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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Ungarn]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Automobilindustrie | Europäische Autobauer - Wege aus der Sackgasse (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858431-europaeische-autobauer-wege-aus-der-sackgasse</link><description><![CDATA[Die Automobilindustrie, ein bedeutender Sektor der europäischen Wirtschaft, leidet unter den Folgen der Krise. Um ihre Produktionskapazitäten anpassen zu können, entscheiden sich die verschiedenen Unternehmen für gegensätzliche Strategien. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:33:39 +0100</pubDate><guid>1858431</guid></item>
<item><title>Ungarn | Orbán verärgert IWF und EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1798421-orban-veraergert-iwf-und-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa hat genug von den L&uuml;gen Orb&aacute;ns &ldquo;, schreibt <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=539842" target="_self"><em>N&eacute;pszava</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass die ungarische Regierung sich str&auml;ube, die Bedingungen des IWF und der EU-Kommission bei den Verhandlungen &uuml;ber eine Finanzhilfe zu akzeptieren. Es geht um ein Darlehen in H&ouml;he von 15 bis 20 Milliarden Euro, doch die Verhandlungen stocken, da &bdquo;die ungarische Regierung auf die Bedenken der Union mit Scheinheiligkeit antwortet&ldquo;, berichtet das linksliberale Blatt:</p>
<blockquote><p>Seit Wochen schon sind der Regierung die Bedingungen bekannt, doch weigert sie sich, diese zu akzeptieren. [...] Die Lage ist eindeutig. Br&uuml;ssel verlangt, dass die  &ndash;  untergrabene  &ndash;  Demokratie wieder hergestellt wird. Was Orb&aacute;n aber nicht versprechen will.</p>
</blockquote>
<p>Die zweite linksliberale Tageszeitung des Landes, <a href="http://nol.hu/lap/mo/20120413-kutyaszoritoban" target="_self"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> meint</a> unterdessen:</p>
<blockquote><p>Die Regierung steckt in der Klemme. [...] Die Bedingungen f&uuml;r ein Darlehen sind seit Januar bekannt und haben sich nicht ge&auml;ndert. Es geht darum, die Unabh&auml;ngigkeit der Nationalbank, sowie eine zuverl&auml;ssige Justiz zu gew&auml;hrleisten ... Und das ist noch nicht alles: Andere Probleme sind mit der neuen Verfassung aufgetreten  &ndash;  unter anderem mit dem neuen Familien- und Wahlrecht  &ndash; , denn f&uuml;r Europa muss unsere gesamte Verfassungsordnung unter die Lupe genommen werden. [...] Hinsichtlich der Bedingungen f&uuml;r das Justizsystem, sollten wir vor Augen haben, dass der Rechtsstaat f&uuml;r die Union Ehrensache ist. &Uuml;ber diesen Punkt wird Br&uuml;ssel nicht verhandeln.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:11:49 +0100</pubDate><guid>1798421</guid></item>
<item><title>Roma | Die ewig ungeschützte Minderheit (MO*, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1758431-die-ewig-ungeschuetzte-minderheit</link><description><![CDATA[Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:05:29 +0100</pubDate><guid>1758431</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Was bleibt, ist der Strudel (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741992-was-bleibt-ist-der-strudel</link><description><![CDATA[Nach dem Ende des Kommunismus haben sich Prag, Warschau, Budapest und Bratislava in der Visegrád-Gruppe zusammengeschlossen. In ihr soll der Geist, der sie im Mittelalter vereinte, wiederbelebt werden, um die westliche Integration zu fördern und politisches Gewicht zu gewinnen. Die Staatengruppe scheint aber heute eher getrennte Wege zu gehen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:48:28 +0100</pubDate><guid>1741992</guid></item>
<item><title>Ungarn | Wer wird neuer Präsident in Budapest?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1741412-wer-wird-neuer-praesident-budapest</link><description><![CDATA[<p>In Ungarn und seinen Nachbarl&auml;ndern l&ouml;st der R&uuml;cktritt des ungarischen Pr&auml;sidenten zahlreiche Reaktionen aus. P&aacute;l Schmitt wird beschuldigt, seine Dissertation &uuml;ber die Olympischen Spiele gr&ouml;&szlig;tenteils abgeschrieben zu haben, doch die Reaktionen gehen &uuml;ber die Person des nun ehemaligen Staatschefs hinaus und konzentrieren sich auf den politischen Rahmen, in welchem der Skandal ans Licht kam, und auf die allm&auml;chtige Partei von Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n. Die Regierung von Viktor Orb&aacute;n wird des autorit&auml;ren Abdriftens beschuldigt, doch P&aacute;l Schmitts R&uuml;cktritt beweist, dass die Demokratie in Budapest &bdquo;funktioniert&rdquo;, wie die <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/853965.html"><em>Rzeczpospolita</em> betont</a>. Die polnische Tageszeitung schreibt:</p>
<blockquote><p>Es hat sich herausgestellt, dass die demokratischen Mechanismen wie vorgesehen funktioniert haben [...] Schmitt hat also die linksgerichtete Presse L&uuml;gen gestraft. Wenn Ungarn so ein Land w&auml;re, wie es die europ&auml;ische Presse beschreibt, dann w&auml;re der Pr&auml;sident nicht zur&uuml;ckgetreten. Er war durch seine Immunit&auml;t gesch&uuml;tzt, hatte eine Mehrheitsregierung im R&uuml;cken und die Sympathie des Ministerpr&auml;sidenten. [...] Zu den vielen Verbrechen, die der Regierung unter Viktor Orb&aacute;n vorgeworfen werden, geh&ouml;rt die angebliche Zerst&ouml;rung der unabh&auml;ngigen Medien. Doch es war die Oppositionspresse [die Zeitschrift <em>HVG</em>], welche die schweren Anschuldigungen gegen den von der Fidesz-Mehrheit ausgew&auml;hlten Staatschef vorbrachte, was zu seinem R&uuml;cktritt f&uuml;hrte. [...] Die freie Presse hat ihre Rolle gespielt und sich als effizient erwiesen. Wie steht es also um das Recht auf freie Rede und um die Demokratie in Ungarn? Letztendlich gar nicht schlecht.</p>
</blockquote>
<p>Eben in der <a target="_self" href="http://www.nol.hu/velemeny/bukas"><em>HVG</em> ironisiert </a>Gaspar Miklos Tamas &uuml;ber den &bdquo;armen Onkel Plagi&rdquo;. Der zur&uuml;cktretende Pr&auml;sident sei, so der Philosoph:</p>
<blockquote><p>nur der Geprellte in einem ethischen Durcheinander gewesen, f&uuml;r das er nicht verantwortlich war. Er hat sich so verhalten, wie er es beim Abschaum des alten Regimes gelernt hat, und bis zum Schluss nicht verstanden, dass das f&uuml;r die Generation der demokratisch-liberalen Illusionen zugleich belustigend und ekelerregend war.</p>
</blockquote>
<p>Diese Meinung <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-55265140-kdo-by-chtel-delat-orbanovi-prezidenta">teilt auch Martin Ehl in der <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em></a>. F&uuml;r den Prager</p>
<blockquote><p>war Schmitt nur eine Marionette, derer sich Orb&aacute;n jederzeit entledigen konnte. Das Plagiat, das ihn schlie&szlig;lich zum R&uuml;cktritt getrieben hat, war nur ein Stock &ndash; geschwungen von den Medien, die den ehemaligen sozialistischen und liberalen Regierungsleitern nahe stehen.</p>
</blockquote>
<p>Was den Nachfolger Schmitts betrifft, so wird sein Name...</p>
<blockquote><p>...einen Hinweis auf die Macht geben, die Viktor Orb&aacute;n und die Fidesz zwei Jahre nach dem Start ihrer energischen Inlands- und Auslandspolitik besitzen. Angesichts der wenig prunkvollen Situation Ungarns innerhalb Europas t&auml;te der ungarische Ministerpr&auml;sident gut daran, eine parteilose, politisch unabh&auml;ngige und international anerkannte Pers&ouml;nlichkeit durchzusetzen. W&auml;hlt das Parlament hingegen eine Pers&ouml;nlichkeit aus dem harten Kern der Fidesz aus, dann sind neue Kopfschmerzen zu erwarten, sowohl in Budapest als auch in Br&uuml;ssel.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 14:40:54 +0100</pubDate><guid>1741412</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Ungarn | Erste Finanzsanktionen gegen Budapest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1624841-erste-finanzsanktionen-gegen-budapest</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Br&uuml;ssel hat bestraft&rdquo; berichtet die ungarische Zeitung <em>N&eacute;pszabads&aacute;g </em>aus Budapest. Am 13. M&auml;rz entschieden die Finanzminister der Europ&auml;ischen Union, den Transfer der 495 Millionen Euro F&ouml;rdermittel aus dem Koh&auml;sionsfonds auf Eis zu legen. Aufgrund der wiederholten &uuml;berm&auml;&szlig;igen Defizithaushalte schwebt das <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1543461-495-millionen-euro-um-orban-die-knie-zu-zwingen">Damoklesschwert einer solchen Sanktion</a> bereits seit Februar &uuml;ber Budapest.</p>
<p>Der <a target="_self" href="http://www.nol.hu/velemeny/20120314-tortenelem">Leitartikler </a>der linksliberalen Tageszeitung schreibt, dass</p>
<blockquote><p>dies nicht h&auml;tte passieren d&uuml;rfen. Als Orb&aacute;n gew&auml;hlt wurde, war er in einem konservativen Europa von einflussreichen Freunden umgeben. Jeder war zuversichtlich, dass der ungarische Regierungschef seine Projekte auch durchsetzen kann. Allerdings gab es diese Projekte gar nicht. [&hellip;] Die Regierung, die st&auml;ndig von nationalen Interessen sprach, erreichte vor allem, dass die Europ&auml;ische Kommission sich f&uuml;r beispielhafte Sanktionen einsetzt. [&hellip;] Ja, das ist ein historischer Tag. Keine einzige Regierung in Europa hat solchen Unsinn gemacht.</p>
</blockquote>
<p>Das rechtsliberale Tagesblatt <a target="_self" href="http://mno.hu/vezercikk/lesujto-bizottsag-1059505"><em>Magyar Nemzet</em> meint </a>dagegen resigniert:</p>
<blockquote><p>Unsere Stunde hat geschlagen. [&hellip;] Wir erleiden einen Pr&auml;ventivschlag, der alle L&auml;nder dazu ermahnt, nicht auf zu gro&szlig;em Fu&szlig; zu leben. Unser Beispiel soll abschrecken. [&hellip;] Der Witz an der Sache ist, dass wir uns ins eigene Fleisch geschnitten haben: Die juristischen Grundlagen dieser Entscheidung wurden n&auml;mlich unter der ungarischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft 2011 gelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 14:43:16 +0100</pubDate><guid>1624841</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Budapest, ein trügerisches Modell für Prag (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1595721-budapest-ein-truegerisches-modell-fuer-prag</link><description><![CDATA[Tschechien hat den EU-Fiskalpakt nicht unterzeichnet. Die tschechische Regierung wollte damit vor allem die Freiheit des Landes verteidigen. Zumal Länder wie Ungarn von der EU ungerecht behandelt werden. Für den Prager Kolumnisten ist dieses regionale Bündnis konservativer Parteien allerdings ein ziemliches Paradoxon. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 17:33:21 +0100</pubDate><guid>1595721</guid></item>
<item><title>Ungarn | 495 Millionen Euro, um Orbán in die Knie zu zwingen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1543461-495-millionen-euro-um-orban-die-knie-zu-zwingen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Eine Bedrohung von einer halben Milliarde Euro&rdquo;: Die ungarische Tageszeitung <a href="http://www.magyarhirlap.hu/" target="_self"><em>Magyar Hirlap</em> widmet </a>ihre Titelseite dem offiziell von Br&uuml;ssel am 22. Februar vorgebrachten <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/161&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=fr" target="_self">Vorschlag, ab 2013 die Zahlung aus dem Koh&auml;sionsfonds f&uuml;r benachteiligte ungarische Regionen auszusetzen</a>. Die Mitgliedsl&auml;nder der EU sind aufgerufen, im kommenden M&auml;rz das Einfrieren der 495 Millionen Euro zu unterst&uuml;tzen. Diese Entscheidung sei eine Reaktion auf die unzul&auml;nglichen Bem&uuml;hungen Budapests, gegen sein hohes Haushaltsdefizit anzugehen. F&uuml;r die konservative Tageszeitung, Sprachrohr der Regierung Orb&aacute;ns, ist &ldquo;die Entscheidung ungerecht, denn sie ber&uuml;cksichtigt nicht, welchen Bem&uuml;hungen das Land schon nachgegangen ist, um das Defizit zu verringern&rdquo;. </p>
<p>Eine andere konservative Tageszeitung, <a href="http://mno.hu/vezercikk/andor-1054157" target="_self"><em>Magyar Nemzet</em>, &auml;u&szlig;ert sich</a> ihrerseits besorgt und emp&ouml;rt:</p>
<blockquote><p>Es ist kein Witz mehr, das Spiel wird ernst. Bis jetzt haben sie in Br&uuml;ssel und in Stra&szlig;burg mit unserem internationalen Ruf gespielt, doch nun stehen die europ&auml;ischen Hilfsgelder auf dem Spiel. Das kann die Zukunft des Landes gef&auml;hrden. [&hellip;] Hierbei handelt es sich nicht um eine der immerw&auml;hrenden Kampagnen, um unser Land blo&szlig;zustellen. Die Kommission hat den Rubikon &uuml;berschritten. Heute geht es nicht mehr um das Schicksal von Orbans Regierung, die Br&uuml;ssel in die Knie zwingen will. Diese Entscheidung betrifft den Alltag der Ungarn [&hellip;] und Europa stellt sich wie eine Union dar, deren Staatschefs unsere B&uuml;rger verachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:47:18 +0100</pubDate><guid>1543461</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Auf gute Nachbarschaft, Österreich!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1529861-auf-gute-nachbarschaft-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Hallo Nachbar! Die sp&auml;te Vers&ouml;hnung.&rdquo; <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/733445/Ostoeffnung_Hallo-Nachbar-Die-spaete-Versoehnung?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do"><em>Die Presse</em> begr&uuml;&szlig;t</a> das Ergebnis der Studie &ldquo;Grenz&uuml;berschreitendes Zusammenleben&rdquo; der Gesellschaft f&uuml;r Europapolitik: Die Meinung der &Ouml;sterreicher &uuml;ber ihre &ouml;stlichen Nachbarn (Ungarn, Tschechen, Slowaken) hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert.</p>
<p>Die Befragung von 500 Menschen in den Regionen Ober&ouml;sterreich, Nieder&ouml;sterreich und Burgenland ergab, dass die &Ouml;ffnung der Ostgrenzen vor 20 Jahren nicht mehr als Angriff auf die soziale Stabilit&auml;t des Landes gewertet wird. Tourismus und Handel haben ihr Werk im grenz&uuml;berschreitenden Zusammenleben getan.</p>
<blockquote><p>Die Bewohner der Grenzregionen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn [kommen] vorwiegend zum Einkaufen nach &Ouml;sterreich. Das bringt neue Kaufkraft in die einst wirtschaftlich schwachen Gebiete Ost&ouml;sterreichs. So verwundert es nicht, dass die heimische Bev&ouml;lkerung mittlerweile eine positive Bilanz f&uuml;r den Arbeitsmarkt zieht. 48 Prozent der Befragten in Ober&ouml;sterreich, 40 Prozent im Burgenland, 36 Prozent in der nieder&ouml;sterreichischen Region nahe der Slowakei und 34 Prozent in der Region an der tschechischen Grenze orten eine &bdquo;positive Entwicklung&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt.</p>
</blockquote>
<p> Einziger D&auml;mpfer: Die Angst der &Ouml;sterreicher vor der Kriminalit&auml;t aus dem Osten ist geblieben. Hierbei liege allerdings eine &ldquo;Diskrepanz zwischen gef&uuml;hlter Wahrnehmung und den tats&auml;chlichen Fakten vor&rdquo;, so die <em>Presse</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:48:04 +0100</pubDate><guid>1529861</guid></item>
<item><title>Ungarn | Orbán unter Aufsicht der EU-Abgeordneten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1521391-orban-unter-aufsicht-der-eu-abgeordneten</link><description><![CDATA[<p>Am 16. Februar hat das Europ&auml;ische Parlament <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120216IPR38359/html/Ungarn-soll-Grundwerte-der-EU-einhalten-meinen-die-Abgeordneten" target="_self">beschlossen</a>, die neusten ungarischen Gesetze unter die Lupe zu nehmen. Sie will beurteilen, ob sie die europ&auml;ischen Werte respektieren. Dem Entschluss stimmten die politisch sozialistischen, liberalen und gr&uuml;nen Europaabgeordneten zu. Die Konservativen hielten sich eher bedeckt. Die linksgerichtete Tageszeitung <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=521749" target="_self"><em>N&eacute;pszava</em> titelt</a>, dass der Entschluss &ldquo;eine Ohrfeige f&uuml;r Orb&aacute;n&rdquo; sei.</p>
<blockquote><p>Selbst wenn die Version der Regierung der Wahrheit entspricht und es sich um ein linksliberales Komplott handeln sollte, stellt sich folgende Frage: Warum ist immer Ungarn die Zielscheibe? [&hellip; Man sollte nicht vergessen, dass man beim Eintritt in die EU nicht nur das Europarecht annimmt, sondern sich auch verpflichtet, die demokratischen Werte zu respektieren. [...] Bis jetzt hat der Antrag keine juristischen Konsequenzen, das Europ&auml;ische Parlament hat der ungarischen Regierung Zeit zum reagieren gelassen. Die muss sie nun nutzen.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.magyarhirlap.hu/velemeny/tal_lencse.html" target="_self"><em>Magyar H&igrave;rlap</em> gibt</a> wie zu erwarten den ungarischen sozialistischen Europaabgeordneten die Schuld. Der Journalist Zsolt Bayer ist Parteimitglied der Fidesz, der Partei von Victor Orb&aacute;n, und zudem enger Bekannter des Regierungschefs. Er fragt sich in einem Kommentar mit der &Uuml;berschrift &ldquo;Ein Linsengericht&rdquo;:</p>
<blockquote><p>Wie kann es sein, dass sich im Europ&auml;ischen Parlament eine kommunistische Gruppe befindet? [ &hellip;] Sie sind auch nicht besser als die Nazis. [...] Das Verhalten der ungarischen Sozialisten w&auml;re in einem anderen Land v&ouml;llig undenkbar. Als zu Haiders Zeiten Sanktionen gegen &Ouml;sterreich verh&auml;ngt wurden, rief zum Beispiel der Parteichef der Sozialisten dazu auf, die Hetzjagd gegen sein Land zu beenden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:20:27 +0100</pubDate><guid>1521391</guid></item>
<item><title>Ungarn | Viktor Orbán für die Galerie (SME, Bratislava)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1487711-viktor-orban-fuer-die-galerie</link><description><![CDATA[Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt (Article)]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:03:03 +0100</pubDate><guid>1487711</guid></item>
<item><title>Ungarn | Kundgebung gegen rechtsextremes Theater</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1473701-kundgebung-gegen-rechtsextremes-theater</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Antifaschistische Kundgebung trifft auf rechtsextreme Gegendemonstration&ldquo;, titelt die Tageszeitung <em>N&eacute;pszava</em> nach der Wortschlacht, die sich mehrere Tausend Menschen am Mittwochabend in Budapest geliefert hatten. Gegenstand des Unmuts der Linksliberalen war die Bestellung Gy&ouml;rgy D&ouml;rners an die Spitze des Neuen Theaters. Der frischgebackene Leiter des Budapester Schauspielhauses, das von der Stadt finanziert wird, habe erkl&auml;rt, sich von den Ideen seines Mentors, des rechtsextremen Dramatikers und Politikers Istv&aacute;n Csurka inspirieren zu lassen. Der fanatische Antisemit hetzt gegen die j&uuml;dische &ldquo;New York-Tel Aviv-Budapest-Achse&ldquo;, die sich gegen die ungarische Nation verschworen haben soll, <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=516957" target="_self">erkl&auml;rt <em>N&eacute;pszava</em></a>.</p>
<p>Zu der Kundgebung aufgerufen hatte Vilmos Hanti, Leiter des Ungarischen Bundes der Widerstandsk&auml;mpfer und Antifaschisten (MEASZ). Ihm zufolge hat der Budapester Oberb&uuml;rgermeister seine Entscheidung nicht zur&uuml;ckgenommen, weil diese Ernennung ganz im Sinn der Politik der nationalkonservativen Regierungspartei Fidesz unter dem Vorsitz Viktor Orb&aacute;ns sei. Die Tageszeitung <a href="http://nol.hu/belfold/szurrealis_szinhazat_rendeztek_dornernek_a_megfogyatkozott_kopaszok" target="_self"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g </em>beschreibt</a> die Szene vor dem Theater als &ldquo;surrealistisch&ldquo;: Die emp&ouml;rten Demonstranten schwenkten Spruchb&auml;nder mit Aufschriften wie &ldquo;Leistet <em>Arturo Ui</em> Widerstand!&ldquo; oder &ldquo;Wir geh&ouml;ren zu Europa&ldquo;, w&auml;hrend die militanten Rechtsextremen ihrer Wut mit Slogans wie &ldquo;Dreckjuden&ldquo; oder &ldquo;Landesverr&auml;ter&ldquo; Luft machten.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:52:37 +0100</pubDate><guid>1473701</guid></item>
<item><title>Hongrie | Europas Untergrund | Cartoon (Cicero, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1447221-europas-untergrund</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:28:09 +0100</pubDate><guid>1447221</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Wien-Budapest: Reise in die Vergangenheit (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1433041-wien-budapest-reise-die-vergangenheit</link><description><![CDATA[Österreich und Ungarn, Erben des Habsburgerreiches, haben noch eine andere Gemeinsamkeit: ein widersprüchliches Verhältnis zur Geschichte und eine Neigung, politische Entgleisungen zu tolerieren. Zehn Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich scheint Ungarn in den 30er Jahren stehen geblieben zu sein. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:34:43 +0100</pubDate><guid>1433041</guid></item>
<item><title>Ungarn | Orbáns Revolution steht vor der Pleite (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1420831-orbans-revolution-steht-vor-der-pleite</link><description><![CDATA[Nicht nur, dass der ungarische Ministerpräsident an der Spitze eines verschuldeten Landes steht, vom IWF unter Druck gesetzt wird und ihm heute ein Verfahren der EU droht: Auch die Opposition beginnt, sich zu organisieren. Mit der steigenden Armut sinkt der Glauben der Bürger an sein nationalistisches Programm. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:34:08 +0100</pubDate><guid>1420831</guid></item>
<item><title>Ungarn, EU | Orbán umschifft Fragen der EU-Abgeordenten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1415191-orban-umschifft-fragen-der-eu-abgeordenten</link><description><![CDATA[<p>Anl&auml;sslich der Fragestunde, zu der die EU-Abgeordneten Viktor Orb&aacute;n am 18. Januar ins Europaparlament in Stra&szlig;burg eingeladen hatten, versprach der ungarische Ministerpr&auml;sident, die umstrittenen Gesetze zu &auml;ndern. Die scharfe Kritik an seinem Demokratieverst&auml;ndnis aber stie&szlig; bei ihm auf taube Ohren.</p>
<p>Orb&aacute;n &bdquo;hat sich gegen&uuml;ber den hartn&auml;ckigen [EU-Abgeordneten] durchgesetzt&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.magyarhirlap.hu/velemeny/pecsenyek_strasbourgja.html">w&uuml;rdigt Magyar H&igrave;rlap</a>. F&uuml;r die konservative Tageszeitung hat:</p>
<blockquote><p>die Budapester Opposition den EU-Abgeordneten der IWF-Koalition ordentlich zugearbeitet. [&hellip;] Der Ministerpr&auml;sident lehnte das europ&auml;ische Diktat ab und erkl&auml;rte, dass er zu Diskussionen bereit sei. Allerdings hat in den R&auml;ngen der EU-IWF-Fraktion niemand Interesse an seiner Meinung zur EU [&hellip;], die zwar f&uuml;r Demokratie steht, deren Gesetz aber der W&auml;hrungsfonds ist.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote>
<p><a target="_self" href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=512269">N&eacute;pszava</a> ist da ganz anderer Meinung: &bdquo;Im Europ&auml;ischen Parlament hat man aneinander vorbeigeredet&ldquo;, titelt das linke Blatt und meint:&nbsp;</p>
<blockquote><p>Orb&aacute;n hat so getan als verstehe er nicht, warum er in Europa kritisiert wird. [&hellip;] Wie &uuml;blich pr&auml;sentierte er einen Mix aus demagogischen Banalit&auml;ten und patriotischen Aufrufen, in denen er sein Land verteidigte.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Niemand ging wirklich gegen die politischen Widerspr&uuml;che vor &ldquo;, bedauert die Zeitung und f&uuml;hrt das Beispiel des polnischen Regierungschefs Donald Tusk an, der Orb&aacute;n den R&uuml;cken st&auml;rkte und die &bdquo;Ungarn betreffende hysterische Stimmung im Europ&auml;ischen Parlament&ldquo; scharf kritisierte.&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:22:40 +0100</pubDate><guid>1415191</guid></item>
<item><title>Ungarn | Viktator | Cartoon (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1410641-viktator</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:50:14 +0100</pubDate><guid>1410641</guid></item>
<item><title>Ungarn-EU | Die Machtprobe hat begonnen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1409471-die-machtprobe-hat-begonnen</link><description><![CDATA[<p>Am 17. Januar richtete die Kommission drei <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/24&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=FR&amp;guiLanguage=en" target="_self">Schreiben</a> an die ungarische Regierung. Sie gab ihr einen Monat Zeit, um ihre Gesetze EU-konform zu machen. Die Begr&uuml;ndung der Kommission: Unabh&auml;ngig sind weder die Datenschutzbeh&ouml;rde, noch die Justiz, und schon gar nicht die Notenbank. Sollte Budapest den Forderungen innerhalb dieser Frist nicht nachkommen, droht ein Verfahren vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof. In der f&uuml;r den 18. Januar geplanten EU-Parlamentsdebatte wird Regierungschef Viktor Orb&aacute;n Rede und Antwort stehen m&uuml;ssen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Die linksliberale<a href="http://www.nol.hu/velemeny/20120118-az_erotlenseg_nyelve" target="_self"> <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> hebt</a> den dreifachen Schlag Br&uuml;ssels gegen Viktor Orb&aacute;n auf ihre Titelseite und erkl&auml;rt, dass Europa:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/nepszabadsag-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">momentan nichts anderes sagt, als: Entweder wacht das ungarische Volk auf und gibt sich bei den nächsten Wahlen eine neue Regierung, oder es muss erleben, wie der Staat Konkurs macht und sich die Regierung letztendlich doch dem europäischen ‘Diktat’ fügen muss. Für die europäische Diplomatie gibt es keine andere Lösung.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Allerdings verf&uuml;gen die gemeinschaftlichen Institutionen wohl nicht &uuml;ber die notwendigen Druckmittel, meint <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em>:</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/nepszabadzag.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Kommission spricht die Sprache der Gesetze, das Europäische Parlament die der Politik. Orbán aber versteht nur die Sprache der Macht. Europas Macht gehört dem Rat, also den Mitgliedsstaaten selbst. Wenn sich die Politiker der einzelnen (und insbesondere der ‘großen’) Länder zu einem klaren und unmissverständlichen Signal durchringen würden, könnte es vielleicht klappen. […] Die Möglichkeiten des Europäischen Parlaments darf man nicht unterschätzen. Welche Konsequenzen aber haben diese Debatten? Keine.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://mno.hu/vezercikk/terden-allva-1044273" target="_self"><em>Magyar Nemzet</em> h&auml;lt dagegen</a>: &ldquo;Die EU-Kommission beanstandet drei ganz konkrete Gesetze, was nicht das Ende der Welt bedeutet. Kritisiert werden nur technische und keine politischen oder emotionellen Aspekte. Jetzt sind die Juristen dran.&rdquo; Allerdings warnt die rechtsliberale Zeitung:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/magyar-nemzet.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Europa vertraut Ungarn nicht. Weder seiner Wirtschaftspolitik, noch seiner Demokratie. Aus Zeitmangel sollten wir aber nicht die beleidigte Leberwurst spielen. Alle Themen müssen angesprochen werden. Schließlich bringt es der Union rein gar nichts, Ungarn in die Knie zu zwingen. Wie wir vergangenes Wochenende gesehen haben [anlässlich der Demonstration der rechtsextremen Partei Jobbik, bei der unter anderem Europa-Fahnen angezündet wurden], kommt übertriebene Kritik an der Union nur den Rechtsextremen zugute.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.5486746361757074">Worum es momentan wirklich geht, <a href="http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=511790" target="_self">fasst <em>N&eacute;pszava</em></a> mit dem Titel &ldquo;Ungarn oder Orb&aacute;n&rdquo; zusammen. Dabei darf man das Wichtigste aber nicht vergessen, erinnert das linksliberale Blatt: Die drei von der Kommission angeprangerten Verst&ouml;&szlig;e<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Nepszava-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">sind nur die Spitze des Eisbergs. Das Hauptproblem ist, das Orbán ein politisches und wirtschaftliches System schafft, das mit den europäischen Werten unvereinbar ist. […] Wir können uns rechtfertigen, feilschen, juristische Wortspielchen betreiben. In Straßburg wird sich Orbán heute aber noch viel mehr Kritik anhören. Und klein bei geben müssen. Nicht in Straßburg, sondern zuhause. Und dies so schnell wie möglich.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:39:40 +0100</pubDate><guid>1409471</guid></item>
<item><title>Ungarn | Brüssel startet die Operation "Weg mit Orbán" (Népszabadság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1388211-bruessel-startet-die-operation-weg-mit-orban</link><description><![CDATA[Mit ihrer Androhung finanzieller Sanktionen im Falle, dass die Regierung in Budapest keinen Kurswechsel bei der Wirtschaftspolitik und der Justiz vollzieht, scheint die Europäische Union einen Prozess in Gang setzen zu wollen, um den ungarischen Ministerpräsidenten loszuwerden, so wie sie Berlusconi und Papandreou hat fallen lassen. Doch das ist leichter gesagt als getan. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:38:24 +0100</pubDate><guid>1388211</guid></item>
<item><title>Ungarn | Der Wüterich von Budapest | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1374811-der-wueterich-von-budapest</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:35:03 +0100</pubDate><guid>1374811</guid></item>
<item><title>Ungarn | Viktor Orbán verkündet seine Version</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1374031-viktor-orban-verkuendet-seine-version</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Orb&aacute;n: &lsquo;Jetzt muss die Macht gefestigt werden&rsquo;&rdquo;. Wie die meisten ungarischen Zeitungen hebt auch <em>Magyar H&iacute;rlap</em> das Interview mit dem Regierungschef auf ihre Titelseite. Darin gab die nationale Presseagentur MTI Regierungschef Orb&aacute;n die Gelegenheit, seine ebenso tiefgreifenden wie umstrittenen institutionellen Reformen zu verteidigen. </p>
<p>F&uuml;r Viktor Orb&aacute;n &ldquo;gibt es keinen Grund daf&uuml;r, die bereits verabschiedeten Gesetze zu &uuml;berarbeiten&rdquo;, <a href="http://www.magyarhirlap.hu/belfold/orban_a_konszolidacio_ideje_jott_el.html" target="_self">berichtet die der Regierungspartei Fidesz nahestehende Tageszeitung</a>. Die Regierung habe nicht nur &ldquo;f&uuml;r mehr Unabh&auml;ngigkeit der Zentralbank gesorgt&rdquo;, sondern sich auch bereit erkl&auml;rt, die Verhandlungen mit dem IWF &ldquo;ohne Vorbedingungen&rdquo; zu f&uuml;hren, erl&auml;uterte Orb&aacute;n der MTI.</p>
<p>Die kritischen Stimmen aus der EU und insbesondere der Europ&auml;ischen Kommission forderte er dazu auf, &ldquo;ausgewogener zu urteilen&rdquo; und spielte &ldquo;die Kritik der internationalen Presse&rdquo; zu rein &ldquo;pers&ouml;nlichen Ansichten&rdquo; herunter. &ldquo;In der momentanen Situation gibt es nichts Neues&rdquo;, erkl&auml;rte er &uuml;berzeugt:</p>
<blockquote><p>Wenn die Linke nicht an der Macht ist, dann rufen die Opposition und ihre Anh&auml;nger im Ausland das Ende der Demokratie aus. [...] Dabei sind wir diejenigen, die schon immer Demokraten gewesen sind und f&uuml;r Demokratie gek&auml;mpft haben, als unsere heutigen Gegner die kommunistische Diktatur verteidigten.</p>
</blockquote>
<p>Diese &ldquo;Landesverbrecher&rdquo;, wie sie <em>Magyar H&iacute;rlap</em> in ihrem <a href="http://www.magyarhirlap.hu/velemeny/orszagrontok.html" target="_self">Leitartikel</a> bezeichnet, </p>
<blockquote><p>... wollen nicht nur Orb&aacute;n, sondern alles Ungarische das zu Fall bringen. Sie wollen die Demokratie der Mehrheit, den Willen des ungarischen Volks st&uuml;rzen. Wir haben keine andere Wahl als f&uuml;r unsere Unabh&auml;ngigkeit, unseren Boden, unser Vaterland zu k&auml;mpfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:58:36 +0100</pubDate><guid>1374031</guid></item>
<item><title>Ungarn | "Es bleibt keine Zeit zum Schmollen" (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1365301-es-bleibt-keine-zeit-zum-schmollen</link><description><![CDATA[Mehr Macht der Regierung, weniger Macht der Opposition. Der Umbau Ungarns wird von der Presse in In- und Ausland kritisiert. Gleichzeitig versinkt das Land aber immer tiefer in der Finanzkrise, und das Misstrauen der Investoren in die Regierungspolitik wächst. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:09:07 +0100</pubDate><guid>1365301</guid></item>
<item><title>Orbán und unsere Werte | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1366411-orban-und-unsere-werte</link><description><![CDATA[<p>Es wird schon fast zur Gewohnheit. Die ungarische Regierung von  Viktor Orb&aacute;n ruft in Europa erneut Meinungsstreitigkeiten hervor.  Letztes Jahr l&ouml;ste sie Proteste aus, wegen eines Gesetzes, das <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/446761-pressefreiheit-aufgehoben-nicht-ausgetilgt" target="_self">eine st&auml;rkere Kontrolle der Medien</a> durch die Regierung vorsah. Diesmal ist der Grund die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/607481-diktatur-der-mehrheit-stein-gemeisselt" target="_self">neue Verfassung Ungarns</a>,  die gleichzeitig mit der &Auml;nderung des Zentralbankstatuts durch die  Exekutive in Kraft tritt. Nebenher hat diese auch den Wahlablauf  reformiert und einem Radiosender der Opposition wurde die Frequenz  entzogen.</p>
<p>Wie vor einem Jahr verzichten die europ&auml;ischen  Staatschefs darauf, Stellung zu beziehen, w&auml;hrend immer mehr Stimmen  Sanktionen gegen das autorit&auml;re Abdriften Viktor Orb&aacute;ns fordern. Die  Europ&auml;ische Kommission &ldquo;untersucht&rdquo; die Situation und nur einige  Europaabgeordnete dr&auml;ngen auf eine Reaktion der Europ&auml;ischen Union.</p>
<p>Doch  sollte man Ungarn ma&szlig;regeln, so wie man es im Jahr 2000 mit &Ouml;sterreich  getan hat, als die Rechtsextremen unter J&ouml;rg Haider die Regierung  antraten? Damals hatten die vierzehn Partner Wiens jeglichen bilateralen  Kontakt abgebrochen und aufgeh&ouml;rt,&nbsp; &ouml;sterreichische Bewerber auf Posten  internationaler Organisationen zu unterst&uuml;tzen. Doch diese Ma&szlig;nahmen  wurde nach neun Monaten wieder aufgehoben, ohne dass Kanzler Wolfgang  Sch&uuml;ssel dem Druck nachgegeben h&auml;tte. Die Rechtsextremen blieben in  &Ouml;sterreich bis 2007 in der Regierung.</p>
<p>Ungarn stellt ein  kniffeliges Problem dar. In vielerlei Hinsicht br&uuml;skiert das derzeit  eingerichtete System die Grundwerte des europ&auml;ischen Projektes. Ein  System, denn anders kann man die Gesamtheit der Ma&szlig;nahmen nicht nennen,  die dazu dienen, die Macht der Fidesz, Orb&aacute;ns Partei, zu erweitern. Die  organisierte Schw&auml;chung aller Gegenkr&auml;fte, die N&auml;he zur Jobbik (einer  rechtsextremen Partei mit eigener Miliz), oder die Zunahme des  Nationalismus unter den magyarischen Minderheiten in anderen EU-Staaten,  sind Gr&uuml;nde genug, um Budapest zurechtzuweisen.</p>
<p>Andererseits  sollte man das Achten von Werten und Konformismus nicht mit einem  Konsens verwechseln. Man kann viele Elemente des Parteiprogramms von  Viktor Orb&aacute;n in Abrede stellen, verurteilen oder ablehnen, dennoch  geh&ouml;ren sie zum Spektrum politischer Meinungen, die man in allen  europ&auml;ischen L&auml;ndern findet. Zum Beispiel ist der Wille, eine politische  Kontrolle &uuml;ber die Finanzpolitik zu behalten, keine Besonderheit der  Fidesz; und die Rolle der Zentralbank steht im Zentrum der Diskussionen  zur Eurokrise. Der Bezug auf Gott innerhalb der Verfassung, das Ablehnen  gleichgeschlechtlicher Ehen und die M&ouml;glichkeit, das Recht auf  Abtreibung einzuschr&auml;nken sind konservative &Uuml;berzeugungen, die man auch  vorneweg in <a href="http://www.verfassungen.eu/griech/verf75.htm" target="_self">Griechenland</a>, in Frankreich (zum Beispiel) an zweiter Stelle, und in Irland, Malta oder Polen an dritter Stelle findet.</p>
<p>Wenn  Europa das Ungarn Orb&aacute;ns in den Grenzen der europ&auml;ischen Demokratie  halten will, darf es sich weder in der Zielrichtung noch der Methode  irren, denn sonst k&ouml;nnte es in zwei gef&auml;hrliche Prozesse hineingezogen  werden. Der erste w&auml;re, gro&szlig;e Reden schwingend &uuml;ber Budapest Sanktionen  zu verh&auml;ngen und sp&auml;ter alles wieder r&uuml;ckg&auml;ngig machen zu m&uuml;ssen, so wie  es mit &Ouml;sterreich der Fall war, oder dazu gezwungen zu sein, ein  ungewisses Ausschlussverfahren anzustreben. Der zweite w&auml;re, ein System  einzuf&uuml;hren, das mit zweierlei Ma&szlig; misst, indem Ungarn f&uuml;r die  politische Stellungnahme seiner Regierung sanktioniert wird, obwohl man  andere Staaten genauso anprangern k&ouml;nnte. Polen zu Zeiten der Br&uuml;der  Kaczyński wurde trotz aller reaktion&auml;rer Politik nie von der EU  ge&auml;chtet.</p>
<p>Die Tatsache, dass Ungarn eine linguistische und  kulturelle Insel inmitten Europas darstellt, verst&auml;rkt die gef&auml;hrliche  Dialektik zwischen seinem Hang, sich als belagerte Festung aufzufassen  und dem Unverst&auml;ndnis seiner Nachbarn, die nicht alle <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1360421-viktor-orban-die-folge-einer-bewegten-geschichte" target="_self">Einzelheiten der internen Diskussionen</a>  kennen. Dies ist ein Grund mehr daf&uuml;r, dass Europa wachsam,  prinzipientreu und gleichzeitig klar und sachbezogen in seinen  Handlungen bleiben muss.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:28:05 +0100</pubDate><guid>1366411</guid></item>
<item><title>Ungarn | Viktor Orbán - die Folge einer bewegten Geschichte (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1360421-viktor-orban-die-folge-einer-bewegten-geschichte</link><description><![CDATA[Um den nationalistischen und identitären Rückzug der aktuellen ungarischen Regierung zu verstehen, muss man in der Geschichte des Landes nachforschen – mit besonderem Augenmerk auf das fragile Bürgertum und den Frust nach militärischen Niederlagen – findet Bruno Ventavoli, Experte für ungarische Literatur. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 16:36:25 +0100</pubDate><guid>1360421</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Ungarn geht uns alle an (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1355711-ungarn-geht-uns-alle</link><description><![CDATA[Viktor Orbáns nationalistischer und autoritärer Kurs darf Europa nicht kalt lassen. Die Union muss Budapest als Gemeinschaft demokratischer Werte und Wirtschaftsunion das Messer auf die Brust setzen, meint Le Monde. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:48:37 +0100</pubDate><guid>1355711</guid></item>
<item><title>Ungarn | Allein gegen Orbán, und besser so (Heti Világgazdaság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1350881-allein-gegen-orban-und-besser-so</link><description><![CDATA[In Budapest wächst der Protest gegen Ministerpräsident Viktor Orbán, dem autoritäre Tendenzen vorgeworfen werden. Doch selbst wenn die internationale Gemeinschaft nun zu reagieren beginnt, sollte sie vermeiden, sich in innere Angelegenheiten des Landes einzumischen, meint der Philosoph Gáspár Miklós Tamás. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:58:32 +0100</pubDate><guid>1350881</guid></item>
<item><title>Ungarn | Magyarische Gefahr | Cartoon (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1346761-magyarische-gefahr</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 17:18:50 +0100</pubDate><guid>1346761</guid></item>
<item><title>Ungarn | Kapitalismus ohne Ehrgeiz (Magyar Narancs, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1319621-kapitalismus-ohne-ehrgeiz</link><description><![CDATA[Die Diskussionen um die Unabhängigkeit der Zentralbank haben zum Abbruch der Verhandlungen mit IWF und EU geführt. Das macht deutlich, dass Viktor Orbáns Regierung ihre „nationale Revolution“ auch im Bereich der Wirtschaft durchsetzen will. Allerdings sind die dieser Politik zugrunde liegenden Prämissen falsch, betont ein Wirtschaftsexperte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:16:23 +0100</pubDate><guid>1319621</guid></item>
<item><title>Ungarn | Das Ringen um die Pressefreiheit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1315221-das-ringen-um-die-pressefreiheit</link><description><![CDATA[<p>Das ungarische Mediengesetz ist verfassungswidrig. Am 19. Dezember hat das ungarische Verfassungsgericht &quot;mehrere Artikel abgewiesen, darunter jener, welcher Journalisten zwingen sollte, ihre Quellen preiszugeben und jener, der eine neue Medienaufsichtsbeh&ouml;rde schuf, um den Inhalt in den Print- und Onlinemedien zu regulieren, die nun eine &quot;ausgewogene Berichterstattung&quot; liefern m&uuml;ssen&quot;, <a target="_self" href="/www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/tech-medias/actu/0201803113570-la-loi-hongroise-sur-les-medias-videe-de-sa-substance-265365.php">berichten</a> <em>Les Echos</em>. Das Mediengesetz war am 1. Januar 2011 in Kraft getreten und wurde&nbsp; von der Europ&auml;ischen Union, der OSZE und den Vereinten Nationen harsch kritisiert.</p>
<p>Doch ist diese &quot;letzte Zuckung des Rechtsstaats&quot; wirklich &quot;ein Schlag f&uuml;r die Regierung des Autokraten Viktor Orb&aacute;n&quot;?, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/gericht-stoppt-ungarisches-mediengesetz-letzte-zuckung-des-rechtsstaats-1.1240247">fragt</a> die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>. Es ist nicht sicher, ob dieser Entscheid sich praktisch auswirken werde. Am kommenden 1. Januar tritt die neue ungarische Verfassung in Kraft, welche die Kompetenzen des Verfassungsgerichts beschneidet und die Reihen der obersten Richter mit Parteig&auml;ngern der Orb&aacute;n-Truppen auff&uuml;llt. &quot;Es gilt als sicher, dass das jetzige Urteil dann ausgehebelt werden wird&quot;, schreibt die Tageszeitung aus M&uuml;nchen mit Sorge.&nbsp; </p>
<p>Zumal nur einen Tag nach dem Urteil dem Radiosender <a target="_self" href="http://nol.hu/lap/mo/20111221-bukott_a_klubradio"><em>Klubradio</em></a>, der als einziges Oppositionsradio im Land gilt, die Sendefrequenz entzogen wurde. Auf Beschluss des Medienrats, also jenem Organ, dessen Macht das Urteil einschr&auml;nken will.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:20:54 +0100</pubDate><guid>1315221</guid></item>
<item><title>Ungarn | IWF und EU ziehen sich zurück</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1306211-iwf-und-eu-ziehen-sich-zurueck</link><description><![CDATA[<p>Die Verhandlungen waren nur von kurzer Dauer. Am 16. Dezember haben der Internationale W&auml;hrungsfonds und die Europ&auml;ische Union beschlossen, die Gespr&auml;che mit Budapest &uuml;ber eine m&ouml;gliche Finanzhilfe f&uuml;r Ungarn abzubrechen. IWF und EU glauben, dass die von der Orb&aacute;n-Regierung geplante Reform der ungarischen Nationalbank die Unabh&auml;ngigkeit der Institution gef&auml;hrde. Dem Gesetz zufolge k&ouml;nnten die Regierung und das Parlament, in dem die Partei von Orb&aacute;n zwei Drittel der Sitze h&auml;lt, bestimmte F&uuml;hrungskr&auml;fte der Bank ernennen. </p>
<p>F&uuml;r die linksliberale Tageszeitung <a href="http://nol.hu/velemeny/20111217-europa_ott__mi_itt" target="_self"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em></a> &quot;gibt es die Union langsam auf, mit dem Regime von Orb&aacute;n zu verhandeln: warum ein autorit&auml;res, antidemokratisches und anti-europ&auml;isches System finanzieren?&quot; Die Delegation ist nun abgereist, wir aber bleiben und stehen vor dem Abgrund.&nbsp;</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <a href="http://www.magyarhirlap.hu/velemeny/inkabb_vele_mint_nelkule.html" target="_self"><em>Magyar H&iacute;rlap</em></a> <a href="http://www.magyarhirlap.hu/velemeny/inkabb_vele_mint_nelkule.html" target="_self"><em>hebt </em></a>ihrerseits hervor, dass &quot;es der denkbar schlechteste Moment war, um den IWF und die EU zu ver&auml;rgern&quot;.&nbsp; &quot;Die Regierung hat einen taktischen Fehler begangen, indem sie das neue Gesetz w&auml;hrend der Verhandlungen ank&uuml;ndigte&quot;, glaubt die Zeitung und schlussfolgert: &quot;Besser mit dem IWF und der Union, als ohne sie&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:42:56 +0100</pubDate><guid>1306211</guid></item>
<item><title>EU-Gipfel | Ungarns diplomatischer Zickzack</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1277831-ungarns-diplomatischer-zickzack</link><description><![CDATA[<p>Am Morgen des 9. Dezember war Ungarn neben Gro&szlig;britannien das einzige Land, das einer Reform der EU-Vertr&auml;ge nicht zustimmen wollte. Am Nachmittag machte das Land dann aber einen R&uuml;ckzieher. Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n begr&uuml;ndete sein Verhalten damit, dass &ldquo;das Parlament &uuml;ber die ungarische Beteilung am Abkommen der Euro-L&auml;nder beratschlagen muss, denn die Frage untersteht der nationalen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;.</p>
<p><a target="_self" href="http://nol.hu/velemeny/20111212-arnyekban"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> hebt hervor</a>, dass Orb&aacute;ns Vorgehensweise in Br&uuml;ssel von innenpolitischen Erw&auml;gungen bestimmt sei. Indem er die pro-europ&auml;ische Opposition zwingt, dem zur Haushaltsdisziplin verpflichtenden Vertrag zuzustimmen, &ldquo;will Orb&aacute;n mit ihr die Verantwortung f&uuml;r die Sparma&szlig;nahmen teilen&rdquo;, schreibt die linksliberale Tageszeitung. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte sich der Ministerpr&auml;sident von der rechtsextremen Partei distanzieren, die die Regierung im Parlament unterst&uuml;tzt, sich aber gegen das Abkommen ausspricht.</p>
<p><a target="_self" href="http://hetivalasz.hu/jegyzet/mi-lesz-itt-43896/">Die konservative Wochenzeitung <em>Heti V&aacute;lasz</em> greift ihrerseits</a> die Regierung auf ungew&ouml;hnlich heftige Weise an. &ldquo;Orb&aacute;n scheint die Fehler der vorherigen sozialistischen Regierungen zu wiederholen&rdquo;, urteilt die Zeitung.&nbsp; Die Inkompetenz der Regierung bringe deren Politik in Misskredit und f&uuml;hre dazu, dass &ldquo;man sie nicht mehr Ernst nehmen kann&rdquo;.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:39:52 +0100</pubDate><guid>1277831</guid></item>
<item><title>Ungarn | Nun also doch: Orbán braucht den IWF (Magyar Nemzet, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1216171-nun-also-doch-orban-braucht-den-iwf</link><description><![CDATA[Das finanziell geschwächte Ungarn hat um Hilfe des Internationalen Währungsfonds gebeten. Bis Januar 2012 soll eine Einigung gefunden werden. Ist Ministerpräsident Viktor Orbán schlicht gescheitert oder handelt es sich um eine Intrige gegen seine Politik der Unabhängigkeit? Ungarns Presse ist gespalten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:39:26 +0100</pubDate><guid>1216171</guid></item>
<item><title>Ungarn | Entweder ich oder der IWF!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1180571-entweder-ich-oder-der-iwf</link><description><![CDATA[<p>Seit Beginn der Woche hat <a target="_self" href="http://www.standardandpoors.com/servlet/BlobServer?blobheadername3=MDT-Type&amp;blobcol=urldata&amp;blobtable=MungoBlobs&amp;blobheadervalue2=inline%3B+filename%3DSovereign_TCAssessments_11_11_11.pdf&amp;blobheadername2=Content-Disposition&amp;blobheadervalue1=application%2Fpdf&amp;blobkey=id&amp;blobheadername1=content-type&amp;blobwhere=1244024051072&amp;blobheadervalue3=UTF-8"><em>Standard&amp;Poor's Ungarns Staatsverschuldung im Visier</em></a> und eine m&ouml;gliche Herabstufung in Aussicht gestellt. Rasch reagierte Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n und erkl&auml;rte: &quot;Ungarn braucht keinerlei Darlehen vom IWF. Sollte der IWF ins Land zur&uuml;ckkehren, gehe ich&quot;, <a target="_self" href="http://hirszerzo.hu/velemeny/2011/11/16/Ha_az_IMF_jon_Orban_megy_Jo_otlet_8W4GMZ"><em>zitiert Hirszerz&ouml;</em></a> den Regierungschef. &quot;Wie aber steht es wirklich um uns?&quot;, fragt sich das Nachrichtenportal. Zumal sich die Landesw&auml;hrung im freien Fall befindet. Am 17. November bekommt man 316 Forint f&uuml;r einen Euro. Als man im M&auml;rz 2009 daf&uuml;r 317 Forint erhielt, bat Ungarn den IWF um Hilfe.</p>
<p>Unterdessen hat die Staatsverschuldung 76 Prozent des BIP erreicht, woraus &quot;IWF-&Ouml;konomen und Finanzm&auml;nner&quot; schlie&szlig;en, dass Ungarn &quot;in Zukunft nicht um einen Kompromiss herumkommen wird&quot;.</p>
<p>Zwar gibt Hirszerz&ouml; zu, dass es dem Land schlecht geht, lehnt es &quot;aus Liebe zur wirtschaftlichen Freiheit&quot; aber ab, dass die Ungarn den Preis f&uuml;r &quot;einen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/580581-viktor-orban-gross-groesser-ungarn"><em>missgl&uuml;ckten Nationalismus</em></a>&quot; zahlen. Besser sollten &quot;die Wachstumsprognosen nach unten korrigiert&quot; werden. Und sollte &quot;der Ministerpr&auml;sident wirklich gehen, wenn man den IWF braucht&quot;, dann kann man ihm nur noch eines w&uuml;nschen: &quot;Weiterhin alles Gute!&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:30:44 +0100</pubDate><guid>1180571</guid></item>
<item><title>Debatte | Abweichler und Problemfälle der Nicht-Eurozone (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1156041-abweichler-und-problemfaelle-der-nicht-eurozone</link><description><![CDATA[Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:15:16 +0100</pubDate><guid>1156041</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Und was ist mit Wachstum? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1113921-und-was-ist-mit-wachstum</link><description><![CDATA[Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart - das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:00:58 +0100</pubDate><guid>1113921</guid></item>
<item><title>Ungarn | "Republikanische Patrioten" auf den Straßen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1090861-republikanische-patrioten-auf-den-strassen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Das System gef&auml;llt mir nicht!&rdquo; So lautete am 23. Oktober der Slogan auf den Stra&szlig;en der ungarischen Hauptstadt. Dort fand die gr&ouml;&szlig;te Demonstration gegen die Regierung seit dem Machtantritt von Viktor Orban im Mai 2010 statt. Anl&auml;sslich des 55. Geburtstages des antisowjetischen Aufstandes 1956 versammelten sich zehntausende Menschen (100.000 laut Organisatoren), um gegen das autorit&auml;re Regime zu demonstrieren und die Einheit der gesamten Opposition zu fordern. Die Demonstranten, <a href="http://nol.hu/belfold/tizezrek_a_szabad_sajto_utjan__ne_csak_lajkolj__szervezodj" target="_self">die <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> auf der Titelseite als &ldquo;republikanische Patrioten&rdquo; bezeichnet</a>, riefen &uuml;ber <a href="http://www.facebook.com/sajtoszabadsagert?ref=ts&amp;v=wall" target="_self">Facebook</a> unter dem Motto &ldquo;Eine Million f&uuml;r Pressefreiheit&rdquo; zur Kundgebung auf. </p>
<p>Die konservative Tageszeitung <a href="http://mno.hu/belfold/szaroznak-orditanak-es-szervezodnenek-a-civil-lajkolok-900148" target="_self"><em>Magyar Nemzet</em> unterstreicht dagegen</a>, dass die Demonstranten &ldquo;keine ernsthafte Alternative bieten&rdquo; und prangert die soziale Herkunft der Protestler an: Intellektuelle, Studenten, Vertreter der alternativen Kultur &ndash; alles andere als repr&auml;sentativ f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:34:51 +0100</pubDate><guid>1090861</guid></item>
<item><title>Österreich / Tschechien | Die Banken wirbeln mit Bilanzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1044471-die-banken-wirbeln-mit-bilanzen</link><description><![CDATA[<p>Die Schuldenkrise wird zur Dauerkrise. Die erste &ouml;sterreichische Bank reagiert jetzt und... wandelt Bilanzgewinne in -verluste um. &ldquo;Erste Bank wappnet sich f&uuml;r Eurokrise&rdquo;, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/699864/Erste-Bank-wappnet-sich-fuer-Eurokrise?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do">titelt <em>Die Presse</em></a>. Erste Bank-Chef Andreas Treichl rechnet mit einem Schuldenerlass Griechenlands von 50 Prozent. Als Folge r&auml;umt die Bank jetzt in ihrer Bilanz auf und reduziert ihr Anleihenengagement in Osteuropa, vor allem Ungarn und Rum&auml;nien. Aus der angek&uuml;ndigten Gewinnprognose von rund 800 Millionen Euro werden prompt 800 Millionen Euro Verlust. Die Aktie der Bank verlor am Montag 9 Prozent und die Bank k&uuml;ndigte an, die R&uuml;ckzahlung der Staatshilfe aus den Zeiten der Lehman-Krise 2008 m&uuml;sse noch mindestens ein Jahr warten. Die Wiener Tageszeitung <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/699871/Virtuelle-Gewinne-reale-Dividenden?direct=699864&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/699864/index.do&amp;selChannel">betont</a>, dass nicht Griechenland, sondern die Kreditsituation in Osteuropa, wo &ldquo;Kredite in H&ouml;he des &ouml;sterreichischen BIPs &lsquo;drau&szlig;en&rsquo; sind&ldquo; das Problem seien.</p>
<p>Auf tschechischer Seite titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>, ist &ldquo;die Prager B&ouml;rse erneut in der Krise&rdquo;. Das Wirtschaftsblatt <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-53168160-evropska-krize-opet-uderila-na-prazskou-burzu">erkl&auml;rt</a>, dass nach dem Absturz der Erste Bank, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanzgruppen in Zentraleuropa z&auml;hlt, mehrere tschechische Titel in die roten Zahlen gerutscht sind, trotz der guten Resultate vom Jahresanfang.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 15:29:07 +0100</pubDate><guid>1044471</guid></item>
<item><title>Ungarn | Gewerkschaften gegen Orbán</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1016661-gewerkschaften-gegen-orban</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Das ist ungarische Solidarit&auml;t!&rdquo; <a href="http://nol.hu/belfold/torok_gabor__a_szakszervezetek_atvettek_az_ellenzek_szerepet" target="_self">freut sich <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em></a> &uuml;ber die Demonstration in Budapest, an der am 1. Oktober 50.000 Menschen teilnahmen. In Anspielung auf die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 wurde die Aktion &ldquo;D-Day&rdquo; getauft. Sie soll &ldquo;den Anfang vom Ende der dikatorischen Herrschaft&rdquo; von Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n einl&auml;uten.</p>
<p>Protestiert wurde gegen Sparma&szlig;nahmen, Einschr&auml;nkungen der Gewerkschaftsrechte, das Fehlen eines sozialen Dialogs und das neue Arbeitsgesetzbuch, das Arbeitnehmer benachteiligt. Der von den Gewerkschaften organisierten Demonstration kommt eine wichtige politische Bedeutung zu, meint die linksliberale Tageszeitung. &ldquo;Die Gewerkschaften haben die Rolle der Opposition &uuml;bernommen&rdquo;, erkl&auml;rt Politologe G&aacute;bor T&ouml;r&ouml;k und f&uuml;hrt fort: &ldquo;Meines Erachtens werden sich die Gewerkschaftsspitzen ganz sicher nicht damit zufriedengeben, die wirtschaftlichen und sozialen Interessen lediglich zu verteidigen. Weil die politische Opposition gespalten, ohnm&auml;chtig und nicht wirklich popul&auml;r ist, k&ouml;nnen die Gewerkschaftsf&uuml;hrer in Zukunft sicher eine politische Rolle spielen. Vielleicht werden sie zu Orb&aacute;ns gef&auml;hrlichsten Gegnern.&rdquo; Zumal mehrere Gewerkschaften laut N&eacute;pszabads&aacute;g entschieden haben, eine ungarische &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; zu gr&uuml;nden, die sich an der polnischen Solidarność der 1980er Jahre orientiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:03:23 +0100</pubDate><guid>1016661</guid></item>
<item><title>Österreich/Ungarn | Wiener Banken fürchten &quot;Enteignung&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/943481-wiener-banken-fuerchten-enteignung</link><description><![CDATA[<p>Der H&ouml;henflug des Schweizer Franken sorgt f&uuml;r Unmut in den &ouml;sterreichisch-ungarischen Beziehungen. &quot;'Enteignung von Banken': Wien geht gegen Budapest vor&quot;, <a href="http://derstandard.at/1315006127441/Fremdwaehrungskredite-Ungarische-Kredite-lasten-schwer-auf-Austro-Banken" target="_self">titelt der Wiener <em>Standard</em></a>. &Ouml;sterreichs Regierung z&uuml;rnt den Kollegen in Ungarn. Diese wollen ihren stark verschuldeten B&uuml;rgern die R&uuml;ckzahlung ihrer Kredite in Fremdw&auml;hrung erleichtern, und dazu feste und vor allem sehr vorteilhafte Zinss&auml;tze festsetzen. Die Ungarn k&ouml;nnten demnach ihre Kredite in Schweizer Franken zu einem Satz von 180 Forint statt 240 abzahlen, und die in Euro zu einem Satz von 250 Forint statt 280.</p>
<p>Der Verlust bliebe bei den Banken, was in den &ouml;sterreichischen Geldh&auml;usern, die Kredite von rund 5 Milliarden Euro in Ungarn ausstehen haben, f&uuml;r Aufruhr sorgt. Wien forderte die EU-Kommission auf, beim Europ&auml;ischen Gerichtshof eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen die Pl&auml;ne Ungarns zu pr&uuml;fen. <a href="http://derstandard.at/1315006165457/Ungarns-Finanzpolitik-Idee-aus-der-Planwirtschaft" target="_self">Laut <em>Standard</em></a> schneidet sich Budapest aber vorrangig ins eigene Fleisch. Indem es privatrechtliche Vertr&auml;ge aushebele, vertreibe es die Investoren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Sep 2011 13:14:38 +0100</pubDate><guid>943481</guid></item>
<item><title>Rumänien | Marshallplan für angeschlagene Staaten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/846011-marshallplan-fuer-angeschlagene-staaten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der neue Marshallplan: eine Chance&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/eveniment/Efectele_noului_Plan_Marshall_pentru_Romania_0_532147337.html" target="_self">freut sich <em>Adevărul</em></a>, nach dem Entschluss der Europ&auml;ischen Kommission, die Beitr&auml;ge zu EU-Projekten von sechs angeschlagenen L&auml;ndern zu senken (Griechenland, Irland, Portugal, Rum&auml;nien, Ungarn, Lettland). Ab 2012 wird ihr Anteil von derzeit 15 Prozent auf 5 Prozent reduziert. Laut EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloş &bdquo;bedrohen die Staatsschulden mitfinanzierte Projekte. Es wird f&uuml;r die Regierungen immer schwieriger, die notwendigen Mittel f&uuml;r den jeweiligen Beitrag zu finden. ... Die neue Ma&szlig;nahme der EU-Kommission wird auf intelligente Weise zur Verringerung der Defizite und zur Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen beitragen, weil sie drastische Budgetk&uuml;rzungen ersetzt.&ldquo; <em>Adevărul</em> berechnet den Nutzen f&uuml;r Bukarest auf 700 Millionen Euro.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:03:43 +0100</pubDate><guid>846011</guid></item>
<item><title>Ukraine | Eindringliche Großzügigkeit von Budapest und Bukarest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/836901-eindringliche-grosszuegigkeit-von-budapest-und-bukarest</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kiew hat langsam ernsthafte Probleme mit seinen Nachbarl&auml;ndern&ldquo;, <a href="http://www.ng.ru/cis/2011-08-03/1_ec.html" target="_self">stellt die russische Zeitung <em>Nesawissimaja Gaseta</em></a> fest und berichtet &uuml;ber die Ver&auml;rgerung der Ukraine hinsichtlich der Vergabe von ungarischen und rum&auml;nischen Reisep&auml;ssen an ihre Staatsangeh&ouml;rigen, insbesondere im westlichen Teil des Landes. Trotz des ukrainischen Verbots der doppelten Staatsangeh&ouml;rigkeit gewinnt das Verfahren an Bedeutung, zumal &bdquo;die Anforderungen zum Erhalt eines rum&auml;nischen oder ungarischen Passes minimal sind: Der Antragsteller muss seine [rum&auml;nische oder ungarische ethnische] Abstammung beweisen bzw. belegen, dass seine Familie auf einem ehemals zu Rum&auml;nien und Ungarn geh&ouml;renden Landesgebiet gelebt hat&ldquo;, insbesondere vor dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Diese &bdquo;individuelle Integration in die Europ&auml;ische Union&ldquo; sollte eine Warnung f&uuml;r die ukrainische Regierung sein, die nicht in der Lage ist, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme effizient zu l&ouml;sen, und somit wom&ouml;glich zusehen muss, wie &bdquo;sich Hunderttausende von Ukrainern eine ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rigkeit zulegen&ldquo;, mahnt die russische Zeitung. Doch die echte Drohung, die sich abzeichnet, ist die des Separatismus, denn Kiew kann &bdquo;die Kontrolle &uuml;ber Gebiete verlieren, die von ausl&auml;ndischen Staatsangeh&ouml;rigen bewohnt werden&ldquo;, schreibt die <em>Nesawissimaja Gaseta</em> weiter und zitiert den ukrainischen Experten Alexander Gawrich, nach dessen Meinung &bdquo;es gen&uuml;gt, dass sich die Slogans der kulturellen Zugeh&ouml;rigkeit in politische Forderungen verwandeln&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 05 Aug 2011 14:06:31 +0100</pubDate><guid>836901</guid></item>
<item><title>Ungarn | Das Modell heißt Peking (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/833341-das-modell-heisst-peking</link><description><![CDATA[Viktor Orbáns umstrittenes Mediengesetz ist im Juli vollständig in Kraft getreten. Bilanz nach einem Monat: Massenkündigungen kritischer Journalisten und der Vorwurf, der Regierungschef zwinge die öffentlichen Medien auf seinen Kurs. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 04 Aug 2011 18:13:06 +0100</pubDate><guid>833341</guid></item>
<item><title>Polen | Mini-Marshallplan „unfair und entzweiend"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/825711-mini-marshallplan-unfair-und-entzweiend</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Marshallplan der EU beg&uuml;nstigt die Bankrotten&ldquo;, <a href="http://biznes.gazetaprawna.pl/artykuly/535425,unijny_plan_marshala_promuje_bankrutow_nowe_zasady_pomocy_nie_dla_polski.html" target="_self">beschwert sich die <em>Dziennik Gazeta Prawna</em></a> auf der Titelseite und berichtet &uuml;ber einen Plan der Europ&auml;ischen Kommission. Diese will die EU-Subventionen f&uuml;r Projekte in Landwirtschaft oder Infrastruktur bzw. auf regionaler Ebene von 85 auf 95 Prozent erh&ouml;hen, und zwar f&uuml;r diejenigen Mitgliedsstaaten, die von der Schuldenkrise schwer getroffen wurden: Griechenland, Portugal, Irland, Rum&auml;nien, Ungarn und Lettland. Da sie nicht in der Lage sind, die erforderlichen Eigenbeitr&auml;ge der Landesregierungen zu EU-gef&ouml;rderten Projekten zu leisten, k&ouml;nnen diese L&auml;nder zur Zeit von einem Gro&szlig;teil der von der EU zugeteilten Mittel gar nicht Gebrauch machen. Rum&auml;nien zum Beispiel konnte nur 7,9 Prozent der EU-Strukturmittel nutzen, die ihm im Rahmen des Haushalts 2007-2013 zugeteilt wurden.</p>
<p>&bdquo;Zuerst &uuml;berflutet die EU bankrotte europ&auml;ischen Staaten mit finanzieller Unterst&uuml;tzung und nun bietet sie ihnen Sonderkonditionen f&uuml;r Strukturmittel... Anstatt daf&uuml;r belohnt zu werden, dass es sich nicht &uuml;ber vern&uuml;nftige Grenzen hinaus verschuldet hat, wird Polen bestraft&ldquo;, argumentiert der zornige <a href="http://biznes.gazetaprawna.pl/komentarze/535395,andrzej_talaga_unijny_policzek_dla_polski.html" target="_self">Leitartikel der <em>DGP</em></a>, der die Entscheidung der EU-Kommission als eine &bdquo;unfaire&ldquo; Ma&szlig;nahme beschreibt, die &bdquo;die Union entzweien [soll] anstatt sie zu vereinen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:47:27 +0100</pubDate><guid>825711</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Alles in Ordnung | Cartoon (Népszabadság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/775771-alles-ordnung</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:48:06 +0100</pubDate><guid>775771</guid></item>
<item><title>EU-Parlament | Ungarns Verfassung am Pranger</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/703201-ungarns-verfassung-am-pranger</link><description><![CDATA[<p>Nach dem Mediengesetz nehmen die EU-Abgeordneten nun <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/607211-im-widerspruch-zu-europas-werten" target="_self">die neue ungarische Verfassung</a> unter die Lupe. <a href="http://nol.hu/kulfold/a_magyar_alkotmanyrol_vitazott_az_ep" target="_self"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> meldet</a> auf ihrer Titelseite Zweifel an der von der Regierung entschiedenen Verwendung der Finanzmittel aus dem Europ&auml;ischen Sozialfonds f&uuml;r die &bdquo;Kampagne gegen Abtreibung&ldquo; an und berichtet &uuml;ber die am 8. Juni im Europ&auml;ischen Parlament gef&uuml;hrte Debatte. Dort machten die EU-Abgeordneten insbesondere auf die Stellen im Text aufmerksam, in denen die Ideale der konservativen Mehrheitspartei Ungarns &ndash; Fidesz &ndash; weitestgehend &uuml;bernommen wurden, u. a.: Zus&auml;tzliche W&auml;hlerstimmen f&uuml;r Gro&szlig;familien, die Erkl&auml;rung der katholischen Religion zur Staatsreligion, oder die Weigerung, die Diskriminierung Homosexueller anzuerkennen. Auch wenn sich die EU-Justiz-Kommissarin Vivane Reding, die von den EU-Abgeordneten um ihre Meinung gebeten wurde, bisher nicht zum Verfassungsinhalt &auml;u&szlig;erte, &bdquo;behielt sie sich das Recht vor, zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die verfassungsgem&auml;&szlig;e Gesetzgebung den Grundlagen der EU entspreche&ldquo;. Bevor Ma&szlig;nahmen ergriffen werden, m&ouml;chte Br&uuml;ssel das Urteil der Experten der <a href="https://wcd.coe.int/wcd/ViewDoc.jsp?id=1785149&amp;Site=DC" target="_self">Venedig-Kommission </a>(Beratungsorgan des Europarats) abwarten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:45:00 +0100</pubDate><guid>703201</guid></item>
<item><title>Debatte | Das Königtum wird die Demokratie retten (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/639571-das-koenigtum-wird-die-demokratie-retten</link><description><![CDATA[Die Bewunderung für den Pomp bei Hofe hat etwas Kindliches. Und doch haben Monarchien auch heute noch ihre Funktion: Als Mittler zwischen verschiedenen Ethnien und Kulturen im Land, schreibt Ian Buruma. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 16:02:14 +0100</pubDate><guid>639571</guid></item>
<item><title>Polen | Die verlorene Generation will weg (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626781-die-verlorene-generation-will-weg</link><description><![CDATA[Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen

Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die

polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:51:47 +0100</pubDate><guid>626781</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Wer spricht hier von Invasion? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626701-wer-spricht-hier-von-invasion</link><description><![CDATA[Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:38:44 +0100</pubDate><guid>626701</guid></item>
<item><title>Debatten | Wir Unwürdigen (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/613751-wir-unwuerdigen</link><description><![CDATA[Woher kommt nur die vergiftete Atmosphäre in Europa? Die Bürger ziehen sich in sich zurück und die politische Führung weist alle Verantwortung von sich. Ergebnis: Die europäische Idee wird zur Skandalchronik. Aufschrei eines belgischen Kolumnisten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 Apr 2011 13:03:11 +0100</pubDate><guid>613751</guid></item>
</channel></rss>
