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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Pressefreiheit]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Ungarn | Das Ringen um die Pressefreiheit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1315221-das-ringen-um-die-pressefreiheit</link><description><![CDATA[<p>Das ungarische Mediengesetz ist verfassungswidrig. Am 19. Dezember hat das ungarische Verfassungsgericht &quot;mehrere Artikel abgewiesen, darunter jener, welcher Journalisten zwingen sollte, ihre Quellen preiszugeben und jener, der eine neue Medienaufsichtsbeh&ouml;rde schuf, um den Inhalt in den Print- und Onlinemedien zu regulieren, die nun eine &quot;ausgewogene Berichterstattung&quot; liefern m&uuml;ssen&quot;, <a target="_self" href="/www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/tech-medias/actu/0201803113570-la-loi-hongroise-sur-les-medias-videe-de-sa-substance-265365.php">berichten</a> <em>Les Echos</em>. Das Mediengesetz war am 1. Januar 2011 in Kraft getreten und wurde&nbsp; von der Europ&auml;ischen Union, der OSZE und den Vereinten Nationen harsch kritisiert.</p>
<p>Doch ist diese &quot;letzte Zuckung des Rechtsstaats&quot; wirklich &quot;ein Schlag f&uuml;r die Regierung des Autokraten Viktor Orb&aacute;n&quot;?, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/gericht-stoppt-ungarisches-mediengesetz-letzte-zuckung-des-rechtsstaats-1.1240247">fragt</a> die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>. Es ist nicht sicher, ob dieser Entscheid sich praktisch auswirken werde. Am kommenden 1. Januar tritt die neue ungarische Verfassung in Kraft, welche die Kompetenzen des Verfassungsgerichts beschneidet und die Reihen der obersten Richter mit Parteig&auml;ngern der Orb&aacute;n-Truppen auff&uuml;llt. &quot;Es gilt als sicher, dass das jetzige Urteil dann ausgehebelt werden wird&quot;, schreibt die Tageszeitung aus M&uuml;nchen mit Sorge.&nbsp; </p>
<p>Zumal nur einen Tag nach dem Urteil dem Radiosender <a target="_self" href="http://nol.hu/lap/mo/20111221-bukott_a_klubradio"><em>Klubradio</em></a>, der als einziges Oppositionsradio im Land gilt, die Sendefrequenz entzogen wurde. Auf Beschluss des Medienrats, also jenem Organ, dessen Macht das Urteil einschr&auml;nken will.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:20:54 +0100</pubDate><guid>1315221</guid></item>
<item><title>Journalismus | Protest gegen europäischen Preis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1073571-protest-gegen-europaeischen-preis</link><description><![CDATA[<p>Zum vierten Mal verlieh das EU-Parlament am 19. Oktober 2011 den <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20111017IPR29432/html/Journalistenpreis-Gewinner-2011-aus-Deutschland-Frankreich-Italien-Finnland" target="_self">europ&auml;ischen Journalistenpreis</a>. Ausgezeichnet wurden der Franzose Romain Gubert (Print), der Italiener Massimiliano Nespola (Internet), der Finne Tero Koskinen (Fernsehen) und der Deutsche Steffen Wurzel (Radio) f&uuml;r ihren Beitrag &ldquo;zu einem besseren Verst&auml;ndnis der EU-Institutionen oder der Politik der EU&rdquo;, <a href="http://www.expressen.se/ledare/1.2594765/malin-siwe-ris-for-eu-pris" target="_self">berichtet <em>Expressen</em></a>. F&uuml;r das schwedische Boulevardblatt, das mit harten Worten gegen Br&uuml;ssel nicht geizt, macht &ldquo;dieser Preis keinen Sinn&rdquo;. Schlie&szlig;lich &ldquo;sollten Journalisten sich nicht zum Ziel setzen, die Politik der EU oder ihre byzantinische B&uuml;rokratie verst&auml;ndlicher zu machen, sondern vielmehr investigativ untersuchen und aufkl&auml;ren, was schlicht und einfach etwas ganz anderes ist.&rdquo;</p>
<p>&ldquo;Die EU hat viele Dinge gemacht, die sie besser h&auml;tte sein lassen sollen&rdquo;, f&uuml;gt <em>Expressen</em> hinzu. &ldquo;Die Auszeichnung von Journalisten ist ein Beispiel daf&uuml;r. Man kann nicht f&uuml;r eine freie Presse Sorge tragen und gleichzeitig diejenigen belohnen, die &lsquo;gute Sachen&rsquo; &uuml;ber &lsquo;gute Themen&rsquo; schreiben.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:17:18 +0100</pubDate><guid>1073571</guid></item>
<item><title>Ungarn | Das Modell heißt Peking (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/833341-das-modell-heisst-peking</link><description><![CDATA[Viktor Orbáns umstrittenes Mediengesetz ist im Juli vollständig in Kraft getreten. Bilanz nach einem Monat: Massenkündigungen kritischer Journalisten und der Vorwurf, der Regierungschef zwinge die öffentlichen Medien auf seinen Kurs. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 04 Aug 2011 18:13:06 +0100</pubDate><guid>833341</guid></item>
<item><title>Datenschutz | Twitter-Nutzer sprengt Maulkorberlasse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/645301-twitter-nutzer-sprengt-maulkorberlasse</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Juristische Krise in 140 Anschl&auml;gen&ldquo;, <a href="http://www.independent.co.uk/news/media/online/a-legal-crisis-in-140-characters-2281582.html" target="_self">titelt <em>The Independent</em></a>, nachdem ein <a href="http://twitter.com/#!/SuperInjunction" target="_self">Twitter-Nutzer vertrauliche</a> Details &uuml;ber Ber&uuml;hmtheiten ver&ouml;ffentlichte, die angeblich Gegenstand neuester Gerichtsbeschl&uuml;sse waren, n&auml;mlich der so genannten &bdquo;Superinjunctions&ldquo;, welche verhindern, dass die Medien Informationen &uuml;ber ihr Privatleben preisgeben oder ihre Identit&auml;t enth&uuml;llen. F&uuml;r britische Pressefreiheitsaktivisten sind diese oft von reichen Promis erwirkten Verf&uuml;gungen oder &bdquo;Maulkorberlasse&ldquo;, wie sie auch genannt werden, eine Form der Zensur. Die anonymen Enth&uuml;llungen auf der Mikroblogging-Website &ndash; betroffen sind ein verheirateter Fu&szlig;baller aus der britischen ersten Liga, zwei Schauspieler und ein Star-Koch &ndash; zwingen jedoch &bdquo;die Kultur der Superinjunctions in die Knie&ldquo;, schreibt die Londoner Tageszeitung und bemerkt dazu, dass sich die Aufdeckungen ausschlie&szlig;lich auf &bdquo;F&auml;lle sexueller Natur&ldquo; beziehen und sich &bdquo;f&uuml;r die Verfechter der Meinungsfreiheit als sch&auml;dlich herausstellen&ldquo; k&ouml;nnten. Ein Redakteur bei <a href="http://www.indexoncensorship.org/" target="_self">Index on Censorship</a>, einer Organisation f&uuml;r Pressefreiheit, meint dazu: &bdquo;Wenn die Angelegenheiten, bei denen Privatsph&auml;re mit Meinungsfreiheit kollidiert, nur darauf reduziert werden, wer mit wem schl&auml;ft, dann verlieren wir die wichtigeren F&auml;lle aus den Augen, bei denen eine Aufdeckung und akzeptable Eingriffe in die Privatsph&auml;re wirklich n&ouml;tig sind, weil ein starkes &ouml;ffentliches Interesse besteht.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 12:35:48 +0100</pubDate><guid>645301</guid></item>
<item><title>Weißrussland |   Polnischem Lukaschenko-Kritiker droht Haft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/573881-polnischem-lukaschenko-kritiker-droht-haft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Sie haben Angst vor Poczobut&ldquo;, <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75248,9337525,Boja_sie_Poczobuta.html">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, nachdem die wei&szlig;russische Staatsanwaltschaft am 28. M&auml;rz gegen <a target="_blank" href="http://poczobut.livejournal.com/">Andrzej Poczobut</a> &ndash; polnischer Minderheitsaktivist und Korrespondent der Warschauer Tageszeitung in der wei&szlig;russischen Stadt Hrodna nahe der polnischen Grenze &ndash; wegen Beleidigung des wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko Anzeige erstattete. Poczobut droht eine zweij&auml;hrige Haftstrafe aufgrund von acht Artikeln in der <em>Gazeta Wyborcza</em> und <a target="_blank" href="http://blog.belaruspartisan.org/authors/pochobut/4d908adf2697a/">zwei im Internet ver&ouml;ffentlichten Texten</a>, die, so die Staatsanwaltschaft, &bdquo;unbegr&uuml;ndete Erfindungen&ldquo; gegen Lukaschenko enthielten, die dessen &bdquo;Ehre und W&uuml;rde&ldquo; beeintr&auml;chtigten. Poczobut ist seit 2006 Korrespondent der Warschauer Tageszeitung und hat regelm&auml;&szlig;ig Lukaschenkos Regime wegen Verfolgung der Opposition und der unabh&auml;ngigen Medien, wegen mangelnder Demokratie und wegen Korruption kritisiert. &bdquo;Mein Fall steht in einem breiteren Kontext und ist vielleicht der erste Schritt von Lukaschenkos angek&uuml;ndigter &sbquo;S&auml;uberung&rsquo; des Internets, des einzigen freien Diskussionsforums in Wei&szlig;russland&ldquo;, erkl&auml;rte Poczobut der <em>Gazeta Wyborcza</em>. Poczobuts Eigentum wurde am 29. M&auml;rz vom wei&szlig;russischen KGB beschlagnahmt. <em>Gazeta Wyborcza</em> vermutet einen direkten Zusammenhang mit ihrer heutigen Titelseite.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 29 Mar 2011 12:25:00 +0100</pubDate><guid>573881</guid></item>
<item><title>Polen | Zensur im Web?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/552491-zensur-im-web</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Internet-Nutzer schlagen Alarm: Regierung will Zensur&ldquo;: Die polnische Tageszeitung <a href="http://www.rp.pl/artykul/627214-Alarm-internautow---rzad-chce-cenzury-sieci.html" target="_blank"><em>Rzeczpospolita</em> berichtet</a> &uuml;ber Proteste gegen eine <a href="http://orka.sejm.gov.pl/opinie6.nsf/nazwa/3812_u/$file/3812_u.pdf" target="_blank">&Auml;nderung des Mediengesetzes</a>, die heute, 16. M&auml;rz, im Senat debattiert werden soll. Der Gesetzentwurf sieht das Filtern von &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Website-Inhalten vor, sowie die obligatorische Anmeldung aller audiovisuellen Internetdienste beim Nationalen Rundfunkrat (KRRiT). Laut Internet-Nutzern, die eine <a href="http://www.facebook.com/wybory" target="_blank">Facebook-Gruppe</a> gestartet haben und Unterschriften f&uuml;r eine m&ouml;gliche Verfassungsklage sammeln, handelt es sich dabei um einen Versuch der Zensur. <a href="http://www.rp.pl/artykul/9158,627211.html" target="_blank">Die konservative Tageszeitung argumentiert</a>, dass das in erster Instanz verabschiedete Gesetz &bdquo;absurde b&uuml;rokratische H&uuml;rden schafft und eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die Meinungsfreiheit darstellt.&ldquo; Sollte es in jetziger Form definitiv angenommen werden, w&uuml;rden viele Hobbyk&uuml;nstler aufh&ouml;ren m&uuml;ssen, ihre Filmchen und anderes audiovisuelles Material ins Netz zu stellen.&ldquo; Der Gesetzentwurf kann noch vom Senat abge&auml;ndert werden und schlimmstenfalls durch ein Veto des Pr&auml;sidenten verworfen werden. &bdquo;Im Interesse der wirtschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Freiheit muss dieser Entwurf gestoppt werden&ldquo;, pl&auml;diert die Tageszeitung aus Warschau.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:36:42 +0100</pubDate><guid>552491</guid></item>
<item><title>Ungarn | „Pressefreiheit ist Geheimnis der Freiheit"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/552401-pressefreiheit-ist-geheimnis-der-freiheit</link><description><![CDATA[<p>Der 15. M&auml;rz &ndash; Jahrestag der Revolution von 1848 &ndash; war ein &bdquo;Fest zur Warnung vor Diktaten&ldquo;, titelt <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em>. Etwa 30.000 Menschen demonstrierten f&uuml;r die von der Regierung Viktor Orb&aacute;ns eingeschr&auml;nkte Pressefreiheit. Die linke Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht <a href="http://nol.hu/velemeny/20110316-el_nem_mondott_beszed" target="_blank">einen Text von P&eacute;ter Moln&aacute;r</a>, einem der Gr&uuml;nder von Orb&aacute;ns Fidesz: &bdquo;Pressefreiheit ist das Geheimnis der Freiheit&ldquo;, schreibt Moln&aacute;r, der sich von seiner Partei distanziert hat und daran erinnert, dass &bdquo;die erste der zw&ouml;lf Forderungen der Revolution&auml;re 1848 genau diese Pressefreiheit und die Abschaffung der Zensur umfasste&ldquo;. &bdquo;Wir haben die Fidesz gegr&uuml;ndet, um jegliche Art von Freiheitsbeschr&auml;nkung auszuschlie&szlig;en; und sei es nur die Redefreiheit&ldquo;, f&uuml;gt <a href="http://nol.hu/velemeny/20110316-el_nem_mondott_beszed" target="_blank">Moln&aacute;r</a> hinzu. &bdquo;Nur die L&auml;nder, in denen diese Freiheit gew&auml;hrleistet ist, k&ouml;nnen wirklich funktionieren.&ldquo; Mit Verweis auf den gro&szlig;en Oppositionellen Istv&aacute;n Bib&oacute; (1911-1979), schlussfolgert der neue Gegner Orb&aacute;ns: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns einer weit verbreiteten Idee entgegenstellen und daf&uuml;r eintreten, dass Politik keinen Schwindel vertr&auml;gt&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:50:38 +0100</pubDate><guid>552401</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Militärkommando stürmt Fernsehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/547311-militaerkommando-stuermt-fernsehen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Skandal! Ein bewaffnetes Kommando hat das tschechische Fernsehen gest&uuml;rmt&ldquo;, titelt <em>Lidov&eacute; noviny</em> am Tag nach dem Sturm der Milit&auml;rpolizei auf die Prager Zentrale des &ouml;ffentlich-rechtlichen TV-Senders Česk&eacute; televize (ČT). Das Kommando habe ein als streng geheim eingestuftes Dokument des Verteidigungsministeriums sicherstellen wollen, <a target="_blank" href="http://www.lidovky.cz/skandal-do-budovy-ct-vtrhlo-ozbrojene-komando-fow-/ln_noviny.asp?c=A110312_000100_ln_noviny_sko&amp;klic=241748&amp;mes=110312_0">erkl&auml;rt die Tageszeitung</a> und fragt sich, wer den Befehl f&uuml;r einen solchen Einsatz gegeben haben k&ouml;nnte. <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/mfdnes.asp?v=061&amp;r=nazorya&amp;idc=1548109"><em>Mlad&aacute; Fronta DNES</em> meldet</a>, dass der Verteidigungsminister Alexandr Vondra, der sich auf einem Armee-Ball im Prager Schloss aufgehalten habe, von der Neuigkeit &uuml;berrascht wurde, dass Journalisten von der Milit&auml;rpolizei festgehalten werden. W&auml;hrend nach den Verantwortlichen dieses &Uuml;bergriffs geforscht und der Inhalt des wertvollen Dokuments untersucht wird, hat der Sender ČT angek&uuml;ndigt, Klage einzureichen. Der Chef der Milit&auml;rpolizei wurde umgehend suspendiert. <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-51131160-jiri-leschtina-zakukleny-boj-na-obrane">Laut <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a> sprechen die Ereignisse f&uuml;r die zunehmenden Spannungen zwischen den F&uuml;hrungskr&auml;ften des Verteidigungsministeriums und einigen in Korruptionsaff&auml;ren verstrickten h&ouml;heren Beamten. Die Armee dagegen, f&uuml;r deren Imageaufbesserung sich das Verteidigungsministerium stark eingesetzt hatte, ist nun in den Augen der Bev&ouml;lkerung v&ouml;llig diskreditiert, schlussfolgert <em>MF DNES</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:08:25 +0100</pubDate><guid>547311</guid></item>
<item><title>Ungarn | Budapest ändert Mediengesetz</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/535001-budapest-aendert-mediengesetz</link><description><![CDATA[<p>Nach dreimonatigem Druck aus Europa haben die ungarischen Abgeordneten &bdquo;das [Medien-] Gesetz ge&auml;ndert&ldquo;, <a target="_blank" href="http://nol.hu/belfold/modositottak_a_mediatorvenyt__de_nem_zarult_le_a_vita">wie <em>Nepszabads&aacute;g</em> berichtet</a>. In Anwesenheit der EU-Medien-Kommissarin <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/kroes/index_en.htm">Neelie Kroes</a>, stimmten die Angeordneten einer Entsch&auml;rfung des Gesetzes vom 3. Januar zu. Ab sofort sind Internetdienste oder Blogs nicht mehr betroffen. Auch die Strafgelder f&uuml;r &bdquo;unausgewogene Berichterstattung&ldquo; wurden reduziert. Zudem m&uuml;ssen sich die Medienanbieter nicht mehr bei den Beh&ouml;rden anmelden. Die Gesetzes&auml;nderung &bdquo;beendet aber nicht die politische und intellektuelle Debatte&ldquo;, notiert die Tageszeitung, denn die ungarischen Medienvertreter haben f&uuml;r den Nationalfeiertag am 15. M&auml;rz zu einer Kundgebung aufgerufen und eine Verfassungsklage eingereicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:09:43 +0100</pubDate><guid>535001</guid></item>
<item><title>Ungarn | Was ist der Kompromiss zum Mediengesetz wert?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506481-was-ist-der-kompromiss-zum-mediengesetz-wert</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das Mediengesetz wird ge&auml;ndert&ldquo;, titelt <em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> nach dem Beschluss von <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/485521-viktor-orban-kuruz-der-neuzeit">Viktor Orbans</a> Regierung, den umstrittenen, Anfang Januar in Kraft getretenen <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/466351-ungarisches-mediengesetz-nicht-zufriedenstellend">Text</a> so abzu&auml;ndern, dass die Bemerkungen der Europ&auml;ischen Kommission hinsichtlich Meinungsfreiheit und audiovisueller Ausstrahlung ber&uuml;cksichtigt werden. <a target="_blank" href="http://nol.hu/belfold/20110217-lenyegi_valtoztatas_a_mediatorvenyen">Die Tageszeitung erkl&auml;rt</a>, Budapest habe sich dazu verpflichtet, die von Br&uuml;ssel verlangten &bdquo;technischen Anpassungen&ldquo; vorzunehmen und die Klausel zur&uuml;ckzuziehen, laut welcher Medien, die &bdquo;abf&auml;llige Ansichten &uuml;ber Personen ver&ouml;ffentlicht&ldquo; h&auml;tten, eine Sanktion wegen &bdquo;Beleidigung&ldquo; erhalten sollten. Die Forderung nach einer &bdquo;ausgewogenen Berichterstattung&ldquo; soll zudem auf &bdquo;proportionale&ldquo; Weise angewendet werden. Weiter betrifft das Gesetz nun nicht mehr die audiovisuellen Blogger, die TV-on-Demand-Sender und die audiovisuellen Medien mit Sitz in anderen EU-L&auml;ndern. <a target="_blank" href="http://nol.hu/lap/allaspont/20110217-vagy_elore__vagy_hatra"><em>N&eacute;pszabads&aacute;g</em> begr&uuml;&szlig;t zwar den Beschluss</a> der ungarischen Regierung, bedauert jedoch, dass es sich nur um einen &bdquo;Kompromiss&ldquo; handelt und dass &bdquo;die Frage der Unabh&auml;ngigkeit des Medienrates nicht behandelt&ldquo; wurde.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:37:40 +0100</pubDate><guid>506481</guid></item>
<item><title>Ungarn | Gespaltenes Land (Respekt, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/486061-gespaltenes-land</link><description><![CDATA[Was ist in Budapest los? Während sich Europa Fragen über die nationalistische Politik der Orbán-Regierung stellt, befragte die tschechische Wochenzeitung Respekt Intellektuelle und Journalisten. Der Befund ist der einer in zwei unversöhnliche Lager geteilten Gesellschaft. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Feb 2011 16:30:34 +0100</pubDate><guid>486061</guid></item>
<item><title>EU-Vorsitz | Was machen wir nur mit Ungarn? (The Economist, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/454331-was-machen-wir-nur-mit-ungarn</link><description><![CDATA[Ungarn hat den wechselnden EU-Vorsitz übernommen, doch zugleich befürchten viele, dass die ungarische Regierung einen antidemokratischen Kurs einschlägt. The Economist fragt sich, was die Europäische Union in diesem Fall überhaupt tun kann. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 07 Jan 2011 18:08:25 +0100</pubDate><guid>454331</guid></item>
<item><title>Vor der eigenen Tür kehren | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/453521-vor-der-eigenen-tuer-kehren</link><description><![CDATA[<p>Schon vor dem &uuml;berw&auml;ltigenden Sieg der Fidesz bei den ungarischen Parlamentswahlen im April letzten Jahres <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/238261-das-ist-nicht-ungarn" target="_blank">prangerte</a> die europ&auml;ische Presse die populistischen Tendenzen des Parteichefs Viktor Orb&aacute;n an. Nach seiner <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/238861-ungarn-schlaegt-rechtskurs-ein" target="_blank">Macht&uuml;bernahme</a> verhehlte Orb&aacute;n nicht, dass er die weitreichenden Handlungsspielr&auml;ume ausnutzen wollte, die ihm durch die Zweidrittelmehrheit des Parlaments zusteht.</p>
<p>Nachdem er <em>urbi et orbi</em> mit dem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/257521-grossungarn-die-gefahr-ist-real" target="_blank">Nationalstreben</a> der Magyaren geflirtet und nicht ohne Schwierigkeiten sein Land vor dem &uuml;ber Europa hereinbrechenden Finanzsturm gerettet hatte, machte sich der Ministerpr&auml;sident daran, gro&szlig;e Unternehmen zu besteuern (von denen viele ausl&auml;ndisch sind) und diesen bestachelten St&ouml;renfried von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/276281-regierung-will-presse-knebeln" target="_blank">Presse unter Dach und Fach zu bringen</a>.</p>
<p>So hat er ein Mediengesetz verabschieden lassen, das jegliche Informationen faktisch unter die Kontrolle der Fidesz stellt. In <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/437261-regierung-knebelt-pressefreiheit" target="_blank">Ungarn</a> und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/440331-wo-stehst-du-budapest" target="_blank">im Ausland</a> verschrien, h&auml;tte es wahrscheinlich nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, w&auml;re es nicht am gleichen Tag in Kraft getreten, als Budapest die <a href="http://www.eu2011.hu/de" target="_blank">Pr&auml;sidentschaft der Europ&auml;ischen Union</a> &uuml;bernahm.</p>
<p>Da sein Land und seine Regierung pl&ouml;tzlich ins Scheinwerferlicht r&uuml;ckten, war es unausweichlich, dass die populistischen Tendenzen von Viktor Orb&aacute;n Reaktionen selbst bei den anderen Staatschefs hervorrufen w&uuml;rden, die sich bis dahin zur&uuml;ckhaltend verhalten hatten. Einige Regierungen, sowie die OSZE und die Europ&auml;ische Kommission erinnerten daraufhin an die Bedeutung der Pressefreiheit und forderten Budapest auf, das &bdquo;ruchlose Gesetz&ldquo; zu &uuml;berarbeiten.</p>
<p>Wenn er  &ndash; &nbsp;mit Recht &ndash; &nbsp;die Einmischung der anderen europ&auml;ischen Staatsoberh&auml;upter in einen Bereich kritisierte, in dem sie lieber <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/448721-ungarn-ist-kein-einzelfall" target="_blank">nicht den Moralapostel spielen </a>sollten, zeigte sich Orb&aacute;n den Europ&auml;ischen Instanzen gegen&uuml;ber offener und sogar bereit, das Gesetz zu &auml;ndern, wenn andere europ&auml;ische Staaten in derselben Situation es ihm gleich t&auml;ten.</p>
<p>Die Einschr&auml;nkung der Pressefreiheit ist aber eine allgemeine Tendenz, die k&uuml;rzlich von Reporter ohne Grenzen <a href="http://euobserver.com/?aid=31562" target="_blank">bem&auml;ngelt</a> wurde. Daher kann man davon ausgehen, dass die Staaten sich nach Abflauen der ersten Euphorie lieber anderen Dingen zuwenden werden, um nicht vor ihrer eigenen T&uuml;r kehren zu m&uuml;ssen. Schade eigentlich. <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:41:34 +0100</pubDate><guid>453521</guid></item>
<item><title>Mix&amp;amp;Remix | Die Presse ist frei. | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/451741-die-presse-ist-frei</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 15:08:18 +0100</pubDate><guid>451741</guid></item>
<item><title>Ungarn | Pressefreiheit aufgehoben, nicht ausgetilgt (Népszabadság, Budapest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/446761-pressefreiheit-aufgehoben-nicht-ausgetilgt</link><description><![CDATA[Am 1. Januar, als Ungarn den Ratsvorsitz der EU aufnahm, trat auch das neue Mediengesetz in Kraft. Der europaweit kritisierte Text wird auch von der unabhängigen ungarischen Presse bekämpft. Ein Beispiel hierfür mit dem Leitartikel der Népszabadság. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 03 Jan 2011 17:48:51 +0100</pubDate><guid>446761</guid></item>
<item><title>Horsch | Die Ungarn treten vor | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/446361-die-ungarn-treten-vor</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 03 Jan 2011 17:48:27 +0100</pubDate><guid>446361</guid></item>
<item><title>Ungarn | Wo stehst du, Budapest? (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/440331-wo-stehst-du-budapest</link><description><![CDATA[Am 21. Dezember verabschiedete Ministerpräsident Viktor Orbán ein Gesetz zur Einschränkung der Pressefreiheit. Während sich Ungarn auf den EU-Vorsitz vorbereitet, wundert sich Kolumnist Jacek Pawlicki in der Gazeta Wyborcza, warum in Europa niemand darüber ein Wort verliert. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 22 Dec 2010 12:48:12 +0100</pubDate><guid>440331</guid></item>
<item><title>Ungarn | Regierung knebelt Pressefreiheit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/437261-regierung-knebelt-pressefreiheit</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Pressefreiheit abgeschafft&ldquo;, titelt <em>N&eacute;psabads&aacute;g</em>, nachdem am Vortag das Parlament ein neues <a target="_blank" href="http://www.courrierinternational.com/files/illustrations/article/2011/01/Pages_de_MK_10_202.pdf">Mediengesetz</a> verabschiedet hat, das alle Medien unter Regierungskontrolle setzt. Die Tageszeitung ver&ouml;ffentlicht auf dem Titelblatt ein Photo der rund 1500 Demonstranten, die am 20. Dezember gegen das neue Gesetz protestierten, das unter anderem eine neue Medienbeh&ouml;rde (NMHH) schafft, deren Mitglieder mehrheitlich der Regierungspartei Fidesz von Premier Viktor Orb&aacute;n angeh&ouml;ren. Die NMHH kontrolliere nicht nur alle &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien, sondern k&ouml;nne auch privaten Medien hohe Bu&szlig;gelder auferlegen, sollten diese gegen das neue Mediengesetz versto&szlig;en, <a target="_blank" href="http://nol.hu/belfold/20101221-muszaj_herkulesnek_lenni">erl&auml;utert <em>N&eacute;psabads&aacute;g</em></a>. &bdquo;Der wahre Verlierer ist die Gesellschaft. Man versucht, die kontroversen Debatte und das freie Denken zu unterbinden&ldquo;, kommentiert das Blatt und bezeichnet das Gesetz als &bdquo;Ausgangssperre&ldquo; f&uuml;r Medien.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 12:48:31 +0100</pubDate><guid>437261</guid></item>
<item><title>Presse | OSZE sieht Medienfreiheit in Gefahr</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/305461-osze-sieht-medienfreiheit-gefahr</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die Medienfreiheit ist in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern gef&auml;hrdet&quot;, <a target="_blank" href="http://euobserver.com/9/30561">titelt der <em>EUobserver</em></a>. Die Warnung stammt von der 56 Mitglieder z&auml;hlenden Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie ver&ouml;ffentlichte einen <a target="_blank" href="http://www.osce.org/documents/html/pdftohtml/45552_en.pdf.html">Bericht</a>, in dem Ereignisse aus mehreren Mitgliedsstaaten hervorgehoben wurden, zu denen Frankreich, Italien und Griechenland z&auml;hlten. Die Br&uuml;sseler Nachrichtenwebseite berichtet, dass sich die &quot;schon vorhandenen oder potentiellen Verst&ouml;&szlig;e gegen&uuml;ber der Medienfreiheit von einem Gesetzesentwurf zu elektronischer &Uuml;berwachung und Lauschangriffen in Italien, der den 'investigativen Journalismus ernsthaft behindern k&ouml;nnte' erstreckt; bis hin zu einem Gesetzesentwurf in Estland, der zu viele Ausnahmen gegen&uuml;ber dem Quellen- und Informantenschutz bewilligt. Die Tatsache, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy den Intendanten des staatlichen Senders France Televisions ernennt&quot; geh&ouml;rt auch dazu.</p>
<p>Andernorts <a target="_blank" href="http://www.corriere.it/politica/10_luglio_29/intercettazioni_slitta_ddl_403e807c-9b49-11df-ad9d-00144f02aabe.shtml">erkl&auml;rt die Mail&auml;nder Tageszeitung <em>Corriere della Sera</em></a>, dass das italienische Parlament die Abstimmung &uuml;ber Ministerpr&auml;sident Silvio Berlusconis kontroverses &quot;<a target="_blank" href="http://www.camera.it/126?pdl=1415">Maulkorbgesetz</a>&quot; zum Mitschneiden von Gespr&auml;chen auf September vertagt hat. Das Gesetz wird von einem gro&szlig;en Teil der Richterschaft, der Presse und der &Ouml;ffentlichkeit angefochten, weil es das Recht auf Mitschnitte in &ouml;ffentlichem Interesse und die Ver&ouml;ffentlichung der Abschriften beschneidet. Corriere berichtet zudem, dass Blogs mit hohen Bu&szlig;geldern von 25.000 Euro rechnen m&uuml;ssen, wenn sie von den betroffenen Parteien ausgegebene Korrekturen nicht ver&ouml;ffentlichen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:35:18 +0100</pubDate><guid>305461</guid></item>
<item><title>Italien | Berlusconis Maulkorb plötzlich kleiner</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/298421-berlusconis-maulkorb-ploetzlich-kleiner</link><description><![CDATA[<p><a href="http://www.repubblica.it/politica/2010/07/20/news/ddl_sliitano_i_lavori_in_commissione_ipotesi_slittamento_a_settembre-5700431/?ref=HRER1-1" target="_blank"><em>La Repubblica</em> feiert</a> die &quot;Kehrtwende&quot; der italienischen Regierung bez&uuml;glich des &quot;Maulkorbgesetzes&quot;. Monatelang hatte die linksliberale Tageszeitung gegen den Gesetzesentwurf gek&auml;mpft, der darauf abzielte, die Ver&ouml;ffentlichung von mitgeschnittenen Gespr&auml;chen zu verbieten. Aufgrund der Opposition vom &quot;legalistischen&quot; Au&szlig;enfl&uuml;gel der regierenden PDL (Popolo della Libert&agrave;) hat die Regierung nun einen abgeschw&auml;chten Text vorgestellt, der es der richterlichen Entscheidung &uuml;berl&auml;sst, heikles Beweismaterial zu &quot;filtern&quot;, das nicht ver&ouml;ffentlicht werden kann. Regierungschef Silvio Berlusconi, der selbst zur Zielscheibe unangenehmer Gespr&auml;chsanzapfungen geworden war, versteckte seine Entt&auml;uschung nicht: &quot;Noch immer k&ouml;nnen Italiener nicht frei am Telefon sprechen&quot;, zeterte er.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:39:41 +0100</pubDate><guid>298421</guid></item>
<item><title>Presserecht | Im Königreich des guten Rufs (Der Spiegel, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/162191-im-koenigreich-des-guten-rufs</link><description><![CDATA[Wie fast nirgendwo in der westlichen Welt steckt die britische Presse im Würgegriff der Justiz. Mit Hilfe aggressiver Anwälte, Millionenklagen und absurden Gesetzen wollen Unternehmen kritische Stimmen zum Schweigen bringen – und nicht nur die britischen, warnt der Spiegel. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:42:09 +0100</pubDate><guid>162191</guid></item>
<item><title>Slowakei | Presse: Gegängelt in den Druck (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/137891-presse-gegaengelt-den-druck</link><description><![CDATA[Slowakischen Journalisten führen kein ruhiges Leben. Immer wieder müssen sie einer populistischen Regierung die Stirn bieten, die stets das gleiche Ziel verfolgt: ihnen den Maulkorb anzulegen. Dafür erlässt sie Gesetze oder bringt sie vors Gericht. Dennoch schaffen es die Journalisten immer wieder, zahlreiche Skandale aufzudecken. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:42:28 +0100</pubDate><guid>137891</guid></item>
<item><title>Mohammed-Karikaturen | Jyllands-Posten noch immer bedroht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/126151-jyllands-posten-noch-immer-bedroht</link><description><![CDATA[<p>D&auml;nemark befindet sich mitten in einem <em>&quot;intensiven Kampf gegen den Terror&quot;</em>, <a href="http://jp.dk/udland/usa/article1865884.ece">titelt <em>Jyllands-Posten</em></a>. Nach Aussagen des FBI und des d&auml;nischen Nachrichtendienstes wurden in Chicago zwei M&auml;nner festgenommen, die der Al Qaida nahestehen und Angriffe auf die Redaktionssitze der Zeitung in Aarhus und Kopenhagen geplant hatten. Diese hatte 2005 die umstrittenen <a href="http://eavis.jp.dk/Arkiv/30-09-2005/demo/JP_04-03.html">Mohammed-Karikaturen</a> ver&ouml;ffentlicht. Geplant war alles ganz anders: Man wollte den Autor der Zeichnung (,die den Propheten mit einer Bombe auf seinem Turban darstellte), Kurt Westergaard, und die Verantwortliche f&uuml;r die Kultur- und Diskussionsseiten der Zeitung, Flemming Rose, t&ouml;ten.</p>
<p><em>&quot;Terror, Drohungen und Einsch&uuml;chterung wurden als Waffe benutzt, um die Menschen dazu zu bewegen, sich so zu verhalten, wie es die Terroristen wollen&quot;</em>, <a href="http://jp.dk/opinion/leder/article1865373.ece">schreibt</a> J<em>yllands-Posten</em> im Leitartikel. <em>&quot;Man kann die Meinungsfreiheit nicht schlimmer bedrohen als mit dem Fundamentalismus, mit dem hier gehandelt wurde. Dieser setzt voraus, dass man, wenn man sich verletzt f&uuml;hlt, &uuml;ber ein besonderes Recht verf&uuml;gt, welches einem heftigste Reaktionen erlaubt. Es ist Zeit, das dies ein Ende nimmt.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:57:56 +0100</pubDate><guid>126151</guid></item>
<item><title>Pressefreiheit | EU-Abgeordnete geißeln Berlusconis Medienkontrolle</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/112951-eu-abgeordnete-geisseln-berlusconis-medienkontrolle</link><description><![CDATA[<p>Die Mehrheit der Europaabgeordneten hat am 8. Oktober das <em>&quot;Problem der Pressefreiheit in Italien&quot;</em> <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/public/focus_page/008-61783-292-10-43-901-20091002FCS61743-19-10-2009-2009/default_p001c004_fr.htm">angeprangert</a>, <a href="http://www.elperiodico.com/default.asp?idpublicacio_PK=46&amp;idioma=CAS&amp;idnoticia_PK=651534&amp;idseccio_PK=1007&amp;h=091009">berichtet die Tageszeitung <em>El Peri&oacute;dico</em> </a>und nimmt damit Bezug auf die vom italienischen Ministerpr&auml;sidenten kontrollierten Medien. W&auml;hrend einer<em> &quot;verbalen Konfrontation&quot;</em> zwischen Anh&auml;ngern und Kritikern Silvio Berlusconis haben die Konservativen die Initiatoren der Erkl&auml;rung (Linksgerichtete, Liberale und Gr&uuml;ne) beschuldigt, das Europ&auml;ische Parlament als Theater f&uuml;r ein <em>&quot;politisches Man&ouml;ver zum Angriff auf einen politischen Gegner&quot;</em> zu benutzen, schreibt die Zeitung aus Barcelona. <em>&quot;Geht zum Protestieren in den Iran, ihr Feiglinge, dort, wo die Pressefreiheit wirklich bedroht ist&quot;</em>, soll der Abgeordnete der mit Berlusconi verb&uuml;ndeten Lega Nord Mario Borghezio schreiend geantwortet haben. Doch die meisten Fraktionen haben sich f&uuml;r die Ausarbeitung eines gemeinsamen Gesetzentwurfes ausgesprochen, um <em>&quot;die Vielschichtigkeit der Medien zu garantieren und ihre Konzentration einzugrenzen&quot;.</em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:17:09 +0100</pubDate><guid>112951</guid></item>
</channel></rss>
