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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Deutschland]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Alexis Tsipras, der gefährlichste Europäer? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2055981-alexis-tsipras-der-gefaehrlichste-europaeer</link><description><![CDATA[Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:53:17 +0100</pubDate><guid>2055981</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wir sitzen alle im gleichen Boot | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2051641-wir-sitzen-alle-im-gleichen-boot</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 17:19:24 +0100</pubDate><guid>2051641</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Das Ende der deutschen Hegemonie (To Vima, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051021-das-ende-der-deutschen-hegemonie</link><description><![CDATA[Paris hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die Führungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und schöpfen neue Hoffnung, freut sich Athen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:19:25 +0100</pubDate><guid>2051021</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Krise? Da ist der Ausweg! (France Inter, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051011-krise-da-ist-der-ausweg</link><description><![CDATA[Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:08:11 +0100</pubDate><guid>2051011</guid></item>
<item><title>Literatur | Sarrazins Kreuzzug gegen den Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2042151-sarrazins-kreuzzug-gegen-den-euro</link><description><![CDATA[<p>Wieder einmal schockiert Thilo Sarrazins &bdquo;h&auml;ssliche[r] nationalistische[r] Ton&ldquo;. Nach seinem ebenso beliebten wie umstrittenen <a href="http://325171" target="_self">Buch</a> &uuml;ber die Einwanderung in Deutschland sorgt er nun mit seinem neuen Werk &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&quot; f&uuml;r Furore.</p>
<p>Dieses &bdquo;Buch ist widerlich, mit falschen Argumenten behaftet und irref&uuml;hrend&ldquo;, <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/sarrazin-buch-keinen-euro-cent-fuer-dieses-buch-,1472780,16084242.html" target="_self">urteilt die Frankfurter Rundschau</a>. Sarrazin, der selbst f&uuml;r den IWF, das deutsche Finanzministerium und die Bundesbank gearbeitet hat, sollte sich in diesen Gefilden eigentlich auskennen. Aber genau das kann er nicht, wirft ihm die deutsche Tageszeitung vor.</p>
<blockquote><p>Sarrazin konstruiert den Gegensatz zwischen dem effizientem Nordeuropa und dem schludrigen S&uuml;den &minus; flei&szlig;ig gegen faul, wei&szlig; gegen braun. Club Med nennt er die Staaten, denen er unsolides Verhalten unterstellt. Wo verortet Sarrazin Frankreich? Im Club Med! Klar, hier schreibt ein Eurogegner, der zu wissen glaubt, warum Deutschland bislang so europafreundlich agiert hat. Die anhaltende Begeisterung f&uuml;r Europa sei nicht zu erkl&auml;ren &bdquo;ohne die moralische Last der Nazizeit&ldquo;. [...] Das Buch l&uuml;gt. [...] M&ouml;ge es in den Buchhandlungen vergammeln! &nbsp; &nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 14:34:36 +0100</pubDate><guid>2042151</guid></item>
<item><title>Krise in der Eurozone | Isoliert die Deutschen nicht (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2035331-isoliert-die-deutschen-nicht</link><description><![CDATA[Indem sie den Rettungsschirm für die krisengeschädigten Länder der Eurozone unterstützte, ging Angela Merkel schon sehr viel weiter als es ihre Wähler gerne sehen. Die Euro-Bonds, die der neue französische Staatspräsident François Hollande erzwingen will, sind aber wohl ein Schritt zuviel. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 17:13:34 +0100</pubDate><guid>2035331</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Athen braucht "Geuro"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2034651-athen-braucht-geuro</link><description><![CDATA[<p>Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer hat w&auml;hrend einer Konferenz der Tageszeitung <a target="_self" href="http://179">Die Welt</a>, die Einf&uuml;hrung einer Parallelw&auml;hrung f&uuml;r Griechenland, kurzerhand &bdquo;Geuro&ldquo; genannt, vorgeschlagen. Mit dieser W&auml;hrung k&ouml;nne das Land &bdquo;seine W&auml;hrung abwerten und gleichzeitig in der Eurozone verbleiben&ldquo;, erkl&auml;rt <a target="_self" href="http://www.euobserver.com/19/116325">EUobserver</a>:&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote><p>Sollte die radikale Linke die Wahlen am 17. Juni gewinnen und ihr Versprechen einl&ouml;sen, das 130-Milliarden Hilfspaket und die damit einhergehenden Budgetk&uuml;rzungen abzulehnen, k&ouml;nnte Griechenland, wenn es eine Parallelw&auml;hrung einf&uuml;hrt, dennoch in der Eurozone verbleiben. Mit dem &bdquo;Geuro&ldquo; k&ouml;nnte das Land seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen; er w&auml;re eine Art Schuldschein, den die Regierung ausgibt und der weiterverkauft werden kann. Die W&auml;hrung k&ouml;nnte gegen&uuml;ber dem Euro stark abgewertet werden, was dem Land Zeit gibt, die notwendigen Reformen und Haushaltsk&uuml;rzungen umzusetzen. [...] Voraussetzung w&auml;re aber, dass weiterhin Hilfen der anderen Euro-L&auml;nder und des IWF flie&szlig;en. [...] Die angeschlagenen griechischen Geldinstitute m&uuml;ssten in einer europ&auml;ischen &bdquo;Bad Bank&ldquo; aufgefangen werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 15:28:45 +0100</pubDate><guid>2034651</guid></item>
<item><title>EU-China | Kann die Achse Berlin-Peking Europa aus der Krise retten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2034621-kann-die-achse-berlin-peking-europa-aus-der-krise-retten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zwischen Deutschland und China entwickeln sich ganz besondere Bande, die f&uuml;r Europa sowohl Chancen als auch Gefahren bergen&ldquo;, hei&szlig;t es in einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten <a target="_self" href="http://ecfr.eu/content/entry/China_and_Germany_a_new_special_relationship">Studie</a> des European Council on Foreign Relations (ECFR). &bdquo;Bevor sich die diplomatischen Beziehungen verdichteten, handelte es sich vor allem um Handelsbeziehungen.&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2012/05/21/l-axe-economique-berlin-pekin-a-l-epreuve-de-la-crise-europeenne_1704650_3234.html">kommentiert Le Monde</a> das Ph&auml;nomen und f&uuml;hrt die Wirtschafts- und Chinaexpertin Fran&ccedil;oise Lemoine an:</p>
<blockquote><p>Die H&auml;lfte der Waren, die China aus der EU importiert, stammte 2010 und 2011 aus Deutschland. Im Jahr 2000 lag diese Zahl noch bei 39 Prozent.&ldquo; Die Tatsache, dass Deutschland zu einem immer wichtigeren Handelspartner f&uuml;r China wurde, trug zur allgemeinen St&auml;rkung der europ&auml;ischen Handelspr&auml;senz in China bei. Im Gegensatz zu Japan oder den Vereinigten Staaten [von Amerika] konnte Europa seine Marktanteile in China in den letzten zehn Jahren behaupten. [F&uuml;r Lemoine] hat [Europa] dies ganz besonders Deutschland zu verdanken. &bdquo;[Deutschland] ist &uuml;brigens eines der wenigen europ&auml;ischen L&auml;nder, die gegen&uuml;ber China einen Handels&uuml;berschuss verzeichnen&ldquo;, betont [die Expertin]. Angesichts der Dynamik der Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen Peking und Berlin bleibt der Europ&auml;ischen Union gar nichts anderes &uuml;brig, als diesen neuen Handelspartner ernst zu nehmen.</p>
</blockquote>
<p>Allerdings k&ouml;nnte diese privilegierte Beziehung derjenigen zwischen China und der EU schaden, zumal sie fast ausschlie&szlig;lich bilateral ist. &bdquo;Die Chinesen w&uuml;nschen sich eine von Deutschland dirigierte Sanierung Europas&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/4db30da6-a126-11e1-aa82-72dc47b43879/LEmpire_du_Milieu_de_lEurope">erkl&auml;rt Le Temps</a> aus Genf. Mit Bezug auf die Schlussfolgerungen der Studie warnt die Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>Nur die EU kann das einzig m&ouml;gliche Gleichgewicht schaffen. Um die Deutschen aber davon zu &uuml;berzeugen, dass sie in dieser Angelegenheit gute Europ&auml;er bleiben, muss dringend eine strategische Partnerschaft zwischen der EU und China aufgebaut werden.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 15:24:34 +0100</pubDate><guid>2034621</guid></item>
<item><title>Portrait | Sascha Lobo, Nerdkönig in der Internetwüste (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2026491-sascha-lobo-nerdkoenig-der-internetwueste</link><description><![CDATA[Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt - und gehasst. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 22 May 2012 12:27:32 +0100</pubDate><guid>2026491</guid></item>
<item><title>Debatte | Konservative: die Verpackung macht's (Aftonbladet, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2024121-konservative-die-verpackung-macht-s</link><description><![CDATA[Vor einem Jahrzehnt noch triumphierte die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern Europas. Heute ist sie kaum noch irgendwo an der Macht. Weil es ihr an neuen Ideen fehlt und vor allem, weil die Konservativen ihre Themen und Terminologie kopierten, um den Erwartungen der Wähler entgegen zu kommen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 13:09:00 +0100</pubDate><guid>2024121</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkel recycelt | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/2010921-merkel-recycelt</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 17:36:48 +0100</pubDate><guid>2010921</guid></item>
<item><title>Debatte | Die große Koalition Europas (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1996571-die-grosse-koalition-europas</link><description><![CDATA[Bisher war eine ideologische Auseinandersetzung in Europa kaum möglich -  aus Mangel an demokratischer Debattenkultur. Mit einem französischen Präsident und einer Kanzlerin, die unterschiedliche politische Leitlinien verfolgen, könnte die Union lernen, zu diskutieren, und somit die Leidenschaft der Europäer neu entfachen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 17:43:31 +0100</pubDate><guid>1996571</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Erster Tag | Cartoon (International Herald Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1989651-erster-tag</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 17:20:04 +0100</pubDate><guid>1989651</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Hollande-Merkel zum Erfolg verdammt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1989211-hollande-merkel-zum-erfolg-verdammt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Merkel-Hollande: Europa neu erfinden&ldquo;: So fasst Politikwissenschaftlerin Anne-Marie Le Gloannec im Figaro die Herausforderung an den neuen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten und die deutsche Bundeskanzlerin zusammen. Die beiden sollen sich am 15. Mai in Berlin zum ersten Mal treffen. Doch &bdquo;zahlreiche Unbekannte bleiben bestehen und die Wolken ziehen auf&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Unbekannt ist etwa, ob der neue Pr&auml;sidenten willens ist, die Ausgaben zu k&uuml;rzen [...] Es kommt auch darauf an, ob Fran&ccedil;ois Hollande bereit ist, auf Eurobonds zu verzichten und die Rolle der EZB abzu&auml;ndern.</p>
</blockquote>
<p>Dabei, so nuanciert Anne-Marie Le Gloannec &bdquo;sind Kompromisse wahrscheinlich:</p>
<blockquote><p>Der der Fiskalpakt wird nicht neu ausgehandelt werden, sondern man wird sich vielmehr auf einen Pakt &uuml;ber strukturelles Wachstum einigen, dessen grobe Z&uuml;ge Fran&ccedil;ois Hollande bereits umrissen hat, sowohl f&uuml;r Europa als auch f&uuml;r Frankreich.</p>
</blockquote>
<p>Alles wird die beiden Politiker &bdquo;einander n&auml;her bringen&ldquo;, versichert auch La Croix:</p>
<blockquote><p>Zun&auml;chst die Grunds&auml;tze. In einem vereinten Europa ist nichts m&ouml;glich, wenn Frankreich und Deutschland uneinig sind. Auch der Pragmatismus. [...] Die politische Krise in Griechenland erfordert, dass man sich nicht in Grundsatzstreitereien verliert. Und zuletzt noch ein bisschen Realismus, den man aus den Inneren Angelegenheiten der beiden L&auml;nder sch&ouml;pft.</p>
</blockquote>
<p>Auf deutscher Seite fragt die S&uuml;ddeutsche Zeitung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ist damit das deutsch-franz&ouml;sische Tandem am Ende? Keineswegs. Hollande wird sich m&auml;&szlig;igen, die Bundesregierung sich bewegen. Fran&ccedil;ois Hollande hat keine geo-politischen und auch sonst keine an Napoleon oder Mitterrand erinnernden Visionen vorgelegt.</p>
</blockquote>
<p>In einem anderen Kommentar erkl&auml;rt die Tageszeitung, Fran&ccedil;ois Hollande sei &bdquo;eine neue Chance&ldquo; f&uuml;r Merkel. Sie &bdquo;werden entweder als Bewahrer oder als Abwickler des Euro &ndash; und damit der europ&auml;ischen Integration &ndash; in die Geschichte eingehen. Sie sind von ihrem ersten Treffen an zum Erfolg verdammt. Dieser Druck darf ganz Europa Hoffnung machen.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 15:42:42 +0100</pubDate><guid>1989211</guid></item>
<item><title>Deutschland – Frankreich | Wahldebakel für Merkel, gute Nachrichten für Hollande</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1982541-wahldebakel-fuer-merkel-gute-nachrichten-fuer-hollande</link><description><![CDATA[<p>Mit der Schlagzeile &bdquo;SPD triumphiert in Nordrhein-Westfalen &ndash; Debakel f&uuml;r CDU&rdquo; fasst die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Ergebnis der <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2012/aktuell/dateien/a000lw1200.html" target="_self">Landtagswahl vom 13. Mai</a> im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland zusammen. Die Partei von Angela Merkel mit ihrem Spitzenkandidaten, Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen, verlor mehr als 8 Prozent der Stimmen, w&auml;hrend Sozialdemokraten, Gr&uuml;ne und Piraten deutlich zulegten. Das Wahlergebnis reiht sich in die Serie der Entt&auml;uschungen f&uuml;r die Kanzlerin ein, die seit Beginn der Eurokrise eine Wahlniederlage nach der anderen einstecken muss.&nbsp; </p>
<p>F&uuml;r die Frankfurter Tageszeitung</p>
<blockquote><p>taugt das Thema Schuldenbremse, das schon bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im Mittelpunkt einer gescheiterten CDU-Kampagne stand, nicht zur Mobilisierung, wenn es nach Blechnapf klingt. Der Bundesumweltminister selbst stand als personifizierter Widerspruch vor den W&auml;hlern: Wenn wir sparen, sparen, sparen m&uuml;ssen &ndash; warum dann eine s&uuml;ndhaft teure Energiewende? Es ist au&szlig;erdem ein Widerspruch, &bdquo;griechische Verh&auml;ltnisse&ldquo; an die Wand zu malen, im gleichen Atemzug aber festzustellen, dass es Deutschland selten so gut gegangen sei wie heute. Widerspr&uuml;chlich ist es schlie&szlig;lich, wenn die CDU so tut, als h&auml;tten die W&auml;hler genug vom Schuldenmachen, Franzosen und Griechen dann aber so wirken, als k&auml;men sie von einem anderen Stern. </p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>In Frankreich glaubt <a href="http://www.lemonde.fr/" target="_self">Le Monde</a>, dass das Wahlergebnis in Deutschland &bdquo;eine schlechte Nachricht f&uuml;r die deutsche Kanzlerin, dagegen eine gute f&uuml;r Fran&ccedil;ois Hollande ist. Der frisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident trifft Angela Merkel am 14. Mai in Berlin&rdquo;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Fran&ccedil;ois Hollande setzte sich in den letzten Wochen f&uuml;r eine europ&auml;ische Wachstumsstrategie zur &Uuml;berwindung der Eurokrise ein. Dagegen h&auml;lt Angela Merkel an der Haushaltssanierung, dem Fundament f&uuml;r &bdquo;dauerhaftes Wachstum&rdquo;, fest. Der Sieg von Hollande und die von ihm verteidigten Ideen haben in den von Schulden geplagten EU-L&auml;ndern gro&szlig;e Erwartungen geweckt, so auch in den R&auml;ngen der SPD. Das wei&szlig; Frau Merkel und das Wahldebakel von Sonntag sollten sie zu Zugest&auml;ndnissen beim Wachstumspakt bewegen. </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 15:18:12 +0100</pubDate><guid>1982541</guid></item>
<item><title>Kino in Deutschland | Besinnungsaufsatz statt Filmspektakel (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1959341-besinnungsaufsatz-statt-filmspektakel</link><description><![CDATA[Der Regisseur Dominik Graf hat genug vom thematisch überstrapazierten deutschen Qualitätskino und fordert mehr Mut zu Trivialitäten, Schocks und brüllendem Gelächter. Christian Petzolds „Barbara“ steht als leuchtendes Beispiel einer Filmindustrie entgegen, die sich mit staatstragendem Relevanzkino selbst in eine ästhetische Sackgasse befördert. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 12:24:12 +0100</pubDate><guid>1959341</guid></item>
<item><title>Deutschland | Wird Angela Merkel rechtzeitig abtreten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1962211-wird-angela-merkel-rechtzeitig-abtreten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie lange noch&ldquo;, fragt sich <a href="http://www.zeit.de/index" target="_self"><em>Die Zeit </em></a>neben einem Bild von Angela Merkel. In Europa hat sie nicht mehr viele Freunde und bei den Wahlen vom 13. Mai in Rheinland-Westfalen wird sie voraussichtlich ein Schlappe erleiden. Chefredakteur Bernd Ulrich bemerkt, dass fast keiner der deutschen Bundeskanzler rechtzeitig abgetreten ist, und zieht die Bilanz der Merkel-Jahre. Wer nun einen Abschiedsgesang auf die Bundeskanzlerin erwartet, t&auml;uscht sich...</p>
<p>Die einfache, rhetorisch unbedarfte Protestantin aus der DDR fand letztendlich doch noch zur Harmonie mit allen Deutschen &ndash; vor allem mit denen im Westen, die sie als &bdquo;verw&ouml;hnt, ein bisschen feige und bequem&ldquo; beurteilte. Die Deutschen hingegen &bdquo;merkelisierten&ldquo; sich, indem sie ihre vorgeblichen Schw&auml;chen &ndash; ihre Schlichtheit und ihren Mangel an Glamour &ndash; zu Kult erhoben. Und laut Ulrich war die Eurokrise der H&ouml;hepunkt dieses Wandels.</p>
<blockquote><p>2005 meinte Merkel, die Deutschen antreiben zu m&uuml;ssen. Heute muss sie ihre W&auml;hler davon &uuml;berzeugen, anderen zu helfen, die Nerven zu behalten und bitte, bitte weiter flei&szlig;ig einkaufen zu gehen. Die Vorzeichen ihrer Politik haben sich v&ouml;llig verkehrt. Hat sie damit ihre Mission in Deutschland erf&uuml;llt, ist die strenge Merkel nach Europa ausgewandert?</p>
</blockquote>
<p>Ulrich glaubt noch lange nicht an einen Sturz der Kanzlerin. Abschlie&szlig;end schreibt er:</p>
<blockquote><p>Es k&ouml;nnte sein, dass die deutsche Merkel ihren Zenit gerade &uuml;berschreitet, w&auml;hrend die europ&auml;ische Merkel in ihrem Zenit steht. [...] Sie ist gerade mal 57 Jahre alt. Eine Politikerin mit Zukunft. Fragt sich nur, wo.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:40:42 +0100</pubDate><guid>1962211</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Wachstum muss her! (Il Sole-24 Ore, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1961871-wachstum-muss-her</link><description><![CDATA[Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:35:48 +0100</pubDate><guid>1961871</guid></item>
<item><title>Spanien | Banken im Soll wegen Immobilienblase</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1952781-banken-im-soll-wegen-immobilienblase</link><description><![CDATA[<p>Die Regierung von Mariano Rajoy bereitet eine Milliarden-Rettungsaktion f&uuml;r die Gro&szlig;sparkasse Bankia vor. 10 Milliarden Euro k&ouml;nnte in die zweitgr&ouml;&szlig;te Sparkasse des Landes gepumpt werden. Nach diesem Kurswechsel Madrids am 6. Mai schrillten alle Alarmglocken hinsichtlich der Lage der anderen spanischen Geldh&auml;user: &bdquo;120 Milliarden Euro toxischer Aktiva sind nicht durch die Banken gedeckt&ldquo;, <a href="http://economia.elpais.com/economia/2012/05/08/actualidad/1336508326_996611.html" target="_self">rechnet <em>El Pa&iacute;s nach</em></a>. 85 Milliarden Euro davon sind Immobilienkredite, schreibt die Tageszeitung aus Madrid. Und diese seien...</p>
<blockquote><p>die Achillesferse der spanischen Banken. Der Anteil der toxischen Immobilienwerte w&auml;chst weiter und in den Bilanzen der Banken tauchen immer mehr Immobilien auf, welche von den Banken nach &uuml;berf&auml;lligen Krediten erworben werden.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Ist Deutschland f&uuml;r die spanische Immobilienblase verantwortlich?&ldquo;, <a href="http://www.abc.es/20120509/economia/abci-nomura-alemania-burbuja-201205082119.html" target="_self">fragt hingegen <em>ABC</em></a>. Die Zeitung zitiert einen <a href="http://www.businessinsider.com/richard-koo-explains-how-in-the-end-it-really-is-all-germanys-fault-2012-5" target="_self">Bericht</a> der japanischen Bank Nomura, demzufolge die deutschen und franz&ouml;sischen Geldinstitute eine Rolle gespielt h&auml;tten:</p>
<blockquote><p>Die Politik der niedrigen Zinsen, welche die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) in den Jahren vor der Krise vertreten hatte, erlaubte es der dahinvegetierenden deutschen Wirtschaft, sich zu erholen. Sie war aber auch ein entscheidender Faktor bei der Entstehung der Immobilienblase in den L&auml;ndern der Peripherie [...] Die Kapitalfl&uuml;sse aus den deutschen und franz&ouml;sischen L&auml;ndern haben die Lage zus&auml;tzlich versch&auml;rft.</p>
</blockquote>
<p>Um das Insolvenzrisiko der Banken mit toxischen Immobilienwerten zu reduzieren, wird die Regierung von den Banken &bdquo;h&ouml;here R&uuml;cklagen&ldquo; f&uuml;r diese Art von Krediten fordern, schreibt <em>El Pa&iacute;s</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 13:49:15 +0100</pubDate><guid>1952781</guid></item>
<item><title>Deutschland | Die Ossis auf dem Heimweg (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1952001-die-ossis-auf-dem-heimweg</link><description><![CDATA[Nachdem sie auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in den Westen zogen, kehren die Einwohner der ehemaligen DDR heute wieder in ihre Heimat zurück. Dabei kommt ihnen der Konjunkturaufschwung im Osten zugute, der auf die Jahre des stockenden Wachstums folgte. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 13:15:05 +0100</pubDate><guid>1952001</guid></item>
<item><title>Frankreich | Angelas lieber François | Cartoon (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1947971-angelas-lieber-francois</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 17:42:37 +0100</pubDate><guid>1947971</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wenn Hollande über Griechenland stolpert (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1947911-wenn-hollande-ueber-griechenland-stolpert</link><description><![CDATA[Dass François Hollande an seiner strammen Linie gegen die Sparpolitik festhält, muss er erst noch beweisen. Denn egal wie viele Zusätze er auch zu den europäischen Steuerabkommen aushandelt, das politische Unwetter in Griechenland wird seine Agenda eher früher als später vom Tisch fegen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 17:36:03 +0100</pubDate><guid>1947911</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Wie heißt das Paar Merkel-Hollande?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1946781-wie-heisst-das-paar-merkel-hollande</link><description><![CDATA[<p>Wie wird das neue deutsch-franz&ouml;sische Tandem aussehen, nun da Fran&ccedil;ois Hollande anstelle von Nicolas Sarkozy neben Angela Merkel im Sattel sitzt? Trotz seiner Kritik an der Sparpolitik wird der neue franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident rasch klein beigeben, denken die Tageszeitungen <em>Le Figaro</em> und <em>TAZ</em>.</p>
<p>Die Pariser Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2012/05/07/20002-20120507ARTFIG00697-entre-merkel-et-hollande-des-desaccords-de-fond.php"><em>Le Figaro</em> kommt</a> auf die Zusammenh&auml;nge des unvermeidlichen Showdowns zwischen Angela Merkel und dem neuen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten zur&uuml;ck:</p>
<blockquote><p>Berlin macht keinen Hehl aus seiner Ver&auml;rgerung &uuml;ber die wiederholt bekundete Forderung der Mannschaft von Fran&ccedil;ois Hollande, den Fiskalpakt neu zu verhandeln und um einen Wachstumspakt zu erweitern. Um die Kanzlerin zu beruhigen, lie&szlig;en die Berater des sozialistischen Kandidaten verlauten, dass es sich um hierbei um &bdquo;Wahlkampfparolen&ldquo; gehandelt h&auml;tte.</p>
</blockquote>
<p>Die Bundeskanzlerin wisse, dass Fran&ccedil;ois Hollande nicht viel Verhandlungsspielraum habe und dass er &bdquo;auf alle F&auml;lle versuchen wird zu punkten&ldquo;, schreibt die konservative Tageszeitung. Dennoch werde sie nicht nachgeben und verlangen, dass der Vertrag so wie vorgesehen unterzeichnet wird. Sp&auml;ter k&ouml;nne man, falls n&ouml;tig, wieder dar&uuml;ber reden. Es liege also am neuen Staatspr&auml;sidenten, den ersten Schritt zu tun, indem er den Pakt unterzeichnet. Eine Geste, die im Widerspruch zu seinem Wahlkampf gegen die europ&auml;ische Sparpolitik stehen w&uuml;rde.</p>
<p>Dennoch, notiert <em>Le Figaro</em>, haben die beiden Politiker auch Gemeinsamkeiten: &bdquo;Die einzige positive &Uuml;berraschung k&ouml;nnte sich ergeben, wenn die Bundeskanzlerin den neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten in Berlin empf&auml;ngt&ldquo;, denn beide w&uuml;rden ein Image des &bdquo;Normalen und Einfachen&ldquo; kultivieren...</p>
<blockquote><p>Diese pers&ouml;nliche Gemeinsamkeit ist alles andere als anekdotisch, sie ist die Vertrauensbasis, die es erm&ouml;glichen k&ouml;nnte, die Meinungsverschiedenheiten zwischen Paris und Berlin aus dem Weg zu r&auml;umen. Und einen Konsens zu schaffen, der Europa hinter dem deutsch-franz&ouml;sischen Gespann mit sich zieht. Sollten Hollande und Merkel einen guten Anfang machen, dann wird alles m&ouml;glich sein.</p>
</blockquote>
<p>Die Berliner<a target="_self" href="http://www.taz.de/Europa-nach-der-Wahl-in-Frankreich/!92930/"> <em>Tageszeitung</em> zweifelt </a>stark daran, dass Fran&ccedil;ois Hollande mit seiner Wachstumsagenda weit kommen wird. Sicher, so schreibt das Blatt, viele europ&auml;ische Spitzenpolitiker wie Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz oder Viviane Reding, die sich als Nachfolger von Jos&eacute; Manuel Barroso in Stellung bringen, h&auml;tten es eilig gehabt, &bdquo;dem neuen starken Mann aus Paris nach dem Mund zu reden&ldquo; und setzen sich nun f&uuml;r einen Wachstumspakt ein. Doch...</p>
<blockquote><p>Im Kern handelt es sich um einen typischen EU-Kompromiss: Man geht auf den Neuen im Kreise der 27 Staats- und Regierungschefs zu, reicht ihm die Hand  &ndash;  und zieht ihn auf seine Seite. Ein wachsweicher Wachstumspakt h&auml;tte aus Br&uuml;sseler Sicht den Charme, dass der strenge Fiskalpakt von Angela Merkel derselbe bliebe. Vermutlich w&uuml;rde er nicht einmal die M&auml;rkte verschrecken. Man k&ouml;nnte es allen recht machen: Merkel und Hollande, den B&uuml;rgern und den M&auml;rkten. &bdquo;Sp&auml;testens beim EU-Gipfel im Juni muss Hollande auf Linie sein&ldquo; fasst es der Europaabgeordnete Elmar Brock (CDU) zusammen.</p>
</blockquote>
<p>Die deutsche F&uuml;hrung sei noch lange nicht pass&eacute;, zumal sich die M&auml;rkte sich an den neoliberalen Diskurs aus Berlin und Br&uuml;ssel klammern, meint die <em>TAZ</em>. F&uuml;gt man dann noch die Griechenlandkrise hinzu,</p>
<blockquote><p>...k&ouml;nnte der EU-Gipfel im Juni wieder einmal zu einem Griechenland-Gipfel werden und Merkel und Hollande zusammenschwei&szlig;en. Was dann noch von der Agenda des Sozialisten &uuml;brig bleibt, steht in den Sternen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 16:01:30 +0100</pubDate><guid>1946781</guid></item>
<item><title>Deutschland | Schleswig-Holstein wählt, und alles ist offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1940131-schleswig-holstein-waehlt-und-alles-ist-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zitterpartie im Norden&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106265791/Zitterpartie-im-Norden.html">titelt die <em>Welt</em></a> zum Ergebnis der Landtagswahlen in dem kleinen Bundesland. Die CDU liegt mit 30,9% (-0,6) hauchd&uuml;nn vor der SPD mit 30,3% (+4,9). Die FDP rutscht von 14,9% auf 8,2%, die Gr&uuml;nen kommen auf 13,2% (+0,8%) und die Piraten schaffen zum dritten Mal in wenigen Monaten mit 8,2% den Einzug ins Landesparlament.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106265023/Rot-gruene-Illusionen-jenseits-der-eigenen-Mehrheit.html">hinterfragt</a> das Ergebnis denn auch haupts&auml;chlich auf seine Bundes-Tauglichkeit. Fazit: Rot-gr&uuml;n in Berlin werde immer unwahrscheinlicher.</p>
<blockquote><p>Viele B&uuml;rger sehnen sich nach einer Neuauflage der gro&szlig;en Koalition.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 15:49:11 +0100</pubDate><guid>1940131</guid></item>
<item><title>Frankreich | Merkel verliert ihre rechte Hand | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1925881-merkel-verliert-ihre-rechte-hand</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Sun, 06 May 2012 09:46:38 +0100</pubDate><guid>1925881</guid></item>
<item><title>Wahlen | Der Wähler als Zuschauer | Cartoon (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1924911-der-waehler-als-zuschauer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 16:13:00 +0100</pubDate><guid>1924911</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>Deutschland | Biologisch geprüfte Neonazis (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1901861-biologisch-gepruefte-neonazis</link><description><![CDATA[Unter dem Deckmantel der biologischen Landwirtschaft und des Umweltschutzes, tauchen militante Mitglieder der rechtsextremen NPD in der Gesellschaft unter und verbreiten dort ihre rassistischen Ideen auf unschuldige Art und Weise. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 02 May 2012 12:51:54 +0100</pubDate><guid>1901861</guid></item>
<item><title>Lasst die Debatte beginnen! | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1887831-lasst-die-debatte-beginnen</link><description><![CDATA[<p>Ist Fran&ccedil;ois Hollande &bdquo;Br&uuml;ssels Liebling&ldquo;, wie die links ausgerichtete Tageszeitung <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/todays-front-pages/1885201-die-letzten-titelseiten" target="_self"><em>Lib&eacute;ration</em></a> behauptet, oder eher ein &bdquo;f&uuml;r Europa gef&auml;hrlicher Mann&ldquo;, <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887851-ist-das-der-gefaehrlichste-mann-europas" target="_self">wie es die liberale Wochenzeitung <em>The Economist</em> bef&uuml;rchtet</a>? Eins ist sicher: Das Versprechen des sozialistischen Kandidaten, als franz&ouml;sischer Pr&auml;sident einen Wachstumspakt einzufordern, wenn er am 6. Mai gew&auml;hlt werden sollte, l&ouml;st eine Debatte aus, die den Erwartungen vieler Europ&auml;er entspricht. Au&szlig;erdem hat es einigen Staatschefs die Zunge gel&ouml;st, die bis dato von Angela Merkel in Zaum gehalten wurden.</p>
<p>Am 25. April hat der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank Mario Draghi den Begriff Wachstumspakt &uuml;bernommen und Kanzlerin Merkels Unterst&uuml;tzung erhalten. Doch nur weil die beiden gr&ouml;&szlig;ten Verfechter der Schuldenreduzierung und der Haushaltsdisziplin die Worte des Franzosen aufgreifen, hei&szlig;t das noch lange nicht, dass sie seinem Programm zustimmen. Es bedeutet vielmehr, dass zwei unterschiedliche Lager ihre Kampfstellung f&uuml;r die n&auml;chsten Monate beziehen.</p>
<p>Seinerseits bef&uuml;rwortet Fran&ccedil;ois Hollande Infrastrukturprojekte, die von den europ&auml;ischen &bdquo;project bonds&ldquo; finanziert werden, eine gesteigerte Rolle der Europ&auml;ischen Investitionsbank, Finanztransaktionssteuern und die Verwendung ungenutzter europ&auml;ischer Strukturfonds. Auf der anderen Seite erinnert Mario Draghi daran, dass die Haushaltspolitik der Staaten &bdquo;gegenseitiger &Uuml;berwachung unterworfen und gegebenenfalls korrigiert werden muss&ldquo;.&nbsp; Des Weiteren seien &bdquo;Wachstum erm&ouml;glichende strukturelle Anpassungen notwendig, um Unternehmertum, die Entstehung neuer Firmen und Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze zu erleichtern&ldquo;. Selbst wenn diese &bdquo;schmerzhaft&ldquo; sein sollten.</p>
<p>Angebot nach Nachfrage, liberale Reform gegen keynesianische Wiederbelebung. Innerhalb der Wirtschaft ist diese Debatte nicht neu, sie war aber in der EU praktisch <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1590871-ist-keynesianismus-heute-ein-gedankenverbrechen">zum Schweigen gekommen</a>. Wer wird gewinnen? Wenn Hollande Pr&auml;sident wird, k&auml;me er mit der Frische und der Legitimit&auml;t daher, an denen es seinen Kollegen mangelt.</p>
<p>Trotzdem ist es nicht sicher, dass er es schaffen k&ouml;nnte, ein eindeutiges Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zu seinen Gunsten zu schaffen. Man erinnere sich, dass vor nur zwei Monaten zw&ouml;lf europ&auml;ische Staatschefs zu Ma&szlig;nahmen aufriefen, die die Wirtschaft anregen sollten. Doch das, was im Gro&szlig;en und Ganzen in dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1533661-zwoelf-gegen-merkozy" target="_self">Text</a> steht &ndash; Reformen des Arbeitsmarktes, &Ouml;ffnung des Dienstleistungssektors, usw.. -&nbsp; kommt eher dem n&auml;her, was Draghi und Merkel w&uuml;nschen als dem, was der Franzose verficht. So gesehen erinnert das <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1879641-merkel-ist-isoliert-und-wendet-sich-monti-zu" target="_self">Vorgehen der Kanzlerin</a> gegen&uuml;ber Mario Monti stark an Man&ouml;ver, um Hollande zu isolieren.</p>
<p>Denn dieser braucht einen anderen starken Partner in der europ&auml;ischen Wirtschaft. Immerhin kann er auf einen Sieg der Arbeiterpartei bei den n&auml;chsten Wahlen in den Niederlanden hoffen.</p>
<p>Es scheint so, als entst&uuml;nde im Europ&auml;ischen Rat eine echte Alternative linker und rechter Politik. Daraus resultiert eine ehrliche Debatte &uuml;ber die sozial&ouml;konomische Ausrichtung der EU.</p>
<p>Nach zwei Jahren der Krise kann eine aufrichtige Diskussion, sagen wir sogar, ein bisschen Demokratie, nicht schaden.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:56:10 +0100</pubDate><guid>1887831</guid></item>
<item><title>Ukraine | Abseits? | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1887211-abseits</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:45:39 +0100</pubDate><guid>1887211</guid></item>
<item><title>Eurozone | Wie sagt man „Basta" auf Deutsch? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1881011-wie-sagt-man-basta-auf-deutsch</link><description><![CDATA[Trotz der sozialen und politischen Folgen preisen die Bundesbank und Angela Merkel nach wie vor den Sparkurs, der seit zwei Jahren in Europa gesteuert wird. Es sei Zeit, den Schaden zu begrenzen, protestiert der spanische Politologe José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 18:20:18 +0100</pubDate><guid>1881011</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Europa braucht den deutschen Sparmeister (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1879521-europa-braucht-den-deutschen-sparmeister</link><description><![CDATA[Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:38:56 +0100</pubDate><guid>1879521</guid></item>
<item><title>Deutschland-Italien | Merkel ist isoliert und wendet sich Monti zu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1879641-merkel-ist-isoliert-und-wendet-sich-monti-zu</link><description><![CDATA[<p>Angela Merkel will im Tumult der Krise nicht alleine dastehen. Ihr langj&auml;hriger Partner Nicolas Sarkozy ist nach dem ersten Wahlgang in Frankreich auf dem Weg ins Aus und so sucht die Kanzlerin einen neuen Verb&uuml;ndeten. Ihre Wahl scheint auf Mario Monti gefallen zu sein. Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, gab bekannt, dass Merkels und Montis Teams bereits zusammengekommen sind, um eine Reihe von gemeinsamen deutsch-italienischen Initiativen zu planen. Es sollen Ma&szlig;nahmen zum Ankurbeln der Wirtschaft gef&ouml;rdert werden, &uuml;ber die der Europ&auml;ische Rat im Juni dann diskutieren soll, <a target="_self" href="http://www3.lastampa.it/economia/sezioni/articolo/lstp/451790/">berichtet <em>La Stampa</em></a>.</p>
<p>Merkel verliert nicht nur potentiell ihre traditionellen treuen Anh&auml;nger Frankreich und die Niederlande (deren Regierung nach einem Streit &uuml;ber die Sparpolitik zur&uuml;cktrat), auch Merkels Credo der Finanzdisziplin geriet gestern unter Beschuss: EZB-Vorsitzender Mario Draghi erkl&auml;rte, Haushaltskonsolidierung k&ouml;nne nicht durch K&uuml;rzungen und Steuern allein erreicht werden und erfordere &bdquo;strukturelle Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung des Wirtschaftswachstums.&rdquo; Die r&ouml;mische Tageszeitung fasst diese Einstellung unter dem Titel &bdquo;Mehr Mut zum Wachstum&rdquo; zusammen und schreibt:</p>
<blockquote><p>W&auml;hrend sie das Urteil der franz&ouml;sischen Wahlen abwartet, beherzigt Merkel Draghis Aussage und erkennt endlich ausdr&uuml;cklich an, dass wir [...] Wachstum [brauchen], das durch Strukturreformen unterst&uuml;tzt werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:54:40 +0100</pubDate><guid>1879641</guid></item>
<item><title>Immigration und Bevölkerung | EU-Türen bald nur noch ein Spalt weit offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1872351-eu-tueren-bald-nur-noch-ein-spalt-weit-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU macht gegen illegale Einwanderung mobil&ldquo; Mit diesem Titel enth&uuml;llt die d&auml;nische Tageszeitung Berlingske folgendes Projekt: D&auml;nemark, das seit Jahresbeginn die EU-Ratspr&auml;sidentschaft innehat, will anl&auml;sslich des Treffens der Innen- und Justizminister am 26. April 90 Ma&szlig;nahmen vorschlagen, mit denen das &bdquo;im vergangenen Jahr um 35 Prozent angestiegene Ph&auml;nomen&ldquo; bek&auml;mpft werden soll.</p>
<p>Neben anderen Ma&szlig;nahmen soll enger mit den Herkunftsl&auml;ndern wie den Maghrebstaaten zusammengearbeitet, Frontex ausgebaut und die griechisch-t&uuml;rkische Grenze besser &uuml;berwacht werden. Zudem will man Einwanderungsstr&ouml;me und Abschiebungen besser organisieren und den Kampf gegen Menschenhandel intensivieren.</p>
<p>Diese Ma&szlig;nahmen sind auch als Reaktion auf die zunehmende Besorgnis der D&auml;nen zu verstehen, die sich immer mehr Gedanken um illegale Einwanderung machen. Wie die Zeitung berichtet,</p>
<blockquote><p>gibt es laut Justizministerium keine genauen Zahlen, wie viele illegale Einwanderer es in D&auml;nemark gibt. Berechtigte Sorgen aber macht man sich um folgendes Problem: Schon bald k&ouml;nnten die zahlreichen illegalen Einwanderer aus Griechenland und Italien den Weg nach Norden antreten.</p>
</blockquote>
<p>Zumindest gibt es praktische Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen, erkl&auml;rt Marl&egrave;ne Wind von der Kopenhagener Universit&auml;t gegen&uuml;ber der Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>Illegale Einwanderung verursacht Probleme, die dem Binnenmarkt und dem europ&auml;ischen Freiverkehr-Gedanken schaden. Sollte das Projekt gelingen, w&auml;re es &ndash; auch f&uuml;r die d&auml;nische Pr&auml;sidentschaft &ndash; ein Triumph.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:51:59 +0100</pubDate><guid>1872351</guid></item>
<item><title>Bulgarische Einwanderer | Der Alptraum vom Job in Deutschland (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1867131-der-alptraum-vom-job-deutschland</link><description><![CDATA[Mit dem Versprechen von Arbeit und Einkommen werden immer mehr Bulgaren nach Deutschland gelockt. Dort aber erwarten sie Dumping-Löhne und illegale Unterkünfte. Frankfurt ist zum Zentrum der sogenannten „Bulgarenindustrie“ geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:09:44 +0100</pubDate><guid>1867131</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Schluss mit der europäischen Sparpolitik? (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1867081-schluss-mit-der-europaeischen-sparpolitik</link><description><![CDATA[Frankreich wird wahrscheinlich einen sozialistischen Präsidenten wählen, der dem Fiskalpakt kritisch gegenübersteht, und die niederländische Regierung bricht über dem Thema Sozialreform zusammen – das Sparmodell der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bezieht Prügel. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:44:10 +0100</pubDate><guid>1867081</guid></item>
<item><title>Aus deutscher Sicht | Die Angst vor der Isolation</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1866051-die-angst-vor-der-isolation</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Scheitert Europa?&ldquo; fragt das <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-politik-hat-noch-keine-antworten-auf-ihre-simplen-fragen-gefunden-/6548340-2.html" target="_self">Handelsblatt</a>. In Frankreich hat es die rechtsextreme Partei Front National auf 18% bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen geschafft und in Holland bringt der Rechtspopulist Geert Wilders mit seinem Protest gegen die europ&auml;ische Sparpolitik die Regierung zum Scheitern. Wie auch andere deutsche Zeitungen stellt das Handelsblatt fest, dass Deutschland seine Verb&uuml;ndeten verliert und wittert eine echte Vertrauenskrise in der europ&auml;ischen Politik:</p>
<blockquote><p>Das Erstarken der Rechten zeigt, dass in vielen L&auml;ndern die Politik noch keine Antwort auf ihre simplen Fragen gefunden hat. Die Sprache der EU und der nationalen Regierungen geht an den B&uuml;rgern vorbei, die dankbar sind f&uuml;r die einfachen Spr&uuml;che der Populisten.</p>
</blockquote>
<p>Ganz pragmatisch betrachtet ist diese Vetrauenskrise auch eine schlechte Nachricht f&uuml;r Angela Merkel, &nbsp;bemerkt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/regierungskrise-in-den-niederlanden-merkels-verlorene-verbuendete-1.1339967" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> :</a></p>
<blockquote><p>F&uuml;r die Bundesregierung ist das Scheitern der niederl&auml;ndischen Regierung bitter. Ihr kommt ein &uuml;beraus wichtiger Verb&uuml;ndeter beim Thema Sparpolitik abhanden. [...]&nbsp; Frankreichs Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy hat die erste Runde der Pr&auml;sidentenwahl gegen Herausforderer Fran&ccedil;ois Hollande verloren [...]. Auch viele Spanier dr&uuml;cken dem franz&ouml;sischen Sozialisten die Daumen. Sie hoffen, dass die Regierung in Madrid weniger sparen wird, wenn der gro&szlig;e Nachbar das tut. &Auml;hnlich ist die Stimmung in Italien. Da k&uuml;mmert es wenig, dass sich beide L&auml;nder ohnehin schon mehr Zeit beim Sparen nehmen d&uuml;rfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:43:12 +0100</pubDate><guid>1866051</guid></item>
<item><title>Französische Präsidentschaftswahlen | In Europa beginnt der Wind sich zu drehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1860311-europa-beginnt-der-wind-sich-zu-drehen</link><description><![CDATA[<p>Die  Kandidaten im zweiten Wahlgang, Fran&ccedil;ois Hollande und Nicolas Sarkozy,  waren von den Umfragen schon lange angek&uuml;ndigt worden. Seit mehreren  Tagen hatte auch der sozialistische Kandidat die Nase vorn. Doch das  Wahlergebnis der Front-National-Kandidatin hatte niemand vorhergesehen.  Mit knapp 20 Prozent der Stimmen wird Marine Le Pen durchaus Einfluss  auf die Kampagne des amtierenden Pr&auml;sidenten nehmen k&ouml;nnen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  die </span></strong><span><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:praesidentenwahl-in-frankreich-brutale-abwahl/70026146.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self"><strong><em>Financial Times Deutschland</em></strong></a></span><strong><span>  ist der zweite Platz von Nicolas  Sarkozy eine &bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo;, die seine  &bdquo;brutale Abwahl&ldquo; beweist. Die  Tageszeitung ist der Ansicht, diese erste  Runde sei &bdquo;pas qu&rsquo;un r&eacute;sultat,  c&rsquo;est un verdict contre un pr&eacute;sident  incapable de r&eacute;aliser les r&eacute;formes  n&eacute;cessaires&ldquo;. Die FTD ist davon  &uuml;berzeugt, dass die Franzosen Sarkozy  um jeden Preis loswerden wollen,  und meint, Fran&ccedil;ois Hollande k&ouml;nne &uuml;ber  den n&ouml;tigen Pragmatismus  verf&uuml;gen, um die Krise zu &uuml;berwinden:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FTD-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das Ergebnis des ersten Wahlgangs birgt eine große Chance - und ein noch größeres Risiko. Die Chance liegt paradoxerweise gerade in Hollandes fader Persönlichkeit und seinem wenig entschlossenen Auftreten. Wenn kein Wunder mehr geschieht, wird Frankreich in zwei Wochen anstelle eines Selbstdarstellers einen Langweiler zum Präsidenten haben. Mit seiner ganzen Zurückhaltung und Unverbindlichkeit könnte Hollande besser als seine Vorgänger geeignet sein, die pragmatische Reformpolitik umzusetzen, die das Land braucht, um Schuldenkrise und Wirtschaftsmisere zu entkommen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>In  Warschau schreibt Marek Magierowski in seinem Leitartikel in der  Tageszeitung </span></strong><span><a href="http://blog.rp.pl/magierowski/2012/04/23/nicolas-sarkozy-sie-chwieje/" target="_self"><strong>Rzeczpospolita</strong></a></span><strong><span>, dass &bdquo;Nicolas Sarkozy schwankt&ldquo;:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/100rzeczpospolita-04232012_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Präsident wird sich schwer tun, Marine Le Pens Anhänger zu überzeugen, die in zwei Wochen wahrscheinlich größtenteils zuhause bleiben werden. Wenn Sarkozy von einer Wiederwahl träumen will, dann muss er alles aufs Spiel setzen und weiter nach rechts gehen. Deutlich weiter nach rechts. Wenn er siegen will, muss er Lepenist werden. Sei es nur für kurze Zeit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/22/opinion/1335124722_648033.html" target="_self"><strong><em>El Pa&iacute;s</em></strong></a></span><strong><span> wiederum reicht die Tragweite der franz&ouml;sischen Wahlen &uuml;ber die  Landesgrenzen hinaus. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</span></strong><b id="internal-source-marker_0.923099824693054"><strong><span> </span></strong></b></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ganz Europa fühlt sich berührt von dieser Wahl. Die verschiedenen Auffassungen, die der ganze Kontinent von der Integration hat, treten hier gegeneinander an. Sarkozy hat sich zwar im letzten Teil den Thesen von Hollande angenähert – er will Wachstumsstrategien ausarbeiten lassen, nicht nur erdrückende Sparpolitik –, doch bei anderen Elementen, wie etwa bei der Kontrolle der Einwanderung in die EU, scheiden sich die Geister. Es wäre schon paradox, wenn der Hauptverbündete [des spanischen Ministerpräsidenten] Rajoy in der EU letztendlich ein Sozialist im Elysée-Palast wäre. Aber auch das wäre nur ein Anschein, denn Sarkozy war ja auch der Verbündete [des Sozialisten José Luis] Zapatero.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=454262&amp;h1=true" target="_self"><strong><em>To Vima</em></strong></a></span><strong><span>  schlie&szlig;lich ist die franz&ouml;sische Wahl &bdquo;eine Lektion f&uuml;r  Deutschland&ldquo;.  &bdquo;Die Niederlage von Nicolas Sarkozy ist nicht nur seine  eigene  Niederlage&ldquo;, meint die Athener Tageszeitung, &bdquo;sondern auch die  der  deutschen Politik&ldquo;. Eine Politik, &bdquo;die er treu unterst&uuml;tzt hat&ldquo;.  Diese  ersten wichtigen Wahlen seit der Unterzeichnung des Fiskalpakts  machen  zweierlei deutlich, findet To Vima:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Zunächst einmal wird klar, dass die Führungsrolle Deutschlands innerhalb Europas das zentrale Thema ist, das die Wähler in Frankreich spaltet. Und außerdem spürt das französische Volk die Folgen der von Deutschland aufgezwungenen europäischen Politik, selbst wenn es selbst nicht so getroffen ist [...]. Wenn sich Sarkozys Niederlage im zweiten Wahlgang bestätigt und Frankreich einen neuen Präsidenten bekommt, dann heißt das allerdings nicht, dass der neue Staatschef wirklich auf das deutsche Diktat in Europa reagieren wird. Insbesondere weil die Märkte Frankreich bald mit hohen Kreditzinsen drohen werden, wenn es sich nicht an die deutsche Politik anpasst. Denn Regierungen kann man einschüchtern, Völker nicht. Aus diesem Grund hat jetzt das Ende des deutschen Diktats begonnen, ganz egal ob François Hollande gewählt wird oder nicht.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:42:02 +0100</pubDate><guid>1860311</guid></item>
<item><title>Automobilindustrie | Europäische Autobauer - Wege aus der Sackgasse (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1858431-europaeische-autobauer-wege-aus-der-sackgasse</link><description><![CDATA[Die Automobilindustrie, ein bedeutender Sektor der europäischen Wirtschaft, leidet unter den Folgen der Krise. Um ihre Produktionskapazitäten anpassen zu können, entscheiden sich die verschiedenen Unternehmen für gegensätzliche Strategien. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:33:39 +0100</pubDate><guid>1858431</guid></item>
<item><title>Schengen | Frankreich und Deutschland fordern Grenzkontrollen im Schengen-Raum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1844781-frankreich-und-deutschland-fordern-grenzkontrollen-im-schengen-raum</link><description><![CDATA[<p>Frankreich und Deutschland wollen die Freiz&uuml;gigkeit in der EU einschr&auml;nken. Die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/illegale-zuwanderung-berlin-und-paris-wollen-grenzkontrollen-zurueck-1.1337155"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> berichtet exklusiv</a> auf Grundlage eines gemeinsamen Briefs der beiden Innenminister, der &bdquo;die M&ouml;glichkeit einer auf 30 Tage befristeten Wiedereinf&uuml;hrung der Binnen-Grenzkontrollen&ldquo; einfordert.</p>
<p>Claude Gu&eacute;ant und Hans-Peter Friedrich halten die tempor&auml;re Aussetzung des Schengen-Abkommens dann f&uuml;r notwendig, wenn die EU-Au&szlig;engrenzen nicht ausreichend gesichert seien. Diese Argumentation begr&uuml;nden die beiden Ministerien damit, so die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>, dass Fragen der inneren Sicherheit die Souver&auml;nit&auml;t der Nationalstaaten betreffen w&uuml;rden.</p>
<p>Weiter macht die Zeitung deutlich, dass die zunehmende Wirtschaftsmigration aus Ost- und S&uuml;deuropa der Grund f&uuml;r die geforderte Beschr&auml;nkung sei. In einem <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-und-paris-wollen-grenzkontrollen-zurueck-dauerwerbung-fuer-europafeinde-1.1337168">Leitartikel</a> gei&szlig;elt Heribert Prantl den anti-europ&auml;ischen Tenor dieser Forderung und warnt vor einer Verst&auml;rkung nationalistischer und populistischer Positionen:</p>
<blockquote><p>Was sind offene Grenzen wert, wenn die &Ouml;ffnung unter Vorbehalt steht? [...] Welchen Wert hat die europ&auml;ische Freiz&uuml;gigkeit, wenn die europ&auml;ischen Regierungen so freiz&uuml;gig damit umgehen? Wenn sich in echt oder angelich heiklen Situationen die Mitgliedsl&auml;nder aus Sicherheitsgr&uuml;nden in ihr nationales Karo zur&uuml;ckziehen, wenn sie auf diese Weise kundtun, dass sie die kleine Welt des Nationalstaates notfalls f&uuml;r besser halten als Europa &ndash; dann muss man sich nicht wundern [...] wenn nationalistische, populistische und rechtsextreme Parteien fast &uuml;berall in Europa vorankommen. Die tempor&auml;ren Grenzschlie&szlig;ungsprogramme sind eine Dauerwerbung f&uuml;r Europafeinde.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:04:56 +0100</pubDate><guid>1844781</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | IWF, der schwierige Verbündete (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1831471-iwf-der-schwierige-verbuendete</link><description><![CDATA[Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:11:47 +0100</pubDate><guid>1831471</guid></item>
<item><title>Frankreich / Deutschland | Merkozy ist Geschichte (La Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1824741-merkozy-ist-geschichte</link><description><![CDATA[Nicolas Sarkozy zettelt erneut eine Debatte um die Rolle der Europäischen Zentralbank an. Für die Stimmen jener Wähler, die eine Wachstumspolitik fordern, riskiert er auch Missstimmung mit Angela Merkel. Doch der kommt das aus innenpolitischem Kalkül sogar gelegen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:34:18 +0100</pubDate><guid>1824741</guid></item>
<item><title>Drogen | Kein Schlagbaum mehr für Crystal Speed (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1816551-kein-schlagbaum-mehr-fuer-crystal-speed</link><description><![CDATA[Wären es doch nur wie früher bloß Bier und Becherovka! Heute floriert der illegale Rauschgifthandel mit „Crystal Speed“ an der deutsch-tschechischen Grenze. Unterschiedliche Gesetzeslagen machen der Polizei das Leben schwer. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:00:41 +0100</pubDate><guid>1816551</guid></item>
<item><title>Schweiz | Empörung über hetzerisches Cover gegen Roma</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1800291-empoerung-ueber-hetzerisches-cover-gegen-roma</link><description><![CDATA[<p>Das Bild stand bei der Schweizer Wochenzeitung <em>Die</em> <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> auf der Titelseite: Ein kleiner Roma-Junge richtet eine Pistole auf den Leser. Der Titel: &bdquo;Die Roma kommen: Raubz&uuml;ge in der Schweiz&ldquo;. Selbst eine Woche nach der Ver&ouml;ffentlichung l&ouml;st dieser Titel wie auch der Artikel, der eine diskriminierende und rassistische Position vertritt, in der internationalen Presse heftige Kritik aus. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat eine Klage wegen Volksverhetzung eingereicht und einen Verkaufsstop gefordert.&nbsp; </p>
<p>Der Berliner <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> hat die Geschichte zu diesem Foto recherchiert. Die <em>Weltwoche</em> hat das Bild aus dem Kontext seiner Entstehung gerissen und seine visuelle Aussage verdreht. Dem italienischen Fotografen Livio Mancini, so der Tagesspiegel, ging es ganz im Gegenteil darum, das Elend der europ&auml;ischen Roma-Familien zu dokumentieren:</p>
<blockquote><p>Mancini fotografierte Roma-Kinder in einem Slum am Rande der Stadt Gjakova [im Kosovo], wo sie und ihre Familien nach dem Krieg strandeten. Ihre H&uuml;tten stehen auf dem giftigen Grund der Halde. Die Familien leben von dem, was sie auf dem M&uuml;llberg finden und was sich noch verwenden und verkaufen l&auml;sst. [...]</p>
<p>Mancinis Serie &uuml;ber die Kinder vom M&uuml;llplatz illustriert keinesfalls einen tragischen Einzelfall: Die zehn bis zw&ouml;lf Millionen Sinti und Roma sind nicht nur Europas gr&ouml;&szlig;te Minderheit, sondern auch die mit den &uuml;belsten Lebensbedingungen. Die &uuml;berwiegende Mehrheit ist arm bis bitterarm, nach wie vor von Pogromen bedroht. [...] Mancinis Bilder prangerten die Lage an. Doch nun ist ausgerechnet eines dazu genutzt worden, den Spie&szlig; umzudrehen und das Opfer zum T&auml;ter zu machen.</p>
</blockquote>
<p>In einer E-Mail an den <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/streit-um-roma-reportage-raubzuege-beim-fotografen/6498056.html" target="_self"><em>Tagesspiegel</em></a> spricht Mancini vom &bdquo;Missbrauch&ldquo; seines Fotos. Die <a href="http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/resultat-der-wankelmuetigkeit-kopie-1.html" target="_self"><em>Weltwoche</em></a> hat auf die anhaltende Kritik reagiert und verteidigt die &bdquo;Fakten&rdquo;. Dass Kinder von &bdquo;Roma-Banden eingesetzt&rdquo; w&uuml;rden, sei eine Tatsache, die im Sturm der Emp&ouml;rung &uuml;ber den Titel untergehe. Auf das Fehlen einer &bdquo;visuellen Ethik&rdquo;, wie die zust&auml;ndige Fotoagentur Laif sie fordert, geht das Magazin dabei jedoch nicht ein. Trotz des offensichtlichen Missbrauchs seinen Bildes freut sich Livio Mancini, dass das Schicksal der europ&auml;ischen Roma-Familien so wieder in den Fokus des &ouml;ffentlichen Interesses r&uuml;cke.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 17:20:25 +0100</pubDate><guid>1800291</guid></item>
<item><title>Deutschland | Werden die Piraten Europa demokratisieren? (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1791841-werden-die-piraten-europa-demokratisieren</link><description><![CDATA[Sie gilt plötzlich als dritte politische Kraft in Deutschland und weit mehr als ein Sammelbecken surfender Protestwähler: Die Piratenpartei könnte laut der Welt der Wegbereiter einer neuen Demokratie im postindustriellen Zeitalter sein, und zwar in ganz Europa. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:38:29 +0100</pubDate><guid>1791841</guid></item>
<item><title>Deutschland | Gegenschlag | Cartoon (Neues Deutschland, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1752631-gegenschlag</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 17:22:38 +0100</pubDate><guid>1752631</guid></item>
<item><title>Deutschland | Günter Grass, ein „ewiger Antisemit", sagt die Welt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1742662-guenter-grass-ein-ewiger-antisemit-sagt-die-welt</link><description><![CDATA[<p>Es ist ein &bdquo;Aufschrei&ldquo; schreibt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>, und dazu noch einer, der eine internationale Kontroverse ausl&ouml;sen will. G&uuml;nter Grass hat heute <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/n5J388/557180/Was-gesagt-werden-muss.html">in der M&uuml;nchner Tageszeitung</a>, wie auch in der <em>New York Times</em>, <a target="_self" href="http://www.giornalettismo.com/archives/236318/la-poesia-contro-israele-censurata-dal-giornale/"><em>La Repubblica</em></a> und in <a target="_self" href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/04/03/actualidad/1333466515_731955.html"><em>El Pais</em></a> ein Gedicht mit dem Titel &bdquo;Was gesagt werden muss&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin warnt er vor einem Krieg zwischen Israel und dem Iran, der das gesamte &rdquo;iranische Volk aus[zu]l&ouml;schen&ldquo; droht, und fordert, dass Berlin keine U-Boote mehr an Tel-Aviv liefern d&uuml;rfe. &bdquo;Die Atommacht Israel gef&auml;hrdet den br&uuml;chigen Weltfrieden&ldquo;, schreibt er, w&auml;hrend der iranische Pr&auml;sident Mahmud Ahmadinedschad zu einem &bdquo;Maulhelden&ldquo; schrumpft. Grass, der 2006 mit seiner versp&auml;teten Bekenntnis seiner Zugeh&ouml;rigkeit zur Waffen-SS 1944 einiges Unwohlsein in Europa geschaffen hatte, schreibt, er habe so lange geschwiegen, denn &bdquo;das Verdikt &sbquo;Antisemitismus&lsquo; ist gel&auml;ufig&ldquo;.</p>
<p>In Deutschland hat die Kontroverse schon begonnen. Von den drei &uuml;berregionalen Zeitungen, die ihr heute die Titelseite widmen, <a target="_self" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106152894/Guenter-Grass-Nicht-ganz-dicht-aber-ein-Dichter.html">zeichnet sich die <em>Welt</em> </a>mit dem schneidensten Titel aus:<a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/bigview.php?url=http%3A//paper.meedia.de/titelgallery_drupal/%3Fq%3Dgallery/%26g2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D201050" target="_self"> &bdquo;G&uuml;nter Grass, der ewige Antisemit.&ldquo;</a> Im Feuilleton schreibt der unvermeidliche Henryk M. Broder:</p>
<blockquote><p>Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgef&uuml;hlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den &bdquo;Verursacher der erkennbaren Gefahr&ldquo; zu entwaffnen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:04:54 +0100</pubDate><guid>1742662</guid></item>
<item><title>Deutschland | Sonnenuntergang in der Solarwirtschaft (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1742572-sonnenuntergang-der-solarwirtschaft</link><description><![CDATA[Das Unternehmen war einer der Motoren der deutschen Energiewende: Mit dem Solarzellenhersteller Q-Cells rutscht das vierte und symbolträchtigste Solarunternehmen in die Pleite. Schuld ist der Konkurrenzdruck aus China, aber auch die Berliner Förderpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:57:58 +0100</pubDate><guid>1742572</guid></item>
<item><title>Deutschland | Oberhausen - das „Griechenland an der Ruhr" (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741762-oberhausen-das-griechenland-der-ruhr</link><description><![CDATA[Im einstigen Herzen des deutschen Wirschaftswunders gelegen, ist die Stadt an der Ruhr zu der am höchsten verschuldeten Stadt Deutschlands geworden. Grund dafür sind eine radikale Sparpolitik und die Zahlungen, die aus Solidarität an die ehemalige DDR gehen. Eine finanzielle Unterstützung, die wenige Wochen vor den Regionalwahlen kräftig in Frage gestellt wird. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 16:53:15 +0100</pubDate><guid>1741762</guid></item>
<item><title>Deutschland-Schweiz | Nieder mit den Spionen! | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1741532-nieder-mit-den-spionen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 15:36:43 +0100</pubDate><guid>1741532</guid></item>
</channel></rss>
