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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Belgien]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Belgien | Ganz allein | Cartoon (L’Avenir, Namur)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1633791-ganz-allein</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:18:49 +0100</pubDate><guid>1633791</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Neun für die Finanzsteuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1610551-neun-fuer-die-finanzsteuer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU-L&auml;nder wollen Finanzsteuer durchsetzen&ldquo;,<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorstoss-von-deutschland-und-acht-weiteren-staaten-eu-laender-wollen-finanzsteuer-durchsetzen-1.1306300" target="_self"> titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Die M&uuml;nchner Tageszeitung berichtet, dass die Finanzminister von neun EU-L&auml;ndern  &ndash;  Deutschland, Frankreich, Spanien, &Ouml;sterreich, Belgien, Finnland, Portugal, Griechenland und Italien  &ndash;  in einem gemeinsamen Brief an die d&auml;nische EU-Ratspr&auml;sidentschaft auf eine schnelle Entscheidung dr&auml;ngen. Bis Mitte des Jahres sollten &bdquo;alle Schwierigkeiten &uuml;berwunden&ldquo; sein. Die Steuer sei ein</p>
<blockquote><p>entscheidendes Instrument, um eine gerechte Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Finanzkrise sicherzustellen.</p>
</blockquote>
<p>Die Initiative ist nicht neu: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1544001-banker-gegen-banker" target="_self">Die EU-Kommission hatte bereits Ende September</a> einen Vorschlag zur europaweiten Einf&uuml;hrung einer Umsatzsteuer auf Gesch&auml;fte mit Aktien, Derivaten und weiteren Finanzprodukten vorgelegt. Gro&szlig;britannien und Schweden hatten sich sofort dagegen ausgesprochen. Dieses Mal wollen die Finanzminister &bdquo;nach Alternativen&ldquo; suchen, wenn sich bis Jahresmitte keine solche L&ouml;sung abzeichne. &ndash; Ein Schl&uuml;sselsatz des Briefes, der sich zwischen den Zeilen lese, so die <em>SZ</em>:</p>
<blockquote><p>Die Zahl neun sendet noch eine ganz andere Botschaft: Wir k&ouml;nnen auch alleine. [Nach den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen k&ouml;nnen] L&auml;nder, finden sich mindestens neun Interessenten, auch alleine zusammenarbeiten. Verst&auml;rkte Zusammenarbeit nennt sich das im Europa-Jargon. [...] Und deshalb liest sich der kurze Brief fast schon wie eine handfeste Drohung an die z&ouml;gerlichen Kollegen. Denn alle Beteiligten wissen nun: Die Steuer wird ziemlich sicher eingef&uuml;hrt.</p>
</blockquote>
<p>Auch innenpolitisch brisant ist diese Botschaft mindestens f&uuml;r Frankreich und Deutschland, so die <em>SZ</em>: Nicolas Sarkozy k&ouml;nne so um ein paar zus&auml;tzliche Stimmen bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen werben, und Angela Merkel k&ouml;nne ihrer Opposition die durch den Fiskalpakt n&ouml;tig gewordene Verfassungs&auml;nderung schmackhaft machen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:17:39 +0100</pubDate><guid>1610551</guid></item>
<item><title>Belgien | In Grimbergen, "nederlands is verplicht"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1282351-grimbergen-nederlands-verplicht</link><description><![CDATA[<p>Ist es ein Delikt in einer fl&auml;mischen Stadt Franz&ouml;sisch zu sprechen? Die EU-Abgeordnete F&eacute;r&eacute;d&eacute;rique Ries hat die Europ&auml;ische Kommission aufgefordert, auf eine Entscheidung der Beh&ouml;rden von Grimbergen zu reagieren. Die von der christdemokratischen Partei CD&amp;V regierte Stadt hat die Bev&ouml;lkerung aufgefordert, Menschen, die im &ouml;ffentlichen Raum und in Gesch&auml;ften andere Sprachen als Niederl&auml;ndisch sprechen, bei sogenannten &ldquo;Meldpunkt&rdquo; (Meldestellen) anzuzeigen. F&uuml;r die liberale belgische Parlamentarierin handelt es sich dabei um einen Versto&szlig; gegen die EU-Charta der Grundrechte und die belgische Verfassung.<a target="_self" href="http://archives.lesoir.be/l-8217-appel-a-delation-denonce-a-l-8217-europe_t-20111213-01Q10Z.html"></a></p>
<p></p>
<p><a target="_self" href="http://archives.lesoir.be/l-8217-appel-a-delation-denonce-a-l-8217-europe_t-20111213-01Q10Z.html"><em>Le Soir</em> berichtet</a> von den entsetzten Reaktionen der frankophonen Politiker, welche</p>
<blockquote><p>...die sprachliche Sturheit der fl&auml;mischen Beh&ouml;rden (Grimbergen ist bei Weitem kein Einzelfall im Br&uuml;sseler Umland) anprangern. Um dem Ph&auml;nomen der &ldquo;Ent-Niederl&auml;ndisierung&rdquo; rund um Br&uuml;ssel entgegenzuwirken, greifen die Beh&ouml;rden auf verfassungswidrige Praktiken zur&uuml;ck. Laut Artikel 30 des belgischen Grundgesetzes ist die Wahl der Sprache, mit Ausnahme von amtlichen Dokumenten und vor Gericht, fakultativ.</p>
</blockquote>
<p>Eine breite Mehrheit des Landtags von Flandern unterst&uuml;tzt die Ma&szlig;nahme der CD&amp;V-B&uuml;rgermeisterin von Grimbergen, Marleen Martens, die im <a target="_self" href="http://archives.lesoir.be/-un-exercice-de-langue-pour-l-8217-integration-_t-20111207-01PR1X.html">Interview mit <em>Le Soir</em></a> ihre Entscheidung als &ldquo;v&ouml;llig normal&rdquo; bezeichnet:</p>
<blockquote><p>Wenn ich in Wallonien einkaufe, spreche ich Franz&ouml;sisch. In Flandern Fl&auml;misch. Es ist Sprachtraining. Die Menschen k&ouml;nnen ihr Niederl&auml;ndisch verbessern und somit ihre Integration erleichtern.</p>
</blockquote>
<p><em>Anm.d. Red: nederlands is verplicht: Niederl&auml;ndisch ist Pflicht</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:36:45 +0100</pubDate><guid>1282351</guid></item>
<item><title>Belgien | Immerhin eine Regierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1254341-immerhin-eine-regierung</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Endlich&rdquo;, <a href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx" target="_self">freut sich <em>De Standaard</em></a> auf der Titelseite: Die Regierung unter Elio Di Rupo wird am 6. Dezember vereidigt &ndash; nach vielen Krisen und Verhandlungen und 540 langen Tagen. In einem Kommentar bedauert die fl&auml;mische Tageszeitung, dass sich das Kabinett des franz&ouml;sischsprachigen, sozialistischen Ministerpr&auml;sidenten Di Rupo &ldquo;kaum vom vorigen unterscheidet [...]. Von den neun frankophonen Mitgliedern ist nur eines neu: der Ministerpr&auml;sident&rdquo;. Der Vorteil &ldquo;all dieser Veteranen&rdquo; sei jedoch ihre &ldquo;gro&szlig;e Erfahrung&rdquo;.</p>
<p><a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/2011/article/print/detail/1358621/Opsteker.dhtml" target="_self">Bei den Kollegen von <em>De Morgen</em> freut man sich</a>, dass die Belgier nicht mehr &ldquo;den Nichtbelgiern das Unverst&auml;ndliche erkl&auml;ren m&uuml;ssen: Warum sie mitten in Europa soviel Energie auf einen &lsquo;viel zu emotionalen&rsquo; sprachlichen Konflikt aufwenden&rdquo;. Was den Ministerpr&auml;sidenten betrifft, so seien &ldquo;die Erwartungen gegen&uuml;ber Di Rupo nicht sehr hoch, gelinde gesagt&rdquo;, denn der neue Regierungschef sei &ldquo;der Mann, der am st&auml;rksten die Bremse ziehen wird, wenn es um sozio&ouml;konomische Reformen geht&rdquo;, so die Tageszeitung.</p>
<p>In der frankophonen Presse <a href="http://www.lalibre.be/actu/crise-politique/article/704696/edito-cent-jours.html" target="_self">teilt <em>La Libre Belgique</em></a> die Ansicht des <em>Standaard</em>, doch <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-12-06/di-rupo-ier-accueilli-avec-espoir-mais-realisme-881748.php" target="_self"><em>Le Soir</em> begr&uuml;&szlig;t mit &ldquo;Hoffnung, doch Realismus&rdquo;</a> die Regierung aus zw&ouml;lf Ministern (sechs Flamen und sechs Franz&ouml;sischsprachige) und sechs Staatssekret&auml;ren, in welcher <a href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/elections_2010/2011-12-05/voici-le-gouvernement-di-rupo-ier-881551.php" target="_self">die Liberalen im Vordergrund</a> stehen.</p>
<blockquote><p>Die erste Reaktion ist ein riesiger Seufzer der Erleichterung. Endlich entsteigt Belgien der tiefsten Krise seiner Geschichte. Dann fragt man sich leicht gereizt: Wie konnte es 20 Stunden dauern, bis die 18 Ministerressorts aufgeteilt waren? [...] Muss man die 13 M&auml;nner und sechs Frauen, die das Land reformieren sollen, noch daran erinnern, dass die Zeit dr&auml;ngt? </p>
<p>Zweieinhalb Jahre, das ist sehr wenig, um die Staatsfinanzen zu sanieren, unser sozio&ouml;konomisches Modell den Tatsachen des 21. Jahrhunderts anzupassen und die Staatsreform umzusetzen. Wenn sich die Di-Rupo-Regierung f&uuml;r jede Entscheidung eine oder mehrere N&auml;chte um die Ohren schlagen muss, dann k&ouml;nnen wir gleich davon ausgehen, dass sie zum Scheitern verurteilt ist.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:01:11 +0100</pubDate><guid>1254341</guid></item>
<item><title>Staatsanleihen, Schuldenkrise | Sparer zeigen Flagge</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1228971-sparer-zeigen-flagge</link><description><![CDATA[<p>Werden die Sparer zum letzten Schutzwall gegen die Krise?, <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/international/20111129trib000667434/les-epargnants-dernier-rempart-contre-la-crise-.html">fragt sich La Tribune</a>. Die Zeitung stellt fest, dass &bdquo;<em>der Ruf nach nationaler Solidarit&auml;t in den letzen Monaten immer lauter wurde, w&auml;hrend gleichzeitig &uuml;ber eine Renationalisierung der europ&auml;ischen Schulden nachgedacht wird.</em> [...] <em>Letzte Woche hatte die belgische Regierung, die mit immer h&ouml;heren Marktfinanzierungskosten zu k&auml;mpfen hat, sehr werbewirksam verk&uuml;ndet, mit Hilfe der gesamten Bev&ouml;lkerung einen neuen Kredit aufzunehmen</em>. [&hellip;] <em>Es geht vor allem darum, den M&auml;rkten den Zusammenhalt der Bev&ouml;lkerung in Krisenzeiten aufzuzeigen</em>&rdquo;.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.lalibre.be/economie/actualite/article/703043/bons-d-etat-1208-milliard-d-recoltes-en-3-jours.html">La Libre Belgique</a> spricht unter dem Titel &bdquo;<em>Staatsanleihen: jeder will sie f&uuml;r f&uuml;nf Jahre kaufen</em>&rdquo;, von einer &bdquo;<em>unerhofft</em>&rdquo; erfolgreichen Aktion. Fast 2 Milliarden K&auml;ufer sind es bereits. Besonders die Staatsanleihen &uuml;ber 5 Jahre mit einem Zinssatz von 4 Prozent erfreuen sich gro&szlig;er Beliebtheit.  La Libre erl&auml;utert weiterhin, dass diese neuen Staatsanleihen vom 24., 25. und 28. November &bdquo;<em>vom Sparaufruf profitiert haben, den der zur&uuml;ckgetretenen Ministerpr&auml;sidenten Yves Leterme an die Belgier gerichtet hatte</em>&rdquo;.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.corriere.it/economia/11_novembre_28/massaro-primo-btp-day-titoli-senza-commissioni_e10e5728-198a-11e1-8452-a4403a89a63b.shtml">Corriere della Sera</a>&nbsp; zufolge war in Italien der &bdquo;<em>BTP day</em>&rdquo; oder &bdquo;<em>Tag der Staatsanleihen</em>&rdquo; am 28. November ein gro&szlig;er Erfolg im Kampf gegen die Spekulation. Mit einer Rendite von &uuml;ber 7 Prozent sind die Anleihen &uuml;ber 3 und 10 Jahre  &auml;u&szlig;erst attraktiv. Dies wurde noch von der Entscheidung der Banken verst&auml;rkt, die Provisionen zu senken. &bdquo;<em>Es soll ein Signal st&auml;rkeren Engagements gesendet werden</em>&rdquo;, unterstreicht die Vereinigung italienischer Banken. Der Kauf dieser Staatsanleihen durch Privatpersonen &bdquo;<em>kann als Zeichen f&uuml;r das Vertrauen der Italiener in ihr Land gewertet werden</em>&rdquo;. Ein weiterer &bdquo;<em>BTP day</em>&rdquo; ist f&uuml;r den 12. Dezember geplant.</p>
<p>Obwohl Frankreich davon bedroht ist, sein <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/france/20111128trib000667230/d-ici-dix-jours-le-triple-a-francais-risque-de-se-retrouver-sous-perspective-negati">Triple A</a> zu verlieren, scheinen die Franzosen wenig geneigt zu sein, den Staatsfinanzen zur Hilfe zu eilen, <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/france/20111128trib000667249/moins-d-un-epargnant-francais-sur-trois-pret-a-investir-dans-la-dette-de-l-etat-.html">erkl&auml;rt LaTribune</a>. Einer Umfrage der Harris Interactive JOL Press zufolge w&auml;ren weniger als ein Drittel der Befragten bereit, franz&ouml;sische Staatsanleihen zum marktaktuellen Zinssatz zu kaufen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Man k&ouml;nnte eigentlich erwarten, dass die Franzosen in dieser Krise, die vom Pr&auml;sidenten und Ministerpr&auml;sidenten st&auml;ndig mit 1945 verglichen oder als &quot;Krieg&quot; gegen die M&auml;rkte bezeichnet wird, deutlich aktiver w&auml;ren. Der Traum von einem gro&szlig;en Volkskredit, mit dem Nicolas Sarkozy letztes Jahr lieb&auml;ugelte, ist ausgetr&auml;umt. [&hellip;] Man muss der Wahrheit ins Auge sehen: im allgemeinen geben die Franzosen mehr aus als sie produzieren.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:04:34 +0100</pubDate><guid>1228971</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Brüsseler Vormund für Belgien?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1204671-bruesseler-vormund-fuer-belgien</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;EU erh&ouml;ht Druck auf Belgien&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/3625/De-Formatie/article/detail/1352150/2011/11/23/EU-vergroot-druk-op-Belgie.dhtml">titelt <em>De Morgen</em></a>. &ldquo;Angesichts des erneuten Abbruchs der Verhandlungsrunde zur Regierungsbildung betont die Europ&auml;ische Kommission im Rahmen ihrer <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/europe2020/pdf/ags2012_en.pdf">Wachstumsstrategie</a> erneut, wie notwendig Reformstrukturen sind&rdquo;, berichtet die Tageszeitung aus Flandern. Auch wenn sich der Bericht ganz allgemein mit Europa besch&auml;ftigt, ist er nicht nur f&uuml;r Belgien relevant, betont die Tageszeitung. Beispielsweise wird davor gewarnt, dass sich &ldquo;die wirtschaftliche Lage der EU in k&uuml;rzester Zeit verschlechtern k&ouml;nnte, wenn f&uuml;r die Eurokrise keine wirksamen L&ouml;sungen gefunden werden&ldquo;. Das gilt auch f&uuml;r Belgien, das seit fast eineinhalb Jahren keine Regierung mehr hat. </p>
<p>Die politische Krise wirkt sich nat&uuml;rlich auch auf die Wirtschaft aus, f&uuml;gt De Morgen hinzu: Die Zinsen f&uuml;r die belgischen Schulden steigen ununterbrochen und haben die F&uuml;nf-Prozent-Marke &uuml;berschritten. Anne Leclercq von der <a target="_self" href="http://debtagency.be/">Schuldenagentur</a> sch&auml;tzt die Lage als &ldquo;besorgniserregend&rdquo; ein. Ihrer Meinung nach &ldquo;hat Frankreich [Belgien] letzten Monat angesteckt, als die Finanzm&auml;rkte den Druck auf das Land erh&ouml;hten.&rdquo;</p>
<p>Eine Meinung, die auch der Leitartikler Yves Desmet teilt. <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1352133/2011/11/23/Europa.dhtml">Er fragt sich</a>, ob eine europ&auml;ische Vormundschaft nicht die beste L&ouml;sung f&uuml;r die politische Krise Belgiens sei: &ldquo;T&auml;glich beweisen unsere Politiker, dass sie die gro&szlig;e Kunst, demokratische Entscheidungen zu f&auml;llen, verlernt haben. Sie sind unf&auml;hig, Kompromisse einzugehen. Wenn es in diesem Land also niemanden mehr gibt, der den Blick &uuml;ber den Tellerrand der Interessen seiner eigenen Partei wagt, dann ist es vielleicht eine M&ouml;glichkeit, Br&uuml;ssel unter die Vormundschaft der Europ&auml;ischen Kommission zu stellen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 13:23:09 +0100</pubDate><guid>1204671</guid></item>
<item><title>Ostsee-Verschmutzung | Zeitbombe Altmunition (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177461-zeitbombe-altmunition</link><description><![CDATA[In den Meeren rund um Europa lauert eine neue Verschmutzungsgefahr. Fässer mit tausenden von Tonnen chemischer Waffen rosten auf dem Meeresgrund und werden leck. Die möglichen Folgen für die Ostsee werden derzeit erforscht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:25:36 +0100</pubDate><guid>1177461</guid></item>
<item><title>Belgien | Revolte zur Rettung der Stahlindustrie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1057421-revolte-zur-rettung-der-stahlindustrie</link><description><![CDATA[<p>Der weltgr&ouml;&szlig;te Stahlkonzern Arcelor Mittal aus Indien gab am 12. Oktober die definitive Schlie&szlig;ung zweier H&uuml;ttenwerke in L&uuml;ttich bekannt gab. Damit wurde er zur &ldquo;Sprengkapsel des sozialen Verdrusses&rdquo;, titelt <em>Le Soir</em>. Rund 600 Arbeitspl&auml;tze sind direkt von der Schlie&szlig;ung betroffen. Arcelor Mittal z&auml;hlt 3000 Angestellte in L&uuml;ttich, das eines von Europas Wiegen der Stahlverh&uuml;ttung ist. Die belgischen Gewerkschaftsb&uuml;nde machen mobil und <a href="http://www.lesoir.be/actualite/economie/2011-10-13/arcelormittal-utilise-des-methodes-de-bandits-869766.php" target="_self">verurteilen die &ldquo;kriminellen Methoden&rdquo;</a> der Gruppe, die dieses Jahr einen <a href="http://www.lesechos.fr/opinions/edito/0201693505611-au-dela-de-la-siderurgie-233498.php" target="_self">Gewinn von &uuml;ber 3 Milliarden Euro einfahren wird</a>.</p>
<p>Dem Bericht von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/1041071-dexia-fuer-viel-geld-verstaatlicht" target="_self">Dexia</a> zufolge ist die Schlie&szlig;ung von L&uuml;ttich<a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-10-14/retour-sur-terre-dur-869921.php" target="_self"> eine &ldquo;harte R&uuml;ckkehr zur Realit&auml;t&rdquo;</a>, wie B&eacute;atrice Delvaux in ihrem Leitartikel in <em>Le Soir</em> schreibt: &ldquo;Belgien lebte von der Welt abgeschnitten und tat so, als g&auml;be es keine anderen Probleme als die Spaltung eines Stadtviertels [<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/953951-presse-feiert-historischen-schritt" target="_self">das BHV</a>] oder die Art und Weise, wie man die Flamen vor dem Zusammenleben mit der franz&ouml;sisch sprechenden Bev&ouml;lkerung sch&uuml;tzen k&ouml;nnte. [...] Mit Dexia sind wir Opfer eines fehlgeleiteten Finanzkapitalismus, der durch Luftblasen, L&uuml;gen und blo&szlig;en Schein gegangen ist und pl&ouml;tzlich den Boden unter den F&uuml;&szlig;en verliert. Arcelor l&auml;sst uns das Kippen der Wachstumsm&auml;rkte in der Welt sp&uuml;ren: Eine indische Gruppe, die nach unserer Art kapitalistisch ist, entscheidet, uns von ihrer Niederlassungskarte zu streichen. Ein boomendes Land verzichtet auf ein Land im &lsquo;Niedergang&rsquo;.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:44:39 +0100</pubDate><guid>1057421</guid></item>
<item><title>"Belgien 6.0. Vorbereitung für 7.0."</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1049521-belgien-60-vorbereitung-fuer-70</link><description><![CDATA[<p>Neben der Spaltung des zweisprachigen Wahlkreises Br&uuml;ssel-Halle-Vilvoorde, welche die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/953951-presse-feiert-historischen-schritt">Verhandlungen wieder in Gang gebracht hatte</a>, wird in der <a target="_self" href="http://download.saipm.com/pdf/libre/FRtexte%20dirrupo.pdf">Vereinbarung</a> der F&ouml;deralismus grundlegend umgebaut. Die Regionen (Flandern, das mehr als 50 Prozent der Steuereinnahmen repr&auml;sentiert, Wallonien und Br&uuml;ssel-Hauptstadt) sollen in Fragen der Steuern, des Gesundheitswesens, des Arbeitsmarkts und der Stra&szlig;enverkehrsordnung mehr Autonomie zugesprochen bekommen. Die Legislaturperiode auf Landesebene wurde von vier auf f&uuml;nf Jahre verl&auml;ngert, damit sich das Land nicht mehr in einem quasi permanenten Wahlkampf befindet.</p><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Meine Damen und Herren, wir haben eine Einigung&rdquo;, titelt <em>De Morgen</em>, ausnahmsweise auf Franz&ouml;sisch. Die fl&auml;mische Tageszeitung zitiert die Worte, mit denen Di Rupo den ausgehandelten Text mit den wahrscheinlichen Koalitionspartnern verk&uuml;ndet hatte. <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1332413/2011/10/12/Eindelijk.dhtml">&ldquo;Endlich&rdquo;, schreibt der Chefredakteur des Politikressorts der Zeitung Steven Samyn</a>. &asymp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/111012morgen_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ungeben von den acht Verhandlungsführern erklärte der Beauftragte zur Regierungsbildung: “Wir haben eine Einigung erreicht, die unser Land weiter entwickeln und stabilisieren wird.” Man hätte es nicht treffender formulieren können. Die sechste belgische Staatsreform ist eine Weiterentwicklung, keine Revolution. Eine umfassende Staatsreform wandelt den schwerfälligen belgischen Staat in eine Föderalstaat.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Endlich!&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.lalibre.be/actu/crise-politique/article/690692/en-un-mot-chapeau.html">jubelt auch <em>La Libre Belgique</em></a>. In der Br&uuml;sseler Tageszeitung zieht der Kolumnist Francis Van de Woestyne seinen Hut f&uuml;r den &ldquo;wichtigsten Architekten dieser Verhandlungen, Elio Di Rupo&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/111012librebelgique_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Man kann sich kaum die Energie, die Geduld, das Zuhören und die Kreativität vorstellen, die er aufbringen musste, um dorthin zu gelangen. Nachdem er sich vergeblich mit dem flämischen Nationalisten Bart de Wever um einen Weg aus der Krise bemüht hatte, musste Elio Di Rupo diesmal mit manchmal labilen, manchmal unberechenbaren und manchmal zerstrittenen Partnern umgehen. Zugegeben: Er war der Einzige in diesem Land, welches aufgrund der Egoismen auseinanderzudriften droht, der die Synthese zwischen dem Norden und dem Süden, zwischen links und rechts schaffen konnte.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-10-12/avec-ou-sans-la-belgique-869342.php">F&uuml;r B&eacute;atrice Delvaux, Chefredakteurin von <em>Le Soir</em></a> ist der Sieger, noch vor Di Rupo, in erster Linie Belgien selbst:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/111012lesoir_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Man erinnere sich, wie sehr man schon nicht mehr daran glaubte. Man erinnere sich, wie oft man meinte, das war’s dann wohl, nicht mehr und nicht weniger, mit Belgien, um sich der Bedeutung des Augenblicks bewusst zu werden. Belgien! Allem Anschein nach ist Belgien der Sieger des Tages, durch die bloße Tatsache, dass das Land immer noch existiert, bereit, seinen Weg weiterzugehen. Belgien, ja, aber ein anderes: Nun liegen die Antriebe des Landes in den Regionen und den Gemeinschaften. Das Überleben des Landes als Ganzes erscheint hypothetisch. Wir müssen aber anerkennen, dass diesem alten Gebilde, welches mit dem Tod geflirtet hat, eine wundersame und raffinierte Mutation gelungen ist. Es wurde geduldig ein geschicktes Gleichgewicht geschaffen, das allen Beteiligten Grund zur Zufriedenheit gibt. ... Doch sollten wir uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen: Die Staatsreform begräbt eine bestimmte Form des föderalen Belgiens. Viele sind überzeugt, auch wenn sie es nicht wünschen, dass dies noch nicht die letzte Szene des Films war. In diesem Sinne ist der große Triumphator genau derjenige, der nicht auf dem Familienfoto ist: Bart De Wever. Dem Chef der Nationalisten ist es letztlich gelungen, alle von seinem Ziel zu überzeugen: Belgien macht nicht mehr (viel) Sinn.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=4L3GQJH1">Im <em>Standaard</em> findet zu guter Letzt Guy Tegenbos in seinem Leitartikel</a> die Bezeichnung der Staatsreform als &ldquo;Einigung mit Fliege&rdquo; sogar &ldquo;h&uuml;bsch&rdquo;. Anders sieht es aber beim Inhalt aus:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/111012standaard_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das Abkommen, welches der Mann mit der Fliege, Elio Di Rupo, gestern vorstellte ist eine typisch belgische Staatsreform. In dieser sechsten gibt es, wie in der fünften auch, seitenweise Vereinbarungen. Aber keine Linie. Die Reform entspricht keiner gemeinsamen Vision. Sie entstand aus dem Aufeinanderprallen zweier Visionen, die sich im Grunde in keinem Punkt einig sind. Es bedurfte großer Anstrengungen, um zufälligerweise ein paar Fetzen zu finden, auf die beide Seiten sich einigen konnten. Das nähte man dann zusammen wie einen Flickenteppich. [...] Di Rupo hat sein Mission Impossible geschafft, doch ist das neue Belgien weder erstaunlich noch aufregend. Ein Belgien 6.0. Vorbereitung für 7.0. ... Ein Waffenstillstand, der beiden Seiten frankophonen und Flamen ein bisschen von dem gibt, was sie wollen und mit dem sie sich eine Weile abfinden können. (js)</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:58:25 +0100</pubDate><guid>1049521</guid></item>
<item><title>Belgien | Dexia eint Flamen und Wallonen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1033521-dexia-eint-flamen-und-wallonen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Dexia spaltet Belgien&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=483GMN66&amp;word=dexia+verdeelt+belgi%C3%AB">titelt <em>De Standaard</em></a> &uuml;ber die Rettung der franz&ouml;sisch-belgischen Bank, die kurz vor dem Bankrott steht. Die fl&auml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt, das Thema sei ein neuer &ldquo;Zankapfel&rdquo; in der belgischen Politik, denn die drei Regionen des Landes (Flandern, Wallonien und Br&uuml;ssel) sind mit der Regierung uneins. Die Regionen unter der F&uuml;hrung des Ministerpr&auml;sidenten der Region Flandern, Kris Peeters, verlangen, dass Dexia in drei Teile zerschlagen wird: einen belgischen, einen franz&ouml;sischen und eine &ldquo;Bad Bank&rdquo; f&uuml;r die &ldquo;toxischen&rdquo; Titel. Somit k&ouml;nnte der auf die Finanzierung von Gemeinden spezialisierte belgische Zweig erhalten werden. Mit diesem Plan sind sowohl die belgischen als auch die franz&ouml;sischen Aktion&auml;re einverstanden, nicht aber die belgische Regierung, die eine Nationalisierung der Dexia Bank Belgique bef&uuml;rwortet.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1330180/2011/10/07/Verspreide-slagorde.dhtml">In <em>De Morgen</em> stellt Steven Samyn</a>, Leiter des Politikressorts, fest, dass &ldquo;bei uns nach alter Gewohnheit [...] in zerstreuter Kampfordnung&rdquo; vorgegangen wird. Die Franzosen hingegen seien gew&ouml;hnlich &ldquo;gut organisiert [...] so auch heute. Im Elys&eacute;e-Palast bel&auml;chelt man diese belgisch-internen Diskussionen bestimmt. Es hei&szlig;t, Einheit macht stark [= der Wahlspruch Belgiens], doch heute sagen sie in Paris wahrscheinlich &lsquo;Einheit macht Murks&rsquo;.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 07 Oct 2011 14:57:54 +0100</pubDate><guid>1033521</guid></item>
<item><title>Dexia, Zombiebank in der Eurozone</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1026231-dexia-zombiebank-der-eurozone</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p> &ldquo;Es beschleunigt sich bei Dexia&ldquo;, <a href="http://www.standaard.be/krant/tekst/index.aspx?articleid=UQ3GJ2NR&amp;oPage=276402&amp;oDay=5&amp;oMonth=10&amp;oyear=2011&amp;_section=61620077&amp;utm_source=standaard&amp;utm_medium=newsletter&amp;utm_campaign=krantenkoppen" target="_self">schreibt <em>De Standaard</em></a>. Die fl&auml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass Paris und Br&uuml;ssel am 4. Oktober in einer Notsitzung die Rettung der franz&ouml;sisch-belgischen Bank besprochen haben, die schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in Schwierigkeiten ist. Die beiden L&auml;nder kamen &uuml;berein, die Bank zu spalten und eine &ldquo;Bad Bank&ldquo; zu bilden, welche dann die risikobehafteten Werte (griechische und italienische Anleihen, amerikanische Hypotheken) &uuml;bernimmt. Der Chefredakteur des <em>Standaard</em>, Bart Sturtewagen, fragt sich, warum &ldquo;die drei vergangenen Jahre nicht gereicht haben, um zu verhindern, dass jetzt wieder eine akute Bankkrise stattfindet&ldquo;.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Standaard-05092011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Dexia war bekannt als eine Zombie-Bank, die sich tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen stellen musste. Eine unausgeglichene französisch-belgische Vereinigung, die zu sehr von den Schwankungen der Finanzmärkte abhängig war, um sicher zu sein. Eine Bank, deren gesunde Teile [...] nie Probleme gehabt hätten, wenn die Spielregeln befolgt worden wären. [...] Dexia ist nur die Spitze des Eisbergs. Seit Beginn der Bankenkrise hat man nichts anderes getan als die Schulden des Finanzsektors an die Regierungen zu übertragen. Um eine Krise des Systems zu vermeiden, hat man versucht, die Banken und ihre Aktionäre zu schonen – in der Hoffnung, sie hätten durch den massiven Zustrom von billigem Geld genügend Zeit, ihre Kapitalstruktur zu verstärken. [...] Wir sind am Ende dieser Geschichte angelangt. Die Fortsetzung wird jetzt mit blutroter Tinte geschrieben.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><img hspace="10" align="left" alt="" src="http://www.presseurop.eu/files/images/inline/Figaro-05102011.jpg" />Wie kam es soweit? Erst nahm Dexia f&uuml;r langfristige (teure) Finanzierungen von risikostarken Produkten <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/972761-die-banken-leihen-die-staedte-verlieren">kurzfristige (billige) Anleihen auf</a> und sammelte dann bulimisch &ldquo;Titel, Branchen oder ganze Portefeuilles. Spanien, Italien, Japan oder USA... sie kaufte alles, was es gab&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/societes/2011/10/04/04015-20111004ARTFIG00716-la-chute-d-une-banque-qui-revait-de-conquerir-le-monde.php">erinnert <em>Le Figaro</em></a>. So baute Dexia &ldquo;eine ungeheuerliche Zinsspekulationsposition&ldquo; auf. Ab Oktober 2008 war Dexia dann &ldquo;wie ein hormongedoptes Rind in Verlegenheit&ldquo;, schreibt die franz&ouml;sische Tageszeitung. Und schlie&szlig;lich brachte die Krise der Eurozone das extrem empfindliche Gef&uuml;ge zum Einst&uuml;rzen. Doch &ldquo;zum Gl&uuml;ck ist es eine Seltenheit&ldquo;. </p></div><img src="http://www.presseurop.eu/" alt="" class="iquote" /></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a target="_self" href="http://www.lesechos.fr/opinions/edito/0201676719852-mort-d-un-zombie-228727.php">F&uuml;r <em>Les Echos</em></a> steht mit der Sanierung der Dexia-Bank die Glaubw&uuml;rdigkeit der betroffenen Staaten auf dem Spiel: </p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Echos-05102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">So schwerwiegend die Fehler der Vergangenheit auch sein mögen, der Dexia-Skandal hätte schon vor drei Jahren abgeschlossen werden können. Dazu hätten der belgische und der französische Staat im Oktober 2008 ins Fleisch schneiden müssen. Doch sie haben lieber abgewartet. Natürlich waren sie da nicht die einzigen. Mehrere europäische Staaten gingen dasselbe Risiko ein. Drei Jahre später sind die meisten dieser (spanischen, deutschen, italienischen...) Institute immer noch nicht aus dem Schneider. Sie überleben wie Zombies, durch die Kreditfazilitäten der EZB, und unterhöhlen das Vertrauen in den gesamten europäischen Banksektor. Sie sind richtige Zeitbomben. [...] Und das Problem ist, dass die Finanzkrise in der Zwischenzeit zur Staatsschuldenkrise geworden ist. Und dass es sich heute nicht mehr nur um das Aufräumen im Bankensektor geht, sondern vielmehr um die Kreditwürdigkeit der betroffenen Staaten an den Märkten.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dexia zeigt den europ&auml;ischen Banken, wo es langgeht&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.cincodias.com/articulo/opinion/dexia-marca-camino-banca-europea/20111005cdscdiopi_3/">meint <em>Cinco Dias</em></a>. Die spanische Wirtschaftszeitung sieht es so:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Cinco-dias-05102011-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Dexia ist bei weitem kein Einzelfall. Sie ist das erste sichtbare Opfer der schweren Strukturschäden geworden, die die Staatsschuldenkrise bei den europäischen Finanzinstituten hervorgerufen hat. Dass sie die Stresstests vom letzten Sommer mit einer guten Note bestanden hat, ist der Beweis für die zweifelhafte Zuverlässigkeit dieser Tests, aber auch – und vor allem – für die bedeutenden Änderungen, die sich bei der „Momentaufnahme“ des Bankensystems seither vollzogen haben. Zieht man in Betracht, dass diese Tests nie den Zahlungsausfall [ganzer Staaten] oder griechischer Anleihen berücksichtigt haben, ist das nicht weiter überraschend. [...] Der Weg, den Dexia eingeschlagen hat, darf kein Einzelfall bleiben. Er muss der erste Schritt eines Prozesses zur Rettung, zur Sanierung und zur Umstrukturierung des Finanzsystems sein, der nicht länger warten kann.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 17:49:35 +0100</pubDate><guid>1026231</guid></item>
<item><title>Banken | Dexia wankt unter der Schuldenkrise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1021071-dexia-wankt-unter-der-schuldenkrise</link><description><![CDATA[<p>Drei Jahre nach einer ersten Rettung k&auml;mpft Dexia wieder &ldquo;ums &Uuml;berleben&rdquo;, titelt <em>De Morgen</em>. Der Vorstand der franz&ouml;sisch-belgischen Bank trat am 3. Oktober zu einer Notsitzung zusammen, die am Dienstag fortgesetzt wurde. &ldquo;Trotz der Ger&uuml;chte &uuml;ber eine unmittelbar bevorstehende Zerschlagung von Dexia, wird diesbez&uuml;glich nichts im <a target="_self" href="http://static.lecho.be/upload/dexiacommunique_3163014-41863.pdf">Pressekommuniqu&eacute;</a> erw&auml;hnt&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/996/Economie/article/detail/1328422/2011/10/04/Aandeel-Dexia-crasht-op-Brusselse-beurs.dhtml">schreibt die fl&auml;mische Tageszeitung</a>. Zuvor war die die Dexia-Aktie zeitweise um fast 40 Prozent eingebrochen. Die Ratingagentur Moody's hatte mit einer Herabstufung von Dexia gedroht.&nbsp;</p>
<p>Dexia ist einer der gr&ouml;&szlig;ten ausl&auml;ndischen Besitzer von griechischen Staatsanleihen. Die Bank hat au&szlig;erdem umfangreich in Spanien, Portugal, Irland und Italien investiert &ndash; insgesamt mit 21 Milliarden Euro. Jetzt hat sie zunehmend Schwierigkeiten, sich Geld zu leihen.</p>
<p>Sollten sich die Ger&uuml;chte &uuml;ber eine Zerschlagung best&auml;tigen, dann w&uuml;rden die &ldquo;gesunden&rdquo; Aktivposten von Dexia verkauft und die &ldquo;toxischen&rdquo; in einer &ldquo;Bad Bank&rdquo; deponiert. Der belgische Ministerpr&auml;sident Yves Leterme erkl&auml;rte, die belgische Regierung werde &ldquo;falls n&ouml;tig&rdquo; f&uuml;r Dexia b&uuml;rgen, <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/996/Economie/article/detail/1328402/2011/10/04/Dexia-krijgt-Be">so <em>De Morgen</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 04 Oct 2011 15:30:05 +0100</pubDate><guid>1021071</guid></item>
<item><title>Belgien | Presse feiert historischen Schritt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/953951-presse-feiert-historischen-schritt</link><description><![CDATA[<p>&quot;Unterh&auml;ndler haben den Sprung gewagt.&quot; <a href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=633FMDER&amp;word=doorbraak" target="_self"><em>De Standaard</em> atmet auf</a>, nachdem sich die acht Parteien der Regierungsverhandlungen in der Nacht auf Donnerstag auf die Spaltung des zweisprachigen Wahlkreises Br&uuml;ssel-Halle-Vilvoorde (BHV) geeinigt haben. &quot;Nach 458 Verhandlungstagen stehen wir m&ouml;glicherweise vor einem historischen Durchbruch&quot;, schreibt die fl&auml;mische Tageszeitung. In den <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/861871-die-verhandlungen-der-letzten-chance" target="_self">Diskussionen</a> war der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/237311-bhv-drei-buchstaben-ein-pulverfass" target="_self">&quot;BHV&quot; genannte Bezirk immer der Stolperstein</a> gewesen und einen Ausweg aus der politischen Sackgasse unm&ouml;glich gemacht. <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1319243/2011/09/15/Kaakslag.dhtml" target="_self"><em>De Morgens</em> Politikchef Steven Samyn begegnet</a> dem mit einiger Skepsis: &bdquo;Die Journalisten sind mit dem Ausdruck 'historisch' ein wenig zu voreilig. [&hellip;] Der Kompromiss f&uuml;r BHV bedeutet nicht, dass alles vorbei ist [&hellip;]. Es bleiben die erhitzten Gesetzesdiskussionen zur Finanzierung, zur Konsolidierung der Staatsfinanzen oder zum Asylrecht&hellip;</p>
<p>&quot;Auf franz&ouml;sischsprachiger Seite begr&uuml;&szlig;t die Presse den Kompromiss einhellig: &quot;Historisch? Historisch!&quot; <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-09-15/le-prix-de-la-raison-et-du-courage-863278.php" target="_self">jubelt <em>Le Soir</em>-Chefredakteurin</a> B&eacute;atrice Delvaux. F&uuml;r sie haben sich &quot;frankophone und fl&auml;mische Parteien auf die Spaltung eines Wahlkreises geeinigt, der mehrere Regierungen und Ministerpr&auml;sidenten zu Fall gebracht, zum Erdrutschsieg einer nationalistischen Partei [der N-VA, von den Verhandlungen ausgeschlossen] gef&uuml;hrt und das Land an den Rand des Zusammenbruchs bef&ouml;rdert hat. Deshalb: Ja. Dass die Parteien es endlich geschafft haben, sich auf diesen BHV-'Deal' zu einigen, ist ein historisches Ereignis.&quot;</p>
<p><a href="http://www.lalibre.be/actu/crise-politique/article/685402/edito-au-suivant.html" target="_self"><em>La Libre Belgique</em>-Kolumnist Francis Van de Woestyne legt</a> dagegen mehr Vorsicht an den Tag: &quot;Es ist nun an der Zeit, sich den anderen Problemen zu widmen&quot;, betont er und warnt: &quot;Es wird leicht sein, diese Einigung &uuml;ber BHV zu verwerfen.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 17:21:59 +0100</pubDate><guid>953951</guid></item>
<item><title>Belgien | OECD: Letermes neues Zuhause</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/947431-oecd-letermes-neues-zuhause</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &bdquo;Leterme entflieht der Politik&ldquo; <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/5036/Wetstraat/article/detail/1318718/2011/09/14/Leterme-ontvlucht-politiek.dhtml" target="_self">kommentiert die fl&auml;mische Tageszeitung <em>De Morgen</em></a> den m&ouml;glichen Funktionswechsel des belgischen &Uuml;bergangs-Ministerpr&auml;sidenten Yves Leterme. Am 16. September wird der Generalsekret&auml;r der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria, die Ernennung Letermes zu seinem Stellvertreter bekanntgegeben. Sobald eine neue f&ouml;derale Regierung in Belgien steht, wird Leterme seine neuen Aufgaben f&uuml;r zwei Jahre &uuml;bernehmen. In Anbetracht des Fortgangs der Verhandlungen sollte dies aber noch eine Weile dauern. Nach dem R&uuml;cktritt der Ministerin f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst und Staatsunternehmen, Inge Vervotte, ist dies f&uuml;r Letermes Partei (die fl&auml;mischen Christdemokraten CD&amp;V) &quot;ein neuer schwerer Schlag innerhalb weniger Wochen&quot;. </p>
<p>Mit diesem Posten zieht sich Leterme aus &quot;dem Sumpf der nationalen Politik&quot;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1318712/2011/09/14/Tussenpaus.dhtml" target="_self">meint der Chefredakteur der Tageszeitung, Wouter Verschelden</a>. Seit 458 Tagen k&auml;mpfen die Politiker vergebens darum, eine neue f&ouml;derale Regierung zu bilden. Frankophone und Flamen k&ouml;nnen sich nicht einigen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 13:58:03 +0100</pubDate><guid>947431</guid></item>
<item><title>Belgien | EU erhöht Druck auf Belgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/903791-eu-erhoeht-druck-auf-belgien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa will rasch eine neue belgische Regierung&ldquo; titelt Le Soir. &bdquo;Die Europ&auml;ische Kommission verliert die Geduld&ldquo; und wolle am 12. September anl&auml;sslich der Vorstellung des Berichts zur Haushaltslage der Mitgliedsstaaten eine offizielle Warnung gegen&uuml;ber Belgien aussprechen. Ein Eingriff in die inneren Angelegenheiten Belgiens, der sich &uuml;ber die Verschlechterung des Wirtschaftswachstums, insbesondere in Deutschland, rechtfertige, <a target="_self" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/elections_2010/2011-09-01/l-europe-veut-un-gouvernement-belge-et-vite-859967.php">berichtet das Blatt</a>. Die Euro-L&auml;nder bef&uuml;rchten in der Tat, dass das <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/614211-ein-jahr-keine-regierung-keine-panik">seit April 2010</a> regierungslose Belgien zum <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/643001-verschnaufpause-fuer-belgien">n&auml;chsten Ziel der Finanzm&auml;rkte</a> avanciere. Ein R&uuml;ffel, der in einem Schl&uuml;sselmoment der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/861871-die-verhandlungen-der-letzten-chance">Verhandlungsrunde um Elio Di Rupo</a> kommt. &bdquo;Vielleicht ein Wendepunkt&ldquo; <a target="_self" href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-09-01/negociations-le-tournant-859964.php">kommentiert Le Soir</a>: Die Mahnung der Europ&auml;ischen Union an die belgische Politik k&ouml;nne das Tempo der Verhandlungen beschleunigen, &bdquo;oder im Gegenteil vor&uuml;bergehend die [zur&uuml;ckgetretene und seither gesch&auml;ftsf&uuml;hrende] zweite <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/507081-es-gibt-ein-leben-ohne-regierung">Regierung von Yves Leterme</a> erneut in voller Macht &bdquo;in den Sattel setzen&ldquo;. Die Tageszeitung schlie&szlig;t mit den Worten: &bdquo;Ein st&auml;rkerer Druck von au&szlig;en ist kaum vorstellbar.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:18:40 +0100</pubDate><guid>903791</guid></item>
<item><title>Belgien | Schwarze verlassen Grundschulen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/896771-schwarze-verlassen-grundschulen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Kinder von Einwanderern aus der Mittelschicht fliehen en masse aus gemischten Schulen&ldquo;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/1344/Onderwijs/article/detail/1311412/2011/08/30/Ook-allochtonen-ontvluchten-concentratiescholen.dhtml" target="_self">berichtet De Morgen</a>. Der Grund, so die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel: &bdquo;Die Marokkaner wollen nicht mit Osteurop&auml;ern in dieselben Klassen.&ldquo; F&uuml;r Paul Mahieu, Professor an der Universit&auml;t Antwerpen, der Segregationsprobleme an Grundschulen studiert, erleben die Schulen ein &bdquo;Black Flight&ldquo;-Ph&auml;nomen, &auml;hnlich dem &bdquo;White Flight&ldquo;-Ph&auml;nomen, bei dem Einheimische ihre Kinder aus Schulen mit zu hohem Ausl&auml;nderanteil zur&uuml;ckziehen.</p>
<p>&bdquo;Dieser Fluchtmechanismus setzt ein, wenn der Ausl&auml;nderanteil die 30-Prozent-Marke &uuml;bersteigt. Bei Eltern ausl&auml;ndischer Herkunft liegt die Marke bei 50 Prozent&ldquo;, erkl&auml;rt Paul Mahieu. F&uuml;r den Forscher handelt es sich in erster Linie um ein psychologisches Problem, denn &bdquo;die Eltern sind &uuml;berzeugt, je mehr Einheimische, umso besser der Unterricht&ldquo;. Er warnt, dass wenn sich dieser Trend fortsetzen sollte, sich sich die Probleme nur verschlimmern werden. &bdquo;Vielfalt&ldquo; an den Schulen bedeute nicht automatisch Probleme, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1311415/2011/08/30/Vlucht.dhtml" target="_self">meint De Morgen</a>. &bdquo;Solange wir die Idee einer Schule als Motor sozialer Mobilit&auml;t beibehalten wollen, sind Schulen mit sozio-&ouml;konomischer Vielfalt notwendig.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:18:57 +0100</pubDate><guid>896771</guid></item>
<item><title>Musik | Eine Stumme, die viel Lärm macht (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/894671-eine-stumme-die-viel-laerm-macht</link><description><![CDATA[Die Oper ist seit 1830 das Symbol der belgischen Einheit. Doch um La Muette de Portici heute zu sehen, muss man nach Paris fahren, denn in Brüssel könnte sie zum Opfer politischer Kontroversen werden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:40:21 +0100</pubDate><guid>894671</guid></item>
<item><title>Belgien | Sterbehilfe nimmt zu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/878921-sterbehilfe-nimmt-zu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Es wird immer mehr Sterbehilfe geleistet&ldquo; titelt Le Soir. &bdquo;Seit 2002 und dem Inkrafttreten des <a target="_self" href="http://www.ulb.ac.be/cal/Documents/Documentsdereferences/loieuthanasie_28052002.pdf">Sterbehilfe-Gesetzes</a>, welches in bestimmten F&auml;llen die Euthanasie entkriminalisiert, wurde noch nie soviel aktive Sterbehilfe geleistet&ldquo;, erkl&auml;rt die <a target="_self" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-08-23/l-euthanasie-en-hausse-en-belgique-857995.php">belgische Tageszeitung</a>, welche die Statistiken der f&ouml;deralen Kontrollagentur einsehen konnte. Mit mehr als 85 deklarierten F&auml;llen pro Monat wird die Zahl der Todesf&auml;lle durch Euthanasie 2011 die Zahl der Tausend &uuml;bersteigen. Im vergangenen Jahr wurden 954 F&auml;lle gez&auml;hlt. Die Mehrheit der Patienten ist m&auml;nnlich und im Alter zwischen 60 und 79 Jahre. Bei acht von zehn F&auml;llen handelt es sich um Krebskranke. </p>
<p>&bdquo;Sonderbar&ldquo; sei, so Le Soir, dass 84 Prozent der F&auml;lle auf fl&auml;misch deklariert w&uuml;rden &bdquo;was bedeutet, dass die frankophonen &Auml;rzte entweder weniger F&auml;lle melden oder durchf&uuml;hren.&ldquo; Ohne dar&uuml;ber ein Urteil zu f&auml;llen, stelle sich die Kontrollkommission Fragen &uuml;ber &bdquo;die Unterschiede bei der Information von &Auml;rzten und Patienten, sowie zu den soziokulturellen Unterschieden hinsichtlich der medizinischen Praxis beim Lebensende.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:00:43 +0100</pubDate><guid>878921</guid></item>
<item><title>Straßenverkehr | Osteuropäische Fernfahrer: Sozial-Dumping</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/867811-osteuropaeische-fernfahrer-sozial-dumping</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://www.demorgen.be/">De Morgen</a> erforscht &bdquo;das schwierige Leben der osteurop&auml;ischen LKW-Fahrer&ldquo; aus Bulgarien, Rum&auml;nien, Polen oder Moldawien. Besch&auml;ftigt werden sie von belgischen Logistikunternehmen mit Firmensitzen in Osteuropa, wo die L&ouml;hne niedriger und die Arbeitsbedingungen viel flexibler sind, berichtet die fl&auml;mische Zeitung. &bdquo;Eine offene Wunde f&uuml;r die Belgier&ldquo;, die sich vor der Arbeitslosigkeit f&uuml;rchten, aber &bdquo;ein Segen f&uuml;r die osteurop&auml;ischen LKW-Fahrer&ldquo;, die trotz allem mehr verdienen als ihre Kollegen, die f&uuml;r ortsans&auml;ssige Unternehmen arbeiten. Und dennoch &bdquo;sind sie um nichts zu beneiden&ldquo;, schreibt die Zeitung: Gew&ouml;hnlich verbringen sie drei Wochen in ihren Lastkraftwagen, die ihnen meist als K&uuml;che, Wohnraum und Schlafzimmer dienen. Anschlie&szlig;end haben sie eine Woche frei, in der sie nach Hause fahren k&ouml;nnen. </p>
<p>W&auml;hrend die besagten Unternehmen der Meinung sind, dass sie &bdquo;nicht gesetzwidrig&ldquo; handeln, glaubt die belgische Verkehrsarbeiter-Gewerkschaft&nbsp; (Union Belge des Ouvriers du Transport, kurz UBOT) &bdquo;gen&uuml;gend Gr&uuml;nde&ldquo; zu haben, um &bdquo;vor Gericht zu ziehen&ldquo;. Wie die Zeitung berichtet &bdquo;fordert die UBOT die Anpassung der Geh&auml;lter der Osteurop&auml;er an die belgischen L&ouml;hne, wodurch auf ausl&auml;ndische Fernfahrer verzichtet werden kann.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:50:44 +0100</pubDate><guid>867811</guid></item>
<item><title>Belgien | Die Verhandlungen der letzten Chance</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/861871-die-verhandlungen-der-letzten-chance</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Heute geht es (wieder) los&ldquo;: Drei Wochen nach dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/790911-die-rede-des-koenigs-bringt-neuen-anstoss" target="_self">&bdquo;Abkommen des  21. Juli&ldquo;</a>&nbsp;  zur Regierungsbildung &ndash; und 428 Tage nach den Parlamentswahlen &ndash; <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-08-16/negociation-un-rendez-vous-churchillien-856743.php" target="_self">meldet Le Soir</a>, dass die Verhandlungen zwischen Sozialisten, Gr&uuml;nen, frankophonen und fl&auml;mischen Christdemokraten unter der Federf&uuml;hrung Elio Di Rupos wieder aufgenommen werden. Die belgischen Spitzenpolitiker, mit Ausnahme des fl&auml;mischen Nationalisten Bart De Wever, der den Verhandlungstisch verlassen hat, &bdquo;gehen in die Zielgerade. Ein schicksalhafter Moment f&uuml;r Belgien: Entweder es klappt, oder alles ist aus.&ldquo; </p>
<p>Die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel berichtet, dass der Beginn der Verhandlungen &bdquo;in einem ernsten und dringenden Moment stattfindet, und zwar nicht nur f&uuml;r unser kleines Land.&ldquo; Herabstufung der Vereinigten Staaten, Krawalle in Gro&szlig;britannien, Demonstrationen der Emp&ouml;rten... &bdquo;f&uuml;r die Chefs der acht Parteien am Tisch geht es nicht nur darum, Belgien zu retten: Es geht darum, sich aktiv an der globalen Rettung zu beteiligen und einem &uuml;berholten Gesellschaftsmodell ein neues gegen&uuml;berzustellen&ldquo;, f&uuml;hrt Le Soir fort und spricht von einem &bdquo;churchill-haften Rendezvous.&ldquo; Die Zeitung schlie&szlig;t ihren Kommentar mit: &bdquo;Wir hoffen, das unsere Spitzenpolitiker vom notwendigen historischen Ernst durchdrungen sind.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 16 Aug 2011 13:57:07 +0100</pubDate><guid>861871</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | „Europa reagiert&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/855121-europa-reagiert</link><description><![CDATA[<p>So titelt die spanische Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/"><em>La Vanguardia</em></a> zu den neusten Entscheidungen, die die Aufregung an den europ&auml;ischen B&ouml;rsen beruhigen sollen. Die Meldung einer <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/internacional/20110811/54199244865/sarkozy-y-merkel-se-reuniran-el-dia-16-para-tratar-la-gobernanza-de-la-zona-euro.html">Zusammenkunft</a> von Nicolas Sarkozy und Angela Merkel am Dienstag, den 16. August, &bdquo;um die Herausforderung des Euros erneut gemeinsam anzugehen&ldquo; hatte einen positiven Effekt und beruhigte die Finanzm&auml;rkte. Auch <a target="_self" href="http://www.lavanguardia.com/economia/20110811/54198809322/la-cnmv-prohibe-ventas-al-descubierto-sobre-valores-financieros.html">die gemeinsame Initiative</a> Belgiens, Spaniens, Frankreichs und Italiens, 15 Tage lang Leerverk&auml;ufe zu verbieten, trug zur Beruhigung bei. Die Ma&szlig;nahme wurde von der europ&auml;ischen Finanzmarktaufsicht (ESMA) bekannt gegeben und k&ouml;nnte gegebenenfalls verl&auml;ngert werden. Die Praktik der Leerverk&auml;ufe sei f&uuml;r &bdquo;einen absteigenden Markt verheerend&ldquo;, tadelt die Zeitung aus Barcelona ankn&uuml;pfend an die diesbez&uuml;gliche &bdquo;Warnung&ldquo; der EZB in ihrem <a target="_self" href="http://www.ecb.int/pub/pdf/mobu/mb201108en.pdf">monatlichen Bericht vom 11. August</a>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 12 Aug 2011 12:22:01 +0100</pubDate><guid>855121</guid></item>
<item><title>Belgien | Die Rede des Königs bringt neuen Anstoß</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/790911-die-rede-des-koenigs-bringt-neuen-anstoss</link><description><![CDATA[<p>Einen Tag nach dem belgischen Nationalfeiertag und der Rede K&ouml;nigs Albert II., der sich als &bdquo;<a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20110720_061&amp;kanaalid=1597" target="_self">entt&auml;uscht und besorgt</a>&ldquo; von der seit nunmehr 404 Tage dauernden, politischen Sackgasse&nbsp;bezeichnete, kommt sanfter Schwung in die Krisenl&ouml;sung. Es konnte ein Konsens gefunden werden f&uuml;r den letzten Punkt auf der Notiz des mit der Regierungsbildung beauftragen Elio Di Rupo, der f&uuml;r die fl&auml;mischen Christdemokraten (CD&amp;V) problematisch war. &bdquo;Viele Probleme wurden aus dem Weg ger&auml;umt, das Gleichgewicht bleibt jedoch prek&auml;r&ldquo;, <a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20110722_002" target="_self">so der Titel in <em>De Standaard</em></a>, der erkl&auml;rt, dass der CD&amp;V-Vorsitzende Wouter Beke bis zum Ende auf seiner Meinung zu einem der wichtigsten Streitpunkte bestand &ndash; den zweisprachigen Wahlkreis Br&uuml;ssel-Halle-Vilvoorde (BHV). <a href="http://www.lalibre.be/actu/crise-politique/article/674629/edito-caprices.html" target="_self"><em>La Libre Belgique</em> bezeichnet diese Haltung</a> als &bdquo;&auml;rmlich&ldquo; und &bdquo;unw&uuml;rdig&ldquo; und ruft die CD&amp;V auf, &bdquo;mit ihren Launen aufzuh&ouml;ren und wieder eine klare politische Linie zu verfolgen.&ldquo;</p>
<p>Am Abend des 21. Juli teilte Di Rupo Albert II. mit, dass &bdquo;die acht beteiligten Parteien eine Arbeitsmethode gefunden haben&ldquo;. Das K&ouml;nigshaus verordnet den Unterh&auml;ndlern jedoch zun&auml;chst Urlaub. Die Diskussionen beginnen Mitte August. &bdquo;Wenn wir die Dynamik jetzt stoppen, wird es schwierig sein, den Mechanismus wieder in Gang zu bekommen&ldquo;, <a href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx" target="_self">sch&auml;tzt dagegen der Editorialist von <em>De Standaard</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 22 Jul 2011 15:27:40 +0100</pubDate><guid>790911</guid></item>
<item><title>Belgien | Legalisierung von 28.000 Einwanderern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/783321-legalisierung-von-28000-einwanderern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Aufenthaltsgenehmigung f&uuml;r 28.000 Einwanderer&ldquo;,<a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=UN3CTTPO" target="_self"> titelt <em>De Standaard</em></a>. Zwei Jahre nach der Einf&uuml;hrung neuer Einwanderungsbestimmungen kommen 28.000 urspr&uuml;nglich illegalen Einwanderern neue Kriterien zugute, &bdquo;ohne die ihre Legalisierung vermutlich nie m&ouml;glich gewesen w&auml;re&ldquo;, berichtet die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel. Nach den neuen Bestimmungen k&ouml;nnen diejenigen Einwanderer eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, die mindestens zweieinhalb Jahre in Belgien gearbeitet oder wenigstens f&uuml;nf Jahre im Land gelebt haben. <a href="http://standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20110718_152" target="_self">Dabei wird gr&uuml;ndlich gepr&uuml;ft</a>, ob die Antragsteller &uuml;ber ausreichende Franz&ouml;sisch- oder Fl&auml;mischkenntnisse verf&uuml;gen, ihre Kinder die Schule besuchen, und sie sich in das gemeinschaftliche Leben ihrer Gemeinde eingebunden haben. Das Forum f&uuml;r Asyl und Migration (FAM) ist mit dem Ergebnis zufrieden: &bdquo;Die neuen Kriterien haben Klarheit geschaffen und f&uuml;r Tausende von Menschen einen wirklichen Unterschied gemacht.&ldquo; Dennoch, so bemerkt <em>De Standaard</em>, wird &bdquo;rund die H&auml;lfte der Antr&auml;ge zur&uuml;ckgewiesen werden.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 13:23:33 +0100</pubDate><guid>783321</guid></item>
<item><title>Belgien | König im Zwiegespräch | Cartoon (La Libre Belgique, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/778521-koenig-im-zwiegespraech</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jul 2011 16:56:00 +0100</pubDate><guid>778521</guid></item>
<item><title>Belgien | Die Flamen sagen nein</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/764301-die-flamen-sagen-nein</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Pffff&ldquo;... Mit einer leeren Seite beschreibt <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/3625/De-Formatie/article/detail/1289629/2011/07/08/Wat-nu.dhtml" target="_self"><em>De Morgen</em></a> die Notsituation, in der sich Belgien heute befindet. Am 7. Juli machte Bart De Wever (N-VA), Chef der gr&ouml;&szlig;ten fl&auml;mischen Partei, &bdquo;Kleinholz&ldquo; aus den Vorschl&auml;gen, die der Sozialist und k&ouml;nigliche &quot;Gestalter&ldquo; Elio Di Rupo drei Tage vorher vorgelegt hatte, um der institutionellen Sackgasse zu entkommen. &quot;Der Plan ist f&uuml;r alle Einwohner dieser Landes nachteilig, insbesondere f&uuml;r die Flamen&ldquo;, erkl&auml;rte De Wever.</p>
<p>&quot;Die &Uuml;berraschung liegt nicht einmal darin, dass De Wever nein gesagt hat, sondern darin, wie er es gesagt hat&ldquo;,<a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/3625/De-Formatie/article/detail/1289629/2011/07/08/Wat-nu.dhtml" target="_self"> findet der Redakteur des <em>Morgen</em></a>. &quot;Nichts, aber auch gar nichts an Di Rupos Vorschl&auml;gen ist positiv, sie wurden nicht nur dem Erdboden gleichgemacht, sondern auch noch mehrere Meter tief vergraben.&ldquo; Und nun? So lautet die gro&szlig;e Frage, die sich die belgische Presse stellt. Di Rupo der dem K&ouml;nig diesen Freitag Bericht abstattet, hat sich nicht ge&auml;u&szlig;ert, doch er scheint &quot;besonders beunruhigt &uuml;ber die Zukunft des Landes&ldquo;, schlie&szlig;t die Zeitung.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:33:44 +0100</pubDate><guid>764301</guid></item>
<item><title>Infrastruktur | Löcher im Netz (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/760641-loecher-im-netz</link><description><![CDATA[Die EU-Kommission hat zehn vorrangige Infraksrukturprojekte im Schienenverkehr definiert. Das Ziel: den 
Waren- und Personenverkehr im Herzen Europas beschleunigen. Ein Anliegen, das von politischen Oppositionsparteien und Bürgern bedroht wird. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:15:07 +0100</pubDate><guid>760641</guid></item>
<item><title>Belgien | Gebrauchsanweisung zur Krisenbewältigung (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/758241-gebrauchsanweisung-zur-krisenbewaeltigung</link><description><![CDATA[Dreizehn Monate nach den letzten Wahlen präsentierte der französischsprachige Sozialist Elio Di Rupo seinen Plan, um aus der politischen Sackgasse herauszukommen. Ein Schritt nach vorn, meint die belgische Presse, doch sei die Zukunft des Landes weiterhin unsicher. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 05 Jul 2011 16:51:36 +0100</pubDate><guid>758241</guid></item>
<item><title>Afghanistan | Kein Heimweh | Cartoon (L’Avenir, Namur)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/743151-kein-heimweh</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 16:11:07 +0100</pubDate><guid>743151</guid></item>
<item><title>Belgien | Warum nicht auf die samtene Tour? (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/728461-warum-nicht-auf-die-samtene-tour</link><description><![CDATA[1992 hat sich die Tschechoslowakei friedlich geteilt und bis heute bereuen die Tschechen und Slowaken diese Entscheidung nicht. Warum also nicht genauso in Belgien verfahren, schlägt der Korrespondent für Zentral- und Osteuropa der Volkskrant vor. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:48:56 +0100</pubDate><guid>728461</guid></item>
<item><title>Belgien | Ein Jahr ist kein Jahr (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/709681-ein-jahr-ist-kein-jahr</link><description><![CDATA[Am 13. Juni 2010 entschieden die Belgier an den Urnen, dem Land eine doppelte Mehrheit zu geben: im Norden die flämischen Nationalisten und im Süden die Sozialisten. Seither ist das Land trotz unzähliger Versuche immer noch ohne Regierung. Die belgische Presse feiert diesen einjährigen Geburtstag ohne Freude. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 13 Jun 2011 16:30:39 +0100</pubDate><guid>709681</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Brüssel fordert mehr Härte und Wachstum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/700931-bruessel-fordert-mehr-haerte-und-wachstum</link><description><![CDATA[<p>Erstmals legte die Europ&auml;ische Kommission am 7. Juni ihre &bdquo;<a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/685&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=fr" target="_self">Empfehlungen</a>&ldquo; f&uuml;r die 27 Mitgliedsl&auml;nder und ihre Haushaltsentw&uuml;rfe f&uuml;r 2012 vor. &bdquo;Eine Neuheit der Europ&auml;ischen Wirtschaftsregierung. Eingef&uuml;hrt wurde sie, um eine neue &sbquo;griechische Trag&ouml;die&lsquo; der Staatsfinanzen zu vermeiden, und [die Mitgliedsstaaten von] politischen Programmen [abzuhalten], die alle anderen belasten&ldquo;, <a href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=8829&amp;ID_sezione=&amp;sezione=" target="_self">erkl&auml;rt der Wirtschaftsexperte Mario Deaglio in <em>La Stampa</em></a>.</p>
<p>Die in einer ausgesprochen schwierigen wirtschaftlichen Lage formulierten Empfehlungen fasst Deaglio wie folgt zusammen: &bdquo;Ohne Verringerung der Staatsschulden, kein Wachstum. Ein alleiniger Abbau der Staatsschulden ohne Wachstum lie&szlig;e die Wirtschaft aber in eine neue Rezession abrutschen.&ldquo;</p>
<p>Allerdings macht sich Br&uuml;ssel dennoch f&uuml;r &bdquo;besonders viel H&auml;rte stark: Wir wollen den Europ&auml;ern keinen Sparkurs aufzwingen, aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass &uuml;berm&auml;&szlig;ige Staatsausgaben unser Wachstumspotential einschr&auml;nken&ldquo;, so die wesentliche Aussage der Kommission, f&uuml;r welche die Regierungsprogramme generell &bdquo;zu vage formuliert&ldquo; und &bdquo;nicht ehrgeizig genug&ldquo; sind. Ihrer Meinung nach verhelfe eine Reihe folgender Priorit&auml;ten auf den richtigen Weg: &bdquo;Erh&ouml;hung des Rentenalters, Einschr&auml;nkung des Vorruhestandes, Anpassung der L&ouml;hne an die Produktivit&auml;t, Entschlackung des Verwaltungsaufwands f&uuml;r Unternehmen, sowie Forschungs- und Entwicklungsbeihilfen&ldquo;. F&uuml;r Deaglio &bdquo;ist das f&uuml;r jemanden, der den W&auml;hlern keine Rechenschaft schuldig ist, gar nicht so schlecht&ldquo;. Jedoch &bdquo;ist es f&uuml;r die immer unbeliebteren Regierungen sehr schwierig, diese sehr edlen Vors&auml;tze auch wirklich umzusetzen&ldquo;. So ist die Kommission &bdquo;mit Italien, das f&uuml;r den Erhalt des Euros eine Schl&uuml;sselrolle spielt, ganz besonders streng&ldquo;, urteilt Deaglio.</p>
<p>In einem anderen Schl&uuml;sselland &ndash; Spanien &ndash; fanden die Empfehlungen der Kommission wenig Anklang. <a href="http://www.larazon.es/noticia/4819-bruselas-le-da-la-razon-a-rajoy" target="_self">F&uuml;r <em>La Raz&oacute;n</em></a> &bdquo;scheinen sie weder sinnvoll, noch angebracht&ldquo;, weil sie &bdquo;einen inflation&auml;ren Prozess ausl&ouml;sen k&ouml;nnten, der f&uuml;r eine stagnierende Wirtschaft wie die spanische fatale Folgen haben k&ouml;nnte&ldquo;.</p>
<p>Auch Belgien fasst die Kommission nicht gerade mit Samthandschuhen an und verlangt nichts Geringeres als die Umgestaltung seiner Wirtschaftsstruktur, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1275667/2011/06/08/Europa.dhtml" target="_self">berichtet <em>De Morgen</em></a>. Damit droht die EU &bdquo;die Bildung&ldquo; der Regierung &bdquo;platzen zu lassen&ldquo;, meint die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel.</p>
<p>Fast ein Jahr nach den Parlamentswahlen verhandeln die Parteien noch immer &uuml;ber die Zusammensetzung der Exekutive. Auf diese Gespr&auml;che wirken sich die Empfehlungen der Kommission st&ouml;rend aus, <a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=IJ3B5FO4" target="_self">meint <em>De Standaard</em></a>. Den mit der Regierungsbildung beauftragten frankophonen Sozialisten <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/658171-mission-impossible-fuer-elio-di-rupo" target="_self">Elio Di Rupo</a> hat das &bdquo;hart getroffen&ldquo; und &bdquo;die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Sozialisten und der Neuen Fl&auml;mischen Allianz verst&auml;rkt&ldquo; (kurz N-VA, die wichtigste fl&auml;mische Partei, die Br&uuml;ssels Ziele teilt). &bdquo;Es lohnt nicht, dass Di Rupo ein Programm aufstellt. [EU-Kommissionspr&auml;sident] Barroso hat das bereits f&uuml;r ihn getan&ldquo;, bemerkt <em>De Morgen</em> ironisch. <em>(jh)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 15:15:34 +0100</pubDate><guid>700931</guid></item>
<item><title>Politik-Fiktion | Los für Europa 2.0 (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/684551-los-fuer-europa-20</link><description><![CDATA[Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte - in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 16:32:13 +0100</pubDate><guid>684551</guid></item>
<item><title>Theater | Vorhang auf für den Osten (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/680801-vorhang-auf-fuer-den-osten</link><description><![CDATA[Die großen Namen des europäischen Theaters danken ab und die Wachablösung erfolgt durch eine neue Generation von Regisseuren, von denen die meisten aus Mittel- und Osteuropa stammen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 18:10:54 +0100</pubDate><guid>680801</guid></item>
<item><title>Belgien | Osteuropäische Banden nicht zu fassen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/676791-osteuropaeische-banden-nicht-zu-fassen</link><description><![CDATA[<p>Trotz der seit zehn Jahren geltenden Sicherheitsbestimmungen seien &quot;osteurop&auml;ische Banden schwer zu fassen&ldquo;, <a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=FE3AL3E4">titelt De Standaard</a>.&nbsp; Dies sei die Schlussfolgerung einer von der belgischen Bundespolizei einberufenen Pressekonferenz. Bei den Banden handele es sich in erster Linie &quot;um Roma, meistens aus Rum&auml;nien.&ldquo; Den Beamten h&auml;tten wegen der Mobilit&auml;t der Diebe Probleme, ihrer Aufgabe gerecht zu werden: &quot;Sie kommen f&uuml;r ein paar Tage oder Monate ins Land und kehren dann nach Osteuropa zur&uuml;ck.&ldquo; Gef&auml;ngnisstrafen w&uuml;rden nicht abschrecken und es gebe auch keine zentrale Organisation der Banden. Zudem w&uuml;rden sie auf Minderj&auml;hrige zur&uuml;ckgreifen, die &quot;dank ihrer geringen K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e leicht in H&auml;user eindringen k&ouml;nnen und werden sie gefasst, riskieren sie aufgrund ihres Alters keine schweren Strafen.&ldquo; <a target="_self" href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx">Der Kommentator der Tageszeitung betont</a>, dass die Ursprungsl&auml;nder der Diebe als EU-Mitglieder beim Kampf gegen das Verbrechen kooperieren m&uuml;ssten und meint, dass die Diebe dem Ruf der legal in Belgien arbeitenden Osteurop&auml;er schaden w&uuml;rden. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 12:30:44 +0100</pubDate><guid>676791</guid></item>
<item><title>Belgien | Ratingagenturen machen Druck</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/672361-ratingagenturen-machen-druck</link><description><![CDATA[<p>De Standaard <a href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx" target="_self"><em>stellt fest</em></a>, dass das &bdquo;Gespenst der Ratings&ldquo; wieder da ist. Am 23. Mai stufte die Rating-Agentur Fitch den Ausblick des belgischen Ratings (derzeit AA+) von &bdquo;stabil&ldquo; auf &bdquo;negativ&ldquo; herunter, falls nicht bald eine Regierung gebildet w&uuml;rde. F&uuml;r die Tageszeitung kam diese Warnung gerade rechtzeitig, denn die<em><a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/658171-mission-impossible-fuer-elio-di-rupo" target="_self"> Aufgabe des mit der Regierungsbildung beauftragten Elio Di Rupo</a> </em>beginnt offiziell heute, am 24. Mai. &bdquo;Die anhaltende politische Krise tut der Glaubhaftigkeit&ldquo; des Landes nach Meinung von De Standaard &bdquo;Abbruch&ldquo;. Die Tageszeitung erinnert daran, dass Standard &amp; Poor&rsquo;s bereits mit ihrer Warnung an Belgien Ende 2010 eine &bdquo;erste Druckwelle&ldquo; ausgel&ouml;st hatte. &bdquo;Trotz ihrer Mitschuld an der Finanzkrise k&ouml;nnen wir uns bald bei den Rating-Agenturen bedanken&ldquo;, so ein Leitartikler der Zeitung. &bdquo;Offensichtlich sind sie als einzige in der Lage, die belgischen Regierungsmitglieder und Parlamentarier der Rue de la Loi zur Eile zu bewegen&ldquo;. Der Autor hofft, dass &bdquo;der Hahn nicht ein drittes Mal zu kr&auml;hen braucht. Denn wenn die politische Lage im Herbst hoffnungslos bleibt, werden die Rating-Agenturen endg&uuml;ltig erwachen.&ldquo;</p>
<p><em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 May 2011 13:01:26 +0100</pubDate><guid>672361</guid></item>
<item><title>Museum | Ein MAS macht noch keinen Sommer (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/666501-ein-mas-macht-noch-keinen-sommer</link><description><![CDATA[Das frisch eingeweihte Museum der flämischen Metropole macht vor allem wegen seiner Architektur von sich reden. Kann es aber die Stadt verändern, so wie seine Erfinder es sich erhoffen? Der Stadtplaner Filip Canfyn hat so seine Zweifel. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 May 2011 16:29:44 +0100</pubDate><guid>666501</guid></item>
<item><title>Belgien | Mission impossible für Elio Di Rupo?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/658171-mission-impossible-fuer-elio-di-rupo</link><description><![CDATA[<p>Vielleicht ein Ende der politischen Sackgasse in Sicht? &bdquo;Nach 337 Tagen Krise beauftragt der K&ouml;nig Elio Di Rupo mit der Regierungsbildung&ldquo;, schreibt <em>Le Soir</em>. Der Parteichef der frankophonen Sozialisten (PS) solle &bdquo;eine Regierung bilden und alle dazu notwendigen Initiativen ergreifen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Pressemitteilung aus dem Palast. &bdquo;Ein symbolischer Schritt&ldquo;, notiert die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel. &bdquo;Zum ersten Mal wird eine Person beauftragt, eine neue Exekutive zu bilden. Doch ist die Aufgabe des Wahlsiegers der Wahlen vom 13. Juni 2010 immens&ldquo;. F&uuml;r das Blatt eine &bdquo;Mission impossible&ldquo;, so die Schlagzeile. Ein Titel der wortgleich auch von fl&auml;mischen Blatt <em>De Morgen</em> &uuml;bernommen wurde. Seit &bdquo;neun Monaten warten wir auf diesen Moment!&ldquo;, <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-05-17/une-mission-quasi-impossible-840437.php" target="_self">schreibt in L<em>e Soir </em>V&eacute;ronique Lamquin</a>, f&uuml;r die &bdquo;der Auftrag zur Regierungsbildung ein gewaltiger Schritt vorw&auml;rts&ldquo; ist, aber dennoch bleibe sie &bdquo;perplex oder gar skeptisch&ldquo;, zu gro&szlig; seien die Meinungsunterschiede zwischen der N-VA fl&auml;mischer Nationalisten, die im Norden des Landes dominieren und der Sozialistischen Partei PS in Fragen wie Justiz, Asylrecht oder Renten. &bdquo;Darum ist Optimismus verfr&uuml;ht&ldquo;, schreibt die Journalistin abschlie&szlig;end in ihrem Kommentar. Umso weniger, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/5036/Wetstraat/article/detail/1265320/2011/05/17/Mission-Impossible-voor-Elio-Di-Rupo.dhtml" target="_self">wie <em>De Morgen</em> feststellt</a>, da die Ernennung &bdquo;nicht mit Applaus aufgenommen wurde.&ldquo; Die Spitzenpolitiker der fl&auml;mischen Parteien zeigten sich verwundert, da die Nominierung nicht zuvor mit ihnen abgesprochen wurde. &bdquo;Niemand wei&szlig;, wie Di Rupo seinen Auftrag erf&uuml;llen kann&ldquo;, schreibt <em>De Morgen</em> und ist wie <em>Le Soir</em> der Meinung, dass der Sozialist &bdquo;startet, ohne dass die grunds&auml;tzlichen Meinungsunterschiede mit der N-VA gel&ouml;st sind.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 May 2011 12:17:04 +0100</pubDate><guid>658171</guid></item>
<item><title>Belgien | Die „Sackgasse" weiter auf dem Spielplan</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/652621-die-sackgasse-weiter-auf-dem-spielplan</link><description><![CDATA[<p>Nach 48 Wochen wird &bdquo;Die Sackgasse&ldquo;, die erfolgreiche Kom&ouml;die des &bdquo;K&ouml;niglich belgischen Theaters&ldquo;, weiter verl&auml;ngert. Nachdem gestern der vorerst <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/524401-viel-glueck-wouter-beke" target="_self">letzte Vermittler, Wouter Beke</a>, K&ouml;nig Albert II. seine Schlussfolgerungen vorlegte, gibt sich die Tageszeitung <em>Le Soir</em> ironisch. Nach einem zweimonatigen Einsatz, der die Ausarbeitung eines neuen Rahmens f&uuml;r Verhandlungen und letztendlich eine Regierungsbildung erm&ouml;glichen sollte, gibt es zwischen der fl&auml;mischen und der wallonischen Seite immer noch keine Einigung. Der Chef der fl&auml;mischen Christdemokraten sei zwar &bdquo;&uuml;berzeugt, super gearbeitet zu haben, und behauptet, man k&ouml;nne zu einer Einigung &uuml;ber die Staatsreform und innerhalb von zehn Wochen zur Bildung einer Regierung gelangen&ldquo;, so die Br&uuml;sseler Tageszeitung, doch &bdquo;der Inhalt des Berichts bleibt &sbquo;streng geheim&rsquo;!&ldquo; <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-05-13/posons-nos-conditions-publiquement-839760.php" target="_self"><em>Le Soir</em> schreibt </a>die Festgefahrenheit der beiden &bdquo;geschiedenen&ldquo; Gemeinschaften dem Anf&uuml;hrer der fl&auml;mischen Nationalisten, Bart De Wever, zu, &bdquo;der die Krise in die L&auml;nge zieht, indem er seine Strategie grundlegend ver&auml;ndert&ldquo;. Der fl&auml;mische Standaard bringt auf dem Titelblatt einen am Vortag von Beke zitierten Konfuzius-Spruch: &bdquo;Sehen, was recht ist, und es gegen seine Einsicht nicht tun, ist Mangel an Mut&ldquo;, und <a href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx" target="_self">schiebt die Schuld</a> an der Blockade auf den frankophonen Sozialistenchef: &bdquo;Wenn Elio Di Rupo es mit dieser Blockade ernst meint, dann tickt die Zeitbombe unter Belgien jetzt schneller&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 13:12:48 +0100</pubDate><guid>652621</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Verschnaufpause für Belgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/643001-verschnaufpause-fuer-belgien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Belgische Finanzbombe entsch&auml;rft,&ldquo; titelt <em>Le Soir</em> nachdem der belgische Regierungschef Yves Leterme <a href="https://twitter.com/#!/YLeterme" target="_self">auf Twitter angek&uuml;ndigt</a> hatte, dass Standard&amp;Poor&rsquo;s Belgien letztendlich doch nicht herunterstufen w&uuml;rden (momentane Bewertung: AA+). &bdquo;Nach Meinung der M&auml;rkte ist unser Land f&auml;hig, seine Schulden zur&uuml;ckzuzahlen&ldquo; berichtet Le Soir. Als die Ratingagentur am 14. Dezember erkl&auml;rte, dass die fehlende Regierung (die seit<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/614211-ein-jahr-keine-regierung-keine-panik" target="_self"> April 2010 zur&uuml;ckgetreten</a> ist) der Bonit&auml;t des Landes schadet, brach am Regierungssitz in der Rue de la Loi &bdquo;Panik&ldquo; aus. Daraufhin hatte Yves Leterme mit Zustimmung des K&ouml;nigs den Ausbau der Zust&auml;ndigkeiten erwirkt, um <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/457361-finanzmaerkte-misstrauen-belgien" target="_self">schnellstens einen Haushalt zu entwerfen</a>. Aber selbst wenn die M&auml;rkte vor&uuml;bergehend beruhigt sind, &bdquo;gibt es gen&uuml;gend Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass sie mittelfristig wieder nerv&ouml;s werden&ldquo;, <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-05-09/tout-va-tres-bien-madame-la-marquise-838960.php" target="_self">berichtet <em>Le Soir</em> weiter</a>. &bdquo;Das Zynische an der Sache ist, dass [das Land] ohne den Druck der M&auml;rkte bereits in Scherben liegen k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich war das Schreckgespenst einer finanziellen Katastrophe das gr&ouml;&szlig;te Hindernis f&uuml;r neue Wahlen. [&hellip;] Nun hat der Druck ein wenig nachgelassen und Belgien verf&uuml;gt &uuml;ber eine neue wundersame Frist, um seine Reformen durchzuf&uuml;hren&ldquo;, schlie&szlig;t <em>Le Soir</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 May 2011 13:19:57 +0100</pubDate><guid>643001</guid></item>
<item><title>Debatte | Transatlantischer Populismus (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/640231-transatlantischer-populismus</link><description><![CDATA[Die neopopulistische Tea-Party-Bewegung aus den USA hat jetzt auch in Europa Fuß gefasst. Die beiden Strömungen haben dabei nicht dieselbe Geschichte, schreibt der Boston-Korrespondent von De Morgen. Das Resultat ist aber das gleiche: die Regierungen steuern auf die Lähmung zu. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 17:12:11 +0100</pubDate><guid>640231</guid></item>
<item><title>Belgien-Niederlande | Mit gemeinsamer Armee gegen die Haushaltskrise?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636351-mit-gemeinsamer-armee-gegen-die-haushaltskrise</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Milit&auml;rhierarchie bombardiert [den belgischen Verteidigungsminister] De Crem&ldquo; titelt <a target="_self" href="http://destandaard.be/"><em>De Standaard</em></a>. In einem internen Schreiben beklagen F&uuml;hrungsoffiziere die f&uuml;r &bdquo;die Verteidigung katastrophale Mischung aus zahlreichen Auslandseins&auml;tzen, neuen Sparma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 35 Millionen Euro, Personalabbau und fehlenden Investmentfonds&ldquo;. <a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20110505_018">Pieter de Crem w&uuml;nscht sich</a> eine kleinere und leistungsf&auml;higere Armee. F&uuml;r das Milit&auml;r &bdquo;nimmt De Crem der Armee ihre Glaubw&uuml;rdigkeit&ldquo;. Am 4. Mai traf sich der Minister mit seinem niederl&auml;ndischen Kollegen Hans Hillen, der mit den gleichen Haushaltsproblemen k&auml;mpft. Beide diskutierten &uuml;ber eine &bdquo;engere Zusammenarbeit&ldquo; zwischen ihren Streitkr&auml;ften. <a target="_self" href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx">Im Kommentar betont <em>De Standaard</em></a>, wie wichtig eine europ&auml;ische Armee sei, merkt aber an, dass &bdquo;sich momentan nur die kleinen L&auml;nder dar&uuml;ber im Klaren sind&ldquo;. In der Zwischenzeit &bdquo;k&ouml;nnte eine Verbindung unserer Aktivit&auml;ten mit denen der Niederlande das Problem ein wenig entsch&auml;rfen. Wir k&ouml;nnten eine gemeinsame Marine aufbauen, oder den Niederl&auml;ndern die Marine &uuml;berlassen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 12:45:53 +0100</pubDate><guid>636351</guid></item>
<item><title>Internet | Das Netz: Sprungbrett für Kriminelle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636961-das-netz-sprungbrett-fuer-kriminelle</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Kehrseite des Internets&ldquo;, betitelt <a href="http://www.voix.lu/" target="_self"><em>La Voix du Luxembourg</em></a> den Bericht des Europ&auml;ischen Polizeiamts Europol f&uuml;r 2011, dessen Ver&ouml;ffentlichung sie mit einem Mohnfeld in Laos illustriert. Die Studie &uuml;ber aktuelle und zuk&uuml;nftige Trends des organisierten Verbrechens erscheint alle zwei Jahre. Ihre <a href="http://www.europol.europa.eu/publications/European_Organised_Crime_Threat_Assessment_(OCTA)/OCTA_2011.pdf" target="_self">Ausgabe f&uuml;r 2011</a> zeigt, dass das Internet, wie es Europol-Direktor Rob Wainwright ausdr&uuml;ckt, zum &bdquo;wichtigsten Helfer&ldquo; eines &bdquo;mehrere Milliarden schweren Gesch&auml;fts in Europa&ldquo; geworden ist. Drogen- und Menschenh&auml;ndler bis hin zu Geldw&auml;schern, F&auml;lschern oder anderen Betr&uuml;gern, die meisten &bdquo;traditionellen Kriminellen&ldquo; benutzen das Internet. Wie <em>La Voix du Luxembourg</em> berichtet, unterscheidet die Studie zwischen: &bdquo;Gruppen, die sich stets im Umfeld der Niederlande und Belgien aufhalten und die Drogenverteilung in Europa koordinieren. F&uuml;r aus Russland kommende illegale Waren dienen die baltischen Nationen als Transitl&auml;nder. Der S&uuml;dwesten (Spanien, Portugal) ist eine Drehscheibe f&uuml;r Kokain-, Cannabisharz- und Menschenhandel, w&auml;hrend sich der S&uuml;dosten (Bulgarien, Rum&auml;nien, Griechenland) aufgrund zunehmender Gesch&auml;fte &uuml;bers Schwarze Meer rasant entwickelt hat. Das Zentrum krimineller Aktivit&auml;ten im Zusammenhang mit Unternehmen, F&auml;lschungen und Menschenhandel ist und bleibt aber Italien.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 11:54:05 +0100</pubDate><guid>636961</guid></item>
<item><title>Monarchie | Der Preis von Glanz und Gloria</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/622281-der-preis-von-glanz-und-gloria</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Glanz und Geifer &ndash; der untersch&auml;tzte Stand: Europas Adel l&auml;sst nicht von der Macht&ldquo;, unter diesem Titel <a target="_self" href="http://www.freitag.de/wochenthema/1117-die-h-chsten-unter-den-ungleichen">lehnt sich <em>der Freitag</em> </a>diese Woche auf, gegen die Monarchien und die ungerechtfertigte Position der Adeligen in europ&auml;ischen Republiken. Die Berliner Wochenzeitung hat daf&uuml;r <a target="_self" href="http://www.freitag.de/wochenthema/1117-gnade-der-geburt">Autoren bem&uuml;ht</a>, die aus Erfahrung ihres &bdquo;von&ldquo; zwischen Vor- und Nachnamen gest&auml;rkt verk&uuml;nden: &bdquo;Adel vernichtet&ldquo;. <a target="_self" href="http://www.freitag.de/wochenthema/1117-adel-vernichtet">Jutta Ditfurth erkl&auml;rt</a>, warum sie auf ihren Adelstitel verzichtet hat. Und im Hauptartikel zieht Stefanie Hardick, freie Journalistin und &bdquo;niemanden untertan&ldquo;, Bilanz: Europa z&auml;hlt noch 11 Monarchen, rechne man hinzu, dass die britische Queen an der Spitze von 15 Commonwealth-Staaten stehe, seien sogar die meisten der weltweit 42 Monarchien europ&auml;isch. </p>
<p>&bdquo;Und falls sich einige republikanische Zaung&auml;ste [bei der Hochzeit in London] bei dem Wunsch ertappen, das eigene Staatsoberhaupt h&auml;tte mehr Glamour, sollten sie bedenken: Auch wenn sich K&ouml;nigsfamilien gerne b&uuml;rgernah pr&auml;sentieren, besitzen sie doch bis heute Privilegien, die weit &uuml;ber die Rechte ihrer Untertanen hinausgehen.&ldquo; Laut einer niederl&auml;ndischen Studie von 2009 kosteten sie den Steuerzahler immerhin 110 Millionen Euro im Jahr. Zu diesem Preis bek&auml;men die europ&auml;ischen Monarchien daf&uuml;r eine Projektionsfl&auml;che nationaler Identit&auml;t. So gelte Juan Carlos I. als Vater der spanischen Demokratie, K&ouml;nig Albert II. als Symbol f&uuml;r die bedrohte Einheit Belgiens. &ldquo;Und ohne die Grimaldis w&auml;re Monaco wahrscheinlich l&auml;ngst eine franz&ouml;sische Provinz.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:52:29 +0100</pubDate><guid>622281</guid></item>
<item><title>Belgien | Ein Jahr keine Regierung, keine Panik</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/614211-ein-jahr-keine-regierung-keine-panik</link><description><![CDATA[<p>Seit dem 22. April 2010 und dem R&uuml;cktritt von Ministerpr&auml;sident Yves Leterme, wird Belgien von einer &Uuml;bergangsregierung gef&uuml;hrt, da sich die fl&auml;mischen und wallonischen Parteien bisher nicht auf eine Machtaufteilung zwischen den beiden Gemeinschaften haben einigen k&ouml;nnen. Ein Jahrestag, der die nationale Presse irritiert. &bdquo;Ein Jahr ohne Regierung, eine Zeitung ohne Politiker&ldquo;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1254197/2011/04/22/Vierkant.dhtml" target="_self">titelt <em>De Morgen</em></a>, um seiner Ver&auml;rgerung Luft zu machen. &bdquo;Reportagen aus der Politik geh&ouml;ren und werden auch weiterhin zu den tragenden S&auml;ulen unseres Blattes geh&ouml;ren, doch nach zw&ouml;lf Monaten der Stagnation ver&ouml;ffentlichen wir ausnahmsweise eine Zeitung, in der keiner unserer Politiker zu Wort kommt&ldquo;, erkl&auml;rt das Blatt in seinem Leitartikel. &bdquo;Das soll nicht hei&szlig;en, dass uns die Politik gleich ist, doch zw&ouml;lf Monate des Rumwurschtelns sind zu lang. Es ist Zeit zu handeln.&ldquo;</p>
<p>In der Tat, nur eine einzige Tageszeitung hat den wenig glorreichen Jahrestag zum Aufmacher gemacht. &bdquo;Und es dreht sich doch&ldquo;, <a href="http://www.lesoir.be/debats/editos/2011-04-22/ce-pays-a-t-il-encore-un-sens-bis-835981.php" target="_self">stellt <em>Le Soir</em> fest</a>. F&uuml;r die franz&ouml;sischsprachige Zeitung h&auml;tte &bdquo;ein neues, effizienteres und befriedetes Belgien aus diesem Chaos hervorgehen k&ouml;nnen, hervorgehen m&uuml;ssen. Dass dies immer noch nicht der Fall ist, weckt Wut, Entt&auml;uschung und, ja, eine Art Ekel.&ldquo;</p>
<p><a href="http://www.standaard.be/meningen/commentaar/index.aspx" target="_self"><em>De Standaard</em>, der dem Ereignis nur einen Kommentar widmet</a>, schreibt, dass &bdquo;wir 365 wichtige politische Tage verloren haben.&ldquo; Die fl&auml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt: &bdquo;Zu glauben, dass die &sbquo;politische Twilight-Zone&rsquo; Anspielung auf die amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie ewig weitergehen kann, ist eine gef&auml;hrliche Illusion.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 22 Apr 2011 12:21:25 +0100</pubDate><guid>614211</guid></item>
<item><title>Belgien | Betrüger auf frischer Tat ertappt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611791-betrueger-auf-frischer-tat-ertappt</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=VT395FT2">Laut De Standaard</a> &quot;tr&auml;gt der Kampf gegen Betr&uuml;ger aus Osteuropa Fr&uuml;chte&ldquo;. Monat f&uuml;r Monat melden sich rund 250 Osteurop&auml;er beim <a target="_self" href="http://www.rsvz.be/ ">belgischen Landesinstitut der Sozialversicherungen f&uuml;r Selbst&auml;ndige (INASTI)</a> an. In der Tat gibt ihnen der Selbst&auml;ndigen-Status nicht nur ein dreimonatiges Aufenthaltsrecht in Belgien, sondern wichtiger noch, wie die Zeitung meint,<a target="_self" href="http://www.belgium.be/fr/famille/aide_sociale/cpas/"> Anspr&uuml;che auf Sozialhilfe</a>. Doch seit dem 1. Oktober 2010 f&uuml;hrt das LISVS Kontrollen durch, um festzustellen, ob die angemeldeten Personen wirklich als Selbst&auml;ndige t&auml;tig sind. Dem Blatt zufolge &quot;scheinen die Kontrollen wirksam zu sein&ldquo;, denn zwei Drittel aller Angemeldeten wurden beim Schummeln erwischt. &quot;Die Aufenthaltsgenehmigungen wurden entzogen und die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde forderte sie auf, das Land zu verlassen&ldquo;, berichtet die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:13:58 +0100</pubDate><guid>611791</guid></item>
<item><title>Belgien-Spanien | Verschuldete Staaten unter Druck</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/606721-verschuldete-staaten-unter-druck</link><description><![CDATA[<p>&quot;Schuldenkrise eskaliert&ldquo;, <a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=JK3924MS ">titelt De Standaard</a>. Am 18. April hat Belgien Anleihen in H&ouml;he von 2,95 Milliarden Euro aufgelegt, zu einem Zinssatz, der im Lauf des Tages bis auf 4,4 Prozent anstieg &ndash; dem h&ouml;chsten Satz seit 2009. &quot;Dieser Zins ist niedriger als der griechische&ldquo;, der mit einem Dreijahressatz von 20 Prozent &quot;durch die Decke ging&ldquo;, stellt die Tageszeitung fest. Das Problem besteht darin, dass &quot;der Spread zu Deutschland pl&ouml;tzlich stieg, w&auml;hrend an der B&ouml;rse Misstrauen und b&ouml;ses Blut herrschten. [...] Belgien legt schon zum zweiten Mal dieses Jahr genau dann Staatsobligationen auf, wenn der Markt unruhig ist&ldquo;, bemerkt der Chef&ouml;konom von ING Belgien und bedauert dieses &quot;Pech mit dem Timing&ldquo; f&uuml;r die Auflage zehnj&auml;hriger Staatsanleihen. Belgien hat von den f&uuml;r dieses Jahr geplanten 34 Milliarden Euro an linearen Obligationen bereits 17,3 Milliarden aufgelegt.</p>
<p>Auch Spanien ist mit hohen Zinss&auml;tzen f&uuml;r seine Staatsanleihen konfrontiert und <a target="_self" href="http://www.elpais.com/articulo/economia/dudas/Grecia/castigan/deuda/espanola/tumban/Bolsas/elpepieco/20110419elpepieco_1/Tes">El Pa&iacute;s ist besorgt </a>dar&uuml;ber, dass &quot;die Zweifel bez&uuml;glich Griechenland die spanischen Schuldverschreibungen benachteiligen&ldquo;. Die Bef&uuml;rchtungen hinsichtlich der Umstrukturierung der griechischen Schulden &quot;haben die Zweifel an den M&auml;rkten wieder aufleben lassen und zeigen erneut, dass Spanien, obwohl es sich von den Ranglistenletzten distanziert, nicht gegen die Turbulenzen immun ist&ldquo;, wie die Tageszeitung aus Madrid feststellt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 13:12:40 +0100</pubDate><guid>606721</guid></item>
<item><title>EU-Institutionen | Im Griff der Lobbies (România libera, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/588911-im-griff-der-lobbies</link><description><![CDATA[Nach dem jüngsten Korruptionsskandal um EU-Parlamentarier, die als Lobbyisten getarnten Journalisten auf den Leim gegangen waren, ist klar: die Beziehungen zwischen Interessengruppen und EU-Institutionen liegen in einer Grauzone. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 17:06:59 +0100</pubDate><guid>588911</guid></item>
<item><title>Belgien | Prinz Laurents lästiger Aktionismus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/588541-prinz-laurents-laestiger-aktionismus</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Prinz Laurents parallele Diplomatie&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lalibre.be/actu/belgique/article/653346/comment-laurent-a-tenta-de-soutenir-les-rebelles-libyens.html">titelt <em>La Libre Belgique</em></a> und enth&uuml;llt, dass der j&uuml;ngste Sohn von K&ouml;nig Albert II. &bdquo;versucht hat, den libyschen Rebellen zu helfen&ldquo;. In den vergangenen Tagen habe der Prinz in der Tat &bdquo;in Br&uuml;ssel arbeitende libysche Diplomaten getroffen, die gern den Gaddafi treuen Botschafter absetzen w&uuml;rden&ldquo;. Das Problem ist nur, dass weder die belgische Regierung noch der K&ouml;nig von diesen strategischen Machenschaften in Kenntnis gesetzt wurden. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Schnitzer von &bdquo;Laurent dem Afrikaner&ldquo;: Die belgische Tageszeitung erinnert an seine &bdquo;abenteuerliche Reise in die Demokratische Republik Kongo Mitte M&auml;rz&ldquo;. Und bis vor kurzem unterhielt er auch noch &bdquo;Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Regime [Gaddafis]&ldquo;. Die fl&auml;mische Tageszeitung <a target="_blank" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/5036/Wetstraat/article/detail/1247182/2011/04/07/Laurent-contract-naleven-of-dotatie-kwijt.dhtml"><em>De Morgen</em> weist auf einen Brief von 2008 hin</a>, in dem der belgische Regierungschef Yves Leterme den Prinzen bereits aufgefordert hatte, sich an gewisse Regeln zu halten. &bdquo;Laurents Ungehorsam zwingt die Regierung dazu, ihm einen Vorschlag zu unterbreiten, den er annehmen oder ablehnen muss. Wenn er die Regeln nicht befolgt, so wird er seine gesamte Rente verlieren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 13:16:58 +0100</pubDate><guid>588541</guid></item>
<item><title>Belgien | Der Atommüll-Import geht weiter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584631-der-atommuell-import-geht-weiter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Belgien importiert wieder radioaktive Abf&auml;lle&ldquo;, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/6779/Kernenergie/article/detail/1245984/2011/04/05/Belgie-voert-opnieuw-radioactief-afval-in.dhtml" target="_blank"><em>titelt </em></a>De Morgen. Die belgischen Beh&ouml;rden gaben der Firma <a href="http://www.belgoprocess.be/eng/AboutUs.htm" target="_blank"><em>Belgoprocess</em></a> gr&uuml;nes Licht zur Verarbeitung von 120 Tonnen radioaktiven M&uuml;ll aus dem medizinischen Bereich der deutschen Firma <a href="http://www.nuclitec.de" target="_blank"><em>Nuclitec</em></a>. Die Abf&auml;lle sollen verbrannt werden, was keinen Einfluss auf den radioaktiven Gehalt habe; die Asche gehe dann nach Deutschland zur&uuml;ck, wo sie eingelagert werde. Der belgischen Tageszeitung zufolge &bdquo;ist es das erste Mal sei mehr als 20 Jahren, dass eine solche Menge Atomm&uuml;ll importiert wird. Das Blatt betont, dass seit dem Transnuklear-Skandal von 1998 der Import und Export von radioaktiven Abf&auml;llen unm&ouml;glich gemacht wurde. Damals hatte das <a href="http://www.sckcen.be/en/" target="_blank"><em>Studienzentrum f&uuml;r Kernenergie</em></a> bei den Mengenangaben von im- und exportiertem Atomm&uuml;ll geschummelt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:42:56 +0100</pubDate><guid>584631</guid></item>
<item><title>Belgien | Zuviel Geld für die Kultur?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/582121-zuviel-geld-fuer-die-kultur</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kultursubventionen sind Gewinn bringend&ldquo;, <a href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=OQ38D1FH" target="_blank">titelt <em>De Standaard</em></a>. Die Zeitung st&uuml;tzt sich dabei auf eine neue Studie, nach der die Einnahmen aus Kulturveranstaltungen (Ticketverkauf, Sponsoring, Vorstellungen) h&ouml;her sind, als die vom Staat zugesprochenen Subventionen: rund 41 Prozent gegen 39 Prozent. Die restlichen 20 Prozent werden von den Kommunen gestellt. Der Glaube, dass &bdquo;der Kulturbetrieb haupts&auml;chlich von &ouml;ffentlichen Geldern lebt, ist also falsch, auch wenn der Anteil der Subventionen relativ hoch ist, damit der Sektor eigene Einnahmequellen erschlie&szlig;en kann&ldquo;, erkl&auml;rt De Standaard. Die Studie erscheint am 4. April zeitgleich mit den <a href="http://www.kunstenenerfgoed.be/ake/view/nl/699788-Kunstendecreet.html" target="_blank">neuen Subventionskriterien</a> der fl&auml;mischen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/524311-sieger-ueberall-mehrheit-nirgendwo" target="_blank">Regierung</a> von 2013 bis 2016. Die K&uuml;nstler bef&uuml;rchten m&ouml;gliche &Auml;nderungen, <a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1245408/2011/04/04/Cultuur.dhtml" target="_blank">erkl&auml;rt <em>De Morgen</em></a>, besonders im Hinblick auf das im benachbarten Holland herrschende Klima. Dort wollen zahlreiche Mitglieder der PVV (Rechtspopulisten, die die Regierung unterst&uuml;tzen) einen Sektor nicht weiter subventionieren, der nichts weiter sei als &bdquo;ein Zeitvertreib f&uuml;r Besserverdienende&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:41:10 +0100</pubDate><guid>582121</guid></item>
</channel></rss>
