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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Griechenland]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Alexis Tsipras, der gefährlichste Europäer? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2055981-alexis-tsipras-der-gefaehrlichste-europaeer</link><description><![CDATA[Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:53:17 +0100</pubDate><guid>2055981</guid></item>
<item><title>Humor | In der Krise sind auch Götter machtlos (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2056011-der-krise-sind-auch-goetter-machtlos</link><description><![CDATA[Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist? (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:04:29 +0100</pubDate><guid>2056011</guid></item>
<item><title>Hören wir auf, uns selber Angst zu machen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/2058271-hoeren-wir-auf-uns-selber-angst-zu-machen</link><description><![CDATA[<p>Diese Woche haben sich die Europ&auml;er &ndash; und nicht nur sie &ndash; vorgespielt, sie h&auml;tten Angst: Die Hypothese des <a href="/de/content/editorial/2010251-auswegslos">&bdquo;Grexit&ldquo;</a> wurde als immer wahrscheinlicher bezeichnet. Nach den Analysten, die seit Monaten Bemerkungen dar&uuml;ber machen, warum und wie Griechenland die Eurozone verlassen sollte, sind jetzt die Politiker und die von ihnen beauftragten Experten an der Reihe, sich in &ndash; ordnungsgem&auml;&szlig; bezifferten &ndash; Vorhersagen &uuml;ber die Unvermeidbarkeit dieses Szenarios zu ergehen.</p>
<p>W&auml;hrend des informellen au&szlig;erordentlichen <a href="/de/content/article/2051021-das-ende-der-deutschen-hegemonie">Gipfels vom 23. Mai</a> gaben die Staats- und Regierungschefs der EU zu, dass die Frage heute nicht mehr tabu ist und dass sich alle damit besch&auml;ftigen, wenn auch jeder f&uuml;r sich.</p>
<p>Gleichzeitig beteuerten sie ihren Wunsch, Griechenland solle doch in der Eurozone bleiben &ndash; nat&uuml;rlich unter der Bedingung, dass es seinen Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Kreditgebern nachkommt.</p>
<p>Hierin liegt auch der Kern: Der &bdquo;Grexit&ldquo; ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine &auml;u&szlig;erst politische Frage. Genau wie damals der Beitritt Griechenlands zur Eurozone, w&auml;hrend man doch in Br&uuml;ssel und anderswo durchaus wusste, dass Athen, wie vorher <a href="http://www.spiegel.de/international/europe/euro-struggles-can-be-traced-to-origins-of-common-currency-a-831842.html" target="_self">schon Italien</a>, noch nicht so weit war.</p>
<p>Die europ&auml;ischen Regierungschefs m&uuml;ssen also entscheiden, ob sie bereit sind, die wirtschaftlichen Kosten f&uuml;r ihre Banken und ihre Steuerzahler sowie die politischen Folgen &ndash; Diskreditierung der Einheitsw&auml;hrung, Zersplittern des europ&auml;ischen Integrationsmodells, Lossagung von der &bdquo;Wiege der Demokratie&ldquo;, um nur einige davon zu nennen &ndash; nach einem Austritt Griechenlands aus dem Euro zu tragen.</p>
<p>Ihre griechischen Kollegen wiederum m&uuml;ssen entscheiden, inwieweit sie dazu bereit sind, den eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen oder diese r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen &ndash; und in letzterem Fall, auf welche Art und Weise. Was ihren Austritt aus dem Euro betrifft, so scheint dies weder f&uuml;r sie noch f&uuml;r die Mehrheit ihrer W&auml;hler in Betracht zu kommen.</p>
<p>Gerade weil die politischen und wirtschaftlichen Kosten f&uuml;r einen &bdquo;Grexit&ldquo; sowohl f&uuml;r die Griechen als auch f&uuml;r ihre Partner viel zu hoch w&auml;ren, kann man darauf wetten, dass eine weniger extreme L&ouml;sung gefunden werden wird.</p>
<p>Diese d&uuml;rfte sich nach den griechischen und franz&ouml;sischen Parlamentswahlen vom 17. Juni abzeichnen. Die Europ&auml;er werden wahrscheinlich doch noch eine &ndash; erneute &ndash; Umstrukturierung und Umschuldung der griechischen Anleihen akzeptieren. </p>
<p>Dadurch d&uuml;rfte die Bev&ouml;lkerung, die durch zwei Jahre strenge Sparma&szlig;nahmen sehr mitgenommen ist, ein bisschen aufatmen k&ouml;nnen. </p>
<p>Die Griechen werden wahrscheinlich von einer ganz neuartigen Parlamentsmehrheit regiert und von der &bdquo;Troika&ldquo; EU-EZB-IWF scharf beobachtet werden. </p>
<p>Weiter m&uuml;ssen sie einen Staat, der sich als ungerecht und unproduktiv herausgestellt hat, reformieren und politische Gepflogenheiten, deren Konsequenzen f&uuml;r alle ersichtlich sind, aufgeben.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 16:29:29 +0100</pubDate><guid>2058271</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wir sitzen alle im gleichen Boot | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2051641-wir-sitzen-alle-im-gleichen-boot</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 17:19:24 +0100</pubDate><guid>2051641</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Das Ende der deutschen Hegemonie (To Vima, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051021-das-ende-der-deutschen-hegemonie</link><description><![CDATA[Paris hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die Führungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und schöpfen neue Hoffnung, freut sich Athen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:19:25 +0100</pubDate><guid>2051021</guid></item>
<item><title>Griechenland | Ein sicherer Finanzplatz? | Cartoon (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2043391-ein-sicherer-finanzplatz</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 17:59:26 +0100</pubDate><guid>2043391</guid></item>
<item><title>Eurozone | Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2040091-die-stunde-der-wahrheit-hat-geschlagen</link><description><![CDATA[Griechenland aus der Eurozone austreten lassen? Die spanischen Banken retten? Den Gürtel noch enger schnallen, oder auf Wachstum setzen? Lauter Fragen, auf die die Eurozonen-Chefs beim Sondergipfel am heutigen 23. Mai Antworten finden müssen, wenn sie wollen, dass die Europäer auch in Zukunft noch an das gemeinschaftliche Projekt glauben. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 13:20:54 +0100</pubDate><guid>2040091</guid></item>
<item><title>Griechenland | Dilemma | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2027151-dilemma</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 16:17:13 +0100</pubDate><guid>2027151</guid></item>
<item><title>Spanien | Mit ein wenig Disziplin wird alles gut (El Mundo, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2010371-mit-ein-wenig-disziplin-wird-alles-gut</link><description><![CDATA[Mariano Rajoys Regierung steht einer neuen Verschlimmerung der Finanzkrise gegenüber und versucht, den Märkten Sicherheiten zu geben und gleichzeitig die Unterstützung der EU zu verlangen. Vergleicht man jedoch ihre Situation mit der Lage in Portugal und Griechenland, merkt man, dass es keine Alternative gibt, stellt El Mundo fest. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 17:11:09 +0100</pubDate><guid>2010371</guid></item>
<item><title>Auswegslos? | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/2010251-auswegslos</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Grexit&quot; &ndash; diese Wortkonstruktion aus Griechenland und Exit, also dem Austritt aus der Eurozone, <a href="/de/content/article/1491561-europa-fuer-den-griechen-exit-bereit">gibt es seit Jahresbeginn</a>. Damals verhandelten die Griechen &uuml;ber einen m&ouml;glichen Schuldenschnitt. Seitdem schwebt ein m&ouml;glicher Austritt wie ein Damoklesschwert &uuml;ber ihren K&ouml;pfen. Das Problem gibt es allerdings schon viel l&auml;nger: Als&nbsp; Giorgos Papandreou das Rettungspaket im Herbst von einer <a href="/de/content/article/1128441-papandreou-erpresst-sich-eine-zukunft">risikoreichen Volksabstimmung</a> abh&auml;ngig machen wollte, machten die M&auml;rkte und seine europ&auml;ischen Partner ihm klar, dass Athen &bdquo;guten Willen&ldquo; zeigen muss. Wenn nicht, w&uuml;rde sich das Ganze n&auml;mlich nur noch um folgende Frage drehen: &bdquo;Wollt ihr in der Eurozone bleiben oder nicht?&ldquo;.</p>
<p>Nach den Wahlen, bei denen die Anti-Sparkurs-Parteien triumphierten und der <a href="/de/content/article/1946491-wer-kann-hier-ordnung-schaffen">Zerfall der traditionellen parteilichen Schwergewichte</a> greifbar wurde, ist der &bdquo;Grexit&ldquo; nicht mehr nur pure Theorie, sondern Wirklichkeit geworden. Eine bedrohliche und ganz reale M&ouml;glichkeit. Und die f&uuml;r den 17. Juni geplanten Neuwahlen k&ouml;nnten das Ganze nur noch schlimmer machen.</p>
<p>W&uuml;rde der &bdquo;Grexit&ldquo; aber wirklich etwas &auml;ndern? Wirtschaftsexperten und Politiker w&auml;gen immer wieder Vor- und Nachteile ab. Ohne sich ganz sicher sein zu k&ouml;nnen, was letztendlich am Schlimmsten w&auml;re. Momentan gleichen die Diskussionen allerdings eher einem Bluff, <a href="/de/content/article/1989591-der-euro-ausstieg-ein-bluff">wie Il Sole-24 Ore unl&auml;ngst schrieb</a>. Ein gef&auml;hrlicher Bluff.</p>
<p>Die Europ&auml;er m&uuml;ssen eine schier unm&ouml;gliche Entscheidung treffen. Bewegen sie Griechenland zum Austritt aus der Eurozone &ndash; was nicht einmal in den Vertr&auml;gen vorgesehen ist &ndash;, riskieren sie, dass sowohl das europ&auml;ische Wirtschaftssystem als auch die EU als politisches Projekt und Weltmacht ihre Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren. Setzen sie aber alles daran, Griechenland wiederzubeleben, laufen sie Gefahr, an einer Politik festzuhalten, die das soziale Gef&uuml;ge des Landes zerst&ouml;ren k&ouml;nnte. Zudem drohen sie die Demokratie im Land zu schw&auml;chen. Auch wenn sie immer wieder gern wiederholen, dass Griechenland die Wiege der Demokratie ist. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden sie weitere Milliarden Euro ausgeben &ndash; ohne jeden Erfolg. Schlie&szlig;lich ist der griechische Staat nur noch eine Fiktion.</p>
<p>Und all das f&uuml;r einen Staat, der zwischen zwei bis drei Prozent des europ&auml;ischen BIP ausmacht. Dass die EU in einer solchen Sackgasse steckt, liegt vor allem daran, dass sie selbst in einer Art &sbquo;Dazwischen&rsquo; schwebt: Politisch und Wirtschaftlich ist die Integration so weit vorangeschritten, dass die Griechenland-Krise tats&auml;chlich eine Bedrohung darstellt. Insgesamt aber ist der Zusammenhalt noch lange nicht so gro&szlig;, dass sie die Mittel hat, sich aus eigenen Kr&auml;ften daraus zu holen. G&auml;be es keine Einheitsw&auml;hrung und keinen Binnenmarkt, w&uuml;rde sie einen griechischen Zahlungsausfall und eine W&auml;hrungsabwertung viel leichter ertragen. Und g&auml;be es im Bereich der Haushaltspolitik wirksamere Koordinationsmechanismen und Mittel und Wege, Griechenland zu einer Staatsreform zu zwingen, insbesondere was die Steuereinnahmen und den Kampf gegen Korruption angeht, k&ouml;nnte die EU Griechenland &ndash; vielleicht &ndash; den Weg aus der Krise leuchten.</p>
<p>Wie soll man den Europ&auml;ern aber verst&auml;ndlich machen, dass die L&ouml;sung der europ&auml;ischen Krise ein Mehr an Europa ist? Die EU-F&uuml;hrungsspitzen baden derzeitig die beschleunigte europ&auml;ische Integration, die Einheitsakte von 1986 und den Vertrag von Lissabon aus dem Jahr 2009 aus. Kurzum: Zwei Jahrzehnte voller Wohlstandsversprechen, in denen aber keine Antworten darauf gefunden wurden, wie de Demokratiefrage innerhalb der Union zu l&ouml;sen ist.</p>
<p>Kommt zu den ohnehin ersch&ouml;pften Institutionen noch eine Schuldenkrise hinzu, geht es Europa wie dem Minotaurus, der einen Weg aus dem Labyrinth sucht. Was haben Sie gleich nochmal gesagt? &bdquo;Grexit&ldquo;?</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 16:05:25 +0100</pubDate><guid>2010251</guid></item>
<item><title>Griechenland | Letzte Reise | Cartoon (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1997291-letzte-reise</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 17 May 2012 12:39:30 +0100</pubDate><guid>1997291</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Athens Schrei vernehmen (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1997361-athens-schrei-vernehmen</link><description><![CDATA[Statt die griechischen Verantwortungsträger wie Aussetzige und ihre Wähler wie Pestkranke zu behandeln, täten die europäischen Führungsspitzen, und allen voran die Deutschen, besser daran, ihnen Gehör zu schenken. Stattdessen haben sie nur ihre wirtschaftlichen Forderungen im Kopf. Allerdings lassen sie dabei die demokratischen Grundsätze außer Acht und nagen so am Fundament der Union. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 May 2012 12:27:38 +0100</pubDate><guid>1997361</guid></item>
<item><title>Griechenland | Neue Wahlen, neue Gefahren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1996471-neue-wahlen-neue-gefahren</link><description><![CDATA[<p>Nach neun Tagen Sondierungsgespr&auml;chen haben sich die Parteien Griechenlands nicht auf eine Regierung einigen k&ouml;nnen.</p>
<p>Am 17. Juni wird es somit zu Neuwahlen kommen, die von einer &Uuml;bergangsregierung unter der Leitung des Pr&auml;sidenten des Verwaltungsgerichtshofs Panagiotis Pikrammenos organisiert werden.&nbsp;&bdquo;Mit diesen Neuwahlen steht das Land auf Alarmstufe rot&ldquo; bef&uuml;rchtet I&nbsp;Kathimerini. Dennoch notiert die Tageszeitung, dass zwar die Hypothese eines Euro-Austritts steige, aber</p>
<blockquote><p>Merkel und Hollande wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Die Kassandrarufe aus dem Ausland haben sich bewahrheitet&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22786&amp;subid=2&amp;pubid=63657543">bedauert To Ethnos</a> unter dem Titel &bdquo;Wahlen auf einem Tr&uuml;mmerfeld&quot;:</p>
<blockquote><p>Das Land steckt in einer Sackgasse. Die Parteien m&uuml;ssen heute klare Antworten auf die Probleme des Landes geben</p>
</blockquote>
<p>wie den Wirtschaftseinbruch um 6,2 Prozent und die Arbeitslosenquote um die 21 Prozent.&nbsp;</p>
<p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=457879&amp;h1=true">To Vima</a> sind die Neuwahlen</p>
<blockquote><p>ein Referendum Antonis Samaras, Chef der konservativen Neuen Demokratie contra Alexis Tsipras, Chef des radikalen Linksb&uuml;ndnisses Syriza, rechts contra links, f&uuml;r oder gegen Europa.</p>
</blockquote>
<p>Dem gegen&uuml;ber hofft <a target="_self" href="http://www.tanea.gr/gnomes/?aid=4720862 ">Ta Nea</a>, dass die politische Krise</p>
<blockquote><p>eine Chance f&uuml;r die Wiederauferstehung und Erneuerung der Sozialdemokratie sein k&ouml;nnte. Die beiden etablierten Parteien Neue Demokratie und die sozialistische Pasok sind gezwungen, die Lehren aus ihrem Scheitern ziehen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 16:50:54 +0100</pubDate><guid>1996471</guid></item>
<item><title>Griechenland | Das Leben ist (fast) ein Krimi (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1995421-das-leben-ist-fast-ein-krimi</link><description><![CDATA[Ein Roman über einen Serienmörder in Athen ist so wirklichkeitsnah, dass Autor Petros Markaris seine Leser mahnen muss, ihn nicht nachzuahmen. Der Grund: Es geht um die steuerhinterziehende griechische Elite und die Opfer des korrupten Systems. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 13:55:06 +0100</pubDate><guid>1995421</guid></item>
<item><title>Griechenland-Krise | Der Euro-Ausstieg: ein Bluff (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1989591-der-euro-ausstieg-ein-bluff</link><description><![CDATA[Während eifrig über einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Eurogruppe spekuliert wird, sollte man bedenken, dass das Land nicht ohne die Gemeinschaftswährung überleben und Europa sich einen derartigen Austritt nicht leisten kann. Deshalb sollten alle mit offenen Karten spielen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 16:43:33 +0100</pubDate><guid>1989591</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Euro-Schutzwall könnte mit Griechenland zu Fall kommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1988951-euro-schutzwall-koennte-mit-griechenland-zu-fall-kommen</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone ist scheinbar nicht genug ger&uuml;stet, um den Konsequenzen eines griechischen Zahlungsausfalls zu trotzen. Wie die <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/517e01a6-9ddf-11e1-9a9e-00144feabdc0.html#axzz1uwVQ8fQP" target="_self"><em>Financial Times</em></a> schreibt: &bdquo;Die europ&auml;ischen M&auml;rkte wurden am Montag von der Bef&uuml;rchtung getroffen, der Schutzwall der Eurozone k&ouml;nne sich als ungen&uuml;gender Schutz f&uuml;r Spanien und andere bedr&auml;ngte L&auml;nder erweisen, falls Griechenland in einem ungeregelten Verfahren aus der W&auml;hrungsunion austritt.&ldquo;</p>
<p>Die Kreditkosten f&uuml;r spanische und italienische Zehnjahresanleihen schossen auf eine in diesem Jahr bisher unerreichte H&ouml;he und gleichzeitig fielen die Ertr&auml;ge der deutschen Zehnjahresanleihen auf ein Rekordtief. Dadurch versch&auml;rfte sich die Differenz der Kreditkosten der europ&auml;ischen L&auml;nder auf ein neues Hoch. Die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte verzeichneten am selben Tag ebenfalls ihren h&ouml;chsten R&uuml;ckgang seit drei Wochen. .</p>
<p>Was diese Probleme noch versch&auml;rft: Moody&rsquo;s stufte am Montagabend <a href="/de/content/todays-front-pages/1988001-die-letzten-titelseiten">26 italienische Finanzinstitute</a> um ein bis vier Stellen ab und die Versicherungskosten gegen einen spanischen Zahlungsausfall erreichten ein Rekordhoch.</p>
<p>Der finanzielle Schutzwall &ndash; der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus &ndash; ist ein Rettungssystem in H&ouml;he von 500 Milliarden Euro, das von den europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs eingerichtet wurde. Manche Experten stellen nun in Frage, ob es wohl ausreichen wird, um die gr&ouml;&szlig;eren bedrohten L&auml;nder, wie Spanien und Italien, zu retten. Luke Spajic, Seniot Fund Manager bei Pimco, erkl&auml;rte der Financial Times:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Es sieht zur Zeit alarmierend aus. Der Markt versucht effektiv, einen unregelm&auml;&szlig;igen Austritt Griechenlands zu beziffern.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Die FT f&uuml;gt hinzu, dass zunehmend nach entscheidenden Aktionen der politischen Entscheidungstr&auml;ger in Europa gefordert wird, damit systemisch relevantere L&auml;nder von den Bedenken hinsichtlich Griechenlands nicht mit &bdquo;hinuntergezogen&ldquo; werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 15:09:00 +0100</pubDate><guid>1988951</guid></item>
<item><title>Griechenland | Weg da! | Cartoon (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1983291-weg-da</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 17:24:10 +0100</pubDate><guid>1983291</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die Machtkomödie (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1983211-die-machtkomoedie</link><description><![CDATA[In Griechenland und ganz Europa warten alle darauf, dass die Vorsitzenden der drei größten Parteien sich auf eine Regierung einigen. So würde man Neuwahlen vermeiden, die die Krise nur noch schlimmer machen könnten. Allerdings scheinen die Parteispitzen momentan vor allem damit beschäftigt zu sein, sich ihre eigene politische Zukunft zu sichern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 17:15:57 +0100</pubDate><guid>1983211</guid></item>
<item><title>Griechenland | Athen „muss den Euro jetzt verlassen", meint Der Spiegel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1981991-athen-muss-den-euro-jetzt-verlassen-meint-der-spiegel</link><description><![CDATA[<p>Griechenland ist in eine politische Sackgasse geraten und wird von den Schuldenrisiken immer tiefer in den Krisensumpf hineingezogen. Das Land droht die ganze Einheitsw&auml;hrung mit sich in den Abgrund zu rei&szlig;en. Ein Szenario, auf das Der <a href="http://www.spiegel.de" target="_self"><em>Spiegel</em></a> eine unmissverst&auml;ndliche Antwort hat: &bdquo;Akropolis Adieu!&ldquo;</p>
<p>Diesen Abschied von Athen hebt die Hamburger Tageszeitung auf ihr Titelblatt und unterschreibt ihn mit den Worten:</p>
<p>&bdquo;Warum Griechenland jetzt den Euro verlassen muss&ldquo;.</p>
<p>Damit greift Der Spiegel die Bedenken der Deutschen auf, die daran zweifeln, dass die griechischen Parteien nach den Parlamentswahlen vom 6. Mai f&auml;hig sind, eine Regierung zu bilden. &bdquo;In Berlin&ldquo;, schreibt der Spiegel, &bdquo;erinnert die Situation Griechenlands an die Weimarer Republik&ldquo; und beschw&ouml;rt das Schreckgespenst der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg herauf. Die damalige Instabilit&auml;t zersetzte das politische Regime und ebnete den Weg f&uuml;r den Nationalsozialismus:</p>
<blockquote><p>Was den Deutschen die angebliche &bdquo;Schande&ldquo; des Versailler Friedensvertrags war, scheint den Griechen nun das Spardiktat aus Br&uuml;ssel zu sein. Und wie in den zwanziger Jahren in Deutschland profitieren davon rechte und linke Randparteien.</p>
</blockquote>
<p>Auch wenn allen gedient w&auml;re, wenn Griechenland die Eurozone verl&auml;sst, so wei&szlig; Der Spiegel doch auch, dass:</p>
<blockquote><p>Niemand die Griechen zwingen [kann], den Euro aufzugeben. Doch inzwischen ist klar, dass der Austritt auch in ihrem eigenen Interesse l&auml;ge. [N]ur ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone er&ouml;ffnet dem Land langfristig eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. Die Griechen h&auml;tten wieder ihr eigenes Geld, das sie abwerten k&ouml;nnten. Dadurch w&uuml;rden alle Einfuhren teurer und alle Ausfuhren billiger. [...] Die Solidarit&auml;t des Kontinents ist nicht an den Euro gebunden, und deshalb werden die anderen europ&auml;ischen Staaten weiter mit gewaltigen Summen helfen m&uuml;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus hat das Wochenblatt noch ein anderes Argument parat:</p>
<p>Gleichzeitig w&auml;re der Abschied des Landes vom Euro ein starkes Signal an die anderen Pleite-L&auml;nder: Europa l&auml;sst sich nicht erpressen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 13:50:50 +0100</pubDate><guid>1981991</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Die Banken könnten den Euro sprengen (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1980711-die-banken-koennten-den-euro-sprengen</link><description><![CDATA[Legen wir einmal die Debatte „Sparen versus Wachstum“ beiseite. Die Zukunft des Euro spielt sich im Bankensektor ab. Denn mit der Krise sind Banken und Staaten derart miteinander verstrickt, dass sie sich gegenseitig schwächen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 11:50:16 +0100</pubDate><guid>1980711</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Das wäre Europa ohne Griechenland (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1967901-das-waere-europa-ohne-griechenland</link><description><![CDATA[Infolge der politischen Krise ist wieder von einem eventuellen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum die Rede. Dieses Szenario ist allerdings heute noch gefährlicher als früher, weil Spanien dezeit besonders schlecht aufgestellt ist. Die Auswirkungen eines Ausscheidens wären nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geopolitisch. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 17:17:05 +0100</pubDate><guid>1967901</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Wachstum muss her! (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1961871-wachstum-muss-her</link><description><![CDATA[Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:35:48 +0100</pubDate><guid>1961871</guid></item>
<item><title>Grèce | Platz Brüssel-Tianmen | Cartoon (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1954591-platz-bruessel-tianmen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 17:37:45 +0100</pubDate><guid>1954591</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wenn Hollande über Griechenland stolpert (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1947911-wenn-hollande-ueber-griechenland-stolpert</link><description><![CDATA[Dass François Hollande an seiner strammen Linie gegen die Sparpolitik festhält, muss er erst noch beweisen. Denn egal wie viele Zusätze er auch zu den europäischen Steuerabkommen aushandelt, das politische Unwetter in Griechenland wird seine Agenda eher früher als später vom Tisch fegen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 17:36:03 +0100</pubDate><guid>1947911</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wer kann hier Ordnung schaffen? (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1946491-wer-kann-hier-ordnung-schaffen</link><description><![CDATA[Die Wahlen vom 6. Mai haben die politische Landschaft Griechenlands von Grund auf verändert. Jetzt sind sowohl die durch das Wahlergebnis diskreditierten Politiker als auch ihre europäischen Partner dazu aufgefordert einen Weg aus der Krise zu finden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 16:19:45 +0100</pubDate><guid>1946491</guid></item>
<item><title>Von Paris bis Athen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1941361-von-paris-bis-athen</link><description><![CDATA[<p>Welche Wahl war am 6. Mai die wichtigere? Der neue franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande steht am Tag nach seinem <a href="/de/content/editorial/1887831-lasst-die-debatte-beginnen">Sieg &uuml;ber Nicolas Sarkozy</a> in quasi <a href="/de/content/article/1925861-hollande-ein-zurueckhaltender-revolutionaer">der gesamten europ&auml;ischen Presse in den Schlagzeilen</a>. Adel verpflichtet, k&ouml;nnte man sagen, denn sein politischer und wirtschaftlicher Einfluss bewirkt, dass jeder Wandel in Frankreich Folgen auf die EU-Politik nach sich zieht.</p>
<p>Insbesondere dieses Mal, hatte der sozialistische Kandidat doch die F&ouml;rderung des Wachstums als Erg&auml;nzung der Sparpolitik zu einem der Hauptpunkte in seinem Wahlprogramm erkoren. In den kommenden Wochen wird es also Vorbereitungen f&uuml;r den EU-Gipfel im Juni geben, sowie geheime Verhandlungen zwischen den Staats- und Regierungschefs &uuml;ber die beste Art und Weise, das Wachstum zu generieren.</p>
<p>Diese Pl&auml;ne k&ouml;nnte allerdings das Ergebnis der anderen gro&szlig;en Wahlen vom 6. Mai durchkreuzen: das der <a href="/de/content/article/1900071-rechtsextreme-profitieren-von-der-krise">Parlamentswahlen in Griechenland</a>. Die Niederlage von Nicolas Sarkozy mag sich zum Teil durch den &bdquo;Fluch&ldquo; erkl&auml;ren, der derzeit auf allen aus dem Amt scheidenden, f&uuml;hrenden Politikern in Europa liegt &ndash; in den letzten zwei Jahren gewann nur der Pole Donald Tusk eine Wahl.</p>
<p>Doch die Wahl der Griechen kommt einer Revolte gegen das politische System des Landes gleich. Dabei ist dieses System, trotz seiner Fehler und seiner Verantwortung an der aktuellen Krise, ein tragender Pfeiler f&uuml;r die EU und den IWF bei der Umsetzung der wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen und der Umstrukturierung des Staates, die im Gegenzug f&uuml;r die finanzielle Hilfe gefordert wurden.</p>
<p>Auf den ersten Blick k&ouml;nnte die Wahl von Fran&ccedil;ois Hollande durchaus einen frischen Wind f&uuml;r die Pasok oder die Nea Dimokratia darstellen. Die beiden gro&szlig;en griechischen Parteien m&uuml;ssen ihren W&auml;hlern zeigen, dass sie den Forderungen der Troika eine andere Richtung geben k&ouml;nnen. Doch da sie zusammen nur knapp ein Drittel der Stimmen und damit insgesamt nur 152 Sitze im neuen Parlament erzielten, dessen Mehrheit bei 151 liegt, scheinen sie keine Regierung bilden zu k&ouml;nnen &ndash; falls sie das &uuml;berhaupt wollten. Es ist also schwer ersichtlich, inwieweit ihnen der Hollande-Effekt, wenn es ihn denn gibt, zum Vorteil gereichen k&ouml;nnte.</p>
<p>Die Pasok, die 2009 die Wahlen gewonnen hatte, wurde heute von der radikalen Linken auf den dritten Platz zur&uuml;ckgedr&auml;ngt und das neue Parlament teilt sich auf kleine Fraktionen auf, darunter auch die neonazistische &bdquo;Goldene Morgenr&ouml;te&ldquo;. Der wahrscheinlichste Ausgang des Wahlergebnisses vom 6. Mai sind Neuwahlen, die nur zur Ungewissheit innerhalb Europas beitragen werden.</p>
<p>Schon am Tag nach den Wahlen wurden wieder Bef&uuml;rchtungen dar&uuml;ber laut, wie man die Bedingungen des Rettungsplans unter der Autorit&auml;t der Troika beachten k&ouml;nne, und welche Zukunft Griechenland innerhalb der Eurozone hat. Dies schlug sich auch sofort auf die Finanzm&auml;rkte nieder. Und in Berlin k&uuml;ndigte das Kanzleramt eiligst an, es sei &bdquo;nicht m&ouml;glich&ldquo;, den im M&auml;rz unterzeichneten Haushaltspakt neu zu verhandeln.</p>
<p>Wenn es eine Debatte &uuml;ber das Wachstum gibt, dann wird sie vielleicht von den Ereignissen erzwungen werden m&uuml;ssen. Nach der Freude am Platz der Bastille k&ouml;nnte die Zukunft schwierig werden.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 18:04:27 +0100</pubDate><guid>1941361</guid></item>
<item><title>Frankreich | Wahl von Hollande verändert Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1940481-wahl-von-hollande-veraendert-europa</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang. Pr&auml;sident Hollande verspricht eine Kurs&auml;nderung in Europa&rdquo;: f&uuml;r die Londoner Tageszeitung&nbsp;The Guardian hat der sozialistische Kandidat &bdquo;einen strahlenden Sieg errungen, nicht nur f&uuml;r ihn [&hellip;] und f&uuml;r Frankreich, sondern auch f&uuml;r den linken Fl&uuml;gel Europas&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Nicolas Sarkozy ist der elfte europäische Staatschef, der seit dem Ausbruch der Finanzkrise abgewählt wurde. Diese Tatsache ist mehr als nur ein Warnschuss für die Befürworter des ehemaligen Präsidenten wie Frau Merkel oder David Cameron. Der neue Kurs in Frankreich versetzt dem Fiskalpakt, der europäischen Antwort auf die Krise, einen tödlichen Stoß.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Frau Merkel, ich komme&rdquo;, titelt die&nbsp;Frankfurter Rundschau. Gleich nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses hat der neu gew&auml;hlte Pr&auml;sident angek&uuml;ndigt, seine erste Auslandsreise zur deutschen Bundeskanzlerin zu machen. Angela Merkel wird sich trotz der ideologischen Differenzen an ihren neuen Partner gew&ouml;hnen m&uuml;ssen:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FRundschau-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Merkel wäre nicht Merkel, könnte sie nicht rasch umsteuern. Ideologische Probleme mit Sozialdemokraten [sie hat mit ihnen von 2005 bis 2009 in einer großen Koalition regiert], auch wenn sie Sozialisten heißen, kennt sie nicht. Hollande wird keine Revolution ausrufen. Er wird, wie Merkel in den zwei Jahren der Griechenland-Krise, lernen und sich anpassen müssen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Hollande hat gesiegt, die europ&auml;ische Herausforderung beginnt&rdquo;, titelt die Mail&auml;nder Tageszeitung&nbsp;Corriere della Sera. Der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident sei &bdquo;ein normaler Staatschef in au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Zeiten&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/corriere-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der französische Monat Mai bringt viel Hoffnung in diesen Krisenzeiten, geprägt von Anti-Politik und bürgerlicher Dekadenz: für Frankreich und Europa, das auf Frankreich schaut. […Es ist] auch ein nein zum Europa der Opfer ohne gerechte Aufteilung und der Sparpolitik ohne Wachstum. […] Hollandes Frankreich träumt nicht mehr vom Sozialismus in einem Land, sondern von etwas mehr Sozialdemokratie in Europa. 

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/">El Mundo</a> &bdquo;f&uuml;hrt der Sieg Hollandes zu einer Unsicherheit in Europa&rdquo;. Die konservative Tageszeitung fragt sich beunruhigt, wie die &bdquo;neue &Auml;ra f&uuml;r Frankreich und den Rest des Kontinents&rdquo; aussehen werde.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mundo-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">„Noch nie hatte eine französische Präsidentschaftswahl derartige Auswirkungen in Europa. […] Der Sieg des sozialistischen Kandidaten zerschlägt die Mitte-Rechts-Hegemonie des letzten Jahrzehnts und lässt Zweifel an der Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel aufkommen, mit der [der ehemalige Präsident Nicolas] Sarkozy die Fiskalunion und Sparpolitik durchsetzen wollte […]”.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang f&uuml;r Europa&quot;, glaubt <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/13916/Verkiezingen-Frankrijk/article/detail/1434343/2012/05/07/Hollande-meteen-op-ramkoers-met-Duitsland-over-besparingen.dhtml">De Morgen</a>. Jedoch &bdquo;befindet sich der Sozialist Hollande in Fragen der Sparpolitik sofort auf Kollisionskurs mit Deutschland&rdquo;. Die Tageszeitung schreibt in einem <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1434341/2012/05/07/Hollande-en-Frau-Merkel.dhtml">Leitartikel</a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/de-morgen-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ob Hollande den europäischen Kurswechsel [hin zu wachstumsfördernden Maßnahmen] wirklich schafft, ist völlig ungewiss. Wir stellen uns schon seine erste Reise nach Berlin vor, wo er einen historischen Kompromiss mit der unnachgiebigen Angela Merkel finden muss. Die Verhandlungen werden nach den gestrigen Parlamentswahlen in Griechenland, die die politische Landschaft völlig zersplittert haben, in turbulenten Zeiten stattfinden. [...] Europa ist seit gestern etwas roter. Aber gleichzeitig sind die Gewitterwolken über dem Kontinent noch bedrohlicher geworden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Stockholmer Zeitung <a target="_self" href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/europa-haller-andan">Dagens Nyheter</a> zufolge habe der neue Pr&auml;sident in der Einwanderungs- und Minderheitenfrage einen toleranteren und offeneren Weg als Nicolas Sarkozy eingeschlagen. Dagegen &bdquo;wirft er beunruhigende Fragen in der Wirtschaftspolitik auf&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/dagens-nyheter-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Sollte Hollande den Fiskalpakt brechen, würde das ernsthafte Probleme nach sich ziehen. Europa braucht Wachstum. Aber ohne eine klare Beschränkung der europäischen Staatsschulden wird der Euro nur schwer überleben können. Die Einheitswährung und die Fähigkeit, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, wären gefährdet. Deshalb ist schwer vorstellbar, dass Hollande tatsächlich den Pakt neu verhandeln will. Wahrscheinlich wird er sich mit einem Zusatzprotokoll über das Wachstum zufrieden geben. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>In der Prager Tageszeitung Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny glaubt <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-55728670-jina-evropa">Martin Ehl</a>, dass &bdquo;an diesem Wahlwochenende ein neues Europa geboren wurde&rdquo;. Die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich und die Parlamentswahlen in Griechenland zeigen, dass der Alte Kontinent &bdquo;eine neue franz&ouml;sische Revolution&rdquo; erlebt. Der Konsens &uuml;ber die europ&auml;ische Integration, die sich in ihrer gr&ouml;&szlig;ten Krise seit den f&uuml;nfziger Jahren befindet, ist stark angekratzt:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/hospodarske-noviny-100_5.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Europäer erwarten von ihren Politikern mehr als Budgetkürzungen. […] Nach dem Fiskalpakt braucht Europa eine innovative Wirtschaft </p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 17:07:17 +0100</pubDate><guid>1940481</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Weg ins Chaos (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1940151-der-weg-ins-chaos</link><description><![CDATA[Am 6. Mai rechneten die Griechen mit ihren beiden traditionellen Parteien und deren Absegnung der Sparpolitik ab und ließen die radikale Linke und die extreme Rechte ins Parlament einziehen. Dieses Ergebnis könnte zu einer machtlosen Regierung und sogar zu Gewalttätigkeiten führen, so befürchtet ein Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 16:15:21 +0100</pubDate><guid>1940151</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die 12 Aufgaben des Panagiotis Karkatsoulis (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924751-die-12-aufgaben-des-panagiotis-karkatsoulis</link><description><![CDATA[Wer auch die Wahlen am 6. Mai gewinnt, als erstes wird er den chaotischen Staat reformieren müssen. Nichts ist unmöglich. Denn Griechenland ist die Heimat des... besten Beamten der Welt. Gerade wurde er von der American Society for Public Administration preisgekrönt. Porträt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 17:20:53 +0100</pubDate><guid>1924751</guid></item>
<item><title>Wahlen | Der Wähler als Zuschauer | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1924911-der-waehler-als-zuschauer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 16:13:00 +0100</pubDate><guid>1924911</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>Griechenland | Rechtsextreme profitieren von der Krise (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1900071-rechtsextreme-profitieren-von-der-krise</link><description><![CDATA[Seit Beginn der Krise wird erstmals wieder gewählt. Doch drohen die vorgezogenen Wahlen am 6. Mai zur Protestwahl gegen Sparprogramme und die Parteien zu werden, die diese durchsetzen. Die Rechtsextremen, die immer legitimer werden, könnten zu den großen Wahlsiegern gehören. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 May 2012 14:06:50 +0100</pubDate><guid>1900071</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Debatte beraubt | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1901211-der-debatte-beraubt</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:49:13 +0100</pubDate><guid>1901211</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn das Volk zum Störfaktor wird (Frankfurter Rundschau, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858991-wenn-das-volk-zum-stoerfaktor-wird</link><description><![CDATA[Auf den Finanzmärkten geht ein Gespenst um: dass, das Heer von Arbeitslosen und Armen die Politik der Mächtigen nicht mehr abnickt. Allzu viel Demokratie wollen deshalb weder Politiker noch Wirtschaftsbosse wagen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:13:44 +0100</pubDate><guid>1858991</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wachstum lässt sich nicht einfach so kaufen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1837731-wachstum-laesst-sich-nicht-einfach-so-kaufen</link><description><![CDATA[Um die sozialen Folgen ihrer Sparpolitik zu lindern, wollen die EU-Führungskräfte das Wachstum ankurbeln. Allerdings bringt es nicht viel, immer mehr Geld in die Länder Südeuropas zu pulvern, die nicht einmal über das notwendige wirtschaftliche Fundament verfügen, meint ein schwedischer Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:09:37 +0100</pubDate><guid>1837731</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | IWF, der schwierige Verbündete (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1831471-iwf-der-schwierige-verbuendete</link><description><![CDATA[Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:11:47 +0100</pubDate><guid>1831471</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Regeln gegen verzerrte Statistiken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1830621-regeln-gegen-verzerrte-statistiken</link><description><![CDATA[<p>Bald &bdquo;werden die EU-Regierungen gezwungen sein, f&uuml;r genaue Statistiken zu sorgen&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Eurostat-statistica-date_economice-criza_economica-six_pack-Comisia_Europeana-Bruxelles-Guvernul_Romaniei-Grecia-adevarul_europa_0_683931792.html#" target="_self">berichtet <em>Adevărul</em></a>. Um einer Schuldenkrise wie in Griechenland vorzubeugen, will die Europ&auml;ische Kommission sicherstellen, dass die Mitgliedsstaaten seri&ouml;se und unabh&auml;ngige statistische Angaben machen, erkl&auml;rt die rum&auml;nische Tageszeitung. Jahrelang hatte Athen das wahre Ausma&szlig; seiner Haushaltsdefizite verheimlicht und seine Zahlen manipuliert.</p>
<p>Der EU-Kommissar f&uuml;r Steuern, Zollunion, Audit und Betrugsbek&auml;mpfung, Algirdas &Scaron;emeta, <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/semeta/headlines/news/2012/04/20120417_de.htm" target="_self">fordert</a> neue Statistikregeln und unabh&auml;ngige Beh&ouml;rden in den einzelnen L&auml;ndern. Deren Direktoren d&uuml;rfen seiner Meinung nach nicht mehr nur nach politischen Kriterien ernannt werden. Wie Adevărul berichtet,</p>
<blockquote><p>m&uuml;ssen nicht nur die Statistiken unabh&auml;ngig erarbeitet, erstellt und ver&ouml;ffentlicht, sondern die Statistikbeh&ouml;rde auch unabh&auml;ngig verwaltet werden.</p>
</blockquote>
<p>Jeder Mitgliedsstaat wird &bdquo;auf h&ouml;chster politischer Ebene&ldquo; daf&uuml;r sorgen m&uuml;ssen, dass der Verhaltenskodex f&uuml;r europ&auml;ische Statistiken auch umgesetzt wird, f&uuml;hrt <em>Adevărul</em> fort. Die EU-Kommission wird dieses Dokument gegenzeichnen und Eurostat daf&uuml;r sorgen, dass die Verpflichtungen auch eingehalten werden. Zumal der Bedarf an dieser Art von Statistiken st&auml;ndig w&auml;chst, insbesondere wenn es darum geht, die wirtschaftspolitischen Programme der Union aufeinander abzustimmen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:35:53 +0100</pubDate><guid>1830621</guid></item>
<item><title>Rendez-vous am 6. Mai | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1815231-rendez-vous-am-6-mai</link><description><![CDATA[<p>Die  Amerikaner haben den Super Tuesday, den Tag, an dem in mehreren  Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden, oftmals der Wendepunkt bei der  Designierung der Pr&auml;sidentschaftskandidaten. In Europa verspricht der  kommende 6. Mai zum Super Sunday zu werden.</p>
<p>An diesem Tag finden in  Frankreich die Stichwahl bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen, in Serbien die  vorgezogenen Parlaments- und Pr&auml;sidentschaftswahlen sowie in  Griechenland die vorgezogenen Parlamentswahlen statt.</p>
<p> Drei Wahlen, die  sich auf die meisten der wichtigen Fragen der Union auswirken werden:  die politische und wirtschaftliche Governance, die Freiz&uuml;gigkeit, die  EU-Erweiterung, das Verh&auml;ltnis der EU zu ihren B&uuml;rgern und  selbstverst&auml;ndlich die Eurokrise.</p>
<p>Das  Votum in Frankreich k&ouml;nnte zu einer Neuverhandlung des Fiskalpakts  f&uuml;hren, wie sie der Sozialist <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1547841-frankreich-im-sinne-von-hollande" target="_self">Fran&ccedil;ois Hollande verspricht</a>, oder zu  einer Reform den Schengen-Abkommens, Versprechen des amtierenden  Pr&auml;sidenten und Kandidat f&uuml;r eine zweite Amtszeit, Nicolas Sarkozy, der  mit dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1612151-sarkozy-gegen-schengen" target="_self">Austritt aus Frankreichs aus dem Abkommen</a> droht. Die Identit&auml;t  des Siegers wird auch Auswirkungen auf die deutsch-franz&ouml;sischen  Beziehungen und auf die Machtverh&auml;ltnisse zwischen konservativem und  linken Lager, sowie die Balance zwischen kleinen und gro&szlig;en L&auml;ndern in  Europa haben.</p>
<p>In  Serbien profitiert Pr&auml;sident Boris Tadić von den Parlamentswahlen und versucht&nbsp; sich eine neue Amtszeit zu sichern, um einen Blankoscheck f&uuml;r  seine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1585921-die-drei-musketiere-des-neuen-serbien" target="_self">pro-europ&auml;ische Politik</a> zu bekommen. Sollte er wiedergew&auml;hlt  werden und &uuml;ber eine Mehrheit im Parlament verf&uuml;gen, h&auml;tte er gen&uuml;gend  Handlungsspielraum, um es den kroatischen Nachbarn gleichzutun und das  Land in Richtung EU-Beitritt zu f&uuml;hren: ein Stabilit&auml;tsfaktor f&uuml;r den  westlichen Balkan.</p>
<p>Sein diskreter Verzicht auf alle Anspr&uuml;che  hinsichtlich des Kosovo  &ndash;  eine Bedingung der Europ&auml;ischen Union  &ndash;  k&ouml;nnte  dann unumkehrbar sein, wenn auch damit nicht alle Spannungen in der  ehemaligen jugoslawischen Provinz aus dem Weg ger&auml;umt sein werden.</p>
<p>F&uuml;r  die Griechen sind die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1791171-die-wichtigsten-wahlen-der-geschichte" target="_self">Wahlen</a>, die erste Gelegenheit, sich &uuml;ber die  Politik seit Beginn der Wirtschaftskrise zu &auml;u&szlig;ern, welche das Land an  den Rand des Ruins getrieben hat. Sicher, die Alternative  &ndash;  mit anderen  Worten, die Wahl f&uuml;r Gl&auml;ubiger und Finanzm&auml;rkten akzeptabel w&auml;re  &ndash;   beschr&auml;nkt sich auf die (sozialistische) Pasok und die (konservative)  Neue Demokratie.</p>
<p>Doch f&uuml;r beide Parteien, welche monatelang versucht  haben, sich gegenseitig auszuschalten, bevor sie unter Lukas Papademos  gemeinsam regierten, hat die Stunde der Abrechnung geschlagen. Keine der  beiden Parteien erreicht in Umfragen mehr als zwanzig Prozent, und  beide werden von abtr&uuml;nnigen oder extremistischen Parteien gepiesackt,  welche die von EU und IWF verordnete Sparpolitik und Neuordnung des  Staates bek&auml;mpfen.</p>
<p>In  allen drei Wahlen steht der Kampf gegen den politischen &bdquo;Mainstream&ldquo; im  Mittelpunkt. Ein Barometer f&uuml;r Europa, denn die Stichprobe ist recht  repr&auml;sentativ: Ein noch recht wohlhabendes Gr&uuml;ndungmitglied, ein  krisengebeuteltes Land der &bdquo;Peripherie&ldquo; und ein Beitrittskandidat.</p>
<p>In  Frankreich spielt sich der Kampf um Platz drei hinter Hollande und  Sarkozy (bei zehn Kandidaten) zwischen der rechtsextremen Marine Le Pen,  die einen Austritt aus dem Euro fordert, und dem unter anderem von der  kommunistischen Partei unterst&uuml;tzten Jean-Luc Melenchon statt, der &bdquo;den  Vertrag von Lissabon loswerden&ldquo; will.</p>
<p>In Griechenland buhlen die quasi  nationalsozialistische Partei Chrysi Avgi [&bdquo;Goldenes Morgengrauen&ldquo;], die  rechtextreme &nbsp;LAOS, welche eine Weile an der Papademos-Regierung  beteiligt war, mit den Kommunisten der KKE und dem [radikalen  Linksb&uuml;ndnis] Syriza sowie der demokratischen Linken um die Stimmen der  Protestw&auml;hler und Anti-Europ&auml;er. In Serbien sind die Nationalisten  weiterhin eine einflussreiche Kraft. Die Serbische Fortschrittspartei um  Tomislav Nikolić liegt in den Umfragen zu den Parlamentswahlen vorn.</p>
<p>Auch  wenn wir nicht vergessen sollten, dass sich die Zukunft Europa unter  anderem auch auf den Finanzpl&auml;tzen in Mailand, Madrid oder sonst wo  entscheidet, die Fotografie der Wahlen am 6. Mai k&ouml;nnte uns das neue  Gesicht Europas in den kommenden Monaten aufzeigen.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:49:28 +0100</pubDate><guid>1815231</guid></item>
<item><title>Griechenland | Schluß mit Reibach! | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1793011-schluss-mit-reibach</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 17:20:26 +0100</pubDate><guid>1793011</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die wichtigsten Wahlen der Geschichte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1791171-die-wichtigsten-wahlen-der-geschichte</link><description><![CDATA[<p>Der Countdown l&auml;uft: Nur noch 25 Tage. Am 6. Mai sollen die Griechen zu den Wahlurnen schreiten, um ein neues Parlament zu w&auml;hlen. Diese gestern verk&uuml;ndete Entscheidung hat sich Regierungschef Lucas Papademos nicht leicht gemacht. Seit November 2011 leitet er die Koalitionsregierung. Gegen&uuml;ber <a target="_self" href="http://www.ethnos.gr/default.asp"><em>To Ethnos</em> erkl&auml;rte er</a>, &bdquo;dass es sich um nichts Geringeres als die entscheidendsten vorgezogenen Wahlen der j&uuml;ngsten griechischen Geschichte handelt&rdquo;:</p>
<blockquote><p>Seit Wochen schon wartet das Land auf eine solche Botschaft von Lucas Papademos. Der Termin am 6. Mai ist also keinesfalls verwunderlich. Ausschlaggebend ist allein, worum es geht.</p>
</blockquote>
<p>Laut j&uuml;ngster Umfragen werden zwischen dreizehn und zwanzig Prozent der W&auml;hler f&uuml;r die rechtsliberale Partei Nea Dimokratia (deutsch: Neue Demokratie) stimmen. Halten die Befragten ihr Wahlversprechen, k&ouml;nnte ND die Wahl gewinnen und m&uuml;sste ein B&uuml;ndnis mit der sozialistischen PASOK oder anderen kleineren Parteien eingehen.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.tanea.gr/">F&uuml;r <em>Ta Nea</em> gibt es ein ganz anderes Problem</a>:</p>
<blockquote><p>Wir m&uuml;ssen uns fragen, ob wir verantwortungsbewusst w&auml;hlen oder ein politisches Chaos vorziehen. Dar&uuml;ber, dass es eine Koalitionsregierung geben wird, weil keine einzige Partei die absolute Mehrheit schaffen kann, sind sich s&auml;mtliche Meinungsforschungsinstitute einig. Laut Umfragen wollen immer mehr Menschen f&uuml;r die Populisten w&auml;hlen, die auf einer Anti-Sparkurs-Welle surfen und gegen das &uuml;berwachende Auge Europas Stimmung machen. F&uuml;r Versprechungen wird es im Wahlkampf diesmal keinen Platz geben. Zudem hat das seit 40 Jahren herrschende Zweiparteiensystem seine Spuren hinterlassen: Die politische Lage ist labil.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:11:10 +0100</pubDate><guid>1791171</guid></item>
<item><title>Griechenland | Diskret wie die Eurokraten in Athen (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1759171-diskret-wie-die-eurokraten-athen</link><description><![CDATA[Ihre Aufgabe: Die Griechen wieder auf den rechten finanziellen Weg bringen. Ihre Methode: Gewohnheiten umstoßen und Opfer verlangen. Das Resultat: Sie sind der Sündenbock für alle, die sauer auf die EU sind. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 09 Apr 2012 11:11:50 +0100</pubDate><guid>1759171</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Selbstmord, der die Griechen bewegt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1751461-der-selbstmord-der-die-griechen-bewegt</link><description><![CDATA[<p>Er war 77 Jahre alt, Rentner, und hat mitten auf dem Hauptplatz von Athen auf spektakul&auml;re Weise Selbstmord begangen. <a href="http://www.tanea.gr/ellada/article/?aid=4708760" target="_self">F&uuml;r <em>Ta Nea</em> </a>hat Dimitris Christoulas, der sich vor den Passanten eine Kugel in den Kopf gab, mit seinem &ouml;ffentlichen Selbstmord eine &bdquo;Botschaft der Hoffnungslosigkeit&rdquo; &uuml;bermittelt. Viele Athener waren sehr getroffen und haben ihr Beileid bezeugt, indem sie die Geste, die als politischer Protestakt gegen die Sparpolitik der Troika EU/IWF/EZB betrachtet wird, offen unterst&uuml;tzen. Die Tageszeitung wehrt sich jedoch gegen jegliche politische Instrumentalisierung und ver&ouml;ffentlicht auf der Titelseite die Zeichnung eines sich erschie&szlig;enden Mannes mit folgendem Dialog:</p>
<blockquote><p>Ich ertrage es nicht!&ldquo; &bdquo;Was ertr&auml;gst du nicht, Opa?&ldquo; &bdquo;Zu sehen, was ihr &uuml;ber meine Tat sagen werdet.</p>
</blockquote>
<p>Giorgos Delastik in <a href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22792&amp;subid=2&amp;pubid=63640341" target="_self"><em>To Ethnos</em> ist</a> hingegen folgender Meinung:</p>
<blockquote><p>Der Mann war nicht geisteskrank. Er hat beschlossen, mit 77 Jahren in den Tod zu gehen, um ein anst&auml;ndiges Ende zu finden und nicht zu verhungern. Das ist kein Selbstmord, sondern Mord. Er formuliert das in einem Brief, in dem er die Diktatur schildert, die seinem Land aufgezwungen wurde und es erdrosselt hat. Heute m&uuml;ssen Rentner betteln und in M&uuml;lltonnen w&uuml;hlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 15:15:56 +0100</pubDate><guid>1751461</guid></item>
<item><title>Eurozone | Eine teure Illusion (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1737251-eine-teure-illusion</link><description><![CDATA[Nun ist genug Geld da, um die Eurozone vor einer neuen Krise zu schützen, versicherten die europäischen Finanzminister am 29. März. Zieht aber erst einmal ein neues Unwetter auf, droht dieser buchhalterische Hokuspokus schneller aufzufliegen als man denkt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:14:42 +0100</pubDate><guid>1737251</guid></item>
<item><title>Griechenland | Reinemachen | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1707531-reinemachen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:01:23 +0100</pubDate><guid>1707531</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Griechenland ist unsere Vorhut (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701171-griechenland-ist-unsere-vorhut</link><description><![CDATA[Ein Fast-Bankrott wie in Griechenland erwartet auch die anderen Länder, sollten sie ihre Verschuldung nicht in den Griff kriegen, meint ein tschechischer Wirtschaftsexperte. Es ist im Interesse aller Länder, sich gemeinsame Regeln zu geben, gemeinsame Disziplin, kurz: den Fiskalpakt. Auch Tschechien. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 12:00:04 +0100</pubDate><guid>1701171</guid></item>
<item><title>Griechenland | Hoch und heilig versprochen | Cartoon (National Post, Toronto)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1702001-hoch-und-heilig-versprochen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 17:08:43 +0100</pubDate><guid>1702001</guid></item>
<item><title>Demokratie | Wer schafft einen „europäischen Salon"? (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1696121-wer-schafft-einen-europaeischen-salon</link><description><![CDATA[Zunächst gab es Bücher, dann die Presse und schließlich das Internet. Seit fast zwei Jahrhunderten fördert ein virtueller Diskussionsraum die Demokratie. Den Europäern heute fehlt aber ein Platz für gemeinsame Debatten, bedauert Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:42:40 +0100</pubDate><guid>1696121</guid></item>
<item><title>Griechenland | Gerettet ! | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1625661-gerettet</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:59:01 +0100</pubDate><guid>1625661</guid></item>
<item><title>Eurozone | Der Sturm ist vorüber. Politiker, jetzt seid ihr dran! (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1625531-der-sturm-ist-vorueber-politiker-jetzt-seid-ihr-dran</link><description><![CDATA[Die europäische Wirtschaft scheint den Höhepunkt der Krise überstanden zu haben und befindet sich auf dem Genesungsweg. Nun darf sich die Politik nur nicht mehr zum Sklaven ihrer eigenen Unentschlossenheit und der bevorstehenden unvorhersehbaren Wahlergebnisse machen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:31:50 +0100</pubDate><guid>1625531</guid></item>
<item><title>Griechenland | Damoklesschwert | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1612911-damoklesschwert</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:45:17 +0100</pubDate><guid>1612911</guid></item>
</channel></rss>
