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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Debatten]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Breivik-Prozess | Der Mythos von Norwegens verlorener Unschuld (Stavanger Aftenblad, Stavanger)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1814701-der-mythos-von-norwegens-verlorener-unschuld</link><description><![CDATA[Anders Breivik plädiert auf „nicht schuldig“ im Prozess, der heute gegen den rechtsextremistischen Terroristen beginnt. Einige Monate nach dem Massaker von Utøya bestreitet ein norwegischer Journalist den weltweit übernommenen Mythos von der verlorenen Unschuld. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:12:46 +0100</pubDate><guid>1814701</guid></item>
<item><title>Deutschland | Günter Grass, ein „ewiger Antisemit", sagt die Welt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1742662-guenter-grass-ein-ewiger-antisemit-sagt-die-welt</link><description><![CDATA[<p>Es ist ein &bdquo;Aufschrei&ldquo; schreibt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>, und dazu noch einer, der eine internationale Kontroverse ausl&ouml;sen will. G&uuml;nter Grass hat heute <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/n5J388/557180/Was-gesagt-werden-muss.html">in der M&uuml;nchner Tageszeitung</a>, wie auch in der <em>New York Times</em>, <a target="_self" href="http://www.giornalettismo.com/archives/236318/la-poesia-contro-israele-censurata-dal-giornale/"><em>La Repubblica</em></a> und in <a target="_self" href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/04/03/actualidad/1333466515_731955.html"><em>El Pais</em></a> ein Gedicht mit dem Titel &bdquo;Was gesagt werden muss&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin warnt er vor einem Krieg zwischen Israel und dem Iran, der das gesamte &rdquo;iranische Volk aus[zu]l&ouml;schen&ldquo; droht, und fordert, dass Berlin keine U-Boote mehr an Tel-Aviv liefern d&uuml;rfe. &bdquo;Die Atommacht Israel gef&auml;hrdet den br&uuml;chigen Weltfrieden&ldquo;, schreibt er, w&auml;hrend der iranische Pr&auml;sident Mahmud Ahmadinedschad zu einem &bdquo;Maulhelden&ldquo; schrumpft. Grass, der 2006 mit seiner versp&auml;teten Bekenntnis seiner Zugeh&ouml;rigkeit zur Waffen-SS 1944 einiges Unwohlsein in Europa geschaffen hatte, schreibt, er habe so lange geschwiegen, denn &bdquo;das Verdikt &sbquo;Antisemitismus&lsquo; ist gel&auml;ufig&ldquo;.</p>
<p>In Deutschland hat die Kontroverse schon begonnen. Von den drei &uuml;berregionalen Zeitungen, die ihr heute die Titelseite widmen, <a target="_self" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106152894/Guenter-Grass-Nicht-ganz-dicht-aber-ein-Dichter.html">zeichnet sich die <em>Welt</em> </a>mit dem schneidensten Titel aus:<a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/bigview.php?url=http%3A//paper.meedia.de/titelgallery_drupal/%3Fq%3Dgallery/%26g2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D201050" target="_self"> &bdquo;G&uuml;nter Grass, der ewige Antisemit.&ldquo;</a> Im Feuilleton schreibt der unvermeidliche Henryk M. Broder:</p>
<blockquote><p>Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgef&uuml;hlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den &bdquo;Verursacher der erkennbaren Gefahr&ldquo; zu entwaffnen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:04:54 +0100</pubDate><guid>1742662</guid></item>
<item><title>Roumanie | Der Untergang der Intellektuellen (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1707491-der-untergang-der-intellektuellen</link><description><![CDATA[Schlechter Geschmack, verbale und physische Gewalt, Rassismus und Sexismus: Für den Schriftsteller Mircea Cartarescu hat die rumänische Gesellschaft seit dem Fall des Kommunismus vor allem das hervorgebracht. Und während sich über die Medien ein neuer Populismus entwickelt, finden die Intellektuellen kein Gehör mehr. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:32:05 +0100</pubDate><guid>1707491</guid></item>
<item><title>Demokratie | Wer schafft einen „europäischen Salon"? (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1696121-wer-schafft-einen-europaeischen-salon</link><description><![CDATA[Zunächst gab es Bücher, dann die Presse und schließlich das Internet. Seit fast zwei Jahrhunderten fördert ein virtueller Diskussionsraum die Demokratie. Den Europäern heute fehlt aber ein Platz für gemeinsame Debatten, bedauert Dagens Nyheter. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:42:40 +0100</pubDate><guid>1696121</guid></item>
<item><title>Estland | Diese "Freiheitskämpfer" von der SS</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1383301-diese-freiheitskaempfer-von-der-ss</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Heiligsprechung der SS&rdquo;, <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0039&amp;cHash=f79b42cd6d" target="_self">emp&ouml;rt sich die <em>Tageszeitung</em></a> &uuml;ber einem Foto von Heinrich Himmler, der im Oktober 1943 der estnischen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F01%2F11%2Fa0092&amp;cHash=3a9234cef2" target="_self">SS-Freiwilligen-Brigade</a> einen Besuch abstattet. Die Berliner Tageszeitung berichtet &uuml;ber ein Gesetz, das der estnische Verteidigungsminister Mart Laar im M&auml;rz durchs Parlament bringen will. Diese w&uuml;rde all diejenigen, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion k&auml;mpften, in den Rang von &ldquo;Freiheitsk&auml;mpfern&rdquo; erheben, SS-Mitglieder eingeschlossen. Das Gesetzvorhaben schlug bereits zweimal fehl: 2006 und 2010. Heute aber &ldquo;scheint eine Mehrheit der Stimmen sicher&rdquo;, schreibt die <em>TAZ</em>. </p>
<p>Russland bezeichnete den Text als &ldquo;blasphemisch&rdquo;, der menschenrechtspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen in Deutschland, Volker Beck, sagte: &ldquo;Wenn das Gesetz wie geplant beschlossen wird, w&uuml;rden die Gr&auml;ueltaten von Hitlers Schergen in der Sowjetunion im Nachhinein gerechtfertigt.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:37:21 +0100</pubDate><guid>1383301</guid></item>
<item><title>Frankreich-Türkei: Streit um Völkermord</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1325781-frankreich-tuerkei-streit-um-voelkermord</link><description><![CDATA[<p>Frankreichs Abgeordnete haben entschieden: Am 22. Dezember stimmten sie einem<a href="http://www.assemblee-nationale.fr/13/dossiers/lutte_racisme_genocide_armenien.asp" target="_self"><em> Gesetzesentwurf</em></a> zu, der das Leugnen von &quot;V&ouml;lkermorden&quot; unter Strafe stellt. Das Gesetz, dem sowohl die Regierungspartei als auch die linke Opposition zustimmte, sieht f&uuml;r &quot;das Leugnen von gesetzlich anerkannten V&ouml;lkermorden&quot; k&uuml;nftig eine Geldstrafe von 45.000 Euro sowie eine Gef&auml;ngnisstrafe von bis zu einem Jahr vor. Damit kommt ein weiteres Gesetz zu den bereits existierenden <a href="http://www.lexpress.fr/actualite/societe/histoire/les-lois-memorielles-sont-elles-demagogiques_1064213.html" target="_self"><em>vier &quot;geschichtspolitischen&quot; Gesetzen</em></a> hinzu, in denen der Staat einen offiziellen Standpunkt zu einem historischen Sachverhalt vertritt.</p>
<p>Der Text bezieht sich unter anderem auf den V&ouml;lkermord an den Armeniern, bei dem rund zwei Drittel der im Osmanischen Reich lebenden Armenier bei Deportationen oder Massakern starben. Das ist auch der Grund daf&uuml;r, dass der Text Ankara so w&uuml;tend gemacht hat, dass es sogar seinen Botschafter aus Paris abberief und Frankreich mit wirtschaftlichen und diplomatischen Vergeltungsma&szlig;nahen drohte. Und das obwohl erst noch der Senat dem Gesetz zustimmen muss, bevor die Nationalversammlung es in einer erneuten Abstimmung wirklich verabschiedet.</p><div class="extract"><div class="intror"><p>Kurz vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen fu&szlig;t das Ganze einzig und allein auf politischem Kalk&uuml;l der franz&ouml;sischen Regierung, <a href="http://www.lepoint.fr/monde/ou-va-le-monde-pierre-beylau/turquie-armenie-genocide-armenien-vive-la-demagogie-22-12-2011-1411290_231.php" target="_self"><em>meint</em></a> <em>Le Point</em>-Kolumnist Pierre Beylau:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LePoint-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">War es wirklich notwendig, den Dauerbrenner des Völkermords von 1915 wieder auszugraben, dessen Existenz niemand ernsthaft bestreiten kann? In Zeiten, in denen die "armenischen Stimmen" entscheidend sein könnten, geht es den Abgeordneten natürlich darum, politisches Kapital daraus zu schlagen. Um einer Lobby einen Gefallen zu tun, zaudert man nicht lang. Selbst wenn man damit erhebliche diplomatische und wirtschaftliche Schäden anrichten könnte.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r die franz&ouml;sische Nahost-Diplomatie macht &quot;eine Kraftprobe mit Ankara keinen Sinn&quot;, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/12/22/les-lois-memorielles-ne-servent-a-rien-helas_1621554_3232.html" target="_self"><em>f&uuml;gt Le Monde hinzu</em></a>, f&uuml;r die das eigentliche Problem das Wesen dieses Gesetzesentwurfs ist:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/LeMonde-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Es ist nicht die Aufgabe des – vom Elysée-Palast bestärkten – Gesetzgebers, Geschichte zu schreiben. Seit mehreren Jahren schon hat das offizielle Frankreich diese Verrechtlichung der Geschichte zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gemacht. Man stimmt über erinnerungspolitische Gesetze ab und macht das Leugnen von Völkermord strafbar. Sie bringen nichts. Sie lindern nicht einmal den Schmerz derjenigen, deren Vergangenheit […] auf niederträchtige Weise neu geschrieben wird. Weil sie allein dem Zweck dient, geleugnet zu werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dagegen <a href="http://www.mediapart.fr/journal/international/221211/la-france-et-la-turquie-au-miroir-de-leur-pathologie-nationale" target="_self"><em>geht es dem Internetportal Mediapart</em> </a>nicht so sehr um den Streit, als vielmehr um die Geschichte beider L&auml;nder: Beide wurden von einer Pers&ouml;nlichkeit regiert, die den Grundstein f&uuml;r eine moderne Nation gelegt hat und von der sich die heutigen Spitzen nicht einfach so befreien k&ouml;nnen &ndash; General de Gaulle und Mustafa Kemal.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mediapart-logo.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Frankreich und die Türkei leiden in unterschiedlichem Maße an derselben nationalen Krankheit: Sie sind unfähig, mit ihrer Vergangenheit als Großmächte abzuschließen, der sie noch immer nachtrauern. Verzweifelt versuchen sie sich an einen Erlöser zu klammern, der das Heimatland in einen eisernen Mythos einlullt, und weigern sich, die historischen Fakten anzuerkennen und die Fehler und Verbrechen einzugestehen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><span>In der englischsprachigen Ausgabe der Tageszeitung <em>Zaman</em> greift der t&uuml;rkische Kolumnist <a href="http://www.todayszaman.com/columnist-266465-monsieur-sarkozy-look-in-the-mirror-and-see-who-the-real-genocide-perpetrator-is.html" target="_self"><em>B&uuml;lent Keneş</em></a> den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten direkt an: &quot;Es handelt sich um einen umstrittenen historischen Sachverhalt, &uuml;ber den Historiker entscheiden m&uuml;ssen. Indem Sarkozy kurz vor der Pr&auml;sidentschaftswahl einem Teil der Debattierenden das Wort verbietet, hat er allen gezeigt, was eine Demokratie &agrave; la Sarkozy wirklich bedeutet.&quot;</span></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Zaman-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Er, der so sehr daran hängt, vielumstrittene Episoden aus der Vergangenheit mithilfe von politischen und gesetzgebenden Mitteln in historische Lehrsätze zu gießen, hätte sich vielmehr mit einer unbestreitbaren kolonialen Vergangenheit beschäftigen sollen, als seine Augen auf die historischen Blindflecken der Türkei zu richten. Meinungsäußerungen zum so genannten "Völkermord" zu verbieten, der 1915 viele armenische Opfer gefordert haben soll, anstatt sich selbst für die von Frankreich in Algerien verübten Massaker zu entschuldigen, die der viel jüngeren Vergangenheit angehören […], oder für die Massenmorde in anderen afrikanischen Ländern und in Indochina, sowie den Überseekolonien: Das ist alles, was man von einem heuchlerischen Narren der französischen Politik namens Sarkozy mit seinen leeren Worthülsen erwarten kann.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident &quot;hat zwei gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dieses Gesetz durchzubringen&quot;, <a href="http://gundem.milliyet.com.tr/soykirim-degil-demek-sucu/gundem/gundemyazardetay/22.12.2011/1478747/default.htm" target="_self"><em>meint </em></a>Mehmet Tezkan in <em>Milliyet</em>:<br />
&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Milliyet-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Erstens handelt es sich um politisches Kalkül: Es geht ihm um die Wahlstimmen der Armenier. Zweitens geht es darum, die Beziehungen zu Ankara zu beeinträchtigen. Zwischen Sarkozy und Erdogan sieht es alles andere als rosig aus. Heute wurden alle Beziehungen auf Eis gelegt. Mit diesen Machenschaften verfolgt Sarkozy vor allem folgendes Ziel: Die Türkei möglichst weit von der EU zu entfernen.

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Und schlie&szlig;lich <em><a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/Default.aspx?i=30289&amp;y=AliBayramoglu" target="_self">erinnert</a> </em>Ali Bayramoğlu in der Tageszeitung <em>Yeni Şafak </em>daran, dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/YeniSafak-12232011-v.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">laut Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuchs, die Aussage, es "habe einen Völkermord an den Armeniern gegeben", strafbar ist. In Frankreich kann man nun zur Rechenschaft gezogen werden, wenn man behauptet, dass "der Völkermord an den Armeniern nicht stattgefunden hat". Wieso begreift eigentlich niemand, dass beide Positionen die Meinungsfreiheit einschränken… und beide Seiten daran hindern, sich wirklich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen? Das französische Gesetz wird erhebliche Schäden anrichten.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:29:59 +0100</pubDate><guid>1325781</guid></item>
<item><title>Deutschland | Feuilleton zwischen Demokratie und Apokalypse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1151881-feuilleton-zwischen-demokratie-und-apokalypse</link><description><![CDATA[<p>Im politischen Feuilleton der deutschsprachigen Presse l&auml;uft die Demokratie-Debatte hei&szlig;. Den Anfang machte die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em>. Mit Blick auf die Kritik-Arie gegen das verungl&uuml;ckte Referendum in Griechenland klagte Frank Schirrmacher, sei die<a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1127011-demokratie-auf-ramsch-status"> Demokratie in Europa auf Ramsch-Status abgewertet</a>. These, die <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/author/259371-juergen-habermas">J&uuml;rgen Habermas</a> zu einer Antwort veranlasste, oder mehr, einer Beipflichtung.</p>
<p>Denn in derselben Zeitung <a target="_self" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/euro-krise-rettet-die-wuerde-der-demokratie-11517735.html#Drucken">forderte der Philosoph</a>&nbsp;Rettet die W&uuml;rde der Demokratie&rdquo;. Der griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou verk&ouml;rpere</p>
<blockquote><p>den Typus des Politikers, der am Spagat zwischen den Welten der Finanzexperten und der B&uuml;rger scheitert. Beide driften auseinander &ndash; die Systemimperative des verwilderten Finanzkapitalismus, den die Politiker selbst erst von der Leine der Real&ouml;konomie entbunden haben, und die Klagen &uuml;ber das uneingel&ouml;ste Versprechen sozialer Gerechtigkeit, die ihnen aus den zerberstenden Lebenswelten ihrer demokratischen W&auml;hlerschaft entgegenschallen.</p>
</blockquote>
<p>In Krisenzeiten, so Habermas, sei der Mittelweg blockiert, die Politiker m&uuml;ssten Farbe bekennen und die Betroffenen am Entscheidungsprozess beteiligen. &ldquo;Das ist nicht nur eine Frage der Demokratie, hier steht die W&uuml;rde auf dem Spiel. [...] Das griechische Desaster ist jedoch eine deutliche Warnung vor dem postdemokratischen Weg, den Merkel und Sarkozy eingeschlagen haben. Eine Konzentration der Macht bei einem intergouvernementalen Ausschuss der Regierungschefs, die ihre Vereinbarungen den nationalen Parlamenten aufs Auge dr&uuml;cken, ist der falsche Weg.&rdquo; Vielmehr brauche Europa eine neue Verfassungsgebung mit dem B&uuml;rger an ihrer Spitze.</p>
<p>Seitdem gehen die Wogen hoch. <a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796218,00.html"><em>Spiegel Online</em>-Kolumnist Jan Fleischhauer etwa zischt Habermas</a>, dem</p>
<blockquote><p>dem letzten Schwerintellektuellen des besseren Deutschland&rdquo; zu, er geh&ouml;re &ldquo;entgegen seinem Ruf als k&uuml;hler Gro&szlig;denker, eindeutig ins Lager der apokalyptisch gesonnenen Hysteriker. In seiner Erz&auml;hlung von der Euro-Krise ist die Politik l&auml;ngst unter die R&auml;der der &Ouml;konomie geraten; [Politiker] willige Erf&uuml;llungsgehilfen des &lsquo;verwilderten Finanzkapitalismus&rsquo;. Was konkrete Forderungen betrifft, geht es Habermas wie den Occupy-Wall-Street-Aktivisten, denen ja ebenfalls nicht viel mehr einf&auml;llt au&szlig;er der vagen Idee, dass nun das Geld irgendwie umverteilt werden m&uuml;sse. Tats&auml;chlich zielt der ganze rhetorische Aufwand darauf ab, die Politik von ihrer Verantwortung freizusprechen, um f&uuml;r eine Fortsetzung der Politik der Bequemlichkeit freie Hand zu haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:35:13 +0100</pubDate><guid>1151881</guid></item>
<item><title>Slowakei | Kommunistische Partei soll Verbrechen geleugnet haben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1143341-kommunistische-partei-soll-verbrechen-geleugnet-haben</link><description><![CDATA[<p>22 Jahre nach der Revolution von 1989 &ldquo;ermittelt die Polizei gegen die Kommunisten&rdquo;, meldet <em>SME</em>. Die 1992 gegr&uuml;ndete Kommunistische Partei der Slowakei (KSS), ideologischer Nachfolger der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei, hatte die Verbrechen des ehemaligen kommunistischen Regimes &ouml;ffentlich geleugnet. &ldquo;Da es keine Gemeinschaftsschuld gibt, gibt es auch keine kommunistischen Verbrechen&rdquo;, ist auf der Webseite der KSS zu lesen. Die Bratislavaer Tageszeitung weist auf das vor zwei Monaten <a href="http://www.nrsr.sk/web/" target="_self">verabschiedete Gesetz</a> hin, das die Leugnung der Verbrechen in der ehemaligen Tschechoslowakei unter Strafe stellt und damit die Aufl&ouml;sung der Partei erm&ouml;glichen k&ouml;nnte. </p>
<p>Allerdings sei keiner der kommunistischen F&uuml;hrer je verurteilt worden: weder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vasi%C4%BE_Bi%C4%BEak" target="_self">Vasil Bilak</a>, der den Einladungsbrief an die Armeen des Warschauer Paktes 1968 unterzeichnete, noch der ehemalige Staatssicherheitschef Alojz Lorenc. <a href="http://komentare.sme.sk/c/6129157/stlpcek-petra-schutza-prekazka.html" target="_self"><em>SME</em> bleibt daher skeptisch</a>, zudem ihrer Meinung nach &ldquo;die Justiz noch heute von den (Ex-) Mitgliedern dieser Partei, die den Staatsterror organisierte, kontrolliert wird&rdquo;. Bei den Parlamentswahlen 2010 hatte die KSS 0,83 Prozent der Stimmen erhalten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:18:29 +0100</pubDate><guid>1143341</guid></item>
<item><title>Frankreich | Die lange Geschichte eines vergessenen Massakers (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1066361-die-lange-geschichte-eines-vergessenen-massakers</link><description><![CDATA[Vor 50 Jahren tötete die Pariser Polizei zwischen 100 und 200 Algerier, die friedlich demonstrierend durch die Hauptstadt zogen. Lange galt die Gewalttat als Tabu. Jetzt tritt der 17. Oktober 1961 nach und nach ins kollektive Gedächtnis ein. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 17:35:12 +0100</pubDate><guid>1066361</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Niederlande | Cannabis - Medikament oder harte Droge?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1029591-cannabis-medikament-oder-harte-droge</link><description><![CDATA[<p>Bald werden in den Niederlanden &quot;starke Joints als harte Drogen&quot; eingestuft werden, titelt <a href="http://caps.volkskrant.nl/service/login?service=http%3A%2F%2Fwww.volkskrant.nl%2Fvk%2Fsecured%2Fcheck.do" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a>. Die niederl&auml;ndische Regierung hat soeben beschlossen, dass die Coffee-Shops keine Produkte mehr mit einem THC-Gehalt &uuml;ber 15 Prozent verkaufen d&uuml;rfen, dem Wirkstoff des Cannabis. Stichproben im Jahr 2010 hatten ergeben, dass 80 Prozent des verkauften Haschischs einen Wirkstoffgehalt von mehr als 15 Prozent enthielten.</p>
<p>Die konservativ-liberale Regierungskoalition gibt an, den Empfehlungen einer Kommission zu folgen, die von der linksliberalen Vorg&auml;ngerregierung einberufen wurde. Die Kommission untersuchte die gesundheitlichen Folgen des THC-Gehalts. Die Entscheidung sei ein weiterer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Coffee-Shops, die bereits ab 2012 Mitgliedskarten ausgeben m&uuml;ssen, um den Drogentourismus einzuschr&auml;nken. </p>
<p>In der Tschechischen Republik hingegen scheinen die Beh&ouml;rden sich eher f&uuml;r eine Lockerung der Gesetzgebung zu entscheiden. Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass es ein neues Drogengesetz plane, in welchem Cannabis als Medikament eingestuft werde und somit Schwerkranken (Chemotherapie- und Multipler Sklerose-Patienten sowie Todkranken) verschrieben werden kann. &quot;Hasch wird vom Staat angebaut oder aus dem Ausland importiert&quot;, titelt <a href="http://epaper.mfdnes.cz/elektronicke-predplatne/aktualni-cislo" target="_self"><em>MF DNES</em></a>. Das Blatt berichtet, dass der Hanf vom Staat oder von staatlich zugelassenen Firmen angebaut oder  &ndash;  aufgrund der dortigen Gesetzgebung  &ndash;  h&ouml;chstwahrscheinlich aus den Niederlanden importiert werden soll. Unklar sei allerdings, notiert das Blatt, wie vermieden werden soll, dass das neue &quot;Medikament&quot; ausschlie&szlig;lich in Apotheken und auf Rezept verf&uuml;gbar ist und nicht auf dem Schwarzmarkt. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 15:45:27 +0100</pubDate><guid>1029591</guid></item>
<item><title>Ideen | Hamlet kann kein Föderalist sein (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/893511-hamlet-kann-kein-foederalist-sein</link><description><![CDATA[Die Vereinten Staaten von Europa, so wie einige sie sich herbeiwünschen, sind ein Hirngespinst und völlig unvereinbar mit Geschichte und Vielzahl der Kulturen unseres Kontinents, konstatiert der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu. (Article)]]></description><pubDate>Sun, 28 Aug 2011 19:57:18 +0100</pubDate><guid>893511</guid></item>
<item><title>Norwegen und danach | Spiel nicht mit den Populisten (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/796721-spiel-nicht-mit-den-populisten</link><description><![CDATA[Breivik ist für seine Gräueltaten selbst verantwortlich. Doch der rechtspopulistische Nährboden hat dafür gesorgt, dass der Mann so viele wahnsinnige Ideen ernten konnte. Das sagt viel über den geistigen Zustand Europas aus, meint ein niederländischer Historiker. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 26 Jul 2011 16:58:32 +0100</pubDate><guid>796721</guid></item>
<item><title>Malta | Scheidung ab Herbst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/795961-scheidung-ab-herbst</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Historische Abstimmung erlaubt Scheidung&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.timesofmalta.com/">titelt <em>The Times of Malta</em></a>. Am 25. Juli verabschiedeten die maltesischen Abgeordneten ein Gesetz, welches die Scheidung und Neuheirat von Geschiedenen ab kommendem Oktober zul&auml;sst. 52 Abgeordnete stimmten daf&uuml;r, 11 dagegen und 3 enthielten sich der Stimme. Ministerpr&auml;sident Lawrence Gonzi hat gegen den Gesetzentwurf gestimmt, w&auml;hrend drei Minister dem Text, der dem Ergebnis der Volksabstimmung vom 28. Mai Rechnung tr&auml;gt, zustimmten. 53 Prozent der maltesischen W&auml;hler hatten sich f&uuml;r die Legalisierung der Scheidung ausgesprochen. Neben den Philippinen war Malta bisher das einzige Land weltweit, indem die Scheidung verboten war.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Jul 2011 12:08:43 +0100</pubDate><guid>795961</guid></item>
<item><title>Spanien | Der Bürgerkrieg bleibt eine offene Wunde (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/781881-der-buergerkrieg-bleibt-eine-offene-wunde</link><description><![CDATA[Vor 75 Jahren unternahm der antirepublikanische General seinen Staatsstreich. Bis heute ist es dem spanischen Königreich nicht gelungen, eine objektive und unbestrittene Geschichte seiner Diktatur zu schreiben. Ein Teil der politischen Rechten beharrt immer noch darauf, das selektive Vergessen hochzuhalten. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:10:37 +0100</pubDate><guid>781881</guid></item>
<item><title>Polen | Abtreibungsdebatte flammt wieder auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/764371-abtreibungsdebatte-flammt-wieder-auf</link><description><![CDATA[<p>&quot;Auf Anruf Abtreibung&ldquo; titelt <a target="_self" href="http://www.newsweek.pl/artykuly/sekcje/spoleczenstwo/aborcje-zamow-przez-telefon,78994,1"><em>Newsweek Polska</em></a> und notiert, dass Polen zwar eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa besitzt (nur Malta und Irland haben in dieser Hinsicht eine strengere Gesetzgebung, &quot;abzutreiben aber leichter ist, als eine Pizza zu bestellen.&ldquo; Es gebe zwei M&ouml;glichkeiten: Privatkliniken, beispielsweise in der Slowakei, oder private Dienstleister, die mit besch&ouml;nigenden Umschreibungen in den Zeitungen inserieren. In beiden F&auml;llen belaufen sich die Kosten auf mindestens 500 Euro. Letzte Woche wurde dem Parlament von einer B&uuml;rgerinitiative ein Gesetzesvorschlag f&uuml;r ein totales Abtreibungsverbot vorgelegt. </p>
<p>Die Abtreibungsgegner argumentieren, dass mit einer restriktiveren Gesetzgebung &quot;Untergrund-Abtreibungen&ldquo; florieren w&uuml;rden. Offiziell seien im 38-Millionen-Land vergangenes Jahr nur 538 legale Abtreibungen durchgef&uuml;hrt worden, doch der Verband f&uuml;r Frauen und Familienplanung sch&auml;tzt ihre Anzahl auf 100.000 j&auml;hrlich. Dies bedeute, schreibt <em>Newsweek</em>, dass die seit 1993 existierende Gesetzgebung, die Abtreibungen nur im Fall von Vergewaltigung, Inzest oder Gefahren f&uuml;r das leibliche Wohl der Mutter zul&auml;sst, &quot;faktisch nicht funktioniert.&ldquo; Eine <a target="_self" href="http://www.cbos.pl/SPISKOM.POL/2010/K_100_10.PDF">aktuelle Umfrage</a> zeige, dass die Polen in dieser Frage sehr gespalten sind. 45 Prozent bef&uuml;rworten legale Abtreibung, w&auml;hrend sich 50 Prozent f&uuml;r ein komplettes Verbot aussprechen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:00:23 +0100</pubDate><guid>764371</guid></item>
<item><title>Demokratie | Islands Verfassung 2.0 (Sydsvenskan, Malmö)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/756381-islands-verfassung-20</link><description><![CDATA[Nach dem Börsencrash 2008 stürzten die Isländer ihre Regierung. Mit der von den Bürgern selbst initiierten Revolution ist aber noch lange nicht Schluss. Nun sollen alle Internetnutzer an der neuen Verfassung des Landes mitschreiben. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 16:33:21 +0100</pubDate><guid>756381</guid></item>
<item><title>Spanien | „Die Empörten" sind einen Schritt weiter (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/748191-die-empoerten-sind-einen-schritt-weiter</link><description><![CDATA[Die Bürgerbewegung hat seit Mitte Mai zehntausende Menschen auf die Straße gelockt. Kann sie die Sitten der spanischen Demokratie umkrempeln? Oder bloß ein Ventil für junge spanische Wutbürger bleiben? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:09:24 +0100</pubDate><guid>748191</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Zurück zur Nation (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/701341-zurueck-zur-nation</link><description><![CDATA[Die Europäische Union war das Beste, was dem Kontinent passieren konnte. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem bürokratischen Golem gewachsen, unkontrollierbar, unabwählbar. Es gibt nur einen Weg, den Kollaps zu vermeiden: zurück zur Nation und zur Demokratie. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:39:04 +0100</pubDate><guid>701341</guid></item>
<item><title>Europa | Krieg gegen Drogen findet nicht statt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/692361-krieg-gegen-drogen-findet-nicht-statt</link><description><![CDATA[<p><img hspace="5" align="right" vspace="5" alt="" src="http://www.presseurop.eu/files/images/inline/20110603-TheIndependent-100.jpg" />Die Legalisierung von Drogen. Der Gedanke ziert das Titelblatt des <em>Independent</em> in London, der <em>taz</em> in Berlin und der <em>Lib&eacute;ration</em> in Paris. Denn der Abschlussbericht der <a href="http://www.globalcommissionondrugs.org/" target="_self">Global Commission on Drug Policy</a> vom 2. Juni empfiehlt das Ende des &bdquo;Kriegs gegen Drogen&ldquo; und die Er&ouml;ffnung einer &bdquo;globalen Diskussion &uuml;ber die Alternativen&ldquo;. Lib&eacute;ration <img hspace="5" align="right" vspace="5" src="http://www.presseurop.eu/files/images/inline/20110603-Tageszeitung-100.jpg" alt="" /> findet, dass man auf die Autoren dieses Berichts (ehemalige Pr&auml;sidenten, renommierte Schriftsteller, UNO-Funktion&auml;re) h&ouml;ren muss, denn sie sind &bdquo;weder besessene Grasraucher noch Eiferer f&uuml;r den freien Markt&ldquo;. &bdquo;Repression und Verbot des Drogenkonsums und Drogenhandels haben versagt&ldquo;,<a href="http://www.liberation.fr/politiques/01012341227-morts" target="_self"> t&ouml;nt <em>Lib&eacute;ration</em></a>, stellt aber fest, dass die Gegen&uuml;berstellung von Repression und Entkriminalisierung auch nicht die L&ouml;sung ist. &bdquo;Nur mit einem nach Drogen und nach Verbraucherkategorien [...] differenzierten Ansatz kann sich eine zugleich legale und moralische L&ouml;sung abzeichnen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:31:55 +0100</pubDate><guid>692361</guid></item>
<item><title>Politik-Fiktion | Los für Europa 2.0 (Die Welt, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/684551-los-fuer-europa-20</link><description><![CDATA[Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte - in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 May 2011 16:32:13 +0100</pubDate><guid>684551</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Minister stolpert über Vergewaltigungsfrage</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/663161-minister-stolpert-ueber-vergewaltigungsfrage</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Vergewaltigung ist Vergewaltigung&ldquo; (Radiomoderator) &ndash; &bdquo;Nein, ist sie nicht&ldquo; (Kenneth Clarke). <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/clarke-survives-after-offering-clarification-2286144.html"><em>The Independent</em> zitiert</a> auf seiner Titelseite das <a href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-13444770" target="_self">Interview, das landesweites Entsetzen ausl&ouml;ste</a>. Der britische Justizminister verteidigte die geplante Herabsetzung von Gef&auml;ngnisstrafen um bis zu 50 Prozent bei fr&uuml;hem Schuldeingest&auml;ndnis. Dass davon auch Vergewaltigungsf&auml;lle betroffen sein k&ouml;nnten, l&ouml;ste Emp&ouml;rung aus. Schlie&szlig;lich hie&szlig;e das, &bdquo;einige Vergewaltigungen seien weniger schlimm als andere&ldquo;, schreibt die Londoner Tageszeitung. Nachdem er die Behauptung &bdquo;Vergewaltigung ist Vergewaltigung&ldquo; mit den Worten &bdquo;Nein, ist sie nicht&ldquo; abgelehnt hatte, bem&uuml;hte sich der Justizminister um eine Unterscheidung zwischen dem, was er &bdquo;ernsthafte&ldquo; und &bdquo;von vertrauten Personen ver&uuml;bte&ldquo; Vergewaltigungen nannte. Auf Nachfrage erkl&auml;rte er allerdings: &bdquo;Wenn ein 17-J&auml;hriger mit einer 15-J&auml;hrigen Geschlechtsverkehr hat, und sie damit v&ouml;llig einverstanden ist, dann ist das Vergewaltigung.&ldquo; [Rechtlich gesehen handelt es sich bei einem solchen Fall um eine Vergewaltigung, weil das Schutzalter in Gro&szlig;britannien 16 Jahre betr&auml;gt.] Zur Frage des Strafma&szlig;es erkl&auml;rte er dann: &bdquo;Niemand sagt, dass ein wirklich ernsthafter Vergewaltigungsfall mit nur 12 Monaten Gef&auml;ngnis geahndet wird.&ldquo; Seitdem wird Clarke von Frauenverb&auml;nden, der oppositionellen Labour-Partei und den Medien scharf daf&uuml;r kritisiert, die Vergewaltigungs-Problematik auf die leichte Schulter zu nehmen. Wie die Londoner Zeitung berichtet, &bdquo;gibt es immer mehr Hinweise daf&uuml;r, dass er das Justizministerium verlassen wird&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 19 May 2011 12:21:22 +0100</pubDate><guid>663161</guid></item>
<item><title>Niederlande | Rabbiner verteidigen rituelles Schlachten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/598001-rabbiner-verteidigen-rituelles-schlachten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Rabbiner best&uuml;rzt &uuml;ber das Sch&auml;chtungs-Verbot&ldquo; <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/1874328/2011/04/13/Rabbi-s-ontzet-over-verbod-rituele-slacht.dhtml" target="_self"><em>titelt De Volkskrant</em></a>. Am 12. April organisierte eine Gruppe Gro&szlig;rabbiner aus mehreren EU-L&auml;ndern eine Pressekonferenz in Schiphol (in der N&auml;he von Amsterdam), um ihrer Unzufriedenheit &uuml;ber den diesbez&uuml;glichen Gesetzesentwurf Ausdruck zu verleihen. Dieser soll dem niederl&auml;ndischen Parlament am 13. April vorgelegt werden. Gegenw&auml;rtig m&uuml;ssen die Tiere vor dem Schlachten bet&auml;ubt werden. Mit einer Ausnahme: Das rituelle Schlachten, bei dem die Bet&auml;ubung verboten ist. Jedoch sind verschiedene politische Parteien der Meinung, die Tiere w&uuml;rden beim rituellen Sch&auml;chten unn&ouml;tige Qualen leiden. Die Zeitung weist darauf hin, dass in den Niederlanden j&auml;hrlich etwa zwei Millionen Tiere ohne Bet&auml;ubung geschlachtet werden. Mehrere EU-L&auml;nder, darunter Schweden, Norwegen, &Ouml;sterreich, Estland und die Schweiz, haben bereits ein &auml;hnliches Gesetz verabschiedet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 12:25:24 +0100</pubDate><guid>598001</guid></item>
<item><title>Burka-Verbot | Der Islam in Europa ist ein echtes Problem (Rzeczpospolita, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/593391-der-islam-europa-ist-ein-echtes-problem</link><description><![CDATA[Die von der französischen Regierungspartei (UMP) organisierte Säkularisierungsdebatte wurde von den Muslimen des Landes als brutale Attacke gegen den Islam bezeichnet. Die Linke sah darin eine Strategie der Rechten, um die Wähler der rechtsextremen Front National für sich zu gewinnen. Aber gar nicht darüber zu sprechen wäre auch ein Erfolg für die Extremisten, meint ein polnischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Apr 2011 17:04:16 +0100</pubDate><guid>593391</guid></item>
<item><title>Meinung | Burka-Verbot, kein guter Schachzug (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/593321-burka-verbot-kein-guter-schachzug</link><description><![CDATA[Das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit ist ab heute in Frankreich verboten. Für The Independent gehört das neue Gesetz zur Wahlpropagandataktik eines kampfbereiten Nicolas Sarkozy und wird die Verhältnisse für Muslime in Europa nur verschlimmern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:52:12 +0100</pubDate><guid>593321</guid></item>
<item><title>Ideen | Der Westen hat das Beste hinter sich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/549891-der-westen-hat-das-beste-hinter-sich</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ist der Westen am Ende?&ldquo;, fragt <em><a href="http://www.courrierinternational.com/" target="_blank">Courrier International</a> </em>auf dem Titelblatt seiner j&uuml;ngsten Sonderausgabe. Die amerikanische Wirtschaft wird von Asien eingeholt, Europa immer diskreter auf internationalem Parkett und aus &bdquo;Schwellenl&auml;ndern&ldquo; sind &bdquo;Eroberer&ldquo; geworden: der Niedergang der westlichen Welt erscheint auf wirtschaftlicher wie auch politischer Ebene immer offensichtlicher, schreibt das Magazin. &bdquo;Ohne Niedergeschlagenheit und ohne Kassandrarufe&ldquo; versucht das Wochenmagazin die Herausforderungen der sich neu ordnenden Welt zu analysieren. F&uuml;r die einen sei man an einem &bdquo;Wendepunkt&ldquo;, der das Ende der westlichen Zivilisation einl&auml;ute, f&uuml;r andere hingegen sei darin &bdquo;eine Verbreitung der westlichen Werte in der Welt&ldquo; zu sehen.</p>
<p>Die z&ouml;gerliche Haltung Europas und Amerikas hinsichtlich der Lage in Libyen &bdquo;beweist, dass der Westen von sich aus auf einen F&uuml;hrungsanspruch verzichtet hat. Er l&auml;sst seinen Platz anderen. Der Iran, China und Russland stehen bereits Schlange&ldquo;, <a href="http://www.wprost.pl/ar/235350/Bezradnosc-czy-zmierzch-Zachodu/" target="_blank">meint seinerseits das polnische Wochenmagazin <em>Wprost</em></a>. F&uuml;r das Blatt ist &bdquo;der Westen nicht mehr in der Lage, als Verteidiger der Demokratie aufzutreten und sch&uuml;chtert auch niemandem mehr ernsthaft mehr ein.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:06:39 +0100</pubDate><guid>549891</guid></item>
<item><title>Polen / Deutschland | Protest gegen Geschichtsumschreibung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/503131-protest-gegen-geschichtsumschreibung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Historiker wettern gegen den Bundestag&ldquo;, titelt <em>Gazeta Wyborcza</em> und bezieht sich auf den <a href="http://www.fr-online.de/politik/historiker-kritisieren-bundestagsbeschluss/-/1472596/7191594/-/index.html" target="_blank">offenen Brief</a>, der von 68 Historikern aus aller Welt unterzeichnet worden ist. Sie protestieren gegen einen j&uuml;ngsten <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/046/1704651.pdf" target="_blank">Bundestagsbeschluss</a> zu den Vertriebenen aus Polen, Tschechien oder der Sowjetunion Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Beschluss sieht einen Vertriebenen-Gedenktag vor und bezeichnet die <a href="http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/JahreDesAufbausInOstUndWest_erklaerungChartaDerHeimatvertriebenen/index.html" target="_blank">Charta der Heimatvertrieben</a> von 1950 als den Grundstein zur Auss&ouml;hnung mit den Nachbarn. Nur, notiert Wyborcza, kommt das Wort &bdquo;Auss&ouml;hnung&ldquo; in dem Dokument nicht einmal vor. Zudem wurde es damals von zahlreichen ehemaligen NSDAP-und sogar SS-Mitgliedern unterzeichnet. &bdquo;Der Beschluss ist ein falsches geschichtspolitisches Signal&ldquo; schreiben die (mehrheitlich deutschen) Historiker. Die Tageszeitung aus Warschau <a href="http://wyborcza.pl/1,75968,9106795,Lekcja_dla_historykow.html" target="_blank">betont</a>, der Brief beweise, dass die deutsche Zivilgesellschaft die &bdquo;Geschichtsumschreibung&ldquo; seitens der Politik ablehne, die versucht &bdquo;Deutschlands Verantwortung am Krieg herunterzuspielen und dabei vergesse, von den Opfern zu sprechen.&ldquo; Das Blatt erinnert auch daran, dass die Auss&ouml;hnung mit dem &bdquo;Hirtenbrief der polnischen Bisch&ouml;fe an ihre deutschen Amtsbr&uuml;der&ldquo; 1965 begann. In ihm standen die historischen Worte: &bdquo;Wie gew&auml;hren Vergebung und bitten um Vergebung.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Feb 2011 13:14:01 +0100</pubDate><guid>503131</guid></item>
<item><title>Multikulti | Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit (Spiked, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/500201-toleranz-heisst-nicht-gleichgueltigkeit</link><description><![CDATA[Zuerst Merkel, dann Cameron und jetzt Sarkozy. In ganz Europa sitzen der Multikulturalismus und sein Vermächtnis auf der Anklagebank. Doch dem Soziologen Frank Furedi zufolge stiftet der Multikulturalismus Uneinigkeit, weil er eine verwässerte Form der Toleranz fördert. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:35:56 +0100</pubDate><guid>500201</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Multikulti kriegt noch einen ab (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/493181-multikulti-kriegt-noch-einen-ab</link><description><![CDATA[Vor wenigen Monaten erklärte Angela Merkel, dass Multikulti in Deutschland „schlichtweg gescheitert“ sei. Am 5. Februar griff David Camerons Rede das umstrittene Urteil der Kanzlerin auf und entfacht die Debatte um die nationale Identität in der britischen Presse. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 Feb 2011 17:30:49 +0100</pubDate><guid>493181</guid></item>
<item><title>Baltikum | Minderheiten bitte den Rand halten (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/452141-minderheiten-bitte-den-rand-halten</link><description><![CDATA[In den drei ehemaligen Sowjetrepubliken stellen die russischen und polnischen Minderheiten einen bedeutenden Teil der Bevölkerung, verfügen jedoch nur über wenige Sprachrechte. Ein flämischer Journalist berichtet empört. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 17:04:15 +0100</pubDate><guid>452141</guid></item>
<item><title>Integration | Im achten Kreis der Hölle (Die Tageszeitung, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/446431-im-achten-kreis-der-hoelle</link><description><![CDATA[Seit Thilo Sarrazin seine Thesen zum deutschen Kulturverlust durch zu zahlreiche muslimische Einwanderer veröffentliche lodert die Integrationsdebatte. Der aus Russland stammende Schriftsteller Wladimir Kaminer meldet sich jetzt zu Wort und geißelt die Unsitte, eine Gesellschaft an ihren „Starken“ und „Schwachen“ zu messen. Wir sitzen alle im selben Boot. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 03 Jan 2011 09:00:00 +0100</pubDate><guid>446431</guid></item>
<item><title>Deutschland | Wie werden wir ein schöner Land?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/418861-wie-werden-wir-ein-schoener-land</link><description><![CDATA[<p>Aus &bdquo;Kein sch&ouml;ner Land&ldquo; wird auf der Eins der <em>Tageszeitung</em> heute &bdquo;Ein sch&ouml;ner Land&ldquo;, Titel einer <a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/printressortsheute/?year=2010&amp;month=12&amp;day=07&amp;quelle=TAZ&amp;ressort=hi">Sonderausgabe</a> der Berliner Zeitung zum Thema Migration und Deutschsein. &Uuml;ber 50 Autoren hat das alternative Blatt dazu eingeladen, darunter den gr&uuml;nen Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit, Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin, die Pr&auml;sidentin der Vertriebenenstiftung Erika Steinbach oder den Schriftsteller Wladimir Kaminer. Dazu ruft die <em>taz</em> dazu auf, eines der meistkritisierten deutschen Unw&ouml;rter abzul&ouml;sen: den Menschen mit Migrationshintergrund.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 07 Dec 2010 13:02:57 +0100</pubDate><guid>418861</guid></item>
<item><title>Freiheiten | Nicht alles ist ein Fall für Brüssel (Revue Politika, Brünn)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/418441-nicht-alles-ist-ein-fall-fuer-bruessel</link><description><![CDATA[Die Europäische Kommission plant ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen. Diese Beharrlichkeit, mit der sie Gesetze zum Wohle der Europäer erlässt, könnte sich – im Namen der Freiheitsrechte – auch gegen sie wenden, urteilt ein tschechischer Rechtsexperte. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 06 Dec 2010 18:35:56 +0100</pubDate><guid>418441</guid></item>
<item><title>WikiLeaks | Rächende Hacker und Spione in der Kutsche (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/414581-raechende-hacker-und-spione-der-kutsche</link><description><![CDATA[Für den Schriftsteller und Intellektuellen Umberto Eco lehrt die WikiLeaks-Affäre zweierlei: die heuchlerische Beziehung zwischen Staat, Bürgern und Presse, und die baldige Rückkehr zu altmodischen Kommunikationswegen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 02 Dec 2010 16:10:29 +0100</pubDate><guid>414581</guid></item>
<item><title>Minderheiten | Meine Woche als Zigeuner (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/383351-meine-woche-als-zigeuner</link><description><![CDATA[Wie fühlt sich das Leben eines Roma in Rumänien an? Ein Journalist des Adevărul wollte es wissen und legte eine Woche lang die Zigeuner-Kluft an. Er traf auf keine direkte Diskriminierung. Dafür aber auf viel Geringschätzung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 10 Nov 2010 15:48:30 +0100</pubDate><guid>383351</guid></item>
<item><title>Deutschland | Die braunen Diplomaten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/373661-die-braunen-diplomaten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Studie der Befreiung&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/ns-vergangenheit-studie-der-befreiung/1969168.html">titelt der </a><em><a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/ns-vergangenheit-studie-der-befreiung/1969168.html">Tagesspiegel</a> </em>nach der offiziellen Vorstellung des Historikerberichts &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=349860">Das Amt und die Vergangenheit</a>&ldquo; am 28. Oktober. Er zeigt, dass das Ausw&auml;rtige Amt viel st&auml;rker am Holocaust beteiligt war als bisher bekannt. Die vom ehemaligen Au&szlig;enminister Joschka Fischer bestellte Studie von vier Historikern (aus Deutschland, den USA und Israel) liefert eine neue Beweislage zur Verstrickung des NS-Diplomaten in die Ermordung der Juden, was das Ausw&auml;rtige Amt lange von sich gewiesen hatte. Seit 1951 ebnete der Bundestag fr&uuml;heren Nationalsozialisten den Weg in den &ouml;ffentlichen und ausw&auml;rtigen Dienst. &bdquo;In mehreren Wellen wurden Nazi-Taten enth&uuml;llt, Nazi-T&auml;ter beschuldigt. Dazwischen wurde verdr&auml;ngt, verschwiegen, vertuscht&ldquo;, bemerkt das Berliner Blatt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 29 Oct 2010 12:29:08 +0100</pubDate><guid>373661</guid></item>
<item><title>Deutschland | Anti-Atom-Protest gegen die Regierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/341951-anti-atom-protest-gegen-die-regierung</link><description><![CDATA[<p>&quot;Kernenergiegegner umzingeln Regierung&quot;, <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/der-ausstieg-ist-beschlossen/1937250.html" target="_blank">stellt der Tagesspiegel fest</a>. Am 18. September demonstrierten mehrere Zehntausend Menschen vor dem Kanzleramt, um gegen die verl&auml;ngerten Laufzeiten der Atomkraftwerke zu protestieren. Wer das Abkommen zwischen Regierung und Atomindustrie als &quot;Anschlag auf die Demokratie&quot; und &quot;Ausstieg aus dem Ausstieg&quot; kritisiert, hat aber vergessen, dass der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland schon beschlossen ist, so erinnert der Tagesspiegel. Die T<a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2010%2F09%2F20%2Fa0017&amp;cHash=980c9b7359" target="_blank">ageszeitung ihrerseits stellt fest</a>, dass sich der Protest &laquo; immer weiter in [die] eigene W&auml;hlerschaft &raquo; der Regierungsparteien ausdehnt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Sep 2010 11:45:53 +0100</pubDate><guid>341951</guid></item>
<item><title>Europäische Integration | Ich will die EU nicht beerdigen, sondern retten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/333071-ich-will-die-eu-nicht-beerdigen-sondern-retten</link><description><![CDATA[<p>&quot;Mein Artikel sollte keine Grabrede auf die Europ&auml;ische Union sein, ich wollte die Europ&auml;er wachr&uuml;tteln und sie vor der Renationalisierung des politischen Lebens warnen, die gerade in ganz Europa langsam aber sicher die Integrationspl&auml;ne unterh&ouml;hlt.&quot; Nach <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/331031">zahlreichen Reaktionen</a> kommt Charles Kupchan<a target="_blank" href="http://www.ilsole24ore.com/art/commenti-e-idee/2010-09-07/presidente-ragione-risvegliamo-questeuropa-090626.shtml?uuid=AYgwfWNC"> in <em>Il Sole 24 Ore </em></a>auf seinen in der <em>Washington Post</em> erschienenen <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/fr/node/329911">Artikel</a> zur&uuml;ck, in welchem er den nationalistischen Aufschw&uuml;ngen vorwarf, die EU zu hintertreiben. &quot;Wenn es mit der Renationalisierung so weitergeht und sie sich intensiviert, dann f&uuml;rchte ich, dass die Zukunft der EU gef&auml;hrdet ist. Die Europ&auml;er k&ouml;nnen sich nicht erlauben, die Union als etwas Gesichertes anzusehen. Sie m&uuml;ssen danach streben, den EU-Institutionen neues Leben zu verleihen und eine anregende Sichtweise ihrer Zukunft bieten. [...] Dies ist ein ausschlaggebender Zeitpunkt f&uuml;r die EU&quot;, setzt der Politologe fort: &quot;Trotz des Vertrags von Lissabon hat Europa beunruhigenderweise im Laufe des letzten Jahrzehnts seinen politischen Elan verloren. Die politischen Verantwortlichen und die B&uuml;rger sollten die Wiederbelebung der EU an die erste Stelle ihrer politischen Agenda stellen und zusammen ein gemeinsames Bild der n&auml;chsten Phasen der europ&auml;ischen Integration ausarbeiten.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 07 Sep 2010 15:14:42 +0100</pubDate><guid>333071</guid></item>
<item><title>Europa in Fragen | Die kopflose EU (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/326991-die-kopflose-eu</link><description><![CDATA[Die EU durchlebt derzeit eine Wirtschaftskrise sowie politische und soziale Schwierigkeiten, doch es scheint ihren führenden Köpfen an Durchsetzungswillen zu fehlen, um dem abzuhelfen. Der Politologe Rob de Wijk fordert sie dazu auf, die Tendenz umzukehren, um den Niedergang des Kontinents zu bremsen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:46:47 +0100</pubDate><guid>326991</guid></item>
<item><title>Deutschland | Sarrazin lässt Rassentheorie wieder aufleben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/326561-sarrazin-laesst-rassentheorie-wieder-aufleben</link><description><![CDATA[<p>&quot;Sarrazin mutiert zum Genforscher&quot;,<a href="http://www.taz.de/zeitung" target="_blank"><em> titel</em></a> die Tageszeitung und kommt damit auf die &Auml;u&szlig;erungen des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/325541-das-buch-das-deutschland-schockt" target="_blank"><em>umstrittenen Bundesbankers und SPD-Politikers Thilo Sarrazin</em></a> zur&uuml;ck. Nachdem er Deutschland mit seinen Thesen zur missgl&uuml;ckten Integration von Muslimen schockte, sorgt er nun erneut f&uuml;r heftige Emp&ouml;rung: &quot;Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen&quot;, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9255898/Moegen-Sie-keine-Tuerken-Herr-Sarrazin.html" target="_blank"><em>erkl&auml;rte er in einem Interview mit der Welt am Sonntag</em></a>. &quot;Mit diesem Unfug hat Sarrazin endg&uuml;ltig eine rote Linie &uuml;berschritten, er ist zweifellos ein Rassist&quot;, <a href="http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><em>kommentiert </em></a>die TAZ. Die t&uuml;rkischst&auml;mmige deutsche Soziologin <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/233101-necla-kelek-euphorie-der-freiheit" target="_blank"><em>Necla Kelek </em></a>verteidigt Sarrazins Analysen, als &quot;mit gesundem Menschenverstand &quot; nachvollziebar. Sie fordert, die Thesen von Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung zu diskutieren, anstatt den Autor zu verteufeln.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:14:02 +0100</pubDate><guid>326561</guid></item>
<item><title>Immigration | Das Buch, das Deutschland schockt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/325541-das-buch-das-deutschland-schockt</link><description><![CDATA[<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung tut heute alles daf&uuml;r, &quot;damit Deutschland nicht d&uuml;mmer wird&quot; und schaltet sich auf diese Weise ein in die Debatte um Thilo Sarrazins neues Buch <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/24/thilo-sarrazin/neues-buch-deutschland-schafft-sich-ab.html" target="_blank"><em>&quot;Deutschland schafft sich ab&quot;</em></a> (erschienen bei der DVA). Sarrazin, Vorstandsmitglied der Bundsbank wirft den muslimischen Migranten darin vor, <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EBC24D12127CA4E4890273D073C31290B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><em>&quot;sich nicht integrieren zu wollen und zu hohe Kosten f&uuml;r den Staat zu verursachen.&quot;</em></a> Die FAZ hingegen <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EC4898B91164F452080C967F52FE811B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><em>kritisiert </em></a>den Sturm der Entr&uuml;stung zahlreicher Politiker, darunter auch Angela Merkel. Sie machten Sarrazin den &quot;&uuml;blichen Prozess&quot;. Vor allem r&uuml;gt das Blatt die Kritik jener Parteien, &quot;die Probleme mit Einwanderung leugneten&quot; und weist darauf hin, dass &quot;das Volk Sarrazins Zustandsbeschreibungen f&uuml;r zutreffender h&auml;lt, als die der &uuml;blichen Weichzeichner.&quot;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:23:46 +0100</pubDate><guid>325541</guid></item>
<item><title>Polen | Lebensgefährlich: Abtreibungen in Polen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/325331-lebensgefaehrlich-abtreibungen-polen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Polnische Abtreibungen in Kliniken ganz Europas&quot;, <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,8300922,Polskie_aborcje_w_klinikach_calej_Europy.html"><em>titelt </em></a>Gazeta Wyborcza. Die liberale Tageszeitung berichtet von einer &quot;B&uuml;rger-Anh&ouml;rung&quot; im Parlament, bei der auch die Direktoren von Kliniken in &Ouml;sterreich, Deutschland, den Niederlanden und Gro&szlig;britannien geladen sind. Laut feministischer Organisationen aus Polen treiben j&auml;hrlich zwischen 80.000 und 200.000 Polinnen ab. Zehn bis f&uuml;nfzehn Prozent dieser Abteibungen werden im Ausland durchgef&uuml;hrt. Allerdings k&ouml;nnen sich nur wohlhabende Frauen eine Abtreibung in einem westlichen Krankenhaus leisten. In Polen erlaubt das Gesetz den Schwangerschaftsabbruch in nur drei F&auml;llen: wenn der F&ouml;tus gesch&auml;digt, das Leben der Mutter in Gefahr ist, bzw. die Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung ausgel&ouml;st wurde. Die Mehrheit entscheidet sich demnach f&uuml;r eine illegale Abtreibung in Polen, bei der sie ihre Gesundheit und oft sogar ihr Leben aufs Spiel setzen. &quot;Aus diesem Grund fragen sich westliche &Auml;rzte, wie die polnische Regierung dies den Frauen zumuten kann&quot;, <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,76842,8300496,Dlaczego_panstwo_robi_to_swoim_kobietom_.html"><em>kommentiert </em></a>das Tagesblatt in seinem Leitartikel und f&uuml;gt hinzu: &quot;Das h&ouml;rt sich wie eine sehr exotische Frage an. Wenn wir sie aber nicht stellen, so wird sich nichts &auml;ndern.&quot; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:54:50 +0100</pubDate><guid>325331</guid></item>
<item><title>Staat und Religion | Lasst die Götter laufen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/315361-lasst-die-goetter-laufen</link><description><![CDATA[Alle Kreuze verbannen, die Kopftücher ebenso – das ist vielerorts in Europa die Antwort auf den gelebten Glauben. Aber damit begeben wir uns auf einen Irrweg, sagt Die Zeit in einem Plädoyer für einen Kontinent der Religionen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 16:40:25 +0100</pubDate><guid>315361</guid></item>
<item><title>Immigration | Ganzer Bürger, halber Bürger (Corriere della Sera, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/306151-ganzer-buerger-halber-buerger</link><description><![CDATA[Der Vorschlag des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, Straftätern ausländischer Herkunft die Staatsbürgerschaft zu entziehen, hat eine heftige Debatte entfacht. Während die Regierungen der Union versuchen, ihr nationales Recht einer sich ständig verändernden Situation anzupassen, sei es an der EU einen europaweiten Status für Zuwanderer zu schaffen, um die Unzulänglichkeiten des derzeitigen Systems zu beheben. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 02 Aug 2010 16:17:01 +0100</pubDate><guid>306151</guid></item>
<item><title>Nationalismus | Die Groß-Schweiz hebt ab</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/299941-die-gross-schweiz-hebt-ab</link><description><![CDATA[<p>Die Schweizer Rechte m&ouml;chte das Land vergr&ouml;&szlig;ern, indem sie deutsche, franz&ouml;sische, &ouml;sterreichische und italienische Grenzregionen annektieren, berichtet die Gazeta Wyborcza. Die Schweizer Volkspartei (SVP) hat die Idee schon im Juni verbreitet, aber erst jetzt einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, in dem die n&ouml;tigen Verfassungs&auml;nderungen gefordert werden, um die Erweiterung zu erm&ouml;glichen. Die besagten Regionen sind Baden W&uuml;rttemberg, das franz&ouml;sische Elsass, Savoyen, Jura und Ain, die italienischen Provinzen Aosta, Como, Varese und Bozen und die &ouml;sterreichische Provinz Vorarlberg.</p>
<p>W&uuml;rden die Pl&auml;ne der SVP umgesetzt, w&uuml;rde die Einwohnerzahl der Schweiz um 17 Millionen ansteigen (derzeit z&auml;hlt das Land sieben Millionen Einwohner) und Stuttgart w&auml;re seine gr&ouml;&szlig;te Stadt. &quot;Wir sollten die Integration dieser Regionen vereinfachen, die unter der Herrschaft der europ&auml;ischen 'classe politique' leiden, die sich nicht im geringsten f&uuml;r sie interessiert. Ihre Einwohner schauen neidisch auf unseren selbstverwalteten Staat und sehnen sich nach einer Demokratie der N&auml;he mit menschlichem Antlitz&ldquo;, erkl&auml;ren Politiker der SVP.</p>
<p>Die Schweizer Beh&ouml;rden haben den Vorschlag nicht kommentiert. Er sorgte aber in der deutschen Botschaft in Bern f&uuml;r viel Heiterkeit. Ihre Angestellten sollen sich gefragt haben, wann die Schweizer anfingen, den &quot;Zugang zum Meer einzufordern&quot;. Die gute Stimmung verflog aber, als sie die Ergebnisse einer <a href="http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/details/article/repraesentative-umfrage-nachbarregionen-wollen-der-schweiz-beitreten.html" target="_blank">Umfrage</a> in der Schweizer Wochenzeitung <em>Weltwoche</em> zu Gesicht bekamen. Aus dieser ging hervor, dass 63 Prozent von den beinahe 1800 in Grenzregionen lebenden befragten Deutschen, Italienern und &Ouml;sterreichern f&uuml;r einen Anschluss an die Schweiz stimmten. Dies ist allerdings wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Geh&auml;lter in der Schweiz weitaus h&ouml;her sind als zum Beispiel in Deutschland und dass Deutsche an vielen Schweizer Universit&auml;ten schon den Gro&szlig;teil der Dozenten stellen. <em>(sd)</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:09:18 +0100</pubDate><guid>299941</guid></item>
<item><title>Staat und Religion | Das Kreuz mit der Burka (Der Standard, Wien)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/298551-das-kreuz-mit-der-burka</link><description><![CDATA[Das in Europa diskutierte, teils beschlossene und sogar in Ägypten und Syrien erwogene Verschleierungsverbot zeigt die Heuchelei der westlichen christlichen Kultur, schreibt die deutsche Philosophin Andrea Roedig. Denn wenn die Burka ein Instrument der Unterdrückung ist, zeigt das Kreuz dann nicht eine Faszination für die Folter? (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:13:56 +0100</pubDate><guid>298551</guid></item>
<item><title>Malta | Volk soll über Scheidung entscheiden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/290091-volk-soll-ueber-scheidung-entscheiden</link><description><![CDATA[<p>&quot;Das Volk entscheidet &uuml;ber die Ehescheidung, erkl&auml;rt der Ministerpr&auml;sident.&quot; Am 7. Juli, <a href="http://www.timesofmalta.com/articles/view/20100707/local/divorce-draft-law-surprises-gonzi" target="_blank">berichtet <em>The Times of Malta</em></a>, hat der nationalistische Abgeordnete Jeffrey Pullicino Orlando einen Gesetzentwurf vor das Parlament gebracht, der Scheidungen in Malta zul&auml;sst. Regierungschef Lawrence Gonzi lehnt diesen Vorschlag ab. Er zieht es vor, die Entscheidung den W&auml;hlern direkt zu &uuml;berlassen,  &ndash;  per Volksentscheid oder bei den kommenden Parlamentswahlen,  &ndash;  als heute die 69 Abgeordneten im Parlament &uuml;ber diese Frage abstimmen zu lassen. Malta ist der einzige Staat innerhalb der EU, in dem die Ehescheidung verboten ist. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:49:10 +0100</pubDate><guid>290091</guid></item>
<item><title>Deutschland | Es qualmt zwischen den Ländern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/288661-es-qualmt-zwischen-den-laendern</link><description><![CDATA[<p>&quot;Rauchgegner wollen Republik &uuml;bernehmen&quot;,<a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/rauchgegner-wollen-republik-uebernehmen/"> titelt die <em>Tageszeitung</em></a> auf blau-wei&szlig;em Grund nach dem bayerischen Referendum vom 4. Juli, das ein Rauchverbot in allen Gastst&auml;tten des Landes beschloss und damit die sch&auml;rfste Regelung des Bundesgebiets aufstellte. Im Erfolgsrausch forderten die Initiatoren nun ein bundesweites Referendum, was sich aber laut <em>TAZ</em> schwierig gestalten wird. Denn jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln zum Nichtraucherschutz und die Berliner Drogenbeauftragte will abwarten bis die EU zu dem Thema Stellung bezieht. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:50:54 +0100</pubDate><guid>288661</guid></item>
<item><title>Spanien | Konservative wollen Abtreibungsgsetz kippen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/288681-konservative-wollen-abtreibungsgsetz-kippen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Autonome Regionen rebellieren gegen Abtreibungsgesetz&quot;, <a href="http://www.lavanguardia.es/ciudadanos/noticias/20100705/53958925278/comunidades-gobernadas-por-el-pp-amenazan-con-torpedear-la-ley-del-aborto-tc-tribunal-constitucional.html" target="_blank">titelt <em>La Vanguardia</em></a>, nachdem die autonomen Regionen Murcia, Madrid und Navarra  &ndash;  alle von der konservativen Volkspartei (PP) regiert  &ndash;  angek&uuml;ndigt haben, dass am 5. Juli in Kraft getretene Abtreibungsgesetz torpedieren zu wollen. Der im Februar beschlossene und am 5. Juli rechtswirksam gewordene Text erlaubt Frauen bis zur 14. Schwangerschaftswoche abzutreiben (bis zur 22. Woche, wenn der F&ouml;tus Anomalien aufweist oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist). &quot;Dieses Gesetz wird endg&uuml;ltig gekippt werden&quot;, erkl&auml;rte Ram&oacute;n Luis Varc&aacute;rcel, Pr&auml;sident der Region Murcia, nachdem die PP eine Verfassungsbeschwerde eingelegt hat.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:47:50 +0100</pubDate><guid>288681</guid></item>
<item><title>Schweden | Sie steht nicht mehr ihren Mann (Fokus, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/281981-sie-steht-nicht-mehr-ihren-mann</link><description><![CDATA[Lange Zeit waren die Schwedinnen die Vorkämpferinnen der Frauenrechte, doch jetzt stehen sie nicht mehr im Mittelpunkt der Sozialreformen ihres Landes. Die Parlamentswahlen im Herbst rücken näher, und keine der großen Parteien macht Anstalten, konkrete Vorschläge vorzulegen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Jun 2010 17:04:50 +0100</pubDate><guid>281981</guid></item>
<item><title>Privatsphäre | Big Brüssel is watching you (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/269841-big-bruessel-watching-you</link><description><![CDATA[Im Namen der Sicherheit will die Europäische Union zum Spitzenreiter in der Bürgerüberwachung avancieren. Für die einen bieten die neuen Technologien mehr Schutz. Für die anderen, wie den Juristen Raf Jespers, handelt es sich um die Verletzung eines Grundrechts, dem Recht auf eine Privatsphäre. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Jun 2010 16:09:34 +0100</pubDate><guid>269841</guid></item>
</channel></rss>
