ldquo;: so fasst <a target="_self" href="http://www.danas.rs/danasrs/politika/prvo_da_resimo_kosovo_pa_onda_u_eu.56.html?news_id=222128">Danas</a> die Worte von Angela Merkel nach ihrem Treffen vom 23. August mit Boris Tadic in Belgrad zusammen. Die Bundeskanzlerin erinnerte den serbischen Pr&auml;sidenten daran, dass ein EU-Beitritt Serbiens von konkreten Fortschritten im Dialog mit Pristina verbunden sei, sowie mit dem Abbau von kosovarisch-serbischen Parallelstrukturen in der ehemaligen serbischen Provinz. Des Weiteren m&uuml;ssen auch der EU-Rechtsstaatsmission Eulex ein vern&uuml;nftiges Arbeiten erm&ouml;glicht werden. Tadic gab zur&uuml;ck, dass &bdquo;die Ultimatumspolitik&sbquo; entweder Kosovo oder Europa&rsquo; nicht europ&auml;ischen Werten entspreche&ldquo; und betonte, &bdquo;dass der Dialog mit Pristina eine Priorit&auml;t f&uuml;r Serbiens Politik sei&ldquo;, berichtet Danas.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.blic.rs/Komentar/Svet-i-mi/273053/Ko-koga-obmanjuje">Die Kollegen von Blic</a> wiesen darauf hin, dass Belgrad von der deutlichen Ton der Bundeskanzlerin &uuml;berrascht wurde und fragt, wer von der Regierung oder internationalen Gemeinschaft die Serben get&auml;uscht h&auml;tte, indem man behauptete, dass &bdquo;Kosovo und EU zwei getrennte Fragen seien, und ein EU-Beitritt nicht von der Anerkennung des Kosovo anh&auml;ngig sei.&ldquo;</p>
<p>Auf deutscher Seite schreibt die Frankfurter Rundschau: &ldquo;Glaubt man der f&uuml;r Beitrittsfragen zust&auml;ndigen EU-Kommission, ist auf dem Balkan immer alles &bdquo;auf gutem Wege&ldquo;. Mit steifer Beh&ouml;rdenfeierlichkeit wird jeder Entwicklungsschritt gepriesen.&ldquo; Doch: &bdquo;Wer lange im Kommunismus gelebt hat, hat einen Instinkt daf&uuml;r, dass es nicht auf die f&ouml;rmlichen Bekundungen, sondern auf die Prozesse im Hintergrund ankommt. Da ist es kein Wunder, dass auf dem Balkan bange Bef&uuml;rchtungen regieren: Will man uns wirklich? Und um welchen Preis?&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:35:39 +0100</pubDate><guid>882231</guid></item>
<item><title>Balkan | Schmuggelkrieg im Kosovo (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/812751-schmuggelkrieg-im-kosovo</link><description><![CDATA[Ein Grenzübergang geht in Flammen auf, die Nato-Schutztruppe muss das Schlimmste verhindern: Die Grenze zwischen Kosovo und Serbien ist ein Schmugglernest und Sprengstoff auf dem Balkan. Der Schlüssel zu einer Entspannung der Lage liegt aber gerade im Handel, schreibt ein niederländischer Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:32:38 +0100</pubDate><guid>812751</guid></item>
<item><title>Krieg in Libyen | Wie lange noch?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702771-wie-lange-noch</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Libyen ist nicht der Kosovo, muss der Westen beschlie&szlig;en...&ldquo;, titelt <a href="http://www.volkskrant.nl/" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a> einen Tag nach der NATO-Versammlung vom 8. Juni zum &bdquo;schwierigen Libyen-Krieg&ldquo;, der, wie das Blatt betont, nun seit 82 Tagen andauere. Der Kosovo-Konflikt wurde nach 78 Tagen Bombardierungen beendet. Die Zeitung stellt fest, dass &bdquo;eine Frage f&uuml;r den Westen und seine Verb&uuml;ndeten immer schmerzlicher wird: Wie lange noch?&ldquo; und unterstreicht, dass zu dem Zeitpunkt, als NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rassmussen sich &bdquo;optimistisch&ldquo; erkl&auml;rte, die Gaddafi-&Auml;ra w&uuml;rde bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren, der Diktator immer noch die Rebellen-Bastion Misrata bombardierte, w&auml;hrend NATO-Truppen am helllichten Tag Angriffe auf mehr als vierzig Ziele flogen. Ein &bdquo;verst&auml;rkter Druck&ldquo;, der Gaddafi nicht zu beeindrucken scheint. In einer Audiobotschaft im libyschen Fernsehen erkl&auml;rte er: &bdquo;Wir werden nicht kapitulieren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:19:01 +0100</pubDate><guid>702771</guid></item>
<item><title>Balkanblues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/680511-balkanblues</link><description><![CDATA[<p>Es hei&szlig;t, der Abstand zwischen zwei Generationen betr&auml;gt 20 Jahre. Das ist die Zeit, die vielleicht zum Abschluss der Aufsplitterung des ehemaligen Jugoslawiens n&ouml;tig gewesen sein wird. Mit der Verhaftung am 26. Mai von Ratko Mladić, dem letzten der Hauptangeklagten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, kann nun &uuml;ber Srebrenica geurteilt werden, das gr&ouml;&szlig;te Verbrechen der Bruderkriege, die zwischen 1991 und 1995 erst Kroatien und dann Bosnien verw&uuml;steten (und 1999 den Kosovo). <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen">Dann kann das Blatt gewendet werden</a> und Serbien auf einen baldigen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union hoffen.</p>
<p>Ob Zufall oder nicht, diese Verhaftung findet genau in der Woche statt, in der Kroatien erfahren hat, dass die Verhandlungen &uuml;ber seinen EU-Beitritt nicht wie vorgesehen bis Ende Juni abgeschlossen sein w&uuml;rden. &quot;Die neue Erweiterung der EU ist eine strategische Entscheidung, die ein neues geopolitisches Tauziehen zwischen den westlichen L&auml;ndern hervorruft&ldquo;, bemerkt dazu diese Woche die kroatische Zeitung Novi List. &quot;Wie zu Beginn der 90er Jahre stehen hier auf der einen Seite die von Deutschland und &Ouml;sterreich angef&uuml;hrten L&auml;nder mit der Visegrad-Gruppe (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei), die der Ansicht sind, dass Kroatien lange genug Opfer von Vorurteilen gewesen ist und einen schnellen EU-Beitritt fest unterst&uuml;tzen. Auf der anderen Seite wollen Gro&szlig;britannien und seine gro&szlig;en Verb&uuml;ndeten auf dem Festland, die Niederlande, D&auml;nemark und die skandinavischen L&auml;nder, die Verhandlungen erst Ende des Jahres abschlie&szlig;en, wenn m&ouml;glicherweise auch Serbien die Bedingungen f&uuml;r seinen EU-Beitritt erf&uuml;llen kann.&ldquo; Dieses Szenario wird durch die Verhaftung von Mladić durchaus glaubw&uuml;rdig. Doch die 27 m&uuml;ssen Vorsicht walten lassen, denn der Balkan bleibt ein potentieller Krisenherd.</p>
<p>In Belgrad ist es noch zu fr&uuml;h, um die politischen Konsequenzen von Mladićs Verhaftung abzusehen, doch in Zagreb hat k&uuml;rzlich die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/610651-kroatien-im-angesicht-seiner-geschichte">Verurteilung des Generals Gotovina</a> in Den Haag manche feindlichen Gesinnungen gegen&uuml;ber der EU verst&auml;rkt. Und in beiden L&auml;ndern bedrohen Korruption und exzessiver Nationalismus immer noch die Aussichten auf einen reibungslosen Beitritt.</p>
<p>In Bosnien-Herzegowina drohen die Serben &ndash; genau die, die auch Mladić unterstanden &ndash; immer noch mit einem Referendum &uuml;ber ihre Unabh&auml;ngigkeit, was das Scheitern des 1995 geschlossenen, prek&auml;ren Friedens besiegeln w&uuml;rde. Und im Kosovo, den f&uuml;nf EU-Staaten immer noch nicht anerkennen wollen und wo Kriminalit&auml;t und Korruption florieren, lastet die Hypothese einer Spaltung in mehrheitlich albanische und mehrheitlich serbische Parteien immer noch schwer auf dem regionalen Gleichgewicht.</p>
<p>Am Tag vor Mladićs Verhaftung stellte der europ&auml;ische Kommissar f&uuml;r Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, &Scaron;tefan F&uuml;le, die neue EU-Strategie f&uuml;r die Nachbarschaftspolitik vor, die insbesondere auf die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677161-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen">arabische Welt</a> ausgerichtet ist &ndash; auf Kosten von L&auml;ndern wie Wei&szlig;russland, Ukraine oder Georgien, die bis dahin als vorrangig galten. Als ob es der EU schwer falle, best&auml;ndig in mehreren Richtungen gleichzeitig zu handeln. Im Balkan kreuzen sich diese beiden Perspektiven, die Erweiterung und die Nachbarschaft. Kroatien und nun auch Serbien stehen an der vordersten Front. Doch die Bem&uuml;hungen, die diesen beiden L&auml;ndern gegen&uuml;ber geleistet werden m&uuml;ssen, d&uuml;rfen nicht &uuml;berdecken, was in der gesamten Region auf dem Spiel steht. Mladićs Verhaftung ist nur ein Kapitel in einer riskanten Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 13:08:56 +0100</pubDate><guid>680511</guid></item>
<item><title>Belgien | „Humanitärer Notstand" in Belgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/569941-humanitaerer-notstand-belgien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Asylantr&auml;ge steigen monatlich um 30%&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-03-25/le-nombre-de-demandes-d-asile-explose-830366.php "><em>prangt es</em></a> auf der Titelseite von Le Soir, und der belgische Staatssekret&auml;r f&uuml;r soziale Integration und Armutsbek&auml;mpfung Philippe Courard spricht von einem &bdquo;Humanit&auml;ren Notstand&ldquo;. Angesichts der zunehmenden Anfragen werden die 3 000 Pl&auml;tze, die im vergangenen November geschaffen wurden, nicht mehr ausreichen. Viele der Anfragen stammen aus Osteuropa, vor allem aus dem Kosovo und aus Mazedonien. &bdquo;Wenn in den n&auml;chsten Wochen nichts unternommen wird, werden wir bald 2000 Menschen ohne Dach &uuml;ber dem Kopf haben&ldquo;, warnt Philippe Courard. Die Situation k&ouml;nnte &bdquo;kritisch werden&ldquo;, wenn die arabischen Revolutionen eine Fl&uuml;chtlingswelle in das K&ouml;nigreich nach sich ziehen, betont die Br&uuml;sseler Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:29:11 +0100</pubDate><guid>569941</guid></item>
<item><title>LIBYEN | Gerechter Krieg, unklare Ziele (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/562901-gerechter-krieg-unklare-ziele</link><description><![CDATA[Die libysche Zivilbevölkerung schützen – mit dem Hauptziel der Operation Odyssey Dawn ist die europäische Presse einverstanden. Was aber könnte noch dahinter stehen: Erdöl? Der Sturz Gaddafis? Das Image Nicolas Sarkozys? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:37:50 +0100</pubDate><guid>562901</guid></item>
<item><title>Balkan | Serbien und Kosovo beginnen Verhandlungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/535731-serbien-und-kosovo-beginnen-verhandlungen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Serbien und Kosovo an einem Tisch&ldquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/2,623207.html" target="_blank">titelt die polnische Tageszeitung <em>Rzeczpospolita</em></a> am Tag des &bdquo;historischen Verhandlungsbeginns&ldquo; in Br&uuml;ssel. Serbien erkennt die am 17. Februar erkl&auml;rte Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo nicht an, ist aber an einem EU-Beitritt interessiert. F&uuml;r eine Weile &uuml;bte Br&uuml;ssel heftigen Druck auf Belgrad aus, um einen Dialog in Gang zu bringen. Nun sollen sich die Vertreter alle zwei bis drei Wochen treffen, um &bdquo;praktische Fragen zu kl&auml;ren, die das Leben auf beiden Seiten der Grenze erleichtern.&ldquo; Die Zahl der ungel&ouml;sten Fragen ist ersch&uuml;tternd. Serbien erkennt kosovarische P&auml;sse nicht an. Um in den Kosovo zu telefonieren, muss man die serbische Vorwahl w&auml;hlen (+381). Die serbische Minderheit in Nordkosovo erkennt die Beh&ouml;rden aus Pristina nicht an, w&auml;hrend Lehrer, Polizisten und andere Staatsbedienstete ihren Sold aus Belgrad beziehen. Die Pr&auml;sidentin des serbischen Helsinki-Kommitess Sonja Biserko unterstreicht, die Verhandlungsaufnahme beweise, dass Belgrad &bdquo;einen neuen Ton anschl&auml;gt und sich in die richtige Richtung bewegt&ldquo;. Allerdings bleibt der serbische Verhandlungsf&uuml;hrer eher skeptisch und betont, dass &bdquo;keine Wunder erwartet werden k&ouml;nnen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 15:00:31 +0100</pubDate><guid>535731</guid></item>
<item><title>Kosovo | Hashim Thaçi, der große Fisch von Pristina (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/476531-hashim-thaci-der-grosse-fisch-von-pristina</link><description><![CDATA[Werden seine zwielichtigen Geschäfte nun dem kosovarischen Premierminister Hashim Thaçi zum Verhängnis? Der Europarat ist kurz davor eine Untersuchung anzuordnen. Und jetzt liegen dem Guardian auch noch vertrauliche NATO-Dokumente mit neuen schockierenden Enthüllungen über den gehätschelten Verbündeten des Westens vor. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:09:04 +0100</pubDate><guid>476531</guid></item>
<item><title>Balkan | Verschwommenes Familienbild (Politika, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/472111-verschwommenes-familienbild</link><description><![CDATA[Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 21 Jan 2011 11:57:20 +0100</pubDate><guid>472111</guid></item>
<item><title>Balkan | Der Großputz hat begonnen (Monitor, Podgorica)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/442261-der-grossputz-hat-begonnen</link><description><![CDATA[Kroatien, Kosovo, Montenegro: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die momentanen oder ehemaligen Führungseliten dieser drei Länder angeklagt oder festgenommen. Die montenegrinische Wochenzeitung stellt eine Gemeinsamkeit fest: Die Europäische Union will einen sauberen Weg zum Beitritt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 00:48:09 +0100</pubDate><guid>442261</guid></item>
<item><title>Kosovo | War Europa von Blindheit geschlagen? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/434321-war-europa-von-blindheit-geschlagen</link><description><![CDATA[Die Veröffentlichung eines Berichts des Europarats vom 15. Dezember, der die führenden Politiker des Kosovo des Organhandels beschuldigt, stellt die wohlwollende Haltung der EU gegenüber Regierungschef Hashim Thaçi und ehemaligen albanischen Separatisten in Frage. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Dec 2010 18:14:27 +0100</pubDate><guid>434321</guid></item>
<item><title>Balkan | Weder drinnen noch draußen (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/350451-weder-drinnen-noch-draussen</link><description><![CDATA[&quot;Haifischbecken&quot;, &quot;Pulverfass im Südosten&quot;, &quot;Wiege Europas&quot; oder &quot;Vermächtnis von Byzanz&quot;... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 30 Sep 2010 18:56:14 +0100</pubDate><guid>350451</guid></item>
<item><title>Kosovo | EU und Serbien in gemeinsamer Mission</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/335191-eu-und-serbien-gemeinsamer-mission</link><description><![CDATA[<p>Am 9. September werden &quot;Serbien und die EU eine gemeinsame Resolution&quot; vor die UN-Vollversammlung bringen, <a target="_blank" href="http://www.politika.rs/rubrike/tema-dana/Zajednicka-rezolucija-Srbije-i-EU.sr.html">berichtet <em>Politika</em></a>. Der Text, der zum Dialog zwischen Serbien und Kosovo aufruft, ersetzt damit denjenigen, den Belgrad im Alleingang einbringen wollte. So wollte es die UNO zu einer Stellungsnahme &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit Kosovos anrufen; Unabh&auml;ngigkeit die Belgrad ablehnt. Die von Catherine Ashton und Serbiens Pr&auml;sident Boris Tadic unterzeichnete Resolution ist der beste Beweis f&uuml;r die Partnerschaft zwischen der EU und Serbien&quot;, meint die serbische Tageszeitung. Obwohl f&uuml;nf EU-Mitglieder sich noch nicht zu Kosovos Unabh&auml;ngigkeit ge&auml;u&szlig;ert haben, werden die 27 den Text gemeinsam in New York einreichen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:07:01 +0100</pubDate><guid>335191</guid></item>
<item><title>Heißer Herbst | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/325401-heisser-herbst</link><description><![CDATA[<p>Kann man eigentlich von einer Wiederaufnahme des Tagesgesch&auml;fts reden, wo doch <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/310131-im-sommer-geoeffnet"><em>der Laden Europa diesen Sommer eigentlich nicht geschlossen hatte</em></a>? Griechenland musste gerettet werden, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/306001-koalition-mit-wilders-moeglich">Niederlande</a> und<em> <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316161-irgendwann-bald-gibt-s-eine-regierung">Belgien</a></em> verhandelten, in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316771-merkel-im-griff-der-atomlobby"><em>Deutschland</em></a> zankte man &uuml;ber die Energiesteuer, <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/313851-ist-tschernobyl-zurueck"><em>Waldbr&auml;nde in Russland</em></a>, &Uuml;berschwemmungen in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/311211-schon-wieder-land-unter"><em>Mitteleuropa</em></a> und in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/315441-warum-europa-so-wenig-tut"><em>Pakistan</em></a> (wo die Union sich einmal mehr als letzte zur Stelle meldete) und nicht zu vergessen, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/324741-grenzenlose-heuchelei"><em>&quot;freiwillige R&uuml;ckkehr&quot; der Roma </em></a>aus Frankreich nach Bulgarien und Rum&auml;nien.&nbsp;Es gab kaum Zeit zum Luftholen. Au&szlig;er vielleicht f&uuml;r Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy, von dem man seit einem Monat nichts mehr geh&ouml;rt hat, wie <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/en/node/325701">La Stampa notiert</a>.</p>
<p>Und alles deutet darauf hin, dass es im selbem Tempo weitergeht: Nach dem f&uuml;r den 6. September von Frankreich einberufenen Treffen der vier &quot;Gro&szlig;en&quot; zum Thema Einwanderung  &ndash;  das m&ouml;glicherweise von der belgischen Ratspr&auml;sidentschaft boykottiert wird, da sie es als Legitimierungsversuch der franz&ouml;sischen Politik betrachtet  &ndash;  treffen die EU-Au&szlig;enminister aufeinander, um &uuml;ber den <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/299811-kosovo-auf-dem-weg-ins-nirgendwo"><em>Kosovo </em></a>zu debattieren (Berlin hat j&uuml;ngst Serbien zu verstehen gegeben, dass dem Land das Tor zur Union offen stehen w&uuml;rde, sollte es bei der Kosovo-Frage nachgeben) als auch &uuml;ber <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/60621-bulgarien-und-rumaenien-koennen-besser"><em>die (miserable) Lage des Justizsystems in Bulgarien und Rum&auml;nien</em></a>. Beide L&auml;nder dr&auml;ngen in den Schengen-Raum.</p>
<p>Und schlie&szlig;lich folgen in beliebiger Reihenfolge: das Referendum in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied"><em>Moldawien</em></a> zur Direktwahl des Pr&auml;sidenten (Bedingung f&uuml;r das Fortf&uuml;hren der Verhandlungen zum EU-Beitritt), die Verfassungs&auml;nderung in der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/217701-fuerchtet-die-eu-ankara"><em>T&uuml;rkei</em></a> (aus demselben Grund) und die Parlamentswahlen in Schweden. </p>
<p>Die bis dato sehr diskrete <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/284481-belgien-kleinlauter-realismus"><em>Ratspr&auml;sidentschaft Belgiens</em></a> muss jetzt Tatkraft zeigen. Ihre Probezeit ist vorbei. &nbsp;</p>
<p><em><strong>Iulia Badea Gu&eacute;rit&eacute;e</strong></em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:47:31 +0100</pubDate><guid>325401</guid></item>
<item><title>Deutschland | 12.000 in den fremden Kosovo</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/304061-12000-den-fremden-kosovo</link><description><![CDATA[<p>&quot;In Deutschland zuhause&quot;, <a target="_blank" href="http://www.freitag.de/wochenthema/1030-am-ende-der-verantwortung">titelt <em>der Freitag</em></a> auf dem Photo einer der 12.000 Roma und Aschkali, die Berlin in den n&auml;chsten Jahren in den Kosovo abschieben will. Die Berliner Wochenzeitung h&auml;lt das R&uuml;ckf&uuml;hrungsabkommen, das die kosovarische Regierung letzten April &quot;unter Druck&quot; akzeptierte, f&uuml;r eine &quot;Katastrophe f&uuml;r die Familien&quot; und &quot;eine Blamage f&uuml;r Deutschland&quot;. Erstere sind zum Gro&szlig;teil Anfang der Neunziger nach Deutschland gefl&uuml;chtet. Berlin h&auml;lt das Land trotz ethnischer Spannungen und seiner Unf&auml;higkeit, den R&uuml;ckkehrern Schutz zu bieten, f&uuml;r &quot;sicher&quot;. Die meisten der betroffenen rund 6000 Kinder und Jugendlichen sind in Deutschland aufgewachsen und sprechen weder serbisch noch albanisch. Mit ihrer Abschiebung wird so wahrscheinlich auch ihre Schulausbildung beendet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:17:18 +0100</pubDate><guid>304061</guid></item>
<item><title>Autonomie | Die Regionen aus vollen Rohren (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/302091-die-regionen-aus-vollen-rohren</link><description><![CDATA[Mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes zur Unabhängigkeit des Kosovo wird die Diskussion über die europäischen Minderheitenregionen neu aufgerollt. Am 24. Juli forderte der rumänische Vize-Präsident des Europäischen Parlaments Laszlo Tökes die Autonomie für Siebenbürgen. Und in Brüssel setzen sich über 300 Vertretungen für die Interessen von Regionen des ganzen Kontinents ein. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 26 Jul 2010 18:47:46 +0100</pubDate><guid>302091</guid></item>
<item><title>BALKAN | Kosovo auf dem Weg ins Nirgendwo (Jurnalul Naţional, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/299811-kosovo-auf-dem-weg-ins-nirgendwo</link><description><![CDATA[Am 22. Juli erklärte der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeit der ehemaligen jugoslawischen Provinz für rechtens. Sie habe nicht gegen das Völkerrecht verstoßen. Einfluß auf die Zukunft des Embryonenstaates hat es aber nicht, und die wird den Europäern weiterhin geopolitisches Kopfzerbrechen bereiten. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:41:46 +0100</pubDate><guid>299811</guid></item>
<item><title>Österreich / Kosovo | Die Nationalasylantin wird abgeschoben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/290151-die-nationalasylantin-wird-abgeschoben</link><description><![CDATA[<p>&quot;Arigona Ohneland&quot;, <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1182" target="_blank">titelt der <em>Falter </em></a>zur Abschiebung der Familie der jungen Arigona Zogaj in den Kosovo. Das stark mediatisierte juristische Tauziehen seit 2002 ist zu Ende. Die Wiener Wochenzeitung nimmt zu dieser Gelegenheit die Lebensbedingungen r&uuml;ckehrender Asylbewerber in ihr Land unter die Lupe. Die Bilanz ist d&uuml;ster. Mangels finanzieller Mittel, Beamter und Know-how sind die j&auml;hrlich 6500 R&uuml;ckkehrer in den Kosovo gr&ouml;&szlig;tenteils auf sich allein gestellt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 50 Prozent und die H&auml;lfte der rund zwei Millionen B&uuml;rger lebt unter der Armutsgrenze von 1,40 Euro am Tag. Kein Sozialstaat ist da, um die R&uuml;ckkehrer aufzufangen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:04:50 +0100</pubDate><guid>290151</guid></item>
<item><title>BALKAN | Kosovo, der Problemnachbar (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/192951-kosovo-der-problemnachbar</link><description><![CDATA[Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:36:29 +0100</pubDate><guid>192951</guid></item>
<item><title>Balkan | Europa nach osmanischer Art (Globus-Skopje, Skopje)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/185871-europa-nach-osmanischer-art</link><description><![CDATA[Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:48:32 +0100</pubDate><guid>185871</guid></item>
<item><title>Balkan | Willkommen Albanien! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/144291-willkommen-albanien</link><description><![CDATA[Am 16. November hat der Rat der Europäischen Union offiziell grünes Licht für das Beitrittsansuchen Albaniens gegeben. Im Guardian zieht der Journalist Peter Preston den Hut vor einem Land, dessen Energie und Fortschrittswillen ein willkommenes Gegengift gegen zynischen Euroskeptizismus sind. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:50:09 +0100</pubDate><guid>144291</guid></item>
<item><title>Balkan | Jugonostalgie schön wie nie (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/122171-jugonostalgie-schoen-wie-nie</link><description><![CDATA[Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 15:13:17 +0100</pubDate><guid>122171</guid></item>
<item><title>EU-Beitritt | Zagreb und Ankara können das besser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/117381-zagreb-und-ankara-koennen-das-besser</link><description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober hat die Kommission ihren <a href="http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2009/strategy_paper_2009_de.pdf">Jahresbericht zur Erweiterung der Union</a> vorgestellt. Darin enthalten ist die Bilanz &uuml;ber die Fortschritte des Eingliederungsprozesses aller Kandidatenl&auml;nder. Die slowenische Tageszeitung <em>Delo</em> <a href="http://www.delo.si/clanek/90247">ist &uuml;berzeugt</a> davon, dass Kroatien, wenn es bis 2012 beitreten will, sich mehr darum bem&uuml;hen muss, <em>&quot;das Krebsgeschw&uuml;r der Korruption zu beseitigen, welches die machthabende Kroatische Demokratische Union und ihre Freunde versinnbildlichen&quot;</em>. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien ist hingegen <em>&quot;bereit, die Beitrittsverhandlungen aufzunehmen, was ihr eine mit Kroatien und der T&uuml;rkei vergleichbare Position verschafft&quot;</em>. Bez&uuml;glich dieser letzteren hat die Kommission ihrer Verunsicherung erneut Ausdruck verliehen: Ankara respektiere die Menschenrechte noch immer nicht ausreichend und, wie <a href="http://euobserver.com/9/28831"><em>EUObserver </em>schreibt</a>, hat sie erstmalig die Bedrohung der Pressefreiheit angeprangert (nachdem die Verlagsgruppe Dogan Yayin ein Bu&szlig;geld in H&ouml;he von 2,2 Millionen Euro zahlen musste). Dagegen <a href="http://www.zaman.com.tr/haber.do?haberno=903613&amp;title=bu-dava-demokrasi-icin-firsat">erkl&auml;rt </a>die t&uuml;rkische Zeitung <em>Zaman</em>, dass <em>&quot;die Kommission die Handlungen Ankaras im Prozess gegen Ergenekon (einem illegalen Netzwerk, dem man vorwirft, die Regierung st&uuml;rzen zu wollen) unterst&uuml;tzt&quot;</em>. Sie w&uuml;rde sie sogar dazu ermutigen, <em>&quot;den Demokratisierungsprozess voranzutreiben&quot;</em> und besonders die &bdquo;kurdische Initiative&ldquo; weiterzuentwickeln, <em>&quot;deren Ziel es ist, eine dauerhafte L&ouml;sung f&uuml;r das Minderheitenproblem zu finden&quot;</em>.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:29:57 +0100</pubDate><guid>117381</guid></item>
<item><title>Visapolitik | Bosnische Muslime fallen durchs Raster (BH Dani, Sarajevo)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/90041-bosnische-muslime-fallen-durchs-raster</link><description><![CDATA[Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:46:03 +0100</pubDate><guid>90041</guid></item>
<item><title>Kosovo | Eulex in der Zwickmühle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/86901-eulex-der-zwickmuehle</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Die EU-Mission im Kosovo (<a href="http://www.eulex-kosovo.eu/">Eulex</a>) steckt in einer veritablen Krise&quot;</em>, <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/albaner-zuenden-eu-mission-autos-an/"><em>konstatiert </em></a><em>die Tageszeitung</em>. Gestern war es zu einer Serie von Ausschreitungen gekommen, welche die Spannungen zwischen der europ&auml;ischen Mission, den Regierungsvertretern des Kosovo und der albanischen Mehrheit deutlich machen. Am 27. August hatten der kosovarische Pr&auml;sident Fatmir Sejdiu und sein Premierminister Hashim Tha&ccedil;i bekannt geben, dass sie nicht einverstanden sind mit den von Eulex und Serbien verhandelten Polizeikontrollen entlang der serbisch-kosovarischen Grenze, die den Schmuggel unterbinden sollen. Sie warfen Eulex vor, das Grenzabkommen mit Belgrad ohne ihr Wissen unterzeichnet zu haben und damit die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo nicht respektiert zu haben. Die <em>TAZ </em>erkl&auml;rt, dass Belgrad ausschlie&szlig;lich mit Eulex verhandelt, da es die ehemalige serbische Provinz Kosovo bei direkten Verhandlungen mit Pristina indirekt anerkennen w&uuml;rde, was Serbien &quot;unbedingt vermeiden will.&quot; Aktivisten der nationalistischen kosovarischen Gruppe &quot;Selbstbestimmung&quot;, von der behauptet wird, sie weigere sich gegen jegliche ausl&auml;ndische Pr&auml;senz im Kosovo, hatten ebenfalls gegen das geplante Grenzabkommen mit Serbien protestiert. Sie demolierten rund 30 Wagen von Eulex. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:48:32 +0100</pubDate><guid>86901</guid></item>
<item><title>Polemik | Island und der Balkan: zweierlei Maß ? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/67741-island-und-der-balkan-zweierlei-mass</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:00:32 +0100</pubDate><guid>67741</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Verlorene Illusionen auf dem Balkan (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/55051-verlorene-illusionen-auf-dem-balkan</link><description><![CDATA[Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jul 2009 17:12:08 +0100</pubDate><guid>55051</guid></item>
<item><title>Kooperation | EU-Beitritt: Balkan wird ungeduldig</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/38301-eu-beitritt-balkan-wird-ungeduldig</link><description><![CDATA[<p>Die Politik nach dem Zuckerbrot und Peitsche-Modell, das die EU dem Balkan gegen&uuml;ber praktiziert macht nicht nur Gl&uuml;ckliche, warnt Hido Biscevic, Generalsekret&auml;r des <a href="http://www.rcc.int/">regionalen Kooperationsrats</a>, einer teils von der EU finanzierten Institution, die mit der Entwicklung der Region beauftragt ist. In einem Interview mit dem <em><em><a href="http://www.volkskrant.nl/buitenland/article1250073.ece/EU_heeft_op_Balkan_haar_glans_verloren"><em>Volkskrant</em></a></em></em> sagt der ehemalige <em><a href="http://www.vjesnik.hr/html/2009/06/26/"><em>Vjesnik</em></a></em>-Chefredakteur, Staatssekret&auml;r und Botschafter, dass <em>&quot;die Frustration in den westlichen Balkanl&auml;ndern mit jeder Verz&ouml;gerung des Beitrittsprozesses steigt&quot;</em>. Der &quot;Zucker&quot; verliere zudem nach und nach seine Reize. Biscevic nennt als Beispiel Kroatien, dessen Beitritt wegen des territorialen Konflikts mit Slowenien in Frage gestellt ist. <em>&quot;Ich h&auml;tte mir gew&uuml;nscht, dass die EU-Kommission mehr f&uuml;r eine Einigung zwischen Slowenien und Kroatien getan h&auml;tte&quot;</em>, bedauert der Diplomat. Die EU erlaubt folglich, dass &quot;ein Mitgliedsstaat wegen eines bilateralen Problems gegen einen Beitritt votiert. Das ist kein sehr vorteilhaftes Bild.&quot; F&uuml;r Biscevic liegen die Dinge einfach: <em>&quot;Wenn die EU nur Frust hervorruft, dann werden sich die Verantwortlichen Stellen auf dem Balkan eben um andere Themen k&uuml;mmern.&quot;</em></p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:07:40 +0100</pubDate><guid>38301</guid></item>
</channel></rss>
