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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Österreich]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Max Schrems kündigt Facebook die Freundschaft (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1884931-max-schrems-kuendigt-facebook-die-freundschaft</link><description><![CDATA[Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an - wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:04:58 +0100</pubDate><guid>1884931</guid></item>
<item><title>Zentraleuropa | Der Abstieg der Demokratie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1694981-der-abstieg-der-demokratie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r Osteuropas Demokratie&ldquo;, liest man heute <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743378/Rueckschlag-fuer-Osteuropas-Demokratie" target="_self">auf der Eins der <em>Presse</em></a>. Die Wiener Tageszeitung findet die Ergebnisse des j&uuml;ngsten &bdquo;<a href="http://www.bti-project.de/home/index.nc" target="_self">Transformationsindex</a>&ldquo; der Bertelsmanns-Stiftung &bdquo;dramatisch&ldquo;, wenn nicht sogar &bdquo;explosiv&ldquo;. Die wirtschaftsnahe Stiftung beurteilt regelm&auml;&szlig;ig die demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung von 128 L&auml;ndern. &bdquo;Die meisten Staaten Ostmittel- und S&uuml;dosteuropas erlebten in den letzten Jahren Qualit&auml;tseinbu&szlig;en ihrer Demokratien, marktwirtschaftlichen Ordnung und politischen Managementleistung&ldquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Studie.</p>
<p>Beigetragen zu dieser Entwicklung haben laut den Autoren eine politische Polarisierung und das Machtstreben einzelner Politiker. Negativ aufgefallen sind demnach Ungarn (an der Spitze), die Slowakei, Albanien, Kosovo, Mazedonien und Montenegro. Polen, und in mancher Hinsicht auch Serbien, sind die gro&szlig;e Ausnahme.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:06:44 +0100</pubDate><guid>1694981</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Neun für die Finanzsteuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1610551-neun-fuer-die-finanzsteuer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU-L&auml;nder wollen Finanzsteuer durchsetzen&ldquo;,<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorstoss-von-deutschland-und-acht-weiteren-staaten-eu-laender-wollen-finanzsteuer-durchsetzen-1.1306300" target="_self"> titelt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Die M&uuml;nchner Tageszeitung berichtet, dass die Finanzminister von neun EU-L&auml;ndern  &ndash;  Deutschland, Frankreich, Spanien, &Ouml;sterreich, Belgien, Finnland, Portugal, Griechenland und Italien  &ndash;  in einem gemeinsamen Brief an die d&auml;nische EU-Ratspr&auml;sidentschaft auf eine schnelle Entscheidung dr&auml;ngen. Bis Mitte des Jahres sollten &bdquo;alle Schwierigkeiten &uuml;berwunden&ldquo; sein. Die Steuer sei ein</p>
<blockquote><p>entscheidendes Instrument, um eine gerechte Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Finanzkrise sicherzustellen.</p>
</blockquote>
<p>Die Initiative ist nicht neu: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1544001-banker-gegen-banker" target="_self">Die EU-Kommission hatte bereits Ende September</a> einen Vorschlag zur europaweiten Einf&uuml;hrung einer Umsatzsteuer auf Gesch&auml;fte mit Aktien, Derivaten und weiteren Finanzprodukten vorgelegt. Gro&szlig;britannien und Schweden hatten sich sofort dagegen ausgesprochen. Dieses Mal wollen die Finanzminister &bdquo;nach Alternativen&ldquo; suchen, wenn sich bis Jahresmitte keine solche L&ouml;sung abzeichne. &ndash; Ein Schl&uuml;sselsatz des Briefes, der sich zwischen den Zeilen lese, so die <em>SZ</em>:</p>
<blockquote><p>Die Zahl neun sendet noch eine ganz andere Botschaft: Wir k&ouml;nnen auch alleine. [Nach den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen k&ouml;nnen] L&auml;nder, finden sich mindestens neun Interessenten, auch alleine zusammenarbeiten. Verst&auml;rkte Zusammenarbeit nennt sich das im Europa-Jargon. [...] Und deshalb liest sich der kurze Brief fast schon wie eine handfeste Drohung an die z&ouml;gerlichen Kollegen. Denn alle Beteiligten wissen nun: Die Steuer wird ziemlich sicher eingef&uuml;hrt.</p>
</blockquote>
<p>Auch innenpolitisch brisant ist diese Botschaft mindestens f&uuml;r Frankreich und Deutschland, so die <em>SZ</em>: Nicolas Sarkozy k&ouml;nne so um ein paar zus&auml;tzliche Stimmen bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen werben, und Angela Merkel k&ouml;nne ihrer Opposition die durch den Fiskalpakt n&ouml;tig gewordene Verfassungs&auml;nderung schmackhaft machen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:17:39 +0100</pubDate><guid>1610551</guid></item>
<item><title>Österreich | Die türkische Antwort auf Sarrazin</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1568801-die-tuerkische-antwort-auf-sarrazin</link><description><![CDATA[<p>Knapp anderthalb Jahre nach Ver&ouml;ffentlichung der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/325541-das-buch-das-deutschland-schockt">Streitschrift </a>des deutschen Volkswirts Thilo Sarrazin (<em>Deutschland schafft sich ab</em>) erscheint nun in &Ouml;sterreich die Reaktion auf sein Buch &uuml;ber die gescheiterte Integration &ndash; insbesondere der T&uuml;rken &ndash; in Deutschland. <em>Wir kommen</em> hei&szlig;t das Werk des t&uuml;rkischst&auml;mmigen &Ouml;sterreichers Inan T&uuml;rkmen und schildert, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/736273/Wir-kommen_Der-Aufstand-der-WutTuerken?from=suche.intern.portal">so <em>Die Presse</em></a>, den &ldquo;Aufstand der Wut-T&uuml;rken&rdquo;.</p>
<p>Mit bewusst provokativem Ton widerspricht der 25-j&auml;hrige Autor Sarrazin und bek&auml;mpft das Image der T&uuml;rken als S&uuml;ndenbock der &ouml;sterreichischen Integration. Er beschreibt auch einen zunehmenden Einfluss der T&uuml;rkei innerhalb Europas und st&uuml;tzt sich dabei auf f&uuml;nf Thesen, so <em>Die Presse</em>:</p>
<blockquote><p>Wir sind mehr. Wir sind j&uuml;nger. Wir sind hungriger. Unsere Wirtschaft w&auml;chst schneller. Wir sind st&auml;rker. [&hellip;] In seinem Buch zeichnet T&uuml;rkmen ein Bild der T&uuml;rkei als Land auf der &Uuml;berholspur, von dem Europa lernen k&ouml;nnte. So meint er, dass der Frauenanteil im t&uuml;rkischen Topmanagement fast sechsmal h&ouml;her sei als im EU-Durchschnitt. Dass der t&uuml;rkische Wohlstand zuletzt st&auml;rker gestiegen sei als &uuml;berall sonst in Europa. Und dass die T&uuml;rken insgesamt hungriger seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:58:52 +0100</pubDate><guid>1568801</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Großer Räumungsverkauf in Europa (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1532941-grosser-raeumungsverkauf-europa</link><description><![CDATA[In ganz Europa suchen Länder nach Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen. Alle scheinen dieselbe Idee zu haben und verkaufen ihr Staatsvermögen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:24:59 +0100</pubDate><guid>1532941</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Auf gute Nachbarschaft, Österreich!</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1529861-auf-gute-nachbarschaft-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Hallo Nachbar! Die sp&auml;te Vers&ouml;hnung.&rdquo; <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/733445/Ostoeffnung_Hallo-Nachbar-Die-spaete-Versoehnung?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do"><em>Die Presse</em> begr&uuml;&szlig;t</a> das Ergebnis der Studie &ldquo;Grenz&uuml;berschreitendes Zusammenleben&rdquo; der Gesellschaft f&uuml;r Europapolitik: Die Meinung der &Ouml;sterreicher &uuml;ber ihre &ouml;stlichen Nachbarn (Ungarn, Tschechen, Slowaken) hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert.</p>
<p>Die Befragung von 500 Menschen in den Regionen Ober&ouml;sterreich, Nieder&ouml;sterreich und Burgenland ergab, dass die &Ouml;ffnung der Ostgrenzen vor 20 Jahren nicht mehr als Angriff auf die soziale Stabilit&auml;t des Landes gewertet wird. Tourismus und Handel haben ihr Werk im grenz&uuml;berschreitenden Zusammenleben getan.</p>
<blockquote><p>Die Bewohner der Grenzregionen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn [kommen] vorwiegend zum Einkaufen nach &Ouml;sterreich. Das bringt neue Kaufkraft in die einst wirtschaftlich schwachen Gebiete Ost&ouml;sterreichs. So verwundert es nicht, dass die heimische Bev&ouml;lkerung mittlerweile eine positive Bilanz f&uuml;r den Arbeitsmarkt zieht. 48 Prozent der Befragten in Ober&ouml;sterreich, 40 Prozent im Burgenland, 36 Prozent in der nieder&ouml;sterreichischen Region nahe der Slowakei und 34 Prozent in der Region an der tschechischen Grenze orten eine &bdquo;positive Entwicklung&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt.</p>
</blockquote>
<p> Einziger D&auml;mpfer: Die Angst der &Ouml;sterreicher vor der Kriminalit&auml;t aus dem Osten ist geblieben. Hierbei liege allerdings eine &ldquo;Diskrepanz zwischen gef&uuml;hlter Wahrnehmung und den tats&auml;chlichen Fakten vor&rdquo;, so die <em>Presse</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:48:04 +0100</pubDate><guid>1529861</guid></item>
<item><title>Mitteleuropa | Wien-Budapest: Reise in die Vergangenheit (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1433041-wien-budapest-reise-die-vergangenheit</link><description><![CDATA[Österreich und Ungarn, Erben des Habsburgerreiches, haben noch eine andere Gemeinsamkeit: ein widersprüchliches Verhältnis zur Geschichte und eine Neigung, politische Entgleisungen zu tolerieren. Zehn Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich scheint Ungarn in den 30er Jahren stehen geblieben zu sein. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:34:43 +0100</pubDate><guid>1433041</guid></item>
<item><title>Österreich | Verschärfung der Kreditvergabe im Osten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1209881-verschaerfung-der-kreditvergabe-im-osten</link><description><![CDATA[<p>Die &ouml;sterreichische Finanzmarktaufsicht und die Nationalbank ziehen &quot;die Kreditbremse im Osten&quot;, <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/710548/Banken_Aufsicht-zieht-Kreditbremse-im-Osten" target="_self"><em>schreibt Die Presse</em></a>. Die beiden Beh&ouml;rden haben beschlossen, von den &ouml;sterreichischen Kreditinstituten eine zwei- bis dreiprozentige Erh&ouml;hung des Kernkapitals zu verlangen und die &quot;teils exzessive Kreditvergabe&quot; in der Region zu begrenzen. Diese Ma&szlig;nahme erfolgt, w&auml;hrend die Agentur Moody&rsquo;s noch die Ratingperspektiven der &ouml;sterreichischen Anleihen untersucht. Wien will seine kostbare Top-Bonit&auml;t unbedingt halten. In ihrem Kommentar <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/710547/Unterwegs-zum-Modell-Irland" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet</em></a> die Wiener Tageszeitung &quot;eine bankeninduzierte Staatspleite nach dem Modell Irland&quot;, denn die &ouml;sterreichischen Banken haben &quot;nach Jahren des Goldrauschs&quot; knapp 300 Milliarden Euro &ndash; mehr als das BIP des Landes &ndash; in Mittel- und Osteuropa investiert, doch zwischen sechs und 40 Prozent davon sollen &quot;faule&quot; Kredite sein.</p>
<p>&quot;Die Entscheidung der &ouml;sterreichischen Nationalbank beendet eine Phase der aktuellen Krise und er&ouml;ffnet wahrscheinlich die n&auml;chste&quot;, <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/editorial/sfarsitul-tragic-al-colonialismului-financiar-245574.html" target="_self"><em>meint die Rom&acirc;nia libera</em></a> in Bukarest. &quot;Die konkreten Auswirkungen werden hart sein &ndash; zus&auml;tzlicher Druck auf den Leu, steigende Zinss&auml;tze, erschwerte Kreditaufnahme f&uuml;r den Staat &ndash;, doch sie k&ouml;nnen &uuml;berwunden werden. Schlimmer ist jedoch der Symboleffekt, denn so wird uns bewusst, dass Rum&auml;nien nunmehr als Schwellenland mit dementsprechenden Gewinnen und Risiken betrachtet wird. Ein Land, in dem es sich noch lohnt zu investieren, aber nur wenn man wei&szlig;, wie man danach wieder herauskommt.&quot; Die Bukarester Tageszeitung erinnert daran, dass die guten Zeiten von 2007, als &quot;die griechischen und &ouml;sterreichischen Banker sich um die Pr&auml;senz auf dem Markt im Wilden Osten stritten&quot;, vorbei sind. &quot;&Ouml;sterreich opfert Rum&auml;nien, dessen Bankensystem es zusammen mit Griechenland zu &uuml;ber 50 Prozent h&auml;lt, um sein eigenes Schicksal zu retten.&quot; Kurz, es handle sich hier um &quot;das tragische Ende des Finanzkolonialismus&quot;.</p>
<p>Auf tschechischer Seite <a href="http://respekt.ihned.cz/audit-jana-machacka/c1-53783200-rakousko-vychodni-evropa-a-my" target="_self"><em>bef&uuml;rchtet Respekt</em></a>, &quot;L&auml;nder wie Ungarn, Rum&auml;nien, Serbien oder die Ukraine werden &ndash; zumindest von Seiten der &ouml;sterreichischen Banken &ndash; einen brutalen &quot;credit crunch&quot;, eine pl&ouml;tzliche Zur&uuml;ckhaltung bei der Kreditvergabe erfahren&quot;. Auch L&auml;nder wie die Tschechische Republik oder die Slowakei k&ouml;nnten unter den Folgen leiden, da die internationale Presse vergisst, dass dort eine ganz andere Situation herrscht als in den anderen Staaten der Region: &quot;In der Tschechischen Republik und in der Slowakei wird viel gespart. Beide L&auml;nder sind relativ unterverschuldet. Nicht nur was die gro&szlig;en Firmen betrifft, [...] sondern auch und vor allem im Sektor der Kleinbetriebe. Zum Beispiel betr&auml;gt der Umfang der Hypothekendarlehen in diesen L&auml;ndern 25 Prozent des BIP. In Westeuropa liegt er bei 55 Prozent und in Gro&szlig;britannien bei mehr als 100 Prozent des BIP.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:19:31 +0100</pubDate><guid>1209881</guid></item>
<item><title>TINA am Schalthebel | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/1137501-tina-am-schalthebel</link><description><![CDATA[<p>Seitdem die Schuldenkrise die Aufrechtherhaltung der Einheitsw&auml;hrung in Frage stellt, hat das Duo &ldquo;<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1041411-koennten-kohl-und-mitterrand-das-besser" target="_self">Merkozy</a>&rdquo; das Steuer des Euroschiffes an sich gerissen. Der Grund hierf&uuml;r ist nicht irgendeine Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung der Mitgliedsstaaten, sondern eine einfache Feststellung: Es gibt keine Alternative  &ndash; &nbsp;<em>There Is No Alternative</em>, TINA, wie es schon <a href="http://www.margaretthatcher.org/speeches/results.asp?ps=500&amp;w=%22There%20is%20no%20alternative%22" target="_self">eine gewisse eiserne Lady ausdr&uuml;ckte</a>.</p>
<p>Aber vielleicht gibt es doch eine Alternative. Denn es gibt die Europ&auml;ische Kommission, die, wie ihr Pr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso k&uuml;rzlich ins Ged&auml;chtnis <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066041-wie-der-euro-europa-spaltet" target="_self">rief</a>, dazu da ist, die Vertr&auml;ge und die &ldquo;Wirtschaftsregierung&rdquo; der EU zu sch&uuml;tzen. Doch wenn es um die Eurozone geht, gewinnt die Eurogruppe (die Wirtschaftsminister, d.h. die Regierungen) schnell die Oberhand. Demnach bestimmen auch hier Paris und Berlin. Die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee" target="_self">Ernennung</a> des Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rates Herman Van Rompuy als &ldquo;Herrn Euro&rdquo; wurde von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bef&uuml;rwortet. Durch diese Ma&szlig;nahme wird die Rolle der Mitgliedsstaaten &ndash; und allen voran Deutschland und Frankreich &ndash; in der Wirtschaftsregierung von &ldquo;Euroland&rdquo; gest&auml;rkt.</p>
<p>Der Haken an der Sache ist, dass diese Konstellation ohne jeglichen Vertrag abgesteckt wurde. Dar&uuml;ber hinaus sieht es so aus, als ob die Entscheidungen von &ldquo;Merkozy&rdquo; zunehmend ohne jegliche Diskussion innerhalb der Eurozone gef&auml;llt werden. Denn Tatsache ist, dass kein anderes Land bei Diskussionen ins Gewicht f&auml;llt oder einen Gegenpol darstellen k&ouml;nnte. So entledigt sich die Dampfwalze bei Gespr&auml;chen mit ihren Partnern zusehends jeglicher H&ouml;flichkeiten. Dies zeigte der Ton, mit dem die M&ouml;glichkeit einer Volksabstimmung in Griechenland von &ldquo;Merkozy&rdquo; abgeschlagen wurde. Von den &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo; befindet sich Italien, drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Eurozone, aufgrund der Prekarit&auml;t seiner Regierung und seiner Staatsfinanzen auf der Anklagebank.</p>
<p>Spanien steckt mitten im Wahlkampf und hat sich immer noch nicht aus seiner schwierigen Lage befreien k&ouml;nnen. Beide L&auml;nder stecken bis zum Hals in der Schuldenkrise und sind genau wie Portugal und Irland weit von einem &ldquo;AAA&rdquo; der Ratingagenturen entfernt. Allem Anschein nach verleiht die Bestnote den L&auml;ndern, die sich mit der Auszeichnung noch r&uuml;hmen k&ouml;nnen, &uuml;bernat&uuml;rliche Kr&auml;fte. Nebenbei gesagt erkl&auml;rt dies auch, warum der franz&ouml;sische Pr&auml;sident so sehr darauf erpicht ist, dass sein Land weiterhin in dem derzeit meistbegehrten Zirkel bleibt. In der Eurozone fallen die anderen L&auml;nder dieses Clubs (&Ouml;sterreich, Finnland, Luxemburg und die Niederlande) nicht ins Gewicht oder passen sich dem deutsch-franz&ouml;sischen Duo an.</p>
<p>Doch auch wenn das Duo eventuell die bedrohlichsten Klippen umschiffen kann, scheint es keine klare Vorstellung zu haben, in welche Richtung es das Euroschiff steuern will. Dazu hat es im &Uuml;brigen auch kein Mandat erhalten.&nbsp;Die fehlende Klarheit und Rechtm&auml;&szlig;igkeit macht der Abwicklung der Krise zu schaffen und erweckt den Eindruck, dass ungeplant vorw&auml;rts gesteuert wird. Doch angesichts des Sturms wollen wir das Ruder nur aus der Hand geben wenn derjenige, der es &uuml;bernimmt, in der Lage ist, das Schiff und seine Mannschaft sicher in den Hafen zu segeln.</p>
<p><em>Aus dem Franz&ouml;sischen von Signe Desbonnets</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:08:14 +0100</pubDate><guid>1137501</guid></item>
<item><title>Literatur | Brüssel macht den Low-Cost-Kafka</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1136061-bruessel-macht-den-low-cost-kafka</link><description><![CDATA[<p>Er geh&ouml;rt mit Goethe zur Pflichtlekt&uuml;re in den Schulen deutschsprachiger L&auml;nder. Aber jetzt wird Franz Kafka Opfer einer &ldquo;Hinrichtung&rdquo;, und zwar &ldquo;von der EU gef&ouml;rdert&rdquo;, titelt die <a href="http://www.faz.de/" target="_self"><em>Frankfurter Allgemeine</em></a>. Entgeistert berichtet die Zeitung von einem &ldquo;handfesten Skandal&rdquo;, den die &ouml;sterreichischen Kollegen <a href="http://www.krone.at/Nachrichten/EU-gefoerdertes_Kafka-Buch_voller_peinlicher_Fehler-Sprach-Entgleisung-Story-301188" target="_self">von der <em>Kronenzeitung</em> aufgedeckt</a> haben: Es geht um den das &ouml;sterreichische Verlagshaus Gehlen und Schulz, das derzeit ungefragt Schulen im deutschsprachigen Raum mit Kartons voller Gratisexemplare von Kafkas &ldquo;Das Schloss&rdquo; begl&uuml;ckt. Eine sch&auml;tzenswerte Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, w&uuml;rde die Ausgabe nicht vor Fehlern nur so strotzen. Die <em>FAZ</em>, die bekannterma&szlig;en beim Thema nicht mit sich spa&szlig;en l&auml;sst, z&auml;hlt allein auf der ersten Seite neun Rechtschreibfehler. Angesichts der zahlreichen Klagen legt der Verleger der stolzen Auflage von 2 Millionen Exemplaren seinen Paketen nun folgende Erkl&auml;rung bei: &ldquo;Wir haben [die Fehler] irgendwann einfach zugelassen. Aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden einerseits, andererseits ist Literatur ja auch kein Rechtschreib-Wettbewerb.&rdquo;</p>
<p>&ldquo;Dreist und skandal&ouml;s wird es, sobald man sich die Finanzierung ansieht.&rdquo; Laut dem Verleger ist das Projekt von der EU mit einer sechsstelligen Summe unterst&uuml;tzt worden. Man habe bei der Sache nicht schlecht verdient, sagt er der <em>FAZ</em>. &ldquo;Die Pressestelle der Europ&auml;ischen Kommission hat eine z&uuml;gige Stellungnahme zugesagt, die aber dennoch auf sich warten lassen k&ouml;nne, &lsquo;weil man da tief graben muss&rsquo;.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:46:47 +0100</pubDate><guid>1136061</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Auch China könnte das Geld ausgehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1120581-auch-china-koennte-das-geld-ausgehen</link><description><![CDATA[<p>Und wenn China gar nicht die Mittel h&auml;tte, um Europa zu helfen? &ndash; Am Tag des Besuchs von Staatspr&auml;sident Hu Jintao in Wien hat <em>Die Presse</em> gr&ouml;&szlig;te Zweifel: &ldquo;Falsches Hoffen auf den &lsquo;Retter&rsquo; China&rdquo;, titelt die Wiener Tageszeitung. Die Finanzst&auml;rke, mit der China nach au&szlig;en auftritt, k&ouml;nne nicht &uuml;ber die Schwierigkeiten hinwegt&auml;uschen, mit denen die Pekinger Regierung derzeit innerhalb ihres eigenen Landes konfrontiert ist, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/704909/Weltwirtschaft_Falsches-Hoffen-auf-den-Retter-China?_vl_backlink=/home/index.do">so <em>Die Presse</em></a>.</p>
<p>Denn China steht wom&ouml;glich vor einer gewaltigen Schuldenexplosion. Mitschuld daran ist das gewaltige Stimuluspaket aus dem Jahr 2008, umgerechnet 440 Milliarden Euro, mit dem das Land sich vor den Folgen der aus den USA her&uuml;berschwappenden Finanzkrise sch&uuml;tzen wollte. Das Problem: Lediglich 133 Milliarden kamen aus dem Staatshaushalt. Der Rest sollte von den Banken, Staatsbetrieben und Privatleuten kommen. &ldquo;Nicht nur Metropolen wie Shanghai und Peking, sondern auch andere Millionenst&auml;dte sowie tausende kleinerer Ortschaften stehen bei den staatlichen Banken tief in der Kreide.&rdquo;</p>
<p>Auf chinesischer Seite schreibt unterdessen <a target="_self" href="http://europe.chinadaily.com.cn/opinion/2011-10/31/content_14005364.htm">das offizielle Blatt <em>China Daily</em></a>: &ldquo;China kann weder Europas Retter noch das Allheilmittel f&uuml;r alle seine Krankheiten sein, aber es wird tun, was es kann und eine freundschaftliche Hand reichen. Freundschaft ist aber keine Einbahnstra&szlig;e. China hat bereits gro&szlig;e Summen in europ&auml;ische Anleihen investiert und h&auml;tte gerne einige Garantien daf&uuml;r, dass diese auch sicher sind.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:10:49 +0100</pubDate><guid>1120581</guid></item>
<item><title>Privatsphäre | Europa versus Facebook (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083641-europa-versus-facebook</link><description><![CDATA[Ist Facebook bei den Daten seiner User zu neugierig? Eine Reihe von Anzeigen auf Initiative eines österreichischen Jurastudenten führte zu einer Datenschutzprüfung in Irland, wo das soziale Online-Netzwerk seinen europäischen Sitz hat. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:27:52 +0100</pubDate><guid>1083641</guid></item>
<item><title>Österreich / Tschechien | Die Banken wirbeln mit Bilanzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1044471-die-banken-wirbeln-mit-bilanzen</link><description><![CDATA[<p>Die Schuldenkrise wird zur Dauerkrise. Die erste &ouml;sterreichische Bank reagiert jetzt und... wandelt Bilanzgewinne in -verluste um. &ldquo;Erste Bank wappnet sich f&uuml;r Eurokrise&rdquo;, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/699864/Erste-Bank-wappnet-sich-fuer-Eurokrise?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do">titelt <em>Die Presse</em></a>. Erste Bank-Chef Andreas Treichl rechnet mit einem Schuldenerlass Griechenlands von 50 Prozent. Als Folge r&auml;umt die Bank jetzt in ihrer Bilanz auf und reduziert ihr Anleihenengagement in Osteuropa, vor allem Ungarn und Rum&auml;nien. Aus der angek&uuml;ndigten Gewinnprognose von rund 800 Millionen Euro werden prompt 800 Millionen Euro Verlust. Die Aktie der Bank verlor am Montag 9 Prozent und die Bank k&uuml;ndigte an, die R&uuml;ckzahlung der Staatshilfe aus den Zeiten der Lehman-Krise 2008 m&uuml;sse noch mindestens ein Jahr warten. Die Wiener Tageszeitung <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/699871/Virtuelle-Gewinne-reale-Dividenden?direct=699864&amp;_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/699864/index.do&amp;selChannel">betont</a>, dass nicht Griechenland, sondern die Kreditsituation in Osteuropa, wo &ldquo;Kredite in H&ouml;he des &ouml;sterreichischen BIPs &lsquo;drau&szlig;en&rsquo; sind&ldquo; das Problem seien.</p>
<p>Auf tschechischer Seite titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>, ist &ldquo;die Prager B&ouml;rse erneut in der Krise&rdquo;. Das Wirtschaftsblatt <a target="_self" href="http://hn.ihned.cz/c1-53168160-evropska-krize-opet-uderila-na-prazskou-burzu">erkl&auml;rt</a>, dass nach dem Absturz der Erste Bank, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanzgruppen in Zentraleuropa z&auml;hlt, mehrere tschechische Titel in die roten Zahlen gerutscht sind, trotz der guten Resultate vom Jahresanfang.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 15:29:07 +0100</pubDate><guid>1044471</guid></item>
<item><title>Österreich | Skandale ohne Ende</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1028541-skandale-ohne-ende</link><description><![CDATA[<p>Nicht eine Woche vergeht ohne neue Enth&uuml;llungen: &ldquo;Haben Sie die &Uuml;bersicht verloren? Das ultimative Dossier: &Ouml;sterreichs Skandale&rdquo;, titelt der <em>Falter</em>. Die Wiener Wochenzeitung bringt eine ganze Ausgabe zu den 35 gr&ouml;&szlig;ten Skandalen, die in den letzten Jahren in der Alpenrepublik enth&uuml;llt wurden, und ernsthaft am Demokratie-Vertrauen der &Ouml;sterreicher zu nagen beginnen.</p>
<p>Insgesamt 5 ehemalige Minister aus der Koalition von Wolfgang Sch&uuml;ssels &Ouml;VP und J&ouml;rg Haiders FP&Ouml; aus den Jahren 2000 bis 2006 stehen mehr oder weniger konkret unter Korruptionsverdacht. Zu den Paradebeispielen z&auml;hlt etwa die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/335041-reinemachen-bei-minister-schoenling">Buwog-Aff&auml;re</a>. Bei einer der gr&ouml;&szlig;ten Privatisierungen der Nachkriegsgeschichte steht der damalige Finanzminister unter dem Verdacht der G&uuml;nstlingswirtschaft; oder die Aff&auml;re &lsquo;Eurofighter&rsquo;: bei der gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsbeschaffung der Zweiten Republik hatte der damalige Verteidigungsminister f&uuml;r die Eurofighter &ndash; die teuerste Variante &ndash; optiert. Jetzt wurde bekannt , dass er vom Hersteller EADS in den vergangenen Jahren regelm&auml;&szlig;ig Zahlungen bekommen hatte.</p>
<p>Der <em>Falter</em> merkt dazu an, dass diese Politiker Sch&uuml;ssels Slogan &ldquo;weniger Staat, mehr privat&ldquo; neu interpretiert h&auml;tten, im Sinne von pers&ouml;nlicher Bereicherung. Aber auch der aktuelle Kanzler, Werner Faymann (SP&Ouml;) steht unter Feuer, weil er in seiner Zeit als Verkehrsminister die Boulevardmedien, <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/50061-unterm-joch-der-krone">vor allem die m&auml;chtige <em>Krone</em></a>, mit Inseratenkampagnen zur Hebung des eigenen Images f&uuml;tterte.</p>
<p>&ldquo;Die Skandale sind im Wesentlichen neoliberale Skandale&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1496&amp;sub_id=888">kommentiert der Chefredakteur des <em>Falter</em></a>. &ldquo;Soll hei&szlig;en, durch die propagierte individuelle T&uuml;chtigkeit zu individuellem Zugriff verleitete Erfolgstypen haben sich vergriffen, besser, sie wurden bei etwas erwischt, was der g&auml;ngigen Praxis entspricht.&rdquo; </p>
<p> Wenig optimistisch ruft der Falter zu mehr Engagement der Zivilgesellschaft auf. Ehemalige &ouml;sterreichische Politiker arbeiten auch schon am &quot;letzten Aufgebot&rdquo;, der Initiative &ldquo;<a target="_self" href="http://www.meinoe.at/index.php">Mein &Ouml;sterreich</a>&ldquo;. Das Ziel der Senioren: ein Volksbegehren f&uuml;r mehr Transparenz und direkte Demokratie erzwingen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 12:37:24 +0100</pubDate><guid>1028541</guid></item>
<item><title>Österreich | Der Teufel hält den Glauben frisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1001181-der-teufel-haelt-den-glauben-frisch</link><description><![CDATA[<p>Das Ph&auml;nomen greift um sich und <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1492" target="_self">beunruhigt den <em>Falter</em></a>: &ldquo;Der Exorzist am Krankenbett&rdquo;, titelt die Wiener Wochenzeitung: &ldquo;50 Teufelsaustreibungen f&uuml;hrt allein der Chef-Exorzist der Di&ouml;zese Wien pro Jahr durch. Auch im Spital?&rdquo; In der Titelgeschichte listet das Blatt die Indizien auf: Ein Kongress, der von genanntem Exorzisten und dem Oberarzt der Neuropsychiatrischen Station des zweitgr&ouml;&szlig;ten Krankenhaus Wiens organisiert wurde und auf dem &uuml;ber die Frage der &ldquo;Besessenheit jenseits der Psychose&rdquo; referiert wurde. Aber auch katholische &ldquo;Fundamentalisten am Krankenbett von Psychiatriepatienten in &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern&rdquo; und Psychiater, die ihre &ldquo;Patienten gemeinsam mit einem Exorzisten behandel[n]&rdquo;. Psychisch kranke Menschen, die &ldquo;bezichtigt werden, vom Satan besessen zu sein&rdquo;, werden doppelt stigmatisiert, bemerkt der <em>Falter</em>.</p>
<p>&ndash; &ldquo;Willkommen in der katholischen Gegenwart.&rdquo; Die entspreche zwar nicht mehr den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils, f&uuml;lle daf&uuml;r aber die Kirchen, mit einer &ldquo;Mischung aus Esoterik, Mystizismus und Okkultismus. [...] Der Erfolg gibt der Kirche Recht: In &Ouml;sterreichs Di&ouml;zesen wird erz&auml;hlt, man k&ouml;nne sich der Nachfrage nach Exorzismen kaum erwehren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 15:41:52 +0100</pubDate><guid>1001181</guid></item>
<item><title>Österreich/Ungarn | Wiener Banken fürchten &quot;Enteignung&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/943481-wiener-banken-fuerchten-enteignung</link><description><![CDATA[<p>Der H&ouml;henflug des Schweizer Franken sorgt f&uuml;r Unmut in den &ouml;sterreichisch-ungarischen Beziehungen. &quot;'Enteignung von Banken': Wien geht gegen Budapest vor&quot;, <a href="http://derstandard.at/1315006127441/Fremdwaehrungskredite-Ungarische-Kredite-lasten-schwer-auf-Austro-Banken" target="_self">titelt der Wiener <em>Standard</em></a>. &Ouml;sterreichs Regierung z&uuml;rnt den Kollegen in Ungarn. Diese wollen ihren stark verschuldeten B&uuml;rgern die R&uuml;ckzahlung ihrer Kredite in Fremdw&auml;hrung erleichtern, und dazu feste und vor allem sehr vorteilhafte Zinss&auml;tze festsetzen. Die Ungarn k&ouml;nnten demnach ihre Kredite in Schweizer Franken zu einem Satz von 180 Forint statt 240 abzahlen, und die in Euro zu einem Satz von 250 Forint statt 280.</p>
<p>Der Verlust bliebe bei den Banken, was in den &ouml;sterreichischen Geldh&auml;usern, die Kredite von rund 5 Milliarden Euro in Ungarn ausstehen haben, f&uuml;r Aufruhr sorgt. Wien forderte die EU-Kommission auf, beim Europ&auml;ischen Gerichtshof eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen die Pl&auml;ne Ungarns zu pr&uuml;fen. <a href="http://derstandard.at/1315006165457/Ungarns-Finanzpolitik-Idee-aus-der-Planwirtschaft" target="_self">Laut <em>Standard</em></a> schneidet sich Budapest aber vorrangig ins eigene Fleisch. Indem es privatrechtliche Vertr&auml;ge aushebele, vertreibe es die Investoren.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Sep 2011 13:14:38 +0100</pubDate><guid>943481</guid></item>
<item><title>Österreich | Eine „Oase der Korruption"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/900031-eine-oase-der-korruption</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nehmen und Geben: Die korrupte Republik&ldquo;. So prangert <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/689484/Nehmen-und-Geben_Die-korrupte-Republik?_vl_backlink=/home/wirtschaft/687855/index.do&amp;direct=687855" target="_self">Die Presse</a> die &bdquo;Flut von Korruptionsskandalen&ldquo; an, die das Land &uuml;berrollt. &Ouml;sterreich sei, so ein von der konservativen Zeitung zitierter Experte der OECD, eine &bdquo;Oase der Korruption&ldquo;, bei deren Bek&auml;mpfung sich die Gerichte &bdquo;nicht sehr &uuml;berzeugend&ldquo; erwiesen. Die Tageszeitung detailliert die &bdquo;Welle von Korruptionsskandalen&ldquo;, die das Land in den letzten Jahren &uuml;berrollte: So stehen drei Minister, ein Vorstandsmitglied der Telekom, die Frau des &Ouml;BB-Chefs oder ein Trader der Gewerkschaftsbank Bawag in verschiedenen Skandalen unter Verdacht, selbst wenn sie, wie Die Presse bedauert, gute Chancen haben, letztendlich nicht strafrechtlich verfolgt zu werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 14:41:15 +0100</pubDate><guid>900031</guid></item>
<item><title>Krise der Eurozone | Finnland durchkreuzt Rettungspaket</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/870781-finnland-durchkreuzt-rettungspaket</link><description><![CDATA[<p>&sbquo;Finnland unterminiert das EU-Rettungspaket&rsquo;, <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/7264/Schuldencrisis/article/detail/2853680/2011/08/18/Finland-krijgt-geld-voor-Griekse-lening-Nederland-wil-dat-ook.dhtml">titelt De Volkskrant</a> in seinem Bericht &uuml;ber Finnlands Forderung, dass Griechenland f&uuml;r Helsinkis Beteiligung am Rettungspaket Sicherheiten hinterlassen m&uuml;sse. Der holl&auml;ndischen Tageszeitung zufolge sind die beiden L&auml;nder nun zu einer Vereinbarung gekommen, woraufhin vier weitere L&auml;nder (&Ouml;sterreich, die Niederlande, die Slowakei und Slowenien) jetzt &auml;hnliche Sicherheiten einfordern. Daraufhin werden Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber die Stabilit&auml;t des Abkommens vom 21. Juli zur Rettung Griechenlands laut.</p>
<p>In den Niederlanden forderten schon mehrere Parlamentsmitglieder den Finanzminister zum Handeln auf. De Volkskrant schreibt, dass es unklar sei, was Griechenland Finnland als Pfand anbieten k&ouml;nne. Wahrscheinlich weder Inseln noch Eisenbahnnetze, sondern eher Barzahlungen von einer halben bis einer Milliarde. Da Griechenland kein eigenes Geld hat, bef&uuml;rchtet die Zeitung, dass das Depot aus der europ&auml;ischen Kasse kommen m&uuml;sse.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:54:56 +0100</pubDate><guid>870781</guid></item>
<item><title>Eine Stadt in Europa | Slavonice, die Bohème in Mähren (Lidové noviny , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/778371-slavonice-die-boheme-maehren</link><description><![CDATA[Die Renaissance-Stadt an der tschechischen Grenze zu Österreich lag lange Zeit in einem Dornröschenschlaf. Jetzt wird sie zum Treffpunkt für Prager Intellektuelle und Künstler, die nach Authentizität streben. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 15:52:47 +0100</pubDate><guid>778371</guid></item>
<item><title>Litauen – Österreich | KGB-Mann löst diplomatische Eiszeit aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/783181-kgb-mann-loest-diplomatische-eiszeit-aus</link><description><![CDATA[<p>Nichts geht mehr zwischen Vilnius und Wien. Nachdem der ehemalige KGB-Offizier Michail Golowatow nur einen Tag nach seiner Verhaftung am 15. Juli in Wien wieder freigelassen wurde, protestiert <a target="_self" href="http://www.diena.lt/"><em>Vilniaus diena</em></a>: &bdquo;Litauen fordert Strafe&ldquo;. F&uuml;r &Ouml;sterreich ist der im vergangenen Oktober von Litauen erlassene Europ&auml;ische Haftbefehl zu vage formuliert. Als Litauen um seine Unabh&auml;ngigkeit k&auml;mpfte und sich aus den sowjetischen F&auml;ngen befreien wollte, soll Golowatow am 13. Januar 1991 ein Sonderkommando beauftragt haben, den litauischen Fernsehturm zu st&uuml;rmen. Bei dem Angriff kamen vierzehn Menschen ums Leben, etwa 1000 wurden verletzt. Wie die Tageszeitung berichtet, beorderte Vilnius seinen Botschafter zur&uuml;ck und trug seinem Au&szlig;enminister auf, seine europ&auml;ischen Kollegen &uuml;ber &bdquo;diese beispiellose Entscheidung&ldquo; in Kenntnis zu setzen. Unterdessen erkl&auml;rten litauische Parlamentarier, dass &bdquo;die Freilassung einer als Kriegsverbrecher verd&auml;chtigten Person einer Missachtung der Grundwerte der EU gleichkommt&ldquo;. Nach Berichten der <em>Vilniaus diena</em> soll Wien dem Druck Moskaus nachgegeben haben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:59:37 +0100</pubDate><guid>783181</guid></item>
<item><title>Österreich | Das Ende der Habsburger</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/757521-das-ende-der-habsburger</link><description><![CDATA[<p>&quot;Otto Habsburg hat noch verstanden, was man unter einer demokratischen Metamorphose Kakaniens unter europ&auml;ischen Vorzeichen verstehen k&ouml;nnte&ldquo;, <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/675163/Der-letzte-Habsburger?_vl_backlink=/home/politik/inn" target="_self">schreibt Die Presse</a> nach dem Tod&nbsp; des &auml;ltesten Sohnes des letzten &ouml;sterreichisch-ungarischen Kaisers im Alter von 98 Jahren. Das Begr&auml;bnis des ehemaligen Europaabgeordneten werde &bdquo;Vergangenheitssehns&uuml;chte der &Ouml;sterreicher&ldquo; befriedigen, da &bdquo;mit Otto sowohl biografisch als auch intellektuell die Verbindung zum habsburgischen Vielv&ouml;lkerstaat abgerissen ist.&ldquo; &quot;Die Biografie dieses Mannes ist die Geschichte &Ouml;sterreichs&ldquo;, eines Mannes, der die Deutschlandsehnsucht seines Landes und die &quot;Heimkehr&ldquo; Hitlers miterlebte. &quot;Eine Nation, die so wenig Selbstbewusstsein hatte, dass sie sich in die Vorstellung fl&uuml;chten musste, ausschlie&szlig;lich Opfer [Hitlers] gewesen zu sein und sich vor einem Mann f&uuml;rchtete [Otto Habsburg], der &uuml;ber Jahrzehnte seinen &Uuml;berzeugungen treu geblieben ist.&ldquo; F&uuml;r Die Presse &quot;war der Habsburg-Kannibalismus Teil der &ouml;sterreichischen Geschichtsneurose [...], die [erst] in der Therapiekammer der Europ&auml;ischen Union ausklingen konnte.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Jul 2011 12:47:30 +0100</pubDate><guid>757521</guid></item>
<item><title>Atomkraft | Zur Sicherheit nach Brüssel (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/703821-zur-sicherheit-nach-bruessel</link><description><![CDATA[Die nukleare Sicherheit darf nicht allein in den Händen der Mitgliedsstaaten liegen, meint Respekt. Eine gemeinsame Aufsicht würde den Anhängern der Kernenergie einerseits zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Andererseits wäre so der Einfluss der Energieriesen auf die Politik eingeschränkt. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 17:46:39 +0100</pubDate><guid>703821</guid></item>
<item><title>Schengen | Zurück in die nationale Beschaulichkeit (Die Presse, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/653121-zurueck-die-nationale-beschaulichkeit</link><description><![CDATA[Dänemark, das mit seinem Alleingang bei den Grenzkontrollen Furore macht, leitet den Rückbau der EU-Länder ins Nationale ein. Dann wird es wieder Grenzkontrollen geben, keine ausländischen Studenten, Einfuhrbeschränkungen und Transitverträge. Klingt gut, oder? (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 16:39:39 +0100</pubDate><guid>653121</guid></item>
<item><title>Debatte | Das Königtum wird die Demokratie retten (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/639571-das-koenigtum-wird-die-demokratie-retten</link><description><![CDATA[Die Bewunderung für den Pomp bei Hofe hat etwas Kindliches. Und doch haben Monarchien auch heute noch ihre Funktion: Als Mittler zwischen verschiedenen Ethnien und Kulturen im Land, schreibt Ian Buruma. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 16:02:14 +0100</pubDate><guid>639571</guid></item>
<item><title>Polen | Die verlorene Generation will weg (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626781-die-verlorene-generation-will-weg</link><description><![CDATA[Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen

Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die

polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:51:47 +0100</pubDate><guid>626781</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Wer spricht hier von Invasion? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626701-wer-spricht-hier-von-invasion</link><description><![CDATA[Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:38:44 +0100</pubDate><guid>626701</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Schengen-Reform, eine Ersatzhandlung (Berliner Zeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/623731-schengen-reform-eine-ersatzhandlung</link><description><![CDATA[Frankreich und Italien wollen mit einer Reform des Schengenvertrags wieder Grenzkontrollen in Europa einführen. Das wird ihnen auch gelingen, meint die Berliner Zeitung, ändert am Grundproblem jedoch: nichts. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 17:21:30 +0100</pubDate><guid>623731</guid></item>
<item><title>Datenschutz | Liebe, wohlmeinende, aufdringliche EU (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/610011-liebe-wohlmeinende-aufdringliche-eu</link><description><![CDATA[Gestern die Energiesparlampe, heute die Vorratsdatenspeicherung, morgen die Flugdatenerfassung: Die EU(-Kommission) zerstört mit höchst fragwürdigen Maßnahmen, die jeden einzelnen betreffen, das Vertrauen der Bürger. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 17:07:16 +0100</pubDate><guid>610011</guid></item>
<item><title>Österreich | „Bye bye dem Stand-by"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/586491-bye-bye-dem-stand</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Werdet gr&uuml;n!&ldquo; <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1368" target="_blank">titelt der <em>Falter</em></a> und widmet sein Titelblatt dem politischen Durchbruch der Gr&uuml;nen in Europa nach den Wahlerfolgen in Baden-W&uuml;rttemberg und in Z&uuml;rich. Die Wochenzeitung aus Wien analysiert unter anderem die gr&uuml;ne &bdquo;Energiewende&ldquo; und pr&auml;sentiert einen &bdquo;Job der Zukunft&ldquo;: Energieberater, Dienstleister, die Energieverluste bei Kaffeemaschinen oder st&auml;ndig eingeschalteten Stereoanlagen messen. &bdquo;Immer mehr Menschen engagieren Energieberater. Sie wollen wertvolle Energie nicht einfach verschwenden&ldquo;, stellt das Magazin fest und betont, dass &bdquo;nach Fukushima die Nachfrage&nbsp; bei den &ouml;sterreichischen &Ouml;kostrom-Anbietern massiv gestiegen ist.&ldquo; Doch wirft das Ph&auml;nomen auch Fragen auf: Was kann der Einzelne tun? Wie hart muss Politik vorgehen? Hei&szlig;t Energiewende Lebensqualit&auml;tsverlust? Der <em>Falter</em> hat eine simple L&ouml;sung parat: &bdquo;Strom muss teurer werden&ldquo; und &bdquo;Politiker m&uuml;ssen diese Wahrheit vorsichtig aussprechen.&ldquo; Die Energiepolitik der Zukunft kann man in einem Satz zusammenfassen: &bdquo;Bye bye dem Stand-by.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:24:41 +0100</pubDate><guid>586491</guid></item>
<item><title>Österreich | Die Polizei im Wohnzimmer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584441-die-polizei-im-wohnzimmer</link><description><![CDATA[<p>&Ouml;sterreich versch&auml;rft wieder sein Fremdengesetz. &bdquo;Polizei darf in Wohnung&ldquo;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/647604/Neues-Fremdenrecht_Polizei-darf-in-Wohnung?_vl_backlink=/home/politik/index.do">titelt die <em>Presse</em></a> &uuml;ber die Pl&auml;ne der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/513321-einwanderung-nur-was-fuer-kaempfer">sehr aktiven Innenministerin Maria Fekter</a> (&Ouml;VP). Diese will der Exekutive die Erm&auml;chtigung zu (Haus-)Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung einr&uuml;amen, wenn sie dort einen illegalen Ausl&auml;nder vermutet. Der Passus des neuen Fremdenrechts ist mit der SP&Ouml; abgestimmt und soll im  April dem Votum der Abgeordneten unterstellt werden. Fekter stelle Fremde unter eine Art Generalverdacht, Illegale und Kriminelle zu sein, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/647605/Fuer-Fekter-gilt-der-Generalverdacht?direct=647604&amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/647604/index.do&amp;selChannel=">emp&ouml;rt sich die Wiener Zeitung</a>. &bdquo;Menschen- und B&uuml;rgerrechte sind nicht auf den Besitz eines &ouml;sterreichischen Passes beschr&auml;nkt. Nicht einmal das n&uuml;tzt vielleicht: Wenn Ihre Tochter einen ausl&auml;ndischen Freund hat und dieser gar Schwarzafrikaner ist, der h&auml;ufiger die U-Bahn beim Wiener Westbahnhof n&uuml;tzt, wird Ihre Wohnung wom&ouml;glich wegen des Verdachts auf Drogen gefilzt. Wer sagt, dass das Recht zu Hausdurchsuchungen bei einem gewissen Verdacht auf Gesetzesverst&ouml;&szlig;e nicht auf missliebige oder alle &Ouml;sterreicher ausgeweitet wird? Dient ja nur dem hehren Zweck, potenzielle Verbrecher zu schnappen, oder? Irgendwann wird jeder &Ouml;sterreicher gleich einen Polizisten bei sich zu Hause unterbringen m&uuml;ssen, um jeden Verdacht von Anfang an zu unterbinden.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:00:41 +0100</pubDate><guid>584441</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Merkels und Sarkozys Trafalgar?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/540621-merkels-und-sarkozys-trafalgar</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Steht uns ein Trafalgar bevor? Die Schlacht um den &sbquo;Euro-Kontinent&rsquo; gegen die angels&auml;chsischen M&auml;rkte findet am 11. M&auml;rz statt&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/opinions/chroniques/0201192804472.htm" target="_blank">warnt Eric Le Boucher</a>. Der Journalist des Wirtschaftsblatts <em>Les Echos</em> erkl&auml;rt, dass &bdquo;von dieser Schlacht die Zukunft der deutsch-franz&ouml;sischen Achse, von Sarkozy und Merkel&ldquo; abh&auml;nge. Die beiden Politiker wollen ihre europ&auml;ischen Partner dazu bewegen, beim Treffen des Europ&auml;ischen Rats am 25. M&auml;rz ihren Wettbewerbspakt zu verabschieden.</p>
<p>Mit diesem Pakt hat &quot;die Bundeskanzlerin eine besonders lange Liste von Forderungen aufgestellt&ldquo;, notiert die <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Und &bdquo;viele r&auml;umen ihr Chancen ein, vieles davon durchzusetzen, was auch daran liegt, dass sie von Frankreichs Staatspr&auml;sident Sarkozy vorbehaltlos unterst&uuml;tzt wird. Der Franzose will im kommenden Jahr wiedergew&auml;hlt werden. Er glaubt offensichtlich fest daran, dass er mehr W&auml;hler &uuml;berzeugen kann, wenn er der deutschen Wirtschaftspolitik folgt, als jener der klammen S&uuml;deurop&auml;er.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Die Franzosen akzeptieren die deutschen Prinzipien einer rigorosen Haushaltsf&uuml;hrung, und die Deutschen die Idee einer &sbquo;Wirtschaftsregierung&rsquo;, um den anderen Aspekten des Wettbewerbs Rechnung zu tragen: ein Sinneswandel, der den Deutschen nicht leicht f&auml;llt&ldquo;, fasst Eric Le Boucher zusammen. &bdquo;Leider haben sich aber Polen, &Ouml;sterreich und die Niederlande zu Wort gemeldet, da sie dies als eine Einmischung in ihre Souver&auml;nit&auml;t betrachten, als ein Diktat aus Berlin und Paris. Herman Van Rompuy hat die Vorschl&auml;ge bereits abgeschw&auml;cht, aus Pflichten sind Empfehlungen geworden. Der Deal steht auf der Kippe, denn die deutschen Wirtschaftsexperten sehen darin einen Blankoscheck f&uuml;rs Schuldenmachen.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Merkel und Sarkozy stehen in der Verantwortung&ldquo;, schreibt der Journalist. &bdquo;Sie m&uuml;ssen ein Trafalgar verhindern. Die Souver&auml;nit&auml;t der kleinen Staaten muss respektiert werden. Das ist ein europ&auml;ischer Grundsatz. Doch m&uuml;ssen die Regierungen auch begreifen, dass ihre Souver&auml;nit&auml;t mehr von einem drohenden Finanzkrieg bedroht wird als von besagtem &sbquo;Diktat&rsquo;.&ldquo;</p>
<p>Doch Merkel &bdquo;will erst sehen, was sie bekommt, bevor sie gibt&ldquo;, meint die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>. &bdquo;Ohne den 'Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit' gibt es also keine Zusagen f&uuml;r einen st&auml;ndigen Rettungsfonds. Ohne die Stabilit&auml;t der europ&auml;ischen Banken nochmals zu testen, wird nicht &uuml;ber die Reform des bestehenden Fonds entschieden. Und ohne zu wissen, wie es derzeit in Griechenland und Irland aussieht, wird Berlin deren Forderungen nicht zustimmen, die Zinsen f&uuml;r europ&auml;ische Hilfskredite zu senken oder die Laufzeiten zu verl&auml;ngern. 'Wer zahlt, bestimmt', so lautet die pragmatische Botschaft.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 17:26:27 +0100</pubDate><guid>540621</guid></item>
<item><title>Österreich | Einwanderung, nur was für Kämpfer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/513321-einwanderung-nur-was-fuer-kaempfer</link><description><![CDATA[<p>Deutschpflicht, sieben Tage Anwesenheitspflicht im Auffangzentrum und die brandneue Rot-Wei&szlig;-Rot-Card, das sind die drei Angelpunkte des neuen Fremdenrechts, das der &ouml;sterreichische Ministerrat am 23. Februar verabschiedet hat. <a href="http://derstandard.at/1297818613960/Ministerratsbeschluss-Neues-Fremdenrecht-Regierung-zufrieden-Opposition-empoert" target="_blank"><em>Der Standard</em> titelt</a> mit der &bdquo;Schelte f&uuml;r das Fremdenrecht&ldquo; und bedauert <a href="http://derstandard.at/1297818695453/Kommentar-der-anderen-Integrationspolitische--Bankrotterklaerung-" target="_blank">in seinem Kommentar</a> eine &bdquo;integrationspolitische Bankrotterkl&auml;rung&ldquo; und eine &bdquo;Schande f&uuml;r &Ouml;sterreich&ldquo;. Wie zum Beispiel soll das Menschenrecht auf Familienzusammenf&uuml;hrung gew&auml;hrleistet werden, wenn alle Familienmitglieder des Deutschen m&auml;chtig sein m&uuml;ssen? Wie die Ausnahmeregelung f&uuml;r Hochqualifizierte rechtfertigen? Wie f&uuml;r eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 fordern, hei&szlig;t, auf Abitur-Niveau? &bdquo;Integration &agrave; la Fekter [Maria Fekter, die Innenministerin] hei&szlig;t schikanieren, sekkieren, zerm&uuml;rben. Wehe, eine Frist wird vers&auml;umt, eine Pr&uuml;fung nicht bestanden. Dann drohen Sanktionen, bis hin zur Ausweisung&ldquo;, schlie&szlig;t der <em>Standard</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:49:11 +0100</pubDate><guid>513321</guid></item>
<item><title>Polen | Boykott chinesischer Bauträger</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/510581-boykott-chinesischer-bautraeger</link><description><![CDATA[<p>&quot;Der chinesische Konzern Covec, der zum halben Preis eine 50 km lange Teilstrecke der Autobahn A2 zwischen Ł&oacute;dź und Warschau baut, findet keine Zulieferer in Polen&ldquo;, <a href="http://wiadomosci.dziennik.pl/wydarzenia/artykuly/322972,oto-przyczyna-problemow-z-autostrada-a2.html" target="_blank">titelt die Dziennik Gazeta Prawna</a>. Um den Bau in H&ouml;he von rund 1,3 Milliarden PLN (330 Mio. Euro) rechtzeitig zur EM 2012 fertigzustellen, ben&ouml;tigen die Bautr&auml;ger aus Asien die Unterst&uuml;tzung der polnischen Unternehmen, doch letztere beschuldigten sie bei der Ausschreibung des Preisdumpings. Covec hatte 26,5 Millionen PLN (6,8 Mio. Euro) pro Autobahnkilometer berechnet &ndash; weit weniger als die bei der spanischen, polnischen und &ouml;sterreichischen Konkurrenz &uuml;blichen Preise. Nach Angaben der polnischen Tageszeitung haben die derzeitigen Probleme des chinesischen Unternehmens nicht unbedingt mit den Dumpingbezichtigungen zu tun. &quot;Die westlichen Firmen machen sich Sorgen dar&uuml;ber, was Covecs Erfolg auf dem polnischen Markt f&uuml;r sein Gedeihen in Europa ahnen l&auml;sst&ldquo;, analysiert die DGP und f&uuml;gt hinzu, dass die Westunternehmen &bdquo;aus Furcht vor einer bedenklich billigen Konkurrenz den Chinesen nicht dabei helfen wollen, die Arbeiten zeitgem&auml;&szlig; fertigzustellen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 11:54:55 +0100</pubDate><guid>510581</guid></item>
<item><title>Asylrecht | Gespenster gehen um in Europa (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/467041-gespenster-gehen-um-europa</link><description><![CDATA[Karina und Ruslan sind aus Tschetschenien nach Frankreich geflüchtet. Dort wurden sich nach Polen, dem Land, über das sie in die EU gekommen sind, abgeschoben. Eine absurde Route, diktiert von der Dublin II-Verordnung, schreibt Le Monde. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 18:10:32 +0100</pubDate><guid>467041</guid></item>
<item><title>Österreich | Zapfenstreich für die Wehrpflicht?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/465651-zapfenstreich-fuer-die-wehrpflicht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Weg mit der Wehrpflicht!&ldquo; <a href="http://www.profil.at/articles/1102/560/286397/weg-wehrpflicht-warum-bundesheer" target="_blank"><em>Profil</em> macht sich</a> f&uuml;r die Umgestaltung des &ouml;sterreichischen Heeres stark, in etwa so wie sie der SP&Ouml;-Verteidigungsminister Norbert Darabos am 17. Januar vorstellte. In Anlehnung an das Aussetzen der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/448441-letzte-rekruten-fuer-die-buergerarmee" target="_blank">Wehrpflicht in Deutschland</a> will die SP&Ouml; k&uuml;nftig nur noch eine Miliz von 10.000 Mann f&uuml;r Katastropheneins&auml;tze und eine Berufsarmee von 22.000 Soldaten unterhalten. F&uuml;r die Wiener Wochenzeitung ist der Wehrdienst ohnehin schon lange &uuml;berholt: schon wegen der EU-Mitgliedschaft &Ouml;sterreichs, der allgemeinen Tendenz in der Union, wo nur noch drei L&auml;nder &ndash; Finnland, Griechenland und Zypern &ndash; am Wehrdienst festhalten, und vor allem, da es in Zeiten neuer Bedrohungen durch Terrorismus und Cyberwar ziemlich &bdquo;sinnlos erscheint&ldquo; j&auml;hrlich bis zu 26.000 Jugendliche einzuziehen. Schwer zu sagen bleibt, ob die Reform durchkommt. Der konservative Koalitionspartner &Ouml;VP ist dagegen und erinnert an das Trauma des B&uuml;rgerkriegs von 1934 und die (gesch&auml;tzt doppelt so hohen) Kosten einer Berufsarmee.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 12:44:18 +0100</pubDate><guid>465651</guid></item>
<item><title>Rumänien | Ein Geschenk aus schwarzem Gold</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/460661-ein-geschenk-aus-schwarzem-gold</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die j&uuml;ngsten Preiserh&ouml;hungen Rum&auml;nien zu dem europ&auml;ischen Land mit dem teuersten Benzin gemacht haben (bei gleicher Kaufkraft), stellt <a target="_blank" href="http://www.jurnalul.ro/special/anchete/statul-a-oferit-omv-petrom-zacaminte-de-14-miliarde-de-dolari-564773.html"><em>Jurnalul Naţional Nachforschungen</em></a> zu den Folgen der Privatisierung des rum&auml;nischen Erd&ouml;lkonzerns Petrom an, dessen Verkauf 2004 als &bdquo;Gesch&auml;ft des Jahrhunderts&rdquo; galt. Das &ouml;sterreichische Unternehmen OMV kaufte Petrom f&uuml;r 1,5 Milliarden Dollar (damals 2,04 Milliarden Euro). Nach Berichten der Zeitung &bdquo;&uuml;berlie&szlig; der rum&auml;nische Staat&rdquo; OMV &bdquo;Erd&ouml;l- und Erdgasvorkommen im Wert von 14 Milliarden Dollar&rdquo;. In der Tat handelt es sich dabei um den Gewinn, den OMV aus der Nutzung der rum&auml;nischen Lagerst&auml;tten ziehen d&uuml;rfte. Die Zeitung, die ihr Titelblatt den 14 Millionen Euro widmet, die Regierungschef Emil Boc sein Land 2011 kosten wird, f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Dank der steuerlichen Verg&uuml;nstigungen, die der rum&auml;nische Staat OMV einger&auml;umt hat, kommt der Konzern jedes Jahr um Steuerzahlungen f&uuml;r mehrere Millionen Euro herum.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:14:16 +0100</pubDate><guid>460661</guid></item>
<item><title>Pressefreiheit | Ungarn ist kein Einzelfall (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/448721-ungarn-ist-kein-einzelfall</link><description><![CDATA[Ungarn, das schwarze Schaf auf dem europäischen Kontinent der Pressefreiheit? Mitnichten, schreibt der Standard. Kaum ein Land, in dem die Politik nicht versucht, unabhängige Medien zu kontrollieren. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 04 Jan 2011 15:00:00 +0100</pubDate><guid>448721</guid></item>
<item><title>Sparpolitik | Die Armen im reichen Österreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/429651-die-armen-im-reichen-oesterreich</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Jede f&uuml;nfte Gro&szlig;familie in &Ouml;sterreich armutsgef&auml;hrdet&ldquo;, <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1291455112940/Wer-viele-Kinder-hat-ist-schneller-von-Armut-betroffen">titelt der <em>Standard</em></a>. Der gestern ver&ouml;ffentlichte <a target="_blank" href="http://www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/3/2/3/CH0107/CMS1289832560842/sozialbericht_2010_web.pdf">Sozialbericht</a> 2009/2010 legt das harte Leben der Familien mit mehr als zwei Kindern offen. Eine Million Menschen, hei&szlig;t 12 Prozent der Bev&ouml;lkerung ist armutsgef&auml;hrdet, und die Kluft zwischen reich und arm wird immer breiter. F&uuml;r die Regierung kommt die Ver&ouml;ffentlichung durch das Sozialministerium zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: n&auml;chste Woche soll der Nationalrat im Rahmen des Sparhaushalts die K&uuml;rzung der Familienf&ouml;rderung beschlie&szlig;en.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Dec 2010 12:53:42 +0100</pubDate><guid>429651</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Lasst sie pleitegehen (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/393291-lasst-sie-pleitegehen</link><description><![CDATA[Wer investiert, muss Verluste hinnehmen. Das sollte sich Europa, wo Griechenland neue Schuldenberge aufbaut und Irland mit der Pleite rechnet, zu Herzen nehmen. Nicht die Steuerzahler sollen für eine neue Rettungsaktion zusammenlegen müssen, sondern auch private Gläubiger. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:29:01 +0100</pubDate><guid>393291</guid></item>
<item><title>Österreich | Zuviel zu schnell gespart</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/375881-zuviel-zu-schnell-gespart</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Sparpaket wird wieder aufgeschn&uuml;rt&ldquo;,<a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/606941/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/596245/index.do&amp;direct=596245"> titelt <em>Die Presse</em></a>, nachdem die &ouml;sterreichische Regierung gestern ank&uuml;ndigte, &bdquo;&Auml;nderungen in der Begutachtungsphase&ldquo; des Budgets nicht ausschlie&szlig;en zu wollen. Der Haushalt wurde wegen der Wahlen in der Steiermark und in Wien sp&auml;t vorgestellt und gilt als sozial ungerecht und politisch unausgegoren. In Folge von Protesten sind nunmehr Pl&auml;ne wie eine K&uuml;rzung der Familienbeihilfe f&uuml;r Studenten, oder die Erh&ouml;hung der Mineral&ouml;l- oder die Bankensteuer wieder auf dem Tisch &ndash; zur Neuverhandlung. Nun k&auml;men die Forderungen von allen Seiten, schreibt die Wiener Tageszeitung und zitiert die Kirchen, die Gewerkschaften und die Studenten. Kanzler <a target="_blank" href="http://www.werner-faymann.at/">Werner Faymann</a> (SP&Ouml;) lasse sich auf einen &bdquo;Basar nach dem Budget&ldquo; ein und setze damit die Sparziele aufs Spiel, bedauert die <em>Presse</em>. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 03 Nov 2010 12:50:02 +0100</pubDate><guid>375881</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge | Asylsystem ad absurdum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/373001-asylsystem-ad-absurdum</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Folterverbot verletzt, Abschiebung gestoppt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/import/seite1/605655/index.do">titelt <em>Die Presse </em></a>zur <a target="_blank" href="http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/attachments/9/4/3/CH0003/CMS1288163791433/dublin_ii_-_griechenland_-_u694-10.pdf">Entscheidung </a>des &ouml;sterreichischen Verfassungsgerichtshofes, die &Uuml;berstellung einer afghanischen Fl&uuml;chtlingsfamilie nach Griechenland zu stoppen. F&uuml;r das Gericht gew&auml;hrleistet Griechenland das Asylverfahren nicht mehr und kann nicht als sicheres Drittland betrachtet werden. In &Ouml;sterreich ist das eine Premiere.<a target="_blank" href="http://derstandard.at/1288160109684/Die-Falle-des-Abschiebestopps-light"><em> Der Standard</em> weist </a>aber darauf hin, dass in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern bereits ganz &auml;hnlich verfahren wird. Das Wiener Blatt schreibt: &bdquo;Gro&szlig;britannien tut es. Die Niederlande tun es. Belgien, Norwegen und D&auml;nemark tun es. Besagte f&uuml;nf Mitgliedsstaaten des Europarats haben den dringenden Aufforderungen des Europ&auml;ischen Gerichtshofes f&uuml;r Menschenrechte in Stra&szlig;burg bereits entsprochen. Sie widersetzen sich den Regeln der EU-weiten <a target="_blank" href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33153_de.htm">Dublin-II-Verordnung</a>, die vorsieht, dass Fl&uuml;chtlinge dort ihr Asylverfahren abwarten m&uuml;ssen, wo sie die Union zuallererst betreten haben.&ldquo; Dem Urteil eines Menschenrechts-Experten der Vereinten Nationen zufolge, ist das griechische Asylsystem zusammengebrochen. Fl&uuml;chtlingen jeden Alters drohen sechs Monate Gef&auml;ngnis. Die Bedingungen in den Lagern sind unmenschlich und lebensbedrohlich. Die Fl&uuml;chtlinge sind durch das v&ouml;llig &uuml;berforderte Justizsystem dazu gezwungen, monatelang zu warten.</p>
<p>Die &bdquo;griechische Asylkrise ist auch eine Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die EU&ldquo;, schreibt <em>Der Standard</em>. Die 27 Mitgliedsstaaten m&uuml;ssen einen Mechanismus finden, der das Dublin-II-System &bdquo;vermenschlich[t]&ldquo;. <a target="_blank" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/513525">In Deutschland pr&uuml;ft das Verfassungsgericht </a>seit dem 28. Oktober, ob Berlin das Recht hat, Fl&uuml;chtlinge ohne weitere Pr&uuml;fung in andere EU-Staaten abzuschieben. Seit 2009 hat das Karlsruher Gericht dreizehn F&auml;lle, andere deutsche Verwaltungsgerichte mehr als 300 F&auml;lle von &Uuml;berstellungen nach Griechenland gestoppt. Das Urteil wird f&uuml;r 2011 erwartet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Oct 2010 16:11:54 +0100</pubDate><guid>373001</guid></item>
<item><title>Österreich | Rechtspopulisten feiern Wahlerfolg in Wien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/357541-rechtspopulisten-feiern-wahlerfolg-wien</link><description><![CDATA[<p>&quot;SP&Ouml; verliert absolute Mehrheit, Strache triumphiert&ldquo;, so res&uuml;miert Die Presse auf ihrem Titelblatt das Ergebnis bei den <a href="http://www.wien.gv.at/wahlinfo/index.html" target="_blank">Gemeinderatswahlen in Wien</a>.  Der seit 1994 amtierende Wiener B&uuml;rgermeister Michael H&auml;upl kam nur auf  etwas mehr als 44 Prozent der Stimmen, w&auml;hrend die rechtpopulistischen  FP&Ouml; mit fast 27 Prozent ein Durchbruch gelang. FP&Ouml;-Chef Heinz Strache  sei nun &quot;endg&uuml;ltig aus dem Schatten (des 2008 t&ouml;dlich verungl&uuml;ckten  historischen Parteichefs) J&ouml;rg Haiders getreten  &ndash;  vielleicht nicht, was  politische Fantasie, rhetorische Brillanz und Charisma, aber jedenfalls,  was den Wahlerfolg in Wien betrifft&ldquo;, <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/601091/index.do?direct=601048&amp;_vl_backlink=/home/politik/wienwahl/index.do&amp;selChannel=733" target="_blank">schreibt das Blatt</a>.  &quot;Niemand hat im Vorfeld [damit] ernsthaft rechnen m&uuml;ssen&ldquo;, f&uuml;hrt Die  Presse fort und notiert, dass H&auml;upl eine Koalition mit der FP&Ouml;  ausschlie&szlig;e. &quot;Dabei ist die Variante Rot-Blau alles andere als abwegig.  Zumindest in der W&auml;hlerschaft gibt es un&uuml;bersehbare &Uuml;berschneidungen.&ldquo; Die <a target="_blank" href="http://www.adevarul.ro/international/Primarul_Vienei_ii_vrea_pe_romani_0_350965217.html">Bukarester Tageszeitung Adevaul begr&uuml;&szlig;t</a> ihrerseits das Wahlversprechen H&auml;upls, dass osteurop&auml;ische Zuwanderer sich k&uuml;nftig Wien ohne Arbeitserlaubnis etablieren k&ouml;nnen: &quot;Ein unverhofftes Gl&uuml;ck f&uuml;r die 10.000 Rum&auml;nen&ldquo; in der &ouml;sterreichischen Hauptstadt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:04:52 +0100</pubDate><guid>357541</guid></item>
<item><title>Immigration | Die erste kollektive Ausweisung aus der EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/352141-die-erste-kollektive-ausweisung-aus-der-eu</link><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal seit ihrer Gr&uuml;ndung 2004 hat die <a href="http://www.frontex.europa.eu/" target="_blank"><em>Frontex</em></a> (Europ&auml;ische Agentur f&uuml;r die operative Zusammenarbeit an den Au&szlig;engrenzen) einen &quot;Charterflug&quot; organisiert und finanziert. Nach Berichten von Le Monde wurden am 28. September &quot;unter gr&ouml;&szlig;ter Geheimhaltung&quot; 56 georgische Staatsangeh&ouml;rige, die zuvor in Polen, Frankreich, &Ouml;sterreich und Deutschland festgenommen wurden, von Warschau, dem Sitz der Agentur, in die georgische Hauptstadt Tiflis ausgeflogen. </p>
<p>2011 plant Frontex weitere drei&szlig;ig bis vierzig &quot;Sammelfl&uuml;ge&quot;, mit denen illegale Einwanderer in die EU in ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ck gebracht werden sollen. F&uuml;r den Zeitraum von 2008 bis 2013 steht der Agentur ein Budget von rund 676 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Diese Ausweisungen, <a href="http://www.lemonde.fr/" target="_blank"><em>so Le Monde</em></a>, &quot;helfen den Hauptst&auml;dten, die damit nicht mehr 'die Last zu tragen' haben, wie sich der stellvertretende Direktor von Frontex ausgedr&uuml;ckt hatte, denn &quot;solche Ausweisungen sto&szlig;en in der &Ouml;ffentlichkeit auf Ablehnung&quot;. Die Tageszeitung schreibt weiter, dass &quot;ein anderer Vorteil&quot; dieser Vorgehensweise darin l&auml;ge, dass die &quot;Europ&auml;ische Union mehr Gewicht habe, wenn es darum geht, illegale Einwanderer in ihr Heimatland zur&uuml;ck zu schicken, als einzelne Staaten&quot;.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:03:10 +0100</pubDate><guid>352141</guid></item>
<item><title>Immigration | Polens nächster Braindrain</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/347031-polens-naechster-braindrain</link><description><![CDATA[<p>Die &Ouml;ffnung des deutschen und &ouml;sterreichischen Arbeitsmarkts f&uuml;r polnische Arbeiter ab dem 1. Mai 2011 k&ouml;nnte eine weitere Auswanderungswelle ausl&ouml;sen, wie die<a href="http://wyborcza.pl/1,75248,8429076,Niemcy_wyczyszcza_nam_rynek_pracy__Wkrotce_masowe.html" target="_blank"> <em>Gazeta Wyborcza</em> ank&uuml;ndigt</a>. Die Anzahl der in Deutschland arbeitenden Polen &ndash; derzeit rund 415.000 &ndash; k&ouml;nnte sich sogar verdoppeln, meinen die Experten. Sie warnen davor, dass die n&auml;chstj&auml;hrige Auswanderungswelle zwar wahrscheinlich kleiner ausfallen wird als die erste, bei welcher rund zwei Millionen vorwiegend junge Polen nach dem EU-Beitritt auf Arbeitssuche auswanderten, aber daf&uuml;r schmerzhaftere Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben wird. Denn die sich schnell erholende deutsche Wirtschaft braucht Ingenieure, Bauarbeiter und Krankenschwestern, die in Polen jedoch bereits Mangelware sind. &quot;Bis 2004 nahm Deutschland mehr aus Polen eingewanderte Arbeitnehmer auf als jedes andere Land in Europa. Heute kann es wieder zu dieser Position gelangen, denn die Untersuchungen zeigen, dass es bei polnischen Arbeitern das beliebteste ausl&auml;ndische Ziel ist&quot;, stellt Professor Krystyna Iglicka, Demografin beim Zentrum f&uuml;r Internationale Angelegenheiten <a href="http://csm.org.pl/en.html" target="_blank">CSM</a>, fest.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Sep 2010 11:59:34 +0100</pubDate><guid>347031</guid></item>
<item><title>Österreich | Reinemachen bei Minister Schönling</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/335041-reinemachen-bei-minister-schoenling</link><description><![CDATA[<p>Die &quot;Ermittler wollen mehr wissen&quot;, <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1282978732549/Buwog-Grasser-Einvernahme-Marathon-zu-Ende">verk&uuml;ndet der<em> Standard</em></a>. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist Karl-Heinz Grasser am 8. September zur Buwog-Aff&auml;re eingenommen worden. Grasser, der 2004, als die staatliche Wohnbaugesellschaft Buwog privatisiert wurde, <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1282978732549/Buwog-Grasser-Einvernahme-Marathon-zu-Ende">Finanzminister war</a>, wird Untreue und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Rund 10 Millionen Euro an Provision sollen an Nahestehende geflossen sein. Aber nicht nur das. Der ehemaligen Sch&ouml;nling der Politik und Liebling der Klatschspalten hat noch mehr Verdachtsmomente auf Lager. Dabei geht es um seinen Einsatz f&uuml;r die Reform des Gl&uuml;cksspielgesetzes, nachdem ein Freund 450.000 Euro vom Gl&uuml;cksspielkonzern Novomatic erhalten hatte; oder den Verkauf der Skandalbank Hypo Group Alpe Adria an die Bayerische Landesbank.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:41:23 +0100</pubDate><guid>335041</guid></item>
<item><title>Österreich | Biotop für Korruption</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/314941-biotop-fuer-korruption</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/306551-haiders-schatz-stoert-die-parteien" target="_blank">Die Haider-Aff&auml;re</a> um die geheimen Konten des verstorbenen FP&Ouml;-Chefs ist noch lange nicht aufgekl&auml;rt. Aber sie hat Licht auf das Ausma&szlig; der Korruption in der &ouml;sterreichischen Politik geworfen, und auf die &quot;ohnm&auml;chtige Justiz&quot;, <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1205" target="_blank">wie der <em>Falter </em>titelt</a>. Das Magazin analysiert die Gr&uuml;nde f&uuml;r &Ouml;sterreichs Dasein als &quot;Korruptionsoase&quot;. Punkt 1: &quot;Die Strukturen unserer Justiz stammen [...] noch aus der Monarchie.&quot; Den sechs (!) Mitarbeitern der Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft mangelt an wirtschaftlicher Expertise, sie sind schlecht bezahlt und bekommen keine Unterst&uuml;tzung aus der Politik. Dazu kommt eine chronische Unterfinanzierung, denn &Ouml;sterreich hat keinen Fonds wie Schottland, wo der Justiz das Geld zugute kommt, das sie den Korruptionisten abjagt. Thema Transparenz herrscht per Gesetz absolute Geheimhaltung &uuml;ber Ermittlungen, was wiederum die Medien, die keinen Zugang zu den Akten bekommen, auf Distanz h&auml;lt. Interne Informanten &ndash; die Whistleblower &ndash; schlie&szlig;lich, wird in &Ouml;sterreich der n&ouml;tige Schutz versagt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:33:59 +0100</pubDate><guid>314941</guid></item>
<item><title>Österreich | Haiders Schatz stört die Parteien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/306551-haiders-schatz-stoert-die-parteien</link><description><![CDATA[<p>Die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen &uuml;ber die geheimen, 45 Millionen Euro schweren Liechtensteiner Konten von J&ouml;rg Haider, verstorbener Chef der rechtsextremen FP&Ouml;, zeigen erste Konsequenzen. Die Regierung treibt nun ein &quot;Verbot f&uuml;r anonyme Parteigeschenke&quot; voran, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/585098/index.do?direct=585159&amp;_vl_backlink=/home/meinung/kommentare/leitartikel/585116/index.do&amp;selChannel=">titelt <em>die Presse</em></a>. Ab 2011 soll jede Spende &uuml;ber 7000 Euro auf der Website des Parlaments und des Rechnungshofs ver&ouml;ffentlicht werden. Denn in &Ouml;sterreich, das mit seinen diesj&auml;hrigen 171,2 Millionen Euro eine hohe staatliche Parteienfinanzierung besitzt, ist Transparenz immer noch ein Fremdwort, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/585116/index.do?direct=585159&amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/585098/index.do&amp;selChannel=">kommentiert die Zeitung</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:58:10 +0100</pubDate><guid>306551</guid></item>
<item><title>Landwirtschaft | Acker frei für GVO (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/294321-acker-frei-fuer-gvo</link><description><![CDATA[Um im blockierten EU-Dossier über genmanipulierte Organismen voranzukommen, hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, den Regierungen künftig die Freiheit einzuräumen, selbst über Verbote und Zulassung von gentechnisch manipulierten Pflanzen zu entscheiden. Doch für die europäische Presse, zielt Brüssel im Grunde darauf ab, dass immer mehr neue Produkte zugelassen werden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 16:12:23 +0100</pubDate><guid>294321</guid></item>
<item><title>Österreich / Kosovo | Die Nationalasylantin wird abgeschoben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/290151-die-nationalasylantin-wird-abgeschoben</link><description><![CDATA[<p>&quot;Arigona Ohneland&quot;, <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1182" target="_blank">titelt der <em>Falter </em></a>zur Abschiebung der Familie der jungen Arigona Zogaj in den Kosovo. Das stark mediatisierte juristische Tauziehen seit 2002 ist zu Ende. Die Wiener Wochenzeitung nimmt zu dieser Gelegenheit die Lebensbedingungen r&uuml;ckehrender Asylbewerber in ihr Land unter die Lupe. Die Bilanz ist d&uuml;ster. Mangels finanzieller Mittel, Beamter und Know-how sind die j&auml;hrlich 6500 R&uuml;ckkehrer in den Kosovo gr&ouml;&szlig;tenteils auf sich allein gestellt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 50 Prozent und die H&auml;lfte der rund zwei Millionen B&uuml;rger lebt unter der Armutsgrenze von 1,40 Euro am Tag. Kein Sozialstaat ist da, um die R&uuml;ckkehrer aufzufangen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:04:50 +0100</pubDate><guid>290151</guid></item>
<item><title>Deutschland / Österreich / Schweiz | Wer hat einen Lehrer übrig?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/280351-wer-hat-einen-lehrer-uebrig</link><description><![CDATA[<p>Zwischen Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich tobt &quot;der Kampf um die Lehrer&quot;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/bildung/schule/576132/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">titelt <em>Die Presse</em> </a>voll Sorge wegen des Lehrerschwindens in den drei L&auml;ndern: bis 2025 wird rund die H&auml;lfte des Lehrpersonals in Rente gehen, &quot;und nicht ann&auml;hernd so viele werden nachr&uuml;cken&quot;. Am Pranger stehen die zu niedrigen Einstiegsgeh&auml;lter, die die Jungen immer &ouml;fter in die Privatwirtschaft trieben. Ergebnis: Berlin, Bern und Wien buhlen um die Absolventen der jeweiligen Nachbarl&auml;nder; und &Ouml;sterreich, das die niedrigsten Einstiegsgeh&auml;lter verzeichnet, komme dabei besonders schlecht weg, bemerkt die Wiener Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:28:18 +0100</pubDate><guid>280351</guid></item>
</channel></rss>
