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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Kroatien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Kroatien | Schwaches Ja zur EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1433671-schwaches-ja-zur-eu</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.4997077685244361">In <em>Novi List</em> <a href="http://www.novilist.hr/Komentari/Kolumne/Komentar-Nevena-Santica/Vrijeme-pravog-euroskepticizma-ce-tek-doci" target="_self">freut </a>sich Neven Santic dar&uuml;ber, dass das &ldquo;historische Ja&rdquo; seiner Mitb&uuml;rger zum EU-Beitritt schwerer wog als &ldquo;die Bem&uuml;hungen der EU-Beitritts-Gegner und der Alptraum in den K&ouml;pfen zahlreicher Stimmberechtigter&rdquo;. F&uuml;r Santic,<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/novilist-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">…wird Kroatien das 28. Mitglied der Europäischen Union. Die Schwierigkeiten, mit denen Kroatien zwei Jahrzehnte lang zu kämpfen hatte, und die Probleme der alles andere als perfekt funktionierenden EU zeigen ihre Folgen: Aus dem demokratischen Traum eines optimistischen Volks zu Ende der 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre ist Zweifel geworden. Seit gestern ist dieser Traum aber Wirklichkeit geworden. Eine Wirklichkeit, mit der man nun leben muss.
Natürlich muss man realistisch sein. Das Referendum und der 1. Juli 2013 [an dem der EU-Beitritt wirksam wird] werden aus Kroatien kein Schlaraffenland machen. Die EU ist nicht unser Allheilmittel. Sie verkörpert nicht nur Gutes und ist keineswegs eine absolut idyllische Staatengemeinschaft. Sie hat ihre eigenen Probleme und oft unangenehme und schmerzhafte Methoden, um mit diesen fertig zu werden. In einer solchen “Interessengemeinschaft” muss Kroatien erst einmal seinen Platz finden. An Konflikten wird es nicht mangeln. Und zweifellos werden die Euroskeptiker daraus ihren Nutzen ziehen.
Im Augenblick aber steht fest: Für Kroatien ist der EU-Beitritt ein großer Schritt. Verlieren wird es nichts. Vor allem nicht seine Souveränität. Es kann nur davon profitieren.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span id="internal-source-marker_0.4997077685244361">Dagegen <a href="http://www.slobodnadalmacija.hr/Hrvatska/tabid/66/articleType/ArticleView/articleId/162084/Default.aspx" target="_self">interessiert </a>sich der Kolumnist Senol Selimovic der Tageszeitung <em>Sloboda Dalmacija</em> aus Split vor allem f&uuml;r folgenden Rekord: Die &ldquo;historisch niedrigste Beteiligung [der Kroaten] an einem Referendum &uuml;ber den EU-Beitritt&rdquo;:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/slobodna-dalmacija-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">In ganz Europa hatte die Beteiligung an dieser Art von Abstimmung – 43,6 Prozent – noch nie einen solchen Tiefstand erreicht. Selbst in Ungarn äußerten sich beim Referendum 2003 mehr Menschen (45,62 Prozent) zur europäischen Zukunft ihres Landes.
Hätte die kroatische Regierung zwischenzeitlich nicht die Verfassungsgrundlage dem Referendum angepasst, wäre dieses aufgrund unzureichender Beteiligung gescheitert. Die niedrige Beteiligung hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Sie lässt vermuten, dass die Argumente der Politik für die EU nicht wirklich überzeugt haben. Offensichtlich ist es ihr nicht gelungen, die Bürger dazu zu bringen, sich an einer historisch so bedeutsamen Abstimmung zu beteiligen.
Die kroatische Regierung hat sogar einen Teil der pro-europäischen und demokratischen Öffentlichkeit verraten. Diese hatte beanstandet, dass die Organisationen und Gruppierungen, die gegen den EU-Beitritt argumentierten, weder finanziell noch in den Medien gleich behandelt wurden. Statt einer Informationskampagne erlebten wir eine Propagandakampagne. Anders als das historische Referendum von 1991 (über die Unabhängigkeit), an dem sich 83,5 Prozent der Bevölkerung beteiligten, wird die Volksabstimmung vom 22. Januar als Referendum mit der niedrigsten Beteiligung in die europäische Geschichte eingehen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>F&uuml;r Augustin Palokaj der Tageszeitung <em>Jutarnji List </em><a href="http://img14.imageshack.us/img14/6876/croatiax.jpg" target="_self">scheint </a>dagegen Br&uuml;ssels Erleichterung &uuml;ber das kroatische Ja am wichtigsten zu sein:<br />
</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/jutarnji-list-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Mit ihrem Ja haben die kroatischen Bürger bewiesen, dass der Beitritt nicht nur das Projekt der politischen Eliten ist, sondern auch von ihnen selbst getragen wird. Allerdings hinterlässt eine so niedrige Beteiligung an einer so wichtigen Abstimmung ihre Spuren.
 In der Tat ist die Zahl derjenigen, die abgestimmt haben, ebenso wie die Zahl derjenigen, die Ja gestimmt haben, eine klare Ansage: Zwar wollen Kroatiens Bürger den EU-Beitritt, aber sie erwarten sich nicht allzu viel davon. Die EU ist alles andere als eine vorbildliche Institution. Man kann ihr sogar vieles vorwerfen. Aber es ist wohl besser, zu dieser Union zu gehören, um innerhalb dieser für seine Interessen zu kämpfen.
Alles in allem machen sich die Kroaten in Sachen EU nichts vor. Für Euphorie gibt es keinen Grund. Und das ist gut so. […] Für die EU ist das kroatische Ja angesichts der Schwierigkeiten, in denen sie momentan steckt, geradezu beruhigend. Ein Nein hätte nämlich eine offenkundige Niederlage bedeutet.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:40:11 +0100</pubDate><guid>1433671</guid></item>
<item><title>Kroatien | An der Tür | Cartoon (Le Vif/L’Express, Brüssel )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1421491-der-tuer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 17:43:22 +0100</pubDate><guid>1421491</guid></item>
<item><title>Kroatien | Ohne Enthusiasmus in die Union (Tportal , Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1420541-ohne-enthusiasmus-die-union</link><description><![CDATA[Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:39:43 +0100</pubDate><guid>1420541</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wird die EU wie Titos Jugoslawien enden? (Politika, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1359911-wird-die-eu-wie-titos-jugoslawien-enden</link><description><![CDATA[Von Belgrad, Zagreb oder Sarajevo aus gesehen, besitzt die wirtschaftliche und institutionelle Krise der Union einen Hauch von Déjà-vu. Manches erinnert an die Zeit vor dem Zusammenbruch der von Tito gegründeten Föderation, schreibt die serbische Tageszeitung Politika. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:20:11 +0100</pubDate><guid>1359911</guid></item>
<item><title>Kroatien | Willkommen im Club | Cartoon (Al-Mustaqbal, Beirut)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1268321-willkommen-im-club</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:55:33 +0100</pubDate><guid>1268321</guid></item>
<item><title>Kroatien | EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum? (Tportal , Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1238551-eu-beitritt-vom-traum-zum-albtraum</link><description><![CDATA[Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:59:35 +0100</pubDate><guid>1238551</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Erweiterte Illusionen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen</link><description><![CDATA[Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:50:45 +0100</pubDate><guid>1053821</guid></item>
<item><title>Ex-Jugoslawien | Balkan im Größenwahn (Jutarnji List, Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1017511-balkan-im-groessenwahn</link><description><![CDATA[Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 16:05:59 +0100</pubDate><guid>1017511</guid></item>
<item><title>Kroatien | EU im Zentrum des Wahlkampfes</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/982261-eu-im-zentrum-des-wahlkampfes</link><description><![CDATA[<p>&quot;Herzlich willkommen in der EU! Man spricht kroatisch&quot;, freut sich Vecernji List auf der Titelseite. Laut der Zeitung wird die Landessprache schon h&auml;ufig in der EU gesprochen, obwohl der EU-Beitritt Kroatiens erst am 1. Juli 2013 vorgesehen ist. Als Beweis ver&ouml;ffentlicht die Tageszeitung die Fotos von drei italienischen EU-Beamten, die kroatisch sprechen. Einige Tage nach der <a target="_self" href="http://pl2011.eu/en/content/accession-treaty-croatia-handed-over"><em>Ver&ouml;ffentlichung des geplanten Beitrittsabkommens </em></a>f&uuml;r Kroatien am 17. September startet <a target="_self" href="http://www.vecernji.hr/kolumne/interes-javnosti-da-zna-sto-je-ispregovarano-ne-treba-brkati-protivljenjem-eu-kolumna-328807"><em>Vecernji List </em></a>an der Seite der Regierung von Jadranka Kosor in den Wahlkampf, um der durch den Vertragstext aufgekommenen Euroskepsis entgegenzuwirken.</p>
<p>Zwei Monate vor den Parlamentswahlen setzt die Kroatische Demokratische Union (HDZ) von Frau Kosor, die sich laut Umfragen als Verlierer abzeichnet, auf die EU-Beitrittsperspektive (das Abkommen soll Anfang Dezember w&auml;hrend der kroatischen Parlamentswahlen von der EU verabschiedet werden), um ihren R&uuml;ckstand aufzuholen.</p>
<p>Es geht auch darum, die Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber den Verlust der Identit&auml;t und der Kontrolle der Staatsangelegenheiten zu entkr&auml;ften: &quot;Die Preise von Brot, Milch, Medikamenten und B&uuml;chern werden sicher steigen, aber das sollte uns nicht vom EU-Beitritt abhalten, denn die Mehrwertsteuer &auml;ndert sich, egal ob wir Mitglied der EU sind oder nicht. Wenn die EU die gleichen Rechte f&uuml;r Ausl&auml;nder, die Arbeit in Kroatien suchen, fordert, kann das zu einer besseren Wettbewerbsf&auml;higkeit der kroatischen Unternehmen f&uuml;hren&quot;, erg&auml;nzt die Tageszeitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 14:39:50 +0100</pubDate><guid>982261</guid></item>
<item><title>Deutschland –Serbien | Besuch mit klarer Botschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/875401-besuch-mit-klarer-botschaft</link><description><![CDATA[<p>Anl&auml;sslich ihres bevorstehenden Besuches in Serbien wird Angela Merkel gebeten, mit der Regierung in Belgrad &bdquo;bitte recht deutlich&rdquo; &uuml;ber die Aufnahmebedingungen in die Europ&auml;ische Union zu sprechen. <a target="_self" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/bitte-recht-deutlich/4525366.html">Diesen Rat gibt der Tagesspiegel</a> der Kanzlerin kurz vor ihrer ersten Reise nach Serbien. Dieser Reise, so die Berliner Tageszeitung, geht ein Besuch in Zagreb voraus: die Aufnahme des Landes in die EU ist f&uuml;r 2013 vorgesehen. &bdquo;Der Besuch von Merkel in Belgrad wird weniger entspannt sein&rdquo;, urteilt der Tagesspiegel, denn solange Serbien nicht die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo anerkennt, &bdquo;wird die Ann&auml;herung an die EU zum Bummelzug&rdquo;. &bdquo;Merkel sollte diese Botschaft deutlich r&uuml;berbringen&rdquo;, meint der Tagesspiegel und fordert, dass Europa die Opfer der serbischen Separationskriege integriert und &bdquo;alle Stiefkinder von gestern ins Haus holt&rdquo;  &ndash;  eine poetische Art, die notwendige Aufnahme der ex-kommunistischen L&auml;nder zu beschreiben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:11:34 +0100</pubDate><guid>875401</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Guter Rat | Cartoon (Le Vif/L’Express, Brüssel )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/748441-guter-rat</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:03:46 +0100</pubDate><guid>748441</guid></item>
<item><title>Kroatien | Der Weg nach Europa ist noch weit (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/709741-der-weg-nach-europa-ist-noch-weit</link><description><![CDATA[Am 10. Juni erhielt Kroatien grünes Licht für seinen EU-Beitritt am 1. Juli 2013. Eine Tageszeitung aus Rijeka meint aber, dass der Weg nach Europa noch weit ist. Das lasse sich an mehreren Faktoren festmachen, beispielsweise den jüngsten Auseinandersetzungen bei der Gay Pride am vergangenen Wochenende in Split. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jun 2011 17:03:37 +0100</pubDate><guid>709741</guid></item>
<item><title>Kroatien | EU öffnet die Tür</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/700861-eu-oeffnet-die-tuer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Endlich hat Barroso es ausgesprochen: Es ist vorbei! Kroaten: Bald erntet Ihr die Fr&uuml;chte Eurer harten Arbeit&ldquo;, <a href="http://www.jutarnji.hr/europska-komisija-u-petak-ce-preloziti-ulazak-hrvatske-u-eu-1-srpnja-2013---barroso--ocekujte-dobre-vijest/951682/" target="_self">freut sich <em>Jutarnji list</em></a> auf ihrer Titelseite &uuml;ber die Worte des EU-Kommissionspr&auml;sidenten. Ihm zufolge m&uuml;ssten die Beitrittsverhandlungen mit Zagreb am 10. Juni in Br&uuml;ssel zum Abschluss gebracht werden. Nach sechs langen &ndash; f&uuml;r Barroso &bdquo;sehr anspruchsvollen, aber berechtigten&ldquo; &ndash; Verhandlungsjahren w&uuml;rde Kroatien der EU dann am 1. Juli 2013 als 28. Mitglied beitreten. Unterdessen machen sich Paris und Berlin f&uuml;r eine versch&auml;rfte Kontrolle Kroatiens bis zum endg&uuml;ltigen Beitrittsdatum stark: ganz besonders im Bereich der Korruptionsbek&auml;mpfung. F&uuml;r die Tageszeitung aus Zagreb bildet das Ende der Verhandlungen den kr&ouml;nenden Abschluss der Regierungsarbeit unter Premierministerin Jadranka Kosor und der ungarischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft, die darauf dr&auml;ngte, die Verhandlungen noch vor dem Ablauf ihres Mandats zum Abschluss zu bringen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:29:17 +0100</pubDate><guid>700861</guid></item>
<item><title>Kroatien | Papst plädiert für EU-Beitritt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/695471-papst-plaediert-fuer-eu-beitritt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kroaten, habt keine Angst vor der Europ&auml;ischen Union!&ldquo; &ndash; durch diese Paraphrase des Aufrufs, den Papst Johannes Paul II. einst an die unter kommunistischer Herrschaft stehenden Bev&ouml;lkerungen richtete, <a href="http://www.vecernji.hr/dolazak-pape/" target="_self">res&uuml;miert die <em>Vecernji List</em></a> den Appell Benedikts XVI. w&auml;hrend seines Pastoralbesuchs in Kroatien. Es sei &bdquo;logisch, gerecht und notwendig&ldquo;, dass die Kroaten in die EU eintreten, hatte der Papst w&auml;hrend einer Freiluftmesse gesagt. Am 4. und 5. Juni besuchte Benedikt XVI. Kroatien, ein kleines, zu 90 Prozent katholisches Land. Der Papst pl&auml;dierte unter anderem f&uuml;r die europ&auml;ische Integration Zagrebs und hoffte, dies werde &bdquo;das unsch&auml;tzbare gemeinsame Erbe an menschlichen und christlichen Werten&ldquo; auf dem Alten Kontinent bewahren und neu beleben. Die 2005 begonnen Verhandlungen f&uuml;r Kroatiens Beitritt werden voraussischtlich nicht bis Ende Juni abgeschlossen sein, was den offiziellen Beitritt auf Mitte 2013 verschieben w&uuml;rde.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:41:42 +0100</pubDate><guid>695471</guid></item>
<item><title>Balkanblues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/680511-balkanblues</link><description><![CDATA[<p>Es hei&szlig;t, der Abstand zwischen zwei Generationen betr&auml;gt 20 Jahre. Das ist die Zeit, die vielleicht zum Abschluss der Aufsplitterung des ehemaligen Jugoslawiens n&ouml;tig gewesen sein wird. Mit der Verhaftung am 26. Mai von Ratko Mladić, dem letzten der Hauptangeklagten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, kann nun &uuml;ber Srebrenica geurteilt werden, das gr&ouml;&szlig;te Verbrechen der Bruderkriege, die zwischen 1991 und 1995 erst Kroatien und dann Bosnien verw&uuml;steten (und 1999 den Kosovo). <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen">Dann kann das Blatt gewendet werden</a> und Serbien auf einen baldigen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union hoffen.</p>
<p>Ob Zufall oder nicht, diese Verhaftung findet genau in der Woche statt, in der Kroatien erfahren hat, dass die Verhandlungen &uuml;ber seinen EU-Beitritt nicht wie vorgesehen bis Ende Juni abgeschlossen sein w&uuml;rden. &quot;Die neue Erweiterung der EU ist eine strategische Entscheidung, die ein neues geopolitisches Tauziehen zwischen den westlichen L&auml;ndern hervorruft&ldquo;, bemerkt dazu diese Woche die kroatische Zeitung Novi List. &quot;Wie zu Beginn der 90er Jahre stehen hier auf der einen Seite die von Deutschland und &Ouml;sterreich angef&uuml;hrten L&auml;nder mit der Visegrad-Gruppe (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei), die der Ansicht sind, dass Kroatien lange genug Opfer von Vorurteilen gewesen ist und einen schnellen EU-Beitritt fest unterst&uuml;tzen. Auf der anderen Seite wollen Gro&szlig;britannien und seine gro&szlig;en Verb&uuml;ndeten auf dem Festland, die Niederlande, D&auml;nemark und die skandinavischen L&auml;nder, die Verhandlungen erst Ende des Jahres abschlie&szlig;en, wenn m&ouml;glicherweise auch Serbien die Bedingungen f&uuml;r seinen EU-Beitritt erf&uuml;llen kann.&ldquo; Dieses Szenario wird durch die Verhaftung von Mladić durchaus glaubw&uuml;rdig. Doch die 27 m&uuml;ssen Vorsicht walten lassen, denn der Balkan bleibt ein potentieller Krisenherd.</p>
<p>In Belgrad ist es noch zu fr&uuml;h, um die politischen Konsequenzen von Mladićs Verhaftung abzusehen, doch in Zagreb hat k&uuml;rzlich die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/610651-kroatien-im-angesicht-seiner-geschichte">Verurteilung des Generals Gotovina</a> in Den Haag manche feindlichen Gesinnungen gegen&uuml;ber der EU verst&auml;rkt. Und in beiden L&auml;ndern bedrohen Korruption und exzessiver Nationalismus immer noch die Aussichten auf einen reibungslosen Beitritt.</p>
<p>In Bosnien-Herzegowina drohen die Serben &ndash; genau die, die auch Mladić unterstanden &ndash; immer noch mit einem Referendum &uuml;ber ihre Unabh&auml;ngigkeit, was das Scheitern des 1995 geschlossenen, prek&auml;ren Friedens besiegeln w&uuml;rde. Und im Kosovo, den f&uuml;nf EU-Staaten immer noch nicht anerkennen wollen und wo Kriminalit&auml;t und Korruption florieren, lastet die Hypothese einer Spaltung in mehrheitlich albanische und mehrheitlich serbische Parteien immer noch schwer auf dem regionalen Gleichgewicht.</p>
<p>Am Tag vor Mladićs Verhaftung stellte der europ&auml;ische Kommissar f&uuml;r Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, &Scaron;tefan F&uuml;le, die neue EU-Strategie f&uuml;r die Nachbarschaftspolitik vor, die insbesondere auf die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677161-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen">arabische Welt</a> ausgerichtet ist &ndash; auf Kosten von L&auml;ndern wie Wei&szlig;russland, Ukraine oder Georgien, die bis dahin als vorrangig galten. Als ob es der EU schwer falle, best&auml;ndig in mehreren Richtungen gleichzeitig zu handeln. Im Balkan kreuzen sich diese beiden Perspektiven, die Erweiterung und die Nachbarschaft. Kroatien und nun auch Serbien stehen an der vordersten Front. Doch die Bem&uuml;hungen, die diesen beiden L&auml;ndern gegen&uuml;ber geleistet werden m&uuml;ssen, d&uuml;rfen nicht &uuml;berdecken, was in der gesamten Region auf dem Spiel steht. Mladićs Verhaftung ist nur ein Kapitel in einer riskanten Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 13:08:56 +0100</pubDate><guid>680511</guid></item>
<item><title>Balkan | Kroatien im Angesicht seiner Geschichte (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/610651-kroatien-im-angesicht-seiner-geschichte</link><description><![CDATA[Die Verurteilung am 15. April des Ex-Generals Gotovina wegen Kriegsverbrechen schockiert das kroatische Volk, welches ihn als Kriegshelden im Ex-Jugoslawien-Konflikt verehrt. Dabei sei das Urteil auch die Gelegenheit, sich über die eigene Geschichte Gedanken zu machen, schreibt eine kroatische Publizistin. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 21:22:22 +0100</pubDate><guid>610651</guid></item>
<item><title>Kroatien | Held eines verdammten Landes</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/601821-held-eines-verdammten-landes</link><description><![CDATA[<p>Ein einziges Wort zieht sich &uuml;ber die <a href="http://www.vecernji.hr/vijesti/gotovina-osuden-24-godine-markac-18-cermak-osloboden-clanak-276772" target="_self"><em>Titelseite der Večernji list</em></a>: &bdquo;Held&ldquo;. Es handelt sich dabei um den ehemaligen General Ante Gotovina, der wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt wird, die er 1995 bei der R&uuml;ckeroberung der Krajina-Region und der Vertreibung der serbischen Bev&ouml;lkerung begangen haben soll. Ein paar Stunden nach Erscheinung dieser Zeitungsausgabe vom 15. April wurde Gotovina vom Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien zu einer 24-j&auml;hrigen Haftstrafe verurteilt. Seine Verhaftung war eine Bedingung f&uuml;r die Verhandlungen zum Beitritt Kroatiens zur EU gewesen und hatte 2005 zu Protestkundgebungen in seinem Land gef&uuml;hrt, in dem er als Mitstreiter f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit nach dem Zerfall Jugoslawiens gilt.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:15:39 +0100</pubDate><guid>601821</guid></item>
<item><title>Kroatien | Europa, wozu? (Tportal , Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/596071-europa-wozu</link><description><![CDATA[„Für oder gegen den EU-Beitritt?“

Bis Ende dieses Jahres dürften die Kroaten um ihre Antwort auf diese Frage gebeten werden. Doch nach zahlreichen Hindernissen auf dem Weg zum Beitritt verlieren sie das Interesse an einem Europa, das sie mit ihren diskreditierten Eliten in Verbindung bringen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 16:43:01 +0100</pubDate><guid>596071</guid></item>
<item><title>Kroatien | Kroatien auf gutem Weg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/510391-kroatien-auf-gutem-weg</link><description><![CDATA[<p>&quot;Den Diplomaten zufolge ist der Bericht &uuml;ber Kroatien positiv&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.vjesnik.hr/html/2011/02/21/Clanak.asp?r=unu&amp;c=1">freut sich die Vjesnik</a>. Die Tageszeitung aus Zagreb enth&uuml;llt, dass, nach ersten Angaben, &quot;die Kommission die in den Verhandlungen erzielten Fortschritte, doch auch das, was noch zu tun bleibt, vermerkt hat&ldquo;. Die Vjesnik ist also der Meinung, Kroatiens Ziel, n&auml;mlich die Beendung der <a target="_blank" href="http://europa.eu/pol/enlarg/index_de.htm">Beitrittsverhandlungen</a> bis Ende Juni, k&ouml;nne durchaus eingehalten werden. &quot;Bei der zwischenstaatlichen Konferenz in Luxemburg im April muss Kroatien drei Kapitel &uuml;ber Landwirtschaft, Fischerei und Regionalpolitik abschlie&szlig;en&ldquo;, erkl&auml;rt die Zeitung. &quot;Die beiden schwierigsten Kapitel, Justiz und Wettbewerb&ldquo;, m&uuml;ssen dann beendet sein. Die Vjesnik versichert weiter, dass sich die Niederlande der Kandidatur des Landes nicht widersetzen werden, wie auch immer der Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien die Kooperation mit den kroatischen Beh&ouml;rden beurteilt.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 12:16:32 +0100</pubDate><guid>510391</guid></item>
<item><title>Kroatien | Lange Augen auf den Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/489141-lange-augen-auf-den-euro</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sp&auml;testens 2017 wird Kroatien der Eurozone beitreten&ldquo;, <a href="http://www.vjesnik.hr/html/2011/02/03/Clanak.asp?r=tem&amp;c=1" target="_blank">titelt <em>Vjesnik</em></a>. Wie die Tageszeitung berichtet, hat das Land erstmals ein ungef&auml;hres <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20110124IPR12358/html/Kroatien-Spitzenreiter-bei-der-EU-Erweiterung" target="_blank">Datum</a> f&uuml;r seinen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union erhalten: 2013 oder 2014. Unter der Bedingung, dass die Verhandlungen dieses Jahr beendet werden. Im Anschluss wird Kroatien die Kriterien f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Einheitsw&auml;hrung erf&uuml;llen k&ouml;nnen, versichern die von der Zeitung befragten Wirtschaftsexperten. Slowenien, das den Euro drei Jahre nach seinem EU-Beitritt eingef&uuml;hrt hat, &bdquo;ist das beste Beispiel f&uuml;r eine schnelle Aufnahme in die Eurozone&ldquo;. <em>Vjesnik</em> mahnt jedoch: &bdquo;Der Beitritt zur Eurozone ist das strategische Ziel Kroatiens, aber es wird nicht alle seine Probleme l&ouml;sen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:05:38 +0100</pubDate><guid>489141</guid></item>
<item><title>Balkan | Verschwommenes Familienbild (Politika, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/472111-verschwommenes-familienbild</link><description><![CDATA[Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 21 Jan 2011 11:57:20 +0100</pubDate><guid>472111</guid></item>
<item><title>Pharmaindustrie | Europäer als Versuchskaninchen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/441961-europaeer-als-versuchskaninchen</link><description><![CDATA[<p>Das ist &bdquo;die n&auml;chste Etappe der Globalisierung, und es gibt gute Gr&uuml;nde, dies abzulehnen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2011/01/deadly-medicine-201101"><em>stellt Vanity Fair fest</em></a>. Zunehmend testen amerikanische Pharmakonzerne neue Medikamente an Menschen im Ausland, ohne die notwendigen Sicherheitsgarantien. Dieser Trend betrifft L&auml;nder der Dritten Welt, aber auch Europas, pr&auml;zisiert die Monatszeitschrift aus New York. Im Zeitraum von 2004 und 2007 sank der Anteil der in den USA durchgef&uuml;hrten klinischen Studien um 5,2 Prozent, w&auml;hrend der Anteil der Studien in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern um 16, in Asien um 12 und in Lateinamerika um 10 Prozent gestiegen sei.</p>
<p>Der Vorteil f&uuml;r die Laboratorien l&auml;ge darin, so Vanity Fair, dass die Tests unter weniger strengen Auflagen kosteng&uuml;nstiger durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden, um schnell positive Testergebnisse zu bekommen, welche &bdquo;die amerikanische Food and Drug Administration glauben machen, dass die Medikamente wirksam und sicher f&uuml;r den amerikanischen Verbraucher sind&ldquo;. 2008 wurden 80 Prozent der neuen Molek&uuml;le, die der FDA zur Zulassung unterbreitet wurden, im Ausland getestet. Von den 58.788 Studien wurden 876 in Rum&auml;nien, 589 in der Ukraine, und 716 in der T&uuml;rkei durchgef&uuml;hrt. Estland, Polen, Russland, Litauen, die Slowakei und Kroatien sind ebenfalls bei den Konzernen beliebt. </p>
<p>Manchmal gehen diese Tests ohne strenge Kontrollen t&ouml;dlich aus. Das Magazin berichtet von einem Fall aus dem polnischen Grudziaz (dt.: Graudenz). Dort wurde ein Grippeimpfstoff in einem Obdachlosenasyl getestet. Die Testpersonen erhielten zwei Dollar und &bdquo;glaubten eine ganz normale Grippeimpfung zu bekommen, was nicht stimmte. Mindestens zwanzig Menschen sind gestorben.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:26:10 +0100</pubDate><guid>441961</guid></item>
<item><title>Balkan | Der Großputz hat begonnen (Monitor, Podgorica)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/442261-der-grossputz-hat-begonnen</link><description><![CDATA[Kroatien, Kosovo, Montenegro: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die momentanen oder ehemaligen Führungseliten dieser drei Länder angeklagt oder festgenommen. Die montenegrinische Wochenzeitung stellt eine Gemeinsamkeit fest: Die Europäische Union will einen sauberen Weg zum Beitritt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 00:48:09 +0100</pubDate><guid>442261</guid></item>
<item><title>Kroatien | "Mister Europa" taucht ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/425051-mister-europa-taucht-ab</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Er ergriff die Flucht und alle haben es gesehen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.vecernji.hr/vijesti/kako-jew-presao-put-faraona-mefista-clanak-226294"><em>schreibt </em></a>Vecernji list &uuml;ber Ivo Sanader, der das Land am 9. Dezember verlie&szlig;, und zwar direkt nachdem die Staatsanwaltschaft gefordert hatte, seine Immunit&auml;t als Abgeordneter aufzuheben. Der ehemalige konservative Ministerpr&auml;sident &bdquo;hatte eine Machtpyramide aufgebaut, die auf G&uuml;nstlingswirtschaft und Korruption beruhte&ldquo; und wird momentan strafrechtlich verfolgt, berichtet die Tageszeitung. Au&szlig;erdem <a target="_blank" href="http://www.vecernji.hr/vijesti/kako-je-presao-put-faraona-mefista-clanak-226294"><em>zeigt</em></a> sie seinen Parcours vom &bdquo;Pharao zum Mephisto&quot; auf: Unter der Facette des europabegeisterten Christdemokraten, der bei den europ&auml;ischen Kanzler&auml;mtern schon einen Fu&szlig; in der T&uuml;r hatte und lauthals versprach, den Eintritt Kroatiens in die EU herbeizuf&uuml;hren, verbarg sich in Wirklichkeit ein kleiner Despot. &bdquo;Sanader hielt die Exekutive komplett in seinen H&auml;nden und regierte, indem er sich auf ein informelles Kabinett st&uuml;tzte, das aus seinen Freunden, aus der machthabenden Partei HDZ oder engen Vertrauten bestand,&ldquo; beklagt die Zeitung.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Dec 2010 12:50:13 +0100</pubDate><guid>425051</guid></item>
<item><title>Institutionen | Erweiterung: die große Unlust (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/383471-erweiterung-die-grosse-unlust</link><description><![CDATA[Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 10 Nov 2010 16:22:30 +0100</pubDate><guid>383471</guid></item>
<item><title>Krise | Block-Bilanz der Sparpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/363671-block-bilanz-der-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/bilantul-european-al-austeritatii-202878.html" target="_blank"></a>Auf einer Karte <a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/bilantul-european-al-austeritatii-202878.html" target="_blank">vergleicht <em>Rom&acirc;nia liberă</em> </a>die wichtigsten Sparma&szlig;nahmen der europ&auml;ischen Staaten und zieht &bdquo;die europ&auml;ische Bilanz der Sparprogramme&ldquo;. Dabei weist die Bukarester Tageszeitung darauf hin, dass die &bdquo;gro&szlig;en europ&auml;ischen Wirtschaftsm&auml;chte &ndash; Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien &ndash; die Rezession &uuml;berwunden haben&ldquo;, w&auml;hrend die L&auml;nder &bdquo;der zweiten Zone &ndash; Griechenland, Irland, Spanien und Portugal&ldquo; noch immer vor gro&szlig;en Schwierigkeiten stehen. Mit &bdquo;Ausnahme Rum&auml;niens, Bulgariens und Kroatiens&ldquo; scheint auch <a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/expert-german-cu-exceptia-romaniei-bulgariei-si-croatiei-europa-de-est-a-depasit-criza-202567.html" target="_blank">Osteuropa</a> &bdquo;die Krise &uuml;berwunden&ldquo; zu haben. &bdquo;Die Einf&uuml;hrung des Euro [&hellip;] k&ouml;nnte befl&uuml;gelnd wirken&ldquo; und Rum&auml;niens langfristige Entwicklung sichern, kommentiert der Gouverneur der Nationalbank, Mugur Isărescu.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Oct 2010 11:42:36 +0100</pubDate><guid>363671</guid></item>
<item><title>Balkan | Weder drinnen noch draußen (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/350451-weder-drinnen-noch-draussen</link><description><![CDATA[&quot;Haifischbecken&quot;, &quot;Pulverfass im Südosten&quot;, &quot;Wiege Europas&quot; oder &quot;Vermächtnis von Byzanz&quot;... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 30 Sep 2010 18:56:14 +0100</pubDate><guid>350451</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Keine Extrawurst mehr für Klaus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/347171-keine-extrawurst-mehr-fuer-klaus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die Lissabonner Ausnahmeregelung von Klaus ist bedroht&quot;,<a target="_blank" href="http://www.lidovky.cz/klausova-lisabonska-vyjimka-je-v-ohrozeni-pravnici-ji-zpochybnuji-1dv-/ln_domov.asp?c=A100924_202714_ln_domov_kim"> titelt <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>. Pr&auml;sident V&aacute;clav Klaus hatte seine ber&uuml;hmte Ausnahmeklausel im Oktober 2009 als Bedingung zur <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/131021">Ratifizierung des Vertrages von Lissabon</a> errungen. Entgegen der Vorgaben der <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf">EU-Grundrechte-Charta</a>&nbsp; setzte er da eine Garantie der <a target="_blank" href="http://www.bpb.de/publikationen/T80IHC,4,0,Republik_unter_Druck.html#art4">Benes-Dekrete</a> durch (mithilfe derer die Sudetendeutschen ihren nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten Besitz wiedererlangen sollten). Ihre Aushebelung wurde so unm&ouml;glich gemacht. Jedoch war es 2009 f&uuml;r eine Aufnahme der Ausnahmeregelung in den Vertragstext zu sp&auml;t. Eine neue Gelegenheit zur offiziellen Aufnahme der Klausel bietet jetzt der Vertrag zum EU-Beitritt Kroatiens. Mit dem kroatischen Beitritt sollen alle 27 Mitgliedsstaaten auch die tschechische Klausel absegnen. Wie <em>Lidov&eacute; noviny</em> berichtet, &uuml;ben aber mehrere L&auml;nder &ndash; insbesondere &Ouml;sterreich und Ungarn &ndash; Druck auf die Juristen aus, die den Beitrittsvertrag Kroatiens verfassen. Ihr Ziel: Die &quot;Ausnahmeregelung Klaus&quot; soll es nicht mehr geben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Sep 2010 15:16:04 +0100</pubDate><guid>347171</guid></item>
<item><title>Balkan | Kroatiens Beitritt bleibt in der Schwebe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/268001-kroatiens-beitritt-bleibt-der-schwebe</link><description><![CDATA[<p>Die Tore der EU &ouml;ffnen sich einen Spalt f&uuml;r Kroatien. Am 6. Juni bewilligten die Slowenen in einer Volksbefragung das Abkommen zwischen den beiden L&auml;ndern, das eine L&ouml;sung im Streit &uuml;ber die gemeinsame Seegrenze bietet. 51,48 Prozent der W&auml;hler stimmten mit Ja, so das vorl&auml;ufige Ergebnis. Doch <em>&quot;die Probleme mit Slowenien sind noch nicht bereinigt&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.vecernji.hr/kolumne/muke-sa-slovenijom-jos-nisu-zavrsile-kolumna-151631">titelt der <em>Vecernji list</em></a>. Die Tageszeitung aus Zagreb erkl&auml;rt, dass die Stimmen der Auslandsslowenen das Wahlergebnis noch beeinflussen k&ouml;nnen und dass vor allem die Opposition schon angek&uuml;ndigt hat, sie werde sich der Ratifizierung des Abkommens und somit der Beendung der Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen Kroatiens widersetzen. Zur Ratifizierung muss das Abkommen von den Abgeordneten mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit best&auml;tigt werden.</p>
<p><em>&quot;Wird das Abkommen nicht ratifiziert, so bedeutet dies, dass Slowenien die T&uuml;r der EU vor der Nase Kroatiens zuschl&auml;gt, w&auml;hrend das Land die Verhandlungen fast abgeschlossen hat&quot;</em>, hei&szlig;t es im <em>Vecernji list</em>. Eine derartige Abfuhr w&uuml;rde, <a target="_blank" href="http://novine.novilist.hr/Default.asp?WCI=Rubrike&amp;WCU=285F2863285E2863285A285828592858286328962897289E28632863285C2861285F285B285E286028632863286328592863E">so wiederum die Zeitung <em>Novi list</em></a>, den slowenischen Ministerpr&auml;sidenten Janez Jansa innerhalb Europas isolieren, es sei denn sie k&auml;me den gro&szlig;en L&auml;ndern wie Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien, die einer Erweiterung der EU immer weniger freundlich gesinnt sind, gerade recht.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:07:00 +0100</pubDate><guid>268001</guid></item>
<item><title>Balkan | Europa nach osmanischer Art (Globus-Skopje, Skopje)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/185871-europa-nach-osmanischer-art</link><description><![CDATA[Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:48:32 +0100</pubDate><guid>185871</guid></item>
<item><title>Balkan | Willkommen Albanien! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/144291-willkommen-albanien</link><description><![CDATA[Am 16. November hat der Rat der Europäischen Union offiziell grünes Licht für das Beitrittsansuchen Albaniens gegeben. Im Guardian zieht der Journalist Peter Preston den Hut vor einem Land, dessen Energie und Fortschrittswillen ein willkommenes Gegengift gegen zynischen Euroskeptizismus sind. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:50:09 +0100</pubDate><guid>144291</guid></item>
<item><title>GAP | Zucker-Zocker in Europa (International Herald Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/138731-zucker-zocker-europa</link><description><![CDATA[Nirgendwo auf der Welt ist Zucker teurer als in der Europäischen Union. Dafür gibt es zwei Gründe: großzügige Agrarsubventionen, die den 7 Milliarden Euro schweren Sektor abstützen... und lukrative Betrügereien, die von den Begünstigten, also den europäischen Zuckerfirmen selbst ausgeführt werden. Ein Bericht des International Herald Tribune. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:20:22 +0100</pubDate><guid>138731</guid></item>
<item><title>Balkan | Jugonostalgie schön wie nie (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/122171-jugonostalgie-schoen-wie-nie</link><description><![CDATA[Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 15:13:17 +0100</pubDate><guid>122171</guid></item>
<item><title>EU-Beitritt | Zagreb und Ankara können das besser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/117381-zagreb-und-ankara-koennen-das-besser</link><description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober hat die Kommission ihren <a href="http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2009/strategy_paper_2009_de.pdf">Jahresbericht zur Erweiterung der Union</a> vorgestellt. Darin enthalten ist die Bilanz &uuml;ber die Fortschritte des Eingliederungsprozesses aller Kandidatenl&auml;nder. Die slowenische Tageszeitung <em>Delo</em> <a href="http://www.delo.si/clanek/90247">ist &uuml;berzeugt</a> davon, dass Kroatien, wenn es bis 2012 beitreten will, sich mehr darum bem&uuml;hen muss, <em>&quot;das Krebsgeschw&uuml;r der Korruption zu beseitigen, welches die machthabende Kroatische Demokratische Union und ihre Freunde versinnbildlichen&quot;</em>. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien ist hingegen <em>&quot;bereit, die Beitrittsverhandlungen aufzunehmen, was ihr eine mit Kroatien und der T&uuml;rkei vergleichbare Position verschafft&quot;</em>. Bez&uuml;glich dieser letzteren hat die Kommission ihrer Verunsicherung erneut Ausdruck verliehen: Ankara respektiere die Menschenrechte noch immer nicht ausreichend und, wie <a href="http://euobserver.com/9/28831"><em>EUObserver </em>schreibt</a>, hat sie erstmalig die Bedrohung der Pressefreiheit angeprangert (nachdem die Verlagsgruppe Dogan Yayin ein Bu&szlig;geld in H&ouml;he von 2,2 Millionen Euro zahlen musste). Dagegen <a href="http://www.zaman.com.tr/haber.do?haberno=903613&amp;title=bu-dava-demokrasi-icin-firsat">erkl&auml;rt </a>die t&uuml;rkische Zeitung <em>Zaman</em>, dass <em>&quot;die Kommission die Handlungen Ankaras im Prozess gegen Ergenekon (einem illegalen Netzwerk, dem man vorwirft, die Regierung st&uuml;rzen zu wollen) unterst&uuml;tzt&quot;</em>. Sie w&uuml;rde sie sogar dazu ermutigen, <em>&quot;den Demokratisierungsprozess voranzutreiben&quot;</em> und besonders die &bdquo;kurdische Initiative&ldquo; weiterzuentwickeln, <em>&quot;deren Ziel es ist, eine dauerhafte L&ouml;sung f&uuml;r das Minderheitenproblem zu finden&quot;</em>.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:29:57 +0100</pubDate><guid>117381</guid></item>
<item><title>Debatte | Welche Grenzen für Europa? (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/116481-welche-grenzen-fuer-europa</link><description><![CDATA[Die Entwicklung der politischen Situation am geographischen Rand der EU sollte die Union dazu zwingen, ihre Grenzen ein für alle Mal zu definieren, meint der Geopolitiker Michel Foucher in Le Monde. Es gehe dabei u.a. um die Türkei, über die die Kommission heute ihren jährlichen Bericht vorlegt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:37:16 +0100</pubDate><guid>116481</guid></item>
<item><title>Balkan | Washington zieht in Bosnien die Strippen (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/115121-washington-zieht-bosnien-die-strippen</link><description><![CDATA[Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 16:26:53 +0100</pubDate><guid>115121</guid></item>
<item><title>Beitrittsverhandlungen | Spiel ab für Kroatien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/108811-spiel-ab-fuer-kroatien</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend alle Augen in Europa auf Irland gerichtet sind, kehren die Kroaten in Br&uuml;ssel wieder an den Verhandlungstisch zur&uuml;ck,<a href="http://wyborcza.pl/1,75248,7100401,Chorwacja_wraca_do_negocjacji_akcesyjnych.html"> berichtet die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>. Knapp zehn Monate lang blockierte Slowenien erfolgreich die <a href="http://www.eu-pregovori.hr/default.asp?jezik=2">Gespr&auml;che &uuml;ber den EU-Beitritt Kroatiens</a>, aufgrund eines Grenzstreits im Golf von Triest und auf dem Fluss Dragonja, der sich seit dem Zusammenbruch Jugoslawiens 1991 hinzieht. Vor einigen Wochen traf sich der slowenische Ministerpr&auml;sident Borut Pahora mit seiner kroatischen Amtskollegin Jadranka Kosor, um eine friedliche L&ouml;sung f&uuml;r diese Fehde zu finden. Kroatien versprach, Slowenien den Zugang zur Adria &uuml;ber den Golf von Triest zu gew&auml;hren. Die Slowenen willigten im Gegenzug ein, die Verhandlungen nicht an einen Urteilsspruch zu binden. </p>
<p>Nach Angaben der Warschauer Tageszeitung sind viele Experten der Meinung, Kroatien sei das einzige Land, das auch nur eine Chance hat, in <em>&quot;absehbarer Zukunft&quot;</em> ein Mitglied der EU zu werden. Die Mehrheit der Kroaten will der EU beitreten. Bis jetzt hat Zagreb die Verhandlungen in 22 von 33 Bereichen er&ouml;ffnet und nur in sieben Bereichen abgeschlossen. Dennoch glaubt <a href="http://ec.europa.eu/enlargement/candidate-countries/croatia/index_en.htm">EU-Erweiterungskommissar </a>Olli Rehn, dass die Verhandlungen mit Kroatien im zweiten Halbjahr 2010 abgeschlossen sein d&uuml;rften.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Oct 2009 16:06:14 +0100</pubDate><guid>108811</guid></item>
<item><title>Visapolitik | Bosnische Muslime fallen durchs Raster (BH Dani, Sarajevo)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/90041-bosnische-muslime-fallen-durchs-raster</link><description><![CDATA[Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:46:03 +0100</pubDate><guid>90041</guid></item>
<item><title>Kroatien | Goli Otok, unverdaute Vergangenheit (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/68671-goli-otok-unverdaute-vergangenheit</link><description><![CDATA[Unter Tito war sie vierzig Jahre lang eine Strafkolonie. Heute soll die kroatische Insel eine Gedenkstätte beherbergen. Für die ehemaligen Insassen ist der Weg zur Anerkennung ihrer Leiden aber immer noch sehr lang, meint die niederländische Tageszeitung Trouw. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:22:46 +0100</pubDate><guid>68671</guid></item>
<item><title>Polemik | Island und der Balkan: zweierlei Maß ? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/67741-island-und-der-balkan-zweierlei-mass</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:00:32 +0100</pubDate><guid>67741</guid></item>
<item><title>Theater | Die ganze Welt ist ein Bahnhof (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/60491-die-ganze-welt-ist-ein-bahnhof</link><description><![CDATA[Wenn deutsche, türkische, rumänische, kroatische, serbische und slowenische Schauspieler an Bord eines zum Theater umgebauten Zugs durch Europa fahren, so lautet ihr Auftrag: „Völkerverständigung“ mit allen Tücken, Ängsten und Verheißungen. Gar nicht so einfach, bemerkt die Zeit, die von Istanbul bis Bukarest mitgereist ist. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 22 Jul 2009 17:09:16 +0100</pubDate><guid>60491</guid></item>
<item><title>Tourismus | &quot;Kopf freisaufen&quot; an der Costa Brava (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/58581-kopf-freisaufen-der-costa-brava</link><description><![CDATA[Jedes Jahren streben Zehntausende deutsche Abiturienten gen Südeuropa, um an dortigen Stränden das Ende der Prüfungen zu feiern. Ein Jackpot, aber auch ein Danaergeschenk an die Städte, die die konstant alkoholisierten Urlauber beherbergen. Reportage an der spanischen Costa Brava. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 20 Jul 2009 18:10:55 +0100</pubDate><guid>58581</guid></item>
<item><title>Island | Der teure Weg nach Europa (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/57491-der-teure-weg-nach-europa</link><description><![CDATA[Am 16. Juli hat das isländische Parlament einen EU-Antrag genehmigt, der aller Wahrscheinlichkeit nach der schwedischen Präsidentschaft unterbreitet wird, wenn der Rat sich gegen Ende diesen Monats in Stockholm trifft. Auch wenn die europäische Presselandschaft die Neuigkeit begrüßte, so macht man sich doch keinerlei Illusionen darüber, dass auf dem Weg zum Beitritt des mit Schulden belasteten Inselstaates noch zahlreiche Hindernisse zu bewältigen sind. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 17:58:13 +0100</pubDate><guid>57491</guid></item>
<item><title>Homo-Ehe | Mit dem Segen der Länder (Cafebabel.com, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/57011-mit-dem-segen-der-laender</link><description><![CDATA[Fast überall in Europa genießen gleichgeschlechtliche Paare immer größere Zivilrechte. Geht es aber darum eine Ehe zu schließen, dann bleiben ihnen nur fünf Länder. Cafebabel.com erstellt eine Karte der &quot;gay-friendly&quot;-Orte. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 15:11:29 +0100</pubDate><guid>57011</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Verlorene Illusionen auf dem Balkan (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/55051-verlorene-illusionen-auf-dem-balkan</link><description><![CDATA[Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jul 2009 17:12:08 +0100</pubDate><guid>55051</guid></item>
<item><title>Politschauspiel | Topolánek entblößt sich II</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/45391-topolanek-entbloesst-sich-ii</link><description><![CDATA[<p>Wir kennen den tschechischen Ministerpr&auml;sidenten <a href="http://presseurop.eu/fr/content/news-brief-cover/19761-topolanek-vainqueur-malgre-un-scandale">Mirek Topol&aacute;nek</a> schon nackt von gestohlenen Fotos in der Villa von Silvio Berlusconi. Jetzt ist er zusammen mit anderen F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten der Demokratischen B&uuml;rgerpartei (ODS) in Badehose auf Plakaten zu sehen. Dieses Mal ist die Fleischschau aber gewollt und findet im Zusammenhang mit der Kampagne zu den vorgezogenen Wahlen am 9. und 10. Oktober statt.</p>
<p>Die ODS hat Plakate l&auml;ngs der Ferienstra&szlig;en montiert, so dass die <em>&quot;Politiker in Badehose die Tschechen auf ihrer Reise bis ans kroatische Meer verfolgen&quot;</em>, schreibt&nbsp; <a href="http://zpravy.idnes.cz/foto.asp?r=domaci&amp;c=A090701_184100_domaci_anv" target="_blank"><em>Idnes.cz</em></a>. Die Seite der Tageszeitung <em>Mlad&aacute; Fronta DNES</em> erl&auml;utert, dass f&uuml;nf verschiedene Plakate an kroatischen Autobahnr&auml;ndern aufgestellt wurden, auf denen sich die Politiker nach und nach immer weiter ausziehen. Auf dem letzten tragen sie Taucherbrillen und sagen ihren potentiellen W&auml;hlern: <em>&quot;Herzlich Willkommen in Kroatien. Jetzt k&ouml;nnen sie uns abh&auml;ngen.&quot;</em> Der Vizepr&auml;sident der Partei Petr Gandalovič begn&uuml;gte sich mit folgendem Kommentar: <em>&quot;Ich hoffe, dass es keine Staus gibt, damit die Leute keine Zeit haben, uns genauer anzusehen.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Jul 2009 15:17:21 +0100</pubDate><guid>45391</guid></item>
<item><title>Kooperation | EU-Beitritt: Balkan wird ungeduldig</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/38301-eu-beitritt-balkan-wird-ungeduldig</link><description><![CDATA[<p>Die Politik nach dem Zuckerbrot und Peitsche-Modell, das die EU dem Balkan gegen&uuml;ber praktiziert macht nicht nur Gl&uuml;ckliche, warnt Hido Biscevic, Generalsekret&auml;r des <a href="http://www.rcc.int/">regionalen Kooperationsrats</a>, einer teils von der EU finanzierten Institution, die mit der Entwicklung der Region beauftragt ist. In einem Interview mit dem <em><em><a href="http://www.volkskrant.nl/buitenland/article1250073.ece/EU_heeft_op_Balkan_haar_glans_verloren"><em>Volkskrant</em></a></em></em> sagt der ehemalige <em><a href="http://www.vjesnik.hr/html/2009/06/26/"><em>Vjesnik</em></a></em>-Chefredakteur, Staatssekret&auml;r und Botschafter, dass <em>&quot;die Frustration in den westlichen Balkanl&auml;ndern mit jeder Verz&ouml;gerung des Beitrittsprozesses steigt&quot;</em>. Der &quot;Zucker&quot; verliere zudem nach und nach seine Reize. Biscevic nennt als Beispiel Kroatien, dessen Beitritt wegen des territorialen Konflikts mit Slowenien in Frage gestellt ist. <em>&quot;Ich h&auml;tte mir gew&uuml;nscht, dass die EU-Kommission mehr f&uuml;r eine Einigung zwischen Slowenien und Kroatien getan h&auml;tte&quot;</em>, bedauert der Diplomat. Die EU erlaubt folglich, dass &quot;ein Mitgliedsstaat wegen eines bilateralen Problems gegen einen Beitritt votiert. Das ist kein sehr vorteilhaftes Bild.&quot; F&uuml;r Biscevic liegen die Dinge einfach: <em>&quot;Wenn die EU nur Frust hervorruft, dann werden sich die Verantwortlichen Stellen auf dem Balkan eben um andere Themen k&uuml;mmern.&quot;</em></p>
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<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:07:40 +0100</pubDate><guid>38301</guid></item>
</channel></rss>
