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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Bulgarien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Energie | Schiefergas steht tief im Kurs (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954911-schiefergas-steht-tief-im-kurs</link><description><![CDATA[Aus ökologischen Gründen haben Frankreich, Bulgarien, Rumänien und die Tschechische Republik entschieden, die Förderung ihrer Gasvorkommen auszusetzen. Während von der EU erwartet wird, dass sie den gleichen Weg einschlägt, könnte Polen bald das letzte und einzige Land sein, das auf diese Ressource setzt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 12:27:53 +0100</pubDate><guid>1954911</guid></item>
<item><title>Bulgarische Einwanderer | Der Alptraum vom Job in Deutschland (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1867131-der-alptraum-vom-job-deutschland</link><description><![CDATA[Mit dem Versprechen von Arbeit und Einkommen werden immer mehr Bulgaren nach Deutschland gelockt. Dort aber erwarten sie Dumping-Löhne und illegale Unterkünfte. Frankfurt ist zum Zentrum der sogenannten „Bulgarenindustrie“ geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:09:44 +0100</pubDate><guid>1867131</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Ziel: 17 000 neue Arbeitsplätze</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816611-ziel-17-000-neue-arbeitsplaetze</link><description><![CDATA[<p>&nbsp;Im Januar erreichte die Arbeitslosenquote in der Europ&auml;ischen Union das Rekordhoch von 10 Prozent, Tendenz steigend.&nbsp; &bdquo;Die EU startet Programm f&uuml;r mehr Jobs&ldquo;, so titelt die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beschaeftigungspakt-eu-startet-programm-fuer-mehr-jobs-1.1333435"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a> zur Reaktion der EU auf die steigende Arbeitslosenzahl.</p>
<p>Um  der scharfen Kritik an der europ&auml;ischen Sparpolitik zu begegnen, so  berichtet die Tageszeitung aus M&uuml;nchen, wagt die EU den Angriff auf eine  national-staatliche Bastion: die Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Der EU-Sozialkommissar <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm">L&aacute;szl&oacute; Andor</a> soll diese Woche ein &bdquo;umfangreiches Besch&auml;ftigungspaket&ldquo; vorlegen, das bis zum Jahr 2020 rund 17 Millionen neue Arbeitspl&auml;tze schaffen soll.</p>
<p>Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen sind eine &Ouml;ffnung des europ&auml;ischen Binnenarbeitsmarkts  &ndash;  Rum&auml;nien und Bulgarien einbegriffen  &ndash;  im &ouml;ffentlichen wie im privaten Sektor, sowie &bdquo;angemessene Mindestl&ouml;hne&ldquo;, die den Arbeitnehmern erlauben sollen, von ihren Eink&uuml;nften zu leben. Zudem ist eine europaweite Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse und eine Senkung der Steuern auf Arbeit geplant.</p>
<p>Ein besonders gro&szlig;es Potential zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze haben f&uuml;r die Kommission vor allem die Bereiche Gesundheit, Altenpflege, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Informationstechnologien. Abzuwarten bleibt, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten eine solche Form der Einmischung in ihre Sozialpolitik akzeptieren. Das Programm f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung soll auf dem n&auml;chsten EU-Gipfel im Juni diskutiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:30:59 +0100</pubDate><guid>1816611</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Die unendliche Reise nach Schengen (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1759271-die-unendliche-reise-nach-schengen</link><description><![CDATA[Wegen mangelnder Fortschritte im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität verschob die Europäische Kommission die Entscheidung über den Beitritt Bulgariens zur Freiverkehrs- und Freihandelszone. Sofia brüstet sich damit, alle Bedingungen erfüllt zu haben. Das aber widerlegt die Reportage von Trud. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:15:03 +0100</pubDate><guid>1759271</guid></item>
<item><title>Italien | Die Werkstatt der falschen Euros (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1679531-die-werkstatt-der-falschen-euros</link><description><![CDATA[Aus der Gegend um Giugliano, einer der Camorra-Hochburgen in der Nähe von Neapel, kommt fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten. Mehr als eine Milliarde wurden so durch ein internationales Netzwerk in den Verkehr gebracht – durch seine Ableger in Afrika und Lateinamerika ist die Stabilität der Gemeinschaftswährung bedroht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:46:05 +0100</pubDate><guid>1679531</guid></item>
<item><title>Bulgarien – Rumänien | Meeres-Duell um Gasfeld</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1671351-meeres-duell-um-gasfeld</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Rum&auml;nien klaut uns ein St&uuml;ck Meer&ldquo;, <a href="http://paper.standartnews.com/bg/article.php?d=2012-03-22&amp;article=404231" target="_self">titelt die bulgarische Tageszeitung <em>Standart</em></a> und meint die &bdquo;17 Quadratkilometer&ldquo; der Meeresgrenze zwischen Bulgarien und Rum&auml;nien. Diese, behauptet Bukarest, geh&ouml;ren zu seinen Hoheitsgew&auml;ssern. Und genau dort entdeckte die US-&ouml;sterreichische Aktiengesellschaft ExxonMobil/OMV Petrom Ende Februar wichtige Gasvorkommen.</p>
<p>Seit mehr als zwanzig Jahren diskutieren die zwei L&auml;nder den Grenzverlauf im Schwarzen Meer, betonte der bulgarische Au&szlig;enminister Nikolai Mladenow. &bdquo;Das Thema ist f&uuml;r die bilateralen Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern also in keinster Weise problematisch&ldquo;, versicherte Mladenow der bulgarischen Presse. Die aber scheint der Streit allerdings zu &bdquo;&uuml;berraschen&ldquo;.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Donau ist das &bdquo;Timing&ldquo; <a href="http://www.adevarul.ro/international/europa/Portiunea_de_platou_continental_in_litigiu_cu_Bulgaria-_locul_pe_unde_ar_putea_trece_Southstream_0_668333182.html" target="_self">f&uuml;r die Tageszeitung <em>Adevărul</em> </a>dagegen alles andere als verwunderlich:</p>
<blockquote><p>Der Teil des Festlandsockels um den es geht ist derjenige, durch den die [von Russland gef&ouml;rderte] South-Stream-Ferngasleitung verlaufen soll. Sollte Bukarest sich durchsetzen, w&uuml;rde Rum&auml;nien Teile des t&uuml;rkischen Festlandsockels gewinnen. Sollte es zur Fertigstellung der [von der EU gef&ouml;rderten Gasleitung] Nabucco kommen [die mit der South-Stream-Pipeline rivalisiert], k&ouml;nnte sich das als Vorteil erweisen.</p>
</blockquote>
<p>Unterdessen versuchte Rum&auml;niens Au&szlig;enminister Cristian Diaconescu die Wogen zu gl&auml;tten:</p>
<blockquote><p>Niemand darf sich aufregen oder w&uuml;tend werden. Zumal beide L&auml;nder hier um nationale Interessen k&auml;mpfen. Allerdings m&uuml;ssen diese Fragen gekl&auml;rt werden. Bei der F&ouml;rderung und Genehmigung k&ouml;nnten schlie&szlig;lich unerwartete Probleme auftreten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 14:04:39 +0100</pubDate><guid>1671351</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Bukarest und Sofia sollen sich noch mehr anstrengen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494831-bukarest-und-sofia-sollen-sich-noch-mehr-anstrengen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Wird der CVM-Bericht die T&uuml;r nach Schengen &ouml;ffnen?&rdquo;, fragt <em>Rom&acirc;nia liberă</em> auf dem Titelblatt. Am Vortag wurde der Zwischenbericht der <a href="http://ec.europa.eu/cvm/index_de.htm" target="_self">Kommission des EU-Kooperations- und Kontrollverfahrens </a>(CVM) &uuml;ber <a href="http://ec.europa.eu/cvm/docs/com_2012_56_de.pdf" target="_self">Rum&auml;niens</a> und <a href="http://ec.europa.eu/cvm/docs/com_2012_57_de.pdf" target="_self">Bulgariens Reform-Fortschritte</a> vorgelegt. Beide L&auml;nder sind weiterhin Beitrittskandidaten in das europ&auml;ische Freiz&uuml;gigkeitsabkommen.</p>
<p>Die rum&auml;nische Tageszeitung <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/justitie/poate-deschide-raportul-mcv-usa-schengen-253049.html" target="_self">notiert</a>, dass dem Bericht zufolge Bukarest und Sofia Fortschritte gemacht h&auml;tten, aber bei Bek&auml;mpfung der Korruption im Staatsapparat k&auml;me man nur langsam voran. Hier sollten insbesondere die Richter in die Verantwortung genommen werden. Sie sollten die Korruption durch die Verh&auml;ngung exemplarischer Strafen und die Beschlagnahme illegal angeh&auml;uften Verm&ouml;gens unterbinden. Der CVM-Bericht fordert des Weiteren eine nationale Anti-Korruptions-Strategie, sowie den Parlamentsausschluss aller wegen Korruption verurteilter Abgeordneter und Senatoren. Trotz der erreichten Fortschritte, so <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/orban-olanda-nu-si-va-schimba-pozitia-pe-schengen-pe-baza-raportului-mcv-trebuie-regandita-solutia-253054.html" target="_self">sagte </a>der Zeitung der rum&auml;nische Europaminister Leonard Orban, werden die Niederlande  &ndash;  Hauptgegner eines Schengenbeitritts von Rum&auml;nien und Bulgarien  &ndash;  ihre Meinung nicht vor der Pr&auml;sentationdes Abschlussberichts des CVM, im kommenden Sommer &auml;ndern.&nbsp;</p>
<p>In Bulgarien wurden die Ergebnisse des CVM-Berichts von den j&uuml;ngsten Unwetternachrichten &uuml;berschattet. Nach schweren &Uuml;berschwemmungen im S&uuml;den des Landes, welche in dem Dorf Biser acht Todesopfer forderten, erkl&auml;rte die Regierung den 8. Februar zum Tag der Nationalen Trauer. Das Online-Zeitung <a target="_self" href="http://www.mediapool.bg/%D0%B2-%D0%BE%D1%81%D1%82%D1%80%D0%BE-%D0%BA%D1%80%D0%B8%D1%82%D0%B8%D1%87%D0%B5%D0%BD-%D0%B4%D0%BE%D0%BA%D0%BB%D0%B0%D0%B4-%D0%B5%D0%BA-%D0%BD%D0%B0%D1%81%D1%82%D0%BE%D1%8F%D0%B2%D0%B0-%D0%B7%D0%B0-%D1%80%D0%B5%D1%84%D0%BE%D1%80%D0%BC%D0%B8%D1%80%D0%B0%D0%BD%D0%B5-%D0%B8%D0%B7-%D0%BE%D1%81%D0%BD%D0%BE%D0%B2%D0%B8-%D0%BD%D0%B0-%D0%B2%D1%81%D1%81-%D0%B8-%D0%BF%D1%80%D0%BE%D0%BA%D1%83%D1%80%D0%B0%D1%82%D1%83%D1%80%D0%B0%D1%82%D0%B0-news189342.html"><em>Mediapool</em> qualifiziert </a>den Bericht dennoch als &ldquo;extrem kritisch&rdquo; und betont, dass er mit keinem Wort einen &ldquo;politischen Willen&rdquo; von Sofia im Kampf gegen die Korruption und bei der Umsetzung der notwendigen Justizreformen erw&auml;hne. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:15:33 +0100</pubDate><guid>1494831</guid></item>
<item><title>Immigration | Mit bulgarischem Pass ab in den Westen (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1259561-mit-bulgarischem-pass-ab-den-westen</link><description><![CDATA[Mazedonier, Moldawen und Ukrainer stehen Schlange, um einen bulgarischen Pass zu bekommen. Die meisten von ihnen planen, sich in anderen EU-Ländern niederzulassen. Doch zunächst müssen sie die bulgarischen Behörden überzeugen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:49:02 +0100</pubDate><guid>1259561</guid></item>
<item><title>Island | Reykjavik öffnet seinen Arbeitsmarkt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1155761-reykjavik-oeffnet-seinen-arbeitsmarkt</link><description><![CDATA[<p>&quot;Island hat die vollst&auml;ndige Liberalisierung des Arbeitsmarkts f&uuml;r rum&auml;nische und bulgarische Arbeitnehmer ab 1. Januar 2012 beschlossen&quot;, <a href="http://www.timpul.md/" target="_self"><em>frohlockt Timpul</em></a>. Die Tageszeitung aus der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied" target="_self"><em>Republik Moldau</em></a> jubelt, denn 200.000 Moldawen besitzen bereits die rum&auml;nische Staatsb&uuml;rgerschaft, die ihnen das Arbeiten innerhalb der EU erlaubt. Island, Mitglied des Europ&auml;ischen Wirtschaftsraums und EU-Beitrittskandidat, hatte 2007 wie einige EU-Mitgliedsstaaten &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Gro&szlig;britannien und die Niederlande eine siebenj&auml;hrige Zuwanderungsbegrenzung aus Rum&auml;nien und Bulgarien beschlossen, da die wirtschaftliche Situation in beiden L&auml;ndern so schlecht war. Nun aber &quot;sendet Reykjavik ein Signal, welches mit den Werten der europ&auml;ischen Integration &uuml;bereinstimme&quot;, notiert Timpul.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:03:28 +0100</pubDate><guid>1155761</guid></item>
<item><title>Schiffahrt | Die Donau verdampft (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1102971-die-donau-verdampft</link><description><![CDATA[Europas zweitlängster Strom, die Donau, ist auch eine der am schlechtesten befahrbaren Wasserstraßen des Kontinents. Trotz der Donaustrategie, die unter dem ungarischen EU-Ratsvorsitz verabschiedet wurde, führte die anhaltende Dürre im vergangenen Sommer zu einem besonders niedrigen Wasserstand. Es kam zu einem regelrechten Verkehrschaos. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:42:43 +0100</pubDate><guid>1102971</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Wahl stärkt Regierungspartei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1090691-wahl-staerkt-regierungspartei</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Keine &Uuml;berraschung.&rdquo; Das ist laut der bulgarischen Tageszeitung <em>Dnevnik</em> das Ergebnis der ersten Runde der Pr&auml;sidentschafts- und Kommunalwahlen vom 23. Oktober. Rossen Plewneliew, der Kandidat der konservativen Regierungspartei von Ministerpr&auml;sident Bojko Borissow (B&uuml;rger f&uuml;r eine europ&auml;ische Entwicklung Bulgariens, GERB) erhielt knapp 40 Prozent der Stimmen. Damit bekam er &uuml;ber 10 Prozent mehr als sein sozialistischer (ex-kommunistischer) Konkurrent Iwajlo Kalfin. Die GERB-Partei &ldquo;geht als Sieger&rdquo; aus der Wahl hervor. Denn schon im ersten Wahlgang konnten sich ihre Kandidaten in mehreren St&auml;dten, darunter in der Hauptstadt Sofia, durchsetzen, <a href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2011/10/23/1185542_gerb_pecheli_oshte_vlast_obobshtenie_ot_denia/" target="_self">meldet <em>Dnevnik</em></a>. </p>
<p>Die Zeitung glaubt allerdings, dass der &ldquo;Schock&rdquo; der zweiten Runde am 30. Oktober nicht untersch&auml;tzt werden sollte. Plewneliew k&ouml;nnte in Bedr&auml;ngnis geraten, sollte sein Konkurrent die Protestw&auml;hler f&uuml;r sich gewinnen. <a href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=1087286" target="_self">Dieser Auffassung ist auch die Tageszeitung <em>Trud</em></a>, f&uuml;r die die GERB &ldquo;die st&auml;rkste politische Kraft des Landes&rdquo; bleibt. Dagegen &ldquo;k&uuml;ndigt sich eine schwierige Stichwahl an&rdquo;, sch&auml;tzt die Zeitung. Denn der Vorsitzende der Bewegung f&uuml;r Rechte und Freiheit (DPS, vertritt die t&uuml;rkischsprachige Minderheit des Landes) Ahmed Dogan hat die Sympathisanten seiner Partei bereits aufgefordert, bei der zweiten Wahlrunde f&uuml;r den sozialistischen Kandidaten zu stimmen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:22:38 +0100</pubDate><guid>1090691</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Der Menschenhandel kennt keine Krise (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1069771-der-menschenhandel-kennt-keine-krise</link><description><![CDATA[Soziale Unsicherheit und Armut bringt viele Frauen dazu, den Versprechungen von Anwerbern zu glauben, die ihnen Ausbildungen oder Zeitarbeitsplätze versprechen, um sie schließlich zur Prostitution zu zwingen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:46:08 +0100</pubDate><guid>1069771</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Die vermeintliche Gesellschaft (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1010111-die-vermeintliche-gesellschaft</link><description><![CDATA[Die Unruhen in Katunitsa und verschiedenen Städten des Landes sind mehr als ein erneutes Aufflackern der Roma-Feindlichkeit. Einer Anthropologin zufolge handelt es sich um das Symptom einer kranken, dem Klientelismus verfallenen Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:46:43 +0100</pubDate><guid>1010111</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Spannungen um Roma-"König"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/996051-spannungen-um-roma-koenig</link><description><![CDATA[<p>F&uuml;r <em>Dnevnik</em> kommen die Auseinandersetzungen zwischen den Einwohnern von Katunitsa im S&uuml;den Bulgariens und den zahlreichen Roma des Dorfes einer &ldquo;Friedenskrise&rdquo; gleich. Diese Krise begann am 24. September, als ein Minibus mit Familienangeh&ouml;rigen des &ouml;rtlichen Roma-Patriarchen Kiril Rachkov, auch &ldquo;K&ouml;nig Kiro&rdquo; genannt, einen jungen Bulgaren &uuml;berfuhr, der auf der Stelle starb. Familienmitglieder und Freunde des Opfers &uuml;berfielen das Haus von Rachkov und setzten es in Brand. Ein zweiter Jugendlicher, der bei dem Unfall zugegen war, fiel am n&auml;chsten Tag einem Herzstillstand zum Opfer.</p>
<p>Die Unruhen der letzten Tage lie&szlig;en die Spannungen zwischen den bulgarischst&auml;mmigen Einwohnern und dem Clan von &ldquo;K&ouml;nig Kiro&rdquo; wieder aufleben. Diesem wird vorgeworfen, in Katunitsa als Herrscher aufzutreten, &uuml;ber ein betr&auml;chtliches Verm&ouml;gen zu verf&uuml;gen, <a target="_self" href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2011/09/27/1163653_kiril_rashkov_i_familiiata_mu_ne_plashtali_danuci/">ohne Steuern zu zahlen</a> und dar&uuml;ber hinaus unter Polizeischutz zu stehen, <a target="_self" href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2011/09/26/1163374_katunica_-_72_chasa_po-kusno/">erkl&auml;rt <em>Dnevnik</em></a>. Der Zeitung zufolge m&ouml;chten Beh&ouml;rden und Einwohner dennoch nicht von einem &ldquo;ethnischen Konflikt&rdquo; sprechen.</p>
<p>Am 26. September<a target="_self" href="http://www.dnevnik.bg/video/2011/09/27/1163473_sblusuci_v_centura_na_sofiia_na_finala_na_protesta_za/"> fanden auch in Sofia Konfrontationen</a> zwischen Jugendlichen und der Polizei statt, f&uuml;gt die Zeitung hinzu: dort stie&szlig;en ca. 1000 Personen auf Aufruf einer <a target="_self" href="http://www.facebook.com/pages/%D0%A1%D0%BC%D1%8A%D1%80%D1%82-%D0%B7%D0%B0-%D1%86%D0%B0%D1%80-%D0%9A%D0%B8%D1%80%D0%BE-%D0%9E%D0%BA%D0%BE-%D0%B7%D0%B0-%D0%BE%D0%BA%D0%BE-%D0%B7%D1%8A%D0%B1-%D0%B7%D0%B0-%D0%B7%D1%8A%D0%B1/288975211118849">Facebook-Seite mit Namen &ldquo;Tod K&ouml;nig Kiro&rdquo;</a> in der N&auml;he des Parlaments mit den Ordnungskr&auml;ften zusammen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 27 Sep 2011 15:26:56 +0100</pubDate><guid>996051</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Alles Kitsch und Ikea (Standart, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/983231-alles-kitsch-und-ikea</link><description><![CDATA[Die lang erwartete Eröffnung der ersten Ikea-Filiale in Sofia wurde von einer Polemik über die verlangten Preise überschattet. Ein Journalist des Landes nahm dies zum Anlass, sich über den Hang seiner Landsleute zum Neuen lustig zu machen, egal zu welchem Preis. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 17:21:25 +0100</pubDate><guid>983231</guid></item>
<item><title>Schwammige Grenzen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/982661-schwammige-grenzen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Europas Prinzipien sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/opinii/comentarii/putea-fi-evitat-esecul-schengen-fara-bacteria-imaginara-238421.html">schrieb <em>Rom&acirc;nia libera</em></a> am Vortag des Treffens der EU-Innenminister. Am 22. September entschieden diese, den Beitritt Rum&auml;niens und Bulgariens zur <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test">Schengen-Zone zu verschieben</a>, nachdem mit den Niederlanden und Finnland kein Kompromiss gefunden werden konnte. Die beiden L&auml;nder fordern gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte bei der Korruptions- und Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung.</p>
<p>Die Regierungen in Bukarest und Sofia dagegen <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/964831-bukarest-erklaert-den-tulpen-krieg">f&uuml;hlen sich betrogen und</a> haben das Gef&uuml;hl, dass alle ihre Anstrengungen umsonst waren. &Uuml;ber diese nationale Sicht hinaus scheint Europa zu einem Labyrinth geworden zu sein, wo niemand mehr seine Grenzen kennt.</p>
<p>Die Au&szlig;engrenzen des Schengen-Raumes, besonders <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/464531-auf-der-anderen-seite-der-mauer">zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei</a>, werden mit Stacheldraht gesichert oder durch Marinepatrouillen (im Mittelmeer) &uuml;berwacht, ohne dass sich in der EU auf eine klare Linie geeinigt werden konnte.</p>
<p> An den Binnengrenzen, die weitestgehend nur noch symbolischen Charakter haben, werden Ma&szlig;nahmen vorgenommen, die dem Prinzip des freien Personenverkehrs widersprechen. So hat <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/760121-zoff-um-zoellner">D&auml;nemark im Namen des Kampfes gegen die grenz&uuml;bergreifende Kriminalit&auml;t wieder Grenzkontrollen eingef&uuml;hrt</a>. Frankreich hinderte die aus Italien kommenden Tunesier an der Einreise. Selbst dort, wo man es nicht erwartet, entstehen Grenzen, die von nationalen Interessen geleitet eher politisch sind: in Holland, Finnland oder D&auml;nemark unter F&uuml;hrung der Parteien von <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/743481-geert-wilders-voltaire-unserer-zeit">Geert Wilders</a>, der &ldquo;<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/604811-was-koennen-die-wahren-finnen-wirklich">Wahren Finnen</a>&rdquo; oder D&auml;nischen Volkspartei.</p>
<p>&ldquo;Ich werfe Europa und Italien vor, zu schlafen und nicht zu merken, welche nationalistischen und zentrifugalen Kr&auml;fte an ihnen zerren. Wir haben nichts aus dem Balkan-Drama gelernt: man muss nur einer verunsicherten Bev&ouml;lkerung einen Feind auf dem Silbertablett pr&auml;sentieren, schon erkennt sie ihn als solchen an&rdquo;, warnt der Italiener Paolo Rumiz in seinem Buch <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/614731-paolo-rumiz-seele-ohne-grenzen"><em>Die Grenzen Europas</em></a> (Hoebeke, 2011). Er h&auml;tte noch hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen, dass Europa riskiert, einen Teil seiner Seele zwischen den mehr oder weniger schwammigen Grenzen zu verlieren.</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 16:45:09 +0100</pubDate><guid>982661</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Bravo, Sie fallen durch den Schengen-Test (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/978821-bravo-sie-fallen-durch-den-schengen-test</link><description><![CDATA[Die Einwohner Bulgariens und Rumäniens, deren Beitrittsantrag zum Schengen-Raum insbesondere infolge eines niederländischen Vetos abgelehnt wurde, sollten sich freuen, findet De Volkskrant. Denn so werden sie dazu ermutigt, noch stärker gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen zu kämpfen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:53:01 +0100</pubDate><guid>978821</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Millionen-Handel an Ostgrenze Europas (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/915791-millionen-handel-ostgrenze-europas</link><description><![CDATA[Trotz der Milliarden, die in die Hightech-Überwachung gepumpt wurden, gehören die Grenzen Rumäniens und Bulgariens noch immer zu den durchlässigsten ganz Europas. Warum das so ist? Vielleicht bieten die prächtigen Villen der Zollbeamten ein Anhaltspunkt. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Sep 2011 14:05:40 +0100</pubDate><guid>915791</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Sofia geht gegen Loukoil vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/810041-sofia-geht-gegen-loukoil-vor</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Staat wendet Gesetz gegen Loukoil an&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/pazari/2011/07/27/1130187_durjavata_priloji_zakona_spriamo_lukoil/" target="_self">berichtet <em>Dnevnik</em></a>. Weil Lukoil nicht die erforderlichen Z&auml;hler zur Messung des aus Russland importierten Erd&ouml;ls installiert hat, entzogen die bulgarischen Beh&ouml;rden dem russischen &Ouml;lkonzern am 27. Juli die Lizenz. Nun muss Lukoil seine Treibstoffproduktion auf unbestimmte Zeit einstellen. Die Tageszeitung erinnert daran, dass der Sanktionierung des Unternehmens zehnmonatige Kontrollen durch die bulgarischen Beh&ouml;rden vorangingen. </p>
<p>Finanzminister Simeon Djankow betont: &bdquo;Der Treibstoffmarkt bereitet mir keine Sorgen, weil Bulgarien 420 Importeure z&auml;hlt. Alle Gro&szlig;unternehmen sind vor dem Gesetz gleich und m&uuml;ssen sich daran halten&ldquo;. Dass Lukoils nun bestraft wird, hat auch etwas mit der angespannten Situation zwischen Russland und Bulgarien im Bereich der Energie zu tun. Dabei sind sich beide L&auml;nder in Sachen Finanzierung und Konstruktion des Atomkraftwerks Belene und bez&uuml;glich der im Bau befindlichen Burgas-Alexandroupolis-&Ouml;lpipeline eigentlich einig.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:49:35 +0100</pubDate><guid>810041</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Auswanderer, bleib mir vom Leib! (E-vestnik, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/785951-auswanderer-bleib-mir-vom-leib</link><description><![CDATA[Jeden Sommer kehren tausende bulgarische Auswanderer in der Hoffnung, alte Freunde wiederzusehen, in die Heimat zurück. Doch für die Daheimgebliebenen sind die Freundschaftsbesuche eine Qual, schreibt mit bissigem Humor der Schriftsteller Georgi Nikolov. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:56:40 +0100</pubDate><guid>785951</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Brüssel kritisiert das Justizsystem, wieder.</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/785221-bruessel-kritisiert-das-justizsystem-wieder</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Folgenlose Ver&auml;nderungen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2011/07/19/1126144_promeni_bez_efekt/">kommentiert <em>Dnevnik</em></a> den <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/525&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">Jahresbericht der Europ&auml;ischen Kommission</a> zu den Fortschritten der bulgarischen Justiz im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Der am 20. Juli ver&ouml;ffentlichte Bericht prangert die erfolglosen Reformen und die Missst&auml;nde des bulgarischen Justizsystems an. &bdquo;Bulgariens Problem ist, dass ein Gro&szlig;teil der Empfehlungen bereits in fr&uuml;heren Berichten der Kommission enthalten waren&ldquo;, berichtet die Tageszeitung und betont: &bdquo;F&uuml;r Bulgarien ist dieser Bericht sehr wichtig. Schlie&szlig;lich h&auml;ngt von den Schlussfolgerungen der Kommission zur Entwicklung des Landes ab, ob das Land dem Schengenraum beitreten wird oder nicht. Das zumindest erkl&auml;rten einige der Mitgliedsstaaten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 12:53:17 +0100</pubDate><guid>785221</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Erinnerung in allen Farben (Dnevnik, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/765431-erinnerung-allen-farben</link><description><![CDATA[Mitte Juni verwandelten anonyme Künstler die sowjetischen Soldaten eines Denkmals in Sofia in Superhelden. Die Geste ist mehr als nur eine Farce, die die Behörden verärgert, sondern sie wirft darüber hinaus auch die Frage der Beziehungen zwischen Macht, Kunst und Geschichte auf. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 16:14:45 +0100</pubDate><guid>765431</guid></item>
<item><title>Griechenlandkrise | Bulgaren bald Kollateralopfer?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/761861-bulgaren-bald-kollateralopfer</link><description><![CDATA[<p>Was werden die Bulgaren machen &quot;wenn Griechenland Pleite geht&ldquo;, <a href="http://www.capital.bg/politika_i_ikonomika/bulgaria/2011/07/01/1116189_ikonomikata_zavisimostite_sa_mnogo/" target="_self">fragt sich Kapital</a> besorgt. F&uuml;nf der drei&szlig;ig bulgarischen Banken werden von Griechen geleitet. Zudem ist Griechenland ein langj&auml;hriger Wirtschaftspartner, merkt die Wochenzeitung an. &quot;Angesichts eines m&ouml;glichen griechischen Bankrotts darf man nicht so handeln, als bef&auml;nde man sich in einem Stammeskrieg. Schlie&szlig;lich werden alle dabei verlieren&ldquo;, warnt das Magazin. Zehn Prozent der bulgarischen Exporte (v. a. Stoffe, Holz und Metall) gehen ins Nachbarland. Mit der Krise steht also noch viel mehr auf dem Spiel. &quot;Viele der ausl&auml;ndischen Investoren haben noch immer ein Auge auf S&uuml;dosteuropa als Ganzes, nicht ein einzelnes Land&ldquo;, betont Kapital. So bef&uuml;rchtet man den R&uuml;ckgang von Auslandsinvestitionen, ganz besonders im Bau- und Energiesektor. Nach Meinung der Experten erweist sich das bulgarische Finanzsystem aber als stabil: &quot;Unsere Regierung hat die Folgen der griechischen Politik ber&uuml;cksichtigt und landesweit eine noch strengere Haushaltsdisziplin durchgesetzt&ldquo;, versichert das Wochenblatt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 14:51:56 +0100</pubDate><guid>761861</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Sofia und Bukarest müssen warten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/705971-sofia-und-bukarest-muessen-warten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa will uns zwar im Schengen-Raum. Nur wann? Wenn Pfingsten vor Ostern kommt...&ldquo; <a href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=923004" target="_self">Das Boulevardblatt <em>Trud</em> aus Sofia findet deutliche Worte</a>, nachdem am Vortag die Europ&auml;ische Union &ndash;  beim Treffen der EU-Innenminister am 9. Juni in Luxemburg  &ndash;  erneut den Beitritt von Bulgarien und Rum&auml;nien in den Schengen-Raum blockiert hat. Einen Tag zuvor hatte das Europ&auml;ische Parlament noch mit gro&szlig;er Mehrheit dem Beitritt zugestimmt, da beide L&auml;nder &bdquo;die technischen Bedingungen vollst&auml;ndig erf&uuml;llt&ldquo; h&auml;tten. &bdquo;Ein moralischer Sieg&ldquo;, schreibt <em>Trud</em>, &bdquo;doch seine Verwirklichung wird noch ewig lange dauern, da die Entscheidung nicht von den EU-B&uuml;rgern, sondern von deren Regierungen abh&auml;ngt.&ldquo; Mehrere Staaten, allen voran Deutschland und Frankreich, blockieren weiterhin den Beitritt von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/584501-startbereit-fuer-schengen" target="_self">Sofia</a> und Bukarest, da sie meinen, dass beide L&auml;nder noch keine ausreichenden Beweise ihrer Bereitschaft zum Kampf gegen Korruption geliefert h&auml;tten. Zudem best&uuml;nden Zweifel an ihrer F&auml;higkeit, die Grenzen wirksam zu kontrollieren, um illegale Einwanderung und Schmuggel zu unterbinden. Der Fall Rum&auml;niens und Bulgariens wird im September, nach Ver&ouml;ffentlichung des j&auml;hrlichen Evaluierungsberichts der Europ&auml;ischen Kommission, erneut gepr&uuml;ft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:06:41 +0100</pubDate><guid>705971</guid></item>
<item><title>Internet | Das Netz: Sprungbrett für Kriminelle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636961-das-netz-sprungbrett-fuer-kriminelle</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Kehrseite des Internets&ldquo;, betitelt <a href="http://www.voix.lu/" target="_self"><em>La Voix du Luxembourg</em></a> den Bericht des Europ&auml;ischen Polizeiamts Europol f&uuml;r 2011, dessen Ver&ouml;ffentlichung sie mit einem Mohnfeld in Laos illustriert. Die Studie &uuml;ber aktuelle und zuk&uuml;nftige Trends des organisierten Verbrechens erscheint alle zwei Jahre. Ihre <a href="http://www.europol.europa.eu/publications/European_Organised_Crime_Threat_Assessment_(OCTA)/OCTA_2011.pdf" target="_self">Ausgabe f&uuml;r 2011</a> zeigt, dass das Internet, wie es Europol-Direktor Rob Wainwright ausdr&uuml;ckt, zum &bdquo;wichtigsten Helfer&ldquo; eines &bdquo;mehrere Milliarden schweren Gesch&auml;fts in Europa&ldquo; geworden ist. Drogen- und Menschenh&auml;ndler bis hin zu Geldw&auml;schern, F&auml;lschern oder anderen Betr&uuml;gern, die meisten &bdquo;traditionellen Kriminellen&ldquo; benutzen das Internet. Wie <em>La Voix du Luxembourg</em> berichtet, unterscheidet die Studie zwischen: &bdquo;Gruppen, die sich stets im Umfeld der Niederlande und Belgien aufhalten und die Drogenverteilung in Europa koordinieren. F&uuml;r aus Russland kommende illegale Waren dienen die baltischen Nationen als Transitl&auml;nder. Der S&uuml;dwesten (Spanien, Portugal) ist eine Drehscheibe f&uuml;r Kokain-, Cannabisharz- und Menschenhandel, w&auml;hrend sich der S&uuml;dosten (Bulgarien, Rum&auml;nien, Griechenland) aufgrund zunehmender Gesch&auml;fte &uuml;bers Schwarze Meer rasant entwickelt hat. Das Zentrum krimineller Aktivit&auml;ten im Zusammenhang mit Unternehmen, F&auml;lschungen und Menschenhandel ist und bleibt aber Italien.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 11:54:05 +0100</pubDate><guid>636961</guid></item>
<item><title>Rumänien-Bulgarien | Weg nach Schengen geebnet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/631841-weg-nach-schengen-geebnet</link><description><![CDATA[<p>Der Erweiterung des <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33020_de.htm" target="_self">Schengenraums</a> um Rum&auml;nien und Bulgarien d&uuml;rfte nun bald nichts mehr im Wege zu stehen. Am 2. Mai stellte der &bdquo;Ausschuss f&uuml;r b&uuml;rgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europaparlaments (<a href="http://www.europarl.europa.eu/activities/committees/homeCom.do;jsessionid=68C9C2124690388FAD112EF60D66DC68.node2?language=DE&amp;body=LIBE" target="_self">LIBE</a>) fest, dass Rum&auml;nien und Bulgarien nun die Bedingungen zum Beitritt in den Schengenraum erf&uuml;llen w&uuml;rden&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/aderarea-romaniei-la-schengen-aprobata-de-comisia-pentru-libertati-civile-a-pe-224145.html" target="_self">schreibt die <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>. Die Kommission w&uuml;rde deshalb dem EU-Rat empfehlen, &bdquo;m&ouml;glichst schnell einen Termin f&uuml;r den Schengenbeitritt festzulegen&ldquo;. Die europ&auml;ischen Abgeordneten fordern jedoch von Sofia, regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die &bdquo;zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen zur Sicherung der Grenzen zur T&uuml;rkei und Griechenland zu berichten, die als die schwierigsten der Europ&auml;ischen Union gelten&ldquo;, erkl&auml;rte Carlos Coelho, Verfasser des vom Parlamentsausschuss gepr&uuml;ften <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/pr/863/863444/863444de.pdf" target="_self">Berichts</a>, der Bukarester Tageszeitung.</p>
<p>Das Europ&auml;ische Parlament soll Anfang Juni &uuml;ber die Erweiterung abstimmen, w&auml;hrend die endg&uuml;ltige Entscheidung des EU-Rates, die nach dem Konsens-Prinzip erfolgt, im Herbst erwartet wird. &bdquo;Rum&auml;nien muss die zweitl&auml;ngste Landgrenze der EU sichern&ldquo;, bemerkt die Bukarester Tageszeitung und erinnert daran, dass der von den beiden L&auml;ndern urspr&uuml;nglich angestrebte Beitritt zum 1. M&auml;rz 2011 am deutschen und franz&ouml;sischen Veto scheiterte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 May 2011 13:14:39 +0100</pubDate><guid>631841</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Startbereit für Schengen?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584501-startbereit-fuer-schengen</link><description><![CDATA[<p>Es ist soweit, Bulgarien hat &bdquo;einen Fu&szlig;&ldquo; im Schengenraum und seinem freien Personenverkehr, <a target="_blank" href="http://www.monitor.bg/article?id=286445"><em>titelt </em></a>die Tageszeitung Monitor, die &ndash; wie &uuml;berhaupt die gesamte bulgarische Presse &ndash; begeistert &uuml;ber die Schlussfolgerungen der Arbeitsgruppe des Europ&auml;ischen Rats berichtet. &bdquo;Bulgarien ist bereit f&uuml;r Schengen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=843326"><em>bekr&auml;ftigt </em></a>die Zeitung Trud, die den bulgarischen Botschafter bei der Europ&auml;ischen Union zitiert: Bojko Kotzev findet, sein Land sei &bdquo;in technischer Hinsicht absolut bereit&ldquo;, die Verantwortung &uuml;ber eine Au&szlig;engrenze der EU zu &uuml;bernehmen. Diese Meinung teilten auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe, die von der EU beauftragt wurde, das Bereitstellungsniveau Bulgariens und Rum&auml;niens zu bewerten. Die Tageszeitung gibt weiter an, dass es allerdings ein &bdquo;politisches Hindernis&ldquo; gibt, n&auml;mlich den Einspruch Frankreichs, Deutschlands, der Niederlande, Finnlands und Belgiens gegen diesen Beitritt. Der Entschluss muss jedoch einstimmig getroffen werden. &bdquo;Vielleicht bis Juni&ldquo;, meinen Br&uuml;sseler Diplomaten, die von der Trud befragt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  </p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:26:40 +0100</pubDate><guid>584501</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Der Euro, kein Stoff zum Träumen (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/583141-der-euro-kein-stoff-zum-traeumen</link><description><![CDATA[Durch die Krise in der Eurozone kühlte die Begeisterung für die Einheitswährung in den meisten mitteleuropäischen Ländern ab. Heute träumen nur noch die Baltenstaaten vom Euro, schreibt die Rzeczpospolita. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 17:48:03 +0100</pubDate><guid>583141</guid></item>
<item><title>Euro-Plus-Pakt | Überflüssig für Osteuropa? (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/572801-ueberfluessig-fuer-osteuropa</link><description><![CDATA[In Brüssel beschlossen Europas Staats- und Regierungschefs einen Pakt für den Euro, der wie eine gemeinsame Garantie für die Einheitswährung wirken soll. Allerdings müssen die europäischen Institutionen jetzt den nötigen Mut aufbringen, diese Maßnahmen auch in die soziale und wirtschaftliche Realität zu überführen, schreibt ein ehemaliger rumänischer Diplomat. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 17:28:31 +0100</pubDate><guid>572801</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Auch wir wollen Gaddafi an den Kragen (24 Tschassa, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/566351-auch-wir-wollen-gaddafi-den-kragen</link><description><![CDATA[Sofia hat die Intervention in Libyen als „militärisches Abenteuer“ bezeichnet. Dabei gibt es für Bulgarien zahlreiche Gründe, den Sturz Gaddafis zu befürworten und sich den wahren Freunden anzuschließen, meint eine auflagenstarke Tageszeitung aus Sofia. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 17:05:00 +0100</pubDate><guid>566351</guid></item>
<item><title>Wirtschaftskrise | Eiserne Kanzlerin wird sich durchsetzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/524961-eiserne-kanzlerin-wird-sich-durchsetzen</link><description><![CDATA[<p><img hspace="10" align="left" alt="" src="http://www.presseurop.eu/files/images/inline/Irish-independent_1.jpg" />Angela Merkel ist nicht zur Umkehr zu bewegen und ihre europ&auml;ischen Partner werden immer nerv&ouml;ser. &bdquo;Kenny und der Schlag des Rettungspakets&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.independent.ie/national-news/kenny-bailout-blow-2563678.html">titelt der <em>Irish Independent</em></a>. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem portugiesischen Regierungschef Jos&eacute; S&oacute;crates in Berlin beharrte die eiserne Kanzlerin am 2. M&auml;rz darauf, dass es unm&ouml;glich sei, die Zinss&auml;tze f&uuml;r das 85 Milliarden Euro schwere EU/IWF-Rettungspaket f&uuml;r Irland &bdquo;k&uuml;nstlich herunterzurechnen&ldquo;. Dabei hatte der k&uuml;rzlich designierte Regierungschef Enda Kenny im Wahlkampf &bdquo;gro&szlig;en Wert darauf gelegt, das Abkommen neu zu verhandeln&ldquo;, schreibt die Dubliner Tageszeitung, welche die ausgehandelten 5,8 Prozent als &bdquo;l&auml;hmend&ldquo; verurteilt.</p>
<p><img hspace="10" align="right" alt="" src="http://www.presseurop.eu/files/images/inline/Publico-03032011_0.jpg" />Mit ihrer &bdquo;einstimmig&ldquo; und &bdquo;sorgf&auml;ltig vorgetragenen&ldquo; Rede auf der Pressekonferenz wollten Merkel und S&oacute;crates die um die finanzielle Gesundheit Portugals besorgten M&auml;rkte &uuml;berzeugen, <a target="_blank" href="http://jornal.publico.pt/noticia/03-03-2011/merkel-elogia--reformas-mas-quer-que-estas-vao-mais-longe-21466797.htm">meint <em>P&uacute;blico</em></a>. Kurzerhand lehnte man f&uuml;r Lissabon ein IWF-Rettungspaket oder eine Unterst&uuml;tzung des Europ&auml;ischen Stabilisierungsmechanismus ab. Merkel lobte den portugiesischen Regierungschef f&uuml;r die &bdquo;mutigen Schritte zum Defizit-Abbau&ldquo; und betonte, dass man mit Strukturreformen und Sparhaushalten &bdquo;weitermachen m&uuml;sse&ldquo;. Laut der Lissabonner Tageszeitung &auml;u&szlig;erte Merkel Vorbehalte gegen&uuml;ber Portugals Wunsch, den Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsfonds auszubauen, quasi als Gegenleistung f&uuml;r die Erf&uuml;llung der Bedingungen des deutsch-franz&ouml;sischen Wettbewerbspakts. Grund daf&uuml;r sei die &bdquo;zunehmende Ablehnung&ldquo; der deutschen &Ouml;ffentlichkeit, schw&auml;cheren Wirtschaftssystemen zu helfen.</p>
<p>Je mehr man diskutiert und die 17 Finanzminister der Eurozone ihr Treffen in Br&uuml;ssel am 11. M&auml;rz vorbereiten, wo sie Sarkozys und Merkels Programm zur Harmonisierung der Steuer-, Arbeits- und Rentenpolitik besprechen werden, desto ausgegrenzter f&uuml;hlen sich die Mitgliedsstaaten ohne Euro, <a target="_blank" href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Polonia-liderul_de_opinie_al_zonei_non-euro_0_435557023.html#commentsPage-1">berichtet <em>Adevărul</em></a>. &bdquo;Polen ist b&ouml;se, weil es nicht an den Tisch geladen wurde&ldquo;, schreibt die Bukarester Tageszeitung und f&uuml;gt hinzu: Auch Bulgarien, das bereits Verfassungs&auml;nderungen vorgeschlagen hat, um die Stabilit&auml;t seiner Staatsfinanzen zu gew&auml;hrleisten, &bdquo;meint, seine Hausaufgaben gemacht zu haben&ldquo;. W&auml;hrenddessen f&uuml;rchtet sich Rum&auml;nien vor seinem zuk&uuml;nftigen &ndash; noch mit Bleistift gezeichneten &ndash; Beitrag zum Stabilit&auml;tsfonds von 2,5 Milliarden, den es f&uuml;r &uuml;bertrieben h&auml;lt. Gegenw&auml;rtig berechnet dieser sich aus dem Anteil am BIP und der Bev&ouml;lkerung. Das nicht zur Eurozone geh&ouml;rende Rum&auml;nien verlangt, dass die Berechnung sich allein am BIP orientiert, wie es der Fall f&uuml;r die Mitglieder der Eurozone ist. Das Bukarester Blatt schreibt, dass Mitglieder wie Nichtmitglieder der Eurozone immer w&uuml;tender auf Merkels einseitige Handhabung der Krise sind. Br&uuml;ssel schaue dem allem Anschein nach nur zu. Indessen hat sich Pr&auml;sident Van Rompuy auf eine Reise durch Mittel- und Osteuropa begeben, um die &bdquo;Gem&uuml;ter zu beruhigen&ldquo;.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Mar 2011 18:31:05 +0100</pubDate><guid>524961</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Jung, begabt, fährt nach Hause (Tema, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/525061-jung-begabt-faehrt-nach-hause</link><description><![CDATA[Die Abwanderung der jungen Hochqualifizierten, der Braindrain, bereitet Bulgarien Sorgen. Doch nicht alle, die abwandern, tun dies für immer. Manche kommen nach abgeschlossenem Auslandstudium zurück, und einige haben jetzt einen Verein gegründet und suchen Anschluss an die Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Mar 2011 17:26:36 +0100</pubDate><guid>525061</guid></item>
<item><title>Rumänien | Razzia gegen Korruption</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/494471-razzia-gegen-korruption</link><description><![CDATA[<p>Von einem &bdquo;gelungenen Schlag&ldquo;, der &bdquo;gut f&uuml;rs Image des Landes&ldquo; sei, <a target="_blank" href="http://www.capital.ro/detalii-articole/stiri/arestari-cu-repetitie-la-ceasul-potrivit-143870.html">spricht <em>Capital</em></a>, nach der Razzia Anfang Februar der staatlichen Anti-Korruptionsbeh&ouml;rde beim Zoll von Varna Siret, dem Grenz&uuml;bergang zur Republik Moldau. Nicht weniger als 77 der Hehlerei und des Zigaretteschmuggels verd&auml;chtige Grenzbeamte wurden festgenommen. Das Blatt notiert zudem, dass gegen den Chef der Zollbeh&ouml;rde von Halmeu (an der ungarischen Grenze) Anklage wegen Korruption erhoben wurde. &bdquo;Die rum&auml;nischen Beh&ouml;rden haben sich gesagt, dass der Zeitpunkt gekommen sei, durchzugreifen, um von der EU gute Noten zu bekommen&ldquo;, schreibt die Tageszeitung. Es handele sich um &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Aktion, die jemals in Rum&auml;nien gestartet wurde.&ldquo; Das Blatt erinnert daran, dass der Schengen-Beitritt Rum&auml;niens wegen mangelnder Ergebnisse im Kampf gegen die Korruption <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/439451-rumaenen-und-bulgaren-vor-der-tuer">verschoben wurde</a>. Es wird den Beh&ouml;rden &bdquo;mangelnder Willen&ldquo; vorgeworfen. Auch Bulgarien wurde aus demselben Grund auf das Wartegleis geschoben und scheint nun auch Anstrengungen zu unternehmen, um die Erwartungen Br&uuml;ssels zu erf&uuml;llen. Ende Januar wurden an der bulgarisch-rum&auml;nischen Grenze 14 Zollbeamte verhaftet, <a target="_blank" href="http://www.24chasa.bg/Article.asp?ArticleId=749371">schreibt <em>24 Chasa</em></a>, sie st&uuml;nden unter dem Verdacht, Schmiergelder von sogenannten &bdquo;Transitreisenden&ldquo; vor allem aus Nicht-EU-L&auml;ndern kassiert zu haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:54:39 +0100</pubDate><guid>494471</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Aufschwung wird warten müssen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/487121-aufschwung-wird-warten-muessen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Steigende Arbeitslosenzahlen: Europaweit steht Bulgarien auf Platz 3&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/pazari/2011/02/01/1035511_bulgariia_e_na_treto_miasto_po_rust_na_bezraboticata_v/" target="_blank">titelt <em>Dnevnik</em></a> und f&uuml;hrt die am 1. Februar von <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-01022011-AP/DE/3-01022011-AP-DE.PDF" target="_blank">Eurostat ver&ouml;ffentlichten Zahlen</a> an. Laut des statistischen Amtes steht Bulgarien mit einer Arbeitslosenquote von 10,1 Prozent im Dezember 2010 gleich hinter Griechenland und Litauen. Die von Dnevnik befragten bulgarischen Unternehmer meinen sogar, dass der Prozentsatz bei 16 Prozent liege: Die Arbeitslosen, die &bdquo;jeden Mut verloren haben&ldquo;, schreiben sich n&auml;mlich nicht einmal mehr bei den Arbeitsagenturen ein. Wie die Tageszeitung berichtet, stehen diese Zahlen im Widerspruch zu den Prognosen der Regierung. Diese k&uuml;ndigte 2011 n&auml;mlich als das Jahr des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs und der sinkenden Arbeitslosigkeit an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 13:28:41 +0100</pubDate><guid>487121</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Borissov überlebt einen weiteren Skandal</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/472571-borissov-ueberlebt-einen-weiteren-skandal</link><description><![CDATA[<p>&quot;Sturm im Wasserglas&ldquo;, titelt Trud bez&uuml;glich des Vertrauens, das dem Ministerpr&auml;sidenten Bo&iuml;ko Borissov am Ende einer besonders hitzigen Parlamentssitzung zugesprochen wurde &ndash; ein Abgeordneter bespritzte sogar einen Kollegen mit Wasser. Die Regierung erhielt 140 Stimmen der 214 anwesenden Abgeordneten, da heisst diejenigen von den Parlamentsmitgliedern ihrer Mitte-Rechts-Partei GERB und der Ultranationalisten Ataka, erkl&auml;rt die popul&auml;re Tageszeitung. Seit Anfang Januar wird die Exekutive von einem Telefon&uuml;berwachungs-Skandal ersch&uuml;ttert, der von der bulgarischen Presse &quot;Tanovgate&quot; genannt wird (nach dem Namen des Zollamtchefs Vanio Tanov, dessen Telefon abgeh&ouml;rt wurde). Diese Gespr&auml;che, deren Inhalt an die Presse durchgesickert ist, legen nahe, dass Regierungsvertreter, unter denen sich auch der Ministerpr&auml;sident befand, gewisse Schmuggelkan&auml;le &quot;besch&uuml;tzten&ldquo;. Borissov gibt an, dass die Gespr&auml;che manipuliert worden und Teil eines &quot;Angriffs vom organisierten Verbrechen&ldquo; auf seine Regierung seien.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 21 Jan 2011 13:43:09 +0100</pubDate><guid>472571</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Die große Enttäuschung (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/460331-die-grosse-enttaeuschung</link><description><![CDATA[Der Beitritt in den Schengen- und Euroraum ist bis auf weiteres vertagt und die organisierte Kriminalität floriert weiter: In Bulgarien beginnt das Jahr 2011 ohne ein politisches Projekt, das die Menschen begeistern könnte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><guid>460331</guid></item>
<item><title>Schengenraum | Rumänen und Bulgaren vor der Tür</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/439451-rumaenen-und-bulgaren-vor-der-tuer</link><description><![CDATA[<p>Am 21. Dezember haben der deutsche und franz&ouml;sische Innenminister mit einem Schreiben an die EU-Kommission gefordert, dass der Beitritt Bulgariens und Rum&auml;niens in den <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33020_de.htm" target="_blank">Schengenraum</a> verschoben werde. Berlin und Paris sprechen von Gr&uuml;nden der Sicherheit. Der f&uuml;r M&auml;rz vorgesehene Beitritt sei ihrer Meinung nach &bdquo;verfr&uuml;ht&ldquo; und beide L&auml;nder m&uuml;ssten noch &bdquo;erkennbare und nachhaltige Fortschritte&ldquo; im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalit&auml;t machen.</p>
<p>In Bulgarien wurde das deutsch-franz&ouml;sische Veto mit Verwunderung und Entt&auml;uschung aufgenommen. So <a target="_blank" href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2010/12/21/1015484_franciia_i_germaniia_blokirat_bulgariia_za_shengen/">titelt die bulgarische Tageszeitung <em>Dnevnik</em></a> &bdquo;Frankreich und Deutschland blockieren Bulgariens Beitritt in den Schengenraum&ldquo;. &bdquo;Seit gestern wissen wir, dass auch Deutschland meint, unser Land w&auml;re nicht bereit&ldquo;, notiert das Blatt und zeigt sich &bdquo;&uuml;berrascht&ldquo;, dass Deutschland sich der franz&ouml;sischen Position anschlie&szlig;t. Die Tageszeitung zitiert einen Sprecher des Au&szlig;enministeriums mit den Worten: &bdquo;Wir m&uuml;ssen unsere Anstrengungen verdoppeln, auch in unserem Rechtssystem, um die Zweifel unserer Partner aus dem Weg zu r&auml;umen&ldquo;. Der Minister verweist darauf, dass ein Beitritt in den Schengenraum einstimmig von allen siebenundzwanzig EU-Mitgliedern bef&uuml;rwortet werden muss.</p>
<p>Die rum&auml;nische Regierung hingegen spricht von einer &bdquo;diskriminierenden Haltung&ldquo; gegen&uuml;ber beiden L&auml;ndern, w&auml;hrend die sich Presse, wie beispielsweise die Tageszeitung <em>G&acirc;ndul</em>, fragt: &bdquo;Warum wollen Frankreich und Deutschland uns nicht im Schengenraum?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Anstatt uns &uuml;ber diese Blockade zu emp&ouml;ren, m&uuml;ssen wir uns fragen, warum diese beiden L&auml;nder uns 2007 der EU haben beitreten lassen&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus Bukarest. &bdquo;Damals gab es nicht weniger Korruption und die Lage kann sich nicht von heute auf morgen verbessern&ldquo;. <a target="_blank" href="http://www.gandul.info/puterea-gandului/mogulii-sarkozy-si-merkel-7838651"><em>G&acirc;ndul</em> merkt an</a>: &bdquo;Die wahre Erkl&auml;rung lautet, dass die politischen und wirtschaftlichen Interessen der gro&szlig;en L&auml;nder nicht mehr mit den Interessen Rum&auml;niens &uuml;bereinstimmen&ldquo;. Die rum&auml;nische Diplomatie sei hauptverantwortlich f&uuml;r dieses &bdquo;Scheitern&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 22 Dec 2010 12:44:06 +0100</pubDate><guid>439451</guid></item>
<item><title>Bulgarien | Diplomatenkorps voller ex-Spione</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/431281-diplomatenkorps-voller-ex-spione</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Pr&auml;sident verteidigt die Botschafter, die einst als Spione f&uuml;r die DS [ehemalige kommunistische Staatssicherheit] arbeiteten&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2010/12/15/1012023_prezidentut_brani_poslanicite_-_agenti_na_ds/" target="_blank">berichtet <em>Dnevnik</em></a>. Damit stellt sich Georgi Parwanow gegen seinen Ministerpr&auml;sident Bojko Borissow, der die Entlassung von 40 hochrangigen Diplomaten verlangt hatte, nachdem ihre Vergangenheit als Mitarbeiter des kommunistischen Geheimdienstes enth&uuml;llt worden war. Die Kommission, die damit beauftragt war, Licht in die kommunistische Vergangenheit zu bringen, ver&ouml;ffentlichte ihren Bericht &uuml;ber das Au&szlig;enministerium am 14. Dezember. Laut diesem haben fast 40 Prozent des Personals mit der ehemaligen DS zusammengearbeitet. Unter ihnen: Botschafter und Konsuln, die noch immer in mindestens dreizehn EU-L&auml;ndern im Amt sind, aber auch f&uuml;r die Vereinten Nationen, im Vatikan, in Moskau, Peking oder Tokyo arbeiten. F&uuml;r den ehemaligen Kommunisten Parwanow handelt es sich vor allem um &bdquo;erfahrene Experten&ldquo; und Patrioten, die ihrem Land gedient haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 16 Dec 2010 12:42:43 +0100</pubDate><guid>431281</guid></item>
<item><title>Belgien | Sofia feiert vermeintliche Roma-Integration</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/417731-sofia-feiert-vermeintliche-roma-integration</link><description><![CDATA[<p>Ein Interpretationsproblem des neuen Integrationsplans f&uuml;r die Roma, der am 3. Dezember von der fl&auml;mischen Regierung angenommen wurde, k&ouml;nnte die diplomatischen Beziehungen zwischen Belgien und Bulgarien zu st&ouml;ren. Die bulgarischen Medien hatten von diesem Plan haupts&auml;chlich festgehalten, dass Belgien die Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Arbeitserlaubnis von Roma in Belgien aufheben will. &bdquo;Belgien wird unsere Roma integrieren&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.segabg.com/online/new/articlenew.asp?issueid=7712&amp;sectionid=4&amp;id=0000703">schreibt die Tageszeitung <em>Sega</em></a>. Die Tageszeitung <a target="_blank" href="http://paper.standartnews.com/bg/article.php?d=2010-12-05&amp;article=349813"><em>Standart</em> ver&ouml;ffentlicht dagegen</a> die provozierende Schlagzeile: &bdquo;Unsere Roma sind in Belgien willkommen&ldquo;. Der fl&auml;mische Minister f&uuml;r Integration Geert Bourgeois forderte daraufhin entr&uuml;stet eine Richtigstellung, <a target="_blank" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/989/Binnenland/article/detail/1191648/2010/12/05/Bulgaarse-krant-Belgie-land-waar-Roma-welkom-zijn.dhtml">berichtet <em>De Morgen</em></a>, und unterstrich, dass sich der Plan nur auf die in Belgien lebenden Roma beziehe und er diese dazu auffordere, weniger attraktive Arbeitsangebote anzunehmen, um die hohe Arbeitslosenrate ihrer Gemeinschaft zu senken.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Dec 2010 14:06:24 +0100</pubDate><guid>417731</guid></item>
<item><title>Portugal | Eine halbe Million armer Arbeiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/414001-eine-halbe-million-armer-arbeiter</link><description><![CDATA[<p>In Portugal &bdquo;trifft die Armut bereits 500.000 Arbeiter&ldquo;, <a href="http://jn.sapo.pt/PaginaInicial/Sociedade/Interior.aspx?content_id=1724912" target="_blank">berichtet das <em>Jornal de Not&iacute;cias</em></a> und weist darauf hin, dass die 20 Prozent der Reichsten 6,1 Mal mehr verdienen als die 20 Prozent der &Auml;rmsten. Diese Zahlen ver&ouml;ffentlichte die Beobachtungsstelle f&uuml;r soziale Ungleichheiten am 2. Dezember. Die <a href="http://observatorio-das-desigualdades.cies.iscte.pt/index.jsp?page=projects&amp;id=106" target="_blank">Studie</a> zur sozialen Ungleichheit zeigt ebenfalls, dass 12 Prozent der erwerbst&auml;tigen Bev&ouml;lkerung nicht genug verdienen, um ihren Familien akzeptable Lebensbedingungen zu garantieren. Zudem leben 23 Prozent der Minderj&auml;hrigen in Armut. Das sind 5 Prozent mehr als die durchschnittliche Bev&ouml;lkerung. Von den 27 EU-L&auml;ndern verzeichnete 2007 allein Lettland noch schlechtere Zahlen. Damals befanden sich Rum&auml;nien und Bulgarien auf dem gleichen Niveau wie Portugal. Im Gegensatz dazu waren Slowenien und die Slowakei die L&auml;nder mit der geringsten Ungleichheit. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:00:47 +0100</pubDate><guid>414001</guid></item>
<item><title>Bulgarien-Russland | Putin auf Energiereise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/388771-putin-auf-energiereise</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;In Sofia startet Putin South Stream, aber Belene muss warten&ldquo;, <a href="http://www.dnevnik.bg/pazari/2010/11/14/993293_putin_v_sofiia_-_start_za_jujen_potok_aec_belene_chaka/" target="_blank">titelt <em>Dnevnik</em></a>. &bdquo;Die Russen konnten Bulgarien zu ihren Bedingungen f&uuml;r South Stream gewinnen&ldquo;, schreibt die bulgarische Tageszeitung nach dem Besuch des russischen Ministerpr&auml;sidenten am 13. November in Sofia. Drei gro&szlig;e Energieprojekte werden derzeit zwischen Sofia und Moskau diskutiert: das Gaspipeline-Projekt South Stream f&uuml;r den Transport von russischem Erdgas nach Europa ohne Verlauf durch die Ukraine, die Wiederbelebung des bulgarischen Kernkraftwerks Belene und die geplante Erd&ouml;lpipeline Bourgas-Alexandroupolis. Der Verlauf der Pipeline South Stream durch Bulgarien k&ouml;nnte dem Land zwei Milliarden Euro j&auml;hrlich einbringen, hatte Wladimir Putin betont.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 15 Nov 2010 12:36:30 +0100</pubDate><guid>388771</guid></item>
<item><title>Krise | Block-Bilanz der Sparpolitik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/363671-block-bilanz-der-sparpolitik</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/bilantul-european-al-austeritatii-202878.html" target="_blank"></a>Auf einer Karte <a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/bilantul-european-al-austeritatii-202878.html" target="_blank">vergleicht <em>Rom&acirc;nia liberă</em> </a>die wichtigsten Sparma&szlig;nahmen der europ&auml;ischen Staaten und zieht &bdquo;die europ&auml;ische Bilanz der Sparprogramme&ldquo;. Dabei weist die Bukarester Tageszeitung darauf hin, dass die &bdquo;gro&szlig;en europ&auml;ischen Wirtschaftsm&auml;chte &ndash; Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien &ndash; die Rezession &uuml;berwunden haben&ldquo;, w&auml;hrend die L&auml;nder &bdquo;der zweiten Zone &ndash; Griechenland, Irland, Spanien und Portugal&ldquo; noch immer vor gro&szlig;en Schwierigkeiten stehen. Mit &bdquo;Ausnahme Rum&auml;niens, Bulgariens und Kroatiens&ldquo; scheint auch <a href="http://www.romanialibera.ro/bani-afaceri/criza/expert-german-cu-exceptia-romaniei-bulgariei-si-croatiei-europa-de-est-a-depasit-criza-202567.html" target="_blank">Osteuropa</a> &bdquo;die Krise &uuml;berwunden&ldquo; zu haben. &bdquo;Die Einf&uuml;hrung des Euro [&hellip;] k&ouml;nnte befl&uuml;gelnd wirken&ldquo; und Rum&auml;niens langfristige Entwicklung sichern, kommentiert der Gouverneur der Nationalbank, Mugur Isărescu.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Oct 2010 11:42:36 +0100</pubDate><guid>363671</guid></item>
<item><title>ROMA | Mildes Urteil aus Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/349841-mildes-urteil-aus-bruessel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die EU geht vor Sarkozy in die Knie&quot;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/598338/index.do?_vl_backlink=/home/politik/eu/598213/index.do&amp;direct=598213"><em>titelt </em></a>die Wiener Tageszeitung. &quot;Die EU-Kommission leitet wegen Vertragsbruchs nur ein abgemildertes Verfahren gegen Paris ein.&quot; Damit ist Justizkommissarin Viviane Reding gescheitert, urteilt die Zeitung. Nach den Abschiebungen, die in diesem Sommer begannen, verzichtete die am 29. September versammelte europ&auml;ische Exekutive darauf, Frankreich &quot;wegen des Verdachts der ethnischen Diskriminierung der Roma&quot; Rum&auml;niens und Bulgariens anzuklagen. Unterdessen muss Paris sich jedoch f&uuml;r die nicht vorschriftsm&auml;&szlig;ige Umsetzung der 2004 beschlossenen Rechtsvorschrift zur R&uuml;ckf&uuml;hrung von Staatsangeh&ouml;rigen verantworten. Bis zum 15. Oktober hat Frankreich nun Zeit, zu beweisen, dass sein zuk&uuml;nftiges Vorgehen den EU-Richtlinien entspricht.&nbsp;&nbsp;<em>&nbsp;&nbsp; </em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 30 Sep 2010 13:41:29 +0100</pubDate><guid>349841</guid></item>
<item><title>Abschiebung der Roma | Europäisches zweierlei Maß</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/332291-europaeisches-zweierlei-mass</link><description><![CDATA[<p>Frankreichs Roma-Abschiebepolitik trifft bei den beiden Hauptinteressierten, Rum&auml;nien und Bulgarien, auf ganz unterschiedliche Reaktionen. In Bukarest <a href="http://www.adevarul.ro/stelian_tanase_-_opinii/Tiganii_si_ipocrizia_7_327637236.html" target="_blank">weist <em>Adevărul</em> darauf hin</a>, dass &quot;die Westeurop&auml;er uns bis vor kurzem noch beibringen wollten, wie wir mit Zigeunern umzugehen haben. Ob es dabei nun um die Wortwahl ging (Roma oder Zigeuner), oder die Gesetze.&quot; Als sie nach 2003 jedoch &quot;selbst &uuml;berrannt wurden, drehte sich der Wind wie in einem Gossenroman. Von da an wurden ganz andere Reden geschwungen und harte Entscheidungen getroffen, die Bukarest, Bratislava, Budapest, Sofia, Zagreb oder Belgrad nie gewagt h&auml;tten. Ist das nicht die pure Heuchelei? Da hat der Westen uns aber eine ordentliche Lektion erteilt!&quot;</p>
<p><a href="http://www.evz.ro/detalii/stiri/parlamentul-european-dezbate-la-strasbourg-pe-tema-romilor-904929.html" target="_blank"><em>Evenimentul Zilei </em>ist der &Uuml;berzeugung</a>, dass &quot;die Zugeh&ouml;rigkeit zur Roma-Minderheit kein Grund daf&uuml;r sein kann, ausgewiesen zu werden&quot;. Unterdessen <a href="http://www.adevarul.ro/opinii_la_zi/Au_nomazii_casa_0_328167479.html" target="_blank">meint <em>Adevărul</em></a>, dass &quot;das sich das rassistische Verhalten in Europa mit dem franz&ouml;sischen Beispiel zugespitzt hat&quot;. Das Blatt erinnert daran, dass &quot;die Kommunisten versucht haben, die Roma zu kontrollieren, indem sie ihnen Wohnungen bauten. Jedoch schliefen diese lieber unter freiem Himmel und lie&szlig;en ihre Pferde in den Behausungen wohnen. Nun wollen die Franzosen sie in H&auml;user zur&uuml;ckschicken, die sie gar nicht mehr haben. Schlie&szlig;lich sind sie Nomaden. Und genau darin liegt die gewaltige Provokation Frankreichs und ganz Europas: Das in einer modernen Welt nach Gesetzen der Vergangenheit lebende Volk soll seinen Lebens- und Denkstil &auml;ndern. Das rationale Frankreich k&ouml;nnte wohl eine bessere L&ouml;sung finden.&quot;</p>
<p>In Bulgarien versuchen die Beh&ouml;rden seit Ende Juli &quot;die Dinge in ein Verh&auml;ltnis zu bringen&quot; oder auch, das Ausma&szlig; der Ausweisungen zu &quot;minimieren&quot;, so meinen einige Beobachter. Dabei hilft ihnen, dass es fast keine &ouml;ffentlichen Stellungnahmen von Roma-Vertretern des Landes gibt. Die Oppositions-Zeitung <a href="http://www.presseurop.eu/fr/node/318761" target="_blank"><em>Sega</em></a> zitiert die Erkl&auml;rung von Regierungschef Bojko Borissow: &quot;Jeder einzelne von ihnen ist individuell daf&uuml;r verantwortlich, was ihm geschieht. Massive Abschiebungen gibt es nicht&quot;. In<a href="http://www.presseurop.eu/fr/node/47581" target="_blank"> <em>Dnevnik</em></a> versichert Au&szlig;enminister Nikolaj Mladenow, dass der Streit zuerst einmal &quot;eine innere Angelegenheit Frankreichs&quot; ist.</p>
<p>Dagegen ist der Gro&szlig;teil der bulgarischen Medien &uuml;berzeugt, dass die Sache ganz Europa angeht. Nur herrscht dazu im westlichen Teil des Kontinentes eine andere Meinung als im Osten. Die volksnahen Bl&auml;tter wie <em>Trud </em>und <em>24 Tchassa</em> wundern sich &uuml;ber das &quot;Verst&auml;ndnis&quot;, mit dem die Europ&auml;ische Kommission Frankreichs Entscheidungen begegnet. Zudem fragen sie sich, ob Br&uuml;ssel ebenso milde geurteilt h&auml;tte, wenn Sofia die Roma derart angegriffen h&auml;tte. &quot;Wenn Europa bedeutet, mit zweierlei Ma&szlig; zu messen, dann interessiert uns das nicht. Frankreich &ndash; Nein Danke&quot;, <a href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=582015" target="_blank">schreibt der Leitartikler der <em>Trud</em></a>. Indes wirft der Kolumnist der <em>Sega</em>, <a href="http://www.segabg.com/online/new/articlenew.asp?issueid=6793&amp;sectionid=5&amp;id=0000901" target="_blank">Svetoslav Terziev, Frankreich vor</a>, &quot;die gr&ouml;&szlig;te &ouml;ffentliche Deportation seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu organisieren&quot;.&nbsp;&quot;Liebes Frankreich&quot; <a href="http://www.segabg.com/online/new/articlenew.asp?issueid=6889&amp;sectionid=5&amp;id=0001101" target="_blank">schreibt Bo&iuml;ko Lambovski in <em>Sega</em></a>. &quot;Wir, die wir uns ganz am Ende der EU befinden, haben von Dir &ndash; Lokomotive Europas und Heimatland der Menschenrechte &ndash; erwartet, dass Du uns ein Beispiel von Menschlichkeit und Integration bist. Und nun machst Du das ganze Gegenteil.&quot; <em>(jh)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:40:01 +0100</pubDate><guid>332291</guid></item>
<item><title>Riber Hansson, Svenska Dagbladet (Stockholm) | Zigeunermond | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/330511-zigeunermond</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:24:38 +0100</pubDate><guid>330511</guid></item>
<item><title>Roma-Ausweisung | Prag wirft Frankreich Rassismus vor</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/326781-prag-wirft-frankreich-rassismus-vor</link><description><![CDATA[<p>Auf der Titelseite der Lidove Noviny von diesem Samstag <a href="http://www.lidovky.cz/sarkozy-si-pocina-jako-rasista-rika-schwarzenberg-fsu-/ln_domov.asp?c=A100827_222022_ln_domov_lya" target="_blank"><em>verurteilt</em></a> Karel Schwarzenberg die von der franz&ouml;sischen Regierung organisierte Ausweisung der Roma. &quot;Es kommt unvermeidlich der Gedanke auf, dass hier auch rassistische Ansichten miteinbezogen werden&quot;, erkl&auml;rt der tschechische Au&szlig;enminister. Er kritisiert auch die Tatsache, dass sein Land nicht zum Immigrationsgipfel eingeladen wurde, der am 6. September in Paris stattfinden soll. Paradoxerweise, wie die Zeitung anmerkt, f&uuml;hrt die Tschechische Republik bis 2011 den Vorsitz der Initiative <a href="http://www.romadecade.org/" target="_blank"><em>&quot;Decade of Roma Inclusion&quot;</em></a> (Jahrzehnt der Roma-Einbeziehung), zu welcher etliche &quot;neue&quot; L&auml;nder der EU (Ungarn, Rum&auml;nien oder Bulgarien) geh&ouml;ren. Diese L&auml;nder, die nicht nach Paris geladen wurden, kommen dann Ende September in Prag zusammen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:03:16 +0100</pubDate><guid>326781</guid></item>
<item><title>Heißer Herbst | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/325401-heisser-herbst</link><description><![CDATA[<p>Kann man eigentlich von einer Wiederaufnahme des Tagesgesch&auml;fts reden, wo doch <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/310131-im-sommer-geoeffnet"><em>der Laden Europa diesen Sommer eigentlich nicht geschlossen hatte</em></a>? Griechenland musste gerettet werden, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/306001-koalition-mit-wilders-moeglich">Niederlande</a> und<em> <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316161-irgendwann-bald-gibt-s-eine-regierung">Belgien</a></em> verhandelten, in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/316771-merkel-im-griff-der-atomlobby"><em>Deutschland</em></a> zankte man &uuml;ber die Energiesteuer, <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/313851-ist-tschernobyl-zurueck"><em>Waldbr&auml;nde in Russland</em></a>, &Uuml;berschwemmungen in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/311211-schon-wieder-land-unter"><em>Mitteleuropa</em></a> und in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/315441-warum-europa-so-wenig-tut"><em>Pakistan</em></a> (wo die Union sich einmal mehr als letzte zur Stelle meldete) und nicht zu vergessen, die <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/324741-grenzenlose-heuchelei"><em>&quot;freiwillige R&uuml;ckkehr&quot; der Roma </em></a>aus Frankreich nach Bulgarien und Rum&auml;nien.&nbsp;Es gab kaum Zeit zum Luftholen. Au&szlig;er vielleicht f&uuml;r Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy, von dem man seit einem Monat nichts mehr geh&ouml;rt hat, wie <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/en/node/325701">La Stampa notiert</a>.</p>
<p>Und alles deutet darauf hin, dass es im selbem Tempo weitergeht: Nach dem f&uuml;r den 6. September von Frankreich einberufenen Treffen der vier &quot;Gro&szlig;en&quot; zum Thema Einwanderung  &ndash;  das m&ouml;glicherweise von der belgischen Ratspr&auml;sidentschaft boykottiert wird, da sie es als Legitimierungsversuch der franz&ouml;sischen Politik betrachtet  &ndash;  treffen die EU-Au&szlig;enminister aufeinander, um &uuml;ber den <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/299811-kosovo-auf-dem-weg-ins-nirgendwo"><em>Kosovo </em></a>zu debattieren (Berlin hat j&uuml;ngst Serbien zu verstehen gegeben, dass dem Land das Tor zur Union offen stehen w&uuml;rde, sollte es bei der Kosovo-Frage nachgeben) als auch &uuml;ber <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/60621-bulgarien-und-rumaenien-koennen-besser"><em>die (miserable) Lage des Justizsystems in Bulgarien und Rum&auml;nien</em></a>. Beide L&auml;nder dr&auml;ngen in den Schengen-Raum.</p>
<p>Und schlie&szlig;lich folgen in beliebiger Reihenfolge: das Referendum in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied"><em>Moldawien</em></a> zur Direktwahl des Pr&auml;sidenten (Bedingung f&uuml;r das Fortf&uuml;hren der Verhandlungen zum EU-Beitritt), die Verfassungs&auml;nderung in der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/217701-fuerchtet-die-eu-ankara"><em>T&uuml;rkei</em></a> (aus demselben Grund) und die Parlamentswahlen in Schweden. </p>
<p>Die bis dato sehr diskrete <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/284481-belgien-kleinlauter-realismus"><em>Ratspr&auml;sidentschaft Belgiens</em></a> muss jetzt Tatkraft zeigen. Ihre Probezeit ist vorbei. &nbsp;</p>
<p><em><strong>Iulia Badea Gu&eacute;rit&eacute;e</strong></em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:47:31 +0100</pubDate><guid>325401</guid></item>
<item><title>Roma | Grenzenlose Heuchelei (Sega, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/324741-grenzenlose-heuchelei</link><description><![CDATA[Frankreich schiebt Hunderte von Roma aus &quot;humanitären Gründen&quot; nach Rumänien und Bulgarien ab. Dies sei demagogisch und zynisch, meint der bulgarische Journalist Svetoslav Terziev. Und vor allen werde damit keineswegs das Integrationsproblem der Roma gelöst. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:09:06 +0100</pubDate><guid>324741</guid></item>
</channel></rss>
