<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Tschechien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Energie | Schiefergas steht tief im Kurs (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs</link><description><![CDATA[Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 12:27:53 +0100</pubDate><guid>1954911</guid></item>
<item><title>Porträt | Tomáš Sedláček, Ökonom und Ideenschmied (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916261-tomas-sedlacek-oekonom-und-ideenschmied</link><description><![CDATA[Das Buch des 35jährigen Tomáš Sedláček über die Wirtschaftsgeschichte ist zu einem
internationalen Bestseller geworden. Der ehemalige Berater von Václav Havel und
Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates der Tschechischen Republik nimmt den Leser
mit auf eine Reise durch die Bibel, die Mythologie und die Literatur. Sein Geheimnis: er
weiß sowohl seine Person als auch seine Ideen zu verkaufen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 12:11:08 +0100</pubDate><guid>1916261</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Die Gefahr des ewigen Wackelkabinetts (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1886321-die-gefahr-des-ewigen-wackelkabinetts</link><description><![CDATA[Nachdem der Koalitionsvertrag geplatzt ist, hat die konservativ-liberale Regierung am 27. April die Vertrauensfrage gestellt (und überstanden), ohne dass damit die Möglichkeit einer vorgezogenen Parlamentswahl vom Tisch ist. Das nun seit Jahren wackelige Kabinett könnte zu guter Letzt die Kommunisten wieder an die Macht bringen, sorgt sich Ekonom. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:10:36 +0100</pubDate><guid>1886321</guid></item>
<item><title>Drogen | Kein Schlagbaum mehr für Crystal Speed (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1816551-kein-schlagbaum-mehr-fuer-crystal-speed</link><description><![CDATA[Wären es doch nur wie früher bloß Bier und Becherovka! Heute floriert der illegale Rauschgifthandel mit „Crystal Speed“ an der deutsch-tschechischen Grenze. Unterschiedliche Gesetzeslagen machen der Polizei das Leben schwer. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:00:41 +0100</pubDate><guid>1816551</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Korruption grassiert trotz Strafe für Parteichef</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816511-korruption-grassiert-trotz-strafe-fuer-parteichef</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;B&aacute;rta ist erledigt, das System macht weiter&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-55438720-barta-konci-system-zije" target="_self">titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em></a>, nachdem V&iacute;t B&aacute;rta, der fr&uuml;here Verkehrsminister und Gr&uuml;nder der Partei <em>Věci veřejn&eacute;</em> (dt. &Ouml;ffentliche Angelegenheiten &ndash; VV), von einem Prager Gericht der Korruption f&uuml;r schuldig befunden wurde. Parteichef B&aacute;rta bekam am 13. April eine Bew&auml;hrungsstrafe &uuml;ber 18 Monate, weil er sich durch Bestechung die Loyalit&auml;t von Parteimitgliedern verschaffen wollte. Der zweite Angeklagte, der fr&uuml;here VV-Vizepr&auml;sident Jaroslav &Scaron;k&aacute;rka, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Seit den Wahlen von Mai 2010, in welchen die VV &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen erhielt, sei B&aacute;rtas Partei ein &bdquo;Symbol f&uuml;r den Verfall&ldquo; der tschechischen Politik geworden, so die Prager Wirtschaftszeitung. Doch &bdquo;V&iacute;t B&aacute;rta und seine politische Fraktion sind nicht die Wurzel allen &Uuml;bels in der tschechischen Politik, sondern nur ein Produkt des Systems, das am Freitag zwar ersch&uuml;ttert wurde, dessen Basis aber stabil bleibt&ldquo;. Die Partei VV sei &bdquo;eines der seltsamsten Beispiele der lokalen politischen Szene&ldquo; und &bdquo;ihre tragikomischen und manchmal &uuml;beraus gef&auml;hrlichen Methoden zeichnen sich durch ihre amateurhafte Direktheit aus&ldquo;.</p>
<p><em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em> ist der Meinung, die von anderen tschechischen Politikern praktizierte Korruption sei weit aufwendiger und erfindungsreicher und somit wahrscheinlich der strafrechtlichen Verfolgung weniger ausgesetzt. &bdquo;Wenn sie vor Gericht k&auml;men, w&uuml;rde das ganze politische System zusammenbrechen&ldquo;, schreibt sie. Weiter hei&szlig;t es jedoch, das B&aacute;rta-Urteil sei ein gro&szlig;er Schritt f&uuml;r die junge Demokratie des Landes.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:48:45 +0100</pubDate><guid>1816511</guid></item>
<item><title>Roma | Die ewig ungeschützte Minderheit (MO*, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1758431-die-ewig-ungeschuetzte-minderheit</link><description><![CDATA[Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:05:29 +0100</pubDate><guid>1758431</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Was bleibt, ist der Strudel (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1741992-was-bleibt-ist-der-strudel</link><description><![CDATA[Nach dem Ende des Kommunismus haben sich Prag, Warschau, Budapest und Bratislava in der Visegrád-Gruppe zusammengeschlossen. In ihr soll der Geist, der sie im Mittelalter vereinte, wiederbelebt werden, um die westliche Integration zu fördern und politisches Gewicht zu gewinnen. Die Staatengruppe scheint aber heute eher getrennte Wege zu gehen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:48:28 +0100</pubDate><guid>1741992</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Griechenland ist unsere Vorhut (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1701171-griechenland-ist-unsere-vorhut</link><description><![CDATA[Ein Fast-Bankrott wie in Griechenland erwartet auch die anderen Länder, sollten sie ihre Verschuldung nicht in den Griff kriegen, meint ein tschechischer Wirtschaftsexperte. Es ist im Interesse aller Länder, sich gemeinsame Regeln zu geben, gemeinsame Disziplin, kurz: den Fiskalpakt. Auch Tschechien. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Mar 2012 12:00:04 +0100</pubDate><guid>1701171</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Skandal bedroht Regierungspartei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1695761-skandal-bedroht-regierungspartei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Janou&scaron;ek-System, die &Auml;ra, in der alles m&ouml;glich war.&ldquo; Mit diesem Titel kommentiert <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny </em>die j&uuml;ngste an die &Ouml;ffentlichkeit gelangte Prager Aff&auml;re, die &bdquo;der [tschechischen Demokratischen B&uuml;rgerpartei] ODS den Todessto&szlig; verpassen k&ouml;nnte&ldquo;. Die &auml;lteste rechtsliberale Partei des Landes stellt gegenw&auml;rtig den Regierungschef Petr Nečas.</p>
<p>Im Zentrum des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1666561-prags-ex-buergermeister-abgehoert" target="_self">Skandals</a> stehen die 2007 aufgezeichneten Telefongespr&auml;che zwischen dem einflussreichen und umstrittenen Gesch&auml;ftsmann und Lobbyisten Roman Janou&scaron;ek und dem stellvertretenden ODS-Vorsitzenden und damaligen Prager B&uuml;rgermeister, Pavel B&eacute;m. 2009 sp&auml;ter gelangten die Aufnahmen in die H&auml;nde des Anti-Korruptions-Politikers V&iacute;t B&aacute;rta. Nach polizeilichen Ermittlungen wurden sie schlie&szlig;lich in der Presse abgedruckt. Ihre wichtigste Enth&uuml;llung: Janou&scaron;ek &uuml;bte ma&szlig;geblichen Einfluss auf die Beamten im Prager Rathaus aus.</p>
<p>&bdquo;Das Beziehungsnetz, das sie um sich aufgebaut hatten, reichte allerdings weit &uuml;ber die Grenzen der tschechischen Hauptstadt hinaus und spielte bei den Privatisierungen ab dem Jahr 2000 eine erhebliche Rolle.&ldquo;, enth&uuml;llt Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny. Die Tageszeitung geht sogar so weit, das Vorgehen beider M&auml;nner mit mafia&auml;hnlichen Organisationen zu vergleichen, die sich ganz wie im Roman Der Pate gegenseitig gesch&auml;ftliche Vorteile zuspielen.</p>
<p>Einen Tag nach der Ver&ouml;ffentlichung der Gespr&auml;che zwischen B&eacute;m und Janou&scaron;ek verursachte Janou&scaron;ek einen Verkehrsunfall. Er soll eine 51-j&auml;hrige Frau &uuml;berfahren und Fahrerflucht begangen haben. Kurz danach wurde er mit 2,2 Promille Alkohol im Blut von der Polizei festgenommen.</p>
<p>&bdquo;Die Geschichte des ehemaligen B&uuml;rgermeisters und des Lobbyisten ist traurig&ldquo;, <a href="http://www.sme.sk/c/6313587/smutne-kino-o-lobistovi-a-exprimatorovi.htm" target="_self">schreibt <em>SME</em></a> und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Das Szenario liegt jenseits jeder filmischen Vorstellungskraft&ldquo;. F&uuml;r die Tageszeitung aus Bratislava gleicht der B&eacute;m-Janou&scaron;ek-Skandal dem &bdquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1465201-gorilla-affaere-erschuettert-das-system" target="_self">Gorilla</a>&ldquo;-Skandal, der die slowakischen Konservativen bei den letzten <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1611451-linksruck-mit-fico" target="_self">Parlamentswahlen</a> zu Fall brachte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:35:34 +0100</pubDate><guid>1695761</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Turbulenzen wegen deutscher Windräder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1678821-turbulenzen-wegen-deutscher-windraeder</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polen f&uuml;rchten deutschen Windstrom&ldquo;, <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:energiewende-polen-fuerchten-deutschen-windstrom/70012788.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self">titelt die <em>Financial Times Deutschland</em></a>. Die Hamburger Wirtschaftszeitung berichtet, dass die s&uuml;dlichen, energiehungrigen Bundesl&auml;nder seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im letzten Jahr unter einem latenten Strommangel leiden. Dieser wird zunehmend durch Energielieferungen aus Windstrom aus Norddeutschland ausgeglichen.</p>
<p>Einziges Problem: An st&uuml;rmischen Tagen mit starkem Stromaufkommen sind die Trassen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Richtung S&uuml;den rasch &uuml;berfordert. Der Strom weicht dann automatisch in die benachbarten Netze Polens und Tschechiens aus. Da die Leitungen dort aber auf einen stetigen und berechenbaren Zufluss ausgelegt sind, kommt es auch dort zu &Uuml;berlastungen. Polen will deshalb Phasenschieber installieren, damit nur noch so viel Strom ins Land kommt, wie gerade n&ouml;tig. Deutschland m&uuml;sste dann immer wieder Windanlagen abschalten und, um den S&uuml;den trotzdem weiter zu versorgen, Atomstrom aus Frankreich zu importieren...</p>
<p>Versch&auml;rfen k&ouml;nnten sich die Schwierigkeiten noch, wenn auch Tschechien Polen folgen wird, um sein eigenes Netz zu sch&uuml;tzen, schreibt die <em>FTD</em>. Derzeit jedoch &uuml;berlegt das kleine Land, dass einer der gr&ouml;&szlig;ten Stromexporteure der EU ist,&nbsp; 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau seines eigenen Netzes zu investieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:27:22 +0100</pubDate><guid>1678821</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Prags Ex-Bürgermeister abgehört?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1666561-prags-ex-buergermeister-abgehoert</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Janou&scaron;ek ruft den B&uuml;rgermeister an, BIS h&ouml;rt mit und ABL liest den Bericht&ldquo;: <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/odposlechy-bema-a-janouska-skoncily-u-abl-vita-barty-fyn-/domaci.aspx?c=A120320_203648_domaci_ert">So fasst <em>MD DNES</em></a> die Enth&uuml;llungen zusammen, nach denen der staatliche Geheimdienst BIS im Jahr 2007 die Telefongespr&auml;che zwischen dem damaligen Prager B&uuml;rgermeister Pavel B&eacute;m und dem Lobbyisten und &bdquo;Paten der Prager Unternehmer&ldquo; Roman Janou&scaron;ek abgeh&ouml;rt h&auml;tte.</p>
<p>Die Aufnahmen kamen 2009 auf ungekl&auml;rte Weise in die H&auml;nde des privaten Sicherheitsdienstes ABL, welcher damals V&iacute;t B&aacute;rta geh&ouml;rte, dem Parteichef von Věci veřejn&eacute; (VV, &bdquo;&Ouml;ffentliche Angelegenheiten&ldquo;). Im Jahr 2010, nach einer Wahlkampagne, die vom Kampf gegen die Korruption bestimmt war, konnte die VV kr&auml;ftig zulegen und B&aacute;rta wurde zum Minister ernannt.</p>
<p>Im April 2011 zwang ihn wiederum ein weiterer <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/599551-ein-land-vorm-nervenzusammenbruch">Abh&ouml;r- und Korruptionsskandal</a>, in den seine Partei verwickelt war, zum <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/588381-neuer-skandal-fuer-die-saubere-regierung">R&uuml;cktritt</a>. W&auml;hrend der Verhandlungen im Prozess, der am 5. M&auml;rz begann, kam heraus, dass B&aacute;rtas Wahlkampf von... Janou&scaron;ek finanziert worden war.</p>
<p>Die Tageszeitung berichtet unter dem Titel &bdquo;die geheimen Telefonate des Pavel B.&ldquo;, dass die Gespr&auml;che die &bdquo;wilden Bedingungen&ldquo;, die im Rathaus geherrscht h&auml;tten, widerspiegeleen und bewiesen, dass Janou&scaron;ek, gegen den in der Schweiz wegen Geldw&auml;sche ermittelt wird, &bdquo;engste Beziehungen&ldquo; mit den Beamten im Rathaus unterhielt:</p>
<blockquote><p>Er war bei allen wichtigen Entscheidungen beteiligt: Stadtplanung, Grundst&uuml;cksverk&auml;ufe, kommerzielle Aktivit&auml;ten der st&auml;dtischen Unternehmen sowie der Personalpolitik.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:02:40 +0100</pubDate><guid>1666561</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eine Wahl zum Besten und zum Schlimmsten (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1600211-eine-wahl-zum-besten-und-zum-schlimmsten</link><description><![CDATA[Die vorgezogenen Parlamentswahlen sollten sich um Europa und den Platz der Slowakei darin drehen. Doch eine Reihe von Enthüllungen über politische Korruption auf höchster Ebene bedroht nun das ganze System. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:52:38 +0100</pubDate><guid>1600211</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Budapest, ein trügerisches Modell für Prag (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1595721-budapest-ein-truegerisches-modell-fuer-prag</link><description><![CDATA[Tschechien hat den EU-Fiskalpakt nicht unterzeichnet. Die tschechische Regierung wollte damit vor allem die Freiheit des Landes verteidigen. Zumal Länder wie Ungarn von der EU ungerecht behandelt werden. Für den Prager Kolumnisten ist dieses regionale Bündnis konservativer Parteien allerdings ein ziemliches Paradoxon. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 17:33:21 +0100</pubDate><guid>1595721</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Prag im Abseits?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1581521-prag-im-abseits</link><description><![CDATA[<p>Nur zwei L&auml;nder haben den EU-Fiskalpakt am 2. M&auml;rz nicht unterzeichnet: Gro&szlig;britannien und die Tschechische Republik. <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-54889690-zpet-do-zeme-nikoho">In <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> </a>fragt sich Tom&aacute;&scaron; Sedl&aacute;ček, ob Tschechien dadurch nicht &ldquo;wieder ein Niemandsland&rdquo; wird. In seinem Land sei man nicht allzu begeistert von der Idee, Europa st&auml;rker zu integrieren, meint der &Ouml;konom. F&uuml;r ihn zeigt das, wie sehr es &ldquo;an wirtschaftlichen, staatlichen und europ&auml;ischen Zukunftsperspektiven mangelt&rdquo;.</p>
<p>&ldquo;Regierungschef Petr Nečas lehnt den Fiskalpakt ab, weil wir daraus keinen Profit schlagen k&ouml;nnen. In seiner Haltung kommt auf traurige Weise zum Ausdruck, wie wir zur Union stehen: Nehmen und nicht geben&rdquo;, bedauert Tom&aacute;&scaron; Sedl&aacute;ček, erinnert aber auch daran, dass:</p>
<blockquote><p>die Tschechoslowakei und die zwei ihr entspringenden Staaten sich nach 1989 eine wichtige internationale Priorit&auml;t setzten: Raus aus der &lsquo;Zone&rsquo;. Aus dem, was nach dem Zusammenbruch der UdSSR &uuml;brig geblieben war. Mit unserem Beitritt zur OECD, zur NATO und zur EU setzten wir ein klares Zeichen und machten deutlich, welchem Lager wir angeh&ouml;ren.</p>
</blockquote>
<p>&ldquo;F&uuml;r Tschechien stellt es kein signifikantes Risiko dar, zu den europ&auml;ischen Haushaltsregeln Nein gesagt zu haben&rdquo;, kontert ein zweiter Wirtschaftsexperte in <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>. <a target="_self" href="http://dialog.ihned.cz/komentare/c1-54567580-ceske-ne-spolecnym-rozpoctovym-pravidlum-co-znamena-pro-postaveni-ceska-v-evrope">Laut Pavel Kohout</a> &ldquo;l&ouml;st der Vertrag kein einziges der Probleme der Eurokrise&rdquo; und dient nur dazu, die &ldquo;Steuerharmonisierung durchzubringen&rdquo;. Dabei w&uuml;rde eine solche Harmonisierung sich zwar f&uuml;r Frankreich und Deutschland lohnen, f&uuml;r die tschechische Wettbewerbsf&auml;higkeit aber verheerende Folgen haben.</p>
<blockquote><p>Gef&auml;llig dem Trott der Herde zu folgen bedeutet, f&uuml;r die Fehler anderer zu zahlen. So wie die franz&ouml;sischen oder deutschen Banker. Letztendlich erhalten nur diejenigen etwas, die Probleme bereiten.</p>
</blockquote>
<p>Au&szlig;enminister Karel Schwarzenberg, der f&uuml;r den Fiskalpakt ist, erkl&auml;rte unterdessen, dass die Tschechische Republik, &ldquo;die laut schreit, um sich am Rande der Union wiederzufinden, im Laufe dieses oder des kommenden Jahres ihre Meinung &auml;ndern, und den Fiskalpakt doch noch unterzeichnen k&ouml;nnte&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:06:47 +0100</pubDate><guid>1581521</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Auf gute Nachbarschaft, Österreich!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1529861-auf-gute-nachbarschaft-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Hallo Nachbar! Die sp&auml;te Vers&ouml;hnung.&rdquo; <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/733445/Ostoeffnung_Hallo-Nachbar-Die-spaete-Versoehnung?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do"><em>Die Presse</em> begr&uuml;&szlig;t</a> das Ergebnis der Studie &ldquo;Grenz&uuml;berschreitendes Zusammenleben&rdquo; der Gesellschaft f&uuml;r Europapolitik: Die Meinung der &Ouml;sterreicher &uuml;ber ihre &ouml;stlichen Nachbarn (Ungarn, Tschechen, Slowaken) hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert.</p>
<p>Die Befragung von 500 Menschen in den Regionen Ober&ouml;sterreich, Nieder&ouml;sterreich und Burgenland ergab, dass die &Ouml;ffnung der Ostgrenzen vor 20 Jahren nicht mehr als Angriff auf die soziale Stabilit&auml;t des Landes gewertet wird. Tourismus und Handel haben ihr Werk im grenz&uuml;berschreitenden Zusammenleben getan.</p>
<blockquote><p>Die Bewohner der Grenzregionen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn [kommen] vorwiegend zum Einkaufen nach &Ouml;sterreich. Das bringt neue Kaufkraft in die einst wirtschaftlich schwachen Gebiete Ost&ouml;sterreichs. So verwundert es nicht, dass die heimische Bev&ouml;lkerung mittlerweile eine positive Bilanz f&uuml;r den Arbeitsmarkt zieht. 48 Prozent der Befragten in Ober&ouml;sterreich, 40 Prozent im Burgenland, 36 Prozent in der nieder&ouml;sterreichischen Region nahe der Slowakei und 34 Prozent in der Region an der tschechischen Grenze orten eine &bdquo;positive Entwicklung&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt.</p>
</blockquote>
<p> Einziger D&auml;mpfer: Die Angst der &Ouml;sterreicher vor der Kriminalit&auml;t aus dem Osten ist geblieben. Hierbei liege allerdings eine &ldquo;Diskrepanz zwischen gef&uuml;hlter Wahrnehmung und den tats&auml;chlichen Fakten vor&rdquo;, so die <em>Presse</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:48:04 +0100</pubDate><guid>1529861</guid></item>
<item><title>Haushaltspakt | Prag bleibt lieber außen vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1464421-prag-bleibt-lieber-aussen-vor</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Weder ja noch nein. Die Tschechische Republik ist innerhalb der EU isoliert&rdquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-54566160-ani-ano-ani-ne-cesko-zustalo-v-evropske-unii-osamoceno" target="_self">stellt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a> nach der Unterzeichnung des EU-Abkommens f&uuml;r mehr Haushaltsdisziplin fest. Neben Gro&szlig;britannien ist die Tschechische Republik das einzige Land, das sich geweigert hat, den sogenannten Fiskalpakt mit den anderen 25 EU-Mitgliedern zu unterzeichnen. </p>
<p>&ldquo;Das Abkommen bringt keinen politischen Vorteil und erlaubt zudem nicht, dass alle L&auml;nder an den kommenden Gipfeln gleichberechtigt teilnehmen&rdquo;, gab Ministerpr&auml;sident Petr Nečas als Erkl&auml;rung an, der ohnehin mit dem Widerstand des Staatspr&auml;sidenten V&aacute;clav Klaus rechnen musste, der ein Gegner von mehr europ&auml;ischer Integration ist.</p>
<p><a href="http://hn.ihned.cz/c1-54566160-ani-ano-ani-ne-cesko-zustalo-v-evropske-unii-osamoceno" target="_self">F&uuml;r die Tageszeitung</a> habe der Gipfel zwar nicht zu einer Spaltung Europas gef&uuml;hrt, aber sei ein Ereignis gewesen, welches &ldquo;die verschiedenen Positionen hinsichtlich der europ&auml;ischen Integration ans Licht gebracht hat. In der jeder seinen Platz finden muss.&rdquo; In dieser Hinsicht </p>
<blockquote><p>hat die Tschechische Republik sich weder an den Runden Tisch noch ins Vorzimmer gesetzt. ... Das Land &lsquo;lauscht&rsquo; lieber durch die W&auml;nde eines winzigen Nebenzimmers, von wo aus es schwierig sein wird, auf das Geschehen innerhalb Europas Einfluss aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:07:53 +0100</pubDate><guid>1464421</guid></item>
<item><title>Gesundheit | Abgeflacht | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1361041-abgeflacht</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:46:52 +0100</pubDate><guid>1361041</guid></item>
<item><title>Geschichte | Die Bücher der Dissidenten (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1320531-die-buecher-der-dissidenten</link><description><![CDATA[Sie haben die Werke Václav Havels und aller im kommunistischen Regime der Tschechoslowakei verbotenen Schriftsteller verlegt. Vierzig Jahre ist es her, dass Zdena und Josef Škvorecký in Toronto mit Sixty-Eight Publishers einen der wichtigsten osteuropäischen Dissidentenverlage gründeten. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Dec 2011 12:00:19 +0100</pubDate><guid>1320531</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | In Prag ist Europa manchmal sehr weit weg (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1311871-prag-ist-europa-manchmal-sehr-weit-weg</link><description><![CDATA[Zwanzig Jahre nach der &quot;Rückkehr nach Europa&quot;, für die der ehemalige, am 18. Dezember verstorbenen Präsidenten Václav Havel eintrat, stehen sich zwei politische Bewegungen in der tschechischen Debatte um die Europäische Union gegenüber. Beiden fehlt es jedoch an Ideen für eine erfolgreiche Zukunft der EU. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:24:42 +0100</pubDate><guid>1311871</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Liechtenstein lässt die Grenzen fallen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1310781-liechtenstein-laesst-die-grenzen-fallen</link><description><![CDATA[<p>Am 19. Dezember wurde das F&uuml;rstentum Liechtenstein zum 26. Mitglied des <a target="_self" href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33020_de.htm"><em>Schengen-Raums</em></a>. Dieser Beitritt war im M&auml;rz dieses Jahres von der EU angenommen worden. Das <a target="_self" href="http://www.volksblatt.li/"><em>Volksblatt</em></a> <a target="_self" href="http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=66963&amp;src=vb&amp;region=li">freut sich</a> &uuml;ber den gro&szlig;en Tag f&uuml;r Liechtenstein: Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass f&uuml;r den Beitritt des 35.000 Einwohner z&auml;hlenden F&uuml;rstentums zwischen &Ouml;sterreich und der Schweiz zahlreiche Gesetzesanpassungen n&ouml;tig waren: &quot;In aufw&auml;ndiger Projektarbeit wurde Liechtenstein an das <a target="_self" href="http://www.europarl.europa.eu/comparl/libe/elsj/zoom_in/25_en.htm"><em>Schengen-Informations-System</em></a> (SIS), das <a target="_self" href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l14517_de.htm"><em>Visum-Informations-System</em></a> (VIS) und an die automatische Fingerabdruckdatenbank EURODAC angebunden.&quot; Liechtenstein ist das vierte Nicht-EU-Land im Schengen-Raum, nach Norwegen, Island und der Schweiz. Rum&auml;nien, Bulgarien und Zypern warten noch auf die Best&auml;tigung ihres Beitritts. Nach einer Pressekonferenz wurde im Schloss und in der Hofkellerei gefeiert, wie das Volksblatt auf der Titelseite berichtet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:44:57 +0100</pubDate><guid>1310781</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Václav Havel - weder Engel noch Gott (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1307061-vaclav-havel-weder-engel-noch-gott</link><description><![CDATA[Der ehemalige tschechische Präsident wollte nicht Macht um der Macht Willen, sondern wurde während der 22 Jahre der postkommunistischen Entwicklung seines Landes unentbehrlich. Die Prager Tageszeitung Hospodářské noviny ehrte ihn nach seinem Tod am 18. Dezember. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:32:20 +0100</pubDate><guid>1307061</guid></item>
<item><title>Europa hat einen Vater verloren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1307161-europa-hat-einen-vater-verloren</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In der polnischen Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em> <a href="http://wyborcza.pl/8,76842,6159919.html  " target="_self"><em>gedenkt </em></a>der ehemalige Dissident Adam Michnik seines ehemaligen kommunistischen Mitstreiters im Kampf gegen den Kommunismus:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/GazetaWyborcza-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Václav Havel führte ein Leben der Wahrheit. Er kämpfte gegen Konformismus und Hypokrisie. Als Schriftsteller und Dissident war er ein aktiver Opponent. Er verfasste Theaterstücke und Essais. Alle diese Eigenschaften verkörperte er gleichzeitig und beinahe perfekt. […] 1983 beschäftigte er sich mit der Frage, welche Rolle dissidente Schriftsteller eigentlich spielen. Er kam zu dem Schluss, dass nur sie laut sagen, was alle wissen, aber niemand offen zugibt. Auch wenn Dissidenten der Gedanke, das Gewissen der Nation zu sein, unerträglich ist, sprechen sie für all jene, die schweigen. Sie riskieren ihr Leben dort, wo es anderen an Mut fehlt. […] Václav Havels Leben und Erbe sind eine Synthese aus Bescheidenheit und Stolz, aus ungebrochenem Heldentum und selbstironischem Sarkasmus. Eitelkeit, Hass und Fanatismus waren ihm fremd. Als Rebell gegen Diktatur und die Stereotypen seiner Zeit hat er den Kampf gegen den Konformismus seiner Mitbürger nie aufgegeben.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span>In <em>Adevărul</em> <a href="http://www.adevarul.ro/grigore_cartianu/Havel-rockerii_si_minerii_7_611408855.html" target="_self"><em>schreibt </em></a>Grigore Cartianu, nach V&aacute;clav Havels Tods sei &quot;der Kontinent trauriger und der Winter grauer&quot;. Der Chefredakteur der Bukarester Tageszeitung erinnert an seinen Text aus dem Jahr 2007, in dem er beklagt, dass Rum&auml;nien nicht mit einer leuchtenden Figur wie dem ehemaligen tschechoslowakischen Pr&auml;sidenten gesegnet war:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Adevarul-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Als ich 2002 erfuhr, dass Havel die Rolling Stones nach Prag eingeladen hatte, um zusammen Mick Jaggers Geburtstag zu feiern, erinnerte ich mich plötzlich daran, dass 1990 [der erste postkommunistische rumänische Präsident] Ion Iliescu Bergleute nach Bukarest bestellt hatte [um die Demonstrationen gegen das neue Regime gewaltsam aufzulösen]. Zwei Präsidenten, zwei Lebensanschauungen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In Berlin <a href="http://www.tag, editor in chief of Gaesspiegel.de/politik/keiner-tat-so-viel-fuer-die-tschechisch-deutsche-aussoehnung/5973060.html" target="_self">unterstreicht</a> der <em>Tagesspiegel</em>, Havel h&auml;tte <br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Tagesspiegel-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">die geopolitische Situation seines Landes und Ostmitteleuropas nachhaltig beeinflusst. […] Aber Havel unterstützte auch die Unterstützung der ostmitteleuropäischen Staats- und Regierungschefs für den Irak-Krieg der USA [2003] und erregte damit nicht geringe Irritation. Wie er überhaupt ein Staatsmann war, der immer für ungewöhnliche Äußerungen und Wendungen gut war. Die Deutschen haben besonderen Anlass, Havels mit Dankbarkeit zu gedenken. Denn keiner hat sich so wie er für die tschechisch-deutsche Aussöhnung eingesetzt. […] Gerade zum Präsidenten gewählt, überraschte er seine Landsleute und die Bundesrepublik mit einem hochsymbolischen Akt, der den Dramatiker erkennen ließ: Am gleichen Tag absolvierte er zwei Staatsbesuche, in (Ost-)Berlin und München, und verband damit sozusagen in einem Hand-, sprich: Flug-Streich zwei für die Tschechen traumatische Daten – vormittags Berlin, wo Hitler 1939 den tschechischen Ministerpräsidenten zur Kapitulation zwang, nachmittags München, wo 1938 das Abkommen geschlossen wurde, das den Anfang vom Ende der freien Tschechoslowakei und den Auftakt zum Krieg bedeutete.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">In <em>The Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/dec/18/vaclav-havel-changed-history1" target="_self"><em>beschreibt </em></a>der Historiker Timothy Garton Ash den verstorbenen V&aacute;clav Havel als &quot;Hauptfigur eines Theaterst&uuml;cks, das den Lauf der Geschichte in neue Bahnen gelenkt hat&quot;:</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/TheGuardian-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Havel war einer der markantesten europäischen Persönlichkeiten des auslaufenden 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur der Archetyp des Dissidenten […]. Er war nicht nur der Auslöser einer samtenen Revolution: Er war der Initiator der ursprünglichen Samtenen Revolution, der Revolution, die seit 1989 vielen anderen gewaltlosen Massenprotesten ihren Namen vermacht hat.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><span>Die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em> <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012378462-une-vie-une-uvre" target="_self"><em>erinnert</em></a> unter der Schlagzeile &quot;Der Dissident&quot; an Milan Kunderas Worte: &quot;V&aacute;clav Havels sch&ouml;nstes Werk ist sein Leben.&quot; </span></span><em><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><br />
</span></em></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Liberation-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Mit einer Handvoll Dissidenten führte er ein Leben der Wahrheit gegen die Propaganda, setzte das Konzept der Macht der Machtlosen wieder um und verbannte den Kommunismus ins Museum der verlorenen Illusionen. Havel kombinierte Überzeugung mit Verantwortungsbewusstsein. Der Dissident wurde zum Entscheider. Er übernahm die Verantwortung, mit der das Schicksal ihn betraute, und weigerte sich, die Opferrolle zu spielen. Kurz nach seiner Wahl zum Präsidenten erklärte er seinen Mitbürgern, dass ausnahmslos alle in unterschiedlichem Ausmaß dazu beigetragen hätten „das totalitäre System aufzubauen und aufrechtzuerhalten“. In unserer Zeit der Revolutionen und fiebrigen Übergangsphasen sollten wir uns an eine weitere Lehre des Philosophenpräsidenten erinnern: Havel lehnte Abrechnungen, Racheakte und emotionsgeladene Vergeltungsjustiz ab. [...] Nur so kann die gärende Demokratie zur vollen Reife gelangen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">Der Leitartikler Sandro Vialo, der Havel vor dem Sturz des Kommunismus kennengelernt hat, <a href="http://giovannitaurasi.wordpress.com/2011/12/19/un-padre-europeo-di-sandro-viola-da-la-repubblica-del-19-dicembre-2011/" target="_self"><em>ehrt </em></a>in der italienischen <em>La Repubblica</em> das Andenken an den letzten &quot;moralistischen&quot; Politiker:<br />
</span></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LaReppublica-12192011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Nur er konnte den beispielhaften neuen Staatsmann verkörpern, der nicht nur mit den Interessen seiner Partei, seinem persönlichem Ehrgeiz und der Fähigkeit, in der Misere der Politik zu überleben, an die Macht kommt, sondern auch eine umfassendere, edlere Vision des Menschen und der Welt vertritt, als die der übrigen europäischen Staatschefs.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><div><span id="internal-source-marker_0.988902771146968">&quot;Ein wenig Havel in der Rue de la Loi [wo das belgische Parlament und die Regierung untergebracht sind] k&ouml;nnte nicht schaden&quot;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1364989/2011/12/19/Iconen.dhtml" target="_self"><em>so Steven Samyn</em></a> in seinem Editorial der Tageszeitung <em>Morgen</em>. Er erinnert an den Dokumentarfilm <a href="http://www.obcanhavel.cz/index.php?lang=czech" target="_self"><em>Občan Havel</em></a> (B&uuml;rger Havel) von Pavel Kouteck&yacute; und Miroslav Janek, der zeigt, wie die tschechischen und slowakischen Politiker nach dem Sturz des Kommunismus allm&auml;hlich ihre Unschuld verlieren und langsam im Zynismus der parteipolitischen Intrigen versinken. In diesem Film sehen wir:</span><em><span id="internal-source-marker_0.988902771146968"><br />
</span></em></div></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/DeMorgen-12192011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">einen bescheidenen Mann, der seinen Grundsätzen treu bleibt, auch wenn sie altmodisch sind. Er verteidigte die Roma, obwohl das einem politischen Selbstmord gleichkam.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:31:40 +0100</pubDate><guid>1307161</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Mit oder ohne Europa, die Qual der Wahl</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1267061-mit-oder-ohne-europa-die-qual-der-wahl</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die EU ist tot, es lebe die neue EU, und wo sind die Tschechen?&rdquo; <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-54147860-eu-je-mrtva-at-zije-nova-unie-kde-jsou-cesi">fragt <em>Hospodarke noviny</em></a> als Reaktion auf den europ&auml;ischen Gipfel, der am 8. Dezember begonnen hat. F&uuml;r die Prager Tageszeitung ist die Botschaft deutlich: Deutschland hat seinen Willen durchgesetzt, Gro&szlig;britannien ist zum Austritt aus der EU bereit und die Tschechische Republik und Schweden behalten sich das Recht vor, ihre Parlamente zu konsultieren, bevor sie dem Vertrag &uuml;ber die Einrichtung einer versch&auml;rften Haushaltskontrolle zustimmen.</p>
<p>Die europ&auml;ische Integration ist in der Tschechischen Republik Gegenstand aktueller Debatten, und Journalist Martin Ehl weist auf die Gefahr hin, dass eine Mehrheit sich der euroskeptischen Einstellung von Pr&auml;sident V&aacute;clav Klaus anschlie&szlig;en k&ouml;nnte. Das Land ist jedoch wirtschaftlich von Deutschland abh&auml;ngig und es liegt in seinem Interesse, &ldquo;pr&auml;sent zu sein, nicht querzuschie&szlig;en und an der Informationsquelle zu bleiben&rdquo;, meint Ehl.</p>
<blockquote><p>Fr&uuml;her oder sp&auml;ter werden die wirtschaftlichen Tatsachen die tschechischen Politiker dazu bringen, ihre 'eurovorsichtige' Ansicht zu &uuml;berdenken. Es wird dann nicht mehr m&ouml;glich sein, als blinder Passagier nur von dem zu profitieren, was man will. Entweder ist Tschechien dann wirtschaftlich und politisch isoliert, wie Ungarn [...], oder es springt auf den Zug des zuk&uuml;nftigen europ&auml;ischen Wohlstands auf.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:07:31 +0100</pubDate><guid>1267061</guid></item>
<item><title>Österreich | Verschärfung der Kreditvergabe im Osten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1209881-verschaerfung-der-kreditvergabe-im-osten</link><description><![CDATA[<p>Die &ouml;sterreichische Finanzmarktaufsicht und die Nationalbank ziehen &quot;die Kreditbremse im Osten&quot;, <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/710548/Banken_Aufsicht-zieht-Kreditbremse-im-Osten" target="_self"><em>schreibt Die Presse</em></a>. Die beiden Beh&ouml;rden haben beschlossen, von den &ouml;sterreichischen Kreditinstituten eine zwei- bis dreiprozentige Erh&ouml;hung des Kernkapitals zu verlangen und die &quot;teils exzessive Kreditvergabe&quot; in der Region zu begrenzen. Diese Ma&szlig;nahme erfolgt, w&auml;hrend die Agentur Moody&rsquo;s noch die Ratingperspektiven der &ouml;sterreichischen Anleihen untersucht. Wien will seine kostbare Top-Bonit&auml;t unbedingt halten. In ihrem Kommentar <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/710547/Unterwegs-zum-Modell-Irland" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet</em></a> die Wiener Tageszeitung &quot;eine bankeninduzierte Staatspleite nach dem Modell Irland&quot;, denn die &ouml;sterreichischen Banken haben &quot;nach Jahren des Goldrauschs&quot; knapp 300 Milliarden Euro &ndash; mehr als das BIP des Landes &ndash; in Mittel- und Osteuropa investiert, doch zwischen sechs und 40 Prozent davon sollen &quot;faule&quot; Kredite sein.</p>
<p>&quot;Die Entscheidung der &ouml;sterreichischen Nationalbank beendet eine Phase der aktuellen Krise und er&ouml;ffnet wahrscheinlich die n&auml;chste&quot;, <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/editorial/sfarsitul-tragic-al-colonialismului-financiar-245574.html" target="_self"><em>meint die Rom&acirc;nia libera</em></a> in Bukarest. &quot;Die konkreten Auswirkungen werden hart sein &ndash; zus&auml;tzlicher Druck auf den Leu, steigende Zinss&auml;tze, erschwerte Kreditaufnahme f&uuml;r den Staat &ndash;, doch sie k&ouml;nnen &uuml;berwunden werden. Schlimmer ist jedoch der Symboleffekt, denn so wird uns bewusst, dass Rum&auml;nien nunmehr als Schwellenland mit dementsprechenden Gewinnen und Risiken betrachtet wird. Ein Land, in dem es sich noch lohnt zu investieren, aber nur wenn man wei&szlig;, wie man danach wieder herauskommt.&quot; Die Bukarester Tageszeitung erinnert daran, dass die guten Zeiten von 2007, als &quot;die griechischen und &ouml;sterreichischen Banker sich um die Pr&auml;senz auf dem Markt im Wilden Osten stritten&quot;, vorbei sind. &quot;&Ouml;sterreich opfert Rum&auml;nien, dessen Bankensystem es zusammen mit Griechenland zu &uuml;ber 50 Prozent h&auml;lt, um sein eigenes Schicksal zu retten.&quot; Kurz, es handle sich hier um &quot;das tragische Ende des Finanzkolonialismus&quot;.</p>
<p>Auf tschechischer Seite <a href="http://respekt.ihned.cz/audit-jana-machacka/c1-53783200-rakousko-vychodni-evropa-a-my" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet Respekt</em></a>, &quot;L&auml;nder wie Ungarn, Rum&auml;nien, Serbien oder die Ukraine werden &ndash; zumindest von Seiten der &ouml;sterreichischen Banken &ndash; einen brutalen &quot;credit crunch&quot;, eine pl&ouml;tzliche Zur&uuml;ckhaltung bei der Kreditvergabe erfahren&quot;. Auch L&auml;nder wie die Tschechische Republik oder die Slowakei k&ouml;nnten unter den Folgen leiden, da die internationale Presse vergisst, dass dort eine ganz andere Situation herrscht als in den anderen Staaten der Region: &quot;In der Tschechischen Republik und in der Slowakei wird viel gespart. Beide L&auml;nder sind relativ unterverschuldet. Nicht nur was die gro&szlig;en Firmen betrifft, [...] sondern auch und vor allem im Sektor der Kleinbetriebe. Zum Beispiel betr&auml;gt der Umfang der Hypothekendarlehen in diesen L&auml;ndern 25 Prozent des BIP. In Westeuropa liegt er bei 55 Prozent und in Gro&szlig;britannien bei mehr als 100 Prozent des BIP.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:19:31 +0100</pubDate><guid>1209881</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Der "Wahnsinnige" ist tot</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1160851-der-wahnsinnige-ist-tot</link><description><![CDATA[<p>&quot;Ivan Martin Jirous, der exzentrische Wilde und sanfte Dichter, ist tot&quot;, <a target="_self" href="http://www.lidovky.cz/zemrel-basnik-ivan-martin-jirous-legenda-ceskeho-undergroundu-p7z-/lide.asp?c=A111110_134416_lide_nev"><em>schreibt Lidov&eacute; noviny</em></a> am Folgetag &uuml;ber den Tod des legend&auml;ren 67-j&auml;hrigen tschechischen Dissidenten, der zusammen mit V&aacute;clav Havel 1989 die Samtene Revolution ausl&ouml;ste. Er war eine wichtige Pers&ouml;nlichkeit der k&uuml;nstlerischen Underground-Szene, Kunsthistoriker, Kulturkritiker, Poet und k&uuml;nstlerischer Leiter der Rockgruppe The Plastic People of the Universe. &bdquo;Magor&rdquo;, wie er allseits genannt wurde (&uuml;bersetzt: Wahnsinniger) &quot;riss die Leute aus ihrer Beschaulichkeit, st&ouml;rte und verst&ouml;rte&quot;, schreibt die Prager Tageszeitung. Wegen seiner freien Meinungs&auml;u&szlig;erungen und seinem Kampf gegen das kommunistische Regime verbrachte er fast zehn Jahre im Gef&auml;ngnis. 1985 erhielt er den Literaturpreis Tom Stoppard f&uuml;r seinen Gedichtband &quot;Die Schwanenges&auml;nge von Magor&quot;, die er im Gef&auml;ngnis schrieb und zun&auml;chst im Ausland ver&ouml;ffentlichte. Erst nach 1989 wurden sie in der Tschechischen Republik verlegt. 2006 folgte der nationale Literaturpreis Jaroslav Seifert f&uuml;r sein Gesamtwerk. Ruh' in Frieden, &quot;Wahnsinniger, der du bist im Himmel&quot;, schlie&szlig;t die Lidov&eacute; Noviny.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:19:18 +0100</pubDate><guid>1160851</guid></item>
<item><title>Debatte | Abweichler und Problemfälle der Nicht-Eurozone (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1156041-abweichler-und-problemfaelle-der-nicht-eurozone</link><description><![CDATA[Weil sich die Krise der Eurozone verschärft, versuchen die Nicht-Mitglieder Mittel und Wege zu finden, um die Kontrolle über ihr Schicksal in der EU nicht zu verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:15:16 +0100</pubDate><guid>1156041</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Und was ist mit Wachstum? (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1113921-und-was-ist-mit-wachstum</link><description><![CDATA[Bei den Beschlüssen der 17 Euro-Länder wurde ein entscheidendes Thema ausgespart - das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst: das Fehlen einer gemeinsamen volkswirtschaftlichen Politik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:00:58 +0100</pubDate><guid>1113921</guid></item>
<item><title>Österreich / Tschechien | Die Banken wirbeln mit Bilanzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1044471-die-banken-wirbeln-mit-bilanzen</link><description><![CDATA[<p>Die Schuldenkrise wird zur Dauerkrise. Die erste &ouml;sterreichische Bank reagiert jetzt und... wandelt Bilanzgewinne in -verluste um. &ldquo;Erste Bank wappnet sich f&uuml;r Eurokrise&rdquo;, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/699864/Erste-Bank-wappnet-sich-fuer-Eurokrise?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do">titelt <em>Die Presse</em></a>. Erste Bank-Chef Andreas Treichl rechnet mit einem Schuldenerlass Griechenlands von 50 Prozent. Als Folge r&auml;umt die Bank jetzt in ihrer Bilanz auf und reduziert ihr Anleihenengagement in Osteuropa, vor allem Ungarn und Rum&auml;nien. Aus der angek&uuml;ndigten Gewinnprognose von rund 800 Millionen Euro werden prompt 800 Millionen Euro Verlust. Die Aktie der Bank verlor am Montag 9 Prozent und die Bank k&uuml;ndigte an, die R&uuml;ckzahlung der Staatshilfe aus den Zeiten der Lehman-Krise 2008 m&uuml;sse noch mindestens ein Jahr warten. Die Wiener Tageszeitung <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/699871/Virtuelle-Gewinne-reale-Dividenden?direct=699864&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/699864/index.do&amp;selChannel">betont</a>, dass nicht Griechenland, sondern die Kreditsituation in Osteuropa, wo &ldquo;Kredite in H&ouml;he des &ouml;sterreichischen BIPs &lsquo;drau&szlig;en&rsquo; sind&ldquo; das Problem seien.</p>
<p>Auf tschechischer Seite titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>, ist &ldquo;die Prager B&ouml;rse erneut in der Krise&rdquo;. Das Wirtschaftsblatt <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-53168160-evropska-krize-opet-uderila-na-prazskou-burzu">erkl&auml;rt</a>, dass nach dem Absturz der Erste Bank, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanzgruppen in Zentraleuropa z&auml;hlt, mehrere tschechische Titel in die roten Zahlen gerutscht sind, trotz der guten Resultate vom Jahresanfang.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 15:29:07 +0100</pubDate><guid>1044471</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Niederlande | Cannabis - Medikament oder harte Droge?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1029591-cannabis-medikament-oder-harte-droge</link><description><![CDATA[<p>Bald werden in den Niederlanden &quot;starke Joints als harte Drogen&quot; eingestuft werden, titelt <a href="http://caps.volkskrant.nl/service/login?service=http%3A%2F%2Fwww.volkskrant.nl%2Fvk%2Fsecured%2Fcheck.do" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a>. Die niederl&auml;ndische Regierung hat soeben beschlossen, dass die Coffee-Shops keine Produkte mehr mit einem THC-Gehalt &uuml;ber 15 Prozent verkaufen d&uuml;rfen, dem Wirkstoff des Cannabis. Stichproben im Jahr 2010 hatten ergeben, dass 80 Prozent des verkauften Haschischs einen Wirkstoffgehalt von mehr als 15 Prozent enthielten.</p>
<p>Die konservativ-liberale Regierungskoalition gibt an, den Empfehlungen einer Kommission zu folgen, die von der linksliberalen Vorg&auml;ngerregierung einberufen wurde. Die Kommission untersuchte die gesundheitlichen Folgen des THC-Gehalts. Die Entscheidung sei ein weiterer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Coffee-Shops, die bereits ab 2012 Mitgliedskarten ausgeben m&uuml;ssen, um den Drogentourismus einzuschr&auml;nken. </p>
<p>In der Tschechischen Republik hingegen scheinen die Beh&ouml;rden sich eher f&uuml;r eine Lockerung der Gesetzgebung zu entscheiden. Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass es ein neues Drogengesetz plane, in welchem Cannabis als Medikament eingestuft werde und somit Schwerkranken (Chemotherapie- und Multipler Sklerose-Patienten sowie Todkranken) verschrieben werden kann. &quot;Hasch wird vom Staat angebaut oder aus dem Ausland importiert&quot;, titelt <a href="http://epaper.mfdnes.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo" target="_self"><em>MF DNES</em></a>. Das Blatt berichtet, dass der Hanf vom Staat oder von staatlich zugelassenen Firmen angebaut oder  &ndash;  aufgrund der dortigen Gesetzgebung  &ndash;  h&ouml;chstwahrscheinlich aus den Niederlanden importiert werden soll. Unklar sei allerdings, notiert das Blatt, wie vermieden werden soll, dass das neue &quot;Medikament&quot; ausschlie&szlig;lich in Apotheken und auf Rezept verf&uuml;gbar ist und nicht auf dem Schwarzmarkt. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 15:45:27 +0100</pubDate><guid>1029591</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | In Varnsdorf ist die Luft für Roma dünn (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1025541-varnsdorf-ist-die-luft-fuer-roma-duenn</link><description><![CDATA[In der tschechischen Kleinstadt Varnsdorf, fünfhundert Meter von der deutschen Grenze entfernt, machen seit Wochen Neonazis mit Demos gegen die Roma-Gemeinschaft — eine Minderheit von 500 Menschen bei 16.000 Einwohnern insgesamt — mobil. Im Ort eskalieren die Spannungen zwischen der Bevölkerung und einer Gemeinschaft, deren Integration immer noch problematisch ist. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:36:16 +0100</pubDate><guid>1025541</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Bosse wollen Korruption stoppen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/964341-bosse-wollen-korruption-stoppen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die Wirtschaftselite hat mit der Korruption die Geduld verloren&quot;, titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>. Die Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht ein Interview mit Andrej Babi&scaron;, einem der einflussreichsten tschechischen Unternehmer. &quot;Unser Land ist zu einem von der Mafia regierten Palermo geworden&quot;, <a href="http://byznys.ihned.cz/c1-52888660-spicky-byznysu-kritizuji-ceskou-korupci-je-to-palermo-kde-vladne-mafie-tvrdi-babis" target="_self">klagt der Besitzer</a> der Nahrungsmittelgruppe Agrofert. Er glaubt, dass das Korruptionsniveau im Land die Wirtschaftsreformen blockiert und die Konjunkturflaute unterst&uuml;tzt. Der Gro&szlig;unternehmer ist &uuml;berzeugt, dass sich das Korruptionssystem unter der Regierung von Mirek Topol&aacute;nek seit 2006 etablieren konnte. Er beschuldigt unter anderen Topol&aacute;nek und den ehemaligen B&uuml;rgermeister von Prag Pavel B&eacute;m, die Staatskasse gepl&uuml;ndert zu haben, und meint, dass der Pr&auml;sident V&aacute;clav Klaus das Problem herunterspiele.</p>
<p>Andrej Babi&scaron; fordert ein neues 'B&uuml;rgerforum' in Anlehnung an die demokratische Bewegung von 1989, um diese Situation zu bereinigen, <a href="http://byznys.ihned.cz/zpravodajstvi-cesko/c1-52893500-mira-korupce-devastuje-ekonomiku-pridavaji-se-k-babisovi-cesti-byznysmani" target="_self">erkl&auml;rt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a> und unterstreicht, dass Babi&scaron; nicht der einzige sei, der seinem Unmut Ausdruck verleiht. &quot;Einige Gesch&auml;ftsleute wollen ihr Geld in den Kampf gegen das Korruptionssystem, zu dem auch Polizei und Justiz geh&ouml;ren, investieren&quot;, schreibt die Tageszeitung und zitiert die von Karel Janeček, Chef des Unternehmens RSJ Algorithmic Trading, gegr&uuml;ndete Stiftung gegen Korruption.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:55:31 +0100</pubDate><guid>964341</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Atommacht im Kern Europas</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/927791-atommacht-im-kern-europas</link><description><![CDATA[<p>Genau zu dem Zeitpunkt, da mehrere europ&auml;ische L&auml;nder ihre Entscheidung f&uuml;r die Atomkraft wieder in Frage stellen, schickt sich die Tschechische Republik dazu an, eine &bdquo;Supermacht&ldquo; der Kernkraft zu werden. &bdquo;Der Staat will neue Atomkraftwerke bauen&ldquo;, <a target="_self" href="http://byznys.ihned.cz/zpravodajstvi-cesko/c1-52783660-z-ceska-bude-atomova-velmoc-stat-do-50-let-pocita-s-desitkou-jadernych-elektraren">titelt die Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</a> &uuml;ber den Vorschlag des Industrie- und Handelsministers, die Atomstromproduktion bis 2060 zu verf&uuml;nffachen. Der Anteil der Kernkraft an der Elektrizit&auml;tserzeugung des Landes w&uuml;rde somit von heute 30 Prozent (durch die Kraftwerke in Temel&iacute;n und Dukovany) auf &uuml;ber 80 Prozent in 50 Jahren ansteigen.</p>
<p>Dem Plan des Ministers zufolge soll die Atomkraft die Kohle ersetzen und die Abh&auml;ngigkeit von russischem Erd&ouml;l und Erdgas reduzieren. Wird die Tschechische Republik also zum &bdquo;Atomkern Europas?&ldquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-52787280-jaderne-srdce-evropy">fragt die Zeitung</a> und erkl&auml;rt, dass diese neue Auffassung genau das Gegenteil der Einstellung Deutschlands ist, wo nach der Katastrophe von Fukushima in Japan beschlossen wurde, bis 2022 ganz auf Atomkraft zu verzichten, und heute auf erneuerbare Energien gesetzt wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:48:07 +0100</pubDate><guid>927791</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Tschechische Armee speckt ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/900401-tschechische-armee-speckt-ab</link><description><![CDATA[<p>Die Tschechische Republik verf&uuml;gt &uuml;ber eine Armee von Schwergewichten. &bdquo;Die Soldaten sind zu dick und ben&ouml;tigen medizinische Behandlung&ldquo;, <a href="http://www.lidovky.cz/kazdy-sedmy-vojak-trpi-obezitou-vyfasuji-leky-na-hubnuti-pm1-/ln_domov.asp?c=A110831_114242_ln_domov_pta" target="_self">berichtet Lidov&eacute; Noviny</a>. Laut einer Studie &uuml;ber die &auml;rztlichen Untersuchungen der 22.000 Berufssoldaten, die das Land verteidigen sollen, litt jeder zweite an &Uuml;bergewicht und jeder siebte sei adip&ouml;s. Das Oberkommando habe deshalb beschlossen, das Ph&auml;nomen &bdquo;chemisch&ldquo; zu bek&auml;mpfen, was rund 33 Euro pro Monat und pro Soldat kosten werde. &bdquo;Man h&auml;tte der Armee mehr Bewegung verschreiben sollen. Das w&auml;re nat&uuml;rlicher und f&uuml;r den Staat weniger kostspielig&ldquo;, meint hingegen ein Milit&auml;rarzt, der von Lidov&eacute; Noviny zitiert wird. &bdquo;H&auml;tten wir eine zwangsrekrutierte Volksarmee, dann w&auml;re es normal, dass die Soldaten, eine Stichprobe der etwas abgeschlafften Bev&ouml;lkerung darstellen.&ldquo; Doch seit 2004 verf&uuml;gt die Tschechische Republik &uuml;ber eine Berufsarmee, deren Soldaten &bdquo;die Gewohnheiten und das Ehrgef&uuml;hl von Profis&ldquo; besitzen sollten, meint das Blatt und erinnert daran, dass bereits unter der &ouml;sterreichisch-ungarischen Monarchie dem Durchschnittsoldaten scherzend nachgesagt wurde, er &auml;hnele &bdquo;dem Schwein Baloun&ldquo;, jenem verfressenen Leutnant, der im popul&auml;ren Roman &bdquo;Der Brave Soldat Schweijk&ldquo; verewigt wurde.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:21:05 +0100</pubDate><guid>900401</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Die ehemalige DDR: der neue Wilde Westen (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/894861-die-ehemalige-ddr-der-neue-wilde-westen</link><description><![CDATA[Immer mehr Polen kommen in die ehemalige DDR. Sie füllen die durch die Massenabwanderung  der „Ossis” nach dem Fall der Berliner Mauer entstandene Lücke. Lidové noviny fordert die Tschechen auf, dem Beispiel zu folgen und damit die Grenzen von Mitteleuropa aufzuweichen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 16:51:05 +0100</pubDate><guid>894861</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Höhere Kreditwürdigkeit der Tschechen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/885281-hoehere-kreditwuerdigkeit-der-tschechen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Tschechische Republik immer glaubw&uuml;rdiger. So sind wir solider als Italien&ldquo;, <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-52664550-duveryhodnost-ceska-roste-uz-jsme-pred-italii">freut sich Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</a> &uuml;ber die Bewertung von Standard &amp; Poor`s. Gestern hob die Ratingagentur die Kreditw&uuml;rdigkeit des Landes um zwei Stufen an. Diese in der aktuellen Schuldenkrise seltehn gewordene Benotung erkl&auml;rt die Ratingagentur wie folgt: Mit der Ver&auml;nderung der eigenen Kriterien wurden langfristige Fremdw&auml;hrungskredite von A auf AA und langfristige Landesw&auml;hrungskredite von A+ auf AA hochgestuft. Von nun an wird auch auf die politische und wirtschaftliche Orientierung der Regierung Wert gelegt. Die bessere Bewertung gr&uuml;ndet demnach auf den von der Regierung in Gang gesetzten Renten-, Sozial- und Steuerreformen. Ministerpr&auml;sident Petr Nečas betonte deshalb, wie notwendig weitere Reformen sind und warnte: &bdquo;Eine Bewertung kann zwar besser ausfallen, sich aber ebenso gut wieder verschlechtern&ldquo;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:41:52 +0100</pubDate><guid>885281</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik, Slowakei | Die Invasion von 1968 aus sowjetischer Sicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/875561-die-invasion-von-1968-aus-sowjetischer-sicht</link><description><![CDATA[<p>Am 21. August j&auml;hrte sich die Invasion in der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer Pakts unter Moskauer Oberbefehl zum 43. Mal. F&uuml;r die tschechische Presse steht diese Intervention nicht nur f&uuml;r &bdquo;die gescheiterte Politik der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und ihrem Wunsch, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz durchzusetzen&ldquo;, schreibt Euroskop und nennt es ein &bdquo;<a target="_self" href="http://www.euroskop.cz/46/19456/clanek/komunisticke-waterloo/">Waterloo der kommunistischen Ideologie</a>&ldquo; der Sowjetunion. Au&szlig;erdem wurde damals auch &bdquo;jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Kommunismus&ldquo; zerst&ouml;rt, &bdquo;wie ihn die ost- und westeurop&auml;ischen Intellektuellen ertr&auml;umt hatten. Zudem erfuhr die &Ouml;ffentlichkeit von der wirtschaftlichen und milit&auml;rischen R&uuml;ckst&auml;ndigkeit des sowjetischen Imperiums.&ldquo; </p>
<p>Das j&uuml;ngst erschienene Buch <a target="_self" href="http://www.torst.cz/czech/detail.php?pk=595">1968. Russische Sichtweisen</a> des tschechischen Historikers Josef Pazderka vermittelt den Tschechen erstmals die sowjetische Sichtweise auf die Ereignisse des Prager Fr&uuml;hlings und sein pl&ouml;tzliches Ende. &bdquo;Auch wenn wir Russland heutzutage nicht mehr verteufeln m&uuml;ssen, sollte man sich vor diesem Land dennoch in Acht nehmen. Schlie&szlig;lich war das Land nicht immer f&auml;hig, die 1968er Besetzung zu hinterfragen. Und einige russische Intellektuelle n&auml;hren noch immer die Vorstellung, dass die Tschechoslowakei so vor einem zweiten deutschen &Uuml;berfall gerettet wurde&ldquo;, schreibt Euroskop.</p>
<p>Dagegen enth&uuml;llt die <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/kavarna.aspx">Tageszeitung Mlad&aacute; fronta DNES</a>, dass ein Teil der russischen Gesellschaft (insbesondere Intellektuelle und Dissidenten)&nbsp; die tschechoslowakischen Ereignisse von 1968 mit besonderem Interesse verfolgten und hofften, dass sich der Prager Fr&uuml;hling auf die UdSSR ausweiten w&uuml;rde. &bdquo;F&uuml;r sie kam die milit&auml;rische Intervention einem ideologischen Bruch mit dem kommunistischem System gleich.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:11:24 +0100</pubDate><guid>875561</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Bátora erschüttert Petr Nečas' Regierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/867951-batora-erschuettert-petr-necas-regierung</link><description><![CDATA[<p>Regierungschef Petr Nečas hat ein neues Problem: Ladislav B&aacute;tora. Dieser Berater des Bildungsministers schreibt &bdquo;eine neue Episode der Regierungskrise&ldquo;, <a target="_self" href="http://zpravy.idnes.cz/batora-mel-k-extremistum-bliz-nez-se-zdalo-prednasel-i-neonacistum-10h-/domaci.aspx?c=A110817_220843_domaci_brm">titelt Mlad&aacute; Fronta DNES</a>: Am 17. August verlie&szlig;en die f&uuml;nf Minister der Partei TOP 09 die Kabinettssitzung, um gegen die Aussagen B&aacute;toras zu protestieren. Dieser hatte den Au&szlig;enminister und TOP 09-Parteivorsitzenden Karel Schwarzenberg auf seiner Facebook-Seite als &bdquo;armen Alten&ldquo; bezeichnet, der &bdquo;eine au&szlig;erordentlich feuchte Aussprache hat&ldquo;. Nun drohen die Minister damit, die Regierung zu verlassen &ndash; was sie zum Sturz bringen k&ouml;nnte &ndash;, solange B&aacute;tora und sein Minister nicht auf ihre &Auml;mter verzichten. F&uuml;r die Prager Tageszeitung ist das Ganze so kompliziert, weil Staatspr&auml;sident V&aacute;clav Klaus den ehemaligen Anf&uuml;hrer der Rechtsextremen und Pr&auml;sidenten der radikalen und euroskeptischen Initiative B&aacute;tora unterst&uuml;tzt und nicht eine Gelegenheit ausl&auml;sst, Nečas in die Bredouille zu bringen. </p>
<p>Der Fall B&aacute;tora erinnert an den italienischen Minister f&uuml;r f&ouml;derale Reformen und Parteivorsitzenden der Lega Nord, Umberto Bossi. Indem er seinen Kollegen Renato Brunetta eine <a target="_self" href="http://www.corriere.it/politica/11_agosto_15/manovra-bossi-scelto-salvare-pensionati_c1784810-c778-11e0-8ab9-b687ebb5f78f.shtml">&bdquo;zwergw&uuml;chsige Nervens&auml;ge&ldquo;</a> nannte, l&ouml;ste er in der italienischen Presse unl&auml;ngst heftigen Protest aus.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:23:56 +0100</pubDate><guid>867951</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Euro-Beitritt, jetzt erst recht (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/842951-euro-beitritt-jetzt-erst-recht</link><description><![CDATA[Gerade jetzt, wo die Existenz der Gemeinschaftswährung durch die Schuldenkrise bedroht wird, soll Prag der Eurozone beitreten? Die Idee mag geradezu hanebüchen erscheinen. Dabei wäre genau das vernünftig, meint eine tschechische Journalistin. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 17:22:34 +0100</pubDate><guid>842951</guid></item>
<item><title>Eine Stadt in Europa | Slavonice, die Bohème in Mähren (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/778371-slavonice-die-boheme-maehren</link><description><![CDATA[Die Renaissance-Stadt an der tschechischen Grenze zu Österreich lag lange Zeit in einem Dornröschenschlaf. Jetzt wird sie zum Treffpunkt für Prager Intellektuelle und Künstler, die nach Authentizität streben. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 15:52:47 +0100</pubDate><guid>778371</guid></item>
<item><title>Belgien | Warum nicht auf die samtene Tour? (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/728461-warum-nicht-auf-die-samtene-tour</link><description><![CDATA[1992 hat sich die Tschechoslowakei friedlich geteilt und bis heute bereuen die Tschechen und Slowaken diese Entscheidung nicht. Warum also nicht genauso in Belgien verfahren, schlägt der Korrespondent für Zentral- und Osteuropa der Volkskrant vor. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:48:56 +0100</pubDate><guid>728461</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | &quot;Soziales Armageddon" in Prag</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/719281-soziales-armageddon-prag</link><description><![CDATA[<p>&quot;Typisch tschechischer Streik&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lidovky.cz/weiss-hlavne-opatrne-050-/ln_nazory.asp?c=A110617_072104_ln_nazory_mc">titelt die<em> Lidov&eacute; noviny</em></a> und spielt damit auf den braven Soldaten Schwejk aus dem gleichnamigen Schelmenroman des tschechischen Autors Jaroslav Ha&scaron;ek an, dessen Hauptperson ein einf&auml;ltiger, eigensinniger Prager Soldat ist. Der Held der Nationalliteratur inspiriert die Prager dazu, Missst&auml;nde geduldig zu ertragen. Anstatt gegen den Streik&nbsp; zu protestieren, der von den Gewerkschaften gegen die von der Regierung durchgedr&uuml;ckte Sparpolitik &ndash; insbesondere die Rentenreform &ndash; organisiert worden war, haben die Prager die Gelegenheit anders genutzt: w&auml;hrend kein einziger Zug fuhr und die Prager U-Bahn&nbsp; zum ersten Mal in ihrer Geschichte stillstand, wich so mancher Prager auf das Fahrrad oder blieb gleich zu Hause und g&ouml;nnte sich ein extralanges Wochenende, wie die Prager Tageszeitung bemerkt. Finanzminister Miroslav Kalousek, der auf die Stra&szlig;e gegangen war, um mit den Demonstranten zu diskutieren, sei ganz knapp einem Eier- und Tomatenhagel entkommen. &quot;Der Ausbruch des Volkszorns, das soziale Armageddon und der Einfall des franz&ouml;sischen Esprits in Osteuropa haben den Schwejk-Geist der Tschechen vor den Kopf gesto&szlig;en&ldquo;, kommentiert dazu <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-52105960-99-slov"><em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 15:07:44 +0100</pubDate><guid>719281</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Toleranztest Streik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/716411-toleranztest-streik</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> gab es &bdquo;noch nie einen solchen Streik&ldquo;. Am heutigen 16. Juni streiken die Gewerkschaften der Eisenbahner, Tram- und Busfahrer gegen die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/472091-grossmutters-rentenreform">Sparma&szlig;nahmen</a> und die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/540861-buchmarkt-opfer-der-rentenreform">Rentenreform der Regierung</a> von Petr Nečas. &bdquo;Im Herbst soll ein neuer Streik hinzukommen, an dem sich auch die Lehrer beteiligen werden&ldquo;, berichtet die Tageszeitung, laut der die Gewerkschaften die Nutznie&szlig;er der momentanen Schw&auml;che der von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/588381-neuer-skandal-fuer-die-saubere-regierung" target="_self">Skandalen destabilisierten Regierung</a> sind.</p>
<p>F&uuml;r den Politologen Josef Mlejnek ist die Haltung der Gewerkschaften &bdquo;grunds&auml;tzlich zwar vern&uuml;nftig&ldquo;, aber &bdquo;chaotisch, wie die Reform selbst&ldquo;. Der Streik lege zwar <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/709291-mit-dem-rad-gegen-sparkurs" target="_self">den Verkehr lahm</a>, aber zeige den Tschechen auch, dass sie &bdquo;Seite an Seite leben k&ouml;nnen, ohne sich gegenseitig Ohrfeigen zu verteilen, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind und Rechte geltend machen k&ouml;nnen&ldquo;, merkt <em>HN</em> in ihrem Leitartikel an.</p>
<p>Laut der Titelseite der slowakischen <a href="http://www.sme.sk/" target="_self"><em>SME</em></a> geh&ouml;rt Petr Nečas zu den aufgrund des Streiks daheimgebliebenen Tschechen. Absagen musste er seine Teilnahme am f&uuml;r den 16. Juni in Bratislava angesetzten <a href="http://visegradgroup.eu/main.php" target="_self">Gipfel der Visegr&aacute;d-Gruppe</a>, bei dem es u. a. um die Erweiterung und die Finanzierung der EU gehen soll.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:29:16 +0100</pubDate><guid>716411</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Mit dem Rad gegen Sparkurs</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/709291-mit-dem-rad-gegen-sparkurs</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Regierung gegen Gewerkschaften 1:0. Zweite Runde: diesen Donnerstag&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-52075210-vlada-v-odbory-1-0-druhe-kolo-ve-ctvrtek" target="_self">titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a> zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Streiks der Eisenbahner, Tram- und Busfahrer, den das Land je erlebt hat. In Prag und einigen anderen tschechischen Gro&szlig;st&auml;dten wurde der Protest gegen die Sparreformen der Regierung f&uuml;r Montag, den 13. Juni erwartet. Mit der Begr&uuml;ndung, die Organisatoren h&auml;tten die Anmeldefrist von 72 Stunden nicht eingehalten, vertagte das Hauptstadt-Gericht den Streik auf den 16. Juni. Laut Umfragen h&auml;lt die H&auml;lfte der Tschechen die Reformen f&uuml;r untragbar, fast 60 Prozent der Befragten sprachen sich f&uuml;r den Streik aus. Dieser k&ouml;nnte den Verkehrssektor rund zehn Millionen Euro kosten. Weil immer neuer Protest droht, schickt sich Petr Nečas&lsquo; Regierung an, ein Mindestdienstleistungsgesetz auf den Weg zu bringen, berichtet die Zeitung. Unterdessen empfiehlt die Stadt den B&uuml;rgern, wenn die Stra&szlig;en blockiert seien, sollten sie zu ihren Fahrr&auml;dern greifen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jun 2011 15:03:41 +0100</pubDate><guid>709291</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Zur Sicherheit nach Brüssel (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/703821-zur-sicherheit-nach-bruessel</link><description><![CDATA[Die nukleare Sicherheit darf nicht allein in den Händen der Mitgliedsstaaten liegen, meint Respekt. Eine gemeinsame Aufsicht würde den Anhängern der Kernenergie einerseits zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Andererseits wäre so der Einfluss der Energieriesen auf die Politik eingeschränkt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 17:46:39 +0100</pubDate><guid>703821</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Kunstwerke flugs nach Hause</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/688411-kunstwerke-flugs-nach-hause</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Aus Angst um sein Eigentum holt der Staat Kunstwerke aus dem Ausland zur&uuml;ck&ldquo;, <a href="http://www.lidovky.cz/cesky-stat-se-boji-o-majetek-stahuje-obrazy-z-ciziny-fyz-/ln_domov.asp?c=A110531_212856_ln_domov_ana" target="_self">titelt <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>. Am 31. Mai, nachdem die franz&ouml;sische und &ouml;sterreichische Justiz mehrere Gem&auml;lde beschlagnahmt hatten, entschied der tschechische Kulturminister, ins Ausland geliehene Werke, haupts&auml;chlich nach Paris und Wien, kurzerhand wieder zur&uuml;ckzuholen. Die Beschlagnahmung wurde von einem tschechisch-schweizerischen Unternehmer beantragt, der nach dem l&auml;ngsten Rechtsstreit in der Wirtschaftsgeschichte Tschechiens, einen Schadenersatz vom tschechischen Staat in H&ouml;he von 8 Milliarden Kronen (326 Millionen Euro) erwirkt hatte. Sein Unternehmen, Diag Human, sei bei einem Auswahlverfahren im Bereich der Aufbereitung von Blut-Plasma benachteiligt worden. Gegen das Urteil ist Berufung eingelegt worden. &bdquo;Es liegt im Interesse des Staats diesen Rechtsstreit so schnell wie m&ouml;glich zu beenden, denn der Betrag steigt durch die Verzugszinsen t&auml;glich um mehrere Millionen&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus Prag.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:28:32 +0100</pubDate><guid>688411</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Parteienfinanzierung auf der Anklagebank</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/628471-parteienfinanzierung-auf-der-anklagebank</link><description><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/609601-schlappe-fuer-den-saubermann" target="_self">x-ten Korruptionsskandal</a> wird die Tschechische Republik jetzt aufgrund der undurchsichtigen Finanzierung ihrer politischen Parteien ger&uuml;gt, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-51743900-cesko-dostalo-dutku-za-neciste-ucty-stran" target="_self">so <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Einem <a href="http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/greco/evaluations/round3/GrecoEval3(2010)10_CzechRep_Two_EN.pdf" target="_self">Bericht der GRECO</a>, der Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) zufolge, m&uuml;ssen &bdquo;die Politiker umfassendere Informationen &uuml;ber die Finanzierung ihrer Parteien ver&ouml;ffentlichen, um die Korruption im Land wirksam zu bek&auml;mpfen&ldquo;, so die Prager Tageszeitung. Die <a href="http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/greco/default_en.asp" target="_self">GRECO</a>, ein Organ des Europarates, stellt fest, dass &bdquo;die Parteien &uuml;ber verschiedene Mittelsm&auml;nner aus den Finanzen der staatlichen Unternehmen sch&ouml;pfen und ihre Wahlausgaben in Wirklichkeit die offiziellen Angaben &uuml;bertreffen. Der Kontrollmechanismus, repr&auml;sentiert durch einen Parlamentsausschuss, ist dar&uuml;ber hinaus eine reine Formsache&ldquo;. &bdquo;Die Analysten in Stra&szlig;burg sind allerdings nicht die einzigen, die Zweifel haben&ldquo;, so <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>. &bdquo;Die Bek&auml;mpfung der Korruption z&auml;hlt zu den Priorit&auml;ten des neuen amerikanischen Botschafters in Prag, Norman Eisen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 May 2011 12:18:20 +0100</pubDate><guid>628471</guid></item>
<item><title>Polen | Die verlorene Generation will weg (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626781-die-verlorene-generation-will-weg</link><description><![CDATA[Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen

Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die

polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:51:47 +0100</pubDate><guid>626781</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Wer spricht hier von Invasion? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626701-wer-spricht-hier-von-invasion</link><description><![CDATA[Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:38:44 +0100</pubDate><guid>626701</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik – Polen | Streit um Grenzgebiete</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/617971-streit-um-grenzgebiete</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Gemeinden wollen Polen mehrere Hektar gro&szlig;e Gebiete nicht zur&uuml;ckgeben&ldquo;, <a target="_self" href="http://epaper.lidovky.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo"><em>schreibt </em></a>Lidov&eacute; Noviny und bem&auml;ngelt die 1958 zwischen der Tschechoslowakei und Polen erfolgte Grenzziehung. Nachdem Polen eine finanzielle Entsch&auml;digung abgelehnt hatte, entschied die tschechische Regierung nun, Teile der Gebiete Nordb&ouml;hmens und M&auml;hrens (insgesamt 368 Hektar) zur&uuml;ckzugeben. Beim Gro&szlig;teil der betroffenen B&uuml;rgermeister traf dies auf scharfe Kritik. Sie bef&uuml;rchten, dass der Fl&auml;chenverlust ihrer Gemeinden Subventionsk&uuml;rzungen nach sich zieht. In Anlehnung an die Kampagne gegen die Stationierung eines amerikanischen Raketenabwehrsystems in der Tschechischen Republik wollen die B&uuml;rgermeister nun die &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r sich gewinnen und &bdquo;&ndash; wenn n&ouml;tig &ndash; ein Referendum durchf&uuml;hren&ldquo;.<em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:39:23 +0100</pubDate><guid>617971</guid></item>
</channel></rss>
