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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Weißrussland]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Weißrussland | Ex-Häftling warnt EU vor Entgegenkommen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1823961-ex-haeftling-warnt-eu-vor-entgegenkommen</link><description><![CDATA[<p>Andrej Sannikow, einer der prominentesten politischen H&auml;ftlinge in Wei&szlig;russland, wurde am 14. April aus dem Gef&auml;ngnis freigelassen, das <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/we-must-not-forget-hundreds-still-in-belarus-gulag-warns-freed-dissident-7648294.html"><em>The Independent</em></a> als eines der &bdquo;allgemein bekannten Gulag-Straflager&ldquo; des Landes beschreibt. Sannikow war fr&uuml;her stellvertretender Au&szlig;enminister und einer der popul&auml;rsten Oppositionskandidaten gegen Alexander Lukaschenko bei der Pr&auml;sidentschaftswahl von Dezember 2010. Verhaftet wurde er nach einem Protestmarsch gegen mutma&szlig;lichen Betrug, nachdem Staatspr&auml;sident Lukaschenko mit verd&auml;chtig hohem Vorsprung eine vierte Amtszeit davontrug. Dann wurde er f&uuml;r seine Teilnahme an &bdquo;Massenaufruhren&ldquo; zu f&uuml;nf Jahren Zwangsarbeit verurteilt.</p>
<p>In einem Interview mit der Londoner Tageszeitung beschrieb Sannikow die Bedingungen seiner 18-monatigen Haft. Nachdem er den wei&szlig;russischen Geheimdienst KGB bereits der Folter beschuldigt hatte, erkl&auml;rte er:</p>
<blockquote><p>Einen Gro&szlig;teil der Zeit verbrachte ich in Isolierhaft. In meinem letzten Gef&auml;ngnis war es verboten, mit mir zu sprechen. Wenn jemand auch nur das Wort an mich richtete, und das brauchte nicht einmal ein Ausdruck der Unterst&uuml;tzung oder der Solidarit&auml;t zu sein, dann verschlimmerten sich seine Haftbedingungen sofort, oder er wurde in eine andere Kolonie verlegt.</p>
</blockquote>
<p>Die Freilassung Sannikows, wie auch die seines politischen Beraters Dzmitry Bandarenka, ist zum Teil darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass sie den Pr&auml;sidenten um Gnade ersucht haben. Dazu <em>The Independent</em>:</p>
<blockquote><p>Dadurch kann das Regime in Minsk herausheben, dass sie ihre Schuld eingestehen, und betonen, wie gro&szlig;m&uuml;tig die Beh&ouml;rden waren, sie freizulassen.</p>
</blockquote>
<p>Manche sehen diesen Schritt allerdings als Zeichen daf&uuml;r, dass der diplomatische Druck der EU, mit dem Einreiseverbot und dem R&uuml;ckruf der Botschafter, erfolgreich war. Sannikow, so die Londoner Tageszeitung weiter, warnt Europa dennoch davor, &bdquo;dem Regime entgegenzukommen, bevor alle politischen H&auml;ftlinge [von denen es mehrere Hundert gibt] freigelassen worden sind&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:21:40 +0100</pubDate><guid>1823961</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Lukaschenkos Freunde in Brüssel (EUobserver.com, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1661291-lukaschenkos-freunde-bruessel</link><description><![CDATA[Präsident Alexander Lukaschenko handelt mit zunehmender Grausamkeit: Kürzlich wurden zwei Männer für den Bombenanschlag in der U-Bahn von Minsk hingerichtet. Dennoch wird in der EU-Hauptstadt mehr Lobbying für ihn betrieben denn je, wie der EUobserver berichtet. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:52:06 +0100</pubDate><guid>1661291</guid></item>
<item><title>EU-Weißrussland | Minsk löst diplomatische Krise aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1564431-minsk-loest-diplomatische-krise-aus</link><description><![CDATA[<p>Eiszeit zwischen der EU und Wei&szlig;russland: &ldquo;Lukaschenkos Krieg&rdquo;, <a target="_self" href="http://m.wyborcza.pl/wyborcza/1,105226,11253431,Wojna_Lukaszenki.html">titelt in Polen die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>. Als Antwort auf die neuen EU-Sanktionen gegen das wei&szlig;russische Regime hat Minsk den diplomatischen Vertreter Polens und der EU des Landes verwiesen.</p>
<p>Aus Solidarit&auml;t zogen auch andere EU-Staaten ihre Botschafter aus der wei&szlig;russischen Hauptstadt ab. F&uuml;r die Warschauer Tageszeitung,</p>
<blockquote><p>schikaniert Alexander Lukaschenko die Botschafter, um die diplomatischen Dienste all der L&auml;nder lahmzulegen, die seinen Landsleuten viel zu bereitwillig Visa ausstellen.</p>
</blockquote>
<p>Obwohl &ldquo;Lukaschenko sich Polen als &lsquo;Feind Nummer Eins&rsquo; herausgegriffen hat&rdquo; und man um diplomatische Sanktionen sicher nicht herumkommen werde, sollte die Sache dennoch ma&szlig;voll angegangen werden, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/9133,830552-Bialorus-wyrzuca-polskiego-ambasadora---Talaga.html">r&auml;t <em>Rzeczpospolita</em></a>.</p>
<blockquote><p>Noch wissen wir nicht, ob Lukaschenko die EU in einem oder einem halben Jahr um Geld oder Hilfe bitten wird. Sollte dies geschehen, m&uuml;ssen wir uns nat&uuml;rlich f&uuml;r die Freilassung der politischen Gefangenen einsetzen. Aber wir sollten es nicht &uuml;bertreiben und gleich eine vollumf&auml;ngliche Demokratisierung erwarten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:45:33 +0100</pubDate><guid>1564431</guid></item>
<item><title>EU-Weißrussland | Veto für 150 Millionen Euro</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1554251-veto-fuer-150-millionen-euro</link><description><![CDATA[<p>Beim heutigen Treffen der EU-Au&szlig;enminister d&uuml;rfte Slowenien mit seinem Veto neue Sanktionen gegen Wei&szlig;russland verhindern, <a href="http://wyborcza.pl/1,90913,11233874,Czy_Bialorus_przekupila_Slowenie_.html" target="_self">berichtet <em>Gazeta Wyborcza</em></a> und beruft sich dabei auf inoffizielle Quellen in Br&uuml;ssel. Die Warschauer Tageszeitung sieht dabei einen direkten Zusammenhang mit</p>
<blockquote><p>dem k&uuml;rzlich erhaltenen Gro&szlig;auftrag f&uuml;r die slowenische Riko-Gruppe, bei dem es sich um den Bau eines Luxus-Hotels in Minsk und verschiedener Energieanlagen in Wei&szlig;russland handelt.</p>
</blockquote>
<p>ei den beiden Vertr&auml;gen geht es um rund 150 Millionen Euro. Sie wurden auf wei&szlig;russischer Seite von Yuri Chizh unterzeichnet. Der Oligarch wird als &ldquo;inoffizieller Finanzberater&rdquo; von Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko gehandelt. Schon lange versucht die EU, ihn auf die schwarze Liste der persona non grata zu setzen. Bisher scheiterte aber jeder Versuch am Veto eines der Mitgliedsl&auml;nder. Gazeta Wyborcza zufolge ist</p>
<blockquote><p>...Slowenien bereit, f&uuml;r 150 Millionen Euro die EU-Politik gegen&uuml;ber dem Lukaschenko-Regime zu opfern. In Minsk d&uuml;rfte man begeistert sein. Die politischen Gefangenen aber m&uuml;ssen akzeptieren, dass f&uuml;r das krisengesch&uuml;ttelte Europa Wirtschaft wichtiger ist, als Werte und Menschenrechte.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Feb 2012 16:36:48 +0100</pubDate><guid>1554251</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Asarenkas Sieg, Lukaschenkos Viktoria (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1468861-asarenkas-sieg-lukaschenkos-viktoria</link><description><![CDATA[Viktoria Asarenka, die kürzlich die Australian Open gewann, ist jetzt eine der wenigen über die Landesgrenzen hinaus bekannten Weißrussinnen. Ein schönes Aushängeschild für den Diktator aus Minsk. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:08:05 +0100</pubDate><guid>1468861</guid></item>
<item><title>Unser Nachbar Putin | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1242641-unser-nachbar-putin</link><description><![CDATA[<p>Die Krise der Eurozone dr&auml;ngt das Zeitgeschehen in den anderen L&auml;ndern in den Hintergrund. Doch am 4. Dezember finden in Russland die h&ouml;chst symbolischen Parlamentswahlen statt. &Uuml;ber das Ergebnis besteht kaum Zweifel: Trotz verschiedener Unmutsbezeugungen innerhalb der Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfte die machthabende Partei &ldquo;Einiges Russland&rdquo; weiterhin in der Duma vorherrschend sein &ndash; wenn auch vielleicht zum Preis eines gewissen Drucks auf die W&auml;hler.</p>
<p>Doch mit diesen Wahlen bricht eine neue Phase in der Macht Wladimir Putins an. Nach mehreren Jahren relativer Ungewissheit dar&uuml;ber, ob nun der als Modernisator geltende Dmitri Medwedew oder doch lieber der herrische Putin der Zukunft Russlands die Richtung weisen soll, wird der einstige Pr&auml;sident und heutige Ministerpr&auml;sident h&ouml;chstwahrscheinlich im kommenden M&auml;rz wieder Pr&auml;sident werden. Was nat&uuml;rlich auch Konsequenzen f&uuml;r die EU haben wird.</p>
<p>Indem er Sankt Petersburg gr&uuml;ndete, wollte Peter der Gro&szlig;e Russland mit Europa verankern, denn es war als Stadt weit westlicher als das zaristische Moskau. Drei Jahrhunderte sp&auml;ter scheint der Sankt Petersburger Putin nun die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen zu haben. Am 4. Oktober stellte er sein Projekt einer eurasischen Union vor, das f&uuml;r viele wie der Wunsch klingt, eine Art Sowjetunion zu rekonstruieren. Deren Niedergang vor 20 Jahren bezeichnete er einmal als die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts&rdquo;. Es geht in der Tat darum, die Zollunion zwischen Russland, Wei&szlig;russland und Kasachstan auf andere ehemalige Sowjetrepubliken wie Tadschikistan oder Kirgisistan zu erweitern, eventuell auch auf die Ukraine, falls sich letztere f&uuml;r Moskau statt f&uuml;r die EU entscheiden sollte.</p>
<p>Doch diese eurasische Union hat eine gr&ouml;&szlig;ere Tragweite als simple Nostalgie. Sie verdeutlicht Putins Absicht, Russland als kontinentale Macht einzusetzen. Es st&uuml;nde somit auf halbem Weg zwischen einem Europa, das er nicht mehr als vollwertigen Partner ansieht, und Asien, das ihm Absatzm&auml;rkte f&uuml;r Erdgas und Erd&ouml;l bietet und ihm als Ausgangspunkt f&uuml;r eine alternative globale Diplomatie dienen kann. Aus der Sicht des Kreml haben China, Iran, Indien und Afghanistan heute mehr zu bieten als die 27, die in ihrer Einstellung gegen&uuml;ber Russland seit langem geteilter Meinung sind und durch die aktuelle Krise geschw&auml;cht wurden.</p>
<p>Zudem l&auml;sst Russland seine Westflanke ja nicht g&auml;nzlich im Stich. Es verst&auml;rkt seine Pr&auml;senz in der Ukraine &ndash; einem Land, das Europa gerade vergeblich an seinen Einflussbereich koppeln will. Es h&auml;lt Wei&szlig;russland unter wirtschaftlicher Kontrolle und erlaubt somit das &Uuml;berleben von Alexander Lukaschenkos Diktatorenherrschaft &ndash; ein Fehlschlag f&uuml;r die europ&auml;ischen Werte. Es schickt sich an, in Kaliningrad, seine Enklave zwischen Polen und Litauen, ballistische Raketen zu stationieren. Kurz, Russland kehrt sich Asien zu und bleibt dabei trotzdem ein Problem f&uuml;r Europa.</p>
<p>Doch das muss nicht so sein. Die Europ&auml;er k&ouml;nnen die Russen nicht ewig als Nachbarn behandeln, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Wladimir Putin, der scheinbar wei&szlig;, was er will, ist sicher noch lange an der Macht. Diesen Langzeitvorteil muss die Europ&auml;ische Union dazu nutzen, selbst zu wissen, was sie will. Sie muss eine strenge, doch zugleich offene Politik gegen&uuml;ber Moskau definieren. Andernfalls wird sie noch ein bisschen mehr an den Rand gedr&auml;ngt.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Patricia Lux-Martel</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:43:20 +0100</pubDate><guid>1242641</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Gipfel drückt sich um große Themen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1017231-gipfel-drueckt-sich-um-grosse-themen</link><description><![CDATA[<p>Der <a target="_self" href="http://pl2011.eu/en/content/eastern-partnership-summit-warsaw">EU-Gipfel der &Ouml;stlichen Partnerschaft in Warschau</a> am 30. September war kein echter Erfolg. Statt mehreren Metern r&uuml;ckten &ldquo;Armenien, Aserbaidschan, Wei&szlig;russland, Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine&rdquo; nur wenige Millimeter an die EU heran. &ldquo;Was dank Polen aber gelungen ist: Europa wird seinen Osten, seinen zweiten Lungenfl&uuml;gel, nun nicht mehr vergessen&rdquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75477,10388585,Sukces_wizjonerow_z_paryskiej__Kultury_.html">meint die Warschauer Tageszeitung <em>Gazeta Wyborcza</em></a>.</p>
<p>Aber es ziehen immer mehr Wolken am Horizont auf. Grund ist der laufende Prozess wegen angeblichen Amtsmissbrauchs gegen die fr&uuml;here ukrainische Regierungschefin Julija Tymoschenko. Beobachter halten das Verfahren f&uuml;r einen pers&ouml;nlichen Rachefeldzug von Pr&auml;sident Wiktor Janukowytsch gegen seine langj&auml;hrige Rivalin. Janukowytsch habe &ldquo;eine g&uuml;tliche Einigung&rdquo; versprochen, berichtet <em>Gazeta Wyborcza</em>. Wei&szlig;russland hatte seine Teilnahme abgesagt. Die Gipfel-Teilnehmer <a target="_self" href="http://www.msz.gov.pl/files/docs/komunikaty/declaration_eap_belarus.pdf">hatten eine gemeinsame Erkl&auml;rung unterzeichnet</a>, in der sie die Menschenrechtsverletzungen im Land verurteilen.</p>
<p>F&uuml;r &Uuml;berraschung sorgte der polnische Regierungschef Donald Tusk. Er schlug vor, Alexander Lukaschenkos autorit&auml;rem Regime neun Milliarden Dollar Entwicklungshilfe [6,75 Milliarden Euro] zu zahlen, wenn dieses die politischen Gefangenen freilasse und demokratische Wahlen abhalte.</p>
<p><a target="_self" href="http://www.svd.se/opinion/ledarsidan/hopp-om-mer-europa-for-det-nya-osteuropa_6519090.svd">F&uuml;r <em>Svenska Dagbladet</em></a> verpasste der Gipfel die Chance, von den L&auml;ndern Osteuropas mit Hinblick auf einen EU-Beitritt Reformen zu fordern. Mit kosteng&uuml;nstigerer und einfacherer Visa-Ausstellung und Hilfen f&uuml;r die Zivilgesellschaft sollte die EU die B&uuml;rger dieser L&auml;nder &ldquo;direkt ansprechen&rdquo;, r&auml;t die schwedische Tageszeitung. &ldquo;So sch&uuml;rt man das Bed&uuml;rfnis nach Ver&auml;nderung und n&auml;hrt den Druck von unten.&rdquo;</p>
<p>Der Gipfel war &ldquo;f&uuml;r Europa von geringer Bedeutung&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/9133,725432-Szczyt-Partnerstwa-Wschodniego-nieistotny-dla-Europy.html">urteilt eine andere polnische Zeitung, <em>Rzeczpospolita</em></a>, und bedauert, dass die meisten europ&auml;ischen L&auml;nder &ldquo;wie Wei&szlig;russland, Aserbaidschan oder die Republik Moldau vom Alten Kontinent genauso weit entfernt sind wie Bangladesch oder Guyana&rdquo; &ndash; &ldquo;nicht so sehr geografisch, aber sehr wohl in ihren K&ouml;pfen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:34:09 +0100</pubDate><guid>1017231</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Keine Augen für den Osten (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1006451-keine-augen-fuer-den-osten</link><description><![CDATA[Die auf Anregung Polens entstandene Östliche Partnerschaft findet sich in Warschau zum Gipfeltreffen zusammen. Allerdings steckt die EU viel zu sehr in der Krise, als dass sie sich dieser Sache mit ganzem Herzen widmen könnte. Und die Partnerländer schwanken irgendwo zwischen Diktatur und Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:18:26 +0100</pubDate><guid>1006451</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Europa hilft bei Lukaschenkos Rettung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/894021-europa-hilft-bei-lukaschenkos-rettung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;RBS half dem letzten europ&auml;ischen Diktator aus der finanziellen Klemme&ldquo; <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/business/news/rbs-helped-bankroll-europes-last-dictator-2345509.html">titelt The Independent</a> und meint den von der verstaatlichten Royal Bank of Scotland und anderen europ&auml;ischen Banken gedeckten Deal, bei dem wei&szlig;russische Bonds in H&ouml;he von 800 Millionen Dollar (551 Millionen Euro) platziert wurden. &bdquo;W&auml;hrend sich zahlreiche internationale Unternehmen weigerten, in [Wei&szlig;russland] und sein repressives Regime zu investieren, beteiligten sich im Januar diesen Jahres neben der RBS auch die russische Sberbank, die BNP Paribas und die Deutsche Bank&ldquo; an diesem Gesch&auml;ft. &bdquo;Zum damaligen Zeitpunkt hatte Lukaschenkos Geheimpolizei KGB gerade Hunderte Menschen festgenommen. Zudem wurden zahlreiche glaubw&uuml;rdige Foltervorw&uuml;rfe laut.&ldquo; F&uuml;r das Land, das sich stets gegen Vorw&uuml;rfe der Korruption, der Misswirtschaft und der Menschenrechtsverletzungen verteidigen muss, erwies sich ein&nbsp; solches Gesch&auml;ft nach der Anleiheemission im Oktober 2010 (in H&ouml;he von einer Milliarde Dollar, bzw. 688 Millionen Euro) als &bdquo;Rettungsanker&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 12:47:34 +0100</pubDate><guid>894021</guid></item>
<item><title>Östliche Partnerschaft | Politik im Trippelschritt (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/769151-politik-im-trippelschritt</link><description><![CDATA[Auf Anregung Polens brachte die EU vor zwei Jahren die Östliche Partnerschaft mit mehreren Ländern der ehemaligen UdSSR auf den Weg. Jetzt, wo Warschau gerade den EU-Ratsvorsitz angetreten hat, ziehen die Experten eine enttäuschende Bilanz. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 18:21:20 +0100</pubDate><guid>769151</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Freier Poczobut will weiterkämpfen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/759501-freier-poczobut-will-weiterkaempfen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Verurteilt aber frei&ldquo; <a target="_self" href="http://wiadomosci.gazeta.pl/Wiadomosci/1,80545,9899303,Skazany__ale_wolny.html">betitelt Gazeta Wyborcza</a> die Entscheidung des Gerichts in Grodno im Fall Andrzej Poczobut, dem Korrespondenten der Warschauer Tageszeitung in Wei&szlig;russland und Aktivisten der polnischen Gemeinschaft in Belarus. Die dreij&auml;hrige Gef&auml;ngnisstrafe wegen Verleumdung &ndash; Poczobut hatte Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko einen &quot;Diktator&ldquo; genannt &ndash; wurde f&uuml;r zwei Jahre auf Bew&auml;hrung ausgesetzt. Zudem wurde ihm vorgeworfen, die Pr&auml;sidentschaftswahlen im vergangenen Dezember manipuliert zu haben. &quot;Mit der Bew&auml;hrungsstrafe soll der unabh&auml;ngige Journalist in Wei&szlig;russland geknebelt werden&ldquo;, kommentiert Gazeta Wyborcza, weist aber auch daraufhin, dass Poczobut bereits betont hat, er lasse sich nicht einsch&uuml;chtern und verteidige auch weiterhin seine Meinung, u. a. vor dem UN-Menschenrechtsausschuss. <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,86117,9899370,Wygral__bo_nie_byl_samotny.html">In ihrem Leitartikel</a> betont die liberale Tageszeitung aus Warschau, dass ihr Korrespondent &quot;gewonnen hat, weil er nicht allein war&ldquo;. Seine Freilassung aus dem Gef&auml;ngnis forderten u. a. EU-Au&szlig;enministerin Catherine Ashton, der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/652541-europa-tritt-fuer-poczobut-ein">Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments Jerzy Buzek</a>, und sogar US-Pr&auml;sident Barack Obama. &quot;Wenn Freiheitsk&auml;mpfer Solidarit&auml;t &uuml;ben, gibt selbst eine Diktatur nach&ldquo;, schlie&szlig;t Wyborcza.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:47:23 +0100</pubDate><guid>759501</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Applaus für den Diktator (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/752961-applaus-fuer-den-diktator</link><description><![CDATA[Wer während der Unabhängigkeitsfeier am 3. Juli Alexander Lukaschenko applaudiert, riskiert eine Gefängnisstrafe. Denn das inzwischen äußerst bedrängte Regime weiß genau, dass seinen Gegnern als einzige Waffe nur noch die Ironie bleibt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 01 Jul 2011 16:36:59 +0100</pubDate><guid>752961</guid></item>
<item><title>Weissrussland  | Prozessbeginn für polnischen Journalisten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/711161-prozessbeginn-fuer-polnischen-journalisten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Vermummtes Gericht&ldquo;, <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,86117,9778803,Sad_kapturowy.html">lautet die Schlagzeile von <em>Gazeta Wyborcza</em></a> &uuml;ber dem Foto eines geknebelten Andrzej Poczobut, der sich ab heute in Minsk vor Gericht verantworten muss. Der Korrespondent der Warschauer Tageszeitung ist am 28. M&auml;rz verhaftet worden. Ihm wird Beleidigung des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko vorgeworfen. Das Verfahren findet unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit statt, denn &bdquo;schmutzige Arbeit wird heimlich gemacht&ldquo;, schreibt <em>Gazeta</em> und f&uuml;gt hinzu, dass es in dem Verfahren &bdquo;um Meinungsfreiheit, Hoffnung und den wei&szlig;russischen Traum von Freiheit&ldquo; gehe. Wei&szlig;russland sei ein Land &bdquo;wo &ouml;ffentliche Verfahren hinter verschlossenen T&uuml;ren stattfinden, wo ein Journalist, der seine Arbeit tut, ein Verbrecher ist, wo die Wahrheit zur L&uuml;ge und die L&uuml;ge zur Wahrheit wird&ldquo;. Bei einem Schuldspruch drohen Poczobut bis zu vier Jahre Gef&auml;ngnis.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:17:51 +0100</pubDate><guid>711161</guid></item>
<item><title>Politik-Fiktion | Los für Europa 2.0 (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/684551-los-fuer-europa-20</link><description><![CDATA[Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte - in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 16:32:13 +0100</pubDate><guid>684551</guid></item>
<item><title>Diplomatie | 5-Milliarden-Hilfe für die arabischen Revolutionen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/677151-5-milliarden-hilfe-fuer-die-arabischen-revolutionen</link><description><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik macht &quot;die EU die Hilfe an die arabischen L&auml;nder von Fortschritten in Sachen Demokratie abh&auml;ngig&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/UE/condiciona/ayuda/paises/arabes/democracia/elpepiint/20110526elpepiint_3/Tes" target="_self">titelt El Pa&igrave;s</a>. Am 25. Mai haben die Hohe Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;enpolitik, Catherine Ashton, und der <a href="http://ec.europa.eu/world/enp/policy_fr.htm" target="_self">EU-Kommissar f&uuml;r Nachbarschaftspolitik</a>, Stefan F&uuml;le, ihre Strategie gegen&uuml;ber den 16 wichtigsten Nachbarn der Union, von S&uuml;d bis Ost, vorgestellt. Von den 7 Milliarden Euro, die bis 2013 auf den Tisch gelegt werden, gehen 5 an die L&auml;nder des s&uuml;dlichen Mittelmeerraums. </p>
<p>Bis dato beruhte bei L&auml;ndern wie &Auml;gypten oder Tunesien, &quot;die Strategie der Union auf dem Prinzip: 'Millionen Euro gegen Sicherheit&rsquo;&ldquo; Heute gebe es Parameter, die es Europa erm&ouml;glichen w&uuml;rden, die Demokratisierung dieser L&auml;nder zu messen: Freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, eine unabh&auml;ngige Justiz, Bek&auml;mpfung der Korruption, demokratisch kontrollierte Sicherheitskr&auml;fte und Armee. </p>
<p>Die Tageszeitung betont, dass der von der Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie enth&uuml;llte Plan auch Ma&szlig;nahmen zur Steuerung der Migrationstr&ouml;me beinhalte. Doch &quot;Ashton bestreitet, dass gezahlt wird, um Einwanderung zu begrenzen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 14:50:39 +0100</pubDate><guid>677151</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Lukaschenko nimmt „Geiseln" aus der Opposition</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/656411-lukaschenko-nimmt-geiseln-aus-der-opposition</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Lukaschenkos Rache&ldquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,9603246,Zemsta_Lukaszenki.html" target="_self">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, nachdem ein wei&szlig;russisches Gericht Andrej Sannikow, Lukaschenkos Rivalen in der Pr&auml;sidentschaftswahl von 2010, zu f&uuml;nf Jahren in einer Strafkolonie verurteilte, weil er am Wahltag (19. Dezember) eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/436411-lukaschenko-abseilen-nicht-sein-volk" target="_self">Stra&szlig;endemonstration</a> veranstaltet hatte, zu welcher 20.000 Menschen erschienen waren. &bdquo;Das ist der erste, aber <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/652541-europa-tritt-fuer-poczobut-ein" target="_self">nicht der letzte Gegner des Diktators</a>, der ins Gef&auml;ngnis kommt, weil er es gewagt hat, ihn herauszufordern&ldquo;, schreibt die Warschauer Tageszeitung und erw&auml;hnt, dass drei weitere Gegenkandidaten des Amtsinhabers auf ihre Urteile warten. Der wei&szlig;russische Journalist Pawel Scheremet, der vor ein paar Jahren eine Haftstrafe absa&szlig; und dem letztes Jahr die wei&szlig;russische Staatsangeh&ouml;rigkeit entzogen wurde, erkl&auml;rt, dass Pr&auml;sident Lukaschenko damit zweierlei bezweckt: Er will sich an seinen politischen Gegnern r&auml;chen und durch ihre Gefangennahme oder durch die Ablehnung ihrer Reisepassantr&auml;ge eine Gruppe von &bdquo;Geiseln&ldquo; zusammenstellen. Diese k&ouml;nnen dann als Faustpfand bei Gespr&auml;chen mit dem Westen dienen, wenn es darum geht, Sanktionen gegen Wei&szlig;russland aufzuheben oder Hilfsgelder f&uuml;r das Land zu entfrieren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 May 2011 12:52:57 +0100</pubDate><guid>656411</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Europa tritt für Poczobut ein</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/652541-europa-tritt-fuer-poczobut-ein</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa f&uuml;r Poczobut&ldquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,9588907,Poczobut_oskarzony.html" target="_self">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, nachdem der wei&szlig;russische Korrespondent der Warschauer Tageszeitung und wei&szlig;russische Oppositionsk&auml;mpfer Andrzej Poczobut gestern offiziell wegen Beleidigung und Verleumdung des Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko angeklagt wurden. Poczobut wurde vor 38 Tagen verhafte. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren. Nach der EU-Au&szlig;enministerin Catherine Ashton und dem Vorsitzenden des Europ&auml;ischen Parlaments Jerzy Buzek <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+MOTION+P7-RC-2011-0334+0+DOC+XML+V0//DE" target="_self">appellieren nun die EU-Abgeordneten</a> an das Regime in Minsk, die Anschuldigungen fallen zu lassen und ihn freizulassen. Die wei&szlig;russischen Beh&ouml;rden haben sich bis jetzt geweigert, Poczobut auf Kaution oder auf pers&ouml;nliche B&uuml;rgschaft von 40 Personen freizulassen. &bdquo;Gesetzlosigkeit bleibt, auch wenn sie in die Talare von Staatsanw&auml;lten und Richtern gekleidet ist, dennoch Gesetzlosigkeit... Sie ist nur scheinheiliger und perverser&ldquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,86117,9588981,Andrzeju__trzymaj_sie_.html" target="_self">schlie&szlig;t der Leitartikel der <em>Gazeta Wyborcza</em></a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 13:03:20 +0100</pubDate><guid>652541</guid></item>
<item><title>Litauen | Protest gegen „Atomschrecken"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/619851-protest-gegen-atomschrecken</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nein zur Atomenergie&ldquo;. 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl versammelten sich am 26. April fast 300 Personen zu einem Protestmarsch vom Parlament bis zum litauischen Regierungssitz. Sie demonstrierten gegen den Bau von drei Atomkraftwerken in der Region: In Litauen, in der russischen Exklave Kaliningrad und in Wei&szlig;russland. Seit 20 Jahren hatte es keine vergleichbare Demonstration gegeben. <a target="_self" href="http://www.lrytas.lt/?data=20110427&amp;id=akt27_a1110427&amp;sk_id=99&amp;view=2"><em>Lietuvos rytas</em> bedauert</a> &bdquo;den geheimnisvollen Schleier, der &uuml;ber dem Atomschrecken liegt&ldquo; und erinnert daran, dass Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko Anfang M&auml;rz das Bauvorhaben des 50 Kilometer von der litauischen Grenze entfernten Kraftwerkes Astrava in Wei&szlig;russland unterzeichneten. Vilnius erwartet von Minsk noch Antworten zu den Umwelteinfl&uuml;ssen und will das Vorhaben mit allen Mitteln verhindern: Die Regierung arbeitet derzeit an einem Gesetzestext, der den Verkauf des Stroms aus den unsicheren Kraftwerken verbietet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 11:43:38 +0100</pubDate><guid>619851</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Minsk greift nach Strohhalmen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/606461-minsk-greift-nach-strohhalmen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Zusammenbruch Wei&szlig;russlands&ldquo; <a target="_self" href="http://wyborcza.pl/1,75248,9458747,Krach_Bialorusi.html">titelt die Gazeta Wyborczawyborcza</a>. Dem osteurop&auml;ischen Staat mangelt es an ausl&auml;ndischen Geldzufl&uuml;ssen, seitdem Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko w&auml;hrend der Wahlen von 2010 brutal gegen die Opposition vorging und dieses Verhalten nach der U-Bahn-Bombe vom 11. April in Minsk noch intensivierte. Das Land stehe kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, enth&uuml;llt die Warschauer Tageszeitung. &quot;Die Wei&szlig;russen kaufen Devisen, Zucker, Mehl und Weizen auf&ldquo;, w&auml;hrend die &quot;Panik auf dem Markt&ldquo; von Ger&uuml;chten &uuml;ber die bevorstehende Abwertung der Landesw&auml;hrung angeheizt wird. Lukaschenkos Spielraum ist begrenzt, wie die Gazeta erkl&auml;rt, denn sowohl der Westen als auch Russland &quot;haben ihn in die Enge getrieben und geben strenge Bedingungen vor&ldquo;. Im Austausch gegen finanzielle Unterst&uuml;tzung verlangt Moskau angeblich Anteile an den &quot;attraktivsten wei&szlig;russischen Unternehmen&ldquo;, darunter Erdgas-Pipelines, Automobil- und D&uuml;ngerfabriken. Nichtsdestotrotz ist Russland die letzte Hoffnung f&uuml;r das Regime in Minsk. Doch den Angaben des ehemaligen russischen Wirtschaftsministers Jewgeni Jassin zufolge &quot;wird Moskau Lukaschenko nur helfen, bis es einen Ersatz f&uuml;r ihn findet&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 11:28:51 +0100</pubDate><guid>606461</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Ein „Geschenk aus dem Ausland"?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/595401-ein-geschenk-aus-dem-ausland</link><description><![CDATA[<p>&quot;Anschlag nahe Lukaschenkos Amtssitz&ldquo;, <a href="http://archiwum.rp.pl/artykul/1039966_Zamach_tuz_kolo_siedziby_Lukaszenki.html" target="_self">titelt die Rzeczpospolita</a>, nachdem am Vortag eine Explosion durch die U-Bahn-Station Oktjabrskaja in der wei&szlig;russischen Hauptstadt Minsk peitschte, nur ein paar hundert Meter vom Hauptb&uuml;ro des Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko entfernt. Bei der Explosion mitten im abendlichen Berufsverkehr wurden elf Menschen get&ouml;tet und mindestens 128 weitere verletzt. Der sichtlich ersch&uuml;tterte Lukaschenko erkl&auml;rte, dies sei &quot;eine Kampfansage&ldquo;, f&uuml;r welche &bdquo;eine entsprechende Antwort&ldquo; gefunden werden m&uuml;sse. &quot;Sie wollen uns nicht in Frieden lassen und ich will wissen, wer sie sind&ldquo;, sagte er und spielte damit darauf an, dass die todbringende Explosion &quot;ein Geschenk aus dem Ausland&ldquo; sei. &quot;[Terroristische] Anschl&auml;ge sind in Wei&szlig;russland eine Seltenheit&ldquo;, bemerkt die Warschauer Tageszeitung und erinnert an eine Explosion in Witebsk im Jahr 2006, bei welcher 50 Menschen verletzt wurden. Ein junges Oppositionsmitglied wurde im Zusammenhang mit diesem Vorfall festgenommen, was zu Spekulationen &uuml;ber die Einbeziehung einer Art von &quot;wei&szlig;russischen Befreiungsarmee&ldquo; f&uuml;hrte. Alexander Klaskousky, ein von der Rzeczpospolita zitierter Politikwissenschaftler, schlie&szlig;t diese M&ouml;glichkeit aus. &quot;Andeutungen, dass radikale Oppositionsbewegungen hinter der gestrigen Explosion stecken k&ouml;nnten, sind unbegr&uuml;ndet und k&ouml;nnten von den Beh&ouml;rden als Vorwand genutzt werden, um die 'Schrauben&rsquo; gegen die Opposition fester anzuziehen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 11:17:13 +0100</pubDate><guid>595401</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Krösus aus Minsk</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/582561-kroesus-aus-minsk</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie Lukaschenko Milliarden verdiente&ldquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/637003_Jak-Lukaszenko-dorobil-sie-miliardow.html" target="_blank">titelt <em>Rzeczpospolita</em></a> &uuml;ber das von WikiLeaks enth&uuml;llte Geheimdokument der US-Botschaft in Minsk, in dem das Verm&ouml;gen des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten auf neun Milliarden Dollar gesch&auml;tzt wird. &bdquo;Damit ist er den zehn reichsten M&auml;nnern Europas dicht auf den Fersen&ldquo;, schreibt die Warschauer Tageszeitung. Momentan kann jedoch &bdquo;niemand etwas beweisen&ldquo;: Offiziell hat Alexander Lukaschenko 2010 nur 22.500 Euro verdient. Die von Rzeczpospolita zitierten russischen Experten sind davon &uuml;berzeugt, dass der wei&szlig;russische Staatschef seine &bdquo;Ersparnisse&ldquo; auf ausl&auml;ndischen, unter fremden Namen laufenden Konten versteckt und einen Gro&szlig;teil in &bdquo;sichere Auslandsanleihen&ldquo; investiert hat.</p>
<p>Lukaschenko wies diese Anschuldigungen mit Humor zur&uuml;ck und erkl&auml;rte den Journalisten, dass er &bdquo;ihnen 99 Prozent &uuml;berlasse und nur 1 Prozent verlangt&ldquo;, wenn sie das versteckte Geld finden. &bdquo;Frauen bekommen etwas mehr als M&auml;nner&ldquo;, witzelte der Mann, dessen Armbanduhr rund 10.000 Euro wert ist und der mehrere Luxus-Wohnsitze in den Nationalparks des Landes sein Eigentum nennt. Lukaschenkos Verm&ouml;gen stamme aus zwei staatlichen Institutionen, die von ihm und nur von ihm kontrolliert werden: der Reservefonds und der Hilfshaushalt des Pr&auml;sidenten. In den ersten flie&szlig;en die Gewinne aus Waffengesch&auml;ften, in den zweiten unter anderem die Profite der staatlichen Lottogesellschaft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:36:28 +0100</pubDate><guid>582561</guid></item>
<item><title>Weißrussland |   Polnischem Lukaschenko-Kritiker droht Haft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/573881-polnischem-lukaschenko-kritiker-droht-haft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sie haben Angst vor Poczobut&ldquo;, <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,9337525,Boja_sie_Poczobuta.html">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, nachdem die wei&szlig;russische Staatsanwaltschaft am 28. M&auml;rz gegen <a target="_blank" href="http://poczobut.livejournal.com/">Andrzej Poczobut</a> &ndash; polnischer Minderheitsaktivist und Korrespondent der Warschauer Tageszeitung in der wei&szlig;russischen Stadt Hrodna nahe der polnischen Grenze &ndash; wegen Beleidigung des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko Anzeige erstattete. Poczobut droht eine zweij&auml;hrige Haftstrafe aufgrund von acht Artikeln in der <em>Gazeta Wyborcza</em> und <a target="_blank" href="http://blog.belaruspartisan.org/authors/pochobut/4d908adf2697a/">zwei im Internet ver&ouml;ffentlichten Texten</a>, die, so die Staatsanwaltschaft, &bdquo;unbegr&uuml;ndete Erfindungen&ldquo; gegen Lukaschenko enthielten, die dessen &bdquo;Ehre und W&uuml;rde&ldquo; beeintr&auml;chtigten. Poczobut ist seit 2006 Korrespondent der Warschauer Tageszeitung und hat regelm&auml;&szlig;ig Lukaschenkos Regime wegen Verfolgung der Opposition und der unabh&auml;ngigen Medien, wegen mangelnder Demokratie und wegen Korruption kritisiert. &bdquo;Mein Fall steht in einem breiteren Kontext und ist vielleicht der erste Schritt von Lukaschenkos angek&uuml;ndigter &sbquo;S&auml;uberung&rsquo; des Internets, des einzigen freien Diskussionsforums in Wei&szlig;russland&ldquo;, erkl&auml;rte Poczobut der <em>Gazeta Wyborcza</em>. Poczobuts Eigentum wurde am 29. M&auml;rz vom wei&szlig;russischen KGB beschlagnahmt. <em>Gazeta Wyborcza</em> vermutet einen direkten Zusammenhang mit ihrer heutigen Titelseite.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 29 Mar 2011 12:25:00 +0100</pubDate><guid>573881</guid></item>
<item><title>Kernenergie | Unwissend, von Tschernobyl bis Fukushima (Postimees, Tallinn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/556271-unwissend-von-tschernobyl-bis-fukushima</link><description><![CDATA[1986 waren die Esten sowjetische Staatsbürger und wussten nichts von dem, was sich in Tschernobyl abspielte. Heute sind sie Bürger der Europäischen Union. Das heißt aber nicht, dass sie deshalb besser informiert sind, meint die Tageszeitung Postimees. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 15:07:03 +0100</pubDate><guid>556271</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Internationale Kampagne gegen Lukaschenko beginnt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/538341-internationale-kampagne-gegen-lukaschenko-beginnt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Lukaschenko: Diktator auf der Anklagebank&ldquo;,<a target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/lukashenko-the-dictator-in-the-dock-2236287.html"> titelt <em>The Independent</em></a> in seinem zweiten Leitartikel innerhalb von zwei Tagen &uuml;ber den starken Mann in Wei&szlig;russland. Es ist bekannt, dass Hunderte gefangen genommen und gefoltert wurden, nachdem er eine brutale Polizeirazzia gegen eine Oppositionsdemonstration am 19. Dezember angeordnet hatte. Die britische Menschenrechtsfirma <a target="_blank" href="http://www.h2o-law.com/index.php">H20 Law</a> k&uuml;ndigt ihre Absicht an, sowohl ein privates Straf- als auch ein Zivilverfahren gegen Alexander Lukaschenko anzustrengen. &bdquo;Die Firma vertritt <a target="_blank" href="http://www.freebelarusnow.org/">Free Belarus Now</a>, einen Interessenverband, der von den Familien von bei der Razzia verhafteten Oppositionspolitikern, Aktivisten und Journalisten gegr&uuml;ndet wurde&ldquo;, erkl&auml;rt die Londoner Tageszeitung. &bdquo;Die Anw&auml;lte hoffen, dass ein privates Strafverfahren letztendlich in einem Haftbefehl gegen ihn oder seine Partner enden k&ouml;nnte.&ldquo; Ermittler in Menschenrechtsbelangen interviewten Hunderte von Aktivisten, die nach den umstrittenen Pr&auml;sidentschaftswahlen von Dezember verhaftet wurden. Sie fanden heraus, &bdquo;dass Folter, Schl&auml;ge und unmenschliche Haftbedingungen zum Alltag geh&ouml;ren&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:09:42 +0100</pubDate><guid>538341</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Lukaschenko, unser gnadenloser Diktator (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/535981-lukaschenko-unser-gnadenloser-diktator</link><description><![CDATA[Während Europas Augen auf die Revolutionen im Nahen Osten gerichtet sind, walzt ein Diktator im Osten stillschweigend seine Opposition nieder. Doch langsam werden Stimmen laut. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:12:06 +0100</pubDate><guid>535981</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Diktator lässt Oppositionelle foltern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/520741-diktator-laesst-oppositionelle-foltern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Lukaschenko setzt Folter ein&ldquo;, <a target="_blank" href="http://wiadomosci.gazeta.pl/Wiadomosci/1,80545,9181208,Lukaszenka_torturuje.html">klagt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a> an und zitiert die Zeugenberichte eines der Pr&auml;sidentschaftskandidaten aus der Opposition, Alexej Michaljewitsch, der nach einer Demonstration gegen das Regime in der wei&szlig;russischen Hauptstadt Minsk festgenommen worden war. Die 20.000 Demonstranten gegen die manipulierten Wahlen vom 19. Dezember 2010, welche Lukaschenko offiziellen Zahlen zufolge mit 80 Prozent der Stimmen gewann, wurden von der Polizei brutal niedergeschlagen. Mehr als 800 von ihnen wurden verhaftet, darunter auch Michaljewitsch. &bdquo;Mir wurden im R&uuml;cken Handschellen angelegt und meine H&auml;nde so stark nach oben verdreht, dass die Knochen knackten. Ich durfte nicht schlafen und musste nackt mit gespreizten Beinen stehen bleiben. Sie wollten mich dazu verpflichten, alles zu tun, was der [Sicherheitsdienst] KGB verlangte, letztendlich willigte ich ein&ldquo;, berichtet Michaljewitsch, der am 19. Februar freigelassen wurde. Mit 30 weiteren Oppositionsaktivisten erwartet ihn nun eine Gerichtsverhandlung wegen &bdquo;Veranstaltung von und Teilnahme an Massenaufstand&ldquo;, ein Verbrechen, auf welches eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren steht. Angesichts der neuen Welle von Repressalien gegen die demokratische Opposition in Wei&szlig;russland setzte die EU am 31. Januar die Visumsverbote f&uuml;r 158 hohe Beamte in Minsk wieder ein und fror ihre Guthaben ein.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 01 Mar 2011 11:25:39 +0100</pubDate><guid>520741</guid></item>
<item><title>EU-Weißrussland | Minsk schachert mit Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/483091-minsk-schachert-mit-bruessel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Lukaschenko feilscht mit der EU&quot;, <a href="http://edgp.dziennik.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=341093" target="_blank">titelt die <em>Dziennik Gazeta Pawna</em></a>, w&auml;hrend die europ&auml;ischen Au&szlig;enminister entscheiden m&uuml;ssen, welche Art von Sanktionen der wei&szlig;russischen Regierung daf&uuml;r auferlegt werden sollen, dass sie die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/437321-der-blindheit-blutige-folgen" target="_blank">Opposition w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaftswahlen</a> im vergangenen Dezember brutal niedergeschlagen hat. Nach Meinung der Warschauer Tageszeitung sollte Br&uuml;ssel rund 160 hohen wei&szlig;russischen Beamten den Zugang zur EU verwehren, darunter auch dem Pr&auml;sidenten und seinem Sohn. Eine Unterbrechung des Handels zwischen den europ&auml;ischen Unternehmen und der wei&szlig;russischen Energieindustrie, der ersten Einnahmequelle des Regimes in Minsk, wird ebenfalls in Erw&auml;gung gezogen.</p>
<p>W&auml;hrend Br&uuml;ssel noch debattiert, hat Lukaschenko pl&ouml;tzlich beschlossen, zwei im Dezember verhaftete Opponenten freizulassen. &bdquo;So beginnt das Regime ein neues Feilschen mit Br&uuml;ssel&ldquo;, erkl&auml;rt die <em>DGP</em>: &bdquo;andere politische H&auml;ftlinge werden freigelassen, sollte die EU auf Sanktionen verzichten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:53:17 +0100</pubDate><guid>483091</guid></item>
<item><title>EU und Tunesien | Ben Ali so behandeln wie Lukaschenko (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/462891-ben-ali-so-behandeln-wie-lukaschenko</link><description><![CDATA[Angesichts der Repression in Tunesien sollte die EU eine Strategie der &quot;intelligenten Sanktionen&quot; verfolgen, die 2006 das weißrussische Regime von Alexander Lukaschenko teilweise zum Nachgeben bewogen hatten, findet José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 14 Jan 2011 17:23:01 +0100</pubDate><guid>462891</guid></item>
<item><title>Weißrussland | Der Blindheit blutige Folgen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/437321-der-blindheit-blutige-folgen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Verschwunden in Europa.&ldquo; Unter dem <em>TAZ</em>-Titel, die Fotos von f&uuml;nf Gegnern Alexander Lukaschenkos bei der Pr&auml;sidentschaftswahl, eines Anwalts f&uuml;r Menschenrechte und einer Journalistin. Sie alle wurden w&auml;hrend oder nach den Demonstrationen vom 19. Dezember gegen den Wahlausgang verhaftet oder vom Geheimdienst entf&uuml;hrt. Die Verschleppung Oppositioneller erinnere an das Wei&szlig;russland Ende der 90er Jahre und zeige, dass die &Ouml;ffnung der Landes nur ein kurzes Zwischenspiel war, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/blindheit-mit-blutigen-folgen/" target="_blank">bemerkt die Berliner Tageszeitung</a>. &bdquo;Die EU muss sich nun fragen lassen, wie sie k&uuml;nftig mit ihrem autokratischen Nachbarn verfahren will&ldquo;, meint die <em>TAZ</em> und sieht nur einen Weg: die Unterst&uuml;tzung der Zivilgesellschaft, am besten durch &bdquo;die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Erleichterungen bei der Visavergabe.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 13:08:59 +0100</pubDate><guid>437321</guid></item>
<item><title>Belarus  | Lukaschenko abseilen, nicht sein Volk (Rzeczpospolita, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/436411-lukaschenko-abseilen-nicht-sein-volk</link><description><![CDATA[Der weißrussische Präsident tritt seine vierte Amtszeit an nach dem, was wie eine weitere manipulierte Wahl aussieht. Nichtsdestotrotz sollte der Westen seinem Nachbarn im Osten nicht den Rücken kehren, so die Rzeczpospolita. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 20 Dec 2010 17:46:33 +0100</pubDate><guid>436411</guid></item>
<item><title>Politik | Der Osten ist dran (Jyllands-Posten, Aarhus)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/380971-der-osten-ist-dran</link><description><![CDATA[Die Westeuropäer im allgemeinen und die Dänen im besonderen tun sich schwer, von den Klischeevorstellungen über ihre osteuropäischen Mitbürger abzulassen. Doch 2011 wird die EU-Ratspräsidentschaft zunächst von Ungarn und dann von Polen übernommen. Und beide Länder hätten mehr Ideen als Dänemark, meint ein dänischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:53:06 +0100</pubDate><guid>380971</guid></item>
<item><title>EU-Weißrussland | Warten auf das Wunder aus Minsk (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/317411-warten-auf-das-wunder-aus-minsk</link><description><![CDATA[Da die Demokratie in Weißrussland keine Fortschritte macht, hat Brüssel seine Strategie dem autokratischen Staatschef gegenüber geändert. Zusätzlich zu den direkten Verhandlungen mit Alexander Lukaschenko pflegt die EU nun auch Kontakte zur weißrussichen Zivilgesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:43:29 +0100</pubDate><guid>317411</guid></item>
<item><title>Polen / Weißrussland | Lukaschenko: Razzia gegen Polen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/191791-lukaschenko-razzia-gegen-polen</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Die Jagd auf den <a href="http://www.zpb.org.pl/" target="_blank">Polen-Verband in Wei&szlig;russland</a> hat einen H&ouml;hepunkt erreicht und es wird Zeit, dass Polen reagiert&quot;</em>, <a href="http://wyborcza.pl/1,75477,7564724,Lukaszenka_sciga_Polakow__MSZ_ostrzega_Minsk.html" target="_blank">schreibt die Warschauer Tageszeitung </a><em><a href="http://wyborcza.pl/1,75477,7564724,Lukaszenka_sciga_Polakow__MSZ_ostrzega_Minsk.html" target="_blank">Gazeta Wyborcza</a> </em>und bezieht sich dabei auf den rapide anschwellenden Konflikt zwischen Minsk und Warschau. Zwei Tage nach einem <em>&quot;Gespr&auml;ch von Mann zu Mann&quot;</em> zwischen den Au&szlig;enministern der beiden L&auml;nder, nahmen die wei&szlig;russischen Beh&ouml;rden &uuml;ber 40 Mitglieder des verbotenen Polen-Verbands fest. Vorher besetzte die Polizei das Polnische Haus, ein Kulturzentrum in Iwenez. <em>&quot;Der Polen-Verband ist die gr&ouml;&szlig;te Nichtregierungsorganisation in Wei&szlig;russland und die Vorhut der 'schrecklichen Krankheit', die f&uuml;r das wei&szlig;russische Regime die Demokratie darstellt&quot;</em>, betont die liberale Tageszeitung und dr&auml;ngt die polnische Regierung, energische Schritte gegen Alexander Lukaschenkos Regierung zu unternehmen. <em>&quot;Lasst uns zu Lukaschenko sagen: Genug!&quot;</em> <a href="http://wyborcza.pl/1,75478,7561157,Powiedzmy_Lukaszence__Dosc__.html" target="_blank">lautet ein Kommentar</a> mit dem Appell an die EU, Belarus mit Sanktionen zu drohen, falls es die Verfolgung der polnischen Minderheit nicht einstellt. <em>&quot;Wie alle autorit&auml;ren Regime versteht auch das wei&szlig;russische Regime nur brachiale Gewalt&quot;</em>, schlie&szlig;t die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:22:05 +0100</pubDate><guid>191791</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Gemeinsam sind andere stark (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/186621-gemeinsam-sind-andere-stark</link><description><![CDATA[Eine gute Nachricht: Auf dem asiatischen oder amerikanischen Kontinent entstehen immer mehr Staatengemeinschaften nach dem Vorbild der EU. Eine schlechte Nachricht: Längerfristig könnten sie die EU in den Schatten stellen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:31:40 +0100</pubDate><guid>186621</guid></item>
<item><title>Anschauungen über Europa / 3 | Europa 2034 (Fokus, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/161741-europa-2034</link><description><![CDATA[In 25 Jahren, so stellt sich der schwedische Essayist Kjell Albin Abrahamsson vor, werden alle europäischen Länder – außer der Türkei – zur EU gehören. Sie wird eine gemeinsame Energiepolitik betreiben und endlich aus ein und demselben Sprachrohr tönen... und somit in der internationalen Diplomatie eine führende Rolle einnehmen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 01 Jan 2010 19:56:56 +0100</pubDate><guid>161741</guid></item>
<item><title>Im Osten nichts Neues | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/154461-im-osten-nichts-neues</link><description><![CDATA[<p>Bringen strategische Partnerschaften wirklich etwas? Acht Monate nach dem Zustandekommen der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/external_relations/eastern/index_en.htm">&ouml;stlichen Partnerschaft</a>, welche die EU mit ehemaligen Sowjetrepubliken verbindet (Armenien, Aserbaidschan, Wei&szlig;russland, Georgien, Moldawien und Ukraine), ist das Resultat gleich null. Was ist mit der <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/external_relations/euromed/index_en.htm">Union f&uuml;r das Mittelmeer</a>, an der die L&auml;nder der Nord- und S&uuml;dufer des Mare Nostrum beteiligt sind und die vor eineinhalb Jahren ins Leben gerufen wurde? Damit steht es auch nicht besser. Die &ouml;stliche Partnerschaft ist irgendwo in Europa vonseiten Br&uuml;ssels verloren gegangen. Br&uuml;ssel war nat&uuml;rlich sehr mit dem Vertrag von Lissabon besch&auml;ftigt. Die Au&szlig;enminister der 27 plus sechs mussten bei ihrem <a target="_blank" href="http://www.se2009.eu/fr/reunions_actualites/2009/12/8/reunion_des_ministres_des_affaires_etrangeres_au_sein_du_partenariat_oriental">ersten Treffen</a> am 8. Dezember in Br&uuml;ssel feststellen, dass die einzig sichtbaren Fortschritte Russland betreffen, das in Erw&auml;gung zieht, der Partnerschaft beizutreten. Ansonsten ist kein einziges konkretes Projekt in Sicht und dieses Jahr auch keine Partnerschaft geplant. Die einzige Neuheit: Die Europ&auml;ische Investitionsbank hat gerade die Schaffung eines speziellen Kredits f&uuml;r diese L&auml;nder angek&uuml;ndigt, deren Erwartungen an die Partnerschaft nebenbei gesagt besonders hoch sind. Die Hoffnung, dass sich Dinge 2010 bewegen werden, kommt aus Prag, wo die Initiative unter der tschechischen Ratspr&auml;sidentschaft unterzeichnet wurde. In der neuen Kommission ist das Portefeuille der Erweiterung n&auml;mlich an den aus B&ouml;hmen stammenden &Scaron;tefan F&uuml;le gefallen. Er muss vor allem Moskau davon &uuml;berzeugen, dass das Projekt nicht <em>&quot;<a target="_blank" href="http://de.rian.ru/world/20091123/124089930.html">unn&uuml;tz</a>&quot;</em> sei, wie es Dmitri Medwedew <a target="_blank" href="http://fr.rian.ru/world/20091123/185551405.html">behauptet hatte</a>. Der russische Pr&auml;sident hatte hinzugef&uuml;gt, dass es <em>&quot;nicht gef&auml;hrlich&quot;</em> sei, aber das hatte eh niemand bef&uuml;rchtet. Da kann man nur noch hoffen, dass die Partner ihre Bef&uuml;rchtungen und gegenseitigen Vorurteile &uuml;berwinden. <em>I.B.G.</em></p>
<p></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:53:51 +0100</pubDate><guid>154461</guid></item>
<item><title>Universität | Vilnius, Wiege weißrussischer Zukunft (Cafebabel.com, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/67571-vilnius-wiege-weissrussischer-zukunft</link><description><![CDATA[Nach ihrer erzwungenen Schließung 2004, lebt die Europäische Humanistische Universität von Minsk 2005 in Litauen wieder auf. Ihr Leitsatz: die Elite für einen demokratischen Staat von morgen ausbilden. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2009 14:44:24 +0100</pubDate><guid>67571</guid></item>
</channel></rss>
