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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Bosnien und Herzegowina]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Internationaler Gerichtshof | Mladic in den Händen seiner Opfer | Cartoon (Danas, Belgrade)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1997051-mladic-den-haenden-seiner-opfer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 17:51:15 +0100</pubDate><guid>1997051</guid></item>
<item><title>Bosnien-Herzegowina | „Der Tag, an dem Europa in Sarajevo starb"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1758941-der-tag-dem-europa-sarajevo-starb</link><description><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren, am 6. April 1992, haben &bdquo;die paramilit&auml;rischen Truppen und die Jugoslawische Volksarmee (JNA) angefangen, das eingekesselte Sarajevo unter Beschuss zu nehmen. Am selben Tag haben die Europ&auml;ische Union und die USA die Unabh&auml;ngigkeit Bosnien-Herzegowinas anerkannt&rdquo;, <a href="http://www.delo.si/novice/svet/dvajset-let-od-zacetka-vojne-v-bih.html" target="_self">erinnert <em>Delo</em></a>. Die slowenische Tagezeitung unterstreicht, dass &bdquo;die Vorbereitungen f&uuml;r den Krieg schon lange liefen&rdquo;, doch niemand hatte diejenigen ernst genommen, die einen bewaffneten Konflikt ank&uuml;ndigten.</p>
<p>Der Beginn der Belagerung der bosnischen Hauptstadt bezeichnet &bdquo;den Tag, an dem Europa in Sarajevo starb&rdquo;, <a href="http://www.delo.si/novice/svet/ko-je-v-sarajevu-umrla-evropa.html" target="_self">beteuert <em>Delo</em></a> und druckt aus diesem Anlass einen Gastkommentar des bosnischen Schriftstellers Dzevad Karahasan. Ihm zufolge</p>
<blockquote><p>befindet sich Bosnien-Herzegowina immer noch in einer schweren Krise, denn das Dayton-Abkommen [welches den Krieg im Dezember 1995 beendete]&nbsp;hat eine Staatsstruktur erzwungen, die weder aus juristischer noch aus logischer Sicht tragbar ist. Wenn die internationalen und lokalen B&uuml;rokraten versuchen, diese zu &auml;ndern, hindert man sie sofort daran mit der Erkl&auml;rung, dass dadurch das Gleichgewicht und der Frieden gest&ouml;rt werden k&ouml;nnten. In Bosnien kennen nur die Friedh&ouml;fe Frieden. Und vielleicht nicht einmal die.</p>
</blockquote>
<p>Die Tageszeitung aus <a href="http://www.dnevniavaz.ba/vijesti/iz-minute-u-minutu/88917-gradjani-sarajeva-od-jutros-obilaze-crvenu-liniju.html" target="_self">Sarajevo <em>Dnevni Avaz</em> widmet ihrerseits</a> mehrere Seiten den Feierlichkeiten zum Gedenken der &bdquo;zwei Jahrzehnte seit dem Angriff auf Bosnien-Herzegowina&rdquo;, und insbesondere der &bdquo;roten Linie&ldquo;. Diese wird am heutigen 6. April aus 11 541 roten St&uuml;hlen zum Gedenken an die Einwohner der Stadt, die w&auml;hrend des Krieges starben, auf der Tito-Stra&szlig;e gebildet. Die Zeitung erinnert im &Uuml;brigen auch daran, dass der Tag gleichzeitig Gelegenheit ist, die &bdquo;Gr&uuml;ndung von Sarajevo vor 550 Jahren und die Befreiung vom Faschismus vor 67 Jahren&ldquo; zu feiern.</p>
<p>Was Bosnien dabei helfen k&ouml;nnte, das Kapitel abzuschlie&szlig;en, ist die Aussicht auf den Eintritt in die Europ&auml;ische Union. Doch der Weg dahin ist alles andere als leicht, <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/746878/Die-Europaeische-Union-und-die-BosnienSchizophrenie" target="_self">wie <em>Die Presse</em> berichtet</a>. In ihrem Leitartikel &bdquo;Die Europ&auml;ische Union und die Bosnien-Schizophrenie&ldquo; befindet die Wiener Tageszeitung, dass sich die EU wieder mehr auf ihre Urspr&uuml;nge besinnen und sich als Friedensprojekt platzieren sollte. Derzeit zeichne sie sich vor allem durch mangelndes Interesse f&uuml;r das Geschehen in Bosnien aus:</p>
<blockquote><p>Die EU hat den bosnischen Politikern zu verstehen gegeben, dass ihr Land mit seinen komplizierten Strukturen, die von der V&ouml;lkergemeinschaft in Dayton ersonnen wurden, der EU nicht beitreten kann. Leider gibt es unter den bosnischen Politikern keine Einigkeit &uuml;ber neue Strukturen.</p>
</blockquote>
<p>In Madrid <a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/05/opinion/1333649718_007099.html" target="_self">schreibt <em>El Pais</em></a> schlie&szlig;lich, dass die Nachkriegszeit erst an dem Tag enden werde, wenn Bosnien-Herzegowina der EU beitrete:</p>
<blockquote><p>Bosnien-Herzegowina hat keinen Nationalfeiertag, die Politiker k&ouml;nnen sich nicht auf einen Tag einigen. [...] Das Land ist immer noch in zwei Teile gespalten. [...] Eine doppelte Administration und das vollst&auml;ndige Fehlen eines gemeinsamen Nationalgef&uuml;hls definieren heute ein Land, dass seine physischen Wunden geheilt, aber noch immer nicht zu einer Auss&ouml;hnung gefunden hat.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:10:45 +0100</pubDate><guid>1758941</guid></item>
<item><title>Bosnien-Herzegowina | "Liebe in Zeiten des Krieges": Balsam für die Eliten und die Opfer (Oslobođenje , Sarajevo)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1560161-liebe-zeiten-des-krieges-balsam-fuer-die-eliten-und-die-opfer</link><description><![CDATA[Der Film von Angelina Jolie triumphiert in Bosnien — und steht in Serbien unter heftiger Kritik. Allerdings diene er aber auch der politischen, kulturellen und religiösen Elite Bosniens dazu, die Opferrolle der Bosnier zu verklären, bedauert der kroatische Schriftsteller Boris Dežulović. Auszüge. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 17:41:33 +0100</pubDate><guid>1560161</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Erweiterte Illusionen (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1053821-erweiterte-illusionen</link><description><![CDATA[Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:50:45 +0100</pubDate><guid>1053821</guid></item>
<item><title>Ex-Jugoslawien | Balkan im Größenwahn (Jutarnji List, Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1017511-balkan-im-groessenwahn</link><description><![CDATA[Von Skopje über Nis bis Split: In Ex-Jugoslawien sprießen überall größenwahnsinnige nationalistische Denkmäler aus dem Boden. Mit dem Ziel die Geschichte umzuschreiben, meint der kroatische Schriftsteller Jurica Pavicic. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 16:05:59 +0100</pubDate><guid>1017511</guid></item>
<item><title>Bosnien und Herzegowina | 7 Repräsentanten und wenig Fortschritt (Mladá Fronta DNES, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/849021-7-repraesentanten-und-wenig-fortschritt</link><description><![CDATA[16 Jahre nach Kriegsende ist Bosnien nach wie vor ein geteilter Staat unter internationaler Vormundschaft. Der Hohe Repräsentant, derzeit zugleich auch der EU-Sonderbeauftragte für Bosnien und Herzegowina, spielt eine wesentliche Rolle in der Verwaltung des Landes. Doch mit oder ohne ihn ist der Weg in die EU noch weit. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 10 Aug 2011 17:52:12 +0100</pubDate><guid>849021</guid></item>
<item><title>Serbien / Niederlande | Mladić nach Den Haag überstellt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/688311-mladic-nach-den-haag-ueberstellt</link><description><![CDATA[<p>Ratko &bdquo;Mladić nach Den Haag &uuml;berstellt&ldquo;, verk&uuml;ndet in dicken Lettern <em>Nezavisne Novine</em> auf der Titelseite. Am Vortag ist der Ex-General der bosnischen Serben von Belgrad nach Den Haag (Niederlande) ausgeliefert worden, wo er vor dem Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r Ex-Jugoslawien (ICTY) f&uuml;r Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Volkermord verurteilt werden soll, <a href="http://www.nezavisne.com/novosti/bih/Mladicu-u-Sheveningenu-urucena-optuznica-91785.html" target="_self">erkl&auml;rt die Tageszeitung aus <em>Republika Srpska</em></a>, der serbischen Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina. &bdquo;Mit der &Uuml;berstellung nach Den Haag hat Serbien seine internationalen und moralischen Verpflichtungen erf&uuml;llt. Es ist eine Botschaft der Vers&ouml;hnung an die gesamte Region&ldquo;, sagte die serbische Justizministerin Snezana Malovic dem Blatt. Rund 10.000 Personen hatten in den Stra&szlig;en von Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska, ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Mladić demonstriert. Die Ereignisse &uuml;berst&uuml;rzten sich, als der Oberste Gerichtshof Serbiens Mladićs Einspruch gegen seine Auslieferung abgewiesen hat. Vor seiner &Uuml;berstellung nach Den Haag wurde dem Ex-General noch erlaubt, das Grab seiner Tochter auf einem Belgrader Friedhof zu besuchen. Sie hatte 1994 Selbstmord begangen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:35:44 +0100</pubDate><guid>688311</guid></item>
<item><title>Serbien | Nach Mladić auch die Chance ergreifen (Nacional, Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen</link><description><![CDATA[Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 15:55:13 +0100</pubDate><guid>680301</guid></item>
<item><title>Balkanblues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/680511-balkanblues</link><description><![CDATA[<p>Es hei&szlig;t, der Abstand zwischen zwei Generationen betr&auml;gt 20 Jahre. Das ist die Zeit, die vielleicht zum Abschluss der Aufsplitterung des ehemaligen Jugoslawiens n&ouml;tig gewesen sein wird. Mit der Verhaftung am 26. Mai von Ratko Mladić, dem letzten der Hauptangeklagten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, kann nun &uuml;ber Srebrenica geurteilt werden, das gr&ouml;&szlig;te Verbrechen der Bruderkriege, die zwischen 1991 und 1995 erst Kroatien und dann Bosnien verw&uuml;steten (und 1999 den Kosovo). <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen">Dann kann das Blatt gewendet werden</a> und Serbien auf einen baldigen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union hoffen.</p>
<p>Ob Zufall oder nicht, diese Verhaftung findet genau in der Woche statt, in der Kroatien erfahren hat, dass die Verhandlungen &uuml;ber seinen EU-Beitritt nicht wie vorgesehen bis Ende Juni abgeschlossen sein w&uuml;rden. &quot;Die neue Erweiterung der EU ist eine strategische Entscheidung, die ein neues geopolitisches Tauziehen zwischen den westlichen L&auml;ndern hervorruft&ldquo;, bemerkt dazu diese Woche die kroatische Zeitung Novi List. &quot;Wie zu Beginn der 90er Jahre stehen hier auf der einen Seite die von Deutschland und &Ouml;sterreich angef&uuml;hrten L&auml;nder mit der Visegrad-Gruppe (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei), die der Ansicht sind, dass Kroatien lange genug Opfer von Vorurteilen gewesen ist und einen schnellen EU-Beitritt fest unterst&uuml;tzen. Auf der anderen Seite wollen Gro&szlig;britannien und seine gro&szlig;en Verb&uuml;ndeten auf dem Festland, die Niederlande, D&auml;nemark und die skandinavischen L&auml;nder, die Verhandlungen erst Ende des Jahres abschlie&szlig;en, wenn m&ouml;glicherweise auch Serbien die Bedingungen f&uuml;r seinen EU-Beitritt erf&uuml;llen kann.&ldquo; Dieses Szenario wird durch die Verhaftung von Mladić durchaus glaubw&uuml;rdig. Doch die 27 m&uuml;ssen Vorsicht walten lassen, denn der Balkan bleibt ein potentieller Krisenherd.</p>
<p>In Belgrad ist es noch zu fr&uuml;h, um die politischen Konsequenzen von Mladićs Verhaftung abzusehen, doch in Zagreb hat k&uuml;rzlich die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/610651-kroatien-im-angesicht-seiner-geschichte">Verurteilung des Generals Gotovina</a> in Den Haag manche feindlichen Gesinnungen gegen&uuml;ber der EU verst&auml;rkt. Und in beiden L&auml;ndern bedrohen Korruption und exzessiver Nationalismus immer noch die Aussichten auf einen reibungslosen Beitritt.</p>
<p>In Bosnien-Herzegowina drohen die Serben &ndash; genau die, die auch Mladić unterstanden &ndash; immer noch mit einem Referendum &uuml;ber ihre Unabh&auml;ngigkeit, was das Scheitern des 1995 geschlossenen, prek&auml;ren Friedens besiegeln w&uuml;rde. Und im Kosovo, den f&uuml;nf EU-Staaten immer noch nicht anerkennen wollen und wo Kriminalit&auml;t und Korruption florieren, lastet die Hypothese einer Spaltung in mehrheitlich albanische und mehrheitlich serbische Parteien immer noch schwer auf dem regionalen Gleichgewicht.</p>
<p>Am Tag vor Mladićs Verhaftung stellte der europ&auml;ische Kommissar f&uuml;r Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, &Scaron;tefan F&uuml;le, die neue EU-Strategie f&uuml;r die Nachbarschaftspolitik vor, die insbesondere auf die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677161-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen">arabische Welt</a> ausgerichtet ist &ndash; auf Kosten von L&auml;ndern wie Wei&szlig;russland, Ukraine oder Georgien, die bis dahin als vorrangig galten. Als ob es der EU schwer falle, best&auml;ndig in mehreren Richtungen gleichzeitig zu handeln. Im Balkan kreuzen sich diese beiden Perspektiven, die Erweiterung und die Nachbarschaft. Kroatien und nun auch Serbien stehen an der vordersten Front. Doch die Bem&uuml;hungen, die diesen beiden L&auml;ndern gegen&uuml;ber geleistet werden m&uuml;ssen, d&uuml;rfen nicht &uuml;berdecken, was in der gesamten Region auf dem Spiel steht. Mladićs Verhaftung ist nur ein Kapitel in einer riskanten Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 13:08:56 +0100</pubDate><guid>680511</guid></item>
<item><title>Serbien | Mladić in Haft, geht es jetzt nach Europa? | Cartoon (Politika, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/677361-mladic-haft-geht-es-jetzt-nach-europa</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 15:56:27 +0100</pubDate><guid>677361</guid></item>
<item><title>Musik | Eurovision, besser als eine EU-Richtlinie (Irish Independent, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/262011-eurovision-besser-als-eine-eu-richtlinie</link><description><![CDATA[Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 May 2010 16:54:21 +0100</pubDate><guid>262011</guid></item>
<item><title>Türkei | Europa von Rechts wegen (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/194931-europa-von-rechts-wegen</link><description><![CDATA[Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Verletzung der Menschenrechte: Viele Türken umgehen ihre Justiz, indem sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Dieses Phänomen ärgert zwar die Juristen, doch es verändert nach und nach die Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:21:52 +0100</pubDate><guid>194931</guid></item>
<item><title>BALKAN | Kosovo, der Problemnachbar (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/192951-kosovo-der-problemnachbar</link><description><![CDATA[Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:36:29 +0100</pubDate><guid>192951</guid></item>
<item><title>Balkan | Europa nach osmanischer Art (Globus-Skopje, Skopje)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/185871-europa-nach-osmanischer-art</link><description><![CDATA[Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:48:32 +0100</pubDate><guid>185871</guid></item>
<item><title>Serbien | Ein Spalt in der Tür zur EU (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/153411-ein-spalt-der-tuer-zur-eu</link><description><![CDATA[Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 17:10:59 +0100</pubDate><guid>153411</guid></item>
<item><title>Balkan | Willkommen Albanien! (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/144291-willkommen-albanien</link><description><![CDATA[Am 16. November hat der Rat der Europäischen Union offiziell grünes Licht für das Beitrittsansuchen Albaniens gegeben. Im Guardian zieht der Journalist Peter Preston den Hut vor einem Land, dessen Energie und Fortschrittswillen ein willkommenes Gegengift gegen zynischen Euroskeptizismus sind. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:50:09 +0100</pubDate><guid>144291</guid></item>
<item><title>Bosnien-Herzegowina | Brüssel im Blindflug (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/140011-bruessel-im-blindflug</link><description><![CDATA[Der Weg Bosniens in die EU führt über eine Verfassungsrevision. In den Verhandlungen zwischen Europäern, Amerikanern und bosnischen Politikern stellt Brüssel aber wieder einmal seinen Mangel an Urteilsvermögen unter Beweis und gefährdet damit die Demokratie, schreibt die Tageszeitung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:23:34 +0100</pubDate><guid>140011</guid></item>
<item><title>BERTRAMS | HET PAROOL (AMSTERDAM) | Zeitbedarf | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/127671-zeitbedarf</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 30 Oct 2009 13:00:46 +0100</pubDate><guid>127671</guid></item>
<item><title>Balkan | Jugonostalgie schön wie nie (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/122171-jugonostalgie-schoen-wie-nie</link><description><![CDATA[Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 22 Oct 2009 15:13:17 +0100</pubDate><guid>122171</guid></item>
<item><title>EU-Beitritt | Zagreb und Ankara können das besser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/117381-zagreb-und-ankara-koennen-das-besser</link><description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober hat die Kommission ihren <a href="http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2009/strategy_paper_2009_de.pdf">Jahresbericht zur Erweiterung der Union</a> vorgestellt. Darin enthalten ist die Bilanz &uuml;ber die Fortschritte des Eingliederungsprozesses aller Kandidatenl&auml;nder. Die slowenische Tageszeitung <em>Delo</em> <a href="http://www.delo.si/clanek/90247">ist &uuml;berzeugt</a> davon, dass Kroatien, wenn es bis 2012 beitreten will, sich mehr darum bem&uuml;hen muss, <em>&quot;das Krebsgeschw&uuml;r der Korruption zu beseitigen, welches die machthabende Kroatische Demokratische Union und ihre Freunde versinnbildlichen&quot;</em>. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien ist hingegen <em>&quot;bereit, die Beitrittsverhandlungen aufzunehmen, was ihr eine mit Kroatien und der T&uuml;rkei vergleichbare Position verschafft&quot;</em>. Bez&uuml;glich dieser letzteren hat die Kommission ihrer Verunsicherung erneut Ausdruck verliehen: Ankara respektiere die Menschenrechte noch immer nicht ausreichend und, wie <a href="http://euobserver.com/9/28831"><em>EUObserver </em>schreibt</a>, hat sie erstmalig die Bedrohung der Pressefreiheit angeprangert (nachdem die Verlagsgruppe Dogan Yayin ein Bu&szlig;geld in H&ouml;he von 2,2 Millionen Euro zahlen musste). Dagegen <a href="http://www.zaman.com.tr/haber.do?haberno=903613&amp;title=bu-dava-demokrasi-icin-firsat">erkl&auml;rt </a>die t&uuml;rkische Zeitung <em>Zaman</em>, dass <em>&quot;die Kommission die Handlungen Ankaras im Prozess gegen Ergenekon (einem illegalen Netzwerk, dem man vorwirft, die Regierung st&uuml;rzen zu wollen) unterst&uuml;tzt&quot;</em>. Sie w&uuml;rde sie sogar dazu ermutigen, <em>&quot;den Demokratisierungsprozess voranzutreiben&quot;</em> und besonders die &bdquo;kurdische Initiative&ldquo; weiterzuentwickeln, <em>&quot;deren Ziel es ist, eine dauerhafte L&ouml;sung f&uuml;r das Minderheitenproblem zu finden&quot;</em>.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:29:57 +0100</pubDate><guid>117381</guid></item>
<item><title>Balkan | Schwarzes Loch der EU-Subventionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/116661-schwarzes-loch-der-eu-subventionen</link><description><![CDATA[<p>Viele der von der Europ&auml;ischen Union finanzierten Kooperationsprojekte in den westlichen Balkanstaaten <em>&quot;haben nachweislich keinerlei Langzeitwirkung&quot;</em>, enth&uuml;llt der Europ&auml;ische Rechnungshof in einem <a href="http://eca.europa.eu/products/SR09_12">Bericht</a>, den er am 13. Oktober der Kommission pr&auml;sentierte und &uuml;ber den die niederl&auml;ndische Tageszeitung <em>Trouw</em> <a href="http://www.trouw.nl/digitalekrant/TR/20091014___/1_008/article5.pdf">berichtet</a>. Diese Projekte sollen vor allem die Entwicklung der verschiedenen Justizbereiche in den als Beitrittskandidaten geltenden L&auml;ndern (Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Albanien und Montenegro) vorantreiben. Wirkungslos sind sie vor allem, weil die entsprechenden Regierungen sich <em>&quot;nicht ausreichend daf&uuml;r einsetzen&quot;</em>, erkl&auml;rt Maarten Engwirda (ein niederl&auml;ndisches Mitglied des Rechnungshofes) der Zeitung. Als Beispiel f&uuml;hrt der Bericht die von der Kommission finanzierten Computer an, welche der albanischen Polizei zur Verf&uuml;gung gestellt werden sollten, aber erst einmal <em>&quot;acht Monate lang in ihren Kartons verweilten, bevor man sie den richtigen Personen &uuml;bergab&quot;</em>. In K&uuml;rze soll der Rechnungshof einen &auml;hnlichen Bericht &uuml;ber die T&uuml;rkei ver&ouml;ffentlichen, f&uuml;gt Engwirda hinzu und erz&auml;hlt, dass es die Autoren dieses Berichtes aufgrund <em>&quot;extrem heikler&quot; </em>Aspekte <em>&quot;sehr schwer haben, die richtigen Formulierungen zu finden&quot;</em>.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:19:52 +0100</pubDate><guid>116661</guid></item>
<item><title>Balkan | Washington zieht in Bosnien die Strippen (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/115121-washington-zieht-bosnien-die-strippen</link><description><![CDATA[Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 16:26:53 +0100</pubDate><guid>115121</guid></item>
<item><title>Visapolitik | Bosnische Muslime fallen durchs Raster (BH Dani, Sarajevo)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/90041-bosnische-muslime-fallen-durchs-raster</link><description><![CDATA[Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:46:03 +0100</pubDate><guid>90041</guid></item>
<item><title>Mittlerer Osten | Das Ostversprechen der Türkei (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/79761-das-ostversprechen-der-tuerkei</link><description><![CDATA[Ankara ist nicht dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich angesichts des abweisenden Europa Frust breit macht. Es könnte sich seinen östlichen Nachbarn annähren. Vielleicht ist, mit ein bisschen Geduld, eine &quot;Mittelost-Union&quot; nach EG-Schema doch kein so fernes Fantasiegebilde. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 19 Aug 2009 15:02:34 +0100</pubDate><guid>79761</guid></item>
<item><title>Polemik | Island und der Balkan: zweierlei Maß ? (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/67741-island-und-der-balkan-zweierlei-mass</link><description><![CDATA[Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:00:32 +0100</pubDate><guid>67741</guid></item>
<item><title>Kriegsverbrechen | Lebensschützer Karadzic &quot;verteidigte die Bienen&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/63321-lebensschuetzer-karadzic-verteidigte-die-bienen</link><description><![CDATA[<p>Als in den 90er Jahren der jugoslawische Staat zerfiel, leitete Radovan Karadzic die bosnischen Serben dazu an, ihre eigene Republik auszurufen. Mit der Unterst&uuml;tzung von Slobodan Milosevics Regierung in Belgrad f&uuml;hrte er in Bosnien einen brutalen Krieg gegen die Muslime. 13 Jahre nachdem er vom<a href="http://www.icty.org/"> Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien</a> (ICTY) wegen V&ouml;lkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurde und ein Jahr nach seiner Verhaftung und seiner &Uuml;berf&uuml;hrung nach Den Haag, forscht Jack Hitt in der Sonntagsausgabe der <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/26/magazine/26karadzic-t.html?_r=1&amp;scp=2&amp;sq=karadzic&amp;st=cse">New York Times</a> nach einem Mann, der w&auml;hrend seiner Flucht dann im Jahr 2005 in Belgrad als der New-Age-Heiler Dragan Sabic auftauchte.</p>
<p>Gut verkleidet &ndash; einer Zeugenaussage zufolge sah er aus <em>&quot;wie ein M&ouml;nch, der mit einer Nonne etwas angestellt hat&quot;</em> &ndash; machte sich Karadzic schnell einen Namen in der bizarren Welt der Alternativmedizin, arbeitete mit einem Sextherapeuten zusammen, der sich f&uuml;r Spermaverj&uuml;ngung interessierte, und war Frontmann eines Vitaminpillengesch&auml;fts mit Sitz in Connecticut, USA. Hitt zufolge ist sein Verm&auml;chtnis an die Serben recht zweideutig. Er wurde als &quot;<em>mutiger Verteidiger der serbischen Reinheit&quot;</em> betrachtet, doch viele vermissen den <em>&quot;sanftm&uuml;tigen Spiritualisten&quot;</em>, der das Leben so sehr liebte, dass er sogar <em>&quot;die Bienen verteidigte&quot;</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jul 2009 14:58:58 +0100</pubDate><guid>63321</guid></item>
<item><title>Erweiterung | Verlorene Illusionen auf dem Balkan (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/55051-verlorene-illusionen-auf-dem-balkan</link><description><![CDATA[Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Jul 2009 17:12:08 +0100</pubDate><guid>55051</guid></item>
<item><title>Gedenken | Srebrenica existiert nicht nur am 11. Juli (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/53111-srebrenica-existiert-nicht-nur-am-11-juli</link><description><![CDATA[Vierzehn Jahre nachdem etwa 8.000 ihrer Einwohner einem Massaker zum Opfer fielen, versucht die bosnische Stadt ihre Jugendlichen auszubilden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und neue Weichen für die Zukunft zu stellen. An diesem Projekt versucht sich ein multiethischer Verein, der von den Niederländern finanziert wird. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:59:34 +0100</pubDate><guid>53111</guid></item>
</channel></rss>
