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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Ratko Mladic]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Serbien / Niederlande | Mladić nach Den Haag überstellt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/688311-mladic-nach-den-haag-ueberstellt</link><description><![CDATA[<p>Ratko &bdquo;Mladić nach Den Haag &uuml;berstellt&ldquo;, verk&uuml;ndet in dicken Lettern <em>Nezavisne Novine</em> auf der Titelseite. Am Vortag ist der Ex-General der bosnischen Serben von Belgrad nach Den Haag (Niederlande) ausgeliefert worden, wo er vor dem Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r Ex-Jugoslawien (ICTY) f&uuml;r Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Volkermord verurteilt werden soll, <a href="http://www.nezavisne.com/novosti/bih/Mladicu-u-Sheveningenu-urucena-optuznica-91785.html" target="_self">erkl&auml;rt die Tageszeitung aus <em>Republika Srpska</em></a>, der serbischen Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina. &bdquo;Mit der &Uuml;berstellung nach Den Haag hat Serbien seine internationalen und moralischen Verpflichtungen erf&uuml;llt. Es ist eine Botschaft der Vers&ouml;hnung an die gesamte Region&ldquo;, sagte die serbische Justizministerin Snezana Malovic dem Blatt. Rund 10.000 Personen hatten in den Stra&szlig;en von Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska, ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Mladić demonstriert. Die Ereignisse &uuml;berst&uuml;rzten sich, als der Oberste Gerichtshof Serbiens Mladićs Einspruch gegen seine Auslieferung abgewiesen hat. Vor seiner &Uuml;berstellung nach Den Haag wurde dem Ex-General noch erlaubt, das Grab seiner Tochter auf einem Belgrader Friedhof zu besuchen. Sie hatte 1994 Selbstmord begangen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:35:44 +0100</pubDate><guid>688311</guid></item>
<item><title>Festnahme von Mladić | Europas Schande bleibt (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/680701-europas-schande-bleibt</link><description><![CDATA[Insgesamt wird die Festnahme von Ratko Mladić mit Genugtuung von der europäischen Presse aufgenommen. Jedoch variieren die Reaktionen je nachdem, wie tief die Länder in den Bosnienkrieg verwickelt waren. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 17:11:27 +0100</pubDate><guid>680701</guid></item>
<item><title>Serbien | Nach Mladić auch die Chance ergreifen (Nacional, Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen</link><description><![CDATA[Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 15:55:13 +0100</pubDate><guid>680301</guid></item>
<item><title>Balkanblues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/680511-balkanblues</link><description><![CDATA[<p>Es hei&szlig;t, der Abstand zwischen zwei Generationen betr&auml;gt 20 Jahre. Das ist die Zeit, die vielleicht zum Abschluss der Aufsplitterung des ehemaligen Jugoslawiens n&ouml;tig gewesen sein wird. Mit der Verhaftung am 26. Mai von Ratko Mladić, dem letzten der Hauptangeklagten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, kann nun &uuml;ber Srebrenica geurteilt werden, das gr&ouml;&szlig;te Verbrechen der Bruderkriege, die zwischen 1991 und 1995 erst Kroatien und dann Bosnien verw&uuml;steten (und 1999 den Kosovo). <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/680301-nach-mladic-auch-die-chance-ergreifen">Dann kann das Blatt gewendet werden</a> und Serbien auf einen baldigen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union hoffen.</p>
<p>Ob Zufall oder nicht, diese Verhaftung findet genau in der Woche statt, in der Kroatien erfahren hat, dass die Verhandlungen &uuml;ber seinen EU-Beitritt nicht wie vorgesehen bis Ende Juni abgeschlossen sein w&uuml;rden. &quot;Die neue Erweiterung der EU ist eine strategische Entscheidung, die ein neues geopolitisches Tauziehen zwischen den westlichen L&auml;ndern hervorruft&ldquo;, bemerkt dazu diese Woche die kroatische Zeitung Novi List. &quot;Wie zu Beginn der 90er Jahre stehen hier auf der einen Seite die von Deutschland und &Ouml;sterreich angef&uuml;hrten L&auml;nder mit der Visegrad-Gruppe (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei), die der Ansicht sind, dass Kroatien lange genug Opfer von Vorurteilen gewesen ist und einen schnellen EU-Beitritt fest unterst&uuml;tzen. Auf der anderen Seite wollen Gro&szlig;britannien und seine gro&szlig;en Verb&uuml;ndeten auf dem Festland, die Niederlande, D&auml;nemark und die skandinavischen L&auml;nder, die Verhandlungen erst Ende des Jahres abschlie&szlig;en, wenn m&ouml;glicherweise auch Serbien die Bedingungen f&uuml;r seinen EU-Beitritt erf&uuml;llen kann.&ldquo; Dieses Szenario wird durch die Verhaftung von Mladić durchaus glaubw&uuml;rdig. Doch die 27 m&uuml;ssen Vorsicht walten lassen, denn der Balkan bleibt ein potentieller Krisenherd.</p>
<p>In Belgrad ist es noch zu fr&uuml;h, um die politischen Konsequenzen von Mladićs Verhaftung abzusehen, doch in Zagreb hat k&uuml;rzlich die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/610651-kroatien-im-angesicht-seiner-geschichte">Verurteilung des Generals Gotovina</a> in Den Haag manche feindlichen Gesinnungen gegen&uuml;ber der EU verst&auml;rkt. Und in beiden L&auml;ndern bedrohen Korruption und exzessiver Nationalismus immer noch die Aussichten auf einen reibungslosen Beitritt.</p>
<p>In Bosnien-Herzegowina drohen die Serben &ndash; genau die, die auch Mladić unterstanden &ndash; immer noch mit einem Referendum &uuml;ber ihre Unabh&auml;ngigkeit, was das Scheitern des 1995 geschlossenen, prek&auml;ren Friedens besiegeln w&uuml;rde. Und im Kosovo, den f&uuml;nf EU-Staaten immer noch nicht anerkennen wollen und wo Kriminalit&auml;t und Korruption florieren, lastet die Hypothese einer Spaltung in mehrheitlich albanische und mehrheitlich serbische Parteien immer noch schwer auf dem regionalen Gleichgewicht.</p>
<p>Am Tag vor Mladićs Verhaftung stellte der europ&auml;ische Kommissar f&uuml;r Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, &Scaron;tefan F&uuml;le, die neue EU-Strategie f&uuml;r die Nachbarschaftspolitik vor, die insbesondere auf die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677161-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen">arabische Welt</a> ausgerichtet ist &ndash; auf Kosten von L&auml;ndern wie Wei&szlig;russland, Ukraine oder Georgien, die bis dahin als vorrangig galten. Als ob es der EU schwer falle, best&auml;ndig in mehreren Richtungen gleichzeitig zu handeln. Im Balkan kreuzen sich diese beiden Perspektiven, die Erweiterung und die Nachbarschaft. Kroatien und nun auch Serbien stehen an der vordersten Front. Doch die Bem&uuml;hungen, die diesen beiden L&auml;ndern gegen&uuml;ber geleistet werden m&uuml;ssen, d&uuml;rfen nicht &uuml;berdecken, was in der gesamten Region auf dem Spiel steht. Mladićs Verhaftung ist nur ein Kapitel in einer riskanten Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 27 May 2011 13:08:56 +0100</pubDate><guid>680511</guid></item>
<item><title>Serbien | Mladić in Haft, geht es jetzt nach Europa? | Cartoon (Politika, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/677361-mladic-haft-geht-es-jetzt-nach-europa</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 15:56:27 +0100</pubDate><guid>677361</guid></item>
<item><title>Serbien | Kein Bluff führt nach Brüssel (Blic, Belgrad)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/371661-kein-bluff-fuehrt-nach-bruessel</link><description><![CDATA[Am 25. Oktober haben die 27 beschlossen, das serbische Beitrittsgesuch formell zu eröffnen. Doch müssen noch einige Hürden vom Land genommen werden, schreibt die serbische Tageszeitung Blic. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 18:08:26 +0100</pubDate><guid>371661</guid></item>
<item><title>Serbien | Mladic keine Beitrittsbedingung mehr</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/273151-mladic-keine-beitrittsbedingung-mehr</link><description><![CDATA[<p>Der ehemalige Befehlshaber der serbischen Armee in Bosnien, Ratko Mladic, k&ouml;nnte dem Rechtsspruch entgehen. Obwohl er vom<a href="http://www.icty.org/" target="_blank"> Internationalen Strafgerichtshof</a> f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien wegen V&ouml;lkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung gezogen werden soll, insbesondere wegen des Massakers in Srebenica (dabei wurden 1995 knapp 8.000 muslimische Bosniaken von Mladics M&auml;nnern get&ouml;tet), k&ouml;nnte seine Verhaftung f&uuml;r den Beitritt Serbiens zur Europ&auml;ischen Union bald keine <em>conditio sine qua non </em>mehr darstellen, so <a href="http://extra.volkskrant.nl/opinie/artikel/show/id/6010/Arrestatie_Mladic_moet" target="_blank">berichtet <em>De Volkskrant</em></a>. Am 14. Juni sollen die Au&szlig;enminister der EU-Staaten die <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:52007PC0743%2802%29:DE:HTML" target="_blank">Ratifizierung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit Serbien</a> besprechen, durch welches Belgrad den offiziellen Status des Beitrittskandidaten erh&auml;lt. Selbst die Niederlande, die lange im Alleingang forderten, dass Mladic dem Gericht &uuml;berstellt wird, sind inzwischen nachgiebiger geworden. <a href="http://extra.volkskrant.nl/opinie/artikel/show/id/6010/Arrestatie_Mladic_moet" target="_blank">In der Zeitung </a>erkl&auml;ren zwei Mitglieder der Nichtregierungsorganisation <a href="http://democratizationpolicy.org/" target="_blank">Democratization Policy Council</a>, dass diesbez&uuml;glich <em>&quot;von Seiten mehrerer Mitgliedsstaaten, EU-Institutionen und auch aus Washington viel Druck auf die [niederl&auml;ndische] Regierung ausge&uuml;bt wurde&quot;</em>.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:14 +0100</pubDate><guid>273151</guid></item>
<item><title>Serbien | Ein Spalt in der Tür zur EU (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/153411-ein-spalt-der-tuer-zur-eu</link><description><![CDATA[Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 17:10:59 +0100</pubDate><guid>153411</guid></item>
<item><title>Balkan | Washington zieht in Bosnien die Strippen (Novi List, Rijeka)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/115121-washington-zieht-bosnien-die-strippen</link><description><![CDATA[Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 16:26:53 +0100</pubDate><guid>115121</guid></item>
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